Ein ehemaliger BVB-Flirt ist böse umgetreten worden. „Lasst ihn sterben“, sangen die Fans. Der englische Fußballverband sieht keinen Regelverstoß.
London – Die Szenen waren nichts für schwache Nerven: Mit voller Wucht sprang Millwalls Torhüter Liam Roberts mit gestrecktem Bein in Jean-Philippe Mateta hinein. Der Stürmer von Crystal Palace wurde mit den Stollen am Kopf getroffen und blieb regungslos auf dem Boden liegen. Sofort eilten Mitspieler und Betreuer herbei, um Erste Hilfe zu leisten.
Horror-Foul an Ex-BVB-Flirt: England steht unter Schock
Die medizinische Versorgung dauerte mehrere Minuten. Unter anderem kam eine Beatmungshilfe zum Einsatz, bevor der Ex-BVB-Flirt vom Platz getragen und in ein Krankenhaus gebracht wurde. Glücklicherweise konnte Mateta das Krankenhaus am Samstagabend (1. März) wieder verlassen. Eine Platzwunde am linken Ohr musste mit 25 Stichen genäht werden.
Steve Parish, Klub-Boss von Crystal Palace, reagierte mit Wut auf das brutale Einsteigen von Roberts. „Das ist die rücksichtsloseste Attacke auf einem Fußballplatz, die ich je gesehen habe“, sagte er der BBC.
Parish kritisierte den Millwall-Keeper scharf: „Ich denke, er sollte sich gründlich hinterfragen, dieser Junge, denn er gefährdet mit einer solchen Attacke einen Berufskollegen, vielleicht sogar sein Leben.“
Ex-BVB-Flirt Mateta kommt nach Horror-Foul glimpflich davon
Trotz der schlimmen Bilder kam Mateta weitgehend glimpflich davon. Trainer Oliver Glasner erklärte nach der Partie, dass es dem 27-Jährigen den Umständen entsprechend gut gehe. „Sein Ohr sieht schrecklich aus“, sagte Glasner. Alle Untersuchungen seien jedoch unauffällig verlaufen.
Mateta – der ehemalige Bundesliga-Knipser war im vergangenen Sommer beim BVB gehandelt worden – meldete sich wenige Stunden nach dem Spiel auch schon selbst bei den Fans. „Vielen Dank für all die netten Nachrichten. Mir geht es gut. Ich hoffe, dass ich sehr bald zurückkehren kann. Und stärker als je zuvor“, schrieb er in den Sozialen Medien.
Kung-Fu-Tritt gegen Mateta weckt Erinnerungen an Toni Schumacher
Parish zog derweil Parallelen zu einem der berüchtigtsten Fouls der Fußballgeschichte: dem brutalen Zusammenprall zwischen Toni Schumacher und Patrick Battiston bei der WM 1982. Damals sprang Schumacher dem Franzosen rücksichtslos ins Gesicht, Battiston wurde bewusstlos vom Platz getragen.
Schumacher war damals nicht verwarnt worden – und auch Roberts kam zunächst ohne Karte davon. Erst nach Ansicht der VAR-Bilder sah er die Rote Karte.
„Lasst ihn sterben“: FA sieht keinen Regelverstoß bei Gesängen nach Horror-Foul an Mateta
Für Empörung sorgte aber nicht nur das Foul, sondern auch die Reaktion einiger Millwall-Anhänger. Während der einst bei Borussia Dortmund gehandelte Stürmer auf dem Platz behandelt wurde, skandierten die Gäste-Fans „Lasst ihn sterben“. Der englische Fußballverband FA verurteilte die Gesänge laut der BBC, stellte jedoch klar, dass sie nicht gegen die offiziellen Regeln verstießen.
Crystal Palace ließ sich von dem frühen Schockmoment in der 8. Spielminute nicht aus der Fassung bringen. In Überzahl setzte sich das Team im Achtelfinale des FA Cups mit 3:1 gegen den Londoner Stadtrivalen durch.
In seiner Rolle als TV-Experte bei Amazon Prime sorgte Matthias Sammer in der Vergangenheit regelmäßig für Diskussionsstoff. Vor allem der Umstand, dass der Ex-Profi zeitgleich als externer Berater beim BVB agiert, sorgt für Spannung in der Thematik. Nun trifft der Streaming-Dienst eine Entscheidung.
von Keenan Schieck
Amazon Prime sorgt mit einer Mitteilung über Matthias Sammer für Aufsehen, in der sich der Streaming-Dienst vorübergehend festlegt.
