Hat Borussia Dortmund endlich den sportlichen Turnaround geschafft? Nach zwei Bundesliga-Niederlagen zum Auftakt für den neuen Cheftrainer Niko Kovac konnte unter der Woche am Mittwochabend gegen Sporting Lissabon (3:0, 0:0) zunächst das Erreichen des Champions-League-Achtelfinales fixiert und am Samstagabend gegen den 1. FC Union Berlin ein furioser 6:0-Heimsieg gefeiert werden. Der Brustlöser für die kommenden Wochen?
Das wird sich zeigen. Klar ist aber, BVB-Fans können wieder etwas optimistischer auf die anstehenden, richtungsweisenden Aufgaben gegen St. Pauli (01.03.), Lille (04. und 12.03.), Augsburg (15.03.) oder Leipzig (30.03.) blicken – auch, weil sich innerhalb des Vereins endlich etwas zu bewegen scheint. Wie Geschäftsführer Lars Ricken in der Nachberichterstattung des Union-Spiels live im TV am Sky-Mikrofon verriet, wurde die ominöse Elefantenrunde nämlich abgeschafft.
In dieser hatten sich die zahlreichen hohen Tiere der Schwarz-Gelben um den scheidenden Klubchef Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Sebastian Kehl, den ehemaligen Technischen Direktor Sven Mislintat, Ex-Trainer Nuri Sahin und Ricken selbst sich einmal im Monat zur strategischen Besprechung getroffen und richtungsweisende Entscheidungen gefällt. Doch damit ist nun Schluss. “Die wird es in Zukunft nicht mehr geben”, stellte Ricken klar.
Nach der Trennung von Sahin und Mislintat will Borussia Dortmund stattdessen wieder einfachere, kürzere und vor allem schnellere Entscheidungswege gehen – so wie sie bei fast jedem anderen Bundesligaklub auch üblich sind. Mit dem neuen Cheftrainer Niko Kovac und Sportdirektor Sebastian Kehl sei Ricken nun schon seit einiger Zeit im täglichen Austausch. “Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Da braucht man diese Elefantenrunde nicht”, unterstreicht der sportliche Geschäftsführer von Schwarz-Gelb, der sich damit womöglich auch etwas vom scheidenden Klubchef Watzke emanzipieren möchte.
Dieser hatte sich eigentlich schon nach der Ricken-Anstellung im Mai aus der Elefantenrunde zurückziehen wollen. “Lars Ricken wird ab sofort die sogenannte ominöse Elefantenrunde leiten. Ich habe mich daraus verabschiedet. Vielleicht gehe ich ab und zu als Gast dorthin, werde aber vorher Lars fragen, ob ich teilnehmen darf”, erklärte er damals. Tatsächlich fand seither aber kaum ein Treffen ohne Watzke und dessen Einfluss statt. Damit könnte nun Schluss sein, denn im alltäglichen Gespräch zwischen Ricken, Kehl und Kovac kann der 65-Jährige natürlich kaum bis keinen Einfluss auf die drei Parteien ausüben. Vielleicht gar keine schlechte Sache für den BVB.
Borussia Dortmund schlägt Union mit 6:0 – und gibt eine Kostprobe davon, wie Kovac-Fußball beim BVB erfolgreich sein kann.
“Fußball ist eine Geschichte: Es muss zu dir fallen oder es fällt zum Gegner”, sagte Niko Kovac nach dem 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin bei Sky. Es ist eine Aussage, die sich dazu eignen würde, den Trainer und auch Menschen Kovac zu erklären.
Der 53-Jährige liebt es, Sachverhalte einfach und simpel darzustellen, dem Fußball die Komplexität dort zu nehmen, wo sie aus seiner Sicht nur stört. Gegen Union Berlin haben sich die Vorteile seiner Philosophie und seiner Herangehensweise gezeigt. Drei Erkenntnisse zum Kantersieg von Borussia Dortmund.
Noch bevor die Profis ihren 6:0-Kantersieg gegen den 1. FC Union Berlin feierten, landete auch die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund zumindest einen Teilerfolg. Eine Woche, nachdem mit einem 1:0-Sieg gegen den SV Sandhausen eine Negativserie von drei Pleiten in Folge ohne eigenes Tor gestoppt werden konnte, kam die U23 des BVB im Westduell bei Alemannia Aachen nach einem 0:2-Rückstand immerhin noch zu einem 2:2.
