Was war das für ein Hin und Her in der abgelaufenen Winter-Transferperiode bei Rayan Cherki: Erst hieß es, Borussia Dortmund sei bei der Verpflichtung des jungen Franzosen auf der Zielgeraden. Danach meldete sich der Boss von Olympique Lyon, wo der BVB-Flirt unter Vertrag steht und sorgte für das endgültige Transfer-Chaos.
Zu einem Wechsel kam es bekanntlich nicht. Stattdessen ist Cherki in Lyon geblieben und explodierte erstmals nach dem geplatzten Transfer. Bei Borussia Dortmund schaut man weiterhin mit einem weinenden Auge zum Offensivstar.
Borussia Dortmund: Cherki-Hammer nach Transfer-Chaos
Schon im Sommer 2024 sollte Cherki zu Borussia Dortmund kommen, ein Wechsel kam nicht zustande. In diesem Winter versuchte es der BVB erneut, wurde von Lyon allerdings so sehr hingehalten und am Ende letztlich abgeblitzt. Der Transfer scheiterte einmal mehr. Cherki bleibt in Lyon.
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Im kommenden Sommer werden die Schwarzgelben den nächsten Versuch wagen, um Cherki zu verpflichten. Bis dahin wird er für den französischen Traditionsklub auflaufen. So wie es jetzt im ersten Spiel nach dem geplatzten Transfer der Fall war.
Lyon und Cherki empfingen am 21. Spieltag der Ligue 1 Stade Reims. Die Partie konnte der einstige Dauergast der Champions League deutlich mit 4:0 für sich entscheiden. Der Mann des Spiels: natürlich Cherki.
BVB-Fans trauern ihm weiter hinterher
Der Fast-Neuzugang von Borussia Dortmund hatte nämlich einen großen Anteil am Heimsieg. Denn Cherki bereitete das 2:0 von Ex-Bayern-Star Tolisso mit einem tollen Zuspiel vor und machte dann selbst das 3:0. Cherki war im Spiel nach vorne an fast jeder gefährlichen Situation beteiligt. Der 21-Jährige zeigte immer wieder, warum nicht nur der BVB an ihm interessiert ist.
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Das wird er auch in der restlichen Rückrunde mit Lyon weiterhin machen. Wie es dann ab dem Sommer für Cherki weitergeht, wird sich zeigen. Fakt ist: Borussia Dortmund wird dann erneut versuchen, ihn unter Vertrag zu nehmen. Dann könnte sogar ein ablösefreier Transfer möglich sein. Hier erfährst du die Gründe dafür.
Die Saison ist in der heißen Phase, Borussia Dortmund weiterhin tief in der Krise. Die Blicke der BVB-Bosse dürften sich jedoch schon jetzt auf das anstehende Sommer-Transferfenster richten. In den letzten Wochen kamen bereits erste lose Gerüchte auf.
Ein Name, der mit Borussia Dortmund in Zusammenhang gebracht wurde, ist Anthony Caci. Der Verteidiger von Mainz 05 gilt als Abgangskandidat. Nun scheint ein Wechsel des Franzosen immer näher zu rücken.
Borussia Dortmund: Caci visiert Mainz-Abschied an
2022 wechselte der 27-Jährige ablösefrei zu Mainz 05. Drei Jahre später scheinen sich die Wege wieder zu trennen. Sein Vertrag läuft zwar erst im Sommer 2026 aus, doch schon nach der laufenden Saison wolle er wohl den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen.
„Ich habe den Ehrgeiz, einen besseren Verein als Mainz zu finden. Ich kann also meinen Wunsch bestätigen, mich zu verbessern und höher zu kommen“, so der Rechtsfuß gegenüber „Transfermarkt.fr“. Deutliche Worte des Mainzers, der das Umfeld und den Klub zwar enorm schätzen würde, im Sommer jedoch trotzdem verlassen möchte.
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„Ich bin jetzt seit drei Jahren in Mainz. Ich kenne den Verein gut, ich verstehe mich mit allen gut. Aber Mainz ist kein Verein, bei dem man zehn Jahre bleibt. Es ist ein Sprungbrettverein, und das wusste ich schon vor meiner Unterschrift. Ich wusste, dass es für meine Entwicklung besser als Straßburg sein würde, was die Liga und den Fußball angeht. Aber ich werde nicht noch zwei, drei Jahre hierbleiben“, legte er nach. Alle Zeichen stehen also auf Abschied!
Wird es nun mit Schwarz-Gelb konkret?
Mit seinen guten Leistungen hat der variable Akteur das Interesse einiger Klubs auf sich gezogen. So sollen unter anderem der FC Valencia, Aston Villa, der FC Fulham und Benfica Lissabon den Franzosen auf dem Schirm haben. Doch auch der BVB scheint mit in der Verlosung zu sein, Schwarz-Gelb hat laut übereinstimmenden Medien schon seit Längerem ein Auge auf den Mainzer geworfen.
