Jamie Gittens war der einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige Lichtblick bei Borussia Dortmund in der Hinrunde. Der Engländer spielte sich mit starken Auftritten in die Notizblöcke zahlreicher Klubs aus der Premier League, auch dem FC Bayern wird ein Interesse am Flügelspieler nachgesagt.
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Und auch wenn der 20-Jährige unter Niko Kovac aktuell in einer Formkrise steckt, rechnen sich die Verantwortlichen des BVB eine hohe Ablöse für Gittens aus. Bis zu 84 Millionen Euro erhoffen sich die Dortmunder dem Vernehmen nach. Wie ‚Sky‘ nun berichtet, ist man sich intern bereits darüber im Klaren, dass sich die Wege im Sommer trennen werden. Die Schwarz-Gelben rechnen fest mit einem Abgang, heißt es.
Dieser wird noch wahrscheinlicher, sollte Dortmund die Qualifikation zur Champions League oder womöglich sogar zur Europa League verpassen. Dann nämlich bräuchte der BVB dringend Einnahmen aus Spielerverkäufen, um die Verluste zu kompensieren. Der Vertrag von Gittens beim Bundesligisten läuft noch bis 2028, dadurch befinden sich die Borussia-Bosse zumindest in einer guten Verhandlungsposition.
Das kommt auch nicht alle Tage vor. Einen Tag vor dem Achtelfinal-Hinspiel der CL gibt es noch Tickets für das Westfalenstadion.
Heimspiele des BVB sind ausverkauft. Das ist ein Satz, der im modernen Fußball beinahe die Qualität eines Naturgesetzes hat. 81.365 Zuschauer lautet seit geraumer Zeit die magische Zahl, die bei jeder Partie im Signal Iduna Park von Norbert Dickel verkündet wird. In der laufenden Saison war das in der Bundesliga bei zwölf von zwölf Gelegenheiten so und in der Champions League bei vier von vier. Wird es am Dienstag anders, wenn der BVB auf OSC Lille im Achtelfinal-Hinspiel der Königklasse trifft?
Auf Party mit Ex-Spielern: Foto von Tuchel aufgetaucht
03.03.2025 – 21:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Thomas Tuchel: Er trainierte unter anderem den BVB, Paris Saint-Germain, Chelsea und den FC Bayern. (Quelle: IMAGO/Nick Potts)
Mit dem FC Chelsea feierte Thomas Tuchel den Triumph in der Champions League. Nun sind Bilder aufgetaucht, die den Trainer mit seinen ehemaligen Spielern zeigen.
Bevor Thomas Tuchel in seine erste Länderspielphase als Trainer der englischen Nationalmannschaft startet, hat er sich offenbar die Zeit für ein Wiedersehen mit alten Bekannten genommen. Wie in einem Beitrag der Verlobten vom heutigen Arsenal-Profi Jorginho zu sehen ist, feiert der Deutsche ausgelassen mit einigen seiner früheren Spieler.
In einer Bilderreihe ist Tuchel auf einem Foto in einem dunkelblauen Outfit mit Kappe zu erkennen. Im Arm hält er dabei Jorginho, auf den er auch mit seinem Finger zeigt. Die beiden kennen sich aus gemeinsamer Zeit beim FC Chelsea. Der Deutsche coachte den Verein zwischen 2021 und 2022.
Mit Mason Mount (Manchester United), Reece James (Chelsea), Ben Chilwell und Trevoh Chalobah (beide Chelsea, aktuell ausgeliehen an Crystal Palace) waren weitere Spieler, mit denen Tuchel beim Premier-League-Klub zusammengearbeitet hatte, auf den Bildern zu sehen. Wann die Bilder entstanden sind, bleibt allerdings unklar. Jorginhos Verlobte schrieb unter ihrem Post: “Alte Fotos der Canon Powershot g7x (eine Kamera, Anm. d. Red.).”
Der 51-Jährige feierte mit dem FC Chelsea in der Saison 2020/21 den Triumph in der Champions League. Jorginho, Mount, James und Chilwell zählten damals zum Kader. Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz (inzwischen beim FC Arsenal) erzielte damals das Siegtor beim 1:0 gegen Manchester City.
Nach 100 Pflichtspielen trennten sich die Wege zwischen dem englischen Klub und Tuchel. Seine nächste Station führte ihn in die Bundesliga zum FC Bayern, wo er bis Sommer 2024 an der Seitenlinie stand. Im Januar hat Tuchel dann die Arbeit an der Seitenlinie der “Three Lions” aufgenommen. Am 21. März wartet mit dem WM-Qualifikationsspiel gegen Albanien die erste Bewährungsprobe. Drei Tage später geht es gegen Lettland.
Die Stimmung kippt ins Positive – und Borussia Dortmund träumt in der Champions League von mehr.
