Schlagwort: Kovac

  • Borussia Dortmund: ER wird zum Sorgenkind! Kovac verkündet es

    Borussia Dortmund: ER wird zum Sorgenkind! Kovac verkündet es


    Eigentlich dürfte die Welt bei Borussia Dortmund aktuell wieder in Ordnung sein. Erstmals konnte der BVB nämlich in dieser Saison zwei Siege in Folge einfahren. Erst gab es die 6:0-Gala gegen Union Berlin, dann folgte der souveräne 2:0-Erfolg beim FC St. Pauli am vergangenen Wochenende.

    Doch vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den LOSC Lille (4. März, 21 Uhr) gibt es jetzt wieder schlechte Nachrichten bei Borussia Dortmund. Cheftrainer Niko Kovac verkündete sie auf der Pressekonferenz.

    Borussia Dortmund: Neuzugang wird zum Sorgenkind

    Er ist gerade einmal seit etwas mehr als einem Monat da und bereitet Borussia Dortmund große Sorgen. Die Rede ist von Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka. Vor dem Duell gegen Lille in der Champions League bangt der BVB um den Einsatz des Mittelfeldspielers.


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    So hatte Chukwuemeka beim Auswärtssieg gegen den FC St. Pauli (2:0) am Samstag „einen kleinen Zwischenfall“, wie Niko Kovac auf der PK vor der Königsklassen-Begegnung erklärte. „Er ist mit jemanden zusammengerasselt und hatte nach dem Spiel leichte Probleme im Oberschenkel.“

    Am Montag trainierte Chukwuemeka deshalb erstmal individuell. Ob der 21-Jährige dann am Dienstag in der Champions League ran kann, wird sich erst kurzfristig zeigen. „Wir werden schauen, wie sich das über die Nacht entwickelt“, erklärte Kovac.

    Zitterpartie für Chukwuemeka

    Dabei hatte Chukwuemeka schon einen denkbar schlechten Start bei Borussia Dortmund. Kurz nach seiner Verpflichtung erklärte der BVB, dass er im Training einen Schlag aufs Knie bekommen hat und daher aussetzen musste. Seit seiner Ankunft kommt er auf nur drei Kurzeinsätze mit 40 Minuten auf dem Spielfeld.

    Bleibt beim Revierklub bloß zu hoffen, dass sich die Ausfälle bei Chukwuemeka nicht vermehren und er zu einem Transfer-Flop wird. Schließlich waren die Hoffnungen und Erwartungen groß, als der Deal mit dem FC Chelsea verkündet wurde.


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    Gute Nachrichten gibt es dafür bei Julian Ryerson, der in Hamburg krankheitsbedingt fehlte. Gegen Lille steht er Kovac wieder zur Verfügung,



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  • Dieses Problem wird Kovac nicht lösen können

    Dieses Problem wird Kovac nicht lösen können


    Wegen eines Leistungsabfalls in der zweiten Hälfte kommt Borussia Dortmund im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Lille nicht über ein Remis hinaus. Das Problem ist offensichtlich. Doch es zu lösen, scheint schier unmöglich zu sein.

    Nach dem Schlusspfiff waren sich alle Beteiligten einig: Die erste Hälfte des Achtelfinal-Hinspiels gegen Lille gehörte klar dem BVB. Die Dortmunder waren griffiger, stark in den Zweikämpfen und dominant. Folgerichtig gingen sie in Führung. Doch die zweite Halbzeit war wie abgeschnitten. „Wir waren passiv“, bilanzierte Sportdirektor Sebastian Kehl. Auch Nico Schlotterbeck und Trainer Niko Kovac waren dieser Meinung. „Uns hat die Aggressivität gefehlt. Wir haben wenige zweite Bälle gewonnen“, beschwerte sich Torhüter Kobel.

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    Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass der BVB innerhalb eines Spiels zwei verschiedene Gesichter zeigt. Vielmehr ist es schon fast zur Regel geworden. Doch wie kommt es dazu?

    BVB zeigt innerhalb eines Spiels zwei Gesichter

    Auch wenn es niemand so richtig zugeben will. Der Grund scheint offensichtlich zu sein: Der BVB kämpft mit mangelnder Fitness. Gerade in den vielen englischen Wochen, in denen alle drei, vier Tage gespielt wird, wird der Zustand der Mannschaft sichtbar. So auch gegen Lille.

    Die Folgen: Die zweite Hälfte war bestimmt von Ungenauigkeiten, falschem Stellungsspiel und Zuspätkommen in Zweikämpfen.

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    „In der ersten Halbzeit haben wir deutlich mehr getan. In der zweiten Halbzeit hat Lille mehr Ballbesitz und mehr Spielanteile gehabt. Wir waren passiv, wir haben insgesamt nicht mehr die Spielkontrolle gehabt“, bemerkte auch Kehl.

    Mangelnde Fitness? BVB-Spieler weichen aus

    Die Daten belegen: In der Bundesliga gehört der BVB in den Statistiken zu den zurückgelegten Kilometern, intensiven Läufen und Sprints jeweils zum unteren Mittelfeld.

