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  • Fußball | DFB-Pokal: Nach Coup gegen Wolfsburg:

    Fußball | DFB-Pokal: Nach Coup gegen Wolfsburg:


    Stand: 17.02.2025 21:34 Uhr

    Nach dem Überraschungserfolg im Viertelfinale gegen Seriensieger Wolfsburg trifft die TSG Hoffenheim im Halbfinale des DFB-Pokals auf den FC Bayern München – ein Hammerlos, vor dem sich die Kraichgauerinnen nicht verstecken wollen.

    Das Losglück blieb aus. Im Halbfinale des DFB-Pokals muss die TSG Hoffenheim beim stärksten der noch verbliebenen Gegner, dem FC Bayern, ran. “Klar hätten wir uns erhofft, dass wir ein leichteres Los kriegen”, sagte Torhüterin Martina Tufekovic im Interview mit SWR Sport nach der Auslosung am Montagabend (17.02.). “Aber das ist jetzt eine Herausforderung, die wir annehmen müssen und die wir auch annehmen werden”, so die 30-Jährige weiter.

    Hoffenheim will sich gegen Bayern nicht verstecken

    Im zweiten Halbfinale empfängt der Zweitligist Hamburger SV Werder Bremen zum Nordderby. Ausgetragen werden die Partien am 22. und 23. März. Bis dahin will sich die TSG Hoffenheim bestmöglich auf den Kracher in München vorbereiten. “Wir wissen, welche Qualität auf uns zukommen wird”, sagt Tufekovic, “da heißt es trotzdem, mit breiter Brust anzutreten und sich nicht zu verstecken”.

    Denn gegen den Tabellenführer der Frauen-Bundesliga habe das Team aus dem Kraichgau nichts zu verlieren. “Wir können einfach nur das Beste von uns zeigen an dem Tag und am Ende sehen wir dann, wer im Finale steht”, so die routinierte Keeperin weiter.

    Hoffenheim beendet Wolfsburgs Fabel-Serie

    Dass die Hoffenheimerinnen überhaupt die Chance auf den ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte haben, verdankt es einer Energieleistung im Viertelfinale gegen den hochfavorisierten VfL Wolfsburg. Zehn Mal in Folge hatten die Wolfsburgerinnen den DFB-Pokal gewonnen und dabei insgesamt 52 Spiele am Stück für sich entschieden.

    Diese beeindruckende Serie beendete die TSG mit dem 1:0-Erfolg im Viertelfinale Mitte Februar, bei dem Ereleta Memeti in der 52. Minute für das Tor des Tages sorgte.

    Sendung am Di., 18.2.2025 6:00 Uhr, SWR Aktuell am Morgen, SWR Aktuell



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  • Kreisliga: Nach 421 Bundesligaspielen – dieser Ex-BVB-Profi

    Kreisliga: Nach 421 Bundesligaspielen – dieser Ex-BVB-Profi


    Die Wechsel von ehemaligen Bundesligaprofis in die Niederungen des Amateurfußballs sind eigentlich nichts besonderes mehr. Doch wenn es passiert, dann ist die Überraschung doch groß.

    Gonzalo Castro wird ab sofort seine Schuhe in der Kreisliga B in Leverkusen für den Verein TuS Roland Bürrig – immerhin Tabellenführer in seiner Spielklasse – schnüren. Das gab der Klub am Montagabend (17. Februar 2025) via Instagram bekannt.

    “Es ist offiziell – Gonzalo Castro ist ein Bürriger! Was gestern noch nach einem Traum klang, ist heute Realität: Gonzalo Castro schließt sich TuS Roland Bürrig an. Ein Spieler, der Bundesliga-Geschichte geschrieben hat, der auf den größten Bühnen des deutschen Fußballs stand und nun sein nächstes Kapitel bei uns aufschlägt. Von der Champions League bis zur Kreisliga – Fußball bleibt Fußball, und wir sind stolz, einen solchen Spieler bei uns willkommen zu heißen!”, heißt es von den Roland-Bürrig-Verantwortlichen via Instagram-Kanals des Klubs.