Der ehemalige Nationalspieler wird am Dienstag nicht mit vor Ort sein, wenn die Live-Übertragung des Achtelfinal-Hinspiels der Champions League zwischen Borussia Dortmund und OSC Lille stattfindet (ab 21 Uhr im Liveticker).
Ursächlich für die Entscheidung war Sammers Auftritt bei einer Übertragung aus der Ligaphase, als der BVB beim FC Bologna zu Gast war. Die Borussia verlor 1:2 in Italien und Nuri Sahin wurde daraufhin als Trainer entlassen.
Sammer scheute dabei bereits nach dem Spiel nicht davor zurück, den Ex-Profi vor laufender Kamera aufs Schärfste zu kritisieren. Sein Urteil: “Die Mannschaft ist körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung.”
BVB-Frust: Vereinsführung greift durch
Aussagen die auch BVB-Intern für Verärgerung sorgten. Geschäftsführer Sport Lars Ricken soll Sammer sogar ein Ultimatum gestellt haben. Dieser habe sich zukünftig bei Spielen mit BVB-Beteiligung zu entscheiden: entweder Klubberater oder TV-Experte für Amazon Prime.
Die Entscheidung scheint pro Klub ausgefallen zu sein. Bereits beim Playoff-Hinspiel der Borussia bei Sporting Lissabon (3:0) war Sammer kein Teil der Prime-Besatzung. Gegen Lille wird der 57-jährige erneut nicht mit von der Partie sein.
Zumindest nicht für den Streaming-Anbieter. Stattdessen dürfte er auf der Tribüne mitfiebern.
Der FC St. Pauli ist nach einer anfänglich guten Bundesliga-Saison vom Kurs abgekommen. Nach der 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund fand Kapitän Jackson Irvine deutliche Worte.
Vier Spiele ohne Sieg und torlos – der Trend ist klarDer FC St. Pauli hat nun vier Spiele hintereinander ohne Sieg absolviert und dabei kein einziges Tor erzielt. Zwar war die Mannschaft im ersten Abschnitt gegen den Champions-League-Teilnehmer Dortmund noch die bessere Mannschaft, doch nach der Pause und einer taktischen Umstellung beim Gegner verlor das Team die Kontrolle und das Spiel.Ähnlichkeit zur Niederlage gegen Mainz 05Die Partie erinnerte an das 0:2 bei Mainz 05 in der Vorwoche, als die Hamburger ebenfalls nur in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe waren. Johannes Eggestein sagte: „Wir schaffen es im Moment nicht, das über 90 Minuten zu halten.“ Trainer Alexander Blessin lobte seine Mannschaft für die erste Halbzeit, in der sie Chancen herausspielte – aber wie so oft in dieser Saison, nichts daraus machte. „In der zweiten Halbzeit waren wir zu destruktiv und hatten nicht mehr den Mut, nach vorne zu spielen“, erklärte er.
Um den Klassenerhalt zu sichern, mahnte Irvine, dass nicht nur das Spiel gegen Dortmund betrachtet werden sollte. „Es ist wichtig, das Gesamtbild zu sehen und was dieses Ergebnis im Hinblick auf unsere Situation und die kommenden Spiele bedeutet“, sagte er. Irvine betonte, dass er den Spielern keine Vorwürfe mache, da sie „jede Woche mit Herzblut dabei sind“. Er fügte jedoch hinzu: „Wir müssen noch etwas Zusätzliches finden.“
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Julian Brandt drängt zurück in die Startelf von Borussia Dortmund. Niko Kovač spricht vielsagend über einen möglichen Einsatz. Die BVB-Aufstellung gegen Lille.
Dortmund – Die Champions League ist zurück! Für Borussia Dortmund geht es im Achtelfinale gegen OSC Lille, das Hinspiel findet am Dienstag (21 Uhr, alle TV-Infos) im Signal-Iduna Park statt.
BVB trifft in der Champions League auf Lille
Für die Franzosen ist es das erste Mal ist, dass sie im Achtelfinale der Champions League stehen. In der Saison 2001/02 begegneten sich beide Teams im UEFA-Pokal – es waren die bislang einzigen beiden Aufeinandertreffen im europäischen Wettbewerb. Dortmund kam damals dank der Auswärtstorregel weiter.
