In der Saison 2020/21 lieferten sich Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund II in der Regionalliga West einen engen Kampf um den Aufstieg. Erst am letzten Spieltag kam es zur Entscheidung.
Vor nicht allzu langer Zeit kämpften Rot-Weiss Essen und Dortmund II in der Regionalliga West um den Aufstieg in die 3. Liga. Am Ende musste sich RWE knapp geschlagen geben- während die Zweitvertretung des BVB als Meister den direkten Aufstieg in die 3. Liga schaffte.
Der Aufstiegskampf in dieser Saison war denkbar knapp. Beide Teams lieferten sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen einen engen Zweikampf um die Spitze. Erst am letzten Spieltag entschied der BVB II dieses Rennen für sich.
Lange Zeit sah es so aus, als würde Dortmund II ungefährdet an der Spitze stehen, während die Essener schon etwas abgeschlagen schienen. Sechs Spieltage vor Schluss betrug der Vorsprung bereits sechs Punkte. Allerdings nutze RWE die zwei Unentschieden in Folge des Konkurrenten, um sich so noch einmal heranzukämpfen.
Am letzten Spieltag war die Ausgangslage unfassbar spannend:
Mit einem knappen Vorsprung und einer fast identischen Tordifferenz (nur zwei Tore trennten die Teams) war eine Punktegleichheit theoretisch noch möglich.
Zur Halbzeit führte Essen mit 2:0, während Dortmund mit 0:1 beim WSV zurücklag – es schien also noch alles möglich.
Jedoch gewannen am Ende beide Vereine ihre finalen Partien, sodass sich am endgültigen Punktestand und der Platzierung nichts mehr änderte. Dortmund II blieb erster und stieg auf.
Interessanter Fakt: In der Saison 2020/21 trennten sich beide Teams sowohl im Hinspiel als auch im Rückspiel mit 1:1. Beide Male waren die Essener in Führung gegangen, doch Dortmund II gelang jeweils der Ausgleich.
Nur eine Saison später sicherte sich Rot-Weiss Essen allerdings ebenso den Aufstieg in die 3. Liga. Wieder war es ein spannendes und besonders knappes Rennen – diesmal mit Preußen Münster. Dank der besseren Tordifferenz krönte RWE sich zum Meister vor dem punktgleichen Konkurrenten.
Seitdem spielen beide Teams in der 3. Liga. An diesem Wochenende (1. März) kommt es zum direkten Aufeinandertreffen in Dortmund im Stadion Rote Erde. Diesmal jedoch mit einer anderen Ausgangslage. Statt um den Aufstieg kämpfen beide Teams jetzt um wichtige Zähler gegen den Abstieg. Die Tabellensituation der dritten Liga ist aktuell extrem eng.
Die letzten Begegnungen mit der zweiten Mannschaft der Borussia kann den Essener Fans vor der Partie Hoffnung machen. Aus den letzten zehn Aufeinandertreffen ging aus Essener Sicht nur ein Spiel verloren. Sechs Mal ging man als Sieger von Platz, viermal teilte man sich die Punkte.
Borussia Dortmund will in der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Bei Trainer Niko Kovač scheinen acht Positionen klar vergeben. Die BVB-Aufstellung.
Dortmund – Mit einem 6:0 gegen Union Berlin hat Borussia Dortmund das erste lautstarke Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač abgegeben. Für die Aufholjagd auf die europäischen Plätze muss am 24. Spieltag der Bundesliga die erste Siegesserie der Saison gelingen. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es zum FC St. Pauli.
In der bisherigen Spielzeit holte der BVB nach Siegen in der Bundesliga erst kümmerliche zwei Punkte, verlor schon sechsmal. Eine Wiederholung beim Tabellen-15. in Hamburg ist verboten, wenn es mit den Minimalzielen für Schwarzgelb noch etwas werden soll. Gut für Dortmund: Der BVB ist der Angstgegner von St. Pauli.
Dortmund verlor in der Bundesliga letztmals 1989 gegen St. Pauli
In der Hinrunde setzte sich das Team dank eines späten Treffers von Serhou Guirassy knapp mit 2:1 gegen die Kiezkicker durch. In der Liga hat St. Pauli letztmals 1989 gegen Dortmund gewonnen. 2022 gelang aber ein Sieg im DFB-Pokal gegen den damaligen Titelverteidiger. Trotz zuletzt drei Niederlagen am Stück haben die Hamburger in der Bundesliga noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Dass auf den BVB eine harte Nuss zukommen dürfte, verdeutlicht eine Statistik: Mit 27 Gegentreffern stellt St. Pauli als Abstiegskandidat gemeinsam mit Doublesieger Bayer Leverkusen die drittbeste Defensive der Liga, nur der FC Bayern und FSV Mainz 05 kassierten weniger Tore. Allerdings fühlt sich St. Pauli am Millerntor gar nicht so wohl, hat jedenfalls vier von sechs Saisonsiegen auswärts geholt.
Trainer Kovač hat sich für ein festes BVB-Gerüst entschieden
Mit Blick auf die Aufstellung des BVB sind erneut nur geringfügige Änderungen gegenüber dem vorangegangenen Spiel zu erwarten. Trainer Kovač hat sich bewusst für ein festes Gerüst entschieden, um der Mannschaft Stabilität zu verleihen. Mit Torhüter Gregor Kobel, den Verteidigern Julian Ryerson, Emre Can und Nico Schlotterbeck, Pascal Groß und Marcel Sabitzer als Duo im Zentrum sowie den Offensivkräften Karim Adeyemi und Serhou Guirassy scheinen acht Plätze in der Startelf derzeit fest vergeben.
Um die drei übrigen Positionen gibt es einen durchaus spannenden Wettkampf.
Bensebaini gegen Svensson, Beier gegen Gittens, Dreikampf um die Zehnerrolle
Hinten links hatte sich Kovač gegen Union durchaus überraschend für Ramy Bensebaini entschieden, nachdem er in der Pressekonferenz Tags zuvor den Winter-Neuzugang Daniel Svensson geradezu überschwänglich gelobt hatte. Bensebaini bringt Zweikampfhärte und Physis sowie Erfahrung ein, Svensson ist etwas spielstärker und spult große Laufleistungen ab. Eine ganz klare Reihenfolge gibt es aktuell wohl nicht.
Im offensiven Mittelfeld hatte Julian Brandt in dieser Saison stets die Nase vorn. Nach seinem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall gegen Union wird jedoch vielfach über den Nationalspieler diskutiert, den manche Beobachter sogar zum großen Verlierer der Gala seiner BVB-Kollegen deklarieren. Allerdings: Ersatzmann Giovanni Reyna hat sich auch nicht sonderlich aufgedrängt. Und ob Carney Chukwuemeka nach starken 20 Minuten als Joker gleich in die Startelf rückt, ist wohl wenigstens fraglich.
