Schlagwort: Kovac

  • Niko Kovač sorgt wohl für unerwartetes Umdenken bei Karim

    Niko Kovač sorgt wohl für unerwartetes Umdenken bei Karim


    22.02.2025, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Fußball, Bundesliga, Borussia Dortmund - 1. FC Union Berlin, 23. Spieltag, Signal Iduna Park. Dortmunds Trainer Niko Kovac geht vor dem Spiel durch das Stadi ...

    Niko Kovač ist seit Anfang Februar Trainer des BVB.Bild: dpa / Fabian Strauch

    Bundesliga

    Jan Schultz

    Anfang Februar hat Niko Kovač den BVB in einer misslichen Lage übernommen. Nach vier Niederlagen zum Jahresbeginn hatte sich Borussia Dortmund von Trainer Nuri Şahin getrennt, Interimslösung Mike Tullberg blieb anschließend in drei Partien immerhin ungeschlagen (zwei Siege, ein Remis).

    Als Bundesliga-Elfter hechelte der BVB seinen Ansprüchen zu diesem Zeitpunkt trotzdem weit hinterher. Knapp einen Monat später hat sich daran nicht viel geändert, die Borussen sind in der Tabelle lediglich einen Platz nach oben geklettert.

    Karim Adeyemi ist beim BVB unter Niko Kovač wieder wichtig

    Die Stimmung ist momentan dennoch eine bessere. Mit Daniel Svensson und Carney Chukwuemeka bekam Kovač zwei Zugänge, die direkt einen positiven Einfluss genommen haben. In der Champions League hat der BVB die Zwischenrunde mühelos überstanden, am vergangenen Samstag gelang gegen Union Berlin der erste Bundesliga-Sieg unter Kovač – ein krachender 6:0-Erfolg.

    Ein Teil der Dortmunder Startelf war dabei einmal mehr Karim Adeyemi. Der Flügelflitzer ist seit dem Trainerwechsel gesetzt, stand unter Kovač bisher immer in der Anfangsformation.

    BVB: Karim Adeyemis Wechsel im Winter kam nicht zustande

    In der Hinrunde noch hatte er auch verletzungsbedingt oft zuschauen müssen. Im Winter stand daher gar ein Wechsel im Raum. Adeyemi wurde ganz konkret mit der SSC Neapel in Verbindung gebracht. Die Italiener sollen bereit gewesen sein, 50 Millionen Euro zu überweisen.

    Ein offizielles Angebot ist nach Informationen der “Bild” nicht bei Borussia Dortmund eingegangen. Ohnehin habe Adeyemi selbst einen Abgang im Winter abgelehnt, schon gar nicht habe er in die Serie A wechseln wollen. Gänzlich vom Tisch war ein Transfer damit aber trotzdem nicht. Das könnte sich nun geändert haben.

    Karim Adeyemi könnte wegen Niko Kovač länger beim BVB bleiben

    Denn wie “Bild”-Reporter Christian Falk in der Transfersendung “True or not true” berichtet, habe die Anstellung von Kovač zu einem grundsätzlichen Umdenken bei Adeyemi geführt. “Adeyemi fühlt sich sehr, sehr wohl unter Niko Kovač. Er kommt langsam wieder in Form, performt gut”, erklärt er.

    Zudem sei im Winter vor allem Berater Ali Barat die “Triebfeder” hinter den Wechselgerüchten gewesen. “Er hat ihn bei Neapel und bei Chelsea angeboten”, verrät Falk. Adeyemi aber hat die Berateragentur gewechselt, ist jetzt bei Roof.

    Falk schließt daher nicht aus, dass Adeyemi über den Sommer hinaus in Dortmund bleibt: “Er schaut sich das bei Dortmund an. Ein Verkauf ist nicht zwingend. Dortmund hat ja auch damit gerechnet, aber wenn er gute Leistungen bringt, kann das Kapitel weitergehen. Er hat Vertrag bis 2027 und Niko Kovač baut momentan auf ihn.”

    Es wäre eine Wende, die noch im Januar so nicht zu erwarten war.

    Klar ist allerdings auch, dass der BVB im Sommer einen seiner Stars verkaufen müsste, wenn er die Champions League verpasst. Für Adeyemi gibt es grundsätzlich einen Markt, das gilt aber auch für Gregor Kobel und Jamie Gittens.

    Anfang Februar hat Niko Kovač den BVB in einer misslichen Lage übernommen. Nach vier Niederlagen zum Jahresbeginn hatte sich Borussia Dortmund von Trainer Nuri Şahin getrennt, Interimslösung Mike Tullberg blieb anschließend in drei Partien immerhin ungeschlagen (zwei Siege, ein Remis).



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  • Borussia Dortmund | Kovac über Gittens-Beier-Duell: „Luxusproblem“

    Borussia Dortmund | Kovac über Gittens-Beier-Duell: „Luxusproblem“


    Erstmals seit Oktober war Jamie Gittens vergangene Woche beim 6:0-Sieg über den 1. FC Union Berlin nicht in der Startformation von Borussia Dortmund zu finden. An seiner Stelle begann Maximilian Beier, der prompt ein Tor und eine Vorlage beisteuerte. Auf wen Trainer Niko Kovač gegen den FC St. Pauli setzen wird, wollte der Coach auf der Pressekonferenz am Freitag nicht verraten.


