Autor: Stre

  • Barça-Flut an Verlängerungen – mit 3 Stars wurde noch nicht

    Barça-Flut an Verlängerungen – mit 3 Stars wurde noch nicht


    Barça hat eine beachtliche Anzahl an Verlängerungen unter Dach und Fach gebracht. Mit drei Stars wurden aber noch keine Verhandlungen geführt.

    In den letzten Wochen hat der FC Barcelona die Verträge von Ronald Araujo, Pedri, Gavi und zuletzt von Pau Cubarsi erfolgreich verlängert. Demnächst soll zudem die Verlängerung mit Robert Lewandowski abgeschlossen werden.

    Die Blaugrana wollen sich langfristig aufstellen, haben laut “Marca” mit Raphinha, Ferran Torres und Jules Kounde aktuell aber noch keine Vertragsverhandlungen aufgenommen. Alle drei sind wichtige Mitglieder der Mannschaft und haben Verträge bis 2027, so dass der Verein noch genügend Zeit hat, bevor er ihre Verträge neu verhandeln muss.

    Ferran Torres hat in 25 Einsätzen zehn Tore geschossen und drei Vorlagen gegeben, während Kounde in der Abwehr Stammspieler ist und in 36 Spielen drei Tore und sieben Vorlagen beigesteuert hat.

    Raphinha hat in 35 Spielen mitgewirkt und direkt zu 24 Toren beigetragen und 15 Vorlagen gegeben. Ihre Leistungen waren unter Hansi Flick wertvoll, aber da ihre Verträge bis 2027 gesichert sind, besteht keine unmittelbare Notwendigkeit, sich mit ihrer Zukunft zu befassen.

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  • Knieverletzung? City-Star Haaland für CL-Rückspiel fraglich

    Knieverletzung? City-Star Haaland für CL-Rückspiel fraglich


    Ausgerechnet Erling Haaland könnte Manchester City im Rückspiel des CL-Playoffs gegen Real Madrid abhanden kommen.

    Der norwegische Superstar hat sich offenbar beim Premier-League-Spiel gegen Newcastle (Spielbericht >>>) verletzt. In der Schlussphase, als die Partie mit 4:0 zugunsten der “Citizens” entschieden war, verspürte der 24-Jährige nach einem Ausfallschritt einen Schmerz am rechten Knie.

    Haaland ging zu Boden und wurde daraufhin in der 88. Minute für Matheus Nunes ausgewechselt. Eine genaue Diagnose steht zwar noch aus, allerdings brachte die Szene vor allem Trainer Pep Guardiola ordentlich ins Schwitzen.

    Erste Entwarnung vonseiten der Ärzte

    Nach ersten Angaben der Ärzte gibt es wohl keinen Grund zur Sorge, wie der Spanier verriet. “Als er zu Boden ging, waren alle erschrocken. Aber er (Anm. Haaland) ging lächelnd davon und der Arzt hat mir keine schlechten Nachrichten erzählt, also geht es ihm hoffentlich gut”, sagte Guardiola nach dem Newcastle-Match.

    Manchester City muss am Mittwoch ins Santiago Bernabeu (ab 21:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>). In der spanischen Hauptstadt müssen die Engländer einen 2:3-Rückstand wettmachen, um den Aufstieg ins Achtelfinale zu verwirklichen.

    Ob die “Citizens” auf Haaland zurückgreifen können, bleibt noch fraglich. Im Hinspiel schnürte er einen Doppelpack.






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  • Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB

    Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB


    Fußball-Bundesliga

    “Horror-Saison” droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    Trainer Kovac soll Dortmund auf Kurs bringen. Das gelingt bisher nicht. Der BVB steckt nach dem 0:2 in Bochum tief in der Krise. Für eine Aktion seiner Spieler hat der Coach eine kuriose Erklärung.

    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. “Wir werden nicht die Nerven verlieren”, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: “Da ist Hopfen und Malz verloren”

    “Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen”, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. “Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.”

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: “Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.”

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine “unterirdische” Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: “Ich bin ja da. Das reicht ja”

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    “Wir spielen wieder in vier Tagen”, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). “Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.” Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: “Ich bin ja da. Das reicht ja.”

