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  • Bensebaini mit Chance auf Einsatz gegen Sporting

    Bensebaini mit Chance auf Einsatz gegen Sporting


    Auf der Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen mit Sporting CP (Mittwoch, 18:45 Uhr) gab Dortmund-Trainer Niko Kovač ein Update zu den Einsatzmöglichkeiten Ramy Bensebainis, der nach auskurierter Muskelverhärtung wieder im Training ist.


    Mehr als ein Teileinsatz wird zunächst nicht herausspringen. Das gilt auch für Mittelfeldmann Carney Chukwuemeka, der über Knieprobleme klagte. „Es ist jetzt noch zu früh, sie für morgen sofort in die Startelf zu schicken“, erklärte der Coach. „Wir haben schon Pläne, dass sie Minuten bekommen, wenn möglich. Aber der Ausblick geht eher in die nächsten Spiele.“

    Die nächste Partie nach dem zweiten Teil der Play-offs fürs Champions-League-Achtelfinale ist das Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin (Samstag, 18:30 Uhr).

    Zur Erstmeldung vom 18. Februar 2025:

    Bensebaini kehrt ins BVB-Teamtraining zurück

    Borussia Dortmund kann wieder mit Ramy Bensebaini planen. Der Linksverteidiger, der zuletzt für zwei Pflichtpartien mit einer Muskelverletzung in der Wade ausgefallen war, ist am Dienstag in den Kreis seiner Teamkollegen auf den Trainingsplatz zurückgekehrt.

    Im anstehenden Rückspiel der Champions-League-Playoffs für das Achtelfinale dürfte der Algerier somit wieder eine Option darstellen. Ob er gegen Sporting CP (Mittwoch, 18:45 Uhr) direkt in der Startelf steht, wird sich zeigen. Daniel Svensson übernahm in den vergangenen beiden Partien die Bensebaini-Rolle.

    Ansonsten sieht es im Kader von Cheftrainer Niko Kovač gut aus. Lediglich Felix Nmecha steht aufgrund seiner Bänderverletzung im Knie derzeit nicht im Trainingsbetrieb zur Verfügung.

    Quelle: Pressekonferenz
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    Training

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • VfL Bochum: Mit Gekas-Video – VfL stichelt gegen BVB und RB

    VfL Bochum: Mit Gekas-Video – VfL stichelt gegen BVB und RB


    Borussia Dortmund ist um eine schlechte Erinnerung reicher, wenn es um Griechen beim VfL Bochum geht. Georgios Masouras machte es wie einst Theofanis Gekas, was den VfL zu einer kleinen Stichelei veranlasste.

    Das war mal ein Heimdebüt für Georgios Masouras beim VfL Bochum. Der griechische Mittelstürmer markierte beim 2:0-Sieg über Borussia Dortmund gleich zwei Tore und sicherte dem VfL einen überlebenswichtigen Dreier im Abstiegskampf.

    “Für das 1:0 habe ich mich bei Philipp Hofmann ein wenig entschuldigt, weil es ein großartiger Abschluss von ihm war. Aber ich kam mit so viel Power, dass ich nicht stoppen konnte. Zum Glück stand ich nicht im Abseits. Ich habe es genossen, für dieses Team und meine Mitspieler alles zu geben. Ich habe mein Bestes gegeben und hoffe, der Mannschaft noch weiter helfen zu können”, sagte er nach dem Spiel entschuldigend in Richtung seines Sturmkollegen, dessen Schuss wohl auch ohne Masouras den Weg ins Tor gefunden hätte.

    Dass nach den Masouras-Toren der Sirtaki, ein griechischer Volkstanz, abgespielt wurde, freute den Hellenen besonders: “Ich habe mich sehr über den Sirtaki nach meinen Toren gefreut und werde alles dafür geben, ihn bald wieder zu hören. Wenn wir so weitermachen, nicht aufhören hart zu arbeiten, dann können wir es schaffen, in der Bundesliga zu bleiben.”

    Sirtaki? Da war doch was? Gerade der BVB kann ein Lied davon singen, hat der Grieche Theofanis Gekas im Jahr 2007 doch eine Performance wie Masouras hingelegt. In einem Video, in dem die beiden Gekas-Treffer vom damaligen 2:0-Heimsieg, natürlich, mit dem Sirtaki, hinterlegt sind, erinnert der VfL in den sozialen Medien noch einmal daran.

    “Griechische Doppelpacks #anneCastroper gegen den BVB haben ja fast schon mehr Tradition als RB”, schreiben die Bochumer dazu. Eine Spitze gegen RB Leipzig, die bekanntlich erst 2009 gegründet worden sind.

    Insofern ist der kleine Stich gegen den Retortenklub nicht von der Hand zu weisen: Der Doppelpack von Theofanis Gekas entstammt dem Jahr 2007, als die Pläne für den deutschen Red-Bull-Ableger noch in den Schubladen der Konzernzentrale in Fuschl am See geruht haben.



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  • Grothe und Sommer mit dem BVB im Pokal-Halbfinale

    Grothe und Sommer mit dem BVB im Pokal-Halbfinale


    1. Soester Anzeiger
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    Marie Grothe im Westfalenpokal-Halbfinale im Trikot von Borussia Dortmund bei Arminia Bielefeld.
    Marie Grothe trifft im Westfalenpokal-Halbfinale mit Borussia Dortmund erneut auf Arminia Bielefeld. © Czapla

    Marie Grothe und Madita Sommer aus dem Kreis Soest erreichen mit Borussia Dortmund das Halbfinale im Westfalenpokal gegen Arminia Bielefeld.

