Geht es jetzt bergauf beim BVB? Nach dem 2:0-Erfolg beim heimstarken FC St. Pauli will Borussia Dortmund auch das Champions-League-Hinspiel gegen Lille OSC gewinnen, um sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Frankreich zu sichern. Wo läuft das Achtelfinalspiel im TV und Stream? Wir verraten es.
Borussia Dortmund gegen Lille OSC: Übertragungen
Im deutschen Free-TV gibt es keine Live-Übertragung. Die Partie Borussia Dortmund gegen Lille OSC läuft hierzulande exklusiv bei Amazons Streaming-Dienst Prime Video. Wer noch keine Prime-Mitgliedschaft hat, kann das Angebot 30 Tage lang kostenlos ausprobieren und so das Spiel zum Nulltarif streamen.
Anstoß: Dienstag, 4. März 2025, 21 Uhr
Spielort: Signal Iduna Park (Dortmund)
Wettbewerb: Champions League, Achtelfinale, Hinspiel
Übertragung in Deutschland: Prime Video
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Lille leichtes Los für Dortmund?
Mit Lille OSC bekam der BVB wohl ein vergleichsweise lösbares Los für den Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse. Ein besonderes Spiel wird es für Dortmunds Stürmer Serhou Guirassy, der 2015/2016 für Lille auf Torejagd ging. Anders herum treffen die Dortmund auf Thomas Meunier: 2020 bis 2024 Defensiv-Stabilisator bei den Dortmundern.
Zur Statistik: In der Königsklasse spielten die Teams noch nicht gegeneinander. In der Saison 2001/2002 trafen der BVB und Lille im UEFA-Cup-Achteinale aufeinander. Zweimal endete das Treiben unentschieden (0:0, 1:1). Die Auswärtstorregel bescherte Dortmund das Weiterkommen.
Die offizielle Mitteilung des BVB war nur wenige Zeilen lang, der Inhalt nach den Querelen der vergangenen Wochen und Monate erwartbar: Nach nur zehn Monaten trennt sich Borussia Dortmund von Kaderplaner Sven Mislintat.
Sven Mislintat ist nicht mehr Technischer Direktor und Kaderplaner bei Borussia Dortmund.
IMAGO/Kirchner-Media
Gerade einmal fünf Zeilen lang ist die Mitteilung, die Borussia Dortmund am Donnerstagnachmittag auf der eigenen Vereinshomepage veröffentlichte. Der Inhalt: Der BVB trennt sich mit sofortiger Wirkung von Kaderplaner Sven Mislintat. Dies habe Sport-Geschäftsführer Lars Ricken ihm in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt. Überraschend kam diese Meldung nach den Querelen der vergangenen Wochen und Monate nicht. Vielmehr war absehbar, dass die zweite Amtszeit des 52-Jährigen beim BVB nach nur zehn Monaten wieder enden würde.
Watzke forderte Geduld
Erst am Vortag hatte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke auf der Spobis in Hamburg zugegeben, dass das Zusammenspiel zwischen Ricken, Sportdirektor Sebastian Kehl und Mislintat nicht ideal sei. Es gehe “einzig und allein” um die Frage: “Harmonieren die drei miteinander?”, sagte Watzke – und schob seine eigene Einschätzung der Lage gleich hinterher: “Das ist noch optimierungsbedürftig.”
Bei der Präsentation des neuen Trainers Niko Kovac, bei der Ricken und Kehl ebenfalls auf dem Podium saßen, hatte Ricken am Dienstag Kehl und Mislintat noch in Schutz genommen, ohne ihre Namen explizit zu nennen: “In den vergangenen Wochen wurden Mitarbeiter teils arg diskreditiert durch Sachen, die nicht der Wahrheit entsprachen”, sagte der Sport-Geschäftsführer und stellte fest, “dass in den letzten Wochen viele Entscheidungen getroffen wurden, bei denen wir zusammenstanden und uns Rückendeckung gegeben haben”. Eine klare Aussage aber über personelle Konsequenzen, die aufgrund der vielen Durchstechereien und des internen Misstrauens unausweichlich schienen, vermied er – und reichte sie am Donnerstag durch das Aus für Mislintat nach.
Erst im Mai 2024 hatte Mislintat, der ein Vertrauter des damaligen Trainers Edin Terzic ist, seine Stelle angetreten. Als Kaderplaner und Technischer Direktor sollte er mithilfe seines Netzwerks und seiner Expertise beim Aufspüren neuer Talente der sportlichen Leitung um Ricken und Kehl zuarbeiten. Kurz darauf trat Terzic zurück und der bisherigen Assistent Nuri Sahin übernahm den Trainerposten.