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die “Basics”

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. “Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern”, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: “Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.”

    dpa



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  • Bundesliga: Freiburger Minimalisten sind auf Kurs Europa -…

    Bundesliga: Freiburger Minimalisten sind auf Kurs Europa -…


    Nach dem Auswärtssieg beim FC St. Pauli darf der SC Freiburg weiter von Europa träumen. Die Minimalisten aus dem Breisgau trotzen selbst einer erstaunlichen Fehlschussserie.

    Julian Schusters Augenbrauen zuckten plötzlich heftig. Sein SC Freiburg ein Anwärter auf die Champions-League-Plätze? Das war dem Trainer der Breisgauer dann doch ein bisschen viel. “Ich kann gar nicht genau sagen, wie viele Punkte wir haben oder wo wir stehen. Das ist mir komplett egal”, sagte Schuster und wies die Königsklassen-Träume weit von sich.  

    Drei 1:0-Siege in Serie für den SC Freiburg

    Fakt ist aber, dass die Freiburger mit Minimalisten-Fußball immer höher klettern. Das dritte 1:0 in Serie, diesmal beim FC St. Pauli, bedeutet in der Zwischenwertung Rang fünf – mit Tuchfühlung nach oben.

    Malaise vom Punkt

    Dabei verkraftet der Sport-Club auch seine erstaunliche Fehlschussserie vom Elfmeterpunkt bemerkenswert, die sich am Hamburger Kiez fortsetzte. Am Samstag vergab Vincenzo Grifo in Panenka-Manier die große Chance zur Pausenführung (45. Minute+1), sechs Elfmeter in Serie hat Freiburg mittlerweile saisonübergreifend in der Bundesliga verschossen. Auch beim Aus im DFB-Pokal beim Drittligisten Arminia Bielefeld im Dezember vergab der SC einen Elfmeter.

    Freiburg

    Vincenzo Grifo beim Elfmeter gegen den FC St. Pauli

    Fußball | Bundesliga
    Elfer-Fehlschuss ohne Folgen – SC Freiburg siegt beim FC St. Pauli

    Die Elfmeter-Misere des SC Freiburg fand im Spiel beim FC St. Pauli ihre Fortsetzung. Am Ende durfte die Mannschaft von Trainer Julian Schuster aber dennoch jubeln.


    Sa.15.2.2025

    14:00 Uhr

    Stadion

    SWR1 Baden-Württemberg

    “Du brauchst Eier, die dann leider zerquetscht wurden”

    “Gott sei Dank haben die Jungs mich gerettet”, sagte Grifo. Für ihn war es bereits der dritte Fehlschuss in dieser Saison vom Punkt, bei einem Treffer im Pokal. Der misslungene Versuch auf St. Pauli, zumal in der lässigen Art, schmerzte den 31-Jährigen.  “Ja, du brauchst Eier, die dann aber leider zerquetscht wurden für einen kurzen Moment”, sagte Grifo: “Das war bitter auch für mich.”

    Christian Günter, der das entscheidende Eigentor von Philipp Treu kurz vor dem Abpfiff erzwang (88.), milderte seinen Frust dann aber entscheidend. Grifo bedankte sich mit einer herzlichen Umarmung.

    Trainer Julian Schuster freut sich über guten Zusammenhalt

    Der Zusammenhalt ist spürbar und bedeutet Schuster viel mehr als ihn die Negativserie vom Punkt beunruhigt. “Was mir viel wichtiger ist, ist die Reaktion”, sagte der Coach, der sich als Nachfolger von Klubikone Christian Streich höchst beachtlich schlägt: “Weil wir so reagieren und die Widerstände so annehmen, können wir das Spiel in der zweiten Hälfte dann auch gewinnen.”

    Freiburg bleibt damit voll auf Kurs Europa, während St. Pauli nach einer dreifach bitteren Schlussphase seine Wunden lecken muss. Neben dem erhofften Punkt verloren die Hamburger auch noch Coach Alexander Blessin mit seiner vierten Gelben Karte für das Auswärtsspiel in Mainz und Winterzugang James Sands, der sich am Knöchel verletzte.  “Es waren bittere Minuten für uns am Ende”, sagte Stürmer Johannes Eggestein, der das Bruderduell gegen Freiburgs Mittelfeldmann Maximilian Eggestein verlor. 



