Kategorie: UEFA Europa League

  • Auslosung der Achtelfinal-Paarungen, Übertragung im TV,

    Auslosung der Achtelfinal-Paarungen, Übertragung im TV,


    Die Playoffs der Champions-League-Saison 2024/25 sind bald vorüber. Dann stehen die 16 Teams fest, die im Achtelfinale sind. Die Auslosung findet am Freitagmittag, 21. Februar 2025, statt. Wer tritt gegen wen an und wo laufen die Partien live?

    In der Saison 2024/25 präsentiert sich die Champions League nicht mehr im altbekannten Format, erstmals wird im neuen Modus gespielt.

    Dieser hat eine Aufstockung von 32 auf 36 Teams zur Folge, damit geht auch eine größere Anzahl an Spielen einher und eine Abkehr von der gewohnten Gruppenphase.

    Die erstmals eingeführte Ligaphase ist seit Ende Januar abgeschlossen, nun geht es zuletzt in den Playoffs zur K.o.-Phase weiter. Dort sind der FC Bayern München und Borussia Dortmund gefordert, Bayer Leverkusen steht hingegen schon sicher im Achtelfinale. Der VfB Stuttgart und RB Leipzig flogen bereits in der Ligaphase aus dem Wettbewerb.

    Bis Mittwochabend, 19. Februar 2025, stehen alle Achtelfinalisten endgültig fest, die Auslosung der Achtelfinal-Paarungen findet dann am Freitag, 21. Februar 2025, ab 12:00 Uhr in der UEFA-Zentrale in Nyon (Schweiz) statt.

    Wer spielt im Achtelfinale gegen wen? Wann finden die Partien statt und wo lässt sich die CL live im TV, Stream und Ticker verfolgen? Alle Infos gibt’s nachfolgend.

    Champions League 24/25 live: Wo und wann findet die Auslosung des Achtelfinals statt?

    Die Auslosung des Achtelfinals der Champions League geht am Freitag, 21. Februar 2025, ab 12:00 Uhr im UEFA-Hauptquartier in Nyon über die Bühne.

    Champions League 24/25 live: Wie ist der Modus der Auslosung für das Achtelfinale?

    Wie auch schon bei der Auslosung der Playoffs, so wird es auch für das Achtelfinale sogenannte Lospaare geben. Damit wissen alle Achtelfinalisten schon vor Beginn der Auslosung, welche zwei Gegner für sie möglich sind.

    • Der Sieger aus Celtic Glasgow gegen Bayern München (Hinspiel 1:2) spielt gegen Atlético Madrid oder Bayer Leverkusen
    • Der Sieger aus Sporting Lissabon gegen Borussia Dortmund (Hinspiel 0:3) spielt gegen Lille OSC oder Aston Villa
    • Der Sieger aus Feyenoord Rotterdam gegen AC Mailand (Hinspiel 1:0) spielt gegen FC Arsenal oder Inter Mailand
    • Der Sieger aus Juventus Turin gegen PSV Eindhoven (Hinspiel 2:1) spielt gegen FC Arsenal oder Inter Mailand
    • Der Sieger aus Manchester City gegen Real Madrid (Hinspiel 2:3) spielt gegen Atlético Madrid oder Bayer Leverkusen
    • Der Sieger aus FC Brügge gegen Atalanta Bergamo (Hinspiel 2:1) spielt gegen Lille OSC oder Aston Villa
    • Der Sieger aus AS Monaco gegen Benfica Lissabon (Hinspiel 0:1) spielt gegen FC Liverpool oder FC Barcelona
    • Der Sieger aus Stade Brest gegen Paris Saint-Germain (Hinspiel 0:3) spielt gegen FC Liverpool oder FC Barcelona

    Die Auslosung des Achtelfinals verläuft nach folgendem Prozedere ab:

    • Es gibt vier Lostöpfe. In jedem liegt ein Lospaar mit Teams, die bereits über die Ligaphase für das Achtelfinale qualifiziert sind (z.B. ist Bayer Leverkusen und Atletico Madrid eines der Lospaare)
    • Bei den Siegern der Playoffs wurde die Position innerhalb des Turnierbaums bereits bei der Auslosung der Playoffs festgelegt
    • Im Achtelfinale können Teams eines Landes ebenso als Paarung gelost werden wie zwei Teams, die auch schon in der Ligaphase gegeneinander gespielt haben
    • Danach wird weiter gelost und so schon ermittelt, welche möglichen Teams ab dem Viertelfinale im Hin- bzw. Rückspiel Heimrecht haben werden

    Champions League live: Welche Teams standen schon nach der Ligaphase sicher im Achtelfinale?

    Aus Deutschland hat es lediglich Bayer Leverkusen als Tabellensechster sicher in das Achtelfinale geschafft. Weiterhin haben sich bereits der FC Liverpool (1.), Inter Mailand (4.), der FC Barcelona (2.), Atletico Madrid (5.), Aston Villa (8.), der OSC Lille (7.) und der FC Arsenal (3.) für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Dem eingefügten Turnierbaum lassen sich bereits die möglichen Achtelfinal-Gegner entnehmen:

    Champions League 2024/25 live im Pay-TV, Livestream und Liveticker

    Die Rechte für die Übertragung der Königsklasse liegen weiterhin beim Streamingdienst DAZN, ausgewählte Partien laufen auch beim Pay-TV-Sender des Anbieters. Weiterhin zeigt Amazon Prime Video einzelne Spiele im Livestream. Liveticker zu allen Spielen findet ihr wie gewohnt auf ran.de und in der ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store).



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  • Playoffs in der Champions League: Das große Wanken in den

    Playoffs in der Champions League: Das große Wanken in den


    Stand: 17.02.2025 16:15 Uhr

    Acht Teams werden sich in dieser Woche für das Achtelfinale in der Champions League qualifizieren. In den meisten Rückspielen der Playoffs wird es richtig eng.

    Dass Borussia Dortmund zu einer sehr elitären Gruppe gehört, ist bei der aktuellen Lage des Klubs wirklich überraschend. In der Bundesliga gab es beim 0:2 beim VfL Bochum im zweiten Ligaspiel unter dem neuen Trainer Niko Kovac die zweite Niederlage – aber wie bei seinen Vorgängern war er eben zuvor in der Champions League äußerst erfolgreich. Mit 3:0 gewann der BVB das Playoff-Hinspiel bei Sporting Lissabon und steht schon mit einem Bein im Achtelfinale.

    Ähnlich ist die Ausgangslage bei Paris St. Germain, das bei Ligakonkurrent Stade Brest mit dem gleichen Ergebnis gewann und den Drei-Tore-Vorsprung relativ mühelos über die Bühne bringen sollte. Doch abgesehen von Dortmund und PSG gibt es keine Mannschaft, die es entspannt angehen kann. Zwar hat auch in den übrigen sechs Playoff-Duellen jeweils ein Klub einen Vorteil aufgrund eines Hinspielsieges, jedoch sprechen wir hierbei immer nur von einem Tor.

    FC Bayern in guter Position, Man City droht das Aus

    Vermeintlich größer könnte dieser Vorteil beim FC Bayern München sein, der das kleine Polster auswärts bei Celtic Glasgow aufbaute mit einem 2:1-Erfolg. Wie der deutsche Rekordmeister gibt es mit Benfica Lissabon (1:0 bei der AS Monaco) und Real Madrid (3:2 bei Manchester City) zwei weitere Teams, die in der Fremde vorgelegt haben. Gerade das Aufeinandertreffen der beiden aktuell wankenden Giganten Real und City verspricht aber Hochspannung.

    Manchesters Trainer Pep Guardiola beziffert die Chance auf ein Weiterkommen zwar nur auf “ein Prozent”, doch angesichts der Qualität seiner Mannschaft sind die Erwartungen gerade an diese Partie enorm.

    Fakt ist: Einer der beiden größten Favoriten auf den Titel wird ausscheiden. Obwohl in diesem Duell eine besondere Brisanz steckt, wird es auf den übrigen Plätzen aber nicht minder spannend.

