Kategorie: Bundesliga Teams

  • Borussia Dortmund: Achtelfinale in Sicht – Schwacher Start, enorme Steigerung

    Borussia Dortmund: Achtelfinale in Sicht – Schwacher Start, enorme Steigerung


    Borussia Dortmund startet desolat gegen Sporting Lissabon, dreht aber noch auf. Das 3:0 ist eine perfekte Ausgangslage für das Rückspiel.

    33 Jahre ist Pascal Groß schon alt, aber als spätberufener Profifußballer erlebt er noch immer erste, besondere Momente – und freut sich darüber, als stünde er erst zu Beginn seiner Karriere. Wie am Dienstagabend in Lissabon, als er seinen Champions-League-Premierentor mit einem Jubellauf zur Eckfahne beschloss.

    Es war ein ganz wichtiger Treffer, der Borussia Dortmund mit einem Bein in das Achtelfinale brachte. Der BVB gewann das Play-off-Hinspiel bei Sporting Lissabon dank Toren von Groß (68.), Serhou Guirassy (60.) und Karim Adeyemi (82.) mit 3:0 (0:0) und hat eine perfekte Ausgangsposition für das zweite Duell kommenden Mittwoch in Dortmund geschaffen.

    Ein Sieg, der auch Niko Kovac gut tun dürfte. Der neue Trainer braucht ja schnell Resultate, damit der gewünschte Effekt der Verpflichtung des erfahrenen Fußballlehrers nicht gleich verpufft. Anderthalb Wochen betreut der 53-Jährige inzwischen den BVB und musste gleich bei seiner Premiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) einen Dämpfer hinnehmen – und feierte nun seinen ersten Sieg.

    BVB mit Svensson und Schlotterbeck, Sporting ohne Györekes

    Im Vergleich zur Niederlage gegen Stuttgart nahm Kovac zwei Änderungen vor. Der in der Bundesliga gesperrte Nico Schlotterbeck verteidigte anstelle von Waldemar Anton. Winter-Neuzugang Daniel Svensson ersetzte den verletzten Ramy Bensebaini, der wegen einer Muskelverhärtung nicht nach Portugal geflogen ist.

    Der andere neue Profi, Carney Chukwuemeka, stand derweil erstmals im Kader. Sportings Top-Stürmer Viktor Györekes (34 Tore in 34 Pflichtspielen) stand aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht in der Anfangsformation.

    Kovac hatte vor einer „spielstarken Mannschaft, die den Ball gut zirkulieren lässt“ und genau so präsentierte sich Sporting auch. Die Anfangsphase gehörte im Estadio Jose Alvalade den Portugiesen. Schon nach neun Minuten hätten sie in Führung gehen können. Da verschätzte sich Emre Can, Matheus Reis flankte von der Grundlinie und an der Kante zum Fünf-Meter-Raum zog Györekes-Vertreter Conrad Harder gleich ab. Schlotterbeck blockte den Schuss in höchster Not.

    BVB gegen Sporting in der ersten Halbzeit harmlos

    Dortmund machte es Lissabon zu einfach, fand kaum Zugriff auf Spielmacher Francisco Trincao, der einmal aus vollem Lauf einen Lupfer-Pass auf den Rasen malte – feinste Dienstagabend-Unterhaltung. Die BVB-Profis bestaunten Sportings Angriffe aus bester Lage. Wie Maxi Araujos Dribbling durch das Mittelfeld, das beinahe mit dem Führungstor endete. Der Schuss etwa 20 Metern knallte jedoch ans Lattenkreuz (15.).

    Sonst stand Harder immer wieder im Fokus: als Julian Ryerson im Sechzehner gerade noch vor dem Dänen klärte, und als Gregor Kobel dessen wuchtigen Distanzschuss wie ein Volleyball-Spieler wegpritschte (35.). Die beiden BVB-Chancen: Jamie Gittens, der die rechte Torecke um einen halben Meter verpasste (38.), und ein abgefälschter Versuch von Serhou Guirassy, den Rui Silva über die Latte lenken musste.

    So konnte es nicht weitergehen. Und Kovac setzte in der Pause offenbar die richtigen Hebel in Bewegung. Der BVB presste nun weiter vorne, womit Sporting Probleme hatte. Die Dortmunder waren zu Beginn der zweiten Halbzeit klar verbessert, sie kombinierten plötzlich.