Es ist noch kein Hoch, ein Höchlein vielleicht. Doch bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund dreht die Stimmung nach quälenden Monaten der Dunkelheit ins Frühlingshafte – und der BVB träumt wieder von strahlenden Champions-League-Nächten. Wie wäre es im Viertelfinale mit dem FC Barcelona?
Aber die Götter der Lostöpfe werfen dem Finalisten des Vorjahres fiese »Spiegel-Spiele« in den Weg. Der OSC Lille bringt keinen donnernden Weltruf mit, keine Superstars, er schwächelt. Er stellt dem gleichsam wankelmütigen BVB vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Dienstag (21 Uhr/ Prime Video) die Falle, schlagbar zu wirken.
Also dürfen sich die Dortmunder nach zwei Bundesliga-Siegen mit insgesamt 8:0 Toren und drei Spielen in Folge ohne Gegentreffer selbst keinen Stock in die Speichen stecken. »Wir müssen jetzt nicht komplett in Euphorie verfallen«, mahnte Sport-Boss Lars Ricken, »jetzt geht es darum, den Tunnelblick zu haben, die Scheuklappen aufzusetzen.« Trainer Niko Kovac gab den Arzt: Von der Medizin des Siegens »brauchen wir noch viel mehr.« Der BVB wird gegen den französischen Tabellenfünften nicht nur nach Meinung des Trainers selbst darüber entscheiden, ob er weiterkommt. »Der Name des Gegners ist dann relativ egal«, sagte Ricken, gleichwohl »nehmen wir Lille extrem ernst.«
Sicher biete sich eine »Riesenchance«, wieder in den Edel-Klub der besten acht einzuziehen, aber der frühere Champions-League-Held sieht noch eine andere Dimension: »In unserer Situation wären nicht nur viele deutsche, sondern auch europäische Vereine gerne.« Grüße an Bayern München und Bayer Leverkusen, die sich in einem Knaller-Achtelfinale gegenseitig rauskegeln müssen.
Der BVB liefert dazu die Ouvertüre. Mit einer Stabilität, die vor wenigen Wochen noch undenkbar gewesen wäre. »Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser«, analysierte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck: »Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus.«
Und so erscheinen am Horizont Umrisse eines Kovac-Effekts. Defensiv fester, im Mittelfeld zupackend, offensiv kälter – so stellt der Kroate sich den BVB vor. Dass Karim Adeyemis Formkurve steil ansteigt, ist dabei eine große Hilfe. »Das Stadion wird brennen – und wir werden auf das Spiel brennen«, kündigte er an.
Sportdirektor Sebastian Kehl hatte sich vorgenommen, nach dem Sieg beim FC St. Pauli (2:0) das Lille-Spiel bei Paris Saint-Germain zu schauen. Was er sah: Die Mannschaft des früheren BVB-Profis Thomas Meunier ging geradezu unter, lag beim 1:4 nach 37 Minuten 0:4 hinten. Ein Achterbahn-Team, das Großes vermag: Bei Atlético Madrid zu siegen, Feyenoord Rotterdam beim 6:1 abzuschießen. Ein Team aber auch, das brechen kann, das zu Hause im Pokal gegen einen Zweitligisten verlor. Das schwankt. Der BVB könnte sich darin wiedererkennen.
Beim BVB legte Henrikh Mkhitaryan eine besonders fulminante Saison hin. An diese erinnerten sich die Dortmunder und erhielten eine rührende Antwort.
Dortmund – Henrikh Mkhitaryan erzielte für Borussia Dortmund 41 Tore und 49 Vorlagen geliefert. Insgesamt hat der Stürmer drei Jahre beim BVB gespielt. Die Zeit hat er nicht vergessen.
Als er von den Dortmundern auf Social Media geehrt wurde, meldete sich Mkhitaryan persönlich zu Wort. Er reagierte auf den Beitrag und sendete „viel Liebe“ ins Ruhrgebiet.
Außerdem betonte er, dass er die Zeit nie vergessen werde. Mkhitaryan spielt aktuell bei Inter Mailand.
Nach der Bundesliga ist die Champions League wieder dran: Borussia Dortmund will nach zwei Siegen in Folge nun auch in der Königsklasse erfolgreich sein. Der BVB bekommt es dabei mit dem LOSC Lille zu tun. Im Achtelfinal-Hinspiel (4. März, 21 Uhr) wollen sich die Schwarzgelben eine ordentliche Ausgangslage für das Rückspiel erschaffen.
Im deutschen Fußball ist Lille ein eher unbekannter Verein, der in der diesjährigen Champions-League-Saison allerdings für ordentlich Furore sorgt. Deshalb warnt BVB-Coach Niko Kovac vor der französischen Mannschaft und stellt vor dem Spiel eine Sache klar.
