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  • Hammerlose in Champions League: Für Bayer und den FC

    Hammerlose in Champions League: Für Bayer und den FC



    Madrid droht, Superduell auch

    Für Bayer und den FC Bayern kommt’s auf jeden Fall knüppeldick

    Bayern gegen Bayer als Königsklassen-Doppelpack mit K.-o.-Charakter im März? Oder folgt das große deutsche Kräftemessen mit den Topklubs aus Madrid? Vor der Auslosung des Achtelfinals der Champions League am Freitag (12 Uhr) bei der UEFA in Nyon sind die Optionen für die drei deutschen Starter zwar begrenzt – doch Spannung ist garantiert. Der FC Bayern trifft in der nächsten Runde auf Meister Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid, die einzige Alternative für den Werksklub zu den Münchnern ist Rekordsieger Real Madrid – eine harte Auswahl. Deutlich machbarer geht es für den BVB weiter. Der Vorjahresfinalist trifft nach dem Weiterkommen gegen Sporting Lissabon nun auf OSC Lille aus Frankreich oder den Premier-League-Klub Aston Villa.

    Wieso kennen die Klubs ihre Gegneroptionen für das Achtelfinale – und sogar darüber hinaus?

    Der neue Modus macht es möglich. Anders als bislang wird nicht aus zwei Töpfen mit je acht Teams nur die nächste K.-o.-Runde gelost. Abhängig von der Platzierung in der Vorrunde haben alle Teams eine Setznummer. Bayer wurde 6. Die Dortmunder 10. und die Bayern 12. Jedem Team werden ähnlich zum Setzbaum beim Tennis zwei Gegneroptionen zugeordnet. Die Top-Teams FC Liverpool (1) und FC Barcelona (2) spielen zum Beispiel gegen die Nummer 15, Paris Saint-Germain oder 16, Benfica Lissabon. So wird ein Tableau bis zum Finale am 31. Mai in der Münchner Allianz Arena vorgegeben.

    Sind weitere deutsche Duelle möglich?

    Ja, aber sehr begrenzt. Neben dem Achtelfinal-Kracher Bayern gegen Bayer sind folgende Paarungen möglich: Bayern gegen Dortmund ist nur im Halbfinale denkbar, nicht aber davor oder im Endspiel, da beide Teams fix in der unteren Setz-Hälfte sind. Eine Neuauflage des Finals von 2013 (2:1 für Bayern) ist also nicht möglich. Trifft Leverkusen nicht auf die Bayern, wäre das deutsche Top-Duell hingegen erst im Finale möglich, da Leverkusen dann in die vordere Turnierbaum-Hälfte mit Real wandern würde. Leverkusen gegen Dortmund könnte es erst im Halbfinale oder Finale heißen.

    Wie ginge es für Bayern, Bayer und den BVB im Viertelfinale und bis zum Endspiel weiter?

    Nach den Achtelfinal-Spielen am 4./5. und 11./12. März, in denen die Bayern und Dortmund zuerst zu Hause, Leverkusen hingegen zuerst auswärts spielt, ginge es für das deutsche Trio im Erfolgsfall so weiter:

    Die möglichen Bayern-Gegner:

    Im Viertelfinale wären entweder der FC Arsenal oder Inter Mailand und in jedem Fall Feyenoord Rotterdam die Kandidaten. Für das Halbfinale gibt es noch sechs Optionen, darunter auch Liverpool und Barcelona und den BVB. Erst im ersehnten “Finale dahoam” könnte es unter anderem gegen Real oder wie 2020 gegen Paris St. Germain gehen.

    Die möglichen Bayer-Gegner:

    Im Viertelfinale ginge es auch für Bayer gegen Arsenal, Inter oder Feyenoord. Zusätzliche Option wäre die PSV Eindhoven. Für den Werksklub gibt es bislang noch je acht mögliche Gegner für Halbfinale und bis Freitag sogar 15 für das Endspiel, diese Anzahl reduziert sich mit der Loszeremonie auch auf acht.

    Die möglichen Dortmund-Gegner:

    Im Viertelfinale ginge es für den BVB gegen Benfica Lissabon oder Barcelona oder Liverpool weiter. Ob Barça oder Liverpool möglich ist, entscheidet sich am Freitag. Im Halbfinale sind, Stand jetzt, die Bayern und Feyenoord und entweder Arsenal oder Inter und Leverkusen oder Atlético mögliche Kontrahenten. Für das Finale gibt es auch noch zwölf Optionen, ab Freitag nur noch acht.

    Was wird sonst noch gelost am Freitag?

    Letztmals werden in dieser Saison Kugeln in Nyon gezogen. Das Tableau ist am Freitag fix. Festgelegt per Los werden für Viertel- und Halbfinale auch, wer zuerst zu Hause antritt und wer entsprechend im Rückspiel Heimrecht hat. Für das Finale in München wird aus formalen und organisatorischen Gründen ein mögliches Heimteam bestimmt.



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  • Rothes Zeichen an den BVB

    Rothes Zeichen an den BVB


    Tom Rothe legt seine Zukunft in die Hände von Borussia Dortmund. Über die in seinem Vertrag verankerte Rückkaufoption, die 2026 greifen könnte, sagt der 20-Jährige gegenüber den ‚Ruhr Nachrichten‘: „Das entscheidet im Endeffekt Borussia Dortmund. Da kann ich nicht viel machen, außer meine Leistungen auf dem Platz zu bringen. Ich bin dafür verantwortlich, dass ich gute Leistungen abliefere.“ Verschließen will sich Rothe vor einer Rückkehr nach Dortmund in keinem Fall. „Ich sage niemals nie“, so der U21-Nationalspieler.