Auf der linken Seite konnte sich gegen die Köpenicker Maximilian Beier durchaus aufdrängen, wobei ihm bis in die Schlussphase hinein das Glück – oder die absolute Entschlossenheit? – fehlte. Mit einer feinen Vorlage für Guirassy und einem Kopfballtreffer sammelte der Angreifer dann doch noch reichlich Selbstvertrauen. Jamie Gittens ist das zuletzt etwas abhandengekommen. Der Engländer erhielt gegen Union eine Atempause, kam von der Bank. Beier ist ihm gerade in Sachen Defensivarbeit überlegen, Gittens sorgte aber schon oft für magische Momente.
Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen den FC St. Pauli
Aufschluss über die drei spannenden Fragen zur Startformation könnte es in der Pressekonferenz von Niko Kovač am Freitag geben. Für den Moment scheint wahrscheinlich, dass der Trainer Brandt ein deutlich sichtbares Signal des Vertrauens gibt, während bei Beier und Bensebaini kein Grund für eine Änderung besteht.
Anderweitige Umbaumaßnahmen wären wohl nur mit Blick auf die Champions League und das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr) denkbar. Jedoch ist die Lage des BVB in der Liga zu prekär, als dass Kovač darauf große Rücksicht nehmen könnte.
Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund. Klingt nach David gegen Goliath und das ist es eigentlich auch. Allerdings schleppt der BVB massive Probleme durch die Saison, die der FCSP auch am Millerntor offenlegen möchte.(Titelfoto: Alex Grimm/Getty Images/via OneFootball)
Im „Vor dem Spiel“-Gespräch hat sich Yannick mit Cedric von den Ruhr Nachrichten unterhalten, der ziemlich schonungslos die bisherige Saison von Borussia Dortmund auseinandernimmt.Eine wichtige Info gab es vom FC St. Pauli vor dem Spiel: Der Durchgang zwischen Südkurve und Gegengerade ist am Samstag dicht. Für den Fall, dass es Probleme mit den Tickets auf der Gegengerade gibt, kann man das auch an einem extra eingerichteten Schalter bei der Gegengerade klären und muss nicht einmal ums Stadion herumlaufen.
FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?
Sicher ausfallen für das Spiel am Samstag gegen den BVB werden Robert Wagner, Karol Mets, Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller. Diese Verletztenliste tut schon weh, sogar noch etwas mehr, wenn man die individuellen Qualitäten dieser Spieler berücksichtigt. Positiv ist aber, dass gleich mehrere Außenverteidiger in dieser Auflistung fehlen.
Saliakas vielleicht zurück, Boukhalfa vielleicht nicht dabei
Denn Philipp Treu musste unter der Woche zwar etwas reduziert trainieren, nachdem er gegen Mainz aufgrund von körperlichen Problemen ausgewechselt wurde, er wird aber am Wochenende einsatzbereit sein. Gleiches gilt für Lars Ritzka, den jedoch weiterhin Probleme am Rücken (und dadurch am Oberschenkel) plagen. Laut Alexander Blessin liege aber keine strukturelle Verletzung vor, sodass Ritzka bedenkenlos spielen könne, (abgesehen davon, dass es bei ihm wohl nicht für die volle Spielzeit reicht). Richtig positiv ist, dass Manos Saliakas auch ein Thema für das Wochenende sein könnte. Der Rechtsverteidiger ist sehr viel schneller als erwartet nach seiner Muskelverletzung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und Blessin wollte nicht ausschließen, dass er bereits am Wochenende wieder im Kader steht.
Ebenfalls wieder Teil des Kaders wird wohl Connor Metcalfe sein. Zwar musste der zentrale Mittelfeldspieler aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag mit dem Training aussetzen, doch er dürfte für das Spiel gegen Dortmund bereit sein. Das ist auch gut so, denn hinter einem Einsatz von Carlo Boukhalfa steht ein fettes Fragezeichen. Boukhalfa musste aufgrund eines Pferdekusses mit dem Training aussetzen und laut Blessin ist unklar, ob er die Schmerzen bis Samstag so weit unter Kontrolle bekommt, dass er spielen kann.
Borussia Dortmund: Wer kann spielen, wer fehlt?
Drei Absätze für die personelle Situation beim FC St. Pauli, einer für die bei Borussia Dortmund. Und selbst diesen Absatz könnte man auf einen Satz zusammendampfen: Felix Nmecha wird dem BVB am Millerntor fehlen. Ansonsten ist der Kader voll einsatzbereit, sollte es nicht noch überraschende Infos auf der Pressekonferenz geben.
Was hat der BVB zu bieten?
Für Borussia Dortmund geht es in dieser Saison eigentlich nur noch darum, den „Worst Case“ zu verhindern: das Verpassen des internationalen Geschäfts ist. Nach Jahren der Unzufriedenheit wurde im Sommer eine größere Umstrukturierung vorangetrieben. Mit Nuri Sahin als Trainer und Lars Ricken als Geschäftsführer, der Rückkehr von Sven Mislintat sowie vielen weiteren Personen mit BVB-DNA (Marcel Schmelzer, Julian Koch, Sebastian Kehl, Matthias Sammer) sollte die launische Diva auf hohem Niveau stabilisiert werden. Doch das Gegenteil ist der Fall, Borussia Dortmund steht in der Tabelle so schlecht da wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der „Worst Case“ ist tatsächlich ein ziemlich reales Szenario.
Sahin weg, Kovac da
Nach einer aus BVB-Sicht enttäuschenden Spielzeit bis zur Winterpause („nur“ sieben Siege aus 15 Partien) wurde bereits auf dem Transfermarkt reagiert: Mit Daniel Svensson kam ein äußerst talentierter Linksverteidiger und der ebenfalls sehr talentierte Carney Chukwuemeka verstärkt das Mittelfeld. Doch es kam noch schlimmer: Der BVB startete mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause. Kurz danach musste Sahin seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Der engagierte Mike Tullberg übernahm, wurde inzwischen aber durch Niko Kovac ersetzt. Auch Sven Mislintat ist nach deutlichen Misstönen schon wieder weg.
Unter der Leitung von Kovac hat sich Borussia Dortmund allerdings bisher noch nicht wie erhofft stabiliseren können. Von fünf Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Unter anderem verlor man in Bochum mit 0:2 dank einer indiskutablen Leistung. Dann gab es aber auch überzeugende Siege wie in der Champions League gegen Lissabon oder zuletzt gegen Union. Das deutet darauf hin: Am generellen Charakter des Dortmunder Teams hat sich bisher noch nicht wirklich etwas geändert.
