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  • Jetzt live hören und im Ticker: Punktet Union bei kriselnden Dortmundern?

    Jetzt live hören und im Ticker: Punktet Union bei kriselnden Dortmundern?


    Bei zuletzt heimschwachen Dortmundern will Union Berlin weitere Punkte gegen den Abstieg sammeln. Unter dem neuen Trainer Niko Kovac zeigte sich der BVB zuletzt fehleranfällig, genau das will Unions Trainer Steffen Baumgart ausnutzen.

    Borussia Dortmund hat in der Bundesliga zuletzt fünf Heimspiele in Folge nicht gewonnen und auch unter dem neuen Trainer Niko Kovac gab es zu dessen Einstand zwei bittere Niederlagen in der Liga. Der BVB steht vor dem 23. Spieltag auf einem enttäuschenden 11. Tabellenplatz. Nur zwei Plätze und fünf Punkte schlechter liegt der 1. FC Union, der nach der 1:2-Heimpleite gegen Mönchengladbach vergangenen Samstag auf Wiedergutmachung aus ist.

    Steffen Baumgart erwartet eine schwierige Aufgabe beim kriselnden Gegner: “Borussia Dortmund ist in der Lage, aus wenig viel zu machen. Es wird ein interessantes Spiel”, sagte auf der Spieltags-Pressekonferenz. Baumgarts Matchplan wird es sein, mit seiner Mannschaft Fehler des BVB zu provozieren: “Sie haben Fehler gemacht, die ihnen sehr ins Kontor schlagen und genau da wollen wir sie hinbringen, dass sie Fehler machen. Aber das hat auch viel mit uns zu tun.”

    Verzichten muss der Trainer am Wochenende auf den verletzten Außenspieler Robert Skov. Für ihn startet Tom Rothe – den die Unioner im Sommer aus Dortmund holten. Ebenfalls in die Startelf rutschen Schäfer und Tousart für Haberer und Skarke.

    Im Hinspiel feierte der 1. FC Union einen 2:1-Heimsieg.

    Unions Startelf: Rönnow – Juranovic, Doekhi, Diogo Leite, Rothe – Tousart, R. Khedira, Schäfer – Jeong, Hollerbach – Ilic.

    Dortmunds Startelf: Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, P. Groß – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy.

    Sendung: rbb24, 22.02.2025, 22 Uhr



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  • 1. FC Union Berlin: Auswärts bei Borussia Dortmund – so

    1. FC Union Berlin: Auswärts bei Borussia Dortmund – so


    22. Februar 2025 um 17:55 UhrDortmund

    Jan Lehmann

    Union Berlin am Signal-Iduna-Park von Borussia Dortmund - am Samstag erleben beide Fanlager bei der Anreise einen fröhlichen Fußballtag.

    Union Berlin am Signal-Iduna-Park von Borussia Dortmund – am Samstag erleben beide Fanlager bei der Anreise einen fröhlichen Fußballtag.

    Jan Lehmann

    Der Tag begann dabei für etliche Anhänger der Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart mit deutscher Hochkultur: Die Auswärtsreise zur Partie bei Borussia Dortmund nutzten die Fans der Eisernen für einen Besuch im Deutschen Fußballmuseum. Dort sind die vier Weltmeister-Titel der deutschen Nationalmannschaft ebenso eindrucksvoll dargestellt wie die Geschichte von Bundesliga und DDR-Oberliga. Schon dort mischten sich am Samstag Rot-Weiß und Schwarz-Gelb in großer Eintracht. Etliche Union-Fans trugen dabei auch einen rot-gelben Freundschaftsschal. Den gab es am Samstag an allen Ecken und Enden zu kaufen.



