Erstmals steht im neuen Modus der Champions League die Zwischenrunde auf dem Programm. Die Bayern erwartet eine scheinbar machbare Aufgabe. Doch die anschließende Prüfung könnte die schwerste sein.
Die Gruppenphase der Champions League ist Ende Januar mit einem XXL-Spieltag zu Ende gegangen. Auf 18 Plätzen wurde parallel gespielt. Im Minutentakt schoben sich die Teams in der Tabelle vor oder rutschten ab. Von den fünf deutschen Mannschaften haben am Ende drei die Ligaphase überstanden: der FC Bayern, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen. RB Leipzig und der VfB Stuttgart sind raus.
Fest steht nach Abschluss der letzten Gruppenspiele auch, auf wen die drei deutschen Teams in ihren nächsten Champions-League-Partien treffen werden – zumindest in zwei Fällen. Denn das Los hat entschieden: Der BVB trifft am Dienstag im Hinspiel auf Sporting Lissabon (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online). Die Bayern bekommen es am Mittwoch mit Schottlands Meister Celtic Glasgow zu tun (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online).
Nur die Leverkusener wissen noch nicht, wer ihr kommender Gegner wird. Die “Werkself” hat es als Sechster der Gruppenphase direkt ins Achtelfinale geschafft. Dort könnte es dann aber zu einem Hammer-Duell kommen – mit einem deutschen Gegner.
Denn fest steht jetzt schon: Setzen die Bayern sich in den beiden Duellen mit Celtic durch, treffen sie im Achtelfinale auf einen von zwei absoluten Hochkarätern. Das ist durch den Turnierbaum bereits vorgegeben. Möglich ist da zu einem der spanische Traditionsklub Atlético Madrid – aber eben auch Bayer Leverkusen.
Ob die Münchner bei einem möglichen Erfolg gegen Celtic auf die “Colchoneros” (dt.: Matratzenmacher) oder den ärgsten Bundesligakonkurrenten treffen, wird erneut der Losentscheid determinieren. Nach der Auslosung der Zwischenrundenspiele Ende Januar folgt am 21. Februar, also nach den Playoffs, eine zweite, die sich auf den weiteren Turnierverlauf bezieht. Entschieden wird dabei nicht nur, welche Teams im Achtelfinale aufeinandertreffen, sondern auch, wer sich potenziell im Viertel- und Halbfinale gegenüberstehen wird. Das heißt: Der gesamte restliche Turnierbaum wird bestimmt.
Für die deutschen Fans richtet sich der Blick aber natürlich erst mal auf die Zwischenrunde – und das mögliche Hammer-Duell im Achtelfinale. Denn alles andere als ein Sieg der Bayern über Celtic wäre durchaus eine Überraschung. Zuletzt trafen beide Teams 2017 zweimal aufeinander. Beide Male setzten sich die Bayern durch.
Anders sieht die jüngste Bilanz des deutschen Rekordmeisters gegen den drohenden Achtelfinalgegner aus. Von den letzten fünf Spielen konnten die Bayern kein einziges gegen Leverkusen gewinnen. Dreimal gingen sie sogar als Verlierer vom Platz. Der amtierende Doublesieger ist dementsprechend so etwas wie der neue Angstgegner der Münchner.
Zuletzt schmiss Leverkusen den FC Bayern Anfang Dezember aus dem DFB-Pokal (1:0). Ein Tiefschlag für Deutschlands Vorzeigeklub sowie seinen neuen Trainer Vincent Kompany. In Erinnerung bleibt aber vor allem der 3:0-Sieg der Elf von Xabi Alonso vor genau einem Jahr. Die Partie kam einer Machtdemonstration gleich – und führte eine Art Vorentscheidung im Kampf um die deutsche Meisterschaft herbei.
Am Samstag bekommen die Bayern und Leverkusen es erneut in der Bundesliga miteinander zu tun (ab 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online). Dieses Mal sind die Vorzeichen andere. Mit einem Erfolgserlebnis würden in diesem Jahr wohl die Münchner eine Vorentscheidung im Titelkampf erzwingen. Andersherum könnte Leverkusen doch noch mal ins Meisterschaftsrennen eingreifen.
Eventuell ist das Spiel am Wochenende auch schon ein Fingerzeig für ein mögliches Achtelfinal-Duell beider Teams in der Königsklasse. Denn für die Bayern hat das “Finale dahoam”, also das Endspiel in der heimischen Allianz Arena, höchste Priorität. Ein Traum, den der Rivale Bayer Leverkusen im Fall der Fälle wie eine Seifenblase zerplatzen lassen könnte.
Früher gingen Spiele zwischen den Topteams der Frauen-Bundesliga und dem Rest deutlich aus, nicht selten mit sieben oder noch mehr Toren Unterschied. Die Zeit eines solchen Wettschießens scheint vorbei: Am Sonntag verloren die Frauen des SV Werder in der Bundesliga nur mit 0:1 beim FC Bayern. Das Ergebnis war also knapp – und dennoch war Werder chancenlos.
