Borussia Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac will den Aufschwung durch seinen ersten Sieg auch in der Bundesliga fortsetzen. «Wir wissen, dass der BVB auswärts nicht unbedingt Bäume ausgerissen hat. Aber wir haben in Lissabon gut dagegen gehalten. Das wollen wir auch in Bochum zeigen», sagte Kovac vor dem Bundesliga-Duell mit dem VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Unter der Woche hatte der gebürtige Kroate nach seiner Debüt-Niederlage gegen Stuttgart (1:2) im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Sportring Lissabon (3:0) seinen ersten Sieg als BVB-Coach eingefahren. Beim Tabellenschlusslicht erwartet er ein «schwieriges» und «Kampf-geprägtes» Spiel. «Wir fahren dahin und wollen keinen Schönheitspreis gewinnen. Sondern wir wollen Selbstvertrauen aufbauen durch drei Punkte», so Kovac.
Verzichten muss Kovac im Revierderby auf Verteidiger Ramy Bensebaini und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka. Zudem fehlt Julian Ryerson nach seiner gelb-roten Karte.
Nach nicht einmal zwei Wochen beim neuen Verein sei Kovac weiter dabei, sich von jedem Spieler ein klares Bild zu machen. «Ich glaube, dass die Mannschaft willig ist, dass die Mannschaft Qualität hat und all die Ziele, die wir uns gesteckt haben noch erreichen kann. Aber das geht nur, wenn wir richtig Gas geben», betonte er. Als elfter der Tabelle trennen den BVB derzeit sieben Punkte von Platz vier und dem selbstgesteckten Ziel Champions-League-Qualifikation.
Mit 3:0 (0:0) behauptete sich Borussia Dortmund am Dienstagabend im Hinspiel der Champions-League-Playoffs bei Sporting in Lissabon. Über zwei ziemlich gegensätzliche Halbzeiten war es vor allem ein Abwehrspieler, der beim BVB den Laden zusammenhielt. Hier kommen die Noten und Einzelkritik zum Spiel:
TOR: Gregor Kobel – Note: 3,5
Mit einer starken Unterarmabwehr gegen Harder in Halbzeit eins. Bei Araujos Lattenkracher wäre er chancenlos gewesen. In Hälfte zwei fast ohne Beschäftigung.
ABWEHR: Julian Ryerson – Note: 3,5
Überzeugte wieder einmal als fleißiger Abräumer, der viele Bälle festmachte oder eroberte. Vorne dagegen lange Zeit kein Faktor. Mit mehr Räumen in Hälfte zwei, aber auch da nicht so spielprägend.
Emre Can – Note: 4,0
Hatte Glück, dass ein früher Stellungsfehler nicht von Sporting bestraft wurde. Suchte des Öfteren Anspielstationen, die sich lange nicht auftaten. Beschwerte sich ein ums andere Mal völlig zu Recht bei seinen Kameraden. In Hälfte zwei deutlich souveräner, was sicher auch dem Spielverlauf geschuldet war.
Nico Schlotterbeck – Note: 2,0
Dortmunds Lebensversicherung in Durchgang eins. Wirkte von Minute eins entschlossen und abgeklärt, hielt den wackligen Laden zusammen, rettete einmal nach einem Stellungsfehler von Kapitän Can. Dazu mit guten Pässen nach vorn, wie jenen vor dem 1:0 auf Brandt. Leitete auch das 2:0 clever ein. Stark.
Daniel Svensson (bis 90.+3) – Note: 3,0
Verteidigte an sich grundsolide auf links, hätte teils aber noch konsequenter gegen Quenda vorgehen müssen. Schaltete auch immer wieder den Vorwärtsgang, steigerte sich mit zunehmender Spieldauer. Kein so schlechter Auftritt für ein zweites Spiel in einem neuen Team.
Niklas Süle (ab 90.+3) – ohne Bewertung
Kam in der Nachspielzeit zu seinem langersehnten Comeback. Das wird ihm gut tun.
MITTELFELD: Marcel Sabitzer – Note: 4,0
Verteidigte halbherzig, ließ seine Gegenspieler in der Zentrale viel zu oft gewähren. Nach vorne zu langsam und mit Abstimmungsproblemen, wenn man von der Flanke vor der Adeyemi-Großchance absieht.
