Kategorie: Borussia Dortmund

  • Borussia Dortmund: BVB auf St. Pauli ohne Ryerson

    Borussia Dortmund: BVB auf St. Pauli ohne Ryerson


    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund geht ohne Julian Ryerson ins Spiel beim FC St. Pauli am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

    Der norwegische Außenverteidiger hat es wegen eines grippalen Infekts nicht in den Spieltagskader geschafft, wie Trainer Niko Kovac am Freitag während der Pressekonferenz berichtete.

    Yan Couto und Niklas Süle stehen als Ersatz bereit, Kovac brachte auch Innenverteidiger Waldemar Anton für die Position hinten rechts ins Spiel. Weiterhin fehlt der verletzte Felix Nmecha (Knie), der erst Ende März zurückerwartet wird. Bei Julian Brandt (muskuläre Probleme) kündigte Kovac an, Risiken zu vermeiden.

    Der BVB hat vor dem 24. Saison-Spieltag noch keine zwei Spiele in Folge gewonnen. „Ich habe davon gehört“, sagte Kovac. „Das ist nicht das, was wir von uns erwarten, dass wir so lange darauf warten müssen. Wir brauchen die Punkte und haben im letzten Spiel gezeigt, dass wir eine sehr hohe Qualität haben.“ Gegen Union Berlin hatte der BVB 6:0 gesiegt.



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  • Borussia Dortmund: Brandt-Verlängerung? BVB fällt Entscheidung

    Borussia Dortmund: Brandt-Verlängerung? BVB fällt Entscheidung


    25 Millionen Euro zahlte Borussia Dortmund 2019 für Julian Brandt. In den letzten Jahren hat er mächtig an Einfluss bei Schwarz-Gelb gewonnen, seit Sommer ist er Vize-Kapitän des Revierklubs. Doch in den letzten Wochen ging es für den Mittelfeldakteur mächtig bergab.

    Seit dem Jahreswechsel befindet sich Brandt im absoluten Formtief, aktuell droht ihm sogar dauerhaft der Bankplatz. Seine schwachen Leistungen haben auch Auswirkungen auf seinen Vertrag. Denn Borussia Dortmund möchte sich darauf (noch) nicht einlassen.

    Borussia Dortmund: Brandt muss sich weiter gedulden

    Trotz durchwachsener Leistungen war Brandt in den vergangenen Monaten aus der BVB-Startelf nicht wegzudenken. Sowohl Ex-Coach Nuri Sahin, als auch unter Mike Tullberg und Niko Kovac war gesetzt. Seine kleine Blessur und sein Fehlen beim 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin könnten das nun ändern. Schließlich habe seine Mitspieler gezeigt, dass es ohne ihn (auch) läuft.

    Die schwachen Leistungen des offensiven Mittelfeldspielers haben wohl auch ein Umdenken bei den BVB-Bossen herbeigeführt. Laut „WAZ“ diskutiert die Führungsetage aktuell intensiv über die Zukunft des Nationalspielers. Anfang des Jahres hieß es noch, dass Brandts Arbeitspapier bis 2028 verlängert werden solle.

    ++ Borussia Dortmund: Groß spricht die knallharte Wahrheit aus – „Hatte das Gefühl schon des Öfteren“ ++

    Dies ist derzeit keineswegs sicher, die Zukunft des Vize-Kapitäns bei Schwarz-Gelb ist offen. Laut „WAZ“ zeichnet sich eine schnelle Einigung nicht ab. In allzu ferner Zukunft werden die Gespräche wohl nicht aufgenommen, der BVB möchte sich alle Optionen offen halten.

    Brandt-Verlängerung nur bei CL-Qualifikation?

    Ein großer Faktor für eine Brandt-Verlängerung soll das Erreichen der Königsklasse sein. Verpasst der BVB die Qualifikation zur Champions League, dürfte es auch für Brandt eng werden. Denn dann müsste der BVB sowohl sportlich als auch finanziell einige harte Entscheidungen treffen.


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    2026 läuft der Vertrag von Brandt aus, möchte man den Vertrag nicht verlängern, muss Schwarz-Gelb ihn in diesem Sommer verkaufen, um noch eine gewisse Ablöse generieren zu können. Borussia Dortmund steht also vor einer Grundsatzentscheidung!



