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  • Borussia Dortmund hat sich in den Playoffs der Champions League den Einzug ins Halbfinale gesichert.

    Borussia Dortmund hat sich in den Playoffs der Champions League den Einzug ins Halbfinale gesichert.


    In der Rückrunde haben sich der BVB und Sporting Lissabon mit 0:0 unentschieden getrennt. Im Hinspiel hatte Dortmund 3:0 gewonnen.
    Der BVB dominierte das Spiel klar.

    In einer grundsätzlich ereignisarmen Partie hatte Dortmund die besseren Chancen. Die Portugiesen wirkten dagegen ideenlos und konnten kaum gefährlich werden.
    Im Achtelfinale trifft Dortmund entweder auf Aston Villa oder auf LOSC Lille.

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  • 1. FC Heidenheim schaltet in den Europapokal-Modus

    1. FC Heidenheim schaltet in den Europapokal-Modus


    Fussball 1. Bundesliga 1.FC Heidenheim - 1.FSV Mainz. V.re: Omar Haktab Traore (Heidenheim), Frans Krätzig (Heidenheim), Budu Zivzivdze (Heidenheim), Adrian Beck (Heidenheim)

    In der Bundesliga läuft es für den 1. FC Heidenheim nicht rund, in der Conference League dafür umso besser.

    Quelle: ddp


    Beim 1. FC Heidenheim wandeln sie dieser Tage zwischen Extremen – Abstiegsängste und Europapokal-Träume liegen auf der Ostalb sehr nah beieinander. Nach der jüngsten Niederlage gegen Mainz, der fünften in der Bundesliga in Folge, ist am Donnerstag (18:45 Uhr) wieder der Europapokal in Heidenheim zu Gast – und damit auch die erneute Hoffnung auf ein Highlight im grauen Alltag.

    Keine schlechte Ausgangslage fürs Weiterkommen

    Denn anders als in der Liga, in der Heidenheim als Tabellen-16. mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer gegen den Abstieg kämpft, könnte die Ausgangslage in der Conference League vor dem Play-off-Rückspiel gegen den FC Kopenhagen durchaus schlechter sein.

    Jonathan Burkardt jubelt nach seinem Tor zum 0:1.

    Ein Tor, eine Vorlage: Startelf-Rückkehrer Jonathan Burkardt ist beim Auswärtssieg der Mainzer in Heidenheim der entscheidende Mann. Für den FCH wird die Luft immer dünner.17.02.2025 | 7:00 min


    Nächster Gegner könnte der FC Chelsea sein

    Mögliche Gegner für Heidenheim sind im Falle eines Weiterkommens Vitória Guimarães, aktuell Tabellensiebter der portugiesischen Liga, oder: der FC Chelsea. Das Heimspiel gegen den englischen Giganten in der Ligaphase war bereits zum “Jahrhundertspiel” hochstilisiert worden. Kaum auszumalen also, welche Superlative der Provinzklub von der Ostalb für ein Duell an der Stamford Bridge bedienen würde.

    Fest steht: Es wäre das maximale Kontrastprogramm zur Liga. Und dennoch eines, auf das die Heidenheimer wohl keinesfalls verzichten wollen würden.  Die “gut gemeinten Ratschläge”, ein Aus im Europapokal würde doch im nationalen Abstiegskampf für Entlastung sorgen, hatte Trainer Frank Schmidt schon vor dem Hinspiel vehement von sich gewiesen. “Wenn das mal meine Einstellung ist”, betonte der 51-Jährige, “kann ich aufhören”.

    Holger Sanwald im Sportstudio.

    Im Talk mit Jochen Breyer spricht Holger Sanwald über den Weg, der den 1. FC Heidenheim nach oben geführt hat. Der FCH-Vorstandschef warnt vor übertriebenen Erwartungen. 23.11.2024 | 19:32 min


    FCH zu schlecht für die Bundesliga?

    Das Hinspiel war dafür der passende Beweis. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die erhoffte “positive Energie” aus dem Sieg in Dänemark verpuffte nur drei Tage später in der Liga.

    “Insgesamt sind wir eben nicht gut genug, um in der Bundesliga Spiele zu gewinnen”, hatte Schmidt am Sonntag nach dem 0:2 gegen den FSV Mainz 05 betont: “So ehrlich müssen wir sein.” Doch was in der Liga wahr ist, muss ja nicht auch für Europa gelten.

