Kategorie: UEFA Europa League

  • Manchester United: Trainer Rúben Amorim brutal ehrlich über

    Manchester United: Trainer Rúben Amorim brutal ehrlich über


    Frühes Aus im FA Cup und League Cup, in der Premier League dümpelt Manchester United als 14. im unteren Tabellendrittel rum.

    Selbst der Titelgewinn in der in England ungeliebten Europa League könnte den bisherigen Saisonverlauf nicht kaschieren, ist sich Rúben Amorim sicher.

    Wie der portugiesische Trainer im exklusiven Interview mit TNT Sports (gehört wie Eurosport zur Sendergruppe WBD Sports) erklärte, kommt es bei United auf viele verschiedene Faktoren an, um von einem gelungenen Fußball-Jahr sprechen zu können.

    “Es ist einfach der Druck, zu gewinnen. In diesem Verein ist alles so wichtig”, meinte er. “Der Druck, zu gewinnen, ist immer derselbe. Nicht nur das Gewinnen, sondern auch die Leistung. Ich denke, dass wir in diesem Moment eine Menge Druck haben.”

    Amorim: “Will einfach als Trainer besser sein”

    Die Europa League sei zwar nach wie vor ein Wettbewerb, den man in Manchester ernst nehme. Sollten die Red Devils, die am Donnerstag im Achtelfinal-Hinspiel auf Real Sociedad San Sebastián treffen, die Trophäe zum zweiten Mal nach der Saison 2016/17 zu gewinnen, dürfe man den Triumph aber nicht überinterpretieren.

    “Die Leute sehen diesen Wettbewerb als den einzigen Wettbewerb, der unsere Saison retten kann”, so Amorim. “Ich sehe das nicht so. Nichts kann unsere Saison retten.”

    Mit einem Durchmarsch zum Titel hätte man letztlich nur ein Viertel des Solls erfüllt. “In diesem Verein muss man in jedem Wettbewerb Leistung bringen”, führte er aus. “Ich schaue nicht auf die Dinge, um etwas zu retten. Ich will einfach als Trainer besser sein und meine Mannschaft besser machen.”

    picture

    Van Dijk feiert Alisson: “Der beste Torhüter der Welt”

    Video credit: Perform



    Source link

  • Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage

    Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage


    Champions-League-Achtelfinale

    Bayerns mächtiges Statement und Kimmichs Zukunfts-Ansage

    Aktualisiert am 06.03.2025 – 13:26 UhrLesedauer: 4 Min.

    Bayern München - Bayer LeverkusenVergrößern des Bildes

    Der Anführer und Mann des großen Bayern-Abends: Harry Kane. (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)

    Mia san wieder da. Die Bayern brechen den Alonso-Fluch und rücken gegen Leverkusen die Kräfteverhältnisse zurecht. Kane ist auf einer Mission, Neuer fällt verletzt aus, Kimmich positioniert sich.

    Nach dem größten und eindrucksvollsten Sieg der Saison verkniffen sich die stolzen Bayern-Stars um den imposanten Anführer Harry Kane überzogenes Triumphgehabe. Trotzdem war nach dem mächtigen 3:0-Statement gegen den nationalen Rivalen Bayer Leverkusen in der Champions League nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören, wie sehr die Münchner gerade auch für ihr Ego diesen Fußball-Abend gebraucht haben.

    Frei nach dem Vereinsmotto: Mia san wieder da! 87 Tage vor dem Endspiel in der eigenen Arena unterfütterte Trainer Vincent Kompany mit seinem Team um Doppelpacker Kane und den 2:0-Torschützen Jamal Musiala, dass der ausgerufene “Titel dahoam” nicht nur Wunschdenken ist, sondern 13 Jahre nach der bitteren Finalniederlage in der Allianz Arena gegen den FC Chelsea wirklich in Erfüllung gehen könnte.

    “Der Druck war da – und wir sind rausgekommen mit der richtigen Intensität, mit dem richtigen Fokus”, frohlockte Kane. “Die Hälfte des Jobs ist erledigt.” Aber auch nicht mehr, wie der 31-jährige Engländer eindringlich wissen ließ.

