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  • Borussia Dortmund: Kovac erstmals mit Kritik am Team – und wie!

    Borussia Dortmund: Kovac erstmals mit Kritik am Team – und wie!


    Was ein Debakel für Borussia Dortmund! Das 0:1 gegen Augsburg war für den BVB eine schallende Ohrfeige.

    Kaum hatte man geglaubt, die Mannschaft von Trainer Niko Kovac würde nach dem 6:0 gegen Union Berlin und dem 2:0 auf St. Pauli endlich zu der lange gesuchten Konstanz finden, da setzt es gegen Augsburg eine 0:1-Niederlage. Und alle alten BVB-Wunden sind wieder aufgerissen.

    BVB-Coach Kovac redet Tacheles

    Wie heftig die Augsburg-Pleite für die Schwarzgelben ist, zeigt auch der Umstand, dass Niko Kovac seine Mannschaft nach dem Spiel erstmals öffentlich kritisierte. Bislang hatte der Trainer sich in seinen ersten Wochen stets vor sein Team gestellt – viel mehr noch: Kovac stimmte immer wieder regelrechte Lobeshymnen auf Spieler an, die seit gefühlten Ewigkeiten ihrer Topform meilenweit hinterlaufen.

    Doch damit ist jetzt Schluss. Nach dem 0:1 gegen Augsburg redete Kovac Tacheles. Die heftigen Reaktionen der BVB-Fans haben dem Trainer von Borussia Dortmund wohl klar aufgezeigt, dass die Zeiten des verbalen Kuschelkurses nun vorbei sein müssen.

    „Wir haben kein bisschen gezeigt, dass wir gewinnen wollten“, sagte Kovac nach dem Spiel bei Sky: „Wir waren viel zu langsam, viel zu träge. Wir haben uns keine Chancen erspielt und sind nie in die Tiefe gelaufen.“

    +++ Auch interessant: Sorge um BVB-Juwel Youssoufa Moukoko – jetzt herrscht Gewissheit +++

    Borussia Dortmund: Die Einstellung fehlt

    Der BVB-Coach weiter: „An einfachsten Situationen sind wir gescheitert. Das war regelrecht pomadig von uns. So kannst du kein Bundesliga-Spiel gewinnen.“

    Was den Trainer von Borussia Dortmund so ärgert: „Laufbereitschaft, Leidenschaft und Aggressivität sind das Maß aller Dinge. Das ist für mich das Wichtigste. Erst wann das alles gegeben ist, kann man sich Gedanken über das Spielerische machen. Aber alle diese Tugenden haben wir heute nicht an den Tag gebracht. Dabei war das so ein wichtiges Spiel. Doch die Einstellung ist entscheidend, und die war nicht da.“



    BVB vor schwierigen Aufgaben

    Borussia Dortmund steht nach 25 Spielen mit 35 Punkten auf dem 10. Platz. So schlecht schnitt der BVB seit Jahren nicht mehr ab. Einfacher werden die Aufgaben gewiss nicht: Am kommenden Mittwoch ist die Mannschaft von Kovac zu Gast beim OSC Lille zum Achtelfinal-Rückspiel der Champions League. Drei Tage später muss der BVB in der Liga bei RB Leipzig ran.



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  • VfB Stuttgart: Wie Nick Woltemade in Bremen ein

    VfB Stuttgart: Wie Nick Woltemade in Bremen ein


    Nick Woltemade vom VfB Stuttgart war im Podcast „Copa TS“ zu Gast. Was er dort erzählt hat, dürfte jedem VfB-Fan ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

    Sport: Philipp Maisel (pma)



    Der Podcast „Copa TS“ von Podcaster und Moderator Tommi Schmitt wartet regelmäßig mit bekannten Gästen aus der Fußballbranche auf. In der aktuellen Folge ist Stuttgarts U-21-Nationalspieler Nick Woltemade zu Gast. Und erzählt eine Geschichte, die wohl jedem VfB-Fan ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.

    Bereits seit einiger Zeit bekannt ist ja, dass Woltemade schon seit seiner Jugend ein großer VfB-Fan ist, und durch Besuche bei seiner Verwandtschaft, die in Mönsheim (Enzkreis) wohnt, schon zu Jugendzeiten als Besucher bei VfB-Trainingseinheiten war.

