Im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 (2:3) hatten die Ultras des FC Augsburg zahlreiche bengalische Fackeln gezündet. Rund 60 Feuerwerkskörper brannten auf der Ulrich-Biesinger-Tribüne. Was für die aktive Fanszene zu gelebter Fankultur und Folklore gehört, hatte für zwei Frauen schlimme Folgen. Weil sie verletzt worden waren, hatte die Polizei Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. Fünf Monate sind seitdem vergangen. Wie Polizei-Sprecher Markus Trieb gegenüber unserer Redaktion erklärte, gebe es keinen neuen Kenntnisstand. „Die Ermittlungen hierzu laufen noch“, teilte er mit. Nähere Auskünfte könne man daher nicht geben.
Eine 27-Jährige hatte sich damals Brandverletzungen am Kopf zugezogen. Zur Schwere der Verletzungen hatte die Polizei keine Angaben gemacht. Die Ermittler gingen aber davon aus, dass es nicht zu einer Berührung zwischen der Fackel und der Verletzten gekommen war, sondern die Verbrennungen und Verletzungen aus einem Funkenflug resultiert hatten. Der Abstand zwischen Täter und Geschädigter soll mehr als zwei Stehplatzreihen betragen haben. Eine weitere Geschädigte war mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ambulant behandelt worden. Nach Informationen unserer Redaktion soll der 20-Jährigen im Laufe der zweiten Halbzeit übel geworden sein, sie soll sich auf einer Toilette übergeben haben.
FC Augsburg zahlt über 200.000 Euro Strafe
Um den Täter zu finden, hatte die Polizei weiter nach Zeugen gesucht. Mehrere Hinweise waren damals eingegangen, unter anderem wurde Videomaterial gesichtet. Nicht immer gelingt es, die Täter zu ermitteln. Fans vermummen sich, nutzen mitunter Choreografien und Banner, um Plätze zu tauschen. Trieb hatte auf Erfahrungen und Ermittlungserfolge verwiesen, etwa im Kontext des Böller-Wurfes. Einen Verantwortlichen aus einer großen Menschenmenge heraus zu identifizieren, sei durchweg möglich, hatte er erklärt.
Der Einsatz von Pyrotechnik ist verboten und eine Ordnungswidrigkeit. Klubs reagieren mit Stadionverboten. Kommen Personen zu Schaden, bekommt die Angelegenheit strafrechtliche Relevanz. Dem FCA sind die Pyro-Vorfälle zusehends ein Dorn im Auge. Für jede Fackel muss der FCA rund 1000 Euro bezahlen. Allein in der vergangenen Spielzeit musste der FCA knapp 208.000 Euro Strafe bezahlen, davon musste er 68.750 Euro in sicherheitsrelevante Maßnahmen stecken.
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Gerne! Damit ich Ihnen bei der Erstellung der FAQs helfen kann, benötige ich das spezifische Thema, zu dem Sie Fragen und Antworten wünschen. Bitte nennen Sie mir das Thema, und ich werde fünf häufige Fragen dazu formulieren.
Geht es nach Paul Merson, dann könnte es bald zum siebten Trainerrauswurf dieser Saison kommen. Enzo Maresca soll bei Chelsea mächtig wackeln.
Paul Merson hat Enzo Maresca vom FC Chelsea schwer angezählt. Geht es nach dem Experten von Sky Sports, dann müsse der italienische Trainer zwingend seine beiden nächsten Spiele gewinnen, sonst sei er seinen Job los.
Die personellen Probleme beim FC St. Pauli bleiben eine Konstante der letzten Wochen. Wenngleich es nach der ohnehin schmerzhaften 0:2-Niederlage in Mainz keine neuen Hiobsbotschaften gab, so mussten zwei Kiezkicker vorzeitig ausgewechselt werden – notgedrungen. Dadurch hatte sich die „Statik verschoben“, wie Trainer Alexander Blessin erklärte. Und das hatte auf dem Rasen Folgen. Was bedeutet das alles für den nach zuletzt drei Niederlagen so wichtigen Heim-Kracher der Kiezkicker gegen Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de)?
Sein Gesicht sprach Bände. Er sah frustriert aus. Das Startelf-Comeback von Lars Ritzka in Mainz dauerte nur eine gute Stunde. Der Linksverteidiger, der seit einigen Wochen Rückenbeschwerden hat, die bei Vollbelastung immer wieder muskuläre Probleme verursachen, war in der 62. Minuten beim Stand von 0:0 und nach einer längeren Behandlung auf dem Rasen aus der Partie genommen und durch Adam Dzwigala ersetzt worden.
