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  • Borussia Dortmund: Kovac verkündet es – „Noch zu früh“

    Borussia Dortmund: Kovac verkündet es – „Noch zu früh“


    Vor dem Rückspiel in der Champions League gegen Sporting Lissabon konnte BVB-Trainer Niko Kovac am Dienstag (18. Februar) gleich zwei Rückkehrer auf dem Trainingsplatz begrüßen. Wirklich großen Einfluss auf die Partie dürfte das aber nicht haben.

    Ramy Bensebaini und Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka sind zwar zurück und stehen gegen Sporting Lissabon auch im Kader von Borussia Dortmund. Für einen Startelf-Einsatz reicht es bei beiden Spielern aber noch nicht.

    Borussia Dortmund: Bensebaini und Chukwuemeka gegen Sporting dabei

    Nach dem desolaten Auftritt gegen den VfL Bochum hätte Trainer Nico Kovac wohl gerne einmal ordentlich durchgewechselt, doch viele Möglichkeiten hat er nicht. Nun sind immerhin Bensebaini und Chukwuemeka wieder mit dabei.

    +++ Borussia Dortmund – Sporting Lissabon: Entscheidung steht! UEFA verkündet sie offiziell +++

    Bensebaini fehlte zuletzt gegen Bochum mit einer Muskelverhärtung, ist nun aber wieder fit. Neuzugang Chukwuemeka musste nach seinem Kurzdebüt gegen Lissabon im Hinspiel wegen Knieproblemen wieder kürzertreten, ist nun aber zurück.

    „Noch zu früh, sie sofort in die Startelf zu schicken“

    „Erst einmal sind wir froh, dass beide wieder gesund sind“, betonte Kovac vor dem Spiel, sagte aber auch: „Es ist noch zu früh, sie sofort in die Startelf zu schicken. Wir haben aber schon Pläne, ihnen Minuten zu geben.“ Mehr Spielzeit sollen sie in den kommenden Wochen dann bekommen.


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    Damit hat Kovac zumindest von der Bank aus noch ein paar mehr Optionen als zunächst erwartet. Mit einem Startelf-Einsatz der beiden ist aber wohl frühestens am Wochenende gegen Union Berlin zu rechnen.

    Am Mittwochabend trifft Borussia Dortmund aber erst einmal im Playoff-Rückspiel der Champions League auf Sporting Lissabon. Das Hinspiel in Portugal konnte der BVB mit 3:0 deutlich für sich entscheiden.



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  • Felix Nmecha braucht noch mindestens einen Monat

    Felix Nmecha braucht noch mindestens einen Monat


    Borussia Dortmund erwartet Felix Nmecha frühestens im Laufe des nächsten Monats zurück. Das geht aus einem kurzen Update von Trainer Niko Kovač am Dienstag hervor.


    Nmecha zog sich Ende Januar eine Bänderverletzung im Knie zu. Der BVB kommunizierte anfangs zwar, dass die Rückkehr mehrere Wochen in Anspruch nehme, umriss die zu erwartende Ausfallzeit aber nicht konkreter.

    Im Vorgespräch zum Rückspiel gegen Sporting CP in den Champions-League-Playoffs verriet Kovač nun, dass er im Februar nicht mehr mit dem flexibel einsetzbaren Mittelfeldakteur rechnet. „Sicherlich wird es Richtung Mitte, Ende März gehen, wenn alles gut läuft“, so der aktuelle Stand.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Eintracht Frankfurt: 150.000! Nur zwei Bundesligisten haben noch mehr Mitglieder

    Eintracht Frankfurt: 150.000! Nur zwei Bundesligisten haben noch mehr Mitglieder


    Ein Rekordhoch bei den Mitgliederzahlen, die Hoffnung auf sportliche Erfolge sowie solide Finanzen: Eintracht Frankfurt blickt stolz auf die vergangenen Monate und zuversichtlich in die Zukunft.

    Die Mitgliederzahl von Eintracht Frankfurt wächst rasant. Der Verein sieht sich auch sportlich und finanziell gut aufgestellt – und will in einem Bereich den zuletzt eingeschlagenen Weg weitergehen.

    Bei der Mitgliederversammlung verkündete Vizepräsident Moritz Theimann, dass die Eintracht inzwischen 150.000 Mitglieder hat. Damit festigen die Frankfurter ihre Position als drittgrößter Klub in der Fußball-Bundesliga hinter dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.

