Karim Adeyemi im Zweikampf gegen Lilles Verteidiger Ismaily.
Quelle: AFP
Da stand er wieder, wie zur Salzsäule erstarrt und die Arme vor der Brust verschränkt: Karim Adeyemi hat sich diese Geste in jüngster Zeit zu eigen gemacht, wenn er einen Torerfolg zu zelebrieren hat.
Gegen den Kontrahenten aus Frankreich war dem 23-Jährigen mit dem linken Fuß ein besonders schönes Erfolgserlebnis geglückt, der Nationalspieler hätte sich durchaus als Held des Abends feiern lassen können, wären seine Kollegen in schwarz-gelb unter Flutlicht in einer ähnlich guten Verfassung aufgetreten.
Der BVB vor dem Achtelfinale in der Champions League gegen Lille: Der Fünfte der französischen Liga ist nicht zu unterschätzen. ZDF-Reporter Alexander Ruda berichtet aus Dortmund.04.03.2025 | 3:02 min
“Karim macht im Moment alles gut, alles richtig”
“Karim macht im Moment alles gut, alles richtig”, lobt sein sportlicher Vorgesetzter Niko Kovac. Eine ähnliche Wertschätzung verdienten sich die übrigen Dortmunder Profis allerdings nur in der ersten Halbzeit, in der sie gegen einen weitgehend harmlosen Gegner das Spiel bestimmten und ohne weiteres höher hätten führen können.
“Da haben wir es sehr ordentlich gemacht”, sagte Kovac, der nach dem Wechsel von der Außenlinie mit ansehen musste, wie die Souveränität dahinschwand wie Eiswürfel in der prallen Augustsonne. Vorbei war es mit Dominanz, mit dem Willen und der Intensität aus Hälfte eins.
Kann Borussia Dortmund in der Champions League seinen Lauf fortsetzen? Gegner im Achtelfinal-Hinspiel am Dienstag ist OSC Lille – ein Team, das der BVB nicht unterschätzen sollte.03.03.2025 | 0:41 min
Ein Klub mit zwei Gesichtern gibt weiter Rätsel auf
Der Gegner aus Nordfrankreich, der bis dahin nun wirklich nicht die Sterne vom Himmel gespielt hatte, kam geradezu zwangsläufig ins Spiel zurück und erzielte folgerichtig den Ausgleich durch den jungen Isländer Hakon Haraldsson.
Was macht man mit diesen Dortmundern und diesen 90 Minuten, die mal wieder viele ratlose Minen zurückließen? Der BVB, dieser Klub mit den immer wiederkehrenden zwei Gesichtern, gibt weiter Rätsel auf. Nationalspieler Pascal Groß liefert eine trockene wie treffende Analyse:
Die erste Halbzeit war ganz gut, in der zweiten Halbzeit haben wir die Kontrolle verloren.
„
Pascal Groß, BVB-Spieler
Der BVB fällt immer wieder in alte Muster zurück
Spielführer Emre Can formulierte es deutlicher. Der Auftritt nach der Pause sei “überhaupt nicht gut” gewesen, “viel zu wenig Intensität, zu wenig Ballbesitzphasen”. Es ist für alle Beobachter ein sich ständig wiederholendes Mysterium, eine Mannschaft zu beobachten, die immer dann, wenn sie gravierende Lernerfolge für sich verbucht zu haben glaubt, in alte Muster zurückfällt.
Der jüngste Übungsleiter, den sie vor wenigen Wochen verpflichtet haben, um einem Ensemble Hochbegabter den Schlendrian auszutreiben, ist Niko Kovac. Er hat es immerhin schon mal geschafft, die defensive Stabilität zu festigen, doch das allein ist zu wenig, um auf europäischem Topniveau zu reüssieren.
Trainer Niko Kovac von Borussia Dortmund nach dem Spiel gegen Union Berlin im sportstudio-Interview.22.02.2025 | 3:16 min
Kovac: “Bin überzeugt, dass wir das hinkriegen”
Nach zwei Erfolgserlebnissen in der Liga ohne Gegentreffer in der Bundesliga bedeuten die zweiten 45 Minuten gegen Lille einen Rückfall, der zu denken gibt. Immerhin bleibt die Hoffnung, es beim zweiten Aufeinandertreffen in Frankreich besser zu machen und den Einzug ins Viertelfinale, der weitere Millionen in die Kassen des börsenorientierten Fußballunternehmens spülen würde, mit einem Sieg zu sichern.
Um diesen Plan zu verwirklichen, beschwört Can die simplen Tugenden des Fußballspiels: “Mutiger sein und dahin gehen, wo es weh tut.” Auch Kovac hat das Weiterkommen noch lange nicht abgeschrieben:
Es steht 1:1, es ist Halbzeit, es ist noch ein harter Gang zu gehen, aber ich bin überzeugt, dass wir das hinkriegen.
„
Emre Can, BVB-Kapitän
Quelle: Reuters
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Der Wechsel von Andre Silva von RB Leipzig weg zu Werder Bremen hat sich bislang nicht ausgezahlt.
Bremen – “Ich werde jeden Tag mein Bestes geben”, so die Worte von Andre Silva (29) bei seinem Winterwechsel von RB Leipzig zu Werder Bremen. Und fehlenden Willen konnte man dem Stürmer eigentlich auch noch nie vorwerfen. Doch er trifft einfach nicht mehr.
Schlecht für die Mannschaft von der Weser. Denn Silva war eigentlich als “Königstransfer” geholt worden, um vielleicht sogar einen europäischen Wettbewerb festzumachen.
Doch die Bremer befinden sich in einer kleinen Krise. Kassierten teilweise richtig schlimme Pleiten wie das 0:5 gegen den SC Freiburg. Und: Der 29-jährige Angreifer ist bislang glücklos vor dem Kasten – genau wie in Leipzig.
Dort netzte der größtenteils als Joker eingesetzte Torjäger auch nicht mehr. Die Leihe in den Norden sollte “eine gute Möglichkeit sein, wieder viel Spielpraxis zu sammeln und seinen Torinstinkt unter Beweis zu stellen”, so RB-Sportboss Marcel Schäfer (40). Klappt bisher nicht.
RB Leipzig
Jetzt herrscht Klarheit: Für RB Leipzigs Timo Werner geht es nicht weiter!
Beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende hat der Portugiese fünf Abschlüsse verzeichnen können. Zwei davon waren Großchancen, auch die fanden nicht den Weg ins Ziel.
Peter Niemeyer (41), Leiter Lizenzbereich von Werder, zu “Bild“: “Ein Tor muss jetzt der nächste Schritt sein. Das wäre dann ein Brustlöser, der andere Kräfte freisetzen kann.”
Inzwischen dürfte die Torflaute aber auch schon maximal Kopfsache sein. “Ich glaube schon, dass er sich selbst Druck macht”, so Niemeyer.
“Er möchte zum Tor-Erfolg kommen und der Mannschaft etwas geben. Er hat sich gut integriert, tritt fokussiert auf. Und jetzt muss er weiter so investieren wie am Wochenende. Dann wird der Moment kommen, in dem er trifft.”
Wäre in jedem Fall für alle Seiten gut. Damit der Wechsel nach Bremen überhaupt zustande kam, hat RB einen Teil des Gehalts übernommen.
Der Plan: Silva ins Schaufenster stellen, damit im Sommer ein Verein ihn verpflichten kann. Sein Vertrag in Sachsen läuft nur noch bis 2026.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist
Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab.
Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen.
Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.
Wie geht es beim VfL Wolfsburg weiter mit Lukas Nmecha und Jonas Wind? Vieles spricht dafür, dass gleich beide Stürmer den Klub im Sommer verlassen.
Ungewisse Zukunft: Die Wolfsburger Stürmer Lukas Nmecha (links) und Jonas Wind.
IMAGO/regios24
Jonas Wind ist ein familiärer Typ. Bevor der Ball zuletzt beim Heimspiel gegen Bochum (1:1) rollte, hatte der Wolfsburger Stürmer mit einem Blick auf die VIP-Tribüne noch rasch seinen Vater Per gesucht und ihm zugewinkt. Sein Bruder Morten ist wiederum der Mann, der sich als Berater der Agentur ROOF unter anderem um die Zukunft des 26-Jährigen kümmert. 2026 endet Winds VfL-Vertrag, eine Entscheidung, wie es weitergeht, gibt es noch nicht. Nach kicker-Informationen soll es in Kürze aber zum Austausch zwischen dem Klub und der Wind-Partei kommen.