    Ebenso ist bekannt, dass es Woltemades Vater war, der seinen Sohn mit dem weiß-roten Virus infiziert hat, da auch er großer VfB-Anhänger ist.

    „Hört auf, VfB-Lieder zu singen“

    Doch die Geschichte, die Woltemade im Podcast von Schmitt erzählt, kann ebenso mit einem VfB-Highlight aufwarten. Sie ereignete sich während Woltemades Zeit als Werder-Jugendspieler, elf Jahre alt war der heutige VfB-Profi damals.


    „Damals gab es so einen Fangesang: ,Stuttgart international, kann man nur besoffen sehen!’, haben die Fans immer geschrien“, erzählt Woltemade im Podcast. „Weil ich das dann oft angestimmt habe, haben alle anderen das immer mitgesungen. Und dann gab es einfach ein VfB-Stuttgart-Verbot“, so Woltemade weiter.



    Woltemade sammelte bei Werder Bremen 48 Einsätze im Profibereich. Foto: www.imago-images.de/IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON

    „Dann kamen irgendwann die Coaches rein und sagten: „Wir sind hier bei Werder Bremen. Hört auf, VfB-Lieder zu singen“, so erzählt es der heutige VfB-Offensivmann.


    VfB-Singverbot in der Werder-Kabine

    So kam es also, dass es in der Bremer Kabine ein VfB-Singverbot gab – das möglicherweise bis heute anhält.

    Der Song, dessen wohl berühmteste Interpretation einst Martin Harnik als Vorsänger vor einer quasi leeren Cannstatter Kurve zum Besten gab, wurde im letzten Jahr durch eine neue Version ersetzt, die den VfB-Fans noch leichter über die Lippen kommt. Schließlich geht es in der kommenden Saison möglicherweise wieder auf die Reise.



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  • LIVE: Wie geht's mit Julian Brandt weiter, Herr

    LIVE: Wie geht's mit Julian Brandt weiter, Herr


    1. LIVE: Wie geht’s mit Julian Brandt weiter, Herr Kovac?  sport.de
    2. (k+) Kovacs böse Erinnerungen – BVB-Schreck Dahmen in Topform  kicker
    3. Fußball-Bundesliga – FC Augsburg will auch in Dortmund „Momentum beibehalten“ – Bayern  Süddeutsche Zeitung – SZ.de
    4. Borussia Dortmund vs. FC Augsburg: Bundesliga live im Free-TV, Livestream und Ticker  RAN
    5. FC Augsburg will auch in Dortmund «Momentum beibehalten»  WELT



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  • Wie der verletzte Kapitän Friedl der Mannschaft hilft

    Wie der verletzte Kapitän Friedl der Mannschaft hilft


    Seit Ende Januar muss der SV Werder Bremen nun schon auf seinen Kapitän Marco Friedl (Innenbandzerrung im Knie) verzichten, was sicher nicht der alleinige, aber definitiv einer der Gründe für die sportliche Talfahrt des Clubs ist. Als zentraler Mann der Bremer Dreierkette ist der Innenverteidiger aus Österreich maßgeblich für die defensive Stabilität verantwortlich – und genau die geht der Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner seit Wochen ab. So wie es aussieht, ist das Ende der Wartezeit mittlerweile aber nicht mehr allzu fern. Laut Werner gibt es „eine Resthoffnung“, dass Friedl im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15. März, 15.30 Uhr) wieder zur Verfügung steht. „Spätestens nach der folgenden Länderspielpause wird es so weit sein“, betont der Coach, für den der Kapitän auch verletzt ein wichtiger Ansprechpartner ist.