    “Die Mitglieder sind die wesentliche Kraft hinter unserem Wachstum und stellen das Fundament und die Basis unseres Erfolgs dar. In unseren 20 Abteilungen fördern wir das Miteinander und den kulturellen Austausch, wir vermitteln Respekt und Fairness als elementare Werte von Eintracht Frankfurt und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. So sehr wir uns über die Mitgliederzahl von 150.000 freuen, so sehen wir gleichfalls auch die wachsende Verantwortung, die unsere Entwicklung mit sich bringt, um alle Mitglieder in ihrer Vielfalt und ihren Wünschen zu vertreten, aber auch das Angebot und die Mehrwerte einer Mitgliedschaft bei Eintracht Frankfurt weiter auszubauen”, erklärte Moritz Theimann in Abwesenheit des Präsidenten Mathias Beck, der aus gesundheitlichen Gründen fehlte. Erst vor drei Jahren hatte die Eintracht die Marke von 100.000 Mitgliedern geknackt.

    Eintracht will weiter auf Transfererlöse gehen

    Auch sportlich läuft es bei den Frankfurtern, obwohl die SGE immer wieder sportlich schmerzhafte Abgänge hinnehmen muss wie den von Omar Marmoush zu Manchester City. Dieser Transfer, für den die Eintracht mindestens 75 Millionen Euro kassiert haben soll, soll auch der Zukunftsweg sein. Man müsse junge und talentierte Spieler holen, sie entwickeln und dann versuchen, Transfererlöse zu generieren, sagte Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

    „Eine Mannschaft, die nur aus erfahrenen internationalen Topspielern besteht, können wir uns auf absehbare Zeit nicht leisten“, sagte Hellmann. Dafür seien andere Clubs wie der FC Bayern, Dortmund, aber auch Bayer Leverkusen und RB Leipzig in ihrer Kapitalausstattung viel zu stark, so der 53-Jährige.

    Eintracht-Fußballerinnen gegen Bayern im großen Stadion

    Während die Männer in der Bundesliga auf Champions-League-Kurs sind, haben die Frauen noch realistische Chancen auf die Meisterschaft. Nach dem 1:6 beim VfL Wolfsburg sind die Frankfurter aktuell auf Platz zwei mit drei Zählern Rückstand auf den FC Bayern. Das sei ein „hervorragendes Zwischenergebnis“, betonte Hellmann, der ankündigte, dass das Spitzenspiel gegen die Münchnerinnen am 12. April im Deutsche Bank Park stattfinden wird.

    Hellmann hofft nicht nur auf ein großes Stadion, sondern auch auf eine große Kulisse. „Wenn wir das machen, ist für uns natürlich genauso wichtig, dass die Bayern auch wissen, wo sie spielen und nicht das Gefühl haben, sie haben ein Heimspiel oder spielen vor schwacher Kulisse.“

    Hellmann: Frauen-Bundesliga muss professioneller werden

    Hellmann bemängelte derweil die fehlenden professionellen Strukturen der Fußball-Bundesliga der Frauen. „Eintracht Frankfurt beschäftigt sich aktuell nicht nur mit der Frage, wie wir selbst als Club professioneller und besser und uns vielleicht noch leistungsfähiger aufstellen können, sondern vor allen Dingen auch, wie es mit der Liga weitergeht.“

    Die Profis seien mehr oder weniger nur fünfeinhalb Monate für die Eintracht im Einsatz. „Und die restlichen sechseinhalb Monate sind Vorbereitung, Länderspielfenster oder irgendwelche anderen Dinge, die nicht im Clubfußball stattfinden.“ Zudem werde an manchen Orten nicht einmal der Mindestlohn im professionellen Frauenfußball gezahlt, kritisierte Hellmann. Es müsse eine Mindestvergütung sichergestellt werden, damit eine Profifußballerin auch von ihrem Job leben könne.

    Verein sieht sich finanziell auf gutem Weg

    Finanziell sieht sich der Verein gut aufgestellt. Die Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf 17,3 Millionen Euro. Das sind mehr als 6,5 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Beunruhigt ist die Eintracht dadurch aber nicht. Denn der Unterschied resultiere hauptsächlich aus der Ausgliederung des Fußballleistungszentrums.

    Die finanzielle Situation ist aus Sicht des Verwaltungsrats gesund – trotz eines Jahresfehlbetrags von rund 1,1 Millionen Euro. „Der Fehlbetrag hat seinen Ursprung in einer gebildeten Rückstellung für erwartete Steuerzahlungen aus offenen Betriebsprüfungen für längst abgelaufene Geschäftsjahre“, hieß es.



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  • Experte zur BVB-Krise: Nur Alkohol kann Borussia Dortmund noch retten

    Experte zur BVB-Krise: Nur Alkohol kann Borussia Dortmund noch retten


    Erik Meijer

    TV-Experte gibt BVB-Spielern ungewöhnlichen Rat

    Wieder einmal stehen die BVB-Spieler ratlos vor ihren Anhängern. Die 0:2-Pleite beim VfL Bochum verschärft die Dortmunder Krise. Ein Experte hat jedoch einen Tipp.

    Die Verpflichtung von Niko Kovač war ein letztes Aufbäumen der BVB-Verantwortlichen gegen die tiefe Krise des Vereins, die in dieser Saison unter Ex-Trainer Nuri Şahin begann. Doch auch mit dem neuen Coach kommt die Borussia einfach nicht in die Spur.

    Bereits Kovačs Debüt gegen den VfB Stuttgart ging im heimischen Signal Iduna Park mit 1:2 verloren. In der Champions League folgte zwar ein 3:0-Erfolg bei Sporting Lissabon, in der Bundesliga mussten sich die Dortmunder aber nun im Revierderby gegen den VfL Bochum mit 0:2 geschlagen geben.

    Die desolate Bestandsaufnahme in der Bundesliga: Borussia Dortmund steht aktuell auf dem 11. Platz, mit gerade einmal 29 Punkten aus 22 Spielen. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. Daher hat ein Experte des Sportsenders Sky einen kuriosen Ratschlag für die Spieler der Schwarz-Gelben.

    02. Februar 2025,12:53

    Mike Tullberg rastet nach BVB-Sieg aus

    Mike Tullberg

    BVB-Interimstrainer flippt nach letztem Spiel aus – Experte findet es “peinlich”

    Sky-Experte empfiehlt BVB-Profis Aussprache mit Bier

    Taktik-Experte und Ex-Fußballprofi Erik Meijer hält eine Aussprache der BVB-Spieler für unausweichlich. Dafür brauche es jedoch ein spezielles Hilfsmittel: Bier. “In unserer Zeit hat man die Kabinen-Tür zugemacht, vier Kisten Bier reingestellt und erst, wenn die leer sind und wir uns ausgesprochen haben, gehen wir wieder raus”, sagte der Niederländer nach der Dortmunder Pleite in Bochum. “Das hat damals geholfen. Aber ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.” Meijer selbst lief früher unter anderem für Bayer Leverkusen, Liverpool und den HSV auf.

    Irgendwas muss in Dortmund jedenfalls passieren. Und es muss schnell passieren, um eine Kehrtwende zu schaffen und vielleicht doch noch um die internationalen Plätze mitspielen zu können. Die Fans haben indes genug von der Krise und lassen ihrem Unmut in sozialen Netzwerken freien Lauf. “Sprachlos! Vor 8 Monaten CL (Champions League) Finale, heute Niederlage gegen den Letzten in der Bundesliga”, schreibt ein Nutzer auf Instagram. Und ein anderer kommentiert sarkastisch: “Der BVB sinkt schneller als die Titanic.”

    Ob Meijers Alkohol-Ratschlag die letzte Hoffnung für den BVB und seine Fans ist? Fraglich. Einen Versuch wäre es jedoch wert.

    lw



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  • Noch kein Sieg 2025: Parma feuert Trainer Pecchia – Serie A

    Noch kein Sieg 2025: Parma feuert Trainer Pecchia – Serie A


    Parma-Trainer Fabio Pecchia musste seine Koffer packen. © ANSA / FABIO MURRU

    Das Jahr 2025 ist für Parma wie verhext. Keinen einzigen Sieg konnte der Serie-A-Klub im neuen Jahr feiern. Das hat jetzt Konsequenzen für den Trainer.

    Fabio Pecchia ist nicht mehr Trainer von Parma. Das teilte der Serie-A-Verein am Montagnachmittag offiziell mit. Seit dem 28. Dezember hat Parma kein einziges Ligaspiel mehr gewonnen. Dadurch ist Parma auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.

    Am gestrigen Sonntag verlor Parma zu Hause mit 0:1 gegen die Roma. Verteidiger Giovanni Leoni hat dabei bereits nach 31 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Den anschließenden Freistoß versenkte Matias Soulè direkt.

    Wer neuer Parma-Trainer wird, steht zur Stunde noch nicht fest. Besitzer Kyle Krause ist in die Emilia-Romagna gereist, um sich mit der sportlichen Leitung zu beraten.



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  • Wer tut sich diesen BVB noch an?

    Wer tut sich diesen BVB noch an?


    1. ruhr24
    2. BVB
    Julian Brandt beim Spiel des BVB gegen VfL Bochum
    Der BVB erlebt in der Saison 24/25 seine nächste Peinlich-Pleite und lässt die Fans leiden. © Bahho Kara/Kirchner-Media; RUHR24

    Wieder eine Blamage für den BVB! Mit der Derby-Pleite stellen die Dortmunder die Leidensfähigkeit ihrer Fans erneut auf die Probe. Ein Kommentar.

    Dortmund/Bochum – Auf die eigentlich rhetorische Frage, wer sich Mitte Februar 2024 noch Spiele von Borussia Dortmund antut, gibt es für RUHR24-Autor Marian von Hatzfeld nur eine richtige Antwort: die Fans. Natürlich werden treue Anhänger ihrem Verein wohl kaum den Rücken kehren. Leiden müssen sie trotzdem – in mehrfacher Hinsicht.

    Nach Niederlage gegen VfL Bochum: Wer tut sich diesen BVB noch an?

    Bei der 0:2-Peinlich-Pleite des BVB gegen den VfL Bochum, fehlte jeglicher Zugriff. Besonders ärgerlich: Viele Fans und Journalisten ahnten die Niederlage gegen den Tabellenletzten schon voraus, weil die Dortmunder nach Champions-League-Siegen häufig ein anderes Gesicht im kommenden Spiel zeigen.

    Die teils masochistische Einschätzungen der Dortmund-Anhänger und die Nachfragen der Medien, ob die Mannschaft nach einem Champions-League-Sieg jetzt wieder in der Bundesliga verliere, bestätigte der Ruhrgebietsverein jetzt mehr denn je. Dabei zeigt sich vor allem eins: Der BVB ist (in dieser Saison) nicht zu stabilisieren.

    „BVB könnte noch 20-mal den Trainer wechseln“ – Stabilität ist bei Borussia Dortmund nicht möglich

    Vorweg: Mit starken Individualisten im Dortmunder Team wird es vereinzelt immer wieder Hurra-Fußball und auch Erfolgserlebnisse geben. Seit mehreren Jahren folgen aber immer die gleichen Muster und diese heißen Inkonstanz und fehlende Mentalität.

    Bei dem in Dortmund verpönten Wort, mit M, geht es aber kaum um den Kampfgeist der Profis, sondern vielmehr um den Aspekt des Teamgeists. Die Bezeichnung einer Mannschaft haben sich die Spieler aktuell nicht verdient. Der BVB könnte in dieser Saison noch 20-mal den Trainer wechseln. Wenn die Individualisten keine Mannschaft werden und Niko Kovac es nicht schafft dieses Team zu formen, wird eine Stabilität bei Borussia Dortmund nicht möglich sein.

    Nico Schlotterbeck sagte dazu passend nach dem Spiel bei Sky: „Wir stehen zu elft auf dem Platz. Da kann draußen stehen, wer will.“ Tatsächlich wirkt es so, als ob elf einzelne Spieler auf dem Feld stehen. Diese leisten dann unerklärliche Fehler und sammeln in dieser Saison Blamagen am laufenden Band.

    Unerklärliche BVB-Punktverluste gegen Mannschaften im Abstiegskampf – Dortmund in Bochum verhöhnt

    Hoffenheim, Kiel, Bochum: Nein, bei dieser Aufzählung handelt es sich bei allem Respekt nicht um Zweitligisten, sondern um Vereine, gegen die Borussia Dortmund in dieser Saison zumindest in einem Spiel keinen Sieg holte. Gerade die 2:4 Niederlage gegen den aktuellen Tabellenletzten Holstein Kiel (Stand 15. Januar) und die jetzige Pleite gegen Bochum sind eine Demütigung für jeden BVB-Anhänger.

    Es dürfte an der Ehre einiger Borussen-Fans kratzen, wenn VfL-Stürmer Georgios Masouras doppelt trifft und die Revierrivalen gleich zweimal zu griechischer Volksmusik Sirtaki im Ruhrstadion tanzen. Gerade weil Fußball-Deutschland über den BVB lacht oder sich sogar sorgt, stellt sich die Frage, was das mit der Ehre der Spieler macht.

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    Darauf wollte Niko Kovac nach dem Spiel allerdings nicht eingehen. Der BVB-Coach sieht seine Mannschaft auch nicht als untrainierbar an und betonte, nicht in Panik zu verfallen. Das muss Borussia Dortmund tatsächlich nicht, denn mit der Offenbarung aus der Bochum-Pleite dürfte sich der Verein endgültig von seinen Zielen verabschieden.

    „BVB kann sich Champions League endgültig abschminken“

    Die Champions League kann sich der BVB nicht nur wegen der schlechten Leistung gegen den VfL Bochum abschminken. Ohne eine Siegesserie, die scheinbar nicht möglich ist, kann der BVB keine Aufholjagd starten.

    Die Mannschaft von Borussia Dortmund schafft es in dieser Saison nicht einmal über zwei Halbzeiten konstant zu spielen. Dementsprechend können sie auch nicht genug Punkte holen, um eine Aufholjagd zu starten. Noch vor dem Spiel betonte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, dass man gegen Bochum gewinnen müsse, um weiter dranzubleiben.