Bekannt ist, dass die Niedersachsen den Stürmer in eineinhalb Jahren nur ungern ablösefrei ziehen lassen würden. “Es ist nie ideal, wenn ein Spieler in sein letztes Vertragsjahr geht”, sagte Geschäftsführer Peter Christiansen gleich zu Beginn seiner Amtszeit und machte mit Profis mit identischer Konstellation noch gutes Geld: Maxence Lacroix verkaufte er im Sommer ein Jahr vor Vertragsende für 18 Millionen Euro an Crystal Palace, im Januar strichen er und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz für den in sein letztes Halbjahr gehenden Ridle Baku noch stolze 4,5 Millionen Euro von RB Leipzig ein.
Tendenz Abschied: Bei Wind stehen Gespräche an
Verkaufen oder verlängern, das wird die Frage bei Wind sein, bei dem es nicht überraschen würde, sollte er andernorts einen nächsten Schritt versuchen wollen. Doch was, sollte der VfL ihm bei einem erfolgreichen Abschneiden in dieser Saison eine internationale Bühne bieten können? Darüber wird demnächst geredet. Alles ist möglich, heißt es aktuell von der Wind-Seite.
Entscheidung bei Nmecha steht bevor
Klarer sind nach kicker-Informationen hingegen die Vorzeichen bei Lukas Nmecha. Der Vertrag des immer wieder von Verletzungen zurückgeworfenen Stürmers endet im Sommer und wird aller Voraussicht nach nicht verlängert, eine endgültige Entscheidung steht bevor. Schon im Januar betonte Boss Christiansen: “Generell gilt, dass Spieler in der Lage sein müssen, mit der Belastung fertig zu werden. Es geht also auch darum, dass er uns jetzt zeigen muss, dass er fit genug ist, um jedes Training zu absolvieren, Spiele zu spielen, sich eine Startposition zu erkämpfen.”
Beim Wolfsburger Auswärtssieg am Samstag in Bremen (2:1) verpasste Nmecha, der grundsätzlich im Klub eine hohe Wertschätzung genießt, bereits sein fünftes Pflichtspiel nach der Winterpause wegen Adduktorenproblemen. Zuletzt hatte Trainer Ralph Hasenhüttl einräumen müssen, “dass ein Spieler, der nicht ein, zwei Wochen am Stück trainiert und nicht fit bleibt, nur schwer integrierbar ist”
Es geht in erster Linie um die Gesundheit des 26-Jährigen, mit Blick in die ungewisse Zukunft des siebenmaligen Nationalspielers aber auch um viel Geld. Der VfL würde Nmecha ohnehin nur einen extrem leistungsbezogenen Kontrakt anbieten. Und wird wohl angesichts der nicht kleiner werdenden Fragezeichen selbst das nicht tun.
Mit Waldemar Anton und Serhou Guirassy hat Borussia Dortmund im vergangenen Sommer zwei Akteure vom VfB Stuttgart verpflichtet. Mit Enzo Millot wird nun schon seit einigen Wochen wieder ein Akteur der Schwaben mit dem BVB in Verbindung gebracht. Dass der Franzose den gleichen Weg wie Anton und Guirassy beschreiten wird, ist allerdings alles andere als sicher.
Kein Geheimnis ist es, dass Millots bis 2028 laufender Vertrag in Stuttgart eine Ausstiegsklausel enthält, die dem 22 Jahre alten Mittelfeldmann bereits im Sommer einen Wechsel für eine festgeschriebene Ablöse im Bereich von 20 Millionen Euro ermöglichen würde. Und es gilt auch als durchaus wahrscheinlich, dass Millot davon Gebrauch machen wird.
BVB-Verantwortliche intern noch nicht einig
Ob sich der BVB konkret um Millot bemühen wird, ist offen. Sicher ist, dass mit Sven Mislintat, der den französischen Olympia-Zweiten im Sommer 2021 von der AS Monaco nach Stuttgart holte, einer der Fürsprecher Millots in Dortmund Geschichte ist. Dennoch soll die Borussia laut der „L’Equipe“ grundsätzlich weiter interessiert sein, allerdings noch keine weitergehende Entscheidung getroffen haben.
Vielmehr herrscht dem französischen Fachblatt zufolge intern noch kein gemeinsamer Nenner in Bezug auf Millot, der auch wegen des einen oder anderen disziplinarischen Fehltritts in Stuttgart skeptisch gesehen wird. Hinzu kommt, dass der BVB seit dem Verkauf von Ousmane Dembele an den FC Barcelona auf dem französischen Spielermarkt generell etwas zurückhaltender unterwegs ist.
Millot wurde und wird unterdessen lose auch mit dem FC Arsenal, Paris St. Germain und Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht – die allesamt nach jetzigem Stand im Sommer bessere finanzielle Möglichkeiten haben werden als der BVB.
Nächster Nackenschlag: Der SV Werder Bremen hat mit 1:2 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg verloren. Es ist die fünfte Pleite in Folge. Der Spielbericht zur Niederlage.
Bremen – Bereits weit vor dem Anpfiff hatten die Ultras in der Ostkurve auf einem Banner deutlich gefordert: „Wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen.“ Die Profis des SV Werder Bremen sollten eine Reaktion auf das blamable DFB-Pokal-Aus in Bielefeld und die enttäuschenden letzten Wochen zeigen. Doch trotz vor allem in der ersten Halbzeit ordentlicher Leistung ist am Samstagnachmittag nur der nächste bittere Rückschlag herausgekommen. Das Team von Trainer Ole Werner hat gegen den VfL Wolfsburg eine nicht unverdiente 1:2-Heimniederlage und damit die fünfte Pflichtspiel-Pleite in Serie kassiert.
Werder Bremen gerät nach Patzer von Michael Zetterer gegen VfL Wolfsburg früh in Rückstand
Im Vergleich zur Pokal-Blamage gegen Arminia Bielefeld (1:2) tauschte Trainer Ole Werner seine von einer Grippewelle geplagte Mannschaft gegen Wolfsburg auf gleich fünf Positionen aus. In der Dreierkette des SV Werder Bremen ersetzte Amos Pieper Julian Malatini. Zudem verdrängte Milos Veljkovic etwas überraschend Anthony Jung auf die Bank.
Auf der linken Außenbahn feierte Felix Agu nach fast vier Monaten sein Startelf-Comeback für die Grün-Weißen. Für ihn rutschte Derrick Köhn aus der Anfangself. Im Mittelfeld durfte Leonardo Bittencourt anstelle des erkrankten Marco Grüll beginnen, während im Sturm Oliver Burke erstmals in dieser Saison von Beginn an auflaufen durfte. In seinem 32. Bundesliga-Einsatz für Werder war es der überhaupt erst zweite Startelf-Einsatz für den Schotten, der den am Oberschenkel verletzten Marvin Ducksch vertrat.
Werder Bremen verzweifelt in erster Halbzeit an VfL-Wolfsburg-Keeper Marius Müller
Und die Partie im Weserstadion brauchte keine Anlaufzeit: Für den ersten Aufreger sorgte Werder-Keeper Michael Zetterer, der bei einem Abschlag zu lange zögerte und von Wolfsburgs Stürmer Mohamed Amoura unter Druck gesetzt und geblockt wurde. Im Gegenzug wurde Oliver Burke bei einem Konter gerade noch abgefangen (1.). Wenig später dann die kalte Dusche für die kriselnden Bremer: Nach einer Wolfsburger Ecke von rechts irrte Zetterer durch den Fünfmeterraum und sprang weit am Ball vorbei, sodass Patrick Wimmer den Ball aus dem Getümmel mit dem Hinterteil ins Tor bugsierte – 0:1 (6.).
Werder Bremen brauchte in der Folge einen Moment, um den frühen Schock aus den Kleidern zu schütteln, setzte dann aber auch ein erstes offensives Lebenszeichen. André Silva ließ einen Linksschuss über den Schlappen rutschen und traf nur den Außenpfosten (18.). Wenig später führte dann eine schöne Kombination über Burke und Weiser beinahe zum Ausgleich: Doch Silvas Kopfball fischte VfL-Keeper Marius Müller noch reaktionsschnell aus dem kurzen Eck (21.).
Werder Bremen kassiert nach der Halbzeit-Pause direkt den nächsten Nackenschlag vom VfL Wolfsburg
Die wütenden Bremer blieben am Drücker und erarbeiteten sich nach hohem Ballgewinn die nächste Top-Chance: Doch Jens Stage ließ nach Bittencourt-Pass im Eins-gegen-eins mit Müller den Ausgleich fast schon fahrlässig liegen (29.). Auch Weiser scheiterte kurz darauf aus dem Rückraum an Müllers Fußabwehr (32.). Nach einer Ecke von links war Veljkovic am langen Pfosten frei, doch Müller räumte ihn rigoros ab. Eigentlich ein klarer Elfmeter, allerdings entschied Schiedsrichter Felix Brych auf Abseits – eine ganz enge Kiste (39.). So blieb es beim bitteren 0:1-Pausenrückstand, obwohl die Bremer über weite Strecken die klar bessere Mannschaft waren.