    Wie bei der Flanke von Marcel Sabitzer, die Guirassy auf Karim Adeyemi ablegte, der noch an Silva scheiterte. Dann aber die verdiente Führung: Julian Brandt flankte, Guirassy köpfte in die lange Ecke ein – 1:0 (60.).

    BVB: Karim Adeyemi schießt sogar noch das dritte Tor

    Und es wurde sogar noch besser. Diesmal war es Guirassy, der auf dem Flügel auftauchte, eine scharfe Hereingabe schlug und als Vorbereiter in Erscheinung tritt. Am zweiten Pfosten war nämlich Pascal Groß eingelaufen. Der Mittelfeldspieler drückte den Ball aus wenigen Metern über die Linie (68.). Sporting hatte der klaren Dortmunder Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel nichts mehr entgegen zu setzen. Adeyemi schoss sogar noch das dritte Tor (82.).



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  • Bochum gegen den BVB live im TV und Stream

    Bochum gegen den BVB live im TV und Stream


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    In Bochum kommt es am Samstag zum kleinen Revierderby. Hier erfahren Sie, wo und wie Sie das Duell zwischen dem VfL und Borussia Dortmund live im TV sehen können.

    Bochum – Der VfL Bochum erwartet Borussia Dortmund: Am Samstag, 15. Februar 2025, kommt es zum kleinen Revierderby. Wir verraten Ihnen hier, wo und wie Sie das Duell am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga live im TV und Stream verfolgen können.

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im TV

    • VfL Bochum gegen Borussia Dortmund
    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
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    • Pay-TV: Sky

    Hier läuft die Bundesliga: Bochum gegen den BVB live im Stream

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    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
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    Borussia Dortmund mit Befreiungsschlag? Sieg in der Champions League gibt neue Kraft

    Nach seinem ersten Sieg als Dortmunder Trainer klatschte Niko Kovac zufrieden mit seinen Spielern ab. Der sportlich seit Monaten angeschlagene BVB gewann das Playoff-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0) und hat damit gute Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Die Dortmunder machten einen kleinen Schritt aus ihrer schweren Sinnkrise und damit Richtung Champions-League-Achtelfinale.

    Nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sorgten Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) für den verdienten Sieg der Mannschaft von Trainer Kovac. Für den Nachfolger von Nuri Sahin war es der erste Dreier als BVB-Coach, zum Auftakt hatte es für ihn am Samstag in der Bundesliga ein 1:2 gegen Stuttgart gegeben. Das Rückspiel gegen Lissabon findet nächste Woche Mittwoch in Dortmund statt.

    Jubelt der BVB auch in Bochum?
    Jubelt der BVB auch in Bochum? © Kichner-Media / Imago

    Dortmunder Erlösung nach erstem Sieg unter Niko Kovac: „War schon wichtig“

    „Das war schon wichtig“, sagte Nationalspieler Groß. „Bei einem schweren Spiel in der Champions League hat man in der ersten Halbzeit schon gemerkt, dass wir gerade nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Aber nach der Pause haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht“, sagte Groß bei Amazon Prime.

    Dieses positive Gefühl wollen die Dortmunder nun natürlich mit zum VfL Bochum nehmen, wo am Samstag das kleine Revierderby ansteht. Die Gastgeber stehen ihrerseits auf dem letzten Platz in der Bundesliga und brauchen unbedingt ein Erfolgserlebnis, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht den Anschluss zu verlieren. (akl)



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  • Leverkusen setzt auf New Balance statt Castore – wohl

    Leverkusen setzt auf New Balance statt Castore – wohl


    Meister lässt die Kassen klingeln

    40-Millionen-Deal: Leverkusen bekommt wohl neuen Ausrüster


    13.02.2025 – 12:38 UhrLesedauer: 2 Min.

    Florian Wirtz: Auf der Brust der Leverkusen-Spieler ist bald ein anderer Ausrüster zu finden.Vergrößern des Bildes

    Florian Wirtz: Auf der Brust der Leverkusen-Spieler ist bald ein anderer Ausrüster zu finden. (Quelle: Jerry Andre/imago-images-bilder)

    Wer künftig ein Leverkusen-Trikot erwerben möchte, muss das wohl bei einer anderen Marke tun. Der deutsche Meister bekommt einen neuen Ausrüster.

