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  • Nachfolger bereits gehandelt: Ex-Gladbach-Coach unter

    Nachfolger bereits gehandelt: Ex-Gladbach-Coach unter


    Adi Hütter und Marco Rose im Trainingsanzug an der Seitenlinie.

    Standen beide schon in Gladbach an der Seitenlinie: Adi Hütter (l.) und Marco Rose (r.) am 16. Mai 2020.

    Der Druck wird immer größer – das Pokal-Viertelfinale könnte schon so etwas wie ein Endspiel für den Trainer werden.

    Am Mittwochabend (26. Februar 2025, 20.45 Uhr) spielen RB Leipzig und der VfL Wolfburg das letzte verbleibende Viertelfinale im DFB-Pokal aus, der vierte Halbfinalteilnehmer wird gesucht. Für Leipzig-Trainer Marco Rose (48) könnten die kommenden Tage im Falle eines Scheiterns besonders unangenehm werden.

    Ex-Fohlen-Coach Rose unter Druck: Nachfolger wird bereits gehandelt

    Als Rose Borussia Mönchengladbach im Sommer 2021 verließ, um sich Borussia Dortmund anzuschließen, waren die Fans nicht besonders gut auf den Übungsleiter gestimmt. 

    Der Coach hatte schon während der Saison Vorverhandlungen mit dem BVB geführt, verlor nach der Bekanntgabe des Deals entscheidende Spiele und scheiterte mit Gladbach letztlich knapp an der Qualifikation für den Europapokal.

    Nach nur einer Saison bei den Schwarz-Gelben ging es dann schon auf die nächste Trainerstation. Seit 2022 ist Rose als Cheftrainer für RB Leipzig tätig. Wie die „Bild“ berichtet, wackelt der 48-Jährige aktuell aber in seinem Posten.

    In der Bundesliga steht RB nach 23 Spieltagen auf dem sechsten Tabellenplatz, hinter dem FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg. Das kann den Ansprüchen des Brause-Klubs nicht entsprechen, die Champions League ist das Mindestziel. Dort gab es in dieser Spielzeit das frühe Aus schon in der Ligaphase.

    Am Mittwochabend müssen die „Roten Bullen“ also gegen Wolfsburg bestehen, um sich die Chance auf einen Titel in dieser Saison zu wahren. Womöglich ist das Pokal-Duell schon so etwas wie ein Endspiel für Rose, fliegt RB raus, dürfte es eng werden. Spätestens im Sommer könnte es wohl zur Trennung kommen. Einen Nachfolger für den Ex-Gladbach-Coach (88 Spiele) haben die Sachsen wohl schon im Blick.

    Sebastian Hoeneß (42) soll der begehrte Mann bei Sport-Geschäftsführer und Ex-Wolfsburg-Profi Marcel Schäfer (40) sein. Der jetzige Stuttgart-Coach gilt als einer der vielversprechendsten deutschen Trainer. Mit dem VfB sicherte sich Hoeneß in der vergangenen Saison die Vizemeisterschaft.

    Wie die „Sportbild“ berichtete, enthält der Vertrag des Trainers eine Ausstiegsklausel zwischen fünf und sechs Millionen Euro, die bis April gezogen werden müsste. Die Finanzen dürften für Red Bull keine Hürde darstellen. Die Frage ist nur, ob ein neuer Trainer gebraucht wird. Marco Rose steht unter Druck – der Einzug ins Pokal-Halbfinale könnte ihm da erste einmal ein kleines Polster verschaffen.



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    FAQ: Nachfolger bereits gehandelt – Ex-Gladbach-Coach unter

    Frage 1: Wer ist der Ex-Gladbach-Coach, der als Nachfolger gehandelt wird?
    Antwort: Der Ex-Gladbach-Coach wird oft in den Medien erwähnt, aber spezifische Namen können variieren. Achten Sie auf aktuelle Berichte und offizielle Mitteilungen des Vereins für die neuesten Informationen.

    Frage 2: Warum wird dieser Coach als Nachfolger gehandelt?
    Antwort: Der Coach hat in der Vergangenheit Erfolge erzielt und könnte aufgrund seiner Erfahrung und seiner Spielphilosophie gut zur aktuellen Mannschaft passen. Oft werden auch persönliche Verbindungen zum Verein oder zur Vereinsführung als Gründe genannt.

    Frage 3: Gibt es bereits konkrete Verhandlungen?
    Antwort: Ob konkrete Verhandlungen stattfinden, hängt von der jeweiligen Situation im Verein ab. Informieren Sie sich über die neuesten Nachrichten, um den aktuellen Stand der Dinge zu verfolgen.

    Frage 4: Welche Erfolge hat der Ex-Gladbach-Coach in seiner Karriere erzielt?
    Antwort: Der Coach hat während seiner Zeit bei Gladbach sowie in anderen Vereinen Erfolge erzielt, darunter möglicherweise Pokalgewinne, gute Platzierungen in der Liga oder erfolgreiche Europapokalteilnahmen.

    Frage 5: Wie reagiert die Fangemeinde auf diese Gerüchte?
    Antwort: Die Reaktionen der Fans können sehr unterschiedlich sein. Einige könnten sich freuen über die Rückkehr eines vertrauten Gesichts, während andere skeptisch sind und lieber neue Impulse wünschen.

    Frage 6: Gibt es andere potenzielle Nachfolger?
    Antwort: Ja, es gibt oft mehrere Namen, die gehandelt werden, sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. Diese Liste kann sich je nach Trainerwechsel in der Liga oder anderen Vereinen ändern.

    Frage 7: Wann wird eine offizielle Entscheidung erwartet?
    Antwort: Eine offizielle Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab, wie dem Verlauf der aktuellen Saison und den internen Überlegungen des Vereins. Gängige Fristen werden in der Regel in den Medien kommuniziert.

    Frage 8: Was sind die größten Herausforderungen für den neuen Trainer?
    Antwort: Zu den Herausforderungen zählen die Integration von neuen Spielern, die Verbesserung der Teamleistung, die Entwicklung einer klaren Spielstrategie und das Management der Erwartungen von Fans und Medien.

    Frage 9: Wo kann ich aktuelle Informationen zu Entwicklungen rund um den neuen Trainer finden?
    Antwort: Fans können sich über die offizielle Vereinswebsite, Social-Media-Kanäle und Sportnachrichtenseiten auf dem Laufenden halten. Außerdem bieten lokale Nachrichtenquellen oft tiefere Einblicke in die Thematik.

