Autor: Stre

  • Hertha BSC trennt sich von Trainer Fiél

    Hertha BSC trennt sich von Trainer Fiél


    Hertha BSC trennt sich einem Bericht des Sender Sky zufolge nach knapp acht Monaten schon wieder von Trainer Cristian Fiél. Dem 44-Jährigen soll die Entscheidung noch in der Nacht nach der 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf mitgeteilt worden sein. Nachfolger soll ebenfalls laut Sky Stefan Leitl und dessen Co-Trainer Andre Mijatovic, ein ehemaliger Hertha-Profi, werden. 

    Die Gespräche befänden sich wohl auf der Zielgeraden, hieß es in dem Bericht am Sonntag. Allerdings steht noch eine Einigung mit Herthas Zweitliga-Rivale Hannover 96 aus. Leitl, 47 Jahre alt, hat die Niedersachsen bis Ende vergangenen Jahres trainiert, ehe er freigestellt wurde. Er hat aber noch einen Vertrag mit Hannover 96. Die nächste Partie der Hertha steht am kommenden Freitag im Berliner Olympiastadion gegen den 1. FC Nürnberg an.

    Abstiegskampf statt Aufstiegstraum

    Bestätigt ist die Trennung vorerst nicht. Überraschend käme sie allerdings auch nicht. Unter Fiél verloren die Berliner ihr Ziel Aufstiegsplätze immer weiter aus den Augen, die Niederlage bei der Fortuna war die vierte Pleite nacheinander. 

    „Im Moment läuft nicht viel für uns“, hatte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky nach der Niederlage in Düsseldorf gesagt und angekündigt: „Wir werden jetzt erst mal nach Hause fahren und wie wir es immer machen, alles analysieren. Wir müssen schnell ins Punkten kommen.“ 

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    Von einer möglichen Rückkehr in die Bundesliga entfernte sich die Hertha seit Dezember immer mehr. Zwischenzeitig hatte der Hauptstadt-Club als Sechster am 10. Spieltag mit nur zwei Punkten Rückstand auf einen direkten Aufstiegsrang noch voll im Soll gelegen. Doch Fortschritte machte die Mannschaft nicht wirklich, im Gegenteil. 

    Abgerutscht auf Platz 13 nach dem 22. und für Fiél letzten Spieltag muss der Club statt um den Aufstieg nun gegen den Abstieg kämpfen. Einer der Tiefpunkte unter dem Coach, der den Posten erst im Sommer von Immer-Wieder-Hertha-Trainer Pal Dardai übernommen hatte, war die desaströse 0:2-Niederlage beim Tabellenletzten Jahn Regensburg Anfang dieses Monats. Zuletzt wurde Fiél von den eigenen Fans ausgepfiffen – auch beim 0:1 in der vergangenen Woche gegen den 1. FC Kaiserslautern.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376833/2

    Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.



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  • Borussia Dortmund: Julian Brandt als Sinnbild der Krise

    Borussia Dortmund: Julian Brandt als Sinnbild der Krise


    An Julian Brandt scheiden sich im deutschen Fußball die Geister. Für die einen ist er ein Ausnahmespieler, für die anderen ein Schönwetterprofi, der zu oft abtaucht. Wo liegt die Wahrheit? Wir blicken auf die Zahlen.

    Von Chris Lugert

    Möchte man die aktuelle Debatte um Julian Brandt verstehen, genügt ein Blick auf die letzte Aktion im Bundesliga-Heimspiel von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart am 21. Spieltag.

    Der BVB liegt mit 1:2 hinten, bekommt in der absoluten Endphase der Nachspielzeit aber noch einmal einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Die Stuttgarter stellen nur einen Mann in die Mauer.

    Brandt legt sich den Ball zurecht und kann aus halblinker Position entweder selbst den Torschuss versuchen oder eine Flanke in den Strafraum schlagen. Der 28-Jährige will offenbar flanken – und jagt den Ball weit ins Toraus.

    Am generellen Talent von Julian Brandt gibt es im deutschen Fußball nur wenige Zweifel. Doch erzeugt der Mittelfeldspieler zu selten den Eindruck, ein Unterschiedsspieler sein zu können – vor allem, wenn es für sein Team nicht läuft.

    Stattdessen hat sich Brandt inzwischen den Ruf eingehandelt, zu oft abzutauchen, wenn es darauf ankommt. Zudem mangele es ihm an Führungsqualitäten, die ein erfahrener Spieler wie er einbringen müsse, lautet dien Kritik.

