Kategorie: Borussia Dortmund

  • BVB-Ansage von Sebastian Kehl nach St. Pauli: „Spielt überhaupt keine Rolle“

    BVB-Ansage von Sebastian Kehl nach St. Pauli: „Spielt überhaupt keine Rolle“


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    Sebastian Kehl guckt ernst
    Sebastian Kehl hat über das BVB-Ziel für die verbliebende Bundesliga-Saison gesprochen. © David Inderlied/Kirchner-Media

    Der BVB hat erstmals in der laufenden Bundesliga-Saison zwei Siege am Stück geschafft. Doch Sebastian Kehl mahnt zur Vorsicht.

    Hamburg – Der BVB-Sieg beim FC St. Pauli (2:0) hält die Westfalen im Rennen um die internationalen Plätze. Rang sechs ist nach 24 Spielen drei Punkte entfernt. Das Ziel bleibt aber das Erreichen der Champions League, auch wenn Sebastian Kehl sich auf Nachfrage dazu lieber vorsichtig äußerte.

    BVB-Ansage von Sebastian Kehl nach St. Pauli: „Spielt überhaupt keine Rolle“

    „Also ich gucke im Moment wenig auf die Tabelle – ganz ehrlich. Ob wir jetzt auf Zehn stehen, spielt überhaupt keine Rolle. Ja, es ist alles ein bisschen enger zusammengerückt“, erklärte der Sportdirektor des BVB nach dem Spiel in der Mixed Zone auch gegenüber RUHR24.

    Kehl betonte: „Unser Ziel ist vor allem, durch unsere Spiele, durch unsere Ergebnisse unsere Situation zu beeinflussen. Alles andere werden wir sehen.“ Diese Einstellung des 45-Jährigen ist nachvollziehbar. Schließlich wartet auf Borussia Dortmund im Saisonendspurt ein schweres Programm.

    BVB steht in der Bundesliga vor einem schweren Programm

    Die Schwarz-Gelben müssen unter anderem noch zu den direkten Konkurrenten nach Leipzig und Freiburg. Zudem gastiert der BVB auch noch beim FC Bayern München und Bayer Leverkusen.

    „Daher machen wir trotzdem genauso weiter, Schritt für Schritt. (…) Aber wir werden einen Teufel tun und jetzt in irgendeiner Form wieder den Blick voraus wagen. Weil wir uns einfach auch versprochen haben, jeden kleinen Schritt zu gehen“, kündigte Kehl an.

    BVB steht defensiv stabiler, überzeugt aber noch zu selten offensiv

    Die jüngsten Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass Borussia Dortmund sich in der schwächsten Bundesliga-Saison seit zehn Jahren endlich stabilisiert. In den jüngsten fünf Pflichtspielen stand hinten viermal die Null.

    Allerdings tut sich der BVB im Offensivspiel noch häufig schwer. Das zeigte auch das Gastspiel auf St. Pauli erneut. Im ersten Durchgang waren die Kiezkicker sogar etwas gefährlicher als die Borussia, die nach der Pause nur dank ihrer Effizienz den Sieg holte. Denn viele Chancen gab es nicht.

    Gegen den VfL Bochum (0:2) und im Rückspiel gegen Sporting Lissabon (0:0) blieben die Westfalen sogar gänzlich ohne eigenes Tor. Die nächste Chance, offensiv Fortschritte zu zeigen, hat der BVB am Dienstag (4. März) in der Champions League gegen LOSC Lille.



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  • BVB-Legende Klopp fällt vom Sockel

    BVB-Legende Klopp fällt vom Sockel


    Nach seinem überraschenden Wechsel zu Red Bull hat Jürgen Klopp viele Fans verärgert. Jetzt wird er beim Mainzer Karneval mit einem satirischen Motivwagen aufs Korn genommen.

    Jürgen Klopp hat sich mit seinem Wechsel zum Red-Bull-Konzern nicht nur Freunde gemacht – besonders in Mainz, Dortmund und Liverpool sehen viele Fans seine neue Rolle kritisch. Nun wird der einstige Publikumsliebling beim Mainzer Karneval aufs Korn genommen.

    Beim traditionellen Rosenmontagszug am 3. März wird ein Motivwagen des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) den 57-Jährigen in übergroßer Pappfigur zeigen – und das mit einer ordentlichen Prise Spott. Klopp wird grinsend mit einer Red-Bull-Dose in der Hand dargestellt, auf der jedoch „Red Bapp“ steht – eine Anspielung auf die klebrige Konsistenz des Getränks. Zudem trägt er eine Kappe mit einem Euro-Symbol und Flügel aus 500-Euro-Scheinen.