    „Für das morgige Spiel lasse ich mir das noch offen“, so Kovač zur Startplatzfrage zu Gittens, den der Übungsleiter im Training „total fokussiert, engagiert und spritzig“ gesehen habe. Es sei für den Trainer generell ein „Luxusproblem“, zwischen dem 20-Jährigen und Beier entscheiden zu müssen. „Maxi hat es im letzten Spiel auch gut gemacht, nicht nur, weil er das Tor erzielt und eins noch aufgelegt hat.“

    Eine klare Tendenz vermied Kovač ebenfalls: „Mit Sicherheit ist Jamie einer, der auch spielen wird. Vielleicht nicht morgen, aber vielleicht doch. Da hören auch andere zu, deswegen versuche ich schon, das für mich zu behalten.“

    Mit Blick auf die Partie gegen den FC St. Pauli (Samstag, 15:30 Uhr) ist es gut möglich, dass der BVB-Coach nach dem Kantersieg gegen Berlin nicht allzu viel an seiner Startformation ändern wird und erneut Beier den Vorzug vor Gittens erhält.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Wie Niko Kovač in Dortmund ankommt

    Wie Niko Kovač in Dortmund ankommt


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Niko Kovač ist knapp einen Monat Cheftrainer beim BVB. Der erste Eindruck im Verein ist überwiegend positiv. Die Ergebnisse müssen folgen.

    Dortmund – Während des Siegs in der Champions League gegen Schachtar Donezk sickerte bei Borussia Dortmund die Nachricht durch, dass Niko Kovač den Trainerposten von Interimscoach Mike Tullberg und Vorgänger Nuri Şahin übernehmen würde.

    Der Klub sah sich Ende Januar in Person von Lars Ricken spät Abends zu einem Statement gezwungen, in dem der Sportchef die Einigung mit dem Kroaten bestätigte. Kovač hatte nach dem Aus von Şahin schnell den Favoritenstatus inne, sein Dementi im französischen Fernsehen war taktischer Natur.

    Niko Kovač bekam in Dortmund Vertrag bis 2026

    Gescheitert wären die Gespräche allenfalls in der Frage der Vertragslänge. Letztlich hat Dortmund sich auf anderthalb Jahre eingelassen, wobei die FIFA Klub-WM im Sommer für beide Parteien maßgeblichen Einfluss nahm. Die offizielle Linie des BVB lautet dabei, die Vertragslänge sei in den Gesprächen mit Kovač gar kein großes Thema gewesen.

    Klar ist: Auch ein Vertrag für die kommende Saison garantiert nicht, dass Dortmund sie tatsächlich mit Kovač angeht. Der Trainer muss in den kommenden Monaten liefern, das Team in den Europapokal führen und vor allem für Stabilität sorgen. Für eine echte Bilanz ist es nach vier Wochen im Amt selbstredend noch zu früh. Erste Eindrücke lassen sich aber sehr wohl gewinnen.

    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck.
    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck. © IMAGO/Ralf Treese/DeFodi Images

    Das Zauberwort beim BVB heißt Vertrauen

    Sie fallen überwiegend positiv aus. Den Fußball erfindet Borussia Dortmund unter Niko Kovač nicht neu, dafür wurde der vormalige Coach der kroatischen Nationalmannschaft, von Eintracht Frankfurt, des FC Bayern und VfL Wolfsburg aber auch nicht geholt. Die Richtung gab der 53-Jährige schon in seiner ersten Spieltagspressekonferenz vor.

    „Keep it simple. Wenn man es einfach hält – die Jungs haben Titel geholt, Nationalmannschaft gespielt, da muss man den Spielern das Vertrauen geben, dass sie gewisse Sachen selbständig regeln können“, sagte Kovač vor seinem Debüt. Das endete zwar in einer Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart, das Zauberwort des ersten Monats beim BVB hatte der Trainer damit dennoch gesprochen: Vertrauen.

    Kovač beim BVB eher Vaterfigur als „Harter Hund“

    Während manche Kritiker sich in der Spekulation darüber, welchen großen Namen Kovač beim BVB als Erstes „rasieren“ würde, hat der Übungsleiter sofort erkannt, dass die Mannschaft eine starke Schulter braucht. Anstelle des vielfach angekündigten „Harten Hunds“ hat mit Kovač eher eine Vaterfigur übernommen. Der Trainer stellt sich in einer Art und Weise vor die Mannschaft, die bisweilen schon fast übertrieben wirkt.

    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um.
    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um. © IMAGO/Madeleine Fantini

    Dabei hat Kovač bewusst in Kauf genommen, dass er für Schönrederei kritisiert wird. Er hat erkannt: Beim BVB steckt immer noch viel Qualität drin. Sie lässt sich aber nicht aus den Spielern quetschen, sondern sie müssen in die Lage gebracht werden, diese Qualität von sich aus zum Vorschein zu bringen.

    Erinnerung an „berüchtigten“ Co-Trainer von Jürgen Klopp

    Allerdings muss zwischen der Außendarstellung und der täglichen Arbeit durchaus unterschieden werden. Auf dem Trainingsplatz werden die BVB-Profis stärker gefordert als in der jüngeren Vergangenheit. Manche im Verein fühlen sich an die Zeiten erinnert, als Željko Buvač, Co-Trainer von Jürgen Klopp, für die Trainingsgestaltung zuständig war.

    Der Bosnier war unter den BVB-Profis vor allem für die sogenannte „Schweineübung“ berüchtigt: Meistens gegen Ende der intensiven Trainingslager bat Buvač dabei 60 Minuten lang zu Steigerungsläufen mit Ball, die selbst die austrainiertesten Kicker an den Rand ihrer Reserven führten.

