Kann Borussia Dortmund seinen grandiosen Champions-League-Lauf aus dem vergangenem Jahr wiederholen? Im Achtelfinal-Hinspiel BVB – Lille kann die Mannschaft von Niko Kovac den ersten Schritt dorthin machen.
Kurz vor Anpfiff des CL-Duells BVB – Lille trifft die UEFA nun eine wichtige Entscheidung. Bei Borussia Dortmund dürfte man sich an diese Personalie wohl gerne zurückerinnern – ist das ein gutes Omen für die Mannschaft von Niko Kovac?
BVB – Lille: Spanier pfeift Borussia Dortmund erneut
Die 7:1-Galavorstellung von Borussia Dortmund gegen Celtic Glasgow gehört wohl zu den bislang besten Saisonauftritten des BVB. Auch dank zweier Elfmeter konnte Schwarz-gelb die Gäste regelrecht aus dem Stadion schießen. Der damalige Schiedsrichter? Jose Maria Sanchez Martinez. Es war sein erster Einsatz bei einem Spiel der Borussia. Wenige Monate später folgt nun gleich der Nächste.
Auch interessant: Borussia Dortmund: Paukenschlag offiziell! Kobel mit dringender Warnung
Denn wie die UEFA bekanntgegeben hat, wird der 41-Jährige die Partie des BVB gegen den OSC Lille am Dienstagabend (4. März) leiten. Ein gutes Omen für Borussia Dortmund? An die letzte Partie unter der Leitung des Spaniers dürfte man sich immerhin gerne zurückerinnern – und darauf hoffen, dass die Mini-Serie des BVB unter Sanchez Martinez am Leben bleibt.
Auch Lille mit guten Erfahrungen
Doch auch die Gäste aus Lille müssen sich in puncto Schiedsrichtererfahrung keineswegs verstecken. Bereits in der diesjährigen Champions-League-Qualifikationsrunde leitete Sanchez Martinez eine Partie der Franzosen.
Beim 1:1-Unentschieden gegen Fenerbahce Istanbul kassierte LOSC-Profi Aissa Mandi zwar einen Platzverweis, allerdings reichte Lilles Ausgleichstreffer per Elfmeter kurz vor Abpfiff am Ende für das dramatische Weiterkommen des BVB-Gegners. Es bahnt sich also ein spannendes Duell zwischen Borussia Dortmund und dem OSC Lille an.
Leipzig/fri – Statt einer erhofften Sofort-Verstärkung für die Offensive sicherte sich RB Leipzig im Wintertransferfenster als Vorgriff für den Sommer lediglich die Dienste von Flügelstürmer Tidiam Gomis. Der 18-Jährige ist ein großes Talent, kommt aber aus der zweiten französischen Liga von SM Caen und wartet weiter auf seine ersten Minuten für RBL.
RB Leipzig: Rose trainierte Reyna beim BVB
Der Transfer des schweizerischen Nationalspielers Noah Okafor (AC Mailand) war im Winter aufgrund seines nicht bestandenen Medizinchecks geplatzt. Und wie die LVZ schreibt, scheiterte auch ein weiterer Wechsel offenbar erst auf der Zielgeraden.
Weiterlesen: Alle Transfer-Gerüchte rund um RB Leipzig
BVB-Angreifer Giovanni Reyna stand demnach kurz davor, zum zweiten Mal Schützling von Trainer Marco Rose zu werden. Eine Leihe sei schon “final verhandelt” gewesen, scheiterte aber doch noch, weil Borussia Dortmund Wunschspieler Rayan Cherki (Olympique Lyon) nicht von seinem Ausbildungsverein loseisen konnte.
RB Leipzig: Reyna wäre nicht teuer gewesen
Reyna, 22, kommt in der laufenden Saison in 19 Partien auf drei Torbeteiligungen für den BVB. Der offensive Mittelfeldspieler, der auch auf den Flügeln eingesetzt werden kann, sucht aber schon länger seine Form und kommt in Dortmund fast ausschließlich von der Bank zum Einsatz. Sein Marktwert sank von einst 42 Millionen Euro auf 12 Millionen.
