Autor: Stre

  • „Horror-Saison“ droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    „Horror-Saison“ droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: „Da ist Hopfen und Malz verloren“

    „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine „unterirdische“ Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: „Ich bin ja da. Das reicht ja“

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die „Basics“

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zu Recht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“



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  • Ranieri wettert gegen Stieler: “Er hatte es nicht verdient”

    Ranieri wettert gegen Stieler: “Er hatte es nicht verdient”



    Der FC Porto und die AS Rom trennten sich im Hinspiel der Europa-League-Play-offs mit 1:1. Schiedsrichter Tobias Stieler musste sich nach Abpfiff Kritik gefallen lassen, allen voran von Roma-Coach Claudio Ranieri.

    Roma-Coach Claudio Ranieri (li.) kritisierte Schiedsrichter Tobias Schieler scharf.


    Roma-Coach Claudio Ranieri (li.) kritisierte Schiedsrichter Tobias Schieler scharf.

    imago images (2)


    In der Tat war das Hinspiel im Estadio do Dragao keines gewesen, in dem beide Mannschaften in den Zweikämpfen zurücksteckten. Schon zur Pause hatten fünf Gelbe Karten eine deutliche Sprache gesprochen, am Ende der Partie stand eine Bilanz von acht Gelben Karten, einer Gelb-Roten Karte für Roms Bryan Cristante und einer Roten Karte für Roma-Teammanager Simone Ricchio.


    Ein ereignisreicher Donnerstagabend, an dem der deutsche Schiedsrichter Tobias Stieler aus Sicht von Gäste-Trainer Claudio Ranieri einen bedeutenden Anteil hatte: “Es war ein Wunder, das wir nicht verloren haben. Bei einigen Gelben Karten waren wir naiv, aber mein Gott, so etwas habe ich noch nicht gesehen”, erklärte der 73-Jährige, den das Geschehen vielmehr an einen “Stierkampf” erinnert habe.

    Roma-Spieler “sollten sich nicht vom Schiedsrichter verabschieden”


    Ranieris Frust über die Leistung des Unparteiischen hatte man bereits unmittelbar nach Schlusspfiff erkennen können, hatte er seine Spieler doch mit wütendem Blick in die Kabine geschickt: “Sie sollten sich nicht vom Schiedsrichter verabschieden. Er hatte es nicht verdient”, so der erzürnte Coach.


    Ranieri warf dem Referee im Anschluss vor, nur darauf gewartet zu haben, “einen Elfmeter zu geben” – den es allerdings nicht gegeben hatte. Doch auch die Szene vor Portos Ausgleichstreffer, als er bei eigener Ecke einen Wechsel hatte vollziehen wollen, führte bei Roms Trainer zu Unverständnis: “Wir haben dies dem vierten Offiziellen (Florian Badstübner, Anm. d. Red.) mitgeteilt, aber er hat es dem Schiedsrichter nicht gesagt. Ich weiß nicht warum. Sie haben es schnell ausgespielt und getroffen.”


    Das Rückspiel am kommenden Donnerstag müssen die Römer jedenfalls ohne ihren gesperrten Mittelfeldmann Cristante bestreiten. Ein gutes Omen gibt es dennoch: Im heimischen Olimpico sind die Römer inzwischen seit acht Pflichtspielen ungeschlagen (sieben Siege, ein Remis).



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  • Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: „Da ist Hopfen und Malz verloren“

    „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“

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    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine „unterirdische“ Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: „Ich bin ja da. Das reicht ja“

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die „Basics“

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zu Recht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376767/2

    Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.



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  • Hamann kritisiert BVB: „Hopfen und Malz verloren“

    Hamann kritisiert BVB: „Hopfen und Malz verloren“


    Dietmar Hamann hat die Profis von Borussia Dortmund angesichts der nächsten Enttäuschung schwer kritisiert und personelle Konsequenzen gefordert. „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler nach dem 0:2 beim VfL Bochum als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Als Tabellenelfter hat der BVB bereits acht Punkte Rückstand auf den angestrebten Champions-League-Platz. Auch der Wechsel von Trainer Nuri Sahin zu Niko Kovac hat bislang keine Besserung gebracht, auch wenn die Dortmunder in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale stehen.

    Schlechtester Bundesliga-Start für BVB-Trainer seit 41 Jahren

    Hamann kritisierte besonders Julian Brandt und attestierte dem 28-Jährige eine „unterirdische“ Leistung. „Der ist jetzt Ende 20, ewig im Verein und einer der Spieler, an denen du dich aufrichten musst“, sagte Hamann. „Du musst irgendwann mal den Spielern wie Brandt oder (Marcel) Sabitzer sagen: “Es ist genug” und diese Spieler ersetzen. Es geht nicht anders.“

    Für Kovac war es die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel als BVB-Trainer. Die ersten beiden Bundesliga-Partien als Coach der Dortmunder verlor zuletzt Timo Konietzka im August 1984.

