Autor: Stre

  • Der 1. FC Union Berlin und das leidige Thema Viererkette

    Der 1. FC Union Berlin und das leidige Thema Viererkette


    In der Erinnerung bleiben Urs Fischer und die Dreierkette beim 1. FC Union Berlin untrennbar miteinander verbunden. Die Realität sah allerdings gar nicht so eindeutig aus. Der Schweizer kam als Verfechter einer Viererkette nach Köpenick, führte den Klub mit dieser Formation in die Bundesliga und setzte erst nach 45 Pflichtspielen, im Oktober 2019, erstmals auf drei Innenverteidiger.

    Später sprach er einige Male davon, die Mannschaft taktisch wieder flexibler aufstellen zu wollen, und ließ die Viererkette in Training oder Testspielen einüben. Letztlich kam er von der Dreierkette aber nicht mehr weg.

    Es wird immer mal wieder den Switch zwischen Dreier- und Viererkette geben.

    Steffen Baumgart

    Auch fast anderthalb Jahre nach der Trennung vom erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte ist dieses taktische Erbe noch klar zu erkennen. Steffen Baumgart ist ebenfalls als klarer Anhänger der Viererkette nach Berlin gekommen, doch ohne Kompromisse und Zwischenschritte geht es nicht, das hat der 53-Jährige schnell gemerkt – und das hat auch die 1:2-Heimniederlage am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach gezeigt.

    In der ersten Hälfte bekam Union mit Viererkette im Spiel gegen den Ball kaum Zugriff und offenbarte defensiv in einigen Situationen entscheidende Schwächen. Beim 0:1 stimmte die Zuordnung nicht und so fühlte sich niemand für den aufgerückten Linksverteidiger Lukas Ullrich zuständig. Vor dem 0:2 fehlte die Absicherung für den aufgerückten Robert Skov, so geriet Diogo Leite in eine Unterzahlsituation, die Gladbach clever ausspielte. „In der ersten Hälfte hat Gladbach gut erkannt, wo unsere Löcher sind“, sagte Baumgart.

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    Baumgart nerven die ständigen Fragen nach der Abwehrformation

    In der Halbzeit wechselte Unions Trainer mit Leopold Querfeld einen weiteren Innenverteidiger ein, stellte auf Dreierkette um – und die Berliner drückten den Gegner knapp 25 Minuten lang wie im Powerplay in den Strafraum. „Mit der Umstellung auf Dreierkette haben wir mehr Zugriff und auch viele gute Aktionen nach vorne gehabt“, sagte Baumgart. „Mit einem Quäntchen Glück wäre mehr möglich gewesen.“

    Steffen Baumgart muss bei seinen taktischen Vorstellungen Kompromisse machen.

    © imago/O. Behrendt

    Erst als Gladbach durch die Einwechslung von Fischers früherem Abwehrchef Marvin Friedrich ebenfalls auf Dreierkette umstellte, konnten sich die Gäste wieder etwas befreien. So rettete die Borussia einen insgesamt verdienten Sieg über die Zeit.

    Baumgart sah sich nach dem Spiel mal wieder mit Fragen nach der Abwehrformation konfrontiert. Diese sind ein ständiger Begleiter in seinen nun anderthalb Monaten in Köpenick. Der Trainer startete mit der klaren Ansage, dass er auf eine Viererkette setzen wird, kehrte nach zwei enttäuschenden Leistungen gegen Heidenheim und Augsburg aber zum altbewährten System zurück.

    Nach dem 0:3 in St. Pauli setzte er, auch bedingt durch den Ausfall von Kevin Vogt und Leopold Querfeld, wieder auf Viererkette. Gegen Leipzig und Hoffenheim überzeugte die Mannschaft, holte vier Punkte und blieb ohne Gegentor.



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  • BVB: Unbekannter Trainer coachte Niko Kovac beim VfL Bochum

    BVB: Unbekannter Trainer coachte Niko Kovac beim VfL Bochum


    Wer turnte denn da die ganze Zeit vor Kovac rum?

