Kategorie: UEFA Europa League

  • Ajax Amsterdam gegen Frankfurt in Europa League: Das ist der

    Ajax Amsterdam gegen Frankfurt in Europa League: Das ist der


    Ajax Amsterdam hat sich in dieser Saison nach zwei schlechten Spielzeiten in der Spitze des niederländischen Fußballs zurückgemeldet. Im vergangenen Monat eroberte der Rekordmeister die Führung der Eredivisie, der obersten heimischen Fußballliga – und stand damit erstmals seit November 2022 nach einem vollständigen Spieltag wieder auf dem ersten Platz.

    Der Hauptstadtklub, der an diesem Donnerstag (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Europa League und bei RTL) im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League auf Eintracht Frankfurt trifft, profitiert dabei vom Schwächeanfall des Rivalen PSV Eindhoven, der die Saison bis zur Weihnachtspause dominiert hatte, aber seither Punkte gegen mittelmäßige Mannschaften lässt und zuletzt sogar in Deventer bei Go Ahead Eagles verlor – nachdem die Amsterdamer gegen dieses Team aus dem Mittelfeld eine Woche zuvor gewonnen hatten.

    Plötzlich findet sich Ajax mit acht Punkten Vorsprung vor dem Konkurrenten aus dem Süden wieder, wenn auch mit deutlich schlechterem Torverhältnis. Zehn Spieltage vor Ende der Saison dürfen Ajax-Fans wieder von der Meisterschaft träumen.

    Die Transferpolitik ging schief, Spieler verfehlten die Erwartungen

    Das kommt unverhofft nach einer ungewohnten Periode von Misserfolgen. Anfang 2022 begann eine Zeit der Rückschläge, als Sportdirektor Marc Overmars wegen Vorwürfen „grenzüberschreitenden Verhaltens“ gehen musste. Dann wechselte der erfolgreiche Trainer Erik ten Hag zu Manchester United. Beide zusammen hatten für den Erfolg der Mannschaft gestanden, die in der Saison 2018/19 Meisterschaft und Pokal holte und ins Halbfinale der Champions League kam. Die Transferpolitik ging schief, teuer eingekaufte Spieler verfehlten die Erwartungen.

    In der jüngsten Saison 2023/24 verließ nach vier Monaten Sportdirektor Sven Mislintat – in Deutschland bekannt aus seiner Zeit beim BVB oder dem VfB Stuttgart – den Klub, offensichtlich hatte er mit dem damaligen Trainer und einigen Spielern nicht harmoniert. Ajax stürzte auf Platz 17 der Eredivisie ab, formell für kurze Zeit sogar auf den letzten Platz – was an Spielrückständen zu anderen Klubs lag, aber symbolische Bedeutung trug. Immerhin kämpfte er sich zum Ende hin noch auf Platz fünf hoch.

    Zuletzt fehlten die Einnahmen aus der Champions League. Die Mannschaft weist momentan nicht die ganz großen Spieler auf, dafür fällt die Zahl der Talente auf, die aus dem eigenen Nachwuchs kommen; zu ihnen gehören etwa Kenneth Taylor, Youri Baas und Brian Brobbey. Letzterer ist bekannt in Deutschland durch ein Intermezzo bei RB Leipzig.

    Einst wurde bei Ajax der Grundstein für das Spielsystem „Totaalvoetbal“ gelegt, mit dem Trainer Rinus Michels seinen Offensivspielern große Freiheiten gab. Seither ist der Klub für seinen spektakulären Angriffsfußball bekannt. Die momentane Mannschaft spielt unter Trainer Francesco Farioli wesentlich defensiver als von Ajax traditionell gewohnt. Nach 24 Spieltagen stehen 18 Gegentore zu Buche – die beste Abwehrbilanz der Liga.



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  • Mister Zuverlässig: Wann hat Kane eigentlich das letzte Mal

    Mister Zuverlässig: Wann hat Kane eigentlich das letzte Mal



    Harry Kane war der entscheidende Mann beim 3:0-Erfolg gegen Leverkusen. Dabei glänzte der Bayern-Stürmer auch wieder beim Elfmeter. Das warf direkt die Frage auf, wann der Engländer das letzte Mal Nerven vom Punkt gezeigt hatte.

    Sorgte vom Elfmeterpunkt eiskalt für den 3:0-Endstand: Harry Kane.