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    Fakt ist: Beim BVB wollten sie das Eigengewächs eigentlich nicht ziehen lassen. „Es war definitiv nicht der Wunsch der Verantwortlichen, dass ich gehe. Sie haben versucht, mich zu halten“, bestätigt Rothe. Das ist nur zu verständlich, denn mit Ramy Bensebaini (29) umfasste der Kader nur einen weiteren Linksverteidiger. Umso erstaunlicher, dass Sebastian Kehl den Youngster dennoch freigab.

    Neue Konstellation

    Inzwischen haben die Dortmunder personell nachgelegt. Daniel Svensson (23), im Winter vom FC Nordsjaelland gekommen, scheint sich als Sofortverstärkung zu entpuppen. Darüber hinaus verlängerten die Schwarz-Gelben am heutigen Donnerstag mit Almugera Kabar (18), dem die Zukunft gehören soll. Echten Bedarf hat der BVB also nach aktuellem Stand auf Jahre nicht mehr.

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    Das deckt sich ohnehin mit Rothes Plan, der in erster Linie auf Spielzeit abzielt: „Ich bin ein junger Spieler und ich muss spielen. Und am besten nicht ab und zu, sondern konstant. Nur so entwickelt man sich.“ Es müsste also schon einiges zusammenkommen, um Rothe in absehbarer Zukunft wieder im Dortmunder Trikot bestaunen zu können.



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  • Camilla Küver fehlt den VfL-Frauen einige Wochen

    Camilla Küver fehlt den VfL-Frauen einige Wochen


    Wolfsburg. Die Innenverteidigerin der Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg stand kurz vor ihrem Comeback – und hat sich nun erneut verletzt.



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  • Für den BVB war mehr drin

    Für den BVB war mehr drin


    „Ich sehe es als sehr fahrlässig, dass Kapitän Emre Can sich hinstellt und sagt: ‚Wir haben das Nötigste getan und das hat gereicht für den Achtelfinal-Einzug.‘ Was ist denn das für ein Ansatz?“, kritisierte Roman Weidenfeller nach dem gestrigen 0:0 gegen Sporting Lissabon. Der frühere BVB-Schlussmann hat einen Punkt, auf mehreren Ebenen.

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    Enttäuschung für die Fans

    Da sind zum einen die Fans, die teils horrende Summen ausgeben, um einen mitreißenden Champions League-Abend in einem europäischen Fußballtempel zu sehen. Das torlose Remis gegen sich komplett ergebende Portugiesen war vieles; effizient, kräfteschonend, kontrolliert, aber mit Sicherheit nicht mitreißend.

    Der Hauptvorwurf gilt dabei sicher Sporting, das schon weit vor Anpfiff das Rückspiel abgeschenkt hatte. Nahm Rui Borges seinen europaweit begehrten Starstürmer Viktor Gyökeres (26) sowie Flügelflitzer Trincão (25) erst gar nicht mit nach Dortmund.

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    Und genau so traten die Grün-Weißen auch auf. Von Leões war da wenig zu sehen, eher kleine Schoßkätzchen, die sich ihrem Schicksal ergaben. Entschuldigen müssen die sich vor allem bei den mitgereisten Sporting-Fans, wenigstens die präsentierten sich in Champions League-Form.

    Verpasste Chance

    Aus Dortmunder Sicht gab es am gestrigen Abend aber noch eine andere Ebene, die, der vergebenen Chance. Wenn der Gegner am Boden liegt, sollte man nicht mehr draufhauen. Dieses gesellschaftlich gebotene Gentlemen Agreement hätte der BVB aber gerne außer Acht lassen können.

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    In der Bundesliga schlingern die Schwarz-Gelben dramatisch, die ersten vier Plätze sind fast komplett außer Sichtweite. Und am Samstag (18:30 Uhr) kommt der unter Steffen Baumgart wiedererstarkte FC Union Berlin nach Dortmund. Das gestrige Rückspiel gegen einen Gegner, der von der ersten Minute an die Weiße Fahne hisste, wäre die ideale Gelegenheit gewesen, sich Selbstvertrauen und Rückenwind abzuholen.

    Für Can war das 0:0 ein „gutes Ergebnis“ und „am Ende sind wir weiter, das zählt“. Natürlich, in Addition steht unterm Strich ein 3:0. Gegen Sporting, das vor allem zu Beginn der Saison unter Rúben Amorim Europa das Fürchten lehrte. In Dortmund präsentierte sich aber die schlechte Raubkopie der früheren Mannschaft des heutigen Manchester United-Trainers.

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    Verstecker Hintergedanke?

    Vielleicht dachten sich aber auch Can und Co., dass man nach hochklassigen Abenden in der Königsklasse in der Bundesliga stets ein anderes hässlicheres Gesicht zeigte. Die 0:2-Schlappe gegen den VfL Bochum ist das jüngste Beispiel dafür. Vielleicht will die Kovac-Elf den Bann nun auf diese Weise brechen. Gegen Union wird sich zeigen, ob der vermeintliche Plan aufgeht.



