Kategorie: VfL Wolfsburg

  • FC St. Pauli in Wolfsburg unter Druck? Eine Frage der

    FC St. Pauli in Wolfsburg unter Druck? Eine Frage der


    Auf den FC St. Pauli wartet am Samstag (15.30 Uhr) ein „verdammt schweres Spiel gegen einen Gegner, der sehr viel individuelle Qualität und ganz andere Möglichkeiten hat als wir.“ Hat Hauke Wahl gesagt. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man vielleicht vermuten, die Hamburger treffen auf den FC Bayern München, Bayer 04 Leverkusen oder Eintracht Frankfurt. Der Aufsteiger aber ist am 25. Spieltag nicht bei einem der Top-drei-Klubs der Fußball-Bundesliga zu Gast, sondern beim VfL Wolfsburg (7.). 

    FC St. Pauli in fast jedem Bundesligaspiel Außenseiter

    Wahl hat natürlich recht mit dem, was er da gesagt hat. Allerdings gilt dieser Satz im Hinblick auf die beschränkten Mittel der Hamburger für die allermeisten Duelle im Oberhaus: Nur Holstein Kiel und der 1. FC Heidenheim verfügen in etwa über ähnlich bescheidene finanzielle Möglichkeiten wie die Kiezkicker. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sich das Trio im Abstiegskampf befindet. In Wolfsburg geht es mithilfe der Millionen von VW unterdessen darum, sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren. Nach Jahren, in denen dieses Ziel regelmäßig verfehlt wurde, scheint es diesmal zu klappen.

    Einen kleinen Lauf hätten die „Wölfe“ gerade, wusste Wahl, der mit seiner Elf nach dem 0:2 zuletzt gegen den BVB hingegen seit fünf Spielen sieglos ist. Auch damit liegt der Hamburger nicht falsch: Der VfL ist inzwischen seit sechs Spielen ungeschlagen, hat als Tabellensiebter vier Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz, während St. Pauli nur vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang vorzuweisen hat. Insofern sind die Kräfteverhältnisse eigentlich klar verteilt. Wie vieles im Leben aber gilt auch vor dem Duell der beiden Nordklubs am Samstag: alles eine Frage der Perspektive. 

    VfL Wolfsburg lässt gegen Abstiegskandidaten Federn

    Wolfsburg hat in neun Spielen nach der Winterpause zwar nur einmal verloren (2:3 gegen den FC Bayern), aber eben auch „nur“ drei Siege eingefahren. Und unter den fünf Unentschieden lässt sich auch ein 1:1 gegen den VfL Bochum und ein 2:2 gegen Holstein Kiel (nach 2:0-Pausenführung) finden. Überdies waren die Niedersachsen im Hinspiel in Hamburg nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Insofern wartet auch kein übermächtiger Gegner auf die Kiezkicker. 

    Finanziell liegen zwischen beiden Klubs Welten, auch sportlich gibt es erhebliche Unterschiede – die sich unterschiedlich bewerten lassen: Der FC St. Pauli reißt von allen Bundesligisten die meisten Kilometer ab (kumuliert 2906,6 km), der VfL liegt in diesem Ranking auf dem drittletzten Platz (2748,8,). Die Hamburger betreiben also den größten Aufwand – der Ertrag aber ist gering: nur 18 Tore hat der Aufsteiger bislang geschossen (Platz 18), gibt überdies die zweitwenigsten Schüsse ab (262). Der VfL hingegen stellt mit 48 Treffern hinter dem FC Bayern (72), Bayer Leverkusen (55) und Eintracht Frankfurt (50) die viertbeste Offensive der Liga. 

    Mohamed Amoura schärfste Wolfsburger Waffe

    Vielleicht aber laufen die Hamburger auch einfach nur mehr, um das eigene Tor vehementer zu verteidigen. St. Pauli stellt die viertbeste Abwehr und hat neun Gegentore weniger kassiert als Wolfsburg. Weil der Tabellen-15. zuletzt zwei Gegentore in Mainz und auch gegen Dortmund hatte schlucken müssen, dürfte es in Wolfsburg in erster Linie also darum gehen, dass hinten mal wieder die Null steht. 