    “Nach wie vor in der Kabine präsent”

    „Marco wirkt definitiv mit ein, er ist nach wie vor in der Kabine präsent“, berichtete Werner. Die Reha-Zeiten des Spielers wurden dabei extra nah an das reguläre Mannschaftstraining gelegt, sodass er den fitten Kollegen im Stadion begegnet. „Er spricht viel mit den Kollegen und gibt seine Perspektive zur Situation mit rein“, sagt Werner, der aber natürlich weiß: „Trotzdem ist es nochmal etwas ganz anderes, wenn du in den Einheiten und in den Spielen auch auf dem Platz einwirken kannst. Das ist das Entscheidende. Und da fehlt Marco uns schon.“

    Zuletzt stand der 26-Jährige immerhin schon wieder anteilig mit den Kollegen zusammen auf dem Platz, arbeitet ansonsten noch individuell an seiner Rückkehr. „Wir versuchen, das Programm Stück für Stück zu steigern“, sagt Werner. Damit der Bremer Kapitän spätestens im Auswärtsspiel bei Holstein Kiel (Samstag, 29. März, 15.30 Uhr) wieder mit an Bord ist.

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  • Gladbach-Neuzugang verletzt ausgewechselt – wie lange

    Gladbach-Neuzugang verletzt ausgewechselt – wie lange


    Kevin Diks spielt den Ball.

    Kevin Diks verletzte sich am Donnerstag (7. März 2025) im Spiel des FC Kopenhagen gegen den FC Chelsea.

    In den Playoffs der Conference League war Kevin Diks (28) gegen den 1. FC Heidenheim noch einer der Helden des FC Kopenhagen, steuerte im Rückspiel einen Treffer und eine Vorlage zum Weiterkommen bei (3:1 n.V.).

    Das Achtelfinal-Hinspiel verlief dann umso bitterer für den Sommer-Neuzugang von Borussia Mönchengladbach!

    Borussia Mönchengladbach: Kevin Diks verletzt ausgewechselt

    Am Donnerstag (6. März 2025) kam der FC Chelsea in die dänische Hauptstadt (1:2). Bald-Fohlen Diks stand wie gewohnt in der Startelf – musste jedoch später angeschlagen ausgewechselt werden.

    Beim Stand von 0:2 aus Sicht der Dänen foulte der Indonesier (hat auch niederländische Wurzeln) seinen Gegenspieler Trevoh Chalobah (25), sah dafür folgerichtig die Gelbe Karte. Allerdings verletzte sich Diks selber bei der Aktion (77. Minute).

    Der 28-Jährige knickte in der Szene unglücklich um, biss noch zwei Minuten auf die Zähne, aber es ging nicht weiter. Diks zog ich eine Sprunggelenksverletzung zu.

    Wie schwer die Verletzung ist und wie lange der erste Gladbach-Neuzugang im kommenden Sommer ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. Bis zu seiner Ankunft im Borussia-Park dürfte der variabel einsetzbar Verteidiger aber längst wieder fit sein.

    Diks verstärkt die Borussia ab Sommer, Gladbachs Sport-Geschäftsführer Roland Virkus (58) tütete den ablösefreien Deal bereits vor einigen Wochen ein. Ein echtes Schnäppchen!

    Schon im vergangenen Sommer war die Borussia am Kopenhagen-Verteidiger dran, der aktuelle Tabellenführer der Superliga wollte seinen Abwehrspieler aber nicht kurz vor Ende des Transferfensters ziehen lassen, weil kein adäquater Ersatz zur Hand war.

    Diks kam 2021 von der AC Florenz nach Kopenhagen, zuvor spielte er bereits für Aarhus GF, den FC Empoli, Feyenoord Rotterdam und Vitesse Arnheim. Im Sommer beginnt im Borussia-Park dann sein erstes Abenteuer in Deutschland.



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    FAQ: Gladbach-Neuzugang verletzt ausgewechselt – wie lange?

    Frage 1: Welcher Spieler von Borussia Mönchengladbach hat sich verletzt?
    Antwort: Der Neuzugang von Borussia Mönchengladbach, [Spielername], musste aufgrund einer Verletzung ausgewechselt werden.

    Frage 2: Was war die Art der Verletzung?
    Antwort: [Hier die Art der Verletzung einfügen, z. B. „es handelte sich um eine Muskelverletzung“, „eine Verstauchung“ oder „eine Verletzung im Knie“].

    Frage 3: In welchem Spiel hat sich der Spieler verletzt?
    Antwort: Der Spieler verletzte sich während des Spiels gegen [Gegnername] am [Datum].

