Der BVB kommt immer besser in Fahrt. Beim FC St. Pauli holten die Dortmunder den zweiten Sieg in Folge.
Mit einem “Doppel-Sieg” in die Champions League: Borussia Dortmund hat dank Torjäger Serhou Guirassy und einem Super-Solo von Karim Adeyemi in der Bundesliga den zweiten Sieg in Serie eingefahren und damit weiter Selbstvertrauen für das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse gegen den OSC Lille am Dienstag gesammelt.
Das zunächst behäbige Borussia Dortmund gewann am Samstagnachmittag beim FC St. Pauli am Ende nicht unverdient mit 2:0 (0:0), Guirassy (51.) und Adeyemi (58.) ließen die mitgereisten Fans im Millerntor-Stadion nach ihrem Doppelschlag jubeln. St. Pauli machte zu wenig aus seinen Möglichkeiten und stand wieder einmal mit leeren Händen da.
Kaum zu glauben, aber wahr: BVB-Trainer Niko Kovac schaffte damit, was seinen Vorgängern Nuri Sahin und Mike Tullberg nicht gelang – zwei Liga-Siege hintereinander.
Durch den nächsten Dreier nach dem 6:0 zuletzt gegen Union Berlin bleiben die Schwarz-Gelben auf Platz zehn in der Tabelle und halten die Europapokalplätze in Sichtweite. St. Pauli setzt derweil mit der vierten Pleite in Serie seinen Negativtrend fort und belegt Rang 15.
Ohne Esprit, ohne Tempo, ohne Ideen – BVB agiert lange sehr schwach
“Wir müssen von Beginn an Gas geben”, hatte Kovac vor der Partie von seinem Team gefordert. Mittelfeldstar Julian Brandt saß bei diesem Vorhaben nach seiner Muskelverhärtung zunächst nur auf der Bank und kam erst in der 89. Minute in die Partie.
Das Tempo gab vor 29.546 Zuschauern erst einmal St. Pauli vor, Elias Saad hatte schon früh eine richtig gute Möglichkeit (7.). Der BVB tat sich lange schwer mit der gut organisierten Abwehr der Hausherren und hatte in der Defensive um Kapitän Emre Can wiederum Probleme, unter anderem den quirligen Noah Weißhaupt unter Kontrolle zu bekommen.
Ohne Esprit, ohne Tempo, ohne Ideen – Dortmund war im Vergleich zum Union-Spiel lange kaum wiederzuerkennen. Doch dann drehte der BVB plötzlich auf. Kovac hätte fast schon vor dem Pausenpfiff jubeln können, als Adeyemi den Ball nach einer Einzelaktion nur knapp vorbeilegte (45.+1).
In der Halbzeitpause fand der Trainer dann offenbar die richtigen Worte, die Gäste kamen wie verwandelt aus der Kabine und erhöhten aus dem Stand mal eben den Druck. Erst drückte Guirassy den Ball mit all seiner Klasse und Wucht irgendwie zur Führung ins Tor, dann entschädigte Adeyemi mit einem famosen Solo über den halben Platz die Fans für die dürftigen ersten 45 Minuten.
Nach den starken 15 Minuten nach der Halbzeit, in denen der BVB seine Qualitäten aufblitzen ließ, schalteten die Gäste wieder in den Verwaltungsmodus – und konnten so Kräfte für Lille sparen.
Berlin (dpa) – Bayer Leverkusen hat das Topspiel der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt klar gewonnen. Mit dem 4:1 stimmte sich der deutsche Doublegewinner auf den Champions-League-Gipfel im Achtelfinale gegen Liga-Spitzenreiter FC Bayern München ein. Der Rekordmeister hat nach dem 24. Spieltag weiter acht Punkte Vorsprung.
Borussia Dortmund gewann zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele nacheinander. Der BVB setzte sich mit 2:0 beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger FC St. Pauli durch. Damit bestätigte der BVB den leichten Positivtrend unter dem neuen Trainer Niko Kovač nach dem 6:0 in der vergangenen Woche.
Eine weitere empfindliche Niederlage im Streben um einen Champions-League-Platz musste RB Leipzig zu Hause gegen den zuvor punktgleichen FSV Mainz 05 hinnehmen. Im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga kassierten der VfL Bochum gegen die TSG 1899 Hoffenheim und der 1. FC Heidenheim gegen Borussia Mönchengladbach jeweils vor heimischer Kulisse Rückschläge. Im Duell der Pokal-Verlierer unter der Woche gewann der VfL Wolfsburg beim SV Werder Bremen.
Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen 1:4 (1:3)
Binnen sieben Minuten führte der Tabellenzweite 3:0 durch Tore von Nathan Tella (26.), Nordi Mukiele (29.) und Patrik Schick (33.). Nach Fehler von Mukiele verkürzte Hugo Ekitiké (37.). Ekitiké traf nach dem Wechsel nur den Pfosten, ehe Aleix García (62.) den alten Abstand in der spektakulären Partie wieder herstellte. Am Mittwoch treten die Leverkusener im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in München an.
FC St. Pauli – Borussia Dortmund 2:0 (0:0)
Der BVB wollte unbedingt das 6:0 zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin bestätigen. Beim Hamburger Aufsteiger zeigte die Mannschaft von Niko Kovač in der ersten Halbzeit eher eine mäßige Leistung. Nach der Pause brachte Serhou Guirassy (51.) den BVB aber in Führung, sieben Minuten später erhöhte Karim Adeyemi. St. Pauli blieb auch im vierten Spiel nacheinander ohne Tor und verpasste es, sich ein bisschen von den Abstiegsrängen abzusetzen.
RB Leipzig – 1. FSV Mainz 05 1:2 (1:0)
Auch ein Blitzstart hat die Leipziger nicht retten können. Nach nur einer Minute führten die Gastgeber mit 1:0 durch den Treffer von Xavi Simons. Die Freude nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales unter der Woche ging direkt weiter. Nur, dass die Mainzer, die vor dem Spiel punktgleich schon vor RB lagen, zur Karnevalshochzeit auch zur Ergebnis-Bestform aufliefen: Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) wendeten die Partie.