    Zwei offene italienisch-niederländische Duelle

    Besonders in Italien dürfte man gespannt bis sorgenvoll auf die Rückspiele der Playoffs schauen. Drei Teams aus der Serie A sind da gefragt, aber nur Juventus Turin hat die erste Partie gewinnen können – wenngleich die PSV Eindhoven nach dem 1:2 in Italien noch immer sehr gute Chancen auf das Weiterkommen hat. Die beanspruchen auch Atalanta Bergamo (1:2 beim FC Brügge) und AC Mailand nach dem 0:1 im Hinspiel bei Feyenoord Rotterdam für sich.

    An dieser Stelle sei daran erinnert, dass die Auswärtstore keine Rolle mehr spielen, sollten die Rückspiele mit der gleichen Tordifferenz für das andere Team enden. Das pure Ergebnis zählt, der Catenaccio-Klassiker, zu Hause mit 1:0 in Führung zu gehen und dann zu verwalten, würde also keinem der Teams, die auswärts getroffen und verloren haben, mehr als die Verlängerung bringen.

    Auslosung des Achtelfinals am Freitag

    Dass es mindestens eine solche geben wird, ist wahrscheinlich. Zu eng ist die Ausgangssituation in den meisten Fällen nach den Hinspielen, zu ausgeglichen auch die Besetzung der Spiele – abgesehen von der Partie des hochfavorisierten FC Bayern gegen Celtic.

    Im Vorfeld gibt es also nur ein paar Teams, deren Kugel man jetzt schon in der Lostrommel bei der Auslosung am Freitag (21.02.2025) erwartet, aber noch ganz viele Mannschaften, deren Weiterkommen ganz gewaltig wankt.



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  • Borussia Mönchengladbach: Breit aufgestellt nach Europa?

    Borussia Mönchengladbach: Breit aufgestellt nach Europa?



    Borussia Mönchengladbach muss immer wieder auf Stammpersonal verzichten, hat sich aber dennoch in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Ein breiter Kader lässt den Klub von Europa träumen.

    Von der Bank in den Mittelpunkt: Jonas Omlin.


    Von der Bank in den Mittelpunkt: Jonas Omlin.

    picture alliance / Gonzales Photo/Inaki Esnaola


    Es lief schon die fünfte Minute der Nachspielzeit, als Borussias Auswärtssieg noch einmal ernsthaft in Gefahr geriet. Eine Flanke von Josip Juranovic verlängerte Danilho Doekhi Richtung zweiter Pfosten, der Ball näherte sich bedrohlich der Gladbacher Torlinie, doch dann tauchte Jonas Omlin ab und vereitelte Unions letzte Chance auf das 2:2.


    “Ein Big Save”, bejubelte Sport-Geschäftsführer Roland Virkus die Rettungstat des Torhüters. Trainer Gerardo Seoane fügte lobend hinzu: “Jonas hat speziell am Schluss seine Qualität bei gegnerischen Flanken und bei der Torverteidigung gezeigt. Es ist ein Glücksfall für uns, dass wir über zwei Top-Torhüter verfügen.”

    Ausfälle fängt Borussias Kader auf allen Positionen auf

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  • Wo werden die Playoffs gestreamt?

    Wo werden die Playoffs gestreamt?


    Essen. In der Champions League und Europa League laufen die Playoff-Spiele. Hier lesen Sie, wo Sie die Entscheidungsspiele live streamen können.



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  • Lob auf mediokre Borussen: Undercover oben dabei

    Lob auf mediokre Borussen: Undercover oben dabei


    T im Kleindienst ist überall, wo Not am Mann ist, zum Beispiel diesen Samstag beim 2:1 gegen den 1. FC Union Berlin: Verletzt sich der eigene Torhüter und muss ausgewechselt werden, steht Tim Kleindienst an der Seitenlinie und gibt dem Ersatzmann noch ein paar motivierende Worte mit. Wird im eigenen Strafraum einer seiner Kameraden über den Haufen geschubst, steht Kleindienst direkt dahinter, um den Schubser seinerseits wegzuschubsen.