Pascal Groß (bis 90.+3) – Note: 3,0
War lange damit beschäftigt, die fehlende Defensivarbeit von Nebenmann Sabitzer auf der Doppelsechs auszugleichen. Agierte aber selbst zu zaghaft vor Araujos Lattenkracher. Seine Standards kamen zu ungenau. Steigerte sich aber in Durchgang zwei. Traf in Stürmermanier zum 2:0.
Salih Özcan (ab 90.+3) – ohne Bewertung
Auch er feierte kurz vor knapp seine Rückkehr im BVB-Trikot.
Julian Brandt (bis 86.) – Note: 3,0
In Hälfte eins nicht unsichtbar, aber auch nicht wirklich da. Lange ohne nennenswerte Impulse im zentralen offensiven Mittelfeld, wo er mühelos zugestellt wurde. Seine Flanke auf Guirassy zum 1:0 kam allerdings perfekt. Klasse war auch sein Doppelpass mit Adeyemi vor dem 3:0. Trotzdem: Da kann noch mehr kommen.
Julien Duranville (ab 86.) – ohne Bewertung
Sorgte vor allem dafür, dass sich Brandt den am Ende verdienten Applaus von der BVB-Bank abholen durfte. Mit einem vielversprechenden Vorstoß in der Nachspielzeit, der letztlich aber problemlos geklärt wurde.
Jamie Gittens (bis 65.) – Note: 3,5
Biss sich zunächst die Zähne aus. Zeigte sich aber lauffreudig, wechselte auch öfter die Seite. Der erste brauchbare BVB-Abschluss kam von ihm. Gleiches gilt für die erste gute Flanke. Litt vor allem darunter, dass Dortmunds Zentrale erst nach der Pause aus dem Schneckenmodus kam.
Maximilian Beier (ab 65.) – Note: 4,0
Bot sich fleißig an, für die starken Momente in der Schlussphase sorgten jedoch andere.
Karim Adeyemi (bis 86.) – Note: 2,5
Bisweilen etwas zu hektisch auf dem rechten Flügel, den er aber immerhin auch nach hinten fleißig beackerte. Seinen Hereingaben ging diesmal die Präzision ab. Hatte in der zweiten Hälfte das 1:0 auf dem Fuß. Leitete dafür das 3:0 ein und vollendete selbst.
Carney Chukwuemeka (ab 86.) – ohne Bewertung
Kam in der Schlussphase zu seinen ersten Minuten im BVB-Trikot.
ANGRIFF: Serhou Guirassy – Note: 2,0
Hing in Hälfte eins komplett in der Luft. Wartete vergebens auf präzise hohe Flanken, die nicht kamen. Erkämpfte sich so manchen Ball dann selbst, wirkte so auch etwas besser ins Spiel eingebunden. Sein Bewegungsablauf vor dem 1:0 ist perfekt. Zeigte vor dem 2:0, dass er auch flanken kann – und das richtig gut.
Die Aktie des Bundesligisten Borussia Dortmund zeigt sich am 14. Februar 2025 in einer robusten Verfassung. Mit einem aktuellen Kurs von 3,345 Euro verzeichnet das Papier einen Anstieg von 0,90 Prozent gegenüber dem Vortag. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in der Monatsbetrachtung wider, wo die BVB-Aktie ein Plus von 2,48 Prozent aufweist. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich derzeit auf 368,2 Millionen Euro.
Kennzahlen zeigen solide Basis
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,33 und einem Kurs-Cashflow-Verhältnis von 7,82 präsentiert sich die BVB-Aktie fundamental stabil. Der Cash-Flow pro Aktie liegt bei 0,43 Euro, während die jüngste Dividendenausschüttung im November 2024 0,06 Euro je Anteilsschein betrug.
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Ob bei Bo Svensson (45) oder Steffen Baumgart (53), Benedict Hollerbach hat beim 1. FC Union Berlin seinen Stammplatz sicher. Der 23 Jahre alte Flügelspieler gilt in der Offensive der Köpenicker als gesetzt. In der laufenden Saison verpasste er keine einzige Partie. Seine Leistungen haben offenbar auch andere Klubs überzeugt – so etwa Borussia Dortmund.
