Kategorie: Bundesliga Teams

  • Geht die riskante BVB-Rechnung durch Gittens auf?

    Geht die riskante BVB-Rechnung durch Gittens auf?


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    Winkt Borussia Dortmund der nächste Mega-Deal? Die Gerüchte um einen Abgang von Offensiv-Star Jamie Gittens nehmen jedenfalls Fahrt auf.

    Dortmund – Die Frage, wer Borussia Dortmund die nächste große Millionen-Einnahme beschert, umtreibt nicht nur die Fans, sondern auch die Bosse.

    BVB muss womöglich Champions-League-Löcher stopfen

    Der BVB droht angesichts des elften Tabellenplatzes in der Bundesliga die Champions League zu verpassen. Nach den Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:2) und den VfL Bochum (0:2) fehlen acht Punkte auf Rang vier, Eintracht Frankfurt ist als Tabellendritter sogar dreizehn Punkte entfernt.

    Für Dortmund wäre ein Verpassen der Königsklasse sportlich und finanziell ein herber Rückschlag, schließlich hatte man den größten Europapokalwettbewerb letztmals 2014/15 verpasst.

    Laut Hans-Joachim Watzke halten sich die Schäden jedoch in Grenzen, denn einerseits wird der BVB im Sommer an der Klub-Weltmeisterschaft teilnehmen und andererseits wähnen sich die Verantwortlichen vor dem nächsten XXL-Transfer.

    Beschert Gittens dem BVB den nächsten Millionen-Deal?

    Anfang Februar erklärte Watzke auf der Branchenmesse Spobis, der BVB halte notfalls zwei Jahre ohne Champions League aus, weil der Kader das entsprechende finanzielle Potenzial hergebe. „Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers und alles ist wieder im Lot. Ganz einfach“, sagte Watzke.

    Der Geschäftsführer betonte, es gebe „ein paar Spieler, die sehr begehrt sind in Europa“, und ohnehin lebe Schwarzgelb davon, „dass wir jedes zweite Jahr einen großen Transfer machen.“

    Laut eines Berichts der Bild-Zeitung könnte diese Rechnung tatsächlich aufgehen. Demnach steige in der Premier League das Interesse an Flügelspieler Jamie Gittens. Tottenham Hotspur soll ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben, angeblich sollen dem BVB bis zu 100 Millionen Euro winken.

    Jamie Gittens gilt als nächster Top-Transfer von Borussia Dortmund
    Jamie Gittens gilt als nächster Top-Transfer von Borussia Dortmund © IMAGO/Bahho Kara

    Der Grund: Neben Tottenham seien der FC Arsenal und der FC Chelsea an Gittens interessiert. Ein Wettbieten zwischen dem Trio sei nicht auszuschließen, davon würde Dortmund wiederum profitieren – denn wenn es den Spitzenklubs auf der Insel an einer Sache nicht mangelt, dann an Geld.

    Watzke-Rechnung hat einen Beigeschmack

    Ein Abgang von Gittens in die Premier League sei zudem wahrscheinlich, weil die Berater-Agentur „Elite Project Group“ bestens vernetzt sei. Verwunderlich ist das nicht, die Agentur hat ihren Sitz in London und unter anderem Jadon Sancho, Bukayo Saka oder Eddie Nketiah unter Vertrag. Interessant: Auch BVB-Talent Julien Duranville wird von der „Elite Project Group“ beraten.

    Watzke könnte somit recht behalten, sollte Dortmund die Top-Vier verpassen und Gittens gleichzeitig nach England zurückkehren. Dennoch haben die Aussagen des 65-Jährigen einen Beigeschmack.

    Einerseits gilt es, die Qualität, die der Kader bei einem Transfer von Gittens oder Torhüter Gregor Kobel verliert, zu ersetzen. Das wiederum wird Dortmund viel Geld kosten, obwohl im Oktober berichtet worden ist, dass Yan Couto im Sommer definitiv fest verpflichtet wird. Das Budget ist somit in Teilen verplant.

    Watzke ambitionslos? Babbel: „Er ist ja nicht blind“

    Andererseits wirkt die Ankündigung, Dortmund könne zwei Jahre ohne Königsklasse aushalten, ambitionslos für die mehrfach erklärte Nummer zwei des deutschen Fußballs. Für den BVB war die Champions League stets das Minimalziel, sie galt gleichzeitig als rote Linie für wackelnde Trainer wie Ex-Coach Nuri Şahin.