    Hamann: Schnitt machen bei Spielern

    Hamann sieht für die Westfalen die Notwendigkeit, den Kader deutlich zu verändern. „Wenn es nicht geht und wenn keine Besserung in Sicht ist, musst du irgendwann mal einen Schnitt machen“, sagte der 51-Jährige. „Vor dieser Entscheidung stehen sie jetzt bei sechs bis acht Spielern. Das mag teuer werden, vor allem wenn du nicht in die Champions League kommst. Aber mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“



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  • Berlin: Nur eine gute Halbzeit reicht nicht: Union Berlin

    Berlin: Nur eine gute Halbzeit reicht nicht: Union Berlin


    Stand: 15.02.2025 18:54 Uhr

    Union Berlin hat in der Fußball-Bundesliga eine Niederlage kassiert. Gegen formstarke Gladbacher zeigten die Eisernen eine schwache erste Halbzeit. Die Leistungssteigerung nach der Pause reichte nicht, um Punkte zu holen.

    • Union Berlin hat in der Fußball-Bundesliga mit 1:2 (0:2) gegen Borussia Mönchengladbach verloren
    • insbesondere in der Abwehr machte Union anfangs Fehler, bot den Gästen zu viele Räume
    • eine Leistungssteigerung nach der Pause reichte nicht für Punktgewinn
    • auf den Tribünen gab es gleich zwei Gedenkaktionen

    Der 1. FC Union hat nach dem überzeugenden Kantersieg bei der TSG Hoffenheim am letzten Wochenende an diesem Spieltag einen Dämpfer kassiert. Die Köpenicker verloren am Samstagnachmittag im Stadion An der Alten Försterei gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:2 (0:2).
     
    Insbesondere in der Defensive wiesen die Eisernen vor allem im ersten Durchgang starke Defizite auf. Somit verloren die Berliner verdient gegen die Mannschaft von Niederrhein, die in der Tabelle weiter vorrückt (7. Platz) und sich immer mehr Hoffnungen auf das europäische Geschäft machen kann.
     
    Union wurde nach der Halbzeitpause besser. Nach dem verpassten Punktgewinn bleibt das Team auf dem 13. Tabellenplatz.

    Das Stadion An der Alten Försterei, Berlin-Köpenick (Quelle: IMAGO / Picture Point LE)

    Welche Schlüsse sich aus Unions Verkauf der Stadionaktien ziehen lassen

    Durch den jüngst abgeschlossenen Aktienverkauf erhöht der 1. FC Union das Stammkapital seiner Stadion AG auf mehr als 30 Millionen Euro. Ein Erfolg? Sportökonom Christoph Breuer beantwortet die wichtigsten Fragen.mehr

    Spielverlauf

    Union startete mutig in die Partie. Die Eisernen störten Gladbach früh im Spielaufbau und provozierten in den ersten Minuten so bereits einige Ballverluste. Immer wieder kam die Baumgart-Elf dem Tor der Borussia so näher, wurde zunächst aber nicht gefährlich. Anders lief es wenig später auf der gegenüberliegenden Seite: In der zehnten Minute kombinierten sich die Gäste gut über die linke Seite, bis Lukas Ullrich schließlich frei vor Union-Torwart Frederik Rönnow auftauchte und den Ball per Volley ins Tor schoss.
     
    Der erste Torschuss für Gladbach brachte prompt das 1:0. Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase legte Gladbach schnell nach: In der 26. Minute ging es diesmal über die rechte Seite, ehe Nationalspieler Tim Kleindienst im Strafraum nach einer Flanke von Nathan Ngoumou aus wenigen Metern einschob. Wie schon beim ersten Treffer hatte Gladbach erneut zu viele Räume und damit einfaches Spiel. Das 2:0 zur Halbzeit ging insbesondere wegen der schwachen Leistung der Union-Defensive in Ordnung.
     
    Union-Trainer Steffen Baumgart reagierte und stellte in der Pause auf eine Fünferkette in der Defensive um. Das zeigte Wirkung: Union stand nach Wiederbeginn stabiler und spielte gleichzeitig geordneter nach vorne. Das resultierte in der 55. Minute in der ersten guten Chance für die Eisernen. Union spielte gut über die rechte Seite und Benedict Hollerbach kam aus gut 13 Metern zum Abschluss. Der Schuss geriet allerdings zu zentral und konnte abgeblockt werden. Trotzdem war Union jetzt besser im Spiel – und profitierte im Anschluss von einer durchaus streitbaren Entscheidung des Videoschiedsrichters.
     