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  • Überraschung bei der Busabfahrt – Stammspieler fehlt

    Überraschung bei der Busabfahrt – Stammspieler fehlt


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  • Biereth sorgt bei AS Monaco für Furore – Kein Winter-Zugang

    Biereth sorgt bei AS Monaco für Furore – Kein Winter-Zugang


    7 Tore in 5 Ligue-1-Spielen 

    Biereth sorgt bei AS Monaco für Furore – Kein Winter-Zugang effektiver

    ©IMAGO

    Kein offensiver Winter-Neuzugang in den Top-5-Ligen schlug so ein wie Mika Biereth. Der Mittelstürmer war am 11. Januar von Sturm Graz zur AS Monaco gewechselt. Seitdem stehen sieben Tore in fünf Ligue-1-Partien zu Buche – darunter zwei Dreierpacks. Schon zuvor in Österreich hatte der 22-Jährige seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt, beim FC Arsenal war ihm der Durchbruch hingegen nicht gelungen.

    Der Däne war im Sommer für zunächst 4,7 Millionen Euro aus der U21 der Gunners an Graz verkauft worden. Zuvor hatte er bereits ein halbes Jahr per Leihe dort verbracht. Für die Österreicher erzielte Biereth in knapp einem Jahr in 47 Partien 23 Treffer und neun Vorlagen, was seinen Marktwert von 650.000 auf 13 Mio. Euro ansteigen und einige Interessenten auf den Plan treten ließ. In der TM-Gerüchteküche wurden unter anderem der 1. FC Köln und die TSG Hoffenheim mit dem Angreifer in Verbindung gebracht. Den Zuschlag erhielt aber Monaco, das fixe 13 Mio. Euro zahlte, wozu aber noch Boni kommen können. Davon profitierte auch Arsenal, das aufgrund einer Weiterverkaufsklausel mit einem Drittel beteiligt wurde, so dass sich die Ablöse auf 9 Mio. Euro quasi verdoppelte.

    Bei den Monegassen knüpfte Biereth nahtlos an seine Leistungen aus Graz an, das er mit elf Saisontreffern verlassen hatte, womit er noch immer Führender der Torschützenliste ist. Seit seinem Debüt in der Ligue 1 am 17. Januar erzielte kein Spieler in den fünf wichtigsten europäischen Ligen mehr Tore als er. Mit Reals Madrids Top-Stürmer Kylian Mbappé und Atalantas Mateo Retegui hat er namhafte Gesellschaft. 

    Biereth einer der wenigen Lichtblicke bei der AS Monaco

    Joachim Durand, Transfermarkts Content Manager in Frankreich, ist von Biereths Senkrechtstart im Fürstentum, der so nicht abzusehen war, beeindruckt: „Biereth ist einer der wenigen positiven Aspekte bei Monaco zu Beginn dieses Jahres. In einer Zeit, in der die Mannschaft kollektiv schwächelt, hat der Däne einen großen Beitrag geleistet. Nur Zlatan Ibrahimović hat in seinen ersten sieben Ligue-1-Spielen mit PSG in der Saison 2012/13 ähnlich gut abgeschnitten.“

    Ob es für den Angreifer so weitergehen kann oder ob sogar noch mehr möglich ist, vermag Durand nicht zu prognostizieren. „Seine Leistungsgrenze ist schwer einzuschätzen, da er gerade erst in Frankreich angekommen ist und erst wenige Spiele absolviert hat. Aber er ist am 8. Februar erst 22 Jahre alt geworden und hat noch viel Raum für Verbesserungen. Die Tatsache, dass er in einer angeschlagenen Mannschaft bereits regelmäßig trifft, ist vielversprechend. Wenn die Mannschaft besser wird, könnte seine Statistik noch beeindruckender werden.“ Denn Durand beschreibt Biereth als Stürmertypen, der seine Mitspieler braucht, um in Szene gesetzt zu werden. Monaco belegt in der Ligue 1 nach dem 22. Spieltag den vierten Platz, in der Champions League schied man unter der Woche gegen Benfica aus.

    Wird FC Arsenal Mika Biereths Abgang bereuen?