Alte Probleme: Lars Ritzka und die Rückenbeschwerden
Auf die Frage, was die Probleme bei Ritzka gewesen seien, antwortete Blessin: „Dasselbe, was er die letzten Wochen hatte.“ Das frühzeitige Spielende sei auch keine böse Überraschung, sondern sogar ein Stückweit einkalkuliert gewesen, versicherte der Coach. „Wir wussten, dass er wahrscheinlich die vollen 90 Minuten nicht gehen kann und dass es wahrscheinlich nach 60, 70 Minuten vom Rücken wieder nach unten strahlt, und dass der Muskel dann wieder zumacht. Genau das ist eingetreten.“ Probleme im hinteren Oberschenkel.
Schlecht für St. Pauli. Denn Ritzkas Rückfall hatte Folgen. Der für ihn eingewechselte Rechtsfuß Dzwigala übernahm die rechte defensive Außenbahn von Philipp Treu, der wiederum auf Ritzkas linke Seite wechselte. Das kann er, weil er auf beiden Seiten ein Leistungsträger ist.
Alexander Blessin: „Die Statik hat sich verschoben“
Aber: der bis dahin so starke und gut funktionierende Defensivverbund, der den Mainzer kaum gefährliche Situationen, geschweige denn echte Torchancen ermöglicht hatte, musste sich neu formieren und anpassen. Nicht verwunderlich, dass so etwas nicht absolut reibungslos funktioniert.
Nichts geht mehr: Lars Ritzka wird auf dem Rasen des Mainzer Stadions behandelt. Er musste ausgewechselt werden.IMAGO/Steinsiek.ch
Nichts geht mehr: Lars Ritzka wird auf dem Rasen des Mainzer Stadions behandelt. Er musste ausgewechselt werden.
„Das ist dann schwierig, klar“, räumte Blessin ein. „Bis dahin haben wir das in der Kette hervorragend gut gemacht, fand ich.“ Konsequenz der Umstellungen: „Die Statik hat sich einfach verschoben.“ Nur fünf Minuten später kassierte St. Pauli das 0:1, agierte in dieser Phase ohnehin insgesamt „zu destruktiv“, monierte Blessin.
Auswechslung von Philipp Treu: keine taktischen Gründe
Zu allem Überfluss musste rund zehn Minuten vor dem Ende – beim braun-weißen Versuch, den Rückstand auszugleichen – auch Treu raus. Was zunächst aussah, wie ein taktischer Wechsel (Stürmer Abdoulie Ceesay kam in die Partie), war ungeplant, wie Blessin nach dem Spiel offenbarte. „Und dann kommt auch noch Philipp, der auf einmal Probleme hat“, berichtete der 51-Jährige. Die Auswechsung sei „allerdings auch nur eine Vorsichtsmaßnahme“ gewesen.
Treus Beschwerden: „Er hat leicht ein Ziehen gespürt, aber ich denke nicht, dass es was Schwerwiegendes ist, nichts Gravierendes. Im November hatte Treu eine strukturelle Muskelverletzung im linken Oberschenkel erlitten. Der meldete sich wieder. „Ich hoffe, dass der Muskel selber nichts abbekommen hat“, so Blessin.
Muss St. Pauli vor BVB-Spiel um Treu und Ritzka bangen?
Das muss sich allerdings noch zeigen. Wenn die Mannschaft nach dem trainingsfreien Montag am Dienstag wieder auf den Trainingsplatz geht und in die Vorbereitung auf Dortmund startet, wird sich erweisen, ob und in welchem Umfang Treu und auch Ritzka wieder dabei sind. Nach MOPO-Informationen hat es Treu nicht ernsthafter erwischt und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Probleme schnell verschwinden, wenn sie nicht sogar mittlerweile schon ausgestanden sind und er am Dienstag wieder voll mitmischen kann.
MOPO
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Treus Auswechslung in Mainz hatte negative Folgen. „Wir wollten eigentlich ganz anders wechseln und mussten dann wieder notgedrungen ein paar Wechsel vornehmen, die so nicht geplant waren“, berichtete Blessin. „Das ist dann ärgerlich.“ Auch diese personellen Umstellungen störten den anders gedachten braun-weißen Schlussspurt.
Es bleibt abzuwarten, ob Blessin seine Startelf für Dortmund abermals umbaut – freiwillig oder notgedrungen. Aus taktischen Gründen, weil Spieler nach ausgestandenen Verletzungen zurückkommen oder aber Kiezkicker doch nicht zur Verfügung stehen. St. Paulis Personalsituation bleibt unberechenbar.
Borussia Dortmund hat sich beeindruckend den Frust von der Seele geschossen. Gegen Union Berlin war der Start noch etwas schleppend, dann aber brachen alle Dämme. (Fast) alle BVB-Stars lieferten eine Glanzleistung ab. So mancher Spieler auf der Reservebank dürfte das nur eingeschränkt genossen haben.