    Ach, und ein Tor hat er auch gemacht, das war jetzt das fünfte Spiel in Folge, in dem er eins gemacht hat. 14 Tore sind es jetzt insgesamt, und bei Leuten, die Gladbach eher im peripheren Blickfeld haben, sind davon nicht sonderlich viele in Erinnerung geblieben.

    Von diesen fünf letzten Spielen hat Gladbach drei gewonnen, eines verloren (gegen Leverkusen, das kann schon mal passieren) und eines unentschieden gespielt (gegen Frankfurt, das jetzt auch keine ganz schlechte Saison spielt). Und siehe da, schon ist man drei Punkte dran an den Champions-League-Plätzen.

    Keine Magie im Spiel

    Das ist das Ergebnis eines Fußballs, um den sich viele Worte zu machen fast nicht lohnt, weil er mit „grundsolide“ hinreichend beschrieben ist: Von der aktuellen Borussia geht kein großer Glanz aus, es ist keine Magie im Spiel; ein Sieg von Gladbach fühlt sich aktuell eher so an, als hätte man es unfallfrei hinbekommen, ein Ikea-Möbel im ersten Versuch richtig zusammenzubauen.

    Vorbei die Zeit, als Alassane Pléa und Marcus Thuram gegnerische Abwehrreihen schaumig schlugen: Was Gladbach jetzt kredenzt, ist ein solider Eintopf, in dem keine Zutat der alleinige Star ist.

    Und so reichte es gegen Union, eine überzeugende erste Halbzeit zu spielen und sich in der zweiten Hälfte sauber durchzubeißen in einem Stadion, in dem Gladbach in der Vergangenheit nur ganz selten mal den Fuß in der Tür hatte. Es klingt nach nicht besonders viel, gegen den Tabellen-13. zu gewinnen, wenn man selbst knapp unterhalb der internationalen Plätze steht, aber dass Gladbach da steht, vergisst man recht schnell, wenn man nicht täglich die Tabelle checkt.

    Entsprechend klang es überhaupt nicht abwegig, als Tim Kleindienst nach dem Spiel sagte, man habe keine großen Ambitionen, es sei schöner, „wenn wir ein bisschen undercover oben dabei sind“. Aus anderen Mündern klänge so was albern, aber Tim Kleindienst kann so was sagen, der könnte schließlich ebenso gut Tom oder Maik heißen, ohne dass es groß auffiele.



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  • Borussia Mönchengladbach: Europa-Befehl von Tim Kleindienst

    Borussia Mönchengladbach: Europa-Befehl von Tim Kleindienst


     ER ist Gladbachs Tor-Garant – und mit ihm ballerte Borussia sogar den Union-Fluch weg!

    Borussen-Stürmer Tim Kleindienst (29) erzielte beim 2:1 bei Union Berlin, dem ersten Fohlen-Sieg in der Bundesliga im Stadion „An der Alten Försterei“ überhaupt, bereits sein 14. Saisontreffer. „Serien-Täter“ Kleindienst traf damit auch im 5. Spiel in Folge.

    Ausgerechnet …: Ex-Herthaner frustriert die Eisernen

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild15.02.2025

    Borussias Top-Torjäger: „Wichtig, dass wir mittlerweile in der Lage sind, auch solche Spiele für uns zu entscheiden. Was wir uns ankreiden müssen, ist, dass wir den Sack nicht so richtig zugemacht haben. Wir hätten zur Pause auch 4:0 führen können.“

    Gladbach pirscht sich nach 10 Punkten aus den letzten 4 Partien immer weiter an die Plätze für das internationale Geschäft.

    Kleindienst: „Wir sind momentan auf einem sehr guten Weg und können damit die Richtung bestimmen, in die es gehen sollen. Das Gute ist, wir haben diese Doppelbelastungen nicht mehr. Wir sind sehr optimistisch.“



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  • Gladbach-Profi witzelt über Ullrich-Premiere im Heim-Stadion

    Gladbach-Profi witzelt über Ullrich-Premiere im Heim-Stadion


    Lukas Ullrich bejubelt sein erstes Bundesliga-Tor.