    Auch wenn es die Verantwortlichen und Spieler ehrt, dass sie ihre Ziele nicht aufgeben wollen, sollten sie ihren Fokus lieber auf die viel zitierten „Basics“ richten. Ohne die oberste Grundlage im Fußball, dem Teamgeist, wird der BVB seine Fans jedoch weiter enttäuschen.

    Hinweis: Dieser Kommentar entspricht der Meinung des Autors und muss nicht zwingend die Ansicht der gesamten Redaktion widerspiegeln.



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  • Vor zwei Jahren noch 3. Liga: VfB-Stürmer nach

    Vor zwei Jahren noch 3. Liga: VfB-Stürmer nach


    Nick Woltemade kam, sah und traf – und wie. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung trat der schlaksige Stürmer des VfB Stuttgart zu einem unwiderstehlichen Solo an, tanzte mehrere Wolfsburger aus und schob dann überlegt ein. „Viel bessere Tore habe ich selten geschossen“, sagte Woltemade anschließend bei Sky.

    Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis der 23-Jährige seine Kunststücke auch Julian Nagelsmann präsentieren darf. Schließlich fehlen dem Bundestrainer in Kai Havertz (Saisonende) und Niclas Füllkrug (Rückkehr Mitte April) zwei wichtige Offensivkräfte noch länger, auch für die Viertelfinalduelle mit Italien in der Nations League (20. und 23. März).

    Trotz Woltemade-Tor verliert Stuttgart gegen Wolfsburg

    Zehn Pflichtspieltreffer in der laufenden Saison sind jedenfalls eine ernstzunehmende Bewerbung. Nur so richtig freuen konnte sich U21-Nationalspieler Woltemade über sein Supertor nicht. Der Vizemeister verlor trotz der Woltemade-Führung (72.) noch mit 1:2 gegen den VfL Wolfsburg und verpasste den Sprung auf Champions-League-Platz vier.

    „Es bringt mir ja nichts“, sagte Woltemade: „Wir kassieren zwei komplette Eiertore. Aber hilft nichts, so ist Fußball.“ Tiago Tomás traf gegen seinen Ex-Klub mit dem ersten Torschuss der Gäste zum Ausgleich (77.), dann blockte Josha Vagnoman einen Schuss mit dem Arm – Elfmeter. Mohamed Amoura (87.) verwandelte zum Sieg der Niedersachsen.

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    Der gebürtiger Bremer Woltemade kam bei Werder nie richtig zum Zug. Über eine Erfolgreiche Leihe bei der SV Elversberg, die er 2023 zum Meister in Liga 3 schoss, gelangte er im Sommer 2024 zum VfB. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de aktuell bei 7,5 Millionen Euro (sid/mb)



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  • Ist Tommy Stroot noch der Richtige für den VfL

    Ist Tommy Stroot noch der Richtige für den VfL


    Nach dem Pokal-Aus

    Aktualisiert am 15.02.2025, 23:02 Uhr

    Nach der Pokal-Niederlage gegen Hoffenheim forderten nicht wenige Fans des VfL Wolfsburg die Entlassung von Trainer Tommy Stroot. Während eine Top-Spielerin nach der anderen Wolfsburg verlässt, sorgte auch Stroot zuletzt für Unruhe.

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    Im verregneten Sinsheim endete am Mittwochabend eine der außergewöhnlichsten Serien im deutschen Fußball. Nach 52 gewonnenen Spielen im DFB-Pokal verloren die Frauen des VfL Wolfsburg im Viertelfinale mit 0:1 gegen die TSG Hoffenheim – es war die erste Pokalniederlage für die Wölfinnen seit November 2013.

    Zehn Mal in Folge gewann der VfL den DFB-Pokal, nun wird eine Ära enden. Ihr sei klar gewesen, dass die Serie irgendwann einmal reißen müsse, schrieb Alexandra Popp bei Instagram, aber der Schmerz, “mein sogenanntes Baby nun ziehen lassen” zu müssen, sitze tief.

    Es war der zweite Rückschlag für die Wölfinnen innerhalb weniger Tage, durch das 0:0 in der Bundesliga beim 1. FC Köln am vergangenen Freitag wuchs der Rückstand in der Tabelle auf Eintracht Frankfurt und den FC Bayern München auf drei Punkte an.

    Stroot: Großes Ziel bleibt die Champions-League-Qualifikation

    Weshalb viele VfL-Fans nach dem Pokal-Aus ihrem Ärger bei Instagram Luft machten und in den Kommentaren die Entlassung von Trainer Tommy Stroot forderten. Die VfL-Fans, die in den letzten Jahren den Pokalsieg im Abonnement feiern durften, fürchten nun die erste titellose Saison seit 2012.

