Die entscheidende Szene: Kilian Fischer bekommt den Ball an den rechten Arm. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger)
Das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal war für den VfL Wolfsburg bitter. Über die entscheidende Szene wurde sich im Nachgang heftig echauffiert.
Der VfL Wolfsburg wollte am Mittwochabend ins Halbfinale des DFB-Pokals einziehen. Doch daraus wurde nichts. Die Niedersachsen verloren bei RB Leipzig mit 0:1 und schieden aus dem Wettbewerb aus. Doch das Zustandekommen des Treffers von Benjamin Šeško sorgte für Ärger im VfL-Lager.
Was war passiert? Der Torschütze hatte die Führung für Leipzig per Handelfmeter erzielt. Dem Treffer ging eine durchaus strittige Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Reichel voraus. Denn Šeško hatte VfL-Verteidiger Kilian Fischer den Ball zuvor aus äußerst kurzer Distanz an den Arm geschossen. Der Videoassistent korrigierte Reichel in der Folge nicht.
Dementsprechend bedient war Wolfsburg Torhüter Marius Müller nach der Partie. “Ein Ausscheiden ist immer scheiße, aber mit so einer Entscheidung ist’s halt schwierig”, sagte der 31-Jährige am Sky-Mikrofon. Auf die Frage, ob der Pfiff zumindest halbwegs nachzuvollziehen sein, antwortete Müller: “Nein, nein, nein. Also auf gar keinen Fall.”
Kurz darauf wurde der Keeper noch deutlicher. “Ich glaube, wenn du es auf dem Platz in der realen Geschwindigkeit siehst und dann auch im Fernsehen siehst, dann ist es niemals, niemals wirklich ein Handelfmeter”, sagte Müller. “Ich meine, was soll Kili machen: Soll er sich den Arm abscheiden, oder was?” Dass es in solchen Fällen keine klare Linie gebe, sei aber bereits seit Jahren “das große Problem.”
Auch Wolfsburgs Sportdirektor Sebastian Schindzielorz zeigte sich enttäuscht darüber, wie das Aus zustande gekommen war. “Es ist richtig bitter, dass so eine Entscheidung dieses wichtige Spiel entscheidet”, erklärte er. “Ich glaube, das hatte das Spiel nicht verdient. Es hatte sich aber ein wenig abgezeichnet, denn der Schiedsrichter hat kein richtiges Gefühl für das Spiel bekommen.”
VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl betonte, es sei “nicht nachzuvollziehen”, warum der Videoassistent Reichel nicht an den Bildschirm geschickt habe. “Er hat’s nicht gemacht. Warum, verstehe ich nicht”, sagte der Coach.
Der VfL Wolfsburg muss wochenlang auf Sebastiaan Bornauw verzichten. Der Innenverteidiger verpasste bereits die DFB-Pokal-Partie gegen RB Leipzig mit Fußproblemen. Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen gab Trainer Ralph Hasenhüttl genauere Einblicke zur Verletzung des 25-Jährigen.
„Seb hat Probleme mit dem Sprunggelenk oder im Mittelfuß, ein leichtes Knochenödem“, erklärte Hasenhüttl und lieferte eine ungefähre Prognose zur Ausfalldauer: „Er wird jetzt sicherlich eine geraume Zeit ausfallen. Das kann zwischen drei und sechs Wochen sein.“
Entstanden sei die Verletzung dadurch, dass der Belgier „immer mit Schmerztabletten spielte“, mutmaßte Hasenhüttl. Bornauw sei „ein sehr ehrgeiziger Spieler, der Schmerzen auch unterdrücken kann“, was in diesem Falle offenbar alles andere als vorteilhaft war.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
So, ich wollte keinen STT mehr eröffnen, aber nach gestern…
was für eine schreckliche Rumpeltruppe? was für ein Versagertum auf den Führungspositionen? was für ein hilfloser Trainer?
Auch wenn Pech (der Lattentreffer ) und Glück für den Gegner (Eigentor) zusammentreffen, dann darf man doch eine erstklassige läuferische Leistung erwarten- aber : Fehlanzeige? Man darf erwarten, dass man AUF das Tor schiesst – aber am Njinmah sieht man es…: daneben geschossen, den am Boden liegenden Torwart nicht umspielen können – die Bilanz eines Versagers, weil der Kopf nicht ist. Ein armer Malatini, in Freiburg beim Stand von 0:4 gedemütigt eingewechselt wird in Minute 86, patzt 2 mal. Ein Wunder ? Nein, fehl aufgestellt. Ein Zetterer, der im Moment keine unhaltbaren Bälle hält. Sonntagsschüsse von allen Teams, der erste Schuss sitzt…im Mittelfeld kein Zugriff, weil die AV zu hoch stehen und dann hinten fehlen.Flanken werden nicht unterbunden, sondern es wird interessiert hinterher geschaut. Und dann das erbärmliche Gerede, der Kader sei nicht breit genug. In der Hinrunde war er breit genug… Fakt ist, dass das Team kein Team ist, sondern nur aus Söldnern besteht, denen Werder herzlich egal ist? . Ein Schmid sagt nach dem 0:5, er schäme sich … wie bitte ? In Grund und Boden sollte er sich schämen, oder wenigstens den Mitgereisten das Eintrittsticket spendieren als Wiedergutmachung.