    Besonders dürfte die Entwicklung Biereths beim FC Arsenal beobachtet werden. Denn die Gunners haben derzeit viele Langzeitverletzte in der Offensive zu beklagen und könnten ihn in seiner aktuellen Form wohl gut gebrauchen. Die Nordlondoner hatten sich im Sommer aber dazu entschieden, den U21-Nationalspieler endgültig ziehen zu lassen, nachdem sie ihn 2021 im Alter von 18 Jahren aus der U18 des FC Fulham verpflichtet hatten. 

    In 26 Partien für die U21 Arsenals erzielte der gebürtige Londoner zwölf Tore, doch seine Chancen auf Spielminuten bei den Profis waren äußerst gering. Zwar war er immer wieder Teil von Vorbereitungstouren und saß während der Saison viermal auf der Bank, kam aber nie zum Einsatz. Auch nach einer durchschnittlichen Leihe zum Motherwell FC stiegen seine Aussichtsmöglichkeiten nicht. Der Mangel an Optionen, sein Talent unter Beweis zu stellen, führte schließlich dazu, dass er weiterzog.

    Die österreichische Bundesliga war offenbar genau der richtige nächste Schritt, vorerst zurück, ehe es in eine der besten Ligen Europas ging. „Er war zu gut für Österreich geworden, daher überrascht es mich nicht, was er in Frankreich zeigt. Fakt ist aber auch, dass er im Juli, als Arsenal ihn verkaufte, noch nicht gut genug für eine Top-5-Liga war“, fasste es Area Manager Austria Dorian Schuster passend zusammen.



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  • Schöne Geste bei Skandalspiel: José Mourinho erfreut Ordner

    Schöne Geste bei Skandalspiel: José Mourinho erfreut Ordner


    Während dem Europa-League-Spiel zwischen Fenerbahce und Anderlecht kam es zu unschönen Szenen. José Mourinho zeigte, wie es anders geht.

    José Mourinho wird nicht umsonst als “The Special One” bezeichnet. Kurz vor der Halbzeit des Europa-League-Spiels zwischen Fenerbahce und Anderlecht umarmte er einen Ordner am Spielfeldrand. Vorher war das Spiel von Ausschreitungen überschattet worden.



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  • Freiburg glänzt mit Traumtoren bei Kantersieg gegen

    Freiburg glänzt mit Traumtoren bei Kantersieg gegen


    Stand: 22.02.2025 09:19 Uhr

    Der SC Freiburg schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. Gegen Werder Bremen gelingt ein deutlicher Sieg mit Traumtoren. Der internationale Wettbewerb ist zum Greifen nah.

    Jörg Strohschein

    Mit so vielen Toren dürften selbst die größten Optimisten auf Freiburger Seite nicht gerechnet haben. Schließlich gingen die drei vorangegangenen Partien jeweils mit einem mageren 1:0 zugunsten der Mannschaft von Trainer Julian Schuster aus.

    Der nun vierte Erfolg in Folge endete dagegen mit einem erfrischenden und verdienten 5:0 (2:0) gegen Werder Bremen. Vincenzo Grifo (2), Kiliann Sildillia und Ritsu Doan (2) trafen am Freitag zum Auftakt des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga für die Gastgeber.

    • Zum Live-Ticker: Freiburg – Bremen
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    • 23. Spieltag
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    Damit schieben sich Freiburger zumindest über Nacht hoch auf einen Champions-League-Platz. “Wir haben die Tore im richtigen Moment gemacht. Wir haben aber zu kämpfen gehabt”, sagte Trainer Julian Schuster.

    Kira Rutkowski, Sportschau, 21.02.2025 23:06 Uhr

    Bremen steckt im Tabellen-Mittelfeld fest

    Für die Bremer bedeutet diese verdiente Niederlage, dass sie im grauen Mittelfeld der Tabelle verharren und das Erreichen des internationalen Wettbewerbs kaum noch möglich erscheint.

    “Das war einfach viel zu schlecht, eine verdiente Niederlage. Ich bin enttäuscht und sauer über dieses Spiel”, sagte Werder-Verteidiger Niklas Stark.

