Kategorie: VfL Wolfsburg

  • Nicht alles über den Haufen werfen

    Nicht alles über den Haufen werfen


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    „Es gilt, Ruhe zu bewahren“

    Der FC St. Pauli steckt aktuell im Abwärtstrend und ist offensiv zu harmlos.

    Alexander Blessin hofft auf Punkte in Wolfsburg

    Alexander Blessin hofft auf Punkte in Wolfsburg

    © AFP/SID/Axel Heimken

    Der FC St. Pauli steckt aktuell im Abwärtstrend und ist offensiv zu harmlos.

    Alexander Blessin lässt den zunehmenden Druck im Kampf um den Klassenerhalt nicht an sich herankommen. „Es gilt, Ruhe zu bewahren. Wohlwissend, dass wir auch Druck haben“, sagte Blessin vor dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr): „Wir sind trotzdem in einer guten Situation und müssen die einfach verteidigen.“

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    Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie ohne eigenes Tor ist der Vorsprung des Tabellen-15. auf den VfL Bochum auf Relegationsplatz 16 auf vier Punkte geschrumpft. „Ich will nicht alles schönreden, wir haben genug Fehler gemacht“, sagte Blessin: „Es bringt aber auch nichts, bei etwas Gegenwind alles über den Haufen zu werfen.“

    Vor allem vor dem gegnerischen Tor präsentieren sich die Kiezkicker immer wieder zu harmlos. Blessin betonte aber, seiner Offensivabteilung zu vertrauen. „Es ist wichtig, dass wir nicht nervös werden, wenn wir mal eine Torchance haben, sondern das einfach zelebrieren und sagen: ‚Hey, wir haben gute Chancen‘“, sagte der 51-Jährige. Gleichzeitig bleibe essenziell, „dass wir uns für jeden defensiven Zweikampf abfeiern.“



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  • Bundesliga: Freitagsspiel für RB Leipzig in Wolfsburg

    Bundesliga: Freitagsspiel für RB Leipzig in Wolfsburg


    Leipzig/msc – Die Bundesliga-Saison 2024/25 nähert sich dem Ende. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Spieltage 28 bis 30 zeitgenau angesetzt. RB Leipzig hat zwei Heimspiele und muss auswärts an einem Freitagabend antreten.

    Vor dem Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart (2. April) stehen noch die Partien gegen SC Freiburg, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach auf dem Plan. Anschließend hat die DFL nun drei weitere Spiele angesetzt.

    RB Leipzig muss an einem Freitagabend zum VfL Wolfsburg

    Vor eigenem Publikum tritt RB Leipzig gegen die TSG Hoffenheim (5. April) und auch gegen Holstein Kiel (19. April) jeweils am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr an. Das Auswärtsspiel gegen den VfL Wolfsburg, den RB Leipzig Ende Februar im DFB-Pokal zuhause aus dem Wettbewerb geworfen hatte, findet an einem Freitagabend (11. April) statt.



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  • Der “Abstieg” in Wolfsburg – MillernTon

    Der “Abstieg” in Wolfsburg – MillernTon


    Als der FC St. Pauli 2011 in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg antrat, war nach Spielende der Abstieg gefühlt besiegelt – wie konnte es damals so weit kommen?
    (Titelfoto: Joern Pollex/Bongarts/Getty Images
    /via OneFootball)

    Am 16. April 2011 war der FC St. Pauli zuletzt beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga zu Gast. Zwar stand am Ende endlich mal wieder ein Punktgewinn, doch geholfen hat das dem FCSP nicht. Vielmehr fühlte sich das 2:2 wie eine herbe Niederlage an, auch wenn dieser Punkt eine absolute Ausnahme im ansonsten desolaten letzten Saisondrittels des FC St. Pauli war.