    Sechsmal nacheinander hatten die Bayern nicht gegen Bayer gewonnen. “Das hatten wir alle im Kopf”, sagte Joshua Kimmich: “Es ging viel um die Duelle – und da hat man schon gemerkt, dass wir da waren, dass wir griffig waren.” Der verflixte Fluch gegen Leverkusens Meister-Coach Xabi Alonso ist beendet. Und ein Viertelfinale, wahrscheinlich gegen Inter Mailand, ist vorgezeichnet.

    Erstmals zerschellten Alonsos Taktik-Kniffe und Personalentscheidungen komplett an Kompanys galligem Ensemble. “Ruhig bleiben”, verordnete der Belgier trotzdem. “Wir reden nicht vom technischen K.o.”, sagte Sportvorstand Max Eberl nach der Machtdemonstration. “Wir wollen nicht überziehen und sagen, wir haben alles zurechtgerückt. Es war ein wichtiger Schritt. Aber den zweiten müssen wir am Dienstag gehen. Es wird nochmal ein heißer Ritt.”

    Mentalität, Intensität, Aggressivität, zweite Bälle, Schlüsselmomente und Fehlervermeidung – in allen Punkten waren die Bayern besser. Kapitulieren aber mochte beim abgewatschten Double-Gewinner weder Coach Alonso (“Es ist nicht vorbei, bis es nicht vorbei ist”) noch der mächtig angefressene Anführer Granit Xhaka: “Wir werden nicht aufgeben. Wenn wir in Führung gehen im Rückspiel, kann alles passieren.” Im Fußball sei schon so vieles passiert.

    Direkt nach dem Schlusspfiff war Bayern-Stratege Kimmich darum auch “ein bisschen sauer, dass wir nicht noch ein Tor mehr gemacht haben”. Nach der Gelb-Roten Karte für den 62 Minuten lang irrlichternden Bayer-Verteidiger Nordi Mukiele war das in Überzahl mehrmals drin, zuletzt in der Nachspielzeit beim Lattenschuss von João Palhinha.

    “Mit einem vierten Tor wäre es nahezu entschieden gewesen. Drei Tore kann man schon aufholen”, meinte Kimmich. Der 30-Jährige stand nach dem Spiel in den Stadion-Katakomben im Fokus. Er demonstrierte nach einem Spiel Pause wegen einer Sehnenreizung seinen Wert als Führungskraft und empfahl sich für einen neuen Millionen-Vertrag, den ihm Sportvorstand Eberl auch geben will.



    Source link

  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht vollumfänglich zufrieden. Der innere Perfektionist befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Aber vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gepresst. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Er dirigierte als nicht greifender Anführer das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine Transferdebatte um Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden mehrfach frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



    Source link

  • Eintracht Frankfurt: So viel Geld spült die Europa League

    Eintracht Frankfurt: So viel Geld spült die Europa League


    Eintracht Frankfurt steht im Achtelfinale der Europa League. Hier erfahren Sie, was die Hessen bisher verdient haben und was ein Weiterkommen gegen Ajax Amsterdam finanziell bedeuten würde.

    Die Europa League ist für Eintracht Frankfurt eine lukrative Einnahmequelle.

    Die Europa League ist für Eintracht Frankfurt eine lukrative Einnahmequelle.


    Die Europa League ist für Eintracht Frankfurt eine lukrative Einnahmequelle.
    Bild © Imago Images

    Im Europapokal gibt es das große Geld zu verdienen. Meint man zumindest. So viel bleibt am Ende aber gar nicht hängen für die Vereine.

    Audio-Livestream


    Audio-Livestream

    Startet am 06.03.25 um 21:00 Uhr

    Bild © Wikimedia, Imago Images / Jan Huebner, Collage: hessenschau.de|
    zur Audio-Einzelseite
    Ende des Audio-Livestreams

    Aus 40 Millionen mach 20 Millionen

    Eintracht Frankfurt hat in der bisherigen Europa-League-Saison rund 40 Millionen Euro an Punkteprämien, Heimspieleinnahmen und Merchandise-Verkauf verdient. Die Ausgaben, die vielen Flüge, Hotelzimmer und Abendessen in Istanbul, Lyon oder Rom, sind da aber noch nicht mit eingerechnet.