    Frage 4: Wie lange wird der Spieler voraussichtlich ausfallen?
    Antwort: Nach ersten Schätzungen wird [Spielername] voraussichtlich für [Zeitraum, z.B. „zwei bis vier Wochen“] ausfallen, aber dies hängt von den Ergebnissen weiterer Untersuchungen ab.

    Frage 5: Gibt es bereits einen genauen Diagnosebericht?
    Antwort: Ja, der medizinische Staff von Borussia Mönchengladbach führt derzeit Untersuchungen durch, um eine genaue Diagnose zu stellen. Weitere Informationen werden in den kommenden Tagen erwartet.

    Frage 6: Wie wird dies das Team beeinflussen?
    Antwort: Der Ausfall von [Spielername] könnte das Team [beschreiben, z. B. „strategisch schwächen“, „die Aufstellung beeinflussen“]. Trainer [Name des Trainers] wird die Situation evaluieren und alternative Lösungen erarbeiten.

    Frage 7: Wann gibt es die nächsten Updates zur Verletzung?
    Antwort: Updates zur Verletzung und dem Rehabilitationsprozess von [Spielername] werden in der Regel über die offiziellen Kanäle von Borussia Mönchengladbach, wie die Vereinswebsite und Social-Media-Plattformen, bereitgestellt.

    Frage 8: Gibt es alternative Spieler, die ihn ersetzen könnten?
    Antwort: Ja, es gibt mehrere Spieler im Kader, die potenziell die Rolle von [Spielername] übernehmen könnten, darunter [Namen der Ersatzspieler].

    Frage 9: Wie wichtig ist der Spieler für das Team?
    Antwort: [Spielername] wurde als Schlüsselspieler für die Mannschaft betrachtet, da er in der bisherigen Saison [z.B. „wichtige Tore erzielt“, „entscheidende Pässe gespielt“] hat und eine bedeutende Rolle im Spielsystem spielt.

    Bitte beachten Sie, dass sich Informationen zu Verletzungen schnell ändern können. Halten Sie sich auf dem Laufenden über offizielle Quellen für die neuesten Nachrichten.

  • Atlético Madrid, Gehälter: Wie viel verdienen Jan Oblak,

    Atlético Madrid, Gehälter: Wie viel verdienen Jan Oblak,


    Wie viel verdienen die Spieler von Diego Simeone jährlich und wer ist der bestbezahlte Spieler des Teams?

    Atlético Madrid hat sich von einem gewöhnlichen Verein in der spanischen Hauptstadt zu einem der besten Teams in Spanien und Europa entwickelt. Dafür ist vor allem Trainer Diego Simeone verantwortlich.

    Die Colchoneros haben in der jüngeren Vergangenheit mehrere spanische Meisterschaften gewonnen und zweimal das Champions-League-Finale erreicht, die globale Marke des Vereins erheblich gestärkt und zahlreiche Top-Spieler verpflichtet sowie ausgebildet.

    Dadurch sind natürlich auch die Gehaltskosten gestiegen. Wie viel verdienen die Profis von Atlético und wer kassiert am meisten? Dabei gibt es eine dicke Überraschung!

    GOAL präsentiert die Brutto-Jahres-Gehälter von Atlético Madrid laut Capology.



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  • Wie Senne Lynen aus dem Formtief kommen wollen

    Wie Senne Lynen aus dem Formtief kommen wollen


    Eine Woche ist mittlerweile vergangen, seitdem sich diese Saison endgültig nicht mehr so anfühlt wie zuvor. Nicht nur in der Liga geriet der SV Werder Bremen gehörig ins Schlingern, auch aus dem DFB-Pokal hat sich der Club verabschiedet, obwohl ganz weit hinten am Horizont bereits das Olympiastadion in Berlin zu sehen war. Und das schmerzt. Auch jetzt noch. Gefühle, aus denen Senne Lynen kein Geheimnis macht. „Das Aus im Pokal tut immer noch weh“, gab der 26-Jährige am Dienstag unumwunden zu. „Das ist brutal, denn es ist einfach vorbei. Fertig. Für mich ist das unheimlich schwer, denn es war der Weg, den ich unbedingt gehen wollte.“ Die Krux: Genau diesen Willen hatte es nicht nur in Bielefeld, sondern auch an anderer Stelle zuvor mannschaftlich kaum zu sehen gegeben. Nun bleibt nur noch die Liga, um zu zeigen, dass es auch wieder anders geht. Die Partie gegen Wolfsburg soll da trotz der 1:2-Niederlage einen ersten Mutmacher symbolisieren. Lynen glaubt jedenfalls fest an die Wende.

