Autor: Stre

  • Bundesliga | Frauen: Nach Pokal-Coup: TSG Hoffenheim gewinnt…

    Bundesliga | Frauen: Nach Pokal-Coup: TSG Hoffenheim gewinnt…


    Stand: 16.02.2025 15:57 Uhr

    Selina Cerci schießt die TSG Hoffenheim zum Sieg gegen Bayer Leverkusen. Nach dem Sieg im DFB-Pokal gegen Wolfsburg darf die TSG zum zweiten Mal binnen weniger Tage feiern.

    Die TSG Hoffenheim hat die Woche mit drei Topspielen innerhalb von sieben Tagen erfolgreich abgeschlossen. Nach dem 1:3 gegen Bayern München in der Bundesliga und dem historischen Sieg im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den Serien-Titelträger VfL Wolfsburg gewannen die Kraichgauerinnen am Sonntag ihr Ligaspiel gegen Bayer Leverkusen. Gegen den Tabellenvierten setzte sich die TSG mit 1:0 (0:0) durch.

    Cerci trifft nach Fehler von Turanyi

    Ein Fehler von Bayer-Abwehrspielerin Lilla Turanyi leitete den Siegtreffer für die TSG Hoffenheim ein. Turanyi ließ sich bei der Spieleröffnung zu viel Zeit und wurde von Melissa Kössler unter Druck gesetzt. Kössler blockte den Pass der Leverkusenerin genau vor die Füße von Selina Cerci, die mit links zum 1:0 vollendete (59.).

    Rund sechs Minuten später verpasste Sofie Zdebel den Ausgleichstreffer nur um Zentimeter, ihr wuchtiger Schuss aus rund 17 Metern klatschte an den linken Pfosten (65.). In der Nachspielzeit hatte Delice Boboy die zweite große Chance für Leverkusen im zweiten Durchgang, ihre Direktabnahme im Strafraum verfehlte den TSG-Kasten knapp.

    Hoffenheim auf Platz sechs in der Bundesliga

    Viel mehr Gefahr für das Hoffenheimer Tor konnte das Gäste-Team nicht entwickeln, sodass Hoffenheim den knappen 1:0-Sieg bejubeln durfte. In der Tabelle schiebt sich die TSG wieder am SC Freiburg vorbei auf Rang sechs (24 Punkte), hat aber schon ein Spiel mehr absolviert als die Breisgauerinnen (23).

    Sendung am So., 16.2.2025 18:00 Uhr, SWR Aktuell Baden-Württemberg, SWR BW



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  • Der schrumpfende Riese Borussia Dortmund

    Der schrumpfende Riese Borussia Dortmund


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    Kaum noch zum Hinsehen: Niko Kovac.
    Kaum noch zum Hinsehen: Niko Kovac. © dpa

    Bei Borussia Dortmund steht das internationale Geschäft in Gänze jetzt in Gefahr. Spieler und Offizielle verweigern unsouverän Gang zu den schreibenden Medien. Von Christian Müller

    Wenn man wie Trainer Niko Kovac relativ frisch dabei ist bei Borussia Dortmund, dann hilft das offenbar, sich den Dingen unaufgeregt zu nähern. „Wir werden nicht die Nerven verlieren, sondern das alles sachlich wie bisher auch machen“, sagte der Kroate nach der 0:2 (0:2)-Niederlage im Revierderby beim VfL Bochum zu möglichen Maßnahmen, die für den BVB und seine Spieler aus diesem neuerlichen Rückschlag folgen könnten.

