Kategorie: Borussia Dortmund

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    Es geht um Maximilian Beier


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    BVB-Profi Maximilian Beier jubelt
    BVB-Profi Maximilian Beier: Zuerst Schatten, dann aber auch Licht gegen Union Berlin. © Ina Fassbender/AFP

    Erst spät feierte Maximilian Beier beim BVB-Schützenfest gegen Union Berlin persönliche Erfolgserlebnisse. Sebastian Kehl gab ein Versprechen.

    Dortmund – Borussia Dortmund hat am 23. Bundesliga-Spieltag einen echten Befreiungsschlag gefeiert. Beim 6:0-Kantersieg gegen Union Berlin zeigte der BVB über weite Strecken eine zufriedenstellende Leistung und schwang sich in der Schlussviertelstunde (vier Tore fielen ab Minute 75) sogar zur Gala-Form auf.

    Maximilian Beier nur Nebendarsteller: BVB-Boss gibt Versprechen ab

    Besonders im Scheinwerferlicht standen der vierfache Torschütze Serhou Guirassy und Mittelfeldspieler Pascal Groß, der seinerseits einen Vorlagen-Viererpack schnürte. In den turbulenten Schlussminuten rettete auch Nebendarsteller Maximilian Beier seinen persönlichen Tag mit einem sehenswerten Kopfballtor und einer Vorlage.

    So konnte der 22-Jährige doch noch Eigenwerbung betreiben, nachdem er gegen Union Berlin dem formschwachen BVB-Ausnahmetalent Jamie Gittens vorgezogen war. Bis zu seinen Torbeteiligungen hatte Maximilian Beier aber ein eher durchwachsenes Spiel geliefert. Und Schwächen im Torabschluss offenbart, die man so von ihm aus Hoffenheimer Zeiten nicht kannte.

    BVB-Boss Sebastian Kehl lobt Maximilian Beier: „Ist einer, der immer Gas gibt“

    Sebastian Kehl war nach Abpfiff trotzdem voll des Lobes für seinen Schützling. Denn bei Borussia Dortmund sind derzeit alle Beteiligten darauf bedacht, das Selbstvertrauen der zuletzt kriselnden Spieler zu stärken.

    Gegenüber den anwesenden Medien, darunter RUHR24, sagte der BVB-Sportdirektor: „Maxi ist jemand, der immer hart arbeitet. Nach vorne, nach hinten. Manchmal ein bisschen unglücklich, manchmal vielleicht auch ein bisschen ungestüm. Aber was mir an dem Jungen extrem gut gefällt ist, dass er immer wieder arbeitet. Immer wieder hinterherläuft. Immer wieder Gas gibt.“

    BVB-Versprechen von Sebastian Kehl über Maximilian Beier: „Der Junge wird kommen!“

    Diese Kombination sei einfach gut, „weil er darüber hinaus noch ein richtig guter Fußballer ist.“ Manchmal fehle dem BVB-Neuzugang aber vor dem Tor noch die Ruhe, sagte Sebastian Kehl. „Es gab ein, zwei Situationen: Wenn er da ruhiger bleibt, schießt er vielleicht noch ein zweites und ein drittes Tor.“

    Sebastian Kehl wies darauf hin, dass Maximilian Beier möglicherweise noch etwas Zeit braucht. Dennoch gab er ein Versprechen ab: „Der Junge wird kommen! Wenn alle mit der Einstellung, mit der Mentalität und der Haltung rangehen, wie es heute auch Karim (Adeyemi, Anm. d. Red.) gemacht hat, der immer wieder nachgelaufen ist, dann werden wir einen großen Schritt nach vorne machen.“



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  • BVB-Verlierer? Die seltsame Diskussion um Sündenbock Brandt

    BVB-Verlierer? Die seltsame Diskussion um Sündenbock Brandt


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    Gegen Union Berlin fehlt Julian Brandt verletzt. Nach dem 6:0 des BVB gilt er plötzlich als großer Verlierer. Längst ist der Star ein Sündenbock.