    Bei Dortmunds 0:2-Debakel in Bochum spielten sich vor der BVB-Trainerbank skurrile Szenen ab. Immer wieder sprang plötzlich ein völlig unbekannter Mitarbeiter auf, wirbelte durch die Coaching-Zone und gab permanent Anweisungen an die Stars auf dem Platz.

    Was war das denn?: Der Süle-Blackout im VIDEO

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild15.02.2025

    Oft stand er sogar direkt im Sichtfeld von Chef-Trainer Niko Kovac (53), fuchtelte vor ihm wild mit den Armen herum. Mit isoliertem Blick auf die Bank konnte man kurzzeitig den Eindruck gewinnen, nicht Kovac, sondern der junge Mann mit den Initialen „AC“ auf der Jacke sei der Boss an der BVB-Seitenlinie…

    Unbekannter Trainer coachte Kovac ins Abseits!

    Bei dem No-Name-Mitarbeiter handelt es sich um Standard-Trainer Alex Clapham (35). Ex-Trainer Nuri Sahin (36) hatte den Briten Anfang der Saison in sein Trainerteam geholt – was aber über ein halbes Jahr lang kaum jemand mitbekommen hatte. Bis er jetzt plötzlich in den Mittelpunkt drängte …

    Stets am Spielfeldrand zugegen: Alex Clapham (35, l.) an der Seite von Niko Kovac (53)

    Stets am Spielfeldrand zugegen: Alex Clapham (35, l.) an der Seite von Niko Kovac (53)

    Foto: Gerd Scheewel

    Der Plan mit Clapham: Kovac hat dem eigentlichen Techniktrainer die Hauptverantwortung für Dortmunds Standardsituationen übertragen. Auch bei den Spielen gegen Stuttgart (1:2) und in Lissabon (3:0) war er bereits mehrfach an der Linie aufgetaucht.

    BVB-Stars schenken Alex Clapham kaum Beachtung

    Auffällig in Bochum: Clapham agierte nicht nur in seinem Kompetenzbereich – bei den Standards, sondern auch während vieler anderer Spielsituationen. BILD beobachtete aber, dass der Assistent zu den Spielern kaum durchdrang, kein Star schenkte ihm sichtbar Beachtung. Kovac ließ den hektischen Clapham machen, während er selbst ruhiger und sachlich wirkte. Zwischendurch stimmten sich beide in kurzen Dialogen ab.



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  • Jamal Musiala verrät skurriles Detail zu…

    Jamal Musiala verrät skurriles Detail zu…


    Jamal Musiala FC Bayern Muenchen FCB 42 FC Bayern Muenchen vs FC Augsburg FCA 09.04.2022 DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO FC Bayern Muenchen vs FC  ...

    Jamal Musiala hat soeben seinen Vertrag verlängert.Bild: imago images/ Michael Weber

    Bundesliga

    16.02.2025, 14:5016.02.2025, 15:00

    Felix Seitzer

    Unentschieden und trotzdem gefühlter Sieger – so lautete der Tenor aus Sicht der Bayern nach dem 0:0 im Topspiel gegen Bayer Leverkusen. Denn selten wurde der Rekordmeister so dominiert. Den Münchnern gelang über 90 Minuten nicht ein einziger Schuss aufs Tor. Laut einer Datenanalyse von “Opta Sports” gab es das zuletzt vor 17 Jahren in einer Partie gegen den VfL Wolfsburg, als noch Trainerlegende Ottmar Hitzfeld an der Seitenlinie stand.

    Dementsprechend blass blieb auch Shootingstar Jamal Musiala. Bis zu seiner Auswechslung in der 86. Minute brachte er es auf 45 Ballkontakte. DFB-Kumpel Florian Wirtz auf der Gegenseite hatte mit 88 Ballberührungen beinahe doppelt so viele.

    Musiala zeigte sich im Anschluss an die Partie durchaus zufrieden mit dem Punkt. Außerdem sprach er über seine Vertragsverlängerung und lieferte eine kuriose Erklärung für den Zeitpunkt seiner Vertragsverlängerung.

