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    Werder Bremen U23 kassiert unglückliche Pleite gegen


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    Das Tor von Ethan Kohler reichte nicht. Werder Bremens U23 hat gegen den VfB Oldenburg verloren.
    Das Tor von Ethan Kohler reichte nicht. Werder Bremens U23 hat gegen den VfB Oldenburg verloren. © IMAGO/Oliver Baumgart

    Die U23 des SV Werder Bremen hat das Regionalliga-Spiel am Donnerstagabend gegen den VfB Oldenburg knapp verloren. So lief das Spiel.

    Bremen – Die U23 des SV Werder Bremen muss den ersten Dämpfer im neuen Jahr hinnehmen. Gegen einen formstarken VfB Oldenburg haben die Grün-Weißen am Donnerstagabend im Stadion „Platz 11“ mit 1:2 (1:1) verloren. Obwohl der SVW keine schlechte Leistung zeigte, ging der Sieg für abgezockte Niedersachsen in Ordnung.

    Werder Bremens U23 gerät nach Torwart-Patzer gegen VfB Oldenburg früh in Rückstand

    Nach ereignisarmen Anfangsminuten ging der VfB Oldenburg aus dem Nichts in Führung. Ein Distanzschuss von Adem Podrimaj rutschte SVW-Keeper Spyros Angelidis unglücklich durch, der sich sofort nach dem Einschlag an den Kopf fasste (10.). Das Spiel blieb weiterhin zerfahren, doch Ethan Kohler glich nach einer Ecke per schönem Kopfball noch während der ersten Halbzeit aus (28.).

    Werder Bremen war zu Beginn der zweiten Halbzeit die aktivere Mannschaft und kam immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Etwas Zählbares sprang dabei aber zunächst nicht heraus. Im Gegenteil: Plötzlich lag der Ball im Werder-Tor. Vjekoslav Taritas war frei durch und überlupfte Angelidis cool (62.). Die Grün-Weißen brauchten ein paar Momente, um sich von diesem Schock zu erholen. In der Schlussphase hatte Kohler noch einmal die große Ausgleichs-Chance, doch sein Kopfball wurde auf der Linie geblockt (87.). So blieb es bei der letztlich unglücklichen Niederlage. Für die Hanseaten geht es am 8. März (15 Uhr) gegen den SV Meppen weiter. (fwa)

    Weiter mit dem Liveticker:

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Schluss! Werder verliert knapp

    Werder Bremens U23 im DeichStube-Liveticker gegen VfB Oldenburg. Alle News, Tore und Highlights vom Regionalliga-Spiel heute live im Live-Ticker. Aktueller Spielstand: 2:1 für Oldenburg.

    >>>LIVETICKER AKTUALISIEREN<<<

    21 Uhr: Schluss! Werder verliert knapp und unglücklich gegen den VfB Oldenburg.

    90.+4 Min: Noch einmal Freistoß in aussichtsreicher Position für Werder … doch der Schiedsrichter pfeift Offensivfoul.

    90.+3 Min: Werder schnürt Oldenburg ein, doch die Bremer kommen gegen den Oldenburger Block nicht hindurch.

    90.+1 Min: Der eingewechselte Asante setzt sich stark durch, sein Zuspiel auf Opitz ist aber zu ungenau und trudelt ins Aus.

    90.+1 Min: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit!

    87. Min: Werder setzt sich jetzt am Oldenburger Strafraum fest und kommt nach einer kurz ausgeführten Ecke zur nächsten dicken Chance. Einen Kopfball von Kohler können die Gäste auf der Linie zum nächsten Eckball klären. Der bringt aber nichts ein.

    82. Min: Nach dieser läuft Werder in einen Konter, den Polat mit einem taktischen Foul unterbindet. Gelbe Karte.

    81. Min: Nach einem Konter bringt Nankishi den Ball scharf vor das gegnerische Tor, wo Opitz einschussbereit gewesen wäre. Doch in letzter Sekunde spritzt ein Oldenburger dazwischen, der zur Ecke klärt.

    79. Min: Opitz kommt nach einem Zuspiel des eingewechselten Ostermanns nicht an den Ball. Abstoß.

    76. Min: Noch 15 Minuten und aktuell wirkt Oldenburg sehr stabil. Was geht noch für Werder?

    70. Min: Eine verunglückte Flanke von Polat landet auf der Latte. Der Oldenburger Keeper wäre aber da gewesen.

    68. Min: Plötzlich die große Chance zum Ausgleich! Nankishi flankt den Ball an den zweiten Pfosten, wo Lütke-Frie nicht mehr richtig an den Ball kommt und das Tor so verfehlt.

    67. Min: Werder wirkt etwas angeknockt. Seit dem Gegentreffer sind die Grün-Weißen nicht mehr gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufgetaucht.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: SVW wieder in Rückstand

    62. Min: Tor für Oldenburg! Plötzlich liegt Werder zurück! Nach einem Steckpass ist Taritas frei durch und überlupft den heraus eilenden Angelidis.