    Kira Rutkowski, Sportschau, 21.02.2025 22:46 Uhr

    Sildillia trifft per Fallrückzieher

    Der Beginn war behäbig. Die Freiburger versuchten sich an einem Offensivspiel, aber die vielen langen Bälle in die Spitze waren leichte Beute für die Werder-Abwehr. Die Bremer konzentrierten sich vor allem auf eine kompakte Defensive. Allerdings sollte sich diese große Zurückhaltung nicht förderlich für die Hanseaten auswirken.

    Freiburgs Kiliann Silidillia bejubelt seinen Treffer

    Nach einem Eckball schaltete der aufgerückte Verteidiger Sildillia besonders schnell und verwandelte einen wenig konsequent abgewehrten Ball der Bremer Verteidigung per sehenswertem Fallrückzieher aus acht Metern zum 1:0 (15.).

    “Ich habe den Ball gesehen da oben. Ich habe gedacht: Probiere es einfach. Es hat geklappt. Es ist schön dass wir fünf Tore geschossen haben”, sagte Sildillia über seinen sehenswerten Treffer.

    Kira Rutkowski, Sportschau, 21.02.2025 22:52 Uhr

    Grifo zirkelt

    Danach entdeckten auch die Bremer plötzlich den Offensivmodus. Romano Schmid zirkelte einen Ball von der linken Außenseite genau auf den Kopf von Angreifer André Silva, der lässt den Ball aber über die Stirn rutschen – und damit die große Ausgleichschance ungenutzt.

    Das Team von Trainer Ole Werner erhöhte seine Bemühungen, den Ausgleich zu erzielen, während die Freiburger etwas passiver wurden. Doch der SCF verfügt mit Vincenzo Grifo über einen der besten Freistoßschützen der Bundesliga – der sein außergewöhnliches Können wieder einmal zeigen konnte.

    Der 31-Jährige zirkelte den Ball nahe der rechten Strafraumecke sehenswert außen um die Abwehrmauer zum 2:0 (33.) ins Bremer Tor. Ein Treffer aus heiterem Himmel – und in einer Drangphase von Werder.

    Silva scheitert vom Elfmeterpunkt

    Werder hatte nur vier Minuten später die große Chance, den Anschlusstreffer zu erzielen. Sildillia bekam den Ball im Freiburger Strafraum nach einer Flanke von Derrick Köhn unglücklich an den Arm. Den fälligen Elfmeter von André Silva parierte Torhüter Noah Atubolu aber mit einer Glanzparade (39.).

    “Unsere Freitagabende sind oft zum Genießen. Das vierte Spiel in Folge zu Null. Das ist super. Wir alle sind die Helden. Ich mag diese Situationen wirklich. Ich gegen den Stürmer. Ich habe da meine Tricks. Ich habe mich sehr gefreut”, sagte Torhüter Atubolu über den Sieg und seinen gehaltenen Elfmeter.

    Kira Rutkowski, Sportschau, 21.02.2025 22:57 Uhr

    Nach Wiederanpfiff versuchten die Bremer von Beginn an, die Spielkontrolle an sich zu ziehen. Das Schuster-Team blieb aber hochkonzentriert, kompakt und eiskalt, was den Bremern das Leben besonders schwer machte.

    Doan mit zwei Flachschüssen

    Und eine weitere Unachtsamkeit der Gäste nutzte Freiburg eiskalt aus. Grifo verwandelte eine Flanke von Lucas Höler per Direktabnahme und völlig freistehend zum 3:0 (57.)

    Die Freiburger blieben das bessere Team – und erhöhten das Ergebnis in höchster Effizienz weiter. Doan verwandelte von der Strafraumgrenze per Flachschuss zum 4:0 (76.). In der Nachspielzeit war es erneut Doan, der zum Endstand nach Vorlage von Jan-Niklas Beste (90. +3) traf. Die Bremer fanden kein Mittel, die Freiburger Abwehr zu knacken.

    Freiburg in Augsburg, Bremen gegen Wolfsburg

    Freiburg spielt am kommenden Wochenende gegen den FC Augsburg (02.03.2025., 17.30 Uhr). Bremen spielt den Tag zuvor gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr).