    Dortmund – Mit dem 6:0-Kantersieg über Union Berlin hat Borussia Dortmund ein erstes echtes Ausrufezeichen unter Neu-Trainer Niko Kovač gesetzt. Es wäre aber nicht der BVB der Saison 2024/25, wenn nicht selbst nach einer solchen Gala das Haar in der Suppe gesucht würde.

    Serviert wird sie Julian Brandt. Der Nationalspieler verpasste das Heimspiel gegen die Köpenicker kurzfristig mit einer Muskelverhärtung. In Abwesenheit von Brandt legten die Kollegen auf den ersten Blick ein offensives Feuerwerk hin. Für viele Beobachter ist damit klar: Brandt ist der große Verlierer des ersten Bundesliga-Siegs von Kovač beim BVB.

    Dass Dortmund nach eher zaghaftem Beginn durch ein Eigentor in Führung ging und der deutliche Sieg erst in der Schlussphase zustande kam, als Union bemerkenswerte Auflösungserscheinungen zeigte, wird bei der Bewertung geflissentlich übersehen. Ebenso der Umstand, dass Giovanni Reyna, der Ersatz für Brandt in der Startelf, selbst keine großen Akzente setzen konnte.

    Trotzdem läuft die heiße Diskussion über die Stellung von Brandt beim BVB.

    BVB-Trainer Niko Kovač hat seine Stars bisher stets starkgeredet

    Ex-Profi Stefan Effenberg etwa erklärte im Sport1-‚Doppelpass‘, es sei ein Spiel gewesen, „das mit Sicherheit nicht gut war für Julian Brandt“. Die Bild-Zeitung warnt, der Mittelfeldmann drohe „zum prominenten Startelf-Opfer“ zu werden – übrigens nicht wegen Reyna, sondern wegen Joker Carney Chukwuemeka, der einen gelungenen 20-Minuten-Auftritt hinlegte. Daraus leitet das Boulevardblatt ab, die Leihgabe vom FC Chelsea solle beim BVB „jetzt die BVB-Saison retten“.

    Julian Brandt fehlte beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin verletzt. Seine Rolle wird jetzt heiß diskutiert.
    Julian Brandt fehlte beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin verletzt. Seine Rolle wird jetzt heiß diskutiert. © IMAGO

    Dass Brandt binnen 90 Minuten von der unumstößlichen Stammkraft zum Herausforderer aus der zweiten Reihe mutiert ist, steht nicht ernsthaft zu erwarten. Kovač hatte nur einen Tag vor dem Spiel großes Lob für den Regisseur übrig, dem er für die ersten gemeinsamen Wochen auch nach der Gala gegen Union ein gutes Zeugnis ausstellte. „Julian hat in den letzten Spielen auch sehr viel Druck vorne gemacht, sehr viel Laufleistung, mit dem Ball, gegen den Ball. Der Julian ist schon ein sehr wichtiger Spieler für uns“, erklärte Kovač beim TV-Sender Sky.

    Wer den Cheftrainer in den ersten Wochen beim BVB beobachtet hat, wird nicht um die Feststellung herumkommen, dass eine plötzliche Verbannung von Brandt in die zweite Reihe völlig aus der Reihe fallen würde. Kovač hat bisher noch jede Chance ergriffen, seine Profis starkzureden und ihnen Vertrauen auszusprechen. Dafür hat der Kroate sogar die Kritik in Kauf genommen, er betreibe Schönrederei.

    Julian Brandt gab zu, wie sehr ihn die BVB-Krise belastet

    Insofern wäre schon harter Tobak, Brandt nach einer verpassten Partie fallen zu lassen. Zumal der 28-Jährige erst unter der vergangenen Woche seltene Einblicke in sein Seelenleben gab, offen erklärte, wie sehr ihn die anhaltende Krisensituation beim BVB beschäftigt.