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    Quelle: Reuters


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    Quelle: SID



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  • Italien: Juventus verwehrt Inter den Sprung an die Spitze

    Italien: Juventus verwehrt Inter den Sprung an die Spitze


    Stand: 16.02.2025 23:10 Uhr

    Das “Derby d’Italia” in der Serie A ist an Juventus Turin gegangen. Der Rekordmeister schlug am Sonntagabend (16.02.2025) Titelverteidiger Inter Mailand 1:0 (0:0) und verbesserte sich auf Rang vier.

    Francisco Conceicao sorgte nach sehenswerter Vorarbeit von Winterzugang Randal Kolo Muani für die Entscheidung (74. Minute). Inter (54 Punkte) verpasste die Chance, an die Tabellenspitze zu springen, nachdem die SSC Neapel (56) am Samstag bei Lazio Rom 2:2 (1:1) gespielt hatte.

    • 25. Spieltag
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    Rom siegt ohne Hummels

    Mit Mats Hummels auf der Bank hat die AS Rom ihre Aufholjagd fortgesetzt. Der Klub aus der Hauptstadt gewann 1:0 (1:0) bei Parma Calcio, hat als Neunter aber weiterhin einen ordentlichen Rückstand auf die internationalen Plätze. Hummels kam in Parma nicht zum Einsatz.

    Der Argentinier Matias Soule (33.) erzielte den einzigen Treffer für Rom, das lange in Überzahl spielte: Parmas Giovanni Leoni (31.) hatte kurz vor dem Gegentreffer Rot gesehen. Allerdings entschied der Schiedsrichter bei Leonis Foulspiel zunächst auf Elfmeter für Rom und Gelb für den Parma-Abwehrspieler. Diese Entscheidungen revidierte er nach Sicht der Videobilder. Leoni musste vom Platz, statt Elfmeter gab es Freistoß. Soule war es egal: Er verwandelte den fälligen Freistoß zum Sieg. 

    Erneuter Rückschlag für Gosens

    Nationalspieler Robin Gosens erlitt mit der AC Florenz erneut einen Rückschlag. Das 0:2 (0:1) im eigenen Stadion gegen Aufsteiger Como 1907 war die zweite Niederlage in Serie. Die Fiorentina liegt weiter auf Rang sechs, die AC Mailand und der FC Bologna haben aber jeweils nur einen Punkt Rückstand – und ein Spiel weniger absolviert.



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  • 90 PLUS | Schnelle & zuverlässige Fußball-Nachrichten | Borussia Dortmund empfängt Sporting: Aufstellungen zum Rückspiel in den UCL-Playoffs – 90 PLUS

    90 PLUS | Schnelle & zuverlässige Fußball-Nachrichten | Borussia Dortmund empfängt Sporting: Aufstellungen zum Rückspiel in den UCL-Playoffs – 90 PLUS


    Mit einem 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel geht Borussia Dortmund heute in der Champions League in die Partie gegen Sporting. Es sieht alles nach dem Halbfinaleinzug für die Schwarzgelben aus. 

    Der Vorsprung muss nur noch über die Ziellinie gebracht werden. Allerdings läuft es beim BVB derzeit nicht wirklich rund, wenngleich Sporting auch Probleme hat und unter anderem ohne Toptorjäger Viktor Gyökeres angereist ist.

    Dortmund gegen Sporting: Die Aufstellungen

    Es ist also ein Spiel zweier Mannschaften, die beide momentan nicht vollends zufrieden sind. Sporting scheint dem Ausscheiden aber schon ins Auge geschaut haben, auch wenn die Portugiesen sich nicht kampflos geschlagen geben. Dennoch war der Trend für das Team zuletzt kein guter, das muss definitiv konstatiert werden.

    Der BVB will im vierten Spiel unter Niko Kovac derweil den zweiten Sieg einfahren, im Idealfall auch noch zu Null spielen. Das könnte einen positiven Einfluss auf die Partie am Wochenende gegen den FC Union haben. Wenn Dortmund noch um Europa mitspielen will, darf es jetzt keine weiteren Konstanzdellen im Spiel geben.

