Aus für Trainer Niko Kovac beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg.
Quelle: Imago
Nachdem der Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg am Samstag zu Hause 1:3 gegen den FC Augsburg verlor, hat sich der Verein von Trainer Niko Kovac getrennt.
VfL Wolfsburg bestätigt Trennung auf Homepage
Mehrere Medien hatten am Sonntagmorgen bereits über die Trennung berichtet. Wolfsburg gewann unter Kovac keines der letzten elf Spiele in der Fußball-Bundesliga, mit 25 Punkten aus den 26 Saisonspielen liegt der VfL längst näher an der Abstiegszone als an den angepeilten internationalen Plätzen. VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer in einer Stellungnahme zur Trennung:
Wir bedauern die Entwicklung und halten es für erforderlich, der Mannschaft jetzt einen neuen Impuls zu geben, um die Situation zu stabilisieren.
„
VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer
Neben dem Chef- müssen auch die beiden Co-Trainer Robert Kovac und Aaron Briggs gehen. “Natürlich bin vor allem ich als Cheftrainer enttäuscht darüber, dass es uns nicht gelungen ist, trotz vielversprechender Ansätze den Turnaround zu schaffen”, sagte Kovac.
Leverkusen tut das Nötigste, und das reicht gegen Wolfsburg, das sich jedoch selbst früh mit Gelb-Rot für Jenz schwächt. Den glanzvollen Schlusspunkt setzt Bayer Leverkusens Wirtz.11.03.2024 | 9:18 min
Dabei hatte der frühere Bundesliga-Profi und kroatische Nationaltrainer in Wolfsburg große Erwartungen geweckt. Mit Eintracht Frankfurt gewann er 2018 den DFB-Pokal, mit Bayern München ein Jahr später sogar das Double. Auch den französischen Spitzenclub AS Monaco führte er 2021 in die Qualifikation zur Champions League.
Kritik an Kovac wegen wechselnden Spielsystemen
Doch seine fordernde und direkte Art führten bereits in München und Monaco zu Konflikten mit einigen Spielern. In Wolfsburg stand Kovac vor allem wegen seiner häufigen Wechsel von Spielsystem und Personal in der Kritik.
Das verunsicherte zahlreiche Spieler und verhinderte, dass sich nach einem Umbruch im Sommer eine stabile Hierarchie in der Mannschaft bilden konnte.
Hasenhüttl, Jaissle und Svensson mögliche Nachfolger
Als mögliche Nachfolgekandidaten gelten unter anderem der derzeit vereinslose ehemalige Bundesliga-Trainer Ralph Hasenhüttl (zuletzt FC Southampton) und Matthias Jaissle (Al-Ahli). Auch über Bo Svensson (zuletzt Mainz 05) wird spekuliert. Kovac, der bei den Niedersachsen einen Vertrag bis 2025 besaß, hatte den Job bei den Wölfen im Sommer 2022 angetreten.
In seiner Premierensaison verpasste er mit Platz acht die angestrebte Europacup-Qualifikation. In dieser Spielzeit stehen sechs Siege 13 Niederlagen gegenüber. Gegen Augsburg kassierte der Werksklub die dritte Pleite in Serie, Tabellenplatz 14 ist für die hohen Wolfsburger Ansprüche deutlich zu wenig.
Bundesliga-Spieltag ohne Heimsieg
:Nullnummer zwischen Augsburg und Freiburg
So läuft der Spieltag in der Fußball-Bundesliga: Ob Spielplan, Konferenz-Liveticker oder Tabelle – jetzt Bundesliga-Ergebnisse aktuell verfolgen.
Leipzig/msc – Die Bundesliga-Saison 2024/25 nähert sich dem Ende. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Spieltage 28 bis 30 zeitgenau angesetzt. RB Leipzig hat zwei Heimspiele und muss auswärts an einem Freitagabend antreten.
Vor dem Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart (2. April) stehen noch die Partien gegen SC Freiburg, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach auf dem Plan. Anschließend hat die DFL nun drei weitere Spiele angesetzt.