    Auf der Suche nach Erklärungen

    „Ich habe schon schwierigere Phasen erlebt in meiner Karriere“, betonte der Belgier. „Ich war mal in der zweiten niederländischen Liga – jetzt spiele ich in der Bundesliga und es wurde zwischendurch über Europa oder das Pokal-Halbfinale geredet. Da habe ich also schon Schlimmeres erlebt.“ Die Art und Weise, mit der Lynen und seine Kollegen diese großen Themen aber in der Versenkung haben verschwinden lassen, erschütterte amtlich. Das Vertrauen in das Team ging mancherorts verloren und muss nun mühsam zurückerarbeitet werden. „Wir haben richtig daran gearbeitet – für die Fans und uns selbst –, dass man auf dem Platz wieder die richtige Körpersprache sieht“, erklärte der Mann aus Antwerpen. „Es war gut, dass wir jetzt gegen Wolfsburg eine Reaktion gezeigt haben. Wir haben in dem Spiel gemerkt, dass wir es besser gemacht haben, unsere Chancen hatten – jetzt müssen wir uns nur noch belohnen.“

    Senne Lynen will dabei ein zentraler Baustein sein. Muss er sogar. Als Sechser ist er bei Werder nicht nur regelmäßig der Akteur, der die meisten Kilometer während einer Begegnung sammelt, sondern an besonders guten Tagen auch derjenige, der für die perfekte Balance zwischen Angriff und Abwehr im Bremer Spiel sorgt. Ähnlich wie viele andere Kollegen durchläuft aber auch der Belgier derzeit ein Formtief. Lynen, der von den Verantwortlichen gern als Taktgeber oder Herzstück der Mannschaft bezeichnet wird, sucht selbst den bewährten Rhythmus. So kämpft er schon per se mit sich, doch wenn dann auch noch die dringend notwendige Unterstützung seiner Nebenleute ausbleibt, verpuffen seine laufintensiven Bemühungen zusehends.

    Eine Erklärung dafür, warum die ganzheitliche Stabilität im Vergleich zur Hinrunde auf einmal nicht mehr vorhanden ist, sucht Senne Lynen ebenfalls noch. „Das kann ich leider auch nicht sagen. Wenn ich die Antwort darauf hätte, dann wäre ja alles wieder gut“, meinte er lächelnd. „Aber ich spüre im Mittelfeld auch, dass es so ist – und ich fühle mich dafür mitverantwortlich. Deswegen will ich das so schnell wie möglich wieder stabilisieren.“ Nur die Suche nach dem Wie, die läuft eben noch. Ein Faktor könnte die Personalsituation im Werder-Kader sein. Während im Angriff oder in der Defensive nach schwächeren Leistungen schon mal die Besetzung durchgewechselt wird, ist das im Zentrum aus freiwilligen Stücken kaum einmal möglich. Qualitativ und quantitativ. „Wir haben im Mittelfeld nicht so viele Spieler, ich spiele meistens auch das ganze Spiel durch“, weiß auch Lynen. „Die Konkurrenzsituation gab es, aber es ist eben nicht so, dass wir mal eben zwei, drei Spieler tauschen.“

    Lynen ist bei Werder trotz Formdelle unersetzlich

    So genießt der Werder-Profi einen Status der Unersetzlichkeit. Auch nach schwächeren Darbietungen wird nicht an seiner Rolle gerüttelt. Ob mehr Druck von der Bank auch für seine eigene Leistung förderlich wäre? „Das kann sein, ich weiß es nicht. Vielleicht“, grübelte Lynen. „Das ist schwierig zu sagen. Ich gebe mein Bestes, garantiert nicht nur 70 oder 80 Prozent. Man sagt immer, dass Konkurrenz einen besser machen würde, aber ich spüre das eigentlich nicht. Da ist schon ein großes Vertrauen vorhanden.“

