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  • Wie meinen Sie das, Herr Hamann?

    Wie meinen Sie das, Herr Hamann?


    Wolfsburg. Nach dem Big-Point-Sieg bei Top-Team VfB Stuttgart am Samstag erfährt der VfL viel Lob. Plötzlich ist im Zusammenhang mit dem Wolfsburger Fußball-Bundesligisten sogar die Champions League ein Thema. Eine schöne Träumerei? Nein, sagt Dietmar „Didi“ Hamann. Er hat die Niedersachsen nicht erst seit dem Dreier bei den Schwaben auf dem Zettel, wenn es um die Königsklasse geht. In der Sky-Sendung „Alle Spiele, alle Tore“ lobte der TV-Experte und Ex-Profi am Samstag: „Ich würde mich nicht wundern, wenn Wolfsburg am Ende auf Platz vier landet.“ Die AZ/WAZ hackte bei Hamann, der 2005 mit dem FC Liverpool die Champions League gewann, mit dem FC Bayern zweimal deutscher Meister (1994 und 1997) wurde und mittlerweile als TV-Experte geschätzt wird, nochmal nach. Wie meinen Sie das, Herr Hamann?

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    Königsklasse: Hamann hat den VfL länger auf dem Zettel

    Bayern und Bayer seien als Erster und Zweiter nicht mehr einzuholen, aber mit Blick auf die Plätze drei und vier sei alles offen, sagt der 51-Jährige und begründet das so: „Bei den Leipzigern geht nicht wirklich was vorwärts. Mit Stuttgart hat der VfL gerade einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Königsklasse geschlagen. Ja, der VfB spielt gut, aber er belohnt sich zu selten dafür. Und dann schaut man schon auf Gladbach oder Wolfsburg. Ich habe ja schon vor Wochen gesagt, dass das ein Sechs- oder Siebenkampf um die Plätze drei und vier ist.“

    „Ich gebe zu: Der VfL hat mich schon das eine oder andere Mal enttäuscht, aber in diesem Jahr zahlen sie das Vertrauen zurück.“

    Didi Hamann

    Sky-Experte und Ex-Profi

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    Und für den sieht Hamann den VfL bestens gerüstet, sagt: „Sie haben unheimlich interessante Spieler in ihrem Kader. Sie haben mit Kamil Grabara einen sehr guten Torwart bekommen. Sie stehen hinten gut.“ Das liege auch an Sommer-Neuzugang Konstantinos Koulierakis: „Er macht es hervorragend. Und vorn trifft Jonas Wind. Und der Amoura kreiert einfach immer was, wenn er am Ball ist. Dann haben sie mit Svanberg im Mittelfeld noch einen guten Spieler. Jetzt gewinnen sie in Stuttgart ohne Arnold. Er ist ein unheimlich intelligenter Spieler. In Stuttgart ohne ihn zu siegen, wird dem VfL einen zusätzlichen Schub geben.“ Besonders Amoura, Tor und Torvorlage in Stuttgart und jetzt neun Treffer und neun Vorbereitungen auf dem Konto, hat es Hamann angetan. „Man hofft natürlich immer, wenn ein Neuer kommt, dass der dann so durchstartet. Ich wüsste nicht, mit wem ich ihn vergleichen soll, weil er so speziell ist.“

    Tiago Tomas erinnert den Ex-Profi an Omar Marmoush

    Ein Plus des VfL im Kampf um die Königsklasse sei auch, neben Speedy Mohammed Amoura mit Tiago Tomas einen weiteren Wirbelwind im Team zu haben. Beim portugiesischen Flügelspieler wird gern vergessen, dass er erst 22 Jahre jung ist. Der U21-Nationalspieler hat in dieser Saison den Durchbruch bei den Grün-Weißen geschafft. Sechs Tore und drei Torvorlagen hat er bereits auf seinem Konto, in Stuttgart erzielte er das wichtige 1:1. Hamann: „Er ähnelt Omar Marmoush nicht nur vom Optischen. Er ist der nächste, die Möglichkeit hat, das, was Omar geschafft hat, vielleicht jetzt schon in Wolfsburg zu schaffen. Tiago Tomas hat ein unheimliches Potenzial.“

    Marmoush war im Sommer 2023 vom VfL zu Eintracht Frankfurt gewechselt und spielte sich innerhalb kürzester Zeit mit seiner Schnelligkeit und seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor in die Notizblöcke europäischer Top-Klubs. Im Winter wechselt der ägyptische Nationalspieler dann für bis zu 80 Millionen Euro zu Manchester City. Am Wochenende hatte der Ex-Wolfsburger für City im Duell mit Newcastle United innerhalb von 14 Minuten einen Hattrick geschnürt.