    62. Min: Angelidis kann eine gefährliche Flanke von links im Nachgreifen entschärfen.

    60. Min: Werder kontert brandgefährlich! Nankishi schickt Opitz auf die Reise, der einen Haken nach innen schlägt und sofort abzieht. Sein wuchtiger Schuss rauscht jedoch am langen Pfosten vorbei.

    58. Min: Gefährliche Ecke von Ehlers, der den Ball flach und scharf vor das Tor bringt. Ein Oldenburger kann gerade so klären. Der anschließende Eckball bringt dann keine Gefahr. Derweil wechselt Christian Brand erstmals. Dennis Lütke-Frie ersetzt Maik Lukowicz.

    56. Min: Oldenburg taucht nach einem Ballverlust von Opitz mal wieder in Werders Strafraum auf, kommt aber letztlich nicht zum Abschluss, sodass es mit Abstoß weitergeht.

    53. Min: Erste Gelbe Karte gegen Knystock, der Nankishi taktisch foult.

    49. Min: Opitz! Das Eigengewächs zieht noch einem Doppelpass aus 16 Metern volley ab, doch der Ball gerät zu zentral, sodass Peitzmeier den Abschluss sicher aufnehmen kann.

    47. Min: Erste gute Aktion von Werder! Ehlers bringt den Ball von der linken Seite scharf in den Sechzehner, wo Lukowicz um Haaresbreite verpasst. Schade!

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Die zweite Halbzeit läuft

    46. Min: Die zweite Halbzeit läuft!

    19.50 Uhr: Und dann ist Halbzeit! Werder konnte den Torwart-Patzer von Spyros Angelidis wettmachen und durch Ethan Kohler nach knapp einer halben Stunde ausgleichen. Für den zweiten Durchgang ist alles offen.

    43. Min: Opitz zieht rechts in den Strafraum, seine flache Hereingabe ist jedoch viel zu ungenau. Im Anschluss foult das Talent sogar noch seinen Gegenspieler, sodass es mit Freistoß Oldenburg weitergeht.

    39. Min: Opitz ist im Strafraum fast durch, doch der Ball verspringt dem Bremer Eigengewächs. Deichmann grätscht resolut dazwischen und holt sogar noch einen Einwurf für die Gäste heraus.

    37. Min: Das Spiel hat sich etwas beruhigt, Werder agiert wieder etwas abwartender.

    32. Min: Nächster Werder-Abschluss! Nach einer Balleroberung zieht Opitz links in den Sechzehner und zieht sofort ab. Der Ball rauscht etwa einen Meter am kurzen Pfosten vorbei.

    30. Min: Genau wie die Führung der Oldenburger, fällt auch der Ausgleich relativ überraschend.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Ethan Kohler gleicht aus

    28. Min: Tooooor für Werder! Kohler gleicht aus! Nach einer Ecke steigt der Innenverteidiger am höchsten und köpft aus sechs Metern mustergültig ein.

    25. Min: Das Spiel ist weiterhin sehr zerfahren. Werder findet noch keine Mittel, um die Oldenburger Defensive dauerhaft unter Druck zu setzen.

    20. Min: Der Ball liegt im Oldenburger Tor! Ein erster Abschluss von Lukowicz wird noch pariert, doch der Abpraller landet bei Opitz, der die Kugel sicher im Kasten der Gäste unterbringt. Der Treffer zählt jedoch nicht, da Lukowicz wohl im Abseits stand.

    17. Min: Werder ist jetzt etwas aktiver, der klare Zug zum Tor fehlt aber noch nicht. Oldenburg steht defensiv bisher sehr stabil.

    13. Min: Auch wenn der VfB die etwas aktivere Mannschaft war, hatte sich das Tor nicht unbedingt angedeutet.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Früher Rückstand

    10. Min: Tor für Oldenburg! Podrimaj bring die Gäste in Führung. Der Oldenburger fasst sich aus 20 Metern ein Herz und zieht wuchtig ab. Angelidis ist eigentlich da, doch dem Griechen rutscht der Ball unter dem Arm durch. Bitter!

    8. Min: Erste kleinere Druckphase von Oldenburg, die sich am Bremer Strafraum festsetzen. Doch der Abschluss vom VfB-Stürmer ist überhaupt keine Gefahr für das Werder-Tor, Abstoß.

    6. Min: Noch findet das Spiel zwischen den Strafräumen statt und ist in diesen Anfangsminuten sehr zerfahren.

    3. Min: Oldenburg bekommt die erste Ecke zugesprochen, doch die sorgt für keine Gefahr.

    2. Min: Werder versucht es über die rechte Seite, doch Schwarz hat seinen Gegenspieler gefoult. Freistoß Oldenburg.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Das Spiel läuft

    1. Min: Der Ball rollt, Werder stößt an!

    18.59 Uhr: Der VfB hat übrigens lautstarke Unterstützung mitgebracht. Derweil betreten die Teams den Rasen.

    18.57 Uhr: In wenigen Minuten geht es los. Werder-Trainer Christian Brand erwartet ein „sehr interessantes Spiel“. Aufgrund der Tabellenkonstellation dürften die Bremer auch leicht als Favorit in die Begegnung gehen.