    Sorgte vom Elfmeterpunkt eiskalt für den 3:0-Endstand: Harry Kane.

    IMAGO/Sven Simon


    Kleine Schritte beim Anlauf, den Kopf gehoben, den Torhüter ausgeguckt und mit einer Eiseskälte den Ball im Netz versenkt: So kennt man Harry Kane bestens im Dress des FC Bayern und der englischen Nationalmannschaft.


    Auch am späten Mittwochabend beim 3:0-Erfolg im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Bayer 04 Leverkusen zeigte der 31-jährige Kapitän der Three Lions wieder seine Klasse vom Punkt. So blieb er hier in der 75. Minute beim Duell mit Werkself-Keeper Matej Kovar cool und feuerte die Kugel ansatzlos in den rechten oberen Winkel.


    Damit versenkte Kane, der nun zum siebten Mal in seiner Karriere auf mindestens 30 Tore in einer Spielzeit kommt, ganz nebenbei seinen 30. Elfmeter in Folge im gegnerischen Gehäuse. Der Torgarant der Münchner macht so den Anschein, der sicherste Elfmeterschütze in diesen Tagen im Weltfußball zu sein. Mit solch einer Serie stellt er auch Granden der Vergangenheit wie Michael Ballack – zu seiner Zeit selbst bekannt für Sicherheit beim Elfmeter – in den Schatten.

    “Ich kenne keinen, der Elfmeter besser schießt”


    Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und Ex-Bayern-Profi (2002 bis 2006) war an diesem Abend auch als DAZN-Experte in der Allianz-Arena vor Ort – und zog im Anschluss an die Vorstellung von Kane, der schon das 1:0 via starkem Kopfball erzielt hatte, seinen Hut.


    “So geht ein Führungsspieler voran”, holte Ballack in diesem Atemzug aus. “Er hat das komplette Repertoire – und ist ein unglaublich sicherer Elfmeterschütze.” Auch klubintern ist diese Stärke natürlich bestens bekannt. “Ich kenne keinen, der Elfmeter besser schießt”, hatte zuletzt etwa FCB-Präsident Herbert Hainer gelobt. Und auch für Joshua Kimmich ist Kanes Qualität vom Punkt “außergewöhnlich. Es ist schon eine Bank, wenn man sich da so drauf verlassen kann.”


    Es kann passieren.


    Harry Kane über das Potenzial, mal wieder vom Punkt zu scheitern


    Da stellt sich aus neutraler Sicht schon auch die Frage: Kann Kane überhaupt noch verschießen? “Es kann passieren”, hatte der Routinier zuletzt selbst dazu gemeint – und ergänzt: “Aber hoffentlich hört das nicht so bald auf.”


    Allein in seiner Bundesliga-Zeit seit Sommer 2023 hat Kane 14 von 14 Elfmetern verwandelt – zuletzt mal wieder souverän beim 3:0 gegen Werder Bremen gleich zweimal. Das macht allein in dieser Spielzeit 13 von 13 – neunmal in der Liga, viermal in der Champions League.


    Die Bundesliga selbst schreibt auf ihrer Website dazu: “Kane ist der erste Spieler seit 25 Jahren mit neun Elfmetertoren in einer Bundesliga-Spielzeit. Der frühere Leverkusen-Keeper Jörg Butt erreichte 1999/2000 ebenfalls neun. Einzig Bayern-Legende Paul Breitner steht mit zehn Strafstoßtoren noch vor Kane (1980/81).”


    Harry Kane vergibt beim Duell mit Hugo Lloris.


    Drüber! Harry Kane vergibt 2022 beim WM-Duell mit Hugo Lloris.
    IMAGO/PA Images

    Lloris vor Augen – und über den Kasten gejagt


    Damit kommt Kane so langsam auch ins Fahrwasser von Hans-Joachim Abel. Der frühere Spieler von Fortuna Düsseldorf, des VfL Bochum und Schalke 04 hat zu seiner Zeit all seine 16 Bundesliga-Elfmeter im Netz untergebracht. Kein Akteur hat jemals so eine Bundesliga-Marke aufgestellt. Trifft Kane also seine nächsten drei Bundesliga-Elfmeter, bricht er diese alte Bestmarke.