    Dazu bedarf es wohl in erster Linie Kompaktheit im Zentrum. Denn: Wolfsburg schlägt von allen Bundesligisten die wenigsten Flanken (150), von den Flügeln droht also wenig Gefahr. Für Hauke Wahl und seine Abwehrkollegen wird es in erster Linie darum gehen, Mohamed Amoura auszuschalten, auch wenn beim 2:1 zuletzt gegen Werder Bremen sich Patrick Wimmer mit einem Doppelpack zum Matchwinner aufgeschwungen hatte.

    Amoura, Nationalspieler Algeriens, ist mit 170 Zentimetern Körperlänge und 62 Kilogramm zwar eher ein Leichtgewicht, mit neun Treffern und zehn Vorlagen aber ein Schwergewicht bei den „Wölfen“. Im Hinspiel hatten die Hamburger den Angreifer allerdings abgemeldet, was daran gelegen haben mag, dass Blessin seine Abwehr gut auf den 24-Jährigen vorbereitet hatte: Bei Union Saint-Gilloise hat Amoura in 36 Einsätzen unter Blessin 17 Treffer erzielt. 

    Hauke Wahl betont: „Sind in einer guten Position“

    In Wolfsburg werde man im letzten Drittel „ein bisschen besser“ sein und hinten „ein bisschen konsequenter verteidigen“ müssen, erklärte Wahl, ohne Schwarzmalerei zu betreiben. Nach vier Niederlagen in Folge hat sich die Situation im Abstiegskampf zwar verschärft, vor der Saison aber hätte man noch unterschrieben, mit einem Vier-Punkte-Polster auf den Relegationsrang in die Crunchtime zu gehen. „Wir sind in einer guten Position, das haben wir uns in den letzten Monaten erarbeitet“, sagte Wahl. Es ist eben alles eine Frage der Perspektive, auch wenn der Druck zunimmt: Auf Bayern, Leverkusen und Frankfurt treffen die Hamburger noch.



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  • DFB-Pokal: RB Leipzig trifft auf Wolfsburg

    DFB-Pokal: RB Leipzig trifft auf Wolfsburg


    RB Leipzig hat für das Viertelfinale des DFB-Pokals ein Heimspiel gezogen. Das Team von Trainer Marco Rose empfängt am 4./5. oder 25./26. Februar den VfL Wolfsburg. Das ergab die Auslosung am Sonntag (15.12.2024) im Fußball-Museum in Dortmund. Als Losfee fungierte Handball-Nationalspieler Julian Köster. Damit haben die Leipziger auch die Möglichkeit, sich für die heftige 1:5-Pleite vor zwei Wochen zu revanchieren.

    Siebtes Duell gegen Wolfsburg

    Die Pokalduelle gegen den VfL Wolfsburg haben für die Leipziger eine gewisse Tradition. Bereits sechs Mal standen sich beide Teams seit 2011 bereits gegenüber. Vier Mal triumphierte RB Leipzig, zwei Duelle gingen an Wolfsburg. Das letzte Spiel gegeneinander gab es in der vergangenen Saison. In der zweiten Runde musste sich Leipzig auswärts mit 0:1 geschlagen geben.

    Marcel Schäfer: Freude über das Heimspiel

    “Zunächst einmal freuen wir uns sehr, erneut ein Heimspiel zugelost bekommen zu haben. Dass es dann der VfL Wolfsburg wird, ist natürlich eine besondere Geschichte und hat im DFB-Pokal ja schon Tradition. Wir müssen gegen die Wölfe viele Dinge deutlich besser machen als zuletzt, sei es im DFB-Pokal oder in der Bundesliga. Dann kann das Ziel mit unseren Fans im Rücken nur heißen, ins Halbfinale einzuziehen”, sagte RB-Geschäftsführer Sport, Marcel Schäfer.

    Die weiteren Ansetzungen:

    • Arminia Bielefeld – Werder Bremen
    • VfB Stuttgart – FC Augsburg
    • Bayer Leverkusen – 1. FC Köln



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  • Wolfsburg verliert auch gegen Augsburg – wird es eng

    Wolfsburg verliert auch gegen Augsburg – wird es eng


    Stand: 16.03.2024 19:24 Uhr

    Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat am Sonnabend auf bittere Weise zu Hause mit 1:3 (1:1) gegen den FC Augsburg verloren. Es war das elfte sieglose Spiel in Serie. Zur tragischen Figur bei den “Wölfen” wurde Torschütze Patrick Wimmer. Er hatte beim Stand von 1:0 kurz vor der Pause zu Unrecht die Rote Karte gesehen.

    von Christian Görtzen

    “Es ist aus meiner Sicht eine klare Fehlentscheidung”, sagte VfL-Trainer Niko Kovac im Interview mit dem NDR. “Bis kurz vor der Strafraumlinie rempelt Patrick, das ist ein Körpereinsatz. Und in dem Moment, in dem er seinen Gegenspieler hält, ist Maxence Lacroix schon auf drei Meter dran. Er hätte eingreifen können.”