Ein hilfloser Trainer, der die Mannschaft augenscheinlich nicht mehr beeinflussen kann , dessen sogenannte Taktik von einem Drittligisten ab absurdum geführt wird.Hoch anlaufen, und Werder macht Fehler. Das reicht. So einfach kann Fußball sein. Was für ein jämmerlicher Zustand.EinTrainer ohne Zugriff, ohne Fortune, derzeit ohne alles.
ICH erwarte jetzt von Werder ein Zeichen VOR dem Wolfsburg-Spiel: Werner beurlauben- damit VW nicht weiß, wie der Neue taktisch spielen läßt (denn Hasenhüttl hat gestern genau hingesehen).Oder zB Weiser auf die Tribüne ( seit seinem geplatzten Nationaltraum (Algerien?) ist er unsichtbar ) … Beton anrühren, den Bus parken. Laufen, bis Blut im Schuh ist. Körperlich spielen. Keinen Zentimeter preisgeben. Nicht hinten rausspielen, sondern den Ball rausschlagen und auf 2. Bälle gehen… usw… Vorschläge: Grüll und Silva in den Sturm, nicht ins OM. Viererkette hinten ( 4-3-1-2) , damit die NULL steht.VW kommen lassen, tief stehen. ggfs den Amoura manndecken…(Amoura wer ??)
Werder macht überhaupt keinen Spaß mehr. Die Arroganz spricht Bände, die Schildkröten-Mentalität verheißt nix Gutes.
Leider muß ich wegen meiner Dauerkarte ins Stadion… leider, weil der Trainer stur ist, taktisch von Hasenhüttl mit Ansage düpiert wird und ich vor lauter Kummer zuviel Brause trinken muß…?
Tip: Werder-Wolfsburg 0:4
• • •
ewig grün-weiß
wenn du glücklich sein willst- dann sei es ( Gandhi ) !
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TMLegendeDLX am 26.02.2025 um 19:11 Uhr bearbeitet
Werder Bremen hat Zuhause gegen den VfL Wolfsburg verloren. Für die Bremer ist das 1:2 die fünfte Pflichtspielniederlage hintereinander. In der Fußball-Bundesliga haben sie 2025 nur eine von neun Partien gewonnen und den Anschluss ans obere Tabellendrittel endgültig verloren. Werder ist damit das schlechteste Team im neuen Jahr.
Vier Tage nach dem Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal beim Drittligisten Arminia Bielefeld zeigten sich die Bremer zwar bemüht, konnten den nächsten Rückschlag aber nicht verhindern. Patrick Wimmer erzielte (6. Minute/48.) beide Treffer für den VfL, der nach dem Pokal-Aus in Leipzig zumindest in der Liga auf Europapokal-Kurs bleibt. Das 1:2 durch Mitchell Weiser (90.) kam für die Gastgeber zu spät.
RB Leipzig – 1. FSV Mainz 05 1:2 (1:0)
RB Leipzig hat 1:2 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 verloren und verpasst den vorläufigen Sprung auf Rang vier. Dort steht nun Mainz, die allerdings noch vom SC Freiburg verdrängt werden können.
Das schnelle Tor von Xavi Simons (1. Minute) ebnete vermeintlich den Weg zum siebten Bundesliga-Spiel in Serie ohne Niederlage. Nadiem Amiri (52.) glich aus, Jonathan Burkardt (58.) legte mit seinem 14. Saison-Tor kurz darauf noch nach.
VfL Bochum – TSG 1899 Hoffenheim 0:1 (0:0)
Der VfL Bochum hat gegen die TSG 1899 Hoffenheim wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegen lassen. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking verlor gegen mit 0:1 (0:0). Tom Bischof traf (72. Minute) für die Gäste unter Coach Christian Ilzer, der erstmals drei Bundesliga-Partien nacheinander ungeschlagen überstand.
Durch den Sieg macht die TSG einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und hat als derzeit 13. der Tabelle mit 25 Punkten zehn Zähler Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen. Diese konnte Bochum noch vor dem Spieltag durch das Berufungsurteil des DFB-Bundesgerichts im Feuerzeugwurf-Eklat und zwei zusätzliche Punkte verlassen. Mit 17 Punkten bleibt Bochum vorerst auf dem Relegationsplatz.
1. FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:2)
Nach einem 0:3 (0:2) geht die Sieglos-Serie des Teams von Trainer Frank Schmidt weiter. Heidenheim wartet in der Fußball-Bundesliga seit Mitte Januar auf ein Erfolgserlebnis. Borussia Mönchengladbach festigte dagegen ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte.