    Nach einem kleinen Schubser an Tom Rothe gab es Elfmeter für die Eisernen, den Andrej Ilic sicher verwandelte (63. Minute). Der Treffer der Köpenicker war offenbar ein Weckruf für die Borussia, die nun wieder aktiver wurde und das Spiel so beruhigte. Union konnte den Schwung aus den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs nicht fortsetzen und die Partie flachte ab. Tom Rothe hatte in der Nachspielzeit noch einmal die Möglichkeit auf den Ausgleich, kam im Strafraum aber nicht mehr richtig an den Ball und Borussia-Torwart Jonas Omlin konnte parieren (90.+5). Gladbach gelang es, die knappe Führung über die Zeit zu bringen und einen verdienten Sieg einzufahren.

    Stilles Gedenken: Fans von Union Berlin würdigen einen kürzlich verstorbenen Anhänger.

    Was war denn da los?

    Nach einer knappen Viertelstunde wurde es plötzlich still im Stadion An der Alten Försterei. Die Union-Fans gedachten mit einem Schweigemoment einem jungen Fan, der vor Kurzem einer Krebserkrankung erlegen war. Der Gladbacher Anhang schloss sich aus Respekt an und verzichtete vorübergehend ebenfalls auf Gesänge.
     
    Wenig später würdigten die Union-Fans Jugendtrainer Marlon Höfer, der vergangene Woche mit nur 28 Jahren verstorben war. “Niemand stirbt, der in Erinnerung bleibt. Ruhe in Frieden, Marlon!”, stand auf einem Spruchband auf der Waldseite.

    Spieler des Spiels

    Wirklich hervorstechen konnte am Samstagnachmittag im Stadion An der Alten Försterei kein Spieler. Hervorheben lässt sich dennoch Gladbachs Kevin Stöger. Der Mittelfeldspieler gab seiner Mannschaft Struktur und in vielen Angriffen den Takt vor. Stöger brachte überragende 97 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und gewann 48 Prozent seiner Zweikämpfe. Immer wieder setzte er die Außenspieler oder Angreifer Kleindienst in Szene und leitete so gefährliche Angriffe der Gäste ein.

    Fan-Club Alpen-Unioner (privat)

    “Die Eltern von Urs Fischer waren dabei”

    Der 1. FC Union Berlin ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Inzwischen gibt es sogar einen Fanclub in der Schweiz. Der weit mehr ist als nur eine Ansammlung von Fußballfans, wie Mitbegründer Andreas Rohr im Gespräch verrät.mehr

    Zählbares

    • Nationalspieler Tim Kleindienst traf bei Union bereits zum fünften Mal in Folge. Der Stürmer, der im Sommer nach Gladbach wechselte, ist in Topform. Er ist mit 14 Saisontreffern bislang der erfolgreichste deutsche Torschütze in dieser Saison.
    • Für Union gab es statistisch schon zur Halbzeit nur noch wenig Hoffnung: Die Eisernen punkteten in der Bundesliga noch nie nach einem Rückstand von zwei oder mehr Toren zur Pause.
    • Für Borussia Mönchengladbach war es der erste Sieg überhaupt bei Union Berlin.

    Stimmen zum Spiel

    Tom Rothe (1. FC Union Berlin): “Ich denke, die erste Halbzeit haben wir einfach ein bisschen zu wenig Aggressivität gehabt. Wir haben nicht so intensiv gespielt und hatten zu wenig Zugriff. Die Tore spielen sie dann schon gut raus. In der zweiten Hälfte haben wir es dann schon auch besser gemacht. Durch die Systemumstellung auf Fünferkette hatten wir einen besseren Zugriff aufs Spiel. Im Endeffekt konnten wir uns nicht mehr mit einem Unentschieden belohnen.”
     
    Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach): “Ich glaube, die erste Hälfte war sehr gut aus unserer Sicht. Da haben wir aus meiner Sicht sogar noch ein bisschen zu wenig daraus gemacht. Die zweite war so ein bisschen zerfahren. Union hatte dann auch viel Ballbesitz und hat viele Bälle in die Mitte gebracht. Da mussten wir schon Einiges überstehen.”
     
    Steffen Baumgart (1. FC Union Berlin) über die Umstellung auf Fünferkette: “Wir haben gesehen, dass wir über die Außen in der einen oder anderen Situation in der Unterzahl waren. Das wollten wir verändern und das Spiel von vorne beginnen. […] Einfach mal ein bisschen mutiger und klarer, um da mehr Aktion zu haben und den Gegner unter Druck zu setzen. Das ist uns in der zweiten Halbzeit besser gelungen, aber trotzdem hat es nicht gereicht.”

