Schlagwort: Bayern

  • FC Bayern in Glasgow erfolgreich, Sporting gegen BVB ohne Chance

    FC Bayern in Glasgow erfolgreich, Sporting gegen BVB ohne Chance


    In Nyon fand die Auslosung der Paarungen für die Playoffs der Champions League statt. Der FC Bayern München hatte dabei Glück und konnte Manchester City umgehen. Jetzt sind die Spiele gegen Celtic genau terminiert worden.

    Bayern München bleibt in der Champions League das brisante Wiedersehen mit Pep Guardiola erspart. Der deutsche Fußball-Rekordmeister wurde am Freitag für die Play-offs um den Achtelfinal-Einzug gegen Celtic Glasgow gelost. Die andere Option wäre Manchester City gewesen. Borussia Dortmund trifft auf Sporting Lissabon.

    “Ich kenne Celtic sehr lange”, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany vorab: “Das ist eine besondere Atmosphäre dort. Sie haben in diesem Wettbewerb eine große Tradition.”

    Die Playoffs werden am 11./12. bzw. 18./19. Februar gespielt, als gesetzte Teams haben Bayern und der BVB im Rückspiel Heimrecht.

    Double-Gewinner Bayer Leverkusen hatte sich direkt für das Achtelfinale am 4./5. bzw. 11./12. März qualifiziert, einer der möglichen Gegner sind die Bayern.

    Der VfB Stuttgart und RB Leipzig sind ausgeschieden.

    Die Playoff-Partien wurden ausgelost, hier findet ihr eine Übersicht zu den Playoff-Spielen:

    • Stade Brest – Paris Saint-Germain – Hinspiel 0:3
    • AS Monaco – Benfica Lissabon- – Hinspiel 0:1
    • Juventus – PSV Eindhoven – Hinspiel 2:1
    • Feyenoord Rotterdam – AC Mailand – Hinspiel 1:0
    • Manchester City – Real Madrid – Hinspiel 2:3
    • Celtic Glasgow – FC Bayern München – Hinspiel 1:2
    • Club Brügge – Atalanta Bergamo – Hinspiel 2:1
    • Sporting Lissabon – Borussia Dortmund – Hinspiel 0:3

    Die jeweiligen Achtelfinal-Gegner werden erst am 21. Februar gelost. Auch hier gibt es jeweils fixe Paare, aus denen sich der Gegner ergibt.

    Am Beispiel FC Bayern: Die Münchner bekommen entweder Bayer Leverkusen oder Atletico Madrid zugelost.

    Am Beispiel Borussia Dortmund: Der BVB wird entweder auf Aston Villa oder OSC Lille treffen.

    Der Ticker zur Auslosung zum Nachlesen:

    +++ Update, 31. Januar, 12:26 Uhr: BVB trifft auf Sporting +++

    Die Dortmunder um Neu-Coach Niko Kovac treffen in der K.o.-Phase zunächst auf Sporting Lissabon. Zunächst geht es für Dortmund nach Portugal, das Rückspiel gibt es im heimischen Signal-Iduna-Park.

    +++ Update, 31. Januar, 12:25 Uhr: Losglück für die Bayern +++

    Die Münchner bekommen es zunächst mit Celtic zu tun und das ist im Vergleich zum drohenden Los mit Real oder City doch Glück für den Rekordmeister. Die Bayern habe das Rückspiel gegen Celtic zuhause.

    +++ Update, 31. Januar, 12:24 Uhr: City trifft auf Real +++

    In der ersten Ko.-Runde gibt es damit schon ein Topduell.

    +++ Update, 31. Januar, 12:23 Uhr: Juve gegen PSV +++

    Die PSV von Coach Bosz bekommt es mit der “Alten Dame” zu tun.

    +++ Update, 31. Januar, 12:21 Uhr: PSG trifft auf Brest +++

    Es gibt damit ein rein französisches Duell in der K.o.-Phase.

    +++ Update, 31. Januar, 12:18 Uhr: Zuerst werden nun die Teams sortiert +++

    Nach gesetzten und ungesetzten Team werden diese nun erst einmal in verschiedene Brackets in den Farben Blau und Silber sortiert. Im zweiten Schritt gibt es dann erst die konkreten Paarungen.