    Absturz nach dem Derbysieg

    Genau zwei Monate vorher sah das alles noch ganz anders aus: Was am 16. Februar 2011 passierte, dürfte vielen FCSP-Fans noch in bester Erinnerung sein. Der FC St. Pauli gewann damals das Derby mit 1:0 und feierte damit nicht nur die Stadtmeisterschaft, sondern setzte auch eine starke Serie fort. Denn durch diesen Erfolg war das Team mit satten elf Punkten aus fünf Spielen ins Fußballjahr 2011 gestartet. Die Vorzeichen und die Tabellensituation sahen für den Rest der Saison ziemlich rosig aus.

    Doch der elfte Tabellenplatz des FC St. Pauli nach 22 Spieltagen war trügerisch. Weil der Abstand nach unten keineswegs Anlass zur Entspannung bot, der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz betrug nur fünf Zähler. Und weil die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt ziemlich prominent war: Mönchengladbach, Stuttgart, Wolfsburg, Frankfurt, Kaiserslautern, Köln und Bremen standen nach 22 Spieltagen hinter dem FCSP – das sind damals wie heute (mit Ausnahme des FCK) alles andere als klare Abstiegskandidaten gewesen.

    Weil den FC St. Pauli dann spätestens nach dem Derby zudem auch noch eine ziemlich heftige Verletzungswelle ereilte (Mit Fabio Morena, Bastian Ozcipka und Carlos Zambrano erlitten gleich drei wichtige Defensivspieler schwere Verletzungen, sodass für sie die Saison bereits beendet war) und dann auch noch eine Reihe äußerst unglücklicher Spielverläufe hinzukamen, ging es fortan in der Tabelle steil bergab. Nach dem Derbysieg gab es sieben Niederlagen in Folge. Vor der Partie in Wolfsburg war der FC St. Pauli bereits bis auf Platz 17 in der Tabelle durchgereicht worden.

    Stanislawski verkündet Abschied

    Als wären Verletzungen, Tabellensituation und das Anfang April abgebrochene Spiel gegen Schalke 04 nicht bereits genug gewesen, platzte dann kurz vor dem 30. Spieltag in Wolfsburg auch noch die Bombe in der Causa Holger Stanislawski: Denn in den Tagen vor dem Spiel wurde erklärt, dass der doppelte Aufstiegstrainer den FC St. Pauli im Sommer verlassen wird. Ein Zusammenhang mit dem für den Sommer angekündigten Trainerwechsel in (ausgerechnet!) Hoffenheim war direkt erkennbar, dass dieser Wechsel in dieser wichtigen Saisonphase publik wurde, mindestens unglücklich.

    Wie wichtig diese Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli war, zeigt auch die Tabelle vor der Partie: Die Clubs standen punktgleich auf den Plätzen 16 und 17. Der VfB Stuttgart auf Platz 15 war nur zwei Punkte entfernt. Für Wolfsburg, die zwei Jahre zuvor noch die deutsche Meisterschaft gefeiert hatten, ist das natürlich viel zu wenig gewesen. Das Team war gespickt mit namhaften Akteuren: Mandzukic und Grafite im Angriff, Diego und Josue im Mittelfeld, Friedrich in der Innenverteidigung, Benaglio im Tor und dazu Felix Magath (mit Bernd Hollerbach und Pierre Littbarski als Co-Trainern) auf der Trainerbank. Für Meistertrainer Magath war es eine Rückkehr, nachdem Steve McClaren und Littbarski (ja, der wurde dann wieder Co-Trainer) ihren Stuhl während der Saison räumen mussten.

    St. Pauli vergibt, Wolfsburg trifft aus Abseitsposition

    Die Partie lief dann wie ein Kurzspielfilm der Saison des FC St. Pauli: Das Team hatte viele Chancen, zwölf Abschlüsse in der ersten Halbzeit, konnte aber keine davon nutzen. Unter anderem brachte Charles Takyi das Kunststück fertig, aus wenigen Metern das leere Tor nicht zu treffen. Wie es das Fußballgesetz in solchen Situationen so will, fiel der Treffer dann auf der Gegenseite: Benaglios Abschlag wurde von Boll unfreiwillig verlängert und irgendwie gelangte der Ball zu Mandzukic, der zur Führung der Wolfsburger traf. Zu allem Überfluss hätte dieser Treffer aufgrund einer Abseitsposition des Wolfsburger Stürmers nicht zählen dürfen. Schöne Scheiße.