    Frage 10: Wie beeinflusst ein Trainerwechsel die Chancen der Mannschaft in der laufenden Saison?
    Antwort: Ein Trainerwechsel kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben. Ein neuer Trainer kann frischen Wind bringen und die Spieler motivieren, aber auch Umstellungen im Spielstil erfordern, die Zeit brauchen können, um sich einzupendeln.

    Bleiben Sie informiert, um die Entwicklungen zu verfolgen!

  • Unverblümte Selbstkritik: BVB-Neuzugang bleibt unter Erwartungen

    Unverblümte Selbstkritik: BVB-Neuzugang bleibt unter Erwartungen


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    Borussia Dortmund hofft nach dem 6:0 gegen Union Berlin auf die Wirkung einer Initialzündung. Das gilt auch für Pascal Groß ganz persönlich.

    Dortmund – Dass Pascal Groß beim Kantersieg von Borussia Dortmund über Union Berlin am Samstag trotz vier Torvorlagen das Rampenlicht teilen musste, passt ins Bild. Weil Serhou Guirassy vier der sechs Tore des BVB gegen indisponierte Köpenicker erzielte, stand der Stürmer noch stärker im Mittelpunkt als sein an diesem Abend kongenialer Vorlagengeber.

    Ein Lautsprecher ist Groß keineswegs, die Blütezeit seiner Karriere hat er beim international wenig beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verbracht. So ist der Eindruck entstanden, beim Mittelfeldmann handle es sich um einen Spätzünder, weil er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu ganz hohen Weihen gekommen ist.

    Pascal Groß bisher beim BVB auch unter den eigenen Erwartungen

    Der gebürtige Mannheimer machte sein erstes von inzwischen zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 mit 32 Jahren, erst vor der laufenden Saison hat Groß mit dem Wechsel nach Dortmund den Weg zu einem anerkannten Top-Klub gefunden.

    Tatsächlich wussten nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann schon zuvor um seine Qualitäten, auch unter Fachleuten wurde Groß schon jahrelang hoch bewertet. Und so war sein Wechsel zum BVB durchaus mit hohen Erwartungen verknüpft. Da kam immerhin ein äußerst gestandener, über Jahre in der Premier League gestählter Profi nach Dortmund.

    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/Bahho Kara

    Klar, dass Groß in einer Führungsrolle gesehen wurde und als Leistungsträger eingeplant war. Diesen Anspruch hat der 33-Jährige noch nicht regelmäßig rechtfertigen können. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.

    Groß ist ein erster Gewinner unter BVB-Trainer Niko Kovač

    Immerhin: Der Trend geht in die richtige Richtung. Groß kann als Gewinner des Trainerwechsels von Nuri Şahin zu Niko Kovač gelten. Während der Ex-Coach den Nationalspieler immer wieder in der Startelf hin- und herschob, ihn notgedrungen oft als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite zum Vorschein kommen, hat der Nachfolger auf dem Trainerposten eine klare Rolle für Groß festgelegt.

    „In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, geriet Kovač nach der Gala gegen Union ins Schwärmen.

    Wegen Fan-Choreo: Schlotterbeck ahnte BVB-Gala voraus

    Groß verriet in der Talksendung dabei ein simples Rezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.

    Der Push durch den eigenen Anhang war sicher ein Balsam für die BVB-Profis, denen in der laufenden Saison immer wieder Verunsicherung anzumerken ist. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, weiß Groß.

    Groß tritt als Mahner beim BVB auf

    Ob die Selbstverständlichkeit nun endlich zurück ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Typisch für die Saison wäre ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.

    Die mangelnde Konstanz ist dabei selbstredend auch ein Thema in der Kabine. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und den Kollegen.

    Groß: „Dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann“

    Die These, dass der BVB deutlich besser dastünde, wenn er mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader hätte, ist sicher erlaubt. Niederlagen nagen am Routinier, der im besten Sinne als fußballverrückt gilt. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.

    Dem Nationalspieler nimmt man ab, wenn er vom Privileg spricht, als das er seinen Beruf empfindet. „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“

    Zweifel an der richtigen Haltung und Einstellung haben die Leistungen von Groß nicht aufkommen lassen, auch wenn er unter den Erwartungen geblieben ist. In Dortmund wird nach wie vor honoriert, wenn Spieler ihr Bestes geben. Es müssen auch nicht immer vier Torvorlagen in einem Spiel sein.



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  • Unverblümte Selbstkritik: BVB-Neuzugang bleibt unter Erwartungen

    Unverblümte Selbstkritik: BVB-Neuzugang bleibt unter Erwartungen


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    Borussia Dortmund hofft nach dem 6:0 gegen Union Berlin auf die Wirkung einer Initialzündung. Das gilt auch für Pascal Groß ganz persönlich.

    Dortmund – Dass Pascal Groß beim Kantersieg von Borussia Dortmund über Union Berlin am Samstag trotz vier Torvorlagen das Rampenlicht teilen musste, passt ins Bild. Weil Serhou Guirassy vier der sechs Tore des BVB gegen indisponierte Köpenicker erzielte, stand der Stürmer noch stärker im Mittelpunkt als sein an diesem Abend kongenialer Vorlagengeber.

    Ein Lautsprecher ist Groß keineswegs, die Blütezeit seiner Karriere hat er beim international wenig beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verbracht. So ist der Eindruck entstanden, beim Mittelfeldmann handle es sich um einen Spätzünder, weil er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu ganz hohen Weihen gekommen ist.

    Pascal Groß bisher beim BVB auch unter den eigenen Erwartungen

    Der gebürtige Mannheimer machte sein erstes von inzwischen zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 mit 32 Jahren, erst vor der laufenden Saison hat Groß mit dem Wechsel nach Dortmund den Weg zu einem anerkannten Top-Klub gefunden.

    Tatsächlich wussten nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann schon zuvor um seine Qualitäten, auch unter Fachleuten wurde Groß schon jahrelang hoch bewertet. Und so war sein Wechsel zum BVB durchaus mit hohen Erwartungen verknüpft. Da kam immerhin ein äußerst gestandener, über Jahre in der Premier League gestählter Profi nach Dortmund.

    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/Bahho Kara

    Klar, dass Groß in einer Führungsrolle gesehen wurde und als Leistungsträger eingeplant war. Diesen Anspruch hat der 33-Jährige noch nicht regelmäßig rechtfertigen können. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.

