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  • Bundesliga am Sonntag: Hoffenheim überrascht beim Sieg in…

    Bundesliga am Sonntag: Hoffenheim überrascht beim Sieg in…


    Die TSG Hoffenheim hat einen wichtigen Sieg im Kampf um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga gefeiert und den internationalen Ambitionen von Werder Bremen einen Dämpfer verpasst.

    Der Tabellen-15. gewann im Bremer Weserstadion mit 3:1 (2:1) und schloss damit nach Punkten zum FC St. Pauli auf Rang 14 auf.Anton Stach (28. Minute), Tom Bischof (44.) und Winterzugang Gift Orban (63.) sorgten mit ihren Treffern für den Hoffenheimer Erfolg nach zuletzt zwei Bundesliga-Niederlagen.

    Bremen war in der siebten Minute durch ein Eigentor von Gäste-Verteidiger Stanley Nsobi in Führung gegangen. Durch die Niederlage bleibt Werder Zehnter, hat aber nun mindestens fünf Zähler Rückstand auf einen Europapokalplatz.



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  • BVB: Unbekannter Trainer coachte Niko Kovac beim VfL Bochum

    BVB: Unbekannter Trainer coachte Niko Kovac beim VfL Bochum


    Wer turnte denn da die ganze Zeit vor Kovac rum?

    Bei Dortmunds 0:2-Debakel in Bochum spielten sich vor der BVB-Trainerbank skurrile Szenen ab. Immer wieder sprang plötzlich ein völlig unbekannter Mitarbeiter auf, wirbelte durch die Coaching-Zone und gab permanent Anweisungen an die Stars auf dem Platz.

    Was war das denn?: Der Süle-Blackout im VIDEO

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild15.02.2025

    Oft stand er sogar direkt im Sichtfeld von Chef-Trainer Niko Kovac (53), fuchtelte vor ihm wild mit den Armen herum. Mit isoliertem Blick auf die Bank konnte man kurzzeitig den Eindruck gewinnen, nicht Kovac, sondern der junge Mann mit den Initialen „AC“ auf der Jacke sei der Boss an der BVB-Seitenlinie…

    Unbekannter Trainer coachte Kovac ins Abseits!

    Bei dem No-Name-Mitarbeiter handelt es sich um Standard-Trainer Alex Clapham (35). Ex-Trainer Nuri Sahin (36) hatte den Briten Anfang der Saison in sein Trainerteam geholt – was aber über ein halbes Jahr lang kaum jemand mitbekommen hatte. Bis er jetzt plötzlich in den Mittelpunkt drängte …

    Stets am Spielfeldrand zugegen: Alex Clapham (35, l.) an der Seite von Niko Kovac (53)

    Stets am Spielfeldrand zugegen: Alex Clapham (35, l.) an der Seite von Niko Kovac (53)

    Foto: Gerd Scheewel

    Der Plan mit Clapham: Kovac hat dem eigentlichen Techniktrainer die Hauptverantwortung für Dortmunds Standardsituationen übertragen. Auch bei den Spielen gegen Stuttgart (1:2) und in Lissabon (3:0) war er bereits mehrfach an der Linie aufgetaucht.

    BVB-Stars schenken Alex Clapham kaum Beachtung

    Auffällig in Bochum: Clapham agierte nicht nur in seinem Kompetenzbereich – bei den Standards, sondern auch während vieler anderer Spielsituationen. BILD beobachtete aber, dass der Assistent zu den Spielern kaum durchdrang, kein Star schenkte ihm sichtbar Beachtung. Kovac ließ den hektischen Clapham machen, während er selbst ruhiger und sachlich wirkte. Zwischendurch stimmten sich beide in kurzen Dialogen ab.



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  • Castilla holt Remis beim Tabellenführer

    Castilla holt Remis beim Tabellenführer


    Es hätte wieder das Spiel des Gonzalo García werden können. Mit 21 Toren führt der nicht nur die interne Torschützenliste an, sondern auch die der dritten Liga – und das sogar mit Abstand. Am Sonntagmittag hätte sein 22. Saisontreffer folgen können bis müssen – doch der königliche Überflieger schoss in der Schlussphase aus elf Metern übers Tor. Und das gegen den Tabellenführer!