    Doch der FC St. Pauli kam zurück in diese Partie – und wie! Nach einer Stunde Spielzeit legte Takyi für Gerald Asamoah auf, der mit Übersicht noch den gerade erst eingewechselten Deniz Naki ins Boot holte. Der ließ sich nicht lange bitten und erzielte den Ausgleich. Es kam noch besser: In der 78. Minute fing Dennis Daube einen Pass im Mittelfeld ab und bediente direkt Matthias Lehmann, der zur verdienten FCSP-Führung einschob. Die überlebenswichtigen drei Punkte waren zum Greifen nah.

    WOLFSBURG, GERMANY - APRIL 16: Grafite (R) of Wolfsburg and Markus Thorandt of Hamburg battle for the ball during the Bundesliga match between VfL Wolfsburg and FC St. Pauli at Volkswagen Arena on April 16, 2011 in Wolfsburg, Germany. (Photo by Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)
    Was eine Zeitreise! Markus Thorandt im Zweikampf mit Grafite, Fabian Boll, Charles Takyi und Diego schauen zu.
    // (Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)

    Jan Polak trifft ins Herz des FC St. Pauli

    Die Wolfsburger gingen nun „All in“ – direkt nach dem Rückstand warf das Heimteam wirklich alles nach vorne, der FC St. Pauli zog sich entsprechend tief zurück. Es folgten einige recht wilde Szenen im FCSP-Strafraum. In der 88. Minute gab es dann eine Wolfsburger Ecke und sie dürfte eine der Mütter der „Gegentor nach Ecke“-Mystik sein. Jedenfalls traf Jan Polak in der 88. Minute ins Tor des FC St. Pauli und auch noch woanders hin. Keine drei Punkte, nur einer. Zu wenig im Abstiegskampf, zumal der VfB Stuttgart zeitgleich in Köln gewann und damit den Abstand zum rettenden Ufer vergrößerte.

    Doch Polak traf zusätzlich auch noch ins Herz des FC St. Pauli – denn gefühlt war dieses Unentschieden der Sargnagel, der Abstieg besiegelt. Dabei waren noch vier Spiele offen und der Rückstand betrug „nur“ vier Punkte. Doch der Abstand zu Platz 15, selbst das Erreichen der Abstiegsrelegation (den Platz also, den der VfL Wolfsburg punktgleich belegte) schien in diesem Moment in zu weiter Ferne zu sein. Nach sieben Niederlagen in Folge und dem unglücklichen Unentschieden, der Verletzungsmisere, dem Spielabbruch gegen Schalke und dem angekündigten Abschied von Stanislawski lag die Saison des FC St. Pauli bereits vier Spiele vor dem Ende in Scherben. Es fehlte die Überzeugung. In die Relegation schaffte es letztendlich Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt stieg zusammen mit dem FC St. Pauli, der die letzten vier Saisonspiele verlor, in die zweite Liga ab.

    Mann ey, so ein Scheißgefühl damals. Gar kein Bock, sowas wieder mitmachen zu müssen. Damit das nicht passiert, wäre vermutlich sogar ein unglückliches 2:2 in Wolfsburg hilfreich, wenn man dort schon nicht gewinnen kann. Allein schon für die eigene Überzeugung. Denn wie wenig man davon haben kann, wenn man erstmal längere Zeit keine Erfolge einfährt, hat die Saison 10/11 gezeigt, als man in einer kritischen, aber keineswegs ausweglosen Situation bereits das Gefühl hatte, der Abstieg wäre besiegelt.
    Dieses Mal nicht, FC St. Pauli!
    // Tim

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  • Hasenhüttl hat hinten rechts jetzt ein Luxusproblem

    Hasenhüttl hat hinten rechts jetzt ein Luxusproblem


    Vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr) sprach Cheftrainer Ralph Hasenhüttl über die aktuelle Situation auf der Rechtsverteidiger-Position beim VfL Wolfsburg. Auf dieser kamen zuletzt sowohl Kilian Fischer als auch Brentford-Leihgabe Mads Roerslev zu Einsätzen, wobei aber nicht sportliche Gründe ausschlaggebend waren. Wie sieht es nun aus?