Den BVB in viele Zweikämpfe verwickeln – sollte dem FC St. Pauli das gelingen, dann wird er auch gegen übermächtige Dortmunder eine Chance haben. (Alex Grimm / Getty Images / via OneFootball)
Dortmunder Auswärtsschwäche
Denn Borussia Dortmund scheint auch unter Niko Kovac das Image einer launischen Diva nicht abgelegt zu haben. Unter Flutlicht bei Heimspielen funktioniert das Spiel teilweise extrem gut. Auswärts sah das aber oft ganz anders aus. Zuhause holte man in zwölf Ligaspielen bisher durchschnittlich genau zwei Punkte pro Partie, schoss 31 Treffer, fing sich nur 15. Auswärts zeigte der BVB diese Saison aber ein ganz anderes Gesicht: Nur zwei Siege, 0,7 Punkte pro Partie, gerade mal zwölf Treffer in elf Spielen, Platz 15 in der Auswärtstabelle. Besonders schmerzhaft dürften dabei die Niederlagen in Augsburg, bei Union, in Kiel und zuletzt in Bochum gewesen sein. Und am Millerntor soll das genauso wehtun, erklärt Blessin: „Die Auswärtsschwäche (des BVB, A.d.R.) kann man nicht wegdiskutieren. Da wollen wir unseren Teil zu beitragen, dass das so bleibt, dass sie sich auswärts unwohl fühlen.“
Das Dortmunder Team umgibt eine Aura der fehlenden Widerstandsfähigkeit. Wie tief die Enttäuschung darüber in der Fasnzene ist, zeigte diese passende „sachliche Analyse“ des geschätzten Blogs schwatzgelb.de nach der Niederlage in Kiel. Sogar den deutlichen 6:0-Erfolg gegen Union stutzt Alexander Blessin zu Recht ein wenig zusammen: „Bis zum 2:0 war es noch auf Messers Schneide“ – Denn Union ist am Ende auch extrem auseinandergefallen, fing sich ab Minute 75 noch vier Gegentreffer. Entsprechend, so der FCSP-Coach „gibt ihnen dieser Sieg vielleicht ein gutes Gefühl. Aber an der Sache, dass es vorher nicht so gut gelaufen ist, ändert das ja nichts. Wir wollen provozieren, das genau das wieder eintritt.“
… but can they do it on a rainy afternoon at Millerntor?
Wie provoziert man das? Die Teams von zum Beispiel Union und Bochum, gegen die der BVB auswärts überraschend Punkte gelassen hat, eint „die Körperlichkeit, die Robustheit“, wie Blessin erklärt. Diesen Teams sei es gelungen, dem BVB „den Spaß zu nehmen.“ Übrigens sei das auch dem FC St. Pauli im Hinspiel gelungen, so der FCSP-Cheftrainer: „Da waren wir schon ‚ugly‘ – das wollen wir am Samstag natürlich auch wieder sein.“ Sowieso ist der Druck bei diesem Spiel für den BVB extrem hoch. Auch deshalb, weil der FC St. Pauli zuletzt eben nicht punkten konnte. Klingt komisch, doch Blessin erklärt: „Da musst Du nur in Dortmund in die Zeitungen gucken: Die nächsten zwei Spiele sind für sie Pflichtsiege, um die Distanz auf die Champions League-Plätze zu verkürzen. Die sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Haben-Seite. Das sehe ich natürlich nicht so.“
Inwiefern Borussia Dortmund diese fehlende Widerstandsfähigkeit aber auch unter der Leitung von Niko Kovac besitzt, wird sich nun erst zeigen. Das Team konnte nun erstmals seit längerer Zeit eine ganze Woche durchtrainieren, war nicht in anderen Wettbewerben gefordert. Bereits zuvor zeigten sich im Dortmunder Spiel deutliche Veränderungen und die waren zu erwarten mit Kovac an der Seitenlinie: Das Team fokussiert sich viel mehr auf Flankenläufe, kommt unter Kovac auf fast 30 Flanken pro Spiel (Spitzenwert in der Bundesliga). Für den FC St. Pauli ist das nicht unbekannt: Im Hinspiel hatte der BVB es ebenfalls irgendwann vermehrt mit Flanken versucht und damit leider Erfolg. Blessin „Da haben wir eine Phase gehabt, in der wir nicht gut verteidigt. Da müssen wir wieder aufpassen.“
Taktische Veränderungen unter Kovac
Der deutliche Fokus auf Flanken und direkte Duelle auf den Außenbahnen (die laut Blessin auch immer wieder mit Diagonalbällen angespielt werden) kann im besten Fall als pragmatische Lösung bezeichnet werden. Der BVB hatte unter der Leitung von Nuri Sahin große Probleme in der Rückverteidigung. Mit der Anpassung unter Kovac wird versucht die Defensive zu stabiliseren, weil der Kovac-Spielstil für die Rückverteidigung insgesamt besser ist. Ob das aber auch wirklich aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Dieser Spielstil ist jedenfalls nicht neu von Kovac: Auch der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zeigten unter seiner Leitung solche Muster. Doch gelang es den Gegnern, den Raum auf den Außenbahnen gut zu schließen, dann wurde das Spiel der Kovac-Teams schnell sehr statisch. Immerhin: Gegen Union Berlin blieb der BVB aber immerhin zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag ohne Gegentreffer in der Bundesliga.
Ich könnte hier jetzt noch aufzählen, auf welche verdammt guten Spieler der FC St. Pauli beim BVB achten muss. Aber dass Serhou Guirassy gegen Union vierfach traf und Pascal Groß (der unter Kovac mehr Freiheiten hat) vier Vorlagen gab, habt Ihr vermutlich selbst mitbekommen. Probleme bereitet den Gegnern zudem immer das extrem hohe Tempo der offensiven Außenbahnspieler. Wie stark dieser BVB-Kader individuell besetzt ist, zeigt sich, wenn man sich Gedanken zur Aufstellung macht.
Mögliche Aufstellung
Bei Borussia Dortmund dürfte Julian Brandt in die Startelf zurückkehren. Das würde bedeuten, dass Giovanni Reyna seinen Platz auf der Zehn im 4-2-3-1 räumen muss. Zudem ist fraglich, ob Maximilian Beier oder Jamie Gittens links vorne beginnt. Allein, dass sich ein Verein die Frage stellen kann, wen dieser beiden Spieler man auf der Bank lässt, ist aus FCSP-Sicht einfach wieder so ein „What The Fuck!“-Moment. Nicht ganz klar ist zudem, ob auf der linken Abwehrseite Rami Bensebaini oder Neuzugang Daniel Svensson startet.
Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund
FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad
Beim FC St. Pauli deutet einiges darauf hin, dass es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben wird. „Es hat vieles gepasst“, erklärte Blessin auf die Frage, wie zufrieden er unter anderem mit der Leistung der umstrukturierten Innenverteidigung in Mainz gewesen sei. Zwar habe Eric Smith auf seiner Position im defensiven Mittelfeld anfangs noch Probleme „im Nachschieben“ gehabt, doch das verbesserte sich im Laufe der Partie. Somit dürfte Smith erneut auf der Sechs starten. Weiter vorne hatten Elias Saad und Noah Weißhaupt rund eine Stunde lang viele gute Aktionen gegen Mainz, waren zudem auch defensiv richtig gut dabei. Auch mit ihrem Startelfeinsatz ist zu rechnen. Allerdings hat Dapo Afolayan nach seiner Einwechslung auch einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur aufgrund dieser feinen Aktion. Das dürfte der FCSP-Offensive guttun.