    Von Víctor Muñoz in der 82. Minute rausgeholt, blieb es nach Garcías Fehlschuss so immerhin bei einer Punkteteilung: ausnahmsweise mal ein 0:0 bei Real Madrid Castilla! Das kam in einer bisher launischen bis abwechslungsreichen Saison noch nicht allzu oft vor, auch dank García, trotzdem stehen die kleinen Blancos mittlerweile für Konstanz. In diesem Jahr noch ungeschlagen, war das Remis bei Spitzenreiter Antequera das sechste Spiel in Folge ohne Niederlage – da fällt die zweite Punkteteilung aus diesem Zeitraum nicht allzu schwer ins Gewicht. Denn mit Abstiegssorgen hat die Truppe von Raúl González Blanco nichts mehr am Hut, stattdessen ist die Castilla in den letzten Wochen geklettert vom unteren ins obere Tabellendritten. Und steht mit nun 33 Punkten gemeinsam mit der Atlético-Reserve auf Rang sechs, wobei die Rojiblancos ihren 24. Spieltag noch absolvieren müssen.

    So bleibt in der Primera Federación Antequera noch auf dem einzigen direkten Aufstiegsplatz (41 Punkte), dahinter folgen auf den vier Playoff-Plätzen Real Murcia (39), Ibiza (38), Ceuta (38), Mérida (35) und dann schon Atlético (33) und die Castilla (33). Und da der Aufstieg nicht das primäre Saisonziel ist, eher ein „Nice to have“ liegen Raúl und Co. derzeit voll im Soll. Und können gegen Alcorcón (22. Februar, 20 Uhr) und bei Intercity (2. März, 12 Uhr) ihre Ungeschlagen-Serie weiter ausbauen. Auch wenn selbst Gonzalo García das Glück mal nicht hold sein sollte.


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  • Borussia Dortmund verliert unter Niko Kovac auch beim VfL

    Borussia Dortmund verliert unter Niko Kovac auch beim VfL


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    „Wir müssen Leistung bringen“

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine „unterirdische“ Leistung. Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung. „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN).

    „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierklub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zu Recht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“



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  • Fußball-Bundesliga: Wolfsburg dreht Spiel beim VfB und kommt…

    Fußball-Bundesliga: Wolfsburg dreht Spiel beim VfB und kommt…


    Nach dem Erfolg bei seinem Ex-Club VfB Stuttgart glaubt Torschütze Tiago Tomás, dass der VfL Wolfsburg seinem Saisonziel ein gutes Stück nähergekommen ist. «Diese Punkte waren sehr wichtig, weil wir jetzt näher an den europäischen Plätzen dran sind», sagte der Portugiese nach dem 2:1-Auswärtserfolg. «Das ist unser Ziel als Team. Und natürlich haben wir die Punkte gebraucht.»

    Zuletzt hatten die Niedersachsen dreimal in Serie unentschieden gespielt und sogar viermal nacheinander nicht gewonnen. Dieser Negativlauf ist nun zu Ende. «Wir sind sehr, sehr happy. Denn man sieht ja, dass die Mannschaften um uns herum gewinnen. Das schiebt sich alles so zusammen. Gewinnst du zwei Wochen nicht, bist du vielleicht Elfter und gewinnst du zweimal, bist du Fünfter oder Vierter», sagte Trainer Ralph Hasenhüttl, der mit der Leistung und der Moral seiner Schützlinge zufrieden war. «Wir können auch was, wir sind schon in der Lage, dem Gegner wehzutun.»

