Arsenal hat nach der Niederlage gegen West Ham auch im Topspiel in Nottingham Punkte liegengelassen. Beim 0:0 waren die Gunners bei Standards deutlich gefährlicher als aus dem Spiel heraus.
Mikel Merino und Arsenal ließen erneut Punkte liegen.
IMAGO/Pro Sports Images
Arsenal hatte in den vergangenen Wochen ein Wechselbad der Gefühle erlebt: Nach Liverpools Patzern in Everton und Aston Villa (jeweils Remis) keimte nochmals ein wenig Hoffnung auf die Meisterschaft auf, doch dann kassierten die Gunners am vergangenen Samstag beim 0:1 gegen West Ham einen herben Dämpfer. Einen weiteren Punktverlust durften sie sich im Topspiel beim Überraschungsdritten Nottingham, das trotz des 3:4 in Newcastle unverändert begann, nicht leisten.
Im altehrwürdigen City Ground bestimmten die Londoner wie erwartet von Beginn an das Spiel, taten sich jedoch gegen die engmaschige Forest-Defensive enorm schwer. Milenkovic sowie Murillo meldeten Aushilfsstürmer Merino weitestgehend ab. Unterstützung in der Box bekam der Spanier überraschenderweise häufig vom nominellen Linksverteidiger Calafiori.
Premier League, 27. Spieltag
Calafiori trifft nur den Pfosten
So rückte der Italiener, dessen Landsmann Jorginho nach der Niederlage gegen die Hammers Thomas ersetzte, auch in der 23. Minute auf: Er traf nach feiner Körpertäuschung nur den Pfosten. Ansonsten ließ die Arteta-Elf den Ball zu langsam zirkulieren, sodass sich die Tricky Trees immer wieder stellen konnten. Da den Gastgebern bei ihren Kontern ebenfalls das Tempo fehlte, ging es folgerichtig torlos in die Kabinen.
Obwohl Arsenal druckvoller aus der Pause kam, blieben Möglichkeiten aus dem Spiel heraus fast Mangelware. Dafür stellten die Nordlondoner einmal mehr ihre Standard-Stärke unter Beweis: Zunächst scheiterte Merino per Kopf an Sels (51.), ehe Tierney knapp rechts vorbeinickte (55.).
Wood scheitert an Raya
Mit zunehmender Zeit arbeiteten sich die Nottinghamer durch intensiv geführte Zweikämpfe wieder etwas besser ins Spiel. In der Offensive blieben sie dennoch blass, nur Wood prüfte Raya (69.). Dessen Gegenüber Sels musste auch noch einmal eingreifen. Nach Arsenals bestem Angriff – es ging über wenige Stationen mit einem Kontakt – verhinderten Murillo und der Torwart einen Treffer von Ödegaard (84.). Doch dieser hätte ohnehin nicht gezählt, da Zinchenko vorher im Abseits gestanden hatte.
Spieldaten
Nottingham
Arsenal
Spielinfo
Stadion
The City Ground
Zuschauer
30.200
Somit blieben die Gunners zum zweiten Mal in Folge torlos und ließen erneut Punkte liegen. Liverpool, das 2:0 gegen Newcastle gewann, baute den Abstand auf seinen ärgsten Verfolger auf 13 Punkte aus. Allerdings haben die Londoner noch eine Partie in der Hinterhand.
Dortmund. Borussia Dortmund trennte sich in der Winterpause von drei Spielern. Zwei davon starteten voll durch, einer hat Anlaufschwierigkeiten.
Borussia Dortmund zeigte sich in diesem Transferfenster lange zurückhaltend. Als viele BVB-Fans schon gar nicht mehr mit Neuzugängen rechneten, schlugen die Borussen kurz vor der Deadline noch vier mal zu. Der BVB verpflichtete Daniel Svensson vom FC Nordjaelland aus Dänemark und lieh Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea. aus. Zudem kehrte der türkische Mittelfeld-Stratege Salih Özcan nach einer misslungen Leihe vom VfL Wolfsburg vorzeitig nach Dortmund zurück.
