Kategorie: VfL Wolfsburg

  • Wenn VW dem Fußball den Geldhahn zudreht – DW –

    Wenn VW dem Fußball den Geldhahn zudreht – DW –


    “We drive football.” Unter dieses Motto hat Volkswagen sein Fußball-Sponsoring gestellt. Übersetzt bedeutet es im engeren Sinne “Wir fahren Fußball”: Der Automobilkonzern stellt Fußballvereinen oder Nationalteams Fahrzeuge zur Verfügung. Im weiteren Sinne kann es aber auch heißen: “Wir bringen Fußball voran.” VW hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Fußball hin zu mehr Diversität und zur Gleichberechtigung der Geschlechter zu entwickeln. Doch in welchem Umfang engagiert sich der Konzern künftig überhaupt noch im Fußball?

    VW steckt in einer massiven Krise. Der Konzern will angeblich in Deutschland drei Werke schließen, mehrere zehntausend Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze. Vor diesem Hintergrund ist durchaus auch denkbar, dass VW sein Fußball-Sponsoring zurückfährt. Schließlich bewegt sich das finanzielle Engagement in diesem Bereich insgesamt wohl im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich jährlich. Im Rahmen der letzten großen VW-Krise nach dem Abgasskandal 2015 hatte der Autobauer einige Sponsoringverträge auslaufen lassen, etwa mit den Traditionsvereinen FC Schalke 04 und 1860 München.

    Volkswagen – 1937 während der Nazi-Herrschaft gegründet – war 2023 mit einem Rekordumsatz von über 320 Milliarden Euro der weltgrößte Automobilhersteller. Er lieferte im vergangenen Jahr mehr als neun Millionen Fahrzeuge an Kunden aus und beschäftigte weltweit knapp 685.000 Mitarbeitende. 

    VfL Wolfsburg als Leuchtturm-Projekt

    Die finanzielle Unterstützung im Fußball hat bei VW eine fast 80 Jahre lange Tradition. Der Verein VfL Wolfsburg ging 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus der “Betriebssportgemeinschaft Volkswagenwerk” hervor. Der Bundesligist am VW-Stammsitz nehme in der Sponsoring-Strategie eine “Leuchtturm-Funktion” ein, heißt es beim Konzern. Wie viel Geld genau VW in die hundertprozentige Tochtergesellschaft pumpt, ist nicht bekannt. VW ist aufgrund der rechtlichen Konstruktion nicht verpflichtet, die Zahlen offenzulegen. Angeblich sind es derzeit zwischen 70 und 80 Millionen Euro jährlich. Die Männermannschaft der Wolfsburger wurde 2009 deutscher Meister und 2015 DFB-Pokalsieger. Deutlich mehr Titel räumte das Frauenteam des VfL Wolfsburg ab: zweimal Champions-League-Sieger, siebenmal deutscher Meister, elfmal DFB-Pokalsieger. 

    Wolfsburgs Spielerinnen bejubeln im Sommer 2024 den Gewinn des DFB-Pokals
    Im vergangenen Sommer feierten die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg den zehnten DFB-Pokal-Triumph in FolgeBild: Fabian Strauch/dpa/picture alliance

    Volkswagen sieht sich nicht nur in Wolfsburg als “verlässlicher Partner für seine Standortvereine”. Auch in anderen deutschen Städten mit VW-Werken unterstützt der Konzern örtliche Fußballklubs bis hinunter in den Amateurbereich, etwa in Hannover, Braunschweig, Kassel, Dresden oder Zwickau. Auch mit dem deutschen Rekordmeister FC Bayern arbeitet Volkswagen zusammen – im Jugendbereich. Zudem gehört die 100-prozentige VW-Tochter Audi zu den Topsponsoren der Münchener, hält 8,3 Prozent der Aktienanteile und stellt unter anderem die Dienstwagen für die Profis.

    DFB-Vertrag mit reduziertem Umfang

    Als “herausragendes Beispiel” für sein Fußball-Sponsoring bezeichnet VW sein Engagement beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Bereits seit 2012 fördert der Konzern den DFB-Pokal. Seit 2019 ist VW Hauptpartner des größten nationalen Fußballverbands der Welt. In diesem Jahr verlängerten beide Seiten den Sponsoringvertrag bis 2028. Laut Medienberichten kürzte VW allerdings die Unterstützung von rund 30 Millionen Euro auf etwa 20 Millionen Euro pro Jahr. Volkswagen ist sogenannter Mobilitätspartner des DFB und versorgt unter anderem die Nationalmannschaft der Männer und die DFB-Frauen mit Fahrzeugen.

    Spielszene Frauenländerspiel Deutschland gegen Dänemark, im Hintergrund ein VW-Transparent
    VW im Hintergrund – auch bei der deutschen Frauen-NationalmannschaftBild: Michael Memmler/Eibner-Pressefoto/picture alliance

    Auch international tritt VW seit Jahren als Mobilitätspartner von Fußballverbänden und deren Nationalteams auf. So hat der Konzern entsprechende Verträge mit Vizeweltmeister Frankreich (seit 2014), Italien (seit 2023), den Niederlanden (seit 2021), der Schweiz (seit 2014), Finnland (seit 2017), Dänemark (seit 2019) und Luxemburg (seit 2018). Auch mit zwei der drei nächsten WM-Gastgeber bestehen Kooperationen: In Kanada sponsert VW die nationale Profiliga der Männer, die Canadian Premier League. In den USA ist der Konzern “Präsentationspartner” des Verbands US-Soccer: Unter anderem erscheint das VW-Logo auf den Trainings- und Aufwärmtrikots der US-Nationalteams – sowohl der Männer als auch der Frauen. Der Vertrag läuft bis zum Ende der WM 2026.