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Wirklich konkret sei es jedoch noch nicht geworden. Das könnte sich nach den öffentlichen Aussagen nun ändern. Ob sich der BVB in den Poker um den 27-Jährigen tatsächlich intensiv mit einschalten wird, hängt auch davon ab, wie Schwarz-Gelb die Defensive in Zukunft planen wird.
Seit Anfang Februar ist Niko Kovac als Übungsleiter von Borussia Dortmund tätig. Die Bilanz des 53-Jährigen liest sich eher durchwachsen: Zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Remis stehen bislang für den BVB unter Kovac zu Buche.
Gegen Union Berlin konnte Schwarz-Gelb zuletzt jedoch zeigen, zu was die Mannschaft in der Lage ist. Vor allem ein zuletzt eher formschwacher Spieler von Borussia Dortmund ragte beim Kantersieg heraus. Er machte deutlich: Diesen Fehler von Ex-BVB-Trainer Sahin hat Niko Kovac jetzt ausgebügelt!
Borussia Dortmund: Groß findet zu seiner Form
Seit seiner Ankunft im vergangenen Sommer konnte Pascal Groß in Dortmund bis zuletzt noch nicht nachhaltig überzeugen. Der 33-Jährige hatte es allerdings auch nicht immer leicht, kam er unter Nuri Sahin häufig auf der für ihn ungewohnten Rechtsverteidigerposition zum Einsatz. Nicht die Kernkompetenz des gebürtigen Mannheimers. Das hat offenbar auch Niko Kovac erkannt.
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Denn der hielt wenig von dem Rechtsverteidiger-Experiment seines Vorgängers und setzt Groß seither nur noch im zentralen Mittelfeld ein – und das mit Erfolg. Vor allem beim 6:0-Sieg gegen Union blühte der deutsche Nationalspieler regelrecht auf und legte gleich vier Tore selbst auf. Ein starker Auftritt von Groß, mit dem er aus der Anfangself des BVB nicht mehr wegzudenken ist.
Groß-Diskussionen vorbei?
Dazu kommt: Von den jüngsten Diskussionen um Groß‘ Geschwindigkeitsdefizite, die vor allem bei seinen Einsätzen hinten rechts zum Vorschein kamen, ist derzeit keine Spur mehr übrig. Derzeit scheint es so, als wäre seine Versetzung in den Offensivbereich wie ein Neuanfang für Pascal Groß beim BVB.
Das sieht offenbar auch sein Trainer so: „Das ist schon der Pascal, den ich kenne. Den wir alle uns wünschen. Er hat sich heute selbst belohnt mit seiner Leistung. Wenn er so weitermacht, wird er uns allen noch ganz viel Freude bereiten“, so Kovac zu „Sport 1“.
+++ Update, 26. Februar, 14:11 Uhr: Emre Can darf offenbar doch auf Vertragsverlängerung hoffen +++
Emre Can gehört zweifellos zu den Gewinnern bei Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Niko Kovac. Seit der Kroate Anfang Februar beim BVB übernommen hat, spielt der Kapitän in der Innenverteidigung so stark, dass nun sogar eine Vertragsverlängerung über 2026 hinaus im Raum steht.
Wie die “Bild” berichtet, findet gerade ein Umdenken in der Führungsriege des BVB statt. Während man bis vor wenigen Wochen einen Verkauf des 31-Jährigen favorisiert habe, sei man nun offenbar dazu bereit, über eine Verlängerung des Kontrakts nachzudenken.
Allerdings gebe es eine Voraussetzung dafür. Nur wenn die Dortmunder, derzeit auf Platz zehn der Tabelle, noch die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb schaffe, habe Can Chancen zu bleiben. Der Rückstand auf die Champions-League-Plätze beträgt bereits sieben Punkte, auf Platz sechs sind es aktuell sechs Zähler.
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+++ Update, 20. Februar, 09:55 Uhr: Topklub bastelt wohl an Adeyemi-Transfer +++
Verabschiedet sich Karim Adeyemi schon bald aus Dortmund? Laut Transferinsider Fabrizio Romano bastelt Juventus Turin an einer Verpflichtung des Flügelspielers.
“Adeyemi hat den Berater gewechselt und Juve hat ihn für den Juli angerufen”, erklärte Romano bei “Viva El Futbol”.
Bereits im vergangenen Winter wurde immer wieder über einen Abgang des 23-Jährigen spekuliert, Hauptziel war dabei allerdings die SSC Neapel.