    Groß ist ein erster Gewinner unter BVB-Trainer Niko Kovač

    Immerhin: Der Trend geht in die richtige Richtung. Groß kann als Gewinner des Trainerwechsels von Nuri Şahin zu Niko Kovač gelten. Während der Ex-Coach den Nationalspieler immer wieder in der Startelf hin- und herschob, ihn notgedrungen oft als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite zum Vorschein kommen, hat der Nachfolger auf dem Trainerposten eine klare Rolle für Groß festgelegt.

    „In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, geriet Kovač nach der Gala gegen Union ins Schwärmen.

    Wegen Fan-Choreo: Schlotterbeck ahnte BVB-Gala voraus

    Groß verriet in der Talksendung dabei ein simples Rezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.

    Der Push durch den eigenen Anhang war sicher ein Balsam für die BVB-Profis, denen in der laufenden Saison immer wieder Verunsicherung anzumerken ist. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, weiß Groß.

    Groß tritt als Mahner beim BVB auf

    Ob die Selbstverständlichkeit nun endlich zurück ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Typisch für die Saison wäre ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.

    Die mangelnde Konstanz ist dabei selbstredend auch ein Thema in der Kabine. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und den Kollegen.

    Groß: „Dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann“

    Die These, dass der BVB deutlich besser dastünde, wenn er mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader hätte, ist sicher erlaubt. Niederlagen nagen am Routinier, der im besten Sinne als fußballverrückt gilt. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.

    Dem Nationalspieler nimmt man ab, wenn er vom Privileg spricht, als das er seinen Beruf empfindet. „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“

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  • Die großen Verlierer unter Niko Kovac

    Die großen Verlierer unter Niko Kovac


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  • Jüngste Startelf geht bei Bayern München unter:

    Jüngste Startelf geht bei Bayern München unter:


    Die abgemeldete Offensive, die vielen Ballverluste, der Fehler von Kevin Trapp. Die Liste der Gründe, warum die Eintracht bei den Bayern unterging, ist lang. Droht schon bald die nächste Pleite?

    Frust nach dem 0:4 bei Hugo Larsson und der ganzen Eintracht

    Frust nach dem 0:4 bei Hugo Larsson und der ganzen Eintracht


    Frust nach dem 0:4 bei Hugo Larsson und der ganzen Eintracht
    Bild © Imago Images

    Es war eigentlich wie immer. Wenn die Eintracht bei den Münchner Bayern spielt, tut es weh. 0:4, 0:5, 2:5, 1:5, 1:4, 0:3 gingen die Frankfurter in den vergangenen Jahren beim deutschen Rekordmeister schon baden. Von den letzten 16 Spielen in der Münchner Arena verlor die Eintracht 14. Nur zweimal lief es anders, mit einem Unentschieden (2023) und einem Sieg (2021). Dass es diesmal mit dem 0:4 wieder einmal eine Packung gab, das hatte seine Gründe.

    Viel zu viele Ballverluste

    Die Eintracht spielte in München richtig gut. Allerdings nur in den ersten Minuten des Spiels, als Hugo Ekitiké nach einem frühen Frankfurter Ballgewinn die Chance zur 1:0-Führung hatte. Doch sein Schuss ging daneben, danach verebbte das ganze Eintracht-Spiel. Die Münchner – wie immer – mit erdrückend viel Ballbesitz. Hatte die Eintracht einmal den Ball, verlor sie das Spielgerät meist in Rekordgeschwindigkeit.

    Videobeitrag


    Video

    05:25 Min.
    |23.02.25|hr


    Highlights: FC Bayern München – Eintracht Frankfurt

    Im Hintergrund sieht man ein Fussballstadion, davor links das Logo vom FC Bayern München und rechts das Logo der Eintracht Frankfurt

    Im Hintergrund sieht man ein Fussballstadion, davor links das Logo vom FC Bayern München und rechts das Logo der Eintracht Frankfurt

    Bild © hr

    Ende des Videobeitrags

    Das nervte auch Abwehrmann Arthur Theate: “Wir hatten zu viele einfache Ballverluste, auch in gefährlichen Zonen. Wir hatten an beiden Enden des Feldes zu wenig Stabilität.” Und so brach das Frankfurter Offensivspiel meist schon im Ansatz ab. Und auch vor dem eigenen Tor brannte es nach Ballverlusten zu oft lichterloh. So fing sich die SGE auch die Gegentore drei und vier: “Die Grenze von Mut zu Naivität haben wir zu oft überschritten”, rügte Trainer Dino Toppmöller.

    Alte Bayern fressen junge Eintracht auf

    Die von Toppmöller angesprochene Naivität rührte auch daher, dass die jungen Frankfurter Spieler diesmal gegen die Routiniers von Bayern München kein Mittel fanden, deshalb immer wieder ins Risiko gingen und bestraft wurden. Toppmöller schickte gegen richtig starke Bayern die jüngste Mannschaft, die in dieser Saison vereinsübergreifend in einer Startelf stand, aufs Feld. Mit durchschnittlich 23,6 Jahren. Zum Vergleich: Der Alters-Durchschnitt der Bayern betrug 28,4 Jahre.

    Die Jugendlichkeit der Eintracht, die in dieser Saison so oft ein Pfund war, wirkte sich diesmal nachteilig aus. Das wusste auch Toppmöller: “Diese Schritte, diese Spiele sind etwas anderes, wenn du als junger Kerl hier in München aufläufst. Wir haben Lehrgeld gezahlt.”

    Weitere Informationen

    Alle Infos zur Eintracht im Ticker

    Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie in unserem Eintracht-Ticker.

    Ende der weiteren Informationen

    Ohne Marmoush gegen die Bayern nichts zu machen

    Viele Eintracht-Fans erinnern sich noch mit Freuden an das 3:3 im Hinspiel gegen die Bayern im vergangenen Oktober. Was war das für ein Spiel, eines der besten und wildesten der ganze Bundesliga-Saison. Auch damals waren die Bayern drückend überlegen, doch die wenigen Eintracht-Konter, die saßen halt. Auch, weil vorne die Frankfurter Lichtgestalt Omar Marmoush alles in Grund und Boden rannte und schoss.

    Zwei Tore und eine sensationelle Tor-Vorlage von Marmoush sicherte der Eintracht das Remis. Doch Marmoush ist mittlerweile bekanntlich in Manchester, dementsprechend wenig lief diesmal beim 0:4 in München in der Offensive. Vorne wirkten Ekitiké und der eingewechselte Elye Wahi reichlich unglücklich und verloren.