    Kovac ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verlor. Sein Team hat nun acht Punkte Rückstand auf das Minimalziel Rang vier und die damit verbundene erneute Champions-League-Teilnahme. „Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von dem, wo wir hin wollen. Aber wir müssen jetzt auch gar nicht nach oben schauen. Wir müssen zusehen, dass wir erst einmal wieder Spiele in der Bundesliga gewinnen“, führte Kovac aus – und malte zur Einordnung der Schmach von Bochum ein Bild: „Das ist unsere Hausarbeit. Champions League ist nur die Sahne auf der Torte.“

    Die Dinge wiederholen sich in für den BVB unschöner Regelmäßigkeit. Groß war die Hoffnung bei Schwarz-Gelb nach dem 3:0-Erfolg in Lissabon im Playoff-Hinspiel der Champions League gewesen, dass dies so etwas wie das endgültige Signal für eine nachhaltige Trendumkehr in dieser bislang so verkorksten Saison werden würde. Es kam anders – wieder einmal. Der hochgradig abstiegsgefährdete VfL Bochum profitierte zwar von Dortmunder Fehlern, war der Borussia aber vor allem körperlich und kämpferisch deutlich voraus – und im zweiten Durchgang einem eigenen dritten Treffer näher als die Gäste dem Anschlusstor.

    Die fünfte Bundesliganiederlage im siebten Spiel des Jahres verdarb dann auch hinter den Kulissen offenbar massiv die Stimmung. Jedenfalls blieben die Dortmunder Profis, nachdem sie die dringlichsten Wünsche der TV-Partner erfüllt hatten, der Interviewzone in Bochum fern. Auch Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl schwiegen diesmal.

    Menschlich kann man dieses Vorgehen durchaus nachvollziehbar finden. Denn wer hat schon Spaß daran, die offenkundigen sportlichen Unzulänglichkeiten des eigenen Teams in immer kürzer werdender Taktung wiederkehrend zu erklären – zumal sich die Fragen in Teilen gewiss genauso ähneln wie die schwachen Leistungen. Irgendwann ist jeder Erklärungsansatz ausgeleuchtet, jeder Appell ausgesprochen, jedes Plädoyer gehalten, jedes Krisensymptom beschrieben. Irgendwann fällt einem wohl nichts mehr ein, was noch Erkenntnisgewinn versprechen könnte. Und doch wirkt das weitgehende Dortmunder Schweigen ähnlich unsouverän wie zuvor die Darbietung auf dem Platz.

    Schwere Prüfungen

    Es erhärtet sich der Eindruck, dass der BVB derzeit weniger ein schlafender als ein schrumpfender Riese ist. Regelmäßig wird er von vermeintlich schwächeren Teams mit ähnlichen Mitteln geschlagen. Zu oft hat Schwarz-Gelb weder körperlich noch spielerisch ausreichend dagegen zu setzen.

    Spätestens seit Bochum ist die Gefahr real, nicht nur die Champions League, sondern das internationale Geschäft in Gänze zu verpassen. Zumal die ganz schweren Prüfungen noch kommen. Das Achtelfinale in der Königsklasse mag nach dem Höhepunkt von Lissabon so gut wie gebucht sein. Doch in der Liga folgen die harten Auswärtsspiele in Leipzig, München und Leverkusen.



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  • Der Sport-Tag: Rangnick knöpft sich die BVB-Bosse vor

    Der Sport-Tag: Rangnick knöpft sich die BVB-Bosse vor



    Der Sport-Tag

    Rangnick knöpft sich die BVB-Bosse vor

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: “Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.”

    FCB und BVB wollten Rangnick, der jedoch den ÖFB bevorzugt. FCB und BVB wollten Rangnick, der jedoch den ÖFB bevorzugt.

    FCB und BVB wollten Rangnick, der jedoch den ÖFB bevorzugt.

    (Foto: picture alliance / MAX SLOVENCIK / APA / picturedesk.com)

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    “Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp”, sagte Rangnick. “Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen.” Inzwischen aber “haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.”



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  • “Noch nie so harmlos erlebt”: Schweinsteigers hartes…

    “Noch nie so harmlos erlebt”: Schweinsteigers hartes…


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    Schweinsteigers hartes Bayern-Urteil

    Im Topspiel hat Leverkusen zwar einen Coup verpasst, dennoch ist der Kampf um die Vormachtstellung aus Sicht des Weltmeisters von 2014 offen.