    Lukas Ullrich bejubelte gegen Union Berlin am 15. Februar 2025 den ersten Bundesliga-Treffer seiner Karriere.

    Ein Tor, das wohl für immer in Erinnerung bleiben wird!

    Lukas Ullrich (20) dürfte den 15. Februar 2025 wohl nicht mehr so schnell vergessen. Ausgerechnet in seiner Heimatstadt erzielte der Linksverteidiger beim 2:1-Sieg von Borussia Mönchengladbach bei Union Berlin den ersten Bundesliga-Treffer seiner noch jungen Karriere.

    Gladbach-Profi kannte Abschlussqualitäten von Ullrich noch nicht

    Lukas Ullrich kann offenbar auch Offensive! Gegen Union Berlin erzielte der Youngster nicht nur den ersten Treffer im Trikot von Borussia Mönchengladbach, sondern auch den ersten seiner Bundesliga-Karriere.

    Bei einem schnell vorgetragenen Angriff der Fohlen wurde Ullrich von Teamkollege Robin Hack (26) im Strafraum bedient und schloss trocken ins kurze Eck ab.

    Eine Qualität, die vom Durchstarter dieser Saison noch gar nicht bekannt war – selbst den eigenen Teamkollegen nicht. So witzelte etwa Philipp Sander (26) nach Spielende über die Abschlussqualitäten des Youngsters: „Im Training habe ich es noch nie gesehen. Weiß ich erst seit heute, dass er das kann.“

    Ullrich sieht den Kommentar seines Mitspielers gelassen und mit Humor. „Es war in der Jugend so, dass ich immer viele Tore gemacht habe, als Linksverteidiger“, konterte der 20-Jährige schmunzelnd. Seine Tor-Premiere in der Bundesliga nimmt der DFB-Junioren-Nationalspieler indes gelassen zur Kenntnis.

    „Es ist schön, aber für mich hat es nicht so den hohen Stellenwert. Hauptsache, es hat der Mannschaft geholfen“, so der Youngster bescheiden. Dass der gebürtige Berliner ausgerechnet in seiner Heimat traf, freute Ullrich trotzdem. Schließlich hat der 20-Jährige zur Alten Försterei eine spezielle Bindung.

    „Ich wurde zwar in der Jugend von Hertha ausgebildet, doch ich komme hier aus der Gegend und war daher früher oft in der Alten Försterei“, erklärte der 20-Jährige. Das Stadion von Union Berlin ist also so etwas wie sein Heim-Stadion.

    Entsprechend hatte Ullrich auch große Unterstützung auf der Tribüne. Seine Familie und Freunde waren zu Gladbachs Auswärtsspiel in Ullrichs Heimat gekommen – sein persönlicher Fan-Block erlebte somit sein erstes Bundesliga-Tor live mit, was das Ganze zu einem noch größeren Erlebnis für den Gladbach-Youngster gemacht haben dürfte.



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  • Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für

    Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für


    Die Temperaturen in Berlin-Köpenick waren am Samstag frostig gewesen. Doch Roland Virkus, Manager von Borussia Mönchengladbach, kann darunter kaum gelitten haben. In ihm brodelte ein Vulkan. „Zum gefühlt 48. Mal“ in dieser Saison hatte sich der sogenannte „Keller“ zum Nachteil des VfL Borussia gemeldet (das Affix „Kölner “meidet Virkus). „Das regt mich auf“, rief er.