    Sendung: rbb24 Inforadio, 15.02.25, 15:30 Uhr



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  • Dortmund rutscht mit 0:2 in Bochum tiefer in die Krise,

    Dortmund rutscht mit 0:2 in Bochum tiefer in die Krise,


    Der FC Bayern hat dank eines schmeichelhaften 0:0 bei Bayer Leverkusen den Acht-Punkte-Vorsprung auf den ersten Verfolger gehalten. Die Münchner mit Konrad Laimer liegen in der deutschen Bundesliga nach 22 Runden weiter komfortabel voran. Einen solchen Vorsprung zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft hat noch nie ein Team eingebüßt. Titelverteidiger Leverkusen hatte zahlreiche Chancen, um den Schlager zu entscheiden. In der Nachspielzeit vergab Florian Wirtz den Siegestreffer.



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  • Eintracht Frankfurt seit drei Wochen ohne Sieg

    Eintracht Frankfurt seit drei Wochen ohne Sieg


    Sind drei Wochen eine lange oder eher kurze Zeit? Würde man eine Urlauberin am Strand fragen, würde sie wohl erzählen, wie schnell die Tage verflogen seien. Fragt man einen Bundesligatrainer, der so lange nicht gewonnen hat, fällt die Antwort anders aus. „Wir vermissen das“, gestand der Frankfurter Trainer Dino Toppmöller. Seine Mannschaft wolle das Gefühl, gerade gewonnen zu haben, endlich wieder in der Kabine spüren. „Wir wissen auch, dass es ein paar Tage her ist.“

    Vor dem Heimspiel gegen Kiel am Sonntag (17.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei DAZN) liegt die Eintracht in der Bundesliga auf dem dritten Platz und damit immer noch unter den ersten vier. Von diesen Rängen heißt es ja oft, sie berechtigten dazu, an die Fleischtöpfe zu kommen. Weil jedes Spiel in der Champions League so viel wert ist wie eine halbe Saison im Wettbewerb darunter. Wenn sich Toppmöller gerade am Buffet umschaut, haben seine Trainerkollegen Vincent Kompany (FC Bayern) und Xabi Alonso (Leverkusen) schon reichlich geschlemmt und kämpfen nun darum, wer die Sahnetorte anschneidet.

    Toppmöller steht ein paar Schritte entfernt. Ein paar Klopse liegen noch im Edelstahlbecken, auch die beiden Flämmchen darunter brennen noch. Aber er spürt, dass eine kurze Unachtsamkeit – ein Blick zum Dessert, ein Ausflug zum Salat – nicht mehr drin ist, sonst überholen ihn die Kollegen Sebastian Hoeneß (Stuttgart) und Marco Rose (Leipzig). Lange schlürften sie im Winter an der ungesalzenen Tagessuppe, verloren mal, spielten dann unentschieden.

    Wie am Wochenende: Leipzig spielte 0:0 in Augsburg, Stuttgart verlor sein Heimspiel gegen Wolfsburg. Und dennoch schienen beide in den vergangenen Wochen bereit fürs große Fressen. Leipzig liegt nur noch zwei Punkte hinter der Eintracht, der VfB hat vier Punkte Rückstand. Beide Teams kämpfen zwar noch um den DFB-Pokal – sie müssen aber im März nicht mehr durch halb Europa jetten, weil sie sich einigermaßen unmotiviert aus der Champions League verabschiedeten. Freiburg, das sich heimlich auf Platz fünf vorgedrängelt hat und nur noch einen Sieg von der Eintracht entfernt ist, spielt in dieser Saison erst gar nicht in Europa.

    Dreimal nur unentschieden

    Die Eintracht nimmt europäische Aufgaben bekanntlich ernst. Ihr letztes Spiel gewann sie an einem eiskalten Januarabend gegen Ferencváros Budapest. Das ist – man denke an Toppmöller und den Strand – drei Wochen her. Seitdem gab sie sich gegen Hoffenheim, Wolfsburg und Mönchengladbach zwar nicht geschlagen, als sie zurücklag. Aber sie spielte eben auch dreimal nur unentschieden. In der Hinrunde hatte sie diese Gegner einen nach dem anderen geschlagen. Wie auf dem Bolzplatz dribbelten sich Omar Marmoush und Hugo Ekitiké durch die Abwehrreihen der Kontrahenten. Das ist bekanntlich Vergangenheit.

    Ekitiké tänzelt zwar weiter übers Feld, aber seit sich sein ägyptischer Kompagnon der Therapiegruppe Manchester City angeschlossen hat, liegt der Fokus auf dem Franzosen. Toppmöller holte kürzlich den Rechenschieber heraus, um das Problem zu erläutern. Einst, als er noch zwei Stürmer von Format hatte, hätten sich drei, vier Spieler des Gegners um sie kümmern müssen. Aber weil sie alle zum einen, der gerade den Ball führte, rannten, hatte der andere plötzlich Platz. So war das in der Frühphase der Saison – und so war es in den vergangenen Wochen nicht mehr. Plötzlich hatte der Eintracht-Trainer nur noch ein Kügelchen, auf das sich die gleichen drei, vier Kügelchen des Gegners konzentrierten. Ekitiké hat keinen Platz mehr.