Der BVB verzeichnete aber auch Abgänge: Zunächst sicherte sich die Borussia die Dienste des deutschen Nachwuchs-Torhüters Diant Ramaj, der zuletzt bei Ajax Amsterdam unter Vertrag stand, verlieh ihn aber direkt zum FC Kopenhagen weiter. Mit Donyell Malen und Sebastian Haller wurden zwei weitere Spieler abgegeben.
BVB-Abgänge: Ramaj gesetzt, Haller trifft endlich wieder
Für den jungen Torhüter Diant Ramaj, der einst bei Eintracht Frankfurt sein Bundesliga-Debüt gab, läuft es in Kopenhagen bestens. In allen vier Pflichtspielen seit seiner Verpflichtung hütete der Deutsch-Kosovare das Tor, wurde direkt zum Stammspieler. Gegen Midtylland feierte er zuletzt sogar eine weiße Weste und ließ keinen Gegentreffer zu.
Zudem setzte er sich mit dem FC Kopenhagen in der Conference League gegen den 1. FC Heidenheim durch und zog ins Achtelfinale des Wettbewerbs ein. Der BVB-Plan Adrian Ramaj zu verleihen, um ihm Spielpraxis zu geben und ihm die weiteren Schritte in der Entwicklung zu ermöglichen, geht bisher also voll auf. Langfristig könnte die deutsche Nachwuchshoffnung in Dortmund Gregor Kobel beerben. Der Weg dorthin stimmt schon mal.
BVB: Mehr News und Hintergründe zu Borussia Dortmund
Mit Sebastien Haller verließ ein weiterer Spieler Borussia Dortmund im Winter per Leihe. Ende August wurde der Ivorer zunächst nach Spanien zu CD Leganes verliehen. Dort konnte sich Haller aber nicht durchsetzen. Von 18 möglichen Spielen kam er nur in acht zum Einsatz, dabei nur einmal über die volle Distanz. Ein Tor gelang ihm in dieser Zeit nicht. Da sich alle Parteien mehr von der Leihe versprochen hatten, brach Haller seine Zelte in Spanien im Januar ab und wechselte in die Niederlande zum FC Utrecht. Dem Klub, bei dem Haller 2015 den Sprung in den Profifußball geschafft hatte und den er 2017 nach 30 Toren in Richtung Eintracht Frankfurt verließ.
Die Rückkehr fühlte sich für Haller nach eigener Aussage an „als würde man nach Hause kommen“ – und auch der Beginn des Stürmers war erfolgreich. Im Achtelfinale des niederländischen Pokals gegen Waalwijk sorgte der Ex-Borusse per Doppelpack für das Weiterkommen des FC Utrecht. In der Eredivisie war Haller bisher zwar noch nicht als Torschütze erfolgreich, stand aber auch dort regelmäßig in der Startelf. In Utrecht konnte Haller damit jetzt schon besser Fuß fassen als zuvor in Leganes.
Ex-Borusse Donyell Malen in England noch nicht richtig angekommen
Der dritte Spieler auf Seiten der BVB-Abgänge ist der Niederländer Donyell Malen. Ihn zog es nach 3.5 Jahren in Dortmund in die Premier League zu Aston Villa. Der BVB wurde mit 25 Millionen Euro plus möglichen Boni entschädigt, verlor aber eine der Säulen der letzten Jahre. In 132 Einsätzen für den BVB kam Malen immerhin auf 39 Tore und 22 Assists. In der Premier League kam der Niederländer bisher fünf Mal zum Einsatz. Für die Champions-League wurde er von seinem neuen Arbeitgeber nicht gemeldet. Wirklich durchsetzen konnte sich der 26-jährige Flügelflitzer bei den Villans dabei bisher noch nicht. Zunächst stand er zwar einige Male in der Startelf, wurde dabei aber regelmäßig früh ausgewechselt und ist seitdem nur noch Joker. Einen Treffer konnte Malen für den derzeit achten der Premier League auch noch nicht besteuern.
Obwohl es für den Niederländer bei Aston Villa derzeit also noch nicht wirklich rund läuft, dürfte sich der Wechsel für ihn finanziell gelohnt haben. In England soll er umgerechnet bis zu 8,5 Millionen Euro verdienen, deutlich mehr als beim BVB.
Der FC St. Pauli empfängt am Sonnabend Borussia Dortmund. Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor ist klar, wo bei den Hamburgern der Schuh drückt. Die Nerven beruhigt nach wie vor ein Punktepolster – aber wie lange noch?