    Kurios war das deshalb, weil die üblichen Ingredienzien für eine geharnischte VAR-Debatte fehlten. Gladbach hatte bei Union Berlin ja nicht verloren, im Gegenteil. Erstmals hatte der VfL in der Geschichte der Bundesliga im Stadion An der Alten Försterei gesiegt, 2:1. Und Virkus sagte, dass er sich bei mikroskopischer Draufsicht gar nicht benachteiligt fühlte: Den Elfmeter könne man schon geben, wenn man die Szene seziert, fand er. Nur: War das wirklich eine dieser „klaren Fehlentscheidungen“, von denen mal die Rede war, als der VAR eingeführt wurde? Diese Frage war berechtigt. Wieder einmal.

    Dass sich Virkus ausgerechnet am Samstag beschwerte, wo er doch in der Vergangenheit viel größeren Anlass gehabt hätte, Alarmglocken läuten zu lassen (und leise geblieben war), dürfte auch damit zusammenhängen, dass er diesmal nicht in den Ruf geraten konnte, als schlechter Verlierer gebrandmarkt zu werden. Anlass bot diesmal ein Elfmeter, der nach gut einer Stunde Spielzeit von den Kellerkindern zur Anzeige gebracht worden war – und Gladbach tatsächlich ins Wanken brachte.

    Das 1:0 verleiht den Gladbachern die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen

    Tom Rothe war von Gladbachs Tim Kleindienst im Strafraum geschubst worden, und man könnte darob ermüdende Debatten führen. Zum Beispiel darüber, ob Rothe nicht vorher selbst seinen Gegenspieler Joe Scally weggedrückt hatte, oder ob er überhaupt die Chance hatte, an den Ball zu kommen, was Kleindienst später infrage stellen sollte. Schiedsrichter Sven Jablonski schritt zum Bildschirm, revidierte seine Entscheidung, deutete auf den Strafstoßpunkt, und dann traf Andrej Ilic für Union zum 1:2.

    Dass das auch der Endstand war, lag daran, dass Mönchengladbach „Resilienz“ an den Tag legte, wie Borussen-Trainer Gerardo Seoane mit Recht behauptete. Wegen der Punktverluste von Leipzig (0:0 in Augsburg) und Stuttgart (1:2 gegen Wolfsburg) rückte Gladbach sogar noch näher an die europäischen Plätze heran. Die Frage, was das für die Endabrechnung bedeute, beantwortete Virkus mit einer Sentenz aus dem Volksmund: „Hinten wird die Ente fett!“

    Zu früh freuen dürfte sich in Gladbach nach den mediokren Vorsaisons tatsächlich niemand. Aber: Jetzt, da die Borussia wohl nicht mehr absteigen kann, täte sie nicht schlecht daran, ein paar Ambitionen zu entwickeln. Argumente lieferten die Gladbacher in der ersten Halbzeit jedenfalls genug. Seoane freute sich darüber, dass seine Mannschaft „in einer schwierigen Umgebung dem Gegner das Spiel aufdrücken“ konnte.

    Die zweite Halbzeit ist von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt

    In der ersten Halbzeit hatte die Borussia tatsächlich so gespielt, wie Seoane derartige Dinge ausspricht: unaufgeregt, präzise, seriös. Sie ließ sich in keiner Hinsicht davon irritieren, dass Union prächtig ins Spiel fand und augenscheinlich darauf aus war, die Gäste in deren Hälfte festzusetzen. Nach einem Kopfball von Robert Skov, der in hohem Bogen auf der Querlatte des Gladbacher Tores landete, gereichte den Gästen ein erster vielversprechender Angriff zur Führung: Linksverteidiger Lukas Ullrich setzte auf der linken Seite zum Angriff an, lieh den Ball kurz an Robin Hack aus, und traf, als er ihn im Strafraum zurückerhalten hatte, mit einem satten Schuss ins kurze Eck (10. Minute).

    Der Treffer verlieh den Gladbachern sogar die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen. Gut fünf Minuten nach dem Tor signalisierte Torwart Moritz Nicolas, dass er nicht weiterspielen könne. Die Adduktoren! Es kam der einst als Yann-Sommer-Ersatz verpflichtete Jonas Omlin (17.). Bei seinem ersten Versuch, gegen den Ball zu treten, wäre Omlin fast ausgerutscht, doch das war schon in der 26. Minute vergessen. Da brach Nathan Ngoumou auf der rechten Seite durch und servierte Tim Kleindienst den Ball so mundgerecht vors verwaiste Tor, dass Kleindienst keinerlei Mühe hatte, aus drei Metern seinen 14. Saisontreffer zu erzielen.