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  • BVB Transfers und Gerüchte: Nach Chaos! Dortmund-Flirt lässt es knallen

    BVB Transfers und Gerüchte: Nach Chaos! Dortmund-Flirt lässt es knallen


    Zugänge, Abgänge, fixe Transfers oder Leihen – die Gerüchteküche nimmt wieder richtig Fahrt auf. Rund um Borussia Dortmund schießen auch im Winter mal wieder Transfer-News und Gerüchte wie Pilze aus dem Boden.

    Vor dem neuen Sport-Vorstand Lars Ricken, Sportdirektor Sebastian Kehl und Kaderplaner Sven Mislintat lag ein langer, anstrengender Sommer. So manche Baustelle im Kader von Borussia Dortmund wurde behoben. Doch die Hinrunde war eine Enttäuschung und zeigte deutlich: Handlungsbedarf herrscht weiter.

    Borussia Dortmund: Transfer-News und Gerüchte

    Welche Spieler verpflichtet der BVB? Welche Abgänge muss Borussia Dortmund verkraften? Wir behalten bei den Transfer-Plänen von Borussia Dortmund den Überblick und halten alle BVB-Fans in unserem Transfer-Blog stets auf dem Laufenden.


    +++ Transfer-Blog aktualisieren +++


    BVB-Interesse an Bundesliga-Spieler?

    16. Februar, 11.18 Uhr: Kaum dreht in der Bundesliga ein Spieler auf, kommen Gerüchte um ein BVB-Interesse auf. Hier erfährst du mehr.

    Ricken erklärt Gründe für Tullberg-Aus

    14. Februar: Einen Wechsel gab es beim BVB im Transfer-Januar auch auf der Trainerbank, Nuri Sahin musste gehen. Warum auch Interimscoach Mike Tullberg nach drei durchaus erfolgreichen Spielen zurück zur U19 musste, erklärt Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hier.

    Hammer nach Transfer-Chaos

    10. Februar, 22.18 Uhr: Zweimal wollte der BVB ihn, zweimal platzte ein Transfer! Rayan Cherki sorgte für ganz schön viel Wirbel und macht es nach dem Transfer-Chaos jetzt erneut. Die Dortmunder Fans trauern ihm hinterher.

    Arbeitet Stuttgart schon an Hoeneß-Nachfolge?

    9. Februar,16.22 Uhr: Gerade erst den BVB geschlagen, scheint Stuttgart schon an einer Nachfolge für Trainer Sebastian Hoeneß zu arbeiten. Der wird heiß mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Sein Ersatz im Schwabenland könnte ein echter Superstar werden. Hier die Details.

    Vertrags-Coup nach Transferschluss

    5. Februar, 16.45 Uhr: Das Winter-Transferfenster war schon zu, da sickerte beim BVB doch noch eine heiße Nachricht durch. Ein Juwel hat einen neuen Vertrag unterschrieben und sich langfristig für Dortmund entschieden. Hier alle Details.

    Transfer-Chaos perfekt

    17.30 Uhr: Schon im Sommer gab Borussia Dortmund beim Poker um einen Star kein gutes Bild ab. Nun enden die Verhandlungen komplett im Chaos. Sebastian Kehl gerät in Erklärungsnot.

    Nächste Absage für den BVB

    16.52 Uhr: Nächste Absage! Borussia Dortmund geht nach Cherki im Rennen um ein weiteres Mega-Talent leer aus. Stattdessen geht er jetzt zu diesem Top-Klub!

    Aus und vorbei! Kein Cherki-Transfer zum BVB

    15.43 Uhr: Das war’s endgültig in der Cherki-Saga! Wie „Sky“ berichtet, wird der Franzose in diesem Transferfenster nicht zum BVB wechseln. Die Dortmunder haben Abstand von einer Verpflichtung genommen.

    Cherki Drama nimmt kein Ende!

    14.06 Uhr: Offenbar hat Lyon die Verhandlungen mit Borussia Dortmund bezüglich Rayan Cherki platzen lassen. Gegenüber „Sky“ bestätigte der Verein, dass man mehrere BVB-Angebote abgelehnt habe. Der Grund: Dortmund sei „zu spät dran“! Lyon wolle keinen weiteren Verhandlungen führen.

