Aktualisiert am 07.03.2025 – 15:25 UhrLesedauer: 1 Min.
Niko Kovac steht hinter seinem Spielmacher Julian Brandt. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)
Der Spielmacher von Borussia Dortmund ist zuletzt in die Kritik geraten, erhält von seinem Coach aber auch vor dem Spiel gegen Augsburg volle Rückendeckung.
Trainer Niko Kovac vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat sich vor Julian Brandt gestellt und seinem zuletzt mit Formschwankungen kämpfenden Mittelfeldspieler eine Einsatzgarantie für das Spiel gegen den FC Augsburg gegeben. “Was ich von ihm halte, habe ich schon mehrfach gesagt. Er kann für uns den Unterschied machen und er wird weiter diesen Stellenwert behalten”, sagte Kovac vor dem nächsten Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr /Sky).
Der 28-Jährige steht seit geraumer Zeit in der Kritik, nicht sein Potenzial abzurufen und als Führungsspieler zu wenig präsent zu sein. Auch beim 1:1 in der Champions League gegen Lille habe Brandt “unglücklich” agiert, gibt Kovac zu, “aber er hat in verschiedenen anderen Spielen schon gezeigt, was er für uns leisten kann”.
Umso mehr möchte Kovac seinen Spielmacher bestärken. “Das ist mein Spieler. Ich möchte, dass Jule das Vertrauen von mir spürt, und das tut er – denke ich – auch. Er wird sicherlich wieder dahin kommen, wo wir ihn eigentlich sehen. Das geht nur über Minuten. Wir brauchen Jule. Er ist ein Bestandteil dieses Klubs.”
Trainer Niko Kovac vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat sich vor Julian Brandt gestellt und seinem zuletzt mit Formschwankungen kämpfenden Mittelfeldspieler eine Einsatzgarantie für das Spiel gegen den FC Augsburg gegeben. „Was ich von ihm halte, habe ich schon mehrfach gesagt. Er kann für uns den Unterschied machen und er wird weiter diesen Stellenwert behalten“, sagte Kovac vor dem nächsten Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr /Sky).
Der 28-Jährige steht seit geraumer Zeit in der Kritik, nicht sein Potenzial abzurufen und als Führungsspieler zu wenig präsent zu sein. Auch beim 1:1 in der Champions League gegen Lille habe Brandt „unglücklich“ agiert, gibt Kovac zu, „aber er hat in verschiedenen anderen Spielen schon gezeigt, was er für uns leisten kann“.
Umso mehr möchte Kovac seinen Spielmacher bestärken. „Das ist mein Spieler. Ich möchte, dass Jule das Vertrauen von mir spürt, und das tut er – denke ich – auch. Er wird sicherlich wieder dahin kommen, wo wir ihn eigentlich sehen. Das geht nur über Minuten. Wir brauchen Jule. Er ist ein Bestandteil dieses Klubs.“
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Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat die große Bedeutung von Mittelstürmer Serhou Guirassy unterstrichen, aber gleichzeitig auch Vorsicht mit Blick auf die hohen Einsatzzeiten des 29-Jährigen angemahnt. Schlecht sieht es diesbezüglich derzeit für die Verteidiger Niklas Süle (29) und Waldemar Anton (28) aus. „Grundsätzlich will er natürlich alles spielen. Serhou ist unsere Lebensversicherung, er hat ganz viele wichtige Tore erzielt. Aber ich würde mir auch wünschen, dass er hin und wieder etwas weniger spielen würde. Jetzt kommt noch dazu, dass Ramadan ist. Aber er bekommt das schon gemanagt“, sagte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel der Schwarz-Gelben gegen den FC Augsburg (Sa., 15:30) laut den „Ruhr Nachrichten“.