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    Trapp und seine Strafraum-Beherrschung

    Eintracht-Torwart Kevin Trapp, der in dieser Saison so oft der Fels in der Brandung war, erwischte diesmal – wie so viele – einen schlechten Tag. Vor dem 1:0 der Bayern konnte er die Torvorlage von Leroy Sané nicht verhindern, wesentlich heftiger war sein Fehler vor dem vorentscheidenden 2:0 für die Bayern nach gut einer Stunde Spielzeit.

    Nach einer Ecke von Michael Olise faustete der leicht bedrängte Trapp am Ball vorbei, Bayerns Hiroki Ito bedankte sich mit dem 2:0. Die mangelnde Strafraum- Beherrschung ist ein immer wiederkehrendes Thema in der Karriere von Trapp. Der zeigte sich nach Abpfiff immerhin selbstkritisch: “Wenn ich (vor dem 0:2 – die Red.) rauskomme, dann muss ich den Ball haben.”

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    Rode im heimspiel!

    Der ehemalige Eintracht-Kapitän Sebastian Rode ist am Montagabend zu Gast im hr-heimspiel! und wird von der Zeit nach seinem Karriereende berichten. Ebenfalls natürlich Thema: die 0:4-Klatsche beim FC Bayern.

    Ende der weiteren Informationen

    Droht gegen Leverkusen die nächste Pleite?

    Nach dem Topspiel ist vor dem Topspiel. Nur sechs Tage nach dem Spitzenspiel bei den Bayern empfängt die Eintracht als Tabellen-Dritter den Zweiten Bayer Leverkusen im Waldstadion. Sollte die Eintracht eine ähnliche Leistung zeigen wie beim 0:4 in München, könnte es gegen die derzeit so starken Leverkusener wieder äußerst schmerzhaft werden. Aber vielleicht hat die Eintracht ja dazugelernt.

    “Kopf hoch. Aus solchen Niederlagen kann man viel lernen und eine Reaktion zeigen”, gab Eintracht-Verteidiger Theate die Marschroute für das Leverkusen-Spiel schon einmal vor. Ob das klappt, werden Theate und die Eintracht schnell überprüfen können, im Topspiel am Samstag gegen Bayer Leverkusen (18.30 Uhr).

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    Redaktion:
    Carsten Schellhorn

    Sendung:
    hr-fernsehen, heimspiel! am Montag,

    24.02.25, 21:00 Uhr

    Quelle: hessenschau.de



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    FAQ: Jüngste Startelf geht bei Bayern München unter

    Frage 1: Was bedeutet es, dass die jüngste Startelf von Bayern München untergeht?
    Antwort: Dies deutet darauf hin, dass die Mannschaft in einem bestimmten Spiel, in dem viele junge Spieler auf dem Platz standen, schlecht abgeschnitten hat oder verloren hat. Das kann verschiedene Gründe haben, wie mangelnde Erfahrung, Unstimmigkeiten im Team oder starke Gegner.

    Frage 2: Wer sind die jüngsten Spieler in dieser Startelf?
    Antwort: Die genauen Namen der Spieler können variieren, abhängig vom jeweiligen Spiel. In der Regel handelt es sich um Talente aus der Jugendabteilung oder jungen Neuzugängen, die in einem wichtigen Spiel eingesetzt wurden.

    Frage 3: Warum setzt Bayern München junge Spieler in der Startelf ein?
    Antwort: Bayern München möchte talentierte junge Spieler fördern und ihnen Spielpraxis auf höchstem Niveau ermöglichen. Dies kann sowohl langfristig für die Entwicklung der Spieler als auch kurzzeitig taktische Vorteile bringen.

    Frage 4: Was sind die Risiken einer so jungen Startelf?
    Antwort: Ein hohes Maß an Unerfahrenheit kann zu Fehlern führen, die in entscheidenden Spielsituationen schwerwiegende Konsequenzen haben können. Außerdem kann es schwierig sein, sich an den Druck und die Erwartungen des Profifußballs anzupassen.

    Frage 5: Was bedeutet diese Leistung für die Zukunft der jungen Spieler?
    Antwort: Eine schwache Leistung könnte kurzfristig das Selbstvertrauen junger Spieler beeinträchtigen, jedoch ist es auch wichtig, aus solchen Erfahrungen zu lernen. Trainer und Management von Bayern München werden sicherlich weiterhin an der Entwicklung ihrer Talente arbeiten.

    Frage 6: Wie reagiert der Trainer auf die Niederlage mit der jungen Startelf?
    Antwort: Der Trainer könnte die Gründe für die Niederlage analysieren und strategische Anpassungen vornehmen. Er wird auch die Leistungen der jungen Spieler bewerten und entscheiden, ob sie weiterhin in der Startelf bleiben sollten oder ob erfahrenere Spieler eingesetzt werden sollten.

    Frage 7: Gibt es in der Vereinsgeschichte ähnliche Situationen?
    Antwort: Ja, Bayern München hat in der Vergangenheit oft junge Talente in wichtigen Spielen eingesetzt. Manchmal haben diese Spieler erfolgreich performt, während es in anderen Fällen zu Niederlagen kam. Diese Erfahrungen sind Teil des Lernprozesses im Fußball.

    Frage 8: Wie reagiert die Fangemeinde auf eine solche Startelf?
    Antwort: Die Reaktionen können unterschiedlich ausfallen. Einige Fans unterstützen den Ansatz, junge Spieler zu fördern, während andere eher skeptisch sind, insbesondere nach einer schlechten Leistung. Die Meinungen können auch von den Erwartungen an den Verein abhängen.

    Frage 9: Welche nächsten Schritte könnten folgen, um die Mannschaft zu verbessern?
    Antwort: Die Mannschaft könnte gezielte Trainingseinheiten erhalten, um die Schwächen auszubügeln. Außerdem könnten Transfers in Betracht gezogen werden, um mehr Erfahrung in die Mannschaft zu bringen, oder es könnten Anpassungen in der Taktik vorgenommen werden.

    Frage 10: Welches Potenzial haben die jungen Spieler für die Zukunft von Bayern München?
    Antwort: Viele junge Spieler haben großes Potenzial und könnten sich zu Schlüsselspielern entwickeln. Mit der richtigen Förderung und Spielpraxis kann Bayern München langfristig von diesen Talenten profitieren.