    US-Nationaltrainerin Emma Hayes mit Spielerinnen beim Training, auf ihrer Sportkleidung das VW-Logo
    Auch US-Nationaltrainerin Emma Hayes (2.v.r.) und ihre Spielerinnen tragen Sportkleidung mit dem VW-Logo Bild: Robert Blakley/ZUMA Press Wire/picture alliance

    Die anderen internationalen Kooperationen sind ebenfalls zeitlich befristet. VW könnte sie also aus Kostengründen auslaufen lassen. Dass nicht jedes Sportsponsoring bei Volkswagen in Stein gemeißelt ist, zeigte sich bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Nachdem VW bei den vorherigen EM-Endrunden als Autosponsor der UEFA aufgetreten war, verzichtete der Konzern ausgerechnet beim Heimturnier darauf und überließ das Feld dem chinesischen Elektroauto-Hersteller BYD. Begründung: “ein Effizienz- und Kostensenkungsprogramm auf allen Ebenen (…) mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit von Volkswagen zu sichern”. Mit anderen Worten: VW muss sparen – auch im Sponsoring.



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  • Abschied vom VfL Wolfsburg? Das ist dran am Gerücht um

    Abschied vom VfL Wolfsburg? Das ist dran am Gerücht um


    Wolfsburg. Immer wieder mal wabern Gerüchte durch die Bundesliga-Küche. Irgendeiner behauptet irgendetwas, das Gesagte macht die Runde und am Ende des Spielchens müssen die Beteiligten die Scherben aufkehren, um etwas aus der Welt zu schaffen, das es so nach ihrer Ansicht nie gegeben habe. Selbstverständlich gibt es auch immer mal wieder Mutmaßungen, die den VfL betreffen. Besonders hartnäckig und irgendwie nicht aus der Welt zu schaffen ist folgendes: Wolfsburgs Sportdirektor Sebastian Schindzielorz soll in der kommenden Saison zurück zum VfL Bochum kommen, um den abstiegsbedrohten Klub aus dem Ruhrgebiet wieder in die Erfolgsspur zurückzuführen. Das wäre natürlich ein ziemlicher Paukenschlag. Aber ist da überhaupt was dran?

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    Schindzielorz führte Bochum in die Bundesliga

    Dass die Bochumer den 46-Jährigen liebend gerne wieder an der Castroper Straße sehen würden, liegt auf der Hand. Der einstige Mittelfeldspieler arbeitete zwischen 2018 und 2022 als Geschäftsführer Sport vier Jahre lang hocherfolgreich beim Fußball-Bundesligisten. Trotz wirtschaftlich begrenzten Mitteln gelang es ihm zusammen mit Klubchef Ilja Kaenzig, den Klub aus den Niederungen der 2. Liga herauszuführen, aufzusteigen, eine neue Euphorie zu entfachen in der Stadt, um dann völlig überraschend auch die Liga zu halten. Dabei überzeugte Schindzielorz mit klugen Personalentscheidungen.

    „Sebastian hat bei uns schließlich eine sensationelle Arbeit abgeliefert. Wir hatten ein sehr enges, vertrauensvolles Verhältnis.“

    Ilja Kaenzig

    Bochums Geschäftsführer

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    In einem AZ/WAZ-Interview sagte Kaenzig, dass er natürlich nicht glücklich darüber gewesen sei, dass sein einstiger Partner Bochum verlassen habe. Denn: „Sebastian hat bei uns schließlich eine sensationelle Arbeit abgeliefert. Wir hatten ein sehr enges, vertrauensvolles Verhältnis. Er hat trotz arg limitierter finanzieller Mittel eine tolle Mannschaft zusammengestellt, mit der wir aufgestiegen sind und dann die Klasse gehalten haben. Aber ich habe großen Respekt vor seiner Entscheidung. Er wollte halt etwas anderes machen.“

    Schindzielorz sei ein Manager der „neuen Generation“, der ungemein „hungrig“ und ein wahres „Arbeitstier“ sei. Aus diesem Grund haben die Bochumer tatsächlich versucht, Schindzielorz zurückzulocken. Ihre Chance sahen sie im Frühsommer 2024, als in Wolfsburg klar wurde, dass die damals vakante Position des Geschäftsführers durch den plötzlichen Abgang von Marcel Schäfer mit dem Dänen Peter Christiansen und nicht durch Schindzielorz neu besetzt werden sollte. Beim Klub aus dem Pott hoffte man darauf, dass Schindzielorz wegen Nicht-Berücksichtigung enttäuscht sein könnte. Der Plan, ihn dadurch wieder zurückzulocken, ging allerdings nicht auf. Wolfsburgs Meisterspieler sagte ab.

    „Für mich ist das Große und Ganze entscheidend“

    Das hatte gute Gründe. Als die Gefahr bestand, dass der VfL Schindzielorz verlieren könnte, sprachen der heutige Aufsichtsratschef Dr. Sebastian Rudolph sowie Bernd Osterloh mit dem Umworbenen, um ihn davon zu überzeugen, dass er in Wolfsburg weiterhin eine tragende Rolle besäße. Um das zu unterfüttern, wurde ihm eine vorzeitige Vertragsverlängerung angeboten, die er dann auch angenommen hatte. Denn: Schindzielorz hat offenbar keine Probleme damit, in der Hierarchie des Fußball-Bundesligisten hinter Christiansen angesiedelt zu sein. Vielmehr betont er stets dieses: „Für mich ist das Große und Ganze entscheidend und nicht der Titel, den ich trage. Was wollen wir erreichen? Wie wollen wir es erreichen? Für mich geht es um Inhalte.“

    Rückkehr nach Europa ist möglich

    Schindzielorz sieht sich und den VfL gerade auf einem guten Weg. Und den will er nicht verlassen, weil er, wie man stets hört, sich „pudelwohl“ fühlen würde in Wolfsburg, weil er unaufgeregt arbeiten könne und durch die gewaltigen Zuwendungen der Mutter VW wirtschaftlich in weitaus höhere Regale greifen könne als in Bochum. Mit den Verpflichtungen des Senkrechtstarters Mohammed Amoura, dem Volltreffer Konstantinos Koulierakis, dem Leihspieler Denis Vavro sowie dem hochbegabten Dänen Andreas Skov Olsen gelangen ihm vier Verpflichtungen, die mit rund 40 Millionen Euro Ablöse zwar kostspielig waren, aber allesamt einschlugen und die Statik der Mannschaft positiv beeinflussten.