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  • 24. Spieltag: FC St. Pauli – Borussia Dortmund – FC St. Pauli – Forum | Seite 1

    24. Spieltag: FC St. Pauli – Borussia Dortmund – FC St. Pauli – Forum | Seite 1


    Samstag 01. März 2025, 15:30 Uhr, Millerntorstadion

    Die Dortmundes Borussia kommt mit “breiter Brust” nach dem 6:0 Erfolg gegen die Eisernen ans Millerntor.
    Guirassy hat dbei mit 4 Tore, davon eine lupenreiner Hattrick in der 2. Hälfte.

    Das der BVB mit seinem Starensemble klarer Favorit ist steht wohl außer Frage.

    In der Bundesliga gab es gegen die Schwarz-Gelben erst 2 Siege der unsrigen zu verzeichnen, in der Saison 88/89 (1:0Torschütze Andre “Goller” Golke) und in der folgenden Saison 89/90 (2:1 durch Tore von “Heulsuse” Andy Möller zum 0:1, Ausgleich durch Goller und den Siegtreffer durch “Thunder” Zander).

    Ansonsten war das Millerntor für unsere Gäste immer ein “Selbstbedienungsladen”, außer im DFB-Pokal Achtelfinale der Saison 2021/2022. Da schied der “übermächtige” Bundesligist beim Zweitligisten aus. Beim 2:1 erzielten den Borussen 2 Tore (Witzel zum 2:0 ,nach 1:0 Führung durch Amenyido in der 4. Minute, Haaland verwandelte in der 58. Minute einen von Medic verursachten Handelfmeter.)

    Was macht uns also Hoffnung für die anstehende Begegnung.

    Saliakas scheint wieder fit und einsatzbereit zu sein. Durch den Wechsel von Smith ins Mittelfeld scheint unsere Defensive nicht nachhaltig beeinträchtigt zu sein. Van der Heyden hat mir in der IV deutlich besser gefallen als auf der LAV-Position.

    Elias Saad wird von Spiel zu Spiel stärker und kann vielleicht den entscheidenden Pass spielen oder das entscheidende Tor schießen.

    Zu guter Letzt: Bisher haben die Dortmunder noch keine 2 Siege am Stück erzielt, was auch gern so bleiben darf.

    Liebe Anhänger der Borussia, ich wünsche Euch eine gute Anreise ein schönen Aufenthalt und kommt gesund wieder in die Heimat zurück.
    Die Punkte brauchen wir dringender um die Klasse zu halten.

    Allen Stadiongängern ein gutes, faires Spiel und lasst diesen “unsäglichen Pyro-Blödsinn”.

    Ich habe fertig und erönne die Diekussion um Aufstellung, Taktik und alles andere.

    YNWA

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    Grüße aus der Oldenburger Geest.
    You’ll never walk alone



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  • Borussia Dortmund: Fans horchen auf – Chukwuemeka spricht es aus

    Borussia Dortmund: Fans horchen auf – Chukwuemeka spricht es aus


    Es war nicht nur das Ergebnis, das gegen Union Berlin (6:0) stimmte. Auch die kleinen Dinge wurden bejubelt. So etwa das Bundesliga-Debüt von Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka, der nach seiner Einwechselung zeigte, warum ihn Borussia Dortmund geholt hat.

    Die ersten Wochen davor war der Offensivspieler angeschlagen, konnte der Mannschaft noch nicht helfen. Doch jetzt macht er den Fans von Borussia Dortmund große Hoffnungen.

    Borussia Dortmund: Chukwuemeka feiert Debüt

    In der vergangenen Winter-Transferperiode wurde Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea ausgeliehen. Dabei sicherte Borussia Dortmund auch eine Kaufoption, die Berichten zufolge bei rund 35 Millionen Euro liegen soll. Ob der BVB dies auch ziehen wird, bleibt abzuwarten. Dafür müsste der 21-Jährige in den kommenden Monaten die Verantwortlichen überzeugen.


    Auch interessant: BVB: Experte legt sich fest – Fans hören ganz genau hin


    Die ersten Wochen in Dortmund verliefen für Chukwuemeka nicht so, wie erhofft. Knieprobleme verhinderten, dass er von Beginn an auflaufen kann. Beim 3:0 gegen Sporting Lissabon feierte er sein Debüt in der Champions League, gegen Union Berlin war es dann in der Bundesliga so weit.

    „Es war eine unglaubliche Leistung der Mannschaft. Vor allem in der 2. Halbzeit waren wir gut. Das waren drei wichtige Punkte, die wir geholt haben“, freute sich Chukwuemeka nach dem Spiel. Aber auch, dass er rund 20 Minuten Einsatzzeit bekam, erleichtert den Neuzugang und den BVB.

