Der Name Bellingham besitzt in Dortmund immer noch einen guten Klang. Jude Bellingham (21) versetzte Verein und Fans drei Jahre lang in Verzückung. Nach 132 Spielen mit 49 Torbeteiligungen wechselte er im Sommer 2023 für 113 Millionen Euro zu Real Madrid. Nun könnte sein zwei Jahre jüngerer Bruder Jobe in die Fußstapfen des Ex-BVBlers treten.
Aktuell kickt Jobe Bellingham in der zweitklassigen Championship für den AFC Sunderland. Die Black Cats liegen derzeit auf Rang vier und steuern nach acht Jahren die Rückkehr in die Premier League an. Der 19 Jahre junge Mittelfeldakteur zählt mit 28 Einsätzen sowie vier Treffern und drei Assists zu den Stützen seines Teams.
Trotz eines Vertrages bis 2028 wird der jüngere Bellingham mit einem Wechsel zu einem anderen Klub in Verbindung gebracht. Neben Borussia Dortmund gelten auch Tottenham Hotspur und Crystal Palace als interessiert. Doch nach Informationen von Football Insider soll sich auch Bayer Leverkusen um den 19-Jährigen bemühen.
Sunderland zum Verkauf wohl bereit
Sollte der Aufstieg in die Premier League misslingen, sei Sunderland dem Portal zufolge nahezu gezwungen, Transfereinnahmen zu erzielen. Bellingham zählt zu den Verkaufskandidaten. Laut transfermarkt.de beträgt sein Marktwert 18 Millionen Euro. Aufgrund der starken Leistungen des U21-Nationalspielers dürfte seine Ablöse aber weit höher liegen.
„Ich denke, Sunderland würde ihn gehen lassen, wenn sie einen guten Preis für ihn bekämen“, ist Mick Brown (74), früher Chefscout bei Manchester United und den Blackburn Rovers, überzeugt und ergänzt: „Besonders wenn sie in dieser Saison nicht aufsteigen, werden sie sich Angebote anhören.“ Brown ist sicher, dass die Vereinsverantwortlichen Jobe Bellingham gehen lassen würden, „wenn sie ein riesiges Gebot“ für ihn erhielten. Vielleicht ja aus der Bundesliga.
Der VfL Wolfsburg hat das schwere Auftaktprogramm nach dem Rückrundenstart gut gemeistert. Auf dem Papier kommen jetzt erst einmal leichtere Gegner. Eine Chance, weiter in der Tabelle zu klettern?
Vier Spitzenmannschaften aus den Top5 als Gegner an den ersten fünf Spieltagen der Rückrunde: Dieses sehr schwierige Programm hat der VfL Wolfsburg gut gemeistert. Gegen Frankfurt und Leverkusen holte das Team von VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl zwei Unentschieden, wobei jeweils sogar Siege möglich gewesen wären, dazu jetzt der 2:1-Erfolg über den VfB Stuttgart. Am Ende verloren die Wölfe nur eines dieser schweren Spiele – nämlich gegen Bayern München und auch hier zeigte das Team eine gute Leistung und eine gute Moral.
Fünf Punkte gegen vier potenzielle Champions-League-Mannschaften – das ist ein guter Wert, der Hoffnung auf die weitere Rückrunde macht. Denn der VfL Wolfsburg hat in nächster Zeit erst einmal nur Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.
Um in der Tabelle klettern zu können, lohnt sich ein Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Der VfL Wolfsburg steht aktuell auf Platz 9 der Tabelle (33 Punkte). So sieht es oberhalb des VfL in der Tabelle aus:
Borussia Mönchengladbach
Besonders interessant sind die Spieltage, wo die Konkurrenz zum einen gegen Spitzenteams aus den Top3 spielt und zum anderen direkte Duelle, wo sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkte wegnimmt.
Der VfB Stuttgart hat von diesen Teams das schwerste Programm. Der VfB spielt in den nächsten sechs Partien gegen die ersten drei Teams der Tabelle (Bayern, Leverkusen und Frankfurt).