Der im vergangenen Sommer für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart verpflichtete Guirassy erzielte 14 der 45 Dortmunder Bundesliga-Tore in dieser Saison, womit er auf einen Anteil von 31,1 Prozent kommt. Ligaweit ist nur ein Trio um Spitzenreiter Tim Kleindienst (Gladbach; 36,8 Prozent Anteil) noch wichtiger für das eigene Team als der Guineer. Wettbewerbsübergreifend stand Torjäger Guirassy 2.800 Minuten für den BVB auf dem Platz – ein Wert, der lediglich vom Defensiv-Duo Gregor Kobel (3.045) und Nico Schlotterbeck (2.914) übertroffen wird. Im Dortmunder Kader ist Guirassy für Kovac der einzige klassische Stoßstürmer.
Geduld aufbringen müssen derweil Süle und Anton. Erstgenannter habe „noch einiges aufzuarbeiten nach seiner Verletzungspause. Emre (Can; d. Red.) und Nico (Schlotterbeck) machen es sehr gut, das tut mir auch für Waldemar Anton leid. Auch die Außenverteidiger machen es sehr gut. Das macht es etwas schwierig“, erklärte Kovac.
Dem zuletzt stärker in die Kritik geratenen Offensivspieler Julian Brandt (28) schenkt der Coach weiter das Vertrauen. „Was ich von ihm halte, habe ich schon mehrfach gesagt. Er kann für uns den Unterschied machen und er wird weiter diesen Stellenwert behalten“, meinte Kovac. „Er hat gegen Lille unglücklich agiert. Ich stärke meine Spieler, das ist mir sehr wichtig. Ich bin Trainer, das ist mein Spieler. Ich möchte, dass er Vertrauen spürt. Er wird sicherlich wieder dahin kommen, wo wir ihn eigentlich sehen. Das geht nur über Minuten. Wir brauchen Jule. Er ist ein Bestandteil dieses Klubs.“
Seine Mannschaft müsse nun „Schritt für Schritt gehen, das Jetzt leben“, so Kovac. Vor dem 25. Spieltag belegt die Borussia lediglich Platz zehn mit 35 Punkten – sechs Zähler hinter den Champions-League-Rängen.
Der Spielmacher von Borussia Dortmund ist zuletzt in die Kritik geraten, erhält von seinem Coach aber auch vor dem Spiel gegen Augsburg volle Rückendeckung.
Dortmund (dpa) – Trainer Niko Kovac vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat sich vor Julian Brandt gestellt und seinem zuletzt mit Formschwankungen kämpfenden Mittelfeldspieler eine Einsatzgarantie für das Spiel gegen den FC Augsburg gegeben. «Was ich von ihm halte, habe ich schon mehrfach gesagt. Er kann für uns den Unterschied machen und er wird weiter diesen Stellenwert behalten», sagte Kovac vor dem nächsten Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr /Sky).
Der 28-Jährige steht seit geraumer Zeit in der Kritik, nicht sein Potenzial abzurufen und als Führungsspieler zu wenig präsent zu sein. Auch beim 1:1 in der Champions League gegen Lille habe Brandt «unglücklich» agiert, gibt Kovac zu, «aber er hat in verschiedenen anderen Spielen schon gezeigt, was er für uns leisten kann».
Umso mehr möchte Kovac seinen Spielmacher bestärken. «Das ist mein Spieler. Ich möchte, dass Jule das Vertrauen von mir spürt, und das tut er – denke ich – auch. Er wird sicherlich wieder dahin kommen, wo wir ihn eigentlich sehen. Das geht nur über Minuten. Wir brauchen Jule. Er ist ein Bestandteil dieses Klubs.»
Trainer Niko Kovac äußert sich über Julian Brandt.
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Niko Kovac schwärmt von einem BVB-Star – und bricht einmal mehr eine Lanze für Julian Brandt.
Niko Kovac schwärmt von einem BVB-Star – und bricht einmal mehr eine Lanze für Julian Brandt.
Trainer Niko Kovac will Bundesligist Borussia Dortmund mit „kleinen Schritten“ aus der Krise führen. „Wir müssen die kleinen Erfolgserlebnisse und Momente für uns irgendwo einsammeln, damit wir mit positiver Energie und positiven Ergebnissen nach vorne gehen“, sagte der 53-Jährige.