    Erster Neuzugang ist da

    13.26 Uhr: Der erste Neuzugang ist da! Borussia Dortmund hat Linksverteidiger Daniel Svensson ausgeliehen. Der 22-Jährige absolvierte am Sonntag erfolgreich den Medizincheck und erhält die Rückennummer 24. Hier alle Infos.


    Mehr Nachrichten für dich:


    Kobel-Abgang? Top-Klub macht ernst

    13.08 Uhr: Steht Borussia Dortmund ein schmerzhafter Abgang bevor? Gregor Kobel soll bei einem Top-Klub auf dem Wunschzettel stehen! Alle Infos dazu hier.

    Angebot abgelehnt

    11.59 Uhr: Oh, oh! Das klingt gar nicht gut. Laut Medienberichten soll Lyon ein Angebot des BVB über 22,5 Millionen Euro für Cherki abgelehnt haben. Es droht die nächste erfolglose Cherki-Saga.

    Chukwuemeka fast da, Cherki wartet

    11.25 Uhr: Es könnte ein zäher Tag für alle BVB-Fans werden. Während Carney Chukwuemeka wohl in Kürze in Dortmund landen soll, steht die Maschine, die Rayan Cherki ins Ruhrgebiet bringen soll, noch immer in Lyon. Der BVB kämpft mit Olympique um die letzten Details. Laut „Sky“ kann der Deal in beide Richtungen kippen.



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  • «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. «Wir werden nicht die Nerven verlieren», beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: «Da ist Hopfen und Malz verloren»

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. - © David Inderlied/dpa

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck.
    | © David Inderlied/dpa

    «Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen», sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. «Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.»

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt - © David Inderlied/dpa

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt
    | © David Inderlied/dpa

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: «Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.»

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine «unterirdische» Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: «Ich bin ja da. Das reicht ja»

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die «Basics»

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. «Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern», forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: «Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.»



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  • Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB…

    Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB…


    Fußball-Bundesliga

    “Horror-Saison” droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    Trainer Kovac soll Dortmund auf Kurs bringen. Das gelingt bisher nicht. Der BVB steckt nach dem 0:2 in Bochum tief in der Krise. Für eine Aktion seiner Spieler hat der Coach eine kuriose Erklärung.

    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. “Wir werden nicht die Nerven verlieren”, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: “Da ist Hopfen und Malz verloren”

    “Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen”, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. “Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.”

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: “Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.”

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine “unterirdische” Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: “Ich bin ja da. Das reicht ja”

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    “Wir spielen wieder in vier Tagen”, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). “Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.” Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: “Ich bin ja da. Das reicht ja.”

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die “Basics”

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. “Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern”, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: “Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.”

    dpa



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  • BVB-Risse: Was hinter der Gittens-Wut bei der Auswechslung steckte | Fußball

    BVB-Risse: Was hinter der Gittens-Wut bei der Auswechslung steckte | Fußball


    Auch in Krisen-Zeiten standen die Fans des BVB immer bedingungslos hinter ihrer Mannschaft, lieferten konsequent Support. Auch wenn sie nach teilweise hunderten Kilometern Anreise immer öfter herbe Enttäuschungen verkraften mussten.

    Inzwischen haben sie aber offenbar die Nase voll!

    Nach der peinlichen 0:2-Pleite in Bochum kippte die Stimmung im Auswärtsblock. Bis zum Schluss hatten die Anhänger die Verlierer-Truppe (schon 9 Liga-Niederlagen!) tatsächlich wieder einmal unterstützt. Als die Mannschaft nach Schlusspfiff für einige Sekunden geschlossen in Richtung Kurve ging, flogen den Stars Gegenstände, Becher, Pfiffe und Rufe entgegen. Die Anhänger schickten die Profis per Geste sogar zurück in die Kabine…

    Musiala zur Vertragsverlängerung: „Musste warten, bis Mama aus dem Urlaub zurück ist“

    Teaser-Bild

    Quelle: DFL16.02.2025

    BVB droht die Fan-Eskalation!

    Bisheriger Frust-Höhepunkt: Mitglieder der Szene knöpften sich nach der unterirdischen Leistung in Kiel (2:4) am 14. Januar die Mannschaft vor. Es kam an der Bande zu einem intensiven Gespräch zwischen einem den Stars bekannten Ultra-Vertreter und Kapitän Can, Schlotterbeck, Guirassy sowie Anton.