    +++ Update, 31. Januar, 12:15 Uhr: Das Prozedere wird erklärt +++

    Nun geht die UEFA in einem Videoclip noch mal auf die Regeln der Auslosung ein.

    +++ Update, 31. Januar, 12:11 Uhr: Thiago Alcantara zu Gast +++

    Der frühere Bayern- und Barcelona-Star Thiago Alcantara ist nun auf der Bühne, er wird bei der Auslosung unterstützen.

    +++ Update, 31. Januar, 12:01 Uhr: Jetzt geht es los +++

    In Nyon startet nun das Prozedere der Auslosung. Noch wird allerdings zurückgeblickt auf die Ligaphase und anschließend der Ablauf der Auslosung der K.o.-Phase genauer erklärt.

    +++ Update, 31. Januar, 11:45 Uhr: Auslosung gleich live im Ticker +++

    Ab 12 Uhr geht die Auslosung der Begegnungen in den Playoffs sowie der Achtelfinals für die Champions League in Nyon los.

    Mit dabei in den Lostöpfen sind mit dem FC Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen noch drei Vertreter aus der Bundesliga. Der VfB Stuttgart und RB Leipzig sind hingegen bereits in der Ligaphase der Königsklasse gescheitert.

    Champions League: Diese Teams stehen im Achtelfinale

    Die Top-8 der Champions League ziehen direkt in das Achtelfinale ein. Dies sind folgende Teams:

    • FC Liverpool (21 Punkte)
    • FC Barcelona (19 Punkte)
    • FC Arsenal (19 Punkte)
    • Inter Mailand (19 Punkte)
    • Atletico Madrid (18 Punkte)
    • Bayer Leverkusen (16 Punkte)
    • OSC Lille (16 Punkte)
    • Aston Villa (16 Punkte)

    Champions League: Diese Teams stehen in den K.o.-Playoffs

    • Atalanta Bergamo (15 Punkte)
    • Borussia Dortmund (15 Punkte)
    • Real Madrid (15 Punkte)
    • FC Bayern München (15 Punkte)
    • AC Mailand (15 Punkte)
    • PSV EIndhoven (14 Punkte)
    • Paris St. Germain (13 Punkte)
    • Benfica Lissabon (13 Punkte)
    • AS Monaco (13 Punkte)
    • Stade Brest (13 Punkte)
    • Feyenoord Rotterdam (13 Punkte)
    • Juventus Turin (12 Punkte)
    • Celtic Glasgow (12 Punkte)
    • Manchester City (11 Punkte)
    • Sporting Lissabon (11 Punkte)
    • FC Brügge (11 Punkte)

    Um in die K.o.-Playoffs einzuziehen, mussten die Teams nach acht Spieltagen auf den Plätzen 9 bis 24 stehen.



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  • Auch der FC Bayern München und BVB sollen interessiert sein: Abwehrtalent aus der Premier League besitzt wohl fette Ausstiegsklausel

    Auch der FC Bayern München und BVB sollen interessiert sein: Abwehrtalent aus der Premier League besitzt wohl fette Ausstiegsklausel


    Beim AFC Bournemouth gehört Dean Huijsen mit seinen gerade einmal 19 Jahren schon zum Stammpersonal. Folgt im Sommer der Wechsel in die Bundesliga?

    Dean Huijsen darf den AFC Bournemouth nach Informationen von Fabrizio Romano im kommenden Sommer für eine festgeschrieben Ablösesumme in Höhe von 60 Millionen Euro verlassen. Das niederländisch-spanische Abwehrtalent steht unter anderem beim FC Bayer München und Borussia Dortmund auf dem Zettel.

    Artikel wird unten fortgesetzt



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  • Riesige Ausstiegsklausel enthüllt: FC Bayern München und BVB wohl an Abwehrtalent aus der Premier League interessiert

    Riesige Ausstiegsklausel enthüllt: FC Bayern München und BVB wohl an Abwehrtalent aus der Premier League interessiert


    Beim AFC Bournemouth gehört Dean Huijsen mit seinen gerade einmal 19 Jahren schon zum Stammpersonal. Folgt im Sommer der Wechsel in die Bundesliga?