Spätestens Danel Sinani machte das Millerntorstadion mit seinem Treffer zum Tollhaus. Das 3:0 des Jokers bedeutete den Endstand im Heimspiel gegen Union Berlin am 26. Januar. Nach dem 2:0-Erfolg in Heidenheim am Wochenende zuvor hätte die Laune auf dem Kiez jetzt kaum besser sein können.
Auf einmal klappte es auch mit dem Toreschießen! Nach gerade einmal zwölf Treffern in der kompletten Hinrunde wirkten die fünf Tore in zwei Spielen wie der Aufbruch in eine neue Zeit. Der Sprung auf Tabellenplatz 13 tat sein Übriges.
“Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen.” St. Paulis Eric Smith
Doch dann kam der Februar – in dem es die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin gelang, nicht einmal ins Tor des Gegners zu treffen. Für das 1:1 gegen Augsburg sorgte mit Noahkai Banks ein Spieler des FCA.
Kein Wunder, dass Blessin vor dem Duell gegen Dortmund am Sonnabend (15.30 Uhr/im NDR Livecenter) Torschüsse ganz oben auf den Trainingsplan gesetzt hat. Mit “Trainingsformen, durch Abschlüsse” sollten Angreifer Johannes Eggestein und Co. wieder “ein gutes Gefühl bekommen”, sagte der Coach: “Aber wichtig ist, dass wir da einfach weiter ansetzen. Wir haben viel darüber gesprochen.”
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Mit Optimismus in den Saisonendspurt
Die Mannschaft kann nach wie vor in Ruhe arbeiten. Trotz des Negativlaufs haben die Kiezkicker immer noch sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. “Ich bin immer optimistisch. Ich denke, dass wir gezeigt haben, dass wir gut genug sind, in dieser Liga zu spielen”, erklärte Defensivspezialist Eric Smith. “Wenn wir das in den letzten Spielen auf den Platz bringen, dann werden wir die Punkte einfahren, die wir brauchen.”
“Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen.” Trainer Alexander Blessin
Der Optimismus freut den Trainer: “Ich habe nicht das Gefühl, dass die Jungs nervös sind. Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen”, sagte der 51-Jährige. Er fügte allerdings hinzu: “Es gilt, unsere Hausaufgaben zu machen.” Mit dem Punkten soll sein Team am besten schon am Sonnabend anfangen – auch wenn Stürmer Morgan Guilavogui (Haarriss am Kahnbein) weiter verletzt fehlt.
“Schneckenrennen” im Tabellenkeller
Dass sich die 360 torlosen Minuten noch nicht weiter auf die Tabellensituation ausgewirkt haben, liegt am “Schneckenrennen” hinter St. Pauli. Heidenheim wartet als 16. seit sieben Spielen auf einen Sieg. Und Holstein Kiel (zwei Punkte) und der VfL Bochum (sechs) sind in der Rückrunden-Tabelle noch schlechter als St. Pauli (sieben).
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Keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive
Auch wenn die Hamburger mit 27 Gegentreffern immer noch die drittbeste Abwehr der Liga stellen, gibt es im Team keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive. “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen”, erklärt Smith. “Wir müssen ein besseres Team sein als die anderen es sind, um Punkte einzufahren. Ich denke, wir machen einen guten Job. Und wir versuchen, noch enger zusammenzurücken und uns in allen Bereichen zur Seite zu stehen.”
Es war die dritte Pleite in Folge für die Hamburger, die sich zu sehr auf ihrem Polster zu den Abstiegsrängen ausruhen.
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Wie geht es für Julian Brandt beim BVB weiter? Der Verein knüpft an einen Verbleib scheinbar zwei Bedingungen.
Julian Brandt stand jüngst bei vielen Fans und Experten für seine schwachen Leistungen in der Kritik. Dass es für den Mittelfeldspieler nach dem kommenden Sommer beim BVB weitergeht, scheint keine Gewissheit zu sein.
Eintracht Frankfurt muss Lösungen finden, um gefährlicher zu werden – die Hoffnung ruht auf den Neuen.