    Neuzugang Roerslev ersetzte beim 1:1 gegen Bochum den gesperrten Fischer und durfte auch im vergangenen Bundesliga-Spiel gegen den SV Werder Bremen (2:1) von Anfang an spielen, weil sein Konkurrent angeschlagen war. Hasenhüttl erklärte während der Medienrunde am Donnerstag, dass er bei Fischer vorerst kein Risiko gehen wollte.

    „Er hat es ordentlich gemacht“, beschrieb Wolfsburgs Trainer die Leistung von Roerslev gegen Bremen. Zum wiederholten Male machte er aber auch deutlich, wie viel er von Fischer – inzwischen fit – hält.

    Tendenz zu Fischer klingt durch

    „Wie sich Kili entwickelt hat, hat wahrscheinlich niemand für möglich gehalten. Er hat sich mit Ball enorm entwickelt, aber auch gegen den Ball seine Stärken gezeigt“, so Hasenhüttl darüber, wer aktuell die Nase vorn hat im Kampf um die Startelf. Die vielen Einsätze Fischers seien kein Zufall gewesen.

    Nun gebe es mit Roerslev einen Konkurrenten, der auch seine Qualitäten habe. „Es wird für mich immer darum gehen, zu entscheiden, was ich brauche. Da habe ich ein Luxusproblem“, ließ Hasenhüttl das Rennen vermeintlich offen.

    Insgesamt ist jedoch auffällig, dass der Fußballlehrer immer wieder lobende Worte für Fischer übrig hat und von ihm als Spieler sehr überzeugt zu sein scheint. Ob Roerslev an diesem Standing von Fischer zeitnah etwas ändern kann, bleibt abzuwarten. Es klingt zwischen den Zeilen jedenfalls danach, als wäre Fischer vorerst weiter gesetzt.

    Quelle: Pressekonferenz



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  • Fußball-Bundesliga – St. Pauli hofft auf das Ende

    Fußball-Bundesliga – St. Pauli hofft auf das Ende


    Hamburg (dpa) – Harte Arbeit auf dem Trainingsplatz und viele Gespräche sind für Trainer Alexander Blessin die Schlüsselelemente, um die bislang längste Durststrecke des FC St. Pauli in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga zu beenden. „Wir waren in vielen Spielen nah dran“, sagte 51-Jährige nach zuletzt vier Niederlagen ohne eigenen Treffer in Serie. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) tritt der Tabellen-15. aus der Hansestadt beim siebtplatzierten VfL Wolfsburg an.

    Neben der Torflaute im Angriff sieht Blessin auch in der Defensive, die in den vergangenen vier Spielen sieben Gegentreffer zuließ, Verbesserungspotenzial: „Diese Inaktivität, die zu Gegentoren führt, darf uns nicht mehr passieren“, forderte der Coach der Kiezkicker.

    Eric Smith bereit für den Einsatz in der St.-Pauli-Defensive

    Im Spiel gegen die Niedersachsen soll auch Eric Smith die Abwehr der Hamburger stärken: „Er ist fit“, sagte Blessin über den Schweden: „Er hat gestern einen blöden Schritt gemacht und hatte Probleme mit der Patellasehne. Wir sind froh, dass es nichts Schlimmeres war.“

    Als größtes Plus der Wolfsburger, die seit mittlerweile sechs Spielen ungeschlagen sind, nannte Blessin deren „brutale Schnelligkeit. Aber die haben wir im Hinspiel gut unter Kontrolle gehabt.“ Ende Oktober vergangenen Jahres hatten sich die beiden Mannschaften 0:0 getrennt.