    Geschäftsführer Marcel Schäfer sagte: “Die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind, die Einsatzbereitschaft und wie Fußball gespielt wurde, das war mehr als in Ordnung. Wir müssen selbstkritisch mit uns sein, dass wir es nicht geschafft haben nachzulegen.”

    Schäfer vermeidet Bekenntnis zu Kovac

    Es bleibt abzuwarten, wie die Vereinsführung des VfL in der nun anstehenden Spielpause in der Bundesliga reagieren wird. Einerseits spricht die Bilanz natürlich nicht für Kovac. Sein Team, mit dem es in den Europapokal gehen sollte, findet sich nach dem 26. Spieltag in der Tabelle nur auf Rang 14 wieder. Eine längere Negativserie gab es für Wolfsburg während einer Saison noch nie. Gegen Augsburg setzte es die dritte Pleite in Folge.

    “Man sollte uns die Möglichkeit geben, das intern zu besprechen.”
    VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer

    Die Leistung des Teams bis zur Roten Karte könnte den 52-Jährigen aber vor der Entlassung bewahren. Erst danach kippte die Partie. Es war insgesamt auch kein Wolfsburger Team zu sehen, das gegen seinen Coach spielte. “Ich habe nur gesehen, dass die Mannschaft jede Woche und auch heute richtig Gas gibt, richtig gut eingestellt ist”, sagte Kovac.

    Wolfsburg-Trainer Niko Kovac gestikuliert am Spielfeldrand. © picture alliance/dpa | Swen Pförtner

    AUDIO: VfL-Trainer Kovac: “Klare Fehlentscheidung, müssen nicht diskutieren” (2 Min)

    Sein Vorgesetzter blieb jedoch eine richtige Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Trainers im NDR Interview schuldig: “Zehn Minuten nach dem Spiel eine Personaldiskussion öffentlich zu führen – ich glaube, das ist nicht angebracht”, sagte Schäfer. “Man sollte uns auch die Möglichkeit geben, das intern zu besprechen und das Spiel aufzuarbeiten.” In den Wochen zuvor hatten sich Schäfer und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz allerdings stets umgehend hinter Kovac gestellt.

    Wimmer bringt spielfreudige “Wölfe” in Führung

    So bitter das Ende, so furios war der Auftakt in die Partie gewesen. Chipbälle mit dem Außenrist, Absatzkicks, Seitfallzieher, fulminante Schüsse aus der zweiten Reihe, dazu schnelle Kombinationen – ja, das alles war tatsächlich der VfL Wolfsburg in der Anfangsviertelstunde. Für eine Mannschaft, die zehn Spiele in Folge keinen Sieg errungen hatte, war es ein ganz erstaunlicher Beginn. Die “Wölfe” strahlten Spielfreude aus im Duell mit den Fuggerstädtern, die zuvor drei Spiele in Folge gewonnen hatten.

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

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    Und das Beste aus Sicht der Niedersachsen – ihr Engagement wurde belohnt, und das sehr früh. Nachdem Joakim Maehle mit dem Ball am Fuß auf der rechten Außenbahn Tempo aufgenommen und das Spielgerät zu Maxence Lacroix gepasst hatte, leitete dieser die Kugel sofort zu Patrick Wimmer weiter. Und der Österreicher machte es dann richtig gut. Aus der Drehung heraus zog er ab und traf mit Innenpfostenkontakt zum 1:0 (9.).

    Danach hatten Mattias Svanberg (10.), Maximilian Arnold (13.) und Jonas Wind (15.) allesamt gute Chancen, die Führung auszubauen. Gemeinsam hatten sie auch, dass ihnen das nicht gelang.