    Wirklich hängen bleibt bei den Hessen rund 50 Prozent. Der frischgebackene Finanzvorstand Julien Zamberk kann sich also über immerhin 20 Millionen Euro im Eintracht-Säckel freuen.

    In der Champions League gäbe es das Doppelte

    Sollte Frankfurt auch die Achtelfinal-Hürde Ajax Amsterdam (Das Hinspiel gibt es heute, 21 Uhr, live im Audiostream) erfolgreich nehmen und das Viertelfinale erreichen, gibt es fünf Millionen, respektive 2,5 Millionen Euro, die hängenbleiben, extra.

    Zum Artikel

    Im Vergleich zum Champions-League-Geld sind das natürlich Peanuts. Stünde die Eintracht in der Königsklasse im Achtelfinale, hätte sie ungefähr das Doppelte eingenommen.

    Die Eintracht performt über

    Wahr ist aber auch: Weil Zamberk-Vorgänger Oliver Frankenbach bekannt dafür war, immer konservativ zu planen, haben die Hessen schon jetzt mehr Geld in Europa verdient, als sie eingeplant haben. Die Eintracht performt über. Jeder zusätzliche Euro gleicht also einem zwar kleinen, aber dennoch nicht unwichtigen Geldsegen.

    Nicht vergessen werden darf, dass sich Frankfurt in der Europa League natürlich auch für mögliche Sponsoren ins Schaufenster stellt. Das Prestige, der Image-Gewinn von einem möglichen Weiterkommen gegen Ajax Amsterdam, ist nur schwer zu beziffern. Was sich aber definitiv sagen lässt: Erfolg macht sexy.

    Videobeitrag


    Video

    20:31 Min.
    |05.03.25|hr


    Die Eintracht-Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Ajax Amsterdam

    PK vor Ajax

    PK vor Ajax

    Bild © Eintracht Frankfurt

    Ende des Videobeitrags



    Source link

  • Hessen: Eintracht Frankfurt: So viel Geld spült die Europa

    Hessen: Eintracht Frankfurt: So viel Geld spült die Europa


    Stand: 06.03.2025 12:20 Uhr

    Eintracht Frankfurt steht im Achtelfinale der Europa League. Hier erfahren Sie, was die Hessen bisher verdient haben und was ein Weiterkommen gegen Ajax Amsterdam finanziell bedeuten würde.

    Im Europapokal gibt es das große Geld zu verdienen. Meint man zumindest. So viel bleibt am Ende aber gar nicht hängen für die Vereine.

    Aus 40 Millionen mach 20 Millionen

    Eintracht Frankfurt hat in der bisherigen Europa-League-Saison rund 40 Millionen Euro an Punkteprämien, Heimspieleinnahmen und Merchandise-Verkauf verdient. Die Ausgaben, die vielen Flüge, Hotelzimmer und Abendessen in Istanbul, Lyon oder Rom, sind da aber noch nicht mit eingerechnet.

    Wirklich hängen bleibt bei den Hessen rund 50 Prozent. Der frischgebackene Finanzvorstand Julien Zamberk kann sich also über immerhin 20 Millionen Euro im Eintracht-Säckel freuen.

    In der Champions League gäbe es das Doppelte

    Sollte Frankfurt auch die Achtelfinal-Hürde Ajax Amsterdam (Das Hinspiel gibt es heute, 21 Uhr, live im Audiostream) erfolgreich nehmen und das Viertelfinale erreichen, gibt es fünf Millionen, respektive 2,5 Millionen Euro, die hängenbleiben, extra.

    Im Vergleich zum Champions-League-Geld sind das natürlich Peanuts. Stünde die Eintracht in der Königsklasse im Achtelfinale, hätte sie ungefähr das Doppelte eingenommen.

    Die Eintracht performt über

    Wahr ist aber auch: Weil Zamberk-Vorgänger Oliver Frankenbach bekannt dafür war, immer konservativ zu planen, haben die Hessen schon jetzt mehr Geld in Europa verdient, als sie eingeplant haben. Die Eintracht performt über. Jeder zusätzliche Euro gleicht also einem zwar kleinen, aber dennoch nicht unwichtigen Geldsegen.