Vor 23.300 Zuschauern am gewohnt stimmungsvollen Tivoli übernahmen die Gastgeber das Kommando, während der BVB zwar zunächst ordentlich stand, aber nach vorne nur wenig zustande brachte. Folgerichtig ging Aachen so in der 36. Minute durch Bentley Baxter Bahn in Führung, die nicht nur bis zur Pause Bestand hatte, sondern von den Gastgebern in der 53. Minute durch Anas Bakhat sogar ausgebaut wurde.
BVB-Joker stechen
Kurz nach dem 0:2 brachte BVB-Coach Jan Zimmermann mit Ayman Azhil, Antonio Foti und Danylo Krevsun drei frische Kräfte, mit denen sich am Spielverlauf zunächst wenig änderte, die dann aber allesamt noch entscheidenden Einfluss nehmen sollten. In der 72. Minute gelang Azhil nach einer Hereingabe von Krevsun beinahe aus dem Nichts der Anschlusstreffer, der sich ein wenig als Wachmacher erweisen sollte. So erzielte Foti in der 86. Minute sogar noch den unter dem Strich sicherlich schmeichelhaften 2:2-Ausgleich für die Borussia, die damit zumindest für eine Nacht ihren Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf sieben Punkte ausbauen konnte.
„Wir wussten, was uns hier erwartet. Wir haben es dem Gegner mit unseren individuellen Fehlern zu einfach gemacht. Wir haben vor beiden Toren einfach zu viele Fehler gemacht“, machte Zimmermann in seinem Fazit auf der BVB-Homepage kein Geheimnis daraus, lange Zeit mit dem Auftritt seines Teams nicht zufrieden gewesen zu sein, konnte sein Fazit aber positiv abschließen: „Dann war Aachen auf der Siegerstraße, aber als sie dann nicht richtig wollten, waren wir nochmal da. Das spricht auch für die Jungs. Es ist erneut ein Spiel, aus dem die Jungs viel lernen können.“
Manchester United hat ein 0:2 im Goodison Park aufgeholt. Everton hatte lange Zeit wie der sichere Sieger ausgesehen, weil die Red Devils enttäuschten – in der Schlussphase wurde ein Elfmeter einkassiert.
Katalysator des Comebacks: Freistoßschütze Bruno Fernandes.
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Bei Fußballmannschaften, die in einer Krise stecken, ist oft von den vielzitierten Basics die Rede. Der FC Everton bot sie am frühen Samstagnachmittag an, präsentierte sich mit gutem Angriffspressing besonders gegen den Ball gallig. Auch die erste Chance durch Beto sprang auf diesem Wege heraus (6.).
Gegner Manchester United ließ die Basics vermissen. Die Red Devils traten im Duell zweier Tabellennachbarn unentschlossen und verunsichert auf, offensiv brachten sie kaum etwas zustande. Schienenspieler Dorgu gab über links ein paar Impulse, einmal hätte er beinahe Höjlund gefunden (13.). Ansonsten war das absolute Magerkost.
Geleitschutz bei beiden Treffern
Und defensiv? Da enttäuschte der Rekordmeister sogar noch mehr. Nach einer Ecke bekam die Mannschaft von Ruben Amorim den Ball nicht weg, der formstarke Beto brachte Everton aus sechs Metern verdient in Führung (19.). Aus einer Verwaltungshaltung heraus genügte den Hausherren dann ein Steilpass auf Beto – Harrison scheiterte in der Mitte noch an Onana, Doucouré verwertete den Abpraller (33.). Weil Manchesters Hintermannschaft nur zuschaute.
Premier League, 26. Spieltag
Harmlose Gäste brauchten dringend Tore. Auf ein anderes Auftreten nach dem Seitenwechsel warteten die mitgereisten United-Fans aber vergeblich. Dynamik, Überzeugung, Kreativität, Durchschlagskraft: All das fehlte einer Mannschaft, die sich vor den Augen von Sir Alex Ferguson viele leichte Fehler im Aufbau leistete. Everton trug mit seinem Pressing dazu bei.