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  • „Wir stehen uns selbst auf den Füßen“

    „Wir stehen uns selbst auf den Füßen“


    Für den Druck sorgte Niko Kovac selbst. Der emotionslos abgehandelte Achtelfinal-Einzug in der Champions League war schnell abgehakt. Der neue BVB-Coach weiß genau, was von ihm jetzt erwartet wird: ein Sieg am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Union Berlin. „Wir sind zu Hause unter Zugzwang. Wir müssen gewinnen. Das wissen wir auch“, sagte der Chefcoach von Borussia Dortmund nach dem einschläfernden 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Sporting Lissabon.

    Der so sehnlichst gewünschte und benötigte Erfolg wäre der erste überhaupt in einem Bundesliga-Spiel seit Kovacs Amtsübernahme am 2. Februar und der erste Heimsieg im dritten Pflichtspiel vor eigenem Publikum für den 53-Jährigen. Inzwischen steht die Frage offen im Raum, was der Trainerwechsel eigentlich gebracht hat außer einer guten Halbzeit in vier Spielen, die dem BVB beim 3:0 in Lissabon den Achtelfinal-Einzug in der Königsklasse sicherte.

    „Er musste eine Mannschaft übernehmen, die verunsichert war“, verteidigte Sportdirektor Sebastian Kehl den neuen Coach für dessen Einstand, der in der Champions League erfolgreich, in der Bundesliga mit zwei Niederlagen aber katastrophal war. Kehls Anmerkung mutete etwas seltsam an, hatte Interimscoach Mike Tullberg die BVB-Profis nach der Beurlaubung von Nuri Sahin doch eigentlich stabilisiert.

    Mit seinem extrovertierten Auftreten, deutlichen Ansagen und viel Temperament hatte Tullberg mit zwei Siegen in drei Spielen eigentlich den Weg für Kovac bereitet. Längst ist nach zwei Bundesliga-Niederlagen und manifestiertem Mittelmaß beim Tabellenelften aber wieder Tristesse eingekehrt.

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    Gegen das vollkommen harmlose Sporting-Team, das nach dem 0:3 im Hinspiel das Weiterkommen schon spürbar abgehakt hatte, breitete sich im gesamten Stadion eine seltsame Lethargie aus. Stimmung oder gar Jubel über das Weiterkommen wollte nicht so recht aufkommen. Vom Rasen sprangen auch keine Impulse aufs Publikum über. „Dass die Mannschaft nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist logisch angesichts der Situation“, meinte Kehl.

    Wir haben heute sicher keinen Zauberfußball gespielt.

    Niko Kovac zum Auftritt gegen Sporting

    Der Sportdirektor setzt nun auf die kommende Woche nach dem Union-Spiel, in der nur trainiert werden kann. „Er hatte bislang nur wenige Einheiten“, sagte Kehl über Kovac über dessen Einstand mit zwei Englischen Wochen. „Jeder Trainer bringt seine eigenen Themen und er jede Menge Erfahrung mit.“

    Kovac geriert sich bislang vor allem als eine Art Anti-Tullberg. Der neue Coach ist deutlich zurückhaltender und öffentlich auffallend unkritisch mit seinen phlegmatisch erscheinenden Stars. „Ich sehe trotzdem, dass sie sich bemühen“, sagte Kovac nach der Nullnummer, die er in ihrer Art und Weise auch registrierte: „Wir haben heute sicher keinen Zauberfußball gespielt.“

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    Sieg gelang dem BVB in den vier Spielen unter Niko Kovac bisher

    Wer aber einen Kovac erwartet hatte, der personell durchgreift oder Führungsspieler rasiert, sieht sich bislang enttäuscht. „Wir versuchen in die Köpfe der Spieler zu kommen“, sagte Kovac. „Ich sehe viele Sachen, die schon gut sind, die aber noch besser funktionieren müssen.“

    Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr. Sollte gegen Union wieder kein Sieg herausspringen, dürfte der Rückstand auf das internationale Geschäft weiter wachsen. Aktuell liegt der Champions-League-Vorjahresfinalist schon acht Punkte hinter dem Minimalziel Rang vier.

    Problematisch könnte auch die Diskrepanz werden zwischen dem Innenleben der Spieler und dem Bemühen von Kehl und Kovac, möglichst das Positive zu betonen. „Wir haben das erreicht, was wir wollten“, sagte Kovac. „Es war kein großartiges Spiel. Aber wir haben das Spiel dominiert.“ Und Kehl meinte: „Es ging darum, weiterzukommen. Das haben wir geschafft. Das gibt uns ein gutes Gefühl für diesen Wettbewerb.“

    Das angeblich „gute Gefühl“ stellte sich etwa bei Julian Brandt dann doch etwas anders dar. „Da ist noch eine Menge Luft nach oben“, sagte der Nationalspieler bei Dazn offen: „Das Selbstverständnis ist gerade und seit mehreren Wochen nicht da. Wir stehen uns selbst auf den Füßen. Wir kriegen es nicht richtig sortiert.“ Eine Lösung hatte auch er nicht parat: „Da hilft auch kein Schamane mehr.“ Und das ist Kovac nun wirklich auch nicht. (dpa)



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  • Geldregen für den FC Bayern und den BVB

    Geldregen für den FC Bayern und den BVB


    Das Erreichen des Champions-League-Achtelfinals zahlt sich für den FC Bayern München und Borussia Dortmund aus. Beide Vereine kassieren mehrere Millionen Euro Prämien.