    Dean Huijsen darf den AFC Bournemouth nach Informationen von Fabrizio Romano im kommenden Sommer für eine festgeschrieben Ablösesumme in Höhe von 60 Millionen Euro verlassen. Das niederländisch-spanische Abwehrtalent steht unter anderem beim FC Bayer München und Borussia Dortmund auf dem Zettel.



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  • Champions League, Übertragung Playoffs Rückspiele: Wer zeigt / überträgt FC Bayern München, BVB und Co. heute live im TV sowie Livestream?

    Champions League, Übertragung Playoffs Rückspiele: Wer zeigt / überträgt FC Bayern München, BVB und Co. heute live im TV sowie Livestream?


    Es ist angerichtet: Die Rückspiele der CL-Playoffs stehen an. Wer heute im TV und Livestream dabei ist, verrät SPOX.

    Am Dienstag (18. Februar) und Mittwoch (19. Februar) finden die Rückspiele der Champions-League-Playoffs auf dem Programm. Mit dabei unter anderem: der FC Bayern München und Borussia Dortmund.

    Wir verraten, welche Partien heute stattfinden und wo Ihr sie im TV und Livestream sehen könnt.



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  • DFB-Pokal: Hoffenheim trifft im Halbfinale auf Bayern

    DFB-Pokal: Hoffenheim trifft im Halbfinale auf Bayern


    Nach dem Überraschungserfolg im Viertelfinale gegen Seriensieger Wolfsburg trifft die TSG Hoffenheim im Halbfinale des DFB-Pokals auf den FC Bayern München – ein Hammerlos, vor dem sich die Kraichgauerinnen nicht verstecken wollen.

    Das Losglück blieb aus. Im Halbfinale des DFB-Pokals muss die TSG Hoffenheim beim stärksten der noch verbliebenen Gegner, dem FC Bayern, ran. “Klar hätten wir uns erhofft, dass wir ein leichteres Los kriegen”, sagte Torhüterin Martina Tufekovic im Interview mit SWR Sport nach der Auslosung am Montagabend (17.02.). “Aber das ist jetzt eine Herausforderung, die wir annehmen müssen und die wir auch annehmen werden”, so die 30-Jährige weiter.

    Hoffenheim will sich gegen Bayern nicht verstecken

    Im zweiten Halbfinale empfängt der Zweitligist Hamburger SV Werder Bremen zum Nordderby. Ausgetragen werden die Partien am 22. und 23. März. Bis dahin will sich die TSG Hoffenheim bestmöglich auf den Kracher in München vorbereiten. “Wir wissen, welche Qualität auf uns zukommen wird”, sagt Tufekovic, “da heißt es trotzdem, mit breiter Brust anzutreten und sich nicht zu verstecken”.

    Denn gegen den Tabellenführer der Frauen-Bundesliga habe das Team aus dem Kraichgau nichts zu verlieren. “Wir können einfach nur das Beste von uns zeigen an dem Tag und am Ende sehen wir dann, wer im Finale steht”, so die routinierte Keeperin weiter.

    Hoffenheim

    TSG Hoffenheim gegen VfL Wolfsburg

    Fußball | DFB-Pokal
    Historischer Erfolg gegen Wolfsburg: TSG Hoffenheim steht im Halbfinale

    Die TSG Hoffenheim beendet die Siegesserie des VfL Wolfsburg im DFB-Pokal mit einer leidenschaftlichen Leistung. Erstmals seit 2014 wird der Pokalsieger nicht VfL Wolfsburg heißen.


    Mi.12.2.2025

    18:40 Uhr

    Sport kompakt

    SWR1 Baden-Württemberg

    Hoffenheim beendet Wolfsburgs Fabel-Serie

    Dass die Hoffenheimerinnen überhaupt die Chance auf den ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte haben, verdankt es einer Energieleistung im Viertelfinale gegen den hochfavorisierten VfL Wolfsburg. Zehn Mal in Folge hatten die Wolfsburgerinnen den DFB-Pokal gewonnen und dabei insgesamt 52 Spiele am Stück für sich entschieden.