Zwar ist der Druck natürlich bei Borussia Dortmund, allerdings möchte man beim FC St. Pauli die vierte Niederlage in Folge natürlich unbedingt vermeiden. Dazu braucht es neben der defensiven Stabilität und der hohen Intensität höchstwahrscheinlich auch mehr Offensivgefahr als zuletzt. Laut Alexander Blessin befindet sich das Team dahingehend aber auf dem richtigen Weg. Denn nachdem es auch aufgrund von Verletzungen einige Veränderungen und teilweise andere Laufwege gebe, habe man einiges an Arbeit in die veränderten Abläufe stecken müssen. Gegen Mainz, so Blessin, habe man dann eine gute Umsetzung dieser neuen Abläufe sehen können. Nun gehe es darum „den letzten Punkt umzusetzen,“ also das Toreschießen. Auch hierauf hat der FC St. Pauli im Training einen besonderen Fokus gelegt und sich in bestimmten Trainingsformen auch das nötige Selbstbewusstsein geholt, so Blessin.
Man darf sehr gespannt sein, ob und wie diese Offensiv-Ansätze gegen Borussia Dortmund greifen. Und auch, welche BVB-Laune man am Samstag herauskitzeln kann. Sowieso: Das Millerntor empfängt einen Big Fish der Bundesliga. Ein Spiel, auf das sich viele bereits die gesamte Saison freuen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten (zumindest hoffe ich, dass es so kommt), wie Dortmunder Schönspieler entnervt an der FCSP-Defensive scheitern und offensiv der Knoten nicht nur aufgeht, sondern am besten komplett explodiert.Forza!// Tim
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Er absolvierte 508 Spiele für den BVB, im Ausland läuft es weniger gut. Kehrt eine Dortmund-Legende jetzt zurück in die Bundesliga?
Dortmund – Spielt BVB-Legende Mats Hummels bald wieder in der Bundesliga? Wie die Zeitung La Repubblica berichtet, zieht es den 36-jährigen Abwehrspieler zurück in die Nähe seiner Familie und seines Sohnes. Er könnte nach einem Jahr in Italien wieder nach Deutschland zurückkehren.
BVB-Legende plant Bundesliga-Rückkehr schon im Sommer
Aktuell steht der langjährige Abwehrchef von Borussia Dortmund noch bis Saisonende bei der AS Rom unter Vertrag. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft will Mats Hummels im Sommer treffen.
Der Start in der italienischen Hauptstadt verlief für den Ex-BVB-Profi alles andere als optimal. Nach seinem Rom-Transfer im September kam er zunächst nicht zum Einsatz.
BVB-Legende Mats Hummels mit Auf und Ab in Italien: Karriereende in der Bundesliga?
Erst nach dem Trainerwechsel zu Claudio Ranieri fand Mats Hummels seinen Platz im Team und entwickelte sich zu einer wichtigen Stütze der Defensive – ehe er zuletzt wieder in vier von fünf Serie-A-Spielen keine Berücksichtigung fand (alle News zu ehemaligen BVB-Stars auf RUHR24).
Ein langfristiger Aufenthalt in Rom ist unwahrscheinlich. „Seine Zukunft scheint irgendwo anders zu liegen, wahrscheinlich in Deutschland, um seine Karriere bei einem Bundesliga-Verein abzuschließen“, schrieb La Repubblica.
Ex-BVB-Innenverteidiger Mats Hummels mit großer Karriere in der Bundesliga
Mats Hummels blickt auf eine beeindruckende Karriere in der Bundesliga zurück. Mit dem BVB und dem FC Bayern München gewann er insgesamt sechs Meisterschaften und viermal den DFB-Pokal.
Zudem erreichte er mit den Dortmundern in den Jahren 2013 und 2024 das Finale der Champions League, verpasste jedoch beide Male den Titelgewinn. Sein größter Erfolg bleibt der WM-Triumph mit der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 2014.
Der BVB konnte einen Kantersieg gegen Union verbuchen. Die eigentliche Prüfung steht noch bevor: Kann Dortmund endlich eine Siegesserie starten?
Dortmund – Nach dem beeindruckenden 6:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen Union Berlin kursierten zahlreiche Statistiken: Es war der erste Heimsieg des BVB seit fast genau drei Monaten. Niko Kovač konnte im achten Pflichtspiel im Signal Iduna Park seinen ersten Erfolg als Trainer feiern. Serhou Guirassy erzielte vier Tore und Pascal Groß lieferte vier Vorlagen, was (vermutlich) einen neuen Bundesliga-Rekord darstellt.
Im bevorstehenden Auswärtsspiel beim FC St. Pauli steht der BVB vor der Herausforderung, eine weniger erfreuliche Statistik zu verbessern, wenn die Krisen-Saison in der Bundesliga zu einem halbwegs versöhnlichen Ende geführt werden soll: Der BVB muss endlich eine Siegesserie starten.
Schon sechs Niederlagen für den BVB nach Siegen in der Bundesliga
Die Schwarzgelben haben nach ihren Siegen in der Bundesliga bisher nur lächerliche zwei Punkte geholt. Nach dem Auftakterfolg gegen Eintracht Frankfurt endete das Spiel bei Werder Bremen torlos. Gegen den FC Bayern gab es Ende November ein 1:1, nachdem eine Woche zuvor der SC Freiburg mit 4:0 besiegt worden war.
Insgesamt stehen sechs Niederlagen nach Siegen in der Bundesliga zu Buche. Besonders im Spätsommer und Frühherbst schwankte der BVB stark: Zwischen dem dritten und elften Spieltag wechselten sich Siege (gegen Heidenheim, Bochum, St. Pauli, Leipzig und Freiburg) mit Niederlagen (gegen Stuttgart, Berlin, Augsburg und Mainz) ab.
Zu Beginn des Jahres verlor der BVB gegen Bayer Leverkusen, nachdem die kurze Winterpause mit einem Sieg beim VfL Wolfsburg eingeläutet worden war. Beim Debüt von Kovač gegen den VfB Stuttgart gab es ebenfalls eine Niederlage, nachdem Interimscoach Mike Tullberg mit einem Sieg gegen Heidenheim zur U19 zurückgekehrt war.
BVB mit erschreckender Bilanz nach Siegen in der Bundesliga
Die Bilanz nach den acht Bundesliga-Siegen bis zum Triumph gegen Union ist erschreckend: Im Schnitt holte der BVB nur 0,25 Punkte nach Erfolgen, die Tordifferenz von 6:14 ist ebenfalls bezeichnend.