    Dortmund – Marie Grothe, Fußballerin aus Niederense, hat mit den Frauen von Borussia Dortmund das Halbfinale im Fußball-Westfalenpokal erreicht. Beim 4:1-Sieg im Viertelfinale gegen Germania Hauenhorst vor 324 Zuschauern im Stadion Rote Erde erzielte die Angreiferin den frühen Treffer zum 1:0. Auch Madita Sommer aus Werl kam gegen den Liga-Rivalen zum Einsatz.

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    Nach einem frühen Tor durch Grothe in der 6. Minute ging die Borussia mit 1:0 gegen Ligakonkurrent Germania Hauenhorst in Führung. Allerdings gelang den Gästen der Ausgleich (12.). Hauenhorsts Stürmerin legte den Ball im Sechzehner an der herauseilenden BVB-Torfrau Sandra Schröer vorbei. Hedda Wahle versuchte den Ball noch per Grätsche vor dem Tor abzuwehren, bei der Rettungsaktion landete der Ball allerdings im Netz. Bis zum Halbzeitpfiff kam keine der beiden Mannschaften mehr zwingend vors Tor. 

    Nachdem Seitenwechsel zeigte sich ein ganz anderer BVB als im ersten Durchgang. Ann-Sophie Vogel erzielte per Abstauber das 2:1 (62.). Den Torabschluss von Dana Marquardt werhte Gehring im Tor von Hauenhorst nur zu Seite ab, wo Vogel den Abpraller einschob. Marquardt traf nur fünf Minuten später selbst per Kopf, nach Hereingabe von Mia Böger. Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Sarah Giebels mit ihrem ersten Ballkontakt in der 88. Minute und traf aus 20 Metern zum 4:1.

    Damit stehen die Frauen von Borussia Dortmund erneut im Halbfinale des Westfalenpokals. Wie bereits in der vergangenen Saison treffen die BVB-Frauen im Halbfinale den Regionalligisten Arminia Bielefeld. Im Vorjahr unterlag der BVB mit 0:4. Die Bielefelderinnen setzten sich in ihrem Viertelfinale mit 1:0 gegen TuS Wadersloh durch. Das Halbfinale wird an Ostermontag, den 21. April, ab 15 Uhr in Bielefeld stattfinden. Nächste Woche geht es dann für die BVB-Frauen in der Westfalenliga weiter. Ab 15:30 Uhr sind die Borussinnen zu Gast bei Concordia Flaesheim. 



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  • Ex-BVB-Talent Achenbach über Auf- und Abstiege mit Köln & Aachen

    Ex-BVB-Talent Achenbach über Auf- und Abstiege mit Köln & Aachen


    Ex-BVB-Talent im Interview 

    Ex-BVB-Talent Achenbach über Auf- und Abstiege mit Köln & Aachen

    ©IMAGO

    Mit 323 Partien für fünf Vereine gehörte Timo Achenbach während seiner aktiven Karriere zu den Urgesteinen der 2. Bundesliga. In dieser Zeit erlebte der Linksverteidiger einige Höhen aber auch Tiefen: Vom Aufstieg über die Teilnahme an einem Halbfinale des DFB-Pokals bis hin zum Abstieg. Bei Transfermarkt blickt der heute 42-Jährige auf seine bewegte Laufbahn zurück.

    Obwohl Timo Achenbach seine Profi-Karriere schon vor einigen Jahren beendete, ist er noch immer dem Fußball verbunden. Er ist in der Traditionself von Borussia Dortmund aktiv und damit bei dem Verein, bei dem er einst fußballerisch aufwuchs. Von 1996 bis 2001 durchlief er neben späteren Bundesligaprofis wie Salvatore Gambino, David Odonkor oder Florian Kringe sämtliche Nachwuchsmannschaften der Schwarz-Gelben.

    „Der BVB bedeutet mir sehr viel. Wie so viele Kinder in Dortmund bin ich damals als Kleinkind mit meinem Vater und meinem Opa ins Stadion gegangen und wurde so BVB-infiziert. Ein Highlight für mich persönlich war natürlich der Finaleinzug um die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft, auch wenn wir die Partie am Ende mit 1:3 verloren haben“, sagt Achenbach, der in diesem Augenblick lachen muss und sofort aufklärt, warum. „Wir hatten damals eine super Truppe beisammen und haben unser Sommer-Trainingslager auf Mallorca absolviert. Tagsüber haben wir mit dem Ball trainiert und abends haben wir dann in Cala Ratjada andere Fähigkeiten trainiert. Heute wäre so etwas als B-Jugendspieler undenkbar.“

    Achenbach über Traum vom Bundesligadebüt & beeindruckenden Rosicky

    Zu diesem Zeitpunkt galt Achenbach als großes Talent beim BVB. Entsprechend träumte der Linksverteidiger davon, im Westfalenstadion sein Bundesligadebüt feiern zu dürfen. Mit 19 Jahren schien er dem Traum ganz nah zu sein. In der Saison 2002/03 stand er an den ersten beiden Spieltagen im Bundesligakader.