    Das Wichtigste in Kürze

    Nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum entbrannte die Diskussion neu. “Sky”-Experte Dietmar Hamann kritisierte Brandts Leistung als “unterirdisch” und legte dem BVB nahe, den Spieler zu verkaufen.

    Brandt auf einer Stufe mit Musiala und Wirtz?

    BVB-Trainer Niko Kovac hingegen hält große Stücke auf Brandt. “Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört”, hob er ihn auf eine Stufe mit den beiden deutschen Ausnahmespielern.

    Im vergangenen November erhielt Brandt nach einjähriger Abstinenz wieder eine Einladung von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der in Brandts Qualitäten ganz offensichtlich auch einen Mehrwert sieht.

    Was aber sagen die Zahlen in der Bundesliga, gerade im Vergleich der drei Offensivkräfte?

    Statistisch ist Brandt ein essenzieller Faktor für den BVB. Er kreiert pro 90 Minuten Einsatzzeit in der Liga etwas mehr als eine halbe Großchance – klarer Bestwert bei Dortmund. Damit befindet er sich im Ligavergleich in den Top-15 und sogar vor Musiala.

    Brandt liegt in dieser Kategorie gleichauf mit Kevin Stöger von Borussia Mönchengladbach, allerdings ein gutes Stück hinter Wirtz, der auf fast 0,7 kreierte Großchancen pro 90 Minuten kommt. An der Spitze steht Bayerns Michael Olise.

    Ganz vorne mit dabei ist Brandt auch bei den Torschussvorlagen. Pro 90 Minuten legt er knapp 2,4 Schüsse auf – damit lässt er sowohl Wirtz als auch Musiala hinter sich. Der BVB-Profi ist also sehr wohl präsent und Dreh- und Angelpunkt seines Teams.

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    BVB: Ärger um Gittens? Kovac erklärt Wechsel-Disput

    Was Musiala und Wirtz aber so besonders macht, ist ihre Stärke in den Eins-gegen-eins-Duellen. Beide suchen häufig das Dribbling und gewinnen jeweils auch prozentual mehr als die Hälfte der Duelle.

    Da kann Brandt nicht mithalten. Er ist kein Spielertyp, der oft ins Dribbling geht – und wenn doch, dann gewinnt er weniger als 40 Prozent der Duelle. Dieses fehlende Spektakel-Element kann dazu beitragen, den Eindruck entstehen zu lassen, er sei phlegmatisch.

    Brandt in anderer Rolle beim BVB

    Allerdings interpretiert Brandt seine Rolle anders und ist auch in ein anderes Offensivkonstrukt eingebunden. Der BVB agiert traditionell mit schnellen, wendigen Flügelspielern, die über Außen mit Tempo die direkten Duelle und den Abschluss suchen.

    Damit ist Brandt in dieser Rolle gar nicht gefordert. Er ist eher ein klassischer Zehner der älteren Schule, der das Spiel lenkt und seine Mitspieler in Szene setzt. In der laufenden Saison kommt er wettbewerbsübergreifend erst auf vier Tore, aber bereits zehn Assists.

    Wirtz und Musiala hingegen haben andere Rollen. Bayer Leverkusen agiert ohne klassische Außenstürmer, Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo sind Schienenspieler mit anderen Aufgaben. Dadurch ist Wirtz automatisch mehr in der Verantwortung, den direkten Abschluss und daher auch die Dribblings zu forcieren.

    Musiala durchlief in England eine ganz andere Ausbildung, die von jeher mehr Fokus auf die individuelle Ausbildung und nicht so sehr auf den taktischen Aspekt legt. Zwar spielen die Bayern eine ähnliche Grundordnung wie der BVB, dennoch ist Musiala trotz ähnlicher Position ein ganz anderer Spielertyp als Brandt.

    Fairness-Tabelle: BVB sind die Raubeine der Bundesliga – das Ranking

    <strong>BVB auf Platz 18: Die Bundesliga-Fairness-Tabelle 2024/25</strong><br><em>Dortmund ist neues Tabellen-Schlusslicht - im Fairness-Ranking. Schuld  daran ist die Rote Karte für Julian Ryerson (Mi.) zuletzt gegen Stuttgart. <strong>ran</strong> zeigt die Fairness-Tabelle der bisherigen Bundesliga-Saison 2024/25. (Stand: 11. Februar 2025, Quelle: transfermarkt.de, Anmerkung zur Punktebewertung: Gelbe Karte= 1 Punkt, Gelb-Rote Karte = 3 Punkte, Rote Karte = 5 Punkte)</em>