    Nach der nächsten brutalen Enttäuschung in Bochum scheinen die Risse nun endgültig größer zu werden. Der erste Star wurde schon während des Spiels angegangen…

    Aufgeheizte Stimmung: Dortmunds Auswärtsblock in Bochum

    Aufgeheizte Stimmung: Dortmunds Auswärtsblock in Bochum

    Foto: Getty Images

    Bereits in der 58. Minute kam es zu der Zoff-Szene. Trainer Niko Kovac (53) wechselte Superstar Gittens aus. Der wirkte sichtlich angefressen, musste beim Weg Richtung Bank an der Fan-Kurve vorbei. Dort prasselte die Wut der BVB-Anhänger auf ihn ein. Die TV-Kameras fingen Gittens ein, wie er sich mit dem BVB-Publikum anlegte. Ersatz-Spieler Waldemar Anton holte ihn schließlich weg und der Engländer setzte sich ohne Handschlag mit Kovac („Wir sind alle erwachsen. Wir müssen nicht alle in alles etwas hineininterpretieren“) auf die Bank…

    In Dortmund liegen die Nerven blank!



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  • Niederlage gegen Gladbach: Union Berlin im Umbau

    Niederlage gegen Gladbach: Union Berlin im Umbau


    1:2-Niederlage gegen Gladbach

    Union im Umbau


    Sa 15.02.25 | 20:16 Uhr | Von Till Oppermann

    Die Mannschaft von Union Berlin steht vor dem Spiel gegen Gladbach zusammen (Quelle: IMAGO / Contrast)
    Bild: IMAGO / Contrast

    Der 1. FC Union zeigt gegen Borussia Mönchengladbach zwei Gesichter. Auf eine desolate erste Hälfte folgt nach Umstellung des Trainers Steffen Baumgart eine gute zweite. Für einen Punkt reicht es trotzdem nicht. Von Till Oppermann

    Baustellen und der 1. FC Union gehören zusammen. Bei welchem anderen Verein findet sich vor dem Stadion ein überdimensionierter Bauhelm als Denkmal? Spätestens seitdem viele Fans 2008 bei der Modernisierung des abbruchreifen Stadions geholfen haben, gehören Betonmischer zur DNA des Klubs, dessen Präsident mit einer Logistikfirma für Baustoffe reich geworden ist.

    Schon bald sollen in Köpenick wieder die Bagger rollen. Diesmal geht es dem Verein immerhin so gut, dass die Fans nicht beim Stadionausbau anpacken müssen. Wer sich trotzdem für Baumaßnahmen interessiert, kann in diesem Frühjahr einfach die Spiele der Mannschaft gucken.

    Heldt kritisiert erste Halbzeit

    Umbaumaßnahmen sind es in ihrem Fall, um genau zu sein. Trainer Steffen Baumgart will mit einer Mannschaft, die am liebsten rückwärts denkt, Angriffsfußball spielen. Union soll offensiv pressen, tief in der gegnerischen den Ball gewinnen. Ein 4:3 sei ihm deutlich lieber als ein 1:0, sagte der Trainer einst. Die lange gelernte Dreierkette tauschte er deshalb gegen ein System mit zwei Innenverteidigern.

    Nach Anlaufschwierigkeiten bei den Niederlagen in Heidenheim und gegen Augsburg wirkten die Spiele gegen Leipzig und in Hoffenheim zuletzt, als hätte die Mannschaft die neue Formation schon verinnerlicht. Dass so ein Umbau mehr Zeit braucht, zeigte sich am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach.

    Die Gäste führten nach ihren ersten beiden Abschlüssen mit 2:0. Bei beiden Toren standen die Unioner ungewohnt weit von ihren Gegenspielern entfernt. Den Grund nannte Sportchef Horst Heldt bei Sky: “Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen und keinen Zugriff bekommen.”

    Gladbach bestraft schlechte Zuordnung

    In besagter erster Halbzeit spielte eine sehr reife Mannschaft gegen eine, die gerade alles neu lernt. So wirkte es zumindest, als die Köpenicker versuchten, hoch auf dem Feld die Bälle zu erobern. Eines der Probleme benannte Außenverteidiger Tom Rothe nach dem Spiel: “Wir waren nicht aggressiv genug.” Aber das war nicht alles. Das größere Problem war die Zuordnung im Pressing. Gladbach überspielte Union immer wieder mit einfachen Mitteln.