Deren Sportdirektor Giovanni Manna sagte später, man sei sich prinzipiell mit dem BVB einig gewesen. Der Deal scheiterte aber, weil der gebürtige Münchner nicht zu Napoli wechseln wollte und erst überzeugt werden musste.
Adeyemis Vertrag bei der Borussia läuft noch bis 2027.
+++ Update, 18. Februar, 11:55 Uhr: BVB strebt offenbar Trennung von Reyna an +++
Angesichts der sportliche Misere scheint sich Borussia Dortmund nach der Saison von einigen Profis trennen zu wollen. Die “Ruhrnachrichten” bringen in diesem Zusammenhang Namen wie Emre Can, Salih Özcan, Niklas Süle, Pascal Groß oder Marcel Sabitzer ins Spiel.
Vor dem Aus beim BVB steht demnach auch Giovanni Reyna. Hinsichtlich des als hochveranlagt geltenden US-Amerikaners, der in seiner Entwicklung seit geraumer Zeit stagniert, seien die Verantwortlichen “mittlerweile mit der Geduld am Ende”, eine Trennung werde trotz Vertrags bis 2026 angestrebt.
In dieser Saison kommt Reyna wettbewerbsübergreifend auf 16 Einsätze, drei davon von Beginn an. Dabei gelangen ihm zwei Tore. Allerdings verpasste der 22-Jährige auch zwei Monate wegen einer Leistenzerrung.
Der in England geborene Sohn des früheren Bundesliga-Profis Claudio Reyna und der ehemaligen US-Nationalspielerin Danielle Egan steht seit 2019 beim BVB unter Vertrag, war in der vergangenen Rückrunde an Nottingham Forest ausgeliehen. In England konnte er sich jedoch nicht in den Vordergrund spielen. Für die Profis der Schwarz-Gelben absolvierte er bislang 137 Pflichtspiele, in denen er 19 Tore erzielte.
+++ Update, 17. Februar, 09:38 Uhr: Wettbieten um Jamie Gittens deutet sich wohl an +++
Ein möglicher Abgang von BVB-Star Jamie Gittens könnte für den Sommer 2025 wohl ein ernsthaftes Thema werden.
Laut “Bild” könnte sich dabei für die Dortmunder der nächste Abgang für eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich abzeichnen.
Im Bericht ist von einem möglichen Wettbieten der englischen Topklubs FC Chelsea, FC Arsenal und Tottenham Hotspur die Rede, die wohl allesamt Interesse am Dortmunder Offensiv-Juwel haben.
Gittens‘ Vertrag in Dortmund läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Einst wurde der gebürtige Londoner bei Manchester City und beim FC Reading ausgebildet, bevor er im Sommer 2022 zum BVB wechselte.
In der laufenden Saison steuerte Gittens für die Borussia bei 33 Pflichtspiel-Einsätzen immerhin schon elf Tore und fünf Vorlagen bei.
+++ Update, 10. Februar, 12:11 Uhr: Matthäus-Kritik an Brandt – “Entwicklung bei ihm stehen geblieben +++
Nach der kürzlichen 1:2-Heimpleite von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart steht BVB-Star Julian Brandt in der Kritik.
“Ein Talent darf alle fünf Spiele mal überragend spielen und das macht er. Aber die Entwicklung ist bei ihm stehen geblieben”, fällte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei “Sky” ein hartes Urteil über den 28-Jährigen und erklärte, dass Brandt für ihn immer noch ein Talent sei.
Vor allem eine Brandt-Szene im Spiel des BVB gegen Stuttgart erzürnte Matthäus. In der Nachspielzeit verzog Brandt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position völlig, reagierte darauf aber kaum.
“Der muss doch ein Zeichen an die Gelbe Wand setzen und sich sagen: ‘Hey, habe ich das jetzt so verbockt?’. Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein. Meine Spieler haben sich geärgert, wenn sie verkackt haben. Brandt hat sich nicht geärgert”, sagte Matthäus.
Zusammenfassend meinte der 63-Jährige, dass er von Brandt “ein bisschen enttäuscht” sei, weil “er aus seinem Talent viel zu wenig gemacht hat”.
Die BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat nach der Heimpleite gegen den VfB Stuttgart (1:2) recht deutliche Kritik an den aktuellen Stars seines Ex-Klubs geäußert.
Besonders Jungstar Jamie Gittens bekam heftige Worte vom 36-Jährigen zu hören. “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalen-Liga spielen”, kritisierte Großkreutz, der für den SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga 2 kickt, im Podcast “Viertelstunde Fußball” die Inkonstanz des 20-jährigen Engländers.
Großkreutz bemängelte das “Rauf und Runter” in den Leistungen des BVB-Talents, das aber dennoch bereits elf Tore und fünf Vorlagen in der laufenden Saison auf seinem Konto hat.