    Diese beeindruckende Serie beendete die TSG mit dem 1:0-Erfolg im Viertelfinale Mitte Februar, bei dem Ereleta Memeti in der 52. Minute für das Tor des Tages sorgte.



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  • FC Bayern muss liefern, Hansi Flick feiert: Der Sport-Tag am

    FC Bayern muss liefern, Hansi Flick feiert: Der Sport-Tag am


    Ex-Bundestrainer Hansi Flick hat mit dem FC Barcelona den Patzer des Rivalen Real Madrid genutzt und durch einen Zittersieg die Tabellenführung in der spanischen La Liga zurückerobert. Das 1:0 (1:0) am 24. Spieltag gegen den Tabellensechsten Rayo Vallecano war der vierte Ligasieg in Folge für die Katalanen, bei denen der erst 17 Jahre alte Lamine Yamal bereits sein 100. Profispiel absolvierte.

    Für die Entscheidung sorgte aber einmal mehr Top-Stürmer Robert Lewandowski. Der Pole verwandelte einen Foulelfmeter (28., nach Videobeweis) zum Sieg und baute mit seinem 20. Saisontor die Führung in der Torjägerliste auf Kylian Mbappé (17 Treffer) aus.

    Weil die beiden Top-Klubs aus Madrid, Real und Atletico, am Samstag jeweils nur zu einem 1:1 gekommen waren, grüßt Barcelona erstmals seit dem 17. Spieltag wieder von Rang eins. Real liegt punktgleich auf Platz zwei, Atletico hat einen Zähler weniger und ist Dritter.



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  • Chancenlose Bayern entführen einen Punkt aus Leverkusen

    Chancenlose Bayern entführen einen Punkt aus Leverkusen



    Beim Gipfeltreffen der Bundesliga zeigte nur eine Mannschaft eine Top-Leistung. Bayer Leverkusen dominierte die Münchner über nahezu das gesamte Spiel, verpasste es aber, sich dafür zu belohnen. So entführte Bayern auch ohne einen Schuss auf das Tor einen Zähler.

    Florian Wirtz (re.) und Kollegen verzweifelten an den Bayern mit Dayot Upamecano und ganz besonders an der eigenen Chancenverwertung.


    Florian Wirtz (re.) und Kollegen verzweifelten an den Bayern mit Dayot Upamecano und ganz besonders an der eigenen Chancenverwertung.

    IMAGO/Beautiful Sports


    Ein Jahr und fünf Tage nach der Vorentscheidung im Meisterschaftskampf der Saison 2023/24 waren die Bayern erneut zu Gast in Leverkusen. Auch diesmal hatte das Gipfeltreffen Finalcharakter, allerdings mit deutlich anderen Vorzeichen. Waren es im Vorjahr noch die Leverkusener gewesen, die als Tabellenführer in die Partie gingen und sich mit einem 3:0 auf fünf Punkte absetzten, ging diesmal der Rekordmeister mit acht Punkten Vorsprung ins Spiel.

    Leverkusen ohne Stürmer und mit Lattenpech


    Für Leverkusen war der Sieg also fast schon Pflicht, um die Mission Titelverteidigung am Leben zu erhalten. Coach Xabi Alonso, der zuvor in fünf Spielen gegen Bayern mit fünf verschiedenen Ansätzen drei Siege und zwei Remis holte, wusste auch diesmal zu überraschen. Seine Werkself begann ohne einen echten Stürmer, Boniface und Schick saßen beide auf der Bank. Wirtz, der beim 0:0 in Wolfsburg geschont worden war, rückte ebenso neu in die Startelf wie Tapsoba, Frimpong, Grimaldo und Palacios.

    Spielnote

    Extrem intensive und bis zum Schluss spannende Partie, in der sich allerdings nur Leverkusen auf höchstem spielerischen und taktischen Niveau bewegte.