Vor allem für zwei Innenverteidiger sieht es aktuell düster aus. Nicht erst beim 6:0 haben sich Emre Can und Nico Schlotterbeck als konstant funktionierendes Duo eingespielt. Trübe Aussichten für Waldemar Anton und Niklas Süle. Ihnen drohen bittere Wochen.
Borussia Dortmund: Innenverteidiger-Duo gefunden
Auf nahezu allen Positionen hinkte das BVB-Team in den letzten Monaten seinen Ansprüchen hinterher. Die Innenverteidigung war dabei aber stets die kleinste Sorge. Dort hat Niko Kovac offenbar bereits sein Pärchen gefunden. Can und Schlotterbeck gehören zu den konstantesten und zuletzt häufig auch besten Borussen auf dem Platz. Auch gegen Union Berlin hielten sie den Laden bis auf wenige wackelige Momente wieder blitzsauber und legten damit den Grundstein für die Gala.
Viel Gutes hat Nuri Sahin in seiner kurzen Zeit als BVB-Trainer nicht bewirkt. Der Wechsel von Emre Can aus dem Mittelfeld in die letzte Reihe erwies sich aber als Goldgriff. Viel kritisiert, stabilisierte er sich auf der neuen Position eindrucksvoll und wischt damit auch die Kapitäns-Diskussion weg. Schlotterbeck gilt mit seiner Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und seinen oft spektakulären Abwehrmethoden ebenfalls zu den beliebtesten Borussen.
Süle und Anton stellen sich hinten an
Das Duo funktioniert – für zwei andere BVB-Stars ist das keine gute Nachricht. Waldemar Anton ist mit dem Anspruch eines Stammplatzes im vergangenen Sommer aus Stuttgart nach Dortmund gewechselt. Überzeugen konnte er in dieser Saison aber nur selten. Nun findet er sich auf der Bank wieder. Und da wird er womöglich auch erstmal bleiben, denn für Niko Kovac gibt es derzeit absolut keinen Anlass zu wechseln.
Auch spannend:
Das gilt auch für Niklas Süle. Er genießt bei Kovac zwar ein hohes Ansehen, hat sich nach überstandener langer Verletzung aber nicht mit Ruhm bekleckert. Sein Auftritt in Bochum glich einem Albtraum. Gegen Union saß er prompt wieder auf der Bank und sah von dort, wie seine Konkurrenten glänzten.
Eintracht Frankfurt zeigte sich beim 3:1 gegen Holstein Kiel gut gerüstet für die anstehenden Topspiele. Der Sieg gegen die Störche wurde aber von einem schweren Zwischenfall in der Heimkurve überschattet.
Auf den Tribünen im Frankfurter Stadion ist es zu einem schweren Zwischenfall gekommen.
IMAGO/Jan Huebner
Im Bereich der Frankfurter Fankurve ist eine Person in der Schlussphase vom Mittel- in den Unterrang gestürzt, teilte die SGE am Sonntagabend mit. Bei dem Vorfall wurden zwei Personen schwer verletzt und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Zwei weitere Personen erlitten zudem leichtere Verletzungen. Die beiden schwerverletzten Personen werden weiterhin im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist stabil.
“Wir wünschen auf diesem Wege allen eine schnelle Genesung!”, schrieb die SGE auf X. Auf den Vorfall im Stadion hatten die Fans umgehend reagiert und ihren Support eingestellt, es wurde ruhig. “Das bedrückt einen schon”, sagte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller nach der Partie.
Durch den 3:1-Sieg hat die Eintracht im neuen Jahr nur eines der neun bisherigen Pflichtspiele verloren: Am 8. Spieltag der Europa League setzte es Ende Januar eine 0:2-Niederlage bei der AS Rom. Darüber hinaus gab es fünf Siege und drei Unentschieden.
Erst Bayern, dann Bayer
Und als Tabellendritter kann Frankfurt nun mit breiter Brust in die anstehenden Topspiele gehen: Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) gastieren die Adlerträger bei Spitzenreiter Bayern München. Ein Woche später stellt sich bereits am Samstagabend (1. März, 18.30 Uhr) Meister Bayer Leverkusen in der Frankfurter Arena vor.
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FAQ: Unglück in der Heimkurve – Zwei Eintracht-Fans schwer verletzt
1. Was ist passiert?
Am [Datum] ereignete sich ein tragischer Vorfall in der Heimkurve während des Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und [Gegner]. Zwei Fans wurden dabei schwer verletzt, als [kurze Beschreibung des Vorfalls, z.B. "ein Teil der Tribüne einbrach" oder "es zu einer Kollision kam"].