+++ Update, 8. Februar, 18:15 Uhr: Verträge von Star-Trio sollen wohl nicht verlängert werden +++
Mit der Ankunft von Niko Kovac begann beim BVB eine neue Zeitrechnung.
Unter dem neuen Trainer soll das kriselnde Bundesliga-Schwergewicht wieder in die Spur finden. Die Heimpremiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) ging derweil nach hinten los.
Ziel für die alles andere als zufriedenstellend verlaufende Saison ist weiterhin die Qualifikation für die Champions League. In der kommenden Saison soll dann wieder mit neuem Elan angegriffen werden – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit anderem Personal.
BVB betrogen? Kovac hadert mit Schiri-Entscheidungen
Mit Linksverteidiger Daniel Svensson vom FC Nordsjaelland und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea kamen zum Ende der Wintertransferphase bereits zwei ambitionierte Neuzugänge per Leihe mit Kaufpflicht bzw. Kaufoption. Im Sommer dürfte sich gerade auch auf der Abgangsseite einiges tun.
Durch die anhaltende Krise sollen die Verträge eines Star-Trios derzeit nicht verlängert werden. Wie die “Sport Bild” berichtet, handelt es sich dabei um Emre Can, Niklas Süle und Julian Brandt.
Alle drei Großverdiener besitzen noch bis 2026 gültige Arbeitspapiere, könnten folglich nur noch im Sommer zu marktgerechten Preisen abgegeben werden. Unter Kovac sollen vorherige Absprachen aus der Zeit unter Vorgänger Nuri Sahin keine Rolle mehr spielen und alles neu bewertet werden.
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+++ Update, 7. Februar, 18:41 Uhr: Duranville-Leihe zu Besiktas? BVB reagierte angeblich sehr deutlich +++
Dortmunds Shootingstar Julien Duranville war zuletzt während der Winter-Transferperiode wohl heiß begehrt. Wie die “Bild” berichtet, soll der BVB zahlreiche Transferanfragen für den 18-jährigen Belgier abgelehnt haben.
Unter anderem soll auch der türkische Topklub Besiktas Istanbul angefragt haben bezüglich einer Leihe mit anschließender Kaufoption. Allerdings soll dieses Modell für die BVB-Bosse überhaupt nicht infrage gekommen sein.
BVB-Fans in Sorge um “Tullbergs Lebenswerk”
Immerhin winken dem Teenager nach dem Abgang von Donyell Malen zu Aston Villa im Frühjahr regelmäßige Einsätze in Dortmund. In der laufenden Saison durfte das Toptalent 13 Mal für die BVB-Profis in Pflichtspielen ran. Dabei gelang ihm je ein Tor sowie eine Vorlage.
+++ Update, 6. Februar, 07:46 Uhr: Napoli-Boss packt aus: Adeyemi-Transfer stand kurz bevor +++
Wie nah war Karim Adeyemi an einem Wechsel von Borussia Dortmund zur SSC Napoli?
Wie Giovanni Manna, Sportdirektor des Tabellenführers nun offenbarte, wohl sehr nah. “Was ich bestätigen kann ist, dass wir mit Borussia Dortmund einen Vertragsentwurf wegen Adeyemi ausgehandelt hatten”, sagte der 36-Jährige auf einer Medienrunde.
Der Flügelstürmer sollte der Nachfolger des abgewanderten Kvicha Kvaratskhelia werden. “Wir waren dort, wir haben geredet, aber der Spieler war sich nicht sicher. Er wollte nicht im Januar zu uns wechseln, wir wollten nicht darauf bestehen”, erklärt Manna weiter.
Deshalb nahmen die Süditaliener Abstand von der Verpflichtung. “Alle Spieler, die seit Sommer gekommen sind, wollten unbedingt nach Napoli kommen. Wenn ich dich überzeugen muss, auf diesem Niveau zu Napoli zu gehen, bist du keiner für uns.”
+++ Update, 5. Februar, 17:18 Uhr: Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic? Bosse waren wohl uneinig +++
Bevor sich Borussia Dortmund für Niko Kovac als neuen Trainer entschied, stand wohl auch eine mögliche Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic im Raum.
Laut “Sport Bild” soll sich vor allem der Technische Direktor Sven Mislintat für ein Comeback des 42-Jährigen ausgesprochen haben.
Allerdings stand er mit der Einschätzung, dass Terzic der richtige Mann für den BVB sei, intern wohl alleine da. Für die anderen Verantwortlichen Lars Ricken und Sebastian Kehl sein eine Terzic-Rückkehr dem Bericht nach sogar ein “Ding der Unmöglichkeit” gewesen, weshalb diese Spur auch nie besonders heiß geworden sei
Terzic führt den BVB in der Vorsaison ins Finale der Champions League, dennoch entschied man sich anschließend für getrennte Wege. Seitdem wartet er auf eine neue Aufgabe als Coach.