Bei den anderen Mannschaften, die aktuell vor dem VfL Wolfsburg in der Tabelle stehen, herrscht die gleiche Ausgangslage: Alle übrigen vier Mannschaften treffen an den nächsten sechs Spieltagen genau dreimal auf direkte Konkurrenz:
Nahezu alle kommenden Spieltage sind sehr interessant, weil besonders viele Konkurrenten entweder direkt aufeinander treffen oder gegen einen Top3-Gegner spielen müssen:
24. Spieltag
25. Spieltag
26. Spieltag
27. Spieltag
Bleibt der VfL Wolfsburg konstant und kann gegen die vermeintlich “kleineren” Teams eine ähnlich gute Leistung wie gegen Frankfurt, Leverkusen und Stuttgart abrufen und dies dann auch in Punkte ummünzen, so sollte ein weiteres Klettern in der Tabelle möglich sein. Die Wölfe würden damit dem Minimal Europa League einen guten Schritt näher kommen können.
Die Aktien der Borussia Dortmund GmbH verzeichneten am Montagvormittag einen deutlichen Rückgang von 2,6 Prozent auf 3,215 Euro und gehörten damit zu den größten Verlierern im SDAX. Der Aktienkurs rutschte unter die 21-Tage-Linie, die als wichtiger Indikator für den kurzfristigen Trend gilt. Die sportliche Krise des Vereins mit der jüngsten Niederlage gegen den VfL Bochum verstärkt die Sorgen der Anleger um die finanzielle Entwicklung. Mit einem Rückstand von acht Punkten auf die Champions-League-Plätze steht die wirtschaftlich lukrative Qualifikation für den wichtigsten europäischen Wettbewerb ernsthaft in Gefahr.
Trotz der aktuellen Entwicklung hält die Privatbank Berenberg an ihrer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von sechs Euro fest. Die Analysten begründen ihre positive Einschätzung mit dem umsichtigen Management und dem grundsätzlich attraktiven Finanzprofil des Unternehmens. Allerdings wird eingeräumt, dass die jüngsten Transferaktivitäten nicht wie erhofft verliefen, was sich im deutlich reduzierten operativen Gewinn des ersten Geschäftshalbjahres widerspiegelt. Die Dividendenerwartung für das laufende Jahr liegt bei 0,070 Euro je Aktie, was einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde.
Anzeige
Borussia Dortmund GmbH-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Borussia Dortmund GmbH-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:
Diese neusten Borussia Dortmund GmbH-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Borussia Dortmund GmbH-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Borussia Dortmund GmbH: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen…
Community-Beiträge zu Borussia Dortmund GmbH & Co KGaA
aus Forum-Thread: 14 Gründe für ein Investment in BVB.
Kehl
hat nen Scheisskader geplant und macht weiter, Trainer um Trainer. Aber Kovac ist auch selbst schuld, wenn er voll auf den größten Versager setzt. Mit seiner Zweikampfphobie hat Adeyemi inzwischen auch gestandene Profis wie Sabitzer angesteckt. Wenn Du so einen Typen in der Mannschaft läßt, kann es nur bergab gehen. Dann gibt es …
JAF
Da hast du absolut Recht. Nur: wenn der BVB die finanziellen Kapazitäten der Bayern oder Liverpool oder ManCity hätte und so agieren könnte – dann stünde die Aktie nicht bei 3,3 sondern hätte eine fett zweistellige Zahl vor dem Komma :-)Dann wäre quasi alles anders.
Jetzt anmelden und diskutieren
Registrieren
Login
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Die Krise von Borussia Dortmund ist nicht nur, aber auch ein Mosaik aus vielen Spielertiefs.
Das Starkreden schwächelnder Stars durch neue Trainer hat im Fußball Tradition, da wirkt der Durchschnittsspieler schnell mal wie ein Magier. Auch Niko Kovac hat in dieser Disziplin bei Borussia Dortmund ein Regal zu hoch gegriffen: Julian Brandt sei “irgendwo in der Range” von Florian Wirtz und Jamal Musiala anzusiedeln, sagte er – auf dem Niveau jener Senkrechtstarter, die unbestrittenes Weltstar-Potenzial besitzen. Und dieses auch abrufen.