    „Ich weiß noch genau, am 2. Spieltag verletzte sich  während der Partie und ich war davon überzeugt, ich würde reinkommen. Am Ende entschied sich Matthias Sammer jedoch für Ahmed Madouni. Entsprechend traurig war ich natürlich. Ganz wertneutral muss man aber sagen, dass damals Dedê überragende Leistungen gezeigt hat und sich deshalb keine Chance aufgetan hat. Heutzutage wäre es wahrscheinlich leichter gewesen, Bundesligaluft zu schnuppern, weil die heutigen Trainer den jungen Spielern mehr Möglichkeiten geben. Damals war das halt nicht so der Fall“, erzählt Achenbach, der dennoch mit großer Freude an die Trainingseinheiten mit den BVB-Profis zurückdenkt.

    „Wenn man bedenkt, welche Legenden damals im Kader standen, ist das schon sehr imponierend. Am meisten hat mich Tomas Rosicky beeindruckt. Die Spielintelligenz, die Fähigkeit am Ball, die Übersicht. Für mich war Rosicky ein überragender Fußballer und der beste BVB-Spieler zur damaligen Zeit. Ich durfte in der Zeit viel lernen, auch von anderen. Fredi Bobic hat sich zum Beispiel viel Zeit für mich genommen, mir erklärt, worauf es im Profifußball ankommt. Bei Stefan Reuter konnte es dagegen schon mal sehr laut werden, wenn man im Training einen unnötigen Fehler machte. Es war rückblickend eine tolle Zeit.“

    Timo Achenbach im BVB-Dress 2002

    Achenbach beim VfB Lübeck: Anekdoten über Thioune, Hecking & DFB-Pokal

    Um dem Youngster Spielpraxis zu gewähren, verlieh ihn der BVB in der Saison 2003/04 zum damaligen Zweitligisten VfB Lübeck. Als Achenbach erstmals in der 2. Bundesliga gegen den Ball trat, spielten noch Vereine wie Rot-Weiß Oberhausen, Eintracht Tier, Energie Cottbus oder auch LR Ahlen im Unterhaus – Nostalgie pur. „Es ist schon schade, was aus den ganzen Traditionsvereinen geworden ist. Ich würde mir auch wünschen, dass der VfB Lübeck schnell wieder in den Profifußball zurückkehrt. Die Zeit in Lübeck verbinde ich nur mit schönen und lustigen Momenten. Ich erinnere mich noch, dass ich in meiner ersten Trainingseinheit Daniel Thioune getunnelt habe. Als Dankeschön gab es eine heftige Grätsche“, erinnert er sich lachend.

    Lobend äußert er sich auch über den damaligen Trainer. „Dieter Hecking ist sowohl fachlich als auch menschlich ein Top-Trainer. Er hat sich viel Zeit für uns junge Spieler genommen, man hat gemerkt, dass es ihm wichtig war, uns Spieler voranzubringen. Er wusste aber auch genau, welche Werte er uns beispielsweise vermitteln muss. Nach unserer Partie in Regensburg kamen wir erst mitten in der Nacht in Lübeck an. Entsprechend müde war ich am nächsten Tag und so meinte ich, ich könnte mit einem Kaffeebecher auf den Trainingsplatz kommen. Dieter Hecking hat mich vor versammelter Mannschaft angeschissen. Danach wusste ich, er kann auch anders“, erzählt Achenbach amüsiert.

    Die Saison in Lübeck wird er aber auch aus einem anderen Grund nie vergessen. In jenem Jahr galt der VfB als Überraschungsteam des DFB-Pokals. Auf dem Weg ins Halbfinale warf man zuvor unter anderem den FC St. Pauli und den SC Freiburg aus dem Wettbewerb. Erst gegen Werder Bremen war Schluss. „Ich muss sagen, dass wir durchaus an dem Abend beschissen wurden. Dem damaligen 3:2 in der Verlängerung war ein Handspiel von Nelson Valdez vorangegangen, somit hätte das Tor gar nicht zählen dürfen. Ich bin davon überzeugt, dass wir Werder im Elfermeterschießen bezwungen hätten.“

    Achenbach: „In Köln kannst du schnell nach oben fliegen, aber auch tief fallen“

    Achenbachs Leistungen in Lübeck wurden insbesondere vom 1. FC Köln registriert, der ihn wiederum von BVB auslieh. Während er in Dortmund und Lübeck langsam an den Druck, der im Profifußball herrschte, herangeführt wurde, erlebte und spürte er in Köln als Bestandteil des Profikaders erstmals in aller Deutlichkeit, welchen Stellenwert der Fußball samt Medienecho in der Domstadt hat. „In Köln kannst du schnell nach oben fliegen, aber auch tief fallen. Damals kam ich beispielsweise in den ersten acht Spielen überhaupt nicht zum Zuge, war außen vor. Am 10. Spieltag stand ich dann in der Startelf und bereitete sogar ein Tor vor. Am nächsten Morgen stand im Sportteil einer Zeitung mit einem großen Bild von mir: ‚Timo Achenbach: Unser neuer Dirk Lottner.‘ Ich fand das schon cool, konnte es aber auch richtig einschätzen“, erzählt der gebürtige Wittener, der mit dem Effzeh 2005 die Rückkehr in die Bundesliga schaffte.