Weiterlesen! “Kann nur schmunzeln”: Hoeneß äußert sich über Leipzig-Gerüchte
Mit RB-Trainer Marco Rose wäre Reyna in Leipzig auf seinen früheren Förderer aus gemeinsamen schwarz-gelben Zeiten getroffen. Der US-Nationalspieler absolvierte unter Rose in dessen einziger Saison als BVB-Coach 2021/22 verletzungsbedingt nur 13 Spiele. Dabei schoss er zwei Tore und bereitete zwei weitere vor.
Beim BVB legte Henrikh Mkhitaryan eine besonders fulminante Saison hin. An diese erinnerten sich die Dortmunder und erhielten eine rührende Antwort.
Dortmund – Henrikh Mkhitaryan erzielte für Borussia Dortmund 41 Tore und 49 Vorlagen geliefert. Insgesamt hat der Stürmer drei Jahre beim BVB gespielt. Die Zeit hat er nicht vergessen.
Als er von den Dortmundern auf Social Media geehrt wurde, meldete sich Mkhitaryan persönlich zu Wort. Er reagierte auf den Beitrag und sendete „viel Liebe“ ins Ruhrgebiet.
Außerdem betonte er, dass er die Zeit nie vergessen werde. Mkhitaryan spielt aktuell bei Inter Mailand.
Es geht um Mats Hummels und Manuel Akanji: BVB-Profi Julian Brandt überrascht mit einer Entscheidung.
Dortmund – Wer ist der beste BVB-Spieler aller Zeiten? Diese Frage stellte sich Julian Brandt im Gespräch mit 433. In einem Spiel ging es darum, jeweils zwei (ehemalige) Spieler von Borussia Dortmund gegenüberzustellen. Dabei kamen einige überraschende Entscheidungen zu Tage.
BVB-Star Julian Brandt trifft eine unerwartete Entscheidung
Wer war oder ist der bessere Spieler? Als der Moderator des Spiels Julian Brandt bat, sich zwischen Mats Hummels und Manuel Akanji zu entscheiden, sagte dieser: „Ich nehme Manu.“
Das ist erstaunlich. Mats Hummels war doch jahrelang Dortmunder Abwehrchef und zudem Nationalmannschaftskollege von Julian Brandt, während Manuel Akanji zu BVB-Zeiten eher Mitläufer war und schwankende Leistungen zeigte.
BVB-Profi Julian Brandt findet Manuel Akanji besser als Mats Hummels
Allerdings: Nach seinem Wechsel zu Manchester City wurde Manuel Akanji sofort Stammspieler. Seit Sommer 2022 wurde er zweimal englischer Meister und einmal Pokalsieger.
In der Saison 2022/23 gewann er die Champions League. Ein Titel, der in der Trophäensammlung von Weltmeister Mats Hummels noch fehlt. Jedenfalls: Warum sich Julian Brandt für Manuel Akanji entschied, bleibt offen.
BVB-Profi Julian Brandt schickt Marco Reus und Robert Lewandowski ins Finale
Weitere Entscheidungen, die BVB-Mittelfeldspieler traf: Er stellte Marco Reus über Jude Bellingham, Erling Haaland über Pierre-Emerick Aubameyang und Robert Lewandowski über Mario Götze. Die „Sieger“ traten nun im Halbfinale gegeneinander an.
Dort entschied sich Julian Brandt schließlich für Marco Reus statt Erling Haaland und Robert Lewandowski anstelle von Manuel Akanji. Im Finale traten also Marco Reus und Robert Lewandowski gegeneinander an.
BVB-Legende Marco Reus ist für Julian Brandt bester Dortmunder aller Zeiten
Was dann folgte, ist wenig überraschend: „Ich muss zum Dortmund-Spieler halten“, lachte Julian Brand. „Marco ist der Gewinner.“ Julian Brandt und Marco Reus spielten Sommer 2019 und Sommer 2024 fünf Jahre lang gemeinsam beim BVB. Kein Wunder, dass sein Kumpel für ihn der beste Dortmunder aller Zeiten ist.
Weitere aktuelle BVB-News:
BVB-Verkaufskandidat will wegen Niko Kovac bleiben
BVB-Neuzugang Svensson verrät: Darauf kommt es unter Kovac wirklich an
Ex-BVB-Star sendet Liebesbekundung an Borussia Dortmund
Und auch Mats Hummels wird sein etwas überraschendes Abschneiden bei dieser Spaß-Wahl verkraften können. Übrigens: Den 36-Jährigen könnten wir bald schon wieder in Deutschland sehen.