    2




    Bayer 04 Leverkusen
     
    Bayern München
     

    Spieldaten





    Bayer 04 Leverkusen

    Leverkusen

    Hradecky3 – Mukiele2, Tah1, Tapsoba2 , Hincapie2 – G. Xhaka2,5, Palacios2,5, Wirtz2, Grimaldo3 – Frimpong3, Tella2,5




    Bayern München

    Bayern

    Neuer2,5 – Laimer3,5, Upamecano3 , M.-J. Kim3, H. Ito4,5 – Kimmich4, Pavlovic5 , Olise5 , Musiala5 , Coman4,5 – Kane4,5



    Schiedsrichter-Team


    Daniel Siebert
    Berlin

    2,5



    Spielinfo





    Stadion BayArena
    Zuschauer 30.210 (ausverkauft)





    Von der Ausrichtung ähnelte der Ansatz dem vom 3:0 aus dem Vorjahr – und nach einem verhaltenen Beginn beider Mannschaften waren es wieder die Leverkusener, die Gefahr versprühten. Nachdem Wirtz aus spitzem Winkel an Neuers Fußabwehr gescheitert war, flog der Ball im hohen Bogen in den Fünfmeterraum und auf den Kopf von Frimpong. Der Rechtsaußen köpfte aus kurzer Distanz an die Latte (21.). Kurz darauf war es dann Hincapies Flanke, die Tella freistehend aus der Luft direkt nahm und aus sechs Metern ebenfalls an den Querbalken lenkte (25.).

    Kein Torschuss für die Bayern in Durchgang eins


    Und die Bayern? Bei denen zeigten die vier Umstellungen nach dem 2:1 unter der Woche bei Celtic Glasgow keine Wirkung. Upamecano, Pavlovic, Coman und auch Ito, erstmals seit seinem Sommerwechsel und dem anschließenden Mittelfußbruch in der ersten Elf, waren mit ihrer Mannschaft defensiv gefordert und verhinderten mit einer Portion Glück den Pausenrückstand, nach vorne gelang dafür nichts. Lediglich Kane kam kurz vor der Pause nach einem Freistoß per Kopf zum Abschluss, anschließend ging die Fahne jedoch hoch (45.). So blieben die Gäste im ersten Durchgang ohne einen einzigen Torschuss.


    Dennoch – oder aus Leverkusener Sicht gerade deshalb – kamen die Teams unverändert aus der Pause. Die zweiten 45 Minuten begannen zerfahren, mit vielen kleinen Fouls. Unter anderem hatte Musiala Glück, um eine Gelbe Karte herumgekommen zu sein (47.), Pavlovic wurde verwarnt (53.).

    Tella verpasst doppelt


    Mit der Zeit kippte die Partie aber wieder in die Richtung der Gastgeber. Bei einer Ecke, die aus einem Wackler von Neuer resultierte, landete der Ball über Tah, Xhaka und Bayerns Kim bei Tella, der aus sechs Metern zum Seitfallzieher kam. Sein artistischer Versuch ging knapp vorbei (59.). Noch enger wurde es bei einer weiteren Ecke in der 65. Minute. Diesmal legte Tah am zweiten Pfosten direkt zu Tella ab, der aufs rechte Eck köpfte. Dort stand Ito richtig und klärte per Kopf auf der Linie.




    Kompany reagierte mit einem Vierfachwechsel, brachte Sané, Gnabry, Goretzka sowie Stanisic (69.) und sah wenig später immerhin den ersten offiziellen Abschluss seiner Mannschaft. Nach einem Konter kam Kane aus halblinker Position an der Strafraumkante zum Schuss, wurde aber geblockt (73.). Goretzka verdoppelte die Statistik mit einem Kopfball, der jedoch deutlich vorbeiging (81.).

    Adli und Wirtz scheitern in der Nachspielzeit


    Hradecky blieb also über 90 Minuten beschäftigungslos, die Bayern ohne echte Chance und sogar ohne einen Eckball. Ganz anders sein Gegenüber Neuer. Leverkusen blieb – wie fast über die ganze Spielzeit – am Drücker, näherte sich immer wieder der Führung, doch es sollte nicht sein. Frimpongs Flanke bereinigte Neuer knapp vor Wirtz (83.), der eingewechselte Adli scheitere per Volley aus sechs Metern ebenfalls am Münchner Schlussmann und Wirtz setzte seinen Schuss aus ähnlicher Position knapp vorbei (90.+1).