Zuletzt feierte der BVB in der Bundesliga unter seinem neuen Chefrainer Niko Kovač zwei aufeinanderfolgende Siege gegen den FC St. Pauli (2:0) und Union Berlin (6:0).
Niko Kovač sieht „noch großes Verbesserungspotenzial“
„Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, erklärte Kovač am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Lille. Dennoch sehe er beim BVB „sicher noch großes Verbesserungspotenzial“.
Die Marschrichtung ist eindeutig: „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele.“
Defensiv stehe sein Team schon sehr gut, in sechs Spielen gab es nur vier Gegentreffer, betonte Dortmunds Chefcoach: „Davon haben wir uns noch zwei selbst reingelegt.“ Trotz der jüngsten 1:4-Niederlage von Lille bei Paris Saint-Germain warnte er: „Wir müssen uns auf eine harte Nuss einstellen.“
Obwohl der Signal-Iduna-Park am Montagmittag noch nicht ausverkauft war und laut dem BVB noch Restkarten verfügbar waren, herrscht Zuversicht. „Das Stadion wird brennen – und wir werden für das Spiel brennen“, versprach Karim Adeyemi, der ebenfalls an der Pressekonferenz teilnahm.
Julian Ryerson ist beim BVB wieder „einsatzbereit“
Dortmund strebt an, sich mit einem Sieg im Hinspiel eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Lille zu sichern. Felix Nmecha wird im Heimspiel fehlen, während Julian Ryerson nach einem Infekt wieder „einsatzbereit“ sei, wie Kovač bestätigte.
Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka hat mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen und trainierte individuell. Kovač wollte einen Einsatz jedoch nicht ausschließen.
Für das Hinspiel gegen Lille wird Kovač aller Voraussicht nach am bewährten 4-2-3-1-System festhalten. Ryerson könnte direkt in die Startelf zurückkehren, während Emre Can und Nico Schlotterbeck voraussichtlich erneut das Innenverteidiger-Duo bilden. Ramy Bensebaini dürfte auf der linken Seite starten, auf der Doppel-Sechs werden Marcel Sabitzer und Pascal Groß erwartet.
Julian Brandt vor Startelf-Comeback beim BVB
Julian Brandt wird indes wohl für Giovanni Reyna in die Startelf zurückkehren. „Jule ist für mich ein sehr wichtiger Spieler, das habe ich bereits gesagt“, betonte Kovač. Reyna habe Brandt zuletzt „sehr gut“ vertreten.
Allerdings habe Reyna „offensiv nicht so stark geglänzt, wie er es eigentlich kann, aber defensiv hat er klasse für die Mannschaft gearbeitet“. Kovač sagte anschließend vielsagend bezüglich eines Brandt-Einsatzes gegen Lille: „Jule wird in nächster Zeit wieder die Minuten bekommen, die er sich verdient.“
Jamie Gittens drängt nach zwei Einsätzen als Joker in die Startelf, doch Maximilian Beier ist in guter Form und könnte erneut beginnen. Adeyemi zeigte zuletzt in Hamburg eine starke Leistung und traf, weshalb Kovač kaum auf ihn verzichten wird. Gleiches gilt für Serhou Guirassy, der bereits 24 Tore in 32 Pflichtspielen erzielt hat.
Sollte Dortmund das Viertelfinale erreichen, könnte dort ein Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick warten. In der Ligaphase traf der BVB bereits auf Barça und verlor mit 2:3. Kovač möchte jedoch zunächst mit seinem Team gegen Lille bestehen und den positiven Trend fortsetzen.
Der Aufschwung kommt zur rechten Zeit. Nicht nur, weil Borussia Dortmund nach erstmals zwei Siegen in Folge in dieser Saison der Fußball-Bundesliga wieder Hoffnung schöpft, doch noch in den Kampf um die Champions-League-Ränge eingreifen zu können: Auf das 6:0 gegen Union Berlin vom vorvergangenen Wochenende folgte das 2:0 beim FC St. Pauli. Sondern auch, weil durch die Siege das Selbstvertrauen beim Team von Trainer Niko Kovač gestiegen ist. Für die Ambitionen der Borussia in der Königsklasse sind das ebenfalls keine schlechten Voraussetzungen.