    TV-Experte gefällt Hasenhüttls Unaufgeregtheit

    Ebenfalls für den VfL spreche, dass er mit Bayern, Bayer und Eintracht Frankfurt bereits jetzt schon die ersten Drei der Liga hinter sich habe. Was Hamann aber am meisten bei den Wolfsburgern beeindruckt, ist die Unaufgeregtheit nach einem Rückstand. Die Wolfsburger würden sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und auch nach einem Rückstand weiter ruhig an ihrem Plan festhalten. Ein Beleg dafür: Trotz eines Rückstandes wie am Samstag im Duell mit den Schwaben, hat der VfL bereits acht Punkte (zwei Siege, zwei Remis) eingefahren. Zum Vergleich: Das ist nach Leverkusen, Stuttgart und Bremen, die jeweils noch neun Punkte holen konnten, der zweitbeste Wert der Liga. Andererseits hat der VfL bereits 15 Punkte nach einer Führung verspielt. Wenn das nicht passiert wäre, dann wären die Grün-Weißen längst mittendrin in der Spitzengruppe der Liga.

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    Vor dem Bochum-Heimspiel am Samstag sind sie als Tabellenneunter mit nur zwei Zählern Rückstand auf einen europäischen Wettbewerb und vier Punkte Rückstand auf die CL (noch) hinten dran. Aber wenn es nach Hamann geht, wird das bald anders sein. Er wiederholt: „Ich glaube wirklich, dass die Wolfsburger realistische Chancen haben, das zu schaffen.“ Die Champions League zu schaffen – und das hänge auch mit Hasenhüttl zusammen. „Er macht das mit einer unaufgeregten Art, die mir gefällt.“ Hamann abschließend: „Wir machen bei Sky vor der Saison immer eine Abschlusstabelle – den VfL habe ich da regelmäßig zwischen Platz sechs und acht eingeordnet. Ich gebe zu: Sie haben mich schon das eine oder andere Mal enttäuscht, aber in diesem Jahr zahlen sie das Vertrauen zurück.“

    AZ/WAZ



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  • BVB und FC Bayern wollten ihn! Wie ein deutscher

    BVB und FC Bayern wollten ihn! Wie ein deutscher


    Armel Bella-Kotchap stand einst kurz vor Transfers zum BVB und zum FC Bayern. Seit über einem Jahr geht es für den Innenverteidiger aber bergab.

    Leider ist unbekannt, ob Armel Bella-Kotchap in den vergangenen acht Wochen mal zum Hörer gegriffen und Mats Hummels angerufen hat. Der ehemalige Dortmunder könnte jedenfalls reichlich Auskunft geben zu Ivan Juric. In seiner nicht einmal zwei Monate währenden Amtszeit bei der AS Rom hatte der kroatische Trainer mehrfach auf Hummels verzichtet – und tut das nun auch bei Bella-Kotchap.

    Seit dem 21. Dezember ist Juric, der bei den Römern erst vier Wochen vorher entlassen worden war, neuer Coach beim FC Southampton. Die erst im Sommer aufgestiegenen Saints sind das große Sorgenkind der Premier League. Mit nur neun Punkten aus 24 Spielen stehen sie abgeschlagen am Tabellenende. Als Juric kam, betrug der Rückstand auf Nichtabstiegsplatz 17 neun Zähler. Nun sind es zehn, obwohl dem Klub unter Juric die beiden einzigen Siege der Saison gelangen – doch die anderen sieben Partien gingen verloren.



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  • Wimmer macht’s wie Okocha: Stiller ärgert’s, die

    Wimmer macht’s wie Okocha: Stiller ärgert’s, die



    Patrick Wimmer spielt sich beim VfL Wolfsburg in der Startelf fest: Als Triebfeder und Spektakelfußballer – der seine Kollegen an Jay Jay Okocha erinnert.

    Unter Gegnerdruck: Wolfsburgs Patrick Wimmer (li.) behauptet den Ball gegen Stuttgarts Maximilian Mittelstädt.