    Um übrigens den letzten Fehlschuss von Kane ausfindig zu machen, muss schon ein ganzes Weilchen zurückgespult werden – genauer gesagt auf den 10. Dezember 2022. Damals bei der Winter-Weltmeisterschaft in Katar war der Stürmer mit der englischen Nationalmannschaft im Viertelfinale gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich gefragt – und zunächst lief auch alles nach Plan. So verwandelte der Kapitän der Three Lions nach 0:1-Rückstand einen Elfmeter gegen Hugo Lloris in der 54. Minute, um in der 84. Minute beim Stand von 1:2 nochmals anzutreten.


    Hier versagten dem gebürtigen Londoner Kane allerdings die Nerven. Der Garant feuerte die Kugel in diesem Moment beim Duell mit seinem damaligen Mitspieler von Tottenham Hotspur über die Querlatte, England verpasste die Verlängerung und schied mit hängenden Köpfen aus.


    Sein letzter Fehlschuss auf Vereinsebene ist ihm derweil am 12. Oktober des selben Jahres unterlaufen – damals in der Champions League mit den Spurs gegen Frankfurts Kevin Trapp. Bedeutet auch: Im Trikot des FC Bayern ist seine Quote in allen Wettbewerben 100 Prozent.



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  • Europa League: Rangers-Fan stirbt bei Unfall in Istanbul

    Europa League: Rangers-Fan stirbt bei Unfall in Istanbul


    Stand: 06.03.2025 17:05 Uhr

    Der Unfalltod eines Anhänger der Glasgow Rangers vor dem Hinspiel im Achtelfinale der Europa League bei Fenerbahce Istanbul hat bei beiden Klubs große Bestürzung hervorgerufen.

    “Wir sind am Boden zerstört”, schrieb der schottische Fußball-Rekordmeister vor dem Spiel am Donnerstagabend bei X. Die türkischen Gastgeber sprachen der Familie des Fans sowie den Rangers “in tiefer Trauer” ihr Beileid aus.

    Offenbar Unfall auf Fußgängerübergang

    Wie die vom türkischen Fernsehsender SabahTV veröffentlichten Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, war der Anhänger der Rangers in der Nacht zum Donnerstag an einem Fußgängerübergang über einen breiten Boulevard gerannt. Dabei wurde er von einem Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt.

    Die britische Botschaft in Istanbul wollte zu dem Vorfall keine weiteren Angaben machen. Der Unfall ereignete sich offenbar im Istanbuler Stadtteil Besiktas. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldet, wurden der Fahrer des Unfallfahrzeugs und ein weitere Person einem Untersuchungsrichter vorgeführt.



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  • Wer überträgt Ajax Amsterdam gegen Eintracht Frankfurt live

    Wer überträgt Ajax Amsterdam gegen Eintracht Frankfurt live



    Ein deutsch-niederländisches Duell zwischen Ajax Amsterdam und Eintracht Frankfurt wartet im Hinspiel des Achtelfinales der Europa League. Wo ihr die Partie im TV und Livestream verfolgen könnt, erfahrt ihr hier.

    Dürfen Hugo Ekitiké (re.) und Can Uzun (li.) auch in Amsterdam jubeln?


    Dürfen Hugo Ekitiké (re.) und Can Uzun (li.) auch in Amsterdam jubeln?

    IMAGO/Sven Simon


    Zwei klangvolle Namen treffen im Achtelfinale der Europa League aufeinander: Am 6. März 2025 gastiert Eintracht Frankfurt beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam. Der Anpfiff in der Johan-Cruyff-Arena wird um 21 Uhr erfolgen.

    Premiere in Amsterdam


    Beide Mannschaften dürfen sich dabei über eine Premiere freuen, noch nie haben sich Eintracht Frankfurt und Ajax Amsterdam bei einem Pflichtspiel gegenübergestanden. Doch wäre es beinahe erst gar nicht zu diesem Novum gekommen: Denn während die Eintracht sich mit 16 Punkten aus den acht Spieltagen der Ligaphase letztendlich souverän für das Achtelfinale – der vierte Einzug seit 2018 – qualifizierte, mussten die Niederländer eine Extrarunde in den Play-offs drehen.


    Und in diesen lernte das Team von Trainer Francesco Farioli einen Gegner kennen, der auch schon die Eintracht vor das ein oder andere Problem gestellt hatte: nämlich Union Saint-Gilloise.