    Kovač setzt mitten in der Saison Laktattest an

    Ganz so intensiv ist die Trainingsarbeit unter Kovač aktuell natürlich nicht, zumal seine ersten Wochen beim BVB ob des Spielplans Englische Wochen waren. Bemerkenswert: Zuletzt ließ der Chefcoach laut Medienberichten einen Laktattest durchführen, um besseren Aufschluss über den Fitnesszustand seiner Spieler zu erhalten. Eine solche Maßnahme mitten in der Saison ist keineswegs üblich.

    Sie zeigt, dass Kovač in Dortmund nichts dem Zufall überlassen mag. Und sie passt zu dem Eindruck, den der Klub in den ersten Wochen von seinem Coach gewonnen hat. Die Formulierung „Akribischer Arbeiter“ ist keine Floskel, wenn es um Kovač geht. Der gebürtige Berliner und sein Bruder Robert verbringen einen Großteil ihrer Zeit auf dem Trainingsgelände im Dortmunder Stadtteil Brackel.

    Von Dortmund kann Kovač noch nicht viel gesehen haben

    Auch wenn Robert Kovač dank seiner Vergangenheit als Abwehrspieler beim BVB die schönen Ecken der Ruhr-Metropole Dortmund kennt – viele wird er seinem Bruder Niko noch nicht gezeigt haben. Lediglich die Fahrtstrecke zwischen Hotel, Trainingsgelände und Signal Iduna Park soll der Übungsleiter schon bestens kennen.

    Für ihn sind harte Arbeit und Seriosität Grundvoraussetzungen. Kovač neigt nicht zur großen Emotionalität, die viele seiner Vorgänger ausgezeichnet hat. In der so schwierigen Situation des BVB hatte die Klubführung um Lars Ricken auf diesen Konterpunkt gesetzt. Der „Impuls von außen“ war wichtig, um die aus den Fugen geratene Saison vielleicht doch noch einzufangen.

    Noch ist der Aufwärtstrend des BVB unter Kovač ein zarter

    Ergebnistechnisch ist das bisher nur bedingt gelungen. Das Erreichen des Achtelfinales der Champions League sowie das 6:0 gegen Union Berlin sind positiv, zuvor kassierte Kovač als erster BVB-Trainer nach über 40 Jahren zwei Bundesliga-Niederlagen zum Start in sein Amt. Am Samstag muss Dortmund endlich zum Serientäter in der Liga werden, um von einem echten Aufwärtstrend sprechen zu können: Ein Sieg beim FC St. Pauli ist mehr oder minder Pflicht.

    Damit würde sich ein Eindruck von Kovač verfestigen, der im Umfeld des BVB schon jetzt vorherrscht: Dass der Trainer mit seiner Erfahrung, Ruhe und Ausstrahlung genau der richtige Mann war, um den freien Fall aufzuhalten und wieder ein ordentliches Leitungsfundament zu gießen. Mit der Frage, ob Kovač auch der richtige Mann sein wird, um im zweiten Schritt darauf aufzubauen, muss sich der BVB aktuell noch nicht befassen.



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  • Niko Kovac über Personal und den FC St. Pauli

    Niko Kovac über Personal und den FC St. Pauli


    Dortmund. Borussia Dortmund muss am Samstag beim FC St. Pauli antreten. Trainer Niko Kovac erklärt auf der Pressekonferenz seine Ideen für das Spiel.



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  • Borussia Dortmund: Dieser Profi ist unter Kovac wieder

    Borussia Dortmund: Dieser Profi ist unter Kovac wieder


    Wie die „Bild“ nun berichtet, ist ein Dortmund-Verbleib im Sommer deshalb wieder umso wahrscheinlicher. Zumal Adeyemi selbst im Winter gar nicht wirklich wegwollte, vielmehr sei sein Ex-Berater Ali Barat an einem Wechsel seines ehemaligen Schützlings interessiert gewesen.

    Harry Kane reagiert.



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  • Wie Niko Kovač in Dortmund ankommt

    Wie Niko Kovač in Dortmund ankommt


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    3. Fußball

    Niko Kovač ist knapp einen Monat Cheftrainer beim BVB. Der erste Eindruck im Verein ist überwiegend positiv. Die Ergebnisse müssen folgen.

    Dortmund – Während des Siegs in der Champions League gegen Schachtar Donezk sickerte bei Borussia Dortmund die Nachricht durch, dass Niko Kovač den Trainerposten von Interimscoach Mike Tullberg und Vorgänger Nuri Şahin übernehmen würde.

    Der Klub sah sich Ende Januar in Person von Lars Ricken spät Abends zu einem Statement gezwungen, in dem der Sportchef die Einigung mit dem Kroaten bestätigte. Kovač hatte nach dem Aus von Şahin schnell den Favoritenstatus inne, sein Dementi im französischen Fernsehen war taktischer Natur.

    Niko Kovač bekam in Dortmund Vertrag bis 2026

    Gescheitert wären die Gespräche allenfalls in der Frage der Vertragslänge. Letztlich hat Dortmund sich auf anderthalb Jahre eingelassen, wobei die FIFA Klub-WM im Sommer für beide Parteien maßgeblichen Einfluss nahm. Die offizielle Linie des BVB lautet dabei, die Vertragslänge sei in den Gesprächen mit Kovač gar kein großes Thema gewesen.

    Klar ist: Auch ein Vertrag für die kommende Saison garantiert nicht, dass Dortmund sie tatsächlich mit Kovač angeht. Der Trainer muss in den kommenden Monaten liefern, das Team in den Europapokal führen und vor allem für Stabilität sorgen. Für eine echte Bilanz ist es nach vier Wochen im Amt selbstredend noch zu früh. Erste Eindrücke lassen sich aber sehr wohl gewinnen.