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  • Krise bei Manchester City: Trainer Pep Guardiola – Visionär

    Krise bei Manchester City: Trainer Pep Guardiola – Visionär


    Stand: 21.02.2025 20:52 Uhr

    In der Champions League nur noch Zuschauer, und Meister wird ein anderer: Manchester City ist ein Klub in der Krise. Längst hat sie auch den Trainer Pep Guardiola erreicht. Sein Wirken wird auch im Premier-League-Spiel gegen den FC Liverpool am Sonntag (23.02.2025, ab 17.30 Uhr im Live-Ticker) unter Beobachtung stehen.

    Tim Beyer

    In einer anderen Zeit, lange bevor Josep Guardiola, den alle nur Pep nennen, nach Manchester zog, noch vor seiner Zeit in München, war sein Name eng mit dem FC Barcelona verbunden. Er war dort erst Jugendspieler, dann Profi, später Trainer. In dieser Funktion arbeitete er vier Jahre sehr erfolgreich für den Klub. Zusammen gewannen sie vierzehn Titel, zum Beispiel zweimal die Champions League und dreimal die Meisterschaft. Gerne trat Guardiolas Barcelona gegen Real Madrid an: Von 15 Duellen gegen den großen Rivalen gewann “Barca” neun und verlor zwei, aber nie in Madrid.

    Seitdem wird Guardiola ausgepfiffen, wann immer er als Trainer auf Real Madrid trifft. So war es in den drei Jahren, in denen er von 2013 an den FC Bayern trainierte (7 Titel), so ist es ihm seit 2016 als Trainer von Manchester City (19 Titel) ergangen. Natürlich wurde Guardiola auch ausgepfiffen, als er am Mittwoch mit City in den Playoffs für das Achtelfinale der Champions League in Madrid antrat. Er wird sich daran gewöhnt haben. Ärgern dürfte er sich eher über das, was an diesem Abend noch passierte.

    Schon wie es begonnen hat: Es lief die 4. Minute, als sich Manchesters Verteidiger Ruben Dias nach einem langen Ball verschätzte. Davon profitierte Kylian Mbappe, er hob den Ball über Torhüter Ederson hinweg ins Tor zur Führung für Real. Mbappe traf anschließend noch zweimal, er allein war für Manchester ein einziges Ärgernis. Nur war er nicht allein: Jude Bellingham dirigierte, Vinicius Junior dribbelte, Fede Valverde flankte.

    Manchester City hat mehr als nur ein Spiel verloren

    An der Seitenlinie stand Guardiola, 54, die Fernsehkameras fingen ihn gelegentlich ein. Meist hatte er die Arme vor der Brust verschränkt. Manchmal schüttelte er den Kopf. Zufrieden sah er nicht aus, eher nachdenklich. Er sah, wie seine Fußballer um Kontrolle bemüht waren, das Spiel aber nie kontrollierten. Am Ende verlor Manchester City 1:3, nach Hin- und Rückspiel stand es 3:6.

    Es hat diese Paarung in der Champions zuletzt oft gegeben, zum fünften Mal in den vergangenen fünf Spielzeiten. Es waren mitreißende Spiele, geprägt mal vom feinen Fußball von Manchester City, dann wieder von der Wucht, auch der taktischen Finesse von Real Madrid. Fast immer war es knapp. Diesmal war es einseitig.

    Was bleibt, ist der Eindruck, dass in diesen beiden Spielen mehr gekippt ist als nur die Statistik zugunsten von Real, das zum dritten Mal in diesem Zeitraum gegen City weiterkam. Sogar die “BBC”, der Freude am Boulevardesken eher unverdächtig, schrieb, Manchester City, die Mannschaft des “Perfektionisten Guardiola”, sei aktuell von “Perfektion so weit entfernt, wie es nur geht.”

    Beim Aufstieg von Manchester City spielten Zweifel mit

    Es liegt noch nicht lange zurück, da wäre eine solche Schlagzeile außerhalb des Schreibbaren gewesen. City hat in der Premier League sechs der vergangenen sieben Meisterschaften gewonnen. Im Sommer 2023 triumphierte der Klub zum ersten Mal in der Champions League. Manchester City war ganz oben angekommen.

    Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ohne das Geld von Abu Dhabis Scheich Mansour nicht möglich gewesen wäre. Als er 2008 bei Manchester City einstieg, war der Klub weit weg von großen Erfolgen, und beliebt vor allem in der Region. Heute ist das anders. Fans hat der Klub überall auf der Welt. Es ist ein Aufstieg, der möglicherweise auch auf Regelverstöße zurückzuführen ist, und zwar bei den Finanzen – der Zweifel spielt mit.

    Entscheidend beteiligt am Aufstieg von Manchester City war aber auch Pep Guardiola. Er hat als Trainer immer schon Mannschaften geformt, die ansehnlichen Fußball spielten. So war das in Barcelona und später bei den Bayern. So war es es auch in Manchester. Seine Spieler haben oft den Ball und wissen meist etwas mit ihm anzufangen, das ist der Kern. Er ist unverhandelbar.

    Den Rest hat Guardiola immer wieder durchdacht und manchmal neu erfunden. Das bekannteste Beispiel: Er zog Lionel Messi beim FC Barcelona ins Angriffszentrum, als alle in ihm einen Außenspieler sahen. Plötzlich wollten alle eine “falsche Neun”. Seitdem gilt Guardiola vielen als ein Visionär des Fußballs. Gerade steckt der Visionär in einer Schaffenskrise.

    Als Man City plötzlich 4-4-2 spielte

    In Madrid entschied sich Guardiola für ein 4-4-2, für das er sich zuvor nur in Ausnahmefällen entschieden hatte. So wollte er die Abwesenheit von Erling Haaland (Knieprobleme) kompensieren. Der Plan ging nicht auf: Chancen erspielte sich City kaum.

    Und im Mittelfeld leidet Manchester noch immer unter dem Ausfall des Strategen Rodri, Europameister mit Spanien und Weltfußballer des Jahres 2024. Er fehlt seit September, mit ihm fehlt im Spiel von City die Balance. Einen Ersatz hat Guardiola lange gesucht. Nun darf dort Nico Gonzalez spielen, ein Winterneuzugang, der Rodri zumindest von der Statur her ähnelt. Guardiola nannte ihn zuletzt einen “Mini-Rodri”.

    In Madrid erzielte Gonzalez nach einem Freistoß den einzigen Treffer für City, fiel sonst aber vor allem dadurch auf, dass er zu Beginn der zweiten Halbzeit die Hose von Viniucs Junior einem intensiven Materialtest unterzog.

    Guardiola sagt: “Nichts ist für die Ewigkeit”

    Für Guardiola könnte die neunte Saison in Manchester die zweite ohne einen Titel werden. Realistische Titelchancen hat City nur noch im FA-Cup, ein Trost wäre das kaum. Champions-League-Sieger wird ein anderer Klub. Und in der Premier League dürfte in diesem Jahr eine andere Mannschaft jubeln, vielleicht ja der FC Liverpool. Vor dem direkten Duell am Sonntag hat City ein Spiel weniger absolviert, aber als Tabellenvierter eben auch 17 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Liverpool.

    Die Frage ist nun, wie Guardiola reagiert. Ob es ihm noch einmal gelingt, den Fußball von Manchester City neu zu erfunden. Auch das war Thema, nachdem der Klub in der Champions League gescheitert war. Guardiola wurde gefragt, ob das auch das Ende eines fußballerischen Zyklus gewesen sei. Er sagte: “Nichts ist für die Ewigkeit.”



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  • Hasenhüttl dämpft bei Maximilian Arnold die Erwartung

    Hasenhüttl dämpft bei Maximilian Arnold die Erwartung


    Ralph Hasenhüttl kann die Hoffnung auf ein relativ schnelles Comeback von Maximilian Arnold zunächst mal nicht weiter nähren. Der Trainer des VfL Wolfsburg vermied es am Donnerstag weiterhin, ein Zeitfenster für die Rückkehr des Kapitäns vorzugeben. Er ließ zumindest durchblicken, dass er keine Rückkehr im Pokalduell mit Leipzig erwartet.