    FC Bayern: Musiala musste auf Mutter warten

    “Es war kein normales Spiel”, sagte Musiala am “Sky”-Mikrofon. “Wir hatten wenig den Ball, aber am Ende sind wir mit einem Punkt herausgekommen. Der Abstand bleibt gleich und das ist das Positive”, hakte der 21-Jährige das Spiel ab.

    Neben dem Sportlichen war in den Post-Match-Interviews natürlich Musialas spektakuläre Vertragsverlängerung Thema, die am Freitag verkündet worden war. In den Verhandlungen hatte er nie Zweifel an einer langfristigen Bindung an die Münchner, wie er verriet.

    “Ich glaube, ich wusste schon von Anfang an, dass ich hier bleiben möchte und die Gespräche waren auch sehr positiv”, betonte er. “Ich bin jetzt wirklich glücklich, wir haben alle Ziele und denen kann ich jetzt meinen vollen Fokus geben”, sagte er weiter.

    Warum die Vollzugmeldung dann bis Mitte Februar dauerte, hat Musiala zufolge einen einfachen Grund: “Ich musste warten, bis Mama aus dem Urlaub zurückkommt“, scherzte er.

    FC Bayern: Vertrag von Jamal Musiala ist teuerster aller Zeiten

    Musialas Kontrakt, der bis 2030 läuft, sprengt alle Dimensionen. Laut “Bild” handelt es sich im Gesamtpaket um den teuersten Deal der Bundesligageschichte. Dem Bericht zufolge soll das Offensivjuwel künftig rund 25 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

    Außerdem soll er für die Unterschrift einen Bonus kassiert haben. Der sei jedoch deutlich unter den kolportierten 22 Millionen Euro, die Teamkollege Alphonso Davies für seine Verlängerung kassiert haben soll.

    Laut “Bild” soll Musialas Team mit Erfolg auf eine Ausstiegsklausel gedrängt haben. Diese soll ab 2028 greifen, zwei Jahre vor Ablauf des Arbeitspapiers. Dann würden für den Dribbelkünstler 175 Millionen Euro fällig. Ein Jahr später soll diese dann auf 100 Millionen Euro sinken.

    Gefeiert wurde beim VfB Stuttgart in gewohnter Manier. Durch den Kabinentrakt beim Auswärtsspiel in Dortmund dröhnte wie so häufig der Schlager-Klassiker “Ti amo” von Howard Carpendale. Der Grund dafür: Mittelfeldspieler Angelo Stiller. “Wenn wir gewinnen, vor allem in so einem wichtigen Spiel, ist es ihn für ihn immer wichtig, den Song zu spielen”, erklärte Deniz Undav nach dem 2:1-Erfolg bei Borussia Dortmund.



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  • Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader

    Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader


    Borussia Dortmund in der Krise

    Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader

    Aktualisiert am 16.02.2025 – 15:05 UhrLesedauer: 2 Min.

    Ralf RangnickVergrößern des Bildes

    Ralf Rangnick kritisiert die Transferpolitik von Borussia Dortmund (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

    Ralf Rangnick hätte in diesem Winter auch Dortmund-Trainer werden können. Er entscheidet sich anders. Die Krise des Clubs hat für ihn einen langen Vorlauf.

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: “Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.”

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    “Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp”, sagte Rangnick. “Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.”

    Damals sei der BVB “tatsächlich eine Marke” gewesen, so Rangnick. “Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.”



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  • Fußball-Bundesliga: Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…

    Fußball-Bundesliga: Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…


    Einen Sirtaki blieb Bochums Matchwinner Georgios Masouras den VfL-Fans noch schuldig. Für die Zukunft ist der Doppeltorschütze beim 2:0 im Derby gegen Dortmund einer Tanzeinlage aber nicht abgeneigt. «Ja, vielleicht», sagte der 31-Jährige, als er auf eine Neuauflage der Aktion seines berühmten griechischen Landsmanns und früheren Bochumer Torjägers Theofanis Gekas angesprochen wurde, und lachte.