Noch mal Bayer 04 mit Bayern-Spezialist Xabi Alonso oder Atlético Madrid mit Psycho-Coach Diego Simeone? Im Grunde ist das – vor allem nach dem erstaunlichen Topspiel-Auftritt der Bayern in Leverkusen – die aufregende Champions-League-Frage, die sich in München bereits jeder stellt. Auch wenn Trainer Vincent Kompany mit seinen Stars am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) den allseits erwarteten Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow über die Ziellinie bringen muss.
Aber wer wollte daran ernsthaft zweifeln nach dem 2:1 der Münchner beim Hinspiel in Schottland? Selbst der stets vorsichtige Trainer Vincent Kompany sprach danach von «einer guten Ausgangsposition».
Alle Statistiken sprechen für Bayern
Und alle Europapokal-Statistiken sprechen für den deutschen Rekordmeister, der daheim noch nie gegen ein schottisches Team verloren hat und insgesamt seit 20 Heimspielen in der Königsklasse unbesiegt ist. In 28 von 29 Fällen kamen die Münchner nach einem Auswärtssieg im Hinspiel weiter. Und unter Kompany gab es in der Ligaphase vier Heimsiege.
Das so heimstarke Celtic tritt zudem im Ausland eher als europäisches Leichtgewicht auf. In Dortmund – man mag’s kaum glauben angesichts des aktuellen BVB-Zustandes – gab es in dieser Saison ein krachendes 1:7.
An dieser Stelle ist ein externer Inhalt eingebunden
Zum Anschauen benötigen wir Ihre Zustimmung
Bitte aktivieren Sie JavaScript damit Sie diesen Inhalt anzeigen können.
Auch der dramatisch unterlegene Auftritt der Bayern beim für den Meistertitel womöglich vorentscheidenden 0:0 im Bundesliga-Topspiel in Leverkusen hat intern keine Zweifel am Weiterkommen gegen Celtic gesät. Sondern eher daran, ob die Kompany-Bayern wirklich die Klasse haben, um sich den Traum vom Heimfinale am 31. Mai in der Allianz Arena erfüllen zu können.
Es geht um ein Zeichen – an Bayer oder Atlético
Um ein europäisches Zeichen der Stärke, vor allem darum geht es jetzt gegen Celtic. Der reine Ergebnisfußball in Leverkusen, das pure Verteidigen und die ausnahmsweise in Kauf genommene Offensiv-Auszeit soll und darf sich nicht wiederholen. Auch wenn schon ein weiteres 0:0 zum Weiterkommen reichen würde.
«Grundsätzlich ist es nicht die Bayern-DNA, auf Unentschieden zu spielen», sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem historisch harmlosen Auftritt gegen total dominante Leverkusener. «Wir können sicher besser Fußball spielen», räumte auch Sportdirektor Christoph Freund ein. Aber im Vordergrund stand wohl, in der Liga den deutlichen Vorsprung auf Meister Bayer zu behaupten.
«Wir können das Spiel als für uns ordentliches Ergebnis abhaken. Wir sind acht Punkte vorne in der Liga und haben zu Hause die Chance, in der Champions League weiterzukommen», sagte Thomas Müller: «Wir haben gut zu tun, weiter geht’s.» Der mit schweren Spielen vollgepackte Februar erweist sich aber nun exakt als die Energieverschwendung, die sich die Münchner eigentlich – so wie die direkt ins Achtelfinale eingezogenen Leverkusener – ersparen wollten.
Befürchtetes Februar-Szenario
Auch Kompany sprach die Thematik nach dem mit viel Glück gemeisterten Abwehr-Kraftakt in Leverkusen an. «Wir haben gut verteidigt, und das nach einem Riesenkampf in Glasgow. Und wir müssen im Rückspiel gegen Celtic wieder bereit sein», sagte der Belgier. Er könnte darum personell rotieren.