Die schlechten Nachrichten rissen aus Bremer Sicht nicht ab: Kapitän Niklas Stark musste verletzungsbedingt in der Kabine bleiben. Für ihn kam Jung neu ins Spiel. Und statt der Aufholjagd gab es direkt den nächsten Nackenschlag: Werder Bremen ließ Wimmer durchs Mittelfeld spazieren, der zog aus 25 Metern einfach mal ab und setzte seinen von Veljkovic leicht abgefälschten Schuss rechts oben unter die Latte. An einem richtig guten Tag hätte Zetterer den vielleicht parieren können (48.).
Werder Bremens Anschlusstreffer kommt zu spät – Niederlage gegen VfL Wolfsburg perfekt
Es dauerte eine Viertelstunde bis Werder Bremen mal wieder eine Offensivaktion zustande brachte: Bittencourt bediente Weiser, doch der fand einmal mehr keinen Weg vorbei am starken Müller (63.). Insgesamt wirkten die Bremer nun aber verunsichert und ratlos. Anders als im ersten Abschnitt lief offensiv kaum noch etwas zusammen – von einem Aufbäumen war nichts zu spüren. Und doch hatte der glücklose Stage plötzlich aus dem Nichts den nächsten Hochkaräter auf dem Fuß. Er scheiterte nach Bittencourt-Freistoß völlig freistehend an Müller, weil er den Ball nicht richtig traf (69.).
Ole Werner reagierte mit einem Dreifachwechsel: Für den weiter glücklosen Silva kam Comebacker Keke Topp, Köhn ersetzte Agu und Bittencourt machte Platz für Issa Kaboré (72.). Werder mühte sich zwar, brachte offensiv aber kaum noch etwas zustande, weil es an Ideen, Präzision und Durchschlagskraft mangelte. Bis Stage in der Schlussminute auf Weiser ablegte und der mit links in den Winkel traf (90.). Kurz keimte noch einmal Hoffnung für die vierminütige Nachspielzeit auf. Doch es wurde auch im zehnten Pflichtspiel des Jahres nichts mit dem erhofften Befreiungsschlag – stattdessen setzte es die fünfte Pleite in Folge und Werder Bremen steckt tief in der Krise. Weiter geht es für die Bremer am kommenden Samstag (15.30 Uhr) auswärts gegen den amtierenden Deutschen Meister, Bayer Leverkusen. (mwi) Schon gelesen? „Das hat nichts mit Ego zu tun, sondern mit Qualität“: Werder Bremen ärgert sich über Niederlage gegen VfL Wolfsburg – die Stimmen!
Werder Bremen im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Schluss! Stage verpasst Last-Minute-Ausgleich
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel gibt es hier live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 2:1 für Wolfsburg.
>>> WERDER-LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<
17.22 Uhr: Und dann ist Schluss! Werder verliert mit 1:2 gegen den VfL Wolfsburg. Patrick Wimmer schockte die Bremer in beiden Halbzeiten früh, doch der SVW hätte im ersten Durchgang zurückkommen können. Werder verpasste jedoch mehrfach den Ausgleich und musste kurz nach der Pause das zweite Gegentor hinnehmen. Der Anschlusstreffer von Weiser kam dann zu spät. Werder kassiert damit die fünfte Pflichtspielniederlage in Serie.
90.+4 Min: PFOSTEN! Jens Stage kommt nach einem langen Ball aus halblinker Position im Strafraum zum Abschluss, der Ball klatscht aber an den Außenpfosten. Brych entscheidet obendrein auf Offensivfoul.
90.+2 Min: Milos Veljkovic geht etwas zu rustikal in einen langen Ball und foult seinen Gegenspieler im Kopfballduell, es gibt Gelb.
90.+1 Min: Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.
90. Min: TOOOOOR für Werder! Jens Stage wird im Strafraum angespielt und legt auf Mitchell Weiser ab, der den Ball mit links ins rechte Eck schlenzt. Geht hier etwa doch noch was für Werder?
89. Min: Wolfsburg wechselt noch einmal, Fischer und Behrens kommen für Skov und Wind.
87. Min: Es scheint, als hätten die vier katastrophal getretenen Ecken in Serie Werder nun endgültig den Stecker gezogen. Wolfsburg hält gerade den Ball und hat somit keine Mühe, Werder vom eigenen Tor fernzuhalten.
85. Min: Nun darf Derrick Köhn mal von der anderen Seite eine Ecke treten, doch auch dieser Ball ist eine – Entschuldigung – Frechheit. Werder läuft stattdessen in einen Konter, an dessen Ende Amoura zum Abschluss kommt. Zetterer kann zur Ecke parieren. Die bringt dann nichts ein, weil Zetterer im Fünfmeterraum gefoult wird.
84. Min: Wieder gibt es eine Ecke, die wird erneut von Köhn getreten und kommt dieses Mal besser – wird aber in den Rückraum geklärt. Dort kommt Lynen zum Abschluss – und Pieper zu Fall. Doch Brych sieht keine Grundlage für einen Elfmeter. Das Spiel läuft weiter, und Topp holt den nächsten Eckball heraus.
83. Min: Topp und Stage kombinieren sich in den Strafraum und holen zumindest mal eine Ecke heraus. Der erste Versuch von Derrick Köhn ist aber viel zu kurz, aber er darf nochmal ran. Doch auch die zweite Ecke ist einfach schlecht – wer sich jemals über die Standards von Marvin Ducksch beschwert hat, sollte sich wohl bei ihm entschuldigen.
82. Min: Zehn Minuten bleiben dem SV Werder inklusive der Nachspielzeit in etwa noch, um hier zumindest noch einen Punkt mitzunehmen – aktuell fehlt es aber an jeglicher Fantasie, wie das noch gelingen soll.
80. Min: Es gibt weiterhin kein Durchkommen. Werder hat zwar den Ball, schafft es aber nicht ins letzte Drittel. Entweder das Anspiel ist zu ungenau oder es ist ein Wolfsburger Bein dazwischen.
77. Min: Werder ist hier weiterhin bemüht, nach vorne zu spielen. Aktuell fehlt es aber an den nötigen Ideen gegen nun ganz tiefstehende Wolfsburger.
74. Min: Werder fehlt heute auch ein bisschen das nötige Glück. Nach einer Kaboré-Flanke wird erst der Versuch von Stage geblockt, dann springt Lynen der Ball ein Stück zu weit weg, sodass ein Abschluss nicht möglich ist.
71. Min: Dann ist Zeit für drei Werder-Wechsel: Felix Agu, André Silva und Leonardo Bittencourt verlassen den Rasen, Issa Kaboré, Derrick Köhn und Keke Topp kommen dafür rein. Topp feiert damit nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback! Und auch Wolfsburg wechselt: Vranckx ersetzt den Doppeltorschützen Wimmer.
70. Min: Oliver Burke sieht für ein Foul auf der rechten Seite korrekterweise die Gelbe Karte. Der folgende Freistoß bringt jedoch nichts ein, weil das Schiedsrichter-Team auf Abseits entscheidet.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Jens Stage vergibt erneut eine Riesenchance
69. Min: Und dann ist plötzlich die Riesenchance zum Anschlusstreffer da! Jens Stage taucht nach einer Freistoßflanke von Leonardo Bittencourt frei vor dem VfL-Tor auf, bringt das Leder aber nicht an Marius Müller vorbei. Das hätte ein Tor sein MÜSSEN!
67. Min: Es gibt leichten Frust bei den Fans in der Bremer Ostkurve. Eigentlich soll der Wechselgesang des Vereinsnamens angestimmt werden, doch der Gästeblock ist gerade so laut, dass die Westkurve nicht antworten kann – oder will. So oder so: Der Versuch wird nach dem dritten Mal nun eingestellt.
65. Min: Die offizielle Zuschauerzahl beträgt 41.152 – das Weserstadion ist damit nicht ganz ausverkauft. Im Gästeblock sind einige Plätze frei geblieben, doch auch im weiten Rund sind einige grüne Sitzschalen zu erkennen.
64. Min: Wolfsburg wechselt doppelt, Amoura und Dardai verlassen den Platz, dafür sind nun Gerhardt und Tomas mit von der Partie.
63. Min: Bittencourts Hereingabe ist abermals schlecht, doch der Ball kommt zu ihm zurück. Beim zweiten Versuch erreicht er Weiser, der sofort mit links abzieht, aber am gut parierenden Müller scheitert. Obendrein stand Weiser offenbar im Abseits.
62. Min: Vielleicht muss es mal eine Einzelaktion sein. Silva tankt sich links in den Strafraum und holt gegen zwei Leute zumindest mal eine Ecke raus.