Weil sein Gastspiel bei der AS Rom von Auf und Abs geprägt ist, zieht Ex-BVB-Profi Mats Hummels eine Bundesliga-Rückkehr in Erwägung.
Karim Adeyemi sollte einer der heißesten Verkaufskandidaten beim BVB sein. Der Angreifer will aber wohl gar nicht wechseln – auch wegen Niko Kovac.
Dortmund – Ein möglicher Abgang von Karim Adeyemi stand spätestens seit dem Winter-Transferfenster immer wieder im Fokus. Die BVB-Zukunft des Angreifers entscheidet inzwischen auch ein Schalker mit, der ihn als Spielerberater vertritt. Den Gerüchten um einen Wechsel – etwa zur SSC Neapel – zieht Adeyemi jetzt wohl den Stecker.
BVB-Verkaufskandidat will wegen Niko Kovac bleiben
Laut Bild soll sich Adeyemi entgegen der vergangenen Spekulationen bei Borussia Dortmund „sehr, sehr wohlfühlen“. Ein Grund dafür: BVB-Trainer Niko Kovac.
Unter Kovac komme der 23-Jährige aktuell wieder in Form und performe gut. Kurios: Angeblich wollte der Flügelflitzer ohnehin nicht weg (mehr Transfer-News zum BVB bei RUHR24).
Adeyemi-Wechsel beim BVB vom Tisch? Berater soll Angreifer bei Chelsea angeboten haben
Nach Angaben im Bericht wollte der Angreifer auch im Winter nicht wechseln. Auch RUHR24 berichtete im Januar, dass Karim Adeyemi einen Winter-Transfer ausschließt. Sein ehemaliger Berater soll ihn aber bei Chelsea und Neapel angeboten haben.
Kurz darauf tauschte Karim Adeyemi seine Ansprechpartner aus. Inzwischen wird er von der Spieleragentur ROOF vertreten. Doch trotz des Beraterwechsels scheint Dortmunds Nummer 27 den Verein auch im Sommer nicht verlassen zu wollen – aber was möchte der BVB selbst?
BVB-Abgang von Karim Adeyemi weiterhin möglich: CL-Qualifikation als entscheidender Faktor
Ein möglicher BVB-Abgang dürfte stark an den Ausgang der laufenden Saison gebunden sein. Denn auch die mögliche Ablöse von Karim Adeyemi gehört zum BVB-Notfallplan ohne Champions League. Angeblich könnte ein Transfer des Ex-Salzburgers knapp 60 Millionen Euro einbringen. Im Zweifel könnte er aber auch bleiben, wenn die Schwarzgelben das internationale Geschäft verpassen.
Denn auch seine Teamkollegen Jamie Gittens und/oder Torhüter Gregor Kobel könnten Dortmund in diesem Szenario verlassen. Erst kürzlich startete der Transfer-Showdown um BVB-Youngster Jamie Gittens, der mehr als 100 Millionen Euro Ablöse bringen könnte. Für Karim Adeyemi ist ein Verbleib also von mehreren Faktoren abhängig.
Borussia Dortmund muss bei Karim Adeyemi abwarten: Vertrag bis Sommer 2027
Klar ist aber auch: Falls Adeyemi unbedingt in Dortmund bleiben will, wird es keinen Verkauf geben. Denn sein Vertrag läuft noch bis 30. Juni 2027.
BVB-Newsletter abonnieren:
Jetzt anmelden: Der kostenlose BVB-Newsletter von RUHR24 versorgt dich täglich mit den Top-News zu deinem Lieblingsverein.
Borussia Dortmund dürfte ohnehin am meisten interessieren, wie sich der gebürtige Münchener in den kommenden Wochen präsentiert. Seitdem Niko Kovac BVB-Trainer ist, startete der schnelle Außenspieler in jeder Partie.
Dabei spielte Adeyemi ordentlich, aber nicht außergewöhnlich. In den vergangenen fünf Begegnungen (vor dem 24. Spieltag) erzielte er lediglich ein Tor.
Zugänge, Abgänge, fixe Transfers oder Leihen – die Gerüchteküche nimmt wieder richtig Fahrt auf. Rund um Borussia Dortmund schießen auch im Winter mal wieder Transfer-News und Gerüchte wie Pilze aus dem Boden.