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    BVB auf Platz 18: Die Bundesliga-Fairness-Tabelle 2024/25
    Dortmund ist neues Tabellen-Schlusslicht – im Fairness-Ranking. Schuld  daran ist die Rote Karte für Julian Ryerson (Mi.) zuletzt gegen Stuttgart. ran zeigt die Fairness-Tabelle der bisherigen Bundesliga-Saison 2024/25. (Stand: 11. Februar 2025, Quelle: transfermarkt.de, Anmerkung zur Punktebewertung: Gelbe Karte= 1 Punkt, Gelb-Rote Karte = 3 Punkte, Rote Karte = 5 Punkte)

    <strong>Platz 18: Borussia Dortmund</strong><br>Punkte: 69<br>Gelbe Karten: 45<br>Gelb-Rote Karten: 3<br>Rote Karten: 3

    © IMAGO/Sven Simon

    Platz 18: Borussia Dortmund
    Punkte: 69
    Gelbe Karten: 45
    Gelb-Rote Karten: 3
    Rote Karten: 3

    <strong>Platz 17: VfL Wolfsburg</strong><br>Punkte: 65<br>Gelbe Karten: 55<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 2

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    Platz 17: VfL Wolfsburg
    Punkte: 65
    Gelbe Karten: 55
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 2

    <strong>Platz 16: FC Augsburg</strong><br>Punkte: 62<br>Gelbe Karten: 54<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 1

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    Platz 16: FC Augsburg
    Punkte: 62
    Gelbe Karten: 54
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 15: 1. FC Union Berlin</strong><br>Punkte: 59<br>Gelbe Karten: 54<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 15: 1. FC Union Berlin
    Punkte: 59
    Gelbe Karten: 54
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 13: Holstein Kiel</strong><br>Punkte: 55<br>Gelbe Karten: 44<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 1

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    Platz 13: Holstein Kiel
    Punkte: 55
    Gelbe Karten: 44
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 13: 1. FSV Mainz 05</strong><br>Punkte: 55<br>Gelbe Karten: 44<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 1

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    Platz 13: 1. FSV Mainz 05
    Punkte: 55
    Gelbe Karten: 44
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 12: SV Werder Bremen</strong><br>Punkte: 54<br>Gelbe Karten: 40<br>Gelb-Rote Karten: 3<br>Rote Karten: 1

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    Platz 12: SV Werder Bremen
    Punkte: 54
    Gelbe Karten: 40
    Gelb-Rote Karten: 3
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 11: RB Leipzig</strong><br>Punkte: 53<br>Gelbe Karten: 37<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 2

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    Platz 11: RB Leipzig
    Punkte: 53
    Gelbe Karten: 37
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 2

    <strong>Platz 9: VfL Bochum</strong><br>Punkte: 47<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 9: VfL Bochum
    Punkte: 47
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 9: 1899 Hoffenheim</strong><br>Punkte: 47<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 9: 1899 Hoffenheim
    Punkte: 47
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 7: 1. FC Heidenheim</strong><br>Punkte: 45<br>Gelbe Karten: 40<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 7: 1. FC Heidenheim
    Punkte: 45
    Gelbe Karten: 40
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 7: VfB Stuttgart</strong><br>Punkte: 45<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 7: VfB Stuttgart
    Punkte: 45
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 6: SC Freiburg</strong><br>Punkte: 41<br>Gelbe Karten: 33<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 1

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    Platz 6: SC Freiburg
    Punkte: 41
    Gelbe Karten: 33
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 5: Bayer Leverkusen</strong><br>Punkte: 38<br>Gelbe Karten: 35<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 5: Bayer Leverkusen
    Punkte: 38
    Gelbe Karten: 35
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 4: FC St. Pauli</strong><br>Punkte: 37<br>Gelbe Karten: 32<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 4: FC St. Pauli
    Punkte: 37
    Gelbe Karten: 32
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 3: Borussia Mönchengladbach</strong><br>Punkte: 36<br>Gelbe Karten: 33<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 3: Borussia Mönchengladbach
    Punkte: 36
    Gelbe Karten: 33
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 2: Eintracht Frankfurt</strong><br>Punkte: 34<br>Gelbe Karten: 31<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 2: Eintracht Frankfurt
    Punkte: 34
    Gelbe Karten: 31
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 1: FC Bayern München</strong><br>Punkte: 31<br>Gelbe Karten: 31<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 0

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    Platz 1: FC Bayern München
    Punkte: 31
    Gelbe Karten: 31
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 0

    Was Brandt allerdings tatsächlich abgeht und in Spielen häufig zu beobachten ist, ist seine defensive Zurückhaltung, um nicht zu sagen: Abwesenheit. Nun ist der Zweikampf keine Kompetenz, an der überragende Offensivspieler zuvorderst gemessen werden.