    Die Darstellung spielt auf seinen überraschenden Wechsel ins Red-Bull-Imperium an, wo er seit Januar 2025 als „Global Head of Soccer“ tätig ist. Zuvor hatte Klopp mehrfach betont, nach seinem Abschied aus Liverpool eine Pause vom Profi-Fußball einlegen zu wollen. Umso größer war die Enttäuschung vieler Fans, als er sich nur wenige Monate später für das finanzstarke Unternehmen entschied.

    Symbol des Falls: Klopp verliert das Vertrauen der Fans

    Der MCV bringt dies mit einem Reim auf den Punkt: „Für Kloppo zählten früher Werte, um die er sich nicht mehr scherte. Denn weil Red Bull lockt mit viel Geld, er krachend nun vom Sockel fällt.“

    Passend dazu zeigt der Wagen Klopp im Moment des Fallens von einem Sockel, auf dem die Logos seiner bisherigen Vereine Mainz 05, Borussia Dortmund und FC Liverpool prangen. Dort hat er sich mit seinen Erfolgen Denkmäler gesetzt – doch nun scheint sein Ruf zumindest in Teilen der Fanszene zu bröckeln.

    Der Mainzer Karneval, eine der Hochburgen des närrischen Treibens in Deutschland, ist bekannt für seine satirischen und politischen Motivwagen. In diesem Jahr trifft es neben Jürgen Klopp auch andere prominente Persönlichkeiten wie Donald Trump und Wladimir Putin. Bleibt abzuwarten, wie der Ex-BVB-Coach selbst auf die Karikatur reagieren wird.



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  • Borussia Dortmund II: Ergebnisse in der 3. Liga und News im Überblick

    Borussia Dortmund II: Ergebnisse in der 3. Liga und News im Überblick


    Borussia Dortmund II im Saison-Check 2024/2025: Welche Statistiken fallen ins Auge und wie hat sich Borussia Dortmund II in den letzten Spielen der 3. Liga geschlagen? Werfen Sie einen Blick auf den aktuellen Tabellenstand und die Gegner für die nächsten Spiele.

    Insgesamt 26 Spiele hat Borussia Dortmund II bislang in der Saison 2024/2025 absolviert und dabei 33 Punkte errungen. Aktuell findet sich das Team auf dem 11. Tabellenrang wieder.

    Ergebnisse der letzten 5 Spiele von Borussia Dortmund II in der Saison 2024/2025

    1 Sieg (1 Heimsieg), 3 Niederlagen und 1 Unentschieden – das ist die Bilanz der letzten fünf Spiele für Borussia Dortmund II in der 3. Liga.

    Datum Heim Gast Ergebnis
    01.03.2025 Borussia Dortmund II Rot-Weiss Essen 0:1
    22.02.2025 Alemannia Aachen Borussia Dortmund II 2:2
    15.02.2025 Borussia Dortmund II SV Sandhausen 1:0
    09.02.2025 VfL Osnabrück Borussia Dortmund II 1:0
    01.02.2025 Borussia Dortmund II F.C. Hansa Rostock 0:2

    Die nächsten Spiele für Borussia Dortmund II in der 3. Liga

    Im nächsten Spiel trifft Borussia Dortmund II auswärts auf den TSV 1860 München, welcher aktuell auf Rang 14 in der Tabelle der 3. Liga steht. Anpfiff ist am Sonntag, den 09.03.2025 um 13.30 Uhr. Für die nächsten Spieltage sind noch Matches gegen SG Dynamo Dresden, Viktoria Köln, SV Waldhof Mannheim und den FC Ingolstadt 04 angesetzt.

    Datum Heim Gast
    09.03.2025, 13.30 Uhr TSV 1860 München Borussia Dortmund II
    12.03.2025, 19.00 Uhr SG Dynamo Dresden Borussia Dortmund II
    15.03.2025, 14.00 Uhr Borussia Dortmund II Viktoria Köln
    29.03.2025, 14.00 Uhr SV Waldhof Mannheim Borussia Dortmund II
    05.04.2025, 14.00 Uhr Borussia Dortmund II FC Ingolstadt 04

    Fußball live im Fernsehen: Von 3. Liga bis Champions League – Die aktuellen TV-Termine für Fußballspiele im Überblick!

    Statistik und Highlights der laufenden Saison 2024/2025

    Statistik
    Höchste Heimsiege 3:0 (Borussia Dortmund II – Alemannia Aachen), 3:0 (Borussia Dortmund II – SpVgg Unterhaching)
    Höchster Auswärtssieg 0:3 (VfB Stuttgart II – Borussia Dortmund II)
    Spiele zu Null 5
    Torreichste Spiele 5:3 (FC Ingolstadt 04 – Borussia Dortmund II), 3:5 (Viktoria Köln – Borussia Dortmund II)

    Borussia Dortmund II News 2025: Aktuelle Nachrichten zum Verein

    Hier erhalten Sie einen Überblick über aktuelle News wie Spielberichte zu den letzten Partien der 3. Liga, Vorberichte mit Infos zu bevorstehenden Live-Übertragungen und mehr. Weitere Nachrichten zum Verein finden Sie auf der news.de-Themenseite für Borussia Dortmund II.