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Am Samstag empfängt der BVB den FC Augsburg (15.30 Uhr) und muss nach dem 1:1 unter der Woche gegen Lille in der Champions League in der Bundesliga wieder in die Spur finden – ein entscheidender Faktor dürfte Serhou Guirassy werden.
Der Stürmer „ist unsere Lebensversicherung im Moment. Wir haben auf dieser Position nur ihn als richtigen Stoßstürmer, deswegen muss er immer ran und muss da durch. Dass jetzt Ramadan ist, erleichtert es ihm nicht, aber er ist ein absoluter Vollprofi“, sagte Kovac. Guirassy traf in den letzten beiden Liga-Spielen fünf Mal und ist Dortmunds Toptorschütze.
Kovac stärkt Brandt
Auch der zuletzt glücklose und in die Kritik geratene Julian Brandt dürfte in der Startelf stehen. „Ich möchte, dass er mein Vertrauen spürt und das tut er, denke ich. Deswegen werde ich mit ihm überhaupt nicht so hart ins Gericht gehen. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, er wird da schon wieder rauskommen bzw. dorthin kommen, wo wir ihn gerne hätten – und das geht nur mit Minuten“, sagte Kovac.
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Nicht im Kader sein wird hingegen Chelsea-Leihgabe Carney Chukwuemeka, der „noch kein grünes Licht“ gegeben habe.
Dortmund könnte gegen die Fuggerstädter zum ersten Mal in dieser Saison drei Liga-Spiele hintereinander gewinnen – einfach wird das aber nicht. „Augsburg ist eine Mannschaft, die sehr körperbetont Fußball spielt. Sie spielen mit einer sehr kompakten Fünferkette, die zuletzt wenig zugelassen hast.“ Das Team von Trainer Jess Thorup könnte mit einem Sieg sogar an Punkten mit Dortmund gleichziehen.
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Dortmund. Borussia Dortmund empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den FC Augsburg. Die Pressekonferenz mit BVB-Trainer Niko Kovac im Live-Ticker.
Zum ersten Mal in dieser Saison hat Borussia Dortmund zwei Bundesliga-Spiele in Folge gewonnen. Dem deutlichen 6:0 im Heimspiel gegen Union Berlin folgte ein 2:0 bei Aufsteiger FC St. Pauli. Das Heimspiel gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) dürfte trotz des Aufwärtstrends des BVB alles andere als ein Selbstläufer sein. Denn die Schwaben sind auf dem Weg, einen neuen Vereinsrekord aufzustellen. Seit acht Bundesliga-Partien (vier Siege, vier Remis) ist die Mannschaft von Jess Thorup ungeschlagen. Das gab es zuletzt in der Saison 2013/14. Mit einem Dreier in Dortmund könnte der FCA mit den Borussen gleichziehen.
BVB: Fokus auf den Kampf um die Europa-Quali
Doch der in dieser Spielzeit allzu oft schwächelnde BVB hat zurück in die Spur gefunden. Beim 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel gegen den französischen Champions-League-Vertreter OSC Lille war die Kovac-Elf 45 Minuten stark, ließ dann aber die Zügel schleifen und fing sich noch den unnötigen und fürs Rückspiel potenziell gefährlichen Gegentreffer. Zunächst aber liegt der Fokus auf dem Kampf um die Plätze für das internationale Geschäft – und da hat der BVB reichlich Aufholbedarf. Zehn Spieltage vor Ultimo hat Dortmund lediglich 35 Punkte und führt auf Rang zehn die untere Tabellenhälfte an. Der FCA wiederum ist in einer anderen Rangliste ein Spitzenteam.
In diesem Jahr stellen die bayrischen Schwaben die beste Abwehr der Bundesliga. Neun Spiele, drei Gegentore, lediglich eins kassierte die Thorup-Elf in der Ferne. Und dieser eine Gegentreffer (bei St. Pauli) war ein Eigentor. Gut für den BVB, dass Sommer-Zugang Serhou Guirassy zur erhofften Form gefunden hat. Gegen Union (4) und St. Pauli war er Torschütze. Und auch Routinier Pascal Groß blüht allmählich offensiv auf, ebenso wie Karim Adeyemi, der zuletzt gegen Lille traumhaft traf und auch im Auswärtsspiel bei den Hamburgern ein Tor erzielte.
Live! Die Pressekonferenz mit BVB-Trainer Niko Kovac
Niko Kovač scheint ungewöhnliche Methoden angewandt zu haben, um das Selbstverständnis der BVB-Stars wiederherzustellen.
Dortmund – Bei Borussia Dortmund fehlt mit Felix Nmecha seit Wochen einer der Profis, der trotz dieser so schwierigen Saison einen großen Entwicklungsschritt vollzogen hat. Der Mittelfeldmann hat sich als Sechser unter Ex-Coach Nuri Şahin etabliert und sogar den Weg zurück ins DFB-Team gefunden.
Nach dem Trainerwechsel zu Niko Kovač galt Nmecha als potenzieller Gewinner, weil er den neuen Übungsleiter schon aus gemeinsamen Zeiten beim VfL Wolfsburg kennt. Einsatzfähig ist der 24-Jährige nach derzeitigem Stand voraussichtlich frühestens Ende des Monats. In seiner Abwesenheit setzt Kovač bislang stets auf das Duo aus Pascal Groß und Marcel Sabitzer.
Groß und Sabitzer verteilen die Rollen im BVB-Mittelfeld durchaus überraschend
Die Rollen sind dabei anders verteilt, als für viele Beobachter auf den ersten Blick naheliegen würde: Groß hat trotz Tempodefiziten und seiner strategischen Fähigkeiten die offensiveren Aufgaben als Sabitzer, der erstmals in seiner Zeit beim BVB als vollwertiger Sechser vor der Abwehr betrachtet wird.
„Er sieht sich auf der Sechs, weil er mit seiner Ruhe, seiner Technik, seiner Übersicht viele Sachen im Vorhinein durch gute Vororientierung regeln kann“, sagte Cheftrainer Kovač schon vor dem Bundesligaspiel beim FC St. Pauli (2:0) über Sabitzer. Der Umstand, dass sich der Österreicher selbst auf dieser Position sieht, spielt dabei offenbar eine überraschend große Rolle.
Beim BVB gibt es jetzt offenbar den ‚Zettel-Niko‘
Wie jedenfalls die WAZ berichtet, geht die Entscheidung auch auf den selbst geäußerten Wunsch von Sabitzer zurück. Kovač habe nach seinem Dienstantritt in der Kabine Zettel verteilt, auf denen seine Spieler ihre jeweils favorisierte Rolle auf dem Spielfeld ankreuzen sollten. Sabitzer kreuzte demnach die Sechs an, seither darf er dort spielen.
In der Bundesliga war einst Ewald Lienen als ‚Zettel-Ewald‘ Kult – jetzt gibt es offenbar beim BVB den ‚Zettel-Niko‘!
Zugegeben, der Vergleich hinkt, da Lienen für seine akribischen Notizen während der Spiele den Spitznamen verpasst bekam. Die Zettel-Aktion von Kovač beim BVB war bis dato in der Öffentlichkeit nicht bekannt.
BVB-Trainer Kovač hält große Stücke auf Sabitzer
Wie ist sie zu bewerten? Dass ein Trainer seine Profis, gerade erfahrene Männer wie Sabitzer, nach ehrlichen Selbsteinschätzungen fragt, ist sicher kein ungewöhnlicher Vorgang. Ungewöhnlich wäre sehr wohl, wenn Kovač nur aufgrund dieser Aktion auf Sabitzer als Sechser gekommen wäre.
Die Worte des Übungsleiters deuten aber durchaus darauf hin, dass er das Profil des Österreichers auch von sich aus für diese Rolle im Auge gehabt hätte. „Er hat ein sauberes, gutes Passspiel, eine aggressive Zweikampfführung, ist einer, der dort der Korrektor ist. Er hat dort die Fäden in der Hand“, zitiert die Regionalzeitung Kovač. „Er ist der Verbindungsspieler von vorne nach hinten.“
BVB holte Sabitzer als „Box-to-Box-Akteur“
2023 war Sabitzer explizit als Verbindungsspieler vom FC Bayern verpflichtet worden, das meinte seinerzeit allerdings eine andere Rolle, als der inzwischen 30-Jährige heute ausübt. „Er entspricht exakt dem Profil, das wir gesucht haben: ein zentraler Mittelfeldspieler, der uns als Box-to-Box-Akteur sowohl defensiv als auch offensiv verstärken wird“, erklärte Sportdirektor Sebastian Kehl seinerzeit zum BVB-Transfer.
Bis zur Verletzung von Nmecha hat Sabitzer in entsprechenden Rollen seine Einsätze beim BVB erhalten. Das funktionierte phasenweise überragend, der Nationalspieler hatte großen Anteil am Einzug ins Champions-League-Finale der Vorsaison, mal ging Sabitzer aber auch regelrecht unter.
Sabitzer eckte unter Ex-BVB-Trainer Nuri Şahin an
Kein großes Geheimnis ist, dass der Mittelfeldmann zu Saisonbeginn unter Nuri Şahin unzufrieden damit war, plötzlich keine feste Rolle mehr zu haben und oft auf dem Flügel aushelfen zu müssen. Als er dies öffentlich äußerte, gab es einen Rüffel von Sportchef Lars Ricken.
Unter Kovač besteht das Problem derzeit nicht mehr. Wie sich die Sache darstellt, wenn Nmecha wieder einsatzbereit ist, bleibt abzuwarten. Bis dahin wird der Trainer wohl kaum an seiner neuen Anordnung vor der Abwehr rütteln. Daran ändert auch das 1:1 im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen den OSC Lille nichts, als Sabitzer vor dem Ausgleichstreffer den Anfang einer Fehlerkette darstellte.
Insgesamt geht der Trend bei Sabitzer unter Kovač nämlich durchaus in eine positive Richtung. Ihm würde aber ein Erfolgserlebnis in Form eines ersten Saisontreffers merklich guttun. Dafür muss er aber vielleicht doch ab und zu höher schieben, als es ein klarer Sechser oftmals tut.
Aus für Trainer Niko Kovac beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg.
Quelle: Imago
Nachdem der Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg am Samstag zu Hause 1:3 gegen den FC Augsburg verlor, hat sich der Verein von Trainer Niko Kovac getrennt.
VfL Wolfsburg bestätigt Trennung auf Homepage
Mehrere Medien hatten am Sonntagmorgen bereits über die Trennung berichtet. Wolfsburg gewann unter Kovac keines der letzten elf Spiele in der Fußball-Bundesliga, mit 25 Punkten aus den 26 Saisonspielen liegt der VfL längst näher an der Abstiegszone als an den angepeilten internationalen Plätzen. VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer in einer Stellungnahme zur Trennung:
Wir bedauern die Entwicklung und halten es für erforderlich, der Mannschaft jetzt einen neuen Impuls zu geben, um die Situation zu stabilisieren.
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VfL-Geschäftsführer Marcel Schäfer
Neben dem Chef- müssen auch die beiden Co-Trainer Robert Kovac und Aaron Briggs gehen. “Natürlich bin vor allem ich als Cheftrainer enttäuscht darüber, dass es uns nicht gelungen ist, trotz vielversprechender Ansätze den Turnaround zu schaffen”, sagte Kovac.
Leverkusen tut das Nötigste, und das reicht gegen Wolfsburg, das sich jedoch selbst früh mit Gelb-Rot für Jenz schwächt. Den glanzvollen Schlusspunkt setzt Bayer Leverkusens Wirtz.11.03.2024 | 9:18 min
Dabei hatte der frühere Bundesliga-Profi und kroatische Nationaltrainer in Wolfsburg große Erwartungen geweckt. Mit Eintracht Frankfurt gewann er 2018 den DFB-Pokal, mit Bayern München ein Jahr später sogar das Double. Auch den französischen Spitzenclub AS Monaco führte er 2021 in die Qualifikation zur Champions League.