Wenn man es positiv sehen will, haben die Bremerinnen über weite Strecken gut das eigene Tor verteidigt. Sieht man es objektiver, dann haben sie es nie geschafft, das gegnerische Tor zu bedrohen. Werder-Trainer Thomas Horsch wählte die positive Sichtweise, als er wenige Tage nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal in Leverkusen sagte: „Wir haben uns am Ende der englischen Woche sehr achtbar aus der Affäre gezogen. Das Ergebnis geht in Ordnung.“ Er habe die Belastung seiner Spielerinnen etwas gesteuert und sei froh, dass alle unverletzt aus dem Spiel kamen.
Für die Bayern waren es drei wertvolle Punkte im Kampf um den Titel, zumal der VfL Wolfsburg wenig später deutlich gegen Verfolger Frankfurt gewann. Für Werder hingegen war es das zweite verlorene Ligaspiel in Folge nach dem 1:4 gegen RB Leipzig.
Ein Duell mit der langjährigen Werder-Kapitänin Michelle Ulbrich wurde es in München nicht: Die Abwehrspielerin kam nach ihrem Januar-Wechsel an die Isar bisher keine Sekunde im Bayerntrikot zum Einsatz, auch nicht am Sonntag gegen Werder.
Es war das erste Spiel der Bremerinnen nach dem Bekanntwerden des Trainerwechsels: Horsch möchte nach der Saison bei Werder aufhören, sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin wird bereits gesucht. Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz und Frauen-Abteilungsleiterin Birte Brüggemann haben mit der Trainersuche begonnen.
Das Spiel in München ist schnell erzählt. Nach 90 Sekunden hatte Werder noch Glück nach einem Kopfball der Bayern, nach 16 Minuten nicht mehr: Pernille Harder köpfte den Ball nach einer weiten Flanke am langen Pfosten ins Tor. Zehn Minuten später musste Werders Torfrau Livia Peng ihre Klasse zeigen, nach einem Schuss von Klara Bühl aus kurzer Distanz lenkte sie den Ball mit einem Reflex an die Latte. Bis dahin hatte Werder noch keine eigene Torchance verzeichnet, während die Gastgeberinnen auf eine höhere Führung drängten. Es wirkte phasenweise wie ein Trainingsspiel für die Münchnerinnen – mit viel Ballbesitz, vielen Pässen, vielen gewonnenen Zweikämpfen und der Möglichkeit, Spielzüge auszuprobieren. Was man Werder anmerkte: Kapitänin Lina Hausicke fehlte nach ihrer Roten Karte gegen Leipzig gesperrt.
Drei Wechsel zur Pause
Spannung gab es wegen des knappen Spielstandes: Bayern führte nur 1:0, ein genialer Spielzug oder ein Glückstor von Werder hätten alles verändern können. Aber: Weder das eine noch das andere hatten die Bremerinnen zu bieten – auch wenn Horsch zur Halbzeitpause dreimal wechselte und seine Offensive mit Maja Sternad, Sophie Weidauer und Emöke Papai neu sortierte. Ein offensives Aufbäumen entstand dadurch nicht. Es wurde ein Arbeitssieg der Münchnerinnen. Immerhin gab es eine schöne Randnotiz auf Bremer Seite: Maria Penner, 17-jährige Abwehrspielerin, feierte mit ihrer Einwechselung ihr Bundesligadebüt.
Jetzt folgt eine Länderspielpause, die deutsche Mannschaft spielt ohne Bremer Beteiligung in der Nations League in den Niederlanden und gegen Österreich. Einige Werder-Legionärinnen sind mit ihren Teams unterwegs. Das nächste Spiel in der Frauen-Bundesliga steht für Werder erst am 10. März an: das Montagsspiel gegen die TSG Hoffenheim (18 Uhr). Vorher sind Werders Blicke schon an diesem Montag auf die Auslosung des DFB-Pokals gerichtet. Ab 20.30 Uhr (live bei Sky) gibt es den Gegner fürs Halbfinale. Im Lostopf sind neben Werder die Bayern, Hoffenheim und Zweitligist Hamburger SV. Horsch: „Wir hoffen auf eine gute Auslosung und einen intensiven März.“
Die Meisterschaft haben die Bayern so gut wie sicher. Trotzdem hinterlässt die Nullnummer in Leverkusen ein ungutes Gefühl. Der Noch-Meister führte den FCB vor. Bald könnte es wieder zum Duell kommen.
Der FC Bayern wird in Leverkusen zum „FC Harmlos“. Trotzdem ist man in München zufrieden. Doch reicht dieser Fußball für die großen Titel?
Nur zwei harmlose Torschüsse, kein Eckball und ein xG-Wert von 0,01 – die Zahlen des FC Bayern im Topspiel bei Bayer Leverkusen sind die eines Absteigers. Und die Negativrekorde ließen sich noch weiter fortsetzen.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus unkte nach der Partie bei Sky, er habe nie solch harmlose Bayern erlebt. Im STAHLWERK Doppelpass bei SPORT1 bezeichnete Europameister Steffen Freund die bayerische Leistung als „Aprilscherz“ und Manager-Legende Reiner Calmund stellte fest: „Es gab keine einzige Aktion, bei der hätte ein Tor fallen können.“
Einen Experten zu finden, der sich von den Bayern begeistert zeigte, war am vergangenen Wochenende unmöglich. Nur Stefan Effenberg gab sich relativ milde. Der SPORT1-Experte: „Bayern hat in der Defensive funktioniert, offensiv war es schwach. Aber das 0:0 haben sie gerne mitgenommen. Was wollten die Bayern nicht? Verlieren! Und das haben sie geschafft.“
Wie ist die Bayern-Leistung zu deuten?