Etwas besser sieht es aus, wenn man alle Pflichtspiele der Saison betrachtet. Sechsmal gelang es, auf einen Sieg ein weiteres Erfolgserlebnis folgen zu lassen. Von Siegesserien, die der Bezeichnung würdig sind, war Dortmund jedoch auch wettbewerbsübergreifend weit entfernt. Zwei aufeinanderfolgende Siege blieben das Maximum.
Konstanz ist beim BVB ein ständiges Thema
Angesichts des Rückstands zu den Champions-League-Plätzen in der Bundesliga ist klar, dass der BVB bis zum Saisonende mindestens eine längere Siegesserie benötigt, um das Minimalziel noch erreichen zu können. Das ist sowohl den Verantwortlichen als auch den Spielern bewusst, die nach jedem Sieg auf eine Trendwende hoffen.
„Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, äußerte sich dieser Tage Nationalspieler Pascal Groß zur aktuellen Lage beim BVB.
Borussia Mönchengladbach wartete über zweieinhalb Jahre
Am Samstag muss die Mannschaft gegen den Abstiegskandidaten St. Pauli beweisen, dass sie aus einem Erfolgserlebnis in der Liga Schwung für das nächste Spiel mitnehmen kann. Der restliche Spielplan der Saison bietet kaum eine bessere Gelegenheit, um endlich eine Serie zu starten.
Der BVB muss bis Mitte Mai noch nach Leipzig, Freiburg, München und Leverkusen reisen, während knifflige Gegner wie Augsburg, Mainz und Gladbach ins Westfalenstadion kommen. Apropos Gladbach: Bei den Fohlen war das Warten auf eine Siegesserie von zwei Spielen in der Bundesliga lange ein großes Thema, bis im Dezember erstmals seit März 2022 (!) sechs Punkte aus zwei Spielen geholt wurden.
In Dortmund hält das Warten ‚erst‘ seit Ende März 2024 an, als unter Edin Terzić sogar vier Spiele in Folge gewonnen wurden. Eine komplette Saison ohne Siegesserie erlebte der BVB zuletzt in den 1970er Jahren. 1971/72 stieg der Verein auch deshalb aus der Bundesliga ab, 1978/79 landete er auf dem zwölften Tabellenplatz.
Essen. Wer zeigt am Samstag das Drittliga-Spiel von Rot-Weiss Essen bei Borussia Dortmund II live im TV und Stream? Alle Infos zur Übertragung.
Die Vorfreude ist groß: Rot-Weiss Essen trifft an diesem Samstag ab 14 Uhr auf die Reserve von Borussia Dortmund. Es wird ein gefühltes Auswärtsspiel für die BVB-Zweitvertretung: Denn die RWE-Fans haben schon zu Wochenbeginn alle zur Verfügung stehen 3.856 Auswärtskarten gekauft. Der Gästeblock ist voll! Insgesamt rechnet Borussia Dortmund im Stadion Rote Erde mit 5000 bis 6000 Zuschauern.
In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie das Spiel von Rot-Weiss Essen gegen Borussia Dortmund II live im TV und im Live-Stream sehen können.
Rot-Weiss Essen gegen BVB II live: Die Infos zum Drittliga-Spiel
Datum: Samstag, 1. März 2025
Anstoß: 14 Uhr
Ort: Rote Erde (Dortmund)
Wettbewerb: 3. Liga
Übertragung: MagentaSport
Rot-Weiss Essen gegen BVB II im TV und Stream bei MagentaSport
Schlechte Nachrichten für alle Fans, die auf eine Free-TV-Übertragung des Derbys zwischen RWE und BVB II an diesem Samstag gehofft hatten: Das Spiel wird NICHT kostenfrei übertragen, der WDR zeigt stattdessen die Karnevals-Doku „Ganz Groß Kariert: Marc Metzger ,Dä Blötschkopp‘“.
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Rot-Weiss Essen gegen BVB II im Live-Ticker verfolgen
Wer am Samstag nicht nach Dortmund fährt und auch keine Gelegenheit hat, die Partie im TV oder Stream zu verfolgen, für den ist der Live-Ticker eine Option. Alle Tore und die wichtigsten Ereignisse bietet er zum Spiel von Rot-Weiss Essen gegen Borussia Dortmund II.
Im Live-Ticker-Center können Sie heute selbstverständlich auch alle anderen Spielen aus den wichtigsten Ligen folgen. Alle News, den Spielbericht mit Abpfiff und die Hintergründe zum Spiel von Rot-Weiss Essen gegen Borussia Dortmund II gibt es auch auf unserem Portal.
In unserem Format „Vonne Hafenstraße – Inside RWE“ besprechen wir wöchentlich die aktuelle Lage von Rot-Weiss Essen. Sie möchten unseren Talk als Video sehen? Sie möchten unterwegs lieber ein Audio hören? Sie haben die Wahl! „Vonne Hafenstraße – Inside RWE“ finden Sie jederzeit auf waz.de – es gibt uns aber auch auf Youtube und allen gängigen Podcastplattformen, zum Beispiel Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Abonnieren Sie jetzt „Vonne Hafenstraße“ auf ihrem liebsten Kanal, um keine Folge zu verpassen.
Seit jüngster Kindheit kämpfte er für seinen Profi-Traum – doch am Ende sollte es einfach nicht sein. Mehrfach schlitterte Julius Schell denkbar knapp am Debüt vorbei. Dann war für das einstige Talent von Borussia Dortmund plötzlich ganz Schluss.
Auf ein dramatisches Ende seiner aktiven Laufbahn folgt nun ein „Happy End“, das erst der Anfang sein soll. Mit erst 25 Jahren startet das Ex-BVB-Talent jetzt eine Trainer-Karriere.
Borussia Dortmund: Ex-Talent tauscht die Seiten
Acht Jahre lang spielte sich Schell durch den Nachwuchs von Borussia Dortmund. Mit zwölf Jahren aus dem westfälischen Lengerich zum BVB gekommen, haftete ihm schnell der Ruf eines großen Talents an. Bis in die höheren Klassen war er Leistungsträger, teils auch Kapitän. Mit der U19 wurde er 2019 sogar Deutscher Meister. Doch während Teamkollegen wie Giovanni Reyna anschließend in die Bundesliga sprangen, steckte der Verteidiger in der U23 fest.
2020 verließ er Dortmund nach neun Jahren, wechselte über Hessen Kassel zum FC Schalke 04. Dort war er dem großen Profi-Traum ganz nah. Frank Kramer und Thomas Reis beriefen ihn je einmal in den Kader. Das ersehnte Debüt blieb aber aus. Ein neuer Anlauf bei Alemannia Aachen endete dramatisch. Im Januar 2024 holten die „Kaiserstädter“ den Abwehrmann. Auf eine Knie-OP folgte ein harter Kampf um das Comeback mit vielen Rückschlägen. Schließlich musste er aufgeben, ohne einmal für Aachen gespielt zu haben – und ohne je ein Profi-Spiel bestritten zu haben.