    Noch mehr News zur 3. Liga lesen Sie hier.

    Borussia Dortmund II in der aktuellen 3. Liga-Tabelle 2024/2025

    Platz Team Spiele S U N Tore Diff. Pkt.
    1 SG Dynamo 26 14 6 6 52:30 22 48
    2 FC Energie 26 14 6 6 49:30 19 48
    3 Saarbrücken 26 13 8 5 40:27 13 47
    4 Ingolstadt 26 11 9 6 51:39 12 42
    5 DSC Arminia 25 11 7 7 35:26 9 40
    6 Viktoria Köln 26 12 4 10 42:35 7 40
    7 F.C. Hansa 25 11 5 9 33:32 1 38
    8 SC Verl 26 9 10 7 37:35 2 37
    9 SV Wehen Wie 26 10 7 9 39:41 -2 37
    10 Erzgeb. Aue 26 11 4 11 38:41 -3 37
    11 Bor.Dortmund II 26 9 6 11 40:41 -1 33
    12 RW Essen 26 9 6 11 37:40 -3 33
    13 VfL Osnabrück 26 8 8 10 37:43 -6 32
    14 TSV 1860 26 9 5 12 38:50 -12 32
    15 Sandhausen 26 8 7 11 38:41 -3 31
    16 Alemannia Aachen 25 6 13 6 25:29 -4 31
    17 VfB Stuttg. II 25 7 7 11 32:42 -10 28
    18 SV Waldhof 25 6 9 10 29:30 -1 27
    19 Hannover 96 II 26 6 4 16 30:51 -21 22
    20 Haching 25 3 9 13 29:48 -19 18

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    +++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller Sportdaten generiert und wird regelmäßig datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter [email protected] entgegen. +++

    kns/roj/news.de



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  • Borussia Dortmund: Aufregung um BVB-Star – gibt es die irre Transfer-Wende?

    Borussia Dortmund: Aufregung um BVB-Star – gibt es die irre Transfer-Wende?


    Eigentlich sollte er in der vergangenen Winter-Transferperiode schon Borussia Dortmund verlassen. Doch ein Wechsel kam nicht zustande. Im Sommer soll dann der nächste Versuch gestartet werden, da viele Top-Klubs an ihm interessiert sein sollen. Die Rede ist von Karim Adeyemi.

    Für Borussia Dortmund würde eine Hammer-Ablöse rausspringen. Davon könnte der Revierklub einige Verstärkungen holen. Doch will Adeyemi überhaupt weg? Beim Flügelstürmer könnte es zu einer spektakulären Wende kommen.

    Borussia Dortmund: Wende bei Adeyemi

    Noch im Januar bemühte sich die SSC Neapel um Karim Adeyemi. 50 Millionen Euro hätte Borussia Dortmund für den Flügelstürmer kassiert. Zu dem Zeitpunkt war der 23-Jährige allerdings auch nicht zufrieden mit der Gesamtsituation. Beim BVB lief es einfach nicht, die Ergebnisse und auch die Leistungen waren schlecht.


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    Doch dann gab es den Trainerwechsel, der laut der „Bild“ zur Kehrtwende bei Adeyemi führte. So zeigte die Formkurve unter Neu-Coach Niko Kovac wieder deutlich nach oben. Adeyemi fühle sich in seiner aktuellen Rolle sehr wohl und kann sich jetzt sogar einen langfristigen Verbleib vorstellen.

    In Dortmund hat der Offensivspieler einen Vertrag bis 2027. Adeyemi selbst wollte auch nicht mitten in der Saison den Verein verlassen, heißt es in dem Bericht. So soll sein ehemaliger Berater Ali Barat ihn bei mehreren Top-Klubs angeboten haben. Da es so viel Wirbel um ihn gab, wechselte Adeyemi Anfang Februar seine Berater-Agentur.

    BVB-Verbleib hängt von der Champions League ab

    Doch ob Karim Adeyemi tatsächlich bei Borussia Dortmund bleibt, hängt nicht nur von seiner eigenen Entscheidung ab. Sollte der Revierklub die Champions-League-Teilnahme verpassen, fehlen wichtige Einnahmen. Diese müssten dann durch Spielerverkäufe kompensiert werden.


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    Die BVB-Verantwortlichen müssten dann einige Profis abgeben. Zuletzt wurden neben Adeyemi auch Gregor Kobel und Jamie Gittens mit einem Abschied in Verbindung gebracht. Bei allen drei Stars würden dann hohe Ablösesummen rausspringen.