    Brandt defensiv zu schwach

    Gerade in einer Debatte hinsichtlich Mentalität und Einsatz, wie sie beim BVB aktuell geführt wird, kann er aber zumindest ein Hinweis sein. Und der ist bei Brandt extrem. Weniger als 40 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnt Brandt – ein unterirdischer Wert, auch für einen Zehner.

    Wirtz kommt in dieser Statistik immerhin auf gut 47 Prozent, Musiala sogar auf rund 55 Prozent. Es ist der wohl gravierendste Unterschied, zumal beim BVB seit Wochen und Monaten eben jene fehlenden Basics wie Zweikampfführung angeprangert werden.

    Als Fazit lässt sich deshalb festhalten: In Sachen Kreativität und Spielwitz ist Brandt einer der Topspieler der Bundesliga, der sich auch hinter Musiala und Wirtz teilweise nicht verstecken muss. Insofern hat Kovac durchaus nicht unrecht, zumal Brandt der Treiber der BVB-Offensive ist.

    Doch aufgrund seines Alters und seiner Rolle beim BVB ist er noch in anderen Bereichen gefordert. Als Leader seines Teams, der auf dem Platz vorangeht. Der auch mal Zeichen setzt, wenn es sein muss. Das kann er nicht erfüllen. Weshalb die öffentliche Meinung über ihn manchmal sehr negativ ist – vielleicht zu negativ.



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  • Kommentar: Diese BVB-Stars sind eine Beleidigung für die

    Kommentar: Diese BVB-Stars sind eine Beleidigung für die


    Sie sind BVB-Fan? Dann greifen Sie sicherheitshalber schon mal zu Tempobox – es folgt eine traurige Geschichte: die neue Startelf von Borussia Dortmund …

    1 Keine Technik! (Gregor Kobel)

    2 Keine Führung! (Emre Can)

    3 Keine Qualität! (Waldemar Anton)

    4 Keine Form (Niklas Süle)

    5 Kein Selbstvertrauen! (Julian Brandt)

    6 Keine Kreativität! (Marcel Sabitzer)

    7 Kein Tempo! (Pascal Groß)

    8 Keine Körpersprache! (Maximilian Beier)

    9 Keine Mentalität! (Karim Adeyemi)

    10 Kein Glück! (Jamie Gittens)

    11 Keine Konstanz! (Serhou Guirassy)

    Vom Fast-Meister (Mai 2023) zum Bundesliga-Pflegefall (Liga-Platz 11) – die Verzwergung des Traditions-Giganten BVB setzt sich mit dem 0:2-Derby beim VfL Bochum (steigt mit dieser Gier niemals ab) gnadenlos fort. Dieser Mannschaft scheint es einfach völlig wumpe, welcher Trainer unter ihnen scheitert.

    Was war das denn?: Der Süle-Blackout im VIDEO

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild15.02.2025

    Neun Pleiten nach 22 Spielen (38 Gegentore!) sind für den Champions-League-Finalisten keine Krise mehr, sondern ein Offenbarungseid. Längst ist Borussia näher an einem Abstiegs- als am Meister-Platz (26 Punkte bis Bayern). Rang 16 in der Form-Tabelle (letzte 6 Spiele) bedeutet aktuell Absteiger-Niveau.

    Dramatisch, aber wahr: SO WRACKT DORTMUND SICH AB!

    ► Die wichtigsten Gründe dafür, dass der Traditionsriese auch unter Neu-Trainer Niko Kovac (53) in der Bundesliga nur noch ein Scheinriese ist und auch in Europa eine dramatische Abwärtsentwicklung droht?



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  • 0:0! FC Schalke – KSC im Live-Ticker: 2. Bundesliga LIVE |…

    0:0! FC Schalke – KSC im Live-Ticker: 2. Bundesliga LIVE |…


    Schalke braucht Punkte.

    Königsblau hat in der Rückrunde aus vier Partien nur vier Punkte geholt. Zuletzt gab es eine 0:1-Pleite gegen Köln. Vor dem Duell gegen Karlsruhe (Sonntag, 13.30 Uhr) steht S04 auf Rang 14, nur 6 Zähler vor dem Relegationsplatz.

    Kann das Team von Trainer Kees van Wonderen (56) gegen den KSC das Ruder wieder umreißen? Hier gibt’s das Duell im Live-Ticker.