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    „Köln ist eine absolute Fußballhochburg. Ich kann verstehen, warum ein Spieler wie Jonas Hector so lange beim Effzeh geblieben ist. Die Fans und die Stadt lieben ihren Klub. Ich glaube, wenn man mir damals eine richtige Perspektive aufgezeigt hätte, wäre ich auch in Köln geblieben“, so Achenbach.

    Dass sein Wohnzimmer fortan eher die 2. Bundesliga statt des deutschen Oberhauses sein würde, zeigte sich auf der nachfolgenden Station bei Greuther Fürth. 73 Zweitligapartien absolvierte er für das Kleeblatt. Über die jeweiligen Spielzeiten kämpfte er mit Fürth immer wieder um den Aufstieg, jedoch ohne Erfolg. „Am meisten ärgerte mich das Ergebnis der Saison 2007/08. Wir hatten mit Bruno Labbadia einen super Trainer, der uns als Mannschaft extrem gut getan hat. Er war gefühlt noch Halb-Profi, wenn man ihn in den Trainingseinheiten gesehen hat, und war voller Leidenschaft an der Seitenlinie. Wir waren zwischenzeitlich sogar Zweiter in der Tabelle. Tatsächlich kann ich die Frage nicht beantworten, warum es am Ende nicht gereicht hat. Vielleicht war es die fehlende Qualität, vielleicht war es das fehlende Glück. Ich kann nur sagen, dass wir es als Mannschaft verdient gehabt hätten.“

    Achenbach findet bei Alemannia Aachen sportliche Heimat

    Seine wirkliche sportliche Heimat fand der Linksverteidiger erst mit 25 Jahren, als er zum damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen wechselte. Auch wenn es dort mitunter turbulent zuging. Negativer Höhepunkt war der Abstieg in der Saison 2011/12. „Neben dem Betzenberg war die Stimmung in Aachen die beste, die ich während meiner Karriere erlebt habe. Wenn ich an den alten Tivoli denke, mit den urigen Gängen, wenn ich an die unfassbar leidenschaftlichen Fans und die entsprechende Atmosphäre denke, kann ich einfach nur Danke sagen, dass ich dort einen Teil meiner Karriere verbringen durfte. Wenngleich der Abschied damals aus Aachen durch den Abstieg aus der 2. Bundesliga alles andere als schön war“, erzählt Achenbach, der für die Alemannia 130 Einsätze bestritt und damit die meisten in seiner Karriere.

    Statt an den Abstieg erinnerte er sich aber lieber an die Highlight-Spiele im DFB-Pokal 2010/11. „Wir hatten in Aachen einen unfassbaren Zusammenhalt in der Mannschaft. Der Teamgedanke stand an erster Stelle. Entsprechend war es auch egal, wer an der Seitenlinie stand. Wir haben für uns gegenseitig gekämpft, genau deshalb konnten wir auch bis ins Viertelfinale vorrücken.“ Dort war der FC Bayern aber eine Nummer zu groß.

    Achenbach über schlimmsten Gegenspieler Landgraf & Trikotsammlung

    Seinen damaligen Status als Zweitliga-Urgestein zementierte er beim SV Sandhausen, für den er von 2012 bis 2015 in 92 Partien gegen den Ball trat. Mit am Ende insgesamt 323 Spielen häuften sich bei Trikotliebhaber Achenbach entsprechend viele Jerseys an. „Tatsächlich hatte ich zwischenzeitlich weit über 150 Trikots, viele habe ich aber mittlerweile verschenkt oder sie wurden für wohltätige Zwecke versteigert. Ein paar Highlight-Trikots habe ich aber behalten: Unter anderem das von Arjen Robben aus dem damaligen Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München oder auch ein neonfarbiges Aachen-Trikot.“

    Nach dem schlimmsten Gegenspieler gefragt, musste er lachen: „Mit Abstand war das Willi Landgraf. Er hat beleidigt, er hat gefoult, er hat Witze erzählt. Der hat mich wirklich mürbe und müde gemacht. Aber nach dem Spiel haben wir uns die Hände gegeben und alles war wieder gut.“

    Was beim Blick auf die Karriere von Achenbach auffällt und wahrscheinlich ein Hauptgrund dafür ist, dass er diese hohe Anzahl von Partien absolvieren konnte, ist die Tatsache, dass er quasi immun gegenüber Verletzungen war. „Mein Geheimrezept war einmal die Woche Currywurst-Pommes. Aber Spaß beiseite, ich wusste, was ich mir als Fußballprofi erlauben kann und was nicht. Natürlich bin ich auch mal feiern gegangen oder habe mir auch mal eine Currywurst gegönnt, aber genauso wusste ich, wenn der Schiedsrichter anpfeift, heißt es 90 Minuten Vollgas ohne Rücksicht auf Verluste.“

    Heute schaut er mit Stolz auf seine Laufbahn und betont, dass er seine vielen Zweitligaspiele nicht für ein paar Bundesligaminuten eingetauscht hätte. „Ich hätte auch nach Gladbach, Kaiserslautern oder Freiburg wechseln können, dort wäre ich aber nur als Backup eingeplant gewesen. Ich hatte aber immer den Anspruch, zu spielen. Ich bin daher sehr stolz auf meine Karriere und die hohe Anzahl an Zweitligapartien. Rückblickend war es eine extrem coole Zeit und es ist schon witzig, dass ich im Haushalt Dinge vergesse, wenn mir meine Frau etwas sagt, aber ich beispielsweise genau weiß, wer am 6. Spieltag der Saison 2007/08 die Tore für Greuther Fürth erzielt hat“, sagt Timo Achenbach mit einem Lachen zum Abschluss.