Kritik an Kovac wegen wechselnden Spielsystemen
Doch seine fordernde und direkte Art führten bereits in München und Monaco zu Konflikten mit einigen Spielern. In Wolfsburg stand Kovac vor allem wegen seiner häufigen Wechsel von Spielsystem und Personal in der Kritik.
Das verunsicherte zahlreiche Spieler und verhinderte, dass sich nach einem Umbruch im Sommer eine stabile Hierarchie in der Mannschaft bilden konnte.
Hasenhüttl, Jaissle und Svensson mögliche Nachfolger
Als mögliche Nachfolgekandidaten gelten unter anderem der derzeit vereinslose ehemalige Bundesliga-Trainer Ralph Hasenhüttl (zuletzt FC Southampton) und Matthias Jaissle (Al-Ahli). Auch über Bo Svensson (zuletzt Mainz 05) wird spekuliert. Kovac, der bei den Niedersachsen einen Vertrag bis 2025 besaß, hatte den Job bei den Wölfen im Sommer 2022 angetreten.
In seiner Premierensaison verpasste er mit Platz acht die angestrebte Europacup-Qualifikation. In dieser Spielzeit stehen sechs Siege 13 Niederlagen gegenüber. Gegen Augsburg kassierte der Werksklub die dritte Pleite in Serie, Tabellenplatz 14 ist für die hohen Wolfsburger Ansprüche deutlich zu wenig.
Bundesliga-Spieltag ohne Heimsieg
:Nullnummer zwischen Augsburg und Freiburg
So läuft der Spieltag in der Fußball-Bundesliga: Ob Spielplan, Konferenz-Liveticker oder Tabelle – jetzt Bundesliga-Ergebnisse aktuell verfolgen.
1:1 gegen Lille – für das Heimspiel im Achtelfinale der Champions League zu wenig. Daraus machte auch Niko Kovac nach Abpfiff keinen Hehl. Doch hatte der Trainer von Borussia Dortmund eine Mitschuld?
Viele Fans von Borussia Dortmund sind sich einig: Kovac wechselte nach dem Leistungs-Einbruch in der zweiten Halbzeit zu wenig und zu spät. Hätte man das Spiel mit frischen Offensivkräften noch gewinnen können?
Borussia Dortmund: Wechsel-Kritik an Kovac
Wie verwandelt kam der BVB am Dienstagabend aus der Kabine. Allerdings im schlechtesten Sinne. Nach einem starken ersten Durchgang war Schwarzgelb nicht mehr wiederzuerkennen. Souveränität, defensive Sicherheit und vor allem Offensivdrang waren wie weggeblasen. Der Ausgleich: verdient. Das 1:1 am Ende auch. Doch so mancher Fan haderte mit der fehlenden Reaktion des Trainers auf den Einbruch.
Lange sah sich Kovac das gekippte Spiel tatenlos an. Nach 66 Minuten wechselte er erstmals offensiv, brachte Maximilian Beier für den blassen Jamie Gittens. Bis in die Schlussphase sollte es der einzige Wechsel bleiben. In der 83. Minute schickte der Trainer mit Reyna, Couto und Bensebaini noch einmal drei frische Kräfte aufs Feld. Erst jetzt ging der desolate Julian Brandt vom Platz. Zu spät – fanden viele Fans und kritisierten Kovac dafür deutlich.
„Neue Impulse von der Bank hätte man mindestens 15 Minuten eher bringen müssen.“
„Kovac und seine Wechsel sind so bodenlos. Jedesmal wartet er, bis es zu spät ist.“
„Bei diesem Spiel erst in der 82. den zweiten Wechsel zu machen ist wild.“
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Zu spät, zu wenig, zu defensiv – viele Fans waren sich einig, dass Kovac früher auf die negative Entwicklung hätte reagieren müssen. Warum er für die Schlussminuten obendrein zwei Abwehrkräfte brachte und Flügelstürmer Julien Duranville auf der Bank schmoren ließ, sorgte für zusätzliches Unverständnis. Und: Nicht zum ersten Mal monierten die Fans ausbleibende Wechsel in der noch jungen Kovac-Ära.