    Julian Weigl und Philipp Sander hatten das Mittelfeld nun hervorragend im Griff. Und sowohl Kleindienst wie auch Ngoumou zwangen Unions Torwart Rönnow per Kopf zu guten Rettungstaten; zwischendrin traf Hack aus 18 Metern lediglich die Querlatte. Das einzige Vergehen, das man den Gladbachern ankreiden konnte, war der Mangel an Präzision. Und das bedeutete: Das Spiel war nicht vorbei.

    Nur: Die zweite Halbzeit war zwar von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt. Auf der anderen Seite scheiterte Kleindienst bei einem Konter an Rönnow (80.). Der Schaden für die Unioner hielt sich damit in Grenzen, ein Schaden war gleichwohl zu begutachten. Zwar konnten die Köpenicker ihren 13. Platz verteidigen. Aber Entwarnung in Sachen Abstiegskampf ist für die Mannschaft von Steffen Baumgart noch lange nicht angezeigt.



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  • Der 1. FC Union Berlin und das leidige Thema Viererkette

    Der 1. FC Union Berlin und das leidige Thema Viererkette


    In der Erinnerung bleiben Urs Fischer und die Dreierkette beim 1. FC Union Berlin untrennbar miteinander verbunden. Die Realität sah allerdings gar nicht so eindeutig aus. Der Schweizer kam als Verfechter einer Viererkette nach Köpenick, führte den Klub mit dieser Formation in die Bundesliga und setzte erst nach 45 Pflichtspielen, im Oktober 2019, erstmals auf drei Innenverteidiger.

    Später sprach er einige Male davon, die Mannschaft taktisch wieder flexibler aufstellen zu wollen, und ließ die Viererkette in Training oder Testspielen einüben. Letztlich kam er von der Dreierkette aber nicht mehr weg.

    Es wird immer mal wieder den Switch zwischen Dreier- und Viererkette geben.

    Steffen Baumgart

    Auch fast anderthalb Jahre nach der Trennung vom erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte ist dieses taktische Erbe noch klar zu erkennen. Steffen Baumgart ist ebenfalls als klarer Anhänger der Viererkette nach Berlin gekommen, doch ohne Kompromisse und Zwischenschritte geht es nicht, das hat der 53-Jährige schnell gemerkt – und das hat auch die 1:2-Heimniederlage am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach gezeigt.

    In der ersten Hälfte bekam Union mit Viererkette im Spiel gegen den Ball kaum Zugriff und offenbarte defensiv in einigen Situationen entscheidende Schwächen. Beim 0:1 stimmte die Zuordnung nicht und so fühlte sich niemand für den aufgerückten Linksverteidiger Lukas Ullrich zuständig. Vor dem 0:2 fehlte die Absicherung für den aufgerückten Robert Skov, so geriet Diogo Leite in eine Unterzahlsituation, die Gladbach clever ausspielte. „In der ersten Hälfte hat Gladbach gut erkannt, wo unsere Löcher sind“, sagte Baumgart.

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    Baumgart nerven die ständigen Fragen nach der Abwehrformation

    In der Halbzeit wechselte Unions Trainer mit Leopold Querfeld einen weiteren Innenverteidiger ein, stellte auf Dreierkette um – und die Berliner drückten den Gegner knapp 25 Minuten lang wie im Powerplay in den Strafraum. „Mit der Umstellung auf Dreierkette haben wir mehr Zugriff und auch viele gute Aktionen nach vorne gehabt“, sagte Baumgart. „Mit einem Quäntchen Glück wäre mehr möglich gewesen.“

    Steffen Baumgart muss bei seinen taktischen Vorstellungen Kompromisse machen.