Die Toffees verwalteten aktiv genug, um nichts anbrennen zu lassen – und danach sah es im altehrwürdigen Goodison Park auch nicht aus. Eher nach der Vorentscheidung, als Doucouré nach einer Flanke aus elf Metern völlig freistehend abziehen durfte. Nicht platziert genug, Onana war zur Stelle (66.).
Fernandes aus dem Nichts – Harte Entscheidung für Everton
Die Schlussphase schien wenig zu versprechen, bis Bruno Fernandes seine Farben per Freistoßtreffer wieder hoffen ließ (72.). Und auch wenn sich das Comeback nicht abgezeichnet hatte: Es kam zustande. Nach einem weiteren Freistoß traf Ugarte aus 14 Metern sehenswert (80.), ein Doppelschlag aus dem Nichts.
In den letzten Minuten war nun alles offen, und United erstmals wirklich dran. Angeführt von Fernandes schnupperte der Rekordmeister am ganz großen Comeback, das auch in der Luft lag. Doch in der Nachspielzeit waren es die Toffees, die nach einem Elfmeterpfiff schon jubelten – bis der Strafstoß einkassiert wurde (90.+6), weil sich Young gegen Maguire und de Ligt angeblich zu leicht fallen gelassen hatte.
Es blieb also beim 2:2, das in der Tabelle keines der beiden Teams wirklich weiterbringt.
Borussia Dortmund kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 6:0-Erfolg davon.
Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der Gastgeber wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Hinspiel hatte der 1. FC Union Berlin knapp für sich entschieden und mit 2:1 gewonnen.
Die 81.365 Zuschauer erlebten mit, wie Diogo Leite das falsche Tor „anvisierte“ und seinen eigenen Torhüter überwand. Ehe der Schiedsrichter Bastian Dankert die Protagonisten zur Pause bat, traf Serhou Guirassy zum 2:0 zugunsten von Dortmund (40.). Mit der Führung für den BVB ging es in die Halbzeitpause. In der 57. Minute stellte Union Berlin personell um: Per Doppelwechsel kamen László Bénes und Janik Haberer auf den Platz und ersetzten Rani Khedira und Lucas Tousart. Mit einem schnellen Hattrick (75./80./83.) zum 5:0 schockte Guirassy den Gast. Gleich drei Wechsel nahm Borussia Dortmund in der 85. Minute vor. Serhou Guirassy, Marcel Sabitzer und Julian Ryerson verließen das Feld für Jamie Bynoe-Gittens, Salih Özcan und Yan Couto. Den Vorsprung von Dortmund ließ Maximilian Beier in der 89. Minute anwachsen. Letztlich feierte der BVB gegen Union nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.
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Bei Borussia Dortmund präsentierte sich die Abwehr angesichts 38 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (43). Dortmund machte in der Tabelle einen Schritt nach vorne und steht nun auf dem zehnten Platz. Der BVB verbuchte insgesamt neun Siege, fünf Remis und neun Niederlagen.
Zu mehr als Platz 13 reicht die Bilanz des 1. FC Union Berlin derzeit nicht. Im Sturm von Union Berlin stimmt es ganz und gar nicht: 21 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Sechs Siege, sechs Remis und elf Niederlagen hat Union derzeit auf dem Konto. Für den 1. FC Union Berlin sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Borussia Dortmund stellt sich am Samstag (15:30 Uhr) beim FC St. Pauli vor, einen Tag später und zur selben Zeit empfängt Union Berlin Holstein Kiel.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.
Borussia Dortmund kann nach dem 6:0 gegen Union Berlin wieder etwas durchatmen. Beim ersten Liga-Sieg unter dem neuen Coach Niko Kovac gelingen Torjäger Guirassy vier Tore.
Der Premierensieg unter dem neuen Trainer Niko Kovac ist geschafft – und wie! Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin gibt Krisenllub Borussia Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga.
Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit einem Viererpack (40. Minute/75./80./83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele. Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Kovac hatte zuvor ein Eigentor von Diogo Leite (25.) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten eingeleitet. Maximilian Beier (89.) setzte den Schlusspunkt.
Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.
Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Clubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei Sky.