    Nicht vergessen werden darf, dass sich Frankfurt in der Europa League natürlich auch für mögliche Sponsoren ins Schaufenster stellt. Das Prestige, der Image-Gewinn von einem möglichen Weiterkommen gegen Ajax Amsterdam, ist nur schwer zu beziffern. Was sich aber definitiv sagen lässt: Erfolg macht sexy.



    Source link

  • FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen in Champions

    FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen in Champions


    Ein Hauch von Verzweiflung schwang mit, als der sonst so unantastbar wirkende Xabi Alonso an diesem Abend einen letzten Kampf führte. Er wollte trotz der 0:3-Niederlage beim FC Bayern Optimismus ausstrahlen, also sagte er: „Es ist Fußball.“ Das Spiel, in dem schon so viele Wunder passiert sind. Bessere Argumente fielen dem spanischen Trainer am Ende einer denkwürdigen Champions-League-Nacht nicht mehr ein, um den Glauben an einen Erfolg im Achtelfinal-Rückspiel am kommenden Dienstag zu stärken.

    Das Publikum hatte eine Demonstration der Stärke erlebt, die nicht zuletzt darauf hinwirkte, das alte Machtgefüge im deutschen Gegenwartsfußball wiederherzustellen. Er selbst habe jetzt als Triainer „vier Mal gegen Leverkusen gespielt“, sagte Vincent Kompany, „und jedes Mal ging es um Details, auch heute, auch wenn es nicht so aussieht.“ An diesem Abend hatte die Summe sehr vieler Kleinigkeiten das Bild einer grundlegenden Münchner Überlegenheit ergeben.

    Der mit Spannung erwartete Wettbewerb der Trainerideen hatte schon auch stattgefunden, entschieden wurde dieses Spiel aber weniger durch Strategien und taktische Innovationen, als durch individuelle Qualität und durch den mentalen Zustand der Fußballer; allen drei Toren gingen schlimme Fehler der Rheinländer voraus, während die Bayern funktionierten wie eine auch auf höchster Stufe störungsfrei laufende Maschine. „Es war unsere Schuld, dass wir den Bayern die Chancen gegeben haben“, sagte Alonso. „Wir haben das Spiel nicht kontrolliert und große Fehler gemacht.“

    Dieser Fehler ist Alonso passiert

    Vor dem 1:0 agierte der neben sich stehende Nordi Mukiele viel zu passiv in einem Kopfballduell mit Harry Kane, nachdem Piero Hincapié zuvor eine Flanke von Michael Olise zugelassen hatte. Der zweite Treffer resultierte aus einem schlimmen Fehlgriff von Torhüter Matej Kovar, der eine eigentlich einfach zu verarbeitende Flanke vor die Füße von Jamal Musiala fallen ließ. Und vor dem 3:0 zerrte Edmond Tapsoba so lange im Strafraum an Kane, bis der Videoassistent eingriff und einen Elfmeter empfahl, den der englische Torjäger zum dritten Treffer nutzte.

    Am Ende auch ein wenig ratlos: Bayer-Leverkusen-Trainer Xabi Alonso
    Am Ende auch ein wenig ratlos: Bayer-Leverkusen-Trainer Xabi AlonsoReuters

    Zwischendurch war zudem Mukiele nach einer zweiten Gelben Karte vom Platz geflogen, weil er Kingsley Coman zwar versehentlich, aber auch übermotiviert und sehr hart mit den Stollen in die Wade getreten hatte. Alonso ist der Fehler passiert, den offenkundig verunsicherten Franzosen nicht schon in der Halbzeit vom Feld zu nehmen. Dennoch haderten die Leverkusener mit Schiedsrichter Michael Oliver, dessen Zweikampfbewertung nicht immer konsistent war. Ein grober Patzer ist dem Engländer aber nicht unterlaufen.

    DSGVO Platzhalter

    Es waren die Spieler, ihre Form, ihre Interpretation der Aufgaben und ihre Einsatzbereitschaft, die den Bayern diese gute Ausgangslage für das Rückspiel beschert haben. Immer wieder fanden die Münchner Wege, um sich aus dem Leverkusener Pressing zu befreien, während Florian Wirtz bis zu seiner Auswechslung nach 80 Minuten ein Gefangener der konsequenten Manndeckung von Joshua Kimmich war.