    Der FC Bayern und Borussia Dortmund sind noch im Rennen um den Gewinn der Champions League – was sich nicht nur sportlich, sondern auch finanziell auszahlt.

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    Für den Einzug ins Achtelfinale erhalten sowohl der BVB als auch die Münchener eine Summe von elf Millionen Euro Prämie. Auch Bayer Leverkusen durfte sich schon über denselben Betrag freuen. Die Werkself konnte sich bereits in der Ligaphase direkt für das Achtelfinale qualifizieren.

    Platzierungsprämien in der Ligaphase

    Durch den 6. Platz, den die Mannschaft von Xabi Alonso in der Ligaphase erreichte, hat Leverkusen bereits größer Kasse gemacht – dank der Platzierungsprämie, die auf der Vorrunde beruht.

    Besagte Prämie wird nach folgenden Schema kalkuliert: Der letzte unter den 36 Teams erhält eine Zahlung von 275.000 Euro. Das beste Team sackt 9,9 Millionen Euro ein. Dazwischen sind die Beträge mit einem Unterschied von je 275.000 Euro gestaffelt.

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    Die Bayern erhielten in der Ligaphase eine Platzierungsprämie von 6,875 Millionen Euro. Der BVB liegt mit 7,425 Millionen Euro knapp davor. Zusätzlich bekamen der BVB und die Münchner jeweils eine Millionen Euro für eine Platzierung zwischen Platz neun und Platz 16.

    Leverkusen strich als Platzierungsprämie rund 8,5 Millionen Euro ein. Zusätzlich erhielt Bayer eine Prämie von zwei Millionen Euro für eine Platzierung unter den besten acht Mannschaften.

    Weitere Prämien winken

    Wer nun noch weiter kommt, erhält logischerweise auch noch mehr Geld: Im Viertelfinale winken 12,5 Millionen Euro, im Halbfinale 15 Millionen Euro und im Finale sogar 18,5 Millionen Euro. Der Champions-League-Sieger erhält weitere 10,5 Millionen Euro.

    Bei einem Durchmarsch ins Finale, das in diesem Jahr in der Allianz Arena in München stattfindet, könnten die Teams alleine durch die Prämien für Siege in der K.o.-Runde bis zu 63,5 Millionen Euro einnehmen.



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  • Vom FCK in den Europacup: Heidenheims Julian Niehues – Fußba

    Vom FCK in den Europacup: Heidenheims Julian Niehues – Fußba


    Letzten Sommer war Julian Niehues vom 1.FC Kaiserslautern zum 1.FC Heidenheim gewechselt. Nach seinem Kreuzbandriss und langer Reha ist der Mittelfeldspieler endlich angekommen im Brenztal. Gegen den FC Kopenhagen will Niehues ins Achtelfinale der Conference League.

    Es war am 12. April letzten Jahres. Ein Tag, den der junge Fußballprofi Julian Niehues, 23, nicht so schnell vergessen wird. Im Zweitliga-Spiel des 1.FC Kaiserslautern bei Greuther Fürth verletzte sich Niehues schwer am Knie, musste zur Pause raus. Zwei Tage später folgte die bittere Diagnose der Ärzte: Kreuzbandriss. Ausfallzeit in der Regel mindestens ein halbes Jahr.

    Die Saison beim FCK war damit für den defensiven Mittelfeldspieler vorzeitig beendet. Unglaublich schade, denn: “Ich hatte mich sehr auf das Pokalfinale mit dem FCK in Berlin gefreut, aber das habe ich wegen der Verletzung verpasst. Dadurch hatte ich leider auch keinen schönen Abschied in Kaiserslautern.”

    Schwieriger Start in Heidenheim

    Im Sommer stand dann – mit dem frisch operierten Kreuzband und mitten im Aufbautraining – der Umzug eine Klasse höher in die Bundesliga nach Heidenheim an. Der ablösefreie Wechsel zu den Schwaben war schon Wochen vor der schweren Verletzung perfekt gemacht worden. Und dann dieses Handicap im Gepäck.

    “Ich wurde zwar super aufgenommen, aber es war eine schwere Zeit”, erinnert sich Julian Niehues gegenüber SWR Sport mit Unbehagen zurück an die Anfänge im neuen Umfeld, “ich war zwar im Trainingslager mit dabei und habe erste Kontakte geknüpft. Aber danach war ich in der Reha und hatte kein richtiges Kabinenleben mit den anderen Spielern”.

    Nach 297 Tagen Ausfallzeit ist Julian Niehues in der Bundesliga angekommen

    Jetzt, im Februar 2025, ist aber alles anders, das Glück ist zurück. Niehues steht wieder auf dem Platz. Heidenheim kann endlich auf den Defensivstrategen bauen. 297 Tage war der 1,95 Meter große Schlaks ausgefallen, hatte in der Endphase der letzten Saison beim 1.FC Kaiserslautern und seit seinem Wechsel zum FCH 36 Pflichtspiele verpasst. Nach Operation und monatelanger Reha konnte sich der Mittelfeldmann zurückgemeldet, ist damit auch sportlich angekommen auf dem Heidenheimer Schlossberg.

    “Ich bin glücklich, dass ich der Mannschaft endlich helfen kann”, sagt Niehues erleichtert. Er schätzt dabei vor allem die Zusammenarbeit mit Trainer Frank Schmidt: “Er ist offen, ehrlich, authentisch”.