Es ist die Lesart, die man an der Säbener Straße am liebsten hören dürfte. Motto: Ja, schwach gespielt, aber immer noch Tabellenführer.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
„Wir sind acht Punkte vorne – im Februar … Das könnt ihr bezeichnen, wie ihr wollt. Ihr könnt es mit Adjektiven ummanteln, bis es kracht. Egal ob das meisterlich ist oder nicht: Wir sind acht Punkte vorn und haben am Dienstag die Chance, (in der Champions League; Anm. d. Red.) weiterzukommen. Um den Rest kümmern wir uns nicht“, sagte Thomas Müller.
Manuel Neuer erklärte am SPORT1-Mikro: „Es ist skurril, dass wir den ersten Torschuss in der 70. Minute hatten. Das gehört zum Fußball auch dazu. Ich glaube, wie wir es verteidigt haben, war sehr gut.“
Seine Aussagen garnierte der Kapitän dabei mit einem lausbübischen Grinsen, ließ aber den Fakt aus, dass es mindestens dreimal hinter ihm hätte klingeln können. Zweimal hatte Bayer 04 Aluminium getroffen, in der Schlussphase vergab Florian Wirtz eine Mega-Chance auf die Führung.
„Catenaccio alla Bavaria“
Die Bayern fühlen sich wohl in der Rolle, die sie in Leverkusen spielten. Ein Hauch von „Catenaccio“ umwehte die Münchner. Also jener italienische Fußballstil, bei dem das Ergebnis über allem steht. Ein torloses Remis oder ein 1:0-Sieg reicht oftmals, um zufrieden zu sein. An der Säbener Straße hatte man im Vorfeld des Topspiels nicht ohne Grund „Box-Defending“ trainiert.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Doch die Erzählung vom „Catenaccio alla Bavaria“ ist gefährlich. Sie passt nicht zum Weltbild des FC Bayern. Der Rekordmeister will dominant sein und spätestens seit der Ära Guardiola auch schönen Fußball bieten. Vor allem Ex-CEO Karl-Heinz Rummenigge hatte immer wieder das attraktive Spiel eingefordert.
Insbesondere Niko Kovac bekam in seiner Zeit als FCB-Coach das Münchner Misstrauen gegenüber Ergebnisfußball zu spüren. Auch als Thomas Tuchel vergangene Saison zumindest in der Königsklasse Dominanz gegen Erfolg eintauschte, war man klubintern nur halbwegs zufrieden.
Vincent Kompany – eigentlich auch ein Freund der Dominanz – entschied sich gegen Bayer um. Erstmals in dieser Saison beschloss der Bayern-Trainer, sich ganz und gar an die Spielweise des Gegners anzupassen.
„Wir haben gut verteidigt. Wir haben uns diesen Punkt verdient. Wir kommen aus einem riesigen Kampf gegen Glasgow und müssen am Dienstag (im Rückspiel der Champions-League-Playoffs gegen Celtic; Anm. d. Red.) wieder bereit sein.“
Eine Erklärung, die einleuchtet, aber nicht jedem gefällt. Einzelne Bayern-Fans forderten in den sozialen Medien sogar „Konsequenzen“ – wie immer diese auch aussehen mögen …
Traut Kompany seiner Mannschaft noch nicht?
Doch es gibt noch eine weitere Theorie, die die bayerische Leistung erklären könnte: Kompany wollte auch deswegen auf Nummer sicher gehen, weil er seiner Mannschaft noch nicht das große Feuerwerk zutraut – zumindest nicht in den Topspielen.
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Zur Erinnerung: Wenn die Bayern in dieser Saison schwächelten, dann in großen Spielen: Barcelona, Aston Villa, Rotterdam – selbst das Pokal-Aus gegen Leverkusen im Dezember oder das 3:3 bei Eintracht Frankfurt könnte man dazuzählen.
Fakt ist: Echte „Crunchtime“-Bayern sind die Münchner noch nicht. Nicht umsonst spricht Sportvorstand Max Eberl immer wieder davon, dass man sich in einer Entwicklung befinde.
Aber: Der Rekordmeister muss noch kein Top-Team sein. Denn erst im März, April und Mai werden die ganz großen Spiele kommen. Wahrscheinlich bereits im Achtelfinale der Champions League. Ein möglicher Gegner: Bayer Leverkusen.
Dieser Denkzettel auf dem Weg zur 34. deutschen Meisterschaft saß. Das Titel-Comeback in der Fußball-Bundesliga ist dem FC Bayern München nach dem glücklichen 0:0 beim bärenstarken Noch-Meister Bayer Leverkusen zwar kaum mehr zu nehmen. Doch mit Blick auf den Weg ins Champions-League-Finale «dahoam» erwächst ausgerechnet dem Rekordmeister gerade eine neue «Bestia Negra» (schwarze Bestie).