    Mit dem 37-jährigen Ex-Nationalspieler und Bundesligaprofi hat der B-Ligist einiges vor. Der Kontakt zu Castro kam über Teammanager Gökhan Güney zustande, wie Trainer Thomas Herrmann gegenüber “Fupa” erklärte: “Die beiden Frauen sind befreundet und so kam der Kontakt zustande. Wir haben ihn dann zur Weihnachtsfeier eingeladen und ihn gefragt, ob er nicht Lust hat, wieder anzugreifen. Nach ein bis zwei Wochen Bedenkzeit hat er zugesagt.”

    Nun soll der Angriff auf die Kreisliga A und vielleicht noch weiter nach oben folgen. Herrmann: “Die Vorrunde war wirklich top – man muss erst mal 15 Spiele ungeschlagen bleiben, doch die nächsten 15 Spiele werden hart. Der Aufstieg ist das klare Ziel. Wenn wir es schaffen – und den Plan und den Ehrgeiz haben wir auf alle Fälle – wollen wir uns in der Kreisliga A stabilisieren. Und dann soll auch nicht Schluss sein.”

    Castro, der fünfmal für Deutschland spielte und 2017 mit Borussia Dortmund den DFB-Pokal gewann, bringt auf jeden Fall eine stolze Vita mit nach Bürrig. 421 Bundesligaspiele, 41 Einsätze im DFB-Pokal, 30 Partien in der Champions League und 24 Begegnungen in der Europa League und demnächst folgen dann die ersten Spiele in der Kreisliga. Und: Nach 48 Toren und 94 Vorlagen im Profibereich wird der ehemalige Mittelfeldspieler wohl auch in der Kreisliga einige Treffer und Assists folgen lassen.



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  • Borussia Dortmund: Kovac wird nach Gittens-Vorfall deutlich!

    Borussia Dortmund: Kovac wird nach Gittens-Vorfall deutlich!


    Die 0:2-Niederlage gegen den VfL Bochum sorgte bei Borussia Dortmund für jede Menge Frust. Nach Spielabpfiff mussten sich die bedienten BVB-Profis vor dem Auswärtsblock eine Menge Kritik gefallen lassen. Die mitgereisten Fans waren sichtlich enttäuscht.

    Schon während des Spiels war es jedoch zu einer hitzigen Szene zwischen den Fans von Borussia Dortmund und Jamie Gittens gekommen, die auch nach dem Spiel für Diskussionen sorgte. BVB-Coach Niko Kovac spricht in dieser Causa nun ein deutliches Machtwort!

    Borussia Dortmund: Kovac spielt Gittens-Vorfall herunter

    Was war passiert? Nach nicht einmal einer Stunde musste der bis dahin glücklose Jamie Gittens für Maximilian Beier vom Feld. Als der englische U21-Nationalspieler daraufhin verärgert an dem Dortmunder Auswärtsblock vorbeiging, kam es offenbar zu einem kleinerem Wortgefecht zwischen Fans und Spieler. Gittens musste im Anschluss von den Reservisten Waldemar Anton und Giovanni Reyna zurückgehalten werden.


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    Eine Angelegenheit, die Trainer Kovac jedoch nicht an die große Glocke hängen will: „Wir sind alle erwachsen, wir müssen nicht immer alles hineininterpretieren“. Dass es zwischen ihm und dem Flügelflitzer kurz nach der Auswechslung keinen Kontakt gab, stört den 53-Jährigen ebenso wenig: „Jamie wurde ausgewechselt, er hat den Weg von der anderen Seite rüber, wir sind im Tunnel, da kannst du nicht immer zum Trainer laufen. Alles gut“.

    Gittens zuletzt glücklos

    Dennoch ist Gittens‘ Aktion symbolisch für die jüngsten Wochen des 20-Jährigen. Nach zuvor starken Leistungen ist der Rechtsfuß seit inzwischen rund einem Monat ohne Torbeteiligung. Ein Zustand, mit dem der Spieler selbst wohl am meisten hadern dürfte.



    Dennoch ist das große Potenzial des Engländers unbestritten. Findet Gittens in den kommenden Spielen wieder zu alter Form zurück, könnte sich auch der BVB wieder Hoffnungen auf Siege und eine mögliche Wiederaufholjagd auf die internationalen Plätze machen.



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  • Frauen-Bundesliga: FC Bayern München nach Debakel für

    Frauen-Bundesliga: FC Bayern München nach Debakel für


    Stand: 16.02.2025 20:13 Uhr

    Der FC Bayern München ist neuer Tabellenführer in der Frauen-Bundesliga. Auch, weil der VfL Wolfsburg den bisherigen Spitzenreiter Eintracht Frankfurt deklassierte.