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    Dass die Wolfsburger aktuell drauf und dran sind, die Rückkehr auf das internationale Parkett zu schaffen, hat entscheidend damit zu tun, dass die Mannschaft qualitativ besser aufgestellt wurde als in den Jahren zuvor. Sogar der Einzug in die Champions League erscheint möglich, weil Grün-Weiß lediglich vier Punkte trennt von Rang vier, auf dem sich die Mainzer vorgearbeitet haben.

    In Bochum hat man sich nun damit abgefunden, dass eine Rückholaktion von Schindzielorz nicht möglich sein wird. Das liegt auch daran, dass es hinter den Kulissen gerade mächtig Wirbel gibt, weil der einstige Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis, der wegen des fehlenden Vertrauens zu den Präsidiumsmitgliedern seinen Posten räumen musste, im Juni mit einem neuen Team wieder antreten will. Der 67-Jährige gilt als eitler Funktionär, der ständig Alleingänge machen würde und höchst unbeliebt sei bei den Verantwortlichen des VfL. Aus dem Traditionsklub war zu hören, dass das Verhältnis zwischen Villis und Schindzielorz ebenfalls nicht das Beste war. Und solange es sein könnte, dass der einstige Wirtschaftsboss wieder zurückkehren könnte auf die Bühne, sei das Rückholaktion sowieso erledigt.

    AZ/WAZ



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  • VfL Wolfsburg – 1. FC Union Berlin, Bundesliga, 11.

    VfL Wolfsburg – 1. FC Union Berlin, Bundesliga, 11.


    Die Profimannschaft der Männer des 1. FC Union Berlin verliert ihre Auswärtspartie beim VfL Wolfsburg mit 0:1. Trotz zahlreicher Möglichkeiten auf Seiten der Unioner sind es die Gastgeber, die durch Ridle Baku in Minute 71 das Tor des Tages erzielen.

    VfL Wolfsburg: Grabara – Fischer, Vavro, Koulierakis, Mæhle, Dardai (79. Gerhardt), Arnold – Baku (90.+3 Zesiger), Wimmer (63. Wind), Tomás (63. Nmecha) – Amoura (79. Özcan)

    1. FC Union Berlin: Rönnow – Trimmel, Doekhi, Vogt, Leite (9. Querfeld), Skov (46. Rothe) – Kemlein, Khedira (82. Bénes) – Haberer (70. Jeong), Siebatcheu, Vertessen (46. Hollerbach)

    Personal: Nach der Länderspielpause und dem zuletzt torlosen Unentschieden gegen den Sport-Club aus Freiburg sah Union-Cheftrainer Bo Svensson kaum Anlass, seine Startformation zu ändern und wechselte lediglich auf zwei Positionen: Jordan Siebatcheu und Janik Haberer starteten für Wooyeong Jeong und Benedict Hollerbach.

    Zuschauer:  23.861

    Tore:  1:0 Baku (71.)

    Kaum Torraumszenen – Abwehrreihen dominieren

    Bei winterlichen Temperaturen mussten die Anhänger beider Vereine in der Anfangspartie hinnehmen, dass es auf beiden Seiten wenig Offensivaktionen gab. Sowohl die Hausherren als auch die Gäste aus Berlin vereitelten eine mögliche Torgefahr bereits vor dem letzten Drittel. Lediglich Standards zwangen die Schlussmänner der Mannschaften zum Einsatz. Bitter für die Eisernen war der frühe verletzungsbedingte Wechsel in der Defensive: Bei einer Grätsche blieb Diogo Leite im Rasen hängen und konnte die Partie nicht fortführen. Für ihn übernahm Leopold Querfeld die linke Abwehrseite (9.).

    In den Folgeminuten konnten die Wölfe zwar über lange Zeit den Ball in den eigenen Reihen halten, schafften es aber nur ein einziges Mal einen Weg durch die kompaktstehenden Reihen der Unioner zu finden: Mit einem Kurzpassspiel bezwangen sie die Abwehrreihe und Tiago Tomás kam im Strafraum zum Abschluss, der Unions Nummer 1 jedoch vor keine Probleme stellte (25.).

    Die Schlussphase der ersten Hälfte war angebrochen und während sich die Hausherren an der Taktik des Teams von Bo Svensson gegen den Ball die Zähne ausbissen, versuchten die Eisernen zudem eigene Offensivaktionen zu kreieren. Ein schnelles Umschaltspiel der Werkself ließ die Arena aufjubeln. Der Abschluss von Ridle Baku ließ das Netz jedoch nur von außen wackeln (37.).

    Gefährlich sollte es immer nach ruhendem Ball werden: Nach einem Kopfball-Pingpong landete das Spielgerät bei Amoura, der es an der linken Strafraumecke mit dem Schuss aus zweiter Reihe versuchte. Doch diese Halbchance sollte keinen Weg in das Tor von Frederik Rönnow finden und landete stattdessen auf dem Netz. So ging es mit einem torlosem Remis und zwei Minuten Nachspielzeit in die Halbzeitpause.