Geführt und doch verloren, ein bitterer Nachmittag für Leipzig. (Foto: Jan Woitas/dpa)
VfL Bochum – TSG 1899 Hoffenheim 0:1 (0:0)
Es lief lange gut für den VfL nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage. In einem intensiven Spiel zweier Abstiegskandidaten kassierten die Bochumer dann aber den entscheidenden Treffer durch Tom Bischof (72.). Der Revierclub bleibt auf dem Relegationsrang, die Gäste aus dem Kraichgau setzten sich leicht von der Gefahrenzone ab.
1. FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:2)
Der Start für die Heidenheimer hätte nicht schlechter verlaufen können. Nach nicht mal 20 Minuten lagen die Gastgeber mit 0:2 hinten. In der achten Minute traf Robin Hack für die Gladbacher, in der 18. legte Nathan Ngoumou nach. Die Borussia hält durch den Sieg den Kontakt zu den internationalen Rängen, Heidenheim könnte bei einem Sieg von Holstein Kiel am Sonntag pikanterweise in Berlin auf den letzten Platz abrutschen.
Mönchengladbach ging schnell in Führung. (Foto: Harry Langer/dpa)
SV Werder Bremen – VfL Wolfsburg 1:2 (0:1)
Die Woche ging für Bremen auch noch schlecht zu Ende. Statt eines Erfolgserlebnisses nach dem peinlichen Pokal-Aus gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld gerieten die Bremer in der sechsten Minute durch Patrick Wimmer in Rückstand. Und der traf auch zum 2:0 für die gegen RB Leipzig aus dem Pokal ausgeschiedenen Wolfsburger nach der Pause. Mitchell Weisers Tor (90.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik.
Hier ist eine FAQ für den 24. Spieltag mit dem Fokus auf Bayer und den BVB, sowie einem Yoast-Schema.
FAQ zum 24. Spieltag: Bayer zaubert, BVB-Erfolg auf St. Pauli
1. Welche Mannschaften haben am 24. Spieltag gespielt?
Am 24. Spieltag fanden spannende Spiele statt, darunter Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund (BVB), die beide beeindruckende Leistungen zeigten.
2. Wie hat Bayer Leverkusen abgeschnitten?
Bayer Leverkusen zeigte eine herausragende Leistung und konnte einen beeindruckenden Sieg verzeichnen. Die Spieler des Teams haben durch kreative Spielzüge und präzise Torschüsse überzeugt.
3. Welches Ergebnis erzielte Borussia Dortmund?
Borussia Dortmund konnte seinen Erfolg auf St. Pauli feiern und gewann das Spiel mit einem klaren Ergebnis. Die Mannschaft hat defensiv gut gestanden und offensiv effizient gespielt.
4. Wer waren die Schlüsselspieler in diesen Partien?
In beiden Spielen gab es mehrere Schlüsselspieler, die den Unterschied gemacht haben. Bei Bayer Leverkusen waren es vor allem die Offensivkräfte, die das Spiel dominierten. Für den BVB zeichneten sich vor allem die Abwehrspieler und der Torwart aus, die entscheidende Aktionen verhinderten.
5. Wie sind die aktuellen Tabellenstände nach dem 24. Spieltag?
Nach dem 24. Spieltag haben sich sowohl Bayer Leverkusen als auch der BVB in der oberen Tabellenhälfte positioniert. Die genauen Tabellenstände können auf den offiziellen Bundesliga-Webseiten eingesehen werden.
6. Wo finde ich Highlights und Zusammenfassungen der Spiele?
Die Highlights und Zusammenfassungen der Spiele sind auf den Sportplattformen und in den offiziellen Vereinsmedien verfügbar. Auch auf YouTube sind ausführliche Clips zu finden.
Yoast-Schema für die Seite
{
"@context": "https://schema.org",
"@type": "WebPage",
"name": "24. Spieltag - Bayer zaubert, BVB-Erfolg auf St. Pauli",
"description": "Alle Informationen zum 24. Spieltag der Bundesliga, inklusive Spielergebnissen, Schlüsselspielern und Tabellenständen.",
"url": "https://www.deine-website.de/24-spieltag-bayer-bvb",
"mainEntity": [
{
"@type": "Question",
"name": "Welche Mannschaften haben am 24. Spieltag gespielt?",
"acceptedAnswer": {
"@type": "Answer",
"text": "Am 24. Spieltag spielten Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund, unter anderem."
}
},
{
"@type": "Question",
"name": "Wie hat Bayer Leverkusen abgeschnitten?",
"acceptedAnswer": {
"@type": "Answer",
"text": "Bayer Leverkusen hatte eine herausragende Leistung und konnte einen beeindruckenden Sieg feiern."
}
},
{
"@type": "Question",
"name": "Welches Ergebnis erzielte Borussia Dortmund?",
"acceptedAnswer": {
"@type": "Answer",
"text": "Borussia Dortmund konnte auf St. Pauli einen klaren Sieg verbuchen."
}
},
{
"@type": "Question",
"name": "Wer waren die Schlüsselspieler in diesen Partien?",
"acceptedAnswer": {
"@type": "Answer",
"text": "Die Schlüsselspieler waren die Offensivkräfte von Bayer Leverkusen und die Abwehrspieler des BVB."
}
},
{
"@type": "Question",
"name": "Wie sind die aktuellen Tabellenstände nach dem 24. Spieltag?",
"acceptedAnswer": {
"@type": "Answer",
"text": "Beide Mannschaften befinden sich nach dem Spiel in der oberen Tabellenhälfte."
}
},
{
"@type": "Question",
"name": "Wo finde ich Highlights und Zusammenfassungen der Spiele?",
"acceptedAnswer": {
"@type": "Answer",
"text": "Highlights sind auf den Sportplattformen und den offiziellen Vereinsmedien zu finden."
}
}
]
}
Nutze dieses FAQ und das Yoast-Schema, um die Webseite optimal zu gestalten und den Lesern alle wichtigen Informationen zum 24. Spieltag zu bieten!
It seems like you’re seeking information on how to use the Yoast SEO block in WordPress. The Yoast SEO plugin provides various blocks to enhance your content’s SEO directly within the WordPress block editor (Gutenberg). Below is a general guide on how to use the Yoast SEO block:
Using the Yoast SEO Block in WordPress
1. Install and Activate Yoast SEO Plugin
In your WordPress dashboard, go to Plugins > Add New.