    Unter Gegnerdruck: Wolfsburgs Patrick Wimmer (li.) behauptet den Ball gegen Stuttgarts Maximilian Mittelstädt.

    picture alliance/dpa


    Die Nachspielzeit war schon abgelaufen, es waren die letzten Sekunden des Spiels, die Patrick Wimmer nutzte, um sehenswert den Wolfsburger 2:1-Sieg in Stuttgart ins Ziel zu bringen. An der linken Außenbahn setzte der Österreicher zum sogenannten Rainbow Flick an. Ein Trick, mit dem er den Ball über Gegenspieler Fabian Rieder hinweg lupfte, den Zuschauern noch etwas Spektakuläres bot, was Angelo Stiller freilich als provokant empfand: Der VfB-Mittelfeldmann (warum bekam er eigentlich nicht Gelb?) schubste den Wolfsburger kurzerhand rabiat weg. Am Ende freute sich Wimmer – der zwar nicht Stiller, aber seine Kollegen verzückte.

    Keeper Müller erinnert an Jay Jay Okocha


    Trainer Ralph Hasenhüttl umarmte den Mittelfeldspieler, der einmal mehr auf der Acht zu überzeugen wusste, herzlich, die Mitspieler feierten den 23-Jährigen bei Instagram. “Jay-Jay Okocha … unfassbar”, erinnert sich Keeper Marius Müller an den früheren Frankfurter, der einst im Februar 1993 im Spiel der Eintracht in Dresden diesen Trick in die Bundesliga brachte. Damit nicht genug: Yannick Gerhardt verlinkte Wimmer mit keinem Geringeren als Neymar.


    Wimmer zaubert und arbeitet sich aktuell in die Wolfsburger Startelf, angesichts des Überangebots auf dem Flügel findet er seine Rolle im Zentrum, wo er auch in Stuttgart die VfL-Triebfeder war. Aus dem Zentrum heraus initiierte der Österreicher den Ausgleich durch Tiago Tomas, sein Schuss führte zum Handspiel und dem daraus resultierenden Strafstoß zum 2:1-Siegtreffer durch Mohammed Amoura.

    “Der österreichische Ronaldinho”


    “Immer an uns geglaubt, nie nachgelassen und am Ende mit drei Punkten belohnt – starke Teamleistung”, kommentiert Wimmer den wichtigen Wolfsburger Auswärtserfolg, in Erinnerung bleibt aber auch seine technische Finesse in den Schlusssekunden. Okocha, Neymar, oder wie ein weiterer User schrieb: “Der österreichische Ronaldinho”.



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  • Kovac-Aussage: BVB-Star fast so gut wie Musiala und Wirtz

    Kovac-Aussage: BVB-Star fast so gut wie Musiala und Wirtz


    In der Krise der Schwarz-Gelben geriet auch Vize-Kapitän Julian Brandt (28) ins Kreuzfeuer. Der filigrane Techniker ließ seine Qualitäten seit seinem 25-Millionen-Euro-Wechsel 2019 von Bayer Leverkusen zwar immer wieder aufblitzen, länger als eine Halbserie konnte er diese aber nie wirklich am Stück auf den Platz bringen.

    Harry Kane reagiert.



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  • Wie Vinícius für Ancelotti zum Problem wurde

    Wie Vinícius für Ancelotti zum Problem wurde


    Es ist noch gar nicht lange her, da stellt sich Vinícius Júnior bei Real Madrid voll und ganz in den Dienst der Mannschaft. Doch seit Kylian Mappé bei den Königlichen spielt, wird Viní Jr. mehr und mehr zum Problemfall.

    Als Karim Benzema Real Madrid verließ, brach für Vinícius Júnior eine neue Ära bei Real Madrid an. So richtig überzeugt war der Brasilianer zu Beginn aber nicht davon.

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    „Ich bin sehr glücklich darüber, als Mittelstürmer zu spielen. Anfangs war ich nicht davon überzeugt, dort zu spielen, aber der Trainer sagte mir immer, dass ich mehr Tore schießen könnte. Ich habe ihm nicht geglaubt, aber jetzt läuft es gut“, sagte Viní Jr. kurz vor dem Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund, das die Königlichen 2:0 gewannen.