Bislang stehen für Hollerbach wettbewerbsübergreifend sechs Treffer und vier Torvorlagen zu Buche. Er absolvierte 23 Einsätze, darunter nur zwei nicht in der Startelf. Doch in der Bundesliga aufzutrumpfen, genügt dem gebürtigen Starnberger auf Dauer nicht. „Ich möchte so schnell wie möglich europäisch spielen“, betonte der vielseitig einsetzbare Stürmer im Oktober 2024 gegenüber der Bild-Zeitung.
Auch wenn der BVB in dieser Spielzeit schwächelt, ist die Qualifikation für einen Europapokal weiterhin gut möglich. Freiburg als Sechster liegt vier Zähler vor den Schwarz-Gelben. Dagegen sind Duelle auf europäischer Bühne für Union eher die Ausnahme denn die Regel.
Flink und torgefährlich
Nach Angaben des Portals fichajes.net soll Hollerbach bei den Verantwortlichen von Borussia Dortmund auf der Liste stehen. Mit seiner Fähigkeit, sich im Strafraum gefährlich in Szene zu setzen, sei er wie geschaffen für das Offensivspiel der Westfalen, heißt es. Zudem passe er mit seiner Schnelligkeit und seinem Torinstinkt gut zur Borussia. Hollerbachs Top-Speed in dieser Saison liegt bei 34,4 km/h. Damit zählt er aktuell zu den Top 60 der Bundesliga.
Sollte Karim Adeyemi (23) im kommenden Sommer tatsächlich in die Premier League wechseln, wäre Hollerbach ein idealer Ersatz für den Flügelflitzer des BVB. Doch noch schnürt er seine Fußballschuhe für die „Eisernen“. Es ist nicht bekannt, wie lange der Vertrag mit den Hauptstädtern noch läuft. Laut Berliner Kurier endet der Kontrakt frühestens 2026.
Eine Verpflichtung Hollerbachs ließe sich für Dortmund sicherlich stemmen. Nach Angaben von transfermarkt.de liegt sein Marktwert bei sechs Millionen Euro.
Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.
Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.
Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.
Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus
„Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.
Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.
„Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.
BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“
Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.
„Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.
Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.
BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“
Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.
Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.
Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum
Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.
Borussia Dortmund will den Schwung aus dem Champions-League-Sieg bei Sporting Lissabon mitnehmen. In Bochum fehlt unter anderem Neuzugang Carney Chukwuemeka.
Borussia Dortmund will den Schwung aus dem Champions-League-Sieg bei Sporting Lissabon mitnehmen. In Bochum fehlt unter anderem Neuzugang Carney Chukwuemeka.
Borussia Dortmund muss im Revierderby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim VfL Bochum erneut auf Ramy Bensebaini verzichten. Der Linksverteidiger aus Algerien „steht weiterhin nicht zur Verfügung“, sagte Trainer Niko Kovac am Freitag. Bensebaini hatte bereits das Champions-League-Spiel am Dienstag bei Sporting Lissabon (3:0) aufgrund einer Muskelverhärtung verpasst.
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An seiner Stelle wird erneut Daniel Svensson verteidigen, der Schwede hatte unter der Woche in Lissabon stark gespielt. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Winter-Zugang Carney Chukwuemeka, dessen Knieprobleme einen Einsatz nicht möglich machen. Unabhängig vom Personal hob Kovac die Bedeutung des Spiels hervor.
“Wir wollen keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern die drei Punkte einfahren”, sagte der neue Trainer, dessen Bundesliga-Debüt beim BVB gegen den VfB Stuttgart verloren ging (1:2). Angesichts des Rückstands in der Tabelle “wäre ein Sieg wichtig, um weiterhin das Selbstvertrauen aufzubauen.”
Beim VfL zu spielen, sei keine leichte Aufgabe, warnte Kovac. Auch andere Spitzenteams hätten beim kampfstarken Abstiegskandidaten bereits Probleme gehabt.
Fußball-Bundesliga
Kovac will BVB-Aufschwung in der Bundesliga fortsetzen
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Nach dem Auswärtssieg in Lissabon ist für Borussia Dortmund vor der Bundesliga in Bochum. Im Derby will der neue Trainer Kovac weiter Selbstvertrauen im Team aufbauen, mahnt aber auch zu Disziplin.