    Bedeutsam war außerdem, dass die Bayern nach diesem Abend zu den ganz wenigen Mannschaften zählen, denen es gelungen ist, zugleich auch noch Granit Xhaka aus dem Spiel zu nehmen. „Sie haben ihr Spiel angepasst, sie haben uns nicht die Möglichkeit gegeben, so zu pressen wie in den letzten Spielen“, sagte der Leverkusener Verteidiger Jonathan Tah.

    DSGVO Platzhalter

    Nach der dominanten Vorstellung der Leverkusener beim 0:0 gegen die Bayern Mitte Februar entstand ja der Eindruck, dass der Rekordmeister nun verunsichert sein müsse. Dass Respekt in Ehrfurcht oder Zaghaftigkeit umschlagen könnte, dass das Selbstvertrauen beschädigt ist, zumal Kompany als Münchner Trainer gerade auf dem höchsten Niveau verwundbar wirkte. „Wir alle hatten im Kopf, dass wir in den letzten Spielen nicht so erfolgreich waren gegen Leverkusen“, sagte Kimmich.

    Dass die Bayern sich nicht lähmen, sondern beflügeln ließen von diesen schmerzlichen Erinnerungen, ist ein beeindruckendes Signal der Stärke einer Mannschaft, die vielleicht doch größer ist, als viele glauben. Leverkusen und Bayern wirken derzeit wie zwei Teams, die sich gegenseitig hochschaukeln, und gerade jetzt, wo die Zeit der wichtigsten Spiele beginnt, waren die Bayern hellwach, klar, harmonisch als Kollektiv und bereit, alle vorhandene Energie zu investieren.

    Nach der überlegenen Vorsaison mit dem Leverkusener Double und sechs Duellen von Xabi Alonso mit dem Rekordmeister ohne eine einzige Niederlage schimmerte plötzlich eine Hilflosigkeit der Werkself hervor, die es in einem solch wichtigen Spiel bislang nur einmal gab: beim ebenfalls 0:3 verlorenen Europa-League-Finale gegen Bergamo im vergangenen Mai.

    Alonsos Team mag an manchen Tagen fähig sein, einen Fußball zu spielen, der eine faszinierende Perfektion ausstrahlt. Aber wer genau hinsieht, findet unter dieser Oberfläche Stellen, an denen diese Mannschaft verwundbar ist. Kompany und seine Spieler haben diese Stellen entblößt.



    Source link

  • „Ein Massaker an Xabi Alonso“

    „Ein Massaker an Xabi Alonso“


    Der FC Bayern München zeigt Bayer Leverkusen die Grenzen auf. Der überraschend hohe Sieg sorgt auch international für Schlagzeilen.

    Der FC Bayern München hat sich eine herausragend gute Ausgangsposition für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League geschaffen.

    {
    “placeholderType”: “MREC”
    }

    Der deutsche Rekordmeister bezwang Bayer Leverkusen im deutschen Duell überraschend deutlich mit 3:0 (1:0) und steht mit einem Bein im Viertelfinale. Für Trainer Xabi Alonso und Leverkusen war es nach zuvor sechs ungeschlagenen Spielen in den direkten Duellen gegen Bayern die erste Niederlage.

    Der überraschend deutliche Sieg der Bayern sorgte auch international für Schlagzeilen. SPORT1 fasst die internationalen Pressestimmen zusammen.

    Spanien

    AS: „Ein Massaker an Xabi Alonso. Das siebte Mal brachte (den Bayern) Glück. Nachdem Xabi Alonsos Leverkusen in den sechs Spielen seit seiner Ankunft in der BayArena vor zweieinhalb Jahren nicht besiegt werden konnte, schlugen die Bayern die Mannschaft des spanischen Trainers schließlich im reinsten Bayern-Stil und auf die grausamste Weise.“

    {
    “placeholderType”: “MREC”
    }

    Marca: „Bayerns Traum in Europa lebt. Ein Doppelpack von Kane und ein Tor von Musiala gegen ein Leverkusen, das nicht wiederzuerkennen war und kaum eine Chance für ein eigenes Tor hatte.“

    Sport: „Kane bringt Xabi Alonso an den Rand des K.o. Harry war selbst am Elfmeterpunkt und machte keinen Fehler. (…) Das letzte Wort fällt in der BayArena.“