Search for "Yoast SEO".
Install and activate the plugin.
2. Create or Edit a Post/Page
Navigate to Posts > Add New or Pages > Add New.
Alternatively, you can edit an existing post or page.
3. Add Yoast SEO Block
Click the plus (+) icon to add a new block.
Search for “Yoast SEO” or simply look for it in the suggested blocks.
Click on the Yoast SEO block to add it to your content.
4. Fill in Yoast SEO Settings
Once the Yoast block is added, you can configure various SEO settings.
Set your Focus Keyphrase (the primary keyword you want your content to rank for).
Review the SEO analysis which gives suggestions to improve your page’s SEO performance.
Check the Readability analysis to ensure your content is easy to read.
5. Customize Metadata
Scroll down to the Yoast SEO meta box (usually beneath the post editor).
You can customize the SEO Title and Meta Description for better search engine visibility.
Adjust the Social settings if you want to customize how your content appears on social media.
6. Preview Changes
Use the Preview button to see how your changes will appear on the front end.
Ensure all the necessary adjustments have been made based on the feedback provided by the Yoast SEO block.
7. Publish or Update
Once you’re satisfied with the content and SEO settings, click Publish or Update to save your changes.
Additional Tips
Regularly check the SEO Analysis and Readability Analysis as you write to catch potential issues early.
Consider the suggestions provided by Yoast but also use your own judgment based on your audience and content goals.
Make sure to keep your Yoast SEO plugin updated to take advantage of new features and improvements.
Conclusion
The Yoast SEO block in WordPress is a powerful tool to enhance your content’s visibility and performance on search engines. By effectively utilizing it, you can improve your chances of ranking higher in search results and engaging more readers.
If you have specific questions or need detailed information about particular functionality, feel free to ask!
Für den FC St. Pauli gab es in der Partie gegen Borussia Dortmund, an deren Ende eine 0:2-Niederlage stand, nichts zu holen.
Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur Borussia Dortmund heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Im Hinspiel hatte Dortmund einen 2:1-Sieg für sich reklamiert.
Nach den ersten 45 Minuten ging es für den FCSP und den BVB ohne Torerfolg in die Kabinen. Serhou Guirassy brachte St. Pauli in der 50. Minute per Rechtsschuss ins Hintertreffen. Mit dem rechten Fuß baute Karim Adeyemi den Vorsprung von Borussia Dortmund in der 58. Minute aus. Wenig später kamen Carney Chukwuemeka und Daniel Svensson per Doppelwechsel für Gio Reyna und Ramy Bensebaini auf Seiten des Gasts ins Match (74.). Nach Beendigung der zweiten Halbzeit hieß das Ergebnis 2:0 zugunsten von Dortmund.
+++ Alle Tore der 1. und 2. Bundesliga mit WELTplus direkt nach Abpfiff! Jetzt sichern: Bundesliga-Highlights bei WELT +++
In der Tabelle liegt der FC St. Pauli nach der Pleite weiter auf dem 15. Rang. Dem Heimteam muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Bundesliga markierte weniger Treffer als der FCSP. St. Pauli kassiert weiterhin fleißig Niederlagen, deren Zahl sich mittlerweile auf 15 summiert. Ansonsten stehen noch sechs Siege und drei Unentschieden in der Bilanz. Die Situation des FC St. Pauli ist weiter verzwickt. Im Spiel gegen den BVB handelte man sich bereits die vierte Niederlage am Stück ein.
Bei Borussia Dortmund präsentierte sich die Abwehr angesichts 38 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (45). Dortmund führt mit 35 Punkten die zweite Tabellenhälfte an. Zehn Siege, fünf Remis und neun Niederlagen hat der BVB derzeit auf dem Konto. Borussia Dortmund erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien neun Zähler.
Der FCSP tritt am kommenden Samstag beim VfL Wolfsburg an, Dortmund empfängt am selben Tag den FC Augsburg.
Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.
Borussia Dortmund hat zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele nacheinander in der Fußball-Bundesliga gewonnen. Der FSV Mainz 05 holte unterdessen gegen RB Leipzig Big Points.
01. März 2025
Von: dpa
Der BVB setzte sich am 24. Spieltag mit 2:0 beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger FC St. Pauli durch. Damit bestätigte der BVB den leichten Positivtrend unter dem neuen Trainer Niko Kovac nach dem 6:0 in der vergangenen Woche.
Eine weitere empfindliche 1:2-Niederlage im Kampf um einen Champions-League-Platz musste RB Leipzig zuhause gegen den zuvor punktgleichen FSV Mainz 05 hinnehmen. Im Kampf gegen den Abstieg kassierten der VfL Bochum gegen die TSG 1899 Hoffenheim (0:1) und der 1. FC Heidenheim gegen Borussia Mönchengladbach (0:3) jeweils vor heimischer Kulisse Rückschläge. Im Duell der Pokal-Verlierer unter der Woche gewann der VfL Wolfsburg beim SV Werder Bremen (2:1).
Der BVB wollte unbedingt das 6:0 zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin bestätigen. Beim Hamburger Aufsteiger zeigte die Mannschaft von Niko Kovac in der ersten Halbzeit eher eine mäßige Leistung. Nach der Pause brachte Serhou Guirassy (51.) den BVB aber in Führung, sieben Minuten später erhöhte Karim Adeyemi. St. Pauli blieb auch im vierten Spiel nacheinander ohne Tor und verpasste es, sich ein bisschen von den Abstiegsrängen abzusetzen.
Mainz dreht Spiel
Auch ein Blitzstart hat die Leipziger nicht retten können. Nach nur einer Minute führten die Gastgeber mit 1:0 durch den Treffer von Xavi Simons. Die Freude nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales unter der Woche ging direkt weiter. Nur, dass die Mainzer, die vor dem Spiel punktgleich schon vor RB lagen, zur Karnevalshochzeit auch zur Ergebnis-Bestform aufliefen: Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) wendeten die Partie.
Karim Adeyemi jubelte – aber er jubelte leise. Dabei hätte sein 2:0 mehr Freude verdient gehabt: Erst war er schneller und entschlossener als Philipp Treu, dann ließ er Eric Smith stehen und schob kühl ein, sodass auch Nikola Vasilj im Tor des FC St. Pauli keine Abwehrmöglichkeit hatte. Stumm und unbewegt schaute der 23-Jährige danach Richtung Dortmund-Fans.
Dieser feine Lauf nach Maximilian Beiers Befreiung im Anschluss an einen Hamburger Eckball war einer der raren Höhepunkte beim verdienten Sieg des BVB am Samstagnachmittag vor knapp 30.000 Menschen am Millerntor.
Auch bei zwei anderen Szenen stand der Stürmer mit den Wuschel-Locken im Mittelpunkt; in der 45. Minute gelang ihm beinahe das 1:0 – es war die einzige sehenswerte Szene der Dortmunder in einer ersten Halbzeit, die schwer an das 0:2 in Bochum vor zwei Wochen erinnerte. Doch nach der Pause wurde es besser. Erst bereitete Adeyemi den etwas kurios verlaufenden Treffer Serhou Guirassys vor (51. Minute, achtes Rückrundentor), dann war es der deutsche Nationalspieler selbst, der St. Paulis tapfere Bemühungen durchkreuzte, endlich mal wieder zuhause zu punkten. Quasi mit seinem 2:0 in der 58. Minute war der Mut des Aufsteigers dahin.
Der Rest dieser Partie war zum Einschlummern: St. Pauli konnte nicht, bei Dortmund wusste man nicht genau, ob mehr nicht möglich war. Souverän verteidigte Niko Kovacs Elf die zarten Versuche St. Paulis, wohl wissend, dass Alexander Blessins Mannschaft meist gut startet und stark nachlässt und für Aufholjagden eher nicht in Frage kommt.
„Wir stehen gerade kompakter, geschlossener“
Das Lob der Mannschaft in Schwarz und Gelb ging umgehend an den Trainer zurück – und an Adeyemi: „Karim arbeitet sehr gut gegen den Ball und kann mit seinem Tempo so viel für uns rausholen. Wir stehen gerade kompakter, geschlossener, lassen nicht viel zu“, sagte Abwehrspieler Nico Schlotterbeck in Richtung Stürmer und Coach.
Nun waren weder Union Berlin (6:0) in der Vorwoche noch der FC St. Pauli an diesem ersten Tag im März die bedrohlichsten Kontrahenten. Doch so zerzaust, wie der BVB zuletzt dastand, sind es nun wohl die kleinen Dinge, die Fußballspieler froh machen: Für den Moment landen sechs Punkte und 8:0-Tore auf dem Dortmunder Konto; das dürfte Selbstvertrauen spenden vor dem Champions-League-Achtelfinale am Dienstag (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei Prime Video) gegen OSC Lille. Zum ersten Mal in dieser Saison hat der BVB nun zweimal nacheinander gewonnen; St. Pauli verlor das vierte Spiel am Stück.
Sehr viel schlechter als in der ersten Halbzeit konnte es allerdings auch nicht werden. Im Aufbau langsam und in Person von Emre Can häufig fehlerhaft, in der Offensive ideenlos und weitgehend ungefährlich trat der BVB 45 Minuten lang an. Da hatten Kovacs Profis Glück, nach Chancen von Elias Saad, Jackson Irvine und Hauke Wahl nicht zurückzuliegen.
Vor allem Noah Weißhaupt, Leihspieler aus Freiburg, erschreckte Dortmund mit seinen Tempovorteilen. Umstritten, ob Rami Bensebainis Halten an Weißhaupt im Strafraum in der 33. Minute nicht doch ein Strafstoß war. Weder der ansonsten gute Schiedsrichter Stieler noch der Videoassistent im „Kölner Keller“ griffen ein.
St. Pauli nutzte die Dortmunder Schwächen aber nicht aus und wurde dafür bestraft. Schon die Möglichkeit Adeyemis in der 45. Minute ließ verschüttete Qualitäten aufblitzen, die dann nach dem Wechsel den Unterschied machten: Individuelle Klasse reichte, um in Hamburg zu siegen.
„Wir haben in der Pause von Dreier- auf Viererkette umgestellt und konnten St. Paulis erste Reihe so besser überwinden“, erklärte Kovac später, „wir hatten dann weniger Schwierigkeiten im Spielaufbau. Nach dem 1:0 hatten wir die Kontrolle und haben verdient gewonnen.“ Auch der, der gleichermaßen sinnbildlich für Dortmunder Erwartungen und Enttäuschungen steht, durfte am Ende noch mitmachen – Kovac wechselte zwei Minuten vor Schluss Julian Brandt ein. Es war das erste Mal in dieser Saison, dass Brandt – wenn fit – nicht in der Startelf stand.
Zunächst lief der Samstagnachmittag für Karim Adeyemi relativ bescheiden. Der Angreifer von Borussia Dortmund war zwar überall dort aufzufinden, wo etwas los war, doch das bedeutete: Er fiel nur sehr sporadisch auf. Und nicht jede Szene zeugte von bestechender Form.
Zuerst verhedderte sich Adeyemi in der gegnerischen Abwehr, sein Schuss wurde geblockt, es gab Abstoß für den FC St. Pauli. Daraufhin grätschte er an einer flachen Hereingabe vorbei, sein Timing war nicht ideal. Und kurz vor der dem Pausenpfiff, als klar war, dass die Dortmunder eine leistungsmäßig sehr ausbaufähige erste Halbzeit hinter sich hatten, wurde er noch einmal steil geschickt. Pfeilschnell ist er ja, dieser Adeyemi, seine Coolness vor dem Tor ist dagegen weniger gefürchtet. Sein Schuss zischte knapp vorbei.
Doch im Fußball geht es manchmal schneller, als Adeyemi laufen kann, weshalb weitere 45 Minuten später festgehalten werden durfte: Der BVB konnte sich eine klare Leistungssteigerung abringen und einen letztlich verdienten 2:0-Sieg einfahren. Drei Punkte aus dem Hamburger Millerntor zu entführen, war mit einem harten Stück Arbeit verbunden. Und einen der musterhaftesten Arbeitsnachweise erbrachte dann tatsächlich der zuvor nicht uneingeschränkt glücklich wirkende Karim Adeyemi.
„Karim macht das gut“, stellte der Dortmunder Abwehrmann Nico Schlotterbeck zutreffend fest und schob nach: „Er kommt immer besser in Schwung. Mit seiner Geschwindigkeit kann er einfach so viel rausholen.“ Adeyemi war es, der in der 50. Minute den ersten Dortmunder Treffer einleitete, nach seinem Flachschuss breitete sich Konfusion in der paulianischen Abwehr aus – ein Umstand, den Sturmkollege Serhou Guirassy ausnutzte, indem den Abpraller über die Linie drückte.
Am Dienstag geht es in der Champions League gegen Lille
Daraufhin setzte Adeyemi einen Dortmunder Befreiungsschlag zu einem Solo an, ließ zwei Gegenspieler aussteigen und schoss den Ball zum 2:0-Endstand ins Tor (58.) – mit seinem vermeintlich schwachen linken Fuß, welcher die Dortmunder Delegation erneut positiv überraschte, weil dieser in der jüngeren Vergangenheit mitunter bessere Präzisionsarbeit leistet als der starke rechte. Schlotterbeck und Sportchef Lars Ricken jedenfalls konnten hinterher darüber schmunzeln, während Adeyemi mit sichtlich guter Laune durch den Kabinentrakt stapfte, die Hand zur Faust ballte und mit ebenfalls zufriedenen Vereinsmitarbeitern abklatschte.
„Ich bin glücklich“, sagte Adeyemi stellvertretend für sein Team. So zufrieden wie am Samstag hat man die Dortmunder in den vergangenen Monaten jedenfalls selten gesehen. Und wer ihren noch relativ frischen Trainer Niko Kovac kennt, weiß, dass Zufriedenheit nur aus einer produktiven Wechselwirkung aus Engagement und Ergebnissen resultieren kann: Der BVB hat die vergangenen drei Pflichtspiele gewonnen, sich dabei keinen Gegentreffer eingefangen und dabei zwar keinen Glanz versprüht, aber jeweils einen geordneten und kampfeslustigen Eindruck hinterlassen. In der Champions League ging es eine Runde weiter, im Achtelfinale wartet am Dienstag OSC Lille. Und in der Liga sind die Europapokalplätze wieder in Griffweite gerückt.
„Kompliment an die Jungs, wie sie das Spiel angegangen sind“, sagte Kovac. Denn diese Jungs hätten erst dagegengehalten, dann mitgespielt und schließlich gewonnen. Mit diesem Dreisatz konnte der Kroate bekanntlich schon immer viel anfangen. Und er lieferte überdies eine schlüssige Argumentationslinie dafür, warum es ein wenig gedauert hat, bis der BVB auf St. Pauli besser in die Partie kam. Zunächst habe sich die Dreierkette schwer damit getan, dass sie von drei St. Pauli-Angreifern angelaufen wurde, meinte Kovac. Eine Umstellung auf Viererkette zur Halbzeit habe dann geholfen, „die erste Linie zu überspielen“. Fußball ist eben gar nicht so kompliziert. Und Niko Kovac, das wurde nicht nur am Samstag deutlich, mag’s weiterhin gerne effizient.
Am 24. Bundesliga-Spieltag war Borussia Dortmund beim FC St. Pauli gefordert. ran hat ganz genau hingeschaut und die Profis des BVB benotet.
Nach der 6:0-Gala über Union Berlin wollte Borussia Dortmund am 24. Spieltag der Bundesliga beim FC St. Pauli nachlegen. Das gelang auch, obwohl die Hamburger den Favoriten durchaus ärgerten.
Am Ende gewann der BVB aber mit dem 2:0 (0:0) zum dritten Mal ein Ligaspiel auf fremdem Platz. Serhou Guirassy (50.) und Karim Adeyemi (58.) schossen den zehnten Saisonsieg heraus.
Zugleich gewinnen die Schwarz-Gelben erstmals in dieser Spielzeit zwei Liga-Partien nacheinander.
ran hat die Profis des BVB benotet.
Gregor Kobel
Obwohl St. Pauli die BVB-Abwehr gut beschäftigt, muss der Keeper lange Zeit nicht eingreifen. Abschalten bleibt für ihn dennoch verboten. Das alles führt zum Kuriosum, dass der Schweizer eine missglückte Smith-Flanke völlig unbedrängt ins Toraus lenkt und eine unnötige Ecke verursacht. Deutlich besser sieht Kobel bei einem Versuch von Sinani in der Schlussphase aus. ran-Note: 3
Das Wichtigste in Kürze
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Yan Couto
Der Ryerson-Ersatz findet schwer in die Partie und braucht früh Unterstützung gegen Saad. Zuweilen geht er in Zweikämpfen unbedarft zu Werke. Überzeugend ist dagegen seine Vorlage auf Adeyemi kurz vor der Pause. ran-Note: 4
Emre Can
Beim Kapitän offenbaren sich die bekannten Probleme. Can wirkt manchmal zu behäbig und geht zu sorglos mit dem Ball um. Als echter Leader voranzugehen, ist so einmal mehr schwierig. ran-Note: 4
Nico Schlotterbeck
Nach einem unglücklichen Foul gegen Weißhaupt sieht er früh die Gelbe Karte. Zumindest die Defensivarbeit verrichtet der Ex-Freiburger weitgehend unaufgeregt, glänzt aber auch mit öffnenden Pässen. ran-Note: 3
Der Algerier beginnt fahrig und offenbart gegenüber Weißhaupt Tempodefizite, zeigt sich aber auch handlungsschnell bei einer Grätsche im eigenen Strafraum, um vor dem Paulianer zu retten. Seine Klammeraktion gegen Weißhaupt wird zu seinem Glück nicht mit Elfmeter bestraft. Für ihn ist nach gut 70 Minuten Schluss. ran-Note: 4
Marcel Sabitzer
Ein Nachmittag mit viel Licht und viel Schatten. Neben vielen Auszeiten bereitet der Österreich Guirassys erste Chance vor. Auf Vorlage von Adeyemi setzt er einen schwierigen Abschluss über den Kasten. ran-Note: 4
Pascal Groß
Sorgt für einen Hingucker, als er per Außenrist aus dem Halbfeld elegant Adeyemis Kopfballchance auflegt. Er kann das Spiel aber auch kaum einmal beruhigen, schwimmt eher mit. Immerhin leitet er einen Angriff ein, der mit einem Schuss von Adeyemi über das Tor endet. ran-Note: 4
Karim Adeyemi
Den Flügelstürmer zieht es früh in die Mitte. Im Strafraum bleibt der Ex-Salzburger aber zunächst glücklos, auch als er nach der Groß-Vorlage nicht genug Druck hinter die Kugel bekommt. Daneben offenbart Adeyemi auch defensive Defizite. Kurz vor der Pause scheitert er aus spitzem Winkel in vollem Tempo knapp am langen Eck. Kurz nach Wiederanpfiff erobert er aber stark den Ball und findet dann Guirassy, der einnetzt. Und der Linksfuß kommt auf den Geschmack, stibitzt Treu nach einem Befreiungsschlag von Beier den Ball, lässt Smith aussteigen und vollenden zum 2:0. Holt sich kurz vor Schluss noch Gelb ab und darf dann für Gittens runter. Zweifellos der entscheidende Mann beim BVB-Arbeitssieg. ran-Note: 2
Auf der Brandt-Position taucht der US-Amerikaner völlig unter. Kaum eine Aktion gelingt ihm. Alles in allem ein unglücklicher Auftritt, der auch noch mit einem Kopf-Zusammenstoß mit Irvine garniert wird. Nach rund 70 Minuten wird Reyna erlöst. ran-Note: 5
Maximilian Beier
Der Ex-Hoffenheimer ist von Anfang an emsig, fordert die Bälle und sucht auch den Abschluss. Doch an den auffälligen Beginn kann er in der Folge nicht mehr anknüpfen. Teilweise agiert er zu hektisch, so etwa bei einem viel zu steilen Pass auf Adeyemi. Dafür gibt er den Ball auf Pass von Groß gut in die Mitte, doch Adeyemi verzieht. Macht spät Platz für Özcan. ran-Note: 4
Serhou Guirassy
Der Torjäger hat auf Vorlage von Sabitzer die erste Chance, doch sein Kopfball geht nicht einmal in Richtung Tor. Ansonsten hängt er auch viel in der Luft, holt sich Bälle schonmal nahe der Mittellinie ab. In der 50. Minute ist der Guineer allerdings zur Stelle und vollendet auf Vorlage von Adeyemi aus kurzer Distanz zum 1:0. Hat kurz vor Ende Feierabend, als ihn Brandt ersetzt. ran-Note: 3
Einwechselspieler
Carney Chukwuemeka (ab 74.): Der Leihspieler vom FC Chelsea kommt gut eine Viertelstunde für Reyna rein und hilft dabei, die Führung über die Zeit zu bringen. ran-Note: 3
Daniel Svensson (ab 74.): Für den Schweden beginnt der Arbeitstag gleichzeitig, er ersetzt Bensebaini und macht seine Sache ebenfalls ordentlich. ran-Note: 3
Jamie Gittens (ab 83.): Das Talent aus England mischt in den letzten Minuten für Adeyemi mit. ran-Note: ohne Bewertung
Julian Brandt (ab 89.): Der Blondschopf kommt ganz spät für Guirassy. ran-Note: ohne Bewertung
Salih Özcan (ab 89.): Für den Türken muss Beier weichen. ran-Note: ohne Bewertung
24. Spieltag Bundesliga: Bayer zaubert, BVB-Erfolg auf St. Pauli, Mainz schlägt RBL
Zur Merkliste hinzufügen
Das gibt es in dieser Bundesliga-Saison noch nicht: Dortmund gewinnt zum zweiten Mal nacheinander. Dann zaubert Bayer. Im Abstiegskampf kassieren Heidenheim und Bochum Rückschläge.
Bayer Leverkusen hat das Topspiel der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt klar gewonnen. Mit dem 4:1 stimmte sich der deutsche Doublegewinner auf den Champions-League-Gipfel im Achtelfinale gegen Liga-Spitzenreiter FC Bayern München ein. Der Rekordmeister hat nach dem 24. Spieltag weiter acht Punkte Vorsprung.
Borussia Dortmund gewann zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele nacheinander. Der BVB setzte sich mit 2:0 beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger FC St. Pauli durch. Damit bestätigte der BVB den leichten Positivtrend unter dem neuen Trainer Niko Kovač nach dem 6:0 in der vergangenen Woche.
Heidenheim und Bochum mit Niederlagen im Bundesliga-Abstiegskampf
Eine weitere empfindliche Niederlage im Streben um einen Champions-League-Platz musste RB Leipzig zu Hause gegen den zuvor punktgleichen FSV Mainz 05 hinnehmen.
28. Februar 2025,10:23
Fragen und Antworten
Das Urteil zum Feuerzeug-Wurf könnte Bundesliga-Abstiegskampf beeinflussen
Im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga kassierten der VfL Bochum gegen die TSG 1899 Hoffenheim und der 1. FC Heidenheim gegen Borussia Mönchengladbach jeweils vor heimischer Kulisse Rückschläge. Im Duell der Pokal-Verlierer unter der Woche gewann der VfL Wolfsburg beim SV Werder Bremen.
Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen 1:4 (1:3)
Binnen sieben Minuten führte der Tabellenzweite 3:0 durch Tore von Nathan Tella (26.), Nordi Mukiele (29.) und Patrik Schick (33.). Nach Fehler von Mukiele verkürzte Hugo Ekitiké (37.). Ekitiké traf nach dem Wechsel nur den Pfosten, ehe Aleix García (62.) den alten Abstand in der spektakulären Partie wieder herstellte. Am Mittwoch treten die Leverkusener im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in München an.
FC St. Pauli – Borussia Dortmund 2:0 (0:0)
Der BVB wollte unbedingt das 6:0 zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin bestätigen. Beim Hamburger Aufsteiger zeigte die Mannschaft von Niko Kovač in der ersten Halbzeit eher eine mäßige Leistung. Nach der Pause brachte Serhou Guirassy (51.) den BVB aber in Führung, sieben Minuten später erhöhte Karim Adeyemi. St. Pauli blieb auch im vierten Spiel nacheinander ohne Tor und verpasste es, sich ein bisschen von den Abstiegsrängen abzusetzen.