„Schön, dass du uns erhalten bleibst“
Ein bitteres Ende einer vielversprechenden Karriere. Doch nun startet er direkt die nächste. Wie die Alemannia nun verkündet, gehört Julius Schell ab sofort als Co-Trainer zum Team von Chefcoach Heiner Backhaus, „in dem er bereits während der vergangenen Monate diverse Aufgaben kennengelernt und übernommen hat“.
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„Schön, dass du uns erhalten bleibst“, schrieben die Aachener. Und schön, dass das bittere Ende der Karriere für das Ex-Juwel von Borussia Dortmund auch ein Neustart ist.
Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund. Klingt nach David gegen Goliath und das ist es eigentlich auch. Allerdings schleppt der BVB massive Probleme durch die Saison, die der FCSP auch am Millerntor offenlegen möchte. (Titelfoto: Alex Grimm/Getty Images/via OneFootball)
Im „Vor dem Spiel“-Gespräch hat sich Yannick mit Cedric von den Ruhr Nachrichten unterhalten, der ziemlich schonungslos die bisherige Saison von Borussia Dortmund auseinandernimmt. Eine wichtige Info gab es vom FC St. Pauli vor dem Spiel: Der Durchgang zwischen Südkurve und Gegengerade ist am Samstag dicht. Für den Fall, dass es Probleme mit den Tickets auf der Gegengerade gibt, kann man das auch an einem extra eingerichteten Schalter bei der Gegengerade klären und muss nicht einmal ums Stadion herumlaufen.
FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?
Sicher ausfallen für das Spiel am Samstag gegen den BVB werden Robert Wagner, Karol Mets, Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller. Diese Verletztenliste tut schon weh, sogar noch etwas mehr, wenn man die individuellen Qualitäten dieser Spieler berücksichtigt. Positiv ist aber, dass gleich mehrere Außenverteidiger in dieser Auflistung fehlen.
Saliakas vielleicht zurück, Boukhalfa vielleicht nicht dabei
Denn Philipp Treu musste unter der Woche zwar etwas reduziert trainieren, nachdem er gegen Mainz aufgrund von körperlichen Problemen ausgewechselt wurde, er wird aber am Wochenende einsatzbereit sein. Gleiches gilt für Lars Ritzka, den jedoch weiterhin Probleme am Rücken (und dadurch am Oberschenkel) plagen. Laut Alexander Blessin liege aber keine strukturelle Verletzung vor, sodass Ritzka bedenkenlos spielen könne, (abgesehen davon, dass es bei ihm wohl nicht für die volle Spielzeit reicht). Richtig positiv ist, dass Manos Saliakas auch ein Thema für das Wochenende sein könnte. Der Rechtsverteidiger ist sehr viel schneller als erwartet nach seiner Muskelverletzung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und Blessin wollte nicht ausschließen, dass er bereits am Wochenende wieder im Kader steht.
Ebenfalls wieder Teil des Kaders wird wohl Connor Metcalfe sein. Zwar musste der zentrale Mittelfeldspieler aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag mit dem Training aussetzen, doch er dürfte für das Spiel gegen Dortmund bereit sein. Das ist auch gut so, denn hinter einem Einsatz von Carlo Boukhalfa steht ein fettes Fragezeichen. Boukhalfa musste aufgrund eines Pferdekusses mit dem Training aussetzen und laut Blessin ist unklar, ob er die Schmerzen bis Samstag so weit unter Kontrolle bekommt, dass er spielen kann.
Borussia Dortmund: Wer kann spielen, wer fehlt?
Drei Absätze für die personelle Situation beim FC St. Pauli, einer für die bei Borussia Dortmund. Und selbst diesen Absatz könnte man auf einen Satz zusammendampfen: Felix Nmecha wird dem BVB am Millerntor fehlen. Ansonsten ist der Kader voll einsatzbereit, sollte es nicht noch überraschende Infos auf der Pressekonferenz geben.
Was hat der BVB zu bieten?
Für Borussia Dortmund geht es in dieser Saison eigentlich nur noch darum, den „Worst Case“ zu verhindern: das Verpassen des internationalen Geschäfts ist. Nach Jahren der Unzufriedenheit wurde im Sommer eine größere Umstrukturierung vorangetrieben. Mit Nuri Sahin als Trainer und Lars Ricken als Geschäftsführer, der Rückkehr von Sven Mislintat sowie vielen weiteren Personen mit BVB-DNA (Marcel Schmelzer, Julian Koch, Sebastian Kehl, Matthias Sammer) sollte die launische Diva auf hohem Niveau stabilisiert werden. Doch das Gegenteil ist der Fall, Borussia Dortmund steht in der Tabelle so schlecht da wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der „Worst Case“ ist tatsächlich ein ziemlich reales Szenario.
Sahin weg, Kovac da
Nach einer aus BVB-Sicht enttäuschenden Spielzeit bis zur Winterpause („nur“ sieben Siege aus 15 Partien) wurde bereits auf dem Transfermarkt reagiert: Mit Daniel Svensson kam ein äußerst talentierter Linksverteidiger und der ebenfalls sehr talentierte Carney Chukwuemeka verstärkt das Mittelfeld. Doch es kam noch schlimmer: Der BVB startete mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause. Kurz danach musste Sahin seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Der engagierte Mike Tullberg übernahm, wurde inzwischen aber durch Niko Kovac ersetzt. Auch Sven Mislintat ist nach deutlichen Misstönen schon wieder weg.
Unter der Leitung von Kovac hat sich Borussia Dortmund allerdings bisher noch nicht wie erhofft stabiliseren können. Von fünf Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Unter anderem verlor man in Bochum mit 0:2 dank einer indiskutablen Leistung. Dann gab es aber auch überzeugende Siege wie in der Champions League gegen Lissabon oder zuletzt gegen Union. Das deutet darauf hin: Am generellen Charakter des Dortmunder Teams hat sich bisher noch nicht wirklich etwas geändert.