Sein schon damals großer Fürsprecher Mislintat dürfte nun wohl auch kurz davor stehen, seinen Platz räumen zu müssen, da er vor allem mit Sportdirektor Kehl ein schwieriges Verhältnis haben soll.
+++ Update, 5. Februar, 11:00 Uhr: Mit dem Kopf nicht mehr beim BVB: Kehl kritisiert Malen +++
Sebastian Kehl hat Donyell Malen nach dessen Wechsel zu Aston Villa kritisiert. Malen sei “nicht mehr wirklich mit dem Kopf bei Borussia Dortmund”, gewesen, sagte Kehl. “Und wir wissen alle, dass es dann auch nicht mehr zu Leistungen führt. In der Verfassung, in der er sich am Ende präsentiert hat, war der Transfer eine gute Lösung.” Der 26-Jährige sei “nicht mehr dahin gekommen, wo er mal war”, betonte der BVB-Sportdirektor.
Man habe auf der Position eigentlich niemanden mehr abgeben wollen, betonte Kehl.
“Das Angebot hat sich aber irgendwann in eine Dimension entwickelt, wo wir drüber nachdenken mussten. Der Spieler hat uns auch klar zu verstehen gegeben, dass er auch aufgrund seiner Vertragslaufzeit etwas Neues machen möchte“, so Kehl weiter. Malen wechselte schließlich Mitte Januar für 25 Millionen Euro zu Aston Villa.
+++ Update, 3. Februar, 19:18 Uhr: Fix! BVB holt Keeper Ramaj – direkte Leihe nach Kopenhagen +++
Borussia Dortmund hat am Deadline Day mit Diant Ramaj einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der frühere Heidenheimer und Frankfurter wechselt von Ajax Amsterdam zurück in die Bundesliga.
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In Dortmund unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Sommer 2029 und wird umgehend nach Dänemark zum FC Kopenhagen weiterverliehen.
Bei Borussia Dortmund stecken zurzeit viele etablierte Profis in einem Leistungsloch. Die Mannschaft von Niko Kovac kann ihr großes Potenzial einfach nicht auf den Rasen bringen. Tabellenplatz elf sowie eine Reihe von schwachen Auftritten sprechen Bände für eine bislang verkorkste Saison des BVB.
Nun zieht ein Sommer-Neuzugang von Borussia Dortmund überraschendes Interesse auf sich. Er enttäuschte bislang im schwarz-gelben Trikot – nun könnte er schon ein Jahr nach seiner Ankunft wieder das Weite suchen!
Borussia Dortmund: Anton vor Spanien-Wechsel?
Der Jubel bei vielen BVB-Fans war im vergangenen Sommer groß, als Waldemar Anton für gerade einmal 20 Millionen Euro nach Dortmund wechselte. Der 28-Jährige spielte zuvor für den VfB Stuttgart eine starke Saison, etablierte sich so auch in der deutschen Nationalmannschaft. Beim BVB sollte er den abgewanderten Mats Hummels ersetzen – geklappt hat das bisher jedoch noch nicht.
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Anton macht bislang im Dortmunder Dress eine unglückliche Figur, musste sich so zuletzt hinter Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und Emre Can anstellen. Wie das Portal „fichajes.net“ nun berichtet, soll Atletico Madrid die Situation des Innenverteidigers genau beobachten. Demnach sollen sich die „Rojiblancos“ derzeit gute Chancen auf eine Verpflichtung des gebürtigen Usbeken ausrechnen.
Große Konkurrenz für Atletico
Ein Wechsel in die spanische Hauptstadt gilt jedoch keineswegs als sicher. Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, sollen mit dem FC Liverpool und Bayer Leverkusen zwei weitere Top-Klubs an den Diensten von Anton interessiert sein. Leverkusen-Boss Fernando Carro bestätigte zuletzt bei „Sky“ sogar, den 28-Jährigen bereits im vergangenen Sommer auf dem Schirm gehabt zu haben.
Letztendlich setzte sich zu dieser Zeit der BVB durch. Gut möglich, dass Bayer Leverkusen in dieser Causa nun einen zweiten Anlauf starten könnte.