So wurden die Bayern einst selbst in Spanien als höchst unbequemer Gegner für Real Madrid getauft. Der frühere Real- und Bayern-Profi Xabi Alonso ist nun nichts anderes mit seinem Team für die Münchner. Der Meistercoach blieb auch im sechsten Spiel als Bayer-Trainer gegen die Bayern unbesiegt. Mehr noch. Seine Schützlinge demonstrierten am Samstagabend im Bundesliga-Gipfel eindrucksvoll, wer aktuell die formstärkste deutsche Mannschaft ist.
Die Bayern sind es trotz acht Punkten Vorsprung in der Tabelle nicht. «Leverkusen war am Punkt da, die waren richtig, richtig intensiv unterwegs und die haben es sehr, sehr gut gemacht», ächzte Münchens Sportdirektor Christoph Freund nach einem Spiel, in dem die Bayern laut Statistik historisch unterlegen war. Und schon in gut zwei Wochen könnte es im Champions-League-Achtelfinale erneut zum Aufeinandertreffen kommen.
Eine Halbzeit komplett ohne Torschuss, das erste Schüsschen erst nach mehr als 70 Minuten – so etwas soll es seit entsprechender Datenerhebung vor mehr als 30 Jahren nicht gegeben haben. «Es ist vielleicht glücklich heute», bekannte Torhüter Manuel Neuer am Sky-Mikrofon. «Wichtig war, dieses Spiel nicht zu verlieren. Natürlich wäre es besser gewesen zu gewinnen. Aber das hätten wir heute auch nicht verdient gehabt.»
Müller spricht von «wunderbarem Punkt»
Im Hinblick auf die Meisterschaft konnten sich die Bayern etwas Trotz erlauben. Der gegen die übrige nationale Konkurrenz erspielte Vorsprung blieb bestehen. Niemals zuvor verspielte ein Team in der Liga einen Vorsprung von acht Zählern zu diesem Zeitpunkt. «Wir haben ein gutes Ergebnis mit nach Hause genommen und werden unseren Weg weitergehen», beharrte Thomas Müller. «Deswegen, es war für uns ein wunderbarer Punkt. Weiter geht es.»
Auch Trainer Vincent Kompany, der vor seinem Meisterstück in der Premierensaison steht, reagierte fast etwas unwirsch auf die Kräfteverhältnisse auf dem Platz. «Wir haben fast 100 Tore geschossen», sagte der Belgier mit Blick auf alle bisherigen Pflichtspiele unter ihm. «Wir waren in fast jedem Spiel immer dominant. Heute nehmen wir diesen Punkt mit und haben gut verteidigt.»
Aber auch er war bislang nicht in der Lage, Alonsos Leverkusener zu knacken. Auch im sechsten Duell als Bayer-Coach hatte sich der Baske gegen die Münchner etwas ausgedacht. Ohne nominelle Spitze – die Torjäger Patrik Schick und Victor Boniface blieben überraschend auf der Bank – hatte Bayer im Mittelfeld mehr Dominanz. Zudem presste Alonsos Team sehr hoch und Innenverteidiger Jonathan Tah stand Topstar Jamal Musiala teilweise schon weit jenseits der Mittellinie auf den Füßen.
Im März droht Leverkusen den Bayern erneut als Gegner
«Also wir müssen das Spiel, glaube ich, ganz klar gewinnen. Das war offensichtlich mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, mit der Dominanz, wie wir gespielt haben», sagte Tah nach dem absurd anmutenden Ergebnis angesichts von 16:2 Torschüssen. Die ausgeruhtere Werkself brachte deutlich mehr Energie auf den Platz als die Bayern, die sich am Mittwoch in der Champions League noch zu einem 2:1 bei Celtic Glasgow gemüht hatten.
Als bestem deutschen Team der Champions-League-Vorrunde blieben Leverkusen die Achtelfinal-Playoffs dagegen erspart. Schon in gut zwei Wochen könnte es in der Königsklasse in der Runde der letzten 16 wieder zum Aufeinandertreffen beider Teams kommen. Für die Bayern, die am 31. Mai unbedingt das Finale daheim in der Allianz Arena absolvieren wollen, ist dies aktuell alles andere als reizvoll.
FC Bayern | Verlängerung? Kimmich reagiert humorvoll
Bundesliga
Artikel teilen
Fußball Deutschland Bundesliga News
* Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.
Der Vertrag von Joshua Kimmich bei Bayern läuft im Sommer aus – die Zeichen deuten aber auf eine Verlängerung des Anführers hin. Die Fragen zu seiner Zukunft amüsieren ihn.
Der Vertrag von Joshua Kimmich bei Bayern läuft im Sommer aus – die Zeichen deuten aber auf eine Verlängerung des Anführers hin. Die Fragen zu seiner Zukunft amüsieren ihn.
Joshua Kimmich hat mit großer Lockerheit und Humor auf Fragen zu seiner Zukunft beim FC Bayern reagiert. „Was wäre denn Ihr Ratschlag?“ fragte der 30-Jährige im Interview ZDF-Reporter Boris Büchler, als dieser ihn nach dem 0:0 im Topspiel bei Titelverteidiger Bayer Leverkusen wegen einer möglichen Vertragsverlängerung löcherte. Als Büchler ihm zum Verbleib in München riet, lachte Kimmich: „Ich nehme den Ratschlag mit nach Hause.“
{
“placeholderType”: “MREC”
}
Der Vertrag von Kimmich läuft beim deutschen Rekordmeister im Sommer aus, die Münchner würden gerne verlängern – und sind in den Verhandlungen mit ihrem Anführer wohl auf einem guten Weg.