    Mehr Chancen auf beiden Seiten – Union glücklos

    Für die zweite Halbzeit nahm das Trainerteam der Berliner zwei Wechsel vor: Benedict Hollerbach und Tom Rothe ersetzten Robert Skov und Yorbe Vertessen. Dies änderte jedoch nichts an der Taktik der Unioner. Sie standen weiter kompakt, wurden nun aber mutiger in den Offensivaktionen und beschäftigten die Abwehrreihe des VfL. Der erste nennenswerte Abschluss ließ dennoch einige Minuten auf sich warten: In der 59. Spielminute konnte Schlussmann Grabara erst im Nachfassen den abgefälschten Schuss von Aljoscha Kemlein parieren. Keine Zeigerumdrehung später war es wieder Kemlein, der nach starker Vorarbeit von Hollerbach von Jordan Siebatcheu bedient wurde, den Abschluss aus der zweiten Reihe aber über den Querbalken setzte.

    Auf der Gegenseite stahl sich Tomás abseitsverdächtig vor Rönnow, hatte aber das Nachsehen gegen den starken Keeper, der sich breit machte und den Gegentreffer mit der Brust verhinderte. Im Nachgang zeigte der Assistent regelkonform die Abseitsstellung des Offensivspielers an (62.).

    In der 71. Spielminute begann dann aus dem Nichts die Lichtshow in der Volkswagen Arena: Etwas glücklich landete das runde Leder im Strafraum bei Baku, der den Ball aus zweiter Reihe im Tor versenkte und seine Mannschaft in Führung brachte. Doch Union schüttelte den Gegentreffer schnell ab und erhöhte die Schlagzahl. Erst war es Rani Khedira, der im vollen Lauf den Ball leicht verzog, ehe Siebatcheu von Kapitän Christopher Trimmel mit dem Rücken zum Tor bedient wurde und in der Drehung Schlussmann Grabara zu einer Parade zwang (74.).

    Die Schlussminuten waren geprägt von zahlreichen Flanken, Eckstößen und Abschlüssen der Eisernen. Letztere waren jedoch meist nicht zwingend genug und stellten die Abwehr vor VfL-Torhüter Grabara vor keine größeren Probleme. Nach fünf Nachspielminuten endeten sowohl der zweite Durchgang als auch das Spiel beim Stand von 0:1 aus Unioner Sicht.

    Stimmen nach dem Spiel

    “Das war ein schwieriges Spiel, in dem wir defensiv besonders in der ersten Halbzeit gut agiert haben. Offensiv hingegen waren wir nicht gut mit dem Ball. Das wurde zwar nach dem Seitenwechsel besser, aber Wolfsburg hat halt das Tor gemacht. Insgesamt war es im letzten Drittel zu ungenau”, resümierte Christoper Trimmel das Spielgeschehen.

    “Das Erspielen von Chancen und die Effizienz, beides gehört dazu. Unsere Defensive stand gut, die Umschaltsituationen müssen wir aber besser ausspielen. Wenn wir den Ball geholt haben, war er ziemlich schnell wieder weg. Am Ende ist das so zu wenig”, so Aljoscha Kemlein nach dem Abpfiff.

    “Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt. Da waren wir zu passiv und hatten nach vorne keinen Mut und keine guten Abläufe. Im zweiten Durchgang wurde es besser, auch durch die Wechsel und ich denke, es war am Ende eher ein Unentschieden-Spiel. Jetzt müssen wir durch Training und Analyse weiterarbeiten”, so die Worte von Cheftrainer Bo Svensson.

    Ausblick auf die kommenden Tage

    Wie gewohnt findet das morgige Regenerations- und Spielersatztraining unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, ehe es für die Mannschaft von Cheftrainer Bo Svensson mit einem freien Tag in die neue Woche geht. Am Dienstag starten die Eisernen mit einer öffentlichen Trainingseinheit um 10:30 Uhr in Vorbereitung auf das kommende Bundesliga-Heimspiel. Die Partie gegen den amtierenden deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen wird am Sonnabend, dem 30.11.2024 um 15:30 angepfiffen.



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  • Vor dem Spiel – VfL Wolfsburg (A) – Spieltag 25 –

    Vor dem Spiel – VfL Wolfsburg (A) – Spieltag 25 –


    Samstagnachmittag, 15:30 Uhr – der FC St. Pauli gastiert beim VfL Wolfsburg. Ein Podcast über starke Torhüter, Wimmer on fire und Parkplatzempfehlungen. (Titelbild: © Stefan Groenveld)

    Am Samstag wird der FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg antreten, um mal wieder nach längerer Zeit ein Tor zu schießen und möglicherweise den ein oder anderen Punkt mitzunehmen. Dazu habe ich mir Dennis vom Wölferadio eingeladen. Dennis war bereits zum Hinspiel zu Gast und hat dort Yannick kompetent Rede und Antwort gestanden.

    Wir sprachen über die Saisonentwicklung des VfL und warum es gerade so gut bei den Wölfen läuft. Zudem über die Standardstärke in der Offensive und die Standardschwäche in der Defensive. Nahmen einzelne Spieler ins Visier, allen voran Marius Müller im Tor, Patrick Wimmer im offensiven Mittelfeld sowie Jonas Wind im Sturm. Zum Ende sprechen wir noch etwas über die Logistik am Stadion und Dennis hat ein paar Tipps zum Parken, so ihr mit dem Pkw anreist. Gute 30 Minuten für eure Ohren.

    Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben eine Unterstützen-Seite. Und wenn Ihr uns noch mehr Gutes tun wollt, dann bewertet Ihr uns gern hier und hier. Vielen Dank!

    Vielen Dank für deine Zeit, Dennis!