    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck.
    Niko Kovač hinterlässt beim BVB in den ersten Wochen einen positiven Eindruck. © IMAGO/Ralf Treese/DeFodi Images

    Das Zauberwort beim BVB heißt Vertrauen

    Sie fallen überwiegend positiv aus. Den Fußball erfindet Borussia Dortmund unter Niko Kovač nicht neu, dafür wurde der vormalige Coach der kroatischen Nationalmannschaft, von Eintracht Frankfurt, des FC Bayern und VfL Wolfsburg aber auch nicht geholt. Die Richtung gab der 53-Jährige schon in seiner ersten Spieltagspressekonferenz vor.

    „Keep it simple. Wenn man es einfach hält – die Jungs haben Titel geholt, Nationalmannschaft gespielt, da muss man den Spielern das Vertrauen geben, dass sie gewisse Sachen selbständig regeln können“, sagte Kovač vor seinem Debüt. Das endete zwar in einer Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart, das Zauberwort des ersten Monats beim BVB hatte der Trainer damit dennoch gesprochen: Vertrauen.

    Kovač beim BVB eher Vaterfigur als „Harter Hund“

    Während manche Kritiker sich in der Spekulation darüber, welchen großen Namen Kovač beim BVB als Erstes „rasieren“ würde, hat der Übungsleiter sofort erkannt, dass die Mannschaft eine starke Schulter braucht. Anstelle des vielfach angekündigten „Harten Hunds“ hat mit Kovač eher eine Vaterfigur übernommen. Der Trainer stellt sich in einer Art und Weise vor die Mannschaft, die bisweilen schon fast übertrieben wirkt.

    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um.
    Von wegen Harter Hund: Niko Kovač geht fast schon väterlich mit seiner BVB-Mannschaft um. © IMAGO/Madeleine Fantini

    Dabei hat Kovač bewusst in Kauf genommen, dass er für Schönrederei kritisiert wird. Er hat erkannt: Beim BVB steckt immer noch viel Qualität drin. Sie lässt sich aber nicht aus den Spielern quetschen, sondern sie müssen in die Lage gebracht werden, diese Qualität von sich aus zum Vorschein zu bringen.

    Erinnerung an „berüchtigten“ Co-Trainer von Jürgen Klopp

    Allerdings muss zwischen der Außendarstellung und der täglichen Arbeit durchaus unterschieden werden. Auf dem Trainingsplatz werden die BVB-Profis stärker gefordert als in der jüngeren Vergangenheit. Manche im Verein fühlen sich an die Zeiten erinnert, als Željko Buvač, Co-Trainer von Jürgen Klopp, für die Trainingsgestaltung zuständig war.

    Der Bosnier war unter den BVB-Profis vor allem für die sogenannte „Schweineübung“ berüchtigt: Meistens gegen Ende der intensiven Trainingslager bat Buvač dabei 60 Minuten lang zu Steigerungsläufen mit Ball, die selbst die austrainiertesten Kicker an den Rand ihrer Reserven führten.

    Kovač setzt mitten in der Saison Laktattest an

    Ganz so intensiv ist die Trainingsarbeit unter Kovač aktuell natürlich nicht, zumal seine ersten Wochen beim BVB ob des Spielplans Englische Wochen waren. Bemerkenswert: Zuletzt ließ der Chefcoach laut Medienberichten einen Laktattest durchführen, um besseren Aufschluss über den Fitnesszustand seiner Spieler zu erhalten. Eine solche Maßnahme mitten in der Saison ist keineswegs üblich.

    Sie zeigt, dass Kovač in Dortmund nichts dem Zufall überlassen mag. Und sie passt zu dem Eindruck, den der Klub in den ersten Wochen von seinem Coach gewonnen hat. Die Formulierung „Akribischer Arbeiter“ ist keine Floskel, wenn es um Kovač geht. Der gebürtige Berliner und sein Bruder Robert verbringen einen Großteil ihrer Zeit auf dem Trainingsgelände im Dortmunder Stadtteil Brackel.

    Von Dortmund kann Kovač noch nicht viel gesehen haben

    Auch wenn Robert Kovač dank seiner Vergangenheit als Abwehrspieler beim BVB die schönen Ecken der Ruhr-Metropole Dortmund kennt – viele wird er seinem Bruder Niko noch nicht gezeigt haben. Lediglich die Fahrtstrecke zwischen Hotel, Trainingsgelände und Signal Iduna Park soll der Übungsleiter schon bestens kennen.

    Für ihn sind harte Arbeit und Seriosität Grundvoraussetzungen. Kovač neigt nicht zur großen Emotionalität, die viele seiner Vorgänger ausgezeichnet hat. In der so schwierigen Situation des BVB hatte die Klubführung um Lars Ricken auf diesen Konterpunkt gesetzt. Der „Impuls von außen“ war wichtig, um die aus den Fugen geratene Saison vielleicht doch noch einzufangen.

    Noch ist der Aufwärtstrend des BVB unter Kovač ein zarter

    Ergebnistechnisch ist das bisher nur bedingt gelungen. Das Erreichen des Achtelfinales der Champions League sowie das 6:0 gegen Union Berlin sind positiv, zuvor kassierte Kovač als erster BVB-Trainer nach über 40 Jahren zwei Bundesliga-Niederlagen zum Start in sein Amt. Am Samstag muss Dortmund endlich zum Serientäter in der Liga werden, um von einem echten Aufwärtstrend sprechen zu können: Ein Sieg beim FC St. Pauli ist mehr oder minder Pflicht.