Borussia Dortmund hat sich im Poker um Linksverteidiger Daniel Svensson gegen einige Mitbewerber durchgesetzt. Das bestätigt der 23-jährige Schwede gegenüber den ‚Ruhr Nachrichten‘: „Es stimmt, es gab Interesse von anderen Vereinen. Aber als das mit Borussia Dortmund konkret wurde, wollte ich nur hierherkommen. Es ist ein sehr großer Verein, eine der größten Mannschaften in Deutschland. Als man mir die Chance geboten hat, hier zu spielen, wollte ich das unbedingt machen.“
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„Den Kontakt gab es erst zu Niko Kovac“, führt Svensson aus, der im Winter samt Kaufoption respektive Kaufpflicht vom FC Nordsjaelland ausgeliehen wurde. Für Dortmund erweist sich der Nationalspieler (ein Länderspiel) als Sofortverstärkung. Darüber hinaus ist Svensson überzeugt, dass der BVB zeitnah wieder zurück in die Spur findet: „Ein Verein wie Dortmund kann immer zurückkommen. Fast alle Mannschaften haben hier und da mal eine Saison, in der sie nicht so gut abschneiden, wie sie es eigentlich wollen. Aber ich weiß, dass wir zurückkommen werden.“
Hat Borussia Dortmund mit der Gala gegen Union Berlin den Schalter umgelegt? Eine Horror-Statistik muss endlich der Vergangenheit angehören.
Dortmund – Nach der 6:0-Gala von Borussia Dortmund gegen Union Berlin machten allerlei Statistiken die Runde: Der BVB feierte den ersten Heimsieg nach fast auf den Tag genau drei Monaten. Niko Kovač konnte im achten Pflichtspiel im Dortmunder Signal Iduna Park seinen ersten Sieg als Trainer feiern. Und Serhou Guirassy mit vier Toren sowie Pascal Groß mit vier Vorlagen sorgten (wahrscheinlich) für einen neuen Bundesliga-Rekord.
Im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli geht es um eine weitaus weniger erfreuliche Statistik, die es abzulegen gilt, wenn es mit einem Happy End in dieser Saison der Bundesliga noch etwas werden soll: Der BVB muss endlich zum Serientäter werden.
BVB ließ auf Siege schon sechs Niederlagen folgen
Bisher holten die Schwarzgelben nach ihren Siegen in der Bundesliga nur erbärmliche zwei Punkte. Nach dem Auftaktsieg gegen Eintracht Frankfurt gelang unter Ex-Coach Nuri Şahin am zweiten Spieltag eine Nullnummer bei Werder Bremen, zudem holte Dortmund gegen den FC Bayern Ende November ein 1:1, nachdem eine Woche zuvor der SC Freiburg mit 4:0 bezwungen worden war.
Dem gegenüber stehen schwer zu fassende sechs Niederlagen infolge von Erfolgserlebnissen in der Bundesliga. Vor allem im Spätsommer und Frühherbst spielte der BVB regelrecht Jo-Jo: Vom dritten bis zum elften Spieltag der Saison tauschten sich Siege (gegen Heidenheim, Bochum, St. Pauli, Leipzig und Freiburg) mit Niederlagen (gegen Stuttgart, Berlin, Augsburg und Mainz) ab.
Zudem verlor der BVB zum Jahresauftakt gegen Bayer Leverkusen, nachdem im Dezember die kurze Winterpause mit einem Sieg beim VfL Wolfsburg eingeläutet worden war, sowie beim Debüt von Kovač gegen den VfB, nachdem Interimscoach Mike Tullberg sich mit einem Sieg gegen Heidenheim wieder zur U19 zurückgezogen hatte.
Nach Siegen holte der BVB diese Saison bisher 0,25 Punkte pro Spiel
Die Bilanz im Bundesliga-Spiel nach den acht Siegen bis zur Gala gegen Union liest sich also erschreckend: 0,25 Punkte im Schnitt holte der BVB nach Erfolgserlebnissen in der Liga, die Tordifferenz von 6:14 spricht ebenfalls eine deutliche Sprache.
Die Statistik gestaltet sich für den BVB etwas freundlicher, wenn alle Pflichtspiele der laufenden Saison einbezogen werden. So gelang es wenigstens sechsmal, auf einen Sieg ein weiteres Erfolgserlebnis draufzusetzen. Von echten Siegesserien, die diese Bezeichnung verdienen, blieb Dortmund aber auch wettbewerbsübergreifend weit entfernt. Zwei gewonnene Spiele am Stück blieben das höchste der Gefühle.
Thema Konstanz ist beim BVB allgegenwärtig
Mit Blick auf den Rückstand zu den Champions-League-Rängen in der Bundesliga ist völlig klar, dass der BVB bis Saisonende mindestens eine ausgedehnte Siegesserie brauchen wird, um das Minimalziel einer jeden Spielzeit noch ernsthaft angehen zu können. Das wissen auch die Verantwortlichen, die nach jedem Sieg auf die Trendwende hoffen, und die Protagonisten auf dem Platz.
Das Thema Konstanz ist beim BVB allgegenwärtig. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, sagte dieser Tage etwa Nationalspieler Pascal Groß zur Situation beim BVB.