Serhou Guirassy bei “Sky”: “Das war ein unglaublicher Abend. Vier Tore, ein Hattrick, ein toller Sieg und dann diese Atmosphäre. Das war ein erster Schritt in die richtige Richtung.”
Emre Can bei “Sky”: “Das war ein guter Anfang. Aber wir haben einiges nachzuholen.”
Kovac setzte erstmals ein personelles Zeichen – Brandt verletzt
Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.
„Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein“, sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.
Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Diogo Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.
Erst durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte.
Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.
BVB-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigt vor dem Heimspiel gegen Union das Ende der Elefantenrunde. Die Zukunft von Matthias Sammer als TV-Experte lässt er offen.
9 Min Lesezeit
Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:
22. Februar, 18.54 Uhr: Ricken bestätigt Ende der Elefantenrunde
Bei Borussia Dortmund ist die Elefantenrunde Geschichte. Das bestätigte Geschäftsführer Lars Ricken vor dem Heimspiel gegen Union Berlin bei Sky. „Aki Watzke scheidet Ende des Jahres aus, Sven Mislintat und Nuri Sahin sind ebenfalls nicht mehr dabei“, sagte der 48-Jährige. „Ich stehe täglich in engem Austausch mit Niko Kovac und Sebastian Kehl.“ Bislang hatten sich die BVB-Verantwortlichen inklusive Berater Matthias Sammer einmal im Montag zur Analyse getroffen.
Sammers Zukunft als TX-Experte bei Prime Video ließ Ricken hingegen offen. „Das muss Matthias mit Amazon klären.“ Das nächste BVB-Spiel bei Prime ist das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen den OSC Lille am 4. März.
22. Februar, 16 Uhr: BVB-U23 entführt einen Punkt aus Aachen
Borussia Dortmunds U23 hat am Tivoli Moral bewiesen. Der BVB machte aus einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Unentschieden und holte einen wichtigen Punkt bei Alemannia Aachen. Die Mannschaft von Jan Zimmermann tat sich lange schwer, Chancen zu kreieren. Besser machten es die Gastgeber, die durch Bentley Baxter Bahn (35.) und Anas Bakhat (53.) zwischenzeitlich verdient mit 2:0 vorne lagen.
Der Dreifach-Wechsel von BVB-Trainer Jan Zimmermann kurz darauf erwies sich jedoch als goldrichtig. Auf Zuspiel des eingewechselten Danylo Krevsun erzielte der ebenfalls eingewechselte Ayman Azhil zunächst den 1:2-Anschlusstreffer (72.). Vier Minuten vor dem Ende traf auch Antonio Foti als Joker zum 2:2 (86.). Zwei Schüsse, zwei Treffer – der BVB war enorm effizient.
„Wir wussten, was uns hier erwartet. Wir haben es dem Gegner trotzdem zu einfach gemacht mit unseren individuellen Fehlern. Wir haben vor beiden Tore zu krasse Fehler gemacht. Aachen war auf der Siegerstraße, aber als sie dann nicht richtig wollten, waren wir noch mal da und das spricht für die Jungs“, resümierte BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann bei „Magentasport“.
22. Februar, 15.20 Uhr: BVB-U19 mit 0:0 bei Mainz 05
Borussia Dortmunds U19 hat beim FSV Mainz 05 einen Teilerfolg errungen. Die Gastgeber waren den Dortmundern körperlich deutlich überlegen und wählten häufig lange Bälle. „Die mussten meine Jungs durchgehend verteidigen. Außerdem ist Mainz gegen den Ball vorne Mann gegen Mann draufgegangen“, berichtete BVB-U19-Trainer Mike Tullberg.
Sein Team war vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt. Eigene Chancen kreierten die Borussen nur ganz selten, weil sie sich im vorderen Drittel kaum durchsetzen konnten. Dafür ließen sie allerdings auch nur eine Mainzer Möglichkeit zu, als Luca Reggiani einen Ball des Gegners falsch einschätzte. Doch bei BVB-Torwart Robin Lisewski (65.) war für die Nullfünfer Endstation. Auf der Gegenseite wurde es nach einem direkt verwandelten Eckball von Nick Cherny (78.) gefährlich, den der FSV-Keeper letztlich noch bereinigen konnte.