    Bald in der Startelf?

    Anschließend erklärte Chukwuemeka, dass er seine physischen Probleme komplett hinter sich gelassen hat. „Ich hoffe jetzt, dass ich voll angreifen kann“, so der Mittelfeldspieler. Feiert er nach seinem Debüt bald auch seinen ersten Einsatz für Borussia Dortmund von Anfang an?


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    Cheftrainer Niko Kovac würde sich darüber definitiv freuen. Der Neu-Coach des BVB ist von Chukwuemeka hellauf begeistert. „Wie er den Ball an- und mitnimmt, wie er sich sofort in die Spielrichtung dreht, das ist schon einzigartig. Er hat eine sehr gute Beschleunigung und Technik. Der Junge wird uns Freude machen, wenn er gesund bleibt“, so Kovac. Sollte er fit bleiben, steht einem Startelf-Einsatz womöglich schon gegen den FC St. Pauli nichts mehr im Wege.



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  • Wer überträgt BVB vs Lille live?

    Wer überträgt BVB vs Lille live?


    Nachdem der BVB die Champions-League-Playoffs gegen Sporting CP glanzlos, aber souverän gemeistert hat, steht für die Schwarzgelben im Achtelfinale das Duell mit OSC Lille an. Die Franzosen, die derzeit Platz vier in der heimischen Ligue 1 belegen, schlossen die Ligaphase der Königsklasse auf einem achtbaren siebten Platz ab und besiegten dort unter anderem Real Madrid (1:0) und Atletico (3:1). Entsprechend sollte Dortmund seinen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Das Hinspiel zwischen Borussia Dortmund und OSC Lille ist live und exklusiv beim Streamingdienst Amazon Prime Video zu sehen. Die Übertragung beginnt um 20:00 Uhr, Kommentator Jonas Friedrich und Experte Benedikt Höwedes begleiten das Spiel am Mikrofon.

    Wer kein Prime-Abo besitzt, kann die Partie kostenfrei im Radio verfolgen. Dies ist über das BVB-Netradio möglich.

    In der Historie kam es bislang erst zu einem Duell zwischen Borussia Dortmund und OSC Lille: 2002 trafen beide Teams im Achtelfinale der heutigen Europa League aufeinander. Beide Spiele endeten remis (0:0 und 1:1) – weil damals noch die Auswärtstorregel galt, zog der BVB in die nächste Runde ein.



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  • Kehl über Gittens: “Ist gerade frustriert”

    Kehl über Gittens: “Ist gerade frustriert”


    Cheftrainer Niko Kovac von Borussia Dortmund setzt in seinen ersten Wochen auf eine klare Stammformation. Ein Shootingstar des BVB aus der Hinrunde blieb zuletzt außen vor. Laut Sportdirektor Sebastian Kehl kommt bereits erster Frust auf.

    Jamie Gittens ist mit seiner derzeitigen Rolle als Ersatzspieler bei Borussia Dortmund alles andere als zufrieden. 

    “Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist”, wird BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 2:0-Sieg beim FC St. Pauli von “Bild” zitiert: “Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie.”

    Der junge Engländer zählte bislang zu den wenigen Lichtblicken in der schwarz-gelben Mannschaft, elf direkte Torbeteiligungen konnte er in der laufenden Bundesliga-Saison beisteuern. In der Champions League gelangen ihm zudem vier Tore. Hinter Top-Stürmer Serhou Guirassy ist der 20-Jährige somit der zweitbeste Scorer im Team.

    BVB-Star Gittens in “ein Loch” gefallen

    Doch nach zwei schwachen Auftritten gegen den VfB Stuttgart (1:2) und den VfL Bochum (0:2) verlor er jüngst seinen Stammplatz auf der offensiven Außenbahn. Gegen Bochum legte er sich nach seiner Auswechslung sogar aus Frust mit den mitgereisten BVB-Fans an.

    Trainer Niko Kovac gab in der Folge stattdessen Maximilian Beier und Karim Adeyemi auf den Flügeln den Vortritt, gegen Union Berlin (6:0) und St. Pauli (2:0) kam Jamie Gittens so nur in den Schlussminuten nach Einwechslung in die Partie.

    Kehl betonte zugleich, dass Gittens auch weiterhin “unglaublich wichtig für den Klub” sei, der Stürmer habe “sich zum Unterschiedsspieler” entwickelt. “Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben.”