    © dpa-infocom, dpa:250306-930-395969/1



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  • War Zetterer gegen Wolfsburg nicht spielfähig?

    War Zetterer gegen Wolfsburg nicht spielfähig?


    Die letzten Tage dürften für Michael Zetterer nicht gerade angenehm gewesen sein. Zum einen litt der Stammtorwart des SV Werder Bremen zu Wochenbeginn noch unter einer Erkältung, zum anderen prasselte nach der 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg viel Kritik auf ihn ein. Im Vergleich zu den lobenden Worten, die der Keeper am Jahresende 2024 noch eingeheimst hatte, ein denkbar scharfer Kontrast. „Lob oder Kritik von außen sind immer ein Ergebnis der Leistung, die man auf den Platz bringt“, sagte Ole Werner auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen (Sonnabend, 15.30 Uhr) zu den teils scharfen medialen Bewertungen über seinen Torhüter.

    Dass diese Kritik nicht spurlos an Michael Zetterer vorbeiging, deutete Werner an: „Es ist nicht nur für uns als Mannschaft, sondern auch für viele Spieler aktuell keine leichte Phase.“ Aus Sicht des Cheftrainers gibt es nur eine Lösung, um die kritischen Stimmen wieder in Lobeshymnen zu verwandeln: „Jeder von uns muss sich aus dieser schwierigen Phase herausarbeiten. Der Blick geht deshalb nach vorne. Dass er es besser kann, wissen wir – und das weiß Zetti selbst auch“, betonte Werner. Sein Vertrauen in die Fähigkeiten des Stammtorwarts hat der Werder-Trainer trotz zuletzt schwächerer Auftritte der Nummer 1 keineswegs verloren: „Ich bin mir sicher, dass er, wenn er gut arbeitet, auch wieder seine Leistung zeigen wird.“

    Wenn ein Stammspieler sagt, dass er fit ist, dann wird er auch als spielfähig angesehen.

    Werder-Trainer Ole Werner

    Neben harter Arbeit dürfte dabei auch die gesundheitliche Komponente eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Nach dem Wolfsburg-Spiel, bei dem Zetterer das frühe 0:1 verschuldet hatte, stellte sich die Frage, inwieweit die vorherige Erkältung seine Leistung beeinflusst haben könnte. Eine endgültige Antwort darauf konnte auch Ole Werner nicht liefern, der 36-Jährige betonte aber, dass „weder wir noch er die Erkältung als Ausrede benutzen“. Zudem habe sich Zetterer selbst für das Spiel fit gemeldet, wie Werner bestätigte: „Wenn ein Stammspieler – dazu noch auf der Torwartposition, auf der nicht so schnell gewechselt wird – sagt, dass er fit ist, dann wird er auch als spielfähig angesehen.“ Und von Fans sowie Beobachtern entsprechend beurteilt. „Jeder, der auf dem Platz steht, wird so bewertet, als wäre er bei 100 Prozent – auch wenn er es vielleicht manchmal nicht ist.“

    Fest steht: Mittlerweile hat Zetterer seine Erkältung vollständig überwunden, gegen Leverkusen dürfte er körperlich wieder bei 100 Prozent sein. Ole Werner jedenfalls glaubt an eine schnelle Leistungssteigerung seines Schlussmannes: „Es geht jetzt darum, dass jeder an den Themen arbeitet, die ihm gerade schwerfallen – und das macht Zetti.“

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  • „Es bringt nichts, alles über den Haufen zu schmeißen“

    „Es bringt nichts, alles über den Haufen zu schmeißen“


    …das Personal: „Manolis Saliakas ist fit für die Startelf. Er hat im Training diese Woche auch alles mitgemacht und gut reagiert. Ob er am Samstag auch in der Startelf steht, müssen wir mal sehen. Connor Metcalfe und Robert Wagner hatten leichte Probleme vergangene Woche, aber beide haben diese Woche auch wieder voll mittrainiert. Sie werden jetzt an die Intensität herangeführt und haben gut darauf reagiert, sodass sie eigentlich auch zur Verfügung stehen könnten. Connor müssen wir vielleicht nochmal eine Woche mehr geben als Robert. Eric Smith ist fit. Er hatte gestern ein bisschen Probleme an der Patellasehne. Er ist aber gut behandelt worden und hat heute wieder voll mittrainiert. Darüber sind wir natürlich froh.“