    Schalke gegen Karlsruhe im Live-Ticker: 2. Bundesliga

    +++ Hier geht’s zum Live-Ticker +++



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  • Nach Pleite in Bochum: Borussia Dortmund sucht weiter nach Erklärungen

    Nach Pleite in Bochum: Borussia Dortmund sucht weiter nach Erklärungen


    Stand: 16.02.2025 13:20 Uhr

    Bei Borussia Dortmund wächst nach dem erneuten Rückschlag in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Bochum die Unruhe. Auch die Fans möchten sich offenbar nicht mehr von den Auftritten in der Champions League blenden lassen.

    Niko Kovac musste viele Fragen beantworten nach der 0:2-Niederlage von Borussia Dortmund beim VfL Bochum. Die meisten davon waren aber Varianten ein und derselben Frage: Wie konnte es passieren, dass der BVB vier Tage nach einem bemerkenswerten 3:0-Auswärtserfolg bei Sporting, in einem K.o-Spiel der Champions League, beim Tabellenletzten der Bundesliga den nächsten, ernüchternden Rückschlag kassiert? Schon zum vierten Mal verlor der BVB nach einem Sieg auf der großen europäischen Bühne im Bundesliga-Alltag, eins der Probleme, die Kovac von seinem Vorgänger Nuri Sahin übernommen hat.

    Kovac räumte ohne Ausflüchte zu suchen ein, dass es dem Team zurzeit schwer falle, die guten Leistungen in der Champions League auch in der Bundesliga abzurufen. In jenen “ekligen Spielen, die du dann gewinnen musst, auch mit Ach und Krach. Das gehört zum Fußball dazu“, sagte Kovac.

    Dabei klang er wie der Coach eines Europapokal-Neulings, der sich erst einmal an die Herausforderungen des Wechselspiels zwischen der großen, internationalen Bühne und dem grauem Liga-Alltag gewöhnen muss. Kovac trainiert aber nicht den 1. FC Heidenheim, sondern Borussia Dortmund – eine Mannschaft, die vor acht Monaten noch im Champions-League-Endspiel gegen Real Madrid stand.

    Fehlender Einsatz kein Grund für BVB-Misere – was dann?

    Den Vorwurf fehlender Einstellung gegen ein Team wie Bochum, das bekanntermaßen über den Kampf kommt, wehrte BVB-Keeper Gregor Kobel ab. Die Mannschaft sei nicht überrascht worden, sagte Kobel am Sportschau-Mikrofon: Wir wussten was kommt. Der Coach hat uns genau vorbereitet. Aber trotzdem haben wir es nicht geschafft, dagegenzuhalten. Es ist schwer, dafür eine Erklärung zu haben.”

    Am fehlenden Einsatz habe es nicht gelegen, sagte auch Dortmunds Coach, seine Mannschaft habe körperlich und läuferisch alles gezeigt. Blieben als Erklärung dann eigentlich nur Taktik und Spielvermögen übrig, als weitere grundsätzliche Bestandteile des Fußballs. Kovac beklagte die Nachlässigkeit und die mangelnde Chancenverwertung, vor allem in der ersten Halbzeit. Wohlgemerkt: Mit Serhou Guirassy stand auch in Bochum ein Mittelstürmer auf dem Platz, der mit zehn Treffern aktuell erfolgreichster Torschütze der Champions League ist.

    • 22. Spieltag
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    Nach nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Bundesligaspielen ist der BVB auf Platz 11 abgerutscht, der Rückstand auf die Champions-League-Plätze ist auf acht Punkte angewachsen. Vom Rennen um die erneute Teilnahme an der Champions League, eigentlich eine Pflichtvorgabe der Klubführung, brauche man momentan nicht zu reden, sagte Kovac.

    Als erster BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren hat Kovac seine ersten beiden Bundesligaspiele verloren. Schlimmer wog die Erkenntnis bei vielen Beobachtern, dass es gegenüber seinem Vorgänger Sahin bislang wenig Anzeichen für eine mögliche, nachhaltige Verbesserung gibt.

    Man muss nicht so weit gehen wie Didi Hamann, der krawallige Sky-Experte nannte den BVB nach der Pleite in Bochum eine “Jugendmannschaft” und sah “Hopfen und Malz verloren“. Doch der erneute Einbruch der Dortmunder, kurz nach der auch mannschaftlich reifen Leistung in Lissabon, erweckt den Eindruck, dass Kovac der nächste Trainer beim BVB werden könnte, der den Laden nicht in den Griff bekommt.

    Frust bei BVB-Fans wächst

    Auch die Dortmunder Fans möchten sich von den Gala-Auftritten in der Champions League offenar nicht mehr blenden lassen, nach der Blamage im Derby gegen Bochum ließen sie den Spielern deutlich ihren Frust spüren. Die Profis stoppten beim Gang in die Kurve an der Strafraumkante und hielten Sicherheitsabstand zum wütenden schwarz-gelben Anhang.