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  • Wolfsburg schlägt Galatasaray – Champions League der

    Wolfsburg schlägt Galatasaray – Champions League der


    Fußball: Wolfsburg Popp im CL-Spiel gegen Galatasaray Istanbul.

    Fast immer einen Schritt schneller: Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg im Champions-League-Spiel gegen Galatasaray Istanbul.

    Quelle: dpa


    Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben in ihrem Jubiläumsspiel in der Champions League dank Dreierpackerin Alexandra Popp einen ungefährdeten Heimsieg eingefahren. Im 100. Auftritt in der Königsklasse bezwangen die Wölfinnen Galatasaray Istanbul locker leicht mit 5:0 (3:0).

    Alex Popp schnürt Dreierpack

    Das Team aus Niedersachsen ist nun das erst dritte Team, das die Hunderter-Marke erreichte. Nur der FC Arsenal (116) und Gruppengegner Olympique Lyon (146) haben mehr Partien absolviert.

    Wolfsburgs Alexandra Popp schießt den Ball aufs Tor beim Spiel gegen den TSG Hoffenheim.

    In der Bundesliga ist der VfL Wolfsburg kürzlich mit einem Sieg gegen Hoffenheim an die Spitze gesprungen. Die Highlights der Partie im Video09.11.2024 | 6:00 min


    In einer aus Wolfsburger Sicht chancenreichen Partie legte Torjägerin Popp (3./15.) bereits früh den Grundstein für den Erfolg. Janina Minge erhöhte vor der Pause per Fernschuss in den Winkel (31.), ehe Popp (88.) und Lena Lattwein (90.+6) in der Schlussphase vor 2.536 Zuschauern die Treffer vier und fünf für das Team von Trainer Tommy Stroot erzielten.

    VfL gegen Rom und Lyon unter Druck

    Bereits in der Vorwoche hatte der VfL Wolfsburg beim 5:0-Auswärtssieg wenig Mühe mit den punktlosen Türkinnen gehabt. Richtungweisend für den Tabellenführer der Bundesliga werden jedoch die kommenden Spiele in der Königsklasse, wenn es im Kampf um das Viertelfinale gegen die AS Rom (11. Dezember) und Spitzenreiter Olympique Lyon (17. Dezember) geht.

    Beide Hinspiele hatte der Bundesliga-Tabellenführer verloren. Am Samstag geht es für Wolfsburg im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Frauen-Regionalligist weiter. 

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    Quelle: Reuters


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    Quelle: dpa, SID



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  • „Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei“

    „Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei“


    Wolfsburg. Hauptrunden-Finale am Freitag in der DEL – es wird dramatisch! Und die Grizzlys Wolfsburg sind nach dem 5:2-Sieg gegen Straubing mittendrin. Denn es geht nach Düsseldorf, wo die DEG ums sportliche Überleben kämpft. Am Dienstagabend kassierte der Traditionsklub vom Rhein eine 1:5-Niederlage beim direkten Konkurrenten Augsburg und purzelte wieder auf den letzten Platz. Folgt eine Niederlage gegen Wolfsburg, wäre der sportliche Abstieg besiegelt.

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    Die Wolfsburger brauchen derweil diesen Sieg, um Rang zehn und damit die Teilnahme an der ersten Playoff-Runde auf jeden Fall zu sichern. „Unsere Arbeit ist noch nicht vorbei“, sagte Trainer Mike Stewart nach dem Straubing-Spiel. Der Stein, der ihm dabei vom Herzen fiel, war „relativ groß“, wie er zugab. „Es war unsere Pflicht, die drei Punkte zu holen. Das ist uns mit einer super Teamleistung gelungen. Strahlie war bärenstark im Tor, wir haben Tore geschossen und gut verteidigt. Freitag heißt es jetzt ‚Alles oder nichts!‘“

    Frankfurt verliert in Mannheim

    Goalie Dustin Strahlmeier sah es ähnlich: „Das war nur der Start, am Freitag geht es weiter. Wir haben super gespielt, aber ein paar Kleinigkeiten abgegeben, mit denen Straubing ins Spiel gekommen ist. Am Schluss sind wir vielleicht ein bisschen nervös geworden, weil wir wussten, was auf dem Spiel steht.“ Und wie sind jetzt die Aussichten Richtung Hinrunden-Finale? „Es ist egal, aus welcher Position man kommt. Manchmal ist es gar nicht schlecht, wenn man sich von unten rauskämpfen muss…“

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    Grizzlys-Trainer Mike Stewart nach dem Sieg gegen Straubing

    Grizzlys-Trainer Mike Stewart nach dem Sieg gegen Straubing

    Wahrscheinlich würde in Düsseldorf auch ein Overtime-Erfolg reichen, weniger aber darf es nicht werden, denn sonst könnten die Frankfurter Löwen wieder vorbeiziehen. Am Dienstag kassierten die Hessen eine 0:3-Niederlage bei den Adlern in Mannheim, die letzten beiden Treffer fielen allerdings erst in der letzten Minute.

    Tigers sind ein möglicher Playoff-Gegner

    Straubing hatte schon vor der Niederlage in Wolfsburg die Pre-Playoffs gesichert, am letzten Spieltag geht es gegen München nur noch darum, Rang sieben zu verteidigen – die Tigers wären damit auch ein möglicher Wolfsburg-Gegner in der ersten Playoff-Runde.

    Für München geht es dabei um die Chance auf Platz vier und damit auf Heimrecht im ersten Viertelfinalspiel, das Ex-Grizzly Chris DeSousa verpassen wird. Der Stürmer bekam wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich gegen Mannheims Luke Esposito eine Sperre aufgebrummt. Weil er als Wiederholungstäter gilt, fiel die mit vier Spielen happig aus. DeSousa fehlte schon am Dienstag beim 2:4 in Ingolstadt und wird auch das Hauptrunden-Finale und die ersten beiden Playoff-Partien verpassen.