    Mittlerweile haben beide Trainer ihre Aufstellungen nominiert. Beim BVB tut sich nicht besonders viel. Gregor Kobel spielt im Tor, Außenverteidiger sind Julian Ryerson und Daniel Svensson. Pascal Groß und Marcel Sabitzer spielen im Mittelfeldzentrum, Karim Adeyemi und Jamie Gittens spielen außen. Serhou Guirassy heißt der Stürmer.

    Sporting kommt in der Tat mit einigen personellen Sorgen. Immerhin ist Morten Hjulmandd im Mittelfeldzentrum wieder mit dabei. Geovany Quenda, das junge Toptalent, spielt offensiv gemeinsam unter anderem mit Conrad Harder. Die Dreierkette in der Abwehr um Goncalo Inacio ist spielerisch stark, zeigte zuletzt aber gerade unter Druck auch eine gewisse Anfälligkeit.

    Die Aufstellungen im Überblick

    Borussia Dortmund: Kobel, Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson, Groß, Sabitzer, Brandt, Adeyemi, Gittens, Guirassy


    Sporting C: Rui Silva, Inacio, Diomande, Quaresma, Esgaio, Hjulmand, Simoes, Matheu Reis, Quenda, Teixeira, Harder

    (Photo by Carlos Rodrigues/Getty Images)



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  • So lief das neunte Länderspiel für den Wetscher Keeper Jan-Mattis Wehrbein von Borussia Dortmund

    So lief das neunte Länderspiel für den Wetscher Keeper Jan-Mattis Wehrbein von Borussia Dortmund


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    Wetscher im Deutschland-Trikot: Jan-Mattis Wehrbein absolvierte sein neuntes Länderspiel.
    Wetscher im Deutschland-Trikot: Jan-Mattis Wehrbein absolvierte sein neuntes Länderspiel. © Krüger

    Der Wetscher Jan-Mattis Wehrbein kam am Mittwoch beim Algarve-Cup zum Einsatz für die deutsche U 17-Nationalmannschaft. Wie es für den Torwart von Borussia Dortmund lief.

    Der Konkurrenzkampf um die Nummer eins im Tor der deutschen U 17-Nationalmannschaft ist groß. So groß, dass sich Jan-Mattis Wehrbein erst am Mittwochmittag zum Ende des Algarve-Cups zeigen durfte. Der Wetscher Torwart von Borussia Dortmund kam im letzten Spiel gegen Gastgeber Portugal zur zweiten Halbzeit für sein neuntes Länderspiel rein und wurde nur durch ein Eigentor von Elias Fard geschlagen. Weil vor der Pause schon Nebe Domnic ins eigene Netz getroffen hatte, unterlagen die DFB-Talente mit 0:2 (0:1).

    Nach dem 4:0-Sieg über Dänemark und dem 0:0 gegen Spanien bedeutete dies Platz zwei für die Mannschaft von Bundestrainer Marc-Patrick Meister hinter den Portugiesen. Wehrbeins Mitbewerber um den Platz zwischen den Pfosten waren also ohne Gegentor geblieben.

    Welche Schlüsse Meister aus dem Vier-Länder-Vergleich mit Blick auf die nächsten Spiele im März gegen Österreich, Spanien und Norwegen zieht, ist jetzt die spannende Frage für den 16-jährigen Wehrbein. Denn diese Duelle sind die letzten Qualifikationsspiele für die Fußball-Europameisterschaft im Mai. „Matti“ hofft natürlich, zu einer erfolgreichen „Quali“ beitragen zu dürfen und bei der EM dabei zu sein.



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  • Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II: Kann Alemannia den Trend ändern? – 3. Liga

    Alemannia Aachen – Borussia Dortmund II: Kann Alemannia den Trend ändern? – 3. Liga


    Nachdem es in den letzten vier Partien keinen Sieg zu verbuchen gab, will Aachen gegen die Zweitvertretung von Dortmund in die Erfolgsspur zurückfinden.

    Am letzten Freitag verlief der Auftritt von Alemannia Aachen ernüchternd. Gegen den FC Viktoria Köln kassierte man eine 1:3-Niederlage. Letzte Woche siegte Borussia Dortmund II gegen den SV Sandhausen mit 1:0. Damit liegt der BVB II mit 32 Punkten jetzt im Tabellenmittelfeld. Nachdem Alemannia sich im Hinspiel als keine große Hürde für Dortmund II erwies und mit 0:3 verlor, soll es im Rückspiel besser laufen für Aachen.