RB Leipzig – 1. FSV Mainz 05 1:2 (1:0)
Auch ein Blitzstart hat die Leipziger nicht retten können. Nach nur einer Minute führten die Gastgeber mit 1:0 durch den Treffer von Xavi Simons. Die Freude nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales unter der Woche ging direkt weiter. Nur, dass die Mainzer, die vor dem Spiel punktgleich schon vor RB lagen, zur Karnevalshochzeit auch zur Ergebnis-Bestform aufliefen: Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) wendeten die Partie.
VfL Bochum – TSG 1899 Hoffenheim 0:1 (0:0)
Es lief lange gut für den VfL nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage. In einem intensiven Spiel zweier Abstiegskandidaten kassierten die Bochumer dann aber den entscheidenden Treffer durch Tom Bischof (72.). Der Revierclub bleibt auf dem Relegationsrang, die Gäste aus dem Kraichgau setzten sich leicht von der Gefahrenzone ab.
1. FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:2)
Der Start für die Heidenheimer hätte nicht schlechter verlaufen können. Nach nicht mal 20 Minuten lagen die Gastgeber mit 0:2 hinten. In der achten Minute traf Robin Hack für die Gladbacher, in der 18. legte Nathan Ngoumou nach. Die Borussia hält durch den Sieg den Kontakt zu den internationalen Rängen, Heidenheim könnte bei einem Sieg von Holstein Kiel am Sonntag pikanterweise in Berlin auf den letzten Platz abrutschen.
SV Werder Bremen – VfL Wolfsburg 1:2 (0:1)
Die Woche ging für Bremen auch noch schlecht zu Ende. Statt eines Erfolgserlebnisses nach dem peinlichen Pokal-Aus gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld gerieten die Bremer in der sechsten Minute durch Patrick Wimmer in Rückstand. Und der traf auch zum 2:0 für die gegen RB Leipzig aus dem Pokal ausgeschiedenen Wolfsburger nach der Pause. Mitchell Weisers Tor (90.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik.
24. Spieltag Bayer zaubert, BVB-Erfolg auf St. Pauli, Mainz siegt bei RB
Zur Merkliste hinzufügen
Das gibt es in dieser Saison noch nicht: Dortmund gewinnt zum zweiten Mal nacheinander. Danach zaubert Bayer. Im Abstiegskampf kassieren Heidenheim und Bochum Rückschläge. So wie Leipzig weiter oben.
Bayer Leverkusen hat das Topspiel der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt klar gewonnen. Mit dem 4:1 stimmte sich der deutsche Doublegewinner auf den Champions-League-Gipfel im Achtelfinale gegen Liga-Spitzenreiter FC Bayern München ein. Der Rekordmeister hat nach dem 24. Spieltag weiter acht Punkte Vorsprung.
Borussia Dortmund gewann zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele nacheinander. Der BVB setzte sich mit 2:0 beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger FC St. Pauli durch. Damit bestätigte der BVB den leichten Positivtrend unter dem neuen Trainer Niko Kovač nach dem 6:0 in der vergangenen Woche.
Eine weitere empfindliche Niederlage im Streben um einen Champions-League-Platz musste RB Leipzig zu Hause gegen den zuvor punktgleichen FSV Mainz 05 hinnehmen. Im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga kassierten der VfL Bochum gegen die TSG 1899 Hoffenheim und der 1. FC Heidenheim gegen Borussia Mönchengladbach jeweils vor heimischer Kulisse Rückschläge. Im Duell der Pokal-Verlierer unter der Woche gewann der VfL Wolfsburg beim SV Werder Bremen.
Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen 1:4 (1:3)
Binnen sieben Minuten führte der Tabellenzweite 3:0 durch Tore von Nathan Tella (26.), Nordi Mukiele (29.) und Patrik Schick (33.). Nach Fehler von Mukiele verkürzte Hugo Ekitiké (37.). Ekitiké traf nach dem Wechsel nur den Pfosten, ehe Aleix García (62.) den alten Abstand in der spektakulären Partie wieder herstellte. Am Mittwoch treten die Leverkusener im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in München an.
FC St. Pauli – Borussia Dortmund 2:0 (0:0)
Der BVB wollte unbedingt das 6:0 zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin bestätigen. Beim Hamburger Aufsteiger zeigte die Mannschaft von Niko Kovač in der ersten Halbzeit eher eine mäßige Leistung. Nach der Pause brachte Serhou Guirassy (51.) den BVB aber in Führung, sieben Minuten später erhöhte Karim Adeyemi. St. Pauli blieb auch im vierten Spiel nacheinander ohne Tor und verpasste es, sich ein bisschen von den Abstiegsrängen abzusetzen.
RB Leipzig – 1. FSV Mainz 05 1:2 (1:0)
Auch ein Blitzstart hat die Leipziger nicht retten können. Nach nur einer Minute führten die Gastgeber mit 1:0 durch den Treffer von Xavi Simons. Die Freude nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales unter der Woche ging direkt weiter. Nur, dass die Mainzer, die vor dem Spiel punktgleich schon vor RB lagen, zur Karnevalshochzeit auch zur Ergebnis-Bestform aufliefen: Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) wendeten die Partie.
VfL Bochum – TSG 1899 Hoffenheim 0:1 (0:0)
Es lief lange gut für den VfL nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage. In einem intensiven Spiel zweier Abstiegskandidaten kassierten die Bochumer dann aber den entscheidenden Treffer durch Tom Bischof (72.). Der Revierclub bleibt auf dem Relegationsrang, die Gäste aus dem Kraichgau setzten sich leicht von der Gefahrenzone ab.
1. FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:2)
Der Start für die Heidenheimer hätte nicht schlechter verlaufen können. Nach nicht mal 20 Minuten lagen die Gastgeber mit 0:2 hinten. In der achten Minute traf Robin Hack für die Gladbacher, in der 18. legte Nathan Ngoumou nach. Die Borussia hält durch den Sieg den Kontakt zu den internationalen Rängen, Heidenheim könnte bei einem Sieg von Holstein Kiel am Sonntag pikanterweise in Berlin auf den letzten Platz abrutschen.
SV Werder Bremen – VfL Wolfsburg 1:2 (0:1)
Die Woche ging für Bremen auch noch schlecht zu Ende. Statt eines Erfolgserlebnisses nach dem peinlichen Pokal-Aus gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld gerieten die Bremer in der sechsten Minute durch Patrick Wimmer in Rückstand. Und der traf auch zum 2:0 für die gegen RB Leipzig aus dem Pokal ausgeschiedenen Wolfsburger nach der Pause. Mitchell Weisers Tor (90.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik.