RB Leipzig muss an einem Freitagabend zum VfL Wolfsburg
Vor eigenem Publikum tritt RB Leipzig gegen die TSG Hoffenheim (5. April) und auch gegen Holstein Kiel (19. April) jeweils am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr an. Das Auswärtsspiel gegen den VfL Wolfsburg, den RB Leipzig Ende Februar im DFB-Pokal zuhause aus dem Wettbewerb geworfen hatte, findet an einem Freitagabend (11. April) statt.
Als der FC St. Pauli 2011 in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg antrat, war nach Spielende der Abstieg gefühlt besiegelt – wie konnte es damals so weit kommen? (Titelfoto: Joern Pollex/Bongarts/Getty Images/via OneFootball)
Am 16. April 2011 war der FC St. Pauli zuletzt beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga zu Gast. Zwar stand am Ende endlich mal wieder ein Punktgewinn, doch geholfen hat das dem FCSP nicht. Vielmehr fühlte sich das 2:2 wie eine herbe Niederlage an, auch wenn dieser Punkt eine absolute Ausnahme im ansonsten desolaten letzten Saisondrittels des FC St. Pauli war.
Absturz nach dem Derbysieg
Genau zwei Monate vorher sah das alles noch ganz anders aus: Was am 16. Februar 2011 passierte, dürfte vielen FCSP-Fans noch in bester Erinnerung sein. Der FC St. Pauli gewann damals das Derby mit 1:0 und feierte damit nicht nur die Stadtmeisterschaft, sondern setzte auch eine starke Serie fort. Denn durch diesen Erfolg war das Team mit satten elf Punkten aus fünf Spielen ins Fußballjahr 2011 gestartet. Die Vorzeichen und die Tabellensituation sahen für den Rest der Saison ziemlich rosig aus.
Doch der elfte Tabellenplatz des FC St. Pauli nach 22 Spieltagen war trügerisch. Weil der Abstand nach unten keineswegs Anlass zur Entspannung bot, der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz betrug nur fünf Zähler. Und weil die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt ziemlich prominent war: Mönchengladbach, Stuttgart, Wolfsburg, Frankfurt, Kaiserslautern, Köln und Bremen standen nach 22 Spieltagen hinter dem FCSP – das sind damals wie heute (mit Ausnahme des FCK) alles andere als klare Abstiegskandidaten gewesen.
Weil den FC St. Pauli dann spätestens nach dem Derby zudem auch noch eine ziemlich heftige Verletzungswelle ereilte (Mit Fabio Morena, Bastian Ozcipka und Carlos Zambrano erlitten gleich drei wichtige Defensivspieler schwere Verletzungen, sodass für sie die Saison bereits beendet war) und dann auch noch eine Reihe äußerst unglücklicher Spielverläufe hinzukamen, ging es fortan in der Tabelle steil bergab. Nach dem Derbysieg gab es sieben Niederlagen in Folge. Vor der Partie in Wolfsburg war der FC St. Pauli bereits bis auf Platz 17 in der Tabelle durchgereicht worden.
Stanislawski verkündet Abschied
Als wären Verletzungen, Tabellensituation und das Anfang April abgebrochene Spiel gegen Schalke 04 nicht bereits genug gewesen, platzte dann kurz vor dem 30. Spieltag in Wolfsburg auch noch die Bombe in der Causa Holger Stanislawski: Denn in den Tagen vor dem Spiel wurde erklärt, dass der doppelte Aufstiegstrainer den FC St. Pauli im Sommer verlassen wird. Ein Zusammenhang mit dem für den Sommer angekündigten Trainerwechsel in (ausgerechnet!) Hoffenheim war direkt erkennbar, dass dieser Wechsel in dieser wichtigen Saisonphase publik wurde, mindestens unglücklich.