    Alemannia Aachen muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der 3. Liga markierte weniger Treffer als die Gastgeber. Gewinnen hatte bei Alemannia zuletzt Seltenheitswert. Der letzte Dreier liegt bereits vier Spiele zurück.

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    Auf fremden Plätzen läuft es für den BVB II bis dato bescheiden – die Ausbeute beschränkt sich auf magere elf Zähler.

    Beide Mannschaften bewegen sich derzeit in der unteren Hälfte der Tabelle. Der Gast belegt mit 32 Punkten den zehnten Rang, während Aachen mit zwei Zählern weniger auf Platz 13 rangiert. Das bisherige Abschneiden von Alemannia Aachen: sechs Siege, zwölf Punkteteilungen und sechs Misserfolge. Neun Siege, fünf Unentschieden und zehn Niederlagen stehen bis dato für Borussia Dortmund II zu Buche.

    Die Vorzeichen deuten auf eine ausgeglichene Partie. Ein Favorit lässt sich jedenfalls nicht bestimmen.

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    FUSSBALL.DE



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  • Ab in den Winkel: Isaac traumhaft zum 2:0 für Sevilla |

    Ab in den Winkel: Isaac traumhaft zum 2:0 für Sevilla |


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  • Doch nicht zu den Bayern? Anderer Topklub will DFB-Star

    Doch nicht zu den Bayern? Anderer Topklub will DFB-Star


    Manchester City ist einem Medienbericht zufolge an einer Verpflichtung von Nationalspieler Florian Wirtz interessiert.

    Der von Pep Guardiola trainierte englische Meister habe den Offensivmann von Bayer Leverkusen als Transferziel identifiziert, berichtet die „Daily Mail“. Der FC Bayern München wird ebenfalls immer wieder als möglicher künftiger Arbeitgeber des Ausnahmefußballers genannt.

    Manchester City wolle seinen Kader verjüngen und das Mittelfeld für die Zeit nach Kevin De Bruyne stärken, schreibt die „Daily Mail“. Der Vertrag des 33 Jahre alten Belgiers, der seit 2015 beim Klub spielt, läuft im Sommer aus. Wie es danach mit ihm weitergeht, ist offen.

    Bericht: Manchester City an Leverkusens Wirtz dran

    Der 21 Jahre alte Wirtz hat in Leverkusen noch einen bis zum Sommer 2027 gültigen Kontrakt. Sein Marktwert beträgt deutlich über 100 Millionen Euro. Wirtz hat in dieser Saison in 22 Bundesligaspielen neun Tore erzielt und ebenso viele vorbereitet.

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    Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hatte bei Sky zuletzt erklärt, sich aktuell nicht mit einer Verpflichtung von Wirtz zu beschäftigen. Eberl sagte zudem: „Jeder Verein auf der Welt wäre froh und würde träumen, Florian Wirtz in seinen Reihen zu haben. Aber es ist jetzt in der Saison eine Phase, wo es darum geht: Wir wollen unsere Ziele erreichen, Bayer 04 will seine Ziele erreichen.“ (aw/dpa)



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  • Welche Auswirkungen die Gelb-Gefahr auf den

    Welche Auswirkungen die Gelb-Gefahr auf den


    Wolfsburg. Immer wieder ist von der Gelb-Gefahr die Rede: Gerade inmitten der Rückrunde laufen in der Fußball-Bundesliga viele Spieler Gefahr, aufgrund ihrer fünften Gelben Karte ein Spiel auszusetzen. Beim VfL Wolfsburg machte Kapitän Maximilian Arnold damit schon inmitten der ersten Halbserie den Anfang, Tiago Tomas, Patrick Wimmer und Joakim Maehle zogen nach, am Samstag in Stuttgart sah nun Kilian Fischer seine fünfte Gelbe. Mit Mattias Svanberg steht der Interimskapitän kurz davor. Sperren könnten für die Grün-Weißen im Kampf um Europa in den kommenden Wochen zum Handicap werden.