    Im Interview mit fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, witterte Ex-Profi Markus Babbel hinter diesen Aussagen ein Kalkül. „Watzke muss jetzt schon mal vorbauen, weil er ja nicht blind ist. Er sieht ja, was da gerade im Moment auf dem Platz abläuft, und das ist nicht gut genug für die Champions League“, sagte Babbel und betonte: „Er bereitet das Ganze jetzt schon mal vor, wenn die ganz große Unruhe reinkommt, falls man es nicht schafft und dann mehr oder weniger der ganze Verein auseinanderfliegt.“

    Dass die Krise nicht alleine am Trainer liegt, haben die ersten Spiele unter Niko Kovač angedeutet. Insofern wird sich viel in Dortmund ändern müssen, um wieder zu alter Stärke zu finden.



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  • Fortuna Düsseldorf: Klaus Allofs schreibt Dzenan

    Fortuna Düsseldorf: Klaus Allofs schreibt Dzenan


    Er ballerte mit zwei Toren eine schwache Fortuna zum 2:1-Duselsieg über Hertha. Doch wie lange wird Dzenan Pejcinovic noch Tore (bisher 5) für Düsseldorf schießen?

    Der junge Mittelstürmer ist von Wolfsburg nur ausgeliehen und kommt gerade nach zwei Verletzungen in 2024 (Mittelfußbruch, Meniskus) so richtig auf Touren vor dem Derby in Köln (So./13.30 Uhr/Sky), wo der Spitzenreiter gestürzt werden soll.

    Letzte Saison spielte Pejcinovic beim VfL noch bei den Junioren. Wolfsburg hatte den gebürtigen Münchener für 1,25 Mio. Euro aus Augsburg geholt. Inzwischen ist sein Marktwert durch seine Fortuna-Tore auf 2 Mio. Euro laut transfermarkt.de geklettert.



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  • Union Berlin: Samstag in Dortmund: Neue Chance für Tom Rothe | Sport

    Union Berlin: Samstag in Dortmund: Neue Chance für Tom Rothe | Sport


    Zurück in die Startelf?

    Unions Tom Rothe (20) hat keine einfachen Wochen hinter sich. Unter Ex-Trainer Bo Svensson (45, gefeuert im Dezember) noch unangefochten, findet er sich bei Steffen Baumgart (53) überraschend nur auf der Bank wieder. Nun deutet aber vieles auf eine Startelf-Rückkehr hin – und das ausgerechnet am Samstag gegen Ex-Klub Dortmund.

    Hauptkonkurrent Robert Skov (28) droht auszufallen. Im Gladbach-Spiel (1:2) musste der Däne schon nach 30 Minuten verletzungsbedingt runter. Rothe ersetzte ihn und machte ein gutes Spiel (u.a. holte er den Elfmeter zum Anschlusstreffer raus).

    Ist die Startelf gegen den BVB jetzt die Belohnung?

    „Habe ich nicht verstanden“: Rangnick: Darum wollte Bayern Haaland nicht!

    Teaser-Bild

    Quelle: BILD16.02.2025

    Rothe sagt: „Ein sehr besonderes Spiel für mich. Die Vorfreude ist groß.“

    Ab 2021 empfahl sich Rothe über die U19 des BVB bei den Profis, feierte 2022 sein Bundesliga– und Champions-League-Debüt. Der Durchbruch blieb aufgrund der starken Konkurrenz und seines jungen Alters jedoch aus. Nach einer Leihstation in Kiel (2023/24) zog es Rothe im Sommer für 5 Mio. Euro Ablöse zu Union.

    Dennoch: Bei den Schwarz-Gelben steht Rothe weiter hoch im Kurs. Nach SPORT-BILD-Infos ist eine Rückkehr noch vor Vertragsende 2028 denkbar – dank einer Rückkaufklausel, die ab 2026 greift. Die Ablöse soll dann abhängig von der Einsatzzeit bei Union zwischen 12 und 18 Mio. Euro liegen. Zudem hat Dortmund sich das Erstzugriffs-Recht („Matching Right“) auf Rothe gesichert. Es wurde vereinbart, dass die Berliner bei einem Angebot eines anderen Klubs vor 2026 den BVB darüber informieren müssen.



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  • UEFA Champions League: Borussia Dortmund – Sporting Lissabon

    UEFA Champions League: Borussia Dortmund – Sporting Lissabon


    Wann: 19.02.2025, 18:45 Uhr
    Wo: Westfalenstadion

    Borussia Dortmund:

    Hinspiel wurde 3:0 gewonnen, in der Liga verlor man gegen Bochum mit 2:0.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Kobel – Ryerson, Can, N. Schlotterbeck, Svensson – Özcan, P. Groß – Adeyemi, Reyna, Gittens – Guirassy

    Bank:
    Lotka, A. Meyer – Anton, Bensebaini, Kabar, Süle, Yan Couto, Azhil, Car. Chukwuemeka, Brandt, Sabitzer, Wätjen, Beier, Duranville

    Ausfälle/Fraglich:
    Bensebaini, Mane, Nmecha

    Sporting Lissabon:
    In der Liga gab es ein 2:2 gegen FC Arouca.