Vor dem neuen Sport-Vorstand Lars Ricken, Sportdirektor Sebastian Kehl und Kaderplaner Sven Mislintat lag ein langer, anstrengender Sommer. So manche Baustelle im Kader von Borussia Dortmund wurde behoben. Doch die Hinrunde war eine Enttäuschung und zeigte deutlich: Handlungsbedarf herrscht weiter.
Borussia Dortmund: Transfer-News und Gerüchte
Welche Spieler verpflichtet der BVB? Welche Abgänge muss Borussia Dortmund verkraften? Wir behalten bei den Transfer-Plänen von Borussia Dortmund den Überblick und halten alle BVB-Fans in unserem Transfer-Blog stets auf dem Laufenden.
+++ Transfer-Blog aktualisieren +++
BVB-Legende Hummels vor Bundesliga-Comeback?
27. Februar: Bei Mats Hummels läuft es weiterhin recht holprig, plötzlich steht sogar ein Rom-Abgang der BVB-Legende im Sommer im Raum. Mehr dazu liest du hier.
BVB-Youngster vor Sommer-Abschied?
25. Februar: Viele Verletzungen, viele ungenutzte Chancen und das Warten auf den großen Durchbruch – geht es für einen Youngster bei Schwarz-Gelb nicht mehr weiter? Ein Ex-Profi fordert nun seinen Abgang. Mehr dazu liest Du hier.
Lotka-Abschied besiegelt
22. Februar: Er gilt als großes Talent und bester Keeper der 3. Liga. Doch bei den Profis hat er keine Chance. Nach der Verpflichtung (und Verleihung) von Diant Ramaj steht fest: Marcel Lotka wird im Sommer gehen. Alle Details hier.
Ehemaliges Mega-Juwel auf dem Sprung?
20. Februar: Borussia Dortmund wird mit einem einstigen Mega-Juwel in Verbindung gebracht. Kommt es zum Wechsel?
BVB winkt Geldregen aus der Premier League
18. Februar: Das wäre mal ein richtiger Hammer! Ein Top-Klub aus der Premier League könnte bis zu 100 Millionen Euro für ein BVB-Juwel hinblättern. Mehr Infos dazu findest du hier.
BVB-Interesse an Bundesliga-Spieler?
16. Februar, 11.18 Uhr: Kaum dreht in der Bundesliga ein Spieler auf, kommen Gerüchte um ein BVB-Interesse auf. Hier erfährst du mehr.
Ricken erklärt Gründe für Tullberg-Aus
14. Februar: Einen Wechsel gab es beim BVB im Transfer-Januar auch auf der Trainerbank, Nuri Sahin musste gehen. Warum auch Interimscoach Mike Tullberg nach drei durchaus erfolgreichen Spielen zurück zur U19 musste, erklärt Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hier.
Hammer nach Transfer-Chaos
10. Februar, 22.18 Uhr: Zweimal wollte der BVB ihn, zweimal platzte ein Transfer! Rayan Cherki sorgte für ganz schön viel Wirbel und macht es nach dem Transfer-Chaos jetzt erneut. Die Dortmunder Fans trauern ihm hinterher.
Arbeitet Stuttgart schon an Hoeneß-Nachfolge?
9. Februar,16.22 Uhr: Gerade erst den BVB geschlagen, scheint Stuttgart schon an einer Nachfolge für Trainer Sebastian Hoeneß zu arbeiten. Der wird heiß mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Sein Ersatz im Schwabenland könnte ein echter Superstar werden. Hier die Details.
Vertrags-Coup nach Transferschluss
5. Februar, 16.45 Uhr: Das Winter-Transferfenster war schon zu, da sickerte beim BVB doch noch eine heiße Nachricht durch. Ein Juwel hat einen neuen Vertrag unterschrieben und sich langfristig für Dortmund entschieden. Hier alle Details.
Transfer-Chaos perfekt
17.30 Uhr: Schon im Sommer gab Borussia Dortmund beim Poker um einen Star kein gutes Bild ab. Nun enden die Verhandlungen komplett im Chaos. Sebastian Kehl gerät in Erklärungsnot.