    © imago/O. Behrendt

    Erst als Gladbach durch die Einwechslung von Fischers früherem Abwehrchef Marvin Friedrich ebenfalls auf Dreierkette umstellte, konnten sich die Gäste wieder etwas befreien. So rettete die Borussia einen insgesamt verdienten Sieg über die Zeit.

    Baumgart sah sich nach dem Spiel mal wieder mit Fragen nach der Abwehrformation konfrontiert. Diese sind ein ständiger Begleiter in seinen nun anderthalb Monaten in Köpenick. Der Trainer startete mit der klaren Ansage, dass er auf eine Viererkette setzen wird, kehrte nach zwei enttäuschenden Leistungen gegen Heidenheim und Augsburg aber zum altbewährten System zurück.

    Nach dem 0:3 in St. Pauli setzte er, auch bedingt durch den Ausfall von Kevin Vogt und Leopold Querfeld, wieder auf Viererkette. Gegen Leipzig und Hoffenheim überzeugte die Mannschaft, holte vier Punkte und blieb ohne Gegentor.



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  • Ranieri wettert gegen Stieler: “Er hatte es nicht verdient”

    Ranieri wettert gegen Stieler: “Er hatte es nicht verdient”



    Der FC Porto und die AS Rom trennten sich im Hinspiel der Europa-League-Play-offs mit 1:1. Schiedsrichter Tobias Stieler musste sich nach Abpfiff Kritik gefallen lassen, allen voran von Roma-Coach Claudio Ranieri.

    Roma-Coach Claudio Ranieri (li.) kritisierte Schiedsrichter Tobias Schieler scharf.


    Roma-Coach Claudio Ranieri (li.) kritisierte Schiedsrichter Tobias Schieler scharf.

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    In der Tat war das Hinspiel im Estadio do Dragao keines gewesen, in dem beide Mannschaften in den Zweikämpfen zurücksteckten. Schon zur Pause hatten fünf Gelbe Karten eine deutliche Sprache gesprochen, am Ende der Partie stand eine Bilanz von acht Gelben Karten, einer Gelb-Roten Karte für Roms Bryan Cristante und einer Roten Karte für Roma-Teammanager Simone Ricchio.


    Ein ereignisreicher Donnerstagabend, an dem der deutsche Schiedsrichter Tobias Stieler aus Sicht von Gäste-Trainer Claudio Ranieri einen bedeutenden Anteil hatte: “Es war ein Wunder, das wir nicht verloren haben. Bei einigen Gelben Karten waren wir naiv, aber mein Gott, so etwas habe ich noch nicht gesehen”, erklärte der 73-Jährige, den das Geschehen vielmehr an einen “Stierkampf” erinnert habe.

    Roma-Spieler “sollten sich nicht vom Schiedsrichter verabschieden”


    Ranieris Frust über die Leistung des Unparteiischen hatte man bereits unmittelbar nach Schlusspfiff erkennen können, hatte er seine Spieler doch mit wütendem Blick in die Kabine geschickt: “Sie sollten sich nicht vom Schiedsrichter verabschieden. Er hatte es nicht verdient”, so der erzürnte Coach.


    Ranieri warf dem Referee im Anschluss vor, nur darauf gewartet zu haben, “einen Elfmeter zu geben” – den es allerdings nicht gegeben hatte. Doch auch die Szene vor Portos Ausgleichstreffer, als er bei eigener Ecke einen Wechsel hatte vollziehen wollen, führte bei Roms Trainer zu Unverständnis: “Wir haben dies dem vierten Offiziellen (Florian Badstübner, Anm. d. Red.) mitgeteilt, aber er hat es dem Schiedsrichter nicht gesagt. Ich weiß nicht warum. Sie haben es schnell ausgespielt und getroffen.”


    Das Rückspiel am kommenden Donnerstag müssen die Römer jedenfalls ohne ihren gesperrten Mittelfeldmann Cristante bestreiten. Ein gutes Omen gibt es dennoch: Im heimischen Olimpico sind die Römer inzwischen seit acht Pflichtspielen ungeschlagen (sieben Siege, ein Remis).



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