    BVB-Reporter Oliver Müller spekuliert im Sport1-Podcast ‚Die Dortmund-Woche‘ vor diesem Hintergrund gar darüber, dass Brandt womöglich keine Muskelverhärtung erlitten habe. „Vielleicht war es auch eine bewusste Maßnahme von Kovač. Ich glaube, dass Julian Brandt sich in ein Loch reingespielt hat. Es schien so, als würde er da nicht mehr rauskommen. Vielleicht war dieser Reset-Knopf der einzige Ausweg. Clever wäre es von Kovač.“

    Eine Bestätigung für diese brisante Idee wird es kaum geben können. Es drängt sich allerdings die Frage auf, warum der BVB eine solche Maßnahme erst am Spieltag entwerfen sollte, nachdem Kovač in einer Pressekonferenz erneut lobende Worte zu Brandt verloren hatte. Unter Hinweis auf die Belastungssteuerung hätte Brandt ohne jede Geheimniskrämerei auf der Bank Platz nehmen können, ohne dass es Anlass für spannende Theorien gegeben hätte.

    BVB-Kapitän Emre Can hat sich aus der Krise gearbeitet

    Dass sie sich um Brandt drehen, ist indes bei der aktuellen Gemengelage kein großes Wunder. Denn der dienstälteste BVB-Profi hat ungewollt den Staffelstab des Sündenbocks in Dortmund von Emre Can übernommen. Der Kapitän war über Monate die große Reizfigur bei Fans und Medienvertretern, ist aber seit Wochen als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt und zeigt starke Leistungen.

    Sich in der aktuellen Situation an Can abzuarbeiten, wäre absurd. Also wird sprichwörtlich die nächste Sau durchs Dorf getrieben.

    Brandt ist dabei ein leichtes Opfer, weil er geradezu sinnbildlich für die Diskrepanz zwischen theoretischer Qualität und tatsächlicher Leistung beim BVB steht. Den Vorwurf, aus seinem herausragenden Talent zu wenig herauszuholen, wird der 48-fache Nationalspieler mutmaßlich bis zum Ende seiner Profikarriere nicht mehr abschütteln können.

    Damit wurde Brandt in den letzten Wochen immer stärker zum Gesicht der BVB-Krise, insbesondere nach dem Aus von Trainer Nuri Şahin, der zuvor als der naheliegende Blitzableiter neben Can am meisten Kritik und auch Häme abbekommen hatte.

    BVB-Star Brandt hat einen fairen Umgang verdient

    Aus dieser Situation kann sich Brandt nur mit guten Leistungen befreien, wie es Can gelungen ist. Der Vizekapitän hat dabei aber gewiss einen fairen Umgang verdient. Ob Spekulationen über seinen mentalen Zustand und vorgeschobene Verletzungen dazu gehören, sei dahingestellt.

    Fakt ist: Neben Brandt stand auch Jamie Gittens am Samstagabend nicht in der Startaufstellung. Während Brandt-Ersatz Reyna allenfalls ein ordentliches Spiel machte, konnte Gittens-Ersatz Maximilian Beier mit zwei Scorerpunkten und einem beherzten Auftritt auf sich aufmerksam machen. Die Idee, Gittens als Verlierer des Tages darzustellen, der sich plötzlich hinten anstellen muss, wäre jedoch abwegig.

    Für Brandt gelten andere Maßstäbe – weil es bei einem großen Verein wie Borussia Dortmund immer einen Sündenbock braucht?



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  • BVB-Star Bensebaini lernte Fußballspielen barfuß

    BVB-Star Bensebaini lernte Fußballspielen barfuß


    “Es tat echt sehr weh”

    Dortmund-Star spielte über drei Jahre barfuß


    25.02.2025 – 14:39 UhrLesedauer: 2 Min.