Nächste Absage für den BVB
16.52 Uhr: Nächste Absage! Borussia Dortmund geht nach Cherki im Rennen um ein weiteres Mega-Talent leer aus. Stattdessen geht er jetzt zu diesem Top-Klub!
Aus und vorbei! Kein Cherki-Transfer zum BVB
15.43 Uhr: Das war’s endgültig in der Cherki-Saga! Wie „Sky“ berichtet, wird der Franzose in diesem Transferfenster nicht zum BVB wechseln. Die Dortmunder haben Abstand von einer Verpflichtung genommen.
Cherki Drama nimmt kein Ende!
14.06 Uhr: Offenbar hat Lyon die Verhandlungen mit Borussia Dortmund bezüglich Rayan Cherki platzen lassen. Gegenüber „Sky“ bestätigte der Verein, dass man mehrere BVB-Angebote abgelehnt habe. Der Grund: Dortmund sei „zu spät dran“! Lyon wolle keinen weiteren Verhandlungen führen.
Erster Neuzugang ist da
13.26 Uhr: Der erste Neuzugang ist da! Borussia Dortmund hat Linksverteidiger Daniel Svensson ausgeliehen. Der 22-Jährige absolvierte am Sonntag erfolgreich den Medizincheck und erhält die Rückennummer 24. Hier alle Infos.
Mehr Nachrichten für dich:
Kobel-Abgang? Top-Klub macht ernst
13.08 Uhr: Steht Borussia Dortmund ein schmerzhafter Abgang bevor? Gregor Kobel soll bei einem Top-Klub auf dem Wunschzettel stehen! Alle Infos dazu hier.
Angebot abgelehnt
11.59 Uhr: Oh, oh! Das klingt gar nicht gut. Laut Medienberichten soll Lyon ein Angebot des BVB über 22,5 Millionen Euro für Cherki abgelehnt haben. Es droht die nächste erfolglose Cherki-Saga.
Chukwuemeka fast da, Cherki wartet
11.25 Uhr: Es könnte ein zäher Tag für alle BVB-Fans werden. Während Carney Chukwuemeka wohl in Kürze in Dortmund landen soll, steht die Maschine, die Rayan Cherki ins Ruhrgebiet bringen soll, noch immer in Lyon. Der BVB kämpft mit Olympique um die letzten Details. Laut „Sky“ kann der Deal in beide Richtungen kippen.
Die Kiezkicker empfangen heute (15.30 Uhr) am Millerntor Borussia Dortmunds Millionen-Truppe. Der Kader des BVB ist fast zehnmal so viel Wert wie das Aufgebot der Hamburger. Entsprechend werden die Gäste auch als klarer Favorit in die Partie gehen. Kampflos geschlagen geben wird sich St. Pauli aber sicher auch nicht. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge muss die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin mit Blick auf den Abstiegskampf endlich mal wieder punkten.
Im Winter wechselte Daniel Svensson aus Dänemark zu Borussia Dortmund. Der bis dato in Deutschland völlig unbekannte Linksverteidiger hinterließ bei seinen ersten Auftritten im BVB-Trikot gleich einen überzeugenden Eindruck. In einem Interview bestätigte der 23-Jährige, dass er auch Angebote von anderen Klubs hatte.
Mit der Ausleihe von Daniel Svensson hatte Borussia Dortmund auf der Zielgeraden der Winter-Transferphase noch für eine kleine Überraschung gesorgt, war der junge Schwede hierzulande zuvor doch noch ziemlich unbekannt. Nun drängte sich Svensson auf der Linksverteidiger-Position direkt auf und stand bereits einige Male in der Startelf.
Mit der Verpflichtung des 23-Jährigen hat man sich am Westfalenstadion erst in letzter Sekunde beschäftigt. Das bestätigte der Linksfuß im Gespräch mit den “Ruhr Nachrichten”: “Den Kontakt gab es erst zu Niko Kovac”. Die Verpflichtung des Nachfolgers von Nuri Sahin machte der BVB erst wenige Tage vor dem Ende der Wechselperiode offiziell.
BVB: Daniel Svensson hatte “guten Start” bei Borussia Dortmund
“Ich hatte mehr oder weniger nichts dabei, außer meinen Fußballschuhen. Ich bin dann von Spanien zurückgeflogen, habe die wichtigsten Sachen eingepackt und bin einen Tag später nach Dortmund gereist”, verrät der Youngster die kuriosen Umstände seines Last-Minute-Transfers, der insgesamt von einem “guten Start” in Deutschland spricht.