    Rote Karte für Torschütze Wimmer…

    Dieses hohe Pensum hielten die Norddeutschen in der Folgezeit zwar nicht durch, dennoch hatten sie die Partie komplett im Griff – bis Torschütze Wimmer in der 45. Minute im Aufbauspiel den Ball an Ex-“Wolf” Kevin Mbabu verlor. Er rannte dem Schweizer daraufhin hinterher, zog ihn am rechten Arm und brachte ihn kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall.

    Schiedsrichter Timo Gerach zückte sofort die Rote Karte. Dies aber war ein Fehler, da Mbabu keine klare Torchance hatte. Lacroix und wohl auch Arnold hätten noch eingreifen können. Es wurde diskutiert und offenbar gab es auch noch Kontakt mit dem VAR, doch Gerach sah sich die Szene nicht noch einmal an. Er blieb bei seiner Entscheidung, dass es eine Notbremse gewesen sei.

    “Das ist keine Rote Karte.”
    VfL-Kapitän Maximilian Arnold

    “Mit dieser Aktion wurde das Spiel entschieden”, sagte Arnold dem NDR. “Das hat nichts damit zu tun, dass wir verloren haben. Ich bin sehr enttäuscht darüber. Ich bewerte das so gut es geht neutral – das ist für mich keine Rote Karte.” So sah das auch Geschäftsführer Schäfer: “Ich glaube, da sind wir uns alle einig, selbst der Gegner hat es so gesehen, dass es keine Rote Karte war.”

    …und Gegentor per Freistoß

    Wimmer stapfte wütend in die Kabine. Auf dem Weg durch die Katakomben dürfte er noch den Jubel der Augsburger Fans vernommen haben. Arne Maier hatte den Freistoß zum 1:1 genutzt – seinen Schuss fälschte VfL-Kapitän Maximilian Arnold unhaltbar für Keeper Pavao Pervan mit dem Oberarm ins eigene Tor ab (45.+2). Der Pausenstand war für die Wolfsburger angesichts der eigenen Darbietung in der ersten Hälfte extrem bitter.

    Jakic wird für Augsburg zum Matchwinner

    Nach Wiederbeginn drängte Augsburg – und kam zum Erfolg. Kristijan Jakic traf zum 2:1 für den FCA (61.). Da sich aber der VAR meldete und darauf hinwies, dass es im Vorfeld des Tores eine überprüfenswerte Situation gegeben habe, sah sich Schiedsrichter Gerach am Spielfeldrand besagte Szene noch einmal an. Er entschied aber nicht auf Handspiel von Philipp Tietz – der Arm sei angelegt gewesen. Es lief wirklich nicht für Kovac und sein dezimiertes Team.

    Jakic war es dann auch, der mit dem 3:1 (79.) für die Vorentscheidung sorgte. Bei seinem Flachschuss aus 20 Metern machte Pervan aber keine gute Figur, der Ball war haltbar. Den in Unterzahl spielenden Gastgebern gelang es nicht mehr, die Partie noch einmal spannend zu machen. Nach dem Schlusspfiff gab es Pfiffe von den VfL-Fans und auch “Kovac raus”-Rufe.

    26.Spieltag, 16.03.2024 15:30 Uhr

    VfL Wolfsburg

    1

    FC Augsburg

    3

    Tore:

    VfL Wolfsburg:
    Pervan – Baku (78. Majer), Lacroix, Zesiger, Maehle – Svanberg (87. Vranckx), Arnold – Tomás (67. A. Sarr), Wimmer, Paredes (86. Rogério) – Wind

    FC Augsburg:
    Dahmen – Mbabu, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Jakic – F. Jensen (65. Biel), A. Maier (76. Engels) – Vargas (76. M. Pedersen) – Tietz (83. S. Michel), Demirovic (82. Beljo)

    Zuschauer:
    21735

    Weitere Daten zum Spiel


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    Sveindis Jane Jonsdottir (Wolfsburg, 23), Lena Sophie Oberdorf (Wolfsburg, 5), Spielerinnen vom VfL Wolfsburg, enttäuscht nach der Niederlage bei der TSG Hoffenheim © imago / foto 2 press

    Herber Dämpfer für den VfL: Die Niedersächsinnen unterlagen im Kraichgau 1:2. Immerhin: Kapitänin Alexandra Popp verletzte sich nicht schwer.
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    Dieses Thema im Programm:

    Sport aktuell |
    16.03.2024 | 18:17 Uhr

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  • Vielfalt und Toleranz? Eklat um Stürmer Behrens vom VfL

    Vielfalt und Toleranz? Eklat um Stürmer Behrens vom VfL


    Stand: 09.10.2024 12:10 Uhr

    Kevin Behrens hat beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg für einen Eklat gesorgt. Der VfL-Profi hat sich offenbar geweigert, ein Sondertrikot in Regenbogenfarben zu unterschreiben, und soll sich zudem homophob geäußert haben.