Der Drei-Tages-Rhythmus schlaucht. Körperlich und mental fehlt nicht nur dem fürs Offensivspiel so wichtigen Kreativkünstler Jamal Musiala gerade die nötige Frische für inspirierenden Power-Fußball. «Wir können nicht nachlassen», stöhnte der 21 Jahre alte Nationalspieler, dessen Vertragsverlängerung bis 2030 eigentlich einen Energieschub im gesamten Verein auslösen sollte.
In Leverkusen sah man Musiala häufig grätschend und am Boden. Auch Harry Kane spielte hauptsächlich Verteidiger. Ein klassischer Mia-san-mia-Auftritt gegen Celtic muss darum vor den folgenden kniffligen Liga-Prüfungen gegen Eintracht Frankfurt und beim VfB Stuttgart her, um die berechtigten Zweifel am Münchner Topteam-Status zu zerstreuen. Erst recht im Hinblick auf das fest eingeplante Champions-League-Achtelfinale mit den unangenehmen Optionen Bayer Leverkusen und Atlético Madrid. Die Auslosung findet am Freitag statt.
After losing 1-2 to Stuttgart in Niko Kovac’s first game in charge, Borussia Dortmund looked to have turned the corner with an impressive 3-0 away win in the first leg of their Champions League knockout phase play-off tie with Sporting CP last week.
However, as so often this season, a good European performance was followed by a poor domestic one, as Dortmund lost 2-0 to relegation-threatened VfL Bochum at the weekend.
Centre-back Nico Schlotterbeck warned of a “horror season” ahead if Dortmund don’t steady the ship soon.
“It’s about doing the basics on the pitch. Taking on duels, going into duels, winning duels. That has to change as quickly as possible. And if we can’t do that, then we deserve to be where we are. We have to get it right quickly, otherwise it will be a horror season,” Schlotterbeck said after the loss to Bochum.
The Black and Yellows will now be looking to bounce back, seal a place in the last 16 of the Champions League against Sporting and then turn their attention back to the Bundesliga, where their main concerns lie.
Fortunately for them, things are not going well for Sporting either, with the Portuguese champions now winless in their last three games after a disappointing 2-2 draw with Arouca at the weekend.
In terms of absentees, Felix Nmecha and Filippo Mané remain on the sidelines for Dortmund with long-term injuries, while Ramy Bensebaini could miss out again with the muscle injury that has kept him out of the last two games.
Carney Chukwuemeka, meanwhile, is expected to return to the squad after returning to training on Sunday following a knee problem.
BVB coach Niko Kovac is expected to make changes to his starting line-up after the poor performance against Bochum, with Julian Ryerson and Salih Özcan likely to come into the side at the expense of Niklas Süle and Marcel Sabitzer, who both struggled on Saturday.
Daniel Braganca, Geny Catamo, Hidemasa Morita, Pedro Goncalves and Nuno Santos are out for Sporting.
Borussia Dortmund trifft auf Sporting Lissabon: Wir zeigen Ihnen hier, wo und wie Sie das Playoff-Rückspiel in der Champions League live im TV und Stream sehen können.
Dortmund – Borussia Dortmund steht mit einem Bein im Champions-League-Achtelfinale. Das Playoff-Hinspiel gegen Sporting Lissabon hat der BVB mit 3:0 für sich entschieden. Nun steht das Rückspiel an – am Mittwoch, 19. Februar 2025, kommt es zum Wiedersehen der beiden Mannschaften. Wir verraten Ihnen, wo und wie Sie das Aufeinandertreffen live im TV und Stream sehen können.
Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon live im TV: Hier läuft die Champions League
Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon
Mittwoch, 19. Februar 2025, 18.45 Uhr (Übertragung beginnt um 18 Uhr)
Free-TV: –
Pay-TV: DAZN
Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon live im Stream: Hier läuft die Champions League
Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon
Mittwoch, 19. Februar 2025, 18.45 Uhr (Übertragung beginnt um 18 Uhr)
Kostenloser Stream: –
Kostenpflichtiger Stream: DAZN
Borussia Dortmund blamiert sich beim VfL Bochum – „Wir werden nicht die Nerven verlieren“
Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.
Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.
BVB mit erschreckender Bundesliga-Bilanz: Champions League als Ablenkung?
„Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“
Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“ Ablenkung gibt es nach der Schmach von Bochum nun in der Champions League: Der BVB erwartet am Mittwoch (18.45 Uhr) Sporting Lissabon zum Playoff-Rückspiel. Die gute Nachricht aus schwarz-gelber Sicht: Nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel scheint das Weiterkommen schon fast gesichert zu sein. (akl)
Mit einem Doppelpack war Winter-Neuzugang Georgios Masouras der entscheidende Mann des VfL Bochum beim 2:0 gegen Borussia Dortmund. Dies honorierte die Transfermarkt-Community und gab dem Angreifer mit knapp 78 Prozent der Stimmen die meisten am 22. Spieltag der Bundesliga. Es waren seine ersten beiden Treffer im VfL-Trikot, nachdem er im Januar per Leihe von Olympiakos Piräus gekommen war.
Für ihren überraschenden Erfolg über den in der Liga kriselnden BVB – zuvor war der VfL sechsmal sieglos – wurden zudem zwei weitere Bochumer Profis belohnt sowie Trainer-Routinier Dieter Hecking. Auch Ibrahima Sissoko im defensiven Mittelfeld und Timo Horn im Tor finden sich in der Elf des Spieltages wieder. Mit dem Sieg verschaffte sich der Revierklub neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.
Insgesamt sind Spieler von acht Vereinen in der Auswahl der TM-User zu finden. Neben den Bochumern stellt auch Eintracht Frankfurt mehr als einen Profi. Knapp 54 Prozent der Stimmen vereinigte Tuta auf sich und damit so viel wie kein anderer Verteidiger. Zu ihm gesellt sich mit Teamkollege Can Uzun ein weiterer Torschütze beim 3:1 gegen Holstein Kiel. Am Wochenende erfolgreich vor dem Tor waren auch Mohamed Amoura für den VfL Wolfsburg, Lukas Ullrich für Borussia Mönchengladbach, Tom Bischof für die TSG Hoffenheim und Jonathan Burkardt für den 1. FSV Mainz 05, die allesamt ebenfalls ins Team votiert wurden. Am deutlichsten war die Zustimmung aus dieser Gruppe für Bischof, der 64 Prozent erhielt und damit die größte Zahl nach Masouras.
Komplettiert wird die Elf von FC Bayerns zentralem Abwehrmann Dayot Upamecano und Bayer Leverkusens Rechtsverteidiger Nordi Mukiele, die mit dafür verantwortlich waren, dass ihre Mannschaften im direkten Aufeinandertreffen jeweils keine Gegentreffer kassierten.
Wie viel Bewegung kommt im Winter in den Kader des VfL Wolfsburg? Auf der rechten Offensivposition könnte sich eine große Veränderung ergeben. Andreas Skov Olsen ist als möglicher Nachfolger von Ridle Baku im Visier.
Im Wolfsburger Visier: Andreas Skov Olsen von Club Brügge steht beim VfL nach kicker-Informationen hoch im Kurs.
IMAGO/Belga
Aus Wolfsburgs Trainingslager in Almancil berichtet Thomas Hiete
Der VfL Wolfsburg hat sein Quartier bezogen, am Donnerstagnachmittag fand das erste Training auf dem mittlerweile bestens bekannten Gelände “The Campus” in Almancil statt, an diesem Freitag um 11 Uhr Ortszeit bittet Coach Ralph Hasenhüttl zur nächsten Einheit. Mit Beginn dieses Vorbereitungscamps rückt ein Spieler des Kaders besonders in den Mittelpunkt: Ridle Baku. Der kicker berichtete am Donnerstag vom Interesse von RB Leipzig, gut möglich, dass der 26-Jährige in diesem Januar und damit ein halbes Jahr vor Vertragende den VfL verlässt. Dazu passt: Wolfsburg fahndet bereits nach einem möglichen Ersatz.