    Rund 18 Jahre, nachdem Gekas beim VfL Bundesliga-Torschützenkönig wurde, erklang Masouras zu Ehren im Ruhrstadion wieder griechische Volksmusik. «Ich bin sehr glücklich, in diesem Stadion Sirtaki zu hören», sagte Masouras und fügte mit einem Lächeln hinzu: «Ich werde hart weiterarbeiten für den nächsten Sirtaki.» Auch Gekas hatte seinerzeit gegen Dortmund doppelt getroffen.

    Wintertransfers als Soforthilfen

    Masouras war erst vor zwei Wochen nach Bochum gewechselt. Besser hätte sein Heimdebüt für den neuen Club kaum laufen können. Von der Derby-Atmosphäre war er begeistert.

    «Die Teamkollegen haben mir vorher von der Stimmung im Derby erzählt. Aber solche Fans, so eine Atmosphäre, habe ich nicht erwartet», sagte Masouras. «Sie haben uns von der ersten bis zur 90. Minute zum Sieg gepusht.»

    Der Stürmer und Mittelfeldspieler Tom Krauß, der ebenfalls erst in der Wintertransferperiode kam, tun dem Bochumer Spiel sichtlich gut. Auch Krauß zeigte gegen den BVB eine starke Leistung. «Sie helfen uns enorm. Sie geben der Mannschaft Stabilität», sagte Trainer Dieter Hecking.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376956/1



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  • Borussia Dortmund II – SV Sandhausen 1:0 – Metropoljournal.com

    Borussia Dortmund II – SV Sandhausen 1:0 – Metropoljournal.com


    SVS LogoSVS verliert in Dortmund
    Im Schatten des Signal Iduna Parks unterliegt der SV Sandhausen der Zweitvertretung von Borussia Dortmund mit 0:1. Im Stadion Rote Erde war der SVS nach dem Rückstand in der ersten Halbzeit erst zur zweiten Hälfte gut im Spiel, konnte jedoch keine der zahlreichen Chancen nutzen.

    Startaufstellung gegen den BVB
    Sowohl im Tor mit David Richter als auch in der Innenverteidigung um Niklas Lang, Jakob Lewald und Marco Schikora gibt es keine Wechsel. Auch Niklas Kreuzers rechter Flügel erfährt keine Veränderung. Auf der linken Seite erhält Christoph Ehlich den Vorzug vor Emmanuel Iwe. In der Mittelfeldzentrale übernimmt Luan Simnica für den verletzten Jeremias Lorch neben Taylan Duman. Davor setzt Patrick Greil die Stürmer David Otto und Justin Butler in Szene.

    Freie Flügel
    Während der BVB zunächst tief steht und auf schnelle Umschaltsituationen lauert, nehmen die Sandhäuser das Spielgerät an sich und sind somit die spielbestimmende Mannschaft. Bereits in der ersten Minute entsteht so die erste Torchance, als Greil den Ball in den Lauf von Butler lupft. Der ehemalige Dortmunder kommt im Fallen aber nicht mit voller Konsequenz an das Leder, sodass keine Gefahr entsteht. Für den SVS ergeben sich in den ersten Minuten immer wieder Räume auf dem Flügel, die mit Pässen in die Tiefe bespielt werden. Doch dem Team von Kenan Kocak fehlt die letzte Präzision, sodass die Gefahr oft in der Entstehung verpufft.

    Vermeintliche Abseitsstellung verhindert Rückstand
    In der elften Minute kommt der BVB erstmals gefährlich vor das SVS-Tor, als der Ball im Nachgang einer Ecke hinter Richter im Netz zappelt. Das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits, das jedoch der angeschlagen am Boden liegende Lang aufgehoben hatte.

    Rückstand nach Querpass
    Wenig später treffen die Gastgeber dann doch: Die Schwarz-Gelben dribbeln sich in den Strafraum, wo ein Querpass bei Kapitän Roggow landet, der unbedrängt einschieben kann (16.).

    Dortmund übernimmt die Kontrolle
    Durch den Treffer kommen die Dortmunder nun immer besser in die Partie. Erst verpasst Eberwein das 2:0, als er den Ball an die Latte setzt (27.), dann trifft Paulina das Spielgerät nach einem Querpass von Elongo-Yombo nicht richtig (28.). Der SVS kommt hingegen offensiv kaum noch zum Zug.