    Die Belgier, die in der Vorsaison die Adlerträger in den K.-o.-Runden-Play-offs aus der Conference League geschmissen hatten (4:3 nach Hin- und Rückspiel), egalisierten bei einem dezimierten Ajax Amsterdam eine 0:2-Hinspielniederlage und standen kurz vor der nächsten Überraschung. In der Verlängerung sollte sich der niederländischen Rekordmeister jedoch noch retten können.

    Wer überträgt Ajax gegen die Eintracht?


    Vor dem Spiel gibt es gute Nachrichten für alle Fußballfans: Das niederländisch-deutsche Duell im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinales wird live im Free-TV übertragen. Ab 20.15 Uhr beginnt der Fernsehsender RTL  mit seiner Vorberichtserstattung, ehe auch das Spiel ab 21 Uhr im frei empfangbaren Rundfunk in voller Länge verfolgt werden kann. Außerdem wird Interessierten beim kostenpflichtigen Streamingdienst RTL+ neben einem Livestream auch die Konferenz mit allen anderen Europa-League-Spielen angeboten.




    Zusätzlich verpasst ihr im LIVE!-Ticker des kicker keine wichtige Aktion und bleibt immer auf dem Laufenden (Ajax Amsterdam gegen Eintracht Frankfurt).

    Überblick zum Spiel:


    Partie: Ajax Amsterdam gegen Eintracht Frankfurt, Achtelfinale, Europa League
    Datum: Donnerstag, 6. März 2025
    Anstoßzeit: 21 Uhr
    Ort: Johan-Cruyff-Arena, Amsterdam (Niederlande)
    Übertragung: RTL, RTL+



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  • Eintracht Frankfurt: Brisant! Bundesliga-Star kann Ajax

    Eintracht Frankfurt: Brisant! Bundesliga-Star kann Ajax


    Da hat wohl noch jemand eine Rechnung offen.

    Am Donnerstagabend (21 Uhr, RTL) wartet im Europa-League-Achtelfinale Ajax Amsterdam auf Eintracht Frankfurt. Das erste K.o.-Spiel in Frankfurts liebstem Wettbewerb seit dem gewonnenen Finale 2022 (5:4 n. E. gegen Glasgow Rangers). Knapp 56.000 Fans erwarten die Hessen in der Holland-Hölle. Das muss Motivation genug sein.

    Und trotzdem brennt ein Star ganz besonders. Denn er kann Ajax nicht leiden!

    Um wen es sich handelt, wer das Geheimnis am Spieltag lüftete und was dahinterstecken könnte, lesen Sie mit BILDplus.



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  • Eintracht Frankfurt: So will Trainer Toppmöller den

    Eintracht Frankfurt: So will Trainer Toppmöller den


    Die Gruppenphase war nur das Warm-up, jetzt heißt es siegen oder fliegen.

    Eintracht und die K.o.-Spiele, das war in den letzten beiden Jahren für Dino Toppmöller (44) keine wirklich glückliche Beziehung.

    In der vergangenen Saison kassierte der Trainer mit den Frankfurtern zwei bittere Pleiten: Erst im Pokal mit dem peinlichen 0:2 bei Drittligist Saarbrücken im Achtelfinale, dann das Play-off-Aus in der Conference League gegen Union Saint-Gilloise. Und auch in dieser Saison kam ein frühes K.o.-Aus im Pokal – 0:3 in Leipzig ebenfalls in der Runde der letzten 16.

    Geschenk an Edel-Fan: Shakiras Luxus-Lambo wird zum Albtraum

    Teaser-Bild

    Quelle: Twitter, Youtube06.03.2025

    Jetzt der nächste Anlauf mit dem Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam in der Europa League. Kann Toppmöller diesmal den K.o.-Bann brechen?

    Teil eins der Aufgabe ist am Donnerstagabend (21 Uhr, RTL) mit dem Hinspiel beim holländischen Rekordmeister. Toppmöller gibt zu: „In den letzten K.o.-Spielen war das nicht zufriedenstellend, das ist klar. Aber wir schauen nach vorn.“



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  • Europa League: Ajax Amsterdam fordert Eintracht Frankfurt

    Europa League: Ajax Amsterdam fordert Eintracht Frankfurt


    Ajax-Amsterdam-Trainer Francesco Farioli

    Francesco Farioli hat Ajax Amsterdam wieder in die Erfolgsspur gebracht.