Früh sorgten Hack (8. Minute) und Nathan Ngoumou (18.) für einen komfortablen Vorsprung. Gladbach tat lange Zeit nicht mehr als nötig und von Heidenheim kam vor allem in der ersten Halbzeit deutlich zu wenig. Nach der Pause vergab Leonardo Scienza das mögliche 1:2 mit einem Freistoß ans Aluminium (49.), ehe Hack die Partie mit einem weiteren Tor entschied (59.). Das vermeintliche 0:4 des Offensivakteurs wurde aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen.
FC St.-Pauli – Borussia Dortmund 0:2 (0:0)
Borussia Dortmund hat vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den OSC Lille in Hamburg gewonnen. Eine Woche nach dem 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin kam der BVB zu einem 2:0 (0:0). Erstmals in dieser Bundesliga-Saison schafften die Dortmunder damit zwei Siege nacheinander.
Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Gäste. Serhou Guirassy (51.) mit seinem 14. Saisontor und Karim Adeyemi (58.) trafen für den BVB. Für die Hamburger wird die Situation am Tabellenende bedrohlich. Zudem blieb die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin zum vierten Mal ohne eigenes Tor.
Das Freitagsspiel hat der FC Bayern München 3:1 gegen den VfB Stuttgart gewonnen.
Source link
FAQ: Bundesliga – 24. Spieltag: Dortmund gewinnt gegen St.
1. Wann fand das Spiel zwischen Dortmund und St. statt?
Das Spiel fand am [Datum des Spiels] im Rahmen des 24. Spieltags der Bundesliga statt.
2. Wo wurde das Spiel ausgetragen?
Das Spiel wurde im [Stadionname] in Dortmund ausgetragen.
3. Wie lautet das Endergebnis des Spiels?
Dortmund gewann das Spiel gegen St. mit [Endergebnis, z.B. 3:1].
4. Wer hat die Tore für Dortmund erzielt?
Die Tore für Dortmund wurden erzielt von:
[Torjäger 1 – Minute]
[Torjäger 2 – Minute]
[Torjäger 3 – Minute]
5. Gab es besondere Vorkommnisse im Spiel?
Ja, [besonderes Ereignis, z.B. eine rote Karte, eine Verletzung, besondere Schiedsrichterentscheidungen etc.].
6. Welche Spieler haben besonders gut gespielt?
Besonders herausragende Leistungen zeigten:
[Spielername] (Dortmund)
[Spielername] (St. – falls anwendbar).
7. Wie wirkt sich dieses Ergebnis auf die Tabelle der Bundesliga aus?
Durch den Sieg hat Dortmund [kurze Analyse der Tabellenplatzierung, z.B. „Dortmund bleibt im Titelrennen“ oder „Verbessert sich auf Platz X“].
8. Gibt es eine Rückrunde im Spiel zwischen Dortmund und St.?
Ja, das Rückspiel ist für [Datum des Rückspiels] angesetzt.
9. Wo kann ich die Highlights und Zusammenfassungen des Spiels sehen?
Die Highlights des Spiels können auf Plattformen wie [Namen der Sportkanäle oder Websites, z.B. Sportschau, DAZN] angesehen werden.
10. Wann steht Dortmund im nächsten Spiel auf dem Platz?
Das nächste Spiel von Dortmund ist am [Datum des nächsten Spiels] gegen [Gegner].
Zusätzliche Fragen:
Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren oder die offizielle Bundesliga-Website besuchen.
Mit einem Tor Unterschied endete die Partie, die der VfL Wolfsburg mit 2:1 gegen den SV Werder Bremen für sich entschied. Einen packenden Auftritt legte Wolfsburg dabei jedoch nicht hin.
Schon im Hinspiel hatte Bremen die Oberhand behalten und einen 4:2-Erfolg davongetragen.
Patrick Wimmer machte in der sechsten Minute das 1:0 des VfL perfekt. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Mit einem Wechsel – Anthony Jung kam für Niklas Stark – startete Werder in Durchgang zwei. Wimmer versenkte die Kugel zum 2:0 (48.). In der 65. Minute stellte der VfL Wolfsburg personell um: Per Doppelwechsel kamen Yannick Gerhardt und Tiago Tomás auf den Platz und ersetzten Bence Dárdai und Mohamed Amoura. Gleich drei Wechsel nahm der SV Werder Bremen in der 72. Minute vor. Leonardo Bittencourt, Felix Agu und André Silva verließen das Feld für Issa Kaboré, Derrick Köhn und Keke Topp. Mitchell Weiser witterte seine Chance und schoss den Ball zum 1:2 für die Gastgeber ein (90.). Am Ende verbuchte Wolfsburg gegen Bremen einen Sieg.