Den BVB in viele Zweikämpfe verwickeln – sollte dem FC St. Pauli das gelingen, dann wird er auch gegen übermächtige Dortmunder eine Chance haben. (Alex Grimm / Getty Images / via OneFootball)
Dortmunder Auswärtsschwäche
Denn Borussia Dortmund scheint auch unter Niko Kovac das Image einer launischen Diva nicht abgelegt zu haben. Unter Flutlicht bei Heimspielen funktioniert das Spiel teilweise extrem gut. Auswärts sah das aber oft ganz anders aus. Zuhause holte man in zwölf Ligaspielen bisher durchschnittlich genau zwei Punkte pro Partie, schoss 31 Treffer, fing sich nur 15. Auswärts zeigte der BVB diese Saison aber ein ganz anderes Gesicht: Nur zwei Siege, 0,7 Punkte pro Partie, gerade mal zwölf Treffer in elf Spielen, Platz 15 in der Auswärtstabelle. Besonders schmerzhaft dürften dabei die Niederlagen in Augsburg, bei Union, in Kiel und zuletzt in Bochum gewesen sein. Und am Millerntor soll das genauso wehtun, erklärt Blessin: „Die Auswärtsschwäche (des BVB, A.d.R.) kann man nicht wegdiskutieren. Da wollen wir unseren Teil zu beitragen, dass das so bleibt, dass sie sich auswärts unwohl fühlen.“
Das Dortmunder Team umgibt eine Aura der fehlenden Widerstandsfähigkeit. Wie tief die Enttäuschung darüber in der Fasnzene ist, zeigte diese passende „sachliche Analyse“ des geschätzten Blogs schwatzgelb.de nach der Niederlage in Kiel. Sogar den deutlichen 6:0-Erfolg gegen Union stutzt Alexander Blessin zu Recht ein wenig zusammen: „Bis zum 2:0 war es noch auf Messers Schneide“ – Denn Union ist am Ende auch extrem auseinandergefallen, fing sich ab Minute 75 noch vier Gegentreffer. Entsprechend, so der FCSP-Coach „gibt ihnen dieser Sieg vielleicht ein gutes Gefühl. Aber an der Sache, dass es vorher nicht so gut gelaufen ist, ändert das ja nichts. Wir wollen provozieren, das genau das wieder eintritt.“
… but can they do it on a rainy afternoon at Millerntor?
Wie provoziert man das? Die Teams von zum Beispiel Union und Bochum, gegen die der BVB auswärts überraschend Punkte gelassen hat, eint „die Körperlichkeit, die Robustheit“, wie Blessin erklärt. Diesen Teams sei es gelungen, dem BVB „den Spaß zu nehmen.“ Übrigens sei das auch dem FC St. Pauli im Hinspiel gelungen, so der FCSP-Cheftrainer: „Da waren wir schon ‚ugly‘ – das wollen wir am Samstag natürlich auch wieder sein.“ Sowieso ist der Druck bei diesem Spiel für den BVB extrem hoch. Auch deshalb, weil der FC St. Pauli zuletzt eben nicht punkten konnte. Klingt komisch, doch Blessin erklärt: „Da musst Du nur in Dortmund in die Zeitungen gucken: Die nächsten zwei Spiele sind für sie Pflichtsiege, um die Distanz auf die Champions League-Plätze zu verkürzen. Die sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Haben-Seite. Das sehe ich natürlich nicht so.“
Inwiefern Borussia Dortmund diese fehlende Widerstandsfähigkeit aber auch unter der Leitung von Niko Kovac besitzt, wird sich nun erst zeigen. Das Team konnte nun erstmals seit längerer Zeit eine ganze Woche durchtrainieren, war nicht in anderen Wettbewerben gefordert. Bereits zuvor zeigten sich im Dortmunder Spiel deutliche Veränderungen und die waren zu erwarten mit Kovac an der Seitenlinie: Das Team fokussiert sich viel mehr auf Flankenläufe, kommt unter Kovac auf fast 30 Flanken pro Spiel (Spitzenwert in der Bundesliga). Für den FC St. Pauli ist das nicht unbekannt: Im Hinspiel hatte der BVB es ebenfalls irgendwann vermehrt mit Flanken versucht und damit leider Erfolg. Blessin „Da haben wir eine Phase gehabt, in der wir nicht gut verteidigt. Da müssen wir wieder aufpassen.“
Taktische Veränderungen unter Kovac
Der deutliche Fokus auf Flanken und direkte Duelle auf den Außenbahnen (die laut Blessin auch immer wieder mit Diagonalbällen angespielt werden) kann im besten Fall als pragmatische Lösung bezeichnet werden. Der BVB hatte unter der Leitung von Nuri Sahin große Probleme in der Rückverteidigung. Mit der Anpassung unter Kovac wird versucht die Defensive zu stabiliseren, weil der Kovac-Spielstil für die Rückverteidigung insgesamt besser ist. Ob das aber auch wirklich aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Dieser Spielstil ist jedenfalls nicht neu von Kovac: Auch der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zeigten unter seiner Leitung solche Muster. Doch gelang es den Gegnern, den Raum auf den Außenbahnen gut zu schließen, dann wurde das Spiel der Kovac-Teams schnell sehr statisch. Immerhin: Gegen Union Berlin blieb der BVB aber immerhin zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag ohne Gegentreffer in der Bundesliga.
Ich könnte hier jetzt noch aufzählen, auf welche verdammt guten Spieler der FC St. Pauli beim BVB achten muss. Aber dass Serhou Guirassy gegen Union vierfach traf und Pascal Groß (der unter Kovac mehr Freiheiten hat) vier Vorlagen gab, habt Ihr vermutlich selbst mitbekommen. Probleme bereitet den Gegnern zudem immer das extrem hohe Tempo der offensiven Außenbahnspieler. Wie stark dieser BVB-Kader individuell besetzt ist, zeigt sich, wenn man sich Gedanken zur Aufstellung macht.
Mögliche Aufstellung
Bei Borussia Dortmund dürfte Julian Brandt in die Startelf zurückkehren. Das würde bedeuten, dass Giovanni Reyna seinen Platz auf der Zehn im 4-2-3-1 räumen muss. Zudem ist fraglich, ob Maximilian Beier oder Jamie Gittens links vorne beginnt. Allein, dass sich ein Verein die Frage stellen kann, wen dieser beiden Spieler man auf der Bank lässt, ist aus FCSP-Sicht einfach wieder so ein „What The Fuck!“-Moment. Nicht ganz klar ist zudem, ob auf der linken Abwehrseite Rami Bensebaini oder Neuzugang Daniel Svensson startet.
Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad BVB: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy
Keine Veränderungen bei St. Pauli zu erwarten
Beim FC St. Pauli deutet einiges darauf hin, dass es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben wird. „Es hat vieles gepasst“, erklärte Blessin auf die Frage, wie zufrieden er unter anderem mit der Leistung der umstrukturierten Innenverteidigung in Mainz gewesen sei. Zwar habe Eric Smith auf seiner Position im defensiven Mittelfeld anfangs noch Probleme „im Nachschieben“ gehabt, doch das verbesserte sich im Laufe der Partie. Somit dürfte Smith erneut auf der Sechs starten. Weiter vorne hatten Elias Saad und Noah Weißhaupt rund eine Stunde lang viele gute Aktionen gegen Mainz, waren zudem auch defensiv richtig gut dabei. Auch mit ihrem Startelfeinsatz ist zu rechnen. Allerdings hat Dapo Afolayan nach seiner Einwechslung auch einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur aufgrund dieser feinen Aktion. Das dürfte der FCSP-Offensive guttun.