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  • FC Augsburg und SC Freiburg 0:0 in Fußball-Bundesliga am 24. Spieltag

    FC Augsburg und SC Freiburg 0:0 in Fußball-Bundesliga am 24. Spieltag


    Der SC Freiburg hat seinen fünften Sieg am Stück in der Fußball-Bundesliga verpasst, im Kampf um Europa beim FC Augsburg aber wenigstens ein Remis gerettet. Damit verpassten die Freiburger auch eine historische Bundesligamarke. Alle acht vorherigen Partien dieses 24. Spieltags an diesem Wochenende endeten mit Siegen für die Auswärtsmannschaften. Nur der sport-Club schaffte das in der abschließenden Partie am Sonntag nicht.

    Im Duell zweier Defensiven in Topform präsentierten sich die Breisgauer beim torlosen Unentschieden erstaunlich schwerfällig. Die Augsburger um ihren Schlussmann Finn Dahmen, der mit 433 Minuten ohne Gegentor einen Vereinsrekord aufstellte und gleichzeitig deutlich verbesserte, sind nun schon seit acht Spielen ungeschlagen.

    Die Freiburger liegen nach dem Unentschieden vor 29.651 Zuschauern mit 40 Punkten als Fünfter weiter sogar aussichtsreich im Champions-League-Rennen. Die Augsburger sind mit 32 Zählern im Sorglos-Mittelfeld, Steve Mounié traf in der Nachspielzeit nur den Pfosten. Die Südbadener, die mit einem fünften Sieg am Stück ihren Vereinsrekord eingestellt hätten, wollen in ihrem Heimspiel nächste Woche RB Leipzig im Rennen um Europa weiter hinter sich lassen. Der FCA muss beim wieder etwas stabileren BVB in Dortmund antreten.

    Was macht man gegen einen Champions-League-Kandidaten? Man gibt Gas. Das war die Marschroute der Augsburger vom Anpfiff an. Alexis Claude-Maurice, vor einer Woche mit einem Hattrick gegen Borussia Mönchengladbach der Matchwinner, gab schon nach 60 Sekunden eine erste Kostprobe ab. Der Schuss des Franzosen wurde allerdings abgeblockt.

    Die Freiburger ließen die Augsburger anschließend mit kluger Raumaufteilung nicht zur Entfaltung kommen – das war jedoch nicht von langer Dauer. Einen unsauber geklärten Ball von Vincenzo Grifo hämmerte Frank Onyeka (24.) von der Strafraumgrenze an die Unterkante der Latte. Torwart Noah Atubolu wäre geschlagen gewesen.

    Und nur drei Minuten später rauschte Dimitrios Giannoulis in einen Diagonalball von der rechten Seite von Antreiber Fredrik Jensen. Der Linksfuß konnte den Ball mit seinem schwächeren Fuß aber nicht kontrollieren. Die Augsburger waren klar am Drücker – doch auch Stürmer Phillip Tietz (45.+2) traf aus bester Position mit freier Sicht auf Atubolu einfach nicht.

    Die Hausherren waren auch nach dem Seitenwechsel die energischere Mannschaft. Die Freiburger dagegen agierten weiter zu behäbig, kamen aber zumindest ab und an gefährlich vor Dahmens Tor. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung scheiterte Jan-Niklas Beste (63.) am FCA-Keeper. Brandgefährliche Szenen bekamen die Fans anschließend fast nicht mehr geboten, auch wenn die Augsburger mit einem Pfostenkracher durch den eingewechselten Mounié dem Lucky Punch näher waren als die Gäste.



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  • Borussia Dortmund: Für die Wende! Dieses Problem muss Kovac lösen

    Borussia Dortmund: Für die Wende! Dieses Problem muss Kovac lösen


    Bei Borussia Dortmund können Fans und Mannschaft endlich wieder glücklich sein! Die heftige Krise der vergangenen Wochen und Monate ist zwar noch lange nicht beendet, doch der BVB ist auf einem guten Weg, die Saison doch noch etwas erfreulich zu gestalten.

    Mit zwei Siegen gegen Union Berlin (6:0) und St. Pauli (2:0) hat Borussia Dortmund schon mal gezeigt, wohin es gehen kann. Cheftrainer Niko Kovac kann auch zufrieden sein. Doch ein Problem der vergangenen Jahre muss er für die endgültige Wende wohl noch lösen.

    Borussia Dortmund: Kovac muss Problem noch lösen

    Es ist ein Problem, das nicht erst in dieser Saison aufgetreten ist. Borussia Dortmund fehlt die Konstanz. Wann es das letzte Mal der Fall war, dass der BVB in beiden Halbzeiten überzeugt hat, weiß vermutlich kaum ein Fan. In dieser Spielzeit war der Revierklub entweder immer in der 1. oder 2. Halbzeit richtig gut. In den anderen 45 Minuten lief fast nichts zusammen.