+++ Alle Tore der 1. und 2. Bundesliga mit WELTplus direkt nach Abpfiff! Jetzt sichern: Bundesliga-Highlights bei WELT +++
Werder muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der SV Werder Bremen hat 30 Zähler auf dem Konto und steht auf Rang zwölf. Bremen schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 49 Gegentore verdauen musste. Acht Siege, sechs Remis und zehn Niederlagen hat Werder momentan auf dem Konto. Die Situation des SV Werder Bremen ist weiter verzwickt. Im Spiel gegen den VfL handelte man sich bereits die vierte Niederlage am Stück ein.
Beim VfL Wolfsburg präsentierte sich die Abwehr angesichts 38 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (48). Durch den Erfolg rückte der Gast auf die siebte Position der Bundesliga vor. Zehn Siege, sieben Remis und sieben Niederlagen hat Wolfsburg derzeit auf dem Konto. Sechs Spiele währt bereits die Serie, in der der VfL ungeschlagen ist.
Bremen tritt am kommenden Samstag bei Bayer 04 Leverkusen an, der VfL Wolfsburg empfängt am selben Tag den FC St. Pauli.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.
Oliver Burke feiert im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg seine Startelf-Premiere. So sieht die Aufstellung des SV Werder Bremen aus!
Update, 14.30 Uhr: Jetzt ist die Werder-Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg da. Oliver Burke feiert seine Startelf-Premiere!
Bremen – Zu sehen war nach dem enttäuschenden DFB-Pokal-Aus am Dienstag bei Arminia Bielefeld so gut wie nichts von den Profis des SV Werder Bremen. Das Team von Trainer Ole Werner trainierte vor dem anstehenden Liga-Duell gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) mit Ausnahme des Spiel-Ersatztrainings am Mittwoch ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In der andauernden Krise seit dem Jahreswechsel wollen sich die Grün-Weißen bei Standards und taktischen Abläufen noch weniger als ohnehin schon in die Karten schauen lassen. So fällt es naturgemäß schwer, mögliche Änderungen in der Aufstellung vorherzusagen. Dass die Bremer Startelf gegen die Niedersachsen allerdings ein verändertes Gesicht bekommen wird, steht bereits fest.
Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg: Milos Veljkovic dürfte für Julian Malatini in die Startelf rücken
Da wäre zum Beispiel Stürmer Marvin Ducksch, der mit einer Oberschenkelverletzung vorerst ausfällt. Auch Romano Schmid (Infekt) und Marco Friedl (Innenbandzerrung im Knie) werden dem SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg definitiv nicht zur Verfügung stehen. Fraglich sind zudem die Einsätze von Marco Grüll, Skelly Alvero und Stammkeeper Michael Zetterer, die sich im Laufe der Woche allesamt erkältet haben.
Sollte Zetterer das Duell mit dem VfL Wolfsburg krankheitsbedingt verpassen, stünde Ersatzmann Mio Backhaus für seine Bundesliga-Premiere zwischen den Pfosten parat. „Jeder muss bereit sein, zu spielen – Mio ist es auch“, sagte Trainer Ole Werner am Donnerstag, betonte jedoch: „Trotzdem hoffe ich, dass Zetti am Samstag spielen kann.“ Vor Zetterer dürfte Werner eine veränderte Dreierkette in der Aufstellung aufbieten: Für Julian Malatini wird es nach dessen rabenschwarzen Tag gegen die Arminia vermutlich wieder zurück auf die Bank gehen. Gut möglich, dass Milos Veljkovic nach überstandenen Rückenproblemen eine erneute Bewährungschance von Beginn an erhält. Auch Amos Pieper wäre bei Werder Bremen eine mögliche Startelf-Option. Daneben dürften Niklas Stark und Anthony Jung weiter gesetzt sein.
So sehen Fans das Bundesliga-Spiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg live im TV und im Livestream!
Werder Bremen-Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg: Felix Agu dürfte in die Startelf rutschen
Das gilt trotz andauernder Formschwäche wohl auch für Mitchell Weiser, der wie gewohnt die rechte Außenbahn beackern dürfte. Auf der linken Seite hatte Ole Werner in den vergangenen Wochen wechselweise Issa Kaboré und zuletzt wieder Derrick Köhn aufgeboten. Beide offenbarten allerdings Schwächen. Die Chancen stehen also gut, dass Felix Agu gegen den VfL Wolfsburg nach langer Zeit mal wieder in die Anfangsaufstellung rutschen könnte. Letztmals war das für den 25-Jährigen, der als defensiv stärkste Option auf den Flügeln gilt, Anfang November beim 2:1 gegen Holstein Kiel der Fall gewesen. Das Dreier-Mittelfeld beim SV Werder Bremen bilden Senne Lynen, Jens Stage und Leonardo Bittencourt, der nach seiner Einwechslung in Bielefeld zuletzt einen guten Eindruck hinterlassen hatte und in der Startelf stehen dürfte.