Wie wichtig diese Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli war, zeigt auch die Tabelle vor der Partie: Die Clubs standen punktgleich auf den Plätzen 16 und 17. Der VfB Stuttgart auf Platz 15 war nur zwei Punkte entfernt. Für Wolfsburg, die zwei Jahre zuvor noch die deutsche Meisterschaft gefeiert hatten, ist das natürlich viel zu wenig gewesen. Das Team war gespickt mit namhaften Akteuren: Mandzukic und Grafite im Angriff, Diego und Josue im Mittelfeld, Friedrich in der Innenverteidigung, Benaglio im Tor und dazu Felix Magath (mit Bernd Hollerbach und Pierre Littbarski als Co-Trainern) auf der Trainerbank. Für Meistertrainer Magath war es eine Rückkehr, nachdem Steve McClaren und Littbarski (ja, der wurde dann wieder Co-Trainer) ihren Stuhl während der Saison räumen mussten.
St. Pauli vergibt, Wolfsburg trifft aus Abseitsposition
Die Partie lief dann wie ein Kurzspielfilm der Saison des FC St. Pauli: Das Team hatte viele Chancen, zwölf Abschlüsse in der ersten Halbzeit, konnte aber keine davon nutzen. Unter anderem brachte Charles Takyi das Kunststück fertig, aus wenigen Metern das leere Tor nicht zu treffen. Wie es das Fußballgesetz in solchen Situationen so will, fiel der Treffer dann auf der Gegenseite: Benaglios Abschlag wurde von Boll unfreiwillig verlängert und irgendwie gelangte der Ball zu Mandzukic, der zur Führung der Wolfsburger traf. Zu allem Überfluss hätte dieser Treffer aufgrund einer Abseitsposition des Wolfsburger Stürmers nicht zählen dürfen. Schöne Scheiße.
Doch der FC St. Pauli kam zurück in diese Partie – und wie! Nach einer Stunde Spielzeit legte Takyi für Gerald Asamoah auf, der mit Übersicht noch den gerade erst eingewechselten Deniz Naki ins Boot holte. Der ließ sich nicht lange bitten und erzielte den Ausgleich. Es kam noch besser: In der 78. Minute fing Dennis Daube einen Pass im Mittelfeld ab und bediente direkt Matthias Lehmann, der zur verdienten FCSP-Führung einschob. Die überlebenswichtigen drei Punkte waren zum Greifen nah.
Was eine Zeitreise! Markus Thorandt im Zweikampf mit Grafite, Fabian Boll, Charles Takyi und Diego schauen zu. // (Joern Pollex/Bongarts/Getty Images)
Jan Polak trifft ins Herz des FC St. Pauli
Die Wolfsburger gingen nun „All in“ – direkt nach dem Rückstand warf das Heimteam wirklich alles nach vorne, der FC St. Pauli zog sich entsprechend tief zurück. Es folgten einige recht wilde Szenen im FCSP-Strafraum. In der 88. Minute gab es dann eine Wolfsburger Ecke und sie dürfte eine der Mütter der „Gegentor nach Ecke“-Mystik sein. Jedenfalls traf Jan Polak in der 88. Minute ins Tor des FC St. Pauli und auch noch woanders hin. Keine drei Punkte, nur einer. Zu wenig im Abstiegskampf, zumal der VfB Stuttgart zeitgleich in Köln gewann und damit den Abstand zum rettenden Ufer vergrößerte.
Doch Polak traf zusätzlich auch noch ins Herz des FC St. Pauli – denn gefühlt war dieses Unentschieden der Sargnagel, der Abstieg besiegelt. Dabei waren noch vier Spiele offen und der Rückstand betrug „nur“ vier Punkte. Doch der Abstand zu Platz 15, selbst das Erreichen der Abstiegsrelegation (den Platz also, den der VfL Wolfsburg punktgleich belegte) schien in diesem Moment in zu weiter Ferne zu sein. Nach sieben Niederlagen in Folge und dem unglücklichen Unentschieden, der Verletzungsmisere, dem Spielabbruch gegen Schalke und dem angekündigten Abschied von Stanislawski lag die Saison des FC St. Pauli bereits vier Spiele vor dem Ende in Scherben. Es fehlte die Überzeugung. In die Relegation schaffte es letztendlich Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt stieg zusammen mit dem FC St. Pauli, der die letzten vier Saisonspiele verlor, in die zweite Liga ab.