    Mundo Deportivo: „Leverkusens schwarzer Abend: Bayer wird von Bayern überrollt.“

    England

    The Sun: „Ex-Man-United-Keeper schenkt Musiala ein Tor beim 3:0-Sieg von Bayern München gegen Leverkusen in der Champions League.“

    {
    “placeholderType”: “MREC”
    }

    The Guardian: „Irgendetwas schien hier zu zerbrechen, und es war nicht nur Xabi Alonsos stolzer Rekord an Ungeschlagenheit gegen Bayern München. Denn die Mannschaft von Vincent Kompany ist auf dem Weg zum Titel in der Bundesliga und nun auch ins Viertelfinale der Champions League. Sie könnten im Sommer den besten Spieler von Bayer Leverkusen verpflichten, aber hier haben sie ihn vom Platz gespielt. Das riecht nach Game Over, und zwar in mehr als einer Hinsicht.“

    Italien

    Gazzetta dello Sport: „Eine Überraschung, die einen mit offenem Mund zurücklässt.“

    Schweiz

    Blick: „Leverkusen erleidet in Unterzahl Schiffbruch bei Bayern-Gala. Ein Goalie-Bock und zwei dämliche Fouls von Leverkusen sei Dank: Bayern München legt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League den Grundstein fürs Weiterkommen.“



    Source link

  • Bayern decken Bayers große Schwachstelle gnadenlos auf

    Bayern decken Bayers große Schwachstelle gnadenlos auf


    Analyse
    Champions League

    Aktualisiert am 06.03.2025, 11:18 Uhr

    Das 3:0 des FC Bayern gegen Bayer 04 Leverkusen war eine Machtdemonstration. Während Harry Kane und Jamal Musiala bei Bayern glänzten, wurde Leverkusen die zu große Abhängigkeit von Florian Wirtz zum Verhängnis.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Oliver Jensen sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Die Stimmung in der Allianz-Arena war nach dem Spiel ausgelassen. Freudig hüpften die Spieler des FC Bayern München vor dem Fanblock auf und ab. Mit dem 3:0 gegen Bayer Leverkusen im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel haben sie einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht. Und das völlig verdient: Der FC Bayern hatte ein Torschussverhältnis von 17:3 und 65 Prozent Ballbesitz.

    Mehr News zur Champions League

    Agierte der FC Bayern beim Bundesliga-Duell gegen Leverkusen 15 Tage zuvor noch sehr defensiv (Endstand 0:0), zeigten sie diesmal ein anderes Gesicht. Das frühe 1:0 durch Harry Kane war völlig verdient. DAZN-Experte Michael Ballack stellte fest: “Trotz einer fast identischen Aufstellung ist das eine ganz andere Bayern-Mannschaft. Sie sind offensiv agil, verteidigen nach vorne und sind mutig.”

    Ein Torschuss nur dank Bayern-Fehler

    Leverkusen fand kein Rezept gegen den deutschen Rekordmeister. Trainer Xabi Alonso machte einen nachdenklichen Eindruck, als er zur Halbzeit in Richtung Kabine ging. Seine Mannschaft brachte in den ersten 45 Minuten lediglich einen Torschuss zustande.

    Und das auch nur, weil Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano in der 13. Minute einen katastrophalen Fehlpass spielte. Torwart Manuel Neuer konnte den Schuss aus kurzer Distanz von Jeremie Frimpong allerdings klären. Dies sollte für Leverkusen die einzige Großchance des Spiels bleiben.

    Ein Grund für die Dominanz des FC Bayern war die Zweikampfstärke. “Wir waren in den Zweikämpfen besser als der Gegner. Wir haben vorne sehr, sehr aggressiv gespielt”, sagte Upamecano. Nach rund 30 Minuten lag die Zweikampfquote bei über 73 Prozent. Über das gesamte Spiel waren es 55 Prozent zugunsten von München.