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    So war es auch auf St. Pauli. Die Kovac-Elf hat St. Pauli unnötig stark gemacht, hätte sogar in Rückstand geraten können. Erst nach dem Seitenwechsel konnten die Dortmunder dann jubeln. Serhou Guirassy sorgte für die 1:0-Führung, ehe Karim Adeyemi in der Schlussphase alles klarmachte.

    Da fragen sich viele Fans: Warum nicht immer so? Warum erst nach der Halbzeit oder warum nicht über das gesamte Spiel so? Auch gegen Union bei der Gala ging es in der 2. Hälfte richtig ab, als die Berliner dann so abgeschossen wurden.

    Konstanz muss rein

    Ein negatives Beispiel, an das sich viele Fans von Borussia Dortmund wohl ungern erinnern werden, ist die Champions-League-Partie bei Real Madrid. Zur Halbzeit führten die Schwarzgelben mit 2:0 und verloren im Bernabeu gegen den Rekordsieger der Königsklasse noch mit 2:5.


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    Kovac ist zwar erst seit einigen Wochen da, doch die ersten positiven Aspekte sind schon zu sehen. Es wird also nicht mehr lange dauern, bis bei Borussia Dortmund endgültig die Trendwende perfekt ist. Dafür muss es aber auch zwei gute Halbzeiten geben.



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  • Kovac lobt „Verbindungsspieler“ Marcel Sabitzer

    Kovac lobt „Verbindungsspieler“ Marcel Sabitzer


    Marcel Sabitzer ist unter Neu-Trainer Niko Kovač im zentralen Mittelfeld von Borussia Dortmund wieder absolut gesetzt. Der Österreicher absolvierte sämtliche Partien von Beginn an, woran sich so schnell auch nichts ändern wird, wie der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli bestätigte.


    „Ich bin mit ihm äußerst zufrieden. Er macht das richtig gut. Deswegen ist er im Moment gesetzt“, zeigte sich der Übungsleiter begeistert über die Auftritte des 30-Jährigen, der seine Position auf der Sechs voll ausfülle. „Er spielt die Position gerne. Er sieht sich auch auf der Sechs, weil er dort mit seiner Technik, Ruhe und Übersicht schon viele Sachen im Vorhinein durch gute Vororientierung regeln kann.“

    Kovač weiter: „Er hat ein sauberes, gutes Passspiel. Er hat eine aggressive Zweikampfführung und ist derjenige, der dort momentan die Fäden in der Hand hält. Er ist der Verbindungsspieler nach vorne und auch nach hinten.“ Sollte Sabitzer gesund bleiben, sei er deshalb immer „ein sehr wichtiger Spieler“ für Borussia Dortmund.

    Aus diesen Gründen wird der Coach auch gegen den FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr) weiter auf seinen Verbindungsspieler im zentralen Mittelfeld setzen.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Matchwinner Karim Adeyemi symbolisiert einen wichtigen BVB-Trend

    Matchwinner Karim Adeyemi symbolisiert einen wichtigen BVB-Trend


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    Karim Adeyemi war der entscheidende Spieler für den BVB auf St. Pauli. Nach einer schwierigen Phase zeigt der Trend bei ihm in die richtige Richtung.

    Hamburg/Dortmund – Borussia Dortmund musste am 24. Spieltag der Bundesliga im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli nur einmal kurz aufs Gaspedal drücken, um mit einer kuriosen Schreckensbilanz aufzuräumen: Dank Treffern von Serhou Guirassy und Karim Adeyemi gelang ein 2:0-Sieg, durch den der BVB erstmals in dieser Spielzeit ein zweites Bundesligaspiel in Serie für sich entscheiden konnte.

    Guirassy stocherte in der 50. Minute entscheidend, Adeyemi legte acht Minuten später per Einmannkonter nach Befreiungsschlag von Maximilian Beier nach. Der Außenstürmer avancierte zum Matchwinner beim Arbeitssieg des BVB, weil er zuvor schon den Treffer von Guirassy mit einer feinen Ballannahme eingeleitet hatte.

    Karim Adeyemi ist ein klarer Kovač-Gewinner

    Adeyemi kann mit Fug und Recht als ein Gewinner des Trainerwechsels beim BVB bezeichnet werden. Der Begriff mag aktuell etwas inflationär genutzt werden, auf den WM-Teilnehmer von 2022 trifft er aber zu. Unter Niko Kovač standen aus der Dortmund-Offensive nur Guirassy und Adeyemi in allen sechs Spielen in der Startelf. Während es beim Mittelstürmer schon aus Gründen der Kaderplanung eine Selbstverständlichkeit darstellt, böten sich auf den Außenbahnen durchaus Alternativen.