    Vor der Partie gegen die Hamburger hatte Niko Kovac auf der Pressekonferenz betont, er sei froh “auf dieser Position vier gleich gute Spieler” zur Verfügung zu haben. Auch Julien Duranville pocht auf Einsatzminuten. Gittens habe aber in der laufenden Saison viele Spiele gemacht, “da kann es sein, dass man mal in ein Loch fällt”. 

    Seine letzte Torbeteiligung gelang Jamie Gittens bei der 2:4-Pleite Mitte Januar gegen Holstein Kiel.



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  • Borussia Dortmund: Rummenigge bohrt in BVB-Wunde – fieser Seitenhieb

    Borussia Dortmund: Rummenigge bohrt in BVB-Wunde – fieser Seitenhieb


    Borussia Dortmund erlebt in der Bundesliga eine Saison zum Vergessen. Nach 23 Spielen ist man auf dem zehnten Platz selbst von sämtlichen Minimalzielen weit entfernt. Während die BVB-Fans leiden, hat man in München gut lachen.

    Über Jahre war Borussia Dortmund der einzige Klub, der den Rekordmeister ärgern konnte. Diese Zeiten sind seit letzter Saison vorbei. Bayerns Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge reibt jetzt mächtig Salz in die Wunde.

    Borussia Dortmund verliert Status

    Sie waren mehrmals nah dran, den Bayern die Meisterschale zu entreißen. Doch am Ende war es Bayer Leverkusen, die die Vormachtstellung der Münchener nach elf Titeln in Folge brechen konnte. In einer Saison, die der BVB nur als Fünfter in der Liga abschloss.

    +++ BVB-Wende? Experte legt Finger in die Wunde +++

    Auch in diesem Jahr sind Bayern München und Bayer Leverkusen für Borussia Dortmund außer Reichweite. Der Eindruck verfestigt sich, dass der BVB seinen Status als Spitzenteam und Nummer 2 in Deutschland verloren hat. Und wenn es nach Rummenigge geht, holt man sich diesen auch nicht so schnell zurück.

    Rummenigge mit Seitenhieb gegen Dortmund

    18 Punkte lag der BVB vor dem 24 Spieltag hinter Bayer Leverkusen, gar 26 hinter dem FC Bayern München. Grund genug für den langjährigen Bayern-Boss in der BVB-Wunde zu bohren. „Leverkusen hat Borussia Dortmund inzwischen abgelöst, ganz klar“, sagte Rummenigge der „Abendzeitung“.


    Mehr Nachrichten liest du hier:


    „Das wird die Mannschaft sein, die uns wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren am meisten fordert national“, sagt er über Leverkusen und spricht dem BVB damit die Konkurrenzfähigkeit für die Zukunft ab.

    Ob seine Prognose so eintreten wird? Das bleibt abzuwarten. Bei den Dortmundern bahnt sich im Sommer ein größerer Umbruch an (hier mehr lesen). Vielleicht startet der Verein dann ja wieder durch.



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  • Resultate geben Kovac recht: Diese BVB-Pläne greifen gerade

    Resultate geben Kovac recht: Diese BVB-Pläne greifen gerade


    1. Resultate geben Kovac recht: Diese BVB-Pläne greifen gerade  WAZ News
    2. Dieses BVB-Duo hat es unter Kovac schwer  SPORT1
    3. Pep-Analyst, Rollengespräche, Fitnesstest: Wie Kovac den BVB umkrempelt  Sky Sport
    4. Borussia Dortmund: Wende rückt näher! Dieses Problem muss Kovac noch lösen  DER WESTEN
    5. BVB, News und Gerüchte: Dortmunder Spieler offenbar in “katastrophalem Fitnesszustand” – Trainer Nico Kovac leitet Gegenmaßnahmen ein  SPOX



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  • Warum Borussia Dortmund dem FC St. Pauli keine Angst macht

    Warum Borussia Dortmund dem FC St. Pauli keine Angst macht


    Mit einem 6:0-Kantersieg hat sich Borussia Dortmund zuletzt gegen Union Berlin aus der Krise geschossen. Zumindest ist das die Hoffnung all derer, die es mit den Schwarzgelben halten. Als Tabellenzehnter hinkt der BVB in der Fußball-Bundesliga seinen eigenen Ansprüchen weit hinterher. Nun aber scheint verloren gegangenes Selbstvertrauen zurück zu sein und sich die Stimmung unter Neu-Trainer Niko Kovac gedreht zu haben. Der FC St. Pauli aber lässt sich vor dem Aufeinandertreffen am Samstag mit der Borussia nicht einschüchtern. Zu Recht?