    Der deutsche Meister bekommt wohl einen neuen Sponsor: Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, wird Bayern Leverkusen ab der kommenden Saison von New Balance ausgestattet und beendet die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Sponsor Castore.

    Dem Bericht zufolge soll die neue Partnerschaft noch vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online) offiziell bekannt gegeben werden. Für den Werksklub ist der Deal ein finanzieller Volltreffer: Rund 40 Millionen Euro sollen in die Kasse fließen.

    Der Sportartikelhersteller aus Boston erzielte 2024 einen Rekord-Umsatz von 7,8 Milliarden Dollar (rund 7,5 Milliarden Euro) und steigt für voraussichtlich fünf Jahre bei Leverkusen ein. Pro Saison soll der Klub laut “Bild” etwa 7 Millionen Euro erhalten, mit zusätzlichen Erfolgsprämien bei Titeln und einer Teilnahme an der Champions League. Damit verbessere sich Leverkusen deutlich im Vergleich zum bisherigen Vertrag mit Castore, der jährlich nur zwischen 2 und 3 Millionen Euro einbrachte.

    Im Rennen um den neuen Ausrüster war zwischenzeitlich wohl auch Adidas, doch New Balance setzte sich durch. Ein Hinweis darauf: Bereits Ende Januar hatte das Unternehmen den Leverkusener Profi Jeremie Frimpong als Werbegesicht unter Vertrag genommen. Der niederländische Nationalspieler soll dabei rund 20 Millionen Euro einstreichen.

    Der Vertrag mit Castore, der ursprünglich bis 2027 lief, wird vorzeitig beendet. Grund dafür waren Lieferprobleme im vergangenen Sommer. Aufgrund der hohen Nachfrage kam es zu Verzögerungen bei der Auslieferung der Trikots, der Klub vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen darf. Castore steht nun als möglicher Nachfolger von Nike bei Zweitligist Hertha BSC im Gespräch.



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  • Fußball | Bundesliga: VfB-Boss Wehrle sieht große Lücke zu Top-Clubs wie Bayern und Dortmund

    Fußball | Bundesliga: VfB-Boss Wehrle sieht große Lücke zu Top-Clubs wie Bayern und Dortmund


    Stand: 14.02.2025 13:16 Uhr

    Mit dem zweiten Platz in der vergangenen Bundesliga-Saison hat der VfB Stuttgart für Aufsehen gesorgt. Dennoch sieht der Vorstandschef Alexander Wehrle die Großen der Liga noch weit voraus.

    Der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle sieht auch nach der Vizemeisterschaft und der Champions-League-Teilnahme des VfB Stuttgart keine Möglichkeit, kurzfristig zu den Großen der Fußball-Bundesliga aufzuschließen. “Vereine wie Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen sind vom Umsatz und den vorhandenen Investitionsmöglichkeiten her weit vor uns”, sagte Wehrle dem Internet-Portal “transfermarkt.de”. Und sagte zudem: “Diese Lücke zu schließen, wird Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte dauern.”

    Ziel des VfB Stuttgart: Stabiler Bundesligist mit Blick auf Europa

    Das grundlegende Ziel der Vereinsführung sei es, den VfB zu einem stabilen Bundesliga-Mitglied zu entwickeln, das sich immer wieder mal für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren kann. Durch eine gute Kaderplanung könne es gelingen, im einen oder anderen Jahr für eine positive Überraschung zu sorgen. 

    Social-Media-Beitrag auf YouTube von SWR Sport Fußball : “Jeff Chabot und Karma regeln beim VfB in Dortmund – DEIN VfB #147 | SWR Sport”

    Um die deutsche Meisterschaft könne der Klub jedoch noch nicht spielen. Gleichwohl sei der VfB nicht auf Geld aus internationalen Wettbewerben angewiesen. “Wenn wir on top Einnahmen aus der Champions League oder Europa League haben sollten, werden wir diese sicherlich wieder in die Mannschaft investieren”, führte Wehrle aus.

    Als Fünfter auf Kurs Europapokal

    In der vergangenen Saison war der VfB überraschend Vizemeister geworden, nachdem er in den Jahren zuvor gegen den Abstieg gekämpft hatte. In der laufenden Spielzeit hat er als Tabellenfünfter gute Chancen, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren, aus der er nach der Liga-Phase ausgeschieden war.