    Quelle: Imago


    Als Davy Klaassen am “Morgen danach” die Mannschaftskabine betrat, fand er ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art an seinem Spind: ein Paar Torwarthandschuhe. Ein Geschenk mit Humor für den Mittelfeldspieler von Ajax Amsterdam – schließlich hatte er seinen Teamkollegen noch am Abend zuvor das Leben schwer gemacht.

    Ajax rettet sich in Unterzahl in die Verlängerung

    Eine knappe halbe Stunde war gespielt im Zwischenrundenduell der Europa League gegen Union St. Gilloise, als der Routinier den Ball in bester Torhütermanier mit den Händen von der Linie schlug. Doch trotz der Roten Karte für Klaassen rettete sich der niederländische Rekordmeister dank des Hinspielsieges in die Verlängerung, traf dort sogar noch zum Weiterkommen – und darf nun als “Bonus” gegen Eintracht Frankfurt im Achtelfinale antreten (Donnerstag, 21 Uhr/ZDF-Liveticker).
    Tor durch Nordi Mukiele (Bayer 04 Leverkusen, 23) zum 0-2. Links Granit Xhaka (Bayer 04 Leverkusen, 34).

    Innerhalb von sieben Minuten beweist Meister Leverkusen in Frankfurt seine Klasse. Von einem deutlichen Rückstand zur Pause erholte sich die Eintracht nicht mehr. 01.03.2025 | 11:21 min


    Der Kraftakt der Amsterdamer gegen die Belgier ist das x-te Kapitel einer Aschenputtel-Story, in der Ajax die große Wiederauferstehung feiert. Tabellenführer in der Liga, acht Punkte vor PSV Eindhoven, dazu die Erfolge im Europapokal – in der Hauptstadt reiben sich die Fans ungläubig die Augen.

    Großes Missverständnis mit Mislintat

    Rückblende: Im Oktober 2023 war Ajax sportlich am Boden. Tabellenletzter war der Rekordmeister, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Trainer Maurice Steijn und Sportdirektor Sven Mislintat erwiesen sich als fulminante Fehlbesetzung.

    Mislintat präsentierte sich als Eigenbrödler, ignorierte die Scoutingabteilung und kaufte im Alleingang für über 100 Millionen Euro ein Dutzend Spieler ein, die sich fast ausnahmslos als Flop erwiesen. Steijn wusste mit diesem zusammengewürfelten Haufen nichts anzufangen, verlor Spiel um Spiel, legte sich mit Spielern, Medien und seinem Sportdirektor an.

    Wende kommt mit neuem Trainer Farioli

    Tiefpunkt war ein von Ausschreitungen überschattetes 0:4 gegen den Erzrivalen Feyenoord. Danach flog erst Mislintat, kurz darauf auch Steijn. Von mehreren Jahren des notwendigen Neuaufbaus war die Rede. Alt-Star John van’t Schip brachte die Saison als Interimscoach irgendwie ins Ziel und Ajax gerade noch so in die Europa League.

    Dann übernahm im Sommer ein gewisser Francesco Farioli den Trainerposten. Ein junger, gut gekleideter und eloquenter Italiener, der mit OGC Nizza in der Ligue 1 in Frankreich auf sich aufmerksam machte. In den Niederlanden kannte ihn keiner, doch das änderte sich schnell.

    Europa League

    :Frankfurt trotz Niederlage im Achtelfinale

    Eintracht Frankfurt hat das letzte Spiel in der Gruppenphase der Europa League verloren. Gegner Rom war von Beginn an das bessere Team.

    von Sebastian Ungermanns

    Roms Paulo Dybala (l) und Frankfurts Jean-Matteo Bahoya kämpfen um den Ball.

    Trotz eines weiterhin unausgewogen Kaders machte sich Farioli an die Arbeit, stabilisierte die löchrige Defensive. Und traf ungewöhnliche Entscheidungen. Er setzte einen der wenigen Lichtblicke der Vorsaison, den jungen deutschen Torhüter Diant Ramaj, auf die Bank zugunsten des 41-jährigen Remko Pasveer.

    Dazu rotierte er in jedem Spiel mehr als die halbe Mannschaft durch. Zunächst waren die Ergebnisse durchwachsen. Doch dann gewann Ajax binnen drei Tagen zuerst in Rotterdam gegen Feyenoord und dann gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter PSV.  An einen Titel glaubte in den Niederlanden da noch keiner.