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„Das war ja der Wunsch, dass wir über diesen Trainerwechsel, durch ein bisschen Einfachheit, am Ende auch durch klare Ansprachen von Niko und seinem Trainerteam, dieser Mannschaft wieder Stabilität geben“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem jüngsten Erfolg am Hamburger Millerntor.
Sammelten neues Selbstvertrauen: Karim Adeyemi (links) und seine Dortmunder Teamkollegen.
Quelle: IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO
Diese Stabilität wird es brauchen, wenn an diesem Dienstag (21 Uhr, Amazon Prime Video) das Hinspiel im Achtelfinale gegen den französischen Vertreter OSC Lille ansteht.
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Gelddruckmaschine Champions League
Das Weiterkommen bietet allein aus ökonomischer Sicht einen enormen Anreiz – gerade in Anbetracht der zwar mittlerweile etwas verbesserten, jedoch immer noch komplizierten Lage im Liga-Alltag. Von der Qualifikation für die Champions League – mindestens Rang vier ist dafür notwendig – trennen die Dortmunder aktuell sechs Punkte und sechs Plätze. Umso wichtiger ist es, in der laufenden Saison möglichst hohe Erlöse aus dem internationalen Geschäft einzuspielen. Stichwort: Gelddruckmaschine Champions League. Durch den Finaleinzug im Vorjahr verdiente der BVB insgesamt 120 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich aus Einnahmen vom Marketingpool und Prämien der Uefa zusammen, die der europäische Fußballverband an die Klubs ausschüttet.
Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, sind die Einnahmen im reformierten Modus der Königsklasse schon jetzt in ähnlichen Dimensionen zu verorten. Die Uefa schüttet nun insgesamt 2,4 Milliarden Euro aus. Der BVB profitierte von der Erhöhung der Preisgelder und hat schon jetzt die Marke von 100 Millionen Euro geknackt.
Allein durch den Einzug ins Achtelfinale nach den erfolgreich bestrittenen Play-offs gegen Sporting Lissabon hatten die Schwarz-Gelben elf Millionen Euro als weitere Prämie erhalten. 12,5 Millionen Euro würden mit dem Sprung unter die besten acht Teams Europas hinzukommen, exklusive zusätzlicher Einnahmen durch das Ticketing. Zum Vergleich: Eintracht Frankfurt kassierte in der Europa League für den Einzug ins Achtelfinale bisher 30 Millionen Euro.
Mögliche Einnahmen durch einen Erfolg gegen Lille würden also das ökonomische Gerüst der Dortmunder stabilisieren, sollte die erneute Qualifikation für die Champions League verpasst werden.
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„Der BVB hält auch zwei Jahre ohne Champions League aus.“
Hans-Joachim Watzke
Neun Jahre in Folge spielte der Revierklub im höchsten und mit Abstand lukrativsten Klubwettbewerb. Damit etablierte sich Dortmund weit oben im Koeffizienten-Ranking, ist dort derzeit Siebter. Auch um diese Stellung zu festigen, kämpft die Kovac-Elf in den Achtelfinal-Duellen gegen die Franzosen.
Das Selbstvertrauen durch ein Weiterkommen in der Champions League könnte im Umkehrschluss positive Effekte für die restliche Bundesliga-Saison haben. Diese könnten dann im erneuten Umkehrschluss die Leistungen des BVB in weiteren Duellen mit europäischen Spitzenteams wie dem von Ex-Bundestrainer Hansi Flick trainierten FC Barcelona befeuern.
Und die weitere Zukunft? „Der BVB hält auch zwei Jahre ohne Champions League aus“, hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor vier Wochen beim Branchentreff Spobis in Hamburg erklärt. Das sagt der erfahrene BVB-Boss auch, weil er weiß, dass die Teilnahme der Dortmunder an der erstmalig in dieser Form ausgetragenen Klub-Weltmeisterschaft im Sommer weiteres Geld in die Taschen spülen wird. Kolportiert wird eine Startgebühr in Höhe von 40 bis 50 Millionen Euro. Der Sieger des Wettbewerbs soll rund 100 Millionen Euro kassieren.