Im ganz geheimen Testspiel auf dem Hauptfeld im Waldstadion erweckte Eintracht-Stürmer Michy Batshuayi seine Knipserqualitäten wieder zum Leben. Der Belgier steuerte im Privatkick gegen den Regionalligisten TSV Steinbach Haiger einen Doppelpack bei, den anderen Eintracht-Treffer erzielte Mo Dahoud. Das änderte freilich nichts an der 3:4-Niederlage des Bundesligisten, aber Schwamm drüber: Das Team war ohnehin aufgefüllt mit einigen Nachwuchsspielern, die Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit diente dazu, den Reservisten etwas Spielpraxis zu geben.
Interessant allemal aber, dass Batshuayi doppelt traf. Das schaffte auch Elye Wahi in einem Testspiel vor wenigen Wochen gegen die eigene U21. Die beiden Neuen, so viel scheint klar, wissen also, wo das Tor steht. Blöderweise konnten sie das bisher nicht zeigen, als es ernst wurde. Okay, das ist jetzt vielleicht ein bisschen unfair. Denn allzu viele Gelegenheiten, ihr Können darzulegen, hatte weder der eine noch der andere.
Der 22 Jahre alte Wahi hatte zuletzt die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen – aber irgendwie auch nicht. Ihm kam die keinesfalls dankbare Aufgabe zu, beim Auswärtsspiel in München im zweiten Abschnitt an der Seite von Hugo Ekitiké zu stürmen. Undankbar deswegen, weil die Partie doch von erdrückender Bayern-Dominanz bestimmt wurde, was das Endresultat richtig ausdrückt: vier zu null.
Wahi hatte zwei, drei annehmbare Aktionen, auch eine halbwegs gute Chance, doch da traf er den Ball nicht richtig. Ansonsten aber wirkte er doch noch arg fremdelnd mit der eigenen Mannschaft, da war eine Menge Leerlauf im Spiel, auch wenn ihm Trainer Dino Toppmöller eine ordentliche Leistung attestierte. Der Fußballlehrer hatte den für mehr als 20 Millionen Euro aus Marseille gekommenen Angreifer zunächst auf der Bank belassen, weil das Trainerteam es ihm in einem Spiel, „in dem wir viel gegen den Ball arbeiten müssen, noch nicht ganz zugetraut hat, von Anfang an zu spielen.“ Das Thema Fitness spielt also auch bei Wahi eine Rolle. Schon erstaunlich, dass Spieler aus der Ligue 1 einen derart großen Konditionsrückstand haben, dass sie erst nach Wochen im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Bei Hugo Ekitiké war es vor einem Jahr ja ganz ähnlich.
Ex-Kapitän vermisst Marmoush
Batshuayi, der im Training immer besser ins Rollen kommt, und vor allem Wahi werden aber bald funktionieren müssen, wenn die Eintracht den Champions-League-Rang verteidigen will. Denn nur auf Ekitiké und einen stärker werdenden Can Uzun zu hoffen, wäre doch ein wenig blauäugig. Trainer Toppmöller ist aber guter Dinge, dass beide ab März, wenn so langsam die Crunchtime beginnt, voll auf Betriebstemperatur sein werden. Von den Qualitäten eines Elye Wahi ist der Chefcoach vollends überzeugt. Die Frage ist nur, wann er zündet. Bis dahin geistert Omar Marmoush als Phantom weiterhin durch den Stadtwald.
Auch für Sebastian Rode, den Ex-Kapitän, ist klar, dass sich die Mannschaft erst noch finden muss in der Offensive, der Abgang der Lichtgestalt im Angriff lässt sich nicht so mir nichts, dir nichts verkraften. „Mit Omar Marmoush hast du einen absoluten Top-Spieler verloren“, sagte der Ruheständler im Heimspiel des HR. „Er hat die ganze Statik des Spiels geändert und war für den Gegner unberechenbar. Da sind sie jetzt in einem Umbruch und müssen andere Mittel einsetzen, um vorne Tore zu machen.“ So sieht es aus. Sonst geraten die Ziele in Gefahr.