    Leverkusen ist von Wirtz abhängiger als Bayern von Musiala

    Florian Wirtz, der bei Leverkusen eigentlich für die kreativen Momente sorgen soll, wurde von Joshua Kimmich weitestgehend aus dem Spiel genommen. Wirtz gewann in der 1. Halbzeit nur 12 Prozent seiner Zweikämpfe und hatte eine Fehlpassquote von 30 Prozent. Nach der Pause lief es nicht wesentlich besser – zum Leidwesen der gesamten Mannschaft. Einen Torschuss bekam er nicht zustande. Ballack stellte fest: “Leverkusen ist noch abhängiger von Wirtz als Bayern von Musiala.”

    Wie unzufrieden Wirtz mit sich selber war, zeigte sich nach seiner Auswechslung. Frustriert saß er auf der Bank neben Frimpong, schüttelte mit dem Kopf, gestikulierte wild und schien vor allem eines zu sein: verzweifelt!

    Torwartfehler, Platzverweis, Elfmeter – alles lief gegen Leverkusen

    Das 2:0 des FC Bayern in der 54. Minute resultierte aus einem Fehler von Leverkusen-Torwart Matej Kovar, der eine Flanke von Joshua Kimmich nicht festhalten konnte. Jamal Musiala traf per Abstauber.

    Die Freude erlitt wenige Augenblicke später einen Dämpfer: Neuer musste ausgewechselt werden, weil er sich beim Jubeln verletzt hatte. Dadurch gab der 21-jährige Jonas Urbig, der erst im Winter vom Zweitligisten 1. FC Köln verpflichtet wurde, sein Bayern-Debüt. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass Urbig keinen einzigen Ball würde halten müssen.

    “Erst einmal hoffe ich, dass Manuel nicht allzu schwer verletzt ist”, sagte Urbig. “Ich persönlich habe mich super gefreut, dass ich mein Debüt in der Champions League geben konnte.” Kane sagte über den jungen Schlussmann. “Es ist toll für ihn, in so einem Spiel eingewechselt zu werden. Er sah cool, ruhig und gefasst auf dem Platz aus. Ich habe ihn zu seinem Debüt bei diesem großen Club gratuliert.”

    Taktik von Alonso ohne Stürmer ging nicht auf

    Für Leverkusen folgte ein Rückschlag nach dem anderen: Ab der 62. Minute mussten sie in Unterzahl agieren, weil Rechtsverteidiger Nordi Mukiele mit der Gelbroten Karte vom Platz gestellt wurde. Zwölf Minuten später erzielte Kane per Elfmeter das 3:0.

    Zudem zeigte sich, dass ein taktischer Kniff von Trainer Xabi Alonso nicht aufging. Er ließ seine Mannschaft ohne echten Mittelstürmer spielen. Patrik Schick wurde erst in der 81. Minute eingewechselt, als sie bereits mit drei Toren zurücklagen. Victor Boniface kam überhaupt nicht zum Einsatz. Auch dies war ein Grund für die mangelnde Torgefahr.

    Ballack kritisiert die “Nicht-Form von Leverkusen”

    Ballack war von der Leistung des FC Bayern nicht überrascht. “Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass die Bayern in so einem Spiel nie Außenseiter sind. Sie hatten bereits in den Ligaspielen gegen Frankfurt und Stuttgart angedeutet, dass sie in einer sehr guten Verfassung sind. Dafür haben sie selber gesorgt. Und das haben sie heute eindrucksvoll fortgesetzt”, lobte er.

    Was Ballack mehr überraschte, “ist die Nicht-Form von Leverkusen. Natürlich war das durch den Fehler von Kovar begünstigt, dann gab es die Gelbrote Karte. Es lief alles gegen sie. Aber sie waren schon vorher nicht so mutig und griffig wie im Ligaspiel, als sie die Bayern dominiert hatten.” Zwar gäbe es noch ein Rückspiel. “Aber das ist ein klares Ergebnis. Es wird enorm schwierig für Leverkusen, das wieder geradezurücken.”

    Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Leverkusen

    Was Leverkusen vielleicht Hoffnung machen könnte? Im Februar des vergangenen Jahres gewannen sie in der Bundesliga mit 3:0 gegen den FC Bayern. Ein solches Ergebnis im Rückspiel würde zumindest für die Verlängerung genügen.