    Die Spielweise des FC Bayern im Topspiel bei Bayer Leverkusen sorgt für Diskussionen im STAHLWERK Doppelpass. SPORT1-Experte Stefan Effenberg verteidigt den Rekordmeister vehement.

    Im Topspiel hat Leverkusen zwar einen Coup verpasst, dennoch ist der Kampf um die Vormachtstellung aus Sicht des Weltmeisters von 2014 offen.

    Im Kampf um die Vormachtstellung im deutschen Fußball sieht Bastian Schweinsteiger Bayer Leverkusen auf dem Vormarsch. Der Double-Gewinner kratze trotz des Unentschiedens (0:0) im Bundesliga-Gipfeltreffen am Stuhl von Bayern München. Es gebe nur ein Team, das dem Rekordmeister „das Wasser reichen“ könne, sagte die Münchner Klubikone der Sportschau, „und das ist Leverkusen. Sie haben ihre Stärke im Topspiel untermauert“.

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    Sollten es die Rheinländer schaffen, „über die nächsten Jahre diese Mannschaft zusammenzuhalten, dann wird es ein Duell zwischen Bayern und Leverkusen geben“, glaubt Schweinsteiger, der voll des Lobes für das Team von Trainer Xabi Alonso ist. Dieses spiele „einen fantastischen Fußball. Den schönsten Fußball spielt Bayer Leverkusen“, sagte er, schränkte mit Blick auf das Topspiel aber ein, „den erfolgreichsten Bayern München“.

    Schweinsteiger: Titelkampf „noch nicht entschieden“

    In der Bundesliga habe er Bayern jedoch “noch nie so harmlos erlebt”, sagte der Weltmeister von 2014. Leverkusen habe am Samstagabend “untermauert, dass sie Bayern München auf diesem Niveau kontrollieren und beherrschen können.” Der Titelkampf sei trotz des Acht-Punkte-Vorsprungs der Münchner “noch nicht entschieden”, aber das Remis habe “einen großen Einfluss”. Es liege “ganz klar an Bayern München, ob sie Meister werden oder nicht”.

    Mit hohen Erwartungen blickt Schweinsteiger zudem auf ein mögliches deutsches Duell im Achtelfinale der Champions League. Sollte es dazu kommen, erwartet er ein „50:50″-Spiel. Ohnehin traut der langjährige Münchner (1998 bis 2015) beiden Klubs in der Königsklasse viel zu. „Sie brauchen sich nicht verstecken“, sagte der Champions-League-Sieger von 2013.



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  • Bundesliga: Borussia Dortmund verliert 0:2 in Bochum – Sport

    Bundesliga: Borussia Dortmund verliert 0:2 in Bochum – Sport


    Einer aktuellen Erhebung zufolge behaupten 68 Prozent der deutschen Männer, die Hausarbeit sei zwischen ihnen und der Partnerin gleichwertig aufgeteilt. Die Partnerinnen sehen das in derselben Umfrage allerdings völlig anders. Nur 44 Prozent gaben an, es gehe bei der Arbeit im Haushalt gerecht zu.

    Mit der männlichen Einschätzung zur Hausarbeit ist es folglich so eine Sache. Dies bestätigen auch die Leistungen der Fußballer von Borussia Dortmund. „Die Bundesliga ist unsere Hausarbeit“, mahnte am Samstag demonstrativ demütig der neue Trainer Niko Kovac kurz nach einem Spiel, das über die sorgsame Erledigung der Dortmunder Basics in dieser Saison wenig Gutes verraten hatte. Das 0:2 beim Tabellenletzten VfL Bochum war bereits die neunte Niederlage in dieser Bundesligasaison für eine im Tabellenmittelfeld versunkene Dortmunder Mannschaft, deren Anspruch es doch ist, einen der ersten vier Tabellenplätze und damit die Champions League zu erreichen.

    SZ PlusBorussia Dortmund mit Trainer Kovac

    :Gute Miene zum verlorenen Spiel

    Nach den Aufräumarbeiten in der Chefetage setzt sich Dortmunds Misere auch beim Debüt von Trainer Niko Kovac fort. Das 1:2 gegen Stuttgart erhärtet den Verdacht, dass das Hauptproblem des BVB nicht an der Seitenlinie zu finden ist.