    Ramy Bensebaini: Er wechselte im Sommer 2023 von Gladbach zum BVB.Vergrößern des Bildes

    Ramy Bensebaini: Er wechselte im Sommer 2023 von Gladbach zum BVB. (Quelle: IMAGO/Joachim Bywaletz)

    In Algerien erlernte Ramy Bensebaini das Fußballspielen. Die Art und Weise verwirrt dabei den einen oder anderen.

    Barfuß trainieren, ohne Torhüter spielen – Die Ausbildung von Dortmunds Ramy Bensebaini war alles andere als konventionell. In der Jugendakademie von Paradou AC in Algerien stand primär die Ballkontrolle im Mittelpunkt. Um sie zu verbessern, spielten die Nachwuchsspieler barfuß. “Ja, das ist wahr”, bestätigt Bensebaini nun im Interview mit dem Vereins-TV von Borussia Dortmund.

    “Sie haben uns gesagt, dass es darum geht, mehr Kontrolle über den Ball zu haben. Wenn du mit Schuhen spielst, hast du nicht die gleiche Kontrolle.” Dreieinhalb Jahre lang trainierte und spielte er ohne Schuhe – auch gegen Gegner, die reguläres Schuhwerk trugen. “Es war also sehr kompliziert und sehr schmerzhaft, vor allem, wenn jemand auf deinen Fuß trat. Es tat echt sehr weh”, gestand Bensebaini.

    Doch nicht nur das: Die Spiele fanden anfangs ohne Torhüter statt. “Es ging darum, gut zu verteidigen und den Gegner zu pressen”, erklärte der 29-Jährige weiter. Der taktische Ansatz war klar: Wenn der Gegner nicht zum Abschluss kommt, ist ein Torhüter unnötig. “Man durfte den Gegner eigentlich nie schießen lassen”, erinnerte er sich.

    Diese ungewöhnliche Ausbildung hat Bensebaini nachhaltig geprägt. Heute fällt er durch seine technische Sicherheit auf, vor allem bei der Ballannahme und dem Verarbeiten hoher Pässe. Obwohl er nicht als typischer Flügelspieler gilt, der von der Grundlinie flankt, zeichnet ihn seine Kombinationsstärke aus.

    Seit 2023 spielt Bensebaini für Borussia Dortmund. Nach einer von Verletzungen geprägten ersten Saison hat er sich als Stammspieler auf der linken Abwehrseite etabliert. Sportlich hat er noch viel vor. “Ich fühle mich immer wohler und komme in Form. Ich will der Mannschaft helfen, wo ich nur kann”, erklärte er. Dass er kämpferisch nie aufgibt, ist für ihn selbstverständlich: “Wenn ich offensiv helfen kann, lasse ich mir das nicht nehmen.”



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  • Borussia Dortmund: Alle glänzen, einer enttäuscht – BVB-Star erlebt bittere Gala

    Borussia Dortmund: Alle glänzen, einer enttäuscht – BVB-Star erlebt bittere Gala


    All der aufgestaute Frust kam raus. Nach Monaten der Enttäuschungen und Krisenstimmung spielten sich am Samstagabend alle bei Borussia Dortmund in einen Rausch. Alle? Nein. Einem schmeckt die 6:0-Gala bittersüß.

    Auch Giovanni Reyna hat ein Erfolgserlebnis dringend nötig. In Abwesenheit von Julian Brandt bekam er gegen Union Berlin die große Chance. Doch während um ihn herum alle glänzten, blieb der Amerikaner blass – und es kam noch schlimmer.

    Borussia Dortmund: Trotz 6:0 – Reyna ist der Verlierer der Gala

    Einst galt er als Erbe von Marco Reus, legte einen kometenhaften Start in die Karriere hin. Doch aus dem Supertalent ist ein Sorgenkind geworden. Giovanni Reynas Leistungen stagnierten immer weiter, seine Einsatzzeiten dadurch auch. Die Leihe nach Nottingham floppte, zurück in Dortmund ist er endgültig in die Rolle des Ergänzungsspielers gerutscht.