Eberl: „Müssen Verlängerung über Ziellinie bringen“
Sportvorstand Max Eberl hatte bereits vor der Partie eine nahende Einigung angedeutet. Die Münchner müssten die Verlängerung „noch über die Ziellinie bringen“, sagte Eberl bei Sky. Einen Tag nach der wegweisenden Vertragsverlängerung mit Offensivjuwel Jamal Musiala bis 2030 hoffe er, „dass wir den nächsten Sack zuziehen können“.
Kimmich selbst mache seine Entscheidung „nicht von einem Spieler abhängig. Aber ich habe vor ein paar Wochen ja mal gesagt, dass es auch wichtig ist zu sehen, was im Verein passiert“, sagte Kimmich: „Dazu gehört natürlich auch die ein oder andere Personalie. Das Bild wird klarer.“ Die Bayern hatten zuletzt neben Musiala auch mit Kapitän Manuel Neuer und Linksverteidiger Alphonso Davies verlängert.
Leverkusen – Nach dem glücklichen Punktgewinn beim Titelrivalen genossen Jamal Musiala und Co. die Meistergesänge der mitgereisten Fans, Leverkusens Jungstar Florian Wirtz verstand dagegen die Welt nicht mehr. Nach einer wahren Abwehrschlacht retteten die Münchner ein 0:0 bei Titelverteidiger Bayer ins Ziel und machten vermutlich den vorentscheidenden Schritt Richtung 34. Meisterschaft.
Ein Taktik-Kniff von Meistercoach Xabi Alonso und eine Vielzahl an Leverkusener Chancen reichten nicht, um zumindest für einen Hauch Spannung im Titelrennen zu sorgen. Nach 22 Spieltagen bleibt das Team von Trainer Vincent Kompany acht Punkte vor der Werkself, die zum zweiten Mal am Stück sieglos blieb. Einen solchen Vorsprung zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft hat noch nie eine Mannschaft eingebüßt.
„Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Natürlich haben wir selbst wenig kreiert. Leverkusen hat einen guten Tag gehabt. Sie haben uns unter Druck gesetzt. (…) Am Ende gehen wir mit einem Punkt nach Hause. Der ist vielleicht glücklich. Wichtig war, dass wir dieses Spiel nicht verlieren“, sagte Bayern-Keeper Manuel Neuer und Jamal Musiala ergänzte: „Am Ende sind wir mit einem Punkt rausgegangen und die acht Punkte bleiben gleich.“
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus zeigte sich verwundert ob der Leverkusener Überlegenheit. Das habe er noch nie erlebt. „Nicht einmal zu meiner Zeit. So harmlos nach vorne. (…) Bayern München hat 0:0 gewonnen“, sagte der Sky-Experte.
Torjäger Schick und Boniface auf der Bank
Alonso blieb im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel zwar im sechsten Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club als Trainer unbesiegt. Doch auch ein Griff in die Trickkiste vor dem Spiel brachte seinem klar überlegenen Team nicht den dringend benötigten Sieg. Seine Torjäger Patrik Schick und Victor Boniface ließ der Baske überraschend auf der Bank. Erst in der Nachspielzeit kam Schick ins Spiel. Trotzdem hatte Bayer auch so zahlreiche Chancen, um das Spiel zu entscheiden. In der Nachspielzeit vergab Wirtz den Siegtreffer.
„Ich bin stolz. Wir haben fast alles gemacht, um zu gewinnen. Nur das Tor hat gefehlt“, haderte Alonso. Ähnlich sah es Granit Xhaka: „Riesenleistung von uns. Wenn man die Tore nicht macht, ist es enttäuschend. Wir hätten es heute mehr als verdient, das Spiel zu gewinnen.“
Vor den Augen von Ex-Bayern-Coach Thomas Tuchel spielte vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena auch ohne nominelle Spitze nur der Tabellenzweite. Der Treffer für Bayer wollte aber nicht fallen. Die Bayern hatten hingegen bis zum Schlusspfiff keine echte Torchance. Vincent Kompany dürfte dies herzlich egal sein. Der Belgier steht vor seiner ersten deutschen Meisterschaft in seiner Premierensaison als Bayern-Coach.
Duell Wirtz gegen Musiala geht an den Leverkusener
Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Schick (14 Saisontore) und Bayerns Super-Torjäger Harry Kane (21) kam nicht wirklich zustande. Aber es gab ja noch das Aufeinandertreffen der beiden besten deutschen Fußballer: Bayers Florian Wirtz und Münchens Jamal Musiala, der am Freitag pünktlich zum Topspiel seinen Vertrag bis 2030 verlängert hatte. Auch für den Edeltechniker der Gäste hatte sich Alonso etwas ausgedacht.
Innenverteidiger Jonathan Tah rückte teils weit aus der Viererkette heraus und störte Musiala manchmal schon kurz vor dem Bayern-Strafraum bei der Ballannahme. Das durchaus mitunter harte Einsteigen Tahs gegen seinen Nationalmannschaftskollegen blieb zunächst aber ohne Konsequenzen in Form einer Karte.