    Voraussichtliche Aufstellung:
    Rui Silva – Fresneda, Diomande, Inacio, Matheus Reis – Hjulmand, Debast – Trincao, Simoes, Biel – Gyökeres

    Bank:
    Israel, Callai – Quaresma, St. Juste, Esgaio, Simões, Araujo, Harder, Quienda

    Ausfälle:
    Morita, Braganca, Nuno Santos, Pedro Goncalves, Catamo

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    HINWEIS: In diesem Thread geht es ausschließlich um das Spiel Borussia Dortmund vs. Sporting Lissabon. Bitte achtet auf einen angemessenen Umgangston. Sollte es zu Provokationen kommen, diese bitte einfach alarmieren und nicht weiter darauf eingehen. Das Fragen nach illegalen Streams ist untersagt.
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    —WESTFALENSTADION—

    Dieser Beitrag wurde zuletzt von DortmunderJunge am 17.02.2025 um 10:52 Uhr bearbeitet



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  • In Leverkusen zum Probetraining: Basketball-Held wäre

    In Leverkusen zum Probetraining: Basketball-Held wäre


    Sie sind vielleicht der kleinste Verein, doch im Feiern die Größten! So wie sie Basketball spielen, feiern sie auch: Vollgas!

    Syntainics MBC hat Geschichte geschrieben und zum ersten Mal in der Klub-Historie den BBL-Pokal gewonnen!

    Modernes Basketball-Märchen: Mega-Außenseiter schreibt deutsche Sportgeschichte!

    Basketball-Märchen: Mitteldeutscher BC feiert ersten Pokalsieg

    Quelle: BILD/DYN17.02.2025

    Im Halbfinale die Bayern rausgeworfen, im Finale Bamberg geschlagen – und jetzt im Titel-Traum!

    Wer Geschichte schreibt, muss feiern – und das tun sie auch!

    Party-Marathon im kleinen Weißenfels: Nach dem Sieg gegen Bamberg ging es in der kleinsten Halle im Basketball-Zirkus (3000 Zuschauer) rund, danach wurde im edlen Bankers Club (Halle a.d.Saale) gerockt!

    Mit Gin, Vodka und coolen Bässen feiern die Stars des kleinsten Profi-Vereins (nur acht Geschäftsstellenmitarbeiter) bis in die frühen Morgenstunden. Am Montag um 16 Uhr geht es dann im Rathaus Weißenfels zum offiziellen Empfang.

    Party pur in Weißenfels

    „Es gibt für uns nicht viele Chancen auf Titel. Das ist etwas ganz Besonderes“, sagt Kapitän Martin Breunig (32).

    Sein im Grunde unmöglicher Wurf zum 95:93 gegen die Bayern leitete das Weißenfels-Wunder ein – im Finale gegen Bamberg dominierten die Gastgeber von der ersten Minute an.

    Breunig: „Wir sind vielleicht klein, aber die Party dafür groß.“ Den Pokal im einen Arm, Söhnchen Samuel (wurde im Februar ein Jahr alt) auf dem anderen – für Breunig geht ein Lebenstraum in Erfüllung.



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  • Schwarz-gelber Tiefflug: Fünf ewige BVB-Probleme führen zu einer bedrohlichen Abwärtsspirale in Dortmund

    Schwarz-gelber Tiefflug: Fünf ewige BVB-Probleme führen zu einer bedrohlichen Abwärtsspirale in Dortmund


    Trotz Trainerwechsel kriselt es weiter in Dortmund. Der BVB taumelt nach dem blamablen 0:2 in Bochum. Warum schafft es niemand, den Sturzflug aufzuhalten? Fünf Probleme lähmen den Verein seit Jahren.

    Wie tief will der BVB noch sinken? Die Talfahrt kennt offenbar keine Grenzen, es geht immer weiter bergab für den großen Traditionsclub. Die Borussia befindet sich seit Jahren in einer bedrohlichen Abwärtsspirale, nur verkennen die Verantwortlichen den bösen Trend.

    Aktuelle Lage? Platz elf in der Bundesliga, acht Punkte von den Champions-League-Plätzen entfernt. Erst ein Ligasieg im neuen Kalenderjahr. Unter Niko Kovac, der für den gescheiterten Nuri Sahin übernahm, gab es zum Start gleich zwei Pleiten.

    Damit ist der Kroate der erste Dortmunder Trainer seit Timo Konietzka im August 1984, der mit zwei Bundesliga-Niederlagen in seinen neuen Job startete. Konietzka hielt sich nur elf Spiele an der schwarz-gelben Seitenlinie.

    Fünf BVB-Probleme lähmen die Borussia

    Im DFB-Pokal findet der BVB seit der Zweiten Runde schon nicht mehr statt (0:1 beim VfL Wolfsburg), einzig die Königsklasse hält die Dortmunder im Gespräch. Das 3:0 im Hinspiel bei Sporting Lissabon machte die Tür zum Achtelfinale weit auf, am Mittwoch steht im heimischen Westfalenstadion das Rückspiel an. 