    Vermutlich mindestens 68 Prozent der Dortmunder Spieler halten dieses BVB-Team vom Potenzial her für eines der besten in der Bundesliga. Aber wahrscheinlich maximal 44 Prozent ihrer Fans und Beobachter glauben momentan daran, dass die Dortmunder die Champions-League-Plätze noch erreichen.

    Dabei spielt die Champions League in der zunehmenden fußballerischen Schizophrenie von Borussia Dortmund eine relevante Rolle. Im Europapokal steht der BVB kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale, dazu bedarf es am Mittwoch im Heimspiel gegen Sporting Lissabon bloß noch der Verteidigung eines 3:0-Sieges aus dem Hinspiel.

    Georgios Masouras trifft für Bochum zweimal

    Just dieser Sieg hatte am Dienstag bei den Dortmundern die Hoffnung geweckt, dass sie unter dem neuen Trainer Kovac endlich in der bislang so verkorksten Bundesligasaison die Wende schaffen. Doch von einer solchen Wende ist beim BVB auch unter dem nun schon dritten Trainer dieser Saison (nach Nuri Sahin und Mike Tullberg) nichts zu spüren. Das Kovac-Debüt daheim gegen den VfB Stuttgart verlor Dortmund am vorletzten Samstag 1:2, dann gab es das 3:0 in Lissabon und vier Tage später nun das 0:2 in Bochum, bei dem sich der BVB vom Tabellenletzten vorführen ließ. Bochums neue griechische Leihgabe Georgios Masouras schoss in der 33. und 35. Minute die beiden Siegtreffer. Die Dortmunder schafften es danach trotz einer ganzen Stunde verbleibender Spielzeit nicht, die Bochumer Führung auch nur annähernd in Gefahr zu bringen.

    Nach dem Spiel war es dem Trainer Kovac wichtig, die Bedeutung von Bundesliga und Champions League noch einmal grundsätzlich einzuordnen. „Die Bundesliga ist unsere Hausarbeit, die Champions League ist nur die Sahne auf der Torte“, sagte er mahnend. Dabei lieben die Dortmunder ihre Tortensahne offenbar so sehr, dass sie bei ihren oft respektablen Leistungen in der Champions League eine Art Zuckerschock erleiden. Neun Europapokalspiele hat der BVB in dieser Saison bestritten, und schon zum vierten Mal ist es ihm passiert, dass er nach einem Champions-League-Sieg das folgende Bundesligaspiel verlor. Einem 3:0 in Brügge folgte ein 1:5 in Stuttgart, einem 7:1 gegen Glasgow ein 1:2 in Berlin, einem 1:0 gegen Graz ein 1:3 in Mainz und dem 3:0 in Lissabon nun das 0:2 in Bochum.

    Zwischen Torte und Hausarbeit geht den Dortmundern irgendwas verloren, und es fällt nicht allzu schwer zu erkennen, dass das etwas mit der mentalen Einstellung zu tun hat. Natürlich hatte Kovac seine Spieler darauf vorbereitet, dass es beim Spiel im Bochumer Ruhrstadion sehr körperlich zugehen würde und ein Mittel zum Erfolg wäre, sich massiv zu wehren. Doch davon war von der ersten Minute an wenig zu erkennen. „Sie haben das schon verstanden, aber sie konnten es nicht umsetzen“, sagte Kovac.

    Kovac überrascht, als er Brandt auf eine Stufe mit Wirtz und Musiala hebt

    Das war nicht zum ersten Mal in dieser Saison so. Wie eklatant beim BVB aktuell die Lücke zwischen Selbsteinschätzung und Leistungsfähigkeit ist, das zeigte ein Zitat vom Trainer Kovac vor dem Anpfiff in Bochum beim Sender Sky. Da sagte er nämlich über seinen spielerisch recht wankelmütigen und deshalb in der Öffentlichkeit umstrittenen Spielgestalter Julian Brandt: „Neben Wirtz und Musiala gehört unser Jule irgendwo auch in diese Range.“ Damit stellte er Brandt auf eine Ebene mit den derzeit besten und wertvollsten deutschen Spielern Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) und Jamal Musiala (Bayern München) – und diese Behauptung wirkte angesichts der aktuellen Dortmunder Leistungen und Ergebnisse in der Bundesliga mindestens kühn.