    Immerhin versetzte Kovač Jungstar Jamie Gittens nun schon zum zweiten Mal in Serie auf die Ersatzbank. Der Engländer wirkte zuvor überspielt, lief sich immer wieder bei Dribblingversuchen fest. Auch Adeyemi ist in den ersten Wochen unter Kovač nicht alles gelungen, weit gefehlt: Die Entscheidungsfindung bleibt das größte Problem beim 23-Jährigen. Dass er sich jetzt aber für den großen Aufwand, den er unter Kovač betreibt, mit dem ersten Bundesliga-Tor seit Mitte September (!) belohnte, kommt nicht von ungefähr.

    Karim Adeyemi belohnte sich für den positiven Trend mit seinem ersten Bundesliga-Tor für den BVB seit Monaten.
    Karim Adeyemi belohnte sich für den positiven Trend mit seinem ersten Bundesliga-Tor für den BVB seit Monaten. © IMAGO/kolbert-press/Burghard Schreyer

    Selbst Adeyemi-Kritiker schnallt mit der Zunge: „Ein herausragendes Tor“

    Bei seinem Treffer zeigte Adeyemi seine Stärken, die ihm im Gesamtpaket zu einem Spieler von herausragendem Potenzial machen: Seinem Gegner nahm er beim Schlag von Beier auf kurzer Distanz einige Meter ab, im Zweikampf blieb Adeyemi stabil, einen anderen Gegenspieler wackelte er kurzerhand aus, der Torschuss war die leichteste Übung. „Ein herausragendes Tor“, lobte nach der Partie sogar der sonst so kritische Sky-Experte Dietmar Hamann.

    In der Vergangenheit forderte Hamann schon mehrfach, Adeyemi müsse den nächsten Schritt machen und „erwachsen werden“. Ob dieser Prozess jetzt so richtig im Gang ist, muss sich noch zeigen. Positive Anzeichen gibt es. Dass Adeyemi zum Beispiel auf den Treffer drängte, anstatt eine mögliche Rote Karte wegen einer Notbremse zu provozieren. Aber auch, dass Adeyemi nach misslungen Situationen nicht mehr stehenbleibt, sondern direkt in den Rückwärtsgang schaltet.

    Gute Entwicklung seit dem Denkzettel von BVB-Interimscoach Tullberg

    Vereinzelt hatte der gebürtige Münchner auch in der Vergangenheit schon gezeigt, dass mit ihm auch stinknormaler, seriöser Fußball möglich ist. Zu oft aber ging es für Adeyemi nach kurzer Zeit zurück in einen Ego-Modus, mit dem er selbst verhinderte, dass er sein herausragendes Potenzial ausschöpft.

    Deshalb wird Adeyemi rund um den BVB durchaus kritisch betrachtet. Wenige Spieler polarisieren unter den Fans in Dortmund so stark wie er. Wer es nicht so sehr mit Adeyemi hält, verweist auf den Auftritt gegen den 1. FC Heidenheim, als Mike Tullberg die fußballerische Höchststrafe aussprach: Der Interimstrainer wechselte Adeyemi ein und kurz vor Schluss wieder aus, schickte einen öffentlichen Denkzettel hinterher.

    Durchaus möglich, dass der Torschütze die Kritik im Hinterkopf hatte, als er nach seinem Treffer auf St. Pauli regungslos in Richtung des Gästeblocks schaute, bis er von den Kollegen geradezu über den Haufen gerannt wurde. Dass in diesen (Nicht-) Jubel in den Tagen nach dem Auswärtssieg einiges hineininterpretiert werden dürfte, ist eine naheliegende Annahme.

    Adeyemi mit kryptischen Aussagen zu Wechselgerüchten

    Auch die Aussagen von Adeyemi nach dem Spiel ließen bei einem Thema Interpretationsspielraum: Beim Pay-TV-Sender wurde er auf die heißen Wechselgerüchte aus dem Winter angesprochen, reagierte durchaus kryptisch. „Ich habe in den Medien etwas gelesen, was da klipp und klar stand, dazu stehe ich“, sagte Adeyemi, ohne zu erklären, auf welchen der vielen Berichte um seine Person er anspielte. „Ich bin bei Borussia Dortmund sehr glücklich, was in der Zukunft passiert, weiß man nie“, so der vierfache A-Nationalspieler weiter.

    Im Winter-Transferfenster war ein möglicher Wechsel von Adeyemi zur SSC Neapel Dauerthema. Der Angreifer gilt auch perspektivisch als Kandidat, den BVB für viel Geld zu verlassen, wenn der Klub die Champions League verpassen und fehlende Einnahmen durch Transfers wettmachen wollen sollte.