    Ajax mit Routiniers aus der Krise

    Neun Liga-Siege in Folge später träumt man in Amsterdam von einem frühen Ende des Wiederaufbaus: Dabei sind es die Routiniers, die Ajax an die Hand nehmen. Pasveer im Tor erlebt seinen gefühlt dritten Frühling. Jordan Henderson ist ein Jahr nach seinem Wechsel der Leader, den dieses Team benötigt. Dazu kommen starke junge Spieler wie Kenneth Taylor oder Mika Godts.

    Ein dauerhaft stabiles Top-Team ist der neue Meisterfavorit jedoch noch nicht. Immer wieder gibt es Rückschläge, wie ein peinliches 0:1 bei Halbamateuren aus Riga. Oft muss auch Farioli nach Rückständen seine Rotation korrigieren. Bislang zeigte Ajax immer Nehmerqualitäten. Ob es auch gegen ein europäisches Spitzenteam wie Eintracht Frankfurt reicht, wird sich am Donnerstag zeigen.

    Wie beim Super Bowl

    :FIFA plant Halbzeitshow für WM-Finale

    Was der NFL recht ist, soll dem Fußball billig sein: FIFA-Chef Gianni Infantino plant fürs WM-Finale 2026 mit einer Halbzeitshow im großen Stil.

    Das MetLife Stadium in New Jersey.



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  • FC Bayern bezwingt Leverkusen in der Champions League:

    FC Bayern bezwingt Leverkusen in der Champions League:


    Manchmal helfen auch 196 Centimeter nicht. Matej Kovar, der lange tschechische Torwart von Bayer Leverkusen streckte und streckte sich, aber es reichte nicht: Kovar hatte sich verschätzt. Der Ball glitt durch seine Finger, plumpste gen Boden, landete aber nicht auf dem Boden. Sondern auf der Fußspitze von Jamal Musiala. Dann kullerte er ins Tor. Und weil dieses Spiel bis dahin gelaufen war, wie es gelaufen war, war in diesem Moment den meisten im Stadion klar: Der FC Bayern würde zum ersten Mal ein Spiel gegen Xabi Alonsos Leverkusen gewinnen.

    Eine gute Stunde zuvor schwirrten viele kleine Fragen durch die Münchener Abendluft. Würden die Leverkusener die Münchener Spieler wieder so bedrängen, sie bis an deren Strafraum verfolgen, wie beim jüngsten Duell in der Bundesliga? Hatten die Bayern, hatte ihr Trainer eine Lösung ersonnen für all die Knobelaufgaben und Probleme, die ihm Xabi Alonso zweieinhalb Wochen zuvor im Leverkusener Stadtteil Küppersteg gestellt hatte? Konnten die Leverkusener gegen die Bayern noch einmal aufspielen wie eine große Fußballmannschaft gegen eine kleine? Oder würden die Bayern wieder Kontrolle gewinnen?

    An diesem Abend jedenfalls war die Antwort klar: Die Mannschaft, die mit acht Punkten Vorsprung an der Spitze der Bundesliga-Tabelle steht, war die beste. Der FC Bayern München, der sich schon kraft seines Namens als beste deutsche Mannschaft versteht. Die Bayern gewannen das Spiel mit 3:0, sie bewegten sich ein großes Stück auf das Viertelfinale der Champions League zu. „Das war ein guter Schritt in die richtige Richtung. Die Hälfte des Jobs ist erledigt”, sagte Harry Kane bei DAZN.

    Bayern übermannt Bayer

    Die Bayern waren gedankenschneller, geladener an diesem Abend, sie gewannen Zweikämpfe im Mittelfeldzentrum, die sie vor zweieinhalb Wochen verloren hatten. Als Joshua Kimmich sich dort nach acht Minuten vom Boden abdrückte, um sich in ein Kopfballduell zu werfen, leitete das die bayerische Führung ein.

    Michael Olise, der auf der rechten Seite an den Ball kam, sah, dass sich Piero Hincapie darauf konzentrierte, ihn nicht mit seinem linken Fuß Richtung Tor dribbeln zu lassen. Und deshalb tat er, was er sonst nicht oft tut: Er zog nach außen, um seinen rechten Fuß zu nutzen. Olises Flanke rauschte in den Strafraum, Harry Kane sprintete hin, erreichte den Ball vor dem verdatterten Nordi Mukiele und köpfte ihn ins Tor (9.).