Im Angriff könnte in der Aufstellung derweil eine echte Überraschung anstehen: Erstmals seit dem Erstrundenaus des SV Werder Bremen im DFB-Pokal gegen Viktoria Köln (2:3 n. V.) im August 2023 könnte Ole Werner Oliver Burke in die Startelf berufen. Der Schotte hatte mit einer guten Leistung in Bielefeld samt Tor Eigenwerbung betrieben. Neben Burke könnte der bislang enttäuschende Winter-Neuzugang André Silva seine nächste Chance bekommen. Justin Njinmah rückt gegen den VfL Wolfsburg ebenso auf die Bank wie Kader-Rückkehrer Keke Topp, der erstmals nach drei Monaten Zwangspause wieder im Aufgebot steht. (mwi)
Zu sehen war nach dem enttäuschenden DFB-Pokal-Aus am Dienstag bei Arminia Bielefeld so gut wie nichts von den Profis des SV Werder Bremen. Das Team von Trainer Ole Werner trainierte vor dem anstehenden Liga-Duell gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) mit Ausnahme des Spiel-Ersatztrainings am Mittwoch ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In der andauernden Krise seit dem Jahreswechsel wollen sich die Grün-Weißen bei Standards und taktischen Abläufen noch weniger als ohnehin schon in die Karten schauen lassen. So fällt es naturgemäß schwer, mögliche Änderungen in der Aufstellung vorherzusagen. Dass die Bremer Startelf gegen die Niedersachsen allerdings ein verändertes Gesicht bekommen wird, steht bereits fest.
Ducksch fällt verletzt aus
Da wäre zum Beispiel Stürmer Marvin Ducksch, der mit einer Oberschenkelverletzung vorerst ausfällt. Auch Romano Schmid (Infekt) und Marco Friedl (Innenbandzerrung im Knie) werden gegen den VfL Wolfsburg definitiv nicht zur Verfügung stehen. Fraglich sind zudem die Einsätze von Marco Grüll, Skelly Alvero und Stammkeeper Michael Zetterer, die sich im Laufe der Woche allesamt erkältet haben.
Sollte Zetterer das Duell mit dem VfL krankheitsbedingt verpassen, stünde Ersatzmann Mio Backhaus für seine Bundesliga-Premiere zwischen den Pfosten parat. „Jeder muss bereit sein, zu spielen – Mio ist es auch“, sagte Trainer Ole Werner am Donnerstag, betonte jedoch: „Trotzdem hoffe ich, dass Zetti am Samstag spielen kann.“ Vor Zetterer dürfte Werner eine veränderte Dreierkette aufbieten: Für Julian Malatini wird es nach dessen rabenschwarzen Tag gegen die Arminia vermutlich wieder zurück auf die Bank gehen. Gut möglich, dass Milos Veljkovic nach überstandenen Rückenproblemen eine erneute Bewährungschance von Beginn an erhält. Auch Amos Pieper wäre eine mögliche Startelf-Option. Daneben dürften Niklas Stark und Anthony Jung weiter gesetzt sein.
Das gilt trotz andauernder Formschwäche wohl auch für Mitchell Weiser, der wie gewohnt die rechte Außenbahn beackern dürfte. Auf der linken Seite hatte Ole Werner in den vergangenen Wochen wechselweise Issa Kaboré und zuletzt wieder Derrick Köhn aufgeboten. Beide offenbarten allerdings Schwächen. Die Chancen stehen also gut, dass Felix Agu gegen Wolfsburg nach langer Zeit mal wieder in die Anfangself rutschen könnte. Letztmals war das für den 25-Jährigen, der als defensiv stärkste Option auf den Flügeln gilt, Anfang November beim 2:1 gegen Holstein Kiel der Fall gewesen.
Das Dreier-Mittelfeld beim SV Werder bilden Senne Lynen, Jens Stage und Leonardo Bittencourt, der nach seiner Einwechslung in Bielefeld zuletzt einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Im Angriff könnte in der Aufstellung derweil eine echte Überraschung anstehen: Erstmals seit dem Erstrundenaus im DFB-Pokal gegen Viktoria Köln (2:3 n. V.) im August 2023 könnte Ole Werner Oliver Burke in die Startelf berufen. Der Schotte hatte mit einer guten Leistung in Bielefeld samt Tor Eigenwerbung betrieben. Neben Burke könnte der bislang enttäuschende Winter-Neuzugang André Silva seine nächste Chance bekommen. Justin Njinmah rückt ebenso auf die Bank wie Kader-Rückkehrer Keke Topp, der erstmals nach drei Monaten Zwangspause wieder im Aufgebot steht.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel gibt es hier live im Live-Ticker der DeichStube. Aktueller Spielstand: 0:0
>>> WERDER-LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<
4. Min: Werder hat in diesen ersten Minuten etwas mehr Ballbesitz und ist darum bemüht, Ordnung ins Spiel zu kriegen. Bislang wirkt das von beiden Teams aber noch sehr wild.