    Aber eine gute Spielzeit in der Königsklasse sollte nicht schon wieder über die fundamentalen Probleme in der Mannschaft hinwegtäuschen – das passierte den Verantwortlichen schon nach der Vorsaison, als der BVB trotz anhaltender Krise ins Finale nach Wembley stürmte (0:2 gegen Real Madrid). 

    Fünf übergreifende Probleme lähmen den BVB seit Jahren.

    1. BVB-Problem: Die ewige Mentalitätsdebatte

    Die ständigen Mentalitätsdebatten umgeben die Borussia wie die grauen Wolken am Himmel. Schon vor fünfeinhalb Jahren explodierte Marco Reus auf diverse Nachfragen, Stichwort „Mentalitätsscheiß“. Seitdem hält sich das Thema und wird zur traurigen Identität der Mannschaft.

    Die BVB-Führungsspieler Emre Can, Nico Schlotterbeck und Julian Brandt (v.l.)

    Die BVB-Führungsspieler Emre Can, Nico Schlotterbeck und Julian Brandt (v.l.) Imago

    Wenn sich dann noch der Abwehrchef höchstselbst hinstellt und die „Basics im Fußball“ vermisst, dann sollte vielmehr als nur Alarmstufe Rot herrschen. 

    Die Basics im Fußball? „Zweikämpfe annehmen, Zweikämpfe gewinnen, das muss sich schleunigst ändern. Wenn wir das nicht hinbekommen, stehen wir zu Recht da, wo wir stehen. Wir müssen das schnell hinkriegen, sonst wird es eine Horrorsaison“, erklärte Nico Schlotterbeck.

    Es war eine der wenigen Stimmen nach dem Bochum-Spiel, weil sich kein Spieler abseits der verpflichtenden TV-Interviews den Fragen der Journalisten stellte. Leere in der Dortmunder Mixed-Zone. Bezeichnend.

    Aber was wäre sonst schon aus den Mündern der Spieler gekommen? Wie oft schon redeten sich die Kicker eine Niederlage schön? Getreu dem Motto: So schlimm war es doch nicht. Spielerisch sah es ja gut aus. Selbstkritik oder Reflexion? Fehlanzeige. 

    Die Spieler baden in einer Selbstgefälligkeit, sind mit Wenig zufrieden. Das ist nicht die Mentalität einer Gewinnermannschaft, nicht die Mentalität eines würdigen Meisters.

    2. BVB-Problem: Fehlende Spieler-Entwicklung

    Ralf Rangnick, der vor wenigen Wochen sogar als Trainerkandidat gehandelt wurde, ist „kein Freund von Mentalitätsdebatten“, wie er bei der „Bild“ sagte. Es sei aber bezeichnend, dass viele Spieler vor ihrer Zeit beim BVB über Jahre gute Leistungen bei ihren vorherigen Vereinen gezeigt hätten. 

    Er könne sich nicht vorstellen, dass diese Spieler nun plötzlich gerne verlieren würden. Als Beispiel nennt er Österreichs Nationalspieler Marcel Sabitzer, den er als Ösi-Bundestrainer nur zu gut kennt. Bei ihm gehöre er zu den absoluten Leistungsträgern, in Dortmund sei er aktuell gar nicht wiederzuerkennen.

    Maximilian Beier sitzt nach dem 0:2 in Bochum frustriert auf der Ersatzbank

    Maximilian Beier sitzt nach dem 0:2 in Bochum frustriert auf der Ersatzbank Imago

    Viele Spieler haben in Dortmund nach ihrem Wechsel den nächsten Schritt verpasst. Ob der zuletzt abgewanderte Donyell Malen, ob Karim Adeyemi oder Giovanni Reyna in der Offensive. Ob Salih Özcan oder Felix Nmecha im Mittelfeld oder auch Niklas Süle in der Abwehr. Ein ähnliches Schicksal droht den Sommertransfers Waldemar Anton, Pascal Groß und Maximilian Beier.

    In der Vergangenheit konnte dies von den alles überstrahlenden Superstars Jadon Sancho, Erling Haaland und Jude Bellingham kaschiert werden. Doch sie waren Ausnahmetalente.

    Ein Grund für die fehlende bzw. stagnierende Entwicklung sind die vielen Trainerwechsel, ein anderer die generelle Transferpolitik.

    3. BVB-Problem: Transferpolitik

    Dass diese beiden Punkte aber unwiderruflich miteinander verknüpft sind, analysierte auch Rangnick bei „Bild“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    4. BVB-Problem: Keine Führungsspieler

    Und eine führungslose dazu. Während in der Vereinshauptstelle zu viele Bosse herumtanzen, gibt es auf dem Rasen zu wenig. Kapitän Emre Can ist sportlich angezählt und hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Nico Schlotterbeck und Julian Brandt können ihre Rolle (noch) nicht erfüllen – besonders Brandt wird seinen hohen Ansprüchen seit Jahren nicht gerecht.