    Die Bayern in ihren cremefarbenen Trikots jubelten, die Männer in den schwarzroten Trikots waren konsterniert; ein wenig übermannt von den Bayern und dem frühen Rückstand. Und doch hätten sie ein paar Minuten später fast den Ausgleich erzielt, als Dayot Upamecano am eigenen Strafraum ein Rückpass missriet. Es war ein Glück für die Bayern, dass Frimpong der Leverkusener Spieler war, der den Ball als erster erreichte. Dass kein Stürmer an dessen Stelle gestanden hatte.

    Xabi Alonso hatte die Mannschaft ähnlich aufgestellt wie in den letzten Spielen gegen die Bayern. Wieder hatte er auf seine zwei wuchtigen Mittelstürmer verzichtet und auf Agilität gesetzt: Auf Wirtz und Amine Adli, die den Gegner besser anlaufen, die so gut darin sind, die freien Räume zwischen den gegnerischen Verteidigern finden. Aber die Räume waren seltener frei an diesem Abend – und Florian Wirtz wurde sorgsam beobachtet, gar beschattet von Joshua Kimmich. Es dauerte eine halbe Stunde, bis Wirtz zu einem längeren Dribbling kam.

    In dieser halben Stunde hatten die Bayern schon dreimal so oft auf das Leverkusener Tor geschossen wie im Spiel vor zweieinhalb Wochen, als die Leverkusener sie erdrückt hatten mit ihrem Pressing und ihren Ballstaffetten. Da war Jamal Musiala, der nach einer Ecke aus zwei Metern köpfen konnte – der Ball klatschte gegen die Latte. Da war Kingsley Coman, der nach einem kurzen, flinken Antritt knapp am kurzen Eck vorbeizielte. Da war Joshua Kimmich, der – ohne flinken Antritt, dafür mit noch etwas mehr Kraft im Fuß – aus der Distanz schoss und knapp am langen Eck vorbeizielte. Und immer, wenn Coman losspurtete, vorbei am unsicheren Nordi Mukiele, tönten angespannte, aufgeregte Rufe durch die Münchener Fußballarena. Da spürte jeder, dass Gefahr im Verzug war.

    Leverkusener Fehler

    Die Bayern waren an diesem Abend auch deshalb die beste Mannschaft, weil sie mit einer Energie spielten, als wollten sie der Welt ebendies beweisen. Musiala, der Ballkünstler, jagte Ball und Gegner hinterher, Joshua Kimmich beherrschte das Zentrum. Kurz vor der Halbzeit rannte Harry Kane nach hinten, um einen gegnerischen Angriff zu entschärfen. Dann behauptete er den Ball gegen drei Leverkusener Spieler, narrte sie tief in der eigenen Hälfte.

    Dass dieses Spiel früh entschieden war, dass es am Ende so deutlich entschieden wurde, das lag an diesem Abend allerdings nicht nur an der Energie der Münchener. Sondern auch an den schwerwiegenden Fehlern der Leverkusener. Den ersten dieser Fehler machte Matej Kovar nach 53 Minuten. Es war der Fehler, auf den das 2:0 der Bayern folgte.

    Den zweiten dieser Fehler machte Nordi Mukiele nach 61 Minuten. Er, der schon verwarnt gewesen war, lief Kingsley Coman hinterher, der mal wieder ein paar Schritte Vorsprung hatte. Und Mukiele drückte Coman, ohne in großer Not zu sein, den Schuh in die Wade. Leverkusen war zu zehnt, Leverkusen hatte noch eine halbe Stunde Verteidigungsarbeit vor sich.

    Und so war es nicht allzu verwunderlich, dass die Bayern noch ein drittes Tor schossen. Es war das Resultat des dritten Fehlers, des Fehlers von Edmond Tapsoba. Der umklammerte nach 71 Minuten Harry Kane im Strafraum, und kurz darauf schoss Kane, der vom Elfmeterpunkt immer trifft, den Ball vom Elfmeterpunkt ins Tor.

    Die Bayern spielten den Ball den Rest der Zeit um den Leverkusener Strafraum herum, sie sammelten noch ein paar Schüsse für die Fußballdatensammler, ein Treffer gelang ihnen nicht mehr – obwohl Joao Palhinha kurz vor den Ende das vierte Tor hätte erzielen müssen. Die kleine Wolke über dem Münchener Machtwerk war allein die Auswechslung von Manuel Neuer, der sich nach dem zweiten Münchener Tor das rechte Bein hielt und ausgewechselt werden musste. Der im Winter verpflichtete Jonas Urbig kam zu seinem Debüt.