    18.45 Uhr: Obwohl Werder den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft hat, ist Platz eins, der für die Aufstiegsrelegation reichen würde, ist in weiter Ferne. Havelse hat aktuell 15 (!) Zähler Vorsprung auf die Grün-Weißen.

    Werder Bremens U23 im Liveticker gegen VfB Oldenburg: Jetzt ist die Aufstellung da

    18.35 Uhr: Moin aus der DeichStube! In 25 Minuten beginnt das Regionalliga-Spiel zwischen Werders U23 und dem VfB Oldenburg. Mit folgender Elf will Werder den nächsten Dreier einfahren: Angelidis – Wagner, Kohler, Röcker, Schulz – Opitz, Schwarz, Polat, Ehlers – Lukowicz, Nankishi. Auf der Ersatzbank sitzen zudem: Mielitz – Ostermann, Bellmann, Igboanugo, Kasper, Asante, Lütke-Frie und Götzelmann.

    Bremen – Es ist Englische Woche in der Regionalliga Nord und die U23 des SV Werder Bremen empfängt heute Abend (19 Uhr im DeichStube-Liveticker) im Stadion „Platz 11“ den VfB Oldenburg. Die Grün-Weißen sind mit zwei Siegen gegen den Hamburger SV II (4:1) sowie BW Lohne (3:1) perfekt ins neue Jahr gestartet. Mit 38 Zählern liegt der SVW vor diesem 24. Spieltag auf einem starken vierten Rang. Oldenburg ist jedoch ebenfalls hervorragend in das neue Fußball-Jahr gekommen. Die Niedersachsen haben ebenfalls beide Spiele gegen Jeddeloh II (4:0) und den SV Meppen (2:0) gewonnen. Der Live-Ticker zum Spiel startet hier gegen 18.30 Uhr mit der Bremer Startelf.



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  • Werder Bremen geht in Freiburg unter – so kam es zum

    Werder Bremen geht in Freiburg unter – so kam es zum


    Pleitenserie geht weiter

    Werder erlebt Debakel – Bremen geht unter


    Aktualisiert am 22.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder.Vergrößern des Bildes

    Mitchell Weiser am Boden: Werder Bremen geriet in Freiburg unter die Räder. (Quelle: Harry Langer)

    Nach zwei Niederlagen in Serie wollte Werder Bremen in Freiburg die Trendwende schaffen. Doch es kam anders für die Norddeutschen.

    Werder Bremen hat in Freiburg ein Debakel erlebt. Das Team von Trainer Ole Werner kassierte am Freitagabend eine 0:5-Klatsche zum Auftakt des 23. Bundesliga-Spieltags. Dabei verschoss Werder sogar beim Stand von 2:0 für Freiburg einen Elfmeter. Die Treffer für die Breisgauer, die vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz springen, erzielten Kiliann Sildillia (15. Minute), Vincenzo Grifo (33. und 57.) sowie Ritsu Dōan (76. und 90.+2).

    “Im Vergleich zum Hinspiel hat sich beim Gegner nicht viel verändert”, hatte Bremens Coach Ole Werner mit Blick auf das 0:1 vor heimischer Kulisse Anfang Oktober erklärt. Freiburg sei sehr laufstark, diszipliniert und organisiert. “Da müssen wir vor allem in der Defensive gegenhalten”, so der 36-Jährige.

    Sein Plan war es offenbar, die Freiburger bereits in ihrem Aufbauspiel zu stören. Werder übte Druck aus und die Gastgeber reagierten darauf mit langen Bällen, die in der Anfangsphase oftmals zu ungenau waren. Aber auch in der Offensive machte Bremen auf sich aufmerksam. Bei einem Schuss von Silva musste sich SC-Keeper Noah Atubolu gewaltig strecken (8.).

    Allerdings leisteten sich die Grün-Weißen auffällig viele Ballverluste. Zudem hatten sie Probleme mit der Standfestigkeit. In Front gingen die Breisgauer nach einem Eckball von Grifo. Werder verteidigte den Standard nicht gut und Sildillia vollendete kunstvoll. Auf der Gegenseite verpasste Justin Njinmah, der für Marvin Ducksch in der Startelf stand, die schnelle Antwort.

    Grifo wollte seinem französischen Teamkollegen nach etwas mehr als einer halben Stunde indes in nichts nachstehen und zirkelte einen Freistoß um die Mauer herum ins Tor. Doch Ruhe kehrte dadurch nicht ein. Im Gegenteil: Werder bekam die große Chance, zu verkürzen. Nach Betrachtung der Videobilder hatte Schiedsrichter Max Burda nach einem Handspiel von Sildillia auf Strafstoß entschieden – den Atubolu gegen Silva jedoch entschärfte.