    Sechs Spielminuten für 25 Millionen Euro Ablöse

    Nun ist auch Sportvorstand Markus Krösche mit den Regeln der Mathematik vertraut und hat seinem Trainer gleich zwei Stürmer zur Seite gestellt. Der eine, Michy Batshuayi, war bei seinem Debüt in Gladbach harmlos. Toppmöller nahm ihn nach einer Stunde vom Feld. Für den anderen, Elye Wahi, legte Krösche so viel Geld auf den Tisch wie selten zuvor. Das Ergebnis: Nach 25 Millionen Euro Ablöse und 22 Tagen in Frankfurt steht Wahi bei sechs Spielminuten. Das reicht erstens nicht, um Toppmöllers Knobelei zu lösen. Und zweitens schon gar nicht, um am Fleischbuffet die Kelle in der Hand zu behalten.

    Wahi wird gegen Kiel länger spielen als gegen Gladbach. Als Toppmöller vor zwei Wochen erklärte, der junge Stürmer brauche ein wenig Spielpraxis und ein paar Trainingseinheiten, erinnerte das an seine Ausführungen vor einem Jahr. Nur, dass er damals über Ekitiké sprach. Als der im Frühjahr sein erstes Tor für die Frankfurter erzielte, waren die Schwimmbäder schon geöffnet. So viel Zeit hat Wahi nicht – zumindest, wenn die Eintracht nicht mit einer Tupperdose voller Beilagen auf dem sechsten Tabellenplatz landen will.

    „Schluss jetzt mit den Unentschieden“

    In dieser Woche klang es schon besser. Zweimal habe Wahi in einem internen Test getroffen, erzählte sein Trainer. „Er fühlt sich in der Gruppe wohl, ist schon gut integriert“, sagte Toppmöller. Und: „Wir können uns auf einen richtig guten Spieler freuen.“ Ob die Freude schon am Sonntag 90 Minuten oder ein wenig kürzer währen wird, ließ er offen.

    Das Spiel gegen Kiel ist also von besonderer Bedeutung. Einerseits, weil Wahi in seinem ersten Heimspiel zeigen soll, wieso die Eintracht viel Geld für ihn ausgegeben hat. Und andererseits, weil die Frankfurter in den beiden kommenden Wochen gegen die besten Teams des Landes spielen, München und Leverkusen. Zwei Spiele, in denen es überraschend wäre, wenn sie in ihrer jetzigen Form nicht verlören. Das heißt: Um Ende Februar, zehn Spieltage vor Schluss, noch auf einem Champions-League-Platz zu liegen, müssen Wahi und Co. gegen den 17. gewinnen.

    Ellyes Skhiri, der in den vergangenen Wochen vor der Frankfurter Abwehr aufräumte, schmerzt es an den Rippen. Es ist gut möglich, dass er nicht spielen wird. Genauso wenig wie Robin Koch – der Abwehrchef fällt weiter aus. Gegen eine Mannschaft, deren Offensive wesentlich besser ist als ihre Defensive, ist also weiter der Brasilianer Tuta als zentraler Verteidiger vorgesehen. Damit die Mannschaft und ihr Trainer wieder jubeln dürfen. Toppmöller hat das Besteck fest im Griff: „Schluss jetzt mit den Unentschieden“, sagte er am Freitag.

    Eintracht-Gegner Holstein Kiel: Wie die Bayern

    Den Grundstein für ihren Verein legten die Kieler im Zug – auf einer Fahrt im Oktober 1900 nach Lübeck. Die neun jungen Männer trafen sich damals am gerade eröffneten Bahnhof entgegen dem Verbot ihres Männerturnvereins. Auf der Zugfahrt einen Fußballklub zu gründen ist wohl einmalig im deutschen Sport. Heute ist der rund 10.000 Mitglieder zählende Verein Holstein Kiel, deutscher Meister von 1912, der erste Fußball-Bundesliga-Klub aus Schleswig-Holstein. Von 2007 an pendelte der Erstligaaufsteiger zunächst zwischen der Viertklassigkeit und der dritten Liga; in der Saison 2016/17 ging es dann nach oben in die zweite Spielklasse. Nach Frankfurt ins Waldstadion führte der weite Weg die Kieler bisher nur ein Mal: in der Gruppenphase der Oberligaendrunde unterlagen sie der Eintracht im Mai 1952/53 1:4. Lang ist’s her.