2. Min: Und es geht direkt heiß her! Erst blockt Niklas Stark einen Versuch von Mohammed Amoura, dann schnappt sich Oliver Burke den Ball und startet einen Konter – doch kurz vor dem Strafraum legt sich der Schotte den Ball zu weit vor. Der VfL kann klären.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Anpfiff! Das Spiel läuft!
1. Min: Und dann ist das Spiel freigegeben. Werder gegen Wolfsburg, los geht´s!
15.29 Uhr: Werder spielt „falsch herum“: In der ersten Hälfe spielen die Bremer auf die Ostkurve zu.
15.27 Uhr: Während die beiden Mannschaften einlaufen, zünden die Gästefans Pyrotechnik. Gleich geht es los!
15.25 Uhr: Die Werder-Fans haben ein neues Banner in der Ostkurve ausgerollt. Die klare Forderung: „Zerreißt euch für den Verein!“ Das ist gegen formstarke Wolfsburger auch bitter nötig, denn der VfL ist seit acht Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Im DFB-Pokal setzte es im Viertelfinale aber eine 0:1-Niederlage bei RB Leipzig.
15.23 Uhr: In wenigen Minuten geht es los, doch jetzt ist erstmal Zeit für einen Klassiker: „Lebenslang Grün-Weiß“ dröhnt aus den Lautsprechern, die Fans singen kräftig mit. Die Hoffnung, dass Werder heute die Trendwende schafft, schwingt also doch gehörig mit. Und das, obwohl in der Fan-Umfrage der DeichStube 65,6 Prozent der User sagten, dass sie mit einer Niederlage gegen Wolfsburg rechnen.
15.20 Uhr: Geleitet wird die Partie heute übrigens von Felix Brych. Als Assistenten stehen ihm Mitja Stegemann und Nikolai Kimmeyer zur Seite, vierter Offizieller ist TImo Gansloweit. Der verantwortliche Video-Schiedsrichter Daniel Schlager, ihm assistiert Markus Häcker im „Kölner Keller“.
15.15 Uhr: Derweil verschwinden die Werder-Profis unter dem seichten Applaus der heimischen Fans im Spielertunnel. Auch die Wolfsburger machen sich auf den Weg in die Kabine, ihre Anhänger – knapp 3.000 werden es wohl sein – skandieren dabei lautstark „VfL, VfL“ – und sind damit deutlich lauter.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Werder hat jetzt mehr als 60.000 Mitglieder
15.10 Uhr: Aktuell ist nicht alles schlecht beim SV Werder – zumindest, wenn man auf die neue Mitgliederzahl blickt. Werder hat jetzt mehr als 60.000 Mitglieder, Torben Battermann heißt der glückliche junge Mann, der das 60.000. Mitglied geworden ist. Er steht nun gemeinsam mit Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald am Mikrofon bei Stadionsprecher Arnd Zeigler. Hess-Grunewald sagt mit Blick auf die Zahl: „Das ist historisch.“ Der 64-Jährige hält zudem weiter am Ziel fest, die magische Marke von 100.000 Mitgliedern zu erreichen.
15.05 Uhr: Das Hinspiel gewann Werder übrigens spektakulär mit 4:2. Tiago Tomas hatte die Wolfsburger zwar in Führung gebracht, doch Mitchell Weiser, Felix Agu und Marvin Ducksch drehten die Partie. Nachdem Patrick Wimmer wegen eines harten Fouls mit Rot vom Platz flog, erhöhte Marco Grüll sogar auf 4:1, ehe Joakim Maehle noch der zweite VfL-Treffer gelang. Gegen einen ähnlichen Spielverlauf hätten viele Werder-Fans heute bestimmt nichts einzuwenden.
14.55 Uhr: Eine gute halbe Stunde vor dem Anpfiff ist das Weserstadion übrigens noch recht spärlich besetzt – abgesehen vom Stehplatzbereich der Ostkurve, die natürlich prall gefüllt ist. In der des SV Werder sind noch zahlreiche Karten zu kaufen, es dürften heute folglich einige Plätze frei bleiben.
14.50 Uhr: Jetzt laufen die Werder-Profis aus dem Spielertunnel auf den Rasen – und die Fans begrüßen sie mit Applaus und lauten „Werder“-Rufen. Das unten erwähnte Banner hängt indes weiterhin am Hintertornetz vor der Ostkurve und darf somit als klare Forderung verstanden werden.
14.45 Uhr: Trainer Ole Werner hat übrigens nur eines seiner fünf Bundesliga-Spiele gegen den VfL Wolfsburg verloren – das war aber ausgerechnet das letzte Heimspiel (0:2). Mehr Fakten zum anstehenden Spiel zwischen Werder und Wolfsburg findet ihr im Angeberwissen!