    Allerdings müssen die Wolfsburger nun endlich auch vor heimischer Kulisse in der Fußball-Bundesliga konstant punkten. Bisher überzeugten sie vor allem in der Fremde. «Ich weiß nicht, woran das liegt. Wir haben auch schon zu Hause gute Spiele gemacht und das wollen wir auch am nächsten Wochenende schaffen», sagte Tomás mit Blick auf das Duell mit dem VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376580/1



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  • Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars

    Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars


    Der BVB rutscht in der Bundesliga immer tiefer in die Krise. Kurz nach dem überzeugenden 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon zeigen sich die Borussen in Bochum von ihrer schwächsten Seite. Am Ende steht eine verdiente 0:2-Niederlage. Die Noten der BVB-Stars.

    Borussia Dortmund kommt in der Bundesliga einfach nicht auf einen grünen Zweig. Wenige Tage nach dem souveränen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon, unterliegt das Team von Niko Kovac im kleinen Revierderby beim VfL Bochum mit 0:2.

    Die Borussen fanden von Beginn an nicht in die Partie und mussten in der 33. und 35. Minute einen Doppelschlag von Giorgos Masouras hinnehmen. Serhou Guirassy hatte in der besten Dortmunder Phase kurz vor der Pause zwei gute Gelegenheiten, vergab diese aber.

    ran hat die Noten und Einzelkritiken der Profis der Schwarz-Gelben.

    Gregor Kobel

    Der BVB-Keeper sieht bereits in der Anfangsphase den ein oder anderen Angriff auf sein Tor zu rollen und muss in der achten Minute einen Masouras-Schuss parieren. Inmitten einer eigentlich ruhigeren Phase lassen seine Vorderleute ihn gleich zweimal in Stich. Zwar kann Kobel beim 0:1 noch den Fuß an den Hofmann-Abschluss bringen, jedoch drückt Masouras den Ball zur Sicherheit über die Linie. Kurz darauf bleibt der Schweizer im Eins-gegen-Eins mit Masouras chancenlos. In der zweiten Hälfte kann sich der Torwart gleich mehrmals auszeichnen und pariert insbesondere nach einem Couto-Fehler stark gegen Holtmann. ran-Note: 3

    Das Wichtigste zur Bundesliga in Kürze

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    Niklas Süle

    Der eigentliche Innenverteidiger muss aufgrund des Fehlens von Julian Ryerson rechts hinten ran und erwischt einen gebrauchten Nachmittag. Bereits beim 0:1 destabilisiert er mit seinem Herausrücken die Abwehrkette. Beim 0:2 trifft den 29-Jährigen durch einen kapitalen Fehlpass in den Lauf von Masouras die Hauptschuld am Gegentreffer. Im zweiten Abschnitt zeigt sich Süle etwas stabiler, aber auch verständlicherweise nicht ganz frei von Verunsicherung. Nach gut einer Stunde ist sein Arbeitstag zu Ende. ran-Note: 5

    Niklas Süle
    Niklas Süle© Kirchner-Media

    Emre Can

    Im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen überzeugt der Kapitän mit einer guten Körpersprache. Mit seiner Athletik und Physis gelingt es Can immer wieder, komplizierte Duelle mit Masouras und Hofmann für sich zu entscheiden. In der zweiten Halbzeit stemmt er sich phasenweise als einziger Borusse sichtbar gegen die Niederlage. Gewiss ist der Kapitän nicht immer von Kritik freizusprechen, in diesem Spiel kann er sich jedoch am wenigsten vorwerfen. Lediglich im Spielaufbau verzeichnet Can kleinere Wackler. ran-Note: 3

    Nico Schlotterbeck

    Der Innenverteidiger kommt in der vierten Minute bei der ersten Chance von Masouras zu spät und bringt auch im Anschluss nicht immer die geforderte Körperlichkeit ins Spiel. Mit dem Ball am Fuß findet Schlotterbeck jedoch immer wieder gute Lösungen und scheitert in der 45. Minute nur knapp mit einem gefährlichen Kopfball. Insgesamt präsentiert sich der Abwehrmann aber zu passiv und stemmt sich kaum gegen die Pleite. ran-Note: 4