    Die Gegenwart verleitet die „Störche“ aus dem Norden – ihr Spitzname entstammt der ersten Vereinskneipe „Storchennest“, in der sich früher die Spieler vor dem Training umzogen – sportlich nicht zu Höhenflügen. Als Tabellenvorletzter und zweitschlechteste Auswärtsmannschaft vor dem VfL Bochum stecken sie tief im Abstiegskampf. In der Fremde sind sie in ihren zehn Spielen ohne Sieg geblieben. Allerdings sind die Kieler, deren Markenzeichen die Bodenständigkeit und Unaufgeregtheit ist, zusammen mit Spitzenreiter Bayern München die einzige Mannschaft, die ihre Auswärtspartien nie torlos beendete; die bisher 17 erzielten Treffer entsprechen der Torausbeute von RB Leipzig. Als Kiels erfolgreichste Torschützen stechen Shuto Machino (acht Treffer in Liga und DFB-Pokal) und Phil Harres (sieben) heraus. Wie Harres traf zuletzt Steven Skrzybski jeweils in den drei zurückliegenden Ligabegegnungen, in Frankfurt fehlt der 32-Jährige und viermalige Torschütze nun aber aus Verletzungsgründen. „Wenn Steven fit ist, hat er einen großen Mehrwert für uns“, sagt Sportchef Carsten Wehlmann über den „sehr ärgerlichen Ausfall“ des Profis.

    Auf insgesamt 33 Tore kommen die Kieler – deren Gesamtmarktwert laut transfermarkt.de 40,05 Millionen Euro beträgt (bei der Eintracht sind es 288,05 Millionen Euro) – bislang in 21 Partien, das sind mehr als der Rangsechste Freiburg (28). Kiels große Schwäche ist die Verteidigung: 54 Gegentreffer bedeuten Ligahöchstwert. Nur Greuther Fürth musste in diesem Jahrtausend mit 56 vor drei Jahren mehr hinnehmen. Was die Eintracht anspornen muss: In jedem Spiel in der Fremde beklagten die Kieler mindestens zwei Gegentore. (die.)



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  • Bundesliga: Effenberg zerlegt BVB-Mannschaft

    Bundesliga: Effenberg zerlegt BVB-Mannschaft


    Borussia Dortmund verliert das Derby beim VfL Bochum und zeigt eine miserable Leistung. Manager-Legende Reiner Calmund und SPORT1-Experte Stefan Effenberg gehen mit dem BVB hart ins Gericht.

    Die Bundesliga-Krise von Borussia Dortmund geht weiter! Nachdem der BVB mit 0:2 (0:2) beim VfL Bochum verloren hatte, wurde am im STAHLWERK Doppelpass hitzig über die Leistung des BVB diskutiert. SPORT1-Experte Stefan Effenberg kritisierte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac scharf.

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    „Das eigentlich Konstante ist das Inkonstante“, betonte der 56-Jährige und verwies darauf, dass die Schwarz-Gelben zu viele extreme Gesichter zeigen würden. „Nach dem Spiel gestern sind auch die Führungsspieler gefordert, die sich stellen müssen, aber niemand macht es. Man sieht keine Führungsspieler, sonst hätte mal einer auf den Tisch gehauen, aber das wurde ihnen anscheinend verboten.“

    BVB zeigt nach Rückstand keine Reaktion

    Effenberg stellte klar: „Das zeigt, wie die Mannschaft funktioniert, nämlich gar nicht. Es ist niemand auf dem Platz, an welchem man sich hochziehen kann.“ Dabei nannte er als Beispiele Akteure wie Julian Brandt, Emre Can und Nico Schlotterbeck. Zudem bemängelte er, mit welcher Einstellung der BVB ins Derby gegangen sei: „Wenn du in Bochum spielst, was musst du dann annehmen? Die schmutzigen Zweikämpfe! Wenn du die nicht annimmst, dann verlierst du und das auch verdient. Du musst den Kampf annehmen, das ist das Fußball-ABC.“

    In der Anfangsphase der Partie hatten die Dortmunder vor allem in Person von Serhou Guirassy gute Torchancen, doch keine wurde davon genutzt. Nach einem Doppelschlag von Georgios Masouras führte Bochum plötzlich mit 2:0 und ging mit dem Vorsprung in die Halbzeit. Eine Reaktion nach dem Seitenwechsel blieb aus, was dem SPORT1-Experten sehr missfiel: „Wenn du mit 0:2 in die Kabine gehst, dann zeigst du eigentlich in der zweiten Halbzeit eine Reaktion, aber die gab es nicht, das ist ja dann noch schlimmer.“

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    Calmund: „Das ist eine Mentalitätsfrage“

    Mit Blick auf die Tabelle und Platz elf sähe es aktuell laut Effenberg nicht danach aus, dass die Borussia in der kommenden Saison am internationalen Geschäft teilnehmen werde: „Es liegen viele Mannschaften zwischen dem BVB und den internationalen Plätzen.“

    Die Manager-Legende Reiner Calmund war sich sicher, dass dem BVB Mentalitätsspieler fehlen: „Reus und Hummels sind nicht mehr da, aber das ist in jedem Verein so, dann muss man sie ersetzen. Die Mannschaft hat auch schon gut gespielt, sie müssen das aber jeden Tag und in jedem Spiel abrufen – von der Einstellung, von der Disziplin. Das ist eine Mentalitätsfrage.“

    Herrscht in Dortmund ein zu hoher Anspruch?