    Bei einer internen Autogrammaktion Ende September hat sich Behrens wohl gleich mehrfach geweigert, das Trikot mit Regenbogen-Elementen zu unterschreiben, mit dem der VfL ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen will. “Während eines internen Termins gab es Äußerungen, die nicht im Einklang mit der Haltung des VfL Wolfsburg stehen. Der Vorfall wurde intern unverzüglich aufgearbeitet”, teilte der VfL der “Sport Bild” mit, die zuerst darüber berichtet hatte. Der Fußball-Bundesligist bestätigte den Vorfall auf Nachfrage dem NDR.

    “Meine Äußerungen waren absolut nicht in Ordnung”

    Der 33-Jährige soll seine Ablehnung mit drastischen Worten geäußert haben und wurde daraufhin zum Gespräch mit Sportdirektor Sebastian Schindzielorz zitiert. Dort habe er glaubhaft versichert, keine Abneigung gegen Homosexuelle zu haben, und sich auch entschuldigt. “Meine spontanen Äußerungen waren absolut nicht in Ordnung. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Das Thema wurde intern klar besprochen und ich bitte um Verständnis, dass ich mich dazu nicht weiter äußern möchte”, sagte der Profi der “Sport Bild”.

    Über mögliche Konsequenzen für Behrens ist bislang nichts bekannt. Der VfL wollte sich dazu auf NDR Nachfrage nicht äußern. Der Angreifer war im vergangenen Januar von Union Berlin zum VfL gewechselt, hat sich bei den Niedersachsen bislang aber nicht durchsetzen können und wurde in der aktuellen Saison erst drei Mal eingewechselt. Behrens’ Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

    VfL Wolfsburg will für “Vielfalt und Toleranz” stehen

    Für den VfL ist der Vorfall besonders unangenehm, da sich der Club seit Jahren aktiv für Vielfalt und Toleranz einsetzt. Nilla Fischer bei den Wolfsburger Bundesliga-Frauen 2017 und Josuha Guilavogui bei den VfL-Männern ein gutes Jahr später hatten als erste Kapitäne die Regenbogenbinde in Deutschland am Arm getragen.

    Der VfL betonte in seiner Stellungnahme, dass er sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sei. “Der Club und seine Angestellten stehen für Vielfalt und Toleranz, grundsätzliche Werte wie Respekt, Aufrichtigkeit und Offenheit sind seit jeher fest in der Vereins-Philosophie verankert.”

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    Thomas Hitzlsperger © Witters

    Thomas Hitzlsperger hatte sein Coming-out vor zehn Jahren. Seitdem folgte kein Spieler seinem Beispiel. Nun könnte sich etwas tun.
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    Angreiferin Svenja Huth vom VfL Wolfsburg © picture alliance/Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

    Für die Schützin und die Fußball-Nationalspielerin ist Diversität nicht nur ein Schlagwort. Beide Sportlerinnen leben offen queer.
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    Dieses Thema im Programm:

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    09.10.2024 | 13:17 Uhr

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  • Trotz Abstiegssorgen: Wolfsburger Bezirksligist bindet

    Trotz Abstiegssorgen: Wolfsburger Bezirksligist bindet


    Kästorf/Warmenau. Die Mannschaft steckt mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Doch genau jetzt sendet der Verein mit der Einigung ein „wichtiges Signal“.



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  • Vranckx verlängert beim VfL Wolfsburg

    Vranckx verlängert beim VfL Wolfsburg


    Aster Vranckx hat seinen auslaufenden Vertrag beim VfL Wolfsburg verlängert. Der derzeit verletzte Mittelfeldmotor bleibt den Wölfen erhalten und freut sich auf sein zeitnahes Comeback.