    So blieb es beim glücklichen 0:0 für die harmlosen Münchner, die damit den Vorsprung von acht Punkten an der Tabellenspitze halten. Schon am Dienstag (21 Uhr) steht das nächste wichtige Spiel für die Bayern an. Celtic Glasgow gastiert zum Play-off-Rückspiel der Champions League in der Allianz Arena. Die Leverkusener, die sich darüber ärgern müssen, sich für einen hochdominanten Auftritt nicht belohnt zu haben, müssen aufgrund der direkten Achtelfinalqualifikation erst am Samstag (15.30 Uhr) wieder ran. Dann geht es nach Kiel.



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  • Bayern schon Meister? Die höchsten verspielten

    Bayern schon Meister? Die höchsten verspielten



    Es waren acht Punkte Vorsprung vor dem Topspiel gegen Verfolger Bayer 04 Leverkusen, es sind acht Punkte Vorsprung nach dem Duell: Der FC Bayern steuert auf den Gewinn der Meisterschaft zu. Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel wurde solch ein Vorsprung noch nie verspielt.

    Für die einen zu wenig, für die anderen ein Erfolg: Leverkusen und Bayern trennen sich im Topspiel 0:0.


    Für die einen zu wenig, für die anderen ein Erfolg: Leverkusen und Bayern trennen sich im Topspiel 0:0.

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    Gratulationen zur 34. Deutschen Meisterschaft wollte beim FC Bayern nach dem torlosen Remis am Samstagabend niemand annehmen – die hätten sie aus Leverkusen ohnehin nicht erwarten dürfen. “Die Tabelle interessiert uns nicht, das hat sie letztes Jahr auch nicht”, sagte Granit Xhaka bei Sky.


    Fakt ist aber, dass die Münchner auch nach dem 22. Spieltag acht Punkte Vorsprung vor dem Titelverteidiger und Tabellenzweiten haben. Fakt ist auch: Seit der Einführung der Drei-Punkte-Wertung zur Saison 1995/96 hat noch nie ein Tabellenführer in der Rückrunde solch einen Vorsprung verspielt.


    “Gut, ungeschlagen Meister hat auch noch keiner geschafft wie wir letztes Jahr”, spielte Jonathan Tah auf die Leverkusener Meistersaison mit eben jener Premiere an. Der 29-Jährige zeigte sich am Wochenende trotzig. Ob er noch an die Titelverteidigung glaubt? “Absolut. Ich habe keine Zweifel, dass noch etwas geht.”


    Leverkusen benötigt allerdings ein noch nie dagewesenes Comeback, zusätzlich zu den acht Punkten Vorsprung hat der FC Bayern auch die deutlich bessere Tordifferenz (+46 zu +22) – bei nur noch zwölf zu absolvierenden Partien. Selbst wenn man auf den kompletten Saisonverlauf blickt, hat der deutsche Rekordmeister noch nie einen solchen Vorsprung verspielt. Das höchste der Gefühle für die Konkurrenz war 1995/96, als die Bayern nach dem 7. Spieltag sieben Punkte Vorsprung auf Dortmund hatten und der BVB am Ende mit sechs Zählern Abstand Meister wurde.

    Schalke und Leverkusen: Die unrühmlichen “Rekordhalter”


    Abseits des FC Bayern liegt der unrühmliche “Rekord” für den höchsten verspielten Vorsprung seit der Drei-Punkte-Wertung in der Bundesliga nach dem 22. Spieltag bei fünf Zählern. 2006/07 schaffte es der FC Schalke 04 nicht über die Ziellinie, wurde am 33. Spieltag vom VfB Stuttgart nach einer 0:2-Niederlage ausgerechnet in Dortmund überholt. Die Schwaben lagen nach dem 26. Spieltag sogar noch mit sieben Zählern Rückstand auf Platz 3.


    Ein der Werkself durchaus bekanntes Szenario: Leverkusen lag 2001/02 sogar nach dem 31. Spieltag fünf Zähler vor Dortmund. Es folgten zwei Niederlagen und der BVB zog vorbei, ein 2:1 gegen Hertha am letzten Spieltag reichte Leverkusen nicht für den Titel. Das Stigma “Vizekusen” legte Bayer erst in der vergangenen Saison ab.