Ein Skov-Olsen-Transfer würde einen Kraftakt darstellen
Dabei rückt ein Landsmann von VfL-Geschäftsführer Peter Christiansen ins Visier. Wie das dänische Tipsbladet berichtet, ist der Bundesliga-Elfte in das Rennen um den Rechtsaußen Andreas Skov Olsen eingestiegen. Das deckt sich mit kicker-Informationen, wenngleich ein Transfer des 25-jährigen dänischen Nationalspielers (37 Einsätze, acht Tore) einen Kraftakt darstellen würde.
Druck vor dem Topspiel: So will Leverkusen Bayern knacken
Wird die Meisterschaft nochmal spannend? Bayer Leverkusen bittet den FC Bayern am Samstagabend zum Topspiel. Nur ein Sieg dürfte den Titelkampf nochmal spannend machen. Wie geht der Meister das Spiel an? Das beantwortet kicker-Reporter Stephan von Nocks.
14.02.25 – 10:45 Uhr
09:10 Minuten
Skov Olsen wechselte 2019 von Nordsjaelland nach Italien zum FC Bologna, 2021 schloss er sich Club Brügge an, in der Jupiler Pro League erzielte der Flügelspieler in dieser Saison in 19 Spielen acht Tore und bereitete vier weitere vor. Das macht den Dänen begehrt – und nicht gerade günstig. Die Rede ist von rund 15 Millionen Euro.
Der Vertrag in Brügge läuft noch bis 2026
Etwas Geld könnte der VfL noch mit einem Baku-Verkauf einnehmen und Skov Olsen wäre womöglich ein Vorgriff für den Sommer. Dann müsste der VfL sich ohnehin um einen Baku-Nachfolger bemühen, der frühere Mainzer wird in Wolfsburg nicht verlängern. Fraglich ist zudem noch, ob Brügge, das als 19. der Champions League noch alle Chancen aufs Weiterkommen hat, bereit ist für einen Transfer im Winter. Skov Olsens Vertrag läuft noch über anderthalb Jahre bis Sommer 2026.
Für VfL-Manager Christiansen soll es jedenfalls nicht das erste Mal sein, dass er sich um seinen Landsmann bemüht, schon vor Jahren soll es den Versuch gegeben haben, ihn zum FC Kopenhagen zu lotsen.
Gelingt es Christiansen nun in Wolfsburg? Dort würde Skov Olsen jedenfalls auf weitere bekannte Gesichter treffen – gemeinsam mit Joakim Maehle und Jonas Wind spielt der Offensivmann in der dänischen Nationalmannschaft.
“Ich bin hin- und hergerissen”, sagte Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso nach dem 0:0 gegen den FC Bayern München. “Wir haben ein fantastisches Spiel gemacht – das beste gegen die Bayern dieses und letztes Jahr wahrscheinlich. Wir haben eigentlich alles richtig gemacht, nur ein Tor haben wir verpasst.”
Die Werkself, die mit acht Punkten Rückstand auf die Tabellenführer aus München in die Partie ging, war im Topspiel des 22. Bundesliga-Spieltags von Anfang an dominant und ließ den Gegner über 90 Minuten überhaupt nicht ins Spiel kommen. Am Ende standen 15:2 Torschüsse, 22:2 Flanken und 6:0 Eckstöße in der Statistik – alleine ein Treffer fehlte.
Am dichtesten dran waren Jeremie Frimpong und Nathan Tella, die in der ersten Halbzeit aber jeweils nur die Querlatte trafen. Kurz vor Spielende stand Florian Wirtz im Bayern-Strafraum frei, schob den Ball aber aus wenigen Metern Torentfernung knapp am Kasten vorbei.