Svensson, der zunächst vom FC Nordsjaelland nur bis Saisonende ausgeliehen ist, hatte allerdings schon früh klar gemacht, dass er gerne den nächsten Karriereschritt machen würde. “Ich habe nur auf die Gelegenheit gewartet, zu gehen. Und als ich sie bekam, musste ich schnell handeln”, sagte er weiter. An Möglichkeiten mangelte es ihm wohl nicht.
“Es stimmt, es gab Interesse von anderen Vereinen. Aber, als das mit Borussia Dortmund konkret wurde, wollte ich nur hierherkommen. Es ist ein sehr großer Verein, eine der größten Mannschaften in Deutschland. Als man mir die Chance geboten hat, hier zu spielen, wollte ich das unbedingt machen”, verrät Svensson, der im Sommer dank einer Kaufoption in Höhe von rund sieben Millionen Euro festverpflichten.
Hamburg – Der BVB hat beim FC St. Pauli mit 2:0 gewonnen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit wenig Highlights gelang nach der Pause schnell der Doppelschlag zum 2:0. Diese Führung gab den Gästen Sicherheit und Souveränität, sodass der Sieg am Ende verdient ist. Von den Kiezkickern kam nach der Pause zu wenig nach vorne. Daher wurde es nicht mehr spannend. Für Borussia Dortmund ist es nach dem 6:0 gegen Union Berlin der zweite Bundesliga-Sieg in Folge.
BVB gegen FC St. Pauli Endstand 2:0 – Hier alle Details im Live-Ticker
15.26 Uhr: „Hells Bells“ ertönt und die Zuschauer erheben sich. Die Mannschaften betreten den Rasen.
15.22 Uhr: Die Pauli-Anhänger schwenken zahlreiche Fahnen auf ihrer Haupttribüne.
15.21 Uhr: Die Heimfans antworten lautstark auf die Schmähgesänge von den Gästen.
15.14 Uhr: Die Spieler haben ihr Aufwärmen beendet und gehen zurück in die Katakomben. In etwa 15 Minuten geht es los.
15.08 Uhr: Der Stadionsprecher verkündet die Startaufstellung des FCSP. Es wird laut.
15.07 Uhr: Derweil machen sich die Mannschaften auf dem Rasen warm.
15.05 Uhr: Das Stadion ist schon sehr gut gefüllt. Der Gästeblock macht ordentlich Betrieb. Die Fangesänge der BVB-Fans hört man bis in die Innenräume des Stadions.
14.57 Uhr: Niko Kovac wechselt in seiner BVB-Aufstellung heute nur einmal. Yan Couto ersetzt den erkrankten Julian Ryerson.
14.54 Uhr: Die Hausherren sind seit vier Pflichtspielen sieglos, verloren drei davon und blieben zuletzt sogar dreimal ohne eigenes Tor.
14.49 Uhr: St. Pauli hingegen liegt als Tabellen-15. vier Zähler vor dem Relegationsplatz. Somit brauchen auch die „Kiezkicker“ im Abstiegskampf jeden Punkt.
14.44 Uhr: Die Borussia (10.) liegt vor dem Spiel sieben Punkte hinter Platz vier. Ein Sieg beim Aufsteiger ist somit Pflicht.
14.39 Uhr: Der BVB will heute an das 6:0 gegen Union Berlin anknüpfen und erstmals in dieser Saison zwei Bundesliga-Spiele am Stück gewinnen.
14.34 Uhr: Die Bank der Hausherren: Voll – Saliakas, Dzwigala, Ceesay, Sinani, Afolayan, Banks, Albers
14.31 Uhr: So spielt der FC St. Pauli: Vasilj – Nemeth, Wahl, van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka– Weißhaupt, Eggestein, Saad
BVB gegen St. Pauli im Live-Ticker: Die Aufstellung ist da!