    Frank Schmidt: “Julian hilft uns mit seiner Präsenz”

    Der FCH-Coach wiederum freut sich, dass der Neuzugang mit halbjähriger Verspätung voll einsatzfähig ist, seine personellen Varianten bereichert. “Auch nach der Verletzung war klar, dass er zu uns kommt und wir ihn voll unterstützen”, so Schmidt, “er musste aber auch ein extrem hohes Maß an Eigenmotivation für seine Reha mitbringen”.

    Heidenheims Trainer ist überzeugt: “Der Julian mit seiner Art und Weise, mit seiner Präsenz und seinen fußballerischen Fähigkeiten kann uns weiterhelfen”. Aber, warnt Frank Schmidt: “Der Start ist geglückt, wir dürfen jetzt jedoch nicht überziehen. Es muss Schritt für Schritt gehen, dass er der wertvolle Spieler für uns wird wie er in Kaiserslautern war. Julian muss positiv bleiben und weiter hart an sich arbeiten.”

    Startelf-Debüt in der Conference League in Kopenhagen

    Am 8. Februar, beim 0:1 in Freiburg, gab Julian Niehues für zehn Minuten als Einwechselspieler sein Comeback und gleichzeitig auch sein Debüt auf der Bundesligabühne: “Ich war nach den zehn Minuten total kaputt”, lacht Niehues im Nachhinein, “Spiel und Training sind von er Belastung her nicht vergleichbar”. Auch eine Woche später beim 0:2 gegen Mainz 05 durfte Niehues für 22 Minuten vorspielen.

    Das bislang größte emotionale Erlebnis lag dazwischen: Beim 2:1-Coup des FCH in der Conference League in Kopenhagen stand er in der Startelf, lieferte über 81 Minuten eine stabile Leistung ab, war Teil des frenetisch gefeierten Erfolgs in der dänischen Metropole: “Das ist das wofür wir spielen. Ich war glücklich und zufrieden, habe Vollgas gegeben solange ich konnte”, so Niehues im Rückblick auf den stimmungsvollen dänischen Abend, “danach hatte ich aber auch schwere Beine”.

    Heidenheim

    Leo Scienza vom 1. FC Heidenheim im Duell mit Gabriel Pereira vom FC Kopenhagen

    Fußball | Conference League
    Trotz Bundesliga-Krise: Heidenheim will in Conference League für Furore sorgen

    Dem 1. FC Heidenheim droht in der Bundesliga der Abstieg. In der Conference League können die Schwaben aber weiter für Furore sorgen – und dürfen auf ein mögliches nächstes Duell mit dem FC Chelsea hoffen.


    Mi.19.2.2025

    18:40 Uhr

    Sport kompakt

    SWR1 Baden-Württemberg

    Zweitliga-Aufstieg mit dem FCK

    Julian Niehues ist übrigens gebürtiger Westfale, wurde bei Preußen Münster groß, durchlief die Nachwuchs-Akademie von Borussia Mönchengladbach, ehe er 2021 in die 3. Liga zum FCK auf den Betzenberg wechselte. In Kaiserslautern (76 Pflichtspiele) feierte er den Aufstieg in die 2. Liga, entwickelte sich zum Stammspieler und auch aufgrund seiner Körperlichkeit im Spiel zum begehrten Profi auf dem Transfermarkt. Der 1. FC Heidenheim griff zu und sicherte sich mit einem Vertrag bis 2027 die Dienste des damals noch 22-Jährigen.

    Julian Niehues: “Wir wollen gegen Kopenhagen weiterkommen”

    An diesem Donnerstagabend (18:45 Uhr) geht die Glücksgeschichte des Julian Niehues mit dem Rückspiel gegen den FC Kopenhagen möglicherweise nächsten Schritt: “Die Vorfreude ist riesig, es ist ein K.O.-Spiel, wir wollen weiterkommen und in die nächste Runde”. Natürlich, weiß auch der wiedergenesene Mittelfeldspieler, “dass wir in einer schwierigen Phase sind. Aber alle geben hundert Prozent”.

    Im möglichen Achtelfinale könnte dann das nächste Highlight anstehen für den Comebacker Julian Niehues und seine Heidenheimer: Dann kommt es möglicherweise zum Wiedersehen mit dem ruhmreichen FC Chelsea, einem der Gegner in der Vorrunde.



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  • Heja, BVB!: Ein Fußballspiel, das selbst den Teufel verschreckt

    Heja, BVB!: Ein Fußballspiel, das selbst den Teufel verschreckt



    Heja, BVB!

    Ein Fußballspiel, das selbst den Teufel verschreckt

    Es gibt sie noch, die gute Nachrichten für Borussia Dortmund. Der verzwergte Fußball-Gigant aus dem Ruhrgebiet gehört nach diesem Mittwochabend offiziell zu den 16 besten Mannschaften Europas. Warum das so ist, konnte der BVB aber nicht beantworten.

    Sporting Lissabon hatte sich schon vor dem Spiel als ambitionierter Teilnehmer abgemeldet. Für das zweite Duell mit Borussia Dortmund erfüllten die Portugiesen lediglich die Mindestanforderung der UEFA: Antreten. Vielmehr muss man zur Leistung von Sporting an diesem Mittwochabend nicht wissen. Die 0:3-Hypothek aus dem Playoff-Hinspiel hatte Trainer Rui Borges als dermaßen unerreichbar eingestuft, dass er mit seinem Superstürmer Viktor Gyökeres und Trincao zwei Spitzenspieler direkt zuhause ließ. Die heimischen Journalisten waren einigermaßen fassungslos. Freie Bahn also für den BVB. Und der kam mit diesem geschenkten Glück augenscheinlich gar nicht klar. Per quälend langweiligem Dienst nach Vorschrift zog er ins Achtelfinale der Champions League ein.