    Die Verantwortlichen, die mit ernsten Mienen die erste Pleite in Bochum seit 18 Jahren verfolgt hatten, gingen nach dem Spiel allen Mikrofonen aus dem Weg. Weder Sport-Geschäftsführer Lars Ricken noch Sportdirektor Sebastian Kehl, die Architekten des Teams, wollte reden. Dafür fand Nationalspieler Nico Schlotterbeck klare Worte. Die Mannschaft müsse “von sich aus den Pötten kommen“, sagte der Nationalspieler, sonst drohe “eine Horrorsaison“. Am Mittwoch ist aber erst einmal wieder Champions League, das Rückspiel gegen Sporting.

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  • Deutscher Meister im Nachtreten: Auch das noch, BVB: Max

    Deutscher Meister im Nachtreten: Auch das noch, BVB: Max



    Deutscher Meister im Nachtreten

    Auch das noch, BVB: Max Kruse verhöhnt Niko Kovac

    Max Kruse ist Niko Kovac in inniger Abneigung verbunden. Nun freut sich der ehemalige Nationalspieler höhnisch über den komplizierten Start seines ehemaligen Trainers bei Borussia Dortmund.

    Nein, dass Max Kruse in diesem Leben noch einmal Weltmeister im Vergeben wird, steht nicht mehr zur Debatte. Der ehemalige Nationalspieler, der einst beim VfL Wolfsburg von Trainer Niko Kovac mit unfreundlichen Worten aussortiert wurde, ist ein nachtretender Geist: “Er ist mein Favorit für Dortmund, damit der Verein auch mal merkt, was Krise eigentlich wirklich bedeutet”, hatte der inzwischen in der Berliner Kreisliga kickende Ex-Profi schon vor Kovac’ Dienstantritt bei Borussia Dortmund gepestet. “Da wird Friede, Freude, Eierkuchen vorbei sein. Jeder, der sich das antun möchte, kann das machen. Dass es von Erfolg gekrönt ist, bezweifle ich ganz stark.”

    Nun bejubelte der einstige Wolfsburger (und Berliner und Bremer und Freiburger und Gladbacher und St. Paulianer und Paderborner und und und) das peinliche 0:2 des BVB bei Tabellenschlusslicht VfL Bochum ausgiebig. “Oh, Niko Kovac. Oh, Niko Kovac. Quatsch”, sang der ehemalige DFB-Stürmer in Richtung seines Fernsehers, wo das Spiel des abgestürzten Ex-Meisterschaftskandidaten lief – und teilte seinen Glücksmoment via Instagram.

    Der Rückstand des Bundesliga-Elften auf Tabellenführer Bayern München beträgt nach 22 Spielen 26 Punkte, nach dem 1:2 beim VfB Stuttgart verlor Kovac auch sein zweites Bundesligaspiel als BVB-Trainer. Nur wenige Tage nach einem phasenweise begeisternden Champions-League-Spiel bei Sporting Lissabon (3:0) liegt der BVB wieder am Boden. Und Max Kruse hat daran seinen Spaß.

    Immer wieder schießt Kruse gegen seinen einstigen Vorgesetzten, so verkündete der 36-Jährige 2024 in seinem Podcast “Flatterball”: “Ich hatte eigentlich nur ein Beispiel, bei dem ich sagen würde: charakterlich absolute Katastrophe. Niko Kovac.” Aus Wolfsburg gab es darauf vehemente Repliken: “Ich habe das Gefühl, dass Max Kruse eine gestörte Wahrnehmung hat. Dass so Leute wie er über Charakter reden, lässt mich hilflos zurück”, sagte der ehemalige Wolfsburger (und Aachener, Hannoveraner, Kölner sowie Liverpooler) Sportchef Jörg Schmadtke. Kovac hatte noch auf seiner letzten Pressekonferenz vor seinem Rauswurf in Wolfsburg die Aussagen seines einstigen Schützlings scharf kommentiert: “Das geht gar nicht. Das ist nicht förderlich für unsere Gesellschaft, nicht förderlich für die Jugend.”

    “Das entscheidet niemand Anderes für mich”

    Hintergrund der innigen Abneigung Kruses gegen Kovac ist seine Ausbootung beim VfL Wolfsburg in der Saison 2022/23. Kovac hatte Kruse zu Saisonbeginn mitgeteilt, dass er kein Spiel mehr für den VfL bestreiten werde. In einer ersten Reaktion auf diese Entscheidung hatte Kruse damals in einem Instagram-Video trotzig angemerkt: “Ich entscheide selber, wann meine Zeit in der Bundesliga vorbei ist. Das entscheidet niemand Anderes für mich.”