    Dass viele Beobachter primär an Brandt die Wechselhaftigkeit des BVB festmachen, ist freilich ungerecht. So ziemlich kein Spieler in Gelb hat in Bochum sein Potenzial abgerufen. „Die Basics im Fußball lauten: Zweikämpfe annehmen und Zweikämpfe gewinnen – das muss sich schleunigst ändern“, mahnte der Innenverteidiger Nico Schlotterbeck. „Das müssen wir schnell hinkriegen, sonst wird es eine Horrorsaison.“



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  • Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für

    Borussia Mönchengladbach siegt bei Union Berlin: Zeit für


    Die Temperaturen in Berlin-Köpenick waren am Samstag frostig gewesen. Doch Roland Virkus, Manager von Borussia Mönchengladbach, kann darunter kaum gelitten haben. In ihm brodelte ein Vulkan. „Zum gefühlt 48. Mal“ in dieser Saison hatte sich der sogenannte „Keller“ zum Nachteil des VfL Borussia gemeldet (das Affix „Kölner “meidet Virkus). „Das regt mich auf“, rief er.

    Kurios war das deshalb, weil die üblichen Ingredienzien für eine geharnischte VAR-Debatte fehlten. Gladbach hatte bei Union Berlin ja nicht verloren, im Gegenteil. Erstmals hatte der VfL in der Geschichte der Bundesliga im Stadion An der Alten Försterei gesiegt, 2:1. Und Virkus sagte, dass er sich bei mikroskopischer Draufsicht gar nicht benachteiligt fühlte: Den Elfmeter könne man schon geben, wenn man die Szene seziert, fand er. Nur: War das wirklich eine dieser „klaren Fehlentscheidungen“, von denen mal die Rede war, als der VAR eingeführt wurde? Diese Frage war berechtigt. Wieder einmal.

    Dass sich Virkus ausgerechnet am Samstag beschwerte, wo er doch in der Vergangenheit viel größeren Anlass gehabt hätte, Alarmglocken läuten zu lassen (und leise geblieben war), dürfte auch damit zusammenhängen, dass er diesmal nicht in den Ruf geraten konnte, als schlechter Verlierer gebrandmarkt zu werden. Anlass bot diesmal ein Elfmeter, der nach gut einer Stunde Spielzeit von den Kellerkindern zur Anzeige gebracht worden war – und Gladbach tatsächlich ins Wanken brachte.

    Das 1:0 verleiht den Gladbachern die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen

    Tom Rothe war von Gladbachs Tim Kleindienst im Strafraum geschubst worden, und man könnte darob ermüdende Debatten führen. Zum Beispiel darüber, ob Rothe nicht vorher selbst seinen Gegenspieler Joe Scally weggedrückt hatte, oder ob er überhaupt die Chance hatte, an den Ball zu kommen, was Kleindienst später infrage stellen sollte. Schiedsrichter Sven Jablonski schritt zum Bildschirm, revidierte seine Entscheidung, deutete auf den Strafstoßpunkt, und dann traf Andrej Ilic für Union zum 1:2.