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  • Der „Ausnahmestürmer“ des BVB trifft, hat aber ein Problem

    Der „Ausnahmestürmer“ des BVB trifft, hat aber ein Problem


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    Serhou Guirassy war der entscheidende Spieler beim BVB-Sieg in Portugal. Trotz der Lobgesänge auf den Stürmer gibt es auch Kritik an seinen Schwalben.

    Dortmund – Borussia Dortmund steht nach dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting in der Bringschuld: Schon zu oft ist der BVB in dieser Saison an dem Vorhaben gescheitert, aus einem Erfolgserlebnis eine echte Trendwende abzuleiten. Am Samstag muss die Elf von Niko Kovač beim VfL Bochum nachlegen.

    Dass dabei die Hoffnungen nicht zuletzt auf Serhou Guirassy ruhen, liegt auf der Hand. Der Stürmer überragte in Lissabon mit einem Kopfballtor zur Führung sowie einer Traumflanke auf den erstmaligen BVB-Torschützen Pascal Groß zum 2:0. Die UEFA ernannte Guirassy zum Man of the Match, es hagelte Lobeshymnen für den Nationalspieler von Guinea.

    Serhou Guirassy hat bereits einen Vereinsrekord beim BVB egalisiert

    Die scheinen durchaus berechtigt. Immerhin führt Guirassy die Torschützenliste der Champions League nach neun Einsätzen mit zehn Treffern an. Damit hat der Sommereinkauf vom VfB Stuttgart schon jetzt mehr Tore erzielt als die Topschützen der vergangenen Spielzeit: Harry Kane vom FC Bayern und Kylian Mbappé, damals noch bei Paris Saint-Germain, teilten sich den Bestwert mit je acht Treffern.

    Mehr noch: Guirassy egalisierte mit seinem Kopfball am Dienstagabend einen BVB-Vereinsrekord. Zehn Treffer in einer Champions-League-Saison waren bisher nur Robert Lewandowski und Erling Haaland gelungen. Durchaus bemerkenswert, dass Guirassy in die Fußstapfen dieser Topstürmer bisher vor allem auf der europäischen Bühne getreten ist. In der Bundesliga sind seine neun Tore nach 18 Partien eine ordentliche, aber keine Überflieger-Quote.

    Eine konkrete Erklärung für diesen Split gibt es beim BVB derzeit nicht. „Er ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Bundesliga“, wollte Lars Ricken dieses Guirassy-Thema in Portugal nicht aufkommen lassen. „Die letzten Wochen waren auch für ihn keine einfache Zeit, sich dann so im wahrsten Sinne des Wortes herauszukämpfen – das 1:0 war überragend“, schwärmte der Sportchef.

    Kovač von Guirassy beeindruckt: „Das ist schon à la bonne heure“

    Auch Trainer Niko Kovač reihte sich in die Lobeshymnen ein. „Das ist ein Ausnahmestürmer“, sagte der Kroate bei Amazon Prime Video zu Guirassy. „Er hat eine super Entwicklung genommen. Das ist schon à la bonne heure.“ Klar, dass Kovač genau auf die Belastung des 28-Jährigen schaut. Weil Guirassy der einzige waschechte Mittelstürmer im Kader ist, ist er seit Monaten ein absoluter Vielspieler. „Ich überlege immer, ob ich ihn in den letzten Minuten rausnehme, weil er am Anschlag spielt“, sagte Kovač.

    Weil sich der BVB in der Bundesliga so ein tiefes Loch gebuddelt hat, ist jedoch kaum denkbar, dass Guirassy allzu bald eine Pause erhält. An einem gewissen Punkt wird sie sich nicht mehr vermeiden lassen, um den vielleicht wichtigsten Spieler im Kader bei Gesundheit zu halten. Viele BVB-Fans würden sich dabei wünschen, dass Guirassy nicht nur eine Atempause erhält, sondern auch eine Denkpause.

    BVB-Star Serhou Guirassy sah in Frankfurt nach einer Schwalbe Gelb wegen Meckerns.
    BVB-Star Serhou Guirassy sah in Frankfurt nach einer Schwalbe Gelb wegen Meckerns. © IMAGO/Harry Langer/DeFodi Images

    Denn bei aller Freude über die sportlichen Leistungen des Angreifers gerade in der Champions League gibt es auch berechtigte Kritik an Guirassy. Seine Fallsucht wird zum immer größeren Ärgernis im Umfeld des BVB. Auch in Lissabon suchte der Stürmer bei kleinsten Berührungen den Bodenkontakt, um Freistöße oder gar einen Elfmeter zu schinden.