    Lang wirft sich rein
    Die meisten Dortmunder Angriffe laufen über die linke Sandhäuser Abwehrseite, auf die mittlerweile Schikora beordert wurde. Im Konter schafft es der BVB mit wenigen Pässen, das Mittelfeld zu überbrücken und Paulina in Position zu bringen. Der engagierte Einsatz von Lang, der sich im letzten Moment in den Schuss wirft, verhindert Schlimmeres (42.), sodass der SVS nur mit 0:1 in die Halbzeitpause geht.

    Zwei Wechsel
    Mit Edvinas Girdvainis und Stanislav Fehler kommen zwei frische Kräfte aus der Kabine. Sie ersetzen Lang und Simnica. Den ersten Abschluss nach Wiederanpfiff haben die Sandhäuser: Greil lässt nach einem Pass von Fehler den Ball über den Spann rutschen und verfehlt das Dortmunder Tor aus der Distanz (48.). Der SVS setzt nun die Gastgeber wiederholt unter Druck. Der veränderten Gemengelage liegt eine Systemumstellung zugrunde: Die Schwarz-Weißen agieren jetzt mit einer Viererkette in der Abwehr, Schikora rückt ins defensive Mittelfeld.

    Duman per Standard
    Der SVS ist nach Wiederanpfiff die wachere, aktivere Mannschaft: Ein Sandhäuser Konter über Fehler kann nur mit einem Foul unterbunden werden. Den fälligen Freistoß aus etwa 20 Metern schlenzt Duman ins kurze Eck, der Dortmunder Schlussmann kann den Ball gerade noch über die Querlatte lenken (58.). Für Greil kommt Halimi ins Spiel (67.).

    Doppelwechsel im Sturm
    Sandhausen bleibt zunächst ebenso bestimmend wie ungefährlich. Für den angeschlagenen Otto und Butler kommen Viktor Granath und Sebastian Stolze zum Einsatz (73.).

    Chancenwucher wird nicht genutzt
    Erst in der Schlussphase kommt wirklich Gefahr auf: Als Duman einen langen Ball aus der Abwehr mit dem Außenrist durchsteckt, kommt Fehler zum Abschluss, doch Dortmunds Lotka kann den Ausgleich mit einer starken Parade verhindern (75.). Bis zum Schlusspfiff kann der SVS Chancen von Girdvainis und wiederholt Fehler nicht nutzen, sodass die Partie knapp 0:1 verloren geht.

    Sonntagabend gegen Wiesbaden
    Für die Mannschaft vom Hardtwald geht es erst am Sonntag, den 23. Februar, mit einem Heimspiel weiter: Dann ist Wehen Wiesbaden zu Gast im GP Stadion am Hardtwald. Los geht es um 19:30 Uhr. Tickets gibt es im Fanshop oder im Online-Ticketshop.

    Borussia Dortmund II – SV Sandhausen 1:0 (1:0)
    Dortmund II: Lotka – P. Göbel, Lührs, Hüning, Lelle – Roggow (Krevsun, 81.), Wätjen, Eberwein, Elongo-Yombo (Aning, 90.), Foti (Drakas, 82.) – Paulina
    Sandhausen: Richter – Lang (Girdvainis, 46.), Schikora, Lewald – Ehlich, Simnica (Fehler, 46.), Duman, Greil (Halimi, 67.), Kreuzer – Butler (Stolze, 73.), Otto (Granath, 73.)
    Tor: 1:0 Roggow (17.); Schiedsrichter: Cristian Ballweg; Zuschauer: 856; besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Trainer Kenan Kocak (90. SVS)

    Die Stimmen zum Spiel:
    Kenan Kocak, Cheftrainer: “In der ersten Halbzeit waren wir nicht da, haben unseren Plan gar nicht umgesetzt. Nach der Pause waren wir spielbestimmend und tonangebend. So gut wie die zweite Halbzeit war, so schlecht war die erste.”