    Aber welchen Anteil hat Trainer Stroot tatsächlich daran, dass es in der Autostadt nicht mehr so rund läuft wie in den Jahren zuvor? Der 36-Jährige selbst war nach dem Abpfiff in Sinsheim bemüht, die Niederlage einzuordnen und auf die deutlich runtergeschraubten Saisonziele zu verweisen.

    “Wir wollen uns für die Champions League qualifizieren, das ist Ziel Nummer eins. Und wenn am Ende ein Titel dabei rumkommen sollte, wären wir sehr zufrieden. Das ist es, worauf wir die Saison ausgerichtet haben”, sagte Stroot bei Sky.

    Etliche Abgänge konnten nicht kompensiert werden

    Dem Trainer dürfte schon im Herbst klargewesen sein, dass eine schwierige Spielzeit bevorsteht. Mit Lena Oberdorf, Ewa Pajor und Dominique Janssen verließen drei der wichtigsten Spielerinnen Wolfsburg, sie konnten nicht gleichwertig ersetzt werden.

    Dass die Wölfinnen in der Bundesliga elf Tore weniger erzielt haben als letzte Saison zum gleichen Zeitpunkt, lässt sich vor allem durch Pajors Abgang erklären. Oberdorf und Janssen werden ebenfalls schmerzlich vermisst, die Mannschaft tritt nicht mehr so souverän und entschlossen wie früher auf. Auch fehlt die Konstanz und Selbstverständlichkeit, die die VfL-Frauen viele Jahre auszeichnete.

    Unter diesen Umständen spielt Wolfsburg eigentlich eine gute Saison, was auch Stroots Verdienst ist. In der Hinrunde wurde der FC Bayern besiegt, die Wölfinnen standen zeitweise an der Tabellenspitze. Der VfL ist nach wie vor im Titelrennen um die Meisterschaft und steht im Viertelfinale der Champions League.

    Viel mehr ist aus dem aktuellen Kader wohl nicht rauszuholen. Zumal die direkte Konkurrenz aus München, Frankfurt und Leverkusen deutliche Schritte nach vorne gemacht hat, während dem VfL Wolfsburg eine Topspielerin nach der anderen verloren geht.

    Stroot verkündete seinen Abschied – dann verlängerte er seinen Vertrag

    Daran könnte neben dem Direktor Frauenfußball Ralf Kellermann allerdings auch Stroot seinen Anteil haben. Denn der VfL Wolfsburg, der 2023 noch im Finale der Champions League stand und viele Jahre eine Top-Adresse im europäischen Frauenfußball war, gab in den letzten beiden Spielzeiten nicht immer das beste Bild ab.

    Etwa beim Hin und Her um Stroots Verbleib. Der Trainer verkündete im Mai seinen Abschied im Sommer 2025, im September änderte er dann seine Meinung und verlängerte sogar seinen Vertrag bis 2027.

    Was bedeutet, dass im Sommer 2024, als Oberdorf, Pajor und Janssen den Verein verließen, unklar war, wie es beim VfL auf der Trainerposition weitergeht. Was für mögliche Neuverpflichtungen und Vertragsverlängerungen natürlich keine gute Ausgangslage war.

    Stroot degradierte Frohms – Kellermann kritisierte Brand

    Auch die Verträge von Torhüterin Merle Frohms und Offensivspielerin Jule Brand laufen in diesem Sommer aus, beide werden den Verein verlassen. Dass Frohms, die viele Jahre ein starker Rückhalt für die Wölfinnen war, zuletzt zur Ersatztorhüterin degradiert wurde, begründete Stroot mit rein sportlichen Gründen.

    Man kann aber sicherlich darüber diskutieren, ob es in der entscheidenden Phase der Saison eine gute Idee ist, diese Baustelle im Tor aufzumachen und für Unruhe zu sorgen.

    Was auch für die Art und Weise gilt, wie Kellermann Brand im Herbst 2023 öffentlich kritisierte. Die Nationalspielerin wird nun wohl zu einem internationalen Top-Klub wechseln und dort die nächsten Schritte ihrer Karriere gehen.

    Der Umbruch in Wolfsburg wird zur Mammut-Aufgabe

    Potenziellen Neuzugängen wird sicherlich nicht entgehen, dass eine Spielerin nach der anderen Wolfsburg verlässt. Und dass sich die aktuellen Leistungsträgerinnen wie Popp, Marina Hegering und Svenja Huth im Herbst ihrer Karriere befinden. Der Umbruch, der beim VfL gemeistert werden muss, dürfte eine Mammut-Aufgabe werden.

    Zunächst einmal steht aber am Sonntag das enorm wichtige Spiel gegen Eintracht Frankfurt (16:45 Uhr) an, das entscheidend für den weiteren Saisonverlauf wird. Mit einem Sieg wären die Wölfinnen wieder mitten drin im Meisterrennen, bei einer Niederlage könnte sogar die Champions-League-Qualifikation in Gefahr geraten.