Möglicherweise auch wegen der einschüchternden Sonderbewachung für Musiala war es erst einmal Wirtz, der in Erscheinung trat und mit einigen Traumpässen seinen Sonderstatus verdeutlichte. Leverkusen hatte auch nach 20 Minuten die erste große Möglichkeit, als Jeremie Frimpong an die Latte köpfte, nachdem Wirtz zuvor aus spitzem Winkel nur Manuel Neuer im Bayern-Tor getroffen hatte. Nur vier Minuten später war es Nathan Tella, der am Querbalken scheiterte. Die Führung Leverkusens lag in der Luft.
Spiel auf das Bayern-Tor
Die Bayern hielten die Null aber, weil sie mit Glück und Geschick verteidigten und die brenzligen Situationen allesamt überstanden. Offensiv kam erwartungsgemäß dagegen wenig vom Rekordmeister, der angesichts der Tabellensituation nicht zum Siegen verdammt war. In der gesamten ersten Halbzeit brachten die Gäste nicht einen Torschuss zustande.
Das Spiel auf ein Tor setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Auch ein Vierfachwechsel von Kompany nach fast 70 Minuten brachte keine Entlastung. Zu diesem Zeitpunkt stand es in der Torschussstatistik bereits 11:0 für die Werkself. Die Bayern verteidigten allerdings weiter fleißig und geduldig und mussten zudem lange auf weitere personelle Herausforderungen von der Bayer-Bank warten.
Bereits beim 0:0 in der Vorwoche beim VfL Wolfsburg war Alonso für seine Rotation kritisiert worden. In Wolfsburg war Wirtz erst von der Bank gekommen.
function consentEnableFacebook() {
!function(f,b,e,v,n,t,s) {if(f.fbq)return;n=f.fbq=function()
Der FC Bayern München holt beim 0:0 im Topspiel bei Bayer Leverkusen einen schmeichelhaften Punkt. Die Werkself belohnt sich für einen Sturmlauf nicht und scheitert letztlich an der Chancenverwertung und Manuel Neuer. ran hat die Noten zum Top-Spiel.
Bayer Leverkusen hat den FC Bayern München 90 Minuten lang an den Rand einer Niederlage gedrängt, muss sich jedoch im Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags mit einem 0:0 zufrieden geben. Dieses wird sehr wahrscheinlich zu wenig sein, um das Titelrennen wirklich nochmal spannend zu machen.
An Chancen mangelte es der Werkself nicht. Nathan Tella und Jeremie Frimpong trafen in Durchgang eins die Latte, während die Münchner noch nicht mal einen Torschuss markierten.
Auch nach dem Seitenwechsel spielte fast nur Leverkusen. Zunächst klärten die Münchner einen Tella-Kopfball aber auf der Linie, ehe Amine Adli und Florian Wirtz kurz vor dem Ende die Chance auf den großen Coup liegen ließen.
ran wirft einen Blick auf die Spielernoten.
Das Wichtigste zur Bundesliga
Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen)
Der Schlussmann bleibt in Durchgang eins angesichts fehlender Münchner Akzente völlig beschäftigungslos. Im zweiten Abschnitt kommen die Bayern seinem Tor nur selten näher und schaffen es erneut nicht, Hradecky zu fordern. Derart arbeitslos ist ein Keeper gegen Bayern sonst nie. ran-Note: 3
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Nordi Mukiele (Bayer Leverkusen)
Der Franzose verteidigt hart gegen Coman und bewegt sich teilweise an der Grenze der Legalität. Mit seinem guten Stellungsspiel und seiner Athletik hält er seinen Landsmann aber gut in Schach. Ähnliches gilt für sein Duell mit Gnabry, der Mukiele kein bisschen fordern kann. Auf dem Weg nach vorne bleibt er unauffälliger als Gegenüber Hincapie, macht aber dennoch fleißig Meter. Kurz vor dem Ende scheitert er mit einem scharfen Versuch aufs kurze Eck an Neuer. ran-Note: 3
Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)
Der 29-Jährige wird in Durchgang eins praktisch überhaupt nicht gefordert und löst die wenigen Situationen robust und souverän. Daran ändert sich im Anschluss wenig, was Tah erlaubt, auch vor dem gegnerischen Tor gefährlich aufzutauchen. In der 66. Minute leitet er per Kopf eine Groß-Chance von Tella ein. ran-Note: 2
Edmond Tapsoba (Bayer Leverkusen)
Tapsoba wird wie Nebenmann Tah kaum mal gefordert und löst die wenigen Szenen in der Regel souverän. Mit dem Ball am Fuß leistet er sich ein paar kleine Unaufmerksamkeiten, jedoch ist das eher Meckern auf hohem Niveau. ran-Note: 3
Piero Hincapie (Bayer Leverkusen)
Der Linksverteidiger zeigt sich sehr engagiert und schiebt über seine Seite ordentlich mit an. Trotz seiner offensiven Akzente sieht Olise gegen den Ecuadorianer in Durchgang eins praktisch kein Land. Sane erhält in der letzten halben Stunde die Chance gegen einen etwas müderen Hincapie, jedoch hat dieser mit dem Bayern-Joker genauso wenig Probleme. ran-Note: 2