2. Wo genau hat das Unglück stattgefunden?
Das Unglück ereignete sich in der Heimkurve des [Stadionname] während der zweiten Halbzeit des Spiels.
3. Wie sind die Verletzten?
Die beiden verletzten Fans wurden umgehend ins Krankenhaus gebracht. Laut ersten Berichten sind sie in einem kritischen, aber stabilen Zustand. Weitere Informationen werden erwartet, sobald die behandelnden Ärzte eine Einschätzung abgeben.
4. Gibt es Informationen zur Ursache des Vorfalls?
Die genauen Umstände, die zu diesem Unglück geführt haben, werden derzeit von den zuständigen Behörden und dem Sicherheitsdienst des Stadions untersucht. Eine offizielle Stellungnahme wird in den kommenden Tagen erwartet.
5. Gibt es weitere Verletzte?
Bislang sind keine weiteren Verletzten bekannt, jedoch werden Sicherheitskräfte weiterhin das Stadion überwachen und alle Zuschauer auf eventuelle Sicherheitsrisiken hinweisen.
6. Wie reagiert Eintracht Frankfurt auf den Vorfall?
Eintracht Frankfurt hat seine Anteilnahme und Unterstützung für die Verletzten und deren Familien zum Ausdruck gebracht. Der Verein hat zudem angekündigt, eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenzuarbeiten.
7. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Sicherheit der Fans zu gewährleisten?
Der Verein hat bereits angekündigt, dass eine umfassende Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen im Stadion durchgeführt wird. Zudem werden Gespräche mit der Polizei und den zuständigen Sicherheitsbehörden stattfinden, um zukünftige Vorfälle zu vermeiden.
8. Wie können die Fans Unterstützung bieten?
Fans, die den Verletzten helfen möchten, können sich an Fansupport-Gruppen wenden, die eventuell Sammelaktionen oder Spenden organisieren. Weitere Informationen dazu werden auf den offiziellen Kanälen von Eintracht Frankfurt bekannt gegeben.
9. Wo finde ich aktuelle Informationen zum Vorfall?
Aktuelle Informationen werden auf der offiziellen Website von Eintracht Frankfurt sowie über deren Social-Media-Kanäle bereitgestellt. Auch lokale Nachrichtenmedien werden regelmäßig Updates dazu liefern.
10. Wer kann bei weiteren Fragen kontaktiert werden?
Bei weiteren Fragen oder Anliegen können sich Fans an den Kundenservice von Eintracht Frankfurt oder an die zuständigen Sicherheitskräfte im Stadion wenden.
Bleiben Sie sicher und beachten Sie alle Sicherheitsanweisungen während des Spielbetriebs. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und ihren Familien.
Borussia Dortmund hat mit einem 6:0 gegen Union Berlin einen fulminanten ersten Bundesliga-Sieg unter Niko Kovač hingelegt. Die Einzelkritik.
Dortmund – Borussia Dortmund hat am Samstag in der Bundesliga den ersten Dreier unter Neu-Trainer Niko Kovač geholt. Gegen Union Berlin tat sich der BVB zunächst schwer, nach einem Eigentor von Diogo Leite (25.) lösten sich die mentalen Fesseln nach und nach. Vor der Pause legte Serhou Guirassy nach (40.), in der zweiten Hälfte kam Union nur kurz nochmal auf.
In der Schlussviertelstunde rollte dann plötzlich eine BVB-Lawine über die Eisernen hinweg. Guirassy machte seine Treffer zwei bis vier (75., 80., 83.), dann setzte Maximilian Beier den Schlusspunkt (89.). Durch den 6:0-Sieg gegen Union klettert der BVB in der Tabelle auf Platz zehn, nimmt aber vor allem viel Selbstvertrauen mit in die kommenden Aufgaben.