    Guirassy tritt beim BVB als ‚Schwalbenkönig‘ auf

    Kurz vor der Halbzeitpause sank Guirassy nach minimalem Kontakt mit Sporting-Verteidiger Ousmane Diomandé, der beim FC Bayern als Neuzugang gehandelt wird, hernieder. Der umsichtige norwegische Schiedsrichter Espen Eskas machte sofort klar, dass es für diesen billigen Versuch keinen Strafstoß geben konnte. Guirassy selbst war es wohl peinlich, jedenfalls sparte er sich das übliche Lamentieren und entschuldigte sich offenbar gar bei den Gegenspielern mit dem Hinweis, er sei gestolpert und wolle gar keinen Pfiff für sich beanspruchen.

    Wenn es sich dabei um einen Einzelfall handeln würde, könnten Fans darüber hinwegsehen. Jedoch haben Schwalben bei Guirassy längst Methode. Im Dezember fiel Schiedsrichter Harm Osmers beim Spiel des BVB gegen die TSG Hoffenheim (1:1) zunächst auf den Täuschungsversuch von Guirassy rein, der Videobeweis sorgte in diesem Fall für Gerechtigkeit und entlarvte den Dortmunder ‚Schwalbenkönig‘.

    Einen Aufreger sahen zumindest diejenigen, die es mit dem BVB halten, auch bei der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im Januar (0:2). Da wurde Guirassy von Verteidiger Arthur Theate leicht gehalten, ging aber mit einer Theatralik zu Boden, als sei seine Schulter aus dem Gelenk gerissen worden. „Die Entscheidung, keinen Strafstoß zu geben, ist für uns korrekt“, schätzte Schiri-Sprecher Alex Feuerherdt gegenüber fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA ein.

    Die Schiedsrichter schauen genau auf Dortmund-Star Guirassy

    „Es gibt zwar ein kurzes, leichtes Halten, das aber nicht ursächlich dafür ist, dass Guirassy zu Boden geht. Impuls und Wirkung passen insoweit nicht zusammen“, erläuterte Feuerherdt. Weil sich derartige Szenen beim BVB-Stürmer häufen, übrigens nicht nur im Strafraum, sondern etwa auch bei handelsüblichen Luftduellen im Mittelfeld, haben die Schiedsrichter sicher ein genaues Auge auf Guirassy.

    Der „Ausnahmestürmer“ des BVB muss aufpassen, dass er die Unparteiischen nicht zu sportlichen Vorurteilen anstiftet, die nur menschlich wären. Man möchte Guirassy an die Fabel vom Hirtenjungen und dem Wolf erinnern, die aus der Antike stammt und dem griechischen Dichter Äsop zugeschrieben wird.

    Auch BVB-Kollege Karim Adeyemi hatte zweifelhaften Ruf

    In der Fabel brüllt ein Hirtenjunge wiederholt, dass seine Schafsherde von Wölfen angegriffen werde. Die ihm zur Hilfe eilenden Dorfbewohner bemerken jedoch stets schnell, dass sich der Junge die Wölfe nur ausgedacht hat. Eines Tages wird die Herde tatsächlich angegriffen, doch die Rufe des Hirten verhallen, weil sich das Dorf nicht mehr von einem Jungen veräppeln lassen mag.

    Übertragen auf den Fußball: Wenn Guirassy so weitermacht, wird ihm eines Tages ein Strafstoß verwehrt bleiben, den es eigentlich geben müsste. Dass auch der Videobeweis nicht immer hilft, weiß der BVB nicht zuletzt wegen eines Auswärtsspiels in Bochum – 2023 blieben der Pfiff von Schiedsrichter Sascha Stegemann und der Eingriff aus dem ‚Kölner Keller‘ nach klarem Foul an Karim Adeyemi aus. Auch der Außenstürmer hatte in der Vergangenheit schon den Ruf weg, viel zu schnell zu Boden zu gehen.