    +++ Borussia Dortmund lange ohne Bensebaini? Kovac klärt auf +++

    Nun bot sich ihm eine seltene Gelegenheit. Durch den kurzfristigen Ausfall von Spielmacher Julian Brandt (hier mehr) rutschte der US-Boy in die Startelf. Bei einem Ergebnis von 6:0 möchte man meinen, dass er diese Chance eindrucksvoll genutzt hat. Stattdessen dürfte Reyna diesen magischen Abend nur eingeschränkt genießen können.

    Reyna geht raus, Dortmund dreht auf

    Während sich alles um ihn herum in einen Rausch spielte, blieb sein persönlicher Befreiungsschlag aus. Als Spielmacher aufgestellt, lief das Offensivspiel größtenteils an ihm vorbei. Alle sammelten Tore, Vorlagen, Selbstbewusstsein; der 22-Jährige musste nach 70 durchwachsenen Minuten als erster vom Platz. Bezeichnend: Vier der sechs Tore fielen erst nach seiner Auswechslung.

    Für ihn kam Carney Chukwuemeka, für Reyna wurde es nicht besser. Im Winter als neue Konkurrenz verpflichtet, konnte auch die Chelsea-Leihgabe seine Fähigkeiten in seinem ersten längeren Einsatz direkt unter Beweis stellen, hatte einige starke Momente.


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    Wie viele solcher Chancen Giovanni Reyna noch bekommt, ist ungewiss. Schon am nächsten Wochenende dürfte Brandt wieder vor seiner Nase stehen. Im Sommer fällt die Entscheidung um seine Zukunft bei Borussia Dortmund. Tendenz: Trennung.



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  • BVB-Boss Watzke entscheidet sich: Vierjährige Amtsperiode angestrebt

    BVB-Boss Watzke entscheidet sich: Vierjährige Amtsperiode angestrebt


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    Hans-Joachim Watzke.
    Der scheidende BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat eine Zukunftsentscheidung getroffen. © David Inderlied/Kirchner-Media

    Noch ist offen, wie es für Hans-Joachim Watzke beim BVB weitergeht. Dafür hat er eine andere Entscheidung getroffen: Er will bei der UEFA bleiben.

    Dortmund – Hans-Joachim Watzke hat einen Notfallplan für den BVB geschmiedet. Sollte die Krise der Schwarz-Gelben anhalten, würde er seinen für den Herbst dieses Jahres angedachten Rücktritt als Vorsitzender der Geschäftsführung wohl verschieben. Unabhängig davon will der gebürtige Marsberger dem Fußball noch in anderer Funktion erhalten bleiben.

    BVB-Boss Watzke entscheidet sich: Vierjährige Amtsperiode angestrebt

    Einer von der UEFA veröffentlichten Liste ist zu entnehmen, dass Watzke eine weitere Amtsperiode im UEFA-Exekutivkomitee anstrebt. Auf dieser wird der 65-Jährige neben zehn weiteren Kandidaten genannt.

    Sieben der elf Kandidaten erhalten für vier Jahre einen Platz im Exekutivkomitee. Die erforderliche Überprüfung der Anwärter um Watzke wurde durch die Organisation bereits erledigt. Formell steht einer Wiederwahl von Borussia Dortmunds mächtigstem Mann also nichts im Wege.

    BVB-Patron Hans-Joachim Watzke stellt sich bei der UEFA zur Wiederwahl: Das ist der Zeitplan

    Von Seiten der UEFA heißt es weiter, dass die Deadline für die Bewerbungen der 3. Februar dieses Jahres war. Ob Watzke, der seit dem 5. April 2023 im Exekutivkomitee sitzt, seinen prestigeträchtigen Posten behält, entscheidet sich in wenigen Wochen.