    Damit würde sich ein Eindruck von Kovač verfestigen, der im Umfeld des BVB schon jetzt vorherrscht: Dass der Trainer mit seiner Erfahrung, Ruhe und Ausstrahlung genau der richtige Mann war, um den freien Fall aufzuhalten und wieder ein ordentliches Leitungsfundament zu gießen. Mit der Frage, ob Kovač auch der richtige Mann sein wird, um im zweiten Schritt darauf aufzubauen, muss sich der BVB aktuell noch nicht befassen.



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  • „Kontakt gab es erst zu Niko Kovač“

    „Kontakt gab es erst zu Niko Kovač“


    1. Startseite
    2. Sport
    3. Fußball

    Niko Kovač ist begeistert von Daniel Svensson. Der BVB-Neuzugang überrascht mit schnellem Fortschritt. Was steckt hinter der Transfer-Erfolgsgeschichte?

    Dortmund – Um es im Sinne des Karnevals im Westen zu sagen: Niko Kovač hat einen Narren an Daniel Svensson gefressen. Der Cheftrainer von Borussia Dortmund zeigte fast schon väterliche Zuneigung, als er den Winter-Neuzugang nach dessen Startelfdebüt beim BVB mit Lob überschüttete und ihn als „kleinen Jungen“ bezeichnete.

    Auch vor dem deutlichen Sieg gegen Union Berlin hatte Kovač den Linksverteidiger in den höchsten Tönen gelobt. Trotzdem erhielt in der Startaufstellung Ramy Bensebaini den Vorzug, was auf den ersten Blick überraschend wirkte. Bei genauerer Betrachtung leuchtet die Entscheidung jedoch ein: Der Algerier spielt eine starke Saison, hatte zuvor nur aufgrund einer Verletzung pausiert. Kovač, der auf klare Teamstrukturen Wert legt, wollte den Status des erfahrenen Bensebaini nicht wegen einer kurzen Verletzungspause infrage stellen.

    BVB-Neuzugang sofort eine echte Option

    Der BVB hat Svensson am Deadline Day des Winter-Transferfensters zunächst als Leihgabe vom FC Nordsjaelland aus Dänemark als Herausforderer verpflichtet. Der schwedische Nationalspieler hat sich schneller als erwartet zu einer echten Option für Dortmund entwickelt.

    In einem ausführlichen Interview mit den Ruhr Nachrichten hat der 23-Jährige interessante Einblicke in seinen Wechsel gegeben. Es ist bekannt, dass auch andere Vereine an Svensson dran waren. Während er den BVB-Fans vor seinem Wechsel nach Dortmund möglicherweise unbekannt war, bestand auf dem Transfermarkt großes Interesse an ihm.

    Niko Kovač war nach Dienstantritt beim BVB gleich am Transfer von Daniel Svensson beteiligt.
    Niko Kovač war nach Dienstantritt beim BVB gleich am Transfer von Daniel Svensson beteiligt. © IMAGO/UWE KRAFT

    Daniel Svensson bestätigt: „Es gab Interesse von anderen Vereinen“

    Svensson bestätigte der Regionalzeitung: „Es stimmt, es gab Interesse von anderen Vereinen. Aber, als das mit Borussia Dortmund konkret wurde, wollte ich nur hierherkommen. Es ist ein sehr großer Verein, eine der größten Mannschaften in Deutschland. Als man mir die Chance geboten hat, hier zu spielen, wollte ich das unbedingt machen.“

    Das Blatt führt RB Leipzig, Leeds United und Benfica als Konkurrenten des BVB auf. In der Vergangenheit wurden auch noch renommiertere Vereine mit Svensson in Verbindung gebracht. Keven Bader, Experte beim schwedischen Fotbollskanalen, äußerte dazu gegenüber fussball.news, dem Fußballportal von IPPEN.MEDIA: „Letztes Jahr wurde berichtet, dass Klubs wie Liverpool und Juventus auf ihn schauen. Es hat sich schon angedeutet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein größerer Klub zuschlägt.“

    BVB-Neuzugang saß auf gepackten Koffern

    Das Transferfenster im Winter stand kurz vor dem Abschluss, als doch noch Bewegung in die Angelegenheit kam. Für Svensson waren diese Tage besonders hektisch. Der Linksfuß erklärte: „Ich habe nur auf die Gelegenheit gewartet, zu gehen. Und als ich sie bekam, musste ich schnell handeln.“ Während der ausgedehnten Winterpause in Dänemark befand sich Nordsjaelland im Trainingslager im spanischen Marbella, was Svensson einige Bonusmeilen einbrachte.

    „Ich hatte mehr oder weniger nichts dabei, außer meinen Fußballschuhen. Ich bin dann von Spanien zurückgeflogen, habe die wichtigsten Sachen eingepackt und bin einen Tag später nach Dortmund gereist“, erinnerte sich Svensson. Dieser Wechsel bedeutete für ihn den Schritt in eine neue Welt. Schließlich sind der BVB, die deutsche Bundesliga und die Champions League eine ganz andere Dimension im Vergleich zu Nordsjaelland, der dänischen Superliga und der Conference League.

    Svensson wird sehr wahrscheinlich dauerhaft zum BVB wechseln

    Svensson bewertete seine ersten Schritte beim BVB durchaus bescheiden: „Es war ein neues Level für mich. Natürlich ist es nicht so leicht, einfach auf eine neue Bühne zu gehen und sofort eine gute Leistung zu bringen. Aber ich denke, ich habe mich bei meinen ersten Auftritten ganz gut geschlagen und hatte hier insgesamt einen guten Start.“

    Im Umfeld des BVB herrscht große Begeisterung darüber, wie mühelos sich der Neuzugang anpassen konnte. Die Frage, ob Dortmund die zunächst als Leihe vereinbarte Verpflichtung im Sommer endgültig macht, stellt sich kaum noch. Die Kaufoption wird unter bestimmten Bedingungen automatisch zur Kaufpflicht, was üblicherweise an die Anzahl der Einsätze gebunden ist.

    BVB-Transfer ohne langen Vorlauf

    Da Svensson bereits fest in die BVB-Rotation integriert ist, dürfte sich diese Frage von selbst klären. „Ich weiß noch nicht, was im Sommer passiert. Ich konzentriere mich nur auf das, was ich beeinflussen kann, und versuche einfach, meine bestmögliche Leistung zu bringen. Dann liegt es an den Verantwortlichen, das zu entscheiden“, äußerte sich Svensson zurückhaltend.

    Bei den Verantwortlichen und insbesondere beim Trainer stößt die Personalie Svensson auf offene Ohren. Apropos Trainer: Der Linksverteidiger erklärte mit einem Verweis auf seinen Coach, wie kurzfristig der Transfer zum BVB zustande kam: „Den Kontakt gab es erst zu Niko Kovač.“

    Am späten Abend des 29. Januar bestätigte Dortmund die Einigung mit dem neuen Cheftrainer und Nachfolger von Nuri Şahin. Der Deadline Day folgte am 03. Februar. Mit der Verpflichtung von Svensson hat der BVB an diesem Tag nach bisheriger Einschätzung einen ausgezeichneten Fang gemacht.



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  • „Kontakt gab es erst zu Niko Kovač“

    „Kontakt gab es erst zu Niko Kovač“


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    Niko Kovač ist begeistert von Daniel Svensson. Der BVB-Neuzugang überrascht mit schnellem Fortschritt. Was steckt hinter der Transfer-Erfolgsgeschichte?

    Dortmund – Um es im Sinne des Karnevals im Westen zu sagen: Niko Kovač hat einen Narren an Daniel Svensson gefressen. Der Cheftrainer von Borussia Dortmund zeigte fast schon väterliche Zuneigung, als er den Winter-Neuzugang nach dessen Startelfdebüt beim BVB mit Lob überschüttete und ihn als „kleinen Jungen“ bezeichnete.

    Auch vor dem deutlichen Sieg gegen Union Berlin hatte Kovač den Linksverteidiger in den höchsten Tönen gelobt. Trotzdem erhielt in der Startaufstellung Ramy Bensebaini den Vorzug, was auf den ersten Blick überraschend wirkte. Bei genauerer Betrachtung leuchtet die Entscheidung jedoch ein: Der Algerier spielt eine starke Saison, hatte zuvor nur aufgrund einer Verletzung pausiert. Kovač, der auf klare Teamstrukturen Wert legt, wollte den Status des erfahrenen Bensebaini nicht wegen einer kurzen Verletzungspause infrage stellen.

    BVB-Neuzugang sofort eine echte Option

    Der BVB hat Svensson am Deadline Day des Winter-Transferfensters zunächst als Leihgabe vom FC Nordsjaelland aus Dänemark als Herausforderer verpflichtet. Der schwedische Nationalspieler hat sich schneller als erwartet zu einer echten Option für Dortmund entwickelt.

    In einem ausführlichen Interview mit den Ruhr Nachrichten hat der 23-Jährige interessante Einblicke in seinen Wechsel gegeben. Es ist bekannt, dass auch andere Vereine an Svensson dran waren. Während er den BVB-Fans vor seinem Wechsel nach Dortmund möglicherweise unbekannt war, bestand auf dem Transfermarkt großes Interesse an ihm.

    Niko Kovač war nach Dienstantritt beim BVB gleich am Transfer von Daniel Svensson beteiligt.
    Niko Kovač war nach Dienstantritt beim BVB gleich am Transfer von Daniel Svensson beteiligt. © IMAGO/UWE KRAFT

    Daniel Svensson bestätigt: „Es gab Interesse von anderen Vereinen“

    Svensson bestätigte der Regionalzeitung: „Es stimmt, es gab Interesse von anderen Vereinen. Aber, als das mit Borussia Dortmund konkret wurde, wollte ich nur hierherkommen. Es ist ein sehr großer Verein, eine der größten Mannschaften in Deutschland. Als man mir die Chance geboten hat, hier zu spielen, wollte ich das unbedingt machen.“

    Das Blatt führt RB Leipzig, Leeds United und Benfica als Konkurrenten des BVB auf. In der Vergangenheit wurden auch noch renommiertere Vereine mit Svensson in Verbindung gebracht. Keven Bader, Experte beim schwedischen Fotbollskanalen, äußerte dazu gegenüber fussball.news, dem Fußballportal von IPPEN.MEDIA: „Letztes Jahr wurde berichtet, dass Klubs wie Liverpool und Juventus auf ihn schauen. Es hat sich schon angedeutet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein größerer Klub zuschlägt.“

    BVB-Neuzugang saß auf gepackten Koffern

    Das Transferfenster im Winter stand kurz vor dem Abschluss, als doch noch Bewegung in die Angelegenheit kam. Für Svensson waren diese Tage besonders hektisch. Der Linksfuß erklärte: „Ich habe nur auf die Gelegenheit gewartet, zu gehen. Und als ich sie bekam, musste ich schnell handeln.“ Während der ausgedehnten Winterpause in Dänemark befand sich Nordsjaelland im Trainingslager im spanischen Marbella, was Svensson einige Bonusmeilen einbrachte.