Mislintat soll Kompetenzen überschritten haben
Es dauerte nicht lange, ehe erste Berichte über Misstöne zwischen den Verantwortlichen der Borussia in der Öffentlichkeit kursierten. Unter anderem hieß es, Mislintat habe sich nicht an interne Absprachen gehalten und seine Kompetenzen überschritten. Auch wenn der Klub dementierte: Ricken formulierte in der Folge die Arbeitsbereiche innerhalb der sportlichen Leitung schriftlich aus, um für Klarheit zwischen den Beteiligten zu sorgen. Dennoch galt nicht erst seit diesen früheren Saisonwochen das Verhältnis zwischen Kehl und Mislintat als schwer belastet.
Dass der BVB nach langen Verhandlungen im Januar den auslaufenden Vertrag von Kehl bis 2027 verlängerte, sicherte ihm in der sportlichen Krise der vergangenen Wochen seine Stellung. Anders als Sahin durfte Kehl bleiben und die Arbeit des aktuellen Transferfensters verantworten. Bei der Trainersuche, die federführend Ricken übernahm, war er ebenfalls involviert, indem er mit Kovac über potenzielle Neuzugänge sprach.
Intern allerdings lautete die klare Ansage an Kehl und an Mislintat, dass ihre Arbeit unter genauer Beobachtung stünde und sie nach Transferschluss bewertet würde – mit dem bitteren Ende für Mislintat, der den Klub nach 2017 ein zweites Mal verlassen muss. Kehls Stellung ist dadurch nur vordergründig ein weiteres Mal gestärkt worden, denn er wird sich in den kommenden Monaten stärker denn je beweisen müssen, um seine nicht gerade wenigen Skeptiker zu überzeugen.
Personalentscheidungen dürften Dortmunds Probleme nicht lösen
In seiner ersten Amtszeit hatte er sich als Chefscout des BVB national wie international einen Namen gemacht und zahlreiche Talente wie Shinji Kagawa, Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho entdeckt. Doch bereits damals eckte der meinungsstarke Charakter an, vor allem in der Zusammenarbeit mit Thomas Tuchel kam es zu Streitigkeiten, die seinen Abgang bei der Borussia einleiteten. Zwischen seinen beiden Amtszeiten in Dortmund arbeitete Mislintat für den FC Arsenal, den VfB Stuttgart und Ajax Amsterdam.
Ob durch die Trennung von Mislintat und die Verpflichtung von Kovac als neuem Trainer nun Ruhe in Dortmund einkehren wird, dürfte die spannendste Frage der nächsten Wochen werden. Denn die Probleme des Klubs dürften sich durch allein durch die Personalentscheidungen der jüngsten Vergangenheit nicht lösen lassen. Zumal Mislintat in der Hierarchie einen unteren Platz einnahm, auch wenn er – wie der externe Berater Matthias Sammer, den Ricken dazu aufforderte, seine Rolle als TV-Experte bei Dortmund-Spielen künftig ruhen zu lassen – Teil der regelmäßig stattfindenden Elefantenrunden der BVB-Verantwortlichen war.
Bei Borussia Dortmund wähnt man sich noch lange nicht am Ziel: Niko Kovac sieht trotz des Aufwärtstrends weiter viel Arbeit vor sich. Der BVB-Coach machte seiner Mannschaft vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille am Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime) eine deutliche Ansage. „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, sagte Kovac am Montag. „Wir haben sicher noch großes Verbesserungspotenzial.“
Borussia Dortmund steht erstmals seit 2013 wieder im Halbfinale der Champions-League. Die Mannschaft besiegte Atlético Madrid in einem packenden Spiel mit 4:2 und trifft nun in zwei Wochen auf Paris Saint-Germain.
Mit einem 4:2-Sieg über Atlético Madrid hat Borussia Dortmund das Halbfinale der Fußball Champions-League erreicht. Mit dem Ergebnis machte das Team von Trainer Edin Terzic die 1:2-Niederlage aus dem Viertelfinal-Hinspiel wett. Julian Brandt (34.), Ian Maatsen (39.), Niclas Füllkrug (71.) und Marcel Sabitzer (74.) schossen den Dortmunder Sieg heraus. Atlético hatte zwischenzeitlich durch ein Eigentor von Mats Hummels (49.) und Angel Correa (64.) ausgeglichen.
Halbfinale gegen PSG
Bereits in zwei Wochen trifft der BVB im Halbfinale nun auf Paris Saint-Germain, die den FC Barcelona mit 4:1 besiegten. Das Endspiel der Fußball-Königsklasse findet dann am 1. Juni im Londoner Wembley-Stadion statt.
Beim letzten Halbfinal-Einzug vor elf Jahren zog der BVB anschließend sogar ins Finale ein, verlor dort aber im deutschen Finale gegen den FC Bayern. Dieses Szenario ist auch dieses Mal noch möglich, die Münchner treffen am Mittwoch in ihrem Viertelfinal-Rückspiel auf den FC Arsenal.
Hat dem BVB neuen Schwung eingehaucht: Niko Kovac (zweiter von rechts). Mit auf dem Bild Julian Brandt, Salih Özcan und Jamie Gittens (von links).