Zumal es im Team noch andere Baustellen gibt. Im zentralen Mittelfeld etwa ist Ellyes Skhiri nach seiner Rippenblessur völlig außer Tritt geraten. Nach seiner Einwechslung in München präsentierte sich der Tunesier in bedenklicher Form; hanebüchen, wie er sich einmal von Leroy Sané den Ball am eigenen Sechzehner abjagen ließ – im Normalfall schon das 3:0, doch der Nationalspieler setzte die Kugel freistehend aus elf Meter am Pfosten vorbei. Skhiri spielt zurzeit wieder, als sei er mit seinem Stil aus der Zeit gefallen.
Das Problem: Sein Stellvertreter Oscar Hojlund ist noch jung und unerfahren, 20, er will oft zu viel, weshalb sein ganzes Spiel zu hektisch und fehlerbehaftet ist. Nebenmann Hugo Larsson, schon sehr viel weiter und eigentlich eine Kapazität, ist auch erst 20. Ein wenig Erfahrung auf der wichtigen Achsen-Position wäre ganz gut. Vielleicht eine Chance für Mo Dahoud?
Und auch hinten wackelt die Eintracht momentan merklich, Torwart Kevin Trapp erwischte in München einen schwarzen Tag, wirkt längst nicht mehr so sicher uns souverän. In der Öffentlichkeit wird der Kapitän teilweise hart angezählt, was er sicher nicht verdient hat. Und auch Verteidiger Tuta spielt in diesem Jahr weit unter Form, patzt inzwischen wieder fast in jedem Spiel. Nun, nach seiner fünften Gelben, ist er aber sowieso erst einmal gesperrt. Und auch Nnamdi Collins geriet in München an seine Grenzen. Vielleicht kann ja Abwehrchef Robin Koch das Gebilde stabilisieren. Denn um große Ziele zu erreichen, braucht es Stabilität und Widerstandsfähigkeit auf allen Ebenen – und Durchschlagskraft ganz vorne.
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FAQ zu Eintracht Frankfurt: Nicht nur vorne klemmt’s
1. Was bedeutet der Titel "Nicht nur vorne klemmt’s"?
Der Titel verweist auf die Herausforderungen, die die Eintracht Frankfurt sowohl in der Offensive als auch in anderen Bereichen des Spiels hat. Es deutet darauf hin, dass Probleme nicht nur in der Torproduktion bestehen, sondern auch in der Defensive oder im Mittelfeld.
2. Welche Probleme hat Eintracht Frankfurt aktuell?
Eintracht Frankfurt sieht sich einer Reihe von Herausforderungen gegenüber, darunter:
Torreichtum: Schwierigkeiten, Chancen in Tore umzumünzen.
Defensive Aufbau: Probleme in der Defensive, die zu Gegentoren führen.
Spielstrategie: Unsicherheiten in der Spielaufbau und Taktik.
Verletzungen: Ausfälle von Schlüsselspielern aufgrund von Verletzungen.
Teamchemie: Möglicherweise fehlende Harmonie innerhalb der Mannschaft.
3. Wer sind die Schlüsselspieler, die fehlen könnten?
Schlüsselspieler können Verletzungsopfer oder diejenigen sein, die aus anderen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Dazu gehören oft Leistungsträger wie Stürmer oder Abwehrchefs.
4. Wie reagiert der Trainer auf die aktuellen Probleme?
Der Trainer wird in der Regel versucht, Lösungen zu finden, sei es durch Anpassungen in der Taktik, Veränderungen in der Aufstellung oder durch die Einbindung junger Spieler.
5. Was kann Eintracht Frankfurt tun, um sich zu verbessern?
Training intensivieren: Fokussierung auf Offensive und Defensive im Training.
Kaderanalyse: Überprüfung der Stärken und Schwächen der Spieler.
Transferstrategien: Gezielte Verpflichtungen im Winter-Transferfenster, um dringend benötigte Talente zu holen.
Psychologische Unterstützung: Stärkung des Teamgeistes und der mentalen Stärke der Spieler.
6. Wie stehen die Chancen für die kommende Saison?
Die Chancen hängen stark von den getroffenen Maßnahmen ab. Eine Verbesserung in der aktuellen Spielweise, erfolgreiche Transfers und das Management von Verletzungen könnten die Ergebnisse positiv beeinflussen.
7. Was sagen die Fans?
Die Meinungen der Fans sind oft geteilt. Einige stehen hinter der Mannschaft und unterstützen sie bedingungslos, während andere Kritik an den Leistungen äußern und Veränderungen fordern.