    Weil die Flügelstürmer Benedict Hollerbach und Jeong Woo-yeong Gladbachs Halbverteidiger anliefen, reichte ein Pass auf die Außenbahn, um Unions Außenverteidiger in eine Unterzahl zu zwingen. Da Tom Rothe und Josip Juranovic Gladbachs Schienenspieler hoch auf dem Feld aufnehmen mussten, öffneten sich Lücken in ihrem Rücken. Beide Tore erzielte Gladbach nach Pässen genau in diese Räume. Gästetrainer Gerardo Seoane hatte Unions Schwachstelle gefunden. Nur der Pausenpfiff rettete die Berliner vor weiteren Gegentoren.

    Baumgart reagiert mit Umstellung

    Dass Steffen Baumgart als Reaktion auf den Pausenrückstand einen Innenverteidiger einwechselte, hätte anderswo für Unmut gesorgt. Bei Union gab es warmen Applaus. Weil sich das so gehört, um dem eingewechselten Leo Querfeld Mut zu machen. Aber auch, weil die Unioner ihre größten Erfolge mit drei Innenverteidigern gefeiert haben.

    Jene Fans der Berliner, die diese Formation deshalb für immer und ewig als die beste betrachten werden, sahen sich in den folgenden Minuten bestätigt. Union riss das Spiel an sich. Die eben noch so dominanten Borussen hatten Probleme und konnten den Ball kaum noch aus ihrer Hälfte klären. “Durch die Systemumstellung auf Fünferkette hatten wir einen besseren Zugriff aufs Spiel”, erklärte Rothe.

    Man habe gesehen, dass man über die Außen in der einen oder anderen Situation in der Unterzahl gewesen sei, gab auch Baumgart zu: “Das wollten wir verändern und das Spiel von vorne beginnen.” In den Köpfen der Spieler gelang das. Das 1:2 durch Andrej Ilic in der 63. Spielminute war die verdiente Belohnung für Unions verbesserte Leistung. Für mehr als dieses Tor reichte es am Ende nicht. Auf der Anzeigetafel fängt das Spiel eben nicht von vorne an.

    Starke Laufleistung bildet das Fundament

    Was von der guten Halbzeit bleibt, ist das Gefühl, sich selbst helfen zu können. “Das zeigt insgesamt, dass wir in der Lage sind, uns aus solchen Situationen zu befreien”, fand Steffen Baumgart. Im Vergleich zu vielen Leistungen in den letzten anderthalb Jahren ist das ein echter Fortschritt. Zumal er seinen Umbau gerade erst begonnen hat.

    Die erneut hervorragende Laufleistung von über 129 Kilometern bildet das Fundament. Darauf setzt Baumgart Bausteine, die auch seinem Vorgänger zur Verfügung standen. Torschütze Ilic traf bereits zum zweiten Mal in Folge. Bo Svensson hatte ihn trotz Unions Torflaute ein halbes Jahr komplett ignoriert.

    Sendung: rbb UM6, 15.02.2025, 18 Uhr



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  • Erst Bundesliga-Coach, dann Surflehrer? «Kann man machen»

    Erst Bundesliga-Coach, dann Surflehrer? «Kann man machen»


    Ole Werner von Werder Bremen kann sich nach seiner Karriere als Bundesliga-Coach eine Zukunft als Surflehrer vorstellen. «Warum nicht?», sagte der 36-Jährige in einem Interview der «Bild am Sonntag». «Man muss dann ja nicht mehr selbst draufstehen, sondern nur erklären, wie es geht. Das ist für mich nicht total absurd – das kann man schon machen.»

    Werner trainiert die Bremer bereits seit November 2021. Seine Heimat ist aber Schleswig-Holstein. «Ich komme aus einer Gegend, in der Tourismus und besonders Wassersport eine Rolle spielen. Und ich habe viele Freunde, die damit ihr Geld verdienen», sagte der langjährige Spieler und Trainer von Holstein Kiel. Er könne sich später einmal «gut vorstellen, da mitzuarbeiten. In der Hotellerie, Gastronomie, aber auch in Surfschulen.»



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