    Umstellung wegen Mbappé

    Der Weg dahin war nicht einfach für Real-Trainer Carlo Ancelotti, denn er musste Viní Jr. aus dessen Komfortzone auf der linken Seite herausholen. Der 24-Jährige sollte ein kompletterer Spieler werden und sich mit dem Ballon d’Or krönen. Letzteres ging krachend schief und zudem holte Real auch noch Kylian Mbappé, der die Mittelstürmerposition besetzen sollte.

    Damit aber nicht genug, denn zu Gunsten des Franzosen stellte Ancelotti seine Formation um – auf zwei defensive Viererreihen, um ein kompakteres Mittelfeld zu haben. Was dazu führte, dass Vinícius, dessen Vertrag bis 2027 läuft und der kürzlich mit Klubs aus Saudi-Arabien in Verbindung gebracht wurde, seine alte Position auf dem linken Flügel zurückbekam. Das schien dem Brasilianer, der Ende November vier Partien mit einer Muskelverletzung ausfiel, gar nicht zu behagen, denn immer wieder ließ er sich in der jüngeren Vergangenheit auf Scharmützel mit dem Gegner ein und sah häufiger Karten als es seinem Coach lieb gewesen sein konnte.

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    Vinicíus scheint langsam die Nase voll von Mbappés Bevorzugung zu haben in einer Saison, in der er aufgrund taktischer Probleme nicht glänzen kann. Die Koexistenz zwischen den beiden Offensiv-Stars ist kompliziert und könnte schlecht enden, vor allem im Interesse der Mannschaft. Denn der Brasilianer will auf seiner Position spielen. Die spanische Zeitung Sport schreibt nach dem 1:1 im Derby gegen Atlético davon, dass Vinícius Reals „Problem“ sei. Die Marca nennt ihn gar einen „Störfaktor“ im Spiel der Weißen.

    Offensiv-Stars stehen sich auf den Füßen

    Während Rodrygo auf der rechten Seite für reichlich Gefahr sorgt, agiert Bellingham gern über das ganze Spielfeld verteilt. Mbappé taucht hingegen eher im Sturm-Zentrum auf. Der Plan sieht eigentlich vor, dass Vinícius in der Nähe der Mittellinie bleibt, um der Mannschaft Breite zu geben. Das Problem: Vinícius hält sich nicht dauerhaft an die taktischen Vorgaben.

    Mehrere Male versuchte Ancelotti im Stadtderby gegen Atletico völlig verzweifelt, Viní Jr. dazu aufzufordern, das Spielfeld zu öffnen und nicht mehr zu versuchen, nach innen zu spielen. Erst in der zweiten Halbzeit wurden die Anweisungen erhöht, Real wurde gefährlicher.

    Opfert Ancelotti Rodrygo?

    Erst als die Real-Stars verstanden, worauf es ankam, nämlich, mit ihren beiden Flügelspielern Räume zu schaffen, anstatt sich gegenseitig auf die Füße zu treten, kamen Mbappés Tor und der Pfostenschuss von Bellingham zustande.

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    Und nun stellt sich für Ancelotti vor dem eminent wichtigen Spiel in den Playoffs der Champions League gegen Manchester City (Hinspiel am Dienstag in Manchester ab 21 Uhr im LIVETICKER) die Frage, wen er in der Offensive opfert. Um Vinícius und Mbappé mehr Raum zu geben, könnte Rodrygo draußen bleiben.

    So oder so: Gefestigt wirkt Real in dieser Saison nicht.



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  • “Weiß nicht, wie ich da vorne hingekommen bin”: Siersleben

    “Weiß nicht, wie ich da vorne hingekommen bin”: Siersleben



    Tim Siersleben feierte am Donnerstagabend im Parken sein erstes Tor in der laufenden Spielzeit. Warum er kurz vor dem Ende in der Offensive auftauchte, wusste der Innenverteidiger jedoch selbst nicht.

    Erzielte den späten Siegtreffer: Tim Siersleben.


    Erzielte den späten Siegtreffer: Tim Siersleben.

    UEFA via Getty Images


    Tim Siersleben gehört zu den Heidenheimern, die sich ganz besonders auf die europäischen Nächte freuen. Denn während der Innenverteidiger in der Bundesliga meist von der Bank aus zusehen muss, stand er in der Conference League nur im letzten Spiel der Ligaphase gegen St. Gallen nicht in der Startelf. Aus diesem Grund weist er auch eine außergewöhnliche Statistik auf: Er absolvierte mehr Minuten in der Conference League (450) als in der Liga (251).