Quelle: imago
Sie haben Real und Atlético Madrid geschlagen und spielen sehr variablen Fußball. Das wird uns viel Konzentration abverlangen.
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Niko Kovac, BVB-Trainer
Zuversichtlich ist der 53-Jährige trotzdem. Denn nach gut vier Wochen an neuer Wirkungsstätte zeigen sich die ersten Erfolge. In der Bundesliga hat Borussia Dortmund zuletzt zwei Siege in Folge und Selbstvertrauen gesammelt, nun geht der Blick gegen die Nordfranzosen nach vorn.
Wir haben die Riesenchance, uns für die besten Acht in Europa zu qualifizieren.
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Lars Ricken, BVB-Chef
Ohne größere Gegenwehr schafft Borussia Dortmund den Sprung ins Achtelfinale. Sporting Lissabon liefert einen uninspirierten Auftritt beim BVB, dem ein 0:0 reicht.19.02.2025 | 2:59 min
Sabitzer auf dem Weg zu alter Stärke
Dortmund bleibt eine Wundertüte, der Wert der jüngsten Siege ist schwer einzuschätzen. Aber der Aufwärtstrend ist da. Die “Bild”-Zeitung lobt die “neue Sachlichkeit und Seriosität im BVB-Spiel. Die “Ruhr Nachrichten” feiern die Rückkehr zu Basics wie Disziplin und Fleiß als “Anti-Experiment”.
Pragmatiker Kovac hat sich einen Kreis von Spielern rausgepickt, denen er vertraut, die er stärkt. So hat er einige “Sorgenkinder” zur Normalform zurückgeführt. Etwa Marcel Sabitzer, der auf der Lieblingsposition im Zentrum dynamischer für Ordnung und Antrieb sorgt als auf den Seiten.
Adeyemi freut sich über das Vertrauen
Pascal Groß, der in der Not als Außenverteidiger aushalf, ist wieder ins Offensivspiel eingebunden, weil sich der BVB aufs lang verpönte Grundprinzip Flanke-Kopfball-Tor besinnt: Mit vier Assists gegen Union Berlin hat Groß seinen Wert als Vorbereiter bewiesen. Ein Schritt zurück bringt zwei Schritte nach vorn für den BVB.
Die Dortmunder Spieler Pascal Groß und Nico Schlotterbeck sowie Tom Rothe und Trainer Steffen Baumgart von Union Berlin im Interview nach dem 6:0-Sieg des BVB.24.02.2025 | 1:29 min
“Nach den ganzen Niederlagen und negativen Schlagzeilen war es gut, dass er ruhig und positiv geblieben ist”, sagt Kapitän Emre Can über den Coach. Der Lohn: Karim Adeymi spielt wieder mit Spaß und Selbstvertrauen, nachdem er im Winter fast zum SSC Neapel geflüchtet wäre.
Das kommt von alleine, wenn man das Vertrauen des Trainers genießt.
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Karim Adeymi, Borussia Dortmund
Can spielt sich in der Abwehr fest
Serhou Guirassy hat seinen Durchhänger überwunden und nebenbei das unselige Elfer-Schinden gestoppt, das selbst die eigenen Fans auf die Palme brachte. Sogar der sensible Maximilian Beier tritt nun regelmäßig mit breiterer Brust auf.
Gewinner des Regimewechsels ist auch Kapitän Can. Der 31-Jährige hat sich als Innenverteidiger etabliert. Er kann seinen Schlendrian zwar nicht ganz ablegen, das zeigten zwei Fehlpässe im Spiel gegen St. Pauli. Aber auch dank des Allrounders hat sich die Abwehr stabilisiert, die in der Liga schon 38 Gegentore gefressen hat.
Anton und Gittens unter den Verlierern
In vier von sechs Spielen unter Kovac wahrte Dortmund eine weiße Weste, nach dem verpatzten Neustart mit Pleiten gegen Stuttgart und Bochum zuletzt sogar drei Mal in Serie.
Torwart Gregor Kobel darf sich zudem über die Marschroute freuen, den Ball nicht mehr so oft hintenrum laufen zu lassen wie unter Nuri Sahin. Im Spielaufbau ist der Keeper ein Risikofaktor.
Borussia Dortmund holt zum ersten Mal in dieser Saison zwei Siege in Serie. Auf St. Pauli reichen dem BVB wenige gute Minuten. Guirassy und Adeyemi sind die Matchwinner.03.03.2025 | 9:26 min
Das System Kovac produziert auch Verlierer. Aktuell gehören Nationalverteidiger Waldemar Anton dazu und Hinrunden-Held Jamie Gittens. Oder die BVB-Youngster, deren Entwicklung der Krisen-Reaktion geopfert wurde.
Mit Brandt zur Aufholjagd?
Zuletzt fiel sogar Julian Brandt hintenrüber. Gut möglich aber, dass der Regisseur Kovacs nächstes Aufbauprojekt ist.