    Vor der Saison gab der Verein in Marco Reus, Mats Hummels und Niclas Füllkrug drei wichtige Führungsspieler ab. Sie waren die Bosse in der Kabine, Lautsprecher und Motivatoren – und Typen, die den Finger in die Wunde legten. Ihren Wert für das Mannschaftsgefüge haben die Vereinsbosse verkannt.

    Kapitän Emre Can versucht seine Mannschaft wieder aufzubauen

    Kapitän Emre Can versucht seine Mannschaft wieder aufzubauen Imago

    Didi Hamann, Sky-Experte und Dauerkritiker des BVB, legte nach dem 0:2 in Bochum wieder los. „Wenn es nicht geht und wenn keine Besserung in Sicht ist, musst du irgendwann mal einen Schnitt machen“, sagte der 51-Jährige und zählte die Profis an.

    Nur ein radikaler Umbruch könne dem Verein helfen. „Vor dieser Entscheidung stehen sie jetzt bei sechs bis acht Spielern. Das mag teuer werden, vor allem wenn du nicht in die Champions League kommst. Aber mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“

    5. BVB-Problem: Arroganz

    Wer das anders sieht? BVB-Oberhaupt Hans-Joachim Watzke. Der Geschäftsführer wollte auf der Spobis Conference in Hamburg Anfang Februar die aktuelle Lage nicht schwarzmalen. Das Verpassen der Champions League sei selbst für zwei Jahre für den Verein verkraftbar, man werde das ohne Probleme überstehen.

    Der HSV und der geliebte (Achtung, Ironie) Rivale aus Gelsenkirchen können ein Lied davonsingen. Als mahnendes Beispiel betrachtet Watzke die in die zweite Liga abgestürzten Bundesliga-Riesen offenbar nicht.

    Der BVB ist schließlich der BVB. „Dann macht der BVB ein oder zwei Transfers, dann ist wieder alles im Lot“, so Watzke. Das hat im Sommer ja ebenfalls gut geklappt (Achtung, wieder Ironie).

    Bis dahin sind der FC Bayern und Bayer Leverkusen längst enteilt. Auch RB Leipzig, Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart sägen am Stuhl der langjährigen Nummer zwei des deutschen Fußballs. Wird den BVB-Bossen der Ernst der Lage nicht bald bewusst, geht die Abwärtsspirale unaufhörlich weiter.



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  • BVB-Talent Cole Campbell vor Wechsel zum FC Luzern in die

    BVB-Talent Cole Campbell vor Wechsel zum FC Luzern in die


    Borussia Dortmund fädelt offenbar einen Last-Minute-Deal für den 18-jährigen Cole Campbell ein. Laut verschiedenen Medienberichten steht Campbell vor einem Leihwechsel zum FC Luzern. In der Schweiz ist das Transferfenster noch bis Montag geöffnet.

    Campbell stand am Samstag etwas überraschend nicht im Aufgebot der Dortmunder U23, für die der 18-Jährige in der laufenden Saison regelmäßig zum Einsatz kommt. Campbells Fehlen im Kader der zweiten Mannschaft könnte durchaus Aufschluss darüber geben, dass der Youngster vor dem Wechsel nach Luzern steht.

    Bisher gibt es kaum Informationen über Details eines möglichen Deals. Vorstellbar ist, dass der BVB den 18-jährigen Flügelspieler bis Saisonende an Luzern ausleiht. Eine Kaufoption wird es beim talentierten US-Amerikaner aber sicher nicht geben. Immerhin war Campbell in dieser Saison auch schon für die Profis im Einsatz und sammelte unter dem im Januar entlassenen Nuri Sahin fleißig Minuten. Für die Profis kam Campbell in der aktuellen Saison vier mal in der Bundesliga und je einmal im DFB-Pokal und der Champions League zum Einsatz.

    Da er insgesamt aber zu wenig Spielpraxis bekommt, könnte der BVB aufgeschlossen für eine Leihe sein. Einziges Manko: der Kader der Schwarzgelben ist arg auf Kante genäht; jetzt noch einen Perspektivspieler abzugeben ist durchaus riskant. Spätestens am morgigen Montagabend wird klar sein, ob der BVB und Luzern sich auf einen Deal für Campbell einigen können.

    Weitere Artikel zum BVB lesen:



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  • Kapitän Svanberg, der smarte Schwede: Hasenhüttls Wahl

    Kapitän Svanberg, der smarte Schwede: Hasenhüttls Wahl



    Und der Vertreter von Kapitän Maximilian Arnold heißt: Mattias Svanberg. Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl wählte mit Weitsicht aus.