    Kruses Zeit in der Bundesliga war trotz der trotzigen Ankündigung dennoch vorbei: Der 14-fache Nationalspieler schloss sich nach seiner Vertragsauflösung in Wolfsburg zwar noch dem SC Paderborn an, doch nach nur fünf Einsätzen (einer davon über 90 Minuten) und ohne Tor verließ Kruse den Zweitligisten schon nach wenigen Monaten wieder. Seit April 2024 spielt Kruse für den Berliner Kreisligisten Al-Dersimspor II.



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  • Bundesliga-Topspiel: Von Leverkusen dominiert: Bayerns…

    Bundesliga-Topspiel: Von Leverkusen dominiert: Bayerns…


    Dieser Denkzettel auf dem Weg zur 34. deutschen Meisterschaft saß. Das Titel-Comeback in der Fußball-Bundesliga ist dem FC Bayern München nach dem glücklichen 0:0 beim bärenstarken Noch-Meister Bayer Leverkusen zwar kaum mehr zu nehmen. Doch mit Blick auf den Weg ins Champions-League-Finale «dahoam» erwächst ausgerechnet dem Rekordmeister gerade eine neue «Bestia Negra» (schwarze Bestie). 

    So wurden die Bayern einst selbst in Spanien als höchst unbequemer Gegner für Real Madrid getauft. Der frühere Real- und Bayern-Profi Xabi Alonso ist nun nichts anderes mit seinem Team für die Münchner. Der Meistercoach blieb auch im sechsten Spiel als Bayer-Trainer gegen die Bayern unbesiegt. Mehr noch. Seine Schützlinge demonstrierten am Samstagabend im Bundesliga-Gipfel eindrucksvoll, wer aktuell die formstärkste deutsche Mannschaft ist. 

    Die Bayern sind es trotz acht Punkten Vorsprung in der Tabelle nicht. «Leverkusen war am Punkt da, die waren richtig, richtig intensiv unterwegs und die haben es sehr, sehr gut gemacht», ächzte Münchens Sportdirektor Christoph Freund nach einem Spiel, in dem die Bayern laut Statistik historisch unterlegen war. Und schon in gut zwei Wochen könnte es im Champions-League-Achtelfinale erneut zum Aufeinandertreffen kommen. 

    Eine Halbzeit komplett ohne Torschuss, das erste Schüsschen erst nach mehr als 70 Minuten – so etwas soll es seit entsprechender Datenerhebung vor mehr als 30 Jahren nicht gegeben haben. «Es ist vielleicht glücklich heute», bekannte Torhüter Manuel Neuer am Sky-Mikrofon. «Wichtig war, dieses Spiel nicht zu verlieren. Natürlich wäre es besser gewesen zu gewinnen. Aber das hätten wir heute auch nicht verdient gehabt.»

    Müller spricht von «wunderbarem Punkt»

    Im Hinblick auf die Meisterschaft konnten sich die Bayern etwas Trotz erlauben. Der gegen die übrige nationale Konkurrenz erspielte Vorsprung blieb bestehen. Niemals zuvor verspielte ein Team in der Liga einen Vorsprung von acht Zählern zu diesem Zeitpunkt. «Wir haben ein gutes Ergebnis mit nach Hause genommen und werden unseren Weg weitergehen», beharrte Thomas Müller. «Deswegen, es war für uns ein wunderbarer Punkt. Weiter geht es.»

    Auch Trainer Vincent Kompany, der vor seinem Meisterstück in der Premierensaison steht, reagierte fast etwas unwirsch auf die Kräfteverhältnisse auf dem Platz. «Wir haben fast 100 Tore geschossen», sagte der Belgier mit Blick auf alle bisherigen Pflichtspiele unter ihm. «Wir waren in fast jedem Spiel immer dominant. Heute nehmen wir diesen Punkt mit und haben gut verteidigt.»

    Aber auch er war bislang nicht in der Lage, Alonsos Leverkusener zu knacken. Auch im sechsten Duell als Bayer-Coach hatte sich der Baske gegen die Münchner etwas ausgedacht. Ohne nominelle Spitze – die Torjäger Patrik Schick und Victor Boniface blieben überraschend auf der Bank – hatte Bayer im Mittelfeld mehr Dominanz. Zudem presste Alonsos Team sehr hoch und Innenverteidiger Jonathan Tah stand Topstar Jamal Musiala teilweise schon weit jenseits der Mittellinie auf den Füßen. 

    Im März droht Leverkusen den Bayern erneut als Gegner

    «Also wir müssen das Spiel, glaube ich, ganz klar gewinnen. Das war offensichtlich mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, mit der Dominanz, wie wir gespielt haben», sagte Tah nach dem absurd anmutenden Ergebnis angesichts von 16:2 Torschüssen. Die ausgeruhtere Werkself brachte deutlich mehr Energie auf den Platz als die Bayern, die sich am Mittwoch in der Champions League noch zu einem 2:1 bei Celtic Glasgow gemüht hatten.

    Als bestem deutschen Team der Champions-League-Vorrunde blieben Leverkusen die Achtelfinal-Playoffs dagegen erspart. Schon in gut zwei Wochen könnte es in der Königsklasse in der Runde der letzten 16 wieder zum Aufeinandertreffen beider Teams kommen. Für die Bayern, die am 31. Mai unbedingt das Finale daheim in der Allianz Arena absolvieren wollen, ist dies aktuell alles andere als reizvoll.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376896/1



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  • Fußball-Bundesliga: Hamann kritisiert BVB: “Hopfen und Malz verloren”

    Fußball-Bundesliga: Hamann kritisiert BVB: “Hopfen und Malz verloren”


    Fußball-Bundesliga

    Hamann kritisiert BVB: “Hopfen und Malz verloren”

    Auch mit Niko Kovac schafft Borussia Dortmund nicht die Wende – im Gegenteil. Aus Sicht von Experte Dietmar Hamann braucht der BVB einen “Zauberer”. Die Leistung eines Spielers erzürnt ihn besonders.

    Dietmar Hamann hat die Profis von Borussia Dortmund angesichts der nächsten Enttäuschung schwer kritisiert und personelle Konsequenzen gefordert. “Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen”, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler nach dem 0:2 beim VfL Bochum als Sky-Experte. “Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.”

    Als Tabellenelfter hat der BVB bereits acht Punkte Rückstand auf den angestrebten Champions-League-Platz. Auch der Wechsel von Trainer Nuri Sahin zu Niko Kovac hat bislang keine Besserung gebracht, auch wenn die Dortmunder in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale stehen.

    Schlechtester Bundesliga-Start für BVB-Trainer seit 41 Jahren

    Hamann kritisierte besonders Julian Brandt und attestierte dem 28-Jährige eine “unterirdische” Leistung. “Der ist jetzt Ende 20, ewig im Verein und einer der Spieler, an denen du dich aufrichten musst”, sagte Hamann. “Du musst irgendwann mal den Spielern wie Brandt oder (Marcel) Sabitzer sagen: “Es ist genug” und diese Spieler ersetzen. Es geht nicht anders.”

    Für Kovac war es die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel als BVB-Trainer. Die ersten beiden Bundesliga-Partien als Coach der Dortmunder verlor zuletzt Timo Konietzka im August 1984.

    Hamann: Schnitt machen bei Spielern

    Hamann sieht für die Westfalen die Notwendigkeit, den Kader deutlich zu verändern. “Wenn es nicht geht und wenn keine Besserung in Sicht ist, musst du irgendwann mal einen Schnitt machen”, sagte der 51-Jährige. “Vor dieser Entscheidung stehen sie jetzt bei sechs bis acht Spielern. Das mag teuer werden, vor allem wenn du nicht in die Champions League kommst. Aber mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.”

    dpa



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  • Borussia Dortmund verliert unter Niko Kovac auch beim VfL

    Borussia Dortmund verliert unter Niko Kovac auch beim VfL


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    „Wir müssen Leistung bringen“

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine „unterirdische“ Leistung. Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung. „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN).

    „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierklub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zu Recht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“



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  • HSV in der 2. Liga: Regensburg gegen Hamburg heute im TV…

    HSV in der 2. Liga: Regensburg gegen Hamburg heute im TV…


    Der HSV will den nächsten Sieg beim Aufsteiger.

    Am Sonntag (13.30 Uhr) ist Hamburg zu Gast bei Regensburg. Mit dem 2:1-Last-Minute-Sieg in Münster haben die Rothosen erstmals seit Mai 2023 wieder auswärts bei einem Aufsteiger gewonnen (1:0 in Sandhausen).

    Kann der HSV jetzt in der Fremde nachlegen? Gute Nachricht: Das Duell gegen Regensburg wird live im TV übertragen.

    2. Bundesliga heute im TV: Wer überträgt Regensburg gegen HSV?

    Die Partie in der 2. Bundesliga zwischen Regensburg und Hamburg wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist um 13.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt um 13 Uhr.

    Sie können die 2. Bundesliga nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Kein Problem! Im BILD-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen Regensburg und HSV kostenlos verfolgen.



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