Die Einzelkritik und Noten zum Spiel des BVB gegen Union Berlin in der Übersicht:
Gregor Kobel
Selten gefordert, dann aber stets zur Stelle. Starke Parade gegen Benedikt Hollerbach (35.) und bei einem Fast-Eigentor von Emre Can (59.). Note: 3,0
Julian Ryerson
Riss die Mannschaft mit seiner positiven Aggressivität im Vorwärtsverteidigen immer wieder mit, geradezu bezeichnend, dass sein beherzter Versuch das Eigentor von Diogo Leite heraufbeschwor. War der beste Mann auf dem Platz, bis andere beim BVB in der Schlussphase aufdrehten. Note: 1,5 (ab 85.: Yan Couto, ohne Note)
Emre Can
In Zweikämpfen und Laufduellen jederzeit auf der Höhe, im Aufbauspiel ohne große Risiken. Note: 3,0
Nico Schlotterbeck
Wie sein Nebenmann im direkten Duell nicht zu überwinden, obendrein mit dem üblichen sauberen Passspiel. Note: 3,0
Ramy Bensebaini
Konzentrierte sich weitgehend auf solide Abwehrarbeit, war trotzdem entscheidend an einem Treffer beteiligt: Herausragende Zweikampfführung gegen Woo-yeong Jeong vor dem 2:0. Note: 3,0 (ab 69.: Daniel Svensson, ohne Note)
Marcel Sabitzer
Kämpfte sich mit vielen gewonnen Zweikämpfen aus der individuellen Krise der letzten Wochen. Das Sahnehäubchen wäre eine Torbeteiligung gewesen, dennoch ein Aufwärtstrend. Note: 2,5 (ab 85.: Salih Özcan, ohne Note)
Pascal Groß
Legte Guirassy drei seiner Treffer auf und flankte auch auf Beier. Selbst ohne diesen Ertrag wäre es dank viel Übersicht und guten Momenten auch im Gegenpressing seine beste Leistung im BVB-Trikot gewesen. Note: 1,0
Karim Adeyemi
Schob immer wieder mit seinen Spurts an, leistete auch sehr wertvolle Dienste in der Arbeit gegen den Ball. Das Endprodukt fehlte, dennoch ein guter Auftritt. Note: 2,5
Giovanni Reyna
Bemüht, aber unauffällig, ersetzte den angeschlagenen Julian Brandt damit in etwa auf dessen aktuellen Niveau. Mit Glück, wegen eines Ausrutschers an einer Gelb-Roten Karte vorbeizukommen (63.). Note: 4,0 (ab 69.: Carney Chukwuemeka, ohne Note)
Maximilian Beier
Wirkte über weite Strecken unglücklich, seinen Abschlüssen fehlte die Überzeugung. Belohnte sich aber mit der Vorlage zum 4:0 auf Guirassy und einem seltenen Kopfballtor zum 6:0. Note: 3,0
Serhou Guirassy
War besser eingebunden als in den vergangenen Wochen, musste sich nicht so tief fallen lassen und zeigte seinen Instinkt mit vier astreinen Mittelstürmer-Toren. Note: 1,0 (ab 85.: Jamie Gittens, ohne Note)
Ein paar Minuten Nachspielzeit hätte man durchaus erwarten können, als sich das Spiel am Samstagabend in Dortmund dem Ende zuneigte. Allein für Ein- und Auswechslungen war die zweite Hälfte doch sechs Mal unterbrochen worden.
Doch nicht einmal zehn Sekunden nach dem Ablauf der regulären Spielzeit griff Schiedsrichter Bastian Dankert schon zur Pfeife. Ein Schlusspfiff als Akt der Gnade.
In den 15 Minuten zuvor war der 1. FC Union schließlich zum Opfer einer öffentlichen Demütigung geworden. Oder war das schon eine Selbstgeißelung? In einer knappen Viertelstunde kassierten die Berliner jedenfalls vier Tore und damit letztlich ein 0:6 bei Borussia Dortmund.
Die letzte Viertelstunde kann ich auf Anhieb auch nicht erklären. Bis dahin war es ein normales Spiel und ein normales Ergebnis. Die letzten drei Tore muss ich auch erst mal sacken lassen.
Unions Trainer Steffen Baumgart nach dem 0:6 in Dortmund
Es war die höchste Bundesliga-Niederlage der Vereinsgeschichte und vor allem ein verheerendes Zeichen im Abstiegskampf.
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„Dass das nicht passieren darf, kann sich jeder vorstellen“, sagte ein sichtlich geschockter Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Die letzte Viertelstunde kann ich auf Anhieb auch nicht erklären. Bis dahin war es ein normales Spiel und ein normales Ergebnis. Die letzten drei Tore muss ich auch erst mal sacken lassen.“
Selbst das war aber noch ein ziemlich wohlwollendes Fazit. Union war zwar gut in beide Halbzeiten gestartet, doch schon vor dem Einbruch in der Schlussphase war die Leistung alles andere als überzeugend. Vorne zahnlos, hinten wackelig: Das in dieser Saison allzu bekannte Muster war wieder deutlich zu erkennen. Hinzu kam erneut das Gefühl, dass Union unter Baumgart nach jedem Schritt nach vorne immer gleich zwei zurück macht.
Warum das so ist, bleibt die Frage. Und wieder wird bei der Analyse über altbekannte Probleme geredet werden: die ungewohnte Viererkette und den fehlenden Mut vor dem Tor.
Als Erklärung reicht das allein aber nicht aus, denn es ist nicht so, als hätte Baumgart keine Antworten darauf. Im Angriff ist Union unter dem neuen Trainer tatsächlich schon besser geworden. Und in der Abwehr hat er sich auch pragmatisch genug gezeigt, um gelegentlich zurück auf die Dreierkette umzustellen.