    Auch Steffen Freund schlug in eine ähnliche Kerbe. Für ihn liegt es nach dem Trainerwechsel im Januar von Nuri Sahin zu Niko Kovac nicht am neuen Coach, sondern der Ex-Nationalspieler nahm die Mannschaft sowie die weiteren Verantwortlichen in die Verantwortung. „Sie müssen den Kader in den Griff kriegen“, meinte der Europameister von 1996, der hinzufügte, dass seit einiger Zeit beim BVB ein zu großer Abstand zwischen Anspruch und Wirklichkeit herrsche.

    „In Dortmund ist der Anspruch fast zu hoch wie bei den Bayern und das drückt enorm auf die Spieler. Dortmund hatte am Anfang einige gute Chancen und wenn du eine große Mannschaft bist, dann nutzt du sie aus, aber Dortmund ist keine. Das Anspruchsdenken ist viel zu hoch“, so Freund.



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  • Rayo Vallecano Tipp, Prognose, Quoten 17.2.25

    Rayo Vallecano Tipp, Prognose, Quoten 17.2.25


    Barcelona – Rayo Vallecano Tipp mit Experten-Prognose, Analyse & Statistik sowie Value-Quote für deine La Liga Wette | Wird Barcelona der Favoritenrolle gerecht?

    Unser Barcelona – Rayo Vallecano Sportwetten Tipp zum La Liga Spiel am 17.02.2025 lautet: Barca hat sich zuletzt mit drei Liga-Siegen in Folge zurückgemeldet und ist wieder bis auf zwei Punkte an Tabellenführer Real dran. Daheim werden sich die Katalanen im Wett Tipp heute gegen Rayo nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

    Am 17. Februar 2025 um 21:00 Uhr treffen im Estadio Olimpico Lluis Companys der FC Barcelona und Rayo Vallecano am 24. Spieltag von La Liga aufeinander. Barcelona, derzeit auf Platz 3 mit 48 Punkten, trifft auf den Sechstplatzierten Rayo Vallecano, der 35 Punkte auf dem Konto hat. Schiedsrichter Mario Melero wird das Spiel leiten, das laut Barcelona Rayo Vallecano einige Tore zutage fördern wird.

    Barcelonas Offensive, angeführt von Robert Lewandowski, der bereits 19 Tore erzielte, ist in Top-Form und erzielte in den letzten 5 Pflichtspielen durchschnittlich 3,80 Tore. Rayo Vallecano, mit Jorge de Frutos als Topscorer (4 Liga-Tore), zeigte ebenfalls eine solide Form.

    Daher lautet unser Barcelona Rayo Vallecano Wett Tipp heute: „Über 3,5 Tore“ zu einer Quote von 1,80 bei Winamax.

    Darum tippen wir bei Barcelona vs Rayo Vallecano auf „Über 3,5 Tore“:

    • Die Katalanen haben in den letzten 5 Pflichtspielen durchschnittlich 3,80 Tore erzielt und sich für den Barcelona vs Rayo Vallecano Tipp warmgeschossen.
    • Beide Teams haben in ihren letzten 5 Spielen jeweils 2 Mal ein Gegentor vermieden.
    • Barcelonas Defensive zeigt Unsicherheiten, was zu einem torreichen Spiel führen könnte.

    (Quoten entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ändern.)

    Barcelona vs Rayo Vallecano Quoten Analyse:

    Für dieses spannende Duell zwischen dem FC Barcelona und Rayo Vallecano tendieren wir zum Tipp „Über 3,5 Tore“. Barcelonas starke Offensive, angeführt von Robert Lewandowski, hat in den letzten Spielen konstant getroffen und zeigt eine beeindruckende Form. Gleichzeitig hat Rayo Vallecano eine solide Abwehr, aber auch eine gewisse Schwäche, die Barcelona nutzen könnte. Trotzdem ist das Heim-Team mit Barcelona Rayo Vallecano Quoten von nur 1,21 der haushohe Favorit in den Sportwetten Apps.

    Wollt ihr bei den besten Wettanbietern eher die Chance auf ein Unentschieden ausreizen, dann könnt ihr euch mit hohen Quoten von 8,00 beschäftigen, die jedoch schon viel Risiko erfordern. Noch deutlich höher sind die Barcelona vs. Rayo Vallecano Wettquoten von etwa 11,50 für den Auswärtssieg.