Werder Bremen im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Patrick Wimmer schockt den SVW erneut
61. Min: Es zischen die ersten, noch ganz leisen Pfiffe durchs Weserstadion. Ein langer Ball der Bremer wird mühelos von VfL-Keeper Marius Müller abgefangen, da war weit und breit kein grün-weißer Spieler in Sicht. Das könnten jetzt lange 30 Minuten werden, wenn sich die Hausherren hier nicht bald etwas einfallen lassen.
60. Min: Die bringt aber nichts ein, weil der von Bittencourt getretene Ball am ersten Pfosten geklärt werden kann. Felix Agu spielt den zweiten Ball zwar noch einmal herein, wartet mit dem Versuch aber so lange, dass es beinahe zu einem Wolfsburger Konter gekommen wäre. Danach ist Chance verpufft.
59. Min: Es gibt eine Ecke für Werder.
58. Min: Das ist auch ein Stück weit bezeichnend: Oliver Burke erobert den Ball und spielt auf André Silva, gemeinsam starten die beiden Werder-Angreifer zum Konter. Doch Silva wird nach nur wenigen Metern eingeholt, obwohl die Bremer hier auf ein Zwei-gegen-Zwei zugelaufen wären. Auch hier war mehr drin.
56. Min: Nächster Abschluss durch Patrick Wimmer! Der Wolfsburger kann von links auf die Bremer Abwehrkette zulaufen, sein Schuss ist dann aber ein halber Pass – und trudelt folglich gefahrlos neben das Tor.
54. Min: Das zweite Gegentor hat merklich Eindruck hinterlassen. Werder ist geschockt und kann gerade nicht an die insgesamt gute Leistung aus dem ersten Abschnitt anknüpfen. Bezeichnend: Bittencourt erobert im Zentrum den Ball, doch gleich drei Bremer, die drumherum stehen, können das Leder nicht sichern. So ist Wolfsburg wieder in Ballbesitz.
50. Min: Das ist bislang ein maximal bitterer Nachmittag für Werder. Erst traf Wimmer nach einem Zetterer-Patzer zur Wolfsburger Führung, dann verpassten die Bremer gleich mehrfach den Ausgleich. Zum Start in die zweite Hälfte jetzt der erneute Rückschlag – ob die Elf von Ole Werner hier heute noch einmal zurückkommt?
48. Min: Tor für Wolfsburg. Das darf einfach nicht wahr sein: Wieder ein früher Schock für Werder. Die Wolfsburger kombinieren sich um den Bremer Strafraum, ehe Patrick Wimmer links an die Kugel kommt und nach innen zieht. Der 23-jährige Österreicher zieht aus 20 Metern und zentraler Position ab und senkt sich ins rechte Eck. Michael Zetterer sieht da auf den ersten Blick aber wieder nicht gut aus.
47. Min: Erster Schreckmoment für die Bremer: Senne Lynen sitzt am Boden, es scheint aber für ihn weiterzugehen.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Die zweite Hälfte läuft
46. Min: Weiter geht´s! Die zweite Halbzeit läuft. Was geht hier noch für Werder?
16.31 Uhr: Die beiden Mannschaften kehren auf das Feld zurück, es geht hier also gleich weiter. Für Werder wird es darum gehen, hier nicht schnell das 0:2 zu kassieren – dann wird es ganz schwer. Es bleiben den Bremern schließlich ganze 45 Minuten, um hier zumindest einen Treffer zu erzielen.
16.28 Uhr: Werder wird zur zweiten Halbzeit wechseln, bei Niklas Stark geht es offenbar nicht weiter. Für ihn kommt nun Anthony Jung in die Partie.
16.16 Uhr: Und dann ist Pause! Werder liegt mit 0:1 zurück, weil Keeper Michael Zetterer ein böser Fehler passierte. Der Bremer Schlussmann unterlief eine Wolfsburger Ecke, Patrick Wimmer war der Nutznießer und traf mit dem unteren Rücken zur Führung (7.). Danach spielte dann aber eigentlich nur noch Werder – doch André Silva (19./21.), Jens Stage (30.) und Milos Veljkovic (38.) verpassten den Ausgleich teils kläglich. Über die Veljkovic-Szene dürfte obendrein noch zu reden sein: Das Schiedsrichter-Team um Felix Brych entschied auf Abseits und nicht auf Elfmeter für Werder, doch Veljkovic könnte auf gleicher Höhe gewesen sein. Es nützt aber nichts: Werder braucht mindestens ein Tor – und muss daher im zweiten Durchgang an die insgesamt gute erste Hälfte anknüpfen.
Werder Bremen im Liveticker gegen VfL Wolfsburg: Knapper Pausen-Rückstand
45. Min: Es gibt eine Minute Nachspielzeit – und einen Schiedsrichter-Hochball. Zum Unverständnis der Werder-Fans – und auch wir wissen hier gerade nicht so genau, was da los ist.
44. Min: Das hätte eine Ecke für Werder geben müssen. Stage dringt von rechts in den Strafraum ein und legt quer auf Silva, dessen Schuss aber deutlich zur Ecke abgefälscht wird. Warum Brych hier auf Abstoß entscheidet, weiß er wohl nur selbst.
43. Min: Wieder liegt Mitchel Weiser am Boden, doch erneut entscheidet Felix Brych nicht auf Freistoß. Der Bremer Außenbahnspieler wurde offenbar bei einem Wolfsburger Klärungsversuch am Bauch getroffen, es geht aber schon für ihn weiter.
40. Min: Fünf Minuten sind noch regulär zu spielen, Werder drückt hier auf den Ausgleich – und er ist inzwischen überfällig.
38. Min: Großchance Werder! Bittencourt bringt den Ball in die Mitte, Pieper verlängert am ersten Pfosten – doch Milos Veljkovic schafft es nicht, das Leder aus kurzer Distanz an Marius Müller vorbeizuschieben. Der Serbe stand aber ohnehin im Abseits – ansonsten hätte es eventuell auch einen Elfmeter geben können.
37. Min: André Silva holt die nächste Ecke raus. Der Angreifer hatte sich auf der linken Seite im Dribbling versucht, seine Flanke wurde aber abgeblockt.
36. Min: Wolfsburg kontert über Amoura, der von links nach innen zieht und auf Dardai ablegt. Der Mittelfeldmann zieht von der Strafraumgrenze ab, doch Senne Lynen wirft sich entscheidend in den Ball und blockt diesen ab. Da hat Werder zum ersten Mal in diesem Spiel etwas zu luftig verteidigt.
35. Min: Auf der anderen Seite bietet sich dem VfL Wolfsburg nach einem Standard nun die Möglichkeit, mal wieder etwas Gefahr auszustrahlen. Lynen hatte seinen Gegenspieler gefoult. Die Freistoßhereingabe bringt aber nichts ein, weil das Schiedsrichter-Team eine Abseitsstellung erkannt haben will.
34. Min: Die nächste Großchance für Werder! André Silva spielt Oliver Burke im Strafraum frei, doch statt abzuschließen, spielt der Schotte nochmal quer. Der abgefälschte Ball landet bei Mitchell Weiser, der zwar sofort abzieht, aber genau auf Marius Müller zielt. Der VfL-Keeper kann mit dem Fuß parieren.
33. Min: Die Wolfsburger versuchen sich mal wieder im Angriff und setzen sich längere Zeit in der Bremer Hälfte fest. Aus dem Spiel heraus schafft es der VfL aber weiterhin nicht, sich Chancen zu erspielen. Werders Defensive steht.
31. Min: Wieder liegt ein Bremer im Wolfsburger Strafraum am Boden, dieses Mal ist es André Silva. Der Angreifer kommt nach einer Weiser-Flanke zu Fall, doch auch hier ist es nicht genug, um dafür einen Elfmeter zu geben.
30. Min: Das MUSS der Ausgleich sein! Jens Stage läuft nach einem katastrophalen Wolfsburger Fehlpass alleine aufs VfL-Tor zu, weil Leonardo Bittencourt den Ball steil spielt. Der Däne hat alle Zeit der Welt, scheitert mit seinem Schuss aber an Marius Müller. Das war die Riesenchance zum Ausgleich!
28. Min: Werder versucht weiter, auf die Tube zu drücken – doch weitere Torchancen gibt es gerade nicht. Das Spiel wird größtenteils zwischen den Strafräumen ausgetragen. Auch, weil die Fehlpassquote bei Werder weiter hoch ist.
26. Min: Werder ist in dieser Phase das deutlich aktivere Team. Der Ausgleich wäre inzwischen hochverdient – auch, weil von Wolfsburg nahezu nichts mehr kommt. Das Publikum merkt auch, dass die Bremer dran sind – und unterstützt mit lautstarkem Wechselgesang des Vereinsnamens.