Er ist ein sehr wichtiger Spieler für mich und wird die Minuten bekommen, die er verdient.
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Niko Kovac über Julian Brandt
Auf Brandt Geistesblitze kann der BVB kaum verzichten, wenn er in der Champions League eine Runde dranhängen oder in der Bundesliga Rang vier angreifen will.
Weil die Liga so schwach ist, scheint das in den nächsten Duellen mit Augsburg, Leipzig, Mainz und Freiburg wieder möglich. Mit Glück und Kovac könnte die Saison doch noch in eine versöhnliche Richtung kippen.
Quelle: Reuters
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Dortmund – Bei Borussia Dortmund wähnt man sich noch lange nicht am Ziel: Niko Kovac sieht trotz des Aufwärtstrends weiter viel Arbeit vor sich. Der BVB-Coach machte seiner Mannschaft vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) eine deutliche Ansage. „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, sagte Kovac am Montag. „Wir haben sicher noch großes Verbesserungspotenzial.“
Der neue Coach, der den arg ins Taumeln geratenen Champions-League-Finalisten des Vorjahres vor einem Monat übernommen hatte, traut dem Aufschwung noch nicht so ganz und gibt sich vor dem Spiel gegen den Fünften der französischen Ligue 1 recht streng. Bloß kein Nachlassen lautet die Devise. „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele“, sagte Kovac.
Premiere in der Königsklasse
Dabei wirkt der 53-Jährige inzwischen spürbar. Von den sechs Pflichtspielen unter Kovac spielte der BVB viermal zu null, zuletzt gewann er gegen Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0) zweimal in Folge. Das hatte es in dieser Saison zuvor noch gar nicht gegeben. Gegen Lille, das erstmals überhaupt im Achtelfinale der Königsklasse steht, spricht Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nun von einer „Riesenchance“.
Setzt sich der Trend fort und schaffen die Dortmunder den Viertelfinal-Einzug, winkt dort nicht nur das Knaller-Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick. Die bislang so schwierige BVB-Saison stünde gleich in einem positiveren Licht. „Wir wollen uns zu Hause eine gute Ausgangsposition verschaffen“, sagte Ricken.
Adeyemi deutlich forscher als der neue BVB-Coach
Forscher drückte es Karim Adeyemi aus. „Das Stadion wird brennen und wir werden auch brennen. Wir versuchen, zu null zu spielen und vorne viele Tore zu machen“, sagte der Nationalstürmer, dessen Selbstvertrauen unter Kovac wieder spürbar gestiegen ist. „Ich bin guter Dinge, dass wir gewinnen werden.“
Für Kovacs Geschmack deutlich zu forsche Töne. Lille ist sicher ein deutlich stärkerer Gegner als die beiden BVB-Aufbaugegner Union Berlin und St. Pauli zuletzt. „Der französische Fußball und gerade Lille, das ist schon gut“, sagte der frühere Trainer der AS Monaco. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass das eine harte Nuss wird.“
„Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser“
Kovac ist es bislang gelungen, den BVB vor allem defensiv stabiler zu machen. In der Liga sind die Dortmunder zwar immer noch nur Zehnter. Doch der Rückstand auf die Europapokalränge schrumpft. „Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser. Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus“, sagte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck. „Wir hatten in der Hinrunde viele Wechsel in der Verteidigung, sind dadurch nicht so richtig in den Rhythmus gekommen.“
Offensiv dagegen hat Kovac vom BVB-Spiel noch andere Vorstellungen: „Man sieht schon gute Ansätze. Wir sind schon zufrieden. Aber bei weitem sind wir noch nicht da, wo wir hinkommen wollen.“ Ricken sieht das ähnlich: „Es gibt überhaupt keinen Grund, schon wieder in Euphorie zu verfallen.“
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Borussia Dortmund kann im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille am Dienstag (21.00 Uhr) wieder auf Außenverteidiger Julian Ryerson setzen. Der Norweger war am Samstag beim 2:0 in der Fußball-Bundesliga beim FC St. Pauli wegen eines Infekts ausgefallen. «Julian ist morgen dabei. Es ist soweit alles wieder in Ordnung bei ihm», sagte BVB-Coach Niko Kovač am Montag (03.03.) nach dem Training.
BVB live bei Radio 91.2
Dagegen ist der Einsatz von Carney Chukwuemeka fraglich. Der Winter-Neuzugang von Borussia Dortmund hat nach einem Zusammenprall Oberschenkelprobleme und konnte nur individuell trainieren. «Da werden wir schauen, wie sich das über Nacht entwickelt. Das werden wir erst sehr kurzfristig entscheiden können», sagte Kovač dazu. Anstoß ist am Dienstag (04.03.) um 21 Uhr. Radio 91.2 überträgt das Spiel wie immer live.