    Und mit dieser Einstellung nimmt Senne Lynen nun den Saisonendspurt in Angriff. Zehn Ligapartien stehen noch an, in denen sich die Bremer noch einen halbwegs versöhnlichen Abschluss bescheren können. Ob man nun nach oben oder unten im Klassement schauen werde, wurde der Rechtsfuß noch gefragt, der bei der Beantwortung aber den Weg durch den Nebenausgang wählte. „Es ist vielleicht ein Klischee: Aber für mich bringt es im Moment gar nichts, auf die Tabelle zu schauen“, hob Lynen hervor. „Das hilft uns nicht weiter. Wir müssen jetzt erst einmal die Dinge stabilisieren und wieder in die Siegerspur zurückfinden.“

    Zur Sache

    Sextett um Friedl kehrt zurück – doch weitere Leistungsträger fehlen

    Zum Trainingsauftakt vor dem Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) hat sich die Personal-Lage etwas entspannt. So standen die zuletzt kranken Romano Schmid, Justin Njinmah, Marco Grüll, Abdenego Nankishi und Patrice Covic am Dienstag anteilig wieder mit den Kollegen auf dem Platz.

    Mit dabei war erstmals auch wieder Marco Friedl, der sich Ende Januar gegen Mainz eine Innenbandzerrung zugezogen hatte. Dass der Kapitän damit schon wieder eine Option für das Leverkusen-Spiel darstellt, ist allerdings nicht zu erwarten, nachdem er am Rande des Wolfsburg-Spiels frühestens für die Partie gegen Borussia Mönchengladbach (15. März) ein Comeback in Aussicht gestellt hatte. Ganz aussetzen mussten unterdessen Jens Stage (individuelle Belastungssteuerung), Skelly Alvero (krank), Marvin Ducksch (Reha nach Muskelverletzung) und Niklas Stark (Knieprobleme). Zudem fehlte Keeper Michael Zetterer erneut krankheitsbedingt, nachdem er sich bereits in der Vorwoche krankgemeldet und dann gerade rechtzeitig für die Partie gegen Wolfsburg fit gemeldet hatte.

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  • Thomas Meunier beklagt große BVB-Schwierigkeiten: „Probleme wie nie zuvor“

    Thomas Meunier beklagt große BVB-Schwierigkeiten: „Probleme wie nie zuvor“


    1. ruhr24
    2. BVB
    Thomas Meunier bei einem Testspiel des BVB
    Thomas Meunier äußerte sich zuletzt zu seiner BVB-Vergangenheit. © Christopher Neundorf/Kirchner-Media

    Anlässlich der CL-Spiele des LOSC Lille gegen Borussia Dortmund sprach Thomas Meunier über seine schwarz-gelbe Zeit. Der Ex-BVB-Profi überraschte.

    Dortmund – Im Zuge der Champions-League-Partien des BVB gegen den LOSC Lille kommt es zu einem dreifachen Wiedersehen. Wenn Borussia Dortmund auf die Franzosen trifft, spielen Serhou Guirassy und Thomas Meunier gegen ihre ehemaligen Klubs. Letzterer äußerte sich vor den Duellen zu großen Schwierigkeiten, die er während seiner Station im Ruhrgebiet hatte.

    Thomas Meunier beklagt große BVB-Schwierigkeiten: „Probleme wie nie zuvor“

    „Ich hatte so viele Probleme wie noch nie zuvor. Ich hatte enorme Schwierigkeiten, meinen Rhythmus zu finden und mich zu stabilisieren“, kommentierte Meunier seine BVB-Zeit in einem Interview mit der L‘Équipe. Dabei bezog sich der Belgier auf mehrere Verletzungen.

    Meunier beschrieb seine ersten zwei Jahre bei Borussia Dortmund als „außergewöhnlich“. Die darauffolgenden Spielzeiten habe er dann eine Achterbahnfahrt aus „ein paar Spielen, Verletzungen und drei Monaten Pause“ erlebt (mehr zu ehemaligen BVB-Stars bei RUHR24). Einige schwarz-gelbe Fans dürften dem Ex-Borussen zumindest im ersten Punkt widersprechen.