    Die Differenz könnte er in der zweiten Saisonhälfte vielleicht noch weiter vergrößern – zumindest legte er die Grundlage dafür mit seinem späten 2:1 beim Play-off-Hinspiel in Kopenhagen.


    Siersleben schaltete sich kurz vor dem Ende in die Offensive ein und traf überlegt in die rechte Ecke. “Ich weiß gar nicht, wie ich da vorne hingekommen bin. Auf einmal hatte ich den Ball, spiele zu Honsi (Mathias Honsak, Anm. d. Red.) und sage dann zu ihm: ‘Spiel, Spiel’ und dann ist es halt Glück, dass der Ball von Delaney vor meine Füße prallt”, schilderte der 24-Jährige seinen Treffer.

    Schmidt: Siersleben, Keller und Niehues haben eine “tolle Leistung gebracht”


    Sein Trainer Frank Schmidt konnte die Gedanken sicher nachvollziehen, da er früher selbst Innenverteidiger war. “Du kommst ja nicht so oft zu Chancen, und wenn du dann mal vorne bist, sollst du die auch nutzen”, so der Coach. Aus diesem Grund freute er sich auch besonders für den Torschützen.


    Neben ihm hob Schmidt auch noch Thomas Keller, der den Ausgleich erzielt hatte, und Julian Niehues hervor. Das Trio, das trotz seiner geringen Spielzeit – die beiden Letztgenannten fehlten jedoch auch lange verletzt – habe “nie gejammert” und eine “tolle Leistung gebracht”.


    Mit dieser dürften sie zum einen den Konkurrenzkampf angeheizt und zum anderen der gesamten Mannschaft Selbstvertrauen für den Abstiegskampf gegeben haben. Denn nach vier Niederlagen in Serie feierten die Heidenheimer “endlich wieder einen Sieg”. Daran soll nun am Sonntagabend gegen Mainz angeknüpft werden (19.30 Uhr).



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  • Wie sich der FC Bayern nach Leverkusen-Schmach erholt

    Wie sich der FC Bayern nach Leverkusen-Schmach erholt


    München – Beim Blick auf die vom Schnee leicht bedeckten, eher gezuckerten Dächer und Trainingsplätze an der Säbener Straße sagte Vincent Kompany am Freitagmorgen zu Max Eberl: “In den letzten drei Monaten habe ich hier mehr Schnee gesehen als in den letzten 15 Jahren in England.” Es ist immer eine Frage der Perspektive. Ein richtiger, knackiger Winter sieht anders aus in Bayern, selbst in München.

    Am Nachmittag machen sich der Niederbayer Eberl, der Belgier Kompany und sein Team auf ins Rheinland, um den Leverkusener Volkshelden Xabi Alonso, gebürtig aus dem Baskenland, in die Schranken zu weisen.

    Inbegriffe der neuen Bayern-Souveränität: Abwehrchef Dayot Upamecano (l.) und Harry Kane, der seinen Torriecher wiedergefunden hat.

    Bayerns Leverkusen-Lehren: Was die Münchner aus dem Celtic-Spiel mitnehmen …



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    Hat bis 2030 beim FC Bayern verlängert: FC-Bayern-Star Jamal Musiala.

    Musiala-Verlängerung offiziell: So lange geht der neue Vertrag des …



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    FC Bayern möchte mit einem Sieg die alte Vormachtstellung wiederherstellen

    Bayer gegen Bayern. Der Meister gegen den Rekordmeister. Der Double-Gewinner gegen den 2024 titellosen Champion aus Gewohnheit, der in der vergangenen Saison nur die Trophäen in den hauseigenen Vitrinen abstauben konnte, frisch hinzukam: nichts. Im Mai soll die Meisterschale laut bajuwarischem Selbstverständnis wieder an ihren üblichen Bestimmungsort zurückkehren.

    Das Spiel in Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker), der neue deutsche Clásico, soll aus Münchner Sicht die alte Vormachtstellung der Bayern wiederherstellen. Ein Statement-Sieg sollte, ja müsste her nach fünf erfolglosen Duellen gegen Maestro Alonso und seine Leverkusener. Selbstbewusst klangen die Aussagen der letzten Tage, das schon. Kampfansagen waren nicht dabei.