    Schuss vom Chef: Mattias Svanberg (li.) trug gegen Stuttgart (hier Chris Führich) erstmals die Wolfsburger Kapitänsbinde.


    Schuss vom Chef: Mattias Svanberg (li.) trug gegen Stuttgart (hier Chris Führich) erstmals die Wolfsburger Kapitänsbinde.

    IMAGO/Eibner


    Mattias Svanberg muss kurz überlegen, ob er überhaupt schon mal die Binde getragen habe. Ja, erinnert er sich, in der schwedischen U 21 war dies ab und an mal der Fall. Nun aber ist es noch mal was anderes. Fremdes Land, Bundesliga, nach zweieinhalb Jahren in Wolfsburg machte der 26-Jährige am Samstag in Stuttgart (2:1) den nächsten Schritt. Kapitän des VfL, Vertreter des verletzten Maximilian Arnold. “Das bedeutet etwas”, sagt Svanberg, für den es ein perfekter Tag wurde. Die Binde am Arm, “dazu der Sieg, das macht mich noch stolzer”.


    Am Donnerstag hatte Trainer Ralph Hasenhüttl noch nicht verraten wollen, wem er das kleine Stück Stoff in Regenbogenfarben gibt, am Freitag schließlich informierte er erst denjenigen, für den schon im Vorfeld viel gesprochen hatte. Kapitän Svanberg, der mittlerweile exzellentes Deutsch spricht, der sich in den vergangenen Jahren als Teamplayer schlechthin präsentierte, wenngleich er sportlich auch aufgrund von Verletzungen noch nicht den Status des Unantastbaren erlangt hat.


    Er ist ein sehr smarter Junge, der viele Fragen stellt, sich enorm verbessert hat, der in der ganzen Mannschaft enorm angesehen ist.


    Wolfsburg Trainer Ralph Hasenhüttl über Co-Kapitän Mattias Svanberg


    Warum Svanberg? Gleich zwei Punkte sprachen für den Schweden. “Er ist ein sehr smarter Junge, der unglaublich viele Fragen stellt, sich enorm verbessert hat, der in der ganzen Mannschaft enorm angesehen ist”, begründet Hasenhüttl seine Wahl und streicht noch einmal die “Mentalität, Professionalität und Smartness” seines Mittelfeldspielers hervor.


    Außerdem musste der Trainer mit Weitsicht wählen, offenbar geht er fest davon aus, das Kapitän Arnold aufgrund seiner Innenbandverletzung mindestens auch noch am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) im Heimspiel gegen den VfL Bochum ausfallen wird. Das sprach gegen den Kandidaten Yannick Gerhardt, der in Stuttgart den gelbgesperrten Joakim Maehle erfolgreich vertrat, gegen Bochum aber voraussichtlich wieder auf die Bank muss. Und das sprach sowieso gegen den im Sommer von Hasenhüttl zum offiziellen Stellvertreter des Mannschaftsführers gemachten Sebastiaan Bornauw, der seinen Stammplatz verloren hat.

    Hasenhüttl “brauchte einen Spieler, der möglicherweise noch ein bisschen länger Kapitän ist”


    Und so traf der Trainer die “relativ klare Entscheidung” zugunsten Svanbergs. Der Box-to-Box-Spieler, der Stratege, der in Stuttgart nicht nur Arnolds Binde übernahm, sondern erstmals auch dessen Rolle als Sechser. Und das womöglich noch für weitere Spiele. Die Wahl, so Hasenhüttl, war auch “der Tatsache geschuldet, dass ich einen Spieler brauchte, der möglicherweise noch ein bisschen länger Kapitän ist”.


    Eine sichtbar gemachte Führungsrolle, die Ex-Boss Marcel Schäfer, der Svanberg im Sommer 2022 für rund neun Millionen Euro vom FC Bologna verpflichtet hatte, dem Spieler perspektivisch schon länger zugetraut hatte. Weil der Schwede vorangeht, uneitel ist, seine Interessen unter die der Mannschaft stellt. Und der auf dem Rasen, wenn er fit ist, ein Unterschiedsspieler sein kann.

    Svanberg übernahm die Binde und die Rolle Arnolds


    In Stuttgart musste sich der schwedische Nationalspieler (35 Einsätze) erst einmal zurechtfinden in neuer Rolle als alleiniger Sechser, er erfüllte die Aufgabe aber zur vollen Zufriedenheit des Trainers. “Er war ganz wichtig für uns, hat es sehr gut gemacht, hat die Rolle so ausgefüllt, wie ich es mir gewünscht habe”, lobt Hasenhüttl. Auch wenn Svanberg wie auch Aster Vranckx, der auf dessen eigentlicher Position als Achter neu ins Team kam, hier und da “mal leiden” musste.