    Meuniers Leistungen im BVB-Dress wurden oft wegen Fehlpässen und Fehlern in der Defensive kritisiert. Allerdings verwandelte sich die Kritik mitunter in ein regelrechtes Bashing gegen den 33-Jährigen, welches nicht immer der Wahrheit entsprach. Im vergangenen Jahr verließ er den Verein schließlich.

    Ex-BVB-Profi Thomas Meunier wollte Tapetenwechsel

    Der Ex-BVB-Profi betonte, er habe einen Tapetenwechsel gebraucht. Über die Monate vor seinem Abschied von Borussia Dortmund sagte Meunier: „Ich spielte, weil Julian Ryerson verletzt war, aber er war immer noch Option Nummer eins. Ich wäre trotzdem auf der Bank gelandet.“

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    Aus diesem Grund wechselte der Rechtsfuß im Februar 2024 in die Türkei. Seinerzeit feierte Meunier ein märchenhaftes Debüt bei Trabzonspor, als er in der Nachspielzeit einen Treffer im Pokal vorbereitete. Im Sommer desselben Jahres folgte der umstrittene Transfer zum LOSC Lille.

    Wechsel von Thomas Meunier zum LOSC Lille sorgte für Ärger – Ex-BVB-Profi behält Haus in Dortmund

    Wie RUHR24 bereits berichtete, drohte dem Ex-BVB-Profi ein Rechtsstreit wegen seines Frankreich-Wechsels. Meunier besaß laut eigenen Angaben eine Ausstiegsklausel bei Trabzonspor, die er im letzten Moment zog, ehe die Frist verstrichen wäre. Der Lille-Transfer ermöglichte dem dreifachen Vater mehr Nähe zu seiner Familie.

    In diesem Kontext überraschte der ehemalige BVB-Spieler – zum Zeitpunkt des Frankreich-Wechsels lebte dessen Familie noch in Deutschland. Meuniers Söhne seien vier Jahre in Dortmund zur Schule gegangen und sprechen Deutsch. Zudem gehöre ihm nach wie vor ein Haus in der Ruhrgebietsstadt.

    Trotz der bestehenden Verbindung nach Dortmund erwartet Meunier im Rahmen seine Rückkehr gleichgültige Reaktionen der BVB-Fans. Er betonte: „Ich habe zwar nicht die Geschichte des Vereins geprägt, aber ich hatte auch nie Probleme mit irgendjemanden.“



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  • “BVB war nicht so geschichtsträchtig wie der FC Bayern”: Die Geschichte des legendärsten Trikots von Borussia Dortmund

    “BVB war nicht so geschichtsträchtig wie der FC Bayern”: Die Geschichte des legendärsten Trikots von Borussia Dortmund


    Der BVB hat eine neue Version des legendären Meistertrikots aus der Saison 1994/95 angekündigt. Die Geschichte hinter dem 30 Jahre alten Original.

    Jedes Trikot im Fußball erzählt seine eigene Geschichte. Es ist nicht nur ein schlichtes Kleidungsstück, das dazu dient, zwei Mannschaften optisch voneinander zu unterscheiden. Den Trikots kommt im Fußball eine andere wichtige Bedeutung zu. Sie haben einen nostalgischen Effekt und erinnern zurück an alte Zeiten. An Erfolge und Misserfolge, an Trophäen und bittere Niederlagen.

    Auf Vereinsebene ist ein Trikot üblicherweise nur ein Jahr lang aktuell, ehe es durch ein neues ausgetauscht wird. Abgelaufene Trikots gehören somit relativ schnell der Vergangenheit an. Sie können von Vereinen aber auch wiederbelebt werden.

    Exakt dies hat Borussia Dortmund mit seinem neuen Sondertrikot getan. Keine zwei Wochen nachdem der FC Bayern München sein Trikot zum 125. Geburtstag des Vereins vorgestellt hatte, machten es die Schwarzgelben den Roten nach.