Borussia Mönchengladbach wartete mehr als zweieinhalb Jahre
Den Beweis, dass die Mannschaft endlich verstanden hat, wie aus einem Erfolgserlebnis in der Liga Schwung für das nächste Spiel mitzunehmen ist, muss sie am Samstag beim Abstiegskandidaten St. Pauli erbringen. Mit Blick auf den restlichen Spielplan der Saison scheint keine Gelegenheit so günstig, um endlich mal eine Serie zu starten.
Immerhin muss der BVB bis Mitte Mai unter anderem noch nach Leipzig, Freiburg, München und Leverkusen, während knifflige Gegner wie Augsburg, Mainz und Gladbach in das Westfalenstadion kommen. Apropos Gladbach: Bei den Fohlen war das Warten auf eine Siegesserie von nur zwei Spielen in der Bundesliga in den vergangenen Monaten ein riesiges Gesprächsthema, bis im Dezember erstmals seit März 2022 (!) sechs Punkte aus zwei Spielen geholt wurden.
Beim BVB hält das Warten auch immerhin schon seit Ende März 2024 an, als unter Edin Terzić sogar vier Spiele am Stück gewonnen wurden. Eine ganze Saison ohne jede Siegesserie hatte es in Dortmund letztmals in den 1970er Jahren gegeben. 1971/72 stieg der BVB sogar aus der Bundesliga ab, 1978/79 landete der Klub auf Tabellenplatz zwölf.
Mit seinem Wechsel ins Red-Bull-Imperium hat Jürgen Klopp im vergangenen Jahr die Gemüter erhitzt. Beim anstehenden Mainzer Rosenmontagszug wird das nochmal Thema sein.
“Wir alle wir leben im Schatten des Doms”, heißt es in einem Fastnachts-Klassiker, der nicht nur vor jedem Heimspiel des 1. FSV Mainz 05 gespielt, sondern auch an Rosenmontag gesungen wird. Denn es werden auch in diesem Jahr wieder hunderttausende Narren durch die Stadt ziehen und ein rauschendes Fest feiern.
Traditionell fährt auch die Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 auf einem Wagen beim Rosenmontagszug mit. Auch Jürgen Klopp war dort anzutreffen, hat er die Mainzer doch als Trainer 2004 in die Bundesliga geführt.
Mittlerweile lebt er aber schon längst nicht mehr “im Schatten des Doms”, sondern vielmehr “im Schatten der Dos’”. Sein Wechsel ins Red-Bull-Imperium, wo er als Global Head of Soccer fungiert, hat in ganz Fußball-Deutschland und natürlich auch in Mainz für Aufregung gesorgt.
Der “Mainzer Carneval-Verein” (MCV), der jedes Jahr für kreative Motive in Bezug auf Politik und Weltgeschehen bekannt ist, hat sich der Thematik auch noch einmal angenommen.
Das Motiv zeigt Klopp in blau, wie er gerade von einem Steinsockel fällt. Darauf wiederum prangen die Logos von Mainz 05, Borussia Dortmund und des FC Liverpool, wo sich Klopp jeweils ein Denkmal gesetzt hat. Mit einem Fuß steht er gerade noch darauf.
Im Motiv des MCV scheint ihn das aber nicht zu stören. Denn Klopp grinst breit, hält eine Dose “Red Bull” in der Hand. Darauf steht allerdings “Red Bapp”, eine mögliche Anspielung auf die Konsistenz des Getränks. “Bappisch” oder “bappig” heißt im lokalen Dialekt so viel wie “klebrig”.
Klopp grinst breit und hat eine Kappe mit einem großen Euro-Zeichen auf dem Kopf. Dazu trägt er Flügel aus 500-Euro-Scheinen. Eine Anspielung auf seinen Verdienst, der bei Red Bull mehr als fürstlich ausfallen dürfte. Die Flügel wiederum sind außerdem an die bekannte Werbekampagne des Konzerns angelehnt.
“Red Bull verleiht Flügel” – in Klopps Fall finanzielle. Bleibt abzuwarten, wie das Motiv bei den Mainzer Fans, die am Montag natürlich wieder die Straßen fluten werden, ankommen wird.
Das 6:0 gegen Union Berlin regt bei Borussia Dortmund zum Träumen an. Die Hoffnung, es doch noch nach Europa oder gar in die Champion League zu schaffen, wächst plötzlich wieder. Doch als BVB-Fan weiß man: Das kann schnell wieder vergehen.
Zu oft folgten in dieser Saison auf mutmaßliche Befreiungsschläge gleich wieder herbe Nackenschläge. Einer der Gründe, warum nicht jeder davon überzeugt ist, dass der deutliche Sieg gegen Union die Wende von Borussia Dortmund markiert. Didi Hamann legt den Finger in die Wunde.