Granit Xhaka (Bayer Leverkusen)
Der Schweizer präsentiert sich als absoluter Mittelfeld-Leader und stellt damit auch das Bayern-Duo Kimmich & Pavlovic in den Schatten. Mit seiner Passsicherheit und Kreativität bringt Xhaka zahlreiche Angriffe auf die Strecke. Der Routinier wird kurz nach der Pause einmal relativ hart von Musiala getroffen, berappelt sich aber und fungiert sofort wieder als Chef in der Schaltzentrale. ran-Note: 2
Der Argentinier übernimmt den defensiveren Posten an der Seite von Xhaka und macht das zunächst unauffällig, aber effizient. So ist Musiala praktisch über 90 Minuten lang weitgehend abgemeldet. In Durchgang zwei schaltet sich Palacios dann auch ein wenig häufiger in die Offensive mit ein und spielt den ein oder anderen sehenswerten Steckpass, selbst wenn der entscheidende Moment nicht dabei ist. ran-Note: 2
Jeremie Frimpong (Bayer Leverkusen)
Frimpong kann seinen Speed zwar nur in wenigen Situationen so richtig ausspielen, erhält aber dennoch die ganz große Chance zum 1:0, die er jedoch per Kopfball an die Latte vergibt. Kurz nach dem Seitenwechsel setzt er Tella per Hereingebe in Szene, jedoch verhindert Upamecano einen möglichen Treffer. Gegen Spielende fehlt dem Niederländer ein wenig die Kraft, was sich an seiner fehlenden Präzision ablesen lässt. ran-Note: 3
Alejandro Grimaldo (Bayer Leverkusen)
Der linke Schienenspieler zeigt sich wie gewohnt offensivfreudig und überzeugt mit seinem guten Pass- und Flankenspiel. Mit seiner mustergültigen Hereingabe setzt er Tella in der 25. Minute optimal in Szene, der jedoch an der Latte scheitert. Grimaldo leitet viele Angriffe von der linken Seite ein, jedoch verlieren seine Flanken in Durchgang zwei ein klein wenig an Präzision. Kurz vor dem Ende legt er jedoch nochmals mustergültig für Adli auf. ran-Note: 3
Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)
Wirtz findet auf Anhieb ins Spiel und zeigt sich insbesondere im Zusammenspiel mit Grimaldo gefährlich. Seine erste Szene vor dem Tor verzeichnet der Offensiv-Zauberer nach gut 20 Minuten, als er Upamecano düpiert, jedoch an Neuer scheitert. Rund 15 Minuten später versucht er den Bayern-Schlussmann mit einem 50-Meter-Schuss zu überraschen, der aber nur im Ansatz gefährlich aussieht. Im Anschluss bekommt Bayern zumindest Wirtz etwas besser in Griff, der erst in der 77. Minute wieder einen ordentlichen Abschluss abgibt. Kurz vor dem Ende erhält er die große Chance zum 1:0, lässt diese aber liegen. ran-Note: 3
Tella erhält von Alonso ein wenig überraschend das Vertrauen und darf von Beginn an ran. Der schnelle Offensivspieler markiert in der 17. Minute seinen ersten Abschluss, jedoch wird dieser von Kim abgefälscht. Tella nutzt seine Schnelligkeit immer wieder aus und verpasst in der 25. Minute das 1:0 durch einen Kopfball an die Latte nur um Zentimeter. Der Nigerianer ist zwar nicht häufig zu sehen, wenn aber, dann immer gefährlich. So auch in der 60. Minute, als er per Seitfallzieher nur knapp den Münchner Kasten verfehlt, oder in der 67. Minute, als sein Kopfball mit Ach und Krach von Ito von der Linie gekratzt wird. ran-Note: 3
Einwechselspieler von Bayer Leverkusen
Amine Adli: Kommt als erster Leverkusen-Joker in der 85. Minute und hat in der Nachspielzeit die ganz große Chance zum 1:0. Dabei scheitert er an Neuer. ran-Note: Ohne Bewertung
Patrik Schick: Muss sich bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit gedulden und kann keine Akzente mehr setzen. ran-Note: Ohne Bewertung
Wirtz zum FC Bayern? Alonso spricht Klartext
Manuel Neuer (FC Bayern München)
Der Kapitän hat vom Anpfiff an mehr zu tun als in fast allen anderen Bundesligaspielen bisher. Verhindert bei Wirtz‘ Flachschuss mit dem Fuß einen frühen Rückstand, da Frimpong den Abpraller nur an die Latte köpft (21.). Vier Minuten später bei Tellas Lattenkracher erneut im Glück. Verursacht mit verunglückter Faustabwehr einen Eckstoß, den Tella fast zur Führung nutzt ((59.). Läuft bei Tellas nächster Topchance nicht konsequent raus, Ito rettet aber für ihn. Klärt dann mit dem Fuß gegen Wirtz (83.) und verhindert schließlich in der Nachspielzeit mit einem Reflex gegen Adli die Niederlage. ran-Note: 2
Konrad Laimer (FC Bayern München)