    Taylan Duman: “Es war eine katastrophale erste Hälfte. Ich weiß nicht, wo wir waren und was wir gespielt haben. Deshalb lagen wir verdient hinten. In der zweiten Hälfte war es besser, wir hatte Chancen. Aber alles in allem sollten wir hinterfragen, was wir gespielt haben. Die Fans fahren hier vier Stunden hin, wir fahren hier vier Stunden hin und zeigen dann so ein Gesicht – das geht nicht!”

    Niklas Kreuzer: “Es waren zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten. Wir haben zunächst das Spiel hergeschenkt und gehen nach einer ungefährlichen Situation in Rückstand, wenngleich er verdient ist. Wir kommen dominant und aggressiv aus der Kabine, so haben wir es uns von Anfang an vorgestellt. Dabei haben wir verpasst, den Ausgleich zu erzielen – er wäre sicher verdient gewesen.”

    SV Sandhausen 1916 e.V.



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  • BVB-Krise eine Qualitätsfrage – das könnten die Gamechanger

    BVB-Krise eine Qualitätsfrage – das könnten die Gamechanger


    Nach dem in der zweiten Hälfte überzeugenden 3:0-Sieg gegen Sporting Lissabon in der Champions League dachte man eigentlich, der BVB wäre den ersten Schritt hin zum Turnaround gegangen. Gegen den Tabellenletzten aus Bochum wollte man das Momentum mitnehmen, doch stattdessen lieferte der BVB einen weiteren desaströsen Auftritt und verlor mit 0:2. Zum wiederholten Male ließen die Schwarz-Gelben Leidenschaft, Mentalität und Kampf vermissen.

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    Im Verlauf der vergangenen Wochen wird deutlicher: Auch die Qualität des Kaders lässt eindeutig zu Wünschen übrig. Die Mannschaft erscheint schon fast untrainierbar, nur unter der Leitung von Mike Tullberg zeigte die Formkurve leicht nach oben. Den Verantwortlichen sollte daher klar sein, dass der Kader mit Qualitätsspielern gestärkt werden muss, um den Anschluss an das europäische Geschäft nicht über einen längeren Zeitraum zu verlieren. Gerüchte um potenzielle Neuzugänge machen bereits die Runde.

    Gonçalo Inácio

    Mit Nico Schlotterbeck (25), Waldemar Anton (28), Niklas Süle (29) und Emre Can (31) verfügt der BVB über vier Innenverteidiger, die immer für Aussetzer gut sind. Insbesondere Anton und Süle spielen weit unter ihren Möglichkeiten, sind zudem sehr verletzungsanfällig. Der Innenverteidiger von Sporting Lissabon wäre in der Lage, die wackelige und dünn besetzte Verteidigung der Dortmunder zu stabilisieren. Dem Vernehmen nach ruft Sporting 35 Millionen Euro Ablöse auf, doch Qualität hat bekanntlich ihren Preis.

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    Rayan Cherki

    Den Transfer von Rayan Cherki im Winter hatte der BVB so gut wie eingetütet. Mit dem Spieler war man sich bereits einig, auch die zwischen Olympique Lyon und Cherki vereinbarte Ablösesumme von 22,5 Millionen Euro hätte man auf den Tisch gelegt. Doch OL-Boss John Textor hielt die Vereinbarung nicht ein und bezeichnete das Dortmunder Angebot als „respektlos“. Kürzlich sickerte durch, dass der neue Preis des 21-Jährigen auf mehr als 30 Millionen taxiert wird. Der BVB wäre gut beraten, diese Summe zu investieren, um der behäbigen und ideenlosen Offensive einen neuen Unterschiedsspieler zu verleihen.

    Johan Bakayoko

    Einer dieser Unterschiedsspieler ist auch der Flügelflitzer der PSV Eindhoven. Der Belgier (18 Länderspiele) besticht vor allem durch Geschwindigkeit und Tempodribblings. Attribute, die im BVB-Kader mit Jamie Gittens (20), Julien Duranville (18) und Karim Adeyemi (23) zwar eigentlich vorhanden sind, aber aktuell nicht den gewünschten Ertrag bringen. Zudem ist nicht sicher, dass das Trio geschlossen beim BVB bleibt. Als Ablöse für Bakayoko stehen etwa 40 Millionen Euro im Raum.