    …die Niederlagenserie: „Wir waren in vielen Spielen nah dran und wollen den Bock jetzt natürlich umstoßen. Ich will nicht alles schönreden, wir haben genügend Fehler gemacht, das haben wir auch schon zur Genüge besprochen. Aber es geht darum, gegenzuhalten und zu gucken, was gut lief und an diesen Punkten festzuhalten. Es bringt ja nichts, wenn ein bisschen Gegenwind kommt, wieder alles über den Haufen zu schmeißen. Wir müssen Ruhe bewahren und trotzdem Dinge auch klar ansprechen. Wir wissen genau, dass wir am Wochenende wieder 100 Prozent abrufen müssen – und das dann aber auch über 90 Minuten und nicht 45 oder 50. Es waren einfach dumme Gegentore, bei denen wir sehr inaktiv waren, und diese Inaktivität darf uns so nicht mehr passieren.“

    …den kommenden Gegner: „Wolfsburg hat eine gute Struktur gefunden und eine hohe Offensivqualität. Im Vergleich zur Hinrunde haben sie aber auch eine sehr gute defensive Stabilität und ziehen dann auch die Spiele. Es ist schwierig, gegen sie Tore zu machen. Gleichzeitig haben sie eine brutale Schnelligkeit und wir müssen gewarnt sein. Im Hinspiel haben wir es sehr gut unter Kontrolle gehabt und da gilt es anzusetzen. Wir haben wieder einen guten Plan, in einer etwas anderen Variation. Ich bin guter Dinge, dass das aufgehen könnte.“

    …Elias Saad: „Er hat immer mal wieder leichte Schmerzen, wenn er sich aktiv abdrückt oder aufs Tor schießt. Das dauert immer eine halbe Minute, in der es wehtut, aber dann ist der Schmerz weg. Ihn hat immer ausgezeichnet, dass er mit 100 Prozent in eine Aktion geht. Aktuell stoppt er manchmal noch ab und nimmt Tempo raus. Dann bringt er nicht genau diese Pace und diese Qualität in eine Eins-gegen-eins-Situation. Er muss wieder dahinkommen, dass er die Zweikämpfe mit voller Intention angeht. Aber dass das nicht von heute auf morgen geht, ist ja klar. Wenn ein Spieler vier Monate ausfällt, dann fängt er erstmal wieder bei null an. Wir wollen ihm keinen Druck auferlegen, aber er will natürlich selber wieder die Leistung zeigen, die er vor seiner Verletzung gezeigt hat.“

    …zum eigenen Spielstil: „Am Anfang der Saison haben wir klar definiert, wie wir spielen wollen, was wir erreichen wollen und wie wir das erreichen wollen. Und das ist einfach durch defensive Stabilität und die Intensität gegen den Ball. Es ist wichtig, dass wir nicht nervös werden, wenn wir eine Torchance haben. Wir müssen das einfach zelebrieren, wenn wir gute Chancen haben. Auf der anderen Seite wollen wir uns aber auch für jeden defensiven Zweikampf abfeiern. Wenn die Null steht, dann spielen wir gut und es gibt uns ein positives Gefühl. Je länger das Spiel geht, desto mehr Chancen werden wir uns auch arbeiten. Wir wollen davon auch nicht abgehen. Es wäre ein falscher Ansatz zu sagen, dass wir jetzt noch offensiver agieren werden, weil wir uns noch mehr Torchancen herausarbeiten wollen in der Hoffnung, dass wir dann auch mehr Tore schießen.“