    Barcelona – Rayo Vallecano Statistik & Bilanz:

    • Letzte 5 Spiele Barcelona: 4:1 Sevilla (A), 5:0 Valencia (A), 1:0 Alaves (H), 2:2 Atalanta Bergamo (H), 7:1 Valencia (H).
    • Letzte 5 Spiele Rayo Vallecano: 1:0 Valladolid (H), 1:0 Leganes (A), 2:1 Girona (H), 1:1 Osasuna (A), 1:3 Real Sociedad (A).
    • Letzte 5 Spiele Barcelona vs. Rayo Vallecano: 2:1 (A), 3:0 (H), 1:1 (A), 1:2 (A), 0:0 (H).

    Unser Barcelona – Rayo Vallecano Tipp: Über 3,5 Tore

    Dass der FC Barcelona in La Liga daheim meist als Favorit gilt, ist keine große Überraschung. Da aber auch Rayo Vallecano zuletzt eine gute Form an den Tag legte, dürfen wir uns auf einige Tore freuen.

    Unser Barcelona Rayo Vallecano Sportwetten Tipp lautet: Es fallen „Über 3,5 Tore“ im Spiel mit einer Wettquote bei Winamax von 1,80.

    Jetzt bei Buchmacher Winamax auf Barcelona vs Rayo Vallecano tippen!



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  • Kleindienst erklärt Europa-Plan! Gladbach-Sehnsucht bald

    Kleindienst erklärt Europa-Plan! Gladbach-Sehnsucht bald


    Tim Kleindienst jubelt vor den Fans.

    Gladbach-Star Tim Kleindienst jubelt nach dem Sieg gegen Union Berlin am 15. Februar 2025 vor den Fans.

    Schafft Borussia Mönchengladbach am Ende der Saison tatsächlich den Sprung nach Europa?

    Nach dem 2:1-Erfolg gegen Union Berlin in der Bundesliga geht das Träumen bei Borussia Mönchengladbach weiter. Auf dem siebten Platz mit drei Punkten Rückstand zu den Champions-League-Plätzen ist Europa auch nach dem 22. Spieltag in Reichweite!

    Gladbach-Star Kleindienst trifft und trifft – jubelt er bald auch in Europa?

    Schon jetzt haben die Gladbacher 34 Zähler auf dem Konto – genauso viele wie am Ende der vergangenen Saison, als die Fohlen bis zum Schluss im Abstiegskampf steckten. In dieser Spielzeit hingegen geht der Blick nach oben.

    So nah wie aktuell waren die Gladbacher, seit Marco Rose (48) Trainer war, nicht mehr am internationalen Geschäft. Entsprechend groß ist die Sehnsucht nach internationalen Spielen am Borussia-Park. Wird diese bald gestillt?

    Für Stürmer-Star Tim Kleindienst (29) ist die Sehnsucht nach Europa nicht so groß, wie er nach dem Union-Spiel schmunzelnd zugibt: „So oft war ich da noch nicht, deshalb weiß ich nicht, ob ich da so ne Sehnsucht habe.“ Der Torjäger stand in seiner Karriere bisher nur fünfmal in der Europa League auf dem Platz. Mit dem belgischen Ex-Klub KAA Gent sprang dabei für ihn aber kein Sieg heraus.

    Das könnte sich mit Gladbach ändern. Und möglicherweise hat der gebürtige Brandenburger am Ende sogar großen Anteil daran, wenn die Fohlen das internationale Geschäft erreichen.

    Gegen Union Berlin traf der 29-Jährige im fünften Bundesliga-Spiel in Folge, machte seinen insgesamt 14. Saisontreffer und jagt damit weiterhin den Jahrtausend-Rekord von 18 Treffern innerhalb einer Spielzeit, den Marco Reus (34) innehat.

    Was die Fan-Sehnsucht nach Europa betrifft, zeigte sich der DFB-Nationalspieler im Anschluss des zweiten Auswärtssieges in Serie guter Dinge. „Wir sind optimistisch, auf einem sehr guten Weg“, erklärte der 29-Jährige, der mit offenen Europa-Ansagen an die Konkurrenz noch sparen möchte: „Ich glaube, ich werde jetzt nichts lostreten, was wir am Ende nicht einhalten. Es ist noch ein Drittel der Saison zu spielen.“

    Stattdessen verfolgt der Sturm-Riese für seine Gladbacher ein anderes Konzept. „Wir fahren gut damit, wenn wir ein bisschen undercover da oben reingehen und dann holen wir unsere Punkte einfach“, erklärte Kleindienst seinen Europa-Plan.

    So möchten die Fohlen weiter ohne Druck ihre noch bevorstehenden Aufgaben angehen und befreit aufspielen. Sollten die Gladbacher die über weite Strecken gezeigte Konstanz auch in den verbleibenden zwölf Spielen beibehalten können, ist Europa alles andere als unrealistisch – und die Sehnsucht der Fans nach zuletzt schwierigen Jahren gestillt.



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