    Von Henrik Stadnischenko



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  • Vivien Endemann mit frischem Startelf-Glück zu Wück

    Vivien Endemann mit frischem Startelf-Glück zu Wück


    Wolfsburg. Elfmeter rausgeholt, Tor gemacht – und nur der Innenpfosten verhinderte den Doppelpack: Vivien Endemann hat sich beim 6:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt in der Startelf des VfL Wolfsburg stark zurückgemeldet. Mit frischem Selbstbewusstsein geht‘s jetzt in die Länderspiele. Dass die 23-Jährige im Kader der DFB-Auswahl für die Nations-League-Partien in den Niederlanden (Freitag) und gegen Österreich (Dienstag) dabei ist, ist allerdings durchaus eine Überraschung.

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    Als Endemann 2023 aus Essen kam, startete sie in Wolfsburg überraschend schnell durch. Stammplatz, neun Saisontore in der Bundesliga, fünf im Pokal, Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Im Laufe der aktuellen Spielzeit allerdings wurden die Einsatzzeiten geringer, nach dem Ende der Winterpause kam sie dreimal nur als Joker zum Einsatz. Ihr – enorm wichtiger und schöner – Treffer beim Hinrunden-2:0 gegen Bayern blieb bis Sonntag das einzige Tor.

    Unter Wück zunächst nur nachnominiert

    Auch ihr Standing in der Nationalmannschaft wackelte. Bundestrainer Horst Hrubesch schätzte ihre Joker-Qualitäten („Sie verändert das Spiel, wenn sie reinkommt“) und nahm sie mit zu den Olympischen Spielen. Nachfolger Christian Wück setzte dann zunächst nicht auf Endemann, nominierte sie zu beiden Länderspiel-Blöcken der Hinrunde erst nach, als andere Spielerinnen ausfielen. Gegen Italien durfte sie dann sogar über 90 Minuten ran, bereitete bei der 1:2-Niederlage mit präziser Flanke das Tor für Ex-VfLerin Felicitas Rauch vor.

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    „Ich habe mich enorm gefreut, dass Christian mich trotz meiner geringeren Einsatzzeiten nominiert hat.“

    Viven Endemann

    VfL-Nationalspielerin

    Beim VfL entwickelten sich derweil Jule Brand, Alexandra Popp und Lineth Beerensteyn zum Stamm-Sturmtrio, Endemann fehlte ein wenig die Leichtigkeit in ihren Aktionen, die sie in der ersten Saison noch ausgezeichnet hatte. „Das wichtigste ist das Team“, sagt sie. „Solange die Ergebnisse stimmen, versuche ich, meine Rolle anzunehmen.“ Dann stimmten die Ergebnisse nicht, zudem agierte Brand nicht auf gewohntem Niveau – und für Endemann war wieder ein Startelf-Platz als Außenstürmerin frei. „Ich war sehr dankbar, dass ich gegen einen Gegner wie Frankfurt das Vertrauen vom Trainerteam bekommen habe“, so Endemann – weitergehende Ansprüche entwickelt sie daraus erst einmal nicht: „Gerede in dieser Saisonphase steht das Team an erster Stelle, damit muss jede Spielerin umgehen.“

    Zwei Konkurrentinnen sind nur auf Abruf dabei

    Aus DFB-Kreisen ist zu hören, dass sich Endemann zuletzt innerhalb der Nationalmannschaft und bei den Trainingseinheiten sehr gut präsentiert hat – was bei Wück offenbar eine größere Rolle spielt, als ihre Stammplatz-Situation in Wolfsburg. „Ich habe mich enorm gefreut, dass Christian mich trotz meiner geringeren Einsatzzeiten nominiert hat“, sagt sie. Und: „Ich mag den Fußball, den wir mit der Nationalmannschaft spielen, total – deswegen freue sich mich sehr auf die Spiele.“

    Im von Wück bevorzugten System mit drei offensiven Spielerinnen hinter einer Mittelstürmerin kann Endemann auf beiden Seiten agieren – ein großer Vorteil, auch mit Blick auf die Kaderplätze bei der EM im Sommer. Klara Bühl vom FC Bayern scheint für eine der Außenpositionen gesetzt zu sein, Endemanns Konkurrentinnen sind neben VfL-Kollegin Brand eigentlich auch Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt) und Cora Zicai (SC Freiburg), die beide diesmal nur auf Abruf nominiert sind.

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    Anyomi sei weiter „ganz nah dran“, mit Bühl, Brand und eben Endemann „haben wir aber viel Qualität im Kader“, erklärte Wück dazu – darum etwa sei die auch vom VfL umworbene Zicai aktuell in der U23 besser aufgehoben. „Wenn es um Ergebnisse geht und wir nicht mehr so viel wechseln, wird es bei uns schwerer, Spielzeit zu bekommen.“

    Neben Endemann und Brand sind mit der designierten Abwehrchefin Janina Minge, der leicht angeschlagenen Kathy Hendrich (musste gegen Frankfurt mit Oberschenkel-Problemen raus) und Sarai Linder drei weitere Wolfsburgerinnen für den Nations-League-Auftakt nominiert. Der zweite Länderspiel-Block des Jahres steht dann im April an – mit der Partie in Schottland und dem Rückspiel am 8. April in der Wolfsburger VW-Arena.