    Aster Vranckx bleibt dem VfL Wolfsburg über die Saison hinaus erhalten und hat seinen 2025 auslaufenden Vertrag bei den Wölfen verlängert. “Wir freuen uns, dass Aster Teil unseres Teams bleibt. Er spielt eine wichtige Rolle in unserer Mannschaft und wir haben großes Vertrauen in ihn, dass er die Chance nutzt, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dabei werden wir ihn unterstützen, denn wir sind überzeugt, dass noch viel Potenzial in Aster steckt”, äußert sich VfL-Sportdirektor Sebastian Schindzielorz.

    Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselte 2021 nach Wolfsburg und hat seitdem 55 Mal das Trikot der Wölfe getragen (zwei Tore). In der Saison 2022/2023 war der belgische Nationalspieler an die AC Mailand ausgeliehen, bestritt zehn Spiele und bereitete dabei ein Tor vor. Nach der Spielzeit kehrte Aster Vranckx nach Niedersachsen zurück und ist seitdem fester Bestandteil der Grün-Weißen.

    Quelle: VfL Wolfsburg



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  • VfL Wolfsburg verpflichtet Marius Müller.

    VfL Wolfsburg verpflichtet Marius Müller.


    Die Wölfe verstärken sich für die kommende Saison mit Marius Müller.

    Der VfL Wolfsburg hat Torhüter Marius Müller von Zweitligist FC Schalke 04 unter Vertrag genommen. Der 30-Jährige ist nach Kamil Grabara (Tor, FC Kopenhagen) und Bence Dardai (Mittelfeld, Hertha BSC) bereits der dritte Neuzugang der Wölfe für die Saison 2024/2025.

    “Wir freuen uns sehr, dass sich Marius ab der neuen Saison dem VfL Wolfsburg anschließt. Er ist ein Teamplayer, der viel Ruhe ausstrahlt und eine starke Mentalität mitbringt. Marius kennt den deutschen Fußball und ist die passende Ergänzung für unser Torhüter-Gespann”, so VfL-Sportdirektor Sebastian Schindzielorz.

    “Ich sehe es nicht als selbstverständlich an, dass ich in meinem Alter noch einmal die Möglichkeit erhalte, mich auf diesem Niveau zu beweisen. Für mich war es immer ein großer Traum, ein Spiel in der Bundesliga zu bestreiten – und diesem bin ich ein Stück nähergekommen. Die Wertschätzung, die der Verein mir in den Gesprächen entgegengebracht hat, hat mir ein sehr gutes Gefühl gegeben”, so Müller.

    Marius Müller wurde in der Nachwuchsabteilung des 1. FC Kaiserslautern ausgebildet und schaffte bei den Roten Teufeln auch den Sprung zum Profi. Über RB Leipzig, wo der gebürtige Heppenheimer bereits unter Trainer Ralph Hasenhüttl gespielt hat, sowie den FC Luzern ist er im Sommer 2023 beim FC Schalke 04 gelandet. Bei den Königsblauen wurde der 1,92 Meter große Torhüter innerhalb kürzester Zeit zum Führungsspieler und Publikumsliebling. In der vergangenen Saison stand Müller für die Gelsenkirchener in 21 Zweitliga-Partien sowie einmal im DFB-Pokal zwischen den Pfosten – und blieb dabei sechsmal ohne Gegentor.

    Quelle: VfL Wolfsburg



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  • Nach Odyssee beim VfL Osnabrück angekommen

    Nach Odyssee beim VfL Osnabrück angekommen


    Bryang Kayo gehört zu den Gesichtern des Aufschwungs beim VfL Osnabrück. Der US-Amerikaner hat eine vierjährige Odyssee in Deutschland hinter sich – fühlt sich nun aber in Verein und Mannschaft wohl. Das ist die Geschichte des 22-Jährigen, der seine Heimat früh verließ, um seinen Träumen nachzujagen.

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  • Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Nicht um jeden Preis

    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Nicht um jeden Preis


    Fast täglich gibt es wilde Gerüchte um Wolfsburger Spieler. Hinter Mohammed Amoura ist die halbe Welt her, um die Fußball-Wuchtbrumme Patrick Wimmer bemühen sich diverse Spitzenklubs und nun heißt es, dass Konstantinos Koulierakis in England und Italien ein Objekt der Begierde sei. Ob das alles so stimmt oder Berater einfach mal ein paar Leuchtraketen in den Transferhimmel geschossen haben, sei an dieser Stelle vernachlässigt. Was man aber konstatieren darf, ist: Wenn die Konkurrenz scharf ist auf Spieler des VfL, dann haben die Verantwortlichen am Mittellandkanal einen guten Job gemacht.