    0:0 ging das Spiel aus. Die Dortmunder hatten einen Elfmeter verschossen. Serhou Guirassy (59.) scheiterte. Sie schossen einen Ball an den Pfosten. Giovanni Reyna war der Verantwortliche (69.). Und sie erzielten ein Tor. Der Kapitän Emre Can hatte den Kopf hingehalten (73.). Dem Treffer aber wurde die Anerkennung verweigert, weil Can im Abseits stand. Immerhin lief mal die Tormusik. Das war ein schöner Moment, er wurde schnell zerstört.

    Borussia Dortmund – Sporting Lissabon 0:0

    Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer (89. Anton), Groß – Adeyemi (89. Bensebaini), Brandt (69. Duranville), Gittens (46. Beier) – Guirassy (69. Reyna); Trainer: Kovac
    Lissabon: Rui Silva – Ricardo Esgaio, Diomande, Goncalo Inacio (56. Afonso Moreira) – Quaresma, Simoes (40. Debast), Hjulmand (46. Brito), Matheus Reis – Quenda (84. Anjos), Harder, Gabriel Teixeira (56. Maxi Araujo); Trainer: Borges
    Schiedsrichter: Davide Massa (Italien)
    Tore: Fehlanzeige
    Bes. Vorkommnis: Rui Silva (Lissabon) hält Foulelfmeter von Guirassy (59.)
    Gelbe Karten: Sabitzer – /
    Zuschauer: 80.300

    Weitere Akte der Zerstörung gab es nicht. Aber was hätte noch kaputtgehen sollen? Der Scherbenhaufen BVB war in den vergangenen Wochen größer und größer geworden. Eine neue, gigantische Ladung war am Samstag aus Bochum angekarrt worden. Dort waren die Borussen vom Tabellenletzten so sehr blamiert worden, dass ihnen historische Horrorszenarien für diesen Champions-League-Abend aufgezeichnet worden waren. Nur noch ein weiteres Debakel waren die Dortmunder vom Höllenschlund entfernt. Aus dem guckte der Teufel an diesem Mittwoch im mit 80.300 Zuschauern nur fast ausverkauftem Westfalenstadion kurz zu und verschwand unverrichteter Dinge. Zu erschrocken war er von dem, was er sah.

    Emre Can sagt ein ganz bitteren Satz

    “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, sagte Kapitän Can. Das ist ein Satz, der ihm und der Mannschaft noch um die Ohren fliegen könnte. Und den sein Trainer so nicht stehen lassen wollte. Er sagte, der BVB habe auf Sieg gespielt. Besser wäre das, schließlich stand der BVB doch irgendwie in der Pflicht, den Horrornachmittag aus dem Ruhrstadion vergessen zu machen. Das Spiel in Bochum sei “sehr kritisch miteinander besprochen” worden, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl und gab ein Versprechen: “Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.” Das Spiel gegen Lissabon war in dieser Hinsicht der kleinstmögliche Schritt nach vorn. Beim VfL im Krisenwettbewerb Bundesliga fehlte den Schwarzgelben alles: Vertrauen, Mut, Kreativität, Zweikampfstärke, Aufmerksamkeit. Immerhin jene kehrte nun zurück. In keiner Sekunde kam die Borussia in die Verlegenheit, hier ein Tor zu kassieren. Aber von Mut, Selbstvertrauen und Spielfreude war nichts zu sehen. Eine Kompensation mit Verve für das Leiden von Bochum wurde den abermals treuen Fans nicht angeboten.

    Dabei begann der Abend mit einem tüchtigen Knall. Die Fans aus Lissabon hatten Raketen und Pyros mitgebracht. Die erste Rakete knallte so laut, dass sich ein paar Spieler beim Erklingen der Königsklassen-Hymne erschrocken nach hinten drehten und schauten, was da los war. Ein Wachmacher war das Spektakel nicht. Wären die ersten 45 Minuten verfilmt worden, sie wären in aussichtsreiche Konkurrenz zu “Plan 9 aus dem Weltall” getreten. Das “Meisterwerk” von Regisseur Ed Woods aus dem Jahr 1957 ist ein Science-Fiction-Film über Außerirdische, die Tote wiederbeleben, 1980 wurde er bei den Golden Turkey Awards zum “schlechtesten Film aller Zeiten” gekürt. Über dem Westfalenstadion wurden an diesem Abend auch keine Außerirdischen gesichtet. Auf dem Platz hat sich mit Jude Bellingham der letzte in Reihen des BVBs vor langer Zeit verabschiedet.

    Und so war es, wie es zu oft ist: Das Spiel hatte keinen Rhythmus, kein Tempo, keine großen Momente. Nicht mal richtige Zweikämpfe. Es ging einfach alles ohne Puls vor sich hin. Die Fans sangen. Sie sangen alles, worauf sie Lust hatten. Am Verlauf des Spiels orientierten sie sich nicht. Sie wären auch desorientiert gewesen. In vorderster Linie schimpfte Stürmer Guirassy schon nach 15 Minuten laut und gestenreich. Er hatte andere Ideen, wie seine Mitspieler ihn mal in Szene setzen sollten. Adressaten waren der oft fahrige Karim Adeyemi und der völlig neben sich stehende Jamie Gittens.