    Bayern holte einst neun Punkte nach dem 15. Spieltag auf


    Auch hier nochmal der Blick auf den kompletten Saisonverlauf: Der größte Vorsprung, den je ein Spitzenreiter in der Drei-Punkte-Ära verspielte, waren Dortmunds neun Punkte in der Saison 2018/19 nach dem 15. Spieltag. Der Meister hieß am Ende Bayern München.


    Den größten Rückstand, den eine Mannschaft seit 1995/96 aufholte, hatte der VfL Wolfsburg in der Saison 2008/09. Nach dem 18. Spieltag rangierten die Wölfe auf Platz 8, elf Zähler hinter Tabellenführer Hoffenheim – am Ende der Rückrunde feierte Wolfsburg zwei Zähler vor den Bayern die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Für diese Leistung hatte der VfL allerdings auch 16 Spiele Zeit. So viel bleibt Leverkusen nicht mehr.



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  • Heftige «Drucktage» für Bayern und Kompany

    Heftige «Drucktage» für Bayern und Kompany


    Champions League

    Heftige “Drucktage” für Bayern und Kompany

    Aktualisiert am 17.02.2025 – 17:10 UhrLesedauer: 3 Min.

    FC Bayern München - Celtic GlasgowVergrößern des Bildes

    Jamal Musiala beim Training im sonnigen, aber kalten München mit Handschuhen und Mütze. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

    News folgen

    Das 0:0 der Bayern in Leverkusen war rechnerisch ein Erfolg im Meisterkampf. Ein Remis würde auch gegen Celtic Glasgow reichen. Aber in der Königsklasse geht”s auch um die wahre Bayern-DNA.

    Noch mal Bayer 04 mit Bayern-Spezialist Xabi Alonso oder Atlético Madrid mit Psycho-Coach Diego Simeone? Im Grunde ist das – gerade nach dem erstaunlichen Topspiel-Auftritt der Harmlos-Bayern in Leverkusen – die aufregende Champions-League-Frage, die sich in München jeder stellt.

    Auch wenn Trainer Vincent Kompany mit seinem Team am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) vorher noch den Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow über die Ziellinie bringen muss.

    Aber wer wollte daran ernsthaft zweifeln nach dem 2:1 der Münchner beim Hinspiel in Schottland? Trainer Vincent Kompany sprach am Montag von besonderen “Drucktagen”. Doch wenn die Ergebnisse stimmen würden wie in Glasgow und am Ende auch in Leverkusen, “gibt dir das Extrakraft. Die Mission ist, das Rückspiel gegen Celtic zu gewinnen.” Das Weiterkommen ist ein Muss.

    Alle Europapokal-Statistiken sprechen für den deutschen Rekordmeister, der daheim noch nie gegen ein schottisches Team verloren hat und seit 20 Heimspielen in der Königsklasse unbesiegt ist. In 28 von 29 Fällen kamen die Münchner nach einem Auswärtssieg im Hinspiel weiter. Und unter Kompany gab es in der Ligaphase vier Heimsiege: “Wir sind stark in der Allianz Arena.”

    Das so heimstarke Celtic tritt zudem im Ausland eher als europäisches Leichtgewicht auf. In Dortmund – man mag”s kaum glauben angesichts des aktuellen BVB-Zustands – gab es in dieser Saison ein krachendes 1:7.

    Auch der dramatisch unterlegene Auftritt beim für den Meistertitel womöglich vorentscheidenden 0:0 im Bundesliga-Topspiel in Leverkusen hat intern keine Zweifel am Weiterkommen gegen Celtic gesät. Sondern eher, ob die Kompany-Bayern wirklich die Klasse besitzen, um sich den Traum vom Heimfinale am 31. Mai in der eigenen Arena erfüllen zu können. “Jeder von uns will da dabei sein”, bekräftigte Nationalspieler Jamal Musiala.