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  • FC Bayern ohne Dreier gegen Alonso: Bayer Leverkusen

    FC Bayern ohne Dreier gegen Alonso: Bayer Leverkusen


    Vor Gipfeltreffen am Samstag 

    FC Bayern ohne Dreier gegen Alonso: Bayer Leverkusen mit langer Unbesiegt-Serie

    ©IMAGO

    Als der FC Bayern das letzte Mal gegen Bayer Leverkusen gewinnen konnte, hieß der Trainer Julian Nagelsmann und Sadio Mané war der Star im Sturm. Dazwischen liegen fünf Partien, in denen die Werkself dreimal den Platz als Sieger verließ, zweimal gab es ein Remis – eine der längsten ungeschlagenen Serien gegen die Münchner überhaupt. Transfermarkt hat einen Blick in die Datenbank geworfen und geschaut, wer den Rekordmeister am längsten ärgern konnte.

    Mit 4:0 siegte der FC Bayern im September 2022 gegen Leverkusen. Kurze Zeit später übernahm Xabi Alonso den Trainerposten von Gerardo Seoane. Seitdem konnten die Münchner nicht mehr gegen den amtierenden Meister gewinnen, zuletzt scheiterte man im Dezember im DFB-Pokal an der Werkself. In der Bundesliga beträgt der Vorsprung der Bayern acht Zähler und das direkte Aufeinandertreffen ist so etwas wie die letzte Chance von Bayer, das Titelrennen spannend zu gestalten.

    Die längste Serie ohne Niederlage gegen den Rekordmeister seit Bundesliga-Gründung gehört Werder Bremen. Zwischen März 1988 und März 1994 verloren die Grün-Weißen nicht einmal gegen die Bayern, sechs von zwölf Spielen wurden gewonnen. Auch in diesem Jahrtausend schafften es die Norddeutschen auf nationaler Ebene, am längsten ungeschlagen zu bleiben – acht Partien waren es zwischen Oktober 2000 und August 2004. Seitdem sind Bremer Siege gegen die Münchner zur Seltenheit geworden, denn zwischen September 2008 und Januar 2024 gelang dies nicht einmal.

    FC Bayern seit 2012 sieglos: Real Madrid dominiert Bestia Negra

    Eine längere Serie als Werder Bremen hat in diesem Jahrtausend nur Real Madrid, das seit April 2012 ungeschlagen gegen die Bayern ist. Damals verloren die Königlichen zwar im Elfmeterschießen gegen die Münchner, in der regulären Spielzeit gewann man jedoch mit 2:1. Seitdem duellierten sich die Klubs dreimal im Halbfinale und einmal im Viertelfinale, immer mit dem glücklicheren Ende für Real. Das letzte Aufeinandertreffen war im Halbfinale der vergangenen Saison, das Joselu dramatisch mit einem späten Doppelpack entschied. Um die Jahrtausendwende war der FC Bayern noch der Angstgegner der Madrilenen, siegte in sechs von acht Begegnungen und wurde als Bestia Negra tituliert.

    Schafft es Leverkusen am Samstagabend erneut, gegen den FC Bayern etwas Zählbares mitzunehmen, wird die Serie auf sechs Spiele ausgebaut. Damit würde die Werkself mit Schalke 04, dem Hamburger SV und der AC Mailand gleichziehen. Die Rossoneri sind in diesem Jahrtausend noch ungeschlagen gegen die Münchner, das letzte Duell ist 18 Jahre her. Alonsos persönliche Serie gegen die Bayern könnte auf neun Partien ohne Niederlage erhöht werden, fünf davon als Trainer von Bayer, drei als Spieler von Real Madrid.



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  • „Bei Hettwer gibt es keine Wunderheilung“

    „Bei Hettwer gibt es keine Wunderheilung“


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  • Stuttgart & Leverkusen an Maza interessiert

    Stuttgart & Leverkusen an Maza interessiert


    Ibrahim Maza befindet sich bereits seit längerer Zeit im Visier des VfB Stuttgart. Der offensive Mittelfeldspieler zählt bei Zweitligist Hertha BSC zum Stammpersonal und machte in dieser Saison mit sieben Toren und vier Vorlagen in 24 Pflichtpartien auf sich aufmerksam. Laut BILD-Informationen wollen die Schwaben den 19-Jährigen „unbedingt“ verpflichten.


    Um einen möglichen Deal ins Rollen zu bekommen, wurde während des Champions-League-Spiels gegen den Paris Saint-Germain FC (1:4 am 29. Januar) ein Treffen in einer Stuttgarter Loge anberaumt. Mehrere VfB-Verantwortliche nahmen Maza samt Anhang (Vater und Berater) in Empfang.