In der Hinrunde war Jamie Gittens bei Borussia Dortmund einer der wenigen Lichtblicke. Elf Tore und vier Vorlagen steuerte der 20-Jährige unter Ex-Trainer Nuri Şahin bei und stieg beim Marktwert-Update vor Weihnachten mit 50 Millionen Euro zum wertvollsten BVB-Spieler auf. Von dieser Form ist derzeit nicht mehr viel zu sehen und ohne den Engländer in der Startelf feierte Dortmund zuletzt die Siege gegen Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0).
„Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist“, gab Sportdirektor Sebastian Kehl zu. Seine letzte Torbeteiligung bejubelte Gittens am 14. Januar beim 2:4 in Kiel, seither stehen elf Spiele ohne Scorerpunkte zu Buche. Sowohl in den drei Partien unter Mike Tullberg als auch in den sechs unter Kovac gelang Gittens nichts Zählbares. „Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie“, betonte Kehl. „Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht. Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben.“
Auf den offensiven Flügeln haben derzeit Maximilian Beier (3 Scorer unter Kovac) und Karim Adeyemi (2 Scorer) die Nase vorn, die auch im Champions-League-Achtelfinale gegen LOSC Lille am Dienstagabend (21 Uhr) beginnen dürften. „Man sieht schon gute Ansätze. Wir sind schon zufrieden. Aber bei Weitem sind wir noch nicht da, wo wir hinkommen wollen“, sagte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Spiel über die Offensive.
Adeyemi, der unter Kovac in jedem Spiel in der Startelf stand, ist sich sicher: „Das Stadion wird brennen und wir werden auch brennen. Wir versuchen, zu null zu spielen und vorne viele Tore zu machen. Ich bin guter Dinge, dass wir gewinnen werden.“ Für den Geschmack des Trainers dürften das zu forsche Töne zu sein, denn Lille ist sicher ein deutlich stärkerer Gegner als die beiden BVB-Aufbaugegner Union Berlin und St. Pauli zuletzt. „Der französische Fußball und gerade Lille, das ist schon gut“, sagte der frühere Trainer der AS Monaco. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass das eine harte Nuss wird.“
Kovac ist es bislang gelungen, den BVB vor allem defensiv zu stabilisieren. In der Liga stehen die Dortmunder zwar immer noch nur auf Platz zehn, doch der Rückstand auf die Europapokalränge schrumpft. „Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser. Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus“, sagte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck. „Wir hatten in der Hinrunde viele Wechsel in der Verteidigung, sind dadurch nicht so richtig in den Rhythmus gekommen.“
Wie läuft die aktuelle Saison für Borussia Dortmund und gegen wen muss das Team als nächstes ran? Lesen Sie hier, auf welchem Tabellenplatz Borussia Dortmund aktuell steht und erhalten Sie einen Einblick in Statistik-Highlights und die neuesten Ergebnisse in der Bundesliga 2024/2025.
Insgesamt 24 Spiele hat Borussia Dortmund bislang in der Saison 2024/2025 absolviert und dabei 35 Punkte eingefahren. Das Team befindet sich aktuell auf dem 10. Tabellenplatz.
Ergebnisse der letzten 5 Spiele von Borussia Dortmund in der Saison 2024/2025
3 Siege (1 Heimsieg und 2 Auswärtssiege) und 2 Niederlagen – das ist die Bilanz der letzten fünf Spiele für Borussia Dortmund in der Bundesliga.
Datum
Heim
Gast
Ergebnis
01.03.2025
FC St. Pauli
Borussia Dortmund
0:2
22.02.2025
Borussia Dortmund
1. FC Union Berlin
6:0
15.02.2025
VfL Bochum
Borussia Dortmund
2:0
08.02.2025
Borussia Dortmund
VfB Stuttgart
1:2
01.02.2025
1. FC Heidenheim
Borussia Dortmund
1:2
Die nächsten Spiele für Borussia Dortmund in der Bundesliga
Im nächsten Spiel trifft Borussia Dortmund vor heimischer Kulisse auf den FC Augsburg, welcher aktuell auf Rang 11 in der Tabelle der Bundesliga steht. Anpfiff ist am Samstag, den 08.03.2025 um 15.30 Uhr. Für die nächsten Spieltage sind noch Matches gegen RB Leipzig, FSV Mainz 05, den SC Freiburg und den FC Bayern München angesetzt.