    Daniel Svensson

    Der Winter-Neuzugang macht auf seiner linken Seite keine großen Fehler und stabilisiert die linke Abwehrseite mit einer guten Zweikampfquote. Nach vorn bleibt Svensson aber über die gesamte Distanz absolut harmlos und setzt keinen einzigen wirklichen Akzent. Läuft ein Team so lange einem Rückstand hinterher, wäre zumindest der ein oder andere Ausflug eigentlich wünschenswert. ran-Note: 4

    Marcel Sabitzer

    Der Österreicher agiert als defensiverer Part neben Groß, kann dem BVB-Spiel aber nicht die nötige Struktur geben. Sabitzer zeigt sich zwar sehr bemüht, sieht jedoch beim 0:1 nicht gut aus, als er sich in der Abwehrkette positioniert, jedoch zu spät auf den Tiefenlauf von Hofmann reagiert. Auch sonst macht der frühere Münchner in der Defensiv-Bewegung nicht die beste Figur. Wird nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit durch Salih Özcan ersetzt. ran-Note: 5

    Marcel Sabitzer
    Marcel Sabitzer© DeFodi Images

    Pascal Groß

    Der Routinier zeigt sich in Halbzeit eins mit Ball am Fuß abgeklärt und stößt auch immer wieder selbst in offensiven Zonen vor. Die ganz große Gefährlichkeit strahlt der Mittelfeldmann dabei aber nicht aus. Im zweiten Abschnitt taucht Groß fast in Gänze ab und kommt zu selten in die Zweikämpfe. Das kann er definitiv besser. ran-Note: 4

    Julian Brandt

    Der offensive Mittelfeldspieler sticht zu Beginn positiv heraus, indem er die erste Kopfballchance durch Groß per Flanke und kurz danach die Gelegenheit von Guirassy per Steckpass einleitet. Nach einem ordentlichen Abschluss in der 15. Minute genehmigt sich der 28-Jährige aber eine ziemlich lange Kreativ-Pause. Zwar laufen in Durchgang zwei die meisten Angriffe irgendwie über Brandt, jedoch bleiben klar positive Aktionen aus. Für wenig Gefahr sorgen auch seine Freistöße aus teilweise guten Positionen. ran-Note: 4

    Julian Brandt
    Julian Brandt© Kirchner-Media

    Karim Adeyemi

    Manchmal kann man Feuer am besten durch Feuer bekämpfen. Der pfeilschnelle Adeyemi bekommt gegen den ebenso schnellen Holtmann in Durchgang eins überhaupt keinen Stich. Nach der Pause dringt der Außenstürmer erstmals gefährlich durch und sichert seinem Team eine aussichtsreiche Freistoßposition. Mehr gelingt Adeyemi trotz seiner Mühen nicht. Immerhin stört er kurz vor seiner Auswechslung Holtmann vielleicht entscheidend bei dessen Groß-Chance. ran-Note: 4

    Jamie Gittens

    Der junge Engländer findet schwer in die Partie und benötigt gut 20 Minuten Zeit, um ein wenig aufzutauen. Gittens meldet sich in der 22. Minute durch ein gelungenes Dribbling und eine Ablage auf Groß an. Kurz vor der Pause findet er Guirassy, der am langen Pfosten aber nicht einnetzen kann. In Durchgang zwei kann der Außenstürmer bis auf eine Ablage auf Brandt kaum Akzente setzen und wird nach nicht mal einer Stunde ausgewechselt. Muss abseits des Platzes dann noch von Anton beruhigt werden. ran-Note: 4

    Serhou Guirassy

    Der Goalgetter verzeichnet in der elften Minute seine erste Top-Chance, scheitert jedoch am bärenstark reagierenden Horn. Im Anschluss sieht man von Guirassy wenig, ehe er vor der Pause gleich zweimal aus kürzester Distanz gefährlich wird, aber das Tor nicht trifft. Nach dem Seitenwechsel hängt der Stürmer dann völlig in der Luft. Ein ungewohnt schwacher Auftritt. ran-Note: 5