14.29 Uhr: Die Ersatzbank von Borussia Dortmund: Meyer – Anton, Svensson, Süle, Özcan, Brandt, Chukwuemeka, Duranville, Gittens
14.26 Uhr: Das ist die BVB-Aufstellung: Kobel – Couto, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy
+++ Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker für die Bundesliga-Partie zwischen dem FC St. Pauli und Borussia Dortmund. Der Anstoß erfolgt heute (1. März) um 15.30 Uhr im Millerntor-Stadion. RUHR24-Reporter Nico Lankau ist live vor Ort. +++
BVB gegen St. Pauli: Doppelter Mutmacher für Borussia Dortmund
Dortmund/Hamburg – Das Spiel gegen St. Pauli entscheidet die gesamte BVB-Saison, meint RUHR24-Redakteur Nicolas Luik. Im Erfolgsfall rücken die internationalen Plätze wieder in greifbare Nähe. Gut, dass es zwei Statistiken gibt, die Schwarz-Gelb Mut machen.
Statistik Nummer eins: Serhou Guirassy traf in der Rückrunde genauso häufig wie alle Kiezkicker zusammen! Der 28-Jährige, der beim 6:0 des BVB gegen Union Berlin vier Tore beisteuerte, kommt bislang auf sechs Treffer. Insgesamt durfte er im deutschen Oberhaus in dieser Saison 13-mal jubeln, wettbewerbsübergreifend sogar 23-mal.
Statistik Nummer zwei: St. Pauli verlor in der Bundesliga gegen keinen Verein öfter als gegen den BVB! Ganze zwölfmal unterlagen die Hamburger den Westfalen. Darüber hinaus traf kein Team öfter gegen Pauli als Borussia Dortmund. Stolze 35 Gegentreffer kassierten die „Boys in Brown“. Doch aus Pauli-Sicht gibt es ebenfalls zwei Mutmacher.
BVB-Newsletter abonnieren:
Jetzt anmelden: Der kostenlose BVB-Newsletter von RUHR24 versorgt dich täglich mit den Top-News zu deinem Lieblingsverein.
BVB gegen St. Pauli: Das Hamburger Lazarett lichtet sich
Bei der Trainingseinheit am Dienstag (25. Februar) konnte der von Verletzungen gebeutelte Aufsteiger aufatmen. Neben Lars Ritzka (IV), der vorheriges Wochenende ausgewechselt werden musste, trainierten auch Connor Metcalfe (ZM), Manolis Saliakas (RV) und Robert Wagner (ZM) wieder mit dem Team. Zudem scheint es Philipp Treu (LV) nicht ganz so schlimm erwischt zu haben. Der 24-Jährige musste im vorherigen Spiel ebenfalls vom Feld genommen werden, verpasste das Training nur aus Gründen der Belastungssteuerung.
Welche Profis Trainer Alexander Blessin letztlich aufbieten kann, bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass die Gastgeber im bisherigen Saisonverlauf elf Gegentore weniger kassiert haben als der BVB. Dementsprechend wird man im Norden darauf bedacht sein, Guirassy am Samstag so gut es geht, aus dem Spiel zu nehmen.
Borussia Dortmund gewinnt beim FC St. Pauli mit 2:0, überzeugt aber nur in der zweiten Halbzeit. Eine schwarze Serie reißt trotzdem.
Karim Adeyemi genoss diesen Moment. Die Fans im Gästeblock jubelten ihm entgegen, aber Borussia Dortmunds Flügelstürmer blieb ganz cool im Strafraum stehen und schaute sich das Treiben auf den Rängen an. Dann flogen von hinten seine Mitspieler Pascal Groß und Ramy Bensebaini an und fielen Adeyemi um den Hals. Er war ja der Grund für den BVB-Rummel nach diesem herrlichen Sololauf durch das Stadion am Millerntor.
Adeyemi schob da in der 58. Minute ganz lässig zum 2:0 ein und machte den 2:0 (0:0)-Sieg des BVB beim FC St. Pauli klar. Serhou Guirassy hatte die Dortmunder in Führung gebracht (50.). Nach einer deutlichen Leistungssteigerung und aufgrund hoher Effizienz darf der BVB den Blick in der Tabelle weiter nach oben richten.
Trainer Niko Kovac hatte vor 29.546 Zuschauerinnen und Zuschauer am Millerntor eine Mission. Bisher nämlich ist es den Dortmunder in dieser Saison noch nicht gelungen, zwei Bundesliga-Spiele in Serie zu gewinnen. Nach Nuri Sahin und Interimslösung Mike Tullberg ist der 53-Jährige der Dritte, der sich daran versuchte. Nach dem 6:0 gegen Union Berlin und einer vollen Trainingswoche in Dortmund schienen die Chancen, diese Statistik zu den Akten legen zu können, groß.