Die Schlussphase bestritten die Schwarzgelben in Unterzahl, da Ousmane Diallo wegen Meckerns (80.) die Gelb-Rote Karte sah. Das war ihm in dieser Saison auch schon im Dezember beim 0:0 gegen Fortuna Düsseldorf passiert. „Es war vollkommen in Ordnung, hier 0:0 zu spielen. Es freut mich, dass die Jungs in so einem schwierigen Spiel bestehen konnten. Sie müssen noch lernen, sich künftig in den Eins-gegen-Eins-Duellen besser durchzusetzen. Dafür war dieses Spiel sehr wertvoll“, befand Mike Tullberg.
21. Februar, 19.02 Uhr: BVB-U19 trifft auf Mainz 05
Mit dem Bus ist die U19 des BVB am Freitagnachmittag zur Auswärtspartie gegen den FSV Mainz 05 gefahren. Am Samstagmittag um 12 Uhr erwartet dann das Team von Trainer Mike Tullberg die vierte Partie der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Die Borussia ist mit zwei Siegen und einer Niederlage gestartet und rangiert hinter RB Leipzig auf Platz zwei der Sechserliga. „Wir wollen schon am Ende unter die ersten Zwei kommen, dann haben wir in der ersten Runde der K.o.-Phase definitiv ein Heimspiel“, sagt Tullberg. Der Gegner kommt dann aus der Gruppe C. Aktuell wäre der Drittplatzierte Bayer Leverkusen der Konkurrent.
Das ist die Zukunft. Die Gegenwart heißt Mainz 04. „Das ist eine erwachsene Mannschaft, die sehr reif ist, gute Standards schießt und sehr entschlossen ist“, beschreibt Tullberg den Gegner. Mit der Defensivarbeit seines jungen Teams ist er zufrieden, er verlangt aber ein besseres Umschaltspiel und mehr Gefahr in der Offensive.
Die junge Mannschaft muss auf die Verletzen Tyler Meiser, Joshua Burstedde und Thierry Fidjeu Tazemeta verzichten. Nico Adamczyk ist angeschlagen. „Wir gucken weiter auf die Ausbildung und dürfen nicht vergessen, dass wir überwiegend mit U16-, U17- und U18-Spielern auflaufen. Deshalb wird es spannend sein zu sehen, wie wir uns gegen solch eine erwachsene Mannschaft wie Mainz schlagen werden“, sagt Tullberg.
21. Februar, 11.20 Uhr: Dezimierte BVB-U23 reist nach Aachen
Vor dem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen am Samstag (14 Uhr) hat Husten und Keuchen Hochkonjunktur bei Borussia Dortmunds U23. „Die Grippewelle hat bei uns richtig zugeschlagen“, sagt Trainer Jan Zimmermann im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Dann zählt er auf: Neben dem ohnehin verletzten Julian Hettwer plagen sich auch Babis Drakas, Franz Roggow, Prince Aning und Paul Besong mit einer Erkältung herum.
Damit nicht genug: Auch Zimmermann selbst, Co-Trainer Marcel Schmelzer und die beiden Physiotherapeuten Markus Langer und Daniel Zolinski hat es erwischt. „Wir konnten nicht das volle Pensum trainieren, das wir uns vorgenommen hatten“, bekennt Zimmermann und schiebt direkt hinterher: „Dennoch werden wir in Aachen gut vorbereitet sein.“
In Almugera Kabar, Kjell Wätjen und Cole Campbell haben dafür gleich drei Youngster in dieser Woche regelmäßig mittrainiert. Filippo Mane ist dagegen nach seiner in Osnabrück erlittenen Verletzung in der Reha. Mit ihrem Einsatz ist gegen Aachen zu rechnen. „Alemannia ist aggressiv und kampfstark. Am Tivoli herrscht eine tolle Atmosphäre und zugleich schlechte Platzverhältnisse. Dadurch werden unsere spielerischen Qualitäten nicht so zum Tragen kommen. Es wird deshalb darauf ankommen, dass wir uns in den Zweikämpfen behaupten. Das wird ein guter Test für meine junge Mannschaft, wie gut sie mit diesen intensiven Bedingungen zurechtkommt“, sagt Jan Zimmermann.