    Für den neuen Sechser sei es “nicht schwer, aber ein bisschen anders” gewesen. Der größte Unterschied: “Ich muss defensiv aufpassen, kann nicht immer nach vorne laufen.” Mindestens gegen Bochum dürfte Svanberg sowohl Rolle als auch das Kapitänsamt von Routinier Arnold übernehmen. Sobald der wieder zurückkehrt, sind die Rollen aber klar verteilt. Das streicht auch der neue Stellvertreter heraus: “Wenn Maxi zurück ist, dann ist er unser Kapitän. Er ist ein super Kapitän.”



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  • Wegen BVB-Trainer Niko Kovač: TV-Kommentator mit irrer Wette

    Wegen BVB-Trainer Niko Kovač: TV-Kommentator mit irrer Wette


     

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    Trainereffekt verpufft? Im dritten Spiel unter der Regie von Neu-Trainer Niko Kovač setzte es für Borussia Dortmund am vergangenen Samstag beim Gastspiel in Bochum bereits die zweite Niederlage. Wie schon in der Vorwoche beim Kovač -Debüt (1:2 Heimniederlage gegen Stuttgart) zeigte der BVB eine schwache Leistung und wurde danach von der Fußball-Öffentlichkeit stark kritisiert. Nachdem die Mannschaft beim 3:0 bei Sporting Lissabon in der Champions League – mal wieder – gezeigt hatte, was in ihr steckt, folgte nur vier Tage später der erneute Dämpfer. 

    Schon unter Nuri Sahin hatte der BVB in dieser Saison teils unerklärliche Auftritte hingelegt und auf Siege meist mit krachenden Niederlagen reagiert. Auch deshalb wurde vor kurzem Niko Kovač als Trainer installiert. Er soll die wacklige BVB-Mannschaft stabilisieren und die Saison möglichst ruhig und erfolgreich zu Ende bringen. 

    Doch nach gerade einmal drei Spielen in Amt und Würden steht Kovač schon in der Kritik. Nachdem die Trainerwahl der Dortmunder bereits bei seiner Vorstellung bei einigen Experten für Irritationen gesorgt hatte, rief die Bochum-Pleite die nächsten Kritiker auf den Plan – die Kovač gar ein baldiges Ende als BVB-Coach prophezeiten. Zu ihnen gehört auch Sport-Kommentator Robby Hunke. Der Fußball-Experte ging in einer RTL-Sendung sogar so weit, dass er sich auf eine irre Kovač -Wette einließ. Sports Illustrated kennt die Hintergründe.

    Niko Kovač als BVB-Trainer: TV-Kommentator Robby Hunke mit irrer Wette

    Wie in vielen anderen Sport-Formaten war auch im RTL-Talk „Einfach machen!“ die BVB-Pleite Thema. Angesprochen auf die Kovač -Thematik bezeichnete Robby Hunke, Kommentator und Host der Sendung, dessen Installation als „wahnsinnig schlechte Entscheidung“. Hunkes hartes Urteil: „Den kannst du doch in Dortmund im Westfalenstadion keinem anbieten“. Vor allem Kovačs fehlendes Offensivkonzept kritisierte der 41-Jährige – und ließ sich deshalb auf eine irre Wette ein. 

    „Wenn Niko Kovač am Ende des Jahres 2025 noch Trainer von Borussia Dortmund ist, lasse ich mir hier auf die Wade `Einfach machen!´ tätowieren”, kündigte Hunke an. Als Co-Moderator Julius Fellermann anbot, den Job des Tätowierers zu übernehmen, konterte der Kommentator: „Das Ausrufezeichen kann gerne Niko Kovač tätowieren oder du, wie auch immer ihr möchtet“. Ob Hunkes Wade am Ende allerdings eine neue Verzierung erhält, hängt davon ab, ob Kovač den BVB doch noch stabilisiert bekommt. Fest steht: Durch BVB-Spiele wie am Samstag in Bochum muss sich Robby Hunke keine Sorgen um ein neues Tattoo machen. 
     


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  • Wenn Dortmund die Champions League verpasst, droht ein

    Wenn Dortmund die Champions League verpasst, droht ein


    Dortmund ohne Champions League?

    Diese BVB-Stars wären kaum noch zu halten


    17.02.2025 – 13:38 UhrLesedauer: 3 Min.

    Geschlagen: Dortmunds Brandt, Kobel, Schlotterbeck nach dem 2:4 bei Holstein Kiel.Vergrößern des Bildes

    Geschlagen: Dortmunds Brandt, Kobel und Schlotterbeck nach dem 2:4 bei Holstein Kiel. (Quelle: IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO/imago-images-bilder)

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    Der freie Fall beim BVB kennt kein Ende. Verspielt die Borussia tatsächlich das internationale Geschäft, hätte dies große finanzielle Konsequenzen. Und damit auch personelle.