Der Österreicher hat rechts hinten immer wieder Probleme bei schnellen Leverkusener Vorstößen in die Tiefe, wo er sich mehrfach ausspielen lässt. Weil Grimaldo aber nicht so aggressiv draufgeht wie Frimpong auf der Gegenseite, steht er im Laufe der Begegnung sicherer. Geht nach Itos Auswechslung auf die ungewohnte linke Seite, verteidigt auch dort alles weg. ran-Note: 3
Dayot Upamecano (FC Bayern München)
Turm in der Schlacht, knüpft weitgehend an seine starke Vorstellung in Glasgow an. Rustikal und kompromisslos, meist mit gutem Stellungsspiel. Sieht aber gegen Wirtz vor dessen Großchancen schlecht aus und kommt auch bei Tellas Lattenschuss zu spät. ran-Note: 2
Min-Jae Kim (FC Bayern München)
Trotz Achillessehnenproblemen kehrt der Koreaner anstelle von Dier in die erste Mannschaft zurück. Hat es meist mit dem schnellen Tella zu tun, den er nicht immer bremsen kann. Aber mit einem wichtigen Block gegen den Bayer-Stürmer (18.). Auch sonst mehrfach aufmerksam, wenn es gefährlich wird und sehr oft rechtzeitig zur Stelle. ran-Note: 2
Hiroki Ito (FC Bayern München)
Drei Tage nach seinem Pflichtspieldebüt kommt der monatelang verletzte Japaner zu seinem ersten Einsatz für Bayern in der Anfangsformation und ersetzt links hinten den zuletzt schwachen Guerreiro. Ist aber dort sicher auch nicht die Idealbesetzung. Hat große Schwierigkeiten in den Laufduellen mit dem schnelleren Frimpong, den er einmal nur mit einem Foul stoppen kann und dafür Gelb sieht (39.). Zudem bei Tellas Lattenkracher ebenso wie Upamecano zu spät. Rettet aber auf der Linie bei Tellas Kopfball (66.). Geht kurz danach gegen Stanisic vom Feld. ran-Note: 4
Joshua Kimmich (FC Bayern München)
Hohes Laufpensum, auch weil er oft den aggressiven Leverkusenern hinterherlaufen muss. Versucht die Hintermannschaft zu ordnen, kann aber nach vorne nur wenig anschieben. Zu spät gegen Wirtz, der aber am Tor vorbeischießt (76.). ran-Note: 3
Aleksandar Pavlovic (FC Bayern München)
Der Nationalspieler kommt für Goretzka in die Anfangsformation und ist zumindest besser im Spiel als bei der 0:3-Pleite vor einem Jahr, als er schmerzliches Lehrgeld zahlte. Hat aber dennoch gegen das Pressing der Gastgeber keinen leichten Stand. Erhält nach Grätsche gegen Tella Gelb (53.). In der 68. Minute gegen Goretzka ausgewechselt. ran-Note: 4
Michael Olise (FC Bayern München)
Der Franzose tut sich gegen die hoch anlaufenden Gastgeber schwer, leitet mit einem Ballverlust Wirtz‘ Chance von der Mittellinie ein, der aber vorbeischießt (32.). Auch sonst zu viele Fehlpässe. Macht nach 68 Minuten Platz für Gnabry. ran-Note: 4
Jamal Musiala (FC Bayern München)
Am Tag nach seiner gefeierten Vertragsverlängerung bis 2030 kann der Shootingstar sein Können nicht abrufen, weil ihm vor allem Palacios immer wieder auf den Füßen steht. Kaum eine gelungene Offensivaktion, beißt sich an der Bayer-Defensive die Zähne aus. Nach 86 Minuten ausgewechselt. ran-Note: 4
Trotz seiner mäßigen Leistung nach der Einwechslung in Glasgow rückt der Franzose für Sane in die Startelf, auch um Gegenspieler Frimpong mit seiner Schnelligkeit zu neutralisieren. Hilft immer wieder hinten aus und rettet gerade noch vor Wirtz (65.), ist aber dafür offensiv ohne Wirkung. Nach 68 Minuten von Sane ersetzt. ran-Note: 4
Harry Kane (FC Bayern München)
Der Engländer kommt aufgrund der Leverkusener Dominanz kaum einmal in eine gefährliche Position, lässt sich daher teilweise weit fallen und hilft auch immer wieder hinten aus. Hat erst in der 45. Minute seine erste Gelegenheit, steht bei seinem Kopfball übers Tor aber im Abseits. ran-Note: 4
Einwechselspieler FC Bayern München:
Serge Gnabry: Der Stürmer kommt beim Vierfach-Wechsel nach 68 Minuten für Coman in die Partie. Kann sich aber nicht entscheidend in Szene setzen. ran-Note: 4
Leroy Sané: Der Außenstürmer wird für Olise in die Begegnung gebracht. Macht mehr Wirbel, mit einer guten Flanke auf Goretzka. ran-Note: 3
Josip Stanisic: Beim Sieg vor einem Jahr war der Kroate noch Torschütze für Leverkusen, diesmal kommt er für Bayern anstelle von Ito in die Begegnung und spielt rechts in der Viererkette. Lässt dort nichts mehr anbrennen. ran-Note: 3
Leon Goretzka: Der Ex-Nationalspieler ersetzt Pavlovic und holt sich schon wenig später nach einem Foul die Gelbe Karte ab. Köpft nach Sanes Flanke am Tor vorbei (81.). ran-Note: 3
Sacha Boey: Der Außenverteidiger ersetzt Musiala nach 86 Minuten und hilft mit, das Unentschieden über die Zeit zu bringen. ran-Note:Ohne Bewertung