Sein Arbeitsauftrag ist klar formuliert: „Ich erwarte von meinen Jungs, dass sie sich wehren und durchsetzen können.“ Nach dem 1:0 gegen den SV Sandhausen soll die BVB-U23 bei den Remis-Königen der 3. Liga in Aachen (schon zwölf Unentschieden) nachlegen.
20. Februar, 15.46 Uhr: Borussia Dortmund trauert um Volunteer
Große Trauer bei Borussia Dortmund. Am Mittwochabend während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon ist Martin Labus, ein langjähriger Volunteer, gestorben. Er ist 63 Jahre alt geworden. „Martin Labus war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt. Mit seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft war er eine große Bereicherung für die Volunteers. Im Info-Team „Team Außen“ stand er zahlreichen Fans mit Rat und Tat zur Seite und war stets bereit, bei Fragen und Anliegen zu helfen. Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt der BVB in einer Mitteilung. „Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie.“ Labus hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
18. Februar, 22.18 Uhr: Kovac-Ansage an BVB-Profis nach Presse-Aufreger in Bochum
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat seine Spieler für ihr Verhalten nach dem 0:2 beim VfL Bochum gerüffelt. Dass die enttäuschten Profis nach einer Niederlage wie am vergangenen Samstag nicht mit Journalisten sprechen, werde es in Zukunft nicht mehr geben „In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen“, sagte der 53-Jährige am Dienstag.
Nach der Blamage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn waren nur zwei Spieler den vertraglichen Pflichten nachgekommen und vor die TV-Kameras getreten. Den Fragen aller anderen Journalisten entzogen sich die Profis indes. „Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war“, meinte Kovac. „Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.“
18. Februar, 19.45 Uhr: Roggow verhandelt mit Hertha BSC
Am Samstag noch war Franz Roggow Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg von Borussia Dortmunds U23 gegen den SV Sandhausen. Den trainingsfreien Dienstag nutzte der 22-Jährige nun offenbar für weitere persönliche Weichenstellungen. Ein Video von Sky, das bei „X“ kursiert, zeigt, wie der BVB-Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Berater Mohamed Meziani die Geschäftsstelle von Hertha BSC besucht.
Roggow, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, führt derzeit Vertragsverhandlungen. Berlin ist dabei einer von mehreren Zweitligisten, die Interesse am Dortmunder zeigen. Roggow (Marktwert: 600.000 Euro) war 2021 vom FC St. Pauli zur BVB-U23 gewechselt und hat sich dort nach kurzer Anlaufzeit rasch zum absoluten Stammspieler entwickelt. Dennoch ist sein Abgang im Juni gewiss – der 22-Jährige möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung
Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“
16. Februar, 16.28 Uhr: Diallo sichert Auswärtssieg der BVB-U19
Borussia Dortmunds U19 hat das Aus in der Youth League gegen Real Madrid gut verkraftet. Bei Union Berlin siegte die Mannschaft von Mike Tullberg am Sonntag mt 4:2 (1:2) und drehte dabei einen zweimaligen Rückstand. Zum Matchwinner avancierte Ousmane Diallo mit einem Doppelpack (73., 82.).
Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Nach einem Fehler von BVB-Rechtsverteidiger William Rashidi schob Musa Alkan zur Berliner Führung ein. Dortmund fand durch Pharell Kegni jedoch die direkte Antwort (6.). Eine weitere Unaufmerksamkeit in der Defensive führte nach Foul von Dortmunds Torhüter Robin Lisewski zur erneuten Union-Führung per Elfmeter durch Duje Sliskovic (19.).
Nach insgesamt vier Wechseln bis zur 71. Minute übernahmen die Schwarzgelben immer mehr die Spielkontrolle und drehten die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Diallo und Joker Alex Niziolek (77.). „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit bestimmt und die drei Tore erzwungen“, sagte Tullberg. In der Tabelle rückt der BVB mit sechs Punkten auf Rang zwei vor. Am kommenden Samstag (12 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FSV Mainz 05.
15. Februar. 18.23 Uhr: BVB-U23 beendet Sieglos-Serie gegen Sandhausen
Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. Den Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.
Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten, als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.
„Ich bin erleichtert und zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir genau das auf dem Platz bekommen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben es aber versäumt, deutlich höher zu führen. Ein 2:0, 3:0 wäre möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und es als Mannschaft rigoros verteidigt“, befand BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann.