    Was ist nur Gittens los?

    Der bemühte Marcel Sabitzer feuerte ein paar Mal aus der Distanz los, einmal rutschte Pascal Groß ganz knapp an einer Hereingabe von Adeyemi vorbei. Das war schon alles. Manchmal vergaßen die Fußballer auf dem Platz zu laufen, weil es irgendwie keinen Sinn ergab. Manchmal spielten sie den Ball irgendwo hin, weil sie dachten, dort könnte ein Mitspieler sein. Vielleicht dachten sie auch, dass es gut wäre, wenn jemand genau dort wäre. Dann war Pause. Ein paar Pfiffe gab es, ein bisschen Applaus. Und belanglose Popmusik zur Erheiterung.

    Die Optimisten im Stadion erinnerten sich an das Hinspiel, als Trainer Kovac nach bedenklichen 45 Minuten den erfolgreichen Notfallsanitäter in sich entdeckte und seine Mannschaft auf erstaunliche Weise wiederbelebte. Sollte es an diesem Mittwochabend das Déjà-vu geben? Die Dortmunder kamen auf jeden Fall aggressiver aus der Kabine und ohne Gittens. Der bereits zum nächsten 100-Millionen-Euro-Mann hochgehypte junge Engländer befindet sich seit Wochen in einer tiefen Schaffenskrise. Die Leichtigkeit ist weg, jede Entscheidung am Ball wirkt irgendwie wie die falsche. Die Fans im Stadion verlieren langsam die Geduld. Zur Pause wurde er erlöst.

    Dortmund presste nun früher und erfolgreicher. Dortmund erspielte sich ein paar Chancen. Das war besser als zuvor. Und trotzdem war immer noch viel zu viel pomadig und ideenlos. Sporting rüstete dagegen weiter ab. Kapitän Morten Hjulmand blieb in der Kabine, er hatte in der ersten Halbzeit auch irgendetwas abbekommen. Immer mehr Spieler standen nun auf dem Feld, die gerade mal einen oder unwesentlich mehr Einsätze in dieser Saison abgegriffen hatten. Das hatte was von einem Casting für die kommenden Liga-Aufgaben und in keiner Sekunde etwas von einem ernsthaften Versuch, die Dinge hier zu den eigenen Gunsten zu verändern.

    “Natürlich ist ein 0:0 ein gutes Ergebnis”

    Um so erschreckender, dass der BVB nur selten Mittel fand, Lissabon in Verlegenheit zu bringen. Offensiv ist beim BVB auch unter Kovac weiter keine Idee zu erkennen, die einen Gegner wirklich herausfordert. Tiefenläufe und Tempo sind ein dauerhafter Versuch, der mit Spielern in dieser Verfassung aber nicht aufgeht. “Wir haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert. Wir haben nichts zugelassen”, befand Kovac, um den es am Mittwoch noch aufsehenerregende Gerüchte gegeben hatte. So schrieb die “Sport Bild”, dass das Szenario der Trennung im Sommer bereits vorab diskutiert worden sei, für angeblich 3,5 Millionen Euro sei das möglich. “In der ersten Halbzeit haben wir selbst auch wenig Möglichkeiten kreiert, aber in der zweiten Halbzeit gab es dann mit dem Pfostentreffer und dem Elfmeter doch ein paar Chancen auf den Sieg. Wir hätten sicherlich gewinnen müssen, aber wir sind weiter und das zählt.”

    Wie weit es noch geht? Wer mag über diesen BVB eine Prognose abgeben? Aston Villa oder OSC Lille sind die möglichen Gegner, am Freitag wissen die Dortmunder mehr. Die Fans pfeifen auf alles und nicht mal gegen die eigene Mannschaft. Sie berauschen sich an sich selbst und (noch) an den ihnen verbleibenden Königsklassen-Abenden und schrien mit allem, was sie haben:

    Erste Runde Krankenschein, dann die Omma tot,
    Überstunden nehmen wir zur Not!
    Dann kommt die Kündigung – scheißegal!
    Borussia Dortmund international!
    Europapokal, Europapokal, Europapokal, Europapokal!
    Europapokal, Europapokal, Europapokal, Europapokal!

    Diese seltsame Ambitionslosigkeit an den eigenen Anspruch teilt der BVB in diesen Tagen mit dem FC Bayern. Auch der betonte nach dem CL-Zitterspiel gegen Celtic Glasgow, dass es derzeit nur um Ergebnisse geht. Die Giganten verzwergen sich. Das ist für die Leistungsfähigkeit der Bundesliga keine gute Nachricht. Wo soll das nur weitergehen? “Natürlich ist ein 0:0 ein gutes Ergebnis”, befand Can. Auch dieser Satz ist überraschend. Aber er sagte auch: “Aber wir müssen diese Mentalität wieder an den Tag legen, so ein Spiel gewinnen zu wollen.”



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  • Neuer Zehner für den BVB?

    Neuer Zehner für den BVB?