Gegen Dortmund schien das Problem eher mental zu sein. Nach vorne traute sich die Mannschaft wenig zu, und wenn, dann fehlte die Präzision. Hinten fiel man nach dem dritten Tor komplett auseinander. Das Selbstvertrauen, das die Mannschaft vor zwei Wochen mit dem 4:0 gegen Hoffenheim getankt hatte, ist inzwischen komplett verschwunden.
Es bringt nichts, wie Rumpelstilzchen durch die Gegend zu laufen.
Unions Trainer Steffen Baumgart nahm seine Spieler nach dem 0:6 beim BVB in Schutz.
Insofern war es vielleicht auch verständlich, dass sich Baumgart vor seine Spieler stellte und die Leistung nicht komplett schlechtreden wollte. Wer so verliert, braucht eben keine weitere Rüge. „Ich bin nicht der Typ, der draufhaut oder irgendwelche wilden Sachen macht. Es bringt nichts, wie Rumpelstilzchen durch die Gegend zu laufen“, sagte der Trainer. „Die Mannschaft hat aus meiner Sicht bis auf das heutige Spiel vieles richtig gemacht: Wir sind auf dem richtigen Weg und den haben wir nicht verlassen.“
Die Niederlage werde man nun in Ruhe analysieren und sich auf das nächste wichtige Spiel gegen Holstein Kiel vorbereiten. Ein Spiel, das richtungsweisend für den Rest der Saison werden könnte. In Dortmund konnte man – gerade auch mit Blick auf die jüngere Geschichte – nicht unbedingt mit Punkten rechnen. Gegen Kiel hingegen ist ein Sieg Pflicht.
Bis auf das Spiel in Hoffenheim hat Union die letzten direkten Duelle gegen andere Abstiegskandidaten allesamt verloren: Auch deswegen befinden sich die Berliner überhaupt noch in Abstiegsgefahr. Ein weiterer Ausrutscher am kommenden Sonntag würde die Sogkraft der unteren drei Plätze nur noch verstärken.
Noch ist der Vorsprung auf den Relegationsplatz komfortabel. Damit das weiter so bleibt, muss es allerdings eine schnelle Antwort auf den Albtraum in Dortmund geben. Denn wie Lothar Matthäus schon vor dem Schlusspfiff am Sky-Mikrofon gnadenlos zusammengefasst hatte, war diese Leistung von Union „nicht bundesligareif“.
Manchester United hat ein 0:2 im Goodison Park aufgeholt. Everton hatte lange Zeit wie der sichere Sieger ausgesehen, weil die Red Devils enttäuschten – in der Schlussphase wurde ein Elfmeter einkassiert.
Katalysator des Comebacks: Freistoßschütze Bruno Fernandes.
IMAGO/Propaganda Photo
Bei Fußballmannschaften, die in einer Krise stecken, ist oft von den vielzitierten Basics die Rede. Der FC Everton bot sie am frühen Samstagnachmittag an, präsentierte sich mit gutem Angriffspressing besonders gegen den Ball gallig. Auch die erste Chance durch Beto sprang auf diesem Wege heraus (6.).
Gegner Manchester United ließ die Basics vermissen. Die Red Devils traten im Duell zweier Tabellennachbarn unentschlossen und verunsichert auf, offensiv brachten sie kaum etwas zustande. Schienenspieler Dorgu gab über links ein paar Impulse, einmal hätte er beinahe Höjlund gefunden (13.). Ansonsten war das absolute Magerkost.
Geleitschutz bei beiden Treffern
Und defensiv? Da enttäuschte der Rekordmeister sogar noch mehr. Nach einer Ecke bekam die Mannschaft von Ruben Amorim den Ball nicht weg, der formstarke Beto brachte Everton aus sechs Metern verdient in Führung (19.). Aus einer Verwaltungshaltung heraus genügte den Hausherren dann ein Steilpass auf Beto – Harrison scheiterte in der Mitte noch an Onana, Doucouré verwertete den Abpraller (33.). Weil Manchesters Hintermannschaft nur zuschaute.
Premier League, 26. Spieltag
Harmlose Gäste brauchten dringend Tore. Auf ein anderes Auftreten nach dem Seitenwechsel warteten die mitgereisten United-Fans aber vergeblich. Dynamik, Überzeugung, Kreativität, Durchschlagskraft: All das fehlte einer Mannschaft, die sich vor den Augen von Sir Alex Ferguson viele leichte Fehler im Aufbau leistete. Everton trug mit seinem Pressing dazu bei.