    Bereits in der 16. Minute erzielte Dänemarks Ausnahmespielerin Pernille Harder beim 1:0 (1:0)-Erfolg der Münchnerinnen den einzigen Treffer des Spiels gegen Werder Bremen, im Anschluss verpassten die Bayern reihenweise Möglichkeiten, um die Partie frühzeitig zu entscheiden. Angesichts von 75 Prozent Ballbesitz und einem Torschussverhältnis von 18:2 geriet der vierte Sieg im vierten Pflichtspiel des Jahres dennoch nie in Gefahr.

    Und der sorgt dafür, dass die Bayern nun mit drei Punkten Vorsprung über der Konkurrenz thronen. Frankfurt verlor das Spitzenspiel in Wolfsburg und damit nicht einfach nur Platz eins. Die Eintracht erlebte einen Tag zum Vergessen.

    Bereits nach der ersten Halbzeit führten die “Wölfinnen” nach Toren von Alexandra Popp (3.), Lineth Beerensteyn (8.), Janina Minge (29.), Lena Lattwein (45.+2) und einem Eigentor von Frankfurts Pia-Sophir Wolter (45.+7) mit 5:0. Am Ende hieß es 6:1, nachdem in der zweiten Halbzeit Vivien Endemann (60.) für Wolfsburg und Carlotta Wamser (85.) für Frankfurt getroffen hatten. Dennoch bleibt Frankfurt dank des besseren Torverhältnisses vor Wolfsburg.

    Leverkusen lässt in Hoffenheim Federn

    Bayer Leverkusen hatte am Sonntag eine 0:1-Niederlage bei 1899 Hoffenheim kassiert und damit den Anschluss an das Spitzentrio verloren, der Rückstand auf die Bayern beträgt nun acht Punkte. Selina Cerci traf in der 59. Minute zum Siegtreffer für die Hoffenheimerinnen, die in der Tabelle vorerst auf den sechsten Rang kletterten.

    Freiburg souverän gegen Köln

    Zuvor waren die Fußballerinnen des SC Freiburg ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und besiegten den 1. FC Köln am Samstag (15.02.2025) mit 2:0 (0:0). Cora Zicai (59.) und Maj Schneider (75.) schossen den Sieg heraus.

    Freiburg kletterte vorübergehend auf den 6. Tabellenplatz, nach dem Hoffenheimer Sieg ist der Sportclub wieder Siebter (23 Punkte), während Köln auf dem zehnten von zwölf Plätzen bleibt (7 Punkte). Der FC hat erst einen Saisonsieg auf dem Konto, aber sechs Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Turbine Potstdam und damit den einzigen Abstiegsplatz.

    Leipzig trifft vier Mal in der zweiten Halbzeit

    Die Frauen von RB Leipzig haben mit 4:1 (0:1) gegen Schlusslicht Turbine Potsdam gewonnen. Obwohl das Ergebnis am Ende so deutlich ausfiel, hatten die Leipzigerinnen vor allem in der ersten Halbzeit große Mühe. Zur Pause lag Leipzig nach einem Treffer von Mia Schmid (17.) zurück.

    Erst in der zweiten Halbzeit wurde Leipzig besser und gewann am Ende klar. Die Tore erzielten Emilía Ásgeirsdóttir (56.), Giovanna Hoffmann (60., 81.) und Vanessa Fudalla (90.+3).

    • 15. Spieltag
      Pfeil rechts

    Essen schlägt Jena

    Die SGS Essen feierte zwar gegen den Tabellenvorletzten aus Jena einen deutlichen 4:1 (1:1)-Erfolg, hatte am Ende aber mehr Mühe als zu erwarten war.

    Gegen die mutig agierenden Thüringerinnen lag die SGS nach fünf Minuten zurück, als Leonie Krell das erst vierte Jenaer Tor in dieser Saison markierte. Essen brauchte eine Weile, um sich von dem Schrecken zu erholen, schaffte dann aber nach 20 Minuten durch Ramona Maier den verdienten Ausgleich.



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  • Borussia Mönchengladbach: Breit aufgestellt nach Europa?

    Borussia Mönchengladbach: Breit aufgestellt nach Europa?