14.40 Uhr: Die Kritik der Werder-Fans ist hart, aber berechtigt. Der SVW gewann nur eines seiner letzten acht Bundesliga-Spiele (1:0 gegen Mainz 05), schied zudem nach einer desaströsen Leistung mit 1:2 im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld aus. Nach dem Spiel kam es zwischen Fans und Mannschaft zum Eklat: Die Bremer Profis wurden vom eigenen Anhang mit Gegenständen beworfen und wüst beschimpft, selbst Trainer Ole Werner und Kapitän Niklas Stark wurden von den Ultras weggeschickt. Es wird heute spannend zu sehen sein, wie die Fans in der Bremer Ostkurve ihre Mannschaft begrüßen.
14.35 Uhr: Das Spiel beginnt zwar erst in gut einer Stunde, doch die Werder-Fans sind bereits heiß: In der Ostkurve wird ein Banner mit einer klaren Botschaft ausgerollt! „Kein Wille, kein Kampf, keine Mentalität: Wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen“, ist darauf zu lesen. Eine deutliche Ansage an die Werder-Profis, die sich aktuell aber noch in der Kabine befinden.
14.28 Uhr: Jetzt ist auch die Aufstellung des VfL Wolfsburg da: Müller – Roerslev, Vavro, Koulierakis, Maehle – Dardai, Svarnberg – Skov, Wimmer – Wind, Amoura. Auf der Bank sitzen zunächst: Pervan – Fischer, Vranckx, Tomas, Kaminski, Behrens, Gerhardt, Odogu, Bröger.
14.25 Uhr: Nicht nur Romano Schmid fällt damit krankheitsbedingt gegen den VfL Wolfsburg aus, auch Justin Njinmah, Patrice Covic, Marco Grüll und Skelly Alvero stehen nach Vereinsangaben wegen einer Erkältung nicht zur Verfügung.
14.19 Uhr: Auf der Werder-Bank sitzen: Backhaus – Jung, Köhn, Malatini, Kaboré, Coulibaly, Topp, Lukowicz, Adeh. Der 17-jährige Karim Coulibaly feiert damit sein Debüt und steht erstmals im Bremer Spieltagskader. Das gilt auch für den 30-jährigen Routinier Maik Lukowicz, der normalerweise für die U23 spielt.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Fünf Änderungen in der Werder-Startelf
14.18 Uhr: Moin aus der DeichStube. Etwas verfrüht liegt uns schon die Werder-Startelf vor. Mit folgender Aufstellung gehen die Bremer in das Spiel: Zetterer – Pieper, Stark, Veljkovic – Weiser, Lynen, Agu – Stage, Bittencourt – Silva, Burke.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Ole Werner verrät vor Spiel gegen VfL Wolfsburg: Bei Werder Bremen ist der Umgang mit Misserfolg schon lange ein kritisches Thema
Nur ein Sieg aus neun Spielen: Der SV Werder Bremen will am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) gegen den VfL Wolfsburg die Trendwende schaffen – der Vorbericht!
Bremen – Im Spielertrakt des Weserstadions, das hat Werders Cheftrainer Ole Werner am Donnerstag verraten, hängt schon seit längerer Zeit ein sehr bekannter Spruch an der Wand. Ach was: eine Weisheit, die seit Jahrzehnten fest im deutschen Fußballsprachgebrauch verankert ist. „Entscheidend is‘ auf’m Platz.“ Gesagt hat das einst BVB-Legende Alfred „Adi“ Preißler, womit er eine denkbar simple, aber gerade deshalb so treffende Grundformel für den Sport geliefert hat. Dass sie bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren hat, ist unumstritten – und doch müssen sie beim SV Werder Bremen in diesen Tagen hart dafür arbeiten, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Seit Wochen ausbleibende Ergebnisse und Spieler, die sich dafür gegenseitig (und öffentlich) die Schuld in die Schuhe schieben – im Jahr 2025 gibt Grün-Weiß ein höchst besorgniserregendes Bild ab, mit dem blamablen Pokal-Aus bei Drittligist Bielefeld als vorläufigem Tiefpunkt. Wie er die Lage wieder in den Griff bekommen möchte, hat Trainer Werner vor dem anstehenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) erklärt – und dabei verraten, dass es ein spezielles Problem bei Werder schon seit Jahren gibt.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Ole Werner fordert zu mehr Geschlossenheit auf
„Wir hatten in der Vergangenheit schon häufiger solche Themen, die jetzt nach draußen dringen. Das ist nicht neu für mich“, sagte der 36-Jährige, „es sind Themen, die mich hier mindestens schon seit zweieinhalb Jahren beschäftigen und die auch im Verein bekannt sind.“ Auf Nachfrage eines Journalisten, was er denn genau damit meine, kam Ole Werner auf den Bremer Umgang mit Misserfolgen zu sprechen. Zwar hätten fraglos personelle Ausfälle, negative Ergebnisse und ein wiederum dadurch schwindendes Selbstvertrauen zur Krise beigetragen. „Es ist aber auch der Umgang mit Situationen, in denen Ergebnisse nicht für uns sprechen“, sagte Werner. „Man muss dann trotzdem bei sich bleiben und die Dinge gemeinsam angehen. Das haben wir in den letzten Wochen zu selten getan. Es ist etwas, das uns in Phasen immer mal wieder beschäftigt.“ In einer Fußball-Mannschaft sei das nichts Ungewöhnliches – nur hat es sich für Werder Bremen inzwischen zum handfesten Problem ausgewachsen. Werner selbst hatte es nach dem 0:5 in Freiburg öffentlich zur Sprache gebracht.