    Die BVB-Spieler wollten die Kraftfrage nicht richtig beantworten. „Das weiß ich nicht. Das ist sehr schwierig für mich als Torwart zu sagen“, sagte Kobel schmallippig.

    „Keine Kraftfrage. Wir sind Profisportler, Leistungssportler. Du musst alle drei, vier Tage Leistung bringen, sonst bist du falsch im Beruf. Das ist auf keinen Fall eine Kraftfrage“, legte sich Schlotterbeck fest, schob dann aber doch noch hinterher: „Vielleicht sah das von außen so aus, aber ich kann von mir sagen, dass ist absolut keine Kraftfrage.“

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    Auf Schlotterbeck selbst trifft diese Annahme nicht zu. Der Innenverteidiger gehört, genauso wie Emre Can, in den vergangenen Wochen zu den verlässlichsten Dortmundern. Doch gerade in der laufintensiveren Schaltzentrale im Mittelfeld sowie in der Kreativabteilung fehlen offenbar die Reserven.

    Die Folgen daraus wiegen schwer.

    Kobel: „Da kommst du in eine Unzufriedenheit rein“

    „Wenn du nur hinterherläufst, fehlt dir dann auch die Konzentration und die Kraft“, meinte Kovac auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Kehl pflichtete dem Trainer bei: „Die [Anm. d. Red.] Sicherheit geht flöten.“ Auch dass der BVB in Folge wenige zweite Bälle gewann, nicht mal die, laut Kobel, „50:50-Duelle“, zeugt von ein paar Prozent, die den Dortmunder fehlten. „Da kommst du in eine Unzufriedenheit rein“, so Kobel. Die Rechnung ist eigentlich einfach: Fitnessdefizite führen zu schwankenden Leistungen.

    Der Trainer selbst wich der Frage nach dem Leistungszustand der Mannschaft in der Vergangenheit des Öfteren aus. Ein Nachtreten in Richtung Nuri Sahin kommt für ihn nicht in Frage. Das wäre nicht seine Art.

    Stattdessen lobte Kovac den Willen und die Bereitschaft des Teams und wies auf Schlussphasen hin, in denen der BVB sehr wohl noch einen Gang hochschalten konnte. Doch eine konstante Leistung über 90 Minuten riefen die Spieler bislang nicht ab.

    Kovacs Herangehensweise birgt ein Risiko

    Fakt ist: Kovac brachte beim BVB eine gewisse Portion Stabilität rein. Sein Plan, so oft es geht auf dieselbe Elf zu setzen und einen Stamm zu bilden, ging dahingegen auf.

    Doch genau diese Herangehensweise birgt auch das Risiko, dass die etablierten Kräfte überspielt sind und ihnen schneller der Saft ausgeht.

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    Kovac, der ohnehin einen großen Wert auf Datenanalyse legt, hat dieses Problem ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt. Schon in der vergangenen Woche ordnete der 53-Jährige einen Laktattest an – ohne die Spieler voll zu belasten. Das kann er auch gar nicht. Denn Gelegenheit, hart und intensiv zu trainieren, hat er aufgrund des eng getakteten Terminkalenders nicht. Ihm sind die Hände gebunden.

    Nun ist es am Trainerteam, so viele Prozent-Pünktchen wie möglich aus dieser BVB-Mannschaft zu kitzeln. Doch gerade zu diesem Zeitpunkt der Saison scheinen große Sprünge nach vorne nicht drin zu sein. Dieses Fitness-Problem dürfte für Kovac eine unlösbare Aufgabe sein.



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  • Borussia Dortmund: BVB-Star droht Seuchensaison unter Kovac!

    Borussia Dortmund: BVB-Star droht Seuchensaison unter Kovac!


    Borussia Dortmund erlebt unter Niko Kovac einen leichten Aufschwung. Seit vier Spielen in Serie ist der BVB ungeschlagen, dazu wirkt die Mannschaft auf dem Rasen deutlich gefestigter – auch wenn man den eigenen Ansprüchen immer noch hinterherhechelt.

    Doch nicht alle Spieler bei Borussia Dortmund profitieren vom frischen Wind des neuen BVB-Trainers. Ein Sommerzugang fällt unter Kovac komplett hinten ab – ihm droht eine ganz bittere Rückrunde!

    Borussia Dortmund: Anton spielt keine Rolle mehr

    Zwei Einsätze hat Waldemar Anton bislang unter der Regie von Niko Kovac zu verbuchen. Beim Ersten leitete er mit einem Eigentor die 1:2-Heimniederlage gegen Ex-Klub Stuttgart ein, bei seinem bislang letzten Einsatz stand er gegen Sporting Lissabon genau eine Minute auf dem Platz. Eine ernüchternde Bilanz für den 28-Jährigen, der im Sommer noch als Nachfolger für Mats Hummels geholt wurde.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Kovac in Erklärungsnot – plötzlich hagelt es Kritik


    Von dieser Rolle ist Anton derzeit allerdings meilenweit entfernt. Stattdessen setzt Kovac derzeit voll auf Nico Schlotterbeck und Emre Can. Weil das Innenverteidiger-Duo zuletzt stark aufspielte, sah sich der BVB-Trainer nicht dazu genötigt, hinten zu rotieren. Nicht einmal durch Rotation während der anstrengenden englischen Wochen schafft er es gerade in die Mannschaft. Dabei wäre ein Spiel wie gegen Aufsteiger St. Pauli wohl die beste Wahl für Kovac gewesen, auch mal Außenseitern eine Chance zu geben.