    AZ/WAZ



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  • 1,5 Gegentreffer pro Spiel: Galatasaray mit ungewohnter

    1,5 Gegentreffer pro Spiel: Galatasaray mit ungewohnter


    Nach der Blamage in Alkmaar droht Galatasaray in der Europa League das Zwischenrunden-Aus. Ein elementares Problem scheint dabei die Defensive zu sein, denn nicht nur international, sondern allgemein bleibt man in dieser Saison nur selten ohne Gegentreffer.

    Trotz der Tabellenführung in der heimischen Süper Lig, kann man nicht sagen, dass in Galatasarays Saison bislang alles rosig verläuft. Die Qualifikation für die Champions League ist nicht geglückt und in der Europa League droht nach dem 1:4 gegen AZ Alkmaar das Aus bereits nach der Zwischenrunde. Ein erhebliches Problem, dass der türkische Rekordmeister hat, ist dabei eine ungewohnte defensive Anfälligkeit.

    In dieser Saison bereits 54 Gegentreffer

    Der Schnitt ist nicht gut! In bislang 36 Pflichtspielen in dieser Saison musste Galatasaray schon bemerkenswerte 54 Gegentore schlucken, was eine für einen selbsternannten Spitzenklub und Titelkandidaten in allen Wettbewerben auffallend schwache Quote ist. In gerade einmal sieben Partien blieb man ohne Gegentreffer. Ein Schnitt von 1,5 Gegentreffern pro Spiel spricht eine klare Sprache und sind auch ein deutliches Signal an alle Gegner: Man kann Galatasaray recht leicht wehtun! Für die eigene Außenwirkung ist dies natürlich eine verheerende Aussage.

    International im Schnitt knapp 2,2 Gegentore pro Spiel

    Gerade in der Europa League sieht die Bilanz schwach aus. In neun Spielen fing man sich bislang 20 Gegentore, also im Schnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel. Zählt man dann noch die beiden Niederlagen in der Champions-League-Qualifikation gegen die Young Boys aus Bern hinzu, kommt man in Europa auf 24 Gegentreffer in elf Spielen. In keinem einzigen internationalen Spiel blieb die eigene Weste weiß. Bedenkt man dazu noch den Umstand, dass man die letzten fünf Spiele in der Europa League ohne Sieg blieb, dann kann das den eigenen Ansprüchen nicht genügen.

    Schwache Defensive wird durch starke Offensive aufgefangen

    Die eigene Defensivschwäche wird wiederum bislang von einer starken Offensive aufgefangen. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Gelb-Roten in besagten 36 Pflichtspielen auch beeindruckende 85 Tore erzielen konnten. Doch, wie eine alte Fußball-Binsenweisheit sagt: „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Titel!“ Demnach müsste sich Galatasaray ernsthaft Gedanken machen.

    Wintertransfers sollen vor allem Defensive stärken

    Mit unter anderem Carlos Cuesta, Eren Elmalı, Mario Lemina und Przemyslaw Frankowski hat man im Winter vor allem auch die Defensive gestärkt. Für diese Spieler allein musste man allerdings bislang 15 Millionen Euro hinlegen, mögliche Bonuszahlungen und Kaufoptionen nicht mit eingerechnet. Welchen Effekt das haben wird, wird man erst nach einer Weile wirklich beobachten können.

    Frage nach zukünftigem Stammtorhüter

    In Zukunft wird es ebenfalls spannend sein, wie man auf der Position des Torhüters verfahren wird. Der ewige Fernando Muslera, der so lange Zeit eigentlich ein sicherer Rückhalt der Mannschaft war und für seine regelmäßigen weißen Westen gefeiert wurde, wird den Klub nach der Saison nach dann 14 Jahren verlassen. Ein geeigneter Ersatz, der die Vereinslegende langfristig ersetzen soll, ist bislang noch nicht gefunden.

    Foto: Getty Images / Ahmad Mora



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  • BVB bei einem Spieler „mit der Geduld am Ende“

    BVB bei einem Spieler „mit der Geduld am Ende“


    Am heutigen Montagmorgen präsentieren die vereinsnahen ‚Ruhr Nachrichten‘ die „Streichliste“ von Borussia Dortmund für den Sommer. Darauf befinden sich zahlreiche, teils logische Namen wie Emre Can, Salih Özcan, Niklas Süle oder auch Pascal Groß und Marcel Sabitzer. Und auch viele Spekulationen sowie Unwägbarkeiten. Bei einer Personalie wird das Blatt dann aber konkret:

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    Im Fall von Giovanni Reyna sei der BVB „mittlerweile mit der Geduld am Ende“, weshalb nach der Saison „eine Trennung angestrebt“ werde. Im vergangenen Sommer setzte sich der mittlerweile entlassene Trainer Nuri Sahin noch für einen Verbleib von Leih-Rückkehrer Reyna ein, wollte ihm eine neue Chance geben. Doch durchsetzen konnte sich der US-Amerikaner erneut nicht.