    Keine Kampfansagen des FC Bayern an Bayer Leverkusen

    “Wir sind acht Punkte vorne, haben die deutlich bessere Tordifferenz”, meinte Eberl am Freitag, “wir haben den amtierenden Meister bislang in Schach gehalten und eine sehr gute Ausgangsposition.” So der Status quo. Während Leverkusen in den vergangenen 18 Monaten nur ein einziges Ligaspiel (gegen RB Leipzig) verloren hat, konnten die Bayern als einziges Team ihre jüngsten sieben Begegnungen gewinnen. Doch trotz des Acht-Punkte-Polsters lassen die Münchner im Vorfeld nicht ihre Muskeln spielen. Die Zeiten, in denen man den Gegner verbal einschüchtern wollte und konnte, sind vorbei. Zum einen ist dies eine Frage des Zeitgeistes, zum anderen der handelnden Personen.

    Selbst Uli Hoeneß, die Abteilung Attacke aus angriffslustigeren Zeiten, ist zuletzt zurückgerudert, hat seine vollmundige Ankündigung vom November (“Was ich zusagen kann, ist die deutsche Meisterschaft”) einkassiert. In “Sonntags-Stammtisch” des Bayerischen Rundfunks sagte der Ehrenpräsident kürzlich überraschend demütig: “Das muss ich jetzt einschränken, weil die Leverkusener stärker sind, als ich das erwartet hatte. Das sind die Einzigen, die uns ärgern – und auch noch weiter ärgern werden. Alle anderen – Dortmund, Leipzig – sind vorbei.” Im Grunde ein Ritterschlag für Erfolgscoach Alonso und die Führungsetage der Werkself, die Tegernsee Verdienstmedaille in Silber – man muss ja nicht übertreiben.

    Michael Olise (l.) traf kurz vor der Pause zum 1:0 für die Bayern.

    Noten: Dier überzeugt als Kim-Ersatz, Olise bester Offensiv-Star



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    Macht gegen Celtic Glasgow bis auf wenige Ausnahmen ein gute Spiel: Dayot Upamecano.

    Pflichtspieldebüt für Bayern: Dieser Münchner könnte eine echte Alternative …



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    Weniger Reibung im Team: FC Bayern hat auch Dank Kompany den Turnaround geschafft

    Dass man in der Liga den Turnaround geschafft hat und wieder souverän an der Tabellenspitze steht, hat auch mit Kompany zu tun. Seine Wahl und sein Auftreten hat Ruhe in den Verein gebracht. Die Spieler folgen seinem Kurs, vertrauen seinem Weg und freuen sich über mehr Zuwendung und Zuspruch. Dass Alphonso Davies seinen Vertrag langfristig verlängerte und Joshua Kimmich wieder zum Führungsspieler wurde, geht auf Kompany zurück.

    Es herrscht weniger Reibung, allein durch den Abgang von Tuchel, der den Verein spaltete – in Befürworter und Gegner des speziellen Kurses eines speziellen Trainers. Kompany war anfangs der kleinste gemeinsame Nenner, nun stellen sich alle Bosse zufrieden hinter den großen, entspannten Typen mit der Bärenruhe. Einer zum Anlehnen. Einer zum Liebhaben. Einer für Titel?

    Das Double des zuvor landesweit belächelten Werksklubs (“Neverkusen”) hat die Bayern enorm herausgefordert, ja gereizt, sich zu straffen, auf Einigkeit in der Führung zu besinnen. Trotz zwischenzeitlicher Störfeuer wurde der Vertrag von Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen im November um weitere zwei Jahre verlängert. Kontinuität um fast jeden Preis lautet die neue Zauberformel. Siehe auch die nun endlich fixierte Vertragsverlängerung von Jamal Musiala bis 2030. So sehen Muskelspiele des FC Bayern dieser Tage aus. Die Botschaft nach außen: Unser Schlüsselspieler bleibt. Das Imperium schlägt zurück. Wer ko, der ko.

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  • Bundesliga-Abstiegskampf: Ilzer über Mission: “Wie…

    Bundesliga-Abstiegskampf: Ilzer über Mission: “Wie…


    Für Trainer Christian Ilzer gleicht die komplizierte Rettungsmission bei der TSG 1899 Hoffenheim im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einem «Reifenwechsel bei einem fahrenden Auto. Das ist ein Kunstgriff, für den wir gemeinsame Lösungen brauchen», sagte Ilzer vor dem Gastspiel bei Werder Bremen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN).