Während Florian Wirtz (l.) die Bayern-Abwehr stark beschäftigte, war von Bayerns Jamal Musiala (r.) kaum etwas zu sehenBild: Anke Waelischmiller/Sven Simon/SVEN SIMON/picture alliance
“Wichtig war, dass wir dieses Spiel nicht verlieren”, sagte Bayern-Kapitän Manuel Neuer anschließend. “Natürlich nehmen wir uns vor immer zu gewinnen, aber das haben wir leider nicht geschafft, hätten wir aber auch nicht verdient.” Durch die Punkteteilung bleiben die Bayern mit acht Zählern vorne – bei noch zwölf ausstehenden Partien. Noch nie in der Bundesliga-Geschichte wurde so spät in der Saison ein so großer Vorsprung noch verspielt.
Es sei egal, “ob wir acht Punkte, elf Punkte, oder fünf Punkte hinter Bayern München sind”, meinte Leverkusens Granit Xhaka. “Wenn wir so weitermachen, können wir stolz auf uns sein und wenn Bayern München weiter die Spiele gewinnt, muss man ihnen die Hand geben und sagen congrats.” Eine Serie blieb aber bestehen: Xabi Alonso ist nach sechs Spielen als Trainer gegen die Bayern noch ungeschlagen.
Hinter den Bayern und Leverkusen hat Eintracht Frankfurt einen Schritt Richtung Champions-League-Qualifikation gemacht. Die Frankfurter gewannen mit 3:1 gegen Holstein Kiel und festigten Rang drei. Hugo Larsson (18. Minute), Tuta (37.) und Can Uzun (60.) trafen für die Eintracht. Kiel kam durch Finn Porath nur noch zum Ehrentreffer (73.).
Dortmund verliert auch bei Schlusslicht Bochum
Kiel ist nach der Niederlage neuer Tabellenletzter, weil der VfL Bochum überraschend mit 2:0 gegen Borussia Dortmund gewinnen konnte. Innerhalb von nur zwei Minuten traf Georgios Masouras doppelt (33./35.) und bescherte BVB-Trainer Niko Kovac seine zweite Niederlage im zweiten Bundesliga-Spiel.
Georgios Masouras trifft gegen den BVB doppelt und bringt den VfL Bochum erstmals seit dem 6. Spieltag vom Tabellenende wegBild: David Inderlied/dpa/picture alliance
“Wir haben verloren und dementsprechend gibt es auch nichts zu Lachen”, sagte Kovac, dessen Mannschaft nicht an die gute Leistung in der Champions League gegen Sporting Lissabon anknüpfen konnte. “Was wichtig ist, wenn man international spielt, nach drei oder vier Tagen muss man wieder spielen. Man muss trotzdem die Gier und das nötige Selbstverständnis haben, dass man solche Spiele in der Bundesliga auch zieht. Das ist unsere Hausaufgabe.”
Wolfsburg und Mönchengladbach siegen auswärts
Während es in Dortmund weiterhin bergab geht, bestätigten der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Wolfsburg siegte beim VfB Stuttgart mit 2:1, die Gladbacher gewannen ebenfalls mit 2:1 bei Union Berlin.
Zwar ging Stuttgart durch Nick Woltemade in Führung (72.), doch drehten die “Wölfe” das Spiel noch durch Treffer des Ex-Stuttgarters Tiago Tomas (77.) und Mohammed Amoura (87./Handelfmeter).
Gladbach bestach in Berlin durch Effizienz: Lukas Ullrich (10.) und Nationalspieler Tim Kleindienst (26.) sorgten früh für eine 2:0-Führung. Union kam durch einen von Andrej Ilic verwandelten Fouelelfmeter nur noch zum Anschlusstreffer (63.).
Ergebnisse und Torschützen des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga:
Bayer Leverkusen – FC Bayern München 0:0 Tore: keine
Eintracht Frankfurt – Holstein Kiel 3:1 (2:0) Tore: 1:0 Larsson (18.), 2:0 Tuta (37.), 3:0 Uzun (60.), 3:1 Porath (73.)