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  • BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle

    BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle


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    Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.

    Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.

    Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus

    „Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.

    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.
    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB. © IMAGO/Maciej Rogowski

    „Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.

    BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“

    Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.

    „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.

    BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“

    Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

    Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Brandt, Svensson – Adeyemi, Guirassy, Gittens

    Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.



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  • Für Kimmich steht alles bereit

    Für Kimmich steht alles bereit


    Manuel Neuer, Alphonso Davies, Jamal Musiala: Mit drei Stars haben die Bayern mittlerweile verlängert. Joshua Kimmich ziert sich noch. Warum eigentlich?

    Es ist nicht überliefert, wann und wie Joshua Kimmich von Jamal Musialas Vertragsverlängerung erfahren hat. Als der Rekordmeister am Freitag um 13.00 Uhr den Deal offiziell verkündete, befanden sich die Spieler des FC Bayern gerade im Profitrakt an der Säbener Straße und bereiteten sich auf das für 13:30 Uhr angesetzte Training vor.

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    Gut möglich also, dass Kimmich zu den allerersten Gratulanten gehörte.

    Noch interessanter ist ab sofort allerdings die Frage nach seiner eigenen Zukunft. Der 30-Jährige hatte im Ringen um einen neuen Vertrag jüngst verkündet, dass es vor allem sportliche Aspekte sind, die für ihn zählen.

    Wie sieht Bayerns Kader der Zukunft aus und wie titelreif wird der Rekordmeister in den kommenden Jahren sein? Das sind die Schlüsselfragen, die Kimmich an- und umtreiben.

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    Kimmich schaut genau hin

    Sollte es der DFB-Kapitän damit wirklich ernst meinen, dürfte seine Entscheidung seit Freitagmittag eigentlich klar sein: Kimmich müsste angesichts der Musiala-Verlängerung Bayern ebenfalls die Treue schwören. Schließlich ist der Youngster in den Augen vieler Beobachter quasi eine Erfolgsgarantie für die Münchner.

    SPORT1 hatte bereits Anfang Januar berichtet, dass Kimmich vor allem die vertragliche Entwicklung von Musiala abwartet.

    Gut möglich aber, dass sich Kimmich mit der Entscheidung weiter Zeit lässt. Sogar bis April könnte es dauern, bis der Bayern-Star sich festlegt. Bis dahin bleibt den Klub-Bossen eigentlich nur eine Möglichkeit: Abwarten – selbst wenn hinter den Kulissen darüber debattiert wurde, ob man dem Nationalspieler nicht eine Deadline setzen müsse.

    Was hält Kimmich vom Bayern-Kader?

    Ob er den Kader aktuell für zukunftsfähig hält, lässt sich aus Kimmichs öffentlichen Aussagen momentan nur schwer ablesen. Zwar lobte er nach dem Sieg bei Celtic Glasgow die Entwicklung des Teams. Dass er zuvor aber gleich zweimal verbal Alarm schlug, ist nicht verborgen geblieben.

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    Nach der Pleite in Rotterdam hatte er davon gesprochen, dass der FCB aktuell kein Top-Team mehr sei. Nach dem knappen Sieg über Kiel polterte der 30-Jährige: „Wir dürfen unsere Prinzipien nicht verlieren. Wenn wir die verlieren, sind wir eine normale Mannschaft!“

    Eine „normale Mannschaft“? Das will der FC Bayern sicherlich nicht sein. Kimmich gilt als Spieler mit klaren Vorstellungen. Er legt den Finger auch mal in die Wunde, wenn andere nichts Kritikwürdiges erkennen. Diese Eigenschaft macht ihn streitbar, doch sie passt zum FC Bayern. Solange es noch besser geht, ist gut nicht gut genug. Solche erfolgshungrigen Spieler sind begehrt.

    Spekulationen um Kimmich

    Kein Wunder also, dass die Spekulationen um Kimmich weiter an Fahrt aufnehmen. Kein Tag vergeht, an dem der Bayern-Star nicht mit anderen europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht wird. Hinzu kommen allerlei Einflüsterungen und Ratschläge von außen. Ex-Bundestrainer Joachim Löw hatte erst vor Kurzem via Sky seinem Ex-Schützling einen Wechsel ins Ausland empfohlen.

    Eine Einmischung, die man beim Rekordmeister zwar locker hinnimmt, aber sicherlich auch nicht gut findet.

    „Ich glaube, Joshua Kimmich hat gern sein eigenes Schicksal in der eigenen Hand. Er bekommt sehr viele Ratschläge, er konzentriert sich jetzt aber auf sich und seine Familie“, erklärte Max Eberl auf SPORT1-Nachfrage auf der PK vor dem Bundesliga-Topspiel der Bayern bei Bayer Leverkusen (Samstag ab 18:30 Uhr im LIVETICKER).

    Der Sportvorstand sagte weiter: „Wenn wir von Führungsspielern reden, dann ist das Josh und dann weiß er genau, was er will in seiner Karriere.“

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    Für Kimmich steht beim FC Bayern alles bereit. Es ist angerichtet. Bis zu einer finalen Entscheidung könnte es jedoch auch aufgrund des engen Terminkalenders und der zahlreichen Partien noch dauern.

    Bereits vor Weihnachten hatte der 30-Jährige angedeutet, dass er sich aufgrund der Flut an Reisen und Spielen gar nicht in Ruhe Gedanken machen könne. Wenn der Deal aber über die Bühne gegangen ist, ist es vielleicht Jamal Musiala, der Kimmich als Erster gratuliert.



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  • BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle

    BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle


    • Lars Pollmann

      VonLars Pollmann

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    Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.

    Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.

    Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus

    „Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.

    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.

    © IMAGO/Maciej Rogowski

    „Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.

    BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“

    Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.

    „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.

    BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“

    Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

    Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Brandt, Svensson – Adeyemi, Guirassy, Gittens

    Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.

    Rubriklistenbild: © IMAGO/Maciej Rogowski



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  • BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle

    BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle


    • Lars Pollmann

      VonLars Pollmann

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    Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.

    Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.

    Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus

    „Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.

    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.

    © IMAGO/Maciej Rogowski

    „Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.

    BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“

    Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.

    „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.

    BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“

    Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

    Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Brandt, Svensson – Adeyemi, Guirassy, Gittens

    Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.

    Rubriklistenbild: © IMAGO/Maciej Rogowski



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  • Was steht Dortmund bevor? Portugal-Experte entschlüsselt BVB-Gegner Sporting



    fussball.news1. BundesligaBorussia DortmundStand: 12.02.2025, 19:15 UhrVon: Lars PollmannDruckenTeilenBorussia Dortmund tritt in der Champions League in Lissabon gegen Sporting an. Ein Experte erläutert, was BVB und Niko Kovač erwartet.Lissabon/Dortmund – Die Champions League bietet Borussia Dortmund in der laufenden Saison einen Ausweg aus dem tristen Alltag in der Bundesliga. Die Ligaphase der reformierten Königsklasse schloss der BVB mit fünf Siegen und drei Niederlagen auf einem respektablen Tabellenplatz 10 ab. Auf dem Papier gab es für die Schwarzgelben in der K.-o.-Runde damit eines der leichtesten Lose.Dortmund konnte in der Playoff-Runde vor dem Achtelfinale auf eines der beiden Teams treffen, die sich mit Ach und Krach auf den Plätzen 23 und 24 qualifizierten. Der FC Brügge, den der BVB bereits in der Ligaphase auswärts bezwungen hat, wäre dabei wohl das deutlich angenehmere Los gewesen als der ‚Sporting Clube de Portugal‘, der hierzulande Sporting Lissabon genannt wird. Der Traditionsverein ist immerhin amtierender Meister und führt auch aktuell die Tabelle in Portugal an.BVB-Gegner Sporting scheint nicht in TopformIn der Champions League haben die Grün-Weißen allerdings zuletzt Schwächen gezeigt. Nach einem Traumstart mit zehn Punkten aus vier Spielen, dabei gelang auch ein furioses 4:1 gegen Manchester City, holte Sporting nur noch einen Zähler am letzten Ligaspieltag gegen den FC Bologna. Das Remis reichte gerade so, um in die Playoff-Runde einzuziehen. Bei den Ergebnissen von Sporting lässt sich ein klarer Bruch feststellen, seit Trainer Ruben Amorim dem Lockruf von Manchester United erlegen ist. Nachfolger João Pereira hielt sich nur wenige Wochen im Amt, seit Weihnachten ist Rui Borges Chefcoach. Dessen Bilanz fällt mit fünf Siegen aus zehn Partien noch recht durchwachsen aus.„Es stimmt, dass die Form zuletzt nicht die beste war, aber man muss auch auf die Gegner schauen, die Sporting in dieser Zeit hatte: Seit Rui Borges übernommen hat, ging es in zehn Spielen viermal gegen die großen Rivalen Benfica und FC Porto“, erklärt Ricardo Granada, Journalist bei der portugiesischen Sportzeitung Record, gegenüber fussball.news/absolutfussball, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA.BVB muss auf Viktor Gyökeres Acht geben – wenn er in der Startelf steht„Rui Borges hatte auch mit Verletzungen von wichtigen Spielern zu kämpfen, zum Beispiel sind Nuno Santos, Pedro Gonçalves, Daniel Bragança oder Geny Catamo ausgefallen. In den letzten Wochen konnten auch Hidemasa Morita und Viktor Gyökeres nicht voll mitwirken“, so Granada. Gyökeres, der einst als Leihgabe beim FC St. Pauli kickte, steht in der laufenden Saison bei 34 Pflichtspieltoren in 34 Partien. Gyökeres wird bei zahlreichen Top-Klubs gehandelt, unter anderem beim FC Bayern.Viktor Gyökeres ist bei BVB-Gegner Sporting mit 34 Saisontoren der überragende Mann. © IMAGO/Pedro Loureiro/Sports Press Photo / SPPIm öffentlichen Teil des Abschlusstrainings von Sporting wurden Morita und Gyökeres am Montag geschont, Borges erklärte jedoch, dass sie für einen Einsatz zur Verfügung stehen. Ob es für die Startelf reicht, bleibt abzuwarten. Gyökeres wäre der Spieler, der die größte Aufmerksamkeit der BVB-Defensive auf sich zieht. Aber nicht der einzige: „Dortmund muss auch auf Geovany Quenda aufpassen“, warnt Granada.Flügelspieler Quenda wird erst Ende April 18 Jahre alt, stand aber schon mehrfach im Kader der portugiesischen A-Nationalmannschaft. Er gilt als das nächste Wunderkind, das Sporting für viel Geld verkaufen wird. „Er ist ein toller Außenstürmer, den viele große Klubs auf dem Zettel haben. Er war gegen Porto wahrscheinlich der beste Mann auf dem Platz“, schätzt Granada ein. „Gegenüber Dortmund herrscht großer Respekt“Sporting hatte am Freitag beim FC Porto ein Remis geholt, büßte damit zwei Punkte Vorsprung auf den Stadtrivalen Benfica ein. Dennoch beträgt der Abstand an der Tabellenspitze vier Zähler. Der Fokus von Sporting liege in dieser Saison darauf, den Titel in der Liga Portugal zu verteidigen, sagt Granada. Abschenken wird das Team gegen den BVB aber natürlich auch nicht.Mit dem Los seien die Fans von Sporting zufrieden gewesen, nicht aber, weil Dortmund in der Krise steckt. „Die meisten Anhänger wollten bloß nicht schon wieder gegen Atalanta spielen, nachdem es letzte Saison in vier Duellen keinen Sieg gab“, erklärt Granada. „Gegenüber Dortmund herrscht großer Respekt. Historisch betrachtet hat Sporting gegen deutsche Teams sowieso oft Probleme.“Sporting muss im Heimspiel gegen Dortmund auf den Kapitän verzichtenTatsächlich holte der aktuelle portugiesische Meister in 17 Champions-League-Spielen gegen Bundesliga-Vertreter nur drei Siege. Dem steht ein kleiner Portugal-Fluch des BVB gegenüber, der von sieben Partien im Land von Cristiano Ronaldo und Co. fünf Niederlagen kassierte. Unter anderem auch im Jahr 2021 bei Sporting, als der heutige Kapitän Emre Can bei einer 1:3-Pleite die Rote Karte sah.Ob es am Dienstagabend (21.00 Uhr, alle TV-Infos) eine Wiederholung gibt? Beide Teams kommen nicht in absoluter Top-Form daher. Gut für den BVB: Sporting muss mit Morten Hjulmand den neben Gyökeres vielleicht wichtigsten Spieler ersetzen. Der dänische Kapitän ist gelbgesperrt. „Er ist nicht nur der Spielführer, er ist auch der einzige Spieler, der unter Rui Borges noch keine Minute verpasst hat“, betont Granada. „Hjulmand ist im Mittelfeld von Sporting auf einem anderen Niveau als seine Kollegen.“Beim BVB muss indes Niko Kovač anlässlich seiner Champions-League-Premiere kurzfristig auf Ramy Bensebaini verzichten.



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