    Am 3. April dieses Jahres werden beim 49. ordentlichen UEFA-Kongress im serbischen Belgrad die Kandidaten gewählt. Für den BVB-Boss könnte es eine der letzten Gelegenheiten sein, Teil des Exekutivkomitees zu bleiben.

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    Ex-BVB-Star polarisiert trotz Doppelpack: Hakimi lässt Trainer verzweifeln

    Noch liegt BVB-Boss Hans-Joachim Watzke unter der Altersgrenze der UEFA

    Zum einen dürfen Präsidenten und Mitglieder des Exekutivkomitees maximal drei Amtsperioden erleben, zum anderen ist eine Wahl oder Wiederwahl nach dem zurückgelegten 70. Lebensjahr nicht mehr möglich. Dementsprechend bleiben Watzke nicht mehr allzu viele Möglichkeiten, sollte er aus dieser Wahl nicht siegreich hervorgehen.

    Selbst wenn er seinen Platz im UEFA-Exekutivkomitee nicht behält und auch nicht als Geschäftsführer des BVB weitermacht, könnte Watzke Borussia Dortmund erhalten bleiben. Im Raum steht, dass er bei der BVB-Mitgliederversammlung am 23. November dieses Jahres zum neuen Präsidenten der Borussen gewählt wird.



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  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


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    Die wichtigsten Entscheidungen beim BVB wurden bisher in der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ besprochen. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand abgeschafft.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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  • Oberliga: Ticket-Ansturm in Siegen, Server macht Probleme,

    Oberliga: Ticket-Ansturm in Siegen, Server macht Probleme,


    Den Sportfreunden Siegen steht ein besonderes Highlight ins Haus. Die Fans bringen den Ticketshop des Fünftligisten schonmal an seine Grenzen. Auch zwei Konkurrenten haben News.

    Nein, nicht nur der SV Werder Bremen muss in einem Pokalwettbewerb gegen Arminia Bielefeld ran. Auch der Oberliga-Westfalen-Vertreter Sportfreunde Siegen muss am Mittwoch, 19. März, 19 Uhr, im heimischen Leimbachstadion gegen den Drittligisten ran.

    Für das Westfalenpokal-Halbfinale kann sich seit Dienstagmorgen, 25. Februar, jeder Interessierte online Karten sichern. Das hat die Server der Siegener dann aber auch schnell an seine Grenzen gebracht.

    “Liebe Sportfreunde-Fans, ihr habt uns mit euren Online-Ticketanfragen für das Spiel gegen den DSC Arminia Bielefeld förmlich überrannt! Dies führt aktuell zu technischen Problemen mit dem System & Server. Wir und unser Dienstleister arbeiten aber gerade mit Hochdruck an schnellen Lösungen. Habt also noch ein wenig Geduld, wir entschuldigen uns für die Umstände!
    Forza SFS”, schreibt der Klub in den sozialen Medien.

    Derweil hat Ligakonkurrent 1. FC Gievenbeck einen Abgang verkündet. Innenverteidiger Miclas Mende verlässt die Münsteraner nach 188 Pflichtspielen. Den 25- jährigen Linksfuß zieht es studienbedingt Richtung Norden – in Hamburg wird Mici sein Masterstudium im Studiengang “Digital Reality” beginnen.

    “Mici ist ein hervorragender Typ, hat sich immer voll mit dem FCG identifiziert und hat sportlich betrachtet eine Entwicklung hingelegt, die mustergültig ist für jeden jungen ambitionierten Spieler bei uns. Dass er uns fehlen wird, steht außer Frage”, lobten ihn seine Trainer Torsten Maas und Steffen Büchter.