„Dass es jetzt nach außen dringt, hat sicherlich damit zu tun, dass wir gestiegene Erwartungen an uns haben und dass es diese Themen bei uns schon sehr lange gibt“, sagte der Chefcoach des SV Werder Bremen, der bisher nicht imstande war, sein Team in diesem Punkt wieder auf Kurs zu bringen. Grundsätzlich sei er das und sei es auch die Mannschaft aber sehr wohl, betonte Ole Wernervor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg: „Wir haben das immer wieder bearbeitet und auch in den Griff bekommen. Es ist wichtig, dass wir uns vor Augen halten, dass wir in der Lage sind, diese Dinge zu ändern.“ Genau darum gehe es jetzt wieder, schnellstmöglich.
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg aussehen!
Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg im DeichStube-Live-Ticker: Clemens Fritz will keine Trainer-Diskussion aufkommen lassen
Öffentliche Ansagen von Profis wie Leonardo Bittencourt, der nach dem Pokal-Aus in Bielefeld Mitspieler Derrick Köhn verbal attackiert hatte, sind für den Trainer dabei nicht das Problem. „Ich bin nicht derjenige, der sagt: ,Das geht gar nicht‘. Man kann durchaus auch mal offene und härtere Worte finden“, hielt Ole Werner fest. Seine Bedingung dabei: „Das Entscheidende ist, dass man sich im Nachhinein zusammenrauft und beim nächsten Mal wieder als Einheit auf dem Platz steht und alles füreinander tut.“ In dieser Hinsicht will der Trainer des SV Werder Bremen auf sein angeschlagenes Team einwirken. „Der Kopf spielt in so einer Phase natürlich eine Rolle. Als Trainer bist du nie nur in fußballerischen Fragen gefordert, sondern auch in diesem Bereich.“
Ole Werner selbst geht vor dem Wolfsburg-Spiel betont sachlich mit der angespannten Situation um. Die zuletzt zunehmende Kritik an seiner Person, die Sportchef Clemens Fritz bereits zum Satz „Es gibt bei uns keine Trainerdiskussion“ veranlasste, lässt ihn – zumindest nach außen hin – kalt. „Ich habe seit über drei Jahren ununterbrochen Werder im Kopf. Natürlich gewinne ich lieber Spiele, denn für uns alle sind die Tage angenehmer, wenn man Erfolgserlebnisse hat. Aktuell ist keine Zeit, in der wir beschwingt über die Flure laufen“, sagte Werner, betonte jedoch auch: „Ich sehe es aber trotzdem so, wie es ist: Es ist mein Job, mit der Mannschaft zu arbeiten und Antworten zu finden, um wieder positive Ergebnisse zu erzielen. Es ist mein Job, sich darum zu kümmern und entsprechend zu liefern.“ Am besten schon am Samstag, wenn der SV Werder Bremen im eigenen Stadion gegen den VfL Wolfsburg (live im TV) spielt. „Das ist eine Mannschaft mit hoher Qualität, die sehr geradlinig spielt und den direkten Weg zum Tor sucht“, sagte Werner, der gegen Ende des Medientermins am Donnerstag beinahe froh wirkte, endlich über den Sport Fußball sprechen zu können. Wie gesagt: „Entscheidend is‘ auf’m Platz.“ Hängt bei Werder ja sogar an der Wand. (dco)
Der VfL Wolfsburg muss wochenlang auf Sebastiaan Bornauw verzichten. Der Innenverteidiger verpasste bereits die DFB-Pokal-Partie gegen RB Leipzig mit Fußproblemen. Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen gab Trainer Ralph Hasenhüttl genauere Einblicke zur Verletzung des 25-Jährigen.
„Seb hat Probleme mit dem Sprunggelenk oder im Mittelfuß, ein leichtes Knochenödem“, erklärte Hasenhüttl und lieferte eine ungefähre Prognose zur Ausfalldauer: „Er wird jetzt sicherlich eine geraume Zeit ausfallen. Das kann zwischen drei und sechs Wochen sein.“
Entstanden sei die Verletzung dadurch, dass der Belgier „immer mit Schmerztabletten spielte“, mutmaßte Hasenhüttl. Bornauw sei „ein sehr ehrgeiziger Spieler, der Schmerzen auch unterdrücken kann“, was in diesem Falle offenbar alles andere als vorteilhaft war.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren