Wie die „Bild“ nun berichtet, ist ein Dortmund-Verbleib im Sommer deshalb wieder umso wahrscheinlicher. Zumal Adeyemi selbst im Winter gar nicht wirklich wegwollte, vielmehr sei sein Ex-Berater Ali Barat an einem Wechsel seines ehemaligen Schützlings interessiert gewesen.
Niko Kovac ist bei Borussia Dortmund seit 25 Tagen im Amt. Bereits jetzt zeigt sich, wer die ersten Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels beim BVB sind.
von Oliver Jensen,
Bei fünf Pflichtspielen saß Niko Kovac als Trainer von Borussia Dortmund auf der Bank. Die Bilanz: zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen!
Immerhin: Das Champions-League-Achtelfinale wurde erreicht. Und in der Bundesliga war das 6:0 gegen Union Berlin ein Schritt in die richtige Richtung.
Dieser Trend soll sich im Idealfall am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli (15:30 Uhr, im Liveticker auf ran) fortsetzen.
Die ersten Wochen unter Kovac haben bereits erste Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels hervorgebracht.
Das Wichtigste in Kürze
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Gewinner: Pascal Groß
Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer von Brighton & Hove Albion zu Borussia Dortmund und sollte das Spiel des BVB ordnen. Unter Nuri Sahin steckte er in einem Formtief, musste teilweise auch als Rechtsverteidiger aushelfen.
Mit Kovac auf der Trainerbank erlebt Groß einen Leistungssprung. Der deutsche Nationalspieler hat in den fünf Spielen ein Tor geschossen sowie vier Treffer vorbereitet. “Es ist der Pascal, den ich kenne und den wir uns wünschen”, lobt Kovac.
Der Kapitän galt aufgrund seiner Fehleranfälligkeit als das Gesicht der BVB-Krise. Gleich bei Dienstbeginn stellte sich Kovac allerdings hinter den Defensivspieler und sagte bei seiner ersten Pressekonferenz:
“Ich sehe Emre als einen Führungsspieler. Er ist deutscher Nationalspieler. Er bleibt der Kapitän.” Tatsächlich ist Can unter Kovac als Innenverteidiger gesetzt und hat alle fünf Spiele über 90 Minuten durchgespielt.
Gewinner: Serhou Guirassy
Der Sommer-Neuzugang legte beim BVB eigentlich gut los. Zwischen dem 4. und 10. Spieltag der Bundesliga gelangen ihm sechs Tore. Danach allerdings litt der Stürmer zumindest in der Bundesliga zeitweise unter einer kleinen Abschluss-Schwäche.
Zwischen Ende November und Mitte Januar gelang ihm in sieben Bundesligaspielen lediglich ein Treffer. Sein Viererpack gegen Union könnte nun der Knotenlöser sein.
Gewinner: Daniel Svensson
Der Außenverteidiger wurde erst Anfang Februar für die Rückrunde vom dänischen Verein FC Nordsjaelland ausgeliehen. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte: “Daniel ist ein aufstrebender, physisch starker Abwehrspieler, der uns zusätzliche Stabilität verleihen kann und mit dem wir uns im Defensivbereich breiter aufstellen.”
Tatsächlich aber scheint er die Mannschaft nicht nur in der Breite zu verbessern, sondern auch in der Spitze. Der 23-Jährige kam in allen fünf Spielen unter Kovac zum Einsatz und stand dreimal in der Startelf. Kovac bezeichnete seine Leistung als “fantastisch” und sagte: “Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet und wieder jemanden entdeckt haben.”
Erst schwärmte Kovac noch von Süle und sagte: “Wenn Niki gesund ist, dann behaupte ich, dass er ein Spieler für die Weltmeisterschaft 2026 ist.” Tatsächlich allerdings stand der Innenverteidiger nur einmal unter Kovac in der Startelf. Dies war bei der 0:2-Pleite gegen den VfL Bochum, als er das zweite Gegentor mit einem unerklärlichen Fehlpass verschuldete.
In den folgenden drei Spielen verbrachte Süle zweimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde einmal eingewechselt – in der letzten Minute. Von der WM 2026 hat Kovac seitdem auch nicht mehr gesprochen.
Verlierer: Waldemar Anton
Der Sommer-Neuzugang hätte unter Kovac keinen schlechteren Beginn erleben können. Bei dessen Trainer-Debüt gegen den VfB Stuttgart (Ex-Verein von Anton) leitete er mit einem Eigentor die 1:2-Niederlage ein.
In den folgenden vier Pflichtspielen unter Kovac spielte er praktisch keine Rolle mehr, verbrachte dreimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde lediglich im Champions-League-Rückspiel gegen Sporting Lissabon eingewechselt – und zwar eine Minute vor Spielende. So lange Can und Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung funktionieren, droht Anton weiterhin die Bank.
Der Rechtsverteidiger wechselte leihweise von Manchester City zu Borussia Dortmund, um als Stammspieler richtig durchzustarten. Aufgrund seiner defensiven Anfälligkeit konnte er sich allerdings nicht dauerhaft etablieren. Er kam zwar bereits in 22 Pflichtspielen für den BVB zum Einsatz, allerdings stand er nur fünfmal in der Startelf.
Die Tendenz ist negativ: Unter Kovac stand er noch gar nicht in der Anfangsformation. Zweimal wurde er spät eingewechselt, dreimal überhaupt nicht. Kovac sagte über ihn kürzlich: “Er wird seine Minuten bekommen. Die Frage ist, wann und wie schnell.”
Die Flanken von Pascal Groß waren für den BVB gegen Union Berlin eine echte Waffe. Der Vierfach-Vorlagengeber enthüllte jetzt sein Erfolgsrezept.
Dortmund – Für Pascal Groß war der 6:0-Sieg gegen Union Berlin (22. Februar) seine bisher erfolgreichste Leistung im schwarz-gelben Trikot. Nach seinem Vorlagen-Viererpack plauderte der Sommerneuzugang im BVB-Talk, Brinkhoff’s Ballgeflüster, unter anderem darüber, was die BVB-Profis wirklich über Choreos denken. Groß erklärte den Gästen um RUHR24 aber auch, warum der BVB gleich drei Tore nach Flanken erzielte.
BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac
Der Host der Sendung und Stadionsprecher Norbert Dickel konfrontierte den BVB-Profi mit einer Statistik. Borussia Dortmund hätte vor dem Union-Spiel die drittmeisten Flanken in der aktuellen Bundesliga-Saison (aus dem Spiel) geschlagen, aber nur sechs Tore daraus erzielt. „Anscheinend waren die Flanken ein bisschen besser als davor“, lautete Pascal Groß humorvolles Antwort zu seinen drei Flankenvorlagen in nur einem Spiel.
Die darauffolgenden Worte des 33-Jährigen klingen wiederum logisch: „Das ist ein Stück weit Mathematik. Wir müssen mehr Läufe machen in den Sechzehner, dass alle nicht so den Fokus haben auf Serhou (Guirassy, Anm. d. Red).“ Laut dem deutschen Nationalspieler wäre der BVB-Stürmer sonst einfacher zu verteidigen.
„Wenn zwei, drei andere Jungs mit reingehen, müssen sie (die gegnerischen Verteidiger, Anm. d. Red) sich überlegen, wen sie nehmen“, erklärte Groß. Nach seiner Rechnung würden sowohl Guirassy als auch andere Spieler dementsprechend „viel mehr Tore schießen“.
Sechser oder Achter? BVB-Mittelfeldspieler erklärt Position im Kovac-System
Zu seinem persönlichen Erfolgsrezept bei Flanken betonte Groß gleich mehrmals die Wichtigkeit von Wiederholungen. Der technisch versierte Rechtsfuß würde immer wieder, auch selbstständig, Hereingaben trainieren. Seine vier Vorlagen aus dem Union-Spiel beeinflusste scheinbar auch Niko Kovac.
Angesprochen auf seine Lieblingsposition sagte Groß: „So wie im Moment: Ich probiere, wenn wir hinten sind, das Spiel mit nach vorne zu tragen, aber wenn wir dann nach vorne kommen, hab ich schon gerne Freiheiten.“ Die Mischung aus Sechser- und Achterrolle liegt Borussia Dortmunds Nummer 13 scheinbar.
„Es ist eine Stärke von mir, dass ich mit in den Sechzehner durchlaufen kann, Chancen vorbereiten kann oder Tore selbst erzielen kann“, erklärte Groß zur Position im Kovac-System. Obwohl der Ex-Brighton-Spieler eher ein Vorbereiter sei, möchte er in Zukunft auch selber treffen. Sein größtes Ziel sei aber ohnehin mit der Mannschaft Spiele zu gewinnen.
Niko Kovac ist bei Borussia Dortmund seit 25 Tagen im Amt. Bereits jetzt zeigt sich, wer die ersten Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels beim BVB sind.
von Oliver Jensen,
Bei fünf Pflichtspielen saß Niko Kovac als Trainer von Borussia Dortmund auf der Bank. Die Bilanz: zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen!
Immerhin: Das Champions-League-Achtelfinale wurde erreicht. Und in der Bundesliga war das 6:0 gegen Union Berlin ein Schritt in die richtige Richtung.
Dieser Trend soll sich im Idealfall am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli (15:30 Uhr, im Liveticker auf ran) fortsetzen.
Die ersten Wochen unter Kovac haben bereits erste Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels hervorgebracht.
Das Wichtigste in Kürze
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Gewinner: Pascal Groß
Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer von Brighton & Hove Albion zu Borussia Dortmund und sollte das Spiel des BVB ordnen. Unter Nuri Sahin steckte er in einem Formtief, musste teilweise auch als Rechtsverteidiger aushelfen.
Mit Kovac auf der Trainerbank erlebt Groß einen Leistungssprung. Der deutsche Nationalspieler hat in den fünf Spielen ein Tor geschossen sowie vier Treffer vorbereitet. “Es ist der Pascal, den ich kenne und den wir uns wünschen”, lobt Kovac.
Der Kapitän galt aufgrund seiner Fehleranfälligkeit als das Gesicht der BVB-Krise. Gleich bei Dienstbeginn stellte sich Kovac allerdings hinter den Defensivspieler und sagte bei seiner ersten Pressekonferenz:
“Ich sehe Emre als einen Führungsspieler. Er ist deutscher Nationalspieler. Er bleibt der Kapitän.” Tatsächlich ist Kovac unter Can als Innenverteidiger gesetzt und hat alle fünf Spiele über 90 Minuten durchgespielt.
Gewinner: Serhou Guirassy
Der Sommer-Neuzugang legte beim BVB eigentlich gut los. Zwischen dem 4. und 10. Spieltag der Bundesliga gelangen ihm sechs Tore. Danach allerdings litt der Stürmer zumindest in der Bundesliga zeitweise unter einer kleinen Abschluss-Schwäche.
Zwischen Ende November und Mitte Januar gelang ihm in sieben Bundesligaspielen lediglich ein Treffer. Sein Viererpack gegen Union könnte nun der Knotenlöser sein.
Gewinner: Daniel Svensson
Der Außenverteidiger wurde erst Anfang Februar für die Rückrunde vom dänischen Verein FC Nordsjaelland ausgeliehen. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte: “Daniel ist ein aufstrebender, physisch starker Abwehrspieler, der uns zusätzliche Stabilität verleihen kann und mit dem wir uns im Defensivbereich breiter aufstellen.”
Tatsächlich aber scheint er die Mannschaft nicht nur in der Breite zu verbessern, sondern auch in der Spitze. Der 23-Jährige kam in allen fünf Spielen unter Kovac zum Einsatz und stand dreimal in der Startelf. Kovac bezeichnete seine Leistung als “fantastisch” und sagte: “Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet und wieder jemanden entdeckt haben.”
Erst schwärmte Kovac noch von Süle und sagte: “Wenn Niki gesund ist, dann behaupte ich, dass er ein Spieler für die Weltmeisterschaft 2026 ist.” Tatsächlich allerdings stand der Innenverteidiger nur einmal unter Kovac in der Startelf. Dies war bei der 0:2-Pleite gegen den VfL Bochum, als er das zweite Gegentor mit einem unerklärlichen Fehlpass verschuldete.
In den folgenden drei Spielen verbrachte Süle zweimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde einmal eingewechselt – in der letzten Minute. Von der WM 2026 hat Kovac seitdem auch nicht mehr gesprochen.
Verlierer: Waldemar Anton
Der Sommer-Neuzugang hätte unter Kovac keinen schlechteren Beginn erleben können. Bei dessen Trainer-Debüt gegen den VfB Stuttgart (Ex-Verein von Anton) leitete er mit einem Eigentor die 1:2-Niederlage ein.
In den folgenden vier Pflichtspielen unter Kovac spielte er praktisch keine Rolle mehr, verbrachte dreimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde lediglich im Champions-League-Rückspiel gegen Sporting Lissabon eingewechselt – und zwar eine Minute vor Spielende. So lange Can und Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung funktionieren, droht Anton weiterhin die Bank.
Der Rechtsverteidiger wechselte leihweise von Manchester City zu Borussia Dortmund, um als Stammspieler richtig durchzustarten. Aufgrund seiner defensiven Anfälligkeit konnte er sich allerdings nicht dauerhaft etablieren. Er kam zwar bereits in 22 Pflichtspielen für den BVB zum Einsatz, allerdings stand er nur fünfmal in der Startelf.
Die Tendenz ist negativ: Unter Kovac stand er noch gar nicht in der Anfangsformation. Zweimal wurde er spät eingewechselt, dreimal überhaupt nicht. Kovac sagte über ihn kürzlich: “Er wird seine Minuten bekommen. Die Frage ist, wann und wie schnell.”
Wie geht es für Julian Brandt beim BVB weiter? Der Verein knüpft an einen Verbleib scheinbar zwei Bedingungen.
Julian Brandt stand jüngst bei vielen Fans und Experten für seine schwachen Leistungen in der Kritik. Dass es für den Mittelfeldspieler nach dem kommenden Sommer beim BVB weitergeht, scheint keine Gewissheit zu sein.
Die Flanken von Pascal Groß waren für den BVB gegen Union Berlin eine echte Waffe. Der Vierfach-Vorlagengeber enthüllte jetzt sein Erfolgsrezept.
Dortmund – Für Pascal Groß war der 6:0-Sieg gegen Union Berlin (22. Februar) seine bisher erfolgreichste Leistung im schwarz-gelben Trikot. Nach seinem Vorlagen-Viererpack plauderte der Sommerneuzugang im BVB-Talk, Brinkhoff’s Ballgeflüster, unter anderem darüber, was die BVB-Profis wirklich über Choreos denken. Groß erklärte den Gästen um RUHR24 aber auch, warum der BVB gleich drei Tore nach Flanken erzielte.
BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac
Der Host der Sendung und Stadionsprecher Norbert Dickel konfrontierte den BVB-Profi mit einer Statistik. Borussia Dortmund hätte vor dem Union-Spiel die drittmeisten Flanken in der aktuellen Bundesliga-Saison (aus dem Spiel) geschlagen, aber nur sechs Tore daraus erzielt. „Anscheinend waren die Flanken ein bisschen besser als davor“, lautete Pascal Groß humorvolles Antwort zu seinen drei Flankenvorlagen in nur einem Spiel.
Die darauffolgenden Worte des 33-Jährigen klingen wiederum logisch: „Das ist ein Stück weit Mathematik. Wir müssen mehr Läufe machen in den Sechzehner, dass alle nicht so den Fokus haben auf Serhou (Guirassy, Anm. d. Red).“ Laut dem deutschen Nationalspieler wäre der BVB-Stürmer sonst einfacher zu verteidigen.
„Wenn zwei, drei andere Jungs mit reingehen, müssen sie (die gegnerischen Verteidiger, Anm. d. Red) sich überlegen, wen sie nehmen“, erklärte Groß. Nach seiner Rechnung würden sowohl Guirassy als auch andere Spieler dementsprechend „viel mehr Tore schießen“.
Sechser oder Achter? BVB-Mittelfeldspieler erklärt Position im Kovac-System
Zu seinem persönlichen Erfolgsrezept bei Flanken betonte Groß gleich mehrmals die Wichtigkeit von Wiederholungen. Der technisch versierte Rechtsfuß würde immer wieder, auch selbstständig, Hereingaben trainieren. Seine vier Vorlagen aus dem Union-Spiel beeinflusste scheinbar auch Niko Kovac.
Angesprochen auf seine Lieblingsposition sagte Groß: „So wie im Moment: Ich probiere, wenn wir hinten sind, das Spiel mit nach vorne zu tragen, aber wenn wir dann nach vorne kommen, hab ich schon gerne Freiheiten.“ Die Mischung aus Sechser- und Achterrolle liegt Borussia Dortmunds Nummer 13 scheinbar.
„Es ist eine Stärke von mir, dass ich mit in den Sechzehner durchlaufen kann, Chancen vorbereiten kann oder Tore selbst erzielen kann“, erklärte Groß zur Position im Kovac-System. Obwohl der Ex-Brighton-Spieler eher ein Vorbereiter sei, möchte er in Zukunft auch selber treffen. Sein größtes Ziel sei aber ohnehin mit der Mannschaft Spiele zu gewinnen.
Emre Can erlebt unter Kovac einen Aufschwung – eine Vertragsverlängerung kommt jedoch wohl trotzdem nur unter einer Bedingung infrage.
Seitdem Niko Kovac bei Borussia Dortmund den Trainerposten übernommen hat, erlebt Emre Can eine spielerische Renaissance und ist als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt. Dass sein im Sommer 2026 auslaufender Vertrag verlängert wird, ist jedoch offenbar trotz des Leistungsaufschwungs des immer wieder in der Kritik stehenden Kapitäns an eine bestimmte Bedingung geknüpft.
Emre Can erlebt unter Kovac einen Aufschwung – eine Vertragsverlängerung kommt jedoch wohl trotzdem nur unter einer Bedingung infrage.
Seitdem Niko Kovac bei Borussia Dortmund den Trainerposten übernommen hat, erlebt Emre Can eine spielerische Renaissance und ist als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt. Dass sein im Sommer 2026 auslaufender Vertrag verlängert wird, ist jedoch offenbar trotz des Leistungsaufschwungs des immer wieder in der Kritik stehenden Kapitäns an einer bestimmten Bedingung geknüpft.
Es scheint, als habe die Ankunft von Niko Kovac bei Emre Can einen Schalter umgelegt. Seit der Kroate bei Borussia Dortmund das Traineramt übernommen hat, reiht sich beim BVB-Kapitän eine starke Leistung an die nächste. Seit Anfang Februar präsentiert sich der 31-Jährige deutlich formverbessert und trägt mit seinen Leistungen auch dazu bei, dass Waldemar Anton (28) bisher zu den großen Verlierern unter Kovac zählt.
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Auch Cans vertragliche Situation beim BVB hat sich offenbar gewandelt. Zählte der Routinier zuletzt angesichts seines 2026 auslaufenden Vertrags noch zu den klaren Verkaufskandidaten, liegt eine Verlängerung mit dem Abräumer laut der ‚Bild‘ zumindest wieder im Bereich des Möglichen. Zwar seien die Verantwortlichen in Hinblick auf Cans Zukunft grundsätzlich noch unentschlossen. Die Tendenz gehe aber dahin, dass die Can-Verlängerung bei erfolgreicher Europapokalteilnahme wieder realistische Chancen besitzt.
Aktuell muss sich der BVB jedoch ordentlich strecken, um die Minimalziele zu erreichen. Derzeit liegen die Schwarz-Gelben auf Platz zehn mit sechs Punkten Rückstand auf die Europapokalplätze. Damit es sowohl für Can als auch die Borussia zum Happy End kommt, müssen beide ihre Form aus dem jüngsten 6:0-Sieg gegen Union Berlin dauerhaft bestätigen.