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    Ganz oben war schon seit Sonntag alles klar: Ingolstadt ist Hauptrunden-Sieger, Berlin geht als Zweiter ins Playoff-Rennen. Und Bremerhaven ist nach dem 1:0 gegen Nürnberg der dritte Rang nicht mehr zu nehmen. Bereits nach dem vorletzten Spieltag stehen damit zwei Partien für das Playoff-Viertelfinale fest. Die Fischtown Pinguins bekommen es ab dem 16. März mit den Kölner Haien zu tun. Zwischen Mannheim und RB München kommt es bereits zu einem Top-Duell.

    AZ/WAZ



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  • Vor dem Spiel – VfL Wolfsburg (A) – Spieltag 25 –

    Vor dem Spiel – VfL Wolfsburg (A) – Spieltag 25 –


    Samstagnachmittag, 15:30 Uhr – der FC St. Pauli gastiert beim VfL Wolfsburg. Ein Podcast über starke Torhüter, Wimmer on fire und Parkplatzempfehlungen. (Titelbild: © Stefan Groenveld)

    Am Samstag wird der FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg antreten, um mal wieder nach längerer Zeit ein Tor zu schießen und möglicherweise den ein oder anderen Punkt mitzunehmen. Dazu habe ich mir Dennis vom Wölferadio eingeladen. Dennis war bereits zum Hinspiel zu Gast und hat dort Yannick kompetent Rede und Antwort gestanden.

    Wir sprachen über die Saisonentwicklung des VfL und warum es gerade so gut bei den Wölfen läuft. Zudem über die Standardstärke in der Offensive und die Standardschwäche in der Defensive. Nahmen einzelne Spieler ins Visier, allen voran Marius Müller im Tor, Patrick Wimmer im offensiven Mittelfeld sowie Jonas Wind im Sturm. Zum Ende sprechen wir noch etwas über die Logistik am Stadion und Dennis hat ein paar Tipps zum Parken, so ihr mit dem Pkw anreist. Gute 30 Minuten für eure Ohren.

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    Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben eine Unterstützen-Seite. Und wenn Ihr uns noch mehr Gutes tun wollt, dann bewertet Ihr uns gern hier und hier. Vielen Dank!

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    // Michael

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  • VfB Stuttgart | Matchfacts: VfL Wolfsburg

    VfB Stuttgart | Matchfacts: VfL Wolfsburg


    Bilanz aus VfB-Sicht

    Gesamt: 56 Spiele. 26 Siege, 8 Remis, 22 Niederlagen. 85:82 Tore.
    In der Bundesliga: 50 Spiele. 21 Siege, 7 Remis, 22 Niederlagen. 70:76 Tore.

    Blick zurück

    Der VfB Stuttgart gewann in der Vorsaison erstmals seit der Spielzeit 2005/2006 beide Bundesliga-Duelle gegen den VfL Wolfsburg. In der Hinrunde gelang ein 3:1-Erfolg – durch einen Hattrick von Serhou Guirassy binnen 15 Minuten drehten die Jungs aus Cannstatt einen 0:1-Rückstand in einen klaren Sieg. In der Rückrunde schaffte der VfB einen 3:2-Auswärtserfolg – Serhou Guirassy traf doppelt, Josha Vagnoman erzielte den dritten Treffer.

    So lief die Bundesliga-Saison bisher

    Dem VfB gelang am vergangenen Sonntag mit dem 5:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund der zweite Bundesliga-Sieg in Serie. Zuvor schaffte das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß einen 3:1-Auswärtssieg bei Borussia Mönchengladbach. An Spieltag zwei kam der VfB in der heimischen MHP Arena nicht über ein 3:3 gegen den 1. FSV Mainz 05 hinaus, am ersten Spieltag unterlagen die Jungs aus Cannstatt 1:3 beim SC Freiburg. Der VfB findet sich momentan auf Platz sieben der Tabelle ein.

    Der VfL Wolfsburg hatte sowohl Bayern München (2:3) als auch Eintracht Frankfurt (1:2) und Bayer Leverkusen (3:4) am Rande einer Niederlage, unterlag jedoch letztlich knapp. Beim 2:0-Sieg in Kiel agierte das Team von Chefcoach Ralph Hasenhüttl souverän. Insgesamt rangiert Wolfsburg gegenwärtig auf dem 13. Tabellenplatz.

    Aktuelle Serien

    Der VfB Stuttgart traf seit der 0:1-Niederlage im Januar 2024 beim VfL Bochum in jedem seiner letzten 20 Bundesliga-Spiele. Das ist die längste aktuelle Trefferserie der Liga und für den VfB die längste Trefferserie in der Bundesliga seit dem Jahr 1986 (damals waren es letztlich 21 Spiele am Stück).

    Der VfL Wolfsburg verlor erstmals seine ersten beiden Bundesliga-Heimspiele einer Saison (2:3 gegen Bayern München und 1:2 gegen Eintracht Frankfurt), saisonübergreifend sind es bereits drei Bundesliga-Heimniederlagen in Folge. Vier Bundesliga-Heimniederlagen in Folge wären eingestellter Vereins-Negativrekord (das geschah zuletzt Ende 2016).

    Jung und jünger

    Der VfB Stuttgart stellt mit im Schnitt 25 Jahren und 202 Tagen die zweitjüngste Startelf aller Bundesligisten in der laufenden Saison. Nur der VfL Wolfsburg unterbietet dies noch: Mit im Schnitt einem Alter von 25 Jahren und 81 Tagen haben die Niedersachsen aktuell die jüngste Startelf aller Bundesliga-Vereine.