    Um dem Namen Sondertrikot auch gerecht zu werden, wirft das neueste Produkt aus dem Hause Puma vor allem BVB-Fans in eine ganz besondere Zeit zurück. Das Dress ist nämlich an das neongelbe Meistertrikot aus der Saison 1994/95 angelehnt. Damals konnten die Westfalen unter Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld eine 32 Jahre lange Durststrecke beenden und den ersten Meistertitel seit den 1960er Jahren holen. Der Triumph in der Spielzeit 1994/95 brachte den Stein ins Rollen und läutete die wohl erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte ein, die 1997 im Gewinn der Champions League gipfelte.

    Diesen Geist soll das neue Sondertrikot nun wiederbeleben “und die Menschen ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – mutig, laut und bunt zu sein, egal wie verrückt es erscheint. Alles vereint unter dem Slogan ‘Dare to stand out’”, steht auf der BVB-Website geschrieben.

    Doch was ist die Geschichte hinter dem legendären Trikot von 1994/95? Pünktlich zur Veröffentlichung des neuen Sondertrikots reist Drake Ramberg in der neuesten Episode von The Vault beim Fußballmagazin MUNDIAL zurück in die Vergangenheit und gibt Einblicke in die Entstehung des Kult-Trikots von vor 30 Jahren.



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  • Wie ein Traum für mich

    Wie ein Traum für mich


    Für einen Spieler haben die Achtelfinal-Duelle in der ConferenceLeague zwischen dem FK Borac Banja Luka und Rapid eine besonders große Bedeutung.

    Srdan Grahovac absolvierte von 2014 bis 2017 und von 2019 bis 2022 insgesamt 195 Bewerbspartien für die Hütteldorfer, mit denen er unter anderem vier Mal Vizemeister wurde. Mittlerweile ist der 32-Jährige wieder beim Verein seiner Geburtsstadt gelandet, wo seine Karriere begann.

    “Das ist wie ein Traum für mich, mit meinem Heimatverein gegen Rapid zu spielen, denn Rapid ist wie eine zweite Heimat für mich”, sagte Grahovac vor dem Hinspiel am Donnerstag (21.00 Uhr/live Canal+ und im LIVE-Ticker >>>) in Bosnien-Herzegowina der APA.

    Er verfolge die Auftritte seines Ex-Vereins nach wie vor genau und pflege auch regelmäßig die Kontakte zu den Grün-Weißen, erzählte der Mittelfeldmann. “Rapid hat eine gute Mannschaft und einen guten Trainer. Ich weiß nicht, warum die Ergebnisse in letzter Zeit nicht immer so gut waren.”

    Banja Luka als Außenseiter: “Glauben an uns”

    (Artikel wird unterhalb fortgeführt)


    Borac sei gegen Rapid der Underdog, betonte Grahovac. “Aber wir waren in dieser Europacup-Saison fast immer Außenseiter, und jetzt sind wir im Achtelfinale. Wir haben gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner international bestehen können und glauben an uns. Der Kampfgeist und der Teamgeist passen immer bei uns.”

    Das bekam im Herbst auch der LASK zu spüren, der in der Ligaphase in Banja Luka 1:2 verlor.

    Grahovac prophezeit volle Hütte

    Borac – der Vereinsname bedeutet übersetzt “der Kämpfer” – ist amtierender bosnischer Meister und Cupsieger und trägt die Heimspiele im knapp 10.000 Zuschauer fassenden Gradski-Stadion aus. Die Partie werde “sicher” ausverkauft sein, prophezeite Grahovac.

    Der Ex-Rapidler ist als Borac-Kapitän im Zentrum für die Stabilität zuständig, vor ihm soll der gebürtige Salzburger Stefan Savic als “Zehner” für Akzente sorgen. “Er ist ein richtig guter Freund von mir. Wir sind praktisch jeden Tag beisammen, auch nach dem Training. Er ist ein super Typ und hat sich schnell integriert”, sagte Grahovac über den 31-Jährigen.

    Savic wurde in der Red-Bull-Akademie ausgebildet, danach ging er auf Wanderschaft: Die weiteren Stationen hießen LASK, Slaven Belupo, Roda JC, Olimpija Ljubljana, Wisla Krakau, Tuzlaspor und Warta Posen, ehe es ihn im vergangenen Sommer nach Banja Luka verschlug.




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