    Wechsel schon im Sommer?

    Dass sich an der Situation des Ex-Stuttgarters zeitnah etwas ändert, erscheint deshalb unwahrscheinlich. Helfen könnten derzeit wohl nur Nico Schlotterbeck und Emre Can, die sich mit schwachen Leistungen selbst aus der Startelf kegeln könnten. Das zeichnet sich jedoch nicht ab.



    Doch nicht nur auf Klubebene droht dem 28-Jährigen eine echte Seuchensaison. Angesichts Antons zuletzt spärlicher Spielzeit dürfte auch die Nominierung für die kommenden Länderspiele futsch sein. Wenig verwunderlich, dass bereits die ersten Wechselgerüchte um den BVB-Verteidiger ans Tageslicht kommen. Mehr dazu erfährst du hier.



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  • Kehl und Kovac kritisieren Referee nach CL-Remis

    Kehl und Kovac kritisieren Referee nach CL-Remis


    1. fussball.news
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    Borussia Dortmund kommt im CL-Heimduell gegen Lille lediglich zu einem 1:1. Eine Entscheidung des Schiedsrichters verärgert nach dem Spiel die BVB-Führung.

    Dortmund – Borussia Dortmund muss um den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale zittern – zumindest die Ausgangslage vor dem Achtelfinal-Rückspiel ist nicht optimal. Am Dienstagabend (4. März) kam der BVB im Heimspiel gegen Lille trotz eines Traumtores von Karim Adeyemi nur zu einem 1:1.

    Aufregung gab es nach Schlusspfiff um Schiedsrichter José Sanchez Martinez. Besonders eine Entscheidung des Spaniers erzürnte Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Niko Kovac – die womöglich maßgeblichen Einfluss auf die Schlussphase hätte haben können.

    Laut Trainer Niko Kovac wurde dem BVB in der Schlussphase eine Überzahl verwehrt.
    Laut Trainer Niko Kovac wurde dem BVB in der Schlussphase eine Überzahl verwehrt. © INA FASSBENDER / AFP

    Nach CL-Remis gegen Lille: BVB ärgert sich über Schiedsrichter-Entscheidung

    In der 83. Minute wurde Neuzugang Daniel Svensson unsanft von Lilles André Gomes von den Beinen geholt. In der Zeitlupe ist zu erkennen, wie der 23-jährige Linksverteidiger von hinten heftig an der Achillessehne und unteren Wade getroffen wird, sich anschließend das Knie verdreht und verletzt liegen bleibt.

    Der Referee erkannte das Foul, beließ es jedoch lediglich bei einer Ermahnung für Gomes – zum großen Ärger auf der BVB-Bank. Kehl forderte den Schiedsrichter vehement auf, sich die Szene selbst noch einmal am Monitor anzuschauen, doch dazu kam es nicht. Im Hintergrund checkte der VAR zwar das Foul auf eine mögliche Rote Karte, doch sah das Einsteigen nicht als heftig genug an. So kam Gomes gänzlich ohne Karte davon – und dem BVB wurde eine mögliche Überzahl in den letzten Minuten verwehrt.

    BVB-Trainer Kovac: „Schon eine Rote Karte“

    „Es wurde überprüft, aber ich hätte mir gewünscht, dass der Schiedsrichter es selbst nochmal sieht. Ich finde, so wie die Szene war, war sie überprüfungswert“, sagte Kehl nach Schlusspfiff angefressen in der Mixed-Zone.

    Trainer Kovac ging sogar noch weiter: „Natürlich sehr unglücklich und total unabsichtlich. Aber er ist schon oberhalb des Sprunggelenks, er zieht ihm – im Grunde genommen – die Achillessehne bis zum Sprunggelenk runter. Das ist meines Erachtens schon eine Rote Karte“, erklärte der 53-Jährige.

    Neben dem Ärger über den nicht gegebenen Platzverweis kommt nun auch noch die Sorge um Svensson. Der Schwede könnte sich bei der Aktion schwerer verletzt haben. „Wir müssen schauen, was bei der Untersuchung herauskommt“, erklärte Kovac. (LuHa)



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  • Vier Stars zurück in der Startelf von Kovač

    Vier Stars zurück in der Startelf von Kovač


    1. wa.de
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    Niko Kovač schmeißt in der Champions League zum ersten Mal als Dortmund-Trainer die Rotationsmaschine an. Die BVB-Aufstellung gegen Lille.

    Update vom Dienstag, 04. März, 19.57 Uhr: Die BVB-Aufstellung ist da! Trainer Niko Kovač beordert die Offensivstar Julian Brandt und Jamie Gittens zurück in die Startelf. Giovanni Reyna und Maximilian Beier gehen dafür auf die Ersatzbank. Zudem steht Julian Ryerson nach Erkrankung wieder in der ersten Elf, wo ihn Yan Couto als Rechtsverteidiger beim FC St. Pauli vertreten hatte.

    Auf der linken Abwehrseite des BVB hat sich Kovač diesmal für Daniel Svensson entschieden. Ramy Bensebaini muss auf der Bank Platz nehmen. Dort fehlt der leicht angeschlagene Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka, bei dem Kovač offenbar Risiken vermeiden will.

    Die BVB-Aufstellung gegen den OSC Lille:

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Julian Brandt und Jamie Gittens sollen beim BVB gegen Lille wirbeln.
    Julian Brandt und Jamie Gittens sollen beim BVB gegen Lille wirbeln. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal

    Dortmund – Die Champions League ist zurück! Für Borussia Dortmund geht es im Achtelfinale gegen OSC Lille, das Hinspiel findet am Dienstag (21 Uhr, alle TV-Infos) im Signal Iduna Park statt.

    BVB trifft in der Champions League auf Lille

    Für die Franzosen ist es das erste Mal, dass sie im Achtelfinale der Champions League stehen. In der Saison 2001/02 begegneten sich beide Teams im UEFA-Pokal – es waren die bislang einzigen beiden Aufeinandertreffen im europäischen Wettbewerb. Dortmund kam damals dank der Auswärtstorregel weiter.

    Zuletzt feierte der BVB in der Bundesliga unter seinem neuen Chefrainer Niko Kovač zwei aufeinanderfolgende Siege gegen den FC St. Pauli (2:0) und Union Berlin (6:0).

    Niko Kovač sieht „noch großes Verbesserungspotenzial“

    „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, erklärte Kovač am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Lille. Dennoch sehe er beim BVB „sicher noch großes Verbesserungspotenzial“.

    Pressekonferenz Borussia Dortmund
    Niko Kovac sieht beim BVB noch viel Luft nach oben. © Bernd Thissen/dpa

    Die Marschrichtung ist eindeutig: „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele.“

    Defensiv stehe sein Team schon sehr gut, in sechs Spielen gab es nur vier Gegentreffer, betonte Dortmunds Chefcoach: „Davon haben wir uns noch zwei selbst reingelegt.“ Trotz der jüngsten 1:4-Niederlage von Lille bei Paris Saint-Germain warnte er: „Wir müssen uns auf eine harte Nuss einstellen.“

    Obwohl der Signal Iduna Park am Montagmittag noch nicht ausverkauft war und laut dem BVB noch Restkarten verfügbar waren, herrscht Zuversicht. „Das Stadion wird brennen – und wir werden für das Spiel brennen“, versprach Karim Adeyemi, der ebenfalls an der Pressekonferenz teilnahm.

    Julian Ryerson ist beim BVB wieder „einsatzbereit“

    Dortmund strebt an, sich mit einem Sieg im Hinspiel eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Lille zu sichern. Felix Nmecha wird im Heimspiel fehlen, während Julian Ryerson nach einem Infekt wieder „einsatzbereit“ sei, wie Kovač bestätigte.

    Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka hat mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen und trainierte individuell. Kovač wollte einen Einsatz jedoch nicht ausschließen.

    Für das Hinspiel gegen Lille wird Kovač aller Voraussicht nach am bewährten 4-2-3-1-System festhalten. Ryerson könnte direkt in die Startelf zurückkehren, während Emre Can und Nico Schlotterbeck voraussichtlich erneut das Innenverteidiger-Duo bilden. Ramy Bensebaini dürfte auf der linken Seite starten, auf der Doppel-Sechs werden Marcel Sabitzer und Pascal Groß erwartet.

    Julian Brandt vor Startelf-Comeback beim BVB

    Julian Brandt wird indes wohl für Giovanni Reyna in die Startelf zurückkehren. „Jule ist für mich ein sehr wichtiger Spieler, das habe ich bereits gesagt“, betonte Kovač. Reyna habe Brandt zuletzt „sehr gut“ vertreten.

    Borussia Dortmund - VfB Stuttgart Julian Brandt Niko Kovac
    Niko Kovač (r.) könnte Julian Brandt (l.) gegen Lille wieder in der Startelf des BVB aufbieten. © IMAGO / Moritz Müller

    Allerdings habe Reyna „offensiv nicht so stark geglänzt, wie er es eigentlich kann, aber defensiv hat er klasse für die Mannschaft gearbeitet“. Kovač sagte anschließend vielsagend bezüglich eines Brandt-Einsatzes gegen Lille: „Jule wird in nächster Zeit wieder die Minuten bekommen, die er sich verdient.“

    Jamie Gittens drängt nach zwei Einsätzen als Joker in die Startelf, doch Maximilian Beier ist in guter Form und könnte erneut beginnen. Adeyemi zeigte zuletzt in Hamburg eine starke Leistung und traf, weshalb Kovač kaum auf ihn verzichten wird. Gleiches gilt für Serhou Guirassy, der bereits 24 Tore in 32 Pflichtspielen erzielt hat.

    Sollte Dortmund das Viertelfinale erreichen, könnte dort ein Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick warten. In der Ligaphase traf der BVB bereits auf Barça und verlor mit 2:3. Kovač möchte jedoch zunächst mit seinem Team gegen Lille bestehen und den positiven Trend fortsetzen.



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  • Niko Kovač droht beim BVB ein ungemütlicher Transfersommer

    Niko Kovač droht beim BVB ein ungemütlicher Transfersommer


    04.03.2025, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Fu�ball: Champions League, Borussia Dortmund - OSC Lille, K.o.-Runde, Achtelfinale, Hinspiele, Signal Iduna Park, Dortmunder Spieler reagieren nach der Parti ...

    Ratlose Gesichert: Wohin führt die Reise des BVB?Bild: dpa / Bernd Thissen

    Bundesliga

    Jan Schultz

    Am Dienstagabend musste der BVB mal wieder einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Im Achtelfinalhinspiel der Champions League hatte die Mannschaft von Niko Kovač den OSC Lille zu Gast, kam dabei nicht über ein 1:1 hinaus.

    Dabei hatte Borussia Dortmund dank eines sehenswerten Treffers von Karim Adeyemi zur Pause sogar mit 1:0 geführt. Im zweiten Durchgang aber kamen die Franzosen immer besser ins Spiel, glichen in der 68. Minute schließlich aus.

    Niko Kovač kritisiert BVB-Auftritt nach der Pause

    “In der zweiten Hälfte hatten wir keinen Zugriff mehr und haben nur noch reagiert. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir viel zu passiv gegen den Ball waren und ihn im eigenen Ballbesitz zu schnell wieder hergegeben haben”, analysierte Niko Kovač nach dem Spiel, wieso der BVB die eigentlich gute Ausgangsposition noch hergeschenkt hat.

    “Irgendwann”, hielt er dabei auch fest, “fehlt dir die Konzentration und Kraft”. Das Rückspiel in Lille am kommenden Mittwoch dürfte damit wiederum zum Kraftakt für den BVB werden. Die Franzosen haben in dieser CL-Saison noch kein Heimspiel verloren, vor heimischer Kulisse sogar Real Madrid geschlagen.

    Die Dortmunder wiederum kranken schon die ganze Saison über an einer Auswärtsschwäche. Dass sie in der Bundesliga gerade einmal drei Siege auf fremdem Geläuf eingefahren haben, ist einer der entscheidenden Gründe dafür, dass der BVB derzeit nur auf dem zehnten Tabellenplatz steht und Niko Kovač im Amt ist.

    BVB trifft unter Niko Kovač noch auf direkte Konkurrenten

    Mit zwei Siegen in Folge ging die Tendenz in der Liga zuletzt wieder in die richtige Richtung, bis zu den Champions-League-Rängen fehlt trotzdem noch eine ganze Menge. Sechs Punkte Rückstand haben die Borussen derzeit auf den vierten Platz.

    Die gute Nachricht: An den ausstehenden zehn Spieltagen trifft der BVB noch auf sieben Mannschaften, die vor ihm stehen. Niko Kovač und sein Team haben das Erreichen der Königsklasse also durchaus noch selbst in der Hand. Aus finanzieller Sicht wäre es enorm wichtig.

    Nach Informationen der “Sport Bild” haben die Bosse kürzlich durchgerechnet, wie dramatisch sich das Verpassen der Champions League auf die schwarz-gelben Finanzen auswirken würde.

    Dem BVB drohen finanzielle Einbußen und Abgänge

    Erreicht Borussia Dortmund nicht einmal die Europa League, müsste das Budget für die Mannschaft um 30 Millionen Euro gekürzt werden. Ein Transferbudget wäre dann praktisch gar nicht vorhanden. Bevor Spieler verpflichtet werden könnten, müssten Profis verkauft werden.

    Niko Kovač müsste sich dann womöglich schon wieder von Karim Adeyemi verabschieden, den er aktuell wieder in die Spur bringt. Der Offensivspieler könnte dem Bericht zufolge bis zu 60 Millionen Euro in die schwarz-gelben Kassen spülen.

    Ebenfalls bitter für den neuen Dortmund-Trainer: Carney Chukwuemeka, der bei seinen bisherigen Einsätzen überzeugt hat, wäre nicht zu halten. Die Kaufoption von 35 Millionen Euro wäre schlichtweg zu teuer.

    Das liegt auch daran, dass die Kaufpflicht des bis dato ausgeliehenen Yan Couto im Sommer greift. Er kostet 25 Millionen Euro.

    Zusätzliches Kopfzerbrechen soll Niko Kovač und der BVB-Führung die langfristige Zukunft von Nico Schlotterbeck bereiten. Der DFB-Profi wird perspektivisch als Kapitän angesehen, der Klub würde gerne mit ihm verlängern. Die Bosse aber befürchten, dass ein Verpassen der Königsklasse dieses Unterfangen deutlich erschwert.

    Der Sommer wirft also schon jetzt seine Schatten voraus und dürfte richtig unbequem werden, wenn Borussia Dortmund in der Bundesliga nicht noch eine starke Serie hinlegt.