    Seit fast zwei Wochen laboriert Arnold an einer Innenbandverletzung im Knie. Hoffnung im Hinblick auf besagtes Pokalspiel kam auf, nachdem der zentrale Mittelfeldspieler in dieser Woche auf dem Platz sein individuelles Aufbauprogramm fortsetzte.

    Hasenhüttl dämpfte auf der Pressekonferenz vor der Bundesliga-Partie gegen Bochum (Samstag, 15:30 Uhr) die Erwartungen. „Maxi hat noch Probleme mit der Belastung“, vor allem bei Schüssen oder Pässen mit dem rechten Bein. „Das wird ihm wahrscheinlich auch etwas länger Probleme bereiten. Deswegen wird das noch ein bisschen dauern.“

    Er glaubt nicht, dass vier Tage nach Bochum, wenn es Richtung Leipzig geht, alles schon wieder gut ist. „Wenn Sie mich heute fragen: wahrscheinlich eher nicht.“ Wie schnell Arnold die Belastung steigern kann, werde schlussendlich auch vom Schmerzempfinden abhängen. Die Notwendigkeit, Druck aufzubauen, hat Hasenhüttl sowieso nicht. Sein Team konnte den Ausfall zuletzt gut kompensieren (2:1-Sieg in Stuttgart).

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • BVB-Mitarbeiter stirbt bei Champions-League-Spiel

    BVB-Mitarbeiter stirbt bei Champions-League-Spiel


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    Borussia Dortmund trauert um einen Mitarbeiter des Vereins. Der Volunteer verstarb während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon.

    Dortmund – Beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon ist am Mittwoch ein freiwilliger Helfer des BVB gestorben. Zu den Umständen des Todes des 63-Jährigen beim 0:0 im Playoff-Rückspiel machte der BVB tags darauf keine Angaben. 

    Borussia Dortmund macht Tod des Mitarbeiters öffentlich

    In einer Mitteilung des Vereins auf dessen Website wurde der Vorfall öffentlich gemacht. Der Verstorbene „war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt“, so Borussia Dortmund.

    Borussia Dortmund trauert um einen Mitarbeiter. Dieser starb während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon.
    Borussia Dortmund trauert um einen Mitarbeiter. Dieser starb während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon. © IMAGO/Kirchner-Media

    Der Volunteer wäre sowohl bei Fans, denen er nach besten Wissen und Gewissen Auskünfte gab, als auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen allseits beliebt gewesen: „Seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen.“

    Martin Labus, so der Name des Verstorbenen, hinterlässt eine Frau und zwei Töchter. Er wurde 63 Jahre alt. Zu den Todesumständen machte Borussia Dortmund in der Mitteilung keine Angaben. (dpa/sch)



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  • BVB-Mitarbeiter stirbt bei Champions-League-Spiel

    BVB-Mitarbeiter stirbt bei Champions-League-Spiel


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    Dortmund – Beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon ist am Mittwoch ein freiwilliger Helfer des BVB gestorben. Zu den Umständen des Todes des 63-Jährigen beim 0:0 im Playoff-Rückspiel machte der BVB tags darauf keine Angaben. 

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    Borussia Dortmund trauert um einen Mitarbeiter. Dieser starb während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon.
    Borussia Dortmund trauert um einen Mitarbeiter. Dieser starb während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon. © IMAGO/Kirchner-Media

    Der Volunteer wäre sowohl bei Fans, denen er nach besten Wissen und Gewissen Auskünfte gab, als auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen allseits beliebt gewesen: „Seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen.“

    Martin Labus, so der Name des Verstorbenen, hinterlässt eine Frau und zwei Töchter. Er wurde 63 Jahre alt. Zu den Todesumständen machte Borussia Dortmund in der Mitteilung keine Angaben. (dpa/sch)



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