BVB – Lille: Kovac spricht Klartext
In Frankreich sind eher Paris Saint-Germain, der AS Monaco oder Olympique Marseille dafür bekannt, international für Aufsehen zu sorgen. Nun hat es der LOSC Lille geschafft. Was kommt also auf den BVB im Achtelfinale der Champions League zu? Diese Frage stellte ein Journalist Cheftrainer Niko Kovac auf der PK vor dem Duell.
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„Ich möchte das gleich auch klarstellen: Der französische Fußball und gerade auch Lille – das ist gut und sehr technisch. Bruno Genesio ist ein Trainer, der Angriffs- und Ballbesitzfußball spielen lässt. Das wird uns einiges an Konzentration, Kraft und Stabilität abverlangen. Nicht zu Unrecht ist Lille unter die ersten Acht gekommen“, warnt der Dortmunder Trainer.
In der Gruppenphase besiegten die Franzosen völlig überraschend zunächst Real Madrid (1:0) und auch noch Atletico (3:1). Außerdem holte man gegen Juventus Turin ein 1:1-Unentschieden.
„Wird eine harte Nuss“
Der BVB darf Lille also auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass es eine harte Nuss wird – auch im Rückspiel“, so Kovac weiter. Da ist es dann auch egal, dass der LOSC am vergangenen Wochenende im Spitzenspiel gegen PSG mit 1:4 untergegangen ist.
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„Das Spiel werden wir nicht überbewerten. Gegen PSG ist jedes Spiel schwierig. Lille hat gegen die AS Monaco 2:1 gewonnen, das geht auch nicht im Vorbeigehen. Wir lassen uns von dem 1:4 nicht blenden. Es liegt an uns, wie sehr wir den Gegner morgen bearbeiten“, spricht Kovac Klartext.
Bad Oeynhausen. Sie hatten es sich so gewünscht, jetzt wird der Traum wahr: Die A-Junioren des Jugendfördervereins Lohe-Bad Oeynhausen haben das Achtelfinale des Fußball-Westfalenpokals erreicht und empfangen nun Borussia Dortmund. Die A-Junioren des BVB spielen in der Bundesliga und sind gesetzt. Das heißt, sie greifen erst im Achtelfinale in den Westfalenpokal ein, genauso wie der FC Schalke 04.
Termin: Mittwoch, 26. März 2025, um 18.30 Uhr auf der Lohe
Die A-Junioren des JFV Lohe-Bad Oeynhausen sind in der vergangenen Saison von der Landesliga in die Bezirksliga abgestiegen. Dort warten sie als Tabellenzweiter auf einen Ausrutscher des Tabellenführers VfR Wellensiek. Das Achtelfinalspiel gegen Borussia Dortmund ist angesetzt am Mittwoch, 26. März 2025. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz Lohe ist um 18.30 Uhr. Die Bad Oeynhausener qualifizierten sich durch ein 8:6 nach Elfmeterschießen beim Bezirksligisten SuS Kaiserau für dieses Highlight.
Emre Can, Marcel Sabitzer und Serhou Guirassy: Die Dortmunder haben im Hinspiel Heimrecht. (Quelle: IMAGO/Bahho Kara)
Borussia Dortmund feierte zuletzt zwei Siege am Stück – folgt ein dritter? In der Champions League geht es nun im Achtelfinale gegen Lille.
Von den sechs Pflichtspielen unter Trainer Niko Kovač spielte Borussia Dortmund viermal zu null, zuletzt gewann der Klub in der Bundesliga zweimal in Folge. Das hatte es in dieser Saison zuvor noch gar nicht gegeben. Nun geht es für den BVB in der Champions League weiter – im Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille. Geht der Höhenflug weiter?
Trainer Kovač traut dem Aufschwung noch nicht so ganz und gab sich vor dem Spiel gegen den Fünften der französischen Ligue 1 recht streng. Bloß kein Nachlassen lautet die Devise. “Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viel”, sagte der 53-Jährige vor dem Duell.
Lille ist sicher ein deutlich stärkerer Gegner als die beiden BVB-Aufbaugegner Union Berlin (6:0) und St. Pauli (2:0) zuletzt. t-online verrät Ihnen, wo Sie die Partie verfolgen können.
Das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League zwischen Borussia Dortmund und OSC Lille am Dienstag wird exklusiv bei Amazon Prime übertragen. Der Streamingdienst startet bereits um 20 Uhr mit der Vorberichtserstattung, Anpfiff im Signal Iduna Park ist dann um 21 Uhr.
Jonas Friedrich fungiert dabei als Kommentator, der ehemalige Profi Benedikt Höwedes steht ihm als Experte zur Seite. Voraussetzung für den Stream ist ein kostenpflichtiges Abonnement.
Ja. t-online bietet zu allen Partien der Champions League einen Liveticker an. Zur Übersicht gelangen Sie hier.
Das Rückspiel in Lille findet in der kommenden Woche statt. Sollte Dortmund der erneute Einzug ins Viertelfinale der “Königsklasse” gelingen, könnte es zum Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick kommen.