    Am Dienstagabend musste der BVB mal wieder einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Im Achtelfinalhinspiel der Champions League hatte die Mannschaft von Niko Kovač den OSC Lille zu Gast, kam dabei nicht über ein 1:1 hinaus.



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  • Borussia Dortmund: Kovac in Erklärungsnot! Plötzlich hagelt es Kritik

    Borussia Dortmund: Kovac in Erklärungsnot! Plötzlich hagelt es Kritik


    1:1 gegen Lille – für das Heimspiel im Achtelfinale der Champions League zu wenig. Daraus machte auch Niko Kovac nach Abpfiff keinen Hehl. Doch hatte der Trainer von Borussia Dortmund eine Mitschuld?

    Viele Fans von Borussia Dortmund sind sich einig: Kovac wechselte nach dem Leistungs-Einbruch in der zweiten Halbzeit zu wenig und zu spät. Hätte man das Spiel mit frischen Offensivkräften noch gewinnen können?

    Borussia Dortmund: Wechsel-Kritik an Kovac

    Wie verwandelt kam der BVB am Dienstagabend aus der Kabine. Allerdings im schlechtesten Sinne. Nach einem starken ersten Durchgang war Schwarzgelb nicht mehr wiederzuerkennen. Souveränität, defensive Sicherheit und vor allem Offensivdrang waren wie weggeblasen. Der Ausgleich: verdient. Das 1:1 am Ende auch. Doch so mancher Fan haderte mit der fehlenden Reaktion des Trainers auf den Einbruch.

    +++ BVB: Kovac-Hammer! „Mit hoher Wahrscheinlichkeit“ +++

    Lange sah sich Kovac das gekippte Spiel tatenlos an. Nach 66 Minuten wechselte er erstmals offensiv, brachte Maximilian Beier für den blassen Jamie Gittens. Bis in die Schlussphase sollte es der einzige Wechsel bleiben. In der 83. Minute schickte der Trainer mit Reyna, Couto und Bensebaini noch einmal drei frische Kräfte aufs Feld. Erst jetzt ging der desolate Julian Brandt vom Platz. Zu spät – fanden viele Fans und kritisierten Kovac dafür deutlich.

    • „Neue Impulse von der Bank hätte man mindestens 15 Minuten eher bringen müssen.“
    • „Kovac und seine Wechsel sind so bodenlos. Jedesmal wartet er, bis es zu spät ist.“
    • „Bei diesem Spiel erst in der 82. den zweiten Wechsel zu machen ist wild.“

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    Zu spät, zu wenig, zu defensiv – viele Fans waren sich einig, dass Kovac früher auf die negative Entwicklung hätte reagieren müssen. Warum er für die Schlussminuten obendrein zwei Abwehrkräfte brachte und Flügelstürmer Julien Duranville auf der Bank schmoren ließ, sorgte für zusätzliches Unverständnis. Und: Nicht zum ersten Mal monierten die Fans ausbleibende Wechsel in der noch jungen Kovac-Ära.



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  • Drei Dinge, die beim BVB gegen Lille auffielen: Kontrollverlust mit Folgen – Adeyemi blüht unter Kovac auf

    Drei Dinge, die beim BVB gegen Lille auffielen: Kontrollverlust mit Folgen – Adeyemi blüht unter Kovac auf


    Dabei hatte die erste Halbzeit noch optimistisch gestimmt. Dortmund knüpfte in Teilen an die ansprechenden Leistungen aus den vergangenen beiden Wochen an, hatte Ball und Gegner im Griff – und war verdientermaßen durch einen sehenswerten Treffer von Karim Adeyemi in Führung gegangen (22.).

    Nach dem Seitenwechsel war Dortmunds Dominanz aber dahin, die Hausherren verfielen in alte, in dieser Saison schon häufiger beklagte Muster. Folgerichtig kamen die Gäste aus Frankreich durch Hákon Arnar Haraldsson (68.) zum Ausgleich.

    Drei Dinge, die beim BVB-Remis auffielen.

    1. Kontrollverlust mit Folgen

    Kein einziger Torschuss, lediglich vier Ballaktionen im gegnerischen Strafraum, 40 Prozent Ballbesitz, eine Passquote von 71 Prozent, ein Gegentor – das sind die ernüchternden Zahlen der zweiten Dortmunder Halbzeit am Dienstagabend – und das im eigenen Stadion.

    Zum Vergleich: Im ersten Durchgang kam der BVB immerhin noch auf sechs Torschüsse (einer davon war drin) und brachte knapp 84 Prozent seiner Zuspiele an den Mann.

    “Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv”, war Kapitän Emre Can im Nachgang bei “Prime Video” um Erklärungen bemüht: “Wir sind nicht dahingegangen, wo es wehtut. Wir müssen uns gegen den Ball besser bewegen und mutiger sein.”

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    Champions League: Karim Adeyemi (Borussia Dortmund, l.) gerät mit Alexsandro (OSC Lille) aneinander

    Fotocredit: Getty Images

    Auch Teamkollege Pascal Groß gab sich selbstkritisch: “Wir haben die Kontrolle verloren, konnten keinen Druck mehr auf den Gegner aufbauen und haben ihn ins Spiel zurückkommen lassen.” Es habe den Schwarz-Gelben schlicht an “Intensität gefehlt.”