    Das Hauptthema sei die weitere Zukunft des gebürtigen Berliners gewesen, der in der Hauptstadt noch einen gültigen Vertrag bis 2027 besitzt. Machbar wäre ein Transfer des Leistungsträgers dem Bericht zufolge im Anschluss an die gegenwärtige Saison für eine Ablösesumme von rund 9,5 Millionen Euro.

    Alleine sollen die Stuttgarter im Werben um den algerischen Nationalspieler aber nicht sein: Laut BILD-Informationen mischt Bayer Leverkusen ebenfalls im Rennen um das Mittelfeld-Talent mit. Maza selbst soll einen Wechsel innerhalb Deutschlands bevorzugen, was beiden Interessenten zunächst mal entgegenkommt.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Trotzdem geht der Dortmund-Plan auf

    Trotzdem geht der Dortmund-Plan auf


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Neuzugang Diant Ramaj
    BVB-Neuzugang Diant Ramaj spielt leihweise beim FC Kopenhagen. © Michael Barrett Boesen/Imago

    Der Plan des BVB mit Diant Ramaj scheint aufzugehen. Beim FC Kopenhagen überzeugte der Torwart trotz der ersten Niederlage.

    Dortmund/Kopenhagen – Im Winter verpflichtete der BVB den Torwart Diant Ramaj von Ajax Amsterdam. Der gebürtige Stuttgarter blieb allerdings nicht lange in Dortmund. Stattdessen wurde er an den FC Kopenhagen verliehen. Dort kam er jetzt erstmals zum Einsatz – sein Debüt endete allerdings mit einer Niederlage.

    BVB-Neuzugang kassiert erste Pleite: Trotzdem geht der Dortmund-Plan auf

    In der UEFA Conference League empfing der FC Kopenhagen den 1. FC Heidenheim – einen Ex-Klub von Ramaj. Der BVB-Neuzugang stand für die Dänen direkt zwischen den Pfosten.

    Heidenheim legte eine schwache erste Hälfte hin und kassierte in der letzten Minute der ersten Halbzeit das Gegentor zum zwischenzeitlichen 1:0. Im zweiten Durchgang kam der FCH, der in der Bundesliga den Relegationsplatz belegt, allerdings fulminant zurück – Thomas Keller und Tim Siersleben netzten gegen Ramaj ein (59., 85.). Doch trotz der Niederlage dürfte Borussia Dortmund mit dem Auftritt des 23-Jährigen zufrieden sein.

    BVB-Plan geht auf: Diant Ramaj bekommt Praxis und bewährt sich

    Gegen angriffslustige Heidenheimer packte die BVB-Leihgabe zahlreiche Paraden aus. Ob gegen Paul Wanner, Mathias Honsak oder Frank Feller – Diant Ramaj war zur Stelle. Zudem stand er in der UEFA Conference League 90 Minuten auf dem Feld.

    Bei dessen Verpflichtung machte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl deutlich: „Diant ist ein junger deutscher Torhüter, der noch viel Entwicklungspotenzial besitzt. Spielpraxis ist für ihn aktuell das Allerwichtigste – und die wird er nun in Kopenhagen bekommen. Für die Rückrunde in Dänemark und in der Conference League wünschen wir ihm maximalen Erfolg.“

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    Zwar ist die Ausgangslage in der Conference League nicht die beste, aber der FC Kopenhagen kann die Lage im Rückspiel am Donnerstag (20. Februar) noch drehen. In der dänischen Liga steht der FCK auf Platz eins. Planmäßig soll Ramaj im Juli zurück nach Dortmund kommen. Beim BVB hat er einen Vertrag bis Ende Juni 2029 erhalten.



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  • BVB, News und Gerüchte: Dortmund legt Preis für Torhüter

    BVB, News und Gerüchte: Dortmund legt Preis für Torhüter


    1. BVB, News und Gerüchte: Dortmund legt Preis für Torhüter Gregor Kobel fest  SPOX
    2. (k+) Hauptberuf Kronprinz: Der spezielle Weg des Diant Ramaj  kicker
    3. Borussia Dortmund: Kurz nach BVB-Wechsel – IHM droht das bittere Aus  DER WESTEN
    4. Conference League: BVB-Leihgabe erlebt bitteres Debüt gegen seinen Jugendklub  SPORT1
    5. So tickt Diant Ramaj: Insider geben Auskunft zu neuem BVB-Keeper  sport.de



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