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    Zum Job gehört es allerdings auch dazu, die Leistungsträger und Stützen der Mannschaft an der Stange zu halten, um mittelfristig endlich den Erfolg zu haben, den man sich wünscht. Der VfL darf nicht zu einem Ausbildungsverein werden, der hochbegabte Profis einkauft, um sie beim erstbesten Angebot wieder ziehen zu lassen. Und sollte in unmittelbarer Zukunft tatsächlich mal eine unmoralische Offerte auf den Tischen von Geschäftsführer Peter Christiansen oder Sportdirektor Sebastian Schindzielorz landen, wäre ein Verkauf nur zu akzeptieren, wenn zuvor bereits für den notwendigen und qualitativ ebenbürtigen Ersatz gesorgt wäre. Alles andere wäre fahrlässig und würde den gerade erfolgreich eingeleiteten Weg gewaltig gefährden.

    [email protected]

    AZ/WAZ



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  • Oberliga-Derby Lupo/Martini Wolfsburg kontra SSV

    Oberliga-Derby Lupo/Martini Wolfsburg kontra SSV


    Kostenfrei bis 17:04 Uhr lesen

    Die Trainer sehen darin sogar einen Vorteil

    Oberliga-Derby Lupo/Martini Wolfsburg kontra SSV Vorsfelde findet an einem Mittwoch statt

    Wolfsburg. Das ranghöchste Wolfsburger Amateurfußball-Derby findet unter Flutlicht statt: Die Partie in der Oberliga zwischen Lupo/Martini Wolfsburg und dem SSV Vorsfelde ist an einem Mittwochabend angesetzt, genauer gesagt am 26. März (18.30 Uhr). Die beiden Trainer sehen sogar einen Vorteil darin.

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    Ursprünglich sollte Mitte Februar gespielt werden: Das klappte allerdings nicht, sowohl der Rasen- als auch der Kunstrasenplatz der Italiener waren nicht bespielbar. Nun wird unter der Woche gespielt. „Ich glaube, das ist sogar ein Vorteil“, sagt Lupo-Coach Ludger Tusch, „denn wir haben keinen Alltag um uns herum.“ Soll heißen: Dadurch, dass parallel keine weiteren Partien stattfinden, erwartet er noch mehr Zuschauende bei diesem Nachbarschaftsduell. Tusch: „Ich glaube schon, dass der Laden voll wird.“ Zumal es sogar sein könne, „dass da vielleicht schon eine erste kleine Vorentscheidung fällt“. Soll heißen: Gewinnen die Wolfsburger, könnte es für den SSV zu diesem Zeitpunkt schon eng werden.

    Für Lupo ist‘s bereits die zweite englische Woche

    Für Lupo ist‘s bereits die zweite englische Woche im Terminkalender, denn exakt eine Woche später (2. April, 18.30 Uhr) spielen die Kreuzheider daheim gegen den SV Arminia Hannover. Und: In der Zeit vom 22. März bis zum 2. April bestreiten sie vier Heimspiele am Stück. „Wir haben einen großen Kader, von daher sehe ich da in Sachen Belastungssteuerung kein Problem“, erklärt Tusch. Am 26. März feiert er seinen Namenstag: „Ich glaube, das ist ein gutes Omen.“ Noch drei Partien haben die Wolfsburger bis dahin zu bestreiten. „Wenn wir zwei davon gewinnen, sind wir auf Kurs.“

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    Die Eberstädter haben noch vier Zähler weniger auf dem Konto als der Nachbar, stehen dementsprechend noch etwas mehr unter Zugzwang. Im neuen Termin sieht auch SSV-Trainer Leon Schroeder „keine großen Probleme, weshalb wir deshalb aus dem Rhythmus kommen sollten“. Denn: „Die Wege sind kurz, das ist zeitlich machbar.“ Auch Schroeder kann sich gut vorstellen, dass durch die Ansetzung unter der Woche mehr Zuschauende dabei sind. „Flutlichtspiele sind besonders und haben einen anderen Charakter. Und gerade so ein Derby hat natürlich noch mehr Charme“, erklärt Vorsfeldes Coach.

    AZ/WAZ



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