Mann ey, so ein Scheißgefühl damals. Gar kein Bock, sowas wieder mitmachen zu müssen. Damit das nicht passiert, wäre vermutlich sogar ein unglückliches 2:2 in Wolfsburg hilfreich, wenn man dort schon nicht gewinnen kann. Allein schon für die eigene Überzeugung. Denn wie wenig man davon haben kann, wenn man erstmal längere Zeit keine Erfolge einfährt, hat die Saison 10/11 gezeigt, als man in einer kritischen, aber keineswegs ausweglosen Situation bereits das Gefühl hatte, der Abstieg wäre besiegelt. Dieses Mal nicht, FC St. Pauli! // Tim
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Die letzten Tage dürften für Michael Zetterer nicht gerade angenehm gewesen sein. Zum einen litt der Stammtorwart des SV Werder Bremen zu Wochenbeginn noch unter einer Erkältung, zum anderen prasselte nach der 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg viel Kritik auf ihn ein. Im Vergleich zu den lobenden Worten, die der Keeper am Jahresende 2024 noch eingeheimst hatte, ein denkbar scharfer Kontrast. „Lob oder Kritik von außen sind immer ein Ergebnis der Leistung, die man auf den Platz bringt“, sagte Ole Werner auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen (Sonnabend, 15.30 Uhr) zu den teils scharfen medialen Bewertungen über seinen Torhüter.
Dass diese Kritik nicht spurlos an Michael Zetterer vorbeiging, deutete Werner an: „Es ist nicht nur für uns als Mannschaft, sondern auch für viele Spieler aktuell keine leichte Phase.“ Aus Sicht des Cheftrainers gibt es nur eine Lösung, um die kritischen Stimmen wieder in Lobeshymnen zu verwandeln: „Jeder von uns muss sich aus dieser schwierigen Phase herausarbeiten. Der Blick geht deshalb nach vorne. Dass er es besser kann, wissen wir – und das weiß Zetti selbst auch“, betonte Werner. Sein Vertrauen in die Fähigkeiten des Stammtorwarts hat der Werder-Trainer trotz zuletzt schwächerer Auftritte der Nummer 1 keineswegs verloren: „Ich bin mir sicher, dass er, wenn er gut arbeitet, auch wieder seine Leistung zeigen wird.“
Wenn ein Stammspieler sagt, dass er fit ist, dann wird er auch als spielfähig angesehen.
Werder-Trainer Ole Werner
Neben harter Arbeit dürfte dabei auch die gesundheitliche Komponente eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Nach dem Wolfsburg-Spiel, bei dem Zetterer das frühe 0:1 verschuldet hatte, stellte sich die Frage, inwieweit die vorherige Erkältung seine Leistung beeinflusst haben könnte. Eine endgültige Antwort darauf konnte auch Ole Werner nicht liefern, der 36-Jährige betonte aber, dass „weder wir noch er die Erkältung als Ausrede benutzen“. Zudem habe sich Zetterer selbst für das Spiel fit gemeldet, wie Werner bestätigte: „Wenn ein Stammspieler – dazu noch auf der Torwartposition, auf der nicht so schnell gewechselt wird – sagt, dass er fit ist, dann wird er auch als spielfähig angesehen.“ Und von Fans sowie Beobachtern entsprechend beurteilt. „Jeder, der auf dem Platz steht, wird so bewertet, als wäre er bei 100 Prozent – auch wenn er es vielleicht manchmal nicht ist.“
Fest steht: Mittlerweile hat Zetterer seine Erkältung vollständig überwunden, gegen Leverkusen dürfte er körperlich wieder bei 100 Prozent sein. Ole Werner jedenfalls glaubt an eine schnelle Leistungssteigerung seines Schlussmannes: „Es geht jetzt darum, dass jeder an den Themen arbeitet, die ihm gerade schwerfallen – und das macht Zetti.“