    Erst einmal aber geht es um ein Zeichen der Stärke gegen Celtic. Der reine Ergebnisfußball in Leverkusen, das pure Verteidigen und die ausnahmsweise in Kauf genommene Offensiv-Auszeit soll eine Ausnahme bleiben. Musiala sprach von “einer guten Erfahrung” im Entwicklungsprozess seiner Mannschaft.

    Ein weiteres 0:0 würde gegen Celtic reichen. “Grundsätzlich ist es nicht die Bayern-DNA, auf Unentschieden zu spielen”, sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem historisch harmlosen Auftritt gegen total dominante Leverkusener. Im Vordergrund stand, den deutlichen Vorsprung auf Meister Bayer zu behaupten.

    “Wir sind acht Punkte vorne in der Liga und haben zu Hause die Chance, in der Champions League weiterzukommen. Wir haben gut zu tun, weiter geht”s”, sagte Thomas Müller. Der mit großen Spielen vollgepackte Februar erweist sich aber nun exakt als die Energieverschwendung, die man sich ersparen wollte.

    Auch Kompany sprach die Thematik der Playoff-Ehrenrunde nach dem Abwehr-Kraftakt in Leverkusen an. “Wir haben ganz wenig Zeit zur Erholung.” Das Abschlusstraining fand ohne Harry Kane statt. Der Torjäger ist angeschlagen. “Es ist nichts Schlimmes”, versicherte Kompany. Kane soll auflaufen können.

    Der dicht getaktete Spielplan schlaucht. Körperlich und mental fehlt nicht nur dem fürs Offensivspiel so wichtigen Kreativkünstler Musiala gerade die nötige Frische für inspirierenden Power-Fußball. “Wir müssen gucken, dass wir frisch sind und mental bereit”, bemerkte der 21 Jahre alte Nationalspieler.

    In Leverkusen sah man Musiala häufig grätschend und am Boden. Auch Kane war mehr Verteidiger als Stürmer. Ein klassischer Mia-san-mia-Auftritt daheim soll darum vor den kniffligen Liga-Prüfungen gegen Eintracht Frankfurt und beim VfB Stuttgart die Zweifel am Münchner Topteam-Status zerstreuen. Erst recht im Hinblick auf ein Achtelfinale gegen die Topgegner Bayer oder Atlético. Die Auslosung findet am Freitag statt.



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  • Celtic-Coach vor Bayern: Aus „Dortmund-Lektion“ gelernt

    Celtic-Coach vor Bayern: Aus „Dortmund-Lektion“ gelernt


    Celtic Glasgow braucht ein Fußball-Wunder in München. Trainer und Team klammern sich an ihr spätes Tor zum 1:2 im Hinspiel.

    Trainer Brendan Rodgers glaubt an ein Fußball-Wunder von Celtic Glasgow in München. „Wir sind der Underdog. Aber das Tor, dass wir im Hinspiel noch geschossen haben, gibt uns Hoffnung. Ein 1:2 ist eine ganz andere Ausgangslage als ein 0:2“, sagte der 52-Jährige am Vorabend des Playoff-Rückspiels in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr) beim FC bayern München in der Allianz Arena: „Es ist ein Riesenspiel, eine Riesenmöglichkeit für uns.“

    Rodgers ist überzeugt, dass seine Mannschaft sich im Kampf um das Achtelfinale ganz anders präsentieren wird als beim ersten Deutschland-Gastspiel der Saison. Da setzte es für die Schotten in der Ligaphase ein 1:7-Debakel gegen Borussia Dortmund. „In Dortmund haben wir unsere Lektion gelernt. Du musst im Spiel kompakt und stabil bleiben. Man darf nicht zu emotional werden. Sonst kann man bestraft werden“, sagte er. 

    Bayern ohne Kane? Wäre „großer Ausfall“

    Dass Torjäger Harry Kane beim Abschlusstraining des FC Bayern fehlte, beeindruckt den Celtic-Coach nicht, auch wenn er sagte: „Das wäre ein großer Ausfall für sie. Aber dann kommt ein anderer Weltklassespieler bei Bayern rein.“ Beim Münchner 2:1 in Glagow trafen Kane und Michael Olise für die Bayern.

    © dpa-infocom, dpa:250217-930-378204/1



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