Borussia Dortmund in prekärer Lage
So wie sich die Dortmunder Profis gegen die Mannschaft aus der Hauptstadt in einen Rausch spielten, konnte man die vielen mageren Auftritte der Vorwochen gut verdrängen. Doch die Lage beim BVB ist trotz der besten Saison-Leistung noch immer ernst.
+++ Groß spricht die knallharte Wahrheit aus – „Hatte das Gefühl schon des Öfteren“ +++
Die Mannschaft, an der sich mit Niko Kovac aktuell der dritte Trainer der Saison probiert, liegt noch immer auf dem 10. Platz der Bundesliga. Den ausgerufenen Saisonzielen hinkt man meilenweit hinterher. Zwischen Borussia Dortmund und einem Qualifikations-Platz für die Champions League liegen sieben Punkte und sechs Mannschaften.
Hamann zweifelt am BVB
Fakt ist, wenn es noch was mit der Königsklasse werden soll, muss jetzt der Hebel umgelegt werden. War der Sieg gegen Union die Wende? Davon ist „Sky“-Experte Didi Hamann noch nicht überzeugt. Solange erneute Rückschläge nicht ausgeschlossen sind, könne man nicht von einer Trendwende sprechen. Die Leistungen vom Union-Spiel „müssen sie natürlich die nächsten Wochen bestätigen“, so Hamann.
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Und genau davor graut es dem ein oder anderen Fan auch schon. Die bittere Wahrheit ist: Bisher haben die Schwarzgelben in der Bundesliga kein einziges Mal zwei Spiele in Folge gewonnen. Ein Sieg bei St. Pauli hätte entsprechend Signalwirkung, dass die Wende wirklich noch kommt. Nur so würde es Borussia Dortmund am Ende auch noch ins internationale Geschäft schaffen.
Schon vor der Partie zwischen St. Pauli und Borussia Dortmund (29. Februar, 15.30 Uhr) gibt es Aufregung. Dabei geht es allerdings um das Hinspiel im Signal-Iduna-Park, als massive Vorwürfe zu der Einlasssituation gab. Der BVB hatte versprochen, das Thema aufzuarbeiten.
Passiert ist allerdings nichts. Die Braun-Weisse Hilfe, eine Fan-Organisation aus dem Umfeld von St. Pauli, ist enttäuscht darüber und kritisiert Borussia Dortmund in einem offenen Brief heftig.
St. Pauli – Borussia Dortmund: Offener Brief an den BVB
Am 19. Oktober kam es zu heftigen Übergriffen des Ordnungsdienstes auf Gästefans aus Hamburg, die beim Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund zu Gast waren. Die „Braun-Weisse Hilfe“ habe mehrere Berichte erhalten, wonach „die Intimsphäre von Anhängern des FC St. Pauli massiv verletzt wurde“. Die Einlasskontrollen vor der Bundesligapartie am vergangenen Freitagabend zwischen dem BVB und St. Pauli seien „übergriffig, unprofessionell und eskalativ“ gewesen, hieß es in einer Stellungnahme der Fanhilfe.
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Am Donnerstagmorgen (27. Februar) veröffentlichte die Organisation nun einen offenen Brief an den Revierklub und zeigte sich dort enttäuscht. Der BVB hatte nämlich versprochen, die Situation aufzuarbeiten. „Leider blieb es bei diesem Lippenbekenntnis“, so die „Braun-Weisse Hilfe“.
Und weiter: „Auch wurde auf Nachfragen per Mail deinerseits nicht mehr reagiert. Wir müssen daher bedauerlicherweise zu dem Schluss kommen, dass Du diesen Fall schlicht ausgesessen hast, anstatt ihn offen und transparent zu bearbeiten. Eine positive Fehlerkultur sieht anders aus! Lieber BVB, Du sendest hier ein fatales Zeichen im fairen und korrekten Umgang mit (Auswärts)Fans – schade, wir hätten von Dir etwas anderes erwartet.“
„Fans haben Rechte, und diese sind zu respektieren“
Für das Rückspiel hofft die Fan-Organisation, dass der FC St. Pauli bei der Einlasskontrolle sich besser präsentiert, als es bei Borussia Dortmund der Fall war. Den mitgereisten Anhängern aus der Revierstadt wird ein guter Aufenthalt in Hamburg gewünscht. „Unabhängig von der Vereinszugehörigkeit muss es heißen: Fans haben Rechte, und diese sind zu respektieren! Fanrechte stärken – Fankultur wertschätzen!“, heißt es abschließend.
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Es bleibt abzuwarten, ob sich Borussia Dortmund nach diesem öffentlichen Brief zu Wort melden wird und die Einlasskontrollen künftig tatsächlich aufgearbeitet und verbessert hat.