Datum
Heim
Gast
08.03.2025, 15.30 Uhr
Borussia Dortmund
FC Augsburg
15.03.2025, 18.30 Uhr
RB Leipzig
Borussia Dortmund
30.03.2025, 17.30 Uhr
Borussia Dortmund
FSV Mainz 05
05.04.2025, nicht terminiert
SC Freiburg
Borussia Dortmund
12.04.2025, nicht terminiert
FC Bayern München
Borussia Dortmund
Bundesliga live im Fernsehen: Die aktuellen TV-Termine der Fußball-Bundesliga im Überblick!
Statistik und Highlights der laufenden Saison 2024/2025
Statistik
Höchster Heimsieg
6:0 (Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin)
Höchste Auswärtssiege
0:2 (FC St. Pauli – Borussia Dortmund), 1:3 (VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund)
Spiele zu Null
5
Torreichste Spiele
6:0 (Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin), 4:2 (Holstein Kiel – Borussia Dortmund), 4:2 (Borussia Dortmund – VfL Bochum), 5:1 (VfB Stuttgart – Borussia Dortmund), 4:2 (Borussia Dortmund – 1. FC Heidenheim)
Borussia Dortmund News 2025: Aktuelle Nachrichten zum Verein
Hier erhalten Sie einen Überblick über aktuelle News wie Spielberichte zu den letzten Bundesliga-Partien, Vorberichte mit Infos zu bevorstehenden Live-Übertragungen und mehr. Weitere Nachrichten zum Verein finden Sie auf der news.de-Themenseite für Borussia Dortmund.
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Borussia Dortmund in der aktuellen Bundesliga-Tabelle 2024/2025
Platz
Team
Spiele
S
U
N
Tore
Diff.
Pkt.
1
FC Bayern
24
19
4
1
72:20
52
61
2
Bayer 04
24
15
8
1
55:28
27
53
3
E. Frankfurt
24
12
6
6
50:37
13
42
4
Mainz 05
24
12
5
7
39:25
14
41
5
SC Freiburg
24
12
4
8
34:36
-2
40
6
RB Leipzig
24
10
8
6
39:33
6
38
7
Wolfsburg
24
10
7
7
48:38
10
37
8
Borussia MG
24
11
4
9
38:35
3
37
9
VfB Stuttg.
24
10
6
8
42:37
5
36
10
Bor.Dortmund
24
10
5
9
45:38
7
35
11
FC Augsburg
24
8
8
8
27:35
-8
32
12
Werder
24
8
6
10
36:49
-13
30
13
Hoffenheim
24
6
7
11
31:46
-15
25
14
1. FC Union
24
6
5
13
20:37
-17
23
15
St. Pauli
24
6
3
15
18:29
-11
21
16
VfL Bochum
24
4
5
15
23:47
-24
17
17
Holstein K.
24
4
4
16
35:59
-24
16
18
Heidenheim
24
4
3
17
27:50
-23
15
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller Sportdaten generiert und wird regelmäßig datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter [email protected] entgegen. +++
Bei Borussia Dortmund wähnt man sich noch lange nicht am Ziel: Niko Kovac sieht trotz des Aufwärtstrends weiter viel Arbeit vor sich. Der BVB-Coach machte seiner Mannschaft vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) eine deutliche Ansage. „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, sagte Kovac am Montag. „Wir haben sicher noch großes Verbesserungspotenzial.“
Der neue Coach, der den arg ins Taumeln geratenen Champions-League-Finalisten des Vorjahres vor einem Monat übernommen hatte, traut dem Aufschwung noch nicht so ganz und gibt sich vor dem Spiel gegen den Fünften der französischen Ligue 1 recht streng. Bloß kein Nachlassen lautet die Devise. „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele“, sagte Kovac.
Dabei wirkt der 53-Jährige inzwischen spürbar. Von den sechs Pflichtspielen unter Kovac spielte der BVB viermal zu null, zuletzt gewann er gegen Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0) zweimal in Folge. Das hatte es in dieser Saison zuvor noch gar nicht gegeben. Gegen Lille, das erstmals überhaupt im Achtelfinale der Königsklasse steht, spricht Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nun von einer „Riesenchance“.
Setzt sich der Trend fort und schaffen die Dortmunder den Viertelfinal-Einzug, winkt dort nicht nur das Knaller-Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick. Die bislang so schwierige BVB-Saison stünde gleich in einem positiveren Licht. „Wir wollen uns zu Hause eine gute Ausgangsposition verschaffen“, sagte Ricken.