12. Februar, 12 Uhr: DFB terminiert Drittliga-Spieltage der BVB-U23
Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Ansetzungen im Überblick:
06. Februar, 13.08 Uhr: DFL terminiert Bundesliga-Spieltage 25 bis 27
Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:
Die Leverkusener mussten vor dem Topspiel gegen Eintracht Frankfurt am kommenden Samstag in der Bundesliga und den Duellen im Achtelfinale in der Champions League gegen Bayern München nicht glänzen, um zum 21. Mal in Folge ungeschlagen zu bleiben.
Patrik Schick (9.) mit seinem 15. Saisontreffer und Amine Adli (45.) machten mit ihren Toren schon vor der Pause alles klar. Die harmlosen Kieler sind nach dem sechsten Spiel ohne Sieg weiter am Tabellenende und müssen mehr denn je fürchten, nach einem Jahr Erstklassigkeit wieder abzusteigen.
Amine Adli sorgte kurz vor der Pause mit dem Treffer zum 2:0 schon für die Vorentscheidung
Bochum überrascht mit Remis bei Wolfsburg
Während Kiel ohne Punkte blieb, sicherte sich der Tabellen-16. VfL Bochum mit dem 1:1 bei Wolfsburg einen Zähler. Nur wenige Minuten fehlten dem VfL zum ersten Auswärtssieg in dieser Saison. Erhan Masovic brachte die Bochumer in Führung (50.), Mattias Svanberg (81.) verhinderte eine Heimpleite der Hasenhüttl-Elf, in der Patrick Wimmer bis zur 63. Minute im Einsatz war.
Mit einem Hattrick von Alexis Claude-Maurice innerhalb einer Viertelstunde (55., 61., 70.) und einer Rekordserie hat der FC Augsburg die Abstiegszone weit hinter sich gelassen. Die Gäste blieben im siebenten Ligaspiel nacheinander unbesiegt, profitierten dabei aber auch von der frühen Roten Karte gegen Gladbachs Torhüter Jonas Omlin (28.). Der Österreicher Kevin Stöger musste früh für Ersatztorhüter Tobias Sippel vom Feld.
Der FSV Mainz feierte mit Philipp Mwene, der bis zur 83. Minute im Einsatz war, einen 2:0-Heimsieg gegen St. Pauli und verbesserte sich auf Rang fünf. Bei den Hamburgern spielte David Nemeth durch.
Deutsche Bundesliga, 23. Runde
Samstag:
Kiel – Leverkusen 0:2 (0:2)
Tore: Schick (9.), Adli (45.)
Kiel: Pichler nicht im Kader (verletzt)
Wolfsburg – Bochum 1:1 (0:0)
Tore: Svanberg (81.) bzw. Masovic (50.)
Wolfsburg: Wimmer bis zur 63. Minute, Pervan auf der Bank
Mönchengladbach – Augsburg 0:3 (0:0)
Tore: Claude-Maurice (55., 61., 70.)
Rote Karte: Omlin (28./Gladbach)
Gladbach: Stöger bis zur 32. Minute, Lainer nicht im Kader
Mainz – St. Pauli 2:0 (0:0)
Tore: Jae Sung (67.), Nebel (95.)
Mainz: Mwene bis zur 84. Minute, Veratschnig auf der Bank St. Pauli: Nemeth spielte durch
Freitag:
Freiburg – Bremen 5:0 (2:0)
Tore: Sildillia (15.), Grifo (33., 57.), Doan (76., 92.)
Freiburg: Lienhart spielte durch, Adamu ab der 77. Minute, Gregoritsch auf der Bank Bremen: Schmid spielte durch, Grüll ab der 72. Minute, Friedl nicht im Kader (verletzt)
Bayer 04 Leverkusen bleibt an Bayern München dran!
Der amtierende Meister feiert in der 23. Runde der deutschen Bundesliga gegen Aufsteiger Holstein Kiel einen ungefährdeten 2:0-Auswärtssieg und rückt damit wieder bis auf fünf Punkte an Leader Bayern heran. Der Rekordmeister spielt am Sonntag (ab 17:30 Uhr im LIVE-Ticker) gegen Eintracht Frankfurt.