    Für den Moment ist aber wichtiger, dass Adeyemi den positiven Trend verstetigt, der bei ihm eingesetzt hat. Damit steht er sinnbildlich für den ganzen BVB: Die Entwicklung ist ordentlich, muss aber von Dauer sein. Dass vielerorts eine gewisse Skepsis vorherrscht, gegen die man erst ankämpfen muss, haben sich Dortmund und auch Adeyemi persönlich selbst zuzuschreiben.



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  • St. Pauli – BVB: Bitter! Kovac verkündet schlechte Nachrichten

    St. Pauli – BVB: Bitter! Kovac verkündet schlechte Nachrichten


    Nach dem 6:0-Sieg gegen Union Berlin möchte Borussia Dortmund gegen Aufsteiger St. Pauli nachlegen. In dieser Saison hat der BVB noch keine zwei Siege in Stück einfahren können. Das soll sich mit der Partie St. Pauli -Dortmund ändern.

    Doch vor dem Spiel bei den Kiezkickern hat Niko Kovac schlechte Nachrichten für alle BVB-Fans. Der Chefcoach wird im Spiel St. Pauli – BVB auf einen wichtigen Spieler verzichten müssen.

    St. Pauli – BVB: Ryerson verpasst Duell auf dem Kiez

    In den vergangenen Wochen haben dem BVB immer wieder wichtige Spieler gefehlt. Immer wieder mussten Interimstrainer Mike Tullberg und Niko Kovac auf teilweise mehrere Spieler verzichten. Das ändert sich auch mit dem Blick auf das Duell mit den Hamburgern nicht. Wieder fällt ein Akteur kurzfristig aus.

    Dieses Mal ist es Julian Ryerson, der vor dem Spiel mit auf die Ausfallliste kommt. „Er hatte einen leichten grippalen Infekt. Wir hatten ihn im Training dabei, aber er fühlte sich nicht so, dass er mitmachen kann. Er wird morgen nicht im Spieltagskader stehen“, erklärte Kovac auf der Pressekonferenz am Freitag (28. Februar).

    ++ St. Pauli – BVB: Gegner spricht Guirassy-Klartext – „Macht für uns Sinn“ ++

    Das könnte die Chance für Yan Couto sein. Der Brasilianer spielte unter Kovac bisher noch nahezu keine Rolle. Doch mit dem Fehlen von Ryerson, der zuletzt auf der rechten Defensivseite gesetzt war, könnte sich das ändern. Denn Niklas Süle, der in Bochum dort auflief und ein katastrophales Spiel gezeigt hat, wird dort wohl nicht noch einmal spielen.

    Brandt wieder mit an Board

    Während Ryerson nicht mit nach Hamburg reisen wird, kann Kovac wieder auf Vizekapitän Julian Brandt zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler verpasste die 6:0-Gala der vergangenen Wochen aufgrund einer Muskelblessur. Im Spiel St. Pauli – BVB könnte er wieder zum Einsatz kommen. Allerdings wolle Kovac bei ihm nichts überstürzen.


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    „Er ist wieder eine Alternative, aber wir müssen schauen, wie wir es machen. Eine Muskelgeschichte ist immer schwierig und oft kompliziert, wir wollen kein unnötiges Risiko eingehen“, verriet Kovac. Nach einem Starteileinsatz von Brandt hört sich das nicht an.



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  • Altes Problem und Kovac‘ neue Lösungen

    Altes Problem und Kovac‘ neue Lösungen


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    Niko Kovac vor dem Spiel des BVB gegen St. Pauli
    Nach dem BVB-Sieg gegen St. Pauli gibt es gleich mehrere Erkenntnisse um Trainer Niko Kovac. © Thomas Haesler/Kirchner-Media

    Der BVB wusste beim 2:0 Sieg gegen St. Pauli durchaus zu überzeugen. Der Vater des Erfolgs ist Niko Kovac – ein Problem muss der Trainer aber lösen.

    Dortmund – Gegen St. Pauli feierte der BVB zum ersten Mal in dieser Saison zwei Bundesliga-Siege in Folge. Dank der Treffer von Serhou Guirassy (51.) und Karim Adeyemi (58.) stehen die Dortmunder direkt vor der Tür zur Befreiung aus der sportlichen Krise. Damit die Schwarz-Gelben hindurchgehen, muss Trainer Niko Kovac eine Antwort auf Borussias Halbzeitproblem finden. Vier Erkenntnisse zum 24. Spieltag.

    BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen St. Pauli: Alte Probleme und Kovac‘ neue Lösungen

    Erkenntnis 1: Niko Kovac bleibt für Halbzeiträtsel noch ohne Lösung: Die Konstanz ist bei Borussia Dortmund das bekannteste Problem der vergangenen Jahre. Viele Trainer scheiterten zuletzt an diesem Thema. Kurioserweise zeigte sich das meist an 45 Minuten. Seit der Zeit unter Ex-Trainer Edin Terzic gab es selten zwei überzeugende Spielhälften. Das beste Beispiel: die zweite Halbzeit gegen Real Madrid, als der BVB unter Nuri Sahin trotz 2:0 Führung mit 2:5 verlor.

    Auch Kovac hat dieses Problem noch nicht gelöst. Gegen St. Pauli zeigte sein Team durchwachsene erste 45 Minuten. Drei Katastrophenpässe von Emre Can und Ramy Bensebainis elfmeterreifes Foul (30. Minute) blieben glücklicherweise unbestraft. Bei schlussendlichem Erfolg könnten Experten von Pragmatismus sprechen, bei der Niederlage aber von fehlender Konstanz. Gerade hier könnte der BVB-Coach neue Lösungen bieten.

    BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen St. Pauli: Kovac‘ pragmatische Art hilft Borussia Dortmund

    Erkenntnis 2: Kovac‘ pragmatische Art hilft Borussia Dortmund: Der BVB-Trainer versucht, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren: den sportlichen Erfolg. Seine Außendarstellung scheint Kovac relativ egal zu sein. Der Kroate will beispielsweise kriselnden Spielern Selbstbewusstsein geben, indem er sie trotz schwacher Leistungen über den grünen Klee lobt.

    Im Fußball wird in solchen Fällen gerne von einer Wagenburgmentalität gesprochen. Doch tatsächlich scheint die Wir-gegen-alle-Einstellung zu fruchten. Die vom Trainer stark geredeten Spieler wie Marcel Sabitzer oder Pascal Groß zahlen es mit Leistungen zurück. Karim Adeyemi will angeblich sogar wegen Kovac in Dortmund bleiben und wurde prompt zum Schlüsselspieler gegen St. Pauli. Der BVB-Coach moderierte auch eine andere Personalie gekonnt ab.

    BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen St. Pauli: Personalie Julian Brandt wird zu hochgekocht

    Erkenntnis 3: Die Personalie Julian Brandt wird zu sehr hochgekocht: Denn fast alle TV-Kameras waren vor Spielbeginn auf den Mittelfeldstar gerichtet, weil er erstmals in dieser Saison von der Bank startete. Kovac klärte aber auf, ob der BVB ohne Julian Brandt planen würde.

    Er entschärfte die Sky-Nachfrage zu Brandts möglichen Stammplatz-Verlust umgehend. „Ja natürlich“ sehe Kovac Brandt als Stammspieler, lautete die Antwort. Er betonte mehrmals, dass Borussias Zehner wegen seiner kürzlichen Muskelverletzung nur wenige Minuten spielte und bald wieder von Beginn auflaufen werde. Dem 53-Jährigen wird ohnehin unterstellt, großen Wert auf Fitness zu legen. So führte der BVB zuletzt mitten in der Saison einen Laktattest durch. Ein weiteres Vorurteil bestätigte er nur bedingt.

    BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen St. Pauli: Kovac schreckt tatsächlich nicht vor großen Namen zurück

    Erkenntnis 4: Kovac schreckt tatsächlich nicht vor großen Namen zurück: Für diese Beobachtung reicht ein Blick auf die BVB-Bank gegen St. Pauli. Mit dem erwähnten Julian Brandt, Niklas Süle, Youngster Jamie Gittens und Waldemar Anton fanden sich gleich vier durchaus gestandene Profis auf der Dortmunder Ersatzbank wieder.

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    Allerdings scheint es dem Ex-Bayern-Trainer nicht darum zu gehen, einen Star abzusägen. Zu seiner Münchener Zeit wurde spekuliert, dass Kovac Thomas Müller nur auf die Bank setzte, um sich Respekt zu verschaffen. In Dortmund könnten die Personalentscheidungen viel mehr mit Fitness, Leistung und vor allem Selbstvertrauen zu tun haben.

    So ist es auffällig, dass der BVB-Coach oft auf die gleiche Startelf setzt. Zum Einen könnte sich dadurch Konstanz und eine Achse ergeben. Zum Anderen gibt er seinen Schützlingen mehrere Chancen, sich zu beweisen.

    Inwiefern die Erkenntnisse rund um Niko Kovac und Borussia Dortmund dann zum endgültigen Schritt aus der Krise führen, bleibt abzuwarten. Weil die Konkurrenz rund um den VfB Stuttgart und RB Leipzig patzte, steht der BVB aktuell nur noch drei Zähler hinter den internationalen Plätzen (Leipzig, 6.).



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