    Auch für Tommy Stroot ist das Spiel deshalb von großer Bedeutung. Falls Wolfsburg verlieren sollte, würde die Kritik an ihm sicherlich noch lauter werden.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • Ein Sprint-Ass des VfL Wolfsburg bangt noch um den

    Ein Sprint-Ass des VfL Wolfsburg bangt noch um den


    Wolfsburg. Die Hallenmeisterschaften genießen für die nationalen Athletinnen und Athleten hohe Priorität. Mit Nele Jaworski und Tobias Morawietz sind auch zwei junge Sprint-Asse des VfL Wolfsburg am kommenden Wochenende in Dortmund vertreten. Besondere Maßnahmen wird‘s in der letzten Trainingswoche nicht geben, das VfL-Duo geht zwar optimistisch an den Start, setzt sich allerdings keine allzu hohen Ziele. Zumal hinter Morawietz‘ Mitwirken sogar noch ein Fragezeichen steht.

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    Es zwickt im unteren Rücken. Woher die Schmerzen kommen, weiß der 22-Jährige selbst nicht genau. Eine Vermutung hat er jedoch: „Ich denke, dass ich es beim Krafttraining übertrieben habe.“ Dennoch: Die Sprint- und Kraftwerte waren in den vergangenen Tagen top. „Ich werde am Montag trainieren und schauen, wie es aussieht“, sagt Morawietz. Behandeln ließ er sich beim Arzt und Chirurgen, die Schmerzen strahlen streckenweise trotzdem bis in die Beine aus. „Daher ist es schwierig, Top-Speed zu bekommen“, erklärt der junge Student. Und: „Wenn ich in Dortmund starte, möchte ich auch in der Form sein, dass ich persönliche Bestzeit laufen kann.“

    Spätestens am Donnerstag fällt die Entscheidung

    Von Montag bis Mittwoch soll normal trainiert werden, am Donnerstag steht ein letzter Formtest auf der Agenda. Sollte Morawietz das Gefühl haben, dass die Schmerzen zu stark sind, wird er die DM absagen. „Ich würde mich schwarzärgern, weil ich viel in die Hallensaison reininvestiert habe und eine vielversprechende Perspektive habe“, sagt der Youngster. „Ich bin aber zunächst einmal positiv gestimmt. Wir werden alles tun, was in unserer Hand liegt. Momentan ist alles aber nur ein Glaskugel-Schauen.“ Allerdings genießt die Outdoor-Saison mit den nationalen Jugendmeisterschaften sowie möglicherweise der U23-Europameisterschaft Vorrang. „Dortmund wäre für mich ein Meilenstein“, betont Morawietz, der im Vorjahr bei den Hallen-DM in Leipzig sogar ins Finale lief.

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    „Wenn ich in Dortmund starte, möchte ich auch in der Form sein, dass ich persönliche Bestzeit laufen kann.“

    Tobias Morawietz

    Sprinter des VfL Wolfsburg

    Bei Indoor-Wettkämpfen beschränkt sich der Wolfsburger aufgrund seiner Größe auf die 60-Meter-Distanz. Seine Bestzeit liegt bei 6,74 Sekunden, doch diese möchte er unterbieten. Um ins Finale (Samstag, 17.30 Uhr) zu gelangen, rechnet Morawietz („Die Spitze hat unheimlich angezogen“) damit, dass er im Vorlauf (14.20 Uhr) sowie im Halbfinale (16.15 Uhr) mindestens eine tiefe 60er-Zeit laufen muss. „Dann werde ich sehen, wofür es reicht“, sagt der 22-Jährige. Sollte der Rücken mitspielen, geht‘s gemeinsam mit Mutter und Trainerin Birgit sowie Trainingspartnerin Jaworski am Freitag in Richtung Dortmund. Auch der VfL-Förderkreis wird das Duo vor Ort unterstützen: „Das macht mich immer sehr stolz. Das sind Gesichter, die man von klein auf kennt.“ In Dortmund herrsche eine tolle und vor allem familiäre Atmosphäre, erklärt Morawietz. Er wird bis Sonntag in Dortmund bleiben, um seine Trainingspartnerin anzufeuern.

    Jaworski trainiert im Vorfeld vor allem Starts

    An „Kleinigkeiten“ möchte Jaworski im Vorfeld arbeiten. Vor allem Starts wird die 20-Jährige in den Trainingseinheiten von Montag bis Donnerstag einstudieren. „Ich werde nicht zu viel machen, damit ich auch nicht zu kaputt bin“, erklärt sie. Prinzipiell ist in Sachen Vorbereitung nichts anders als vor gewöhnlichen Wettkämpfen. Der Puls steigt bei Jaworski erst, „wenn ich am Abend zuvor im Hotel meine Wettkampfklamotten bereitlege“. Schlafen könne die junge VfLerin – egal, wann und wo – immer gut. „So aufgeregt bin ich in der Regel nicht“, sagt sie schmunzelnd.