    „Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist“, sagte Xabi Alonso hinterher; ihm und seiner Mannschaft ist vieles zuzutrauen. Und dennoch erscheint der Rückstand vor dem Spiel, das am kommenden Dienstag in Leverkusen stattfindet, nach diesem Abend kaum einholbar. Erst recht, wenn die Bayern dann noch einmal allen beweisen wollen, dass sie die beste deutsche Mannschaft sind.

    Musste runter: Neuer geht, Urbig kommt zum Debüt.
    Musste runter: Neuer geht, Urbig kommt zum Debüt.EPA



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  • “Ich weiß nicht, ob ich noch hier sein werde”: Trainer Ruben

    “Ich weiß nicht, ob ich noch hier sein werde”: Trainer Ruben


    Manchester United spielt eine miserable Saison. Der Trainer Ruben Amorim zeigt sich verantwortlich und äußert sich auch zu seiner Zukunft.

    Trainer Ruben Amorim von Manchester United hat sich zu seiner Zukunft geäußert. Sein Team befindet sich weiterhin im Formloch und schied in der fünften Runde des FA Cups im Elfmeterschießen gegen Fulham aus.

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  • Manchester United: Trainer Rúben Amorim sind Titel nicht

    Manchester United: Trainer Rúben Amorim sind Titel nicht


    Nur Europa League noch möglich 

    Manchester United: Trainer Rúben Amorim sind Titel nicht wichtig

    ©IMAGO

    Platz 14 in der Premier League, Aus im EFL Cup und am vergangenen Sonntag auch das Aus im FA Cup: Für Manchester United ist die laufende Saison ein weiterer Tiefpunkt im Abwärtstrend der letzten Jahre. Die letzte Chance auf einen Titel bietet sich in der Europa League, wo am Donnerstagabend das Auswärtsspiel im Achtelfinale bei Real Sociedad auf dem Programm steht. Trainer Rúben Amorim knüpft das Wohl des Klubs aber nicht an das Abschneiden in Europa.

    „Es ist nicht entscheidend für die Zukunft des Vereins, aber ich verstehe, dass es einen großen Unterschied in unserer Saison ausmacht, vor allem, weil wir aus dem Pokal ausgeschieden sind und in der Liga schlecht dastehen“, sagte der Portugiese (zitiert via „Guardian“) auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Derzeit gebe es „wichtigere Dinge“ als den Europa-League-Titel, betonte er und spielte auf die strukturellen Probleme im Verein an.

    Seit dem Ende der Ära Alex Ferguson 2013 versuchten sich zehn Trainer an der Seitenlinie Man Uniteds, nachhaltig erfolgreich war keiner davon. Jeweils zweimal der FA Cup (2016, 2024) und EFL-Cup (2017, 2023) sowie die Europa League (2017) wurden in diesem Zeitraum gewonnen. Zu wenig für die Ansprüche der Red Devils, bei denen die Vereinsführung seit Jahren in der Kritik steht.

    Ein Triumph in der Europa League würde „vieles verändern, vor allem die Art und Weise, wie sie den Trainer sehen“, sagte Amorim, langfristig seien aber andere Faktoren von Bedeutung. „Wir müssen eine Menge Dinge ändern, und das versuchen wir auch. Es gibt aktuell wichtigere Dinge, als Titel zu gewinnen, das ist mein Gefühl. Aber ich verstehe, dass der Gewinn der Europa League vieles verändern kann.“

    Zur Besserung beitragen dürfte auch ein erneuter Umbruch im nächsten Sommer. In den vergangenen drei Jahren gab United immer mindestens 200 Millionen Euro für neue Spieler aus, vor allem die teuersten Neuzugänge wie Jadon Sancho (2021), Antony (2022) oder Rasmus Højlund (2023) enttäuschten aber größtenteils. Dennoch macht sich Amorim keine Sorgen, dass große Namen weiterhin und auch ohne die Teilnahme am europäischen Geschäft kommen wollen: „Manchester United kann die besten Spieler auch ohne Champions League anrufen.“ 

    Im Gegenzug berichten englische Medien in dieser Woche davon, dass Victor Lindelöf (30) den Verein im Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen wird. Der Vertrag des Schweden, der in dieser Saison nur auf 407 Einsatzminuten in elf Partien kommt, läuft am Saisonende aus.



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