Seit geraumer Zeit wird Borussia Dortmund immer wieder Interesse an einer Verpflichtung von Enzo Millot nachgesagt, der zuletzt seine Zukunft beim VfB Stuttgart offen ließ. Nun macht allerdings ein Medienbericht die Runde, der vermuten lässt, dass sich der BVB im Sommer nicht erneut um den Offensivspieler bemühen wird.
In den ergangenen Wochen und Monaten wurde der BVB immer wieder mit einer Verpflichtung von Enzo Millot vom VfB Stuttgart in Verbindung gebracht. Bereits im Januar hatte die “Sport Bild” über mögliche Uneinigkeit in der Führungsebene berichtet. Diese sollen laut “L’Équipe” weiterhin bestehen.
Demnach seien die BVB-Bosse von den sportlichen Qualitäten des 22-Jährigen zwar überzeugt, man mache sich jedoch Sorgen, dass man mit dem Franzosen einen neuen Problemfall an das Westfalenstadion holen würde. Der französischen Sportzeitung zufolge machte der Offensivspieler in der Vergangenheit mit disziplinarischen Verfehlungen auf sich aufmerksam.
VfB Stuttgart: BVB noch nicht restlos von Millot überzeugt
Mehrfach sei Millot beim VfB Stuttgart zu spät zu Übungseinheiten erschienen, heißt es. Zwar habe sich das Verhalten des VfB-Stars in den vergangenen Monaten der “L’Équipe” zufolge verbessert, die Zweifler in der Führungsetage von Borussia Dortmund soll das aber noch nicht restlos von einer Verpflichtung überzeugt haben.
Daher ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass der BVB keine Versuche im Sommer unternehmen wird, sich die Dienste des französischen U21-Nationalspielers zu sichern, dessen Zukunft in Bad Cannstatt trotz eines Vertrages bis 2028 offen ist. Im Sommer kann Millot den Traditionsverein dank einer Ausstiegsklausel für 18 Millionen Euro verlassen.
Auf ein klares Bekenntnis zum VfB verzichtete er zuletzt. “Mein Vertrag läuft bis 2028. Ich bin Spieler des VfB und wir haben große Ziele in der Champions League und der Bundesliga. Ich denke jetzt nicht von Sommer zu Sommer, sondern an die Ziele des Vereins”, hatte er vor dem Champions-League-Ligaphasenduell gegen Paris Saint-Germain (1:4) gesagt.
Laut “kicker” gehen die Bosse aber davon aus, dass der Spieler nach der Saison einen Wechselwunsch äußern wird.
+++ Update, 3. März, 17:10 Uhr: Nicht alle Bosse überzeugt? Daher zögert BVB wohl bei Millot +++
Bei Borussia Dortmund wurde VfB-Star Enzo Millot nach seiner starken Vorsaison in Stuttgart wohl als möglicher Neuzugang gehandelt. Laut “L’Equipe” soll das Thema mittlerweile aber nicht mehr so heiß sein beim BVB. Grund dafür dürften unterschiedliche Meinungen der Dortmunder Führung über Millot sein.
Zwar gibt es wohl weiterhin Verantwortliche, die von den Qualitäten des Franzosen überzeugt sind, allerdings auch Personen in der BVB-Führung, die Zweifel an Millot haben. Dies liege wohl unter anderem an disziplinarischen Verfehlungen des 22-Jährigen in der Vergangenheit.
Konkret werden im Bericht mehrere Fälle genannt, in denen Millot zu spät zum Training der Schwaben erschienen sein soll. Millots Vertrag in Stuttgart läuft noch bis zum 30. Juni 2028.
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+++ Update, 2. März, 14:45 Uhr: Sebastian Kehl bestätigt: Gittens ist sichtlich frustriert +++
Bei Nuri Sahin war er noch gesetzt. Nun ist Jamie Gittens unter Niko Kovac nur noch Ergänzungsspieler bei Borussia Dortmund und das frustriert den jungen Flügelspieler.
Laut der “Bild” äußerte sich Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 2:0-Auswärtssieg gegen den FC St. Pauli über den 20-Jährigen: “Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie. Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht. Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben.”
In der Bundesliga stand er zuletzt bei der 0:2-Niederlage in Bochum in der Startelf. Seitdem kam er nur für Kurzeinsätze gegen Union Berlin (6:0) und St. Pauli auf den Rasen. Der BVB gewann beide Spiele zu Null.
Wettbewerbsübergreifend steht der Engländer bei 36 Einsätzen in denen er elf Tore und vier Assists zum Teamerfolg beifügte. Sein Vertrag läuft noch bis 2028. Als er zum Anfang der Saison für Furore sorgte, wurde der Engländer schnell als teurer Abgang im dreistelligen Millionenbereich gehandelt.