Eine Änderung nahm Kovac gegenüber dem Befreiungsschlag gegen Union vor. Der bisher glücklose Sommer-Zugang Yan Couto vertrat doch recht überraschend den erkrankten Stamm-Rechtsverteidiger Julian Ryerson. Ansonsten beließ Kovac alles bei altem, was auch bedeutete: Julian Brandt musste nach auskurierter Muskelverhärtung zunächst auf der Bank Platz nehmen, für ihn spielte Giovanni Reyna. Und Maximilian Beier erhielt anstelle von Jamie Gittens eine weitere Möglichkeit, sich zu beweisen.
Das gelang zunächst nicht, und das galt für so gut wie alle Dortmunder Profis, die einen schwierigen Start erwischten. Besonders die linke Abwehrseite mit Beier und Ramy Bensebaini wackelte in den erste Minuten, immer wieder wurde das Duo von Noah Weißhaupt überlaufen.
So kam auch die erste Torchance durch Elias Saad (7.) zustande. Um den BVB in der Folge aber ernsthaft unter Druck zu setzen, fehlten St. Pauli im letzten Spieldrittel die Konsequenz. Eine Möglichkeit hatten die Kiez-Kicker noch nach 34 Minuten, als Eric Smith einen Freistoß auf den zweiten Pfosten schlug, und Hauke Wahl den Ball knapp neben den linken Pfosten setzte.
Und der BVB? Die Schwarz-Gelben fielen am Millerntor durch viele technische Unsauberkeiten und fehlende Abstimmung auf. Pässe ins Nichts oder in die entgegengesetzte Laufrichtung des Mitspielers waren ein Beleg dafür. Insgesamt schafften die Dortmunder kaum Gegenpressing-Momente, insgesamt fehlte die Tiefe.
Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit deutete der BVB an, was mit dem blitzschnellen Duo auf rechts, Couto und Karim Adeyemi, möglich ist. Da schickte der Brasilianer Adeyemi die Linie entlang, und der 23-Jährige schoss hauchzart neben den linken Pfosten – die beste Chance des Spiels. Zuvor wurde der BVB nur durch einen verunglückten Abstoß St. Paulis gefährlich, den Adeyemi abfing. Der schickte Marcel Sabitzer, dessen Flanke aber konnte Serhou Guirassy nicht mit Druck aufs Tor köpfen (11.). Es war ein enttäuschender Dortmunder Auftritt, ein Rückschritt.
Nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel zeigten die Dortmunder, wie viel besser sie es können. Als sie alle fehlenden Komponenten der ersten Halbzeit plötzlich vereinten. Nico Schlotterbecks langer Pass auf Couto brachte Tiefe ins Spiel, Adeyemi schnappte sich den abgefangenen Ball nach der Couto-Flanke, schoss. Und Serhou Guirassy drückte den Ball im zweiten Anlauf über die Linie – 1:0 (50.).
Und es wurde noch erfolgreicher aus Dortmunder Sicht. Aus einem Freistoß St. Paulis konterte der BVB zum 2:0. Beier klärte mit einem weiten Schlag, der eine Vorlage für Adeyemi wurde. Adeyemi schüttelte Philipp Treu ab, ließ Smith ins Leere laufen, und schob dann ganz cool an Nikola Vasilj ein (58.). Plötzlich spielte der BVB effizient wie eine Spitzenmannschaft.
Es hätten weitere Tore fallen können, wie beim nächsten Konter in der 72. Minute, der über Groß und Beier vorgetragen wurde, da aber schoss Adeyemi drüber. Kovac brachte für die Schlussphase in Person von Carney Chukwuemeka und Daniel Svensson die beiden Winter-Zugänge, dafür gingen Reyna und Bensebaini auf die Bank.
Nach einem Freistoß von Groß, den Guirassy ins Tor schoss, lag der Ball sogar noch ein drittes Mal im Tor, doch der Guineer stand dabei im Abseits (78.). Von St. Pauli kam nicht mehr viel. Am Dienstag geht es im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen OSC Lille (21 Uhr/Prime) weiter.