    Nach dem Seitenwechsel legte Grifo nach. Dōan beseitigte später die letzten Zweifel am zwölften Saisonsieg der Freiburger.

    Denn auch in der Schlussphase fand Werder kein Mittel – trotz einiger Wechsel und der Hereinnahme von Stürmer Ducksch.



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  • Stadt geht im Polizeikosten-Zoff auf Werder Bremen zu |

    Stadt geht im Polizeikosten-Zoff auf Werder Bremen zu |


    Im Januar fiel das Urteil im zehnjährigen Zoff um die Polizeikosten bei Hochrisikospielen zwischen Werder und der Stadt Bremen. Ergebnis: Die Weitergabe der zusätzlichen Kosten an die DFL – die sich die Kohle dann von Werder holt – ist rechtens.

    Bisher ist Bremen das einzige Bundesland, das von dieser Regelung Gebrauch macht – ganz zum Unmut des Klubs, für den ein finanzieller Nachteil entsteht. Immerhin: Die Stadt geht jetzt ein bisschen auf Werder zu.

    Kretzsche plaudert im TV aus: DAS stört meine Tochter an mir

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    Quelle: DYN28.02.2025

    Konkret geht es um ein neues Verfahren zur Festlegung des Hochrisiko-Status‘.

    Bisher funktionierte die Einstufung so: Nach Ampelsystem gaben Heimklub, Gastklub und Polizei ihre Einschätzungen ab. Am Ende zählte aber nur die abgegebene Farbe der Polizei. Und sagte die „rot“, war es ein Hochrisiko-Spiel – und Werder muss zahlen.

    Dem Klub wurde am Ende eine Summe in Rechnung gestellt, die ihm zuvor unbekannt war – und in ihrer Höhe (z.B. je nach Anzahl der eingesetzten Beamten) oft überraschte. Das hat für Ärger gesorgt.

    Damit das in Zukunft nicht passiert, soll die Einstufung über einen verbindlichen Austausch zwischen Landespolizei, Heimklub, Gastklub und der DFL geregelt werden.



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  • Wolfsburg-Gegner Werder Bremen steht am Scheideweg –

    Wolfsburg-Gegner Werder Bremen steht am Scheideweg –


    1. Wolfsburg-Gegner Werder Bremen steht am Scheideweg  Braunschweiger Zeitung
    2. PK vor Bremen  VfL Wolfsburg
    3. Bremer Krise – Ratlos und ersatzgeschwächt: Werder taumelt vor Wolfsburg – Sport  Süddeutsche Zeitung – SZ.de
    4. Werder nach DFB-Debakel: Werners emotionaler Appell an die Fans  WESER-KURIER
    5. SV Werder Bremen – VfL Wolfsburg: SV Werder Bremen auf dem absteigenden Ast – Bundesliga  WELT



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  • Werder Bremen nach 0:5-Debakel am Boden: “Schäme mich”

    Werder Bremen nach 0:5-Debakel am Boden: “Schäme mich”


    Klatsche in der Bundesliga

    “Ich schäme mich”: Werder nach Debakel am Boden


    22.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Senne Lynen: Der Bremer Mittelfeldmann ging mit seinem Team in Freiburg unter.Vergrößern des Bildes

    Senne Lynen: Der Bremer Mittelfeldmann ging mit seinem Team in Freiburg unter. (Quelle: IMAGO/Ralf Brueck)

    Werder Bremen steckt in der Ergebniskrise. Am Freitagabend setzte es die dritte Niederlage in Serie für das Team von der Weser.

    “Wir sind im letzten Drittel der Saison. Die Spiele geben uns die Möglichkeit, Boden gutzumachen”, hatte Werder Bremens Trainer Ole Werner vor dem Bundesliga-Spiel seines Teams in Freiburg gesagt. Mit viel Optimismus waren die Norddeutschen nach Baden gereist. “Ich habe null das Gefühl, dass wir verkrampfen”, war er sich sicher.

    Womöglich würde er den Eindruck nach dem Freitagabend nicht mehr teilen. Denn Werder Bremen verlor in Freiburg mit 0:5. Eine deutliche Pleite, die die dritte Niederlage in Folge bedeutete. Ein bitterer Rückschlag im Kampf um Europa.

    Mittelfeldmann Romano Schmidt stellte fest: “Ich schäme mich schon ein bisschen für diesen Auftritt.” Und auch Sportchef Clemens Fritz sprach von einer “desolaten” Leistung. “Da können wir uns wirklich nur entschuldigen für das, was wir hier abgeliefert haben”, sagte der 44 Jahre alte Ex-Profi.

    Zwar hielt Werder in der ersten Hälfte mit und kassierte lediglich zwei wunderschöne Standardtore per Fallrückzieher und Freistoß. Doch im zweiten Durchgang geriet das Team von Trainer Ole Werner unter die Räder. “Unterm Strich ist das sehr, sehr enttäuschend. So wie wir aktuell auftreten, reicht es nicht, um Punkte zu holen”, sagte der Coach der Bremer.

    Innenverteidiger Amos Pieper sprach von einer “erschreckenden” Leistung, bei der es “an allem gefehlt” habe. “Das geht nicht.”

    Von den mitgereisten Anhängern gab es aber keine Standpauke oder ein Pfeifkonzert, sondern aufmunternde Anfeuerung. Denn schon am Dienstag steht das wichtige DFB-Pokalspiel bei Arminia Bielefeld an. Gegen den Drittligisten will Werder unbedingt ins Halbfinale einziehen.

    “Erfüllt uns den Traum” stand auf einem Banner, das die Gästefans mit nach Freiburg gebracht hatten.

    Deshalb gilt es für Werder, schnell das 0:5-Debakel abzuhaken und nach vorne zu schauen. Romano Schmid sieht es ähnlich: “Wir sind Werder Bremen und ich gehe in das Spiel mit breiter Brust und weiß, dass wir die bessere Mannschaft sind, wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen – ganz, ganz einfach.”



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  • Bundesliga, 23. Spieltag – Freitag: SC Freiburg gewinnt

    Bundesliga, 23. Spieltag – Freitag: SC Freiburg gewinnt


    Der SC Freiburg hat das vierte Bundesligaspiel in Folge für sich entschieden. Mit zwei Doppeltorschützen ließ die Mannschaft die Bremer chancenlos. Der Spielbericht

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    Bundesliga, 23. Spieltag – Freitag: Kiliann Sildillia machte mit seinem ersten Treffer den Auftakt für den Sieg der Freiburger.

    Kiliann Sildillia machte mit seinem ersten Treffer den Auftakt für den Sieg der Freiburger.
    © Christian Kaspar-Bartke/​Getty Images

    SC Freiburg – SV Werder Bremen 5:0 (2:0)

    In der ersten Partie des 23. Bundesligaspieltags hat der SC Freiburg mit 5:0 (2:0) gegen den SV Werder Bremen gewonnen. Bereits in der 15. Minute gingen die Breisgauer durch einen Fallrückzieher von Kiliann Sildillia in Führung. Wenig später verwandelte sein Teamkollege Vincenzo Grifo einen Freistoß (33.). Auch nach der Halbzeitpause konnten die Freiburger ihre Chancen verwerten: Grifo traf erneut (57.), bevor Ritsu Doan den Vorsprung weiter verlängerte (76.). Kurz vor dem Schlusspfiff traf Doan ein zweites Mal (90.+2). 

    Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster holte damit den vierten Bundesligasieg in Folge – und blieb zum vierten Mal ohne Gegentor. Zuvor hatten sie drei 1:0-Siege in Serie bejubelt. Mit 39 Punkten hat der SC vorerst RB Leipzig überholt.

    Die Bremer kommen hingegen auf 30 Punkte und haben 2025 nur eines ihrer acht Ligaspiele gewonnen. “Das war nicht die Leistung, die wir bringen müssen, um etwas mitzunehmen”, sagte Werder-Abwehrchef Niklas Stark nach der Partie gegen Freiburg bei Dazn. “Deshalb haben wir verdient verloren.”



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  • VfB baut seine starke Serie bei Werder Bremen II aus

    VfB baut seine starke Serie bei Werder Bremen II aus


    Der VfB bleibt in der Regionalliga Nord auf Erfolgskurs und besiegt Werder Bremen II mit 2:1. Vjekoslav Taritas erzielt den entscheidenden Treffer mit einem feinen Heber.

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    Bremen –
    Mit einer abermals stabilen Defensive und großer Effektivität hat der VfB Oldenburg seine starke Form in der Regionalliga Nord bestätigt und seine Serie ausgebaut. Am Donnerstagabend besiegte die Mannschaft von Trainer Dario Fossi den Tabellenvierten Werder Bremen II mit 2:1 (1:1). 886 Zuschauer (etwa 400 aus Oldenburg) sahen auf Platz elf am Weserstadion ein Duell auf Augenhöhe, das die Gäste dank einer sehr guten Chancenauswertung gewannen. Adem Podrimaj (10. Minute) und Vjekoslav Taritas (62.) sorgten bei einem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ethan Kohler (28.) für das achte ungeschlagene VfB-Spiel in Serie, den zweiten Erfolg in der zweiten Partie im Jahr 2025 und einen weiteren großen Schritt aus dem Tabellenkeller.

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    Zwei Wechsel in Startelf

    Fossi nahm zwei Veränderungen im Vergleich zum 2:0-Derbysieg beim SV Meppen vor. Für den gelbgesperrten Rafael Brand begann Drilon Demaj auf der rechten offensiven Seite. Und links hinten kehrte der im Emsland gesperrte Nico Knystock zurück, er verdrängte Nico Mai auf die Bank. Bei den Bremern stand Ex-VfBer Maik Lukowicz in der Startelf. Mit dem Angreifer hatte der VfB in der Wintertransferperiode über eine Rückkehr gesprochen, sie kam jedoch nicht zustande.

    Vor den Augen von Wolfgang Sidka, der in beiden Vereinen gearbeitet hatte und aus Berlin angereist war, Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry, Ex-Sportchef Frank Baumann, Bundesliga-Stadionsprecher Arnd Zeigler und Kickers-Emden-Kaderplaner Henning Rießelmann nutzte der VfB nach einer couragierten Anfangsphase seine erste Torchance. Podrimaj fasste sich aus 18 Metern ein Herz, sein satter Flachschuss rutschte Werder-Keeper Spyridon Angelidis auf dem nassen Rasen durch (10.). Für Oldenburgs defensiven Mittelfeldmann war es das erste Saisontor.

    Werders Talente kamen danach merklich besser in die Partie, allen voran Abdenego Nankishi stellte die Oldenburger Defensive mit seinen pfeilschnellen Antritten immer wieder vor Probleme. Ein Tor von Leon Opitz wurde wegen einer Abseitsposition abgepfiffen (20.), dann aber glichen die Bremer aus. Nach einem Eckball kam Kohler aus wenigen Metern viel zu frei zum Kopfball (28.). Bis zur Pause fand sich der VfB wieder besser mit den schnellen Bremern zurecht, insgesamt ging das 1:1 in Ordnung.

    Taritas technisch fein

    Ohne Wechsel und mit einem ersten Warnschuss von Opitz in die Hände von VfB-Keeper Jhonny Peitzmeier ging es weiter (48.). Oldenburg war gut im Spiel und kombinierte gefällig, hatte jedoch seine Probleme, torgefährlich zu werden. Willem Hoffrogge versprang der Ball in aussichtsreicher Position (56.). Wesentlich näher dran war Werder am 2:1, als Opitz aus guter Position verzog (60.).

    Mit großer Effektivität und feiner Technik schlug der VfB ein zweites Mal zu: Hoffrogge schickte einen perfekt getimten Steilpass auf Taritas – und der Kroate, der bereits in Meppen die Führung erzielt hatte, lupfte den Ball technisch fein über den herausstürzenden Angelidis (62.)

    Der VfB war in den Minuten nach der zweiten Führung dominant, musste aber jederzeit die schnellen Konter der Gastgeber fürchten. Nankishi legte auf Jannik Ehlers quer, der nur knapp vorbeischoss (69.). Insgesamt aber konnten die Bremer ihre enorme Schnelligkeit immer seltener einsetzen, die Oldenburger Abwehr verteidigte konzentriert. So brachte der VfB den Sieg recht souverän ins Ziel.

    Werder II: Angelidis – Schulz, Kohler, Röcker, Wagner – Polat, Schwarz (75. Ostermann), Opitz – Nankishi, Ehlers (69. Asante), Lukowicz (59. Lütke Frie).

    VfB:
    Peitzmeier – Adam (82. Richter), Deichmann, Schröder, Knystock – Podrimaj, Hoffrogge – Demaj (88. Pepshi), Taritas, Loubongo (77. Mai) – Otuali (90.+1 Tomety-Hemazro).

    Lars Blancke



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  • Werder Bremen live im TV und im Livestream gegen den

    Werder Bremen live im TV und im Livestream gegen den


    1. DeichStube
    2. News

    Der SV Werder Bremen empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den VfL Wolfsburg im Weserstadion. So seht Ihr die Bundesliga-Partie live im TV und Livestream.
    Der SV Werder Bremen empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den VfL Wolfsburg im Weserstadion. So seht Ihr die Bundesliga-Partie live im TV und Livestream. © IMAGO/osnapix / Hirnschal

    Der SV Werder Bremen empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den VfL Wolfsburg im Weserstadion. So seht Ihr die Bundesliga-Partie live im TV und Livestream.

    Bremen – Der SV Werder Bremen steckt in einer sportlichen Krise: Nur ein Sieg aus den vergangenen acht Bundesliga-Spielen, dazu das peinliche DFB-Pokal-Aus bei Arminia Bielefeld (1:2) unter der Woche. Gelingt den Grün-Weißen nun im anstehenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr) die Trendwende? So seht ihr die Partie gegen Wolfsburg live im TV und im Livestream!

    Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und VfL Wolfsburg läuft nicht im Free-TV

    Die Fans, die nicht live im Weserstadion dabei sind, können das Bundesliga–Spiel live von zu Hause aus verfolgen – entweder am Handy oder Computer via Internet oder ganz klassisch im Fernsehen. Die Partie von Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg wird allerdings nicht live im Free-TV übertragen. Der Pay-TV-Sender Sky zeigt die Begegnung exklusiv live im TV. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Die Live-Übertragung des Einzelspiels läuft ab 15.15 Uhr auf Sky Sport Bundesliga 4, Kommentator ist Christian Straßburger. In der Konferenz kommentiert Florian Schmidt-Sommerfeld. Die Vorberichterstattung zum Spiel mit Moderator Michael Leopold und Experte Didi Hamann startet um 14 Uhr – live auf Sky Sport Bundesliga 1 oder Sky Sport Bundesliga Top-Event.

    Werder Bremen live im TV: Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg auch exklusiv im Livestream

    Eine kostenlose Live-TV-Alternative zu Sky gibt es im Fernsehen nicht. Aber es gibt legale Livestream-Optionen: Ihr könnt Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg online via Sky Go und beim Streaming-Portal Wow (ehemals Sky Ticket) schauen. Auf „werder.tv“ (kostenpflichtig) könnt ihr das Spiel zudem noch am Spieltag in voller Länge im „Re-Live“ angucken. Die Streaming-Anbieter DAZN und Amazon Prime zeigen das Bundesliga-Spiel nicht live im TV oder im Live-Stream. ARD (Das Erste) und ZDF zeigen erst später Highlights. Wer alles live und kostenlos verfolgen will, dem empfehlen wir natürlich auch gerne unseren DeichStube-Live-Ticker zum Spiel SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg. Liveticker-Start ist gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften – bei uns verpassen Werder-Fans nichts! (fwa)



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  • Werder Bremen: Neue Sorgen für Werner – Grippe-Welle

    Werder Bremen: Neue Sorgen für Werner – Grippe-Welle


    Mit Marvin Ducksch (30/muskuläre Probleme), Romano Schmid (25/krank) und Kapitän Marco Friedl (26/Innenbandzerrung) muss Werder am Wochenende ohnehin schon auf drei seiner wichtigsten Profis verzichten. Und für Trainer Ole Werner (36) kommt es mitten in der sportlichen Krise (vier Pflichtspiel-Pleiten in Folge) jetzt noch dicker!

    Denn eine Grippe-Welle legt drei weitere Profis lahm. Marco Grüll (26), Skelly Alvero (22) und – dieser Ausfall wäre besonders schwerwiegend – Torwart Michael Zetterer (29). Das Trio kann am Donnerstag nicht trainieren, wackelt damit fürs Heimspiel gegen Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr).

    Wenn Kimmich geht: Spielt Bayern bald mit DIESEN zwei Sechsern?

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    Quelle: BILD27.02.2025

    „Romano hat es richtig erwischt, bei den anderen dreien habe ich gerade eben erst erfahren, dass sie nicht trainieren werden“, sagt Werner und will positiv bleiben. „Ob sie bis Samstag wieder auf den Beinen stehen, weiß ich noch nicht, bin aber jetzt erst mal optimistisch.“

    Ein Trainingsausfall so kurz vor der Partie ist allerdings kein gutes Zeichen. Möglich also, dass Ersatzkeeper Mio Backhaus (20) zum ersten Mal zwischen Bundesliga-Pfosten stehen wird.

    „Jeder in unserem Kader muss immer bereit sein, zu spielen“, sagt Werner über den Jung-Keeper. „Die Rolle der Nr. 2 erfüllt er so, wie man es sich vorstellt. Er arbeitet gut im Training. Wenn er spielen muss, glaube ich, dass er bereit ist. Trotzdem hoffen wir, dass Zetti am Samstag spielen kann.“



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  • Dieses Problem begleitet Werder Bremen seit Jahren!

    Dieses Problem begleitet Werder Bremen seit Jahren!


    1. DeichStube
    2. News

    Ole Werner und der SV Werder Bremen wollen mit einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) raus aus der sportlichen Krise - dafür muss jedoch ein jahreslanges Problem überwunden werden.
    Ole Werner und der SV Werder Bremen wollen mit einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) raus aus der sportlichen Krise – dafür muss jedoch ein jahreslanges Problem überwunden werden. © IMAGO/Arne Amberg

    Nur ein Sieg aus neun Spielen: Der SV Werder Bremen will am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) gegen den VfL Wolfsburg die Trendwende schaffen – der Vorbericht!

    Bremen – Im Spielertrakt des Weserstadions, das hat Werders Cheftrainer Ole Werner am Donnerstag verraten, hängt schon seit längerer Zeit ein sehr bekannter Spruch an der Wand. Ach was: eine Weisheit, die seit Jahrzehnten fest im deutschen Fußballsprachgebrauch verankert ist. „Entscheidend is‘ auf’m Platz.“ Gesagt hat das einst BVB-Legende Alfred „Adi“ Preißler, womit er eine denkbar simple, aber gerade deshalb so treffende Grundformel für den Sport geliefert hat. Dass sie bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren hat, ist unumstritten – und doch müssen sie beim SV Werder Bremen in diesen Tagen hart dafür arbeiten, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Seit Wochen ausbleibende Ergebnisse und Spieler, die sich dafür gegenseitig (und öffentlich) die Schuld in die Schuhe schieben – im Jahr 2025 gibt Grün-Weiß ein höchst besorgniserregendes Bild ab, mit dem blamablen Pokal-Aus bei Drittligist Bielefeld als vorläufigem Tiefpunkt. Wie er die Lage wieder in den Griff bekommen möchte, hat Trainer Werner vor dem anstehenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) erklärt – und dabei verraten, dass es ein spezielles Problem bei Werder schon seit Jahren gibt.  

    Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Ole Werner fordert zu mehr Geschlossenheit auf

    „Wir hatten in der Vergangenheit schon häufiger solche Themen, die jetzt nach draußen dringen. Das ist nicht neu für mich“, sagte der 36-Jährige, „es sind Themen, die mich hier mindestens schon seit zweieinhalb Jahren beschäftigen und die auch im Verein bekannt sind.“ Auf Nachfrage eines Journalisten, was er denn genau damit meine, kam Ole Werner auf den Bremer Umgang mit Misserfolgen zu sprechen. Zwar hätten fraglos personelle Ausfälle, negative Ergebnisse und ein wiederum dadurch schwindendes Selbstvertrauen zur Krise beigetragen. „Es ist aber auch der Umgang mit Situationen, in denen Ergebnisse nicht für uns sprechen“, sagte Werner. „Man muss dann trotzdem bei sich bleiben und die Dinge gemeinsam angehen. Das haben wir in den letzten Wochen zu selten getan. Es ist etwas, das uns in Phasen immer mal wieder beschäftigt.“ In einer Fußball-Mannschaft sei das nichts Ungewöhnliches – nur hat es sich für Werder Bremen inzwischen zum handfesten Problem ausgewachsen. Werner selbst hatte es nach dem 0:5 in Freiburg öffentlich zur Sprache gebracht.

    „Dass es jetzt nach außen dringt, hat sicherlich damit zu tun, dass wir gestiegene Erwartungen an uns haben und dass es diese Themen bei uns schon sehr lange gibt“, sagte der Chefcoach des SV Werder Bremen, der bisher nicht imstande war, sein Team in diesem Punkt wieder auf Kurs zu bringen. Grundsätzlich sei er das und sei es auch die Mannschaft aber sehr wohl, betonte Ole Werner vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg: „Wir haben das immer wieder bearbeitet und auch in den Griff bekommen. Es ist wichtig, dass wir uns vor Augen halten, dass wir in der Lage sind, diese Dinge zu ändern.“ Genau darum gehe es jetzt wieder, schnellstmöglich.

    Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg im DeichStube-Live-Ticker: Clemens Fritz will keine Trainer-Diskussion aufkommen lassen

    Öffentliche Ansagen von Profis wie Leonardo Bittencourt, der nach dem Pokal-Aus in Bielefeld Mitspieler Derrick Köhn verbal attackiert hatte, sind für den Trainer dabei nicht das Problem. „Ich bin nicht derjenige, der sagt: ,Das geht gar nicht‘. Man kann durchaus auch mal offene und härtere Worte finden“, hielt Ole Werner fest. Seine Bedingung dabei: „Das Entscheidende ist, dass man sich im Nachhinein zusammenrauft und beim nächsten Mal wieder als Einheit auf dem Platz steht und alles füreinander tut.“ In dieser Hinsicht will der Trainer des SV Werder Bremen auf sein angeschlagenes Team einwirken. „Der Kopf spielt in so einer Phase natürlich eine Rolle. Als Trainer bist du nie nur in fußballerischen Fragen gefordert, sondern auch in diesem Bereich.“

    Ole Werner selbst geht vor dem Wolfsburg-Spiel betont sachlich mit der angespannten Situation um. Die zuletzt zunehmende Kritik an seiner Person, die Sportchef Clemens Fritz bereits zum Satz „Es gibt bei uns keine Trainerdiskussion“ veranlasste, lässt ihn – zumindest nach außen hin – kalt. „Ich habe seit über drei Jahren ununterbrochen Werder im Kopf. Natürlich gewinne ich lieber Spiele, denn für uns alle sind die Tage angenehmer, wenn man Erfolgserlebnisse hat. Aktuell ist keine Zeit, in der wir beschwingt über die Flure laufen“, sagte Werner, betonte jedoch auch: „Ich sehe es aber trotzdem so, wie es ist: Es ist mein Job, mit der Mannschaft zu arbeiten und Antworten zu finden, um wieder positive Ergebnisse zu erzielen. Es ist mein Job, sich darum zu kümmern und entsprechend zu liefern.“ Am besten schon am Samstag, wenn der SV Werder Bremen im eigenen Stadion gegen den VfL Wolfsburg (live im TV) spielt. „Das ist eine Mannschaft mit hoher Qualität, die sehr geradlinig spielt und den direkten Weg zum Tor sucht“, sagte Werner, der gegen Ende des Medientermins am Donnerstag beinahe froh wirkte, endlich über den Sport Fußball sprechen zu können. Wie gesagt: „Entscheidend is‘ auf’m Platz.“ Hängt bei Werder ja sogar an der Wand. (dco)



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