    Neuer Trainer, altes Leid: Auch unter Şahin-Nachfolger Niko Kovač stürzt Borussia Dortmund in der Bundesliga weiter ab, leistet sich wie am Samstag beim Tabellenvorletzten in Bochum kaum zu erklärende Aussetzer.

    Schon neun Niederlagen kassierte der BVB in den bisherigen 22 Spielen. Nur die letzten sechs Mannschaften der Tabelle verloren häufiger. Zum Vergleich: In der gesamten vergangenen Saison, in der der BVB ebenfalls enttäuschte und nur Fünfter wurde, waren es lediglich sieben Pleiten.

    Nun ist die Lage um ein Vielfaches prekärer. Der Finalist der vergangenen Champions League dümpelt auf dem elften Rang herum. Die internationalen Plätze geraten in immer weitere Ferne – und das könnte zum großen Problem werden.

    Verpasst der BVB das internationale Geschäft, wird er im Sommer zu Spielverkäufen gezwungen sein, ein unfreiwilliger Ausverkauf seiner Stars droht. Und danach sieht es aktuell aus. Der Rückstand auf Königsklassen-Rang vier beträgt schon acht Punkte. Selbst Platz sechs, der Stand jetzt zur Teilnahme an den Conference-League-Playoffs berechtigen würde, ist bereits sechs Zähler entfernt.

    Der auf die Einnahmen der Champions League ausgelegte Kader wäre so nicht mehr zu halten. In der abgelaufenen Ligaphase der neu strukturierten Champions League hat der BVB in diesem Jahr satte 78,6 Millionen Euro eingenommen. Weiteres Geld kommt durch die wahrscheinliche Qualifikation für das Viertelfinale hinzu. Nach dem 3:0-Auswärtserfolg bei Sporting Lissabon sollte im Rückspiel am Mittwoch (18.45 Uhr im t-online-Liveticker) selbst beim so wankelmütigen BVB nichts mehr schiefgehen.

    All diese Einnahmen würden in der kommenden Saison wegfallen, wenn die Westfalen nicht noch zu einer großangelegten Aufholjagd ansetzen. Denn: Selbst der Abstieg in die “zweitklassige” Europa League würde ein großes finanzielles Loch reißen. Europa-League-Achtelfinalist Eintracht Frankfurt nahm in dieser Saison in der Ligaphase rund 50 Millionen Euro weniger ein als der BVB eine Klasse höher. Von der Conference League ganz zu schweigen.

    Ein Verpassen der Champions League wäre ein Fiasko für den Verein, der sich in Deutschland als zweiten Leuchtturm neben Rekordmeister Bayern München sieht. Es hätte im Sommer nicht nur drastische finanzielle, sondern auch personelle Konsequenzen zur Folge.

    Dortmunds Bosse Lars Ricken und Sebastian Kehl wären gezwungen, einige Leistungsträger abzugeben. Anders als bei vorherigen Millionen-Transfers wie Erling Haaland, Jude Bellingham oder Jadon Sancho würde sich diesmal die Verhandlungsposition deutlich verschlechtern. Denn: Die Gegenpartie wüsste, dass der BVB nicht mehr verkaufen kann, sondern verkaufen muss, um die entgangenen Prämien aus den Geldtöpfen der Uefa aufzufangen.

    Ertragreichster Verkaufskandidat wäre fraglos Jamie Gittens, der in dieser Saison seinen Durchbruch feiert. Der erst 20-jährige Engländer kommt auf elf Tore und fünf Assists in allen Wettbewerben. Er ist der Profi mit dem aktuell höchsten Marktwert im Kader (50 Millionen Euro).

    Weitere Stars, die nicht mehr zu halten wären – auch weil sie weiter Champions League spielen wollen –, wären Torwart Gregor Kobel und Nationalverteidiger Nico Schlotterbeck, deren Marktwerte auf jeweils 40 Millionen Euro beziffert werden.

    Ebenfalls scheint ein Abgang von Karim Adeyemi wahrscheinlich. Der schnellste Spieler im BVB-Kader (Marktwert: 35 Mio. Euro) stand bereits im Winter kurz vor einem Wechsel nach Neapel.

    Darüber hinaus wird Dortmund bestrebt sein, seinen Spitzenverdiener Niklas Süle, der in sein letztes Vertragsjahr geht, entweder loszuwerden oder dessen Gehalt deutlich zu reduzieren. Gleiches gilt auch bei Kapitän Emre Can und Vize Julian Brandt. Jedoch dürfte es schwierig werden, Abnehmer für das Trio zu finden, angesichts der enttäuschenden Leistungen einerseits und der hohen Gehälter andererseits.

    Der BVB steht jedenfalls mal wieder vor einem Umbruch. Bedingt durch den sportlichen Misserfolg könnte er diesmal weitaus radikaler ausfallen als in den Jahren zuvor.



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