    Jaworski geht in Dortmund über die 60 und 200 Meter an den Start. Am Samstag steht zunächst die kürzere Distanz auf der Agenda. Der Vorlauf ist für 14.45 Uhr angesetzt, das Halbfinale für 16.30 Uhr und das Finale für 17.40 Uhr. 7,45 Sekunden ist ihre Bestzeit in der laufenden Saison – diese möchte die Studentin unterbieten. „Ich fühle mich gut“, betont sie. Aber: „Ich denke, es wird sehr spannend, man muss mit jedem als Konkurrenten rechnen.“ Jaworskis Mindestziel ist die Qualifikation für den Zwischenlauf. „Was danach kommt, wird man sehen. Über das Finale würde ich mich natürlich freuen.“

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    Viel wird von der Tagesform abhängen

    Auch für die 200 Meter hat sich die Wolfsburgerin keine allzu hohen Ziele gesteckt. Ihre Bestzeit von 24,03 Sekunden möchte sie jedoch toppen. „Mal schauen, wofür es reicht“, sagt Jaworski, die den Einzug in den Endlauf anpeilt. Das Halbfinale steigt am Sonntag um 12.50 Uhr, das Finale um 14.55 Uhr. Es komme wesentlich auf die Tagesform an, erklärt die VfLerin, die in Dortmund („Ich persönlich laufe lieber in Leipzig, weil ich die Bahn lieber mag“) an beiden Tagen von ihrer Familie unterstützt wird.

    AZ/WAZ



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  • “Noch nie so harmlos erlebt”: Schweinsteigers hartes…

    “Noch nie so harmlos erlebt”: Schweinsteigers hartes…


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    Schweinsteigers hartes Bayern-Urteil

    Im Topspiel hat Leverkusen zwar einen Coup verpasst, dennoch ist der Kampf um die Vormachtstellung aus Sicht des Weltmeisters von 2014 offen.

    Die Spielweise des FC Bayern im Topspiel bei Bayer Leverkusen sorgt für Diskussionen im STAHLWERK Doppelpass. SPORT1-Experte Stefan Effenberg verteidigt den Rekordmeister vehement.

    Im Topspiel hat Leverkusen zwar einen Coup verpasst, dennoch ist der Kampf um die Vormachtstellung aus Sicht des Weltmeisters von 2014 offen.

    Im Kampf um die Vormachtstellung im deutschen Fußball sieht Bastian Schweinsteiger Bayer Leverkusen auf dem Vormarsch. Der Double-Gewinner kratze trotz des Unentschiedens (0:0) im Bundesliga-Gipfeltreffen am Stuhl von Bayern München. Es gebe nur ein Team, das dem Rekordmeister „das Wasser reichen“ könne, sagte die Münchner Klubikone der Sportschau, „und das ist Leverkusen. Sie haben ihre Stärke im Topspiel untermauert“.

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    Sollten es die Rheinländer schaffen, „über die nächsten Jahre diese Mannschaft zusammenzuhalten, dann wird es ein Duell zwischen Bayern und Leverkusen geben“, glaubt Schweinsteiger, der voll des Lobes für das Team von Trainer Xabi Alonso ist. Dieses spiele „einen fantastischen Fußball. Den schönsten Fußball spielt Bayer Leverkusen“, sagte er, schränkte mit Blick auf das Topspiel aber ein, „den erfolgreichsten Bayern München“.

    Schweinsteiger: Titelkampf „noch nicht entschieden“

    In der Bundesliga habe er Bayern jedoch “noch nie so harmlos erlebt”, sagte der Weltmeister von 2014. Leverkusen habe am Samstagabend “untermauert, dass sie Bayern München auf diesem Niveau kontrollieren und beherrschen können.” Der Titelkampf sei trotz des Acht-Punkte-Vorsprungs der Münchner “noch nicht entschieden”, aber das Remis habe “einen großen Einfluss”. Es liege “ganz klar an Bayern München, ob sie Meister werden oder nicht”.

    Mit hohen Erwartungen blickt Schweinsteiger zudem auf ein mögliches deutsches Duell im Achtelfinale der Champions League. Sollte es dazu kommen, erwartet er ein „50:50″-Spiel. Ohnehin traut der langjährige Münchner (1998 bis 2015) beiden Klubs in der Königsklasse viel zu. „Sie brauchen sich nicht verstecken“, sagte der Champions-League-Sieger von 2013.



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