    Dass das auch der Endstand war, lag daran, dass Mönchengladbach „Resilienz“ an den Tag legte, wie Borussen-Trainer Gerardo Seoane mit Recht behauptete. Wegen der Punktverluste von Leipzig (0:0 in Augsburg) und Stuttgart (1:2 gegen Wolfsburg) rückte Gladbach sogar noch näher an die europäischen Plätze heran. Die Frage, was das für die Endabrechnung bedeute, beantwortete Virkus mit einer Sentenz aus dem Volksmund: „Hinten wird die Ente fett!“

    Zu früh freuen dürfte sich in Gladbach nach den mediokren Vorsaisons tatsächlich niemand. Aber: Jetzt, da die Borussia wohl nicht mehr absteigen kann, täte sie nicht schlecht daran, ein paar Ambitionen zu entwickeln. Argumente lieferten die Gladbacher in der ersten Halbzeit jedenfalls genug. Seoane freute sich darüber, dass seine Mannschaft „in einer schwierigen Umgebung dem Gegner das Spiel aufdrücken“ konnte.

    Die zweite Halbzeit ist von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt

    In der ersten Halbzeit hatte die Borussia tatsächlich so gespielt, wie Seoane derartige Dinge ausspricht: unaufgeregt, präzise, seriös. Sie ließ sich in keiner Hinsicht davon irritieren, dass Union prächtig ins Spiel fand und augenscheinlich darauf aus war, die Gäste in deren Hälfte festzusetzen. Nach einem Kopfball von Robert Skov, der in hohem Bogen auf der Querlatte des Gladbacher Tores landete, gereichte den Gästen ein erster vielversprechender Angriff zur Führung: Linksverteidiger Lukas Ullrich setzte auf der linken Seite zum Angriff an, lieh den Ball kurz an Robin Hack aus, und traf, als er ihn im Strafraum zurückerhalten hatte, mit einem satten Schuss ins kurze Eck (10. Minute).

    Der Treffer verlieh den Gladbachern sogar die Gelassenheit, eine außergewöhnliche Verletzung zu verdauen. Gut fünf Minuten nach dem Tor signalisierte Torwart Moritz Nicolas, dass er nicht weiterspielen könne. Die Adduktoren! Es kam der einst als Yann-Sommer-Ersatz verpflichtete Jonas Omlin (17.). Bei seinem ersten Versuch, gegen den Ball zu treten, wäre Omlin fast ausgerutscht, doch das war schon in der 26. Minute vergessen. Da brach Nathan Ngoumou auf der rechten Seite durch und servierte Tim Kleindienst den Ball so mundgerecht vors verwaiste Tor, dass Kleindienst keinerlei Mühe hatte, aus drei Metern seinen 14. Saisontreffer zu erzielen.

    Julian Weigl und Philipp Sander hatten das Mittelfeld nun hervorragend im Griff. Und sowohl Kleindienst wie auch Ngoumou zwangen Unions Torwart Rönnow per Kopf zu guten Rettungstaten; zwischendrin traf Hack aus 18 Metern lediglich die Querlatte. Das einzige Vergehen, das man den Gladbachern ankreiden konnte, war der Mangel an Präzision. Und das bedeutete: Das Spiel war nicht vorbei.

    Nur: Die zweite Halbzeit war zwar von Köpenicker Verve, aber auch von einem großen Mangel an Präzision geprägt. Auf der anderen Seite scheiterte Kleindienst bei einem Konter an Rönnow (80.). Der Schaden für die Unioner hielt sich damit in Grenzen, ein Schaden war gleichwohl zu begutachten. Zwar konnten die Köpenicker ihren 13. Platz verteidigen. Aber Entwarnung in Sachen Abstiegskampf ist für die Mannschaft von Steffen Baumgart noch lange nicht angezeigt.



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  • SSV Jahn Regensburg – Hamburger SV: Selke sichert Hamburg…

    SSV Jahn Regensburg – Hamburger SV: Selke sichert Hamburg…


    Der Hamburger SV, als Siegesanwärter beim SSV Jahn Regensburg angetreten, musste sich am Sonntag mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von Hamburg.

    Doch die Erwartungen erfüllten sich nicht. Im Hinspiel hatte der Gast einen Erfolg geholt und einen 5:0-Sieg zustande gebracht.