+++ Update, 26. Februar, 14:11 Uhr: Emre Can darf offenbar doch auf Vertragsverlängerung hoffen +++
Emre Can gehört zweifellos zu den Gewinnern bei Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Niko Kovac. Seit der Kroate Anfang Februar beim BVB übernommen hat, spielt der Kapitän in der Innenverteidigung so stark, dass nun sogar eine Vertragsverlängerung über 2026 hinaus im Raum steht.
Wie die “Bild” berichtet, findet gerade ein Umdenken in der Führungsriege des BVB statt. Während man bis vor wenigen Wochen einen Verkauf des 31-Jährigen favorisiert habe, sei man nun offenbar dazu bereit, über eine Verlängerung des Kontrakts nachzudenken.
Allerdings gebe es eine Voraussetzung dafür. Nur wenn die Dortmunder, derzeit auf Platz zehn der Tabelle, noch die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb schaffe, habe Can Chancen zu bleiben. Der Rückstand auf die Champions-League-Plätze beträgt bereits sieben Punkte, auf Platz sechs sind es aktuell sechs Zähler.
+++ Update, 20. Februar, 09:55 Uhr: Topklub bastelt wohl an Adeyemi-Transfer +++
Verabschiedet sich Karim Adeyemi schon bald aus Dortmund? Laut Transferinsider Fabrizio Romano bastelt Juventus Turin an einer Verpflichtung des Flügelspielers.
“Adeyemi hat den Berater gewechselt und Juve hat ihn für den Juli angerufen”, erklärte Romano bei “Viva El Futbol”.
Bereits im vergangenen Winter wurde immer wieder über einen Abgang des 23-Jährigen spekuliert, Hauptziel war dabei allerdings die SSC Neapel.
Deren Sportdirektor Giovanni Manna sagte später, man sei sich prinzipiell mit dem BVB einig gewesen. Der Deal scheiterte aber, weil der gebürtige Münchner nicht zu Napoli wechseln wollte und erst überzeugt werden musste.
Adeyemis Vertrag bei der Borussia läuft noch bis 2027.
+++ Update, 18. Februar, 11:55 Uhr: BVB strebt offenbar Trennung von Reyna an +++
Angesichts der sportliche Misere scheint sich Borussia Dortmund nach der Saison von einigen Profis trennen zu wollen. Die “Ruhrnachrichten” bringen in diesem Zusammenhang Namen wie Emre Can, Salih Özcan, Niklas Süle, Pascal Groß oder Marcel Sabitzer ins Spiel.
Vor dem Aus beim BVB steht demnach auch Giovanni Reyna. Hinsichtlich des als hochveranlagt geltenden US-Amerikaners, der in seiner Entwicklung seit geraumer Zeit stagniert, seien die Verantwortlichen “mittlerweile mit der Geduld am Ende”, eine Trennung werde trotz Vertrags bis 2026 angestrebt.
In dieser Saison kommt Reyna wettbewerbsübergreifend auf 16 Einsätze, drei davon von Beginn an. Dabei gelangen ihm zwei Tore. Allerdings verpasste der 22-Jährige auch zwei Monate wegen einer Leistenzerrung.
Der in England geborene Sohn des früheren Bundesliga-Profis Claudio Reyna und der ehemaligen US-Nationalspielerin Danielle Egan steht seit 2019 beim BVB unter Vertrag, war in der vergangenen Rückrunde an Nottingham Forest ausgeliehen. In England konnte er sich jedoch nicht in den Vordergrund spielen. Für die Profis der Schwarz-Gelben absolvierte er bislang 137 Pflichtspiele, in denen er 19 Tore erzielte.
+++ Update, 17. Februar, 09:38 Uhr: Wettbieten um Jamie Gittens deutet sich wohl an +++
Ein möglicher Abgang von BVB-Star Jamie Gittens könnte für den Sommer 2025 wohl ein ernsthaftes Thema werden.
Laut “Bild” könnte sich dabei für die Dortmunder der nächste Abgang für eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich abzeichnen.
Im Bericht ist von einem möglichen Wettbieten der englischen Topklubs FC Chelsea, FC Arsenal und Tottenham Hotspur die Rede, die wohl allesamt Interesse am Dortmunder Offensiv-Juwel haben.
Gittens‘ Vertrag in Dortmund läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Einst wurde der gebürtige Londoner bei Manchester City und beim FC Reading ausgebildet, bevor er im Sommer 2022 zum BVB wechselte.
In der laufenden Saison steuerte Gittens für die Borussia bei 33 Pflichtspiel-Einsätzen immerhin schon elf Tore und fünf Vorlagen bei.
+++ Update, 10. Februar, 12:11 Uhr: Matthäus-Kritik an Brandt – “Entwicklung bei ihm stehen geblieben +++
Nach der kürzlichen 1:2-Heimpleite von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart steht BVB-Star Julian Brandt in der Kritik.
“Ein Talent darf alle fünf Spiele mal überragend spielen und das macht er. Aber die Entwicklung ist bei ihm stehen geblieben”, fällte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei “Sky” ein hartes Urteil über den 28-Jährigen und erklärte, dass Brandt für ihn immer noch ein Talent sei.