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Adeyemi deutlich forscher als der neue BVB-Coach
Forscher drückte es Karim Adeyemi aus. „Das Stadion wird brennen und wir werden auch brennen. Wir versuchen, zu null zu spielen und vorne viele Tore zu machen“, sagte der Nationalstürmer, dessen Selbstvertrauen unter Kovac wieder spürbar gestiegen ist. „Ich bin guter Dinge, dass wir gewinnen werden.“
Der französische Fußball und gerade Lille, das ist schon gut. Wir müssen uns darauf einstellen, dass das eine harte Nuss wird.
Niko Kovac, Trainer von Borussia Dortmund
Für Kovacs Geschmack deutlich zu forsche Töne. Lille ist sicher ein deutlich stärkerer Gegner als die beiden BVB-Aufbaugegner Union Berlin und St. Pauli zuletzt. „Der französische Fußball und gerade Lille, das ist schon gut“, sagte der frühere Trainer der AS Monaco. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass das eine harte Nuss wird.“
Kovac ist es bislang gelungen, den BVB vor allem defensiv stabiler zu machen. In der Liga sind die Dortmunder zwar immer noch nur Zehnter. Doch der Rückstand auf die Europapokalränge schrumpft. „Das Grundgerüst wird gerade ein bisschen besser. Der Trainer hat vielen Spielern immer das gleiche Vertrauen gegeben, das zahlt sich gerade aus“, sagte Innenverteidiger Nico Schlotterbeck. „Wir hatten in der Hinrunde viele Wechsel in der Verteidigung, sind dadurch nicht so richtig in den Rhythmus gekommen.“
Offensiv dagegen hat Kovac vom BVB-Spiel noch andere Vorstellungen: „Man sieht schon gute Ansätze. Wir sind schon zufrieden. Aber bei weitem sind wir noch nicht da, wo wir hinkommen wollen.“ Ricken sieht das ähnlich: „Es gibt überhaupt keinen Grund, schon wieder in Euphorie zu verfallen.“ (dpa)
Für Borussia Dortmund wird es am Dienstag gegen LOSC Lille gehen. Das Hinspiel im Achtelfinale muss der BVB im besten Fall gewinnen, denn in einer Woche wird es in Frankreich auf den Platz gehen.
Vor über zwanzig Jahren standen sich diese beiden Teams zweimal gegenüber. Damals im Achtelfinale des UEFA Cups, beide Spiele endeten mit Unentschieden. Aktuell geht es in der Königsklasse auf den Platz.
Pünktlich zum Achtelfinale hat Dortmund unter Trainer Niko Kovac an Fahrt aufgenommen. Die Chancen für einen Erfolg im eigenen Stadion stehen gut, wenn es auch nicht einfach werden wird. Dennoch gibt es den Dortmund Lille Tipp auf den Heimsieg.
Experten Tipp Bundesligatrend: Dortmund gewinnt Unser Ergebnistipp für Dortmund gegen Lille: 3:1
Unsere Tipp Prognosen verstehen sich als eine Art Bundesliga Tipphilfe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Dortmund gegen Lille Tipp & Quoten, 04.03.2025 – 21:00 Uhr
Sicherlich ist Lille ein Los, das lösbar ist. Dennoch wird es zwei sehr schwierige Spiele für Dortmund geben, das am Dienstag aber als favorisierte Mannschaft auflaufen wird.
Der Heimvorteil soll dafür sorgen, dass man den Platz als Sieger verlassen kann. Um 21:00 Uhr (MEZ) ist Spielbeginn im Signal Iduna Park.
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Egal welchen Tipp man nun aus seiner Dortmund vs. Lille Prognose ableitet, in jedem Fall lohnt es sich, den Neukundenbonus von Interwetten zu nutzen. Das können Kunden aus Deutschland machen, die noch kein Konto bei diesem Wettanbieter haben. Es handelt sich um einen 100 % Einzahlungsbonus.
Man muss eine erste Einzahlung von mindestens 10 € machen, wobei dieser Betrag 5-mal zur Mindestquote 1.70 gespielt werden muss. Den Bonusbetrag, der bis zu 100 € betragen kann, muss einmal zu dieser Mindestquote umgesetzt werden. Nach der Gutschrift hat man dafür 14 Tage Zeit. Es gelten die AGB. 18+
Dortmund gegen Lille Quoten-Vergleich
18+| Erlaubt (White-list)| Suchtrisiken | Hilfe unter buwei.de (Stand der Quoten: 03.03.2025, 12:28 Uhr)
Dank des Heimvorteils wird Dortmund an diesem Spieltag als favorisierte Mannschaft auf den Platz gehen. Bei Bet365 zeigt sich das in der Quote 1.63, die für den Heimsieg angeboten wird.