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    58 Mal zückten die Referees im bisherigen Saisonverlauf Gelb für Wolfsburger Akteure – genauso oft wie gegen Spieler des FC Augsburg. Kein Team im Oberhaus wurde häufiger verwarnt als die Niedersachsen, die im Fairness-Ranking als Sechzehnter lediglich den 1. FSV Mainz 05 und Schlusslicht Borussia Dortmund hinter sich lassen. Stehen die Niedersachsen womöglich unter besonderer Beobachtung der Schiedsrichter? „Vielleicht liegt es auch daran, dass wir schneller eine Gelbe Karte ziehen als andere Mannschaften. Das kann ja auch so sein. Ich weiß es nicht, keine Ahnung, woran das liegt“, hatte VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl kürzlich gesagt.

    Fischer ist bereits der fünfte Gelbgesperrte

    Fischer ist bereits der fünfte VfLer, der in dieser Saison eine Gelbsperre absitzt. Er muss am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Bochum passen. Dafür kehrt Maehle zurück, der in Stuttgart (2:1) aus gleichem Grund fehlte. Svanberg steht mit vier Gelben kurz davor, einmal auszusetzen. Das wäre gerade in der aktuellen Situation äußerst bitter, denn der Schwede wurde von Hasenhüttl zum Interimskapitän bestimmt. Arnold, der mit sieben Verwarnungen übrigens Spitzenreiter bei den Niedersachsen ist, fällt aufgrund einer Innenband-Verletzung womöglich noch für die restlichen beiden Partien im Februar – nach dem Bochum-Spiel steht noch das Viertelfinal-Duell im DFB-Pokal bei RB Leipzig (26. Februar) auf dem Programm – aus.

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    „Ich weiß es nicht, keine Ahnung, woran das liegt.“

    Ralph Hasenhüttl

    VfL-Trainer

    Der Coach wollte einem Spieler die Binde geben, der regelmäßig dabei ist. Svanberg führte Wolfsburg in Stuttgart aufs Feld, doch nun droht auch ihm eine Gelbsperre. Yannick Gerhardt, Konstantinos Koulierakis, Mohammed Amoura und Denis Vavro haben diesbezüglich mit drei Verwarnungen noch einen „Joker“, doch auch deren Fehlen könnte für die Niedersachsen in der wohl wichtigsten Saisonphase zum Problem werden. Noch stehen zwölf Partien auf der Agenda, der VfL ist als Neunter lediglich vier Zähler vom vierten Rang (und damit von einem Champions-League-Platz) entfernt. Sperren von Leistungsträgern können die Grün-Weißen da also überhaupt nicht gebrauchen.

    Hasenhüttl wünscht sich das englische Modell

    Das Thema „Gelbsperren“ nervt auch Hasenhüttl gewaltig. Er wünscht sich ein Modell wie in England, wo man nur bis Jahresende nach vier Gelben Karten gesperrt wird, danach erhöht sich die Zahl – zieht aber auch längere Sperren nach sich: Zwei Spiele bei zehn Gelben Karten bis April, drei Spiele bei 15 Verwarnungen bis Saisonende. „Das ist besser“, findet Hasenhüttl, „denn dann hast du eine Chance, ohne Sperre durchzukommen.“

    Ebenfalls unschön: In Person von Wimmer, Gerhardt und Torwarttrainer Pascal Formann kassierte der VfL in der laufenden Spielzeit auch schon drei rote Kartons. Das sind schon jetzt genauso viele wie in der gesamten Vorsaison, als die Grün-Weißen übrigens 84 Mal Gelb kassierten.

    AZ/WAZ



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  • Was Ungarn einst für die DDR war, ist Borussia Dortmund für den 1. FC Union Berlin

    Was Ungarn einst für die DDR war, ist Borussia Dortmund für den 1. FC Union Berlin


    Mit Überraschungen ist es meist so eine Sache. Bei solch einer Serie wie der folgenden kann jedoch selbst einem alten Fahrensmann der Unterkiefer auf Höhe des Kehlkopfes herunterklappen. Nach dem 3:1-Sieg von Eintracht Frankfurt jüngst gegen Holstein Kiel war die Rede davon, dass Holstein gegen Eintracht 95 Jahre auf einen Sieg wartet. Echt jetzt? Schaut man jedoch genauer hin, liegen zwischen einem 4:2 der Störche im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft 1930 und dem Spiel vom Sonntag genau vier weitere Pflichtspiele. Na gut, nennen wir es Serie.