    Alexander Blessin will 6:0-Sieg nicht überbewerten

    Die Erwartungshaltung dürfte in Dortmund sein, dass jetzt „Pflichtsiege“ folgen, um die Distanz auf die Champions-League-Plätze wieder zu verringern, hatte Alexander Blessin auf der Pressekonferenz vor dem Spiel betont. Der Trainer des seit vier Partien sieglosen FC St. Pauli glaubt daher: „Die drei Punkte sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Habenseite.“ Er selbst sehe das „natürlich nicht so“, betonte der 51-Jährige und wollte den BVB-Kantersieg nicht überbewerten: „Ob das ein Spiel so aussagekräftig ist, das werden wir sehen.“

    Das sieht auch Niko Kovac so. „Der Sieg hat allen gezeigt: Wir können es noch. Aber wir müssen jetzt auch nachlegen und können uns nicht darauf ausruhen.“ Der BVB-Coach erwartet eine schwierige Aufgabe: „St. Pauli ist ein sehr unangenehmer Gegner, sie lassen extrem wenig zu. Wir müssen viel tun, damit wir Chancen kreieren, weil sie sehr kompakt verteidigen.“

    „St. Pauli ist ein sehr unangenehmer Gegner, sie lassen extrem wenig zu. Wir müssen viel tun, damit wir Chancen kreieren, weil sie sehr kompakt verteidigen.“

    Niko Kovac

    Trainer von Borussia Dortmund

    Damit hatten die Dortmunder häufiger Probleme und sich den zweifelhaften Ruf als besonders launisch erarbeitet. In dieser Saison lassen sich etliche Belege dafür finden, dass es bisweilen an der nötigen Bereitschaft mangelt, gegen die vermeintlich Kleinen, nicht nur das vorhandene Potenzial voll auszuschöpfen, sondern in erster Linie auch Fußball als körperliche Arbeit zu verstehen. Die Folge waren Peinlich-Pleiten gegen den VfL Bochum (0:2) und Holstein Kiel (2:4) nach der Winterpause, sowie Niederlagen gegen den FC Augsburg (1:2) und Union Berlin (1:2) in der Hinrunde, als der Trainer noch Nuri Sahin hieß.

    FC St. Pauli verkaufte sich in Dortmund teuer

    Und so freut man sich in Hamburg zwar auf „einen großen Namen“ – aber auch auf einen Gegner mit großen Problemen, den man „ein bisschen ärgern“ wolle. In erster Linie, in dem man ihn in den Zweikämpfen richtig rannimmt, um ihm die Lust am Spiel zu nehmen. Im Oktober war St. Pauli das über weite Strecken prima gelungen. „Im Hinspiel hätten was mitnehmen können, wenn nicht sogar müssen“, betonte Blessin. Damals aber hatten die Schwarzgelben noch einen prima Lauf vor heimischer Kulisse und durch einen späten Treffer von Serhou Guirassy mit 2:1 triumphiert. 

    Sechs Siege hatte der BVB in den ersten sechs Spielen im Signal Iduna Park geholt. Schon damals aber hatte der Champions-League-Finalist der Vorsaison außerhalb des Ruhrgebiets erhebliche Probleme gehabt. Und darauf ruht dann auch eine weitere Hoffnung der Hamburger am Samstag.

    BVB hat auswärts erst zwei Siege gefeiert

    Die Auswärtsschwäche des BVB könne man nicht wegdiskutieren, sagte Blessin angesichts von nur zwei Siege in der Fremde. Sein Gegenüber dürfte dem entgegenhalten, dass St. Pauli eine nicht weniger veritable Heimschwäche aufweist: Nur zwei von elf Spielen am Millerntor hat die Blessin-Elf gewonnen. 

    Damit am Samstag der dritte folgt, der die eigene Negativserie beendet, werde man 90 Minuten hellwach sein und die Zweikämpfe mit einer gewissen Schärfe und Galligkeit führen müssen, betonte Blessin. Es dürfte allerdings nicht nur um wehrhaftes Gerangel gehen, sondern auch darum, den Gegner möglichst viel in Bewegung zu bringen: St. Pauli ist führender, was die Laufleistung angeht, der BVB vorletzter. Bei den intensiven Läufen liegt der Aufsteiger auf Rang vier, Dortmund auf Platz 14.