    …Druck im Abstiegskampf: „Ich rede offen mit den Jungs darüber und habe ja schon öfter gesagt, dass jeder die Tabelle lesen kann. Wir wollen auf unsere Leistung und unsere Punkte gucken. Es gibt momentan drei Mannschaften, die sofort unterschreiben würden, unsere Punkte zu haben. Von daher sind wir trotzdem in einer guten Situation und müssen diese verteidigen und nicht verwalten. Es wollen drei Mannschaften an uns vorbei und für uns gilt es, dagegenzuhalten.“

    …seinen ehemaligen Schützling Mohamed Amoura: „Wir schreiben uns immer mal wieder. Man sieht bei ihm eine Entwicklung, nicht nur durch seine Tore, sondern durch seine Assists. In unserer gemeinsamen Zeit bei Union Saint-Gilloise war er noch ein bisschen egoistischer. Das hat er ein bisschen abgelegt und dadurch ist er natürlich noch unberechenbar. In der Hinrunde haben wir ihn richtig gut bearbeitet, sodass er eigentlich keine nennenswerten Chancen hatte. Aber wir wissen natürlich, dass so ein Spieler aus dem Nichts ein Tor machen kann. Deshalb müssen wir hellwach sein.“

    …die Position von Eric Smith: „Es ist alles offen und wir müssen immer schauen, was uns gerade guttut. Wir wollen wie immer eine Struktur haben, die aber ständig veränderbar ist, mit vielen Rotationen. Es gilt dann aber auch, Situationen zu kreieren, bei denen man Gegner immer wieder vor Aufgaben stellt. Das müssen wir hinkriegen. Ob Eric dann zentral in der Abwehrkette spielt oder davor, ist nicht in Stein gemeißelt.“

     

    (tb)

    Fotos: FC St. Pauli



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  • „Auf einem guten Weg“: Hasenhüttl gibt Update zu

    „Auf einem guten Weg“: Hasenhüttl gibt Update zu


    Wolfsburgs Linksverteidiger Rogério, der seit über neun Monaten wegen einer Meniskusverletzung kein Spiel mehr bestreiten konnte, macht in seinem Aufbautraining weitere Fortschritte. Das verkündete sein Trainer Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr).


    „Rogério ist auf einem guten Weg und hat die ganze Woche mit der Mannschaft trainiert“, sagte der Wölfe-Coach und ergänzte: „Er macht schon fast alles mit.“

    Auch wenn der Brasilianer für den Rest dieser Spielzeit wohl keine große Rolle mehr einnehmen wird, kann er die kommenden Wochen dazu nutzen, sich weiter an die Mannschaft heranzuarbeiten.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Schießen die Grizzlys Wolfsburg die DEG zurück an die

    Schießen die Grizzlys Wolfsburg die DEG zurück an die


    Wolfsburg. Am Mittwoch Regeneration, am Donnerstag Training in der Eis-Arena, zwischendrin Videoanalyse, gemeinsames Mittagessen und dann Abfahrt nach Düsseldorf: Das war für die Grizzlys Wolfsburg der planbare Teil der Woche nach dem 5:2-Sieg am Dienstag gegen Straubing. Jetzt beginnt der nicht-planbare Teil – denn alles hängt am Ausgang des Spiels am Freitagabend (19.30 Uhr) bei der Düsseldorfer EG ab. Gewinnt die Mannschaft von Mike Stewart – egal ob mit oder ohne Verlängerung – ist sie sicher in den Playoffs. Gewinnt sie nicht, beginnt das Rechnen…

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    Auch ohne Punkt am Rhein könnten die Wolfsburger Platz zehn verteidigen, dann dürfte allerdings Verfolger Frankfurt im Spiel bei den Nürnberg Ice Tigers maximal einen Zähler holen. Holen die Grizzlys einen Punkt (den gibt‘s bei einer Overtime-Niederlage), kann das ebenfalls reichen – wenn entweder die Frankfurter Löwen keinen glatten Sieg einfahren, oder die Schwenninger Wlld Wings (aktuell Neunter) nach 60 Minuten beim Hauptrundensieger Ingolstadt verlieren.