Der Favorit aus Leverkusen fackelt nicht lange und legt furios los. Nach drei Torannäherungen trifft Stürmer Schick zur frühen Führung für die Gäste. Nach einer butterweichen Flanke von Adli ins Zentrum steht der Tscheche goldrichtig und schiebt aus wenigen Metern mit dem linken Außenrist den Ball ins Tor (9.).
Aus dem Nichts kommt Kiel zur ersten guten Chance. Knudsen wird steil geschickt, Kovar kommt mit Risiko aus dem Tor und rettet gerade noch gegen den Norweger, ehe beide zusammenprallen. Es geht bei beiden aber weiter (22.).
Kurz vor dem Pausenpfiff erhöht Leverkusen durch Adli auf 2:0. Wirtz schickt den Offensivspieler in die Tiefe und Adli vollendet eiskalt an Weiner vorbei (45.).
Im zweiten Spielabschnitt nimmt der amtierende Meister das Tempo etwas raus, ist aber trotzdem die bessere Mannschaft. Am Ende bleibt es beim 2:0-Auswärtssieg für Leverkusen, die dadurch als Zweiter wieder auf fünf Punkte an Bayern ranrücken. Kiel bleibt Schlusslicht.
Wolfsburg holt spätes Remis
Im Parallelspiel holt der VfL Wolfsburg dank einem späten Treffer noch ein 1:1-Remis gegen Nachzügler VfL Bochum.
Die erste Hälfte endet torlos, Wolfsburg erwischt den besseren Start, Bochum kommt mit Fortdauer besser ins Spiel. Kurz nach Wiederbeginn nutzt Bochum eine Ecke für die Führung. Eine Hereingabe von Bero von der linken Seite köpft Masovic ins rechte Eck (50.).
Die Gäste sind auch in weiterer Folge besser, bis Wolfsburg aus dem Nichts durch Amoura ausgleichen kann. Nach VAR-Check wird der Treffer wegen eines Foulspiels im Vorfeld wieder annuliert (64.).
Durch den zurückgenommenen Treffer wird die Hasenhüttl-Elf aber stärker und gleicht schließlich in der 81. Minute auch verdient durch Svanberg aus. Durch das Remis springen die “Wölfe” auf Rang acht, Bochum bleibt auf dem Relegationsrang.
Mainz schlägt Aufsteiger Pauli – Claude-Maurice schockt Gladbach
Mainz 05 gewinnt ihr Heimspiel gegen den 1. FC St. Pauli mit 2:0. Für die Tore sorgen Lee (67.) und Nebel (90.+5). ÖFB-Verteidiger Mwene spielt bis zur 83. Minute.
Die Mainzer springen dadurch in der Tabelle vorläufig auf Rang fünf, Pauli ist 14.
Borussia Mönchengladbach kassiert überraschend eine klare 0:3-Heimniederlage gegen den FC Augsburg. Nach der Roten Karte von Torhüter Omlin (28.), nach der auch ÖFB-Legionär Stöger ausgewechselt wird, kippt die Partie zu Gunsten der Gäste.
In Überzahl sorgt Claude-Maurice mit einem lupenreinen Hattrick (55./61./70.) für die drei Punkte. Augsburg springt damit auf Rang zehn, Gladbach ist direkt davor auf Rang neun.
Deutsche Bundesliga: Die Erwartungen an die ÖFB-Teamspieler
Der Sport-Tag Überraschende Aufstellung: Niko Kovac greift bei Borussia Dortmund durch
22.02.2025, 18:11 Uhr
Borussia Dortmund muss beim Bundesligaspiel gegen Union Berlin (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de)auf Julian Brandt verzichten. Der Offensivspieler fehle aufgrund einer Muskelverhärtung, teilte der BVB vor dem Anpfiff mit. Brandts angestammte Position im offensiven Mittelfeld übernimmt Gio Reyna.
Zudem setzt Trainer Niko Kovac auf Maximilian Beier, der anstelle des zuletzt formschwachen Jamie Gittens startet. Auf der linken Abwehrseite kehrt Ramy Bensebaini nach überstandener Verletzung in die Startelf zurück. Der Algerier hatte zuletzt ebenfalls wegen einer Muskelverhärtung gefehlt.