    Auch vom ASC 09 Dortmund gibt es Personalnews. Mit Florian Rausch bleibt ein linker Mittelfeldspieler über den Sommer hinaus an Bord. “Rauschi ist eine feste Größe in unserer Mannschaft. Er bringt Stabilität, Kreativität und Torgefahr mit. Seine Standards sind eine echte Waffe, und er hat immer das Auge für den besser postierten Mitspieler”, lobte ihn Dennis Hübner, Sportlicher Leiter beim ASC 09.

    Rausch hat seine Jugend unter anderem beim Hombrucher SV und bei Borussia Dortmund verbracht. Beim BVB ging er den Weg über die U17 und die U19. Im Winter 2019 wechselte er dann in die U19 des SC Preußen Münster. Ein halbes Jahr später zog es ihn nach Aplerbeck, wo er auch künftig spielen wird.



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  • 3. Liga: Gästebereich ausverkauft! Keine Tageskarten für RWE-Fans in Dortmund

    3. Liga: Gästebereich ausverkauft! Keine Tageskarten für RWE-Fans in Dortmund


    Die Fans von Rot-Weiss Essen sind heiß auf das Gastspiel bei Borussia Dortmund II. Die Gästetickets sind vergriffen.

    Die Reserve von Borussia Dortmund trifft am Samstag (1. März, 14 Uhr) auf Rot-Weiss Essen. Es wird ein gefühltes Auswärtsspiel für die BVB-Zweitvertretung.

    Denn die RWE-Fans haben schon zu Wochenbeginn alle zur Verfügung stehen 3.856 Auswärtskarten gekauft. Der Gästeblock ist damit voll!

    “Der Gästebereich ist ausverkauft, daher wird es keine Gäste-Tickets an der Tageskasse geben”, informiert Jens Volke, Pressesprecher der U23-Mannschaft von Borussia Dortmund, gegenüber RevierSport. Er ergänzt: “Wir rechnen mit 5000 bis 6000 Zuschauern.”

    Der Nachbarschaftsvergleich ist nicht nur von der Atmosphäre her ein spannendes Spiel, sondern auch mit Blick auf die Tabelle. Die Gäste aus Esse sind mal so richtig gut in Schuss und haben 13 von den letzten möglichen Punkten geholt. Auch in der Fremde – 2:1 bei Arminia Bielefeld und 3:1 beim SV Wehen Wiesbaden – wurde zuletzt dreifach gepunktet. Zuvor gehörte RWE noch zu den schwächsten Auswärtsmannschaften der 3. Liga. Doch durch die beiden Dreier auf der Alm und in Hessen hat sich die Essener Auswärtsschwäche wieder relativiert.

    Borussia Dortmund ist mit zwei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen ins Pflichtspieljahr 2025 gestartet und liegt bei 33 Punkten. RWE hat 30 Zähler auf dem Konto. Mit einem Sieg in Dortmund würde Essen den Borussen-Nachwuchs unten mit reinziehen. Auf der anderen Seite könnte sich der BVB II mit einem Dreier über Rot-Weiss für die nächsten Wochen etwas Luft verschaffen.

    BVB II gegen RWE: Direkter Vergleich spricht für die Gäste

    Die Bilanz spricht auf jeden Fall für Rot-Weiss Essen. Denn im direkten Vergleich haben die Essener in 31 Begegnungen gegen Borussia Dortmund II zwölfmal gewonnen, 14 Mal Remis gespielt und nur fünf Partien verloren. Die letzten beiden Drittliga-Vergleiche zwischen dem BVB II und RWE endeten mit jeweils einem Sieg für Essen (2:1, 13. Oktober 2023) und einem Erfolg für Dortmund (13. August 2022). Das Hinspiel (25. September 2024) in der laufenden Saison gewann RWE mit 3:1.



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  • Bayern bei Kompany-Wunschspieler nur mit Außenseiterchancen

    Bayern bei Kompany-Wunschspieler nur mit Außenseiterchancen



    Gittens-Poker: Bayern bei Kompany-Wunschspieler nur mit Außenseiterchancen





















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