Vor allem eine Brandt-Szene im Spiel des BVB gegen Stuttgart erzürnte Matthäus. In der Nachspielzeit verzog Brandt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position völlig, reagierte darauf aber kaum.
“Der muss doch ein Zeichen an die Gelbe Wand setzen und sich sagen: ‘Hey, habe ich das jetzt so verbockt?’. Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein. Meine Spieler haben sich geärgert, wenn sie verkackt haben. Brandt hat sich nicht geärgert”, sagte Matthäus.
Zusammenfassend meinte der 63-Jährige, dass er von Brandt “ein bisschen enttäuscht” sei, weil “er aus seinem Talent viel zu wenig gemacht hat”.
Die BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat nach der Heimpleite gegen den VfB Stuttgart (1:2) recht deutliche Kritik an den aktuellen Stars seines Ex-Klubs geäußert.
Besonders Jungstar Jamie Gittens bekam heftige Worte vom 36-Jährigen zu hören. “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalen-Liga spielen”, kritisierte Großkreutz, der für den SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga 2 kickt, im Podcast “Viertelstunde Fußball” die Inkonstanz des 20-jährigen Engländers.
Großkreutz bemängelte das “Rauf und Runter” in den Leistungen des BVB-Talents, das aber dennoch bereits elf Tore und fünf Vorlagen in der laufenden Saison auf seinem Konto hat.
+++ Update, 8. Februar, 18:15 Uhr: Verträge von Star-Trio sollen wohl nicht verlängert werden +++
Mit der Ankunft von Niko Kovac begann beim BVB eine neue Zeitrechnung.
Unter dem neuen Trainer soll das kriselnde Bundesliga-Schwergewicht wieder in die Spur finden. Die Heimpremiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) ging derweil nach hinten los.
Ziel für die alles andere als zufriedenstellend verlaufende Saison ist weiterhin die Qualifikation für die Champions League. In der kommenden Saison soll dann wieder mit neuem Elan angegriffen werden – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit anderem Personal.
BVB betrogen? Kovac hadert mit Schiri-Entscheidungen
Mit Linksverteidiger Daniel Svensson vom FC Nordsjaelland und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea kamen zum Ende der Wintertransferphase bereits zwei ambitionierte Neuzugänge per Leihe mit Kaufpflicht bzw. Kaufoption. Im Sommer dürfte sich gerade auch auf der Abgangsseite einiges tun.
Durch die anhaltende Krise sollen die Verträge eines Star-Trios derzeit nicht verlängert werden. Wie die “Sport Bild” berichtet, handelt es sich dabei um Emre Can, Niklas Süle und Julian Brandt.
Alle drei Großverdiener besitzen noch bis 2026 gültige Arbeitspapiere, könnten folglich nur noch im Sommer zu marktgerechten Preisen abgegeben werden. Unter Kovac sollen vorherige Absprachen aus der Zeit unter Vorgänger Nuri Sahin keine Rolle mehr spielen und alles neu bewertet werden.
Auch interessant: Borussia Dortmund: Böser Seitenhieb gegen gefeuerten Sven Mislintat
+++ Update, 7. Februar, 18:41 Uhr: Duranville-Leihe zu Besiktas? BVB reagierte angeblich sehr deutlich +++
Dortmunds Shootingstar Julien Duranville war zuletzt während der Winter-Transferperiode wohl heiß begehrt. Wie die “Bild” berichtet, soll der BVB zahlreiche Transferanfragen für den 18-jährigen Belgier abgelehnt haben.
Unter anderem soll auch der türkische Topklub Besiktas Istanbul angefragt haben bezüglich einer Leihe mit anschließender Kaufoption. Allerdings soll dieses Modell für die BVB-Bosse überhaupt nicht infrage gekommen sein.
BVB-Fans in Sorge um “Tullbergs Lebenswerk”
Immerhin winken dem Teenager nach dem Abgang von Donyell Malen zu Aston Villa im Frühjahr regelmäßige Einsätze in Dortmund. In der laufenden Saison durfte das Toptalent 13 Mal für die BVB-Profis in Pflichtspielen ran. Dabei gelang ihm je ein Tor sowie eine Vorlage.
+++ Update, 6. Februar, 07:46 Uhr: Napoli-Boss packt aus: Adeyemi-Transfer stand kurz bevor +++
Wie nah war Karim Adeyemi an einem Wechsel von Borussia Dortmund zur SSC Napoli?
Wie Giovanni Manna, Sportdirektor des Tabellenführers nun offenbarte, wohl sehr nah. “Was ich bestätigen kann ist, dass wir mit Borussia Dortmund einen Vertragsentwurf wegen Adeyemi ausgehandelt hatten”, sagte der 36-Jährige auf einer Medienrunde.