    Achtung bei Standardsituationen

    Nur Bayer Leverkusen erzielte in dieser Bundesliga-Saison mehr Standardtore (6 Treffer) als der VfB Stuttgart (5) und der VfL Wolfsburg (4, analog zum 1. FSV Mainz 05). Der VfL Wolfsburg kassierte zugleich ligaweit die meisten Gegentore nach Standards (6).

    Wiedersehen

    Tiago Tomás lief in der Spielzeit 2021/2022 und 2022/2023 für den VfB auf. In 47 Partien gelangen dem Offensivakteur acht Tore und vier Vorlagen. Seit Sommer 2023 steht er beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. Für die Niedersachsen kommt er nach 34 Pflichtspieleinsätzen auf drei Tore und fünf Vorlagen.

    Tore

    146 Tore in 50 Bundesliga-Spielen bedeuten einen Schnitt von 2,92 Treffern pro Partie. Nur zweimal – zuletzt im März 2007 – endete eine Partie zwischen dem VfB und dem VfL torlos. Das bislang torreichste Spiel liegt ebenfalls lange zurück. Im April 2000 siegte der VfL Wolfsburg 5:2 in Stuttgart, der VfB „revanchierte“ sich im April 2004 mit einem 5:1-Auswärtssieg.

    Trainerstimmen

    Sebastian Hoeneß, VfB-Cheftrainer: „Es wird ein hartes Stück Arbeit, Wolfsburg in die Knie zu zwingen. Der VfL hatte ein sehr taffes Auftaktprogramm und hat es gegen die Top-Teams richtig gut gemacht. Wir sollten uns von den reinen Ergebnissen nicht täuschen lassen.“

    Ralph Hasenhüttl, VfL-Cheftrainer: „Wir sind keine Mannschaft, die sich hinten reinstellt. Es wird ein spannendes Spiel. Der VfB Stuttgart hat aus seinen Möglichkeiten das Maximale herausgeholt. Die Mannschaft hat eine sensationelle Entwicklung genommen. Es ist kein Zufall, wenn man konstant oben dabei ist.“

    Personal

    Beim VfB werden Dan-Axel Zagadou (Knie), Leonidas Stergiou (Aufbautraining nach Entzündung am Rückenwirbel) und Justin Diehl (Schulterluxation) definitiv fehlen. Bei den Wolfsburgern stehen voraussichtlich Bartosz Bialek (Kreuzbandriss), Yannick Gerhardt (Rotsperre, siehe unten), Joakim Maehle (Aufbautraining nach Sprunggelenkverletzung), Lovro Majer (Bänderverletzung im Sprunggelenk), Lukas Nmecha (Aufbautraining nach Oberschenkelverletzung), Kevin Paredes (Fußverletzung) und Rogério (Aufbautraining nach Knie-OP) nicht zur Verfügung.

    Sperren

    Wolfsburgs Yannick Gerhardt sah in der Schlussphase des vergangenen Auswärtsspiels bei Bayer Leverkusen (3:4) die Rote Karte und fehlt den Gastgebern daher am Samstag.

    Schiedsrichter

    Die Begegnung steht unter der Leitung von Sven Jablonski. Ihm assistieren Sascha Thielert und Alexander Sather. Als vierter Offizieller fungiert Patrick Schwengers. Als Video-Assistent sind Johann Pfeifer und Justus Zorn im Einsatz.

    Zuschauer

    Der VfB wird in Wolfsburg von rund 2.750 Fans unterstützt. Vor Ort gibt es keine Gästekasse.

    Wetter

    Teils bewölkt bei 13 Grad Celsius – so lautet die Vorhersage für Samstag, 15.30 Uhr, in Wolfsburg. Es muss ab und an mit Wind und Schauern gerechnet werden.



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  • Deutsche Eishockey Liga: DEL: Eisbären sichern sich

    Deutsche Eishockey Liga: DEL: Eisbären sichern sich


    Stand: 02.03.2025 16:59 Uhr

    Die Eisbären Berlin haben sich durch ein 6:3 (3:1, 1:1, 2:1) gegen die Grizzlys Wolfsburg vorzeitig den zweiten Tabellenplatz in der Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL)
    gesichert und sind damit auch in der kommenden Saison für die Champions Hockey League (CHL) qualifiziert.
     
    Ty Ronning und Manuel Wiederer erzielten je zwei Tore, außerdem trafen Lean Bergmann und Leonhard Pföderl für die Berliner.

    Marcel Noebels von den Eisbären Berlin (imago images/Heike Feiner)

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    Spannung bis ins letzte Drittel

    Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof bestimmten die Hausherren von Beginn an das Spiel. In der zehnten Minute traf Ronning im Powerplay zur Führung. Bergmann (12.) und Wiederer (14.) bauten den Vorsprung aus, ehe Tanner Kaspick für die Wolfsburger verkürzte (15.).
     
    Kurz nach der ersten Drittelpause erzielte Ryan O’Connor in Überzahl den Anschlusstreffer der Gäste (22.), doch 39 Sekunden später stellte Pföderl mit dem zweiten Powerplay-Tor der Berliner den alten Abstand wieder her. Die Gastgeber blieben danach spielfreudig, ließen aber zahlreiche gute Gelegenheiten aus.
     
    So geriet der Erfolg im Schlussabschnitt noch einmal in Gefahr, nachdem Andy Miele den dritten Treffer der Niedersachsen erzielt hatte (48.). Erneut Ronning (58.) und Wiederer (60.) stellten den Sieg der Berliner mit ihren Toren erst kurz vor dem Spielende sicher.