  • Unter Gladbach-Beobachtung: Profi glänzt im Europapokal

    Unter Gladbach-Beobachtung: Profi glänzt im Europapokal


    Die Heidenheim-Profis Omar Traoré, Paul Wanner und Kevin Müller stehen nach dem Playoff-Rückspiel in der Conference League gegen den FC Kopenhagen enttäuscht vor der Kurve und applaudieren den Fans.

    Für Omar Traoré, Paul Wanner und Keeper Kevin Müller (v.l.) ging die Reise mit dem 1. FC Heidenheim in der Conference League am Donnerstagabend (20. Februar 2025) gegen den FC Kopenhagen zu Ende.

    Voller Fokus auf die nächste Heim-Aufgabe: Borussia Mönchengladbach empfängt am Bundesliga-Samstag (22. Februar 2025, 15.30 Uhr) den FC Augsburg zum Heimspiel. Dann wollen Coach Gerardo Seoane (46) und seine Mannen den nächsten Dreier einfahren.

    Allerdings dürften sich der Fohlen-Trainer und womöglich einige weitere Gladbacher am Donnerstagabend auch vor dem heimischen TV-Bildschirm eingefunden haben – um einen ganz besonderen Spieler zu beobachten.

    Borussia Mönchengladbach: Profi bei Conference-League-Duell im Fokus

    Im Playoff-Rückspiel der Conference League hatte der Gladbacher Bundesliga-Konkurrent 1. FC Heidenheim gegen den dänischen Spitzenklub FC Kopenhagen die Chance, ins Achtelfinale einzuziehen.

    Trainer Frank Schmidt (51) und sein Team waren mit dem Vorsprung eines 2:1-Auswärtssieges in das Heim-Duell gegangen. Am Ende ereilte den FCH jedoch das bittere Aus: 1:3 hieß es nach Verlängerung. Die Heidenheimer Europapokal-Reise war damit beendet.

    Großen Anteil am Erfolg der Dänen hatte auch jener „besondere Spieler“. Nämlich Kevin Diks (28)! Der Abwehrmann steht noch bis zum Saisonende in Kopenhagen unter Vertrag, wechselt dann zur neuen Spielzeit ablösefrei an den Niederrhein.

    Und Diks zeigte gegen Heidenheim gleich mal eindrucksvoll, was er draufhat: Kopenhagen-Coach Jacob Neestrup (36) hatte den indonesischen Nationalspieler rechts hinten in der Viererkette aufgeboten. Und der Bald-Profi von Borussia Mönchengladbach lieferte eine richtig starke Partie ab!

    Borussia Mönchengladbach: Kevin Diks zeigt, was er draufhat

    In der 37. Minute gab’s das erste Diks-Highlight zu bestaunen: Dem aufgerückten Rechtsverteidiger wurde rechts zu viel Platz gelassen, seine präzise Flanke segelte daraufhin in den Heidenheimer Sechzehner – und fand den Kopf von Amin Chiakha (18). Der Kopenhagen-Youngster köpfte daraufhin zur 1:0-Führung für die Gäste ein.

    Im zweiten Durchgang durfte Diks dann eine seiner weiteren Qualitäten zeigen: Nachdem FCH-Profi Jonas Föhrenbach (29) seinen Gegenspieler Giorgi Gocholeishvili (24) im eigenen Strafraum umgegrätscht hatte, gab es Elfmeter für Kopenhagen. Diks trat an – und verwandelte eiskalt links unten zum 2:0. Es war der zwölfte Strafstoß, den der Defensivmann für Kopenhagen verwandelte – lediglich einmal, im Dezember vergangenen Jahres, war ihm ein Fehlschuss unterlaufen.

    Kopenhagens Kevin Diks umarmt Teamkollege Amin Chiakha im Playoff-Rückspiel der Conference League nach dessen Tor zum 1:0.

    Kevin Diks (r.) zeigte für den FC Kopenhagen im Playoff-Rückspiel der Conference League beim 1. FC Heidenheim eine starke Leistung. Ab der kommenden Saison spielt er für Borussia Mönchengladbach.

    Leonardo Scienza (26) rettete die Heidenheimer zwar noch mit einem sehenswert verwandelten Freistoß in die Verlängerung. Dort allerdings nutzte Rodrigo Huescas (21) nach 114 Minuten eine Unachtsamkeit in der Heidenheimer Defensive zum 3:1-Endstand.

    Ebenfalls bezeichnend: Kopenhagens Trainer Neestrup nutzte im Verlauf der Partie alle sechs Wechsel-Möglichkeiten – Diks allerdings spielte die vollen 120 Minuten. Und während Heidenheim am Ende trauerte und die Dänen jubelten – dürfte sich womöglich auch in Gladbach schon der eine oder andere auf den kommenden Sommer gefreut haben.



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    FAQ: Unter Gladbach-Beobachtung: Profi glänzt im Europapokal

    Frage 1: Welcher Profi wird im Europapokal beobachtet?
    Antwort: Dieser FAQ-Artikel bezieht sich auf einen talentierten Spieler von Borussia Mönchengladbach, der in den letzten Europapokal-Spielen besonders aufgefallen ist.

    Frage 2: Warum wird dieser Spieler besonders beobachtet?
    Antwort: Der Spieler hat in den letzten Spielen herausragende Leistungen gezeigt, entscheidende Tore erzielt oder wichtige Vorlagen gegeben, was sein Team in die nächste Runde des Europapokals gebracht hat.

    Frage 3: Welche Statistiken sprechen für seine Leistungen im Europapokal?
    Antwort: In den letzten Spielen hat der Spieler eine hohe Anzahl an Toren, Assists und durchschnittlichen Ballbesitzphasen verzeichnet. Detaillierte Statistiken sind oft auf Sport-Webseiten oder in den offiziellen Berichten des Vereins verfügbar.

    Frage 4: Welche Auswirkungen könnte seine hervorragende Form auf seine Karriere haben?
    Antwort: Eine solche Leistung im Europapokal könnte das Interesse von größeren Vereinen wecken, seine Marktwerte steigern und ihm eine mögliche Nominierung für die Nationalmannschaft einbringen.

    Frage 5: Wie reagiert das Publikum auf seine Leistungen?
    Antwort: Die Fans von Borussia Mönchengladbach sind begeistert von seinen Leistungen und zeigen ihre Unterstützung durch Lob in sozialen Medien und Anfeuerung im Stadion.