Der Flügelstürmer sollte der Nachfolger des abgewanderten Kvicha Kvaratskhelia werden. “Wir waren dort, wir haben geredet, aber der Spieler war sich nicht sicher. Er wollte nicht im Januar zu uns wechseln, wir wollten nicht darauf bestehen”, erklärt Manna weiter.
Deshalb nahmen die Süditaliener Abstand von der Verpflichtung. “Alle Spieler, die seit Sommer gekommen sind, wollten unbedingt nach Napoli kommen. Wenn ich dich überzeugen muss, auf diesem Niveau zu Napoli zu gehen, bist du keiner für uns.”
+++ Update, 5. Februar, 17:18 Uhr: Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic? Bosse waren wohl uneinig +++
Bevor sich Borussia Dortmund für Niko Kovac als neuen Trainer entschied, stand wohl auch eine mögliche Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic im Raum.
Laut “Sport Bild” soll sich vor allem der Technische Direktor Sven Mislintat für ein Comeback des 42-Jährigen ausgesprochen haben.
Allerdings stand er mit der Einschätzung, dass Terzic der richtige Mann für den BVB sei, intern wohl alleine da. Für die anderen Verantwortlichen Lars Ricken und Sebastian Kehl sein eine Terzic-Rückkehr dem Bericht nach sogar ein “Ding der Unmöglichkeit” gewesen, weshalb diese Spur auch nie besonders heiß geworden sei
Terzic führt den BVB in der Vorsaison ins Finale der Champions League, dennoch entschied man sich anschließend für getrennte Wege. Seitdem wartet er auf eine neue Aufgabe als Coach.
Sein schon damals großer Fürsprecher Mislintat dürfte nun wohl auch kurz davor stehen, seinen Platz räumen zu müssen, da er vor allem mit Sportdirektor Kehl ein schwieriges Verhältnis haben soll.
+++ Update, 5. Februar, 11:00 Uhr: Mit dem Kopf nicht mehr beim BVB: Kehl kritisiert Malen +++
Sebastian Kehl hat Donyell Malen nach dessen Wechsel zu Aston Villa kritisiert. Malen sei “nicht mehr wirklich mit dem Kopf bei Borussia Dortmund”, gewesen, sagte Kehl. “Und wir wissen alle, dass es dann auch nicht mehr zu Leistungen führt. In der Verfassung, in der er sich am Ende präsentiert hat, war der Transfer eine gute Lösung.” Der 26-Jährige sei “nicht mehr dahin gekommen, wo er mal war”, betonte der BVB-Sportdirektor.
Man habe auf der Position eigentlich niemanden mehr abgeben wollen, betonte Kehl.
“Das Angebot hat sich aber irgendwann in eine Dimension entwickelt, wo wir drüber nachdenken mussten. Der Spieler hat uns auch klar zu verstehen gegeben, dass er auch aufgrund seiner Vertragslaufzeit etwas Neues machen möchte“, so Kehl weiter. Malen wechselte schließlich Mitte Januar für 25 Millionen Euro zu Aston Villa.
+++ Update, 3. Februar, 19:18 Uhr: Fix! BVB holt Keeper Ramaj – direkte Leihe nach Kopenhagen +++
Borussia Dortmund hat am Deadline Day mit Diant Ramaj einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der frühere Heidenheimer und Frankfurter wechselt von Ajax Amsterdam zurück in die Bundesliga.
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In Dortmund unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Sommer 2029 und wird umgehend nach Dänemark zum FC Kopenhagen weiterverliehen.
BVB-Spiel: TV-Entscheidung bei Sammer offenbar gefallen
03.03.2025 – 18:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Matthias Sammer: Der BVB-Berater kommt bei Dortmunder Spielen vorerst nicht zum Einsatz. (Quelle: IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images)
Matthias Sammer ist eine der prominentesten TV-Experten im deutschen Fußball. Doch seine Rolle bei Prime Video stößt in Dortmund auf wenig Wohlwollen. Das hat Folgen.
Statt Sammer begleiten neben Moderator Alex Schlüter laut der “Bild” die Weltmeister Shkodran Mustafi und Christoph Kramer die Übertragung. Auch Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme ist als Expertin wieder mit dabei.
Sammers Doppelfunktion als BVB-Berater und TV-Experte hatte zuletzt einige Diskussionen ausgelöst. Besonders nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Bologna geriet der 57-Jährige in die Kritik. Damals hatte er die Dortmunder Mannschaft im TV scharf kritisiert und gesagt, sie sei “körperlich und geistig in einer Nichtverfassung”.
Daraufhin stellte BVB-Sportdirektor Lars Ricken Medienberichten zufolge intern klar, dass Sammer sich entscheiden müsse: Entweder als Experte bei Amazon Prime oder als Klub-Berater – beides gleichzeitig bei BVB-Spielen sei nicht mehr möglich. Sammer habe sich für seine Rolle in Dortmund entschieden.