8. Wo kann ich die nächsten Spiele von Eintracht Frankfurt verfolgen?
Die Spiele können in der Regel über Sportsender, Streaming-Dienste oder auf der offiziellen Webseite des Vereins verfolgt werden. Außerdem bieten viele Sportportale Live-Ticker und Spielberichte an.
9. Gibt es eine Möglichkeit, die Mannschaft zu unterstützen?
Fans können die Mannschaft unterstützen, indem sie Spiele im Stadion besuchen, Merchandise kaufen oder sich an Fan-Aktionen beteiligen. Auch soziale Medien bieten eine Plattform, um persönliche Botschaften und Unterstützung auszudrücken.
10. Wie geht es den verletzten Spielern?
Die Verletzungsupdates sind oft auf der offiziellen Webseite von Eintracht Frankfurt oder in Pressekonferenzen des Trainers zu finden. Der Heilungsprozess kann je nach Art der Verletzung variieren.
Diese FAQ soll dir helfen, die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen bei Eintracht Frankfurt besser zu verstehen.
Mehr als 70 Millionen Euro hat Borussia Dortmund vor der Saison in neue Spieler investiert. Wirklich eingeschlagen hat aber nur einer. Ein anderer zeigt aufsteigende Form.
In den vergangenen Jahren hat Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt in der Regel ein gutes Näschen bewiesen. Erling Haaland, Jadon Sancho, Niclas Füllkrug, Nico Schlotterbeck oder Marcel Sabitzer waren von Anfang an echte Verstärkungen. Jude Bellingham darf in dieser Aufzählung natürlich nicht fehlen. Es war stets eine Mischung aus Spielern, die ihr Können bei anderen Vereinen unter Beweis gestellt haben und jungen Talenten, die sich dann beim BVB zu Weltstars entwickelt haben.
Das hat sich auch sportlich bemerkbar gemacht, auch wenn der ganz große Wurf ausblieb. Der BVB gehörte in der Bundesliga stets zu den Topteams, schrammte 2023 nur knapp an der Meisterschaft vorbei und stand 2024 im Finale der Champions League. In diesem Jahr ist das anders. Mit Rang zehn in der Liga hinkt der BVB den Erwartungen hinterher.
BVB investierte mehr als 70 Millionen Euro
Dabei hatte sich der BVB im Sommer vielversprechend verstärkt. Mehr als 70 Millionen Euro investierte die Borussia für die Dienste von Serhou Guirassy (VfB Stuttgart), Maximilian Beier (TSG Hoffenheim), Waldemar Anton (VfB Stuttgart) und Pascal Groß (Brighton & Hove Albion).
Nach Kantersieg gegen Union – BVB kann wieder lachen
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Wirklich eingeschlagen ist aber nur einer: Serhou Guirassy. Mit 13 Saisontoren ist er der Toptorjäger des BVB. In der Champions League steht er bereits bei zehn Treffern und steht damit in der Torjägerliste vor Spielern wie Harry Kane, Robert Lewandowski, Erling Haaland oder Kylian Mbappe.
Vier Tore erzielte der Guineer allein am letzten Bundesliga-Spieltag beim 6:0-Erfolg gegen Union Berlin. BVB-Trainer Niko Kovac griff daraufhin gleich ins oberste Regal und bezeichnete die Leistung seines Stürmers als “Weltklasse. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen”.
Dortmunds mutiger Plan mit Guirassy
In 31 Spielen für den BVB hat Guirassy 23 Tore erzielt. Neben Innenverteidiger Nico Schlotterbeck wirkt er quasi “immun” gegen die Formschwankungen, die viele seiner Kollegen aktuell erfahren. Der 28-Jährige ist damit auch der Hoffnungsträger, dass die Trendwende in Dortmund noch gelingen kann.
Dabei ist der BVB mit Guirassy auch ein gewisses Risiko gegangen. Denn einen wirklichen Ersatz gibt es im Dortmunder Kader nicht. Mit Niclas Füllkrug (West Ham United), Sebastién Haller (FC Utrecht/Leihe) und Yousouffa Moukoko (OGC Nizza/Leihe) gab der BVB vor der Saison gleich drei Mittelstürmer ab und setzte nur auf Guirassy. Eine mutige Entscheidung.
Beier bislang hinter den Erwartungen
Sollte sich Guirassy verletzten, oder nicht mehr treffen, mangelt es an Alternativen. Sicher hätten sich die BVB-Verantwortlichen mehr von Maximilian Beier versprochen. Beier kam mit der Empfehlung von 16 Saisontoren aus Hoffenheim nach Dortmund und war mit geschätzten 28,5 Millionen Euro auch der teuerste BVB-Transfer des Sommers.
Bundesliga: Borussia Dortmund gegen 1. FC Union Berlin – die Zusammenfassung
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Der 22-Jährige sollte in Dortmund den nächsten Schritt machen, kommt aber noch nicht so recht aus den Startlöchern. 32 Mal stand er in dieser Saison in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League für die Dortmunder auf dem Platz. Mit fünf Toren und drei Assists ist die Ausbeute für einen Offensivspieler und auch Nationalspieler jedoch dürftig.
“Maxi ist jemand, der immer hart arbeitet, nach vorne und nach hinten. Manchmal ist er ein bisschen unglücklich, manchmal ein bisschen ungestüm”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl gegenüber der “WAZ”. Kehl ist sich jedoch sicher: “Der Junge wird kommen.”
Waldemar Anton nur noch Ersatz
Ob das auch für Waldemar Anton gilt, ist unklar. Als Kapitän war Anton neben Guirassy einer der Hauptgründe, warum der VfB Stuttgart in der vergangenen Saison Vizemeister wurde. In Dortmund kann der Innenverteidiger noch überhaupt nicht an die starke Vorsaison anknüpfen.
Negativer Höhepunkt war ein Eigentor bei der 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart. In den beiden Spielen danach kam Anton nicht mehr zum Einsatz. Kovac setzt neben Schlotterbeck nun vor allem auf Emre Can und Niklas Süle in der Innenverteidigung.
Groß landet gegen Union persönlichen Befreiungsschlag
Ähnlich wie Anton ist auch Pascal Groß mit vielen Erwartungen nach Dortmund gekommen. In Brighton war der 33-Jährige spät zum deutschen Nationalspieler gereift und glänzte in der vergangenen Saison mit 18 Torbeteiligungen.
Groß überragt mit vier Vorlagen gegen Union
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Wie Beier und Anton blieb aber auch Groß lange hinter den Erwartungen. Gerade einmal drei Torvorlagen standen nach 20 Spielen in seiner Bilanz. Doch dann kam das Spiel gegen Union Berlin, in dem Groß gleich vier Tore vorbereitete und so seinen persönlichen Befreiungsschlag landete.
Kovac’ Plan mit Groß geht auf
Das hat vor allem mit Trainer Kovac zu tun, der Groß anders als Vorgänger Nuri Sahin mehr offensive Freiheiten gibt. Zwar spielt Groß weiter neben Marcel Sabitzer auf der Doppelsechs, schaltet sich unter Kovac aber viel mehr ins Offensivspiel ein.
“Ich habe ihm das Selbstvertrauen gegeben, welches er braucht. Ich kenne ihn. Ich weiß, welche Fähigkeiten er hat und wo seine Position ist”, sagte Kovac gegenüber “Sport1”. Gegen Union stellte Groß vor allem seine Flankenqualität unter Beweis.
Geht das so weiter, könnten sie in Dortmund noch viel Spaß an dem Duo Groß und Guirassy haben. Sollten dann auch Beier und Anton zu alter Form finden, könnte der BVB – mit einiger Verspätung – doch noch von einem erfolgreichen Transfersommer 2024 sprechen.
Emre Can erlebt unter Kovac einen Aufschwung – eine Vertragsverlängerung kommt jedoch wohl trotzdem nur unter einer Bedingung infrage.
Seitdem Niko Kovac bei Borussia Dortmund den Trainerposten übernommen hat, erlebt Emre Can eine spielerische Renaissance und ist als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt. Dass sein im Sommer 2026 auslaufender Vertrag verlängert wird, ist jedoch offenbar trotz des Leistungsaufschwungs des immer wieder in der Kritik stehenden Kapitäns an eine bestimmte Bedingung geknüpft.
Emre Can erlebt unter Kovac einen Aufschwung – eine Vertragsverlängerung kommt jedoch wohl trotzdem nur unter einer Bedingung infrage.