Wolfsburg.Am Mittwoch Regeneration, am Donnerstag Training in der Eis-Arena, zwischendrin Videoanalyse, gemeinsames Mittagessen und dann Abfahrt nach Düsseldorf: Das war für die Grizzlys Wolfsburg der planbare Teil der Woche nach dem 5:2-Sieg am Dienstag gegen Straubing. Jetzt beginnt der nicht-planbare Teil – denn alles hängt am Ausgang des Spiels am Freitagabend (19.30 Uhr) bei der Düsseldorfer EG ab. Gewinnt die Mannschaft von Mike Stewart – egal ob mit oder ohne Verlängerung – ist sie sicher in den Playoffs. Gewinnt sie nicht, beginnt das Rechnen…
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Auch ohne Punkt am Rhein könnten die Wolfsburger Platz zehn verteidigen, dann dürfte allerdings Verfolger Frankfurt im Spiel bei den Nürnberg Ice Tigers maximal einen Zähler holen. Holen die Grizzlys einen Punkt (den gibt‘s bei einer Overtime-Niederlage), kann das ebenfalls reichen – wenn entweder die Frankfurter Löwen keinen glatten Sieg einfahren, oder die Schwenninger Wlld Wings (aktuell Neunter) nach 60 Minuten beim Hauptrundensieger Ingolstadt verlieren.
Fliegauf verfolgt die Ergebnisse in den anderen Hallen
Heißt: Je nach Spielstand in den anderen Hallen kann sich auch die Ausgangslage während der Partie in Düsseldorf verändern. Grizzlys-Manager Charly Fliegauf wird darum an der Bande die Zwischenstände aus Nürnberg und Ingolstadt verfolgen. „Ich werde mich entsprechend ausrüsten, dass ich Bescheid weiß“, sagt er. Auch die DEG muss die Ohren oder Augen offenhalten – dann um den Abstieg zu verhindern, muss sie mehr Punkte holen als Augsburg in Iserlohn.
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Geht‘s für Düsseldorf schief, werden sich große Fragen stellen. Kein Spieler hat einen Vertrag für die DEL2, der achtfache deutsche Meister müsste quasi bei Null anfangen. Laut Rheinischer Post ist es zumindest fraglich, ob sich eine Verbleib im modernen ISS-Dome im Stadtteil Rath rechnet, es gibt sogar Überlegungen, wieder in das legendäre alte Stadion an der Brehmstraße zurückzukehren. Die wahrscheinlich traditionsreichste Spielstätte des deutschen Eishockeys war von 1935 bis 2006 Heimat der DEG.
Im Idealfall geht‘s in der Nacht gen Süden
Dass es für den Grizzlys-Gastgeber um alles geht, ist aus Wolfsburger Sicht quasi Spielplan-Pech. Aber damit will Fliegauf nicht hadern: „Im Sport ist Gott sei Dank nicht alles kalkulierbar. Ich denke, gegen den Abstieg zu spielen, ist noch einmal eine andere Kategorie als um einen Playoff-Platz zu kämpfen. Aber es ist viel Brisanz für beide Klubs drin, es wird ein Nervenspiel. Beide werden darauf bedacht sein, erst einmal keine Fehler zu machen und so ins Spiel zu finden.“
Spannend und kaum planbar wird‘s auch für den Busfahrer. Rutschen die Grizzlys noch aus den Playoffs, geht es direkt nach dem Spiel nach Hause. Werden sie Zehnter oder Neunter, wird Straubing oder Nürnberg angesteuert, denn dort findet dann das erste Spiel der „Pre-Playoffs“ statt, die im Modus „Best of 3″ ausgespielt werden. Die Fahrt startet dann schon in der Nacht, nicht erst am Samstag. „Die Jungs können dann eh nicht schlafen“, erklärt Fliegauf, „darum fahren wir gleich los, auch wenn wir dann womöglich erst um vier Uhr in der Früh‘ ankommen.“ Die entsprechenden Hotels sind vorgebucht und auf nächtliche Ankunft vorbereitet. „Das war nicht so einfach“, verrät der Manager, „aber so hätten die Spieler dann den ganzen Samstag zur Regeneration.“
Die Anfangszeiten der Partien gibt es auch schon. Sind die Grizzlys in der ersten Playoff-Runde dabei, würde das Spiel in Straubing um 16.30 Uhr starten, in Nürnberg (live im Free-TV auf DF1) um 19 Uhr.