    Die 15.210 Zuschauer hatten sich kaum hingesetzt, da fiel auch schon der erste Treffer: Sargis Adamyan brachte Regensburg bereits in der sechsten Minute in Front. Die Gastgeber hatten zur Pause eine knappe Führung auf dem Zettel stehen. Gelesen war die Messe für den HSV noch nicht, als Adam Karabec und Otto Stange bei einem Doppelwechsel für Jonas Meffert und Ransford Königsdörffer auf das Feld kamen (75.). Zu allem Überfluss musste Emir Sahiti vom Hamburger SV mit Gelb-Rot vom Platz (76.). Für den späten Ausgleich war Davie Selke verantwortlich, der in der 83. Minute zur Stelle war. Letzten Endes wurde im Aufeinandertreffen des Jahn mit Hamburg kein Sieger ermittelt.

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    Der SSV Jahn Regensburg muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Mit nur 15 Zählern auf der Habenseite ziert Regensburg das Tabellenende der 2. Bundesliga. Mit erschreckenden 48 Gegentoren stellt der Jahn die schlechteste Abwehr der Liga. Vier Siege, drei Remis und 15 Niederlagen hat der SSV Jahn Regensburg momentan auf dem Konto. Die letzten Auftritte von Regensburg waren nicht von Erfolg gekrönt, sodass auch nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen wurde.

    Der HSV bleibt mit diesem Remis weiterhin auf Platz zwei. Die Angriffsreihe des Hamburger SV lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 48 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nur dreimal gab sich Hamburg bisher geschlagen. Seit zehn Begegnungen hat der HSV das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.

    Am kommenden Samstag trifft der Jahn auf den SC Preußen Münster, der Hamburger SV spielt tags zuvor gegen den 1. FC Kaiserslautern.

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    SPM



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  • Ramy Bensebaini droht erneuter Ausfall

    Ramy Bensebaini droht erneuter Ausfall


    Ramy Bensebaini steht weiterhin auf der Ausfallliste von Borussia Dortmund. Der Linksverteidiger, der die beiden vergangenen Pflichtspiele wegen einer Muskelverhärtung verpasst hatte, blieb nach Informationen der Ruhr Nachrichten auch der Trainingseinheit am Sonntag fern. Daher drohe ihm auch ein Ausfall in der Champions League gegen Sporting CP am Mittwoch (18:45 Uhr).


    Wie es um die Einsatzfähigkeit des Algeriers am nächsten Bundesliga-Spieltag steht, bleibt abzuwarten. Am Samstag (18:30 Uhr) empfängt der BVB den 1. FC Union Berlin.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Fußball-Bundesliga: St. Paulis Sands nach schwerer…

    Fußball-Bundesliga: St. Paulis Sands nach schwerer…


    16. Februar 2025, 15:18 Uhr

    Fußball-Bundesliga: Hat sich beim Spiel gegen Freiburg schwerer verletzt: St. Paulis Neuzugang James Sands.

    Hat sich beim Spiel gegen Freiburg schwerer verletzt: St. Paulis Neuzugang James Sands.
    © Harry Langer/​dpa

    Der FC St. Pauli muss voraussichtlich für den Rest dieser Saison auf seinen Neuzugang James Sands verzichten. Der erst im Januar verpflichtete US-Nationalspieler erlitt bei der 0:1 (0:0)-Niederlage gegen den SC Freiburg eine schwere Sprunggelenksverletzung inklusive Innenbandriss sowie einen Wadenbeinbruch. Nach Angaben des Clubs ist der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler bereits im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf operiert worden.

    «Das trifft mich jetzt echt bis ins Mark», hatte St. Paulis Trainer Alexander Blessin bereits am Samstag kurz nach dem Spiel über den Ausfall von Sands gesagt. Der Wintertransfer war in der Nachspielzeit in einem Zweikampf zu Boden gedrückt worden und dabei mit vollem Körpergewicht auf sein Sprunggelenk gefallen.

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376987/1



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  • Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader

    Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader


    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: «Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.»

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    Rangnick erinnert an Ära Klopp

    «Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp», sagte Rangnick. «Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.»

    Damals sei der BVB «tatsächlich eine Marke» gewesen, so Rangnick. «Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.»



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