Lille wird nicht chancenlos auf den Platz gehen, dennoch wird der Auswärtssieg zur Quote 5.00 gehandelt. Ein Remis (Quote 4.00) wäre für die Franzosen natürlich auch ein Erfolg, da man in einer Woche das Rückspiel zu Hause austragen wird.
Nur zweimal haben diese beiden Teams gegeneinander gespielt. 2002 traf man im Achtelfinale des damaligen UEFA Cups aufeinander. Das Hinspiel endete mit einem 1:1, das Rückspiel 0:0.
Die bisherigen Duelle spielen für das anstehende Spiel natürlich keine Rolle mehr. Dortmund geht favorisiert auf den Platz, auch wenn die bisherige Saison nicht so verlaufen ist, wie man sich das gewünscht hätte.
Dortmund Prognose: aktuelle Form, verletzte / gesperrte Spieler
Die Dortmunder werden am Dienstag als favorisierte Mannschaft auflaufen, aber natürlich wird der Sieg nicht einfach geschenkt. Dennoch wäre es enorm wichtig, schon im Hinspiel einen Sieg zu holen, denn in Frankreich eine Woche später wird die Sache nicht einfacher werden. Während man in der Liga zuletzt wieder anziehen konnte, hat man eine solide Champions League bisher gespielt. In der Gruppenphase landete man am Ende auf Platz 10, also nur knapp hinter den direkten Plätzen für das Achtelfinale. So führte der Weg über die Zwischenrunde, in der man Sporting Lissabon besiegen konnte.
In der Liga hat man zuletzt gegen Union Berlin und St. Pauli gewinnen können. In der Champions League hat man bisher drei Partien verloren. Mit einem 3:1 gegen Shakhtar Donezk endete die Gruppenphase, danach folgte der 3:0 Sieg in Lissabon und das 0:0 in Dortmund.
Bisher musste Dortmund fünfmal in der Königsklasse im eigenen Stadion ran und konnte drei Spiele gewinnen. Das gelang gegen Celtic Glasgow, Sturm Graz und Donezk. Gegen Barcelona musste man sich dagegen geschlagen geben.
Kovac wird ohne Julian Ryerson, Felix Nmecha, Marcel Lotka und Filippo planen müssen.
Lille Prognose: aktuelle Form, verletzte / gesperrte Spieler
Ähnlich wie Dortmund hat auch Lille in der französischen Liga nichts mit dem Meisterschaftsrennen zu tun und die Chancen stehen gut, dass man sich nicht noch einmal für die Königsklasse qualifizieren wird.
Lille wird als Außenseiter in das Duell mit Dortmund gehen, doch bei näherer Betrachtung sollte man sich nicht zu sicher sein. Lille hat es in der Gruppenphase auf Platz 7 geschafft und sich somit direkt für das Achtelfinale qualifiziert.
In der Liga musste man sich am Wochenende Paris geschlagen geben. In der Gruppenphase der Champions League hat man dagegen gegen Real Madrid, Atlético Madrid und auch Feyenoord Rotterdam gewinnen können.
Zwei Siege gab es für Lille in vier Auswärtsspielen in der Champions League. Bei Sporting Lissabon und beim FC Liverpool gab es niederlagen, bei Atlético Madrid und in Bologna konnte man als Sieger vom Platz gehen.
Bei den Gästen werden Nabil Bentaleb, Samuel Umtiti, Edon Zhegrova und Tiago Santos ausfallen.
Dortmund Siege: 0 | Unentschieden: 2 | Lille Siege: 0
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Niko Kovac, das muss man ihm lassen, hat ein ausgesprochen vielseitiges Pokerface. Er kann charmant lächeln, gefährlich gucken, aber auch nahezu vollständig auf Gefühlsregungen verzichten. Über seine Mimik werden nuancierte Botschaften übermittelt. Und man unterstellt dem Trainer von Borussia Dortmund wohl nicht zu viel, wenn man davon ausgeht, dass er genau weiß, was er da tut.