    Doch was gab den Ausschlag für den Kontrollverlust? “Vielleicht hatten wir noch schwere Beine vom letzten Spiel”, mutmaßte Adeyemi, der seine Aussage jedoch nicht als Ausrede verstanden wissen wollte.

    Woran auch immer es lag, dass die Gastgeber nach der Pause die Zügel schleifen ließen – Dortmund hat sich mit seiner schwachen Darbietung in Hälfte zwei um eine deutlich bessere Ausgangsposition gebracht. Leichter wird es in Lille jedenfalls nicht, die Doggen bezwangen in der laufenden Königsklassen-Saison bereits Real Madrid 1:0, rangen Juventus ein 1:1 ab und deklassierten Bayern-Bezwinger Feyenoord 6:1 im Stade Pierre-Mauroy.

    2. Adeyemi blüht unter Kovac auf

    Adeyemi galt beim BVB lange als Sorgenkind. Im Winter schien sogar ein Abgang des gebürtigen Münchners im Bereich des Möglichen zu liegen.

    Doch der eigentlich so talentierte Offensivmann hielt Dortmund die Treue. Zum Glück, wie sich rückblickend sagen lässt. Unter Neu-Trainer Niko Kovac blüht Adeyemi mittlerweile nämlich wieder auf und findet mehr und mehr zu seiner Topform zurück.

    “Ich weiß, welche Qualitäten er besitzt. Ich habe ihm einfach gesagt: ‘Du hast Deine Qualitäten, unter anderem deine Schnelligkeit”, sagte Kovac noch vor dem Duell mit Lille gegenüber “Prime”: “Sowas hat dir der liebe Gott gegeben, das haben nicht viele. Er belohnt sich jetzt mit Toren.”

    Wie das Profitieren von der eigenen Schnelligkeit aussieht, zeigte Adeyemi am vergangenen Wochenende auf Sankt Pauli, als er einen langen Ball aus der eigenen Hälfte erlief, seinen Gegenspieler unnachahmlich abschüttelte und eiskalt zum entscheidenden 2:0 einschob.

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    Karim Adeyemi (Borussia Dortmund)

    Fotocredit: Getty Images

    Noch sehenswerter war sein herrlicher Treffer gegen Lille. Bei eigener Ecke am Strafraum lauernd, setzte er eine zu kurz geratene Kopfballabwehr der Franzosen per Dropkick aus rund 18 Metern über den Innenpfosten ins Netz.

    Auf seinen “Sonntagsschuss” angesprochen, scherzte Adeyemi: “Ein Sonntagsschuss war es nicht, heute ist ja Dienstag. Es ist schön, dass er reingegangen ist. Aber ich bin trotzdem nicht zufrieden, weil wir nicht gewonnen haben.”

    Mit seiner individuellen Entwicklung kann Adeyemi dieser Tage aber sehr wohl zufrieden sein, der 23-Jährige war – zumindest in den beiden vergangenen Spielen – der auffälligste Dortmunder Offensivakteur.

    3. Brandt bleibt blass

    Als Julian Brandt gegen St. Pauli zunächst die Bank drücken musste, musste sich Kovac für seine Entscheidung rechtfertigen. Man habe kein Risiko eingehen wollen, Brandt habe an einer kleineren Verletzung laboriert und sei “natürlich” noch Stammspieler.

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    Julian Brandt ist derzeit außer Form

    Fotocredit: Getty Images

    Brandt fand bereits im ersten Durchgang – als Dortmund eigentlich noch am Drücker war – nicht ins Spiel, verschleppte den Ball und fiel durch Ungenauigkeiten auf.

    Bis zu seiner Auswechslung in der 83. Minute hatte der 28-Jährige eine erschreckende Passquote von 47 Prozent auf die Uhr gebracht, zudem leistete er sich satte 15 Ballverluste.

    Ein Abend zum Vergessen für den eigentlich so hochveranlagten Mittelfeldmann.

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    “Keinen Bock zu antworten”: Kompany kanzelt Reporter ab

    Video credit: Perform



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  • BVB-Coach Niko Kovač nach Lille-Spiel: “Ist eine Rote Karte”

    BVB-Coach Niko Kovač nach Lille-Spiel: “Ist eine Rote Karte”


    Nach Remis gegen Lille

    “Das ist eine Rote Karte”: BVB-Coach über verletzten Star


    05.03.2025 – 00:38 UhrLesedauer: 2 Min.

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    BVB-Youngster am Boden: Daniel Svensson wurde nach einem Foul von Lilles André Gomes noch auf dem Platz behandelt. (Quelle: Thilo Schmuelgen)

    Dortmunds Svensson musste im Spiel gegen Lille verletzt vom Platz. Sein Trainer analysierte nach Abpfiff das vorangegangene Foul – und zwar anders als das Schiri-Team.

    Borussia Dortmunds 1:1 in der Champions League gegen den OSC Lille war alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen. Statt spektakulärer Dribblings und Traumtoren dominierte eher taktische Disziplin und zwischenzeitlich auch eine etwas härtere Gangart.