    Eiserne Serie gegen Borussia Mönchengladbach endet

    Eine seiner Serien fortgesetzt hätte dagegen gern der 1. FC Union Berlin. Die zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach. Nie hatten die Eisernen, beginnend mit dem Elfmeterkrimi im Pokalhalbfinale im Februar 2001, gegen die Fohlen im Stadion An der Alten Försterei verloren. In der Bundesliga hatte es bis zum 1:2 vom zurückliegenden Spieltag so ausgesehen: 2:0, 1:1, 2:1, 2:1 und ein wichtiges 3:1 – mit dem die Köpenicker in der Vorsaison die Horrorserie von wettbewerbsübergreifend 16 Pflichtspielen ohne Sieg beendeten.

    In ihrer Bundesligahistorie haben sich die Männer um Kapitän Christopher Trimmel zu einigen Serien aufgemacht. Gegen den VfB Stuttgart hat es, angefangen mit den erfolgreichen Play-offs zur Bundesliga 2019, zunächst immer Zählbares gegeben. Drei Siege und drei Remis verbuchten die Köpenicker in den ersten sechs Spielen, nachdem die Schwaben nach oben zurückgekehrt waren. Seitdem – selbst nach einer 2:0-Führung zuletzt im Ländle – Pustekuchen.

    Noch glatter lief es gegen den 1. FC Köln. Schon im Aufstiegsjahr begann in der 2. Bundesliga ein nahezu einmaliger Lauf (1:1, 2:0), der sich im Oberhaus mit sieben Siegen und zwei Unentschieden fortsetzte. Bis im letzten Auswärtsspiel der vorigen Spielzeit in der Domstadt nach 2:0-Führung das 2:3 folgte. Etwas Gutes hatte die erste Niederlage in der Bundesliga gegen den Effzeh dennoch. Ohne sie hätte es nicht die dramatische Rettung mit dem letzten Torschuss der Saison von Janik Haberer gegeben. Ab und an gehört Drama, selbst wenn es auf Kosten einer Serie geht, einfach dazu.

    Andersherum geht es natürlich auch. Es gibt Gegner, denen man sich ebenbürtig fühlt, es mit einem Sieg trotzdem nicht klappen will. Für das Nationalteam der DDR war Ungarn einst ein solcher Brocken. Obwohl die goldene Elf um Ferenc Puskas längst Geschichte war, gab es in den ersten acht Begegnungen gegen die Männer aus Budapest sechs Niederlagen und nur zwei Remis. Darunter waren sieben Spiele, in denen es um die Qualifikation für eine WM oder EM ging. Erst im neunten Versuch, als mit Jimmy Hoge der eiserne Tausendsassa den Ungarn zusetzte und der Leipziger Henning Frenzel das goldene 1:0 erzielte, war im Oktober 1967 der Bann gebrochen.

    Dem DFB-Team ging es mit Italien ähnlich. Da ging das WM-Halbfinale 1970 in Mexiko verloren (3:4) und das WM-Endspiel 1982 in Madrid (1:3), da gab es bei der Heim-WM 2006 im Halbfinale ein 0:2 und im EM-Halbfinale 2012 ein 1:2. Erst bei der EM 2016 gelang in einem K.o.-Spiel erstmals das Weiterkommen, allerdings erst nach 18 (!) Elfmetern.

    1. FC Union Berlin 8:0 gegen den BFC Dynamo

    Für die Eisernen bedeutete das vor allem gegen einen Gegner aus alter Zeit grenzenloses Leid. Nachdem die Rot-Weißen in der DDR-Oberliga 1976/77 dem BFC Dynamo mit zwei 1:0-Siegen peinliche Schlappen beigebracht hatten, hielten sich die Hohenschönhauser danach auf schier brutale Weise schadlos. In 18 Punktspielen gelangen dem 1. FC Union Berlin bei 16 Niederlagen ganze zwei Unentschieden. Das Torekonto uferte mit 9:58 aus. Erst 2005 folgte – das 8:0 hielt sich außerhalb der Spiele jahrelang an der Anzeigetafel – die epische Rache.

    Derzeit geht es den Männern von Trainer Steffen Baumgart mit Borussia Dortmund, dem Gegner am Wochenende, ähnlich. Was selbst bei den Bayern einst mit einem 1:1 glückte, ein Teilerfolg, ist in Westfalen ein blinder Fleck: fünf Spiele, null Punkte. Es wäre an der Zeit, Serientäter einmal ganz anders zu sein. Es muss ja nicht gleich ein 8:0 sein.



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