    Fliegauf verfolgt die Ergebnisse in den anderen Hallen

    Heißt: Je nach Spielstand in den anderen Hallen kann sich auch die Ausgangslage während der Partie in Düsseldorf verändern. Grizzlys-Manager Charly Fliegauf wird darum an der Bande die Zwischenstände aus Nürnberg und Ingolstadt verfolgen. „Ich werde mich entsprechend ausrüsten, dass ich Bescheid weiß“, sagt er. Auch die DEG muss die Ohren oder Augen offenhalten – dann um den Abstieg zu verhindern, muss sie mehr Punkte holen als Augsburg in Iserlohn.

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    Geht‘s für Düsseldorf schief, werden sich große Fragen stellen. Kein Spieler hat einen Vertrag für die DEL2, der achtfache deutsche Meister müsste quasi bei Null anfangen. Laut Rheinischer Post ist es zumindest fraglich, ob sich eine Verbleib im modernen ISS-Dome im Stadtteil Rath rechnet, es gibt sogar Überlegungen, wieder in das legendäre alte Stadion an der Brehmstraße zurückzukehren. Die wahrscheinlich traditionsreichste Spielstätte des deutschen Eishockeys war von 1935 bis 2006 Heimat der DEG.

    Im Idealfall geht‘s in der Nacht gen Süden

    Dass es für den Grizzlys-Gastgeber um alles geht, ist aus Wolfsburger Sicht quasi Spielplan-Pech. Aber damit will Fliegauf nicht hadern: „Im Sport ist Gott sei Dank nicht alles kalkulierbar. Ich denke, gegen den Abstieg zu spielen, ist noch einmal eine andere Kategorie als um einen Playoff-Platz zu kämpfen. Aber es ist viel Brisanz für beide Klubs drin, es wird ein Nervenspiel. Beide werden darauf bedacht sein, erst einmal keine Fehler zu machen und so ins Spiel zu finden.“

    Spannend und kaum planbar wird‘s auch für den Busfahrer. Rutschen die Grizzlys noch aus den Playoffs, geht es direkt nach dem Spiel nach Hause. Werden sie Zehnter oder Neunter, wird Straubing oder Nürnberg angesteuert, denn dort findet dann das erste Spiel der „Pre-Playoffs“ statt, die im Modus „Best of 3″ ausgespielt werden. Die Fahrt startet dann schon in der Nacht, nicht erst am Samstag. „Die Jungs können dann eh nicht schlafen“, erklärt Fliegauf, „darum fahren wir gleich los, auch wenn wir dann womöglich erst um vier Uhr in der Früh‘ ankommen.“ Die entsprechenden Hotels sind vorgebucht und auf nächtliche Ankunft vorbereitet. „Das war nicht so einfach“, verrät der Manager, „aber so hätten die Spieler dann den ganzen Samstag zur Regeneration.“

    Die Anfangszeiten der Partien gibt es auch schon. Sind die Grizzlys in der ersten Playoff-Runde dabei, würde das Spiel in Straubing um 16.30 Uhr starten, in Nürnberg (live im Free-TV auf DF1) um 19 Uhr.

    AZ/WAZ



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  • St. Pauli zu Gast beim VfL Wolfsburg

    St. Pauli zu Gast beim VfL Wolfsburg


    Gegen Borussia Dortmund offenbarte der FC St. Pauli seine Schwachstellen. Besonders unglücklich: Vorne blieben die Hamburger torlos, in der Defensive kassierte man zwei Gegentore – und das binnen acht Minuten. Am Ende stand aus Sicht der „Kiezkicker“ eine Niederlage zu Buche. Es war die vierte Niederlage in Folge und in Hamburg könnte sich der Blick tendenziell Richtung Tabellenkeller richten.

    Sammelt St. Pauli nun gegen den VfL Wolfsburg wichtige Punkte zum Verbleib in der ersten Liga? Verfolgen Sie das Spiel im Liveticker auf shz.de. Los geht es am Samstag um 15.30 Uhr.



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