    Reynas Vertrag läuft 2026 aus

    Dabei vereint der 22-Jährige hohe technische Begabung mit immerhin 1,85 Metern Körpergröße, ist zudem schussstark und torgefährlich. Doch fehlt ihm neben einer hohen Endgeschwindigkeit wohl auch der letzte Biss, um sich auf BVB-Niveau endgültig zu etablieren. Zudem warfen Reyna immer wieder Verletzungen zurück – zuletzt laborierte er in der Hinrunde an einer Leistenzerrung.

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    Wohin es für den Rechtsfuß im Sommer gehen könnte, ist noch unklar. Sein Vertrag in Dortmund läuft 2026 aus. Der BVB kann allenfalls noch mit einer kleinen Ablöse rechnen. Rund um Reynas erfolgreiche erste Profischritte in der Saison 2019/20 durfte man noch auf deutlich mehr hoffen.



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  • BVB-Profi legt sich mit Fans an – wechselt er für 100

    BVB-Profi legt sich mit Fans an – wechselt er für 100


    Für Borussia Dortmund läuft es in dieser Saison katatstrophal. Mit nur 29 Punkten aus 22 Spielen rangiert der Verein auf Tabellenplatz elf – mit acht Zählern Rückstand auf die Champions-League-Plätze! Und nun müssen die BVB-Profis auch noch um ihren sicheren Rückhalt auf der Tribüne bangen.

    Trotz der ungewohnt schwierigen Phase konnte das Team zuletzt immer auf ihre Anhängerschaft zählen. Bis jetzt. Bei der 0:2-Niederlage gegen Abstiegskandidat VfL Bochum hagelte es nach Abpfiff neben Pfiffen und Buh-Rufen auch Gegenstände in Richtung der Profis. Mit Gesten forderten die Fans ihre Spieler sogar auf, in die Kabine zu gehen. Zudem suchten aufgebrachte Ultra-Vertreter das Gespräch mit Emre Can, Nico Schlotterbeck, Serhou Guirassy und Waldemar Anton.

    Verlässt Jamie Gittens den BVB?

    Aber nicht nur nach Abpfiff machten die Fans ihrem Unmut freien Lauf. Bereits während des Spiels wurde Jamie Gittens verbal angegangen. Als BVB-Coach Niko Kovac den Youngstar in der 58. Minute auswechselte, kam dieser auf dem Weg zur Bank am aufgebrachten BVB-Auswärtsblock vorbei.


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    Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

    • Ticket-Wut auf dem Kiez: Riesenärger um das legendäre „Pulverfass”
    • Rot-Schwarz? Warum nicht! CDU-Chef Therings überraschende Aussagen beim MOPO-Besuch
    • Paare erzählen: Das Geheimnis unserer Liebe
    • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
    • 20 Seiten Sport: So ticken die jungen Macher des HSV
    • 20 Seiten Plan7: Die besten Kultur-Events der Woche


    Auf Kamerabildern war deutlich zu sehen, wie sich der Engländer mit Teilen der Fans verbal anlegte, ehe Teamkollege Anton ihn von der Kurve wegholte. Anschließend setzte sich Gittens ohne Handschlag neben Kovac.

    Wettbieten von Premier-League-Klubs um Dortmund-Star

    Nach der Niederlage gegen den VfL Bochum hagelte es Kritik der BVB-Fans. imago/Kirchner-Media

    Mannschaft des BVB guckt enttäuscht
    Nach der Niederlage gegen den VfL Bochum hagelte es Kritik der BVB-Fans.

    Eine Szene, die einen Verbleib Gittens‘ bei den Schwarz-Gelben wohl nicht wahrscheinlicher macht. Berichten zufolge soll Premier-League-Klub Tottenham Hotspur an einer Verpflichtung des 20-Jährigen interessiert sein. Der „Bild“ zufolge könnte dabei sogar die Marke von 100 Millionen Euro geknackt werden. Auch FC Arsenal und Chelsea sollen Interesse bekundet haben. Ein Wettbieten um den 50-Millionen-Mann (Marktwert laut transfermarkt.de) könnte sich anbahnen.

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    Nach dem 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon waren die Hoffnungen auf eine Wende bei Borussia Dortmund zunächst groß, die herbe Pleite gegen Bochum verpasste dem Verein nun einen starken Dämpfer. Mit der bereits neunten Saisonniederlage sind die internationalen Plätze in der kommenden Spielzeit in großer Gefahr.

    Am Mittwoch muss das Team im Rückspiel erneut gegen Lissabon ran – und muss um die ungebrochene Unterstützung der Fans bangen.



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  • FC Schalke 04 will zu Borussia Dortmund aufschließen – mit dieser Maßnahme

    FC Schalke 04 will zu Borussia Dortmund aufschließen – mit dieser Maßnahme


    Über Generationen waren es Feinde auf Augenhöhe. Inzwischen ist Borussia Dortmund dem FC Schalke 04 komplett enteilt. Sportlich zumindest. Denn in puncto Fanbasis geht der Kampf der Revierrivalen weiter.

    190.400 Mitglieder hat der FC Schalke 04, war damit jahrelang Deutschlands Nummer 2 hinter den Bayern. Inzwischen hat der BVB auch hier Königsblau überholt, liegt aktuell bei 218.000. Das soll sich nun wieder ändern. Die Knappen wollen mit einer einfachen Maßnahme wieder aufholen.