25. Min: Weiser geht im Wolfsburger Strafraum zu Boden. Wurde er da von Patrick Wimmer getroffen? Eher nicht. Der VfL kontert stattdessen, doch Amoura bleibt an der Bremer Abwehr hängen.
23. Min: Burke schickt Stage mit einem tollen Pass auf die Reise, doch der Däne kriegt das Leder kurz vor der Torlinie nicht mehr richtig ins Zentrum – VfL-Keeper Müller kann den Ball sicher abfangen.
22. Min: Die Ecke bringt nichts ein, doch Werder unterbindet den Konterversuch von Amoura – eine Kombination von Weiser und Bittencourt führt dann in der Folge auf der rechten Seite nicht zum Erfolg.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: André Silva verpasst gleich zweimal den Ausgleich
21. Min: Nächste dicke Chance für Werder! Weiser flankt von rechts, Silva setzt zum Flugkopfball an – sein Versuch wird gerade so von Müller im Wolfsburger Tor pariert. Es gibt Ecke!
20. Min: Schiedsrichter Felix Brych schickt Jens Stage zur Bremer Bank, der Däne blutet am Knie. Der Mittelfeldmann kann aber weitermachen und ist auch bereits zurück auf dem Rasen.
19. Min: Pfosten! André Silva kommt an der Strafraumgrenze an den Ball, weil Wolfsburg im Spielaufbau patzt. Der Angreifer zieht ab, sein Linksschuss klatscht aber an den linken Außenpfosten!
18. Min: Dieser bringt nichts ein, stattdessen läuft der Bremer Konter. Über links dringt André Silva mit dem Ball in den Strafraum ein, sein Abschluss ist dann aber zu zentral und somit harmlos für VfL-Keeper Marius Müller.
17. Min: Wolfsburg kann sich befreien und schaltet schnell um, Wind versucht, Svanberg in Szene zu setzen, doch Pieper kann den Ball klären. Im folgenden Luftzweikampf foult Burke seinen Gegenspieler. Es gibt Freistoß für den VfL, etwa zehn Meter hinter der Mittellinie in der Bremer Hälfte.
15. Min: Werder ist zwar um eine Antwort bemüht, doch noch fehlt es im Spiel mit dem Ball an den nötigen Lösungen. Die Wolfsburger stellen defensiv die Räume zu, mit dem Flachpassspiel ist da erstmal kein durchkommen. Immer wieder probieren es die Bremer daher mit Chip-Bällen, doch die sind noch viel zu ungenau.
10. Min: Rustikaler Einsatz von Konstantinos Koulierakis, der André Silva im Strafraum wegcheckt. Die Werder-Fans fordern einen Elfmeter, doch das ist Schiedsrichter Felix Brych – zu Recht – zu wenig.
9. Min: Jetzt mal der erste Angriff des SV Werder: Mitchell Weiser bricht auf der rechten Seite durch und dringt in den Strafraum ein, sein Pass landet über Umwege bei Jens Stage. Der Schussversuch des Dänen wird aber ebenso abgeblockt wie der folgende Versuch von Oliver Burke.
8. Min: Und der nächste Wolfsburger Angriff rollt! Amoura verlagert den Ball stark auf die rechte Seite, wo Felix Agu ins Laufduell mit Skov muss – dort dann aber an der Grundlinie der Sieger bleibt.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Patrick Wimmer trifft nach einer Ecke zur Wolfsburger Führung
7. Min: Tor für Wolfsburg, Patrick Wimmer trifft. Da sieht Michael Zetterer ganz schlecht aus! Bei der Wolfsburger Ecke springt der Bremer Keeper am Ball vorbei, Wimmer dreht sich zwar weg, lenkt den Ball aber mit dem unteren Rücken ins leere Tor.
6. Min: Erste Ecke für Wolfsburg, weil Veljkovic einen Pass ins Toraus abfälscht.
5. Min: Leonardo Bittencourt erkämpft stark im Mittelfeld den Ball und will sofort auf Oliver Burke durchstecken, doch der Pass ist viel zu hart und ungenau. Ein Raunen geht durchs Stadion, da wäre mehr drin gewesen.
4. Min: Werder hat in diesen ersten Minuten etwas mehr Ballbesitz und ist darum bemüht, Ordnung ins Spiel zu kriegen. Bislang wirkt das von beiden Teams aber noch sehr wild.
2. Min: Und es geht direkt heiß her! Erst blockt Niklas Stark einen Versuch von Mohammed Amoura, dann schnappt sich Oliver Burke den Ball und startet einen Konter – doch kurz vor dem Strafraum legt sich der Schotte den Ball zu weit vor. Der VfL kann klären.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Anpfiff! Das Spiel läuft!
1. Min: Und dann ist das Spiel freigegeben. Werder gegen Wolfsburg, los geht´s!
15.29 Uhr: Werder spielt „falsch herum“: In der ersten Hälfe spielen die Bremer auf die Ostkurve zu.
15.27 Uhr: Während die beiden Mannschaften einlaufen, zünden die Gästefans Pyrotechnik. Gleich geht es los!
15.25 Uhr: Die Werder-Fans haben ein neues Banner in der Ostkurve ausgerollt. Die klare Forderung: „Zerreißt euch für den Verein!“ Das ist gegen formstarke Wolfsburger auch bitter nötig, denn der VfL ist seit acht Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Im DFB-Pokal setzte es im Viertelfinale aber eine 0:1-Niederlage bei RB Leipzig.
15.23 Uhr: In wenigen Minuten geht es los, doch jetzt ist erstmal Zeit für einen Klassiker: „Lebenslang Grün-Weiß“ dröhnt aus den Lautsprechern, die Fans singen kräftig mit. Die Hoffnung, dass Werder heute die Trendwende schafft, schwingt also doch gehörig mit. Und das, obwohl in der Fan-Umfrage der DeichStube 65,6 Prozent der User sagten, dass sie mit einer Niederlage gegen Wolfsburg rechnen.
15.20 Uhr: Geleitet wird die Partie heute übrigens von Felix Brych. Als Assistenten stehen ihm Mitja Stegemann und Nikolai Kimmeyer zur Seite, vierter Offizieller ist TImo Gansloweit. Der verantwortliche Video-Schiedsrichter Daniel Schlager, ihm assistiert Markus Häcker im „Kölner Keller“.
15.15 Uhr: Derweil verschwinden die Werder-Profis unter dem seichten Applaus der heimischen Fans im Spielertunnel. Auch die Wolfsburger machen sich auf den Weg in die Kabine, ihre Anhänger – knapp 3.000 werden es wohl sein – skandieren dabei lautstark „VfL, VfL“ – und sind damit deutlich lauter.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Werder hat jetzt mehr als 60.000 Mitglieder
15.10 Uhr: Aktuell ist nicht alles schlecht beim SV Werder – zumindest, wenn man auf die neue Mitgliederzahl blickt. Werder hat jetzt mehr als 60.000 Mitglieder, Torben Battermann heißt der glückliche junge Mann, der das 60.000. Mitglied geworden ist. Er steht nun gemeinsam mit Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald am Mikrofon bei Stadionsprecher Arnd Zeigler. Hess-Grunewald sagt mit Blick auf die Zahl: „Das ist historisch.“ Der 64-Jährige hält zudem weiter am Ziel fest, die magische Marke von 100.000 Mitgliedern zu erreichen.
15.05 Uhr: Das Hinspiel gewann Werder übrigens spektakulär mit 4:2. Tiago Tomas hatte die Wolfsburger zwar in Führung gebracht, doch Mitchell Weiser, Felix Agu und Marvin Ducksch drehten die Partie. Nachdem Patrick Wimmer wegen eines harten Fouls mit Rot vom Platz flog, erhöhte Marco Grüll sogar auf 4:1, ehe Joakim Maehle noch der zweite VfL-Treffer gelang. Gegen einen ähnlichen Spielverlauf hätten viele Werder-Fans heute bestimmt nichts einzuwenden.
14.55 Uhr: Eine gute halbe Stunde vor dem Anpfiff ist das Weserstadion übrigens noch recht spärlich besetzt – abgesehen vom Stehplatzbereich der Ostkurve, die natürlich prall gefüllt ist. In der des SV Werder sind noch zahlreiche Karten zu kaufen, es dürften heute folglich einige Plätze frei bleiben.
14.50 Uhr: Jetzt laufen die Werder-Profis aus dem Spielertunnel auf den Rasen – und die Fans begrüßen sie mit Applaus und lauten „Werder“-Rufen. Das unten erwähnte Banner hängt indes weiterhin am Hintertornetz vor der Ostkurve und darf somit als klare Forderung verstanden werden.