    Mit 18 Punkten beträgt das Polster der Hoffenheimer zum Relegationsplatz nur vier Zähler. Der Druck auf Ilzer, der seit seinem Wechsel von Sturm Graz ins Kraichgau im November des Vorjahres erst zwei Siege mit der TSG feiern konnte, nimmt daher zu. 

    «Als ich herkam, steckte der Karren schon im Dreck. Aber natürlich bin ich enttäuscht, dass es mir in drei Monaten nicht gelungen ist, den Karren wieder ins Rollen zu bringen», räumte der 47 Jahre alte Österreicher ein. Angesichts der jüngsten öffentlichen Kritik von Profis wie Andrej Kramaric oder Dennis Geiger forderte Ilzer: «Wir müssen zusammenrücken und über inhaltliche Dinge sprechen.»

    Große Personalsorgen

    Erschwert wird seine Aufgabe durch erhebliche Personalsorgen. Neben neun Langzeitverletzten muss die TSG nun auch noch für längere Zeit auf Adam Hlozek verzichten. Der Stürmer hat sich einer Operation am Sprunggelenk unterziehen müssen. «Bei ihm wird es jetzt ein paar Wochen dauern», sagte Ilzer. 

    Hlozek hatte sich die Verletzung in der Vorwoche beim 0:4 gegen den 1. FC Union Berlin zugezogen. «Er ist ein wichtiger und markanter Spieler», bedauerte Ilzer den Ausfall des 22 Jahre alten Stürmers. In Bremen fällt kurzfristig auch noch Marius Bülter aus. «Er hat sich heute krankgemeldet», berichtete der TSG-Trainer. «Wir haben aber noch genügend Spieler mit genügend Qualität, um die Aufgabe in Bremen positiv zu meistern», sagte er.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375669/1



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  • Fußball | Bundesliga: VfB-Boss Wehrle sieht große Lücke zu Top-Clubs wie Bayern und Dortmund

    Fußball | Bundesliga: VfB-Boss Wehrle sieht große Lücke zu Top-Clubs wie Bayern und Dortmund


    Stand: 14.02.2025 13:16 Uhr

    Mit dem zweiten Platz in der vergangenen Bundesliga-Saison hat der VfB Stuttgart für Aufsehen gesorgt. Dennoch sieht der Vorstandschef Alexander Wehrle die Großen der Liga noch weit voraus.

    Der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle sieht auch nach der Vizemeisterschaft und der Champions-League-Teilnahme des VfB Stuttgart keine Möglichkeit, kurzfristig zu den Großen der Fußball-Bundesliga aufzuschließen. “Vereine wie Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen sind vom Umsatz und den vorhandenen Investitionsmöglichkeiten her weit vor uns”, sagte Wehrle dem Internet-Portal “transfermarkt.de”. Und sagte zudem: “Diese Lücke zu schließen, wird Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte dauern.”

    Ziel des VfB Stuttgart: Stabiler Bundesligist mit Blick auf Europa

    Das grundlegende Ziel der Vereinsführung sei es, den VfB zu einem stabilen Bundesliga-Mitglied zu entwickeln, das sich immer wieder mal für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren kann. Durch eine gute Kaderplanung könne es gelingen, im einen oder anderen Jahr für eine positive Überraschung zu sorgen. 

    Social-Media-Beitrag auf YouTube von SWR Sport Fußball : “Jeff Chabot und Karma regeln beim VfB in Dortmund – DEIN VfB #147 | SWR Sport”

    Um die deutsche Meisterschaft könne der Klub jedoch noch nicht spielen. Gleichwohl sei der VfB nicht auf Geld aus internationalen Wettbewerben angewiesen. “Wenn wir on top Einnahmen aus der Champions League oder Europa League haben sollten, werden wir diese sicherlich wieder in die Mannschaft investieren”, führte Wehrle aus.

    Als Fünfter auf Kurs Europapokal

    In der vergangenen Saison war der VfB überraschend Vizemeister geworden, nachdem er in den Jahren zuvor gegen den Abstieg gekämpft hatte. In der laufenden Spielzeit hat er als Tabellenfünfter gute Chancen, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren, aus der er nach der Liga-Phase ausgeschieden war.