    Serhou Guirassy
    Serhou Guirassy© Kirchner-Media

    Einwechselspieler des BVB

    Salih Özcan: Kommt zur Pause für den enttäuschenden Sabitzer und spielt einen unauffälligen Part im Mittelfeld. Zwar setzt der Rückkehrer den ein oder anderen Akzent, verzeichnet aber auch Ballverluste und bringt nur 60 Prozent seiner Pässe an den Mann. ran-Note: 4

    Maximilian Beier: Will nach seiner Einwechslung in der  58. Minute Akzente setzen, wird jedoch kaum mal gefährlich. Seine wenigen Abschlüsse verfehlen den Kasten deutlich. ran-Note: 4

    Yan Couto: Kommt nach gut einer Stunde für Süle, führt sich aber direkt mit einem schweren Fehler ein. Darf sich bei Kobel bedanken, dass sein Ballverlust gegen Masouras nicht mit einem Gegentor bestraft wird. ran-Note: 5

    Julien Duranville: Wirbelt nach seiner Einwechslung in der 64. Minute und wird mit Dribblings und Hereingaben zumindest im Ansatz gefährlich. ran-Note: 3

    Giovanni Reyna: Kommt in der 80. Minute für Groß. ran-Note: Ohne Bewertung



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  • Bundesliga: Nach Pleite beim VfL Bochum – Ex-Spieler

    Bundesliga: Nach Pleite beim VfL Bochum – Ex-Spieler


    Nach der 0:2-Niederlage von Borussia Dortmund beim VfL Bochum erntet der BVB Spott. Auch Ex-Profi Max Kruse teilt aus.

    Dass Max Kruse und Niko Kovac keine guten Freunde sind, ist hinreichend bekannt. Beim VfL Wolfsburg begegneten sich der Ex-Profi und der heutige Trainer von Borussia Dortmund. Damals war Kovac noch Coach der Wölfe, wo Kruse als Stürmer unter Vertrag stand. Kovac sägte Kruse ab, das Verhältnis der beiden war fortan stark belastet.

    Das bekam der BVB-Trainer am Samstag nach der Niederlage in Bochum über Soziale Medien zu spüren. Bei Instagram postete Ex-Nationalspieler Kruse eine Story. Dabei läuft auf einem TV-Bildschirm die Partie der Dortmunder beim Revier-Nachbarn VfL. Auch das Ergebnis (0:2) ist dabei dabei zu sehen. Kruse sing – auf die Melodie von „Seven Nation Army“ von „The White Stripes“ – „Oh Niko Kovac, Oh Niko Kovac – Quatsch!“. Beinahe entschuldigend steht darunter „Sorry, aber ich kann nicht anders.“

    Den Spott muss sich Dortmunds neuer Coach, der so schlecht in seine Amtszeit gestartet ist wie zuletzt Timo Konietzka vor 41 Jahren, nun wohl gefallen lassen. Doch Kruses verbale Attacken begleiten den Kroaten bereits seit dem Zeitpunkt, als bekannt wurde, dass sich die Borussia mit ihm als Nachfolger für den geschassten Nuri Sahin beschäftigt.

    In seinem Podcast „Flatterball“ sagte er: „Er ist mein Favorit für Dortmund, damit der Verein auch mal merkt, was Krise eigentlich wirklich bedeutet. Da wird Friede, Freude, Eierkuchen vorbei sein.“ Dem Revier-Verein gab er mit auf den Weg: „Jeder, der sich das antun möchte, kann das machen. Dass es von Erfolg gekrönt ist, bezweifle ich ganz stark.“ Die nächste Breitseite gegen seinen alten Trainer.

    Als der VfL Wolfsburg Kovac im März 2024 feuerte, war auch dieser Vorgang Thema in Kruses Podcast. Damals sagte der frühere Stürmer von unter anderem Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und Union Berlin, Kovac sei „charakterlich absolute Katastrophe“. Ein besonderes Augenmerk hatte Kruse wohl auf eine Besonderheit in der Vita des Trainers geworfen: „In all seinen Vereinen, in denen er Trainer war, hat er relativ schnell einen unumstrittenen Spieler rasiert. In Monaco Kapitän Wissam Ben Yedder, Alex Meier bei Eintracht Frankfurt, bei Bayern Thomas Müller. Und dann halt mich bei Wolfsburg.“



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  • Bochum – Borussia Dortmund: Startelf-Überraschung beim BVB!

    Bochum – Borussia Dortmund: Startelf-Überraschung beim BVB!


    Die Partie Bochum – Borussia Dortmund ist für beide Mannschaften von immenser Bedeutung. Nicht nur aufgrund der Rivalität der beiden Ruhrpottklubs könnte sich ein hitziges Duell anbahnen – auch sportlich dürfte es knistern, schließlich brauchen beide Seiten dringend einen Sieg.

    Kurz vor dem Duell Bochum – Borussia Dortmund zaubert BVB-Coach Niko Kovac nun eine echte Überraschung aus dem Hut. Dieser Star von Schwarz-Gelb kehrt nach einer Ewigkeit wieder zurück in die Startelf – mit ihm dürften viele nicht gerechnet haben!

    Bochum – Borussia Dortmund: Süle kehrt in Startelf zurück

    Der letzte Startelfeinsatz von Niklas Süle ist datiert auf den 7. Dezember letzten Jahres. Im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach hatte sich der 28-Jährige in der Schlussphase einen Syndesmosebandriss zugezogen, der ihn bis zuletzt außer Gefecht setzte. Beim vergangenen Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon feierte er nach Einwechslung seine Rückkehr – nun darf er endlich von Anfang an ran.


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    Der 49-fache DFB-Nationalspieler dürfte im Bochumer Ruhrstadion jedoch auf ungewohnter Position zum Einsatz kommen. Weil Rechtsverteidiger Julian Ryerson gelb-rot gesperrt und das Innenverteidiger-Duo Schlotterbeck und Can derzeit gesetzt ist, muss Süle wohl hinten rechts ran. Mit Bochums Gerrit Holtmann wartet auf den 28-Jährigen eine harte Aufgabe, schließlich gilt der Flügelspieler des VfL als einer der schnellsten Spieler der Liga.

    Couto und Anton erneut außen vor

    Nach Süles Startelfnominierung müssen Waldemar Anton und Yan Couto wie auch zuletzt in Lissabon mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen. Vor allem für Couto ist es ein heftiger Rückschlag, schließlich war der Rechtsverteidiger zu Saisonbeginn mit großen Hoffnungen von Manchester City ausgeliehen worden.



    Der Brasilianer scheint unter Niko Kovac also nicht einmal mehr die zweite Wahl hinter Julian Ryerson zu sein. Der BVB dürfte jedoch weiter darauf hoffen, dass der 22-Jährige in der zweiten Saisonhälfte doch noch den Schalter umlegen kann.



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  • Watzkes Wahlwerbung für Merz: Sauerländischer Filz beim BVB

    Watzkes Wahlwerbung für Merz: Sauerländischer Filz beim BVB


    H ans-Joachim Watzke äußert sich gern zu Politik. Vor allem äußert sich der BVB-Boss und das CDU-Mitglied in letzter Zeit gern zu Friedrich Merz. „Friedrich kann scharf formulieren, aber er ist einer, der verbindet“, dozierte er jüngst plakatreif. Die beiden gelten als Jugendfreunde, „unsere Väter haben schon gemeinsam Politik gemacht“ (Watzke). BVB-Mitglied Merz wiederum war zehn Jahre im Aufsichtsrat von Borussia Dortmund. Es ist ein unangenehmer sauerländischer Filz, der sich da auf den BVB legt.

    Die Einmischung des mächtigen Multifunktionärs Watzke ist nicht neu, er unterstützte 2021 schon Armin Laschets Kanzlerkandidatur. Dieser hatte sich zuvor dem BVB äußerst entgegenkommend gezeigt, indem er in der Pandemiezeit für Lockerungen lobbyierte. Eine Hand wäscht die andere. Die Vehemenz, mit der sich Watzke nun wöchentlich für Merz in den Ring wirft, ist allerdings schon peinlich. Interessant auch, dass sich mit Markenbotschafter Roman Weidenfeller ein weiterer Dortmunder für Merz ablichten lässt. Solch enge Spezl-Beziehungen kennt man sonst eher vom FC Bayern und der CSU. Die hat es immerhin nie ins Kanzleramt geschafft.

    Für den Fußball heißt das nichts Gutes: Zuletzt verbreitete Merz die beliebten Fake News, dass im Kinderfußball keine Tore mehr geschossen werden dürften und kündigte an, dem DFB dafür die Leviten zu lesen. Völlig kenntnisfrei von aktuellen Fußballentwicklungen, aber auf Linie von Watzke („demnächst spielen wir dann noch ohne Ball“). Zu befürchten sind weitere markige Einmischungen, deren Konsequenzen allerdings überschaubar sein dürften. Und zu viel Lobbymacht für den Profifußball. Watzke selbst bedient sich inhaltlich leichtgewichtig am Baukasten von Merz, schimpft über fehlende Leistungsbereitschaft, Migrationspolitik oder Gendern.

    Den Tabubruch mit der AfD fand der BVB-Boss unproblematisch, ähnlich sieht das Ex-Rivale Uli Hoeneß. Denn ­Watzkes Rants sind kein Alleingang, sondern Teil eines Sounds im Fußball. Auch Rummenigge wettert gern über allgemeine Verweichlichung und belehrende Deutsche. Das gehört schon lange zum Repertoire von Hoeneß, der behauptet, die Grünen wollten ihm Zucker im Kaffee verbieten. Je weniger die alten Herren realpolitisch im Fußball zu sagen haben, desto schriller werden ihre politischen Tiraden. Und desto einiger werden sie sich. In ihrem Habitus aus der Fußballbubble – geprägt von viel Geld, viel toxischer Männlichkeit, viel Leistungsdruck – dürften sie sich in Friedrich Merz so gut wiederfinden wie lange nicht mehr seit der Vor-Merkel-Ära.

    Zurückhaltung der anderen

    Erstaunlich ist, dass die Stimmen der Halbpensionäre medial noch so viel Beachtung bekommen. Das ist zum einen der Zurückhaltung anderer Spitzenklubs geschuldet. Von Meister Bayer Leverkusen, Red Bull, Eintracht Frankfurt oder dem VfB Stuttgart ist kaum Politisches zu vernehmen, zumindest aber erfreulicherweise auch keine Wahlempfehlung. Vielleicht ist das Selbstverständnis anders. Schwer vorstellbar, dass etwa Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes oder VfB-Boss Alexander Wehrle übers Gendern vom Leder ziehen. Sie entstammen einer Generation, die sich eher als CEOs sieht denn als Volkspatrone.

    Die diskursive Dominanz dürfte, zweitens, auch dem Rollback rund um Friedrich Merz geschuldet sein. Plötzlich sind die pöbelnden alten Herren mit ihrem Doomsday-Gerede wieder Zeitgeist, obwohl die Liga längst diverser ist. So entstehen mitunter kuriose gemeinsame Fronten. Union-Boss Dirk Zingler, der eher BSW-Sound betreibt, sah jüngst eine Bevormundung wie in den letzten Jahren der DDR: „Die Elite und das Volk leben aneinander vorbei.“ Aki Watzke, Uli Hoeneß, Dirk Zingler: In der wohl größten Krise der Bundesrepublik sind die fußballerischen Klassenfeinde einander ganz nahe.



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  • Derby im Ruhrgebiet – der BVB ist zu Gast beim VfL Bochum. Der Ticker

    Derby im Ruhrgebiet – der BVB ist zu Gast beim VfL Bochum. Der Ticker


    Bochum. Borussia Dortmund ist heute (15.30 Uhr) zu Gast beim Tabellenletzten VfL Bochum. Trainer Kovac muss dabei auf gleich drei Spieler verzichten.



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