    Granit Xhaka von Leverkusen will “dran glauben bis zum Schluss, 90 Minuten alles geben und zum Schluss schauen, ob es reicht.” Auch Trainer Alonso hat die Hoffnung nicht aufgegeben: “Wir haben im Fußball schon einige große Wunder gesehen. Und wir brauchen im Rückspiel fast ein Wunder.”

    Verwendete Quellen

    Teaserbild: © IMAGO/kolbert-press/IMAGO/kolbert-press/Martin Agüera



    Source link

  • LIVE-TICKER Ajax Amsterdam – Eintracht Frankfurt: Europa

    LIVE-TICKER Ajax Amsterdam – Eintracht Frankfurt: Europa


    Die Adler reisen ins Nachbarland.

    Heute Abend (21 Uhr) trifft Frankfurt im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League auf Ajax Amsterdam. Die beiden Traditions-Klubs haben noch nie gegeneinander gespielt. Wer kann das erste Aufeinandertreffen für sich entscheiden?



    Source link

  • Wer zeigt / überträgt Fenerbahce vs. Glasgow Rangers heute

    Wer zeigt / überträgt Fenerbahce vs. Glasgow Rangers heute


    Fenerbahçe Istanbul bittet heute die Glasgow Rangers in der Europa League zum Tanz. Hier erfahrt Ihr, wer das Spiel im TV und LIVE STREAM zeigt.

    Im Fenerbahçe Şükrü Saracoğlu Stadyumu in Istanbul duellieren sich am heutigen Donnerstag, den 6. März, Fenerbahce Istanbul und die Glasgow Rangers. Das Achtelfinale der Europa League soll um 18.45 Uhr eröffnet werden.

    Hier live sehen

    Jetzt anmelden!

    Auch Fans des deutschen Fußballs dürfte das Stadion ein Begriff sein: Hier fand am 20. Mai 2009 das UEFA-Pokal-Finale zwischen Werder Bremen und Schachtar Donezk statt.

    Galatasaray v Fenerbahce - Turkish Super LeagueGetty Images SportGOAL erklärt Euch in diesem Artikel, wo Ihr Fenerbahçe Istanbul vs. Glasgow Rangers heute im LIVE STREAM und TV anschauen könnt.

    Fenerbahçe vs. Glasgow Rangers: Wann ist der Anstoß?

    Wer zeigt / überträgt Fenerbahce vs. Glasgow Rangers heute im Live Stream und live im TV?

    Fenerbahçe vs. Glasgow Rangers im TV, LIVE STREAM, TICKER: News und Aufstellungen

    Fenerbahçe-News

    Fener gelang in der Ligaphase mit zehn Punkten zwar nur Rang 24, aber die Playoffs entschied der türkische Klub letztlich mit einem Heimsieg gegen RSC Anderlecht im Rückspiel (3:0) für sich. Gegen die Rangers werden dem Team jedoch voraussichtlich Jayden Oosterwolde, Rodrigo Becao und Diego Carlos fehlen.

    Die Aufstellungen von Fenerbahçe:

    Die Aufstellungen werden rund eine Stunde vor Spielbeginn hier veröffentlicht.

    Rangers-News

    Die Rangers sicherten sich mit Rang 8 und 14 Punkten knapp einen direkten Achtelfinal-Platz. Das schottische Team wird im Auswärtsspiel gegen Fener wohl nur auf Neraysho Kasanwirjo verzichten müssen.

    Rangers FC v Ross County FC - William Hill PremiershipGetty Images Sport

    Die Aufstellungen von Glasgow Rangers:

    Die Aufstellungen werden rund eine Stunde vor Spielbeginn hier veröffentlicht.

    Fenerbahçe Istanbul vs. Glasgow Rangers: Der direkte Verleich

    Erst zwei Mal trafen Fenerbahce und die Rangers aufeinander und das ist bereits nahezu 25 Jahre her. Im August 2001 entschied der türkische Klub die Partie zur Champions League Qualifikation vor 18.272 Zuschauern mit 2:1 für sich. Im Hinspiel trennten sich die Teams 0:0.

    Die einzigen Tore der Historie dieser Paarung erzielten der Deutsch-Türke Serhat Akin, der Israeli Haim Revivo und der Niederländer Fernando Ricksen (Glasgow Rangers).

    Fenerbahçe vs. Glasgow Rangers: Nützliche Links



    Source link