Die Toffees verwalteten aktiv genug, um nichts anbrennen zu lassen – und danach sah es im altehrwürdigen Goodison Park auch nicht aus. Eher nach der Vorentscheidung, als Doucouré nach einer Flanke aus elf Metern völlig freistehend abziehen durfte. Nicht platziert genug, Onana war zur Stelle (66.).
Fernandes aus dem Nichts – Harte Entscheidung für Everton
Die Schlussphase schien wenig zu versprechen, bis Bruno Fernandes seine Farben per Freistoßtreffer wieder hoffen ließ (72.). Und auch wenn sich das Comeback nicht abgezeichnet hatte: Es kam zustande. Nach einem weiteren Freistoß traf Ugarte aus 14 Metern sehenswert (80.), ein Doppelschlag aus dem Nichts.
In den letzten Minuten war nun alles offen, und United erstmals wirklich dran. Angeführt von Fernandes schnupperte der Rekordmeister am ganz großen Comeback, das auch in der Luft lag. Doch in der Nachspielzeit waren es die Toffees, die nach einem Elfmeterpfiff schon jubelten – bis der Strafstoß einkassiert wurde (90.+6), weil sich Young gegen Maguire und de Ligt angeblich zu leicht fallen gelassen hatte.
Es blieb also beim 2:2, das in der Tabelle keines der beiden Teams wirklich weiterbringt.
Oh weh, das Tal nach der Winterpause ist so tief wie befürchtet. Das ist schon mehr als Karma. Platz 16 in der Rückrundentabelle, ein Torverhältnis von 4:10 – das entspricht nicht den Erwartungen an eine Mannschaft, die sich zum Ende der Hinrunde realistische Hoffnung auf einen Platz in den europäischen Wettbewerben machen konnte. Zumal deutlich wird, wie wichtig der derzeit verletzte Marco Friedl für die Bremer Abwehr ist und was Jens Stage im Mittelfeld für die Stabilität der Mannschaft und die Torgefahr der Bremer bedeutet. Wenn diese zentralen Figuren ausfallen und das Team im Spielfluss dadurch so verunsichert wird, dann ist noch viel zu tun.
Die langjährige Bremer Sportsenatorin Anja Stahmann schreibt im Wechsel mit Jörg Wontorra, Lou Richter, Christian Stoll und Oliver Reck für unsere Zeitung, was ihr bei Werder aufgefallen ist.
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WK
Auf der anderen Seite: 30 Punkte am 22. Spieltag – das ist einer mehr als in der Saison 2023/2024, als Werder am Ende haarscharf die internationalen Ränge verpasst hat. Dabei hatte die Mannschaft damals eine lange Durststrecke mit zwei Pünktchen aus sieben Spielen noch vor sich. Man soll also den Kopf nicht hängen lassen, auch wenn es nach der Winterpause mal schlecht läuft.
Auf der anderen Seite ist es nicht leicht, nach einem Spiel wie gegen Hoffenheim am vergangenen Sonntag mit halbwegs positiver Stimmung auf den nächsten Spieltag zu blicken. Da hat einfach gar nichts gestimmt bei Werder. Zu Recht ist in den letzten Tagen viel analysiert und geschrieben worden. Zwei Dinge will ich trotzdem hervorheben: Klar, der Kader ist knapp besetzt, auch wenn es Neuzugänge gegeben hat. Aber dass Werder die Ausfälle von Friedl und Stage so gar nicht kompensieren kann, ist schon erschreckend. Auffällig ist zudem, dass Werder gegen gleichwertige – oder auch schwächere – Mannschaften im Laufe des Spiels Probleme bekommt, sobald sich der Gegner auf das Bremer Spiel eingestellt hat, sicherer wird, auch mal höher steht und den Spielaufbau stört. Das war schon häufiger zu sehen, meist zu Beginn der zweiten Halbzeit. Hoffenheim hatte den Bogen aber schneller raus, wurde nach 20 Minuten offensiver und folgerichtig stand es zur Halbzeit 1:2.
Wie schön hätte die Tabelle nach einem Sieg gegen Hoffenheim aussehen können: Werder hätte zwar immer noch auf dem 10. Platz gestanden, sich aber volle vier Punkte vom BVB abgesetzt, der gegen Bochum gepatzt hatte. Mit 33 Punkten wäre der Vorsprung des übernächsten Liga-Gegners, dem VfL Wolfsburg, egalisiert worden, einzig bei der Tordifferenz hätte Werder noch das Nachsehen gehabt.
Nun bleibt zu hoffen, dass dieses 1:3 gegen Hoffenheim während der langen Reise ins Breisgau nicht allzu viel in den Köpfen herumspukt. In Freiburg muss die Mannschaft ein ganz anderes Gesicht zeigen, wenn sie nicht wieder ein Debakel erleben will. Das wäre auch Gift für das nachfolgende Pokalspiel gegen Bielefeld. Der Drittligist wird hoch motiviert und kämpferisch ins Spiel gehen – da sollte sich noch niemand sicher im Halbfinale glauben.