    „Ich hatte mehr oder weniger nichts dabei, außer meinen Fußballschuhen. Ich bin dann von Spanien zurückgeflogen, habe die wichtigsten Sachen eingepackt und bin einen Tag später nach Dortmund gereist“, erinnerte sich Svensson. Dieser Wechsel bedeutete für ihn den Schritt in eine neue Welt. Schließlich sind der BVB, die deutsche Bundesliga und die Champions League eine ganz andere Dimension im Vergleich zu Nordsjaelland, der dänischen Superliga und der Conference League.

    Svensson wird sehr wahrscheinlich dauerhaft zum BVB wechseln

    Svensson bewertete seine ersten Schritte beim BVB durchaus bescheiden: „Es war ein neues Level für mich. Natürlich ist es nicht so leicht, einfach auf eine neue Bühne zu gehen und sofort eine gute Leistung zu bringen. Aber ich denke, ich habe mich bei meinen ersten Auftritten ganz gut geschlagen und hatte hier insgesamt einen guten Start.“

    Im Umfeld des BVB herrscht große Begeisterung darüber, wie mühelos sich der Neuzugang anpassen konnte. Die Frage, ob Dortmund die zunächst als Leihe vereinbarte Verpflichtung im Sommer endgültig macht, stellt sich kaum noch. Die Kaufoption wird unter bestimmten Bedingungen automatisch zur Kaufpflicht, was üblicherweise an die Anzahl der Einsätze gebunden ist.

    BVB-Transfer ohne langen Vorlauf

    Da Svensson bereits fest in die BVB-Rotation integriert ist, dürfte sich diese Frage von selbst klären. „Ich weiß noch nicht, was im Sommer passiert. Ich konzentriere mich nur auf das, was ich beeinflussen kann, und versuche einfach, meine bestmögliche Leistung zu bringen. Dann liegt es an den Verantwortlichen, das zu entscheiden“, äußerte sich Svensson zurückhaltend.

    Bei den Verantwortlichen und insbesondere beim Trainer stößt die Personalie Svensson auf offene Ohren. Apropos Trainer: Der Linksverteidiger erklärte mit einem Verweis auf seinen Coach, wie kurzfristig der Transfer zum BVB zustande kam: „Den Kontakt gab es erst zu Niko Kovač.“

    Am späten Abend des 29. Januar bestätigte Dortmund die Einigung mit dem neuen Cheftrainer und Nachfolger von Nuri Şahin. Der Deadline Day folgte am 03. Februar. Mit der Verpflichtung von Svensson hat der BVB an diesem Tag nach bisheriger Einschätzung einen ausgezeichneten Fang gemacht.



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  • BVB: Überraschende Transfer-Wende bei Dortmund-Star – wegen Niko Kovac | Sport

    BVB: Überraschende Transfer-Wende bei Dortmund-Star – wegen Niko Kovac | Sport


    Spannende Transfer-Wende in Dortmund!

    Rund um BVB-Star Karim Adeyemi (23) gab es in den letzten Monaten zahlreiche Gerüchte, im Winter wurde er u.a. mit Neapel und Chelsea in Verbindung gebracht. Doch jetzt hat sich das Blatt gewendet: Unter dem neuen Dortmund-Trainer, Niko Kovac (53), ist Adeyemi wieder gefragt. Seit dem Trainerwechsel stand der geborene Münchner in jedem Spiel in der Startelf.

    Die Folge: eine überraschende Transfer-Entwicklung um Adeyemi bahnt sich an! Der Flügelstürmer kann sich immer mehr einen Verbleib in Dortmund vorstellen.

    Wegen Kovac: Überraschende Transfer-Wende bei BVB-Star

    Teaser-Bild

    Quelle: BILD27.02.2025

    BVB: Langfristiger Verbleib von Karim Adeyemi möglich

    BILD-Fußball-Chef Christian Falk enthüllt in der BILD-Transfer-Sendung „True or not true“: „Adeyemi fühlt sich sehr, sehr wohl unter Niko Kovac. Er kommt langsam wieder in Form, performt gut. Im Winter wollte er eigentlich auch nicht wirklich weg. Da war sein alter Berater, Ali Barat, ein bisschen die Triebfeder, wollte ihn unterbringen. Er hat ihn bei Neapel und bei Chelsea angeboten.“

    So soll es gehen! BVB-Trainer Niko Kovac (53, r.) gibt Adeyemi Anweisungen

    So soll es gehen! BVB-Trainer Niko Kovac (53, r.) gibt Adeyemi Anweisungen

    Foto: Gerd Scheewel

    Im Winter galt Adeyemi als möglicher Transfer-Kandidat beim BVB. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll sich Neapel intensiv um die Verpflichtung des Flügelspielers bemüht haben. Die Italiener sollen bereit gewesen sein, eine Ablösesumme von über 50 Millionen Euro zu zahlen. Doch Adeyemi wollte beim BVB bleiben. Hintergrund: Er wollte im Winter nicht wechseln, schon gar nicht in die Serie A. Ein offizielles Angebot ist nach BILD-Informationen auch nicht eingegangen.

    Falk weiter: „In der Folge hat er sich von Barat getrennt, ist jetzt bei Roof. Er schaut sich das bei Dortmund an. Ein Verkauf ist nicht zwingend. Dortmund hat ja auch damit gerechnet, aber wenn er gute Leistungen bringt, kann das Kapitel weitergehen. Er hat Vertrag bis 2027 und Niko Kovac baut momentan auf ihn.“



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  • Borussia Dortmund: Kovac zieht die Zügel an

    Borussia Dortmund: Kovac zieht die Zügel an


    Niko Kovac will den BVB umkrempeln und dauerhaft zurück in die Erfolgsspur bringen. Vor allem beim Fitnesszustand der Dortmunder Profis scheint Luft nach oben zu sein.