Zwar ist der Druck natürlich bei Borussia Dortmund, allerdings möchte man beim FC St. Pauli die vierte Niederlage in Folge natürlich unbedingt vermeiden. Dazu braucht es neben der defensiven Stabilität und der hohen Intensität höchstwahrscheinlich auch mehr Offensivgefahr als zuletzt. Laut Alexander Blessin befindet sich das Team dahingehend aber auf dem richtigen Weg. Denn nachdem es auch aufgrund von Verletzungen einige Veränderungen und teilweise andere Laufwege gebe, habe man einiges an Arbeit in die veränderten Abläufe stecken müssen. Gegen Mainz, so Blessin, habe man dann eine gute Umsetzung dieser neuen Abläufe sehen können. Nun gehe es darum „den letzten Punkt umzusetzen,“ also das Toreschießen. Auch hierauf hat der FC St. Pauli im Training einen besonderen Fokus gelegt und sich in bestimmten Trainingsformen auch das nötige Selbstbewusstsein geholt, so Blessin.
Man darf sehr gespannt sein, ob und wie diese Offensiv-Ansätze gegen Borussia Dortmund greifen. Und auch, welche BVB-Laune man am Samstag herauskitzeln kann. Sowieso: Das Millerntor empfängt einen Big Fish der Bundesliga. Ein Spiel, auf das sich viele bereits die gesamte Saison freuen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten (zumindest hoffe ich, dass es so kommt), wie Dortmunder Schönspieler entnervt an der FCSP-Defensive scheitern und offensiv der Knoten nicht nur aufgeht, sondern am besten komplett explodiert. Forza! // Tim
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Borussia Dortmund hängt den eigenen Ansprüchen derzeit meilenweit hinterher. Der BVB rangiert auf Tabellenplatz elf und droht die Champions-League-Plätze bereits vor Saisonende aus den Augen zu verlieren.
Dementsprechend groß dürfte auch die Unzufriedenheit in der Chefetage von Borussia Dortmund sein. Schon jetzt könnte Sportdirektor Sebastian Kehl nach Neuverpflichtungen für den Sommer Ausschau halten. Nun hat der BVB offenbar einen prominenten Namen im Visier – doch ein Liga-Konkurrent mischt sich ein!
Borussia Dortmund: Bellingham vor BVB-Wechsel?
Im Rückblick auf die Zeit von Jude Bellingham im schwarz-gelben Trikot dürften viele BVB-Fans sicher ins Schwärmen kommen. Der englische Nationalspieler startete in Dortmund komplett durch und entwickelte sich zum Weltstar. Inzwischen hat der 21-Jährige den Ruhrpott für mehr als 100 Millionen Euro zu Real Madrid verlassen. Nun könnte es jedoch zu einem kuriosen Transfer kommen.
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Denn Jobe Bellingham ist nicht nicht nur der kleine Bruder von Jude Bellingham, sondern auch eines der aktuell größten Talente auf der Insel. Der 19-Jährige kickt derzeit in der zweiten Liga Englands für den AFC Sunderland und ist beim Aufstiegskandidaten absolut gesetzt. Durch Bellinghams starke Leistungen ist zuletzt auch Borussia Dortmund auf den Youngster aufmerksam geworden. Sollte Sunderland den Aufstieg verpassen, ist ein Abgang des Achters laut „Football Insider“ sogar unausweichlich. Die Chance für den BVB?
Auch Leverkusen ist dran
Die Dortmunder Bosse müssten sich wohl ordentlich strecken, um sich die Dienste des 19-Jährigen zu sichern. Denn mit Bayer Leverkusen soll nun auch ein Bundesliga-Konkurrent ins Bellingham-Rennen eingestiegen sein, der dem Mega-Juwel – im Gegensatz zum BVB – die Champions League in der kommenden Saison garantieren dürfte.
Angesichts der überaus erfolgreichen Zeit von Jude Bellingham bei Borussia Dortmund könnte der BVB jedoch ein möglicherweise entscheidendes Ass in der Hinterhand haben. In dieser Causa dürfte es aber vorerst heißen: Abwarten.
Steve Rands schließt sich dem BVB an. Kurios: Den Wechsel machte nicht etwa Borussia Dortmund öffentlich.
Dortmund – Normalerweise verkündet Borussia Dortmund seine Transfers selbst. Wenn es um Mitarbeiter des Profi-Teams statt um Spieler geht, ist das aber nicht immer der Fall. Stephen – genannt „Steve“ – Rands ging jetzt selbst in die Offensive. Der Spielanalyst freut sich auf seine neue Aufgabe beim BVB.
Steve Rands verkündet Wechsel zum BVB höchstpersönlich
Auf dem Karriereportal LinkedIn schrieb der 39-Jährige am Montag (24. Februar): „Es freut mich, mitteilen zu können, dass ich mich dem Champions-League- und Bundesliga-Giganten Borussia Dortmund angeschlossen habe. Es ist eine unglaubliche Chance, Teil eines Klubs mit so einer großen Historie, so leidenschaftlichen Fans und der Verpflichtung zu exzellenter Arbeit zu sein. Ich freue mich darauf, meinen Teil beizutragen und mit einigen der genialsten Köpfe des Fußballs zusammenzuarbeiten. An die Arbeit!“
Auf seinem Profilfoto ist Steve Rands schon in BVB-Trainingskleidung zu sehen. Er dürfte in Dortmund dem neuen Trainer Niko Kovac zuarbeiten. Zuletzt arbeitete der Engländer ab Juli 2024 bei Leicester City als Co-Trainer und Spielanalyst, bis er im November 2024 gemeinsam mit dem gefeuerten Chefcoach Steve Cooper den Verein verlassen musste.
BVB-Neuzugang offenbar fix: Analyst Steve Rands kommt als Verstärkung für das Trainer-Team
Davor war er unter anderem bei Nottingham Forest, Swansea City, Derby County und Manchester City tätig. Für die Citizens arbeitete er zwischen 2011 und 2018 – zunächst als Spielanalyst, ab 2016 als Chefanalyst unter dem damals neuen Trainer Pep Guardiola.
Die Regionalzeitung Leicester Mercury bestätigte, dass Steve Rands auch in Dortmund wieder die Rolle des Analysten übernehmen wird und Niko Kovac assistieren soll. Der BVB selbst hat die Personalie selbst noch nicht kommuniziert. Unklar ist, ob eine offizielle Vollzugsmeldung überhaupt geplant ist.
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Gut möglich, dass die Bestätigung von Vereinsseite ausbleibt. Denn: Auch diesen Neuzugang vermeldete der BVB nicht: Uli Schier ist zurück und arbeitet wieder als Scout für Borussia Dortmund.