Seitdem Niko Kovac bei Borussia Dortmund den Trainerposten übernommen hat, erlebt Emre Can eine spielerische Renaissance und ist als Innenverteidiger neben Nico Schlotterbeck gesetzt. Dass sein im Sommer 2026 auslaufender Vertrag verlängert wird, ist jedoch offenbar trotz des Leistungsaufschwungs des immer wieder in der Kritik stehenden Kapitäns an einer bestimmten Bedingung geknüpft.
Hat Arsenal die Krone der Premier League für diese Saison schon abgeschenkt? Trainer Mikel Arteta antwortet unmissverständlich: „Nur über meine Leiche!“
Trotz elf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Liverpool kämpft das Team von Arteta weiter um den Titel. Heftiger Dämpfer: Am vergangenen Wochenende verloren die „Gunners “mit 0:1 gegen West Ham, rutschten weiter ab. Nur drei Teams in der Geschichte der Premier League haben einen Elf-Punkte-Rückstand (oder mehr) je aufgeholt, um am Ende zu triumphieren.
Doch Arsenal kann noch ein Spiel mehr bestreiten als Liverpool, hofft auf Punkte. Arteta bleibt optimistisch. Auf die Frage, ob der Trainer den „Reds“ den Titel bereits zugesteht, antwortete er auf einer Pressekonferenz: „Nur über meine Leiche. Andernfalls könnte ich ja gleich nach Hause gehen.“
Mathematisch sei noch alles drin, betonte er. „Vor drei Tagen konnten wir den Rückstand verkleinern und man denkt ‚Du bist nur anderthalb Spiele entfernt‘. Wenn du die Premier League gewinnen willst, musst du etwas Besonderes leisten.“
Borussia Dortmund könnte im Sommer gezwungen sein, Leistungsträger abzugeben. Besonders ein englisches Offensivtalent steht dabei im Fokus – auch beim FC Bayern.
München – Jamie Bynoe-Gittens hat sich in dieser Saison als eine der wenigen Offensivhoffnungen des BVB etabliert. Mit seinem Tempo und seinen Dribblings hat er mehrfach für Furore gesorgt und sich damit auch in den Fokus zahlreicher Top-Klubs gespielt. Laut BILD könnte Borussia Dortmund für den jungen Engländer bis zu 100 Millionen Euro verlangen. Einem Bericht von TBRFootball zufolge besitzt der 20-Jährige sogar bereits die Freigabe für einen Wechsel, sofern das Angebot stimmt.
Auch beim FC Bayern ist der Name Bynoe-Gittens ein Thema. Wie mehrere Medien berichteten, gilt insbesondere Vincent Kompany als großer Befürworter einer Verpflichtung. Der Bayern-Coach soll von den Qualitäten des jungen Flügelspielers überzeugt sein.
In der laufenden Bundesliga-Saison absolvierte Bynoe-Gittens 23 Spiele, erzielte sieben Tore und bereitete vier weitere vor. Doch die Münchner dürften es schwer haben, im Poker, um das Talent mitzuhalten. Die hohe Ablösesumme sowie die starke Konkurrenz aus England machen einen Wechsel nach München unwahrscheinlich.
Englische Top-Klubs stehen Schlange
Neben Bayern sind zahlreiche Premier-League-Klubs am Youngster interessiert. Besonders der FC Arsenal soll laut TBRFootball aktuell die besten Karten haben und bereit sein, tief in die Tasche zu greifen. Die Gunners planen im Sommer eine Verstärkung für die Offensive, wobei ein Flügelspieler ganz oben auf ihrer Liste steht.
Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit FCBinside
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Zudem soll sich Bynoe-Gittens eine Rückkehr auf die Insel gut vorstellen können – ein Nachteil für die Bayern, die wohl nur Außenseiterchancen haben. Auch Manchester United, Chelsea und Tottenham beobachten die Entwicklung des Flügelspielers genau. Sollte Dortmund durch das Verpassen der Qualifikation zur Champions League am Saisonende tatsächlich auf Transfererlöse angewiesen sein, könnte ein Wettbieten zwischen den englischen Top-Klubs entbrennen, bei dem der FC Bayern kaum mithalten kann.