    Borussia Mönchengladbach muss immer wieder auf Stammpersonal verzichten, hat sich aber dennoch in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Ein breiter Kader lässt den Klub von Europa träumen.

    Von der Bank in den Mittelpunkt: Jonas Omlin.


    Von der Bank in den Mittelpunkt: Jonas Omlin.

    picture alliance / Gonzales Photo/Inaki Esnaola


    Es lief schon die fünfte Minute der Nachspielzeit, als Borussias Auswärtssieg noch einmal ernsthaft in Gefahr geriet. Eine Flanke von Josip Juranovic verlängerte Danilho Doekhi Richtung zweiter Pfosten, der Ball näherte sich bedrohlich der Gladbacher Torlinie, doch dann tauchte Jonas Omlin ab und vereitelte Unions letzte Chance auf das 2:2.


    “Ein Big Save”, bejubelte Sport-Geschäftsführer Roland Virkus die Rettungstat des Torhüters. Trainer Gerardo Seoane fügte lobend hinzu: “Jonas hat speziell am Schluss seine Qualität bei gegnerischen Flanken und bei der Torverteidigung gezeigt. Es ist ein Glücksfall für uns, dass wir über zwei Top-Torhüter verfügen.”

    Ausfälle fängt Borussias Kader auf allen Positionen auf

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  • Angriff auf behinderte Villarreal-Fans nach LaLiga-Spiel

    Angriff auf behinderte Villarreal-Fans nach LaLiga-Spiel


    Vorfall endet im Krankenhaus

    Angriff auf behinderte Fans nach Fußballspiel


    17.02.2025 – 16:26 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Eine Fahne im Stadion von Villarreal (Symbolbild): Der Klub wurde von einem schrecklichen Vorfall erschüttert. (Quelle: IMAGO/Colas Buera / PRESSIN/imago)

    Nach einem Fußballspiel in Spanien kam es am Samstag zu unschönen Szenen. Zwei Fans der Heimelf wurden körperlich attackiert. Der Klub bezog nun Stellung.

    Das 1:1 gegen den FC Valencia am Samstagabend in der spanischen La Liga war für den FC Villarreal im Kampf um die Champions-League-Ränge ein herber Dämpfer. Das “Gelbe U-Boot” liegt als Tabellenfünfter mittlerweile vier Zähler hinter dem vierten Platz Athletic Bilbao, dem letzten Rang, der zur Königsklasse berechtigt.

    Viel schlimmer als der sportliche Rückschlag trifft den Verein aber ein Vorfall, der sich offenbar nach der Partie ereignete. Am Sonntag veröffentlichte Villarreal auf seiner Website ein Statement. Darin gab der Klub bekannt, dass im Anschluss an das Spiel gegen Valencia zwei behinderte Fans der Heimelf in der Nähe des Estadio de la Cerámica körperlich angegriffen worden seien. Beide hätten daraufhin ins Krankenhaus gemusst.

    Einer der Anhänger spiele laut Mitteilung für das Team für geistige Behinderungen von Villarreal. Er habe die Nacht unter Beobachtung verbracht, “um sich einer Untersuchung auf Prellungen zu unterziehen”, hieß es. Der andere Fan sei in das Hospital General de Castellón gebracht worden. Dort verbleibe er “mit einer kompletten Kieferfraktur”.

    Der spanische Erstligist betonte, dass er jegliche Form von Gewalt verurteile. Diese habe im Fußball und in der Gesellschaft nicht zu suchen. Mit den Betroffenen stehe man in ständigem Kontakt und wolle ihnen die Unterstützung des Klubs zusichern.

    “Der Verein arbeitet auch mit der nationalen Polizei zusammen und wird alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um die Angreifer zu identifizieren”, schloss Villarreal das Statement ab.

    Derweil verurteilte auch der FC Valencia in einer Mitteilung die Gewalt gegen die beiden Fans. Man wolle sich ebenfalls den Behörden zur Verfügung stellen. Der Klub kündigte derweil auch Konsequenzen an “für den Fall, dass der oder die Angreifer als Mitglieder unseres Vereins identifiziert werden”. Die zu erwartende Strafe wäre dann “die härteste Sanktion”, so der FC Valencia, nämlich ein Stadionverbot.



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  • Vor zwei Jahren noch 3. Liga: VfB-Stürmer nach

    Vor zwei Jahren noch 3. Liga: VfB-Stürmer nach


    Nick Woltemade kam, sah und traf – und wie. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung trat der schlaksige Stürmer des VfB Stuttgart zu einem unwiderstehlichen Solo an, tanzte mehrere Wolfsburger aus und schob dann überlegt ein. „Viel bessere Tore habe ich selten geschossen“, sagte Woltemade anschließend bei Sky.

    Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis der 23-Jährige seine Kunststücke auch Julian Nagelsmann präsentieren darf. Schließlich fehlen dem Bundestrainer in Kai Havertz (Saisonende) und Niclas Füllkrug (Rückkehr Mitte April) zwei wichtige Offensivkräfte noch länger, auch für die Viertelfinalduelle mit Italien in der Nations League (20. und 23. März).

    Trotz Woltemade-Tor verliert Stuttgart gegen Wolfsburg

    Zehn Pflichtspieltreffer in der laufenden Saison sind jedenfalls eine ernstzunehmende Bewerbung. Nur so richtig freuen konnte sich U21-Nationalspieler Woltemade über sein Supertor nicht. Der Vizemeister verlor trotz der Woltemade-Führung (72.) noch mit 1:2 gegen den VfL Wolfsburg und verpasste den Sprung auf Champions-League-Platz vier.

    „Es bringt mir ja nichts“, sagte Woltemade: „Wir kassieren zwei komplette Eiertore. Aber hilft nichts, so ist Fußball.“ Tiago Tomás traf gegen seinen Ex-Klub mit dem ersten Torschuss der Gäste zum Ausgleich (77.), dann blockte Josha Vagnoman einen Schuss mit dem Arm – Elfmeter. Mohamed Amoura (87.) verwandelte zum Sieg der Niedersachsen.

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    Der gebürtiger Bremer Woltemade kam bei Werder nie richtig zum Zug. Über eine Erfolgreiche Leihe bei der SV Elversberg, die er 2023 zum Meister in Liga 3 schoss, gelangte er im Sommer 2024 zum VfB. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de aktuell bei 7,5 Millionen Euro (sid/mb)



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  • Nach Hammer-Programm: Wolfsburg jetzt gegen Gegner aus

    Nach Hammer-Programm: Wolfsburg jetzt gegen Gegner aus


    Der VfL Wolfsburg hat das schwere Auftaktprogramm nach dem Rückrundenstart gut gemeistert. Auf dem Papier kommen jetzt erst einmal leichtere Gegner. Eine Chance, weiter in der Tabelle zu klettern?

    Vier Spitzenmannschaften aus den Top5 als Gegner an den ersten fünf Spieltagen der Rückrunde: Dieses sehr schwierige Programm hat der VfL Wolfsburg gut gemeistert. Gegen Frankfurt und Leverkusen holte das Team von VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl zwei Unentschieden, wobei jeweils sogar Siege möglich gewesen wären, dazu jetzt der 2:1-Erfolg über den VfB Stuttgart. Am Ende verloren die Wölfe nur eines dieser schweren Spiele – nämlich gegen Bayern München und auch hier zeigte das Team eine gute Leistung und eine gute Moral.

    Fünf Punkte gegen vier potenzielle Champions-League-Mannschaften – das ist ein guter Wert, der Hoffnung auf die weitere Rückrunde macht. Denn der VfL Wolfsburg hat in nächster Zeit erst einmal nur Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.

    Um in der Tabelle klettern zu können, lohnt sich ein Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Der VfL Wolfsburg steht aktuell auf Platz 9 der Tabelle (33 Punkte). So sieht es oberhalb des VfL in der Tabelle aus:

    Borussia Mönchengladbach

    Besonders interessant sind die Spieltage, wo die Konkurrenz zum einen gegen Spitzenteams aus den Top3 spielt und zum anderen direkte Duelle, wo sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkte wegnimmt.

    Der VfB Stuttgart hat von diesen Teams das schwerste Programm. Der VfB spielt in den nächsten sechs Partien gegen die ersten drei Teams der Tabelle (Bayern, Leverkusen und Frankfurt).

    Bei den anderen Mannschaften, die aktuell vor dem VfL Wolfsburg in der Tabelle stehen, herrscht die gleiche Ausgangslage: Alle übrigen vier Mannschaften treffen an den nächsten sechs Spieltagen genau dreimal auf direkte Konkurrenz:

    Nahezu alle kommenden Spieltage sind sehr interessant, weil besonders viele Konkurrenten entweder direkt aufeinander treffen oder gegen einen Top3-Gegner spielen müssen:

    24. Spieltag

    25. Spieltag

    26. Spieltag

    27. Spieltag

    Bleibt der VfL Wolfsburg konstant und kann gegen die vermeintlich “kleineren” Teams eine ähnlich gute Leistung wie gegen Frankfurt, Leverkusen und Stuttgart abrufen und dies dann auch in Punkte ummünzen, so sollte ein weiteres Klettern in der Tabelle möglich sein. Die Wölfe würden damit dem Minimal Europa League einen guten Schritt näher kommen können.



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  • VfL Wolfsburg: Mit Kapitäns-Überraschung nach Europa |

    VfL Wolfsburg: Mit Kapitäns-Überraschung nach Europa |


    Diese Beförderung kam überraschend!

    Gegen Stuttgart (2:1) sorgte Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl für Verwunderung. Weil Kapitän Maximilian Arnold (30, Innenband) und sein Vertreter Kamil Grabara (26, Oberschenkel) wochenlang ausfallen, musste er einen neuen Spielführer bestimmen. Heißester Kandidat war Yannick Gerhardt (30). War …

    Denn Hasenhüttl übertrug nicht ihm, sondern erstmals dem Schweden Mattias Svanberg (26) die Aufgabe. Warum? „Die Entscheidungsfindung für Mattias war mehr der Tatsache geschuldet, dass ich einen Spieler brauchte, der auch möglicherweise ein bisschen länger Kapitän ist“, erklärt Hasenhüttl. Er verrät: „Klar war Yannick auch eine Option. Möglicherweise ist er aber nächste Woche gegen Bochum nicht von Anfang an dabei.“



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  • Borussia Dortmund: BVB wird nach großer Sorge jetzt aktiv!

    Borussia Dortmund: BVB wird nach großer Sorge jetzt aktiv!


    Sportlich lief bei Borussia Dortmund in dieser Saison bislang nur wenig zusammen. Der Revierklub dümpelt Mitte Februar im Mittelfeld der Bundesliga herum, muss so schon jetzt um die Teilnahme am internationalen Geschäft bangen. Der BVB läuft den eigenen Ansprüchen hinterher.

    Doch nicht nur auf dem Rasen scheint man sich bei Borussia Dortmund derzeit große Sorgen zu machen. Der Verein ruft jetzt eine große Aktion ins Leben – und will damit nicht nur bei seinen Fans ein deutliches Zeichen setzen!

    Borussia Dortmund ruft alte Aktion gegen Rechts wieder ins Leben

    Die Aktion „Kein Bier für Rassisten“ dürfte dem ein oder anderen BVB-Fan mit Sicherheit noch in Erinnerung geblieben sein. Bei der Kampagne im Jahr 2015 wurden eine Million Bierdeckel in Dortmunder Gaststätten und Kneipen verteilt, um ein Zeichen gegen rechtes Gedankengut zu setzen.


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    Nun, fast zehn Jahre später, hat sich Schwarz-gelb dazu entschieden, diese Aktion wiederaufleben zu lassen. Anlass sei nach Angaben des Vereins „das Erstarken rechtsextremer Parteien und Meinungen in Politik und Gesellschaft“. In Zuge der anstehenden Bundestagswahl 2025 wolle der BVB nun „ein starkes Signal gegen rassistische Parolen und Hetze“ setzen.

    BVB warnt vor „Stammtischparolen“

    Borussia-Präsident Reinhold Lunow zeigte sich erfreut über die Wiederholung der Kampagne: „In einer Zeit, in der diskriminierende Äußerungen immer salonfähiger werden, sind wir als BVB-Familie dazu aufgerufen, uns klar gegen rassistische Parolen zu positionieren“.



    „Kein Bier für Rassisten“ warnt dabei unter anderem vor „Stammtischparolen“. Borussia Dortmund prangert hier vor allem den oftmals diskriminierenden und rassistischen Charakter derartiger verallgemeinender Behauptungen an. Dagegen will der BVB jetzt mit informativen Bierdeckeln ansteuern.



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