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  • Wie die Europapokalplätze verteilt werden

    Wie die Europapokalplätze verteilt werden


    Stand: 03.02.2025 10:50 Uhr

    Bei der Verteilung der Plätze für die Saison 2025/26 in der Champions League, in der Europa League und in der Conference League gibt es mehrere mögliche Fälle zu beachten.

    Chaled Nahar

    Grundsätzlich hat der deutsche Fußball auch in der Saison 2025/26 sieben Plätze im Europapokal:

    • Champions League: vier Bundesliga-Teams in der Gruppenphase
    • Europa League: der DFB-Pokalsieger und ein Bundesliga-Team in der Gruppenphase
    • Europa Conference League: ein Bundesliga-Team in den Playoffs

    Also lautet die Verteilung:

    Platzierung Wettbewerb
    Platz 1 – 4

    Champions League

    Platz 5

    Europa League

    Platz 6

    Conference League (Playoffs)

    Pokalsieger

    Europa League

    Darüber hinaus hätten die deutschen Mannschaften über die Saisonwertung der UEFA einen fünften Startplatz in der Champions League erspielen können. Im Vorjahr profitierte die Bundesliga noch von dieser Regelung. In dieser Saison ist Deutschland bereits jetzt praktisch ohne Chance. England und Italien haben die besten Chancen auf je einen zusätzlichen Platz.

    DFB-Pokal: Ausgang des Endspiels kann Plätze verschieben

    Der DFB-Pokalsieger bekommt einen Platz in der Europa League. Sollte der Pokalsieger bereits über die Liga für die Champions League oder die Europa League qualifiziert sein, ginge der Europa-League-Platz aus dem Pokal an die Bundesliga.

    Die Änderung wäre:

    Platzierung Wettbewerb
    Platz 1 – 4

    Champions League

    Platz 5

    Champions League (Bonusplatz)

    Platz 6 – 7

    Europa League

    Platz 8

    Conference League

    Weitere Plätze in der Champions League bei Titelgewinn möglich

    Sollte eine Mannschaft aus der Bundesliga die Champions League oder die Europa League gewinnen und gleichzeitig in der Bundesliga keinen Europapokalplatz belegen, käme für jeden Titelgewinn ein Platz in der Ligaphase der Champions League für die siegreichen Klubs dazu. Die Gewinner der Titel haben ein garantiertes Startrecht.

    Der Conference-League-Sieger spielt in der Europa League mit. Der 1. FC Heidenheim könnte bei einer entsprechenden Tabellenkonstellation in der Bundesliga dort einen weiteren Startplatz holen.

    Belegen die potenziellen Europapokalsieger aber in der Bundesliga Europapokalplätze, gehen die doppelt erreichten Plätze an die UEFA zurück, die sie an andere Länder verteilt.

    Der Maximalfall: Elf Bundesligisten international

    Das theoretische Maximum, das in dieser Saison nicht erreichbar ist, wären elf Europapokalteilnehmer aus Deutschland:

    • vier Plätze Champions League Bundesligatabelle
    • ein Platz Champions League UEFA-Saisonrangliste
    • ein Platz Champions League für den Champions-League-Sieger, der keinen europäischen Platz in der Bundesliga erreichen darf
    • ein Platz Champions League für den Europa-League-Sieger, der keinen europäischen Platz in der Bundesliga erreichen darf
    • ein Platz Europa League für den Conference-League-Sieger, der keinen europäischen Platz in der Bundesliga erreichen darf
    • ein Platz Europa League für einen Bundesligisten
    • ein Platz Europa League für den DFB-Pokalsieger (oder Ersatz aus der Bundesliga, wenn der DFB-Pokalsieger schon qualifiziert ist)
    • ein Platz Playoffs Conference League für einen Bundesligisten

    DFB-Pokalfinale und Fair-Play-Wertung keine Hintertüren mehr

    Viele Jahre lang war die Fair-Play-Wertung der UEFA eine Möglichkeit, einen Startplatz in der ersten Qualifikationsrunde der Europa League zu bekommen. Doch diese Regel hat die UEFA lange abgeschafft, der fairste Verband erhält seit 2015 ein Preisgeld statt des Startplatzes.

    Der unterlegene Finalist im DFB-Pokal geht in jedem Falle leer aus, das gilt seit Beginn der Saison 2015/16 – der VfB Stuttgart schaffte es 2013 noch als unterlegener Pokalfinalist in die Europa League.



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