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    Paul Wanner

    Mit seinen 19 Jahren ist der Spielmacher noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen. Aktuell ist Wanner von Bayern München an den 1. FC Heidenheim verliehen und kehrt im Sommer zum deutschen Rekordmeister zurück. Dem BVB wird seit einiger Zeit Interesse am Linksfuß nachgesagt, unklar ist aber noch, wie der Linksfuß seine Perspektive in München sieht. Sollte er nicht zum erweiterten Stammpersonal gehören, stünde Wanner einer Luftveränderung offen gegenüber. Für das Dortmunder Offensivspiel wäre der deutsche U21-Nationalspieler mit seiner Kreativität und seinen technischen Fähigkeiten ohne Zweifel ein Gewinn.



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  • Fußball-Bundesliga – Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…

    Fußball-Bundesliga – Bochums Masouras: Harte Arbeit für den…


    Bochum (dpa) – Einen Sirtaki blieb Bochums Matchwinner Georgios Masouras den VfL-Fans noch schuldig. Für die Zukunft ist der Doppeltorschütze beim 2:0 im Derby gegen Dortmund einer Tanzeinlage aber nicht abgeneigt. „Ja, vielleicht“, sagte der 31-Jährige, als er auf eine Neuauflage der Aktion seines berühmten griechischen Landsmanns und früheren Bochumer Torjägers Theofanis Gekas angesprochen wurde, und lachte.

    Rund 18 Jahre, nachdem Gekas beim VfL Bundesliga-Torschützenkönig wurde, erklang Masouras zu Ehren im Ruhrstadion wieder griechische Volksmusik. „Ich bin sehr glücklich, in diesem Stadion Sirtaki zu hören“, sagte Masouras und fügte mit einem Lächeln hinzu: „Ich werde hart weiterarbeiten für den nächsten Sirtaki.“ Auch Gekas hatte seinerzeit gegen Dortmund doppelt getroffen.

    Wintertransfers als Soforthilfen

    Masouras war erst vor zwei Wochen nach Bochum gewechselt. Besser hätte sein Heimdebüt für den neuen Club kaum laufen können. Von der Derby-Atmosphäre war er begeistert.

    „Die Teamkollegen haben mir vorher von der Stimmung im Derby erzählt. Aber solche Fans, so eine Atmosphäre, habe ich nicht erwartet“, sagte Masouras. „Sie haben uns von der ersten bis zur 90. Minute zum Sieg gepusht.“

    Der Stürmer und Mittelfeldspieler Tom Krauß, der ebenfalls erst in der Wintertransferperiode kam, tun dem Bochumer Spiel sichtlich gut. Auch Krauß zeigte gegen den BVB eine starke Leistung. „Sie helfen uns enorm. Sie geben der Mannschaft Stabilität“, sagte Trainer Dieter Hecking.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376956/1



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  • Calmund wütet im „Doppelpass“ über BVB: „Mir soll keiner sagen …“

    Calmund wütet im „Doppelpass“ über BVB: „Mir soll keiner sagen …“


    „Ich habe sie international gut spielen sehen“, sagte Calli. „Du musst nur sagen: Pass op, nicht nur alle drei Wochen! Du willst ja auch volles Geld haben im Monat. Jeden Tag, jedes Spiel.“



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  • Liveticker | FC Liverpool – Wolverhampton Wanderers : | 25.

    Liveticker | FC Liverpool – Wolverhampton Wanderers : | 25.


    1. Liveticker | FC Liverpool – Wolverhampton Wanderers : | 25. Spieltag | Premier League 2024/25  kicker
    2. Liverpool vs. Wolverhampton Tipp, Prognose & Quoten 16.02.2025  Wettbasis
    3. Spezieller Eredivisie-Vergleich: Slot hat ein Auge auf Matheus Cunha  Kicker
    4. Liverpool – Wolverhampton Tipp, Prognose, Quoten 16.02.25  SPORT1
    5. In der Sendung von Arne Slot heißt es: „Tun Sie alles, um unsere Standards hoch zu halten“  Liverpool FC



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