Borussia Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac will den Aufschwung durch seinen ersten Sieg auch in der Bundesliga fortsetzen. “Wir wissen, dass der BVB auswärts nicht unbedingt Bäume ausgerissen hat. Aber wir haben in Lissabon gut dagegen gehalten. Das wollen wir auch in Bochum zeigen”, sagte Kovac vor dem Bundesliga-Duell mit dem VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Unter der Woche hatte der gebürtige Kroate nach seiner Debüt-Niederlage gegen Stuttgart (1:2) im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Sportring Lissabon (3:0) seinen ersten Sieg als BVB-Coach eingefahren. Beim Tabellenschlusslicht erwartet er ein “schwieriges” und “Kampf-geprägtes” Spiel. “Wir fahren dahin und wollen keinen Schönheitspreis gewinnen. Sondern wir wollen Selbstvertrauen aufbauen durch drei Punkte”, so Kovac.
Revierderby ohne Bensebaini und Ryerson
Verzichten muss Kovac im Revierderby auf Verteidiger Ramy Bensebaini und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka. Zudem fehlt Julian Ryerson nach seiner gelb-roten Karte.
Nach nicht einmal zwei Wochen beim neuen Verein sei Kovac weiter dabei, sich von jedem Spieler ein klares Bild zu machen. “Ich glaube, dass die Mannschaft willig ist, dass die Mannschaft Qualität hat und all die Ziele, die wir uns gesteckt haben noch erreichen kann. Aber das geht nur, wenn wir richtig Gas geben”, betonte er. Als elfter der Tabelle trennen den BVB derzeit sieben Punkte von Platz vier und dem selbstgesteckten Ziel Champions-League-Qualifikation.
Bayern-Verfolger Bayer Leverkusen möchte zeitnah den noch bis 2027 laufenden Vertrag mit seinem Top-Star Florian Wirtz (21) bis 2028 verlängern. Jetzt sendet der Nationalspieler ein deutliches Signal, das den Bayer-Fans Hoffnung machen kann.
Im neuen „Werkself-Magazin“ sagt Wirtz u. a.: „Ich kann auf jeden Fall froh sein, dass ich in so einem guten Verein und in so einer guten Mannschaft spielen kann und trotzdem immer noch mein ganzes Umfeld um mich herum habe.“
Auf die Frage, ob er sich vorstellen könnte, seinen laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, antwortet Wirtz: „Man wird irgendwann etwas lesen und dann weiß man Bescheid. (lacht)“
Deutet wird Wirtz damit seine Verlängerung unterm Bayer-Kreuz an?
Alle Fakten liegen auf dem Tisch. Laufzeit, Gehalt (über 10 Mio.) und Ausstiegsklausel (rund 125 Mio., ab 2026 gültig).
Nationalspieler Florian Wirtz hat noch bis 2027 Vertrag in Leverkusen
Foto: Bayer 04 Leverkusen via Getty Images
Nach Informationen von BILD wird es in Kürze ein weiteres Treffen der Wirtz-Eltern Karin und Hans mit den Bayer-Bossen Fernando Carro (60) und Simon Rolfes (43) geben. Die Unterschrift des Spielers rückt offenbar immer näher.
Dafür spricht auch: Wirtz will auch in Zukunft Erfolg mit Leverkusen haben, das stellt er mit einer weiteren Aussage klar.
Auf die Frage, welche Überschrift er sich für das Interview im Klub-Magazin wünschen würde, sagte Wirtz: „Wir sind natürlich auf den Geschmack gekommen durch die vergangene Saison. Aber auch da haben wir uns mit Ankündigungen zurückgehalten. Ich bin ohnehin kein großer Freund davon. Aber wir werden in jedem Wettbewerb, egal ob Meisterschaft, Pokal oder Champions League, versuchen, das Maximale rauszuholen, aus der ersten Saisonhälfte unsere Schlüsse zu ziehen und als Mannschaft wieder zu wachsen. Dann schauen wir am Ende, wofür es reicht. Aber ja, die Überschrift wäre: ,Wir haben auf jeden Fall Lust auf mehr.‘“
Anders ausgedrückt heißt das: Mehr Wirtz in Leverkusen, mehr Titel für Bayer.
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