Gegen Borussia Dortmund offenbarte der FC St. Pauli seine Schwachstellen. Besonders unglücklich: Vorne blieben die Hamburger torlos, in der Defensive kassierte man zwei Gegentore – und das binnen acht Minuten. Am Ende stand aus Sicht der „Kiezkicker“ eine Niederlage zu Buche. Es war die vierte Niederlage in Folge und in Hamburg könnte sich der Blick tendenziell Richtung Tabellenkeller richten.
Sammelt St. Pauli nun gegen den VfL Wolfsburg wichtige Punkte zum Verbleib in der ersten Liga? Verfolgen Sie das Spiel im Liveticker auf shz.de. Los geht es am Samstag um 15.30 Uhr.
Eine Rückkehr Lovro Majers ist beim VfL Wolfsburg weiterhin nicht in Sicht. Der Mittelfeldspieler, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung seit etwas mehr als drei Monaten raus ist, „hat nach wie vor Probleme“, wie Trainer Ralph Hasenhüttl am Donnerstag mitteilte. Bei ihm sehe es grundsätzlich „nicht so gut“ aus.
„Wenn mir jemand nach dem 2. Spieltag gesagt hätte, dass Lovro Majer die ganze Saison ausfällt, hätte ich auch gesagt: ‚Niemals, das wäre eine Katastrophe‘. Im Endeffekt haben wir es aber ohne ihn geschafft, eine unglaubliche Saison zu spielen“, so Hasenhüttl. „Das ist auch unsere Aufgabe: Mit dem Personal, das vorhanden ist, das Maximale herauszuholen.“
Wie es aussieht, stehen die Chancen also schlecht, dass Majer in den kommenden Wochen ins Aufgebot der Wölfe zurückkehren kann.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Wolfsburg.Die DFL hat drei weitere Bundesliga-Spieltage zeitgenau angesetzt – darunter auch die Partien am Oster-Wochenende. Der VfL Wolfsburg tritt am Ostersamstag (15.30 Uhr) bei Mainz 05 an. Acht Tage zuvor gibt es ein Flutlichtspiel in der VW-Arena, zu Gast ist dann am Freitag, 11. April, um 20.30 Uhr RB Leipzig. Die Trainingswoche davor wird kurz, denn am Sonntag, 6. April, steigt um 17.30 das Auswärtsspiel bei Union Berlin.
Sonntag, Freitag, Samstag: Zeitgenaue Ansetzungen für die Spieltage 28, 29 und 30 stehen fest.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Spieltage 28 bis 30 und somit bis einschließlich Ostern terminiert. Sowohl Freitag als auch Samstag und Sonntag sind die Wölfe gefragt. Die Grün-Weißen schließen den 28. Spieltag an der Alten Försterei in Berlin ab (6. April, 17.30 Uhr) und eröffnen den darauffolgenden Spieltag am 11. April gegen RB Leipzig in der Volkswagen Arena. Ostersamstag geht es zum 1. FSV Mainz (Anstoß um 15.30 Uhr).
Die Spieltage 28 bis 30 im Überblick:
28. Spieltag: So., 06.04., 17.30 Uhr, 1. FC Union Berlin – VfL Wolfsburg