    Laut Sport Bild hat Kovac kürzlich einen „katastrophalen Fitnesszustand“ ausgemacht, der einer der Hauptgründe für die vielen individuellen Fehler und Konzentrationsschwächen sei. Kurzerhand wurde ein neuer Athletiktrainer ins Boot geholt. Selbstvertrauen dürften die Dortmunder zwar zuletzt gesammelt haben, dass sie innerhalb weniger Tage ihre Leistungsfähigkeit erheblich verbessert haben, ist allerdings eher nicht zu erwarten.



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  • Unter Kovac gibt es beim BVB vier Gewinner – aber auch drei

    Unter Kovac gibt es beim BVB vier Gewinner – aber auch drei


    Nach schwachem Start zeigt die Formkurve des BVB unter Niko Kovac zuletzt nach oben. Dem Weiterkommen in der Champions League folgte ein überzeugender Kantersieg gegen Union Berlin. Nach bislang fünf absolvierten Partien zeichnet sich immer mehr ab, auf wen Kovac setzt – und für wen es in den nächsten Monaten schwer wird.

    Zuvor war immerhin schon das Achtelfinale der Champions League erreicht worden. Es zeichnet sich ab, auf welche Spieler Kovac setzt – und wer eher zu den Verlierern des Trainerwechsels zu zählen ist.

    So sieht es jedenfalls die Redaktion von ran.de, die ihre Einschätzungen hier darlegt.

    Groß größter Gewinner

    Der erste Gewinner ist unschwer auszumachen. Pascal Groß blühte insbesondere im letzten Spiel – dem 6:0 über den 1. FC Union Berlin – beeindruckend auf, bereitete als einer von nur ganz wenigen Spielern in der Bundesliga-Historie vier Tore in einer Partie vor. 

    Dies ist auch darin begründet, dass Groß unter Sahin teilweise als Rechtsverteidiger aushelfen musste, nun aber seine Stärken im Spiel nach vorne zur Geltung bringen kann.

    Er absolvierte alle fünf Partien unter Kovac‘ Leitung und zeigte dabei (nahezu) nichts von jener Fehleranfälligkeit, die ihn noch in den Wochen zuvor zu einem der vielen Problemfälle bei Borussia Dortmund hatten werden lassen.

    Guirassy zeigt endlich sein „Stuttgart-Gesicht“

    Auch, um den dritten „Gewinner“ auszumachen, muss man kein Experte sein. Serhou Guirassy war ohnehin schon einer der ganz wenigen, die auch in Krisenzeiten meist Normalform brachten. Allerdings hatte auch er in der Bundesliga einen Durchhänger mit nur einem Treffer zwischen Ende November und Mitte Januar. Diese Durststrecke wurde bekanntlich auf fulminante Art beendet.

    Svensson erweist sich als Transfertreffer

    Bliebe der Winterneuzugang Daniel Svensson, den viele nur schwerlich einschätzen konnten. Auch er überzeugt, kann den BVB nach Ansicht von ran.de nicht nur in der Breite verbessern, sondern auch in der Spitze. Zuletzt immer in der Startelf, scheint er einer der wenigen Transfertreffer zu werden.

    Anton großer Verlierer des Trainerwechsels

    Ein solcher ist Waldemar Anton bislang nicht und dürfte es vorerst wohl auch nicht mehr werden. Der ganz große Verlierer des Trainerwechsels, der zuletzt keine Rolle mehr spielte. Wie sich das ändern könnte, ist bei Kovac‘ Vorliebe für einen festen Stamm derzeit nicht ersichtlich.

    Auch Süle jetzt außen vor

    Für Niklas Süle hatte Kovac, der ihn vom FC Bayern München kennt, Vorschusslorbeeren verteilt – offenbar voreilig. Nach seinem haarsträubenden Fehlpass beim 0:2 in Bochum kam er nur noch zu einem Kurzeinsatz, schmorte ansonsten auf der Bank. Auch Süle ist somit einer der Verlierer der neuen Situation.

    Teurer Neuzugang hat schweren Stand

    Yan Couto hingegen war schon vor Kovac‘ Ankunft nicht richtig im Team angekommen, obgleich er schon auf 22 Einsätze in Pflichtspielen kommt. Davon stand er allerdings nur fünf mal in der Startelf, was unter Kovac noch gar nicht der Fall war. Für ihn dürfte es besonders schwierig werden, in der Restsaison noch eine Rolle zu spielen.



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