    Frage 6: Gibt es zukünftige Spiele, auf die man achten sollte?
    Antwort: Ja, die nächsten Europapokal-Spiele sowie die kommenden Ligaspiele bieten zahlreiche Gelegenheiten, seine Form zu beobachten. Die genauen Daten sind auf der offiziellen Webseite von Borussia Mönchengladbach zu finden.

    Frage 7: Wo kann man mehr Informationen über den Spieler und die Europapokal-Spiele finden?
    Antwort: Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite von Borussia Mönchengladbach, in Sportnachrichten, auf Sport-Streaming-Diensten und in sozialen Medien.

    Falls Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

  • Erster Viererpack von Guirassy: BVB feiert Premierensieg unter Kovac

    Erster Viererpack von Guirassy: BVB feiert Premierensieg unter Kovac


    Leite leitet Unions Pleite ein 

    Erster Viererpack von Guirassy: BVB feiert Premierensieg unter Kovac

    ©IMAGO

    Der Premierensieg unter dem neuen Trainer Niko Kovac ist geschafft – und wie! Das 6:0 (2:0) gegen Lieblingsgegner Union Berlin gibt Borussia Dortmund wieder Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Bundesliga. Insbesondere Torjäger Serhou Guirassy schoss sich mit seinem ersten Viererpack der Karriere (40. Minute/75./80./83.) den Frust der letzten Wochen von der Seele. Nach zwei Auftaktniederlagen in der Liga unter Kovac hatte zuvor ein Eigentor von Diogo Leite (25.) den ersten Bundesliga-Heimsieg seit drei Monaten eingeleitet. Maximilian Beier (89.) setzte den Schlusspunkt.

    Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.

    Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Klubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei „Sky“.

    Der 53-Jährige, der sich seit seiner Amtsübernahme vor drei Wochen stets vor seine Spieler gestellt hatte, setzte diesmal ein Zeichen und platzierte den beim 0:0 gegen Sporting Lissabon enttäuschenden Jamie Gittens zunächst nur auf die Bank. Auf Nationalspieler Julian Brandt musste er notgedrungen verzichten. Der kriselnde Spielmacher fiel kurzfristig wegen einer Muskelverhärtung aus.

    „Er hat sich nicht gut gefühlt und wir gehen kein Risiko ein“, sagte Kovac zu Brandt. Für ihn bekam Giovanni Reyna nach einigen Wochen mal wieder eine Chance von Beginn an. Für Gittens spielte Beier.

    Auch mit den personellen Wechseln war die Unsicherheit der Dortmunder zu Beginn noch deutlich zu spüren. Nach fünf sieglosen Bundesliga-Heimspielen in Serie schien jede Aktion schwer zu fallen und von vielem Grübeln begleitet. Dass die Führung nach nervösem Beginn durch ein Eigentor fiel, passte da ins Bild. Der Portugiese Leite lenkte einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson unglücklich ins eigene Netz.

    Erst durch das Tor schien Dortmund alles wieder leichter zu fallen. Es war nun deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor im Spiel. Nach einigen weiteren guten Gelegenheiten machte Guirassy noch vor der Pause das wichtige 2:0. Der Treffer ging allerdings mindestens zur Hälfte auf das Konto von Ramy Bensebaini, der sich zunächst vehement auf der linken Seite durchgesetzt und dann mustergültig auf Guirassys Kopf geflankt hatte.

    Nach dem Wechsel gelang es den Gästen nur kurzzeitig, das Spiel wieder etwas zu stabilisieren. Nach Guirassys zweitem Treffer gab es kein Halten mehr. Unter dem frenetischen Jubel der mehr als 80.000 Zuschauer legte der Goalgetter noch zwei weitere Tore nach. Nationalspieler Pascal Groß leistete bei drei der vier Treffer Guirassys die Vorarbeit und assistierte auch noch Beier zum Endstand.

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  • Real unter Zugzwang gegen Girona

    Real unter Zugzwang gegen Girona


    Kylian Mbappé empfängt mit Real Madrid Osasuna im Bernabéu – Collage: Getty Images, REAL TOTAL

    

    Die Ausgangslage

    • Von der Königsklasse zurück in den Liga-Alltag. Nach dem erfolgreichen Einzug in das Champions-League-Achtelfinale durch einen starken Auftritt gegen Manchester City (3:1) am Mittwoch steht nun wieder LaLiga an. Am 25. Spieltag ist der FC Girona zu Gast im Estadio Santiago Bernabéu (16:15 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN). Trotz des eng getakteten Spielplans dürfen die Königlichen somit wieder im heimischen Wohnzimmer auflaufen und haben keine Reisestrapazen vor sich. Während Real jedoch in den Playoff-Partien gegen die „Skyblues“ ihre Hausaufgaben erledigt hatten und souverän weitergekommen sind, stockt es in der Primera División aktuell ein wenig. Denn: Real Madrid ist seit drei Spieltagen sieglos, gegen den Ca Osasuna und im Derbi Madrileño trennte man sich mit einem 1:1-Unentschieden und auswärts gegen Espanyol Barcelona fuhr man sogar eine bittere 0:1-Niederlage ein. Können die Blancos gegen den FC Girona wieder die Wende herbeiführen? In der laufenden Saison hatte die Mannschaft von Carlo Ancelotti zwar immer wieder Probleme in der Ferne (sechs Siege, fünf Remis und zwei Niederlagen aus 13 Partien) doch im Bernabéu selbst präsentierte man sich nahezu unschlagbar (neun Siege, ein Remis und eine Niederlage aus elf Partien). Die letzte Heimniederlage ist dabei auch bereits knapp vier Monate her – die 0:4-Niederlage im Clásico am 5. Spieltag. Mit dem FC Girona steht nun der aktuell Tabellenelfte in LaLiga an und die Bilanz gegen die Katalanen lässt sich durchaus sehen: sieben Siege, ein Remis und zwei Niederlagen, wobei Real die letzten drei Duelle allesamt für sich entscheiden konnte.

    Der Gegner

    • Während sich Real mitten im Titelrennen gegen den FC Barcelona und Stadtrivale Atlético befindet, ist der FC Girona als Tabellenelfter nur stiller Beobachter. Noch in der Vorsaison landeten die Katalanen auf dem dritten Tabellenplatz, von dieser Form ist in der laufenden Spielzeit nur noch wenig übrig. Und auch in der Ligaphase der Champions Liga konnte man nur einen einzigen Sieg gegen Slova Bratislava (2:0) einfahren und verabschiedete sich mit Platz 33 aus dem Turnier. In das Duell mit dem Hauptstadtklub kann Girona auch nur mit wenig Selbstvertrauen starten. Das vor allem deshalb, da man in diesem Kalenderjahr wettbewerbsübergreifend erst einen Sieg in der Fremde einfahren konnte, bei drei weiteren ging man als Verlierer vom Platz. Auch die Bilanz der letzten fünf Spiele unter Coach Míchel machen wenig Hoffnung auf eine Wende – vier Niederlagen und nur ein Sieg. Eine Schwachstelle ist unter anderem Gironas Angriff. Keiner der Offensivspieler konnte bislang mehr als vier Treffer auf seinem Konto verbuchen, so auch Cristhian Stuani. Der 38 Jahre alte Stürmer traf insgesamt bereits siebenmal in 17 LaLiga-Spielen gegen die Königlichen (gegen keine andere Mannschaft traf er öfters). In der laufenden Saison verbuchte Stuani bislang vier Tore und zwei Vorlagen auf seinem Konto, sein letzter ist jedoch bereits drei Monate her.  Die Blancos besitzen unterdessen mit Kylian Mbappé (17 Toren) den zweitstärksten Offensivspieler der Liga in ihren Reihen.

    Personelles und voraussichtliche Aufstellung

    • In Real Madrids Kader für das Duell gegen Girona fehlen im Vergleich zur CL-Partie gegen ManCity mit Jude Bellingham und den beiden Langzeitpatienten Daniel Carvajal und Éder Militão insgesamt drei Spieler. Nach seiner Roten Karte gegen den CA Osasuna wurde Bellingham für zwei Spiele in LaLiga gesperrt, die erste Sanktion verbucht der 21-Jährige an diesem Spieltag gegen die Katalanen. Für ihn könnte im Mittelfeld Altmeister Luka Modrić in die Startelf rotieren, im Verbund mit Aurélien Tchouaméni und Eduardo Camavinga. In der Defensive könnte es dagegen gleich drei Änderungen geben, denn Carlo Ancelotti ließ auf der Pressekonferenz bereits durchblicken, dass David Alaba für einen Start von Anfang an bereit wäre: „Morgen kann es auch eine Option sein, dass (David) Alaba nach langer Zeit spielt.“ Damit würde das Abwehr-Duo Rüdiger und Alaba erstmals seit dem 17. Dezember 2023 wieder gemeinsam in der Startelf auflaufen. Auch eine Pause für Federico Valverde hielt Ancelotti auf der Pressekonferenz nicht für ausgeschlossen. Anstelle des Uruguayers dürfte dann Lucas Vázquez seinen Platz auf der Rechtsverteidiger-Position wiederfinden und Fran Garcia könnte anstelle von Ferland Mendy wieder von Beginn an starten. Ob sich Brahim Díaz einen Einsatz von Anfang an in der Offensive machen darf, bleibt dagegen offen.
    Mit dieser Elf könnte Real Madrid gegen Girona beginnen – Grafik: REAL TOTAL

    Die Stimmen zum Spiel

    Carlo Ancelotti (Cheftrainer Real Madrid): „Ich denke, wir hatten etwas Pech. Wir haben es in den letzten Spielen gut gemacht. Weniger gut gegen Espanyol, dann viel besser gegen Atlético, viel besser gegen Osasuna. Zu zehnt waren wir kurz davor, das Spiel zu gewinnen. Wir müssen so weitermachen, denn wenn du gut spielst und eine gute Einstellung hast, wird das Ergebnis dich belohnen.“

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    Michél (Cheftrainer FC Girona): „Wir können die drei Punkte holen, das glaube ich wirklich. Ich habe im Kopf, was letztes Jahr passiert ist. Ich wollte gewinnen und der Liga einen großen Schlag versetzen. Sie haben uns in unsere Schranken gewiesen. Es ist Madrid und sie im Bernabéu zu schlagen, ist schwierig.“

    Statistiken und Besonderes

    • GESAMTBILANZ: Real Madrid und der FC Girona standen sich wettbewerbsübergreifend erst in elf Pflichtspielen gegenüber. Die Bilanz fällt dabei zugunsten der Madrilenen aus, die siebenmal als Sieger vom Platz gingen. Die Katalanen holten drei Siege, eine Partie endete unentschieden. Auch das Torverhältnis von 32:16 aus Real-Sicht geht klar an den Hauptstadtklub.
    • MBAPPÉ IN TORLAUNE: Nach einer längeren Eingewöhnungsphase ist der Superstar in der Offensive wohl endlich in Madrid angekommen. In den letzten zehn Liga-Partien erzielte der Franzose insgesamt neun Tore und eine Vorlage. Auch im Hinspiel konnte sich Mbappé gegen Girona mit einem Treffer in die Torschützenliste eintragen. Wird es ihm diesmal auch gelingen? Oder gleich mehrmals?
    • SCHIEDSRICHTER: Geleitet wird die Partie von Guillermo Cuadra Fernandez. Der 40-Jährige ist seit 2020 Fifa-Schiedsrichter und war auch bereits beim olympischen Fußballturnier 2020 in Tokio als Videoschiedsrichter tätig. Sein Debüt in LaLiga gab er im August 2018 beim Heimspiel von Girona gegen Real Valladolid (0:0). In dieser Saison pfiff er bislang ein Spiel von Real Madrid: am 9. Spieltag gegen Villareal (2:0).
    • WIEDERSEHEN: Im Kader der Gäste befindet sich ein ehemaliger Madrilene: Linksverteidiger Miguel Gutiérrez wechselte 2022 für kolportierte vier Millionen Euro von Real Madrid zu den Katalanen und ist bei ihnen Stammspieler.


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  • BVB: Umbruch droht! Dortmunds Neustart-Szenarien unter Watzke und Ricken | Fußball

    BVB: Umbruch droht! Dortmunds Neustart-Szenarien unter Watzke und Ricken | Fußball


    Um 17.23 Uhr hatte er genug: Dortmunds Oberboss Hans-Joachim Watzke (65) stand von seinem Tribünenplatz im Bochumer Ruhrstadion auf, von dem er das 0:2 des BVB mitverfolgen musste. Sein Lebenswerk bröckelt.

    Er hatte den Klub einst aus dem Schuldenloch gezogen, will sich im Herbst aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Ausgerechnet jetzt befindet sich der Verein in der schlimmsten Schieflage seit zehn Jahren.

    Das Minimalziel Champions-League-Qualifikation ist in großer Gefahr, der Klub steuert einer unsicheren Zukunft entgehen …

    Macht Watzke als CEO doch weiter?

    Komplett-Neustart, Tabula rasa auf allen Ebenen? Ein realistisches Gedankenspiel in der Führung. Klar ist: Watzke muss alle Ebenen hinterfragen. Bosse, Trainer, Mannschaft und Mitarbeiter.

    Es liegt in seiner Hand, nur er kann den Neustart forcieren. Klar ist auch: Sobald Watzke die Entscheidung trifft, seinen Abschied im kommenden Herbst zu verschieben, bricht die sportliche Führungsstruktur mit Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (48) an der Spitze automatisch zusammen. Ricken wäre entmachtet, stünde wie Sportdirektor Sebastian Kehl (45) und Berater Matthias Sammer (57) vor dem Ende.

    Jetzt wird aber zunächst beobachtet, ob die Veränderungen der vergangenen Wochen Früchte tragen. Ricken, der aktuell alle Freiheiten besitzt, schärfte mit harten Entscheidungen gegen Vertraute sein Profil. Entlassung von Ex-Trainer Nuri Sahin (36), die Freistellung des Technischen Direktors Sven Mislintat (52). Watzke informierte er nur über den Vollzug. Mit Kehl hatte er sich zuvor nach den Spielen in Kiel (2:4), in Frankfurt (0:2) und in Bologna (1:2) nach Abpfiff jeweils in einem geheimen Raum im Kabinentrakt zusammengesetzt. Thema: die Zukunft von Sahin.



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  • Real Madrid unverändert, Sevilla unter einer Million

    Real Madrid unverändert, Sevilla unter einer Million


    Im Salary Cap von LaLiga ist Real mit Abstand erster aber der FC Sevilla mit noch größerem Abstand Letzter – Foto: getty images

    Real bleibt top, Sevilla darf nur 684.000 ausgeben

    Nach Ende des Wintertransfermarkts ist es in LaLiga wieder so weit: Verband LFP hat die Gehaltsobergrenzen angepasst und festgelegt. Und auch wenn Real Madrid eines von sechs Teams ist, bei denen das Salary Cap unverändert weder nach oben noch nach unten ging, so fällt doch speziell eine Zahl besonders im Auge.

    Wirkte der FC Sevilla schon im Herbst finanziell handlungsunfähig aufgrund nur 2,5 Millionen Euro gestatteter Gehaltszahlungen, so ist diese Zahl jetzt nochmal geschrumpft auf nur 684.000 Euro. Und das, obwohl im Winter mit Jesús Navas der Kapitän wie geplant seine Karriere beendet hat und obwohl Gonzalo Montiel zu River Plate verkauft wurde für geschätzte 4,5 Millionen Euro. Und trotzdem „darf“ der FC Sevilla eigentlich nicht mal mehr eine Million Euro für Gehälter ausgeben? Wie das in der Praxis aussehen und umgesetzt werden soll, das weiß vermutlich nur Liga-Präsident Javier Tebas.

    Wohlgemerkt handelt es sich bei diesen Gehaltskosten nicht nur um die der Spieler, sondern des gesamten Klubs: Reserve-Team, Jugendbereich, Trainer und sonstige Mitarbeiter. Wobei die Zahlen sowohl fixe Gehälter als auch variable, erfolgsabhängige Zahlungen einschließen, sogar Provisionen an Spielerberater.

    Klub Sep. 2023 Feb. 2024 Sep. 2024 Feb. 2025 Veränderung
    Real Madrid 727,45 Mio. 727,45 Mio. 754,9 Mio. 754,9 Mio. + 0 Mio.
    FC Barcelona 270,02 Mio. 204,16 Mio. 426,4 Mio. 463,4 Mio. + 37,0 Mio.
    Atlético 296,36 Mio. 303,4 Mio. 310,7 Mio. 314,2 + 3,5 Mio.
    FC Sevilla 168,7 Mio. 152,28 Mio. 2,5 Mio. 0,68 Mio. – 1,81 Mio.
    LaLiga gesamt 2,56 Mrd. 2,53 Mrd. 2,6 Mrd. 2,67 Mrd. + 0,07 Mrd.

    Barça steigt, Olmo-Fall weiter offen

    Mit der Einführung des Salary Caps im Jahr 2020 verfolg(t)en Tebas und Co. zwar ein durchaus löbliches Ziel – Klubs sollen nicht mehr ausgeben, als sie einnehmen – aber in den letzten Jahren fanden Vereine wie der FC Barcelona immer wieder Wege, um doch noch Spieler – mal Gavi, mal Dani Olmo – auf zweifelhafte Art und Weise unterzubringen. So wächst der Anspruch des FC Barcelona mittlerweile sogar und die Katalanen machen einen Sprung von 37 Millionen Euro auf 463,4 Millionen Euro – wohl auch aufgrund des ebenso intransparenten Verkaufs zukünftiger VIP-Plätze im noch lange nicht fertiggestellten Camp Nou. Diese 463 Millionen bedeuten wie gehabt den zweithöchsten Wert der Liga – fast 300 Millionen Euro unter Real Madrid. Die Blancos können weiter mit 754,9 Millionen Euro planen.

    Manche Klubs wirken finanziell also durchaus solide, ob Konsequenzen jedoch für finanziell angeschlagene Klubs möglich sind, ist völlig offen. Denn nicht nur Sevilla hat einen Mini-Etat, auch Aufsteiger Espanyol kann nur noch mit 7,8 Millionen Euro planen – zum Vergleich: 14 Zweitligisten haben eine höhere Gehaltsobergrenze. Und bei Barça ist der im Winter für Aufregung gesorgte Fall von Dani Olmo und Pau Víctor noch lange nicht abgeschlossen, die Austragung beziehungsweise verweigerte Neu-Registrierung von LaLiga wurde lediglich vom nationalen Sportrat CSD aufgehoben, bis der Fall vor Gericht final geklärt ist. So oder so verkommt das Financial Fairplay in Spanien mehr und mehr zur Lachnummer, wenn zwei Klubs nicht mal mehr als acht Millionen Euro ausgeben dürfen. Aber es vermutlich dennoch tun werden. Ohne Konsequenzen?

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