Die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 mag unauffällig erscheinen, stellt jedoch das versteckte Highlight des Spieltags dar.
Mönchengladbach – In der Rückrunde wird Borussia Mönchengladbach noch gegen RB Leipzig, Borussia Dortmund und den FC Bayern spielen, doch schon am Freitagabend (20.30 Uhr) wartet auf die Fohlen ein Top-Spiel.
Gladbach gegen Mainz gefordert
Was auf den ersten Blick unwirklich klingt, kann tatsächlich so interpretiert werden. So mancher Fan wird behaupten, es gehe doch nur gegen Mainz 05, einem Gegner, der vor allem dafür bekannt ist, andere Mannschaften zu stressen und ihnen so viele blaue Flecken wie möglich zu verpassen.
Die Energie, die Cheftrainer Bo Henriksen nach seiner Verpflichtung vom FC Zürich im Februar 2024 mitgebracht hat, lässt die Rheinhessen allerdings in ungeahnte Höhen aufsteigen. Schon in der vergangenen Saison erlebten die im Abstiegskampf steckenden Mainzer einen Höhenflug, sammelten in 13 Bundesligaspielen 23 Punkte, gingen nur zweimal als Verlierer vom Platz und landeten in der Endabrechnung auf Platz 13.
Der Schub, den Henriksen der Mannschaft verliehen hat, hält seither ohne Unterbrechung an. Nachdem der Däne die Restsaison 2023/24 mit einem Durchschnitt von 1,77 Punkten pro Spiel beendet hatte, verbuchten die Mainzer an den ersten 24 Spieltagen dieser Saison durchschnittlich 1,78 Punkte pro Spiel.
Nächster Gladbach-Gegner: Mainz überflügelt die Bundeslgia
In der Tabelle stehen schon 41 Zähler zu Buche, am Wochenende sind die Nullfünfer auf den vierten Tabellenplatz gesprungen. Ausschlaggebend dafür war der 2:1-Erfolg gegen RB Leipzig, der eine weitere Qualität unterstreicht: Mainz kann die Großen ärgern.
In der Hinrunde überraschte der vermeintliche Außenseiter Borussia Dortmund (3:1) und den FC Bayern (2:1), schlug in der Rückrunde vor Leipzig auch den VfB Stuttgart (2:1). Die Ausbeute von zwölf Siegen bedeutet den geteilten dritten Platz mit dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt, nur Bayer Leverkusen (15) und der FC Bayern (19) waren noch erfolgreicher.
Gladbach vor Sechs-Punkte-Spiel gegen Mainz
Aus Gladbacher Sicht wird das Duell zum Spitzenspiel, weil es ein berüchtigtes Sechs-Punkte-Spiel ist. Mit einem Heimerfolg rückt die Mannschaft von Gerardo Seoane bis auf einen Punkt an Mainz heran und übernachtet auf dem fünften Tabellenplatz.
Bei einer Niederlage baut Mainz den Vorsprung auf sieben Zähler aus, zudem könnten Borussia Dortmund und Stuttgart an den Fohlen vorbeiziehen, sollten beide Konkurrenten ihre Spiele gegen den FC Augsburg und Holstein Kiel gewinnen.
Es geht eng her im Rennen um einen einstelligen Tabellenplatz, vom Abrutschen auf Rang zehn bis zum Aufstieg in die Top-Sechs ist an jedem Wochenende alles möglich. Während von außen diskutiert wird, was Gladbachs Kader für den Sprung nach Europa braucht, machen die Verantwortlichen einen klaren und aufgeräumten Eindruck, weil zwischen den Plätzen vier und zehn nur sechs Punkte liegen.
Fokussiert startete Gladbach deshalb in die Trainingswoche, am Dienstag bot Seoane die Seinen um 11 Uhr erstmals auf den Rasen. Sichtbar war ein erster Stresstest, in einer Spielform sollte sich die ballführende Mannschaft mit maximal drei Ballkontakten, hoher Passschärfe und vielen Dreiecken aus dem Gegnerdruck befreien.
Einem solchen Stresstest wird Borussia am Freitagabend über 90 Minuten ausgesetzt sein, Seoane wird jedoch auf eine halbe Startelf verzichten müssen. Neben dem verletzten Trio Moritz Nicolas, Rocco Reitz und Franck Honorat werden Joe Scally und Ko Itakura die Partie gesperrt verpassen. Das Abwehr-Duo kassierte in Heidenheim jeweils die fünfte Gelbe Karte. Das ändert nichts an der Zielsetzung, die bestmögliche Leistung abzurufen und drei Punkte einzufahren.
Die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und Mainz 05 mag unauffällig erscheinen, stellt jedoch das versteckte Highlight des Spieltags dar.
Mönchengladbach – In der Rückrunde wird Borussia Mönchengladbach noch gegen RB Leipzig, Borussia Dortmund und den FC Bayern spielen, doch schon am Freitagabend (20.30 Uhr) wartet auf die Fohlen ein Top-Spiel.
Gladbach gegen Mainz gefordert
Was auf den ersten Blick unwirklich klingt, kann tatsächlich so interpretiert werden. So mancher Fan wird behaupten, es gehe doch nur gegen Mainz 05, einem Gegner, der vor allem dafür bekannt ist, andere Mannschaften zu stressen und ihnen so viele blaue Flecken wie möglich zu verpassen.
Die Energie, die Cheftrainer Bo Henriksen nach seiner Verpflichtung vom FC Zürich im Februar 2024 mitgebracht hat, lässt die Rheinhessen allerdings in ungeahnte Höhen aufsteigen. Schon in der vergangenen Saison erlebten die im Abstiegskampf steckenden Mainzer einen Höhenflug, sammelten in 13 Bundesligaspielen 23 Punkte, gingen nur zweimal als Verlierer vom Platz und landeten in der Endabrechnung auf Platz 13.
Der Schub, den Henriksen der Mannschaft verliehen hat, hält seither ohne Unterbrechung an. Nachdem der Däne die Restsaison 2023/24 mit einem Durchschnitt von 1,77 Punkten pro Spiel beendet hatte, verbuchten die Mainzer an den ersten 24 Spieltagen dieser Saison durchschnittlich 1,78 Punkte pro Spiel.
Nächster Gladbach-Gegner: Mainz überflügelt die Bundeslgia
In der Tabelle stehen schon 41 Zähler zu Buche, am Wochenende sind die Nullfünfer auf den vierten Tabellenplatz gesprungen. Ausschlaggebend dafür war der 2:1-Erfolg gegen RB Leipzig, der eine weitere Qualität unterstreicht: Mainz kann die Großen ärgern.
In der Hinrunde überraschte der vermeintliche Außenseiter Borussia Dortmund (3:1) und den FC Bayern (2:1), schlug in der Rückrunde vor Leipzig auch den VfB Stuttgart (2:1). Die Ausbeute von zwölf Siegen bedeutet den geteilten dritten Platz mit dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt, nur Bayer Leverkusen (15) und der FC Bayern (19) waren noch erfolgreicher.
Gladbach vor Sechs-Punkte-Spiel gegen Mainz
Aus Gladbacher Sicht wird das Duell zum Spitzenspiel, weil es ein berüchtigtes Sechs-Punkte-Spiel ist. Mit einem Heimerfolg rückt die Mannschaft von Gerardo Seoane bis auf einen Punkt an Mainz heran und übernachtet auf dem fünften Tabellenplatz.
Bei einer Niederlage baut Mainz den Vorsprung auf sieben Zähler aus, zudem könnten Borussia Dortmund und Stuttgart an den Fohlen vorbeiziehen, sollten beide Konkurrenten ihre Spiele gegen den FC Augsburg und Holstein Kiel gewinnen.
Es geht eng her im Rennen um einen einstelligen Tabellenplatz, vom Abrutschen auf Rang zehn bis zum Aufstieg in die Top-Sechs ist an jedem Wochenende alles möglich. Während von außen diskutiert wird, was Gladbachs Kader für den Sprung nach Europa braucht, machen die Verantwortlichen einen klaren und aufgeräumten Eindruck, weil zwischen den Plätzen vier und zehn nur sechs Punkte liegen.
Fokussiert startete Gladbach deshalb in die Trainingswoche, am Dienstag bot Seoane die Seinen um 11 Uhr erstmals auf den Rasen. Sichtbar war ein erster Stresstest, in einer Spielform sollte sich die ballführende Mannschaft mit maximal drei Ballkontakten, hoher Passschärfe und vielen Dreiecken aus dem Gegnerdruck befreien.
Einem solchen Stresstest wird Borussia am Freitagabend über 90 Minuten ausgesetzt sein, Seoane wird jedoch auf eine halbe Startelf verzichten müssen. Neben dem verletzten Trio Moritz Nicolas, Rocco Reitz und Franck Honorat werden Joe Scally und Ko Itakura die Partie gesperrt verpassen. Das Abwehr-Duo kassierte in Heidenheim jeweils die fünfte Gelbe Karte. Das ändert nichts an der Zielsetzung, die bestmögliche Leistung abzurufen und drei Punkte einzufahren.
Ein ehemaliger BVB-Flirt ist böse umgetreten worden. „Lasst ihn sterben“, sangen die Fans. Der englische Fußballverband sieht keinen Regelverstoß.
London – Die Szenen waren nichts für schwache Nerven: Mit voller Wucht sprang Millwalls Torhüter Liam Roberts mit gestrecktem Bein in Jean-Philippe Mateta hinein. Der Stürmer von Crystal Palace wurde mit den Stollen am Kopf getroffen und blieb regungslos auf dem Boden liegen. Sofort eilten Mitspieler und Betreuer herbei, um Erste Hilfe zu leisten.
Horror-Foul an Ex-BVB-Flirt: England steht unter Schock
Die medizinische Versorgung dauerte mehrere Minuten. Unter anderem kam eine Beatmungshilfe zum Einsatz, bevor der Ex-BVB-Flirt vom Platz getragen und in ein Krankenhaus gebracht wurde. Glücklicherweise konnte Mateta das Krankenhaus am Samstagabend (1. März) wieder verlassen. Eine Platzwunde am linken Ohr musste mit 25 Stichen genäht werden.
Steve Parish, Klub-Boss von Crystal Palace, reagierte mit Wut auf das brutale Einsteigen von Roberts. „Das ist die rücksichtsloseste Attacke auf einem Fußballplatz, die ich je gesehen habe“, sagte er der BBC.
Parish kritisierte den Millwall-Keeper scharf: „Ich denke, er sollte sich gründlich hinterfragen, dieser Junge, denn er gefährdet mit einer solchen Attacke einen Berufskollegen, vielleicht sogar sein Leben.“
Ex-BVB-Flirt Mateta kommt nach Horror-Foul glimpflich davon
Trotz der schlimmen Bilder kam Mateta weitgehend glimpflich davon. Trainer Oliver Glasner erklärte nach der Partie, dass es dem 27-Jährigen den Umständen entsprechend gut gehe. „Sein Ohr sieht schrecklich aus“, sagte Glasner. Alle Untersuchungen seien jedoch unauffällig verlaufen.
Mateta – der ehemalige Bundesliga-Knipser war im vergangenen Sommer beim BVB gehandelt worden – meldete sich wenige Stunden nach dem Spiel auch schon selbst bei den Fans. „Vielen Dank für all die netten Nachrichten. Mir geht es gut. Ich hoffe, dass ich sehr bald zurückkehren kann. Und stärker als je zuvor“, schrieb er in den Sozialen Medien.
Kung-Fu-Tritt gegen Mateta weckt Erinnerungen an Toni Schumacher
Parish zog derweil Parallelen zu einem der berüchtigtsten Fouls der Fußballgeschichte: dem brutalen Zusammenprall zwischen Toni Schumacher und Patrick Battiston bei der WM 1982. Damals sprang Schumacher dem Franzosen rücksichtslos ins Gesicht, Battiston wurde bewusstlos vom Platz getragen.
Schumacher war damals nicht verwarnt worden – und auch Roberts kam zunächst ohne Karte davon. Erst nach Ansicht der VAR-Bilder sah er die Rote Karte.
„Lasst ihn sterben“: FA sieht keinen Regelverstoß bei Gesängen nach Horror-Foul an Mateta
Für Empörung sorgte aber nicht nur das Foul, sondern auch die Reaktion einiger Millwall-Anhänger. Während der einst bei Borussia Dortmund gehandelte Stürmer auf dem Platz behandelt wurde, skandierten die Gäste-Fans „Lasst ihn sterben“. Der englische Fußballverband FA verurteilte die Gesänge laut der BBC, stellte jedoch klar, dass sie nicht gegen die offiziellen Regeln verstießen.
Crystal Palace ließ sich von dem frühen Schockmoment in der 8. Spielminute nicht aus der Fassung bringen. In Überzahl setzte sich das Team im Achtelfinale des FA Cups mit 3:1 gegen den Londoner Stadtrivalen durch.
Marco Rose (m.), hier zu sehen am 17. Februar 2024, ist bei Borussia Mönchengladbach kein Unbekannter. Droht ihm an alter Wirkungsstätte das vorzeitige Aus?
Copyright: IMAGO/Jan Huebner
Ein bitteres Aus könnte einen ehemaligen Trainer von Borussia Mönchengladbach erwarten.
Gerardo Seoane (46) gehört derzeit wohl zu den Trainern aus der Bundesliga, die am sichersten im Sattel sitzen. Der Coach von Borussia Mönchengladbach in der laufenden Saison stabilisiert und einen Schritt nach vorne gebracht.
Gladbach: Ex-Coach wird vorerst dank Meistertrainer gerettet
So kämpfen die Fohlen nach dem 3:0-Erfolg beim 1. FC Heidenheim weiter um das internationale Geschäft. Doch nicht immer sah die Zukunft für den Schweizer am Niederrhein so rosig aus, wie akutell.
Denn zwischenzeitlich und speziell nach der Hinspiel-Pleite gegen den FC Augsburg (1:2) wurde über den Trainer öffentlich diskutiert. So geschieht es derweil auch einem Bundesliga-Kollegen Seoanes, der selbst mal auf dem Trainerstuhl der Fohlen saß.
Denn in Marco Rose (48) wird derzeit ein ehemaliger Trainer von Borussia Mönchengladbach öffentlich angezählt. Der Übungsleiter von RB Leipzig gerät nach der 1:2-Niederlage gegen den kommenden Gladbach-Gegner FSV Mainz 05 mächtig unter Druck.
Bereits im Vorfeld der Partie wurde darüber spekuliert, dass Rose ab Sommer durch Erfolgscoach Sebastian Hoeneß (42,VfB Stuttgart) ersetzt werden könnte. Doch nach der neuerlichen Pleite gegen einen Europapokal-Kontrahenten ist auch ein vorzeitiges Aus des 48-Jährigen möglich.
Wie die „Bild“ berichtet, soll in Leipzig nach dem Bundesliga-Spiel in Mainz intensiv über die Zukunft Roses debattiert worden sein. Einen internen Fürsprecher soll der gebürtige Leipziger in Jürgen Klopp (57) haben. Der einstige Star-Trainer ist inzwischen als Funktionär in Leipzig tätig.
So soll Klopp dem Noch-Leipziger Coach vorerst den Job gerettet haben. Beim kommenden Bundesliga-Spiel von RB gegen den SC Freiburg (8. März 2025, 18.30 Uhr) wird Rose also weiterhin an der Seitenlinie stehen. Und sollte er danach noch Trainer bei RB sein, stehen für Rose zwei Endspiele gegen zwei Ex-Klubs auf dem Programm.
Nach dem Spiel in Freiburg empfängt Rose mit Leipzig Borussia Dortmund und nach der Länderspielpause am 29. März geht es für ihn ausgerechnet in das Stadion, in dem seine Bundesliga-Karriere als Trainer begann: in den Borussia-Park.
Dort könnte sich für Rose bei einem für ihn und Leipzig negativen Ausgang der Partie der Kreis schließen. Ein Ereignis, auf das der Trainer wohl gerne verzichten würde. Für Teile der Gladbach-Fans, bei denen der Ex-Coach seit seinem Abgang nicht mehr beleibt ist, wäre dieses Szenario natürlich eine ganz besondere Genugtuung.
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FAQ: Endspiel in Gladbach – Ex-Coach steht bitteres Aus bevor
Frage 1: Was ist die aktuelle Situation bei Borussia Mönchengladbach?
Antwort: Borussia Mönchengladbach steht vor entscheidenden Spielen in der Saison, die über die sportliche Zukunft des Vereins und des aktuellen Trainerstabs entscheiden könnten. In den letzten Spielen waren die Leistungen der Mannschaft enttäuschend, was zu Gerüchten über eine mögliche Entlassung des Trainers geführt hat.
Frage 2: Wer ist der aktuelle Trainer von Borussia Mönchengladbach?
Antwort: Der aktuelle Trainer ist [Name des Trainers, falls bekannt]. Er hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen, jedoch gab es bislang wenig positive Ergebnisse, was zu Unmut bei den Fans und der Vereinsführung führt.
Frage 3: Weshalb wird von einem "Endspiel" gesprochen?
Antwort: Von einem "Endspiel" wird gesprochen, weil die kommenden Spiele entscheidend dafür sind, ob der Trainer im Amt bleibt oder nicht. Eine weitere Niederlage könnte das Aus für den Trainer bedeuten.
Frage 4: Welche Faktoren könnten zu einer Entlassung des Trainers führen?
Antwort: Die Faktoren sind in erster Linie die schlechten Ergebnisse in der Liga, die unzufriedene Fanbasis, sowie das Ausbleiben von Fortschritten in der Teamleistung. Eine klare Spielphilosophie und die Identifikation der Spieler mit dem Trainer sind ebenfalls entscheidend.
Frage 5: Gibt es bereits mögliche Nachfolger für den Trainer?
Antwort: Zu möglichen Nachfolgern gibt es derzeit keine offiziellen Informationen. Es wird jedoch spekuliert, dass der Verein bereits Gespräche mit anderen Trainerkandidaten führt, falls die Ergebnisse nicht stimmen.
Frage 6: Wie reagieren die Spieler und das Umfeld auf die Situation?
Antwort: Die Spieler stehen vereinzelt hinter dem Trainer, dennoch ist die allgemeine Stimmung gespannt. Auch das Umfeld, einschließlich der Fans, zeigt sich kritisch und hat bereits Forderungen nach Veränderungen geäußert.
Frage 7: Was bedeutet die aktuelle Situation für die nächsten Spiele?
Antwort: Die nächsten Spiele sind für die sportliche Zukunft des Trainers sowie des Teams von höchster Bedeutung. Eine positive Reaktion und Ergebnisse sind notwendig, um den Druck zu mindern und möglicherweise das Ruder noch herumzureißen.
Frage 8: Wo kann ich weitere Informationen zur Situation bei Borussia Mönchengladbach finden?
Antwort: Weitere Informationen sind entweder auf der offiziellen Website des Vereins, in Sportnachrichten oder auf sozialen Medien zu finden. Besonders während der Transferphase oder vor und nach den Spielen gibt es oft Updates zu Trainerfragen und Teamveränderungen.
Bitte beachten Sie, dass sich die Situation schnell ändern kann und aktuelle Nachrichten zu diesem Thema verfolgt werden sollten.
Der BVB II hat in Unterzahl im Derby gegen RW Essen verloren. Borussias U19 muss um den Einzug in die K.O.-Runde bangen
8 Min Lesezeit
Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:
01. März, 16.26 Uhr: BVB-U23 verliert im Derby gegen Essen
Im Drittliga-Derby gegen Rot-Weiss Essen spielte der BVB II vor 6900 Zuschauern lange Zeit clever auf. Am Ende musste sich der BVB aber in Unterzahl mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. In der Tabelle liegt das Team weiter auf Rang elf, Essen ist aber nach Punkten gleichgezogen.
Nach einer kurzen Anlaufzeit fand die Borussia besser in die Begegnung und sorgte in Person von Cole Campbell immer wieder für Nadelstiche. Auch die Gäste kamen zu Möglichkeiten, so richtig gefährlich wurde es aber nicht. Nach dem Seitenwechsel kam Dortmund gut aus der Kabine. Dann aber der Schock: In Minute 67 dezimierte sich die Borussia. Der bereits gelb-verwarnte Almugera Kabar kam in einem Zweikampf nahe der Mittellinie deutlich zu spät und holt sich folgerichtig die Ampel-Karte ab. In der 86. Minute war die BVB-U23 dann einen Moment nicht aufmerksam, der eingewechselte Kaito Mizuta nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich und schoss den Ball unhaltbar in den rechten Torwinkel. Die Tendenz beim BVB bleibt negativ, aus den vergangenen sechs Partien hat das Team vier Punkte eingefahren.
01. März, 14.08 Uhr: BVB-U19 unterliegt Unterhaching mit 0:2
Die BVB-U19 hat in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsrunde A die zweite Niederlage im fünften Spiel kassiert. 0:2 (0:1) hieß es am Samstagmittag nach der Heimpartie gegen die Spielvereinigung Unterhaching.
Und damit wächst der Druck auf die Mannschaft von Trainer Mike Tullberg. Das Erreichen der K.o.-Runde ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Aus der Sechser-Gruppe qualifizieren sich die ersten vier Teams für die nächste Runde. Der BVB liegt mit seinen sieben Zählern nur noch zwei Punkte vor dem Tabellenfünften 1. FSV Mainz 05. „Wir müssen in jedem Spiel mit unserem jungen Team ackern. Ich habe schon vorher gesagt, dass wir uns freuen, wenn wir unter die ersten vier Teams kommen“, sagt Tullberg.
Er sieht eine hohe Qualität und sehr viel Talent innerhalb seines Teams und glaubt, dass seine Mannschaft hier „zu den Top-Teams des Landes gehört“. Tullberg betont zugleich, dass seine Jungs ergebnistechnisch nicht zu den Top-Klubs gehört. Unsere besten Spieler waren Mathis Albert und Samuele Inacio. Die sind 15 und 16 Jahre alt. Mathis sehen wir auch bestimmt in zwei, drei Jahren in der Bundesliga. Trotzdem ist es für sie heute schwer, gegen U19-Akteure zu spielen“, sagt Tullberg.
Das große Problem sei am Samstag gewesen, dass sich kaum ein Spieler über sein Defensivverhalten definiert habe. „Nach vorne sah es gut aus, wir haben viermal Latte oder Pfosten getroffen, Mathis Albert hätte alleine drei Tore schießen können. Nach hinten sah es ganz anders aus“, analysiert Tullberg.
Der erste Gegentreffer resultierte aus einem leichten Fehler im Aufbauspiel, Unterhachings Jason Eckl fand sich so alleine vor BVB-Keeper Robin Lisewski wieder und traf zur Gästeführung (28.). Dem 0:2 ging ein Standard voraus. „Wir hatten es vorher angesprochen, dass Unterhaching stakt nach Standards ist, trotzdem verhalten wir uns schlecht in der Situation.“
01. März, 10.50 Uhr: Ricken macht Ansage bei BVB-Regionaltreffen mit Fans
Borussia Dortmund geht in den Austausch mit seinen Anhängern. Am Abend vor dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli (15.30 Uhr, live auf Sky) stellten sich die Geschäftsführer Lars Ricken und Carsten Cramer sowie Vereinsbotschafter Patrick Owomoyela im Gasthaus „Altes Mädchen“ dem Dialog mit 100 Fanclub-Mitgliedern. „Dieser direkte Austausch ist uns nicht nur sehr wichtig, sondern auch extrem wertvoll“, erklärte Cramer.
Ricken bezeichnete die Unterstützung in der bislang enttäuschenden Saison als „einmalig“. Der Verein müsse „auch in sportlich schwierigen Situationen die Ruhe bewahren. Wir dürfen nicht hektisch werden, sondern müssen klar bleiben und richtige Entscheidungen treffen. Aber klar: Am meisten helfen Siege.“
Mit dem Start des neuen Trainers Niko Kovac ist der 48-Jährige trotz der beiden Niederlagen zum Start (Stuttgart, Bochum) sehr zufrieden: „Niko hat in kurzer Zeit schon einiges bewegt.“ Ricken nahm vielmehr die Profis in die Pflicht „Klar ist: Jeder Spieler muss sich beweisen und wir müssen uns verbessern.“
28. Februar, 16.50 Uhr: BVB-U19 ohne Diallo gegen Unterhaching
Die Trainingsinhalte der BVB-U19 haben sich geändert. Coach Mike Tullberg baut immer mehr Übungen zum Eins-gegen-Eins ein. „In der Hauptrunde treffen wir jetzt auf Gegner, die das Mann-gegen-Mann suchen. Das macht es unserem sehr jungen Team gegen die älteren Mannschaften schwerer. Es ist nicht mehr alles spielerisch zu machen. Wir benötigen neue Lösungen, benötigen neue Räume und ein besseres Zweikampfverhalten“, sagt Tullberg vor der Heimpartie am Samstag (11 Uhr) gegen Unterhaching. In der Tabelle rangiert sein Team mit sieben Zählern aus vier Partien auf Rang drei. Die ersten vier Mannschaften der Sechser-Gruppe qualifizieren sich für die K.o.-Runde. Unterhaching ist aktuell mit drei Zählern Schlusslicht. „Unser Gegner kommt mit vielen Endjahrgängen und wird wieder ein harter Prüfstein für uns“, sagt Tullberg.
Ousmane Diallo fehlt Gelb-Rot-gesperrt, Diego Dzonga und Thierry Tazemeta sind verletzt. Zu allem Überfluss droht auch Nick Cherny auszufallen. „Egal, wer aufläuft. Wir wollen den nächsten Sieg, um Platz zwei zu erreichen“, erklärt der Trainer.
28. Februar, 11.50 Uhr: BVB-U23 empfängt RWE in der Roten Erde
Wann immer Jan Zimmermann es als Trainer der BVB-U23 in den vergangenen zwei Jahren mit Rot Weiss Essen zu tun hatte, blieb ihm am Ende ein Gefühl der Ernüchterung. Vier Versuche hat der 45-Jährige gestartet, stets ging er leer aus. 1:3, 0:4, 1:2, 0:2 lauteten die Chiffren für die vier Niederlagen. Es verwundert daher nicht, wenn Jan Zimmermann vor dem abermaligen Kräftemessen mit RWE einen Wunsch äußert: „Ich persönlich würde schon mal gerne gegen Essen gewinnen.“ Am Samstag (14 Uhr) in der Roten Erde möchte er mit Borussia Dortmunds U23 einen erneuten Anlauf nehmen und die enttäuschende Bilanz im Derby aufpolieren.
Doch Wunsch hin oder her – „am Ende stehe nicht ich auf dem Platz – die Jungs müssen das richten“, sagt Zimmermann. Sein Auftrag ist es, die Mannschaft bestmöglich auf das Duell mit dem wieder erstarkten Revier-Rivalen vorzubereiten. Seit Mitte Januar läuft es an der Hafenstraße. Uwe Koschinat, der einen Monat zuvor von Christoph Dabrowski übernommen hatte, hat RWE erkennbar stabilisiert. Die taktische Umstellung auf eine Dreier- bzw. Fünferkette gibt der zuvor löchrigen Defensive Halt. Seit fünf Partien ist Essen ungeschlagen, holte dabei vier Siege und hat eine imposante Aufholjagd gestartet, die auch Jan Zimmermann beeindruckt. „RWE hat eine erfahrene, abgeklärte Mannschaft, die nicht umsonst in der Rückrunden-Tabelle oben steht. Sie haben sehr viel Selbstvertrauen und einen guten Lauf und werden am Ende der Saison mit Sicherheit überm Strich stehen“, sagt der BVB-Trainer.
„Dieses Spiel wird uns eine Menge abverlangen“, ahnt Zimmermann und ergänzt: „Es wird für uns darum gehen, wenige Fehler mit Ball zu machen, konzentriert zu verteidigen und wenige Chancen zuzulassen.“ Das Vorhaben wird erschwert durch zahlreiche personelle Fragezeichen: Neben Patrick Göbel (Fußgelenk) steht der Einsatz von Marcel Lotka, Ayman Azhil, Babis Drakas und Jordi Paulina (alle Infekt) auf der Kippe. Franz Roggow fehlt zudem gelb-gesperrt. Auch Niklas Jessen (Muskelverletzung) fällt aus.
25. Februar, 10.04 Uhr: Hans-Joachim Watzke stellt sich zur Wahl
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke strebt eine weitere Amtszeit im UEFA-Exekutivkomitee an. Der 65-Jährige tritt zur Wiederwahl an. Watzke war im April 2023 für Rainer Koch nachgerückt. Sollte Watzke am 3. April wiedergewählt werden, würde seine Amtszeit vier Jahre dauern. Beim BVB hat Watzke seinen Rückzug als Geschäftsführer zum Jahresende angekündigt. In der DFL ist Watzke Präsidiumssprecher.
Neben Watzke stehen weitere prominente Namen auf der am Montag veröffentlichten Kandidatenliste der UEFA. Der frühere ukrainische Stürmer Andriy Shevchenko (48) ist ebenso dabei wie auch Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness (43).
22. Februar, 18.54 Uhr: Ricken bestätigt Ende der Elefantenrunde
Bei Borussia Dortmund ist die Elefantenrunde Geschichte. Das bestätigte Geschäftsführer Lars Ricken vor dem Heimspiel gegen Union Berlin bei Sky. „Aki Watzke scheidet Ende des Jahres aus, Sven Mislintat und Nuri Sahin sind ebenfalls nicht mehr dabei“, sagte der 48-Jährige. „Ich stehe täglich in engem Austausch mit Niko Kovac und Sebastian Kehl.“ Bislang hatten sich die BVB-Verantwortlichen inklusive Berater Matthias Sammer einmal im Montag zur Analyse getroffen.
Sammers Zukunft als TX-Experte bei Prime Video ließ Ricken hingegen offen. „Das muss Matthias mit Amazon klären.“ Das nächste BVB-Spiel bei Prime ist das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen den OSC Lille am 4. März.
20. Februar, 15.46 Uhr: Borussia Dortmund trauert um Volunteer
Große Trauer bei Borussia Dortmund. Am Mittwochabend während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon ist Martin Labus, ein langjähriger Volunteer, gestorben. Er ist 63 Jahre alt geworden. „Martin Labus war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt. Mit seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft war er eine große Bereicherung für die Volunteers. Im Info-Team „Team Außen“ stand er zahlreichen Fans mit Rat und Tat zur Seite und war stets bereit, bei Fragen und Anliegen zu helfen. Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt der BVB in einer Mitteilung. „Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie.“ Labus hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
18. Februar, 19.45 Uhr: Roggow verhandelt mit Hertha BSC
Am Samstag noch war Franz Roggow Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg von Borussia Dortmunds U23 gegen den SV Sandhausen. Den trainingsfreien Dienstag nutzte der 22-Jährige nun offenbar für weitere persönliche Weichenstellungen. Ein Video von Sky, das bei „X“ kursiert, zeigt, wie der BVB-Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Berater Mohamed Meziani die Geschäftsstelle von Hertha BSC besucht.
Roggow, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, führt derzeit Vertragsverhandlungen. Berlin ist dabei einer von mehreren Zweitligisten, die Interesse am Dortmunder zeigen. Roggow (Marktwert: 600.000 Euro) war 2021 vom FC St. Pauli zur BVB-U23 gewechselt und hat sich dort nach kurzer Anlaufzeit rasch zum absoluten Stammspieler entwickelt. Dennoch ist sein Abgang im Juni gewiss – der 22-Jährige möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung
Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“
Der Countdown läuft und die Fans strömen nach und nach ins Millerntor-Stadion. Mittlerweile ist auch klar, mit welcher Startelf der FC St.
Pauli ab 15.30 Uhr gegen Borussia Dortmund beginnen wird. Trainer Alexander Blessin schenkt folgenden Profis sein Vertrauen: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad. In den Kader geschafft hat es nach überstandener Verletzung auch Manolis Saliakas.
Karim Adeyemi hat sich als Sieggarant für den BVB auf St. Pauli hervorgetan. Nach einigen harten Monaten ist der Trend beim Flügelspieler positiv.
Hamburg/Dortmund – Borussia Dortmund musste am 24. Spieltag der Bundesliga im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli nur einmal kurz aufs Gaspedal drücken, um mit einer kuriosen Schreckensbilanz aufzuräumen: Dank Treffern von Serhou Guirassy und Karim Adeyemi gelang ein 2:0-Sieg, durch den der BVB erstmals in dieser Spielzeit ein zweites Bundesligaspiel in Serie für sich entscheiden konnte.
Guirassy stocherte in der 50. Minute entscheidend, Adeyemi legte acht Minuten später per Einmannkonter nach Befreiungsschlag von Maximilian Beier nach. Der Außenstürmer avancierte zum Matchwinner beim Arbeitssieg des BVB, weil er zuvor schon den Treffer von Guirassy mit einer feinen Ballannahme eingeleitet hatte.
Karim Adeyemi ist ein klarer Kovač-Gewinner
Adeyemi kann mit Fug und Recht als ein Gewinner des Trainerwechsels beim BVB bezeichnet werden. Der Begriff mag aktuell etwas inflationär genutzt werden, auf den WM-Teilnehmer von 2022 trifft er aber zu. Unter Niko Kovač standen aus der Dortmund-Offensive nur Guirassy und Adeyemi in allen sechs Spielen in der Startelf. Während es beim Mittelstürmer schon aus Gründen der Kaderplanung eine Selbstverständlichkeit darstellt, böten sich auf den Außenbahnen durchaus Alternativen.
Immerhin versetzte Kovač Jungstar Jamie Gittens nun schon zum zweiten Mal in Serie auf die Ersatzbank. Der Engländer wirkte zuvor überspielt, lief sich immer wieder bei Dribblingversuchen fest. Auch Adeyemi ist in den ersten Wochen unter Kovač nicht alles gelungen, weit gefehlt: Die Entscheidungsfindung bleibt das größte Problem beim 23-Jährigen. Dass er sich jetzt aber für den großen Aufwand, den er unter Kovač betreibt, mit dem ersten Bundesliga-Tor seit Mitte September (!) belohnte, kommt nicht von ungefähr.
Selbst Adeyemi-Kritiker schnallt mit der Zunge: „Ein herausragendes Tor“
Bei seinem Treffer zeigte Adeyemi seine Stärken, die ihm im Gesamtpaket zu einem Spieler von herausragendem Potenzial machen: Seinem Gegner nahm er beim Schlag von Beier auf kurzer Distanz einige Meter ab, im Zweikampf blieb Adeyemi stabil, einen anderen Gegenspieler wackelte er kurzerhand aus, der Torschuss war die leichteste Übung. „Ein herausragendes Tor“, lobte nach der Partie sogar der sonst so kritische Sky-Experte Dietmar Hamann.
In der Vergangenheit forderte Hamann schon mehrfach, Adeyemi müsse den nächsten Schritt machen und „erwachsen werden“. Ob dieser Prozess jetzt so richtig im Gang ist, muss sich noch zeigen. Positive Anzeichen gibt es. Dass Adeyemi zum Beispiel auf den Treffer drängte, anstatt eine mögliche Rote Karte wegen einer Notbremse zu provozieren. Aber auch, dass Adeyemi nach misslungen Situationen nicht mehr stehenbleibt, sondern direkt in den Rückwärtsgang schaltet.
Gute Entwicklung seit dem Denkzettel von BVB-Interimscoach Tullberg
Vereinzelt hatte der gebürtige Münchner auch in der Vergangenheit schon gezeigt, dass mit ihm auch stinknormaler, seriöser Fußball möglich ist. Zu oft aber ging es für Adeyemi nach kurzer Zeit zurück in einen Ego-Modus, mit dem er selbst verhinderte, dass er sein herausragendes Potenzial ausschöpft.
Deshalb wird Adeyemi rund um den BVB durchaus kritisch betrachtet. Wenige Spieler polarisieren unter den Fans in Dortmund so stark wie er. Wer es nicht so sehr mit Adeyemi hält, verweist auf den Auftritt gegen den 1. FC Heidenheim, als Mike Tullberg die fußballerische Höchststrafe aussprach: Der Interimstrainer wechselte Adeyemi ein und kurz vor Schluss wieder aus, schickte einen öffentlichen Denkzettel hinterher.
Durchaus möglich, dass der Torschütze die Kritik im Hinterkopf hatte, als er nach seinem Treffer auf St. Pauli regungslos in Richtung des Gästeblocks schaute, bis er von den Kollegen geradezu über den Haufen gerannt wurde. Dass in diesen (Nicht-) Jubel in den Tagen nach dem Auswärtssieg einiges hineininterpretiert werden dürfte, ist eine naheliegende Annahme.
Adeyemi mit kryptischen Aussagen zu Wechselgerüchten
Auch die Aussagen von Adeyemi nach dem Spiel ließen bei einem Thema Interpretationsspielraum: Beim Pay-TV-Sender wurde er auf die heißen Wechselgerüchte aus dem Winter angesprochen, reagierte durchaus kryptisch. „Ich habe in den Medien etwas gelesen, was da klipp und klar stand, dazu stehe ich“, sagte Adeyemi, ohne zu erklären, auf welchen der vielen Berichte um seine Person er anspielte. „Ich bin bei Borussia Dortmund sehr glücklich, was in der Zukunft passiert, weiß man nie“, so der vierfache A-Nationalspieler weiter.
Im Winter-Transferfenster war ein möglicher Wechsel von Adeyemi zur SSC Neapel Dauerthema. Der Angreifer gilt auch perspektivisch als Kandidat, den BVB für viel Geld zu verlassen, wenn der Klub die Champions League verpassen und fehlende Einnahmen durch Transfers wettmachen wollen sollte.
Für den Moment ist aber wichtiger, dass Adeyemi den positiven Trend verstetigt, der bei ihm eingesetzt hat. Damit steht er sinnbildlich für den ganzen BVB: Die Entwicklung ist ordentlich, muss aber von Dauer sein. Dass vielerorts eine gewisse Skepsis vorherrscht, gegen die man erst ankämpfen muss, haben sich Dortmund und auch Adeyemi persönlich selbst zuzuschreiben.
Alles dreht sich derzeit um die Zukunft von Joshua Kimmich (30) beim FC Bayern.
Der Grund: das zurückgezogene Vertragsangebot des deutschen Rekordmeisters. Die Bosse haben entschieden, das vorliegende Angebot zunächst nicht weiter aufrechtzuerhalten.
Doch während die Vertragslage heiß diskutiert wird, ging eine andere Entwicklung fast unter: Kimmich stand beim 3:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart nicht in der Startelf. Das war das erste Mal seit über einem Jahr!
Nicht mehr lange, dann feiert Diego seinen letzten großen Auftritt im Weserstadion des SV Werder Bremen. Am Sonnabend, den 22. März, wird der Brasilianer, der von 2006 bis 2009 für die Grün-Weißen aktiv war, sein Abschiedsspiel am Osterdeich bestreiten. Nun steht auch fest, ab wann der Ball rollt.
Wie der SV Werder Bremen am Freitagmittag und damit pünktlich zum 40. Geburtstag Diegos bekannt gab, wird die Partie zwischen einer Weltauswahl und Werders Pokalsiegermannschaft von 2009 um 18 Uhr angepfiffen. Alle Fans, die keine Tickets mehr für das innerhalb kürzester Zeit ausverkaufte Spiel bekommen haben, können das Abschiedsspiel zudem vor dem TV verfolgen. Der Sender „Sky“ überträgt bereits ab 17.30 Uhr live auf den Kanälen „Sky Sport News“ und „Sky Sport Bundesliga“, darüber hinaus ist die Partie in der „Sky Sport“-App sowie auf dem „Sky Sport“-Youtube-Channel frei empfangbar. Moderiert wird das Abschiedsspiel beim Pay-TV-Sender von Michael Leopold, als Kommentator fungiert Hansi Küpper.
Diese Weltprofis spielen mit
Für das Abschiedsspiel von Diego, das unter dem Motto „Obrigado Mágico“ (deutsch: „Danke, Magier“) steht, haben bereits etliche namhafte Spieler zugesagt. Im Team der Weltauswahl spielen unter anderem Brasiliens Doppel-Weltmeister Cafu, Ricardo Quaresma und Bundesliga-Legende Zé Roberto mit. Zudem hofft Diego darauf, dass weitere ehemalige Weggefährten aus dem Weltfußball ihre Zusage geben. Während des Heimspiels gegen Mainz 05 hatte der Brasilianer unter anderem die Namen Naymar, Rivaldo, Ronaldinho, Cannavaro und Del Piero aufgezählt. Aufseiten des SV Werder Bremen sollen derweil in großen Teilen alle Spieler, die Teil der Pokalsiegermannschaft von 2009 waren, ihr Kommen signalisiert haben.