    FC Schalke 04: Kampf um Mitglieder geht weiter

    Sportlich in der Krise, finanziell angeschlagen, aber eine Gewissheit: Auf seine Fans kann sich der S04 auch in den dunkelsten Stunden verlassen. Abgerutscht ins Mittelmaß der 2. Bundesliga spielt Königsblau weiter vor ausverkauftem Haus, wird auswärts von zigtausenden Anhängern begleitet und ist in puncto Mitgliedern weiterhin weltweit eine ganz große Nummer.

    ++ FC Schalke 04 kassiert deftigen Korb – Fans geraten sofort in Rage ++

    190.400 Mitglieder zählte der Klub im vergangenen November, ist damit der sechstgrößte Sportverein dieses Planeten. Ausgerechnet Erzfeind Borussia Dortmund ist in den letzten Jahren vorbeigezogen (hier die Details). Jahrelang dominierte Blauweiß Schwarzgelb bei dieser Zahl, jetzt ist es umgekehrt. Fast 30.000 Mitglieder mehr hat der BVB.

    S04 vereinfacht Mitgliedsantrag

    Doch Schalke kämpft weiter und will mit einer Änderung wieder einen Sprung in der Mitgliederzahl machen. Am Donnerstag (13. Februar) verkündete der Verein: Ab sofort kann man einen Antrag noch einfacher stellen – und sogar komplett online. Dabei wird man Schritt für Schritt durch den Vorgang begleitet, wahlweise auf Deutsch oder Englisch, bekommt vor der Absendung noch einmal eine Übersicht über alle eingegebenen Daten und anschließend eine Mail mit allen Informationen und einem Kontakt zu Ansprechpartnern für Fragen.


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    „Mit dem neuen Update sollen Fans zukünftig nicht nur ganz einfach Mitgliedschaften für Freunde und Familien beantragen, sondern diese auch verschenken können. Der FC Schalke 04 arbeitet bereits daran, weitere Funktionen hinzuzufügen, die das Nutzererlebnis zusätzlich verbessern“, teilt der Verein außerdem mit. Eine Mitgliedschaft kostet für Vollzahler 50 Euro im Jahr, Kinder, Senioren & Co. zahlen weniger. Mit dem einfacheren Antrag will man noch mehr Mitglieder gewinnen – und vielleicht sogar wieder zum BVB aufschließen.



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  • Ex-BVB-Star wechselt mit sofortiger Wirkung in die Kreisliga B

    Ex-BVB-Star wechselt mit sofortiger Wirkung in die Kreisliga B


    1. ruhr24
    2. BVB
    Europa League Achtelfinale FC Salzburg gegen BVB mit Gonzalo Castro (unten rechts)
    Mit dem BVB spielte er international, jetzt spielt ein Ex-Nationalspieler in der Kreisklasse. © Revierfoto/Imago

    Er spielte für den BVB in der Champions League und war deutscher Nationalspieler. Jetzt kickt er in der Kreisliga.

    Dortmund – Ex-BVB-Profi Gonzalo Castro wechselt mit sofortiger Wirkung zu TuS Roland Bürrig. Der 37-Jährige, der zwischen 2015 und 2018 für Borussia Dortmund aktiv war, spielt künftig in der Kreisliga B.

    Ex-BVB-Star und DFB-Nationalspieler wechselt in die Kreisliga

    „Es ist offiziell – Gonzalo Castro ist ein Bürriger. Was gestern noch nach einem Traum klang, ist heute Realität. Gonzalo Castro schließt sich TuS Roland Bürrig an“, schrieb der Leverkusener Amateurverein auf Instagram.

    Der ehemalige BVB-Star sei „ein Spieler, der Bundesliga-Geschichte geschrieben hat, der auf den größten Bühnen des deutschen Fußballs stand und nun sein nächstes Kapitel bei uns aufschlägt.“

    Ex-BVB-Star Gonzalo Castro: Von der Champions League zu TuS Roland Bürrig

    Gonzalo Castro hat für Bayer Leverkusen, den BVB, den VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld 421 Spiele in der Bundesliga absolviert (38 Tore, 80 Vorlagen). Hinzu kommen 41 Einsätze im DFB-Pokal und 30 Partien in der Champions League.

    In der Saison 2016/2017 wurde er mit Borussia Dortmund DFB-Pokalsieger, mit den U21-Junioren Deutschlands gewann er im Jahr 2009 die Europameisterschaft. Für die DFB-Nationalmannschaft lief der gebürtige Wuppertaler fünfmal auf.

    Ex-BVB-Star Gonzalo Castro: TuS Roland Bürrig ist stolz und peilt den Aufstieg an

    „Von der Champions League bis zur Kreisliga – Fußball bleibt Fußball, und wir sind stolz darauf, einen solchen Spieler bei uns willkommen zu heißen“, schreibt TuS Roland Bürrig weiter.

    Der Verein belegt aktuell den ersten Tabellenplatz in der Kreisliga B. Ziel ist es, zunächst den Aufstieg in die Kreisliga A zu schaffen und sich dann in der höheren Spielklasse zu etablieren. Die Hilfe von Ex-BVB-Profi Gonzalo Castro kommt da gerade richtig.



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