    Borussia Dortmund läuft der Konkurrenz hinterher. Nicht nur tabellarisch, sondern auch beim Thema Fitnesswerte. Zwar konnte der BVB in den letzten Spielen unter Niko Kovac bis zum Ende Gas geben, doch ein bisschen Nachholbedarf sehen die Verantwortlichen allemal.

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    Auch deshalb dreht der Trainer nach noch nicht einmal vier Wochen im Amt jeden Stein um und bessert nach.

    Unfitte BVB-Profis? Statistik lässt tief blicken

    Ein Blick auf die Statistiken zeigt: Bei der Laufdistanz belegt der BVB in dieser Bundesliga-Spielzeit den vorletzten Platz. Nur Bochum ist noch weniger unterwegs als die Dortmunder. Das allein ist logischerweise kein Indiz für mangelnde Fitness.

    Wohl aber die Anzahl der intensiven Läufe und Sprints: Sowohl bei den Läufen (14. Platz) als auch bei den Sprints (11.) belegen die Dortmunder in der Statistik-Tabelle nur einen Platz im unteren Mittelfeld – ein Spiegelbild der unbefriedigenden Situation (Bundesliga-Zehnter).

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    Kovac zieht die Zügel an

    Für Kovac sind mangelhafte Fitnesswerte ein absolutes No-Go. Der BVB-Coach setzt eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit als unverhandelbare Basis für seine Arbeit voraus.

    Alles andere passt ohnehin nicht zu seiner Art, wie er Fußballspielen möchte, nämlich: Intensiv. Nur wer fit ist, kann seine Ideen mit vielen Tiefenläufen und aggressiven Gegenpressing auch umsetzen.

    Um sich ein genaues Bild über die Werte seiner Profis zu machen, veranlasste Kovac – eher ungewöhnlich zu so einem Zeitpunkt inmitten der Saison – Anfang der Woche bereits einen Laktat-Test. Dies ist ohnehin beliebtes Mittel seiner Arbeit. Genauso wie Videoanalysen. Gerade durch die vielen englischen Wochen, in denen die Dortmunder nur wenig Zeit für intensive Einheiten haben, greift Kovac viel auf Anschauungsmaterial zurück.

    Auch hier sah der 53-Jährige offenbar Nachholbedarf in seinem Team und forderte Verstärkung.

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    Ehemaliger Guardiola-Vertrauter ergänzt Betreuer-Team

    Die Folge: Ein neuer Videoanalyst stößt ab sofort zum Team. Denn Stephen – genannt „Steve“ – Rands verkündete am Montag auf dem Karriereportal LinkedIn, dass er sich auf seine neue Aufgabe beim „Champions-League und Bundesliga-Giganten Borussia Dortmund“ freue.

    Der BVB gab diesen Transfer kurioserweise noch nicht bekannt. Ob es der Klub überhaupt groß kommuniziert, ist offen.

    „Es ist eine unglaubliche Chance, Teil eines Klubs mit so einer großen Historie, so leidenschaftlichen Fans und der Verpflichtung zu exzellenter Arbeit zu sein. Ich freue mich darauf, meinen Teil beizutragen und mit einigen der genialsten Köpfe des Fußballs zusammenzuarbeiten. An die Arbeit“, schrieb Rands.

    Auf seinem Profilfoto ist der 39-Jährige bereits in BVB-Trainingskleidung zu sehen. Zuletzt arbeitete Rands für Leicester City. Zuvor war er auch schon bei Nottingham Forest, Swansea City, Derby County und Manchester City tätig – für die Skyblues unter Pep Guardiola sogar als Chefanalyst.

    Kovac setzte auf Belastungssteuerung

    Ein weiterhin wichtiger Faktor in Kovacs Arbeit wird „Performance Manager“ Shad Forsythe, ein absoluter Experte auf dem Gebiet der Belastungssteuerung, sein. Jürgen Klinsmann holte den US-Amerikaner einst zum DFB und war auch beim Gewinn des WM-Titels 2014 Teil des Teams.

    Eine optimale Belastungssteuerung ist für Kovac unverzichtbar. Es bedarf einer strikten Überwachung.

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    BVB nimmt Premier League zum Vorbild

    Das Ziel ist klar: Kovac will nicht nur mit guten Spielern zusammenarbeiten, sondern auch mit absoluten Experten. Gerade bei der Erhebung und Auswertung von Daten sah der BVB-Trainer Optimierungsbedarf – ein Aspekt, der im modernen Profifußball essenziell geworden ist.

    Das Vorbild: Die Premier League. Dort hat nahezu jeder Klub eine zweistellige Anzahl an Mitarbeitern, die sich nur mit Spielerdaten und Analysen beschäftigen. Auch in Deutschland, gerade in Leverkusen und München, nimmt diese Arbeit eine große Rolle ein.

    Aufwand und Ertrag dürften sich allemal rechnen. Denn im Vergleich zu Cheftrainern oder Spielern kassieren diese Mitarbeiter meist keine horrenden Gehälter, ihr Einfluss auf so hohem Niveau ist dennoch immens.

    Kovac überlässt nichts dem Zufall

    Die Dortmunder wollen endlich wieder den hohen Ansprüchen gerecht werden. Gute Spieler allein reichen dafür nicht aus. Auch das Team dahinter muss erstklassig sein. Kovac überlässt dabei nichts dem Zufall. Weitere Zugänge in dem Bereich sind daher alles andere als ausgeschlossen.

    Übrigens: Die Herangehensweise von Kovac zeigt auch: Das Engagement beim BVB soll für ihn kein Kurzzeitprojekt sein.



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