    Der Start für Niko Kovac bei Borussia Dortmund wird äußerst turbulent. Der 53-Jährige übernimmt nicht nur einen krisengebeutelten Klub im Chaos, er muss auch direkt wichtige Entscheidungen treffen. Der Coach hat bis 2026 unterschrieben und deshalb auch in der Kaderplanung ein Wörtchen mitzusprechen. Da der Transfermarkt am Montag schließt, muss Kovac daher schon jetzt wissen, welche Spieler er für seine Philosophie bei den Schwarz-Gelben noch benötigt.

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    Ein Name, der im Umfeld des BVB seit vielen Monaten kursiert, ist Rayan Cherki. Der 21-Jährige würde rund 22 Millionen Euro kosten und zudem noch ein recht hohes Gehalt von rund sechs Millionen jährlich beziehen. Laut ‚Sport Bild‘ wird über eine mögliche Verpflichtung des Franzosen auf der Führungsebene der Dortmunder jetzt heiß diskutiert. Kovac soll dabei der entscheidende Faktor dafür sein, ob der hochveranlagte Zehner letztlich auf der Zielgeraden der Transferperiode verpflichtet wird.

    Konkurrenz aus der Bundesliga

    Finanziell stemmbar wäre der Transfer von Cherki durch die Millionen aus dem Verkauf von Donyell Malen (26). Nötig ist er, da aktuell weder Julian Brandt (28) noch Marcel Sabitzer (30) die Offensive der Dortmunder entscheidend weiterbringen. Letztgenannter wird zudem durch den wochenlangen Ausfall von Felix Nmecha (24) eine Reihe weiter hinten eher gebraucht, daran wird wohl auch der Leihabbruch von Salih Özcan (27) nichts ändern.

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    Gibt Kovac das Go, könnte es doch noch mit dem ersten namhaften Neuzugang für den BVB im Winter klappen. Doch die Konkurrenz ist groß. Alleine aus der Bundesliga signalisieren auch der FC Bayern und Bayer Leverkusen Interesse am Spieler von Olympique Lyon.



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  • Champions League: Wer auf den FC Bayern im Achtelfinale

    Champions League: Wer auf den FC Bayern im Achtelfinale


    Am Freitag entscheidet sich in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon, wer der Achtelfinalgegner des FC Bayern München in der Champions League sein wird. Im Topf: Meister Bayer 04 Leverkusen oder Atlético Madrid.

    Nach einem 2:1 und einem Last-Minute-1:1 besiegten die Bayern den schottischen Meister Celtic Glasgow. Der “Umweg” über die Play-offs, nachdem man in der Königsklassen-Hinrunde die Top Acht verpasst hatte, hat dem Rekordmeister zwar ein bisschen wehgetan, weil er ihm zwei Pflichtspiele mehr bescherte. Nun geht es aber mit Volldampf und trotz der schweren Februar-Wochen viel Optimismus ins Achtelfinale. Fernziel: Das Finale am 31. Mai in der heimischen Arena.

    Gegner-Coach Xabi Alonso oder Diego Simeone

    Die Hürden auf dem Weg dorthin sind hoch. Zuerst wartet entweder Xabi Alonsos Bayer 04 Leverkusen, wo die Münchner am vergangenen Wochenende ein glückliches 0:0 erkämpft hatten. Das zweite mögliche Los ist Atlético Madrid: Der aktuelle Tabellendritte der spanischen La Liga (nur ein Punkt hinter Tabellenführer FC Barcelona) – ein unangenehmer Gegner, der mit Diego Simeone einen Trainer an der Seite hat, der auch mal zu fragwürdigen Mitteln greift, um der eigenen Mannschaft einen Vorteil zu verschaffen. “Die größten Rabauken im europäischen Fußball”, nannte Thomas Müller Atlético Madrid einmal zu Corona-Zeiten für alle hörbar im leeren Stadion.

    Die Auslosung dafür – und auch fürs Viertel- (mögliche Gegner Inter Mailand, der FC Arsenal oder Feyenoord Rotterdam, dem der FCB zuletzt 0:3 unterlegen war) und Halbfinale – findet am Freitag um 12 Uhr am UEFA-Sitz in Nyon in der Schweiz statt. “Wir haben gut zu tun”, betonte Ikone Thomas Müller mit Blick auf die kommenden heißen Wochen. Das schwache 0:0 in Leverkusen müsse man “abhaken”. Trainer Vincent Kompany ist sicher, dass seine Spieler aus der Partie lernen. “Wichtig ist für mich, dass wir bisher fast 100 Tore geschossen haben. Wir haben immer dominant gespielt”, so der Belgier. Und auch Jamal Musiala gibt sich gelassen: “Wir werden zurückschauen, was wir besser machen können. Dann geht es wieder los.”

    Max Eberl: Finale dahoam “schwebt über uns allen”

    Der Meistertitel ist den Bayern bei acht Punkten Vorsprung auf Leverkusen kaum mehr zu nehmen. Bleibt der große Traum in der Champions League. Das Finale, hatte Sportvorstand Max Eberl zuletzt schon betont, schwebe “über uns allen”. Umso mehr forderte er den vollen Fokus auf das Hier und Jetzt. Es sei “natürlich außergewöhnlich, wenn das Finale in deinem Heimstadion ist. Man sollte das aber nicht zu sehr in den Vordergrund rücken. Wir haben wichtige Spiele vor uns.”

    Die weiteren Spieltermine in der Champions League

    • Achtelfinale: 4./5. und 11./12. März
    • Viertelfinale: 8./9. und 15./16. April
    • Halbfinale: 29./30. April und 6./7. Mai
    • Endspiel in München: 31. Mai



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