    Sendung: rbb24, 02.03.25, 21:45 Uhr

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  • “Kommen da hin”: Zahlen sprechen für ein Ende der

    “Kommen da hin”: Zahlen sprechen für ein Ende der



    Trotz vieler Geschenke ist der VfL Wolfsburg im Europa-Rennen voll dabei. Zum Erreichen des Saisonziels muss aber daheim dringend besser gepunktet werden. Am besten schon am Wochenende.

    Benötigt Lösungen gegen tief stehende Gegner: Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl.


    Benötigt Lösungen gegen tief stehende Gegner: Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl.

    IMAGO/Nordphoto


    Die Rechenspiele schmerzen, wahrscheinlich sollten sie Spieler und Verantwortliche des VfL Wolfsburg auch gar nicht erst anstellen. Aber nur mal angenommen, die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl hätte in der Rückserie in den beiden Heimspielen gegen die Abstiegskandidaten Holstein Kiel (2:2) und VfL Bochum (1:1) gewonnen und wie in der Hinserie (2:0 und 3:1) sechs statt nur zwei Punkte geholt, der VfL wäre nun punktgleich mit Mainz 05 auf Rang 4.

    Der VfL ist im Königsklassen-Kampf nicht chancenlos


    Klar, es ist hypothetisch, solche Rechnungen anzustellen. Und doch zeigt es, dass der VfL selbst im Kampf um die Champions-League-Ränge alles andere als chancenlos ist. In einer Saison, in der Stamm-Teilnehmer wie Borussia Dortmund und RB Leipzig sowie das diesjährige Königsklassenteam VfB Stuttgart schwächeln. Und der VfL mit 37 statt 41 Punkten trotz vieler verteilter Geschenke immer noch gut im Rennen liegt um die internationalen Ränge.


    Das ist das erklärte Ziel. Und um dieses zu erreichen, muss der VfL anfangen, nun auch in Heimspielen besser zu punkten. 23 Zähler in zwölf Partien in der Fremde weisen die Hasenhüttl-Mannschaft als drittbestes Auswärtsteam aus, nur 14 Punkte in der heimischen Volkswagen-Arena bedeuten Rang 12 im Heim-Ranking. Mit einem Erfolg über Aufsteiger FC St. Pauli, will, ja muss der VfL am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) hier klettern.

    Hasenhüttl würde einen “humorlosen Sieg” nehmen


    Es könnte ein perfekter Spieltag für den VfL werden. Mit Gladbach und Mainz sowie Freiburg und Leipzig spielen direkte Europa-Konkurrenten am Wochenende gegeneinander, mit einem Heimsieg kann der VfL einen wichtigen Schritt machen. “Wir haben auch zu Hause schon ganz ordentliche Spiele gemacht”, sagt Hasenhüttl, “aber die Spiele gegen Kiel und Bochum haben uns Punkte gekostet. Wir haben es noch nicht geschafft, solche Spiele mal mit einem humorlosen Sieg für uns zu entscheiden.” Es ist an der Zeit …


    Doch warum tut sich der VfL, der in dieser Saison in der Liga daheim lediglich Union (1:0), Mainz (4:3) und Mönchengladbach (5:1) bezwungen hat, so schwer in der eigenen Arena? “Ich finde nicht”, sagt der Trainer, “dass wir auswärts besser spielen oder mehr Chancen haben, ganz im Gegenteil.”

    Die Zahlen zur durchwachsenen Heimbilanz


    Das belegen auch die Zahlen: Der xG-Wert ist in Heimspielen höher als in der Fremde (1,61 zu 1,34), dennoch erzielt der VfL auswärts mehr Tore (2,17 zu 1,83 pro Spiel). Wolfsburg hat daheim durch mehr Ballbesitz (48 Prozent im Schnitt, auswärts sind’s 39 Prozent), mehr Pässe ins letzte Drittel (121,1 zu 95,6) und mehr Ballkontakte im gegnerischen Strafraum (25,1 zu 18,9) eine höhere Dominanz, tritt aber deutlich ineffizienter und anfälliger auf.


    Sprich: Daheim kassierte der VfL im Schnitt mehr Gegentore (1,83 zu 1,33) als auswärts, die Gäste sind zudem brutal effektiv, benötigen durchschnittlich 5,6 Torschüsse weniger als Wolfsburg für einen eigenen Treffer. Auswärts verwertet das Hasenhüttl-Team wiederum ganze 18,4 Prozent seiner Torchancen, daheim sind es nur 13,5 Prozent.

    Der VfL fühlt sich wohler, wenn er kontern kann


    Es ist offensichtlich, dass sich der VfL wohler fühlt, wenn er kontern kann, wenn er seine schnellen Spitzen Mohammed Amoura, Tiago Tomas oder neuerdings auch Andreas Skov Olsen ins Laufen bringen kann. Das Spiel in der Fremde “liegt uns ein bisschen mehr, weil der Gegner mehr für das Spiel tun muss als bei uns im Stadion”, weiß Hasenhüttl. “Und dass wir im Umschalten unsere Qualitäten haben, das weiß mittlerweile auch jeder.”


    Etwa St. Pauli, das sich beim 0:0 im Hinspiel gegen den Ball bisweilen tief in der eigenen Hälfte aufhielt im Wissen, dass dem VfL die kreativen Lösungen fehlen, um dagegen anzukommen. Am Samstag wird es kaum anders aussehen, wenngleich sich die Niedersachsen seit dem Spiel im vergangenen Oktober weiterentwickelt haben im Spiel mit dem Ball.




    Hasenhüttl will die Heimmisere in den Griff bekommen. “Mir ist nicht angst und bange davor, ich glaube, dass wir auch zu Hause wieder unsere Spiele gewinnen können”, sagt der 57-Jährige und unterstreicht zusätzlich: “Wir kommen da hin, da bin ich mir sicher.” Für die Qualifikation für Europa ist es unerlässlich.

    Thomas Hiete, Severin Dringel



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