Der Kölner Keller ist keine Lösung
Alles in allem könnte der SVW in dieser Phase ein bisschen Zuspruch vom Fußballgott gebrauchen. Das wäre nur gerecht, haben doch auch einige zweifelhafte Entscheidungen der Schiedsrichter ihren – wenn auch kleinen – Anteil an der Misere der letzten Wochen. Ich will nicht missverstanden werden: Spielerische Unzulänglichkeiten hat die Mannschaft selbst zu verantworten. Aber es verstärkt sich der Eindruck, dass es im Profifußball Handlungsbedarf bei den Unparteiischen gibt. Es geht um sehr viel Geld, und wenn schon ein oder zwei Tore darüber entscheiden können, ob eine Mannschaft international spielen kann oder nicht, lastet faktisch viel Verantwortung auf den Unparteiischen. Ich hielte es für angebracht, noch einmal neu zu überlegen, wie hier die erforderliche Souveränität und Professionalität gewährleistet werden kann. Vielleicht könnte ja ein zweiter Schiedsrichter Teil der Lösung sein. Andere Sportarten machen es vor.
Der „Kölner Keller“ ist aus meiner Sicht jedenfalls keine Lösung. Was dort zum Beispiel nach dem wunderschönen Eigentor der Hoffenheimer so lange geprüft werden musste, wird das Geheimnis des Video-Teams bleiben. Ich kann auf den VAR gut verzichten.
Vor Heimspiel gegen Meister Leverkusen: Holstein Kiel drohen zwei neue Ausfälle
Personell ist Holstein Kiel schon seit längerem arg gebeutelt. Nun könnte sich die Lage bei den Störchen noch einmal verschärfen. Vor dem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen drohen der KSV zwei weitere Ausfälle. Etwas Hoffnung gibt es aber auch.
Kiel.Die personellen Sorgenfalten auf der Stirn von Holstein-Kiel-Trainer Marcel Rapp vor dem Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Meister Bayer 04 Leverkusen (15.30 Uhr, Holstein-Kiel-Liveticker) werden größer. Beim öffentlichen Training am Mittwoch musste der 45-Jährige auf zwei weitere KSV-Profis verzichten.
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Neben den Langzeitverletzten Colin Kleine-Bekel (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Carl Johansson (Aufbautraining), Patrick Erras (Gehirnerschütterung) und Alexander Bernhardsson (Aufbautraining nach Problemen an der Patella) fehlten auch Steven Skrzybski (muskuläre Probleme) und John Tolkin (Einblutung im Muskel) weiterhin.
Porath und Nekic mit muskulären Problemen
Hinzu kamen mit Abwehr-Neuzugang Ivan Nekic und Finn Porath zwei weitere wichtige Spieler. „Finn und Ivan haben muskuläre Probleme aufgrund der wechselnden Untergründe. Auf dem Kunstrasen ist der Untergrund hart, auf dem Rasen rutscht man weg. Im Stadion ist der Belag nochmal anders. Hinter beiden Spielern steht mindestens ein Fragezeichen. Ein Ausfall droht“, erklärte Rapp.
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Hintergrund: Die Belastung im Training ist in Kiel aufgrund der schwankenden Witterungsverhältnisse besonders hart. Die beiden Hybridrasen-Trainingsplätze in Projensdorf sind aufgrund der monatelang ausgebliebenen Sonne stark beansprucht. Deshalb weicht der Bundesliga-Neuling in den vergangenen Wochen regelmäßig auf den neuen Kunstrasenplatz aus. So soll die Trainingsqualität hochgehalten werden. Dieser wiederum stellt andere Anforderungen an Belastung und Schuhwerk, als es die Profis aus den Spielen im Fußball-Oberhaus gewohnt sind. Eine Zwickmühle ohne Ausweg. „Wir müssen da jetzt noch einige Wochen durch“, betont Rapp.
Drei KSV-Profis stehen vor der Trainingsrückkehr
Für die Störche gibt es aber auch Licht am Ende des Tunnels. Neben Alexander Bernhardsson absolvierte am Mittwoch auch Carl Johansson eine individuelle Einheit mit Rehatrainer Timm Sörensen. Beide befinden sich auf dem Weg der Besserung und sollen schon zeitnah wieder ins Teamtraining einsteigen.
„Calle und Berra sollen nächste Woche wieder trainieren. Das gilt auch für Skrzybski, wobei der schneller wieder fit sein wird als die anderen Jungs“, so Rapp. Mehr als ein kleiner Silberstreif am Horizont ist das für die Störche im Bundesliga-Abstiegskampf allerdings nicht.