    So wie in der 81. Minute, als Lilles Routinier André Gomes seinen jungen Dortmunder Gegenspieler Daniel Svensson von hinten mit dem linken Fuß an dessen linke Hacke erwischte. Svensson wurde daraufhin auf dem Platz behandelt und zwei Minuten später ausgewechselt. Ob Svensson ein längerer Ausfall droht, war zunächst unklar. Untersuchungen sollen darüber Aufschluss geben.

    Eine Rote Karte für Gomes stand im Raum, doch nach VAR-Überprüfung ging es weiter – ohne Karte. BVB-Trainer Niko Kovač war damit nicht ganz einverstanden. “Ich habe es mir gerade im Fernsehen nochmal angeschaut. Natürlich sehr unglücklich, total unabsichtlich”, konstatierte der Fußballlehrer bei Amazon Prime Video und schob dann hinterher: “Aber er ist schon oberhalb des Sprunggelenks.”

    Von der Achillessehne ziehe der Portugiese mit einem Fuß runter zu Svenssons Sprunggelenk. Kovačs abschließendes Urteil: “Das ist meines Erachtens schon eine Rote Karte.” Dass es zu der im Spiel nicht kam, brachte den Trainer aber nicht zu sehr aus der Fassung.

    Er formulierte ganz ruhig: “Wir haben es in der ersten Hälfte sehr ordentlich gemacht, aber auch gesehen, dass Lille eine fußballerisch sehr starke Mannschaft ist. Aber wir hatten trotzdem die besseren Möglichkeiten.”

    Nach dem ersten von zwei Spielen sei nun “Halbzeit” und der BVB habe am Mittwoch in Lille (ab 21 Uhr im Liveticker von t-online) noch einen “harten Gang zu gehen”, so Kovač.



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  • Borussia Dortmund: Klare Worte! Kovac fällt nach übler Szene deutliches Urteil

    Borussia Dortmund: Klare Worte! Kovac fällt nach übler Szene deutliches Urteil


    Borussia Dortmund kommt im Achtelfinale-Hinspiel der Champions League nicht über ein 1:1 hinaus. Die Mannschaft von Niko Kovac wirft eine gute Ausgangslage gegen OSC Lille leichtfertig weg und muss nun mit einem Unentschieden im Rücken zum schweren Auswärtsspiel nach Nordfrankreich reisen.

    Im Spiel BVB – Lille gab es vor allem eine strittige Szene: das Foul von Andre Gomes an Daniel Svensson. Der Linksverteidiger von Borussia Dortmund wurde von dem Lille-Akteur böse getroffen und musste anschließend verletzt vom Platz. BVB-Coach Niko Kovac sah in der Aktion eine klare rote Karte.

    Borussia Dortmund: Kovac sieht in Svensson-Foul einen Platzverweis

    Svensson zeigte in seinem vierten Startelfeinsatz für den BVB – drei davon in der Champions League – einmal mehr ein gutes Spiel. Defensiv arbeitete solide und setzte offensiv immer mal wieder kleine Akzente. Allerdings nahm seine Partie ein bitteres Ende: In der Schlussphase musste der 23-Jährige verletzt runter.

    Es lief die 81. Spielminute als der eingewechselte Gomes den Dortmunder unsanft zu Fall bringt. Svensson geht zu Boden, krümmte dich gleich vor Schmerzen und hielt sich das Bein. Die Zeitlupe zeigte: Der Lille-Akteur traf den Schweden an der Achillesferse – und das ganz schön böse.

    ++ BVB – Lille: Star-Klartext nach enttäuschendem Remis – „Darf keine Ausrede sein“ ++

    Der VAR prüfte die Situation, doch Schiedsrichter Jose Maria Sanchez Martinez entschied sich gegen eine Karte – der Spanier verzichtete sogar auf Gelb. Das konnte Kovac nicht nachvollziehen. „Sehr unglücklich, natürlich ohne Absicht. Aber er ist schon oberhalb des Sprunggelenks, also zieht ihm die Achillessehne von oben bis zum Sprunggelenk runter. Das ist meines Erachtens schon eine rote Karte“, schilderte er seine Sicht auf die Szene.

    Längere Pause für BVB-Neuzugang?

    Letztlich kam Gomes ohne Karte davon und Svensson musste ausgewechselt werden. Allerdings schien das Knie größere Probleme als die Achillesferse zu machen. Beim Fallen verdrehte er sich das linke Knie ein wenig, er konnte nur mithilfe der Betreuer vom Platz humpeln. „Es geht ihm so weit in Ordnung, wir müssen nun die Untersuchungen abwarten“, erklärte Kovac den Gesundheitszustand seines Schützlings.


    Weitere News:


    Wie schwer es den schwedischen Nationalspieler letztlich erwischt hat, werden die kommenden Stunden und Tage zeigen. Fakt ist: Ein längerer Ausfall von Svensson wäre für ihn und den BVB enorm bitter. Schließlich zeigte er in seinen wenigen Wochen in Deutschland schon einige vielversprechende Leistungen. Dazu ist man in der Defensive nicht gerade üppig besetzt.



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