14.45 Uhr: Trainer Ole Werner hat übrigens nur eines seiner fünf Bundesliga-Spiele gegen den VfL Wolfsburg verloren – das war aber ausgerechnet das letzte Heimspiel (0:2). Mehr Fakten zum anstehenden Spiel zwischen Werder und Wolfsburg findet ihr im Angeberwissen!
14.40 Uhr: Die Kritik der Werder-Fans ist hart, aber berechtigt. Der SVW gewann nur eines seiner letzten acht Bundesliga-Spiele (1:0 gegen Mainz 05), schied zudem nach einer desaströsen Leistung mit 1:2 im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld aus. Nach dem Spiel kam es zwischen Fans und Mannschaft zum Eklat: Die Bremer Profis wurden vom eigenen Anhang mit Gegenständen beworfen und wüst beschimpft, selbst Trainer Ole Werner und Kapitän Niklas Stark wurden von den Ultras weggeschickt. Es wird heute spannend zu sehen sein, wie die Fans in der Bremer Ostkurve ihre Mannschaft begrüßen.
14.35 Uhr: Das Spiel beginnt zwar erst in gut einer Stunde, doch die Werder-Fans sind bereits heiß: In der Ostkurve wird ein Banner mit einer klaren Botschaft ausgerollt! „Kein Wille, kein Kampf, keine Mentalität: Wer dieses Trikot trägt, hat sich zu zerreißen“, ist darauf zu lesen. Eine deutliche Ansage an die Werder-Profis, die sich aktuell aber noch in der Kabine befinden.
14.28 Uhr: Jetzt ist auch die Aufstellung des VfL Wolfsburg da: Müller – Roerslev, Vavro, Koulierakis, Maehle – Dardai, Svarnberg – Skov, Wimmer – Wind, Amoura. Auf der Bank sitzen zunächst: Pervan – Fischer, Vranckx, Tomas, Kaminski, Behrens, Gerhardt, Odogu, Bröger.
14.25 Uhr: Nicht nur Romano Schmid fällt damit krankheitsbedingt gegen den VfL Wolfsburg aus, auch Justin Njinmah, Patrice Covic, Marco Grüll und Skelly Alvero stehen nach Vereinsangaben wegen einer Erkältung nicht zur Verfügung.
14.19 Uhr: Auf der Werder-Bank sitzen: Backhaus – Jung, Köhn, Malatini, Kaboré, Coulibaly, Topp, Lukowicz, Adeh. Der 17-jährige Karim Coulibaly feiert damit sein Debüt und steht erstmals im Bremer Spieltagskader. Das gilt auch für den 30-jährigen Routinier Maik Lukowicz, der normalerweise für die U23 spielt.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Fünf Änderungen in der Werder-Startelf
14.18 Uhr: Moin aus der DeichStube. Etwas verfrüht liegt uns schon die Werder-Startelf vor. Mit folgender Aufstellung gehen die Bremer in das Spiel: Zetterer – Pieper, Stark, Veljkovic – Weiser, Lynen, Agu – Stage, Bittencourt – Silva, Burke.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg. Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Ole Werner verrät vor Spiel gegen VfL Wolfsburg: Bei Werder Bremen ist der Umgang mit Misserfolg schon lange ein kritisches Thema
Nur ein Sieg aus neun Spielen: Der SV Werder Bremen will am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) gegen den VfL Wolfsburg die Trendwende schaffen – der Vorbericht!
Bremen – Im Spielertrakt des Weserstadions, das hat Werders Cheftrainer Ole Werner am Donnerstag verraten, hängt schon seit längerer Zeit ein sehr bekannter Spruch an der Wand. Ach was: eine Weisheit, die seit Jahrzehnten fest im deutschen Fußballsprachgebrauch verankert ist. „Entscheidend is‘ auf’m Platz.“ Gesagt hat das einst BVB-Legende Alfred „Adi“ Preißler, womit er eine denkbar simple, aber gerade deshalb so treffende Grundformel für den Sport geliefert hat. Dass sie bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren hat, ist unumstritten – und doch müssen sie beim SV Werder Bremen in diesen Tagen hart dafür arbeiten, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Seit Wochen ausbleibende Ergebnisse und Spieler, die sich dafür gegenseitig (und öffentlich) die Schuld in die Schuhe schieben – im Jahr 2025 gibt Grün-Weiß ein höchst besorgniserregendes Bild ab, mit dem blamablen Pokal-Aus bei Drittligist Bielefeld als vorläufigem Tiefpunkt. Wie er die Lage wieder in den Griff bekommen möchte, hat Trainer Werner vor dem anstehenden Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) erklärt – und dabei verraten, dass es ein spezielles Problem bei Werder schon seit Jahren gibt.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfL Wolfsburg: Ole Werner fordert zu mehr Geschlossenheit auf
„Wir hatten in der Vergangenheit schon häufiger solche Themen, die jetzt nach draußen dringen. Das ist nicht neu für mich“, sagte der 36-Jährige, „es sind Themen, die mich hier mindestens schon seit zweieinhalb Jahren beschäftigen und die auch im Verein bekannt sind.“ Auf Nachfrage eines Journalisten, was er denn genau damit meine, kam Ole Werner auf den Bremer Umgang mit Misserfolgen zu sprechen. Zwar hätten fraglos personelle Ausfälle, negative Ergebnisse und ein wiederum dadurch schwindendes Selbstvertrauen zur Krise beigetragen. „Es ist aber auch der Umgang mit Situationen, in denen Ergebnisse nicht für uns sprechen“, sagte Werner. „Man muss dann trotzdem bei sich bleiben und die Dinge gemeinsam angehen. Das haben wir in den letzten Wochen zu selten getan. Es ist etwas, das uns in Phasen immer mal wieder beschäftigt.“ In einer Fußball-Mannschaft sei das nichts Ungewöhnliches – nur hat es sich für Werder Bremen inzwischen zum handfesten Problem ausgewachsen. Werner selbst hatte es nach dem 0:5 in Freiburg öffentlich zur Sprache gebracht.
„Dass es jetzt nach außen dringt, hat sicherlich damit zu tun, dass wir gestiegene Erwartungen an uns haben und dass es diese Themen bei uns schon sehr lange gibt“, sagte der Chefcoach des SV Werder Bremen, der bisher nicht imstande war, sein Team in diesem Punkt wieder auf Kurs zu bringen. Grundsätzlich sei er das und sei es auch die Mannschaft aber sehr wohl, betonte Ole Wernervor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg: „Wir haben das immer wieder bearbeitet und auch in den Griff bekommen. Es ist wichtig, dass wir uns vor Augen halten, dass wir in der Lage sind, diese Dinge zu ändern.“ Genau darum gehe es jetzt wieder, schnellstmöglich.
So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg aussehen!
Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg im DeichStube-Live-Ticker: Clemens Fritz will keine Trainer-Diskussion aufkommen lassen
Öffentliche Ansagen von Profis wie Leonardo Bittencourt, der nach dem Pokal-Aus in Bielefeld Mitspieler Derrick Köhn verbal attackiert hatte, sind für den Trainer dabei nicht das Problem. „Ich bin nicht derjenige, der sagt: ,Das geht gar nicht‘. Man kann durchaus auch mal offene und härtere Worte finden“, hielt Ole Werner fest. Seine Bedingung dabei: „Das Entscheidende ist, dass man sich im Nachhinein zusammenrauft und beim nächsten Mal wieder als Einheit auf dem Platz steht und alles füreinander tut.“ In dieser Hinsicht will der Trainer des SV Werder Bremen auf sein angeschlagenes Team einwirken. „Der Kopf spielt in so einer Phase natürlich eine Rolle. Als Trainer bist du nie nur in fußballerischen Fragen gefordert, sondern auch in diesem Bereich.“
Ole Werner selbst geht vor dem Wolfsburg-Spiel betont sachlich mit der angespannten Situation um. Die zuletzt zunehmende Kritik an seiner Person, die Sportchef Clemens Fritz bereits zum Satz „Es gibt bei uns keine Trainerdiskussion“ veranlasste, lässt ihn – zumindest nach außen hin – kalt. „Ich habe seit über drei Jahren ununterbrochen Werder im Kopf. Natürlich gewinne ich lieber Spiele, denn für uns alle sind die Tage angenehmer, wenn man Erfolgserlebnisse hat. Aktuell ist keine Zeit, in der wir beschwingt über die Flure laufen“, sagte Werner, betonte jedoch auch: „Ich sehe es aber trotzdem so, wie es ist: Es ist mein Job, mit der Mannschaft zu arbeiten und Antworten zu finden, um wieder positive Ergebnisse zu erzielen. Es ist mein Job, sich darum zu kümmern und entsprechend zu liefern.“ Am besten schon am Samstag, wenn der SV Werder Bremen im eigenen Stadion gegen den VfL Wolfsburg (live im TV) spielt. „Das ist eine Mannschaft mit hoher Qualität, die sehr geradlinig spielt und den direkten Weg zum Tor sucht“, sagte Werner, der gegen Ende des Medientermins am Donnerstag beinahe froh wirkte, endlich über den Sport Fußball sprechen zu können. Wie gesagt: „Entscheidend is‘ auf’m Platz.“ Hängt bei Werder ja sogar an der Wand. (dco)
Borussia Dortmund hat zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele nacheinander in der Fußball-Bundesliga gewonnen. Der FSV Mainz 05 holte unterdessen gegen RB Leipzig Big Points.
01. März 2025
Von: dpa
Der BVB setzte sich am 24. Spieltag mit 2:0 beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger FC St. Pauli durch. Damit bestätigte der BVB den leichten Positivtrend unter dem neuen Trainer Niko Kovac nach dem 6:0 in der vergangenen Woche.
Eine weitere empfindliche 1:2-Niederlage im Kampf um einen Champions-League-Platz musste RB Leipzig zuhause gegen den zuvor punktgleichen FSV Mainz 05 hinnehmen. Im Kampf gegen den Abstieg kassierten der VfL Bochum gegen die TSG 1899 Hoffenheim (0:1) und der 1. FC Heidenheim gegen Borussia Mönchengladbach (0:3) jeweils vor heimischer Kulisse Rückschläge. Im Duell der Pokal-Verlierer unter der Woche gewann der VfL Wolfsburg beim SV Werder Bremen (2:1).
Der BVB wollte unbedingt das 6:0 zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin bestätigen. Beim Hamburger Aufsteiger zeigte die Mannschaft von Niko Kovac in der ersten Halbzeit eher eine mäßige Leistung. Nach der Pause brachte Serhou Guirassy (51.) den BVB aber in Führung, sieben Minuten später erhöhte Karim Adeyemi. St. Pauli blieb auch im vierten Spiel nacheinander ohne Tor und verpasste es, sich ein bisschen von den Abstiegsrängen abzusetzen.
Mainz dreht Spiel
Auch ein Blitzstart hat die Leipziger nicht retten können. Nach nur einer Minute führten die Gastgeber mit 1:0 durch den Treffer von Xavi Simons. Die Freude nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales unter der Woche ging direkt weiter. Nur, dass die Mainzer, die vor dem Spiel punktgleich schon vor RB lagen, zur Karnevalshochzeit auch zur Ergebnis-Bestform aufliefen: Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) wendeten die Partie.
Der FC St. Pauli kommt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga nicht aus seiner Ergebniskrise heraus. Die Hamburger unterlagen am Sonnabend Borussia Dortmund mit 0:2 (0:0) und kassierten damit die vierte Niederlage in Serie.
von Johannes Freytag
Besonders bitter für den Aufsteiger: Zum vierten Mal hintereinander blieb er dabei auch ohne eigenen Torerfolg. Wie in den meisten bisherigen Saisonspielen zeigte die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin eine gute Abwehrleistung, blieb allerdings zum wiederholten Male im Angriff harmlos.
“Ich glaube, wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt, in der wir Dortmund richtig vor Probleme gestellt haben. Und dann kommen wir wieder raus und sind ein bisschen inaktiv. Aber ich habe trotzdem nie das Gefühl gehabt, dass wir aufgeben. Wir müssen das Glück wieder auf unsere Seite ziehen”, sagte Blessin im Interview mit dem NDR.
“Natürlich wird der Druck größer”, gab St. Paulis Noah Weißhaupt mit Blick auf die Tabelle zu, fügte aber auch hinzu: “Ich mache mir keine Gedanken, wenn wir so weiterspielen wie in der ersten Hälfte. Wir müssen halt einfach die Tore machen.”
Noch gibt es ein Punktepolster
Tatsächlich haben die Hamburger immer noch ein kleines Punktepolster und eine vergleichsweise gute Tordifferenz (-11). Der Abstand auf einen direkten Abstiegsrang beträgt weiterhin sechs Zähler, sollte Holstein Kiel am Sonntag bei Union Berlin gewinnen, wären es noch fünf. Der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt – Bochums Sieg am grünen Tisch gegen Berlin eingerechnet – vier Punkte.
Für die Kiezkicker geht es mit einem Nordduell weiter – am kommenden Sonnabend (15.30 Uhr, im NDR Livecenter) gastieren sie beim VfL Wolfsburg, der sich in Bremen mit 2:1 durchsetzte.
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Zäher erster Durchgang am Millerntor
Die Gastgeber, die mit der gleichen Startelf aufliefen wie beim 0:2 in Mainz, begannen schwungvoll und hatten durch Elias Saads Kopfball die erste gute Gelegenheit der Partie (7.). Doch danach entwickelte sich das bei St.-Pauli-Beteiligung typisch zähe Spiel: Defensiv ließen die zweikampfstarken Hamburger wenig anbrennen, offensiv zündeten sie aber auch nicht gerade ein Feuerwerk.
AUDIO: St. Paulis Göttlich zum Bochum-Urteil: “Begründung schwammig” (4 Min)
So ließen sich die Torgelegenheiten im ersten Durchgang an einer Hand abzählen: Noah Weißhaupt rutschte an einer scharfen Hereingabe von Lars Ritzka vorbei (26.), ebenso knapp war es bei einem Schuss des Dortmunders Karim Adeyemi, der am langen Pfosten vorbeitrudelte (45.+1).
Guirassy und Adeyemi schocken St. Pauli
Doch nach Wiederbeginn reichten den Gästen zwei Chancen für zwei Tore: Erst stocherte Serhou Guirassy den Ball zu seinem siebten Rückrundentreffer über die Linie (50.), dann vollendete Adeyemi nach einem Konter, eingeleitet durch einen langen Ball von Guirassy aus dem eigenen Strafraum, zum 2:0 (58.).
Die Partie war damit gelaufen. Denn noch kein einziges Mal war den Hamburgern in dieser Saison ein Punktgewinn nach einem Rückstand gelungen. Und so war es auch diesmal: Der BVB hatte alles im Griff, St. Pauli war das Bemühen nicht abzusprechen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Ein richtig guter Torabschluss gelang dem Aufsteiger im gesamten zweiten Durchgang nicht.
24.Spieltag, 01.03.2025 15:30 Uhr
FC St. Pauli
0
Bor. Dortmund
2
Tore:
FC St. Pauli:
Vasilj – Nemeth, Wahl, Van Der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka (83. Saliakas) – Weißhaupt (83. Sinani), J. Eggestein (73. Ceesay), Saad (57. Afolayan)
Bor. Dortmund:
Kobel – Couto, Can, N. Schlotterbeck, Bensebaini (74. Svensson) – Sabitzer, Groß – Adeyemi (83. Gittens), Reyna (74. Chukwuemeka), Beier (89. Özcan) – Guirassy (89. Brandt)
Leverkusen zeigt Frankfurt den Meister – BVB schielt nach Europa
Im Top-Spiel der Bundesliga lässt Bayer Leverkusen den Frankfurtern keine Chance. Dortmund nähert sich nach einem weiteren Sieg wieder den Champions-League-Plätzen an.
Publiziert heute um 18:48 UhrAktualisiert vor 1 Stunde
Liessen Frankfurt keine Chance: Granit Xhaka (M.) und Nordi Mukiele (r.) bejubeln das Tor von Aleix Garcia.
Foto: Florian Wiegan (Imago)
Bayer Leverkusen darf im Rennen um die Titelverteidigung noch hoffen. Im Topspiel der Bundesliga gewann der Tabellenzweite, mit dem Schweizer Granit Xhaka in der Startelf, beim Dritten Eintracht Frankfurt mit 4:1. Damit hat das Team von Trainer Xabi Alonso weiterhin acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayern München, der am Freitag mit 3:1 beim VfB Stuttgart gewonnen hatte.
Nathan Tella (26.), Nordi Mukiele (29.) und Patrik Schick (33.) hatten Leverkusen innert sieben Minuten mit 3:0 in Führung gebracht. Hugo Ekitiké (37.) erzielte noch vor der Pause den Frankfurter Anschlusstreffer. Aleix Garcia erhöhte in der 62. Minute auf 4:1 und sorgte damit für die Entscheidung. Am Mittwoch treffen die Leverkusener im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League auf den die Bayern.
Dortmund darf wieder hoffen
Borussia Dortmund hat sich mit einem Sieg auf sein Achtelfinal-Hinspiel der «Königsklasse» gegen den französischen Vertreter OSC Lille eingestimmt. Der BVB gewann mit 2:0 bei Aufsteiger FC St. Pauli. Serhou Guirassy (50.) und Karim Adeyemi (58.) sorgten für die Tore.
Es war eine Premiere für die Dortmunder. Erstmals in dieser Saison konnte das Team des Schweizer Goalies Gregor Kobel zwei Bundesliga-Partien in Folge gewinnen. Vor einer Woche gabs einen 6:0-Sieg gegen Union Berlin. In der Tabelle liegt der BVB vorerst nur noch sechs Punkte hinter einem Champions-League-Platz.
Mainz schnuppert an der «Königsklasse»
Dort steht aktuell etwas überraschend Maniz. Der FSV setzte sich gegen Tabellennachbar RB Leipzig durch und übernimmt, zumindest über Nacht, Platz vier der Bundesliga. Dabei fing die Partie für die Leipziger ideal an. Xavi Simons sorgte bereits in der ersten Minute für die Führung. Doch kurz nach Wiederanpfiff drehten die Gäste dank Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) die Partie zu ihren Gunsten und liessen sich den Sieg nicht mehr nehmen.
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Marius Müller hat sich in den vergangenen Wochen als sicherer Rückhalt für den VfL Wolfsburg etabliert. Auch beim 2:1-Auswärtssieg gegen Werder Bremen zeigte der Torhüter eine starke Leistung – doch an der Hierarchie im Tor ändert das nichts.
Trainer Ralph Hasenhüttl stellte nach dem Spiel klar: „Die Nummer eins-a spielt. Aber Müller hat es sehr gut gemacht.“ Der Coach sieht in der aktuellen Situation jedoch kein Problem, sondern ein Luxusproblem: „Es ist wichtig, dass wir eine Alternative haben, die uns das Niveau hält.“
Besonders lobte Hasenhüttl die Ausstrahlung seines Keepers: „Er strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und hat in den letzten Spielen gezeigt, dass er uns im Spiel halten kann.“ Müller sei ein „gestählter“ Torhüter, der bereits bei Vereinen mit großer Fan-Power (1. FC Kaiserslautern, FC Schalke 04) gespielt hat. Daher könne er mit der etwas ruhigeren Situation in der Autostadt bestens umgehen.
Solange Kamil Grabara noch ausfällt, bleibt Müller also weiter im Tor – und beweist mit jeder Partie, dass Wolfsburg auf der Torhüter-Position bestens aufgestellt ist.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Hält den Ball sicher fest: Maximilian Neutgens, hier am 10. Oktober 2024.
Copyright: IMAGO/pmk
Der Kampf um den Aufstiegsplatz geht in die heiße Phase!
Vier Siege gab es für die U23 von Borussia Mönchengladbach in den vergangenen fünf Spielen. Eine Serie, die die Jungfohlen in der Regionalliga West unbedingt ausbauen wollten. Am Freitagabend (28. Februar 2025) war die Elf von Coach Eugen Polanski (38) gegen die U23 des FC Schalke 04 gefragt.
Gladbacher Jungkeeper hält Punkt fest – zwei Ex-Fohlen bei Schalke 04
Beim Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Königsblau, die auf dem 15. Tabellenplatz derzeit sogar gegen den Abstieg kämpft, ging es für Gladbach um wichtige Punkte.
Nur der Tabellenführer der Regionalliga steigt am Ende der Saison in die 3. Liga auf, vor dem 24. Spieltag war das der MSV Duisburg. Der Traditionsverein war mit vier Punkten Vorsprung aber klar in Reichweite für Borussia, die mit 53 Zählern auf dem zweiten Rang stand.
Vorteil für den VfL: Am Samstagnachmittag (1. März, 14 Uhr) empfängt Duisburg den Tabellendritten Fortuna Köln (45 Punkte), mindestens einer der direkten Konkurrenten wird also Punkte liegen lassen.
Gegen den FC Schalke 04 entwickelte sich für Gladbach ein umkämpftes Spiel. Regionalliga-Toptorschütze und Borussias Sommer-Zugang Noah Pesch (17 Tore) hatte mehrfach die Führung auf dem Fuß, dem 19-Jährigen und auch Profi Shio Fukuda (20) gelang aber kein Treffer.
Die Partie ging beim Stand von 0:0 in die Schlussphase als der Gladbacher Schlussmann Maximilian Neutgens (20) zum Helden avancierte. Erst wehrte der Keeper einen gefährlichen Kopfball ab und hielt danach bei einem parierten Foulelfmeter in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Punkt für die Fohlen fest.
Trainer Polanski haderte damit, dass seine Mannschaft die eigenen Chancen nicht nutzte, gab sich nach der Partie aber dennoch zufrieden mit dem Punkt: „Wir haben von beiden Mannschaften ein sehr intensives Spiel gesehen. Beide hätten hier einen Lucky Punch verdient gehabt. Wir standen defensiv sehr gut und haben unsere Chancen vorne leider nicht nutzen können. Unter dem Strich kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles reingeworfen, sich nur nicht dafür belohnt wie in den vergangenen Spielen.“
Borussia verpasste es, weiter Druck auf den MSV Duisburg aufzubauen, muss nun schon fast auf einen Sieg der Fortuna aus Köln bei den „Zebras“ hoffen. Vor dem Spitzenspiel beträgt der Abstand auf Rang eins nur noch drei Zähler für Gladbach.
Aufseiten der Gäste standen zwei bekannte Gesichter auf dem Feld: Oguzcan Büyükarslan (21) ist in der laufenden Saison an die Knappen-U23 ausgeliehen, kehrt im Sommer an den Niederrhein zurück. Außerdem mischte in Phil Kemper (20) ein Verteidiger mit, der noch in der vergangenen Saison das Fohlen-Trikot trug.
FAQ: Jungfohlen glänzt für Gladbach-U23 – Aufstieg weiter in Sicht
1. Was bedeutet der Aufstieg für die Gladbach-U23?
Der Aufstieg in eine höhere Liga würde für die Gladbach-U23 bedeutende Vorteile bringen, einschließlich besserer Wettbewerbsbedingungen, höherer Sichtbarkeit und einer Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten für junge Talente.
2. Wer sind die "Jungfohlen"?
Die "Jungfohlen" ist der Spitzname für die U23-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach. Sie stellt das Bindeglied zwischen der Jugendabteilung und der Profimannschaft dar und fördert junge Talente.
3. Welche Leistung hat die U23 zuletzt gezeigt?
Die U23 hat in den letzten Spielen starke Leistungen gezeigt, mit bemerkenswerten individuellen Leistungen und einem soliden Teamspiel. Besonders herausragend waren die Leistungen einzelner Spieler, die maßgeblich zum aktuellen Erfolg beigetragen haben.
4. Welche Spieler haben besonders geglänzt?
Besonders auffällig waren Spieler, die in den letzten Spielen entscheidende Tore erzielt oder Vorlagen gegeben haben. Dies sind häufig Talente, die das Potenzial haben, in die Profimannschaft aufzusteigen.
5. Wie steht die U23 momentan in der Tabelle?
Die aktuelle Tabellenposition der U23 ist entscheidend für die Aufstiegschancen. Zum Zeitpunkt dieser FAQ steht die Mannschaft in einer guten Position, um den Aufstieg in die nächste Liga zu erreichen, abhängig von den Ergebnissen der verbleibenden Spiele.
6. Was sind die nächsten Schritte für die U23?
Die nächsten Schritte beinhalten die Vorbereitung auf die verbleibenden Spiele, die weiterhin konstant gute Leistungen zu zeigen, und eventuell die Integration weiterer Talente aus der Jugendabteilung.
7. Wie können Fans die U23 unterstützen?
Fans können die U23 unterstützen, indem sie zu den Spielen kommen, die Mannschaft anfeuern und die Spiele über soziale Medien verfolgen sowie teilen. Eine starke Unterstützung von den Rängen kann einen großen Einfluss auf die Leistung der Spieler haben.
8. Gibt es Möglichkeiten für die Spieler, sich für das Profiteam zu empfehlen?
Ja, Spieler der U23 haben die Möglichkeit, sich durch herausragende Leistungen für Einsätze im Profiteam zu empfehlen. Trainer und Scouts beobachten die Spiele genau, um talentierte Spieler für die erste Mannschaft zu identifizieren.
9. Wie sieht die langfristige Vision der Gladbach-U23 aus?
Die langfristige Vision beinhaltet, ein starkes Fundament aus jungen Talenten zu schaffen, die nicht nur die U23, sondern auch die Profimannschaft bereichern. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Spielern, die in der Lage sind, bundesliga- und internationalen Anforderungen gerecht zu werden.
10. Wo findet man weitere Informationen zur U23 von Gladbach?
Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website von Borussia Mönchengladbach, auf den Social-Media-Kanälen des Vereins und in verschiedenen Sportmedien, die über die Spiele und die Entwicklung der U23 berichten.