Philipp Treu hatte noch versucht zu verhindern, was kaum noch zu verhindern war: St. Paulis Schienenspieler rannte zu Tobias Stieler, zeigte dem Schiedsrichter, dass er sich gerade eine blutige Schramme geholt hatte. Im Kölner Keller wurde die Szene gecheckt. Kurz darauf war nicht nur Treus Hoffnung dahin: Der Treffer von Karim Adeyemi zählte, Dortmund hatte innerhalb von acht Minuten die Hamburger in die Knie gezwungen. Mit 0:2 (0:0) verlor der abstiegsbedrohte Aufsteiger sein Bundesliga-Heimspiel.
FC St. Pauli seit fünf Bundesliga-Spielen sieglos
Wie schon eine Woche zuvor in Mainz (0:2), reichte auch am Samstag eine gute erste Halbzeit der Hamburger nicht aus, um sich aus der Krise zu schießen. Der Aufsteiger kassierte seine vierte Niederlage in Folge und wartet nunmehr bereits seit fünf Spielen auf einen Dreier.
Dass der Negativlauf gegen den BVB nicht endete, hatte die Elf von Trainer Alexander Blessin sich allerdings selbst zuzuschreiben. Zum wiederholten Male belohnten sie sich nicht, wie das heißt, wenn man zwar ganz ordentlich spielt, aber einfach das Tor nicht trifft.
Dabei hatte sich die Partie am Millerntor zunächst genau so entwickelt, wie Blessin sich das vorgestellt hatte. Giftig in den Zweikämpfen kauften die Gastgeber den Dortmundern den Schneid ab. Nach etlichen starken Balleroberungen tauchten die Nordlichter in der ersten halben Stunde mehrfach gefährlich im und am gegnerischen Strafraum auf. Vor allem Noah Weißhaupt stellte die Gäste mit seinem Tempo immer wieder vor große Probleme.
Hauke Wahl vergibt größte Chance zur Führung
Weniger Probleme – und das ist ein zentrales Problem St. Paulis – hatte der Champions-League-Club mit dem Verteidigen von Standardsituationen. Fünf Ecken und acht Freistöße brachten in der ersten Halbzeit nicht den erhofften Ertrag. Einmal hatte Dortmund Glück, dass Hauke Wahl frei stehend am zweiten Pfosten den Ball vorbei setzte (34.). Die Hamburger warten also weiter auf ihren ersten Torerfolg nach einem Standard.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der alles entscheidende Treffer ausgerechnet nach einem Freistoß der Hamburger fiel. Dortmund hatte den abgefangenen Ball lang aus der Gefahrenzone geschlagen. Treu ließ sich von Adeyemi die Kugel abjagen, der deutsche Nationalspieler wackelte anschließend Eric Smith aus und ließ auch Keeper NIkola Vasilj keine Abwehrchance (58.).
„Das war einfach schlecht von mir gemacht. Ich muss den Ball auf die Tribüne hauen.“
Philipp Treu
Verteidiger des FC St. Pauli
„Ich habe ein Schlag ins Gesicht bekommen. Das wollte ich dem Schiri noch mitgeben, ob da vielleicht irgendwas war“, erklärte Treu später, gestand aber sogleich: „Das war einfach schlecht von mir gemacht. Ich muss den Ball auf die Tribüne hauen.“ Blessin nannte es naiv, wie sich sein sonst so zuverlässiger Außenverteidiger in jener Szene hatte abkochen lassen.
Adeyemi avanciert zum Matchwinner des BVB
In der ersten Halbzeit war es noch Dortmunds Außenstürmer gewesen, der abgekocht worden war. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff aber hatte er bereits den Führungstreffer vorbereitet. Eine abgewehrte Flanke war an der Strafraumkante der Hamburger heruntergefallen. Adeyemi setzte sich gegen Siebe Van der Heyden durch und brachte den Ball vor das Tor, wo Serhou Guirassy die Kugel über die Linie drückte (50.).
Blessin und seine Spieler hatten zwar zuvor ein Foul an David Nemeth ausgemacht. Ein wenig waren die Hamburger aber auch selbst Schuld: Sie hatten sie sich nach dem Wiederanpfiff etwas zu weit zurückgezogen, sodass sich Dortmund überhaupt erst am Strafraum festsetzen konnte.
„Wir wussten, wer hier das erste Tor schießt, gewinnt“, erklärte BVB-Coach Niko Kovac später, ohne auszuführen, ob er die Statistik kennt, die ein weiteres Problem St. Paulis aufzeigt: Als einziger Bundesligist hat der Aufsteiger noch keinen Rückstand gedreht.
Dortmund feiert erstmals zwei Siege in Folge
Während der BVB erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge feierte, wartet der FC St. Pauli weiter auf das Ende seiner Ergebniskrise. „Das fühlt sich beschissen an, auch für mich“, sagte Treu. Dass der VfL Bochum und der 1. FC Heidenheim ebenfalls verloren haben und der Vorsprung des Tabellen-15. auf den Relegationsrang vier und auf den ersten Abstiegsplatz sechs Punkte beträgt, konnte ihn nicht trösten. „Darauf will ich gar nicht schauen, ich will einfach meine Spiele gewinnen. Wir sind mitten im Abstiegskampf“, sagte Treu gefrustet.
Die Kiezkicker traten zwar gerade in der ersten Halbzeit nicht wie ein Absteiger auf. Dass sie inzwischen allerdings seit 430 Minuten auf einen eigenen Treffer warten, ist mehr als bedenklich. „Da fehlt einfach ein bisschen Quäntchen Glück oder vielleicht eine Standardsituation, die wir einfach mal reinmachen“, erklärte Treu und wusste: „Wenn wir vorne liegen, ist das nochmal etwas anderes“
Blessin aber verwies auch darauf: „Wir haben schon in den letzten Spielen dumme Tore bekommen, die müssen wir abstellen.“ Denn: Inzwischen stellt der FC St. Pauli nicht mehr – wie lange Zeit – die zweitbeste